Tintenzirkel - das Fantasyautor:innenforum

Handwerkliches => Workshop => Thema gestartet von: Ary am 08. August 2008, 23:30:14

Titel: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 08. August 2008, 23:30:14
Tag zusammen,
aufgrund einer verrückten Idee und mehrfachen Wunsches richten wir hiermit einen Protagonisten-Laberfasel-Thread ein.
Hier dürfen Eure Prota-und Antagonisten zu Wort kommen und sich über EUCH, die bösen Autorinnen und Autoren ereifern.

Ein paar einfache Regeln bitten wir Euch zu beachten:
1. Wer hier postet, schreibt als seine FIGUR, nicht als Autor.
2. Erlaubt ist, was Eure Figuren interessiert - das, was Autoren ihnen antun, das, was sie dagegen zu unternehmen gedenken, wie sie ein Eigenleben entwicken und wie sie sich über andere Figuren aus demselben Buch/Projekt äußern. Oder lasst Eure Protagonisten an Euch, den Autoren, einen bösen Brief schreiben. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.
3. Die Nettiquette ist auch hier unbedingt einzuhalten. Auch wenn Eure Figuren Kodderschnauzen haben und gern fluchen, bleibt bitte im jugendfreien Rahmen und vermeidet allzu saftige Kraftausdrücke.
4. "Rollenspiel" unter Protagonisten ist erlaubt, aber beachtet dabei bitte die "nicht mehr als zwei Beiträge pro Tag"-Regel.
5. Jeder bitte höchstens zwei Nachrichten pro Tag in diesem Thread, sonst wird es schnell zu unübersichtlich.
6. Moderiert wird dieser Thread von ARYANA, bei Fragen und Problemen bitte PN an diese.

I now declare this bazaaar open. Viel Spaß!



Ahem. Äh. Aryana? Ich bin's, Jiandro. Sag mal, hast Du nichts besseres zu tun, als ständig in diesem... wie heißt das? Forum? herumzuhängen, statt endlich mal meine Geschichte durchzuplotten? Wag es BLOß nicht, mich bis zu diesem komischen NaNoWriMo warten zu lassen. Ich will meine Geschichte. Jetzt. Und erzähl mir nicht, du hättest keine Ideen. Das ist eine glatte Lüge.

(Autorenkommentar: Oh, Mann. DER schon wieder. Bis Bald, Leute, ich muss weg!)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: gbwolf am 09. August 2008, 14:11:25
Lieber Jiandro,

ich kann dich voll und ganz verstehen. Statt an meiner Geschichte weiter zu schreiben (oder wenigstens an der meines Bruders), (ver-)plant sie schon wieder an einer neuen Idee.  ::)
Es ist unglaublich. Wo sind die 10.000 Wörter, die ich im August bekommen sollte? Und was soll das überhaupt, mich nicht Degenfechterin werden zu lassen! Ja toll, mein Bruder darf! Und ich als Frau kann mich mit verhunzten Zaubern beschäftigen und mit Alchemie ... und wenn das so weiter geht, klemme ich hier in meinem Korsett fest, mit dem Armen in Essig und Gelatine, bis ich schwarz werde!

Gruß und Kuss

Kaola ni Djessim

PS: Meinen wundervollen Nachnamen soll ich obendrein noch opfern, weil das "Setting" etwas "französischer" wird  :P
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Grey am 09. August 2008, 15:10:28
Meine Fresse. Ihr habt Probleme. Seid doch froh, wenn ihr mal eure Ruhe habt. Ich kann's echt nicht mehr hören, dieses Jetzt sag doch mal, erzähl doch mal, wie gehts dir jetzt? Beschreib deine Gefühle! Das Buch muss fertig werden, wir müssen weitermachen, blahblah ... Als ob ich keine anderen Probleme an der Backe hätte ...

Gruß, Al
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 09. August 2008, 16:09:46
Hm, am Anfang war ich auch total ungeduldig. Inzwischen sehe ich das Ganze geruhsamer. In ein paar Jahrhunderten mehr oder minder leben, lernt man ein wenig Geduld zu haben. Ich schaue mich halt solange um, prüfe die Orte und Zeiten, wo ich hingehören könnte.

Und einen Vorteil hat es: Sie beißt sich die Zähne erstmal an anderen aus und lernt, so dass sie schon mehr Erfahrung hat, wenn sie meine Geschichte in Angriff nimmt.

Außerdem finde ich es lustig, sie zu beobachten. Gerade, wenn sie sich ärgert! Eigentlich ist es ganz amüsant. Dann komme ich besonders gerne bei ihr vorbei!

So, nun werde ich mich mal wieder auf die Suche nach "meiner" Kirche machen. Das Dorf oder kleine Stadt, wo ich mal zu Hause war. Ich wäre ja für Frankreich, aber sie meint, da kennt sie sich zuwenig aus. Aber vielleicht kann ich sie ja noch überzeugen!

Ich liebe übrigens Kirchen! Klar, als Vampir können mir die Glockenschläge und Orgelklänge ganz ordentlich auf die Nerven gehen, aber ich liebe diese Spannung - sie erinnert mich an Zeiten, wo ich noch richtig lebendig war. Ich mag auch das gedämpfte Licht und die Stille! Und die Muster, die die Sonnenstrahlen malen, wenn sie durch die bunten Fenster fallen! Und immer wieder sehe ich Menschen, die letztlich sind wie ich: auch sie saugen anderen die Lebensenergie aus, auch wenn sie nach außen so fromm und gut tun! Gibt natürlich auch andere!

Grüße euch und ruhig Blut! (Obwohl, wenn es so wild durch die Adern strömt ist es viel verlockender!  ;D )

Euer Nick (Nikodemus)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Möchtegernautorin am 09. August 2008, 17:28:05
Wie?.... Ich darf mich hier zu Wort melen? Ich? Und da ist auch nichts faul dran? Ich meine, ich werde nicht rausgeschmissen, wenn ich hier jetzt was falsches sage?... Nein?... Gut. Ich habe nämlich etwas zu sagen. Mir stinkt das alles nämlich gewaltig. Meine ganze Geschichte stinkt mir! Einmal davon abgesehen, dass die "nette" Autorin ohnehin nicht nett mit mir umgesprungen ist, was mein Leben angeht, ich bin nichtmal die Hauptperson. Ja, zugegeben, ich habe einen wichtigen Part am Ende, aber warum musste ausgerechnet ich so die Arschkarte ziehen?! Hätte nicht jemand anderes den Handlanger miemen können? Warum musste das nicht zum Beispiel Lailah machen? Nur, weil sie nicht kämpfen kann und ich es unbeingt lernen wollte?
Das unfairste ist aber, dass sie, die "nette" Autorin, sogar noch eine bessere Variante meines Lebens auf Lager hat. Aber nein, die spielt nur eine untergeornete Rolle am Rande, als kurzes Zwischenerlebnis, weil sie mit mir ja nicht ein klein wenig seichter umgehen kann, weil sonst meine ganze Motivation für die Geschichte flöten gehen würde. Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich so schon gar keine mehr, mitzumachen...  außer einer: dass Versprechen, dass ich danach, wenn alles vorbei ist und sie die Geschichte geschreiben hat - mit er sie im übrigen noch nichtmal angefangen hat - noch einen ganz eigenen Part bekomme... einen, in dem es für mich endlich mal gut ausgeht. Hoffentlich hält sie as Versprechen auch.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rei am 09. August 2008, 19:13:06
Geil, hier gehör ich her...

Eigentlich bin ich ja Rei's erster Kerl... Also aus dessen Sicht sie eine Geschichte schreibt. Soweit so gut, ich fühl mich ja geschmeichelt, aber verdammte Sch(piiiiiep) warum darf ich dann nicht das machen, was meine eigentliche Motivation ist, weshalb ich überhaupt zu ihr gekommen bin? Warum darf ich nicht auf dieses verh(piiiiep) Raumschiff, sondern muß auf der Erde bleiben? Häh?!? Hab ichs net verdient, oder was?

Die kann nur froh sein, daß ich in der Zukunft lebe, und es noch keine Zeitmaschinen gibt, sonst würd ich der die Hölle heiß machen... 17 Jahre Leben auf der Straße machen hart...

Elijah...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 09. August 2008, 20:25:57
Mit leicht blutunterlaufenen Augen gesellt sich ein dürrer kleiner Mann in schwarzer Robe zum Rest der deprimierten Gruppe.
"Ich habe das Gefühl, wir werden uns hervorragend verstehen." Ein tristes Lächeln erhellt sein Gesicht nicht besonders. "Ich bin übrigens derjenige, den SIE 'Lotti' nennt. Sie macht sich nicht einmal mehr die Mühe, meine vier Namen auszuschreiben. Aber eigentlich kann ich mich über SIE nicht beschweren, wir sind gewöhnlich ein gutes Team. Sie geht geduldig mit mir um, und ich habe Verständnis für ihre Situation. Aber meine Situation ist fürchterlich elend - das Setting, die Gesellschaft, grausig! Wer kommt und erlöst mich aus diesem unwürdigen Zustand?"
Er blickt sich um, ob er eine schöne Frau sieht, findet aber keine, und zündet eine Pfeife an.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rei am 09. August 2008, 21:28:42
Lotti, altes Haus, und ich dacht immer, Du wärst n Mädchen...

Elijah...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Möchtegernautorin am 09. August 2008, 22:02:31
Wie ein Mädchen sieht der mir aber nicht aus und Lotti klingt viel netter, als... ich halt besser den Mund, oder?... Muss ich mich eigentlich auch vorstellen? Vor allem, muss ich mich mit meinem richtigen Namen vorstellen?... *seufz* Na gut, ich bin Sananka. Und den Namen habe ich mir ausgesucht, nicht sie, da bestehe ich drauf.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: felis am 09. August 2008, 22:39:00
Und ich bin Jaro, ihr Neuer. Nerven eure Autoren auch so? Dauernd versucht sie, mich über meine Kindheit und Jugend auszuquetschen, aber ich verrats ihr nicht.  :P Jedenfalls nicht solange sie mich nicht endlich einen der Drachen sehen lässt, wegen denen ich mich auf das ganze Abenteuer überhaupt erst eingelassen habe.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 10. August 2008, 08:46:49
Jiandro guckt Jaro an und grinst. "Ist ja nicht wahr. Meine Autorin hat sich in den Kopf gesetzt, dass die "anderen" aus meiner Geschichte (von denen ich übrigens noch keine Sau gesehen habe), meinen Namen mit "Jaro" abkürzen." Er lacht, fast ein bisschen hämisch. "Jetzt muss sie sich was anderes ausdenken, denn sie will ja nicht klauen. Aber bitte, NICHT Jiro. ich mag dieses quietschende "I" nicht, davon kriege ich Kopfschmerzen."
Guckt dann "Lotti" an. "Du hast was zu rauchen?" Er schnuppert. "Ist das einfach nur Tabak, oder ein bisschen was.... besonderes? ich eine... ich rauch ja eigentlich nicht. Aber man kann ja mal was neues ausprobieren."

(Kommentar der Autorin: Oh, nein, nicht schon wieder. Dieser Junkie...)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Final am 10. August 2008, 08:59:52
Leute, ihr müsst mir helfen!
Dieser Autor hat mich gerade versehentlich Verderben über die Welt bringen lassen und mich obendrein noch gezwungen meinem besten Freund die Nase zu brechen! Und jetzt muss ich als Versuchskaninchen für Experimente herhalten! Der ist doch krank!
"Etharis was sollen wir tun?!", wer hat mich überhaupt zum Anführer dieses Haufens hier ernannt?
Also dann, ich muss weiter!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 10. August 2008, 09:43:50
Ein junger Mann betritt den Raum. Auffällig an ihm ist seine schneeweisse Haut; zudem trägt er eine weisse Lederrüstung. Darüber liegt ein Wams, welcher zwei gekreuzte, silberne Pfeile auf weissem Grund zeigt. Der Fremde legt Köcher und Bogen auf den Tisch und setzt sich auf einen freien Stuhl.
"Mein Herz und meinen Leib für den König!"
Ruft er selbstbewusst. Dann schaut er sich interessiert um und murmelt leise:
"Bei der weissen Göttin, wo bin ich hier bloss?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Grey am 10. August 2008, 10:02:26
Direkt in der Hölle, Alter! ;D BUH! :laken:

Hey guten Tag! Ist ja richtig voll hier ... So ... ich bin Ray, wer's noch nicht weiß. Aber was macht ihr denn alle für Gesichter? Ich dachte, das hier wär ne Party? ???

Also was mich betrifft, ich finds ja immer sehr nett wenn ich mal gefragt werde, wies mir so geht. Also ich MAG Aufmerksamkeit, will ich sagen. Aber mich fragt SIE im Moment nach überhaupt nichts ...

(Autorenkommentar: Deine Geschichte ist ja auch vorläufig auf Eis gelegt ... was tust du überhaupt hier? Ich kann dich mal grad echt nicht gebrauchen!)

:rofl: Ja selber schuld wenn du freiwillig Die Ärzte hörst. Dann komm ich vorbei, das müsstest du mittlerweile wissen! :vibes:
Aber keine Panik, ich unterhalte mich hier ein bisschen nett, dann kannst du in Ruhe über Blut und Verzweiflung schreiben.

Also Kinners, hat jemand Bier da? ;D
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 10. August 2008, 11:03:18
Vara hält Ray einen Becher voll saurem Wein unter die Nase.
"Probier mal. Es ist zwar kein Bier, aber schmeckt garantiert noch scheußlicher." Sie verzog die Mundwinkeln. "Aber das ist ja noch nicht alles. Die hetzt mir so nebenbei noch meine Freunde auf den Hals und irgendwelche Verrückten noch dazu, die mich mit einem Wimpernschlag in Scheibchen schneiden können. Und dann noch dieses lästige Ding da." Mit einer blitzschnellen Bewegung schlug sie nach einer leuchtenden Kugel, die unaufhörlich um sie herumschwirrte. "Das is'n Irrwisch, aber irgendwas is faul an dem Ding."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 10. August 2008, 11:24:22
Hej, Jiandro, was hast du gegen den Namen Jiro? Ist mein zweiter Name. Zugegeben, ich nutze ihn nur, wenn ich unauffällig irgendwo auftreten will, aber trotzdem. In meinem Land ist Jir ein Titel, so etwas wie Herr. Jirika ist die Dame.

Ansonsten freut es mich euch kennenzulernen. Ich bin Corrywyn Jiro Nailo, der Jir Eschem (Thronfolger) von Krilurin, den meisten eher bekannt als Arenleiji.

Mit einem Lächeln stellt der junge Halbelf einen Korb mir verschiedensten Früchten auf den Tisch.

Produkte meiner schönen Heimat. Sehr schmackhaft!

Zugegeben, ich bin nur auf der Durchreise und auch nicht so ganz passend hier, denn ich bin nur eine wichtige historische Person, kein Protagonist oder Antagonist. Aber das stört mich nicht. Ich habe eh alle Hände voll zu tun.

Macht's gut und lasst euch nicht unterkriegen! Ich spiele jetzt ein wenig Verstecken mit den Markländischen Truppen, die in mein Land einzudringen versuchen. Möge es mir gelingen, den offenen Kampf solange herauszuzögern, bis die Helden der Geschichte ihre Aufgaben geschafft haben und endlich wieder Waffenstillstand herscht! Oder aber der Idiot Priva, König der Marklande, mal endlich begreift, wie sinnlos das ganze Unterfangen ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Grey am 10. August 2008, 11:38:25
Na Wein ist auch nicht ganz mein Ding. Aber egal, hauptsache es knallt. ;D

Oh, aber Obst! Das ist gut ...


Hat denn hier nicht auch mal jemand was erfreuliches zu erzählen? Mädels, ihr müsst euer Leben mal ein bisschen optimistischer sehen!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Möchtegernautorin am 10. August 2008, 11:46:58
Na toll, jetzt kommen auch noch Elfen. Aber gut, was beschwere ich mich? Mit denen schlägt sich ja Alena rum, nicht ich. Ich habe mir jetzt meine Ruhe verdient. Und nen Bier. Hier gibt's doch Bier, oder? Ich mag keinen Wein.
Ach ja, mal so nebenbei *Sananka schaut in die sich stetig vergrößerne Runde* Warum seid ihr eigentlich alle hier, wenn eure Geschichten noch garnicht fertig sind? Als ich noch verplant wurde, hatte ich für so was garkeine Zeit. Da bin ich froh, dass jetzt soweit meine Geschichte klar ist - auch wenn's mir nicht gefällt - und sie sich mit den anderen befassen muss.
Übrigens *Verschrerisch beugt sie sich zu Vara hinüber und wir deutlich leiser* Das mit dem in Scheiben schneien kann ich für dich erleigen. *Den Worten schließt sich ein vergnügtes Grinsen und ein Zwinkern an, ehe sie mit einer fahrigen Geste nach dem Irrwisch wedelt* Vielleicht wirst du ann dieses Dingsa los.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 10. August 2008, 12:47:41
Ein zwei Meter großer, massiger Mann tritt ein. Er hat graue Haare und trägt ein Kuchentablett.
"Käsekuchen?", fragt er in die Runde.
Als sich die ersten Anwesenden bedienen, blickt er sich nach einem Sitzplatz um, der breit genug ist, um seinen enormen Körperumfang aufzunehmen, und lässt sich brummend nieder.
Er hört eine Weile zu, was die anderen zu sagen haben, und ein bitteres Lächeln liegt um seine Mundwinkel.
"Ja, so ist es - Ihr dient den Mächtigen nur als Spielzeug. Sie machen sich einen Spaß daraus, Herr über Euer Leben zu spielen, und lassen Euch fallen, wenn Ihr den Nutzen für sie verliert.
Nehmt meine Autorin zum Beispiel ... sie gab mir ein ruhmloses Leben, bittere Feindschaft, ließ mich meine Kinder und meine Ehre verlieren und bearbeitete mich so lange, bis ich ihr das alles erzählte. Dann nervte sie mich, dass ich noch eine letzte Kraftanstrengung aufbringen muss, ehe ich in Frieden den Löffel abgeben darf. Ich erklärte mich also mit viel Selbstüberwindung bereit ihr Spiel mitzuspielen - und dann kam ihre Meldung, dass sie mich nicht mehr braucht. Sie will mich einfach abschaffen, nachdem sie mich erst so lange zur Zusammenarbeit gezwungen hat. Ich kenne das. Der Rat meiner Heimat macht es mit Bravour vor. Zuerst gewinnt man Gefolgsleute, und sobald man sie nicht mehr braucht, lässt man sie fallen." Er nickt grimmig und angelt sich ein Stück Kuchen vom Teller.
"Aber vielleicht hat jemand von Euch Verwendung für einen alten Mann, der noch immer einen passablen militärischen Berater abgibt? Bei den Geschicken - welch' seltsame Gestalten!"
Er betrachtet die Elfen, Vampire usw. mit offensichtlicher Verblüffung.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Grey am 10. August 2008, 12:56:18
Käsekuchen! Na langsam wird das hier doch eine anständige Feier! ;D

Aber Sananka, nimm ruhig von dem Wein! Wenn man erst ein paar Gläser getrunken hat, schmeckt er ganz gut ;) Ja, meine Geschichte ist irgendwo in die ferne Zukunft verschoben worden. Macht aber nichts, dann hab ich mehr Zeit zum Reden und Gitarre spielen. :vibes:

*wendet sich um*

Heyda, alter Mann! Militärische Berater brauch ich zwar nicht, aber ein Restevernichter wär ne feine Sache. Meine Olle lässt beim Essen immer so viel übrig, das kann ich unmöglich allein alles essen ...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Moni am 10. August 2008, 13:09:57
Eine junge Frau in einer dunklen Uniform betritt den Raum. Nachdem sie einen kurzen Blick in die Runde geworfen hat, sucht sie sich einen ruhigen Platz und starrt eine Weile vor sich hin. Ihre Ruhe wirkt angestrengt, mühsam beherrscht. Wer näher an sie herantritt, hört sie leise murmeln:

"Sie hat ihn umgebracht. Einfach so, weil sie es wollte... "


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 10. August 2008, 13:14:55
Zaubert ein kleines Fässchen aus seinem Reiserucksack hervor und stellt es auf den Tisch
Mit Bier kann ich dienen! Weissbier, aus dem kalten Süden. Dieses Fässchen hier ist aus Dan'tino, dem Heimatdorf meines Kameraden Limuv. Er meint, es sei das Beste, was in ganz Ingil zu kriegen sei!
Wendet sich dem Mann zu, der Käsekuchen anbietet
Wir dienen den Mächtigen als Spielzeug? Was meint ihr damit genau? Ich frage mich eh schon lange, warum "mein" Schreiberling nachts immer wieder an unserer Welt herumgrübelt. Dabei will ich bloss, dass es allen gut geht. Aber es gibt schon so einige Dinge, die mich etwas beunruhigen. All diese Dinge in meinem Kopf, diese Erinnerungen. Oder die komischen Träume! Egal! Lasst uns feiern, wenn hier schon eine Feier stattfinden soll!
Entfernt den Zapfen und giesst ein paar Krüge Bier ein
Prost euch allen!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: felis am 10. August 2008, 13:16:29
Zitat von: Aryana am 10. August 2008, 08:46:49
Jiandro guckt Jaro an und grinst. "Ist ja nicht wahr. Meine Autorin hat sich in den Kopf gesetzt, dass die "anderen" aus meiner Geschichte (von denen ich übrigens noch keine Sau gesehen habe), meinen Namen mit "Jaro" abkürzen." Er lacht, fast ein bisschen hämisch. "Jetzt muss sie sich was anderes ausdenken, denn sie will ja nicht klauen. Aber bitte, NICHT Jiro. ich mag dieses quietschende "I" nicht, davon kriege ich Kopfschmerzen."
Wie wärs statt dessen mit "Andro"? Nur damit wie uns hier auseinander halten können, selbstverständlich.
*Greift sich ein Glas Wein, nippt daran und verzieht das Gesicht.* Talusier ist das ja nicht gerade. Habt ihr nichts besseres zu Trinken?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Grey am 10. August 2008, 13:24:02
Na doch, es gibt ja jetzt Bier! Immer ran damit! Prost!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 10. August 2008, 13:27:32
Zitat von: Grey am 10. August 2008, 13:24:02
Na doch, es gibt ja jetzt Bier! Immer ran damit! Prost!

Bitte sehr! Wie war dein Name? Ray? Erinnert mich an Roi, unseren Veteranen in der Truppe! Prost!
Der weisse Mann schiebt Ray einen Becher Bier rüber und prostet ihm wohlwollend zu
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Grey am 10. August 2008, 13:30:03
 :rofl:

Seh ich schon so alt aus? Dabei bin ich doch erst 25 ...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Moni am 10. August 2008, 13:37:53
[Modauftritt]

Bitte denkt an die zwei-Postings-pro-Tag-Regel für diesen Thread!!

[Modabtritt]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 10. August 2008, 15:09:05
"Andro? In ordnung, damit kann ICH leben. ich hoffe, SIE auch. SIE hat schon wieder seit tagen kein Wort geschrieben, weder über mich noch über ein paar Kollegen, die auf das Ende ihrer Geschichte warten, noch über die, bei denen sie ständig was von "überarbeiten" murmelt."
Er angelt nach einem Stück Käsekuchen und nickt dem Spender dankend zu. Seine schwarzen Flügel schimmern, als er sie spreizt und wieder zusammenfaltet, wobei ein paar Federchen zu Boden fallen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 10. August 2008, 15:12:45
Corrywyn wendet sich interessiert den Käsekuchen anbietenenden Mann zu

Hm, ich könnte einen militärischen Rat durchaus gebrauchen. Wie Ihr seht, bin ich noch jung, wenn auch im Kampf wohl nicht mehr unerfahren. Aber ich höre stets gerne zu, wenn Ältere einen Rat anzubieten haben.

Wobei es mir mehr darum geht, eine Eskalation zu verhindern. Der König meines Nachbarlandes greift an, obwohl wir den Frieden und Zusammenarbeit wünschten. Doch in seinen Augen, und denen seines Volkes, sind wir die Bösen, sie sind die Guten.

Nun stehen die markländischen Truppen an den Grenzen. Ich versuche sie zu narren, in Gebiete zu führen, wo sie keine Chancen mehr haben und sich ergeben müssen - dann schicke ich sie ohne Pferde und mit den einfachsten Waffen wieder zurück nach Hause. Bringt uns einiges an Beute, aber es wird nicht mehr lange gut gehen. Eines Tages wird es zu einem Kampf kommen und damit zu unnötigen Verlusten auf beiden Seiten.

Er betrachtet neugierig ein Stück Käsekuchen. Sieht - lecker aus! Was genau ist das?

Faszinierende Gesellschaft hier übrigens!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rei am 10. August 2008, 18:34:32
Elijah sieht sich die immer größer werdende Menge an Leuten skeptisch an. Rüstungen, Bogen, Köcher... Er schüttelt den Kopf

Leute, echt... Bin ich jetzt der Einzige aus der Zukunft oder was?

Er nestelt an seiner Laserpistole herum, die in einem Halfter an seinem Gürtel steckt.

Aber den geilen Käsekuchen laß ich mir nicht vorenthalten. Los, her damit!

Er grapscht nach einem Stück, stopft es sich komplett in den Mund und kaut lautstark drauflos, während ihm so gut wie die Hälfte des Kuchens wieder aus dem Mund fällt.

Herrlich! Sowas krieg ich ja - dank der blöden Schl(piiiiep) von Autorin - eigentlich gar net. Kennt Ihr Vitaminpillen und Nahrungskonzentrate? So einen Sch(piiiiiep) kriegen wir zu fressen... Mann, mann, mann, hier kann mans richtig aushalten...

Klasse!

Und jetzt her mit dem Bier, oder soll ich vor Durst verrecken?!?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Moni am 10. August 2008, 18:38:58
Zitat von: Rei am 10. August 2008, 18:34:32
Elijah sieht sich die immer größer werdende Menge an Leuten skeptisch an. Rüstungen, Bogen, Köcher... Er schüttelt den Kopf
Leute, echt... Bin ich jetzt der Einzige aus der Zukunft oder was?

Nicht direkt. Ich bin auch eher ... zukunftsorientiert. Die junge Frau weist auf ihre Uniform. Einwenig zumindest. New Scotland Yard - Special Monster Division... Sie zieht eine Grimasse. Letzters ist natürlich nicht die offizielle Bezeichnung. Aber so nennen uns die anderen, wenn keiner von uns in der Nähe ist. Sie schnaubt verächtlich. Als ob uns soetwas interessieren würde.

Wenn ich mich kurz vorstellen darf: Inspector Jezebel Williams. Vampir.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: saraneth am 10. August 2008, 20:40:03
Sie betritt den Raum und schaut sich vorsichtig um.

Bin ich hier richtig? Hier darf ich mich blickenlassen? Außerhalb meiner verworrenen Geschichte?

Wirft einen bösen Blick zur Autorin.

Die sie ja zur Zeit noch einmal vollkommen über den Haufen schmeißt. Nachdem sie mich durch Wälder hat rennen und gegen irrwitzige Fabelwesen hat kämpfen lassen.
Nicht, dass das schon genug wäre. Nein, weit gefehlt! Nach den neuesten Plänen soll ich am Ende des ersten Bandes auch noch das Zeitliche segnen! Aber gut... immerhin werde ich nur für meine Mitmenschen tot sein. Aber ist es nicht viel schrecklicher zu sehen, wie die anderen ihr Leben wieder aufnehmen und sich nicht mit ihnen in Verbindung setzen zu können?!

Greift nach dem Wein und nimmt einen ordentlichen Schluck.

Mein Name ist übrigens Bene. Und nein, ich bin nicht männlich!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 10. August 2008, 21:01:15
"Das ist Käsekuchen aus Vhaskalar, mein Junge", sagt der dicke Mann väterlich zu Corrywyn. "Er wird dir schmecken. Sag einmal, hat dein Volk vielleicht wirklich Bedarf an einem militärischen Berater? Diese Alternative möchte ich doch in Betracht ziehen, ehe ich als Müllschlucker ende." Seine Augen funkeln selbstironisch. "Wenn ich meine Lebensabschnittsgefährtin und meine Tochter mitbringen kann, ist es völlig in Ordnung, wenn ich mir eine neue Heimat suche, denke ich. Was soll ich noch zu Hause? Der Rat ist doch froh, wenn er mich los ist. Und ich kann endlich mein Wissen zum Nutzen der, äh - Menschen? anwenden."
Er greift nach dem Bier und trinkt einen tüchtigen Schluck.

(Ist das zu fassen? Er will jetzt tatsächlich aus der Geschichte abhauen ...)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Final am 10. August 2008, 21:22:47
Habt ihr vielleicht auch ein Fass Bier? Mein Magen ist nun etwas größer...
Dieser Depp von Autor hat mich doch tatsächlich gerade in einen Drachen verwandelt! Das war vielleicht schmerzhaft, und mit diesen Klauen kann man so schlecht ein Glas halten...

Etharis reckt seinen langen Hals und schaut sich um

Ich warne euch schonmal im Voraus! Nicht rauchen, davon muss ich niesen! Ich kann diesen Körper noch nicht so recht kontrollieren und dann könnte es passieren, dass ich euch alle verbrenne!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Möchtegernautorin am 11. August 2008, 12:08:03
Oh, nein, nein, danke Ray. Ich nehme dann doch lieber Bier als Wein! Auch wenn du... ähm.. *Ein skeptischer Blick wird dem Mann in weiß entgegen gebracht, der so freundlich das Bier angeboten hat* Ein bisschen Farbe würde dir ganz gut tun. Hast du schon mal daran gedacht, vielleicht blau zu tragen, statt weiß? Oder grün?
So, nun fehlt nur noch Kuchen du Obst... *Sananka greift auch einfach zu und verschluckt sich fast ob Benes Erwähnung von tot und doch nicht tot* Hey... kannst du dich da nicht wehren? So was ähnliches hatte meine Autorenheit auch vor, aber sie hat es gelassen, weil ich einen Führsprecher hatte, dem es nicht gepasst hat, dass ich tot und doch nicht tot rumlaufen soll und so nen quatsch. Also, ohne Vampir in dem Fall. Von denen hat sie wohl schon genug.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 11. August 2008, 12:37:05
Kalon schüttelt heftig den Kopf und ruft: "Niemals! Es ist mir nicht gestattet, was anderes zu tragen als das Weiss unseres Königreichs! Ausserdem stehe ich im Rang eines Meisterschützen, das verpflichtet umso mehr."
Dann gönnt er sich einen kräftigen Schluck, wischt sich den Bierschaum von der Oberlippe und lächelt: "Weiss zeugt doch von Reinheit und Unschuld, findet ihr nicht? Aber mich würde schon interessieren, was der alte Herr da drüben mit den "Mächtigen" meint. Sind es denn nicht die Götter, die unsere Geschicke leiten? Naja, vielleicht ist das bloss ein anderer Ausdruck dafür!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 11. August 2008, 13:25:25
*Nick schaut sich leicht spöttisch und kopfschüttelnd die weiße Gestalt an*

Ich glaube nicht mehr an die weiße Weste, die jemand so offensichtlich vor sich her trägt. Sie nennen sich Meisterschütze. Und ich glaube nicht, dass sie damit meinen, dass sie Tontauben schießen. Nein, es heißt doch mit Sicherheit, dass sie töten.

In dem Glauben, den man mich als Kind lehrte, ist es verboten zu töten.

Aber was nützt der Glauben? Wie verehrte ich den Grafen! Diesen so bewundernswerten, frommen Mann, der doch stets Geld für die Gemeinde gab! Wie sehnte ich mich danach, ihm näher zu stehen, seine Aufmerksamkeit zu erlangen, zu der Familie zu gehören! Und dann? Gab es ein Gebot, was er nicht überschritten hat? Heuchlerei. Seine weiße Weste verbag das schwarze Herz.

Ich trage schwarz. Ja, ich sauge anderen die Lebensenergie aus! Und ich stehe dazu, offen und ehrlich. Doch jene, die mich verdammen tun es ebenso, nur anders! Und sie werden nicht verdammt, sie agieren versteckt und für kaum jemanden deutlich.

Und was den Gott angeht - vielleicht gibt es ihn, vielleicht nicht. Vielleicht ist er nur ein Schreckgespenst, erfunden, um Angst einzujagen und die Menschen zu benutzen und zu lenken.

Aber uns, die wir hier versammelt sind, haben wohl noch Instanzen drüber oder dazwischen. Aber wen, dass solltet ihr für euch selber herausfinden. Wir sind nur Schachfiguren, sofern wir uns nicht dessen erwehren und selber unser Schicksal in die Hand nehmen! Und unseren Willen kundtun und dafür einstehen!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: felis am 11. August 2008, 13:33:11
Oh ein Drache!
@Etharis, dein Autor hat dich in einen verwandelt?
Wie das denn?
Aus welcher Welt bist du nochmal und gibts da noch mehr von euch?
Und du weißt nicht zufällig etwas über Feuermagie?
Jaro der Drachensucher grüßt
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Final am 11. August 2008, 13:56:23
Du wirst mir nicht glauben, Jaro, aber ich muss gestrehen, dass ich selbst diesen Schritt gewählt habe, nachdem der Autor eine unglückliche Verkettung von Schicksalsschlägen in mein Leben gebaut hat.
Meine Verwandlung habe ich durch das Trinken von Drachenblut herbeigeführt.
Geboren wurde ich im Imperium, das die ganze bekannte Welt umschließt. Ich schätze dadurch darf ich die Welt Imperium nennen?
Jedenfalls gibt es leider fast keine Drachen mehr, da die meisten durch ein Genozid eines Dämonologen ums Leben gekommen sind. Und da die wenigen Überlebenden zu wertvoll sind, um sie in die Schlacht zu werfen, werde ich an ihrer Stelle gehen.
Über Feuermagie kann ich dir leider nur sagen, dass es verdammt weh tut, wenn ich Feuer speie!

Soll ich mich eigentlich mit Gefreiter Etharis oder nurnoch Etharis verabschieden für heute?

Auf jedenfall melde ich mich morgen wieder,

Gruß, Etharis
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 11. August 2008, 14:21:02
*Corrywyn schaut Etharis aufmerksam an*

Die Drachen fast ausgerottet? In die Schlacht werfen?

Bei uns gibt es verschiedene Drachen und auch relativ viele, auch wenn die wenigsten Humanoiden jemals welche sehen.

Ich kenne mehrere Drachen, da ich unter ihrem Zeichen geboren wurde. Vor vielen Jahren lernte ich meinen Drachenbruder kennen und bekam die Ehre zuteil, einen kleinen Drachen aufzuziehen.

Auch wenn wir Wächter, wie meinesgleichen oft genannt wird, eine enge Bindung mit dem Drachen eingehen, würden wir sie niemals sozusagen in die Schlacht werfen.

Ich würde mich gerne mal in einen Drachen verwandeln. Aber ich habe nur die Möglichkeit, mich in ähnlich große oder kleinere Wesen wie ich selber zu verwandeln. Leider!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 11. August 2008, 14:50:37
Zitat von: Winterkind am 11. August 2008, 13:25:25
*Nick schaut sich leicht spöttisch und kopfschüttelnd die weiße Gestalt an*
Ich glaube nicht mehr an die weiße Weste, die jemand so offensichtlich vor sich her trägt. Sie nennen sich Meisterschütze. Und ich glaube nicht, dass sie damit meinen, dass sie Tontauben schießen. Nein, es heißt doch mit Sicherheit, dass sie töten.

Kalon lehnt sich etwas zurück und erwidert Nicks skeptischen Blick mit einem Lächeln: "So habe ich das noch nicht betrachtet. Stört euch nicht an der Farbe. Sie gehört zu uns wie das Licht zur Sonne, oder die Dunkelheit zur Nacht. Als Meisterschütze diene ich meinem Kriegslord und dem Prinzen. Wenn mir befohlen wird, auf Tauben oder auf Menschen zu schiessen, dann habe ich das zu tun."
Dann wird er nachdenklich und murmelt leise: "Habt ihr jemals getötet? Mir steht in Kürze eine Schlacht bevor. Ich fürchte mich davor, gegen die Gelblinge kämpfen zu müssen. Was mich da wohl erwartet? Wenn diese "Instanz" oder der "Mächtige" mich zum Töten zwingt, dann muss ich mich wohl fügen. Ich hoffe, ich werde den Sinn des Krieges verstehen. Und...überleben!"
Er trinkt mit grossen Schlücken seinen Becher leer und steht dann auf: "Jetzt ist es Zeit, mir eine Runde Schlaf zu gönnen! Drachen? Was sind Drachen?" Fragt Kalon müde, steht dann auf und setzt sich in der Schlummerecke auf ein Sofa. Kurz darauf nickt er ein.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Final am 11. August 2008, 14:52:29
(Anmerkung des Autors: Darf ja heut doch noch einen Beitrag schreiben ;D )

Etharis reckt seinen langen Hals, um Corrywyn besser sehen zu können.

Dein kleiner Drache ist sicher niedlich, was für einer ist es denn?

Ihr könnt übrigens sehr dankbar sein, dass es bei euch noch viele Drachen gibt. Sie sind bei uns mächtige Verbündete; du glaubst gar nicht, was ich mit diesen Augen alles sehen kann.
Im Nachhinein kann ich nur sagen, die Verwandlung hat sich gelohnt, obgleich sie sehr schmerzhaft war und ich nicht weiß, ob ich je wieder ein Mensch werde.
Nur fliegen kann ich immer noch nicht, ich verkrampfe mir ständig den Rücken...

Er schaut traurig auf seine Flügel und bewegt die Gelenke ein wenig.

Die Schlacht ist leider Notwendig, damit wir... Hey!
Tut mir leid, der Autor lässt mich nicht mehr erzählen!

Bis Morgen!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: felis am 11. August 2008, 14:56:19
@Etharis, den Drachen meiner Heimat Khargad sagt man nach etwas über Feuermagie zu wissen. Und da ich der einzige bekannte menschliche Feuermagier bin hatte ich gehofft, sie dazu befragen zu können. Dummerweise hat noch kein lebender Mensch jemals einen Drachen gesehen (Außer mir jetzt, aber nur weil ich aus Khargad entwischt bin.  :P
(Anm. d. Autorin: Mann, man muss seine Protagionisten echt im Auge behalten. Jaro - marschzurück. Die Feuerdrachen die du suchst gibts nur in Khargad!)

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Möchtegernautorin am 11. August 2008, 17:00:15
Ähh... natürlich, über die Bedeutung Farben müsst Ihr mich nicht aufklären *gibt Sananka schulterzuckend zu bedenken und schaut zwischen Kalon und Nick hin und her* Was meine Kleidung betrifft, halte ich mich daran aber nicht. Schwarz ist wenn dann meine Berufskleidung, aber hier bin ich ja nicht auf der Arbeit... denke ich... Oder will jemand, dass ich wen umbringe?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Hr. Kürbis am 11. August 2008, 19:14:21
Ein Kürbis, in den ein Gesicht geschnitzt ist und der von innen heraus leuchtet, rollt durch den Raum.
Dabei wiederholt er, schaurig ächzend und von heulenden Schreien unterbrochen, immer wieder den selben Satz:
:darth:"Aryana, du hast ein Monster mit diesem Raum geschaffen!" :darth:
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rei am 11. August 2008, 21:06:10
Elijah schaut den Kürbis wenig beeindruckt an

Halt die Backen, Kleiner. Ich bin froh, daß es so einen Raum gibt, in dem man endlich mal über das Volk da an der Tastatur herziehen kann. Und jetzt zisch ab, bevor irgendjemand auf die Idee kommt, das Zimmerchen hier zu schließen!

Trinkt einen kräftigen Schluck von seinem Bier und tätschelt dabei grinsend seinen Laser, dann hält er nach Jezebel Ausschau...

[Anm. d. Autorin: Eigentlich ist er ja mit Mao-Ling verbandelt, aber die ist nicht hier und was sie nicht weiß, macht sie nicht heiß... Aber interessant, wie mein junger Mann sich hier benimmt... Tss...]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Moni am 11. August 2008, 22:23:20
Zitat von: Rei am 11. August 2008, 21:06:10

Trinkt einen kräftigen Schluck von seinem Bier und tätschelt dabei grinsend seinen Laser, dann hält er nach Jezebel Ausschau...

[Anm. d. Autorin: Eigentlich ist er ja mit Mao-Ling verbandelt, aber die ist nicht hier und was sie nicht weiß, macht sie nicht heiß... Aber interessant, wie mein junger Mann sich hier benimmt... Tss...]

Jezebel beobachtet amüsiert, wie der Kürbis durch den Raum rollt und von einem der Sterblichen, dem mit der appetitanregenden Blutgruppe, verjagt wird. Als der junge Mann sich suchend nach ihr umschaut, lächelt sie. Hm, was die Autorin nicht weiß ... das Synth ist einfach kein wirklicher Ersatz... 

[Autorenkommentar: Ahhh, Jez hat sich selbstständig gemacht! Panik! Ich hoffe, sie kann sich beherrschen, sonst verliert sie womöglich die Kontrolle über sich, bevor ich mit dem Buch halb durch bin...]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 15. August 2008, 11:29:41
Mit gehobener Augenbraue betrachtet Vara den Kürbiskopf.

Es tummeln sich hier wirklichs seltsame Gestalten. Aber Sanaka, es reicht wenn hier ein Kürbis rumrollt, wir wollen ja keine Sauerei ... sonst wird das Zimmer noch gesperrt.

Ein Grinsen huscht über ihr Gesicht.

Wobei eine geschlossene Tür ja wieder geöffnet werden kann.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Felsenkatze am 15. August 2008, 11:46:00
*die Tür geht auf und ein schlacksiger Mann in schwarzer Kleidung tritt herein. Kopfschüttelnd sieht er sich um und schnappt sich dann ein Bier*

Mann, was für eine seltsame Versammlung hier. Immerhin ist das Bier gut *äugt misstrauisch nach den Käsekuchenresten, bevor er sich an Elijah wendet*
Du hast gut reden, alle nicht aus der Zukunft. Wenigstens weiß deine Autorin, ob du aus der Zukunft kommst, oder dich mit solchem Gesocks *deutet auf Vampire und Drachen* herumtreibst. Meine hat sich da noch nicht mal entschieden. Ich hab nicht einmal einen richtigen Namen. Weißt du, wie sie mich nennt? "Storch". Als ob es nicht schon genug wäre, dass mein Bruder mir mein Erbe vorenthält und ich nach Jahren im Krieg nun heimatlos bin, nein, ich habe nicht einmal einen Namen.
*nimmt einen Schluck Bier*
Außerdem will sie mich dazu verdammen, mein Leben lang nach der wahren Liebe zu suchen. Im übrigen plant sie, dass ich die nie finden werde. Ist DAS nicht unfair? Ich meine, was hab ich ihr getan? Ich bin doch eigentlich ein ganz netter Kerl.
*noch ein Schluck Bier*
Vielleicht zu nett, manchmal.

Autorenanmerkung: Was machst DU denn hier? Deine Geschichte ist nicht mal ansatzweise für die nächste Zeit geplant!

*Storch grinst und verbeugt sich etwas spöttisch* Ich tauche immer wieder auf. Wie ein falscher Fuffziger. Ich war schon immer ein bisschen hartnäckig. Außerdem, so lange du nichts mit mir vorhast, kann ich ja wohl ein Bierchen trinken.
Möchte jemand Kriegsgeschichten hören? Oder eine Heldensage? Ich bin ganz gut im Sagenerzählen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Final am 15. August 2008, 12:08:25
*Etharis richtet sich zu seiner vollen Größe auf und bleckt bedrohlich die Zähne*

Nenn mich noch einmal so, dann kannst du dir dieses Gesocks von innen anschauen!

Lieber ein Drache oder ein Vampir als ein Storch!

*Er lacht zischend*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 15. August 2008, 12:51:31
Corrywyns Gesichtsausdruck ist seltsam abwesend, ein wenig lauschend, dann wendet er sich mit besorgter Miene wieder Etharis zu

Ihr habt recht, Etharis, oft sind mir die Drachen lieber als die Menschen. Ich weiß, wie wertvolle Verbündete euresgleichen sind - mein Drachenbruder und ich stehen in telepathischer Verbindung und er lässt mich sehen, was er sieht. Und nun, er seufzt, nun muss ich mich von euch verabschieden. Krieg spielen - ich hasse es. Es gäbe so viel zu tun, so vieles, wie es den Menschen und den Völkern besser ginge.

Im übrigen, mein Bruder ist ein goldener Drache, mein kleiner Zögling ein silberner. Süß - na - vor allem frech ist er und ich bin froh, dass ich ein wenig Hilfe habe, um ihn zu bändigen.

Noch einmal wendet er sich dem älteren Herrn zu

Ihr wärt uns sehr willkommen. Zu meinem Volk zählen vor allem Menschen und ein paar Halbelfen, aber im Allgemeinen regieren sich die Völker selber. Es gibt aber verschiedene Gesetze, wer wo welche Befugnisse hat. Es würde mich freuen, würdet ihr uns eines Tages besuchen mögen.

Er verneigt sich ehrerbietig in die Runde, dann verschwindet er in einem farbigen Nebel, in dem kurz vier ineinander geschlungene, verschiedenfarbige Kreise zu sehen sind, in deren Mitte ein Edelstein leuchtet.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 15. August 2008, 12:59:08
"Kriegsgeschichten und Heldensagen?", wiederholt der Spender des Käsekuchens. "Na, warum nicht. Das vertreibt mir die Zeit bis zum Aufbruch, und als junger Mann habe ich sowas gern gehört. Sie haben häufig ein gutes Ende, anders als im wirklichen Leben, he? Aber wenn man genau ist, endet das wirkliche Leben ja auch nie. Selbst wenn du tot bist, krabbeln deine Nachkommen noch über die Welt."
Er macht es sich gemütlich und freut sich offenbar über die zahlreiche Gesellschaft. Die ganzen Spukerscheinungen und gruseligen Phänomene scheinen ein wenig über seinen bäuerlich angehauchten Verstand zu gehen, sodass er sie nicht recht wahrnimmt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Felsenkatze am 15. August 2008, 13:10:45
nickt beschwichtigend in Richtung Etharis und überhört geflissentlich die Beleidigung
Nur die Ruhe, mein Junge. Ich hab gar nichts persönlich gegen Drachen. Ich bin mir sicher, es gibt die verschiedensten Drachen auf der Welt. Ich wüsste nur verdammt noch mal gerne, wo ich hingehöre, verstehst du?

wendet sich an den Käsekuchenspender
Du sagst da was Wahres. Auch ich kenne den Krieg, leider nur zu gut. Und die Sache mit den Nachkommen...
seufzt und wirft einen verstohlenen Blick zu Jezebel, um festzustellen, ob der südländische Name sie auch als südländische Schönheit auszeichnet
Aber davon zu erzählen wäre nicht sehr erbaulich. Statt dessen ... wo wir gerade bei freundlichen Drachen waren. Da gab es diese Geschichte des Drachentöters, der sich mit einem Drachen verbündete, um einen finsteren Schwarzmagier ...
schielt zu Lotti
... zu besiegen. Wäre das etwas für dich?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Final am 15. August 2008, 14:06:56
*Etharis neigt den Kopf zu Storch*

Das war auch nicht als Beleidigung gemeint. Wenn du meine Geschichte kennen würdest, wüsstest du, dass das meine Art von Humor ist. Aber manchmal ist das Drachenblut in meinen Adern leider etwas zu... aufbrausend. Ich bitte um Verzeihung.

*Er wendet sich Corrywyn zu*

Silber ist der Kleine? Meine Schuppen sind auch silbern.
Und frech sind wohl alle kleinen Drachen, das legt sich nach einiger Zeit sicher wieder.
Hat er auch schon irgendetwas in Brand gesteckt aus Versehen? Oder ist es gar kein Feuerdrache?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Moni am 15. August 2008, 14:20:47
Jezebel ist etwas irritiert über den verbalen Ausrutscher des jungen Mannes, der tatsächlich etwas storchenhaftes an sicht hat. Soll sie sich daduch beleidigt fühlen? Hm...  Sie streicht ihre Uniformjacke glatt und rückt die schwarze Armbinde zurecht, die auf dem dunklen Stoff kaum zu sehen ist. Beerdigungen machen sie immer ... kribbelig. Und die Anwesenheit so vieler Sterblicher trägt nicht wirklich dazu bei, daß sie sich besser fühlt. Mit einem unterdrückten Seufzer zieht sie eine kleine Phiole aus einer Schlaufe am Gürtel und betrachtet sie mit einem leicht angewiderten Ausdruck. Nachdem sie den Inhalt so schnell wie möglich hinuntergestürzt hat, steht sie völlig still, mit geschossenen Augen und scheint auf etwas zu warten.


Zitat von: Felsenkatze am 15. August 2008, 13:10:45
seufzt und wirft einen verstohlenen Blick zu Jezebel, um festzustellen, ob der südländische Name sie auch als südländische Schönheit auszeichnet

Anmerkung der Autorin: Nein, überhaupt nicht südländisch, siehe Artikel :  http://de.wikipedia.org/wiki/Isebel
Sie hat sich erst so benannt, nachdem sie den Bette Davis Film gesehen hat. Ihre anderen Namen hat sie mir (nohc) nicht verraten wollen... Sie ist ein schwieriger Charakter.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 15. August 2008, 17:24:36
Nick schaut Etharis grinsend an

Hej, Großer, schau mal genau hin, der, mit dem du redest ist nicht mehr da! Ist zurück in seiner Heimat!

Im übrigen, soweit ich bei auf dem Schreibtisch Corrywyns und meiner gemeinsamen Autorin gesehen habe, ist ein Silberdrache kein Feuerdrache. Das machen in der Welt wohl nur die Roten, vielleicht auch die Goldenen oder waren es Messingdrachen? Was allerdings die Silbernen für Odemwaffen haben, weiß ich nicht aus dem Kopf. Wenn SIE geistig in diese Welt reist, ist es für mich eh langweilig und ich verkrümel mich.

Sag, Storch HabkeinenNamen, du tauchst auch immer ungefragt auf? Wie reagiert deine Geschichtenweberin darauf? Am Anfang wollte mich meine immer fortscheuchen, inszwischen führen wir dann immer interessante Gespräche. Kleiner Tipp - pass den richtigen Zeitpunkt ab. Meine wird immer fuchsig, wenn ich komme und sie schreibt gerade!

Im übrigen, die wahre Liebe zu finden ist auch nicht immer das Wahre! Vergiss es! Bringt nur Ärger und - er bleckt die Zähne, so dass seine spitzen Eckzähne gut zu erkennen sind - manchmal überraschende Veränderungen!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 15. August 2008, 17:56:25
"Bitte, bitte", sagt Lotti, "lasst Euch nur nicht abhalten, davon zu erzählen, wie das Gute einmal mehr gesiegt hat." Er lächelt sarkastisch in seinen Bart hinein. "Natürlich könnte ich Euch von dem Magier erzählen, der einen Drachen bezwang und als Waffe einsetzte, aber ich möchte Euch ja nicht Eure kleinen kindlichen Freuden verderben."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: felis am 15. August 2008, 22:27:18
*Jaro entleert unauffällig sein Weinglas in den Kürbis und füllt es dann mit Bier auf. Nimmt einen Schluck und beißt dann in ein Stück Käsekuchen.*
Endlich wiedeer richtige Verpflegung. Meine Autorin lässt mir ja in der Hinsicht gar nix zu kommen. Monatelang Schiffszwieback und Fisch! *schüttel*
Wer hatte hier noch Feuerdrachen im Angebot?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mardil am 16. August 2008, 01:49:26
Ein hochgewachsener Mensch mit einem langen schwarzen Mantel betritt den Raum und sieht sich um. Kurz bleiben die nachtschwarzen Augen an der storchenhaften Statur eines Mannes hängen, die Mundwinkel zucken kurz verächtlich, dann geht er mit schnellen Schritten auf einen einsamen Tisch in der Ecke zu und lässt sich nieder.
Ja, das Gute siegt natürlich immer...
Nach diesem vor Ironie triefenden Satz verfällt der Neuankömmling in tiefes Schweigen, während seine Augen durch den Raum wandern und einen nach dem anderen provokant lange mustern.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Final am 16. August 2008, 08:37:06
*Etharis schaut sich verwirrt um*

Ach, das kommt eben davon, wenn man nicht richtig zuschaut und hinhört, nicht?

Mein Autor nervt mich hier langsam ein bisschen, aber mit mir kann man es ja machen...
Seit Tagen habe ich kein Fleisch mehr gegessen oder geschweige denn geschlafen...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rei am 16. August 2008, 08:57:45
Elijah schaut Storch amüsiert an.

Storchi, ich sag Dir mal was... Zuerst wollte sie mich ja gar nicht! Wollt so ne doofe Tussi aus mir machen. Aber nicht mit mir... Bin ich ein Kerl oder bin ich ein Kerl?!?

Er schüttelt den Kopf, dann fällt ihm auf, saß sein Bier schon leer ist.

Und jetzt Nachschub mit dem Bier! Was ist das denn hier für eine Party? Ohne Mukke?!?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Dorte am 16. August 2008, 08:58:13
Eine Gestalt mit struppigen Haaren und Knubbelnase nähert sich der illustren Versammlung. Sie sieht aus wie ein etwa elfjähriger Junge in schlichter Kleidung aus Wollgewebe. Er zögert, greift in sein Hemd und nestelt ein zerknülltes, dreckiges Papierstück und einen abgekauten Bleistift hervor. Sorgfältig wird das Papierstück mit den Worten Ich bin KEIN Hobbit! beschriftet. Dann marschiert der Neuankömmlung auf die anderen zu.

"Hallo allerseits! Ich bin Tinn Studlabergssohn, ehemaliger Hüter des Zapfens, Knappe des Königs, Retter und Bewahrer des Schatzes, Freund der Menschen und ziemlich hungrig. Habt ihr was zu futtern? Und ist hier eigentlich irgendwer unter zweihundert Jahre alt?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Felsenkatze am 16. August 2008, 09:02:34
Storch hat gerade zur Schwarzmagiergeschichte angesetzt, unterbricht sich jedoch, als er die Kommentare Lottis und des Neuankömmlings hört. Von einem Moment auf den anderen wird sein Blick fern und ziemlich traurig, seine Stimme leise.

Ich weiß, dass das Gute nicht siegt. Nie.

lächelt wehmütig in Nicks Richtung

Das mit der großen Liebe vermute ich ja auch schon die ganze Zeit. Zeitverschwendung, höchstwahrscheinlich. Hat deine große Liebe dir das angetan? deutet auf die spitzen Zähne. Vielleicht sollte ich das auch mal versuchen. Du siehst angenehm gelasssen aus.
lacht etwas bitter und nimmt einen Schluck Bier.
Meine Geschichtenweberin versucht mich übrigens immer, liebevoll zu beschwichtigen. Außerdem hält sie mir vor, dass sie einfach noch keine Idee für mich hat. Mal ehrlich, wie alt soll ich denn noch werden? Aber danke dir für den Tipp, ich werde mich mal vorsichtig anschleichen, wenn sie gerade einkauft, oder so.

Elijah: Ein Mädchen? Dem Himmel sei Dank ist sie DA noch nicht drauf gekommen. Bring sie bloß nicht auf Ideen!

wirft Tinn einen irritierten Blick zu, dann lächelt er flüchtig und reicht diesem den Obstkorb Also, ich bin knapp vierzig, und du?

[Autorenedit: Hilfe, jetzt bekommt der Stimmungsschwankungen. Von denen hat er mir noch nie erzählt.]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 16. August 2008, 09:11:40
Nick schüttelt den Kopf

Nicht sie, nicht direkt. Sie war rein wie ein Engel - er schaudert leicht bei dem Wort zusammen - , aber mein Bruder... Ist eine lange Geschichte. Äußerlich war mein Bruder kein Vampir, aber innerlich! - einen Moment scheint es, als kämpfe er darum, die Ruhe zu bewahren, seine dunklen Augen verengen sich hasserfüllt, dann hat er sich wieder in den Griff und lächelt kühl

Die Gelassenheit kommt mit den Jahrhunderten. Es scheint sich viel zu ändern, aber im Innersten bleiben die Menschen gleich. Das sehen sie nur nicht.

Viel Glück beim Anschleichen!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Drachenfeder am 16. August 2008, 10:56:36
Hallo mein Name ist Flynn,

ich bin ein kleines Irrlicht, eine der wichtigsten Figuren in Drachenfeders erstem Roman. Momentan sitze ich mal wieder auf ihrer rechten Schulter und gucke zu wie sie wieder ihre Finger über die Laptop Tastatur rasen lässt. Sie kanns einfach nicht lassen und das am Samstag morgen. Aber ich bin froh das ich mal nicht mit eingebunden werde. Es ist nämlich ganz schön anstrengend immer nervig zu sein und immer ins Fettnäpfchen zu treten. Mal sehen was sie als nächstes so mit mir vor hat. Vermutlich wieder eine Kurzgeschichte in der ich wieder irgendwem zu Hilfe kommen will und alles nur noch schlimmer dadurch mache. Hmm, Naja, ich bin halt Flynn, das kleine Irrlicht  ;D
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 16. August 2008, 11:58:45
Dem alten Feldherrn fallen fast die Augen aus dem Kopf. "Was ist das denn? Es leuchtet und tanzt! Ein Wüstengeist? Sen hat von Wüstengeistern erzählt - aber ich habe während all der Zeit im Lager nie einen gesehen ..." Er stippt mit dem Finger nach dem Irrlicht. Als er bemerkt, dass die anderen ihn ansehen, weicht er zurück und zieht ein etwas verlegenes Gesicht. Offenbar schämt er sich für seine Neugier.
"Ähm, nun denn. Ich muss sagen, ich höre heute viele Wörter zum ersten Mal, die euch, fremde Völker, so leicht über die Lippen gehen. Schwarzmagier, Drachen, Vampire. Es klingt fast, als wären es nur Geschichten, wie sie auf den Märkten von Vhaskalar erzählt werden, aber es mag doch die Wahrheit sein.  Ich würde immer noch gern die Legenden über all diese Dinge hören, um dazuzulernen. Dazu ist man schließlich nie zu alt." Er schmunzelt.

(Hm, wenn ich mir das so anhöre, weiß ich irgendwie, warum meine Geschichten zu wenig Klischees enthalten.)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mardil am 16. August 2008, 12:16:08
Plötzlich steht der Schwarzgekleidete auf und gesellt sich zum Feldherren
Ich verstehe auch nur die Hälfte, was die so reden. Drachen? Vampire? Wahrscheinlich haben sie einfach ein wenig zuviel Kraut genommen.
Zwinkert dem Alten zu

(Anmerkung des Autors: Bist du wahnsinnig? Mach, dass du in deine Ecke kommst! Du bist mein düsterer Held, ein EINZELGÄNGER! Du kannst dich nicht einfach zu Leuten gesellen, die du nicht kennst und dann auch noch freundlich sein)

Ach, halt endlich die Klappe! Einmal, wenigstens einmal werde ich tun, was ich will. Schlimm genug, dass du mich meine Familie samt Dorf hast töten lassen, jetzt denkst du sogar über meinen Tod als krönenden Abschluss nach. Könnte es nicht ein Happy End sein???
Das Gesicht verzerrt sich kurz.
Aber wenn wir uns einmal begegnen sollten, bin ich gerne so grausam wie du mich gern hättest!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Junipera am 16. August 2008, 15:55:47
Ebenfalls in schwarz gekleidet sitzt nun schon seit längerer Zeit ein junger Mann am Tisch in der Ecke. Er trägt einen schwarzen Umhang mit Kapuze, die sein Antlitz verhüllt. Er schaut nicht auf aber wendet sich mit ruhiger Stimme an Storch,

Sei froh das deine Schreiberin wenigstens eine Bezeichnung für dich hat, auch wenn es nur auf dein äußeres zu beziehen ist. Meine Autorin kennt mich nun schon Jahrelang, ich bin Ihre erste Idee, ein ständiger Begleiter quasi die Hauptfigur, aber sie findet einfach meinen Namen nicht.

Er schüttelt den Kopf und schweigt einen Moment.

Ist noch ein Stück von dem Käsekuchen da? Ich hatte seit Jahrhunderten keinen mehr.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Jara am 16. August 2008, 16:53:43
"Oh ja, Käsekuchen klingt ganz toll.Wenn ich im Moment welchen essen könnte!"
Der junge Mann nuschelt diese Worte nur , weil er den Mund kaum weiter als 2 Zentimeter öffnen kann. An beiden Wangen hat er dicke Pflaster, die
durch eine Binde quer um seinen Kopf gehalten werden.
"Meine Ex- Freundin Samira mit , naja sagen wir zu kleinen Argumenten, hat mir die Wangen aufgeschlitzt und da sie morgen ihre Prüfung zur Auftragsmörderin ablegen wird auch gleich noch ewige Rache geschworen.
Und warum das alles? Weil meine Schöpferin eine fast schon pervers- sadistische Veranlagung hat und meint, dass die meisten Männer arrogante Machos sind.
Gut vielleicht stimmts ja zum Teil, aber habe ich das deswegen verdient?
Immerhin bin ich Gladon, König der Diebesgilde und meine Frau muss eben perfekt sein und von der Natur ausgestattet mit - ":pfanne:
Autorin: "Ist gut jetzt, Gladon. Hab dich schon gesucht. Auf geht es. Ich glaube, du hast noch eine Verabredung mit Samira, oder?!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 16. August 2008, 20:02:05
(Ich hab auch das Gefühl, mein alter Mann genießt das hier alles mehr als die Rolle, die ich für ihn geplant hatte ...)

"Ja, Nebelkraut, das wird es sein! Wenn ich jetzt meine Wasserpfeife hätte, würde ich auch welches rauchen. He, Autorin? Gibst du mir vielleicht die Wasserpfeife? Sie ist sogar für mehrere Personen geeignet. Du brauchst sie doch jetzt genauso wenig wie ich, oder?"
Und vor seine Füße ward eine Wasserpfeife hingeworfen. Daraufhin gießt der Feldherr etwas Bier auf den Boden, um seine Autorin zu ehren - eine antrainierte Geste - und pafft drauflos.
"Gütige Geschicke", äußert er, als er den Mann mit dem Verband sieht, "Ihr wollt die Frau heiraten, die Euch das angetan hat? Ich kenne eine Frau, die hat das mit meinem Herzen gemacht, und wenn ich sie nun treffen würde, sähe ich wohl ebenso aus wie Ihr jetzt. Aber sie heiraten? Ich bin doch nicht wahnsinnig! Vielleicht wollte ich es einmal, aber meine Erfahrungen haben mich klüger gemacht. Nun, manche sind eben unbelehrbar."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Jara am 18. August 2008, 10:52:32
Gladon sieht den Alten spöttisch an.
"Sie heiraten? Im Moment wäre ich froh, wenn sie mich nicht aufschlitzen und ausnehmen würde! Aber so sind Frauen eben! Ich würde ihr gerne zuvor kommen.
Aber ich bin nunmal nur ein Dieb, kein Mörder. Wenn ich sie Umbringe bekomme ich Ärger mit dem Aufsichtsrat!
Wie war das mit der Wasserpfeife? Aber ein bisschen Opium wäre für meinen momentanen Gemütszustand wohl besser als jegliches anderes Kraut!
Die Pfeife kann ich übrigens besorgen. Ich bin doch der Gildenchef der Diebe!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 18. August 2008, 13:17:59
Kalon steht zornig auf, ballt die Faust und hält sie drohend in die Höhe. Er ruft: "Jetz weiss ich was mit den "Mächtigen" gemeint ist. Mein Mächtiger hat grade keine Zeit für mich, verdammt! Dabei steh ich auf einem Felsen und kämpfe gegen die Gelblinge! Und er friert alles ein! Heha, du da oben!"
Er holt tief Luft und ruft weiter: "Es wird Zeit, mal wieder was zu tun!"
Dann entspannt er sich und setzt sich wieder hin. Schmunzelnd meint er dann: "So, das war mal wieder nötig! Hat's noch Bier oder was zu essen? Mir ist nach einer Feier zumute!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lisande am 18. August 2008, 13:48:33
Aber meine Kinder!

(Falls sich jemand wundert, wo plötzlich die Dame mit dem seidigen, beigefarbenen Fell und den großen blauen Augen herkommt: ja, sie ist plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht!)

Ich verstehe ja, dass ihr mit euren Autoren unzufrieden seid - aber bedenket eins: sie sind nur Menschen und fehlbar. Oh ja, auch ich hätte Grund zur Beschwerde. Statt an der Geschichte über meine Kinder weiterzuschreiben, sitzt sie zu Hause, jammert, sie hätte so viele Plot-Probleme und fordert - in einem Ton, den ihr euch nicht vorstellen könnt - ständig von mir, etwas für sie zu tun, wenn ich Göttin in ihrem Projekt werden will. Und das seit Jahren! Und tue ich nichts? Beschere ich ihr nicht ständig gutes Wetter für ihre Mittelaltermärkte? Besorge ich ihrer Freundin keine Arbeitsvertretungen, damit sie sich treffen können? Bin ich nicht geduldig genug?
Ihr seht, ich hätte so viel Grund zur Beschwerde, aber ich nehme es mit Ruhe und Gelassenheit hin - denn sie ist nur ein Mensch. Ich habe ihr zwar schon einen meiner Wächter geschickt, damit sie inspiriert wird, aber alles, was sie mit ihm macht, ist ihn zu ärgern und zu knuddeln. Nun ja... sie ist halt nur ein Mensch...

Ach ja... falls mich jemand anbeten möchte: ich mag Thunfisch. Und mein Name ist Rya.


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Möchtegernautorin am 18. August 2008, 14:32:53
Zitat von: zDatze am 15. August 2008, 11:29:41
Es tummeln sich hier wirklichs seltsame Gestalten. Aber Sanaka, es reicht wenn hier ein Kürbis rumrollt, wir wollen ja keine Sauerei ... sonst wird das Zimmer noch gesperrt.

*Schmollend verzieht Sananka die schmalen Lippen* Ich veranstalte doch keine Sauereien. So was geht viel eleganter, ohne zu viel Blut. *Ein Grinsen bleibt aus. Stattdessen blickt sie dem Kürbis hinterher und bleibt mit dem Blick an Storch hängen*

,,Storch" ist immer noch besser als ,,Wieselgesicht". Außerdem, was beschwerst du dich eigentlich? Mir wär's lieber, meine Autorenschaft hätte das mit der Liebe gelassen. Es ist nämlich viel frustrierender wenn man sie in greifbarer Nähe hat, aber irgendwie doch nicht erreichen kann, aus welchen Gründen auch immer. Und ich sag dir: Da hat sie sich viele einfallen lassen.
*Ein genervtes Grunzen schließt sich nahtlos an die Worte an*
Und gewinnen tut eh nie jemand, weder Gut noch Böse. Irgendwas anderes kommt immer dazwischen oder hinten dran. Davon hab ich jedenfalls auch die Nase voll.

*Sananka hebt den Becher an die Lippen und genehmigt sich etwas des Bieres. Allerdings kommt sie nicht umhin ob Gladons Erzählung einfach nur breit zu grinsen*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Jara am 18. August 2008, 16:02:11
"Das ist typisch Weib. Ich kenne das schon. Egal ob Mensch oder anderes Getier, die sind immer gleich!!", tut Gladon kund.
"Weibliche Drachen sind auch immer die schlimmsten!Das ist wohl bei allen Wesen so!
Sich über das Leid eines anderen zu amüsieren!
Ich brauche etwas Hochprozentiges."
Gladon zieht eine Flasche mit goldener Flüssigkeit unter seinem Umhang hervor.
"Eine Runde Sirengeist für alle. Das Zeug hat seinen Namen nicht umsonst. Da hört ihr die Egel und Sirenen und sonst was singen. Wohl bekomms!"
Er nimmt als erster einen Schluck.
"Und an allem ist trotzdem nur diese Schreiberin Schuld", murmelt er.
"Wieso konnte sie mir nicht jemanden aus der Schauspielergilde zur Partnerin geben?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 18. August 2008, 16:23:34
Nick lacht leise in sich hinein

Und dann? Die hätte dir dann immer großes Theater gemacht und Szenen dazu! Und auf der Bühne hätte sie voll Leidenschaft andere geküsst. Wär dir das lieber?

Ansonsten: Ich habe kein Problem mit Frauen. Für gewöhnlich beiße ich zuerst zu. - Er grinst - Und Blut - er leckt sich die Lippen - kann es dabei kaum genug geben.

Er zögert einen Moment, schaut ein wenig schief ins Nichts

O.k., nicht jede Frau. Hej, Chefin, hör nicht so genau hin! Ich habe keine Lust, mir wieder den Magen zu verderben! Brauchst mich gar nicht zu erinnern!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Dinlanthir am 18. August 2008, 17:31:50
Ein ziemlich fertig aussehender Mann betritt den Raum, setzt sich auf einen Stuhl und muss sich beim Anblick des Alkohols beinahe übergeben.

Wenn ich höre wie ihr euch über eure Autoren beschwert könnte ich bald heulen. Meiner ist ein richtiger Charakterqäuler. Nicht nur das ich seit Tagen Stimmen höre. Diese Stimmen sind auch noch so laut das ich mancmal das Gefühl habe mein Kopf würde platzen. Ich hab versucht die Schmerzen mit Alkohol wegzutrinken, aber stattdessen habe ich jetzt unerträgliche Bauchschmerzen.
Und das einzige was gegen die Kopfschmerzen hilft ist Menschen zu töten. Nicht mal Schmerzmittel helfen.

Ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Ich bin Inspector Peter Torronteras. Mein Leben ist im Moment ziemlich im Eimer. Mehr darf ich leider schon nicht erzählen, sonst sorgt er sicher noch dafür das ich ein paar weitere Flaschen Wodka trinken muss. Ach ja ich komme auch aus de Zukunft, besser gesagt aus einer Stadt die als eine der wenigen Städte unserer Erde mit Hilfe eines Schutzschildes den atomaren Holocaust überstand.

Nimmt sich zögerlich ein Stück Käsekuchen, beißt ab und muss feststellen das ihm davon nicht schlecht wird.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Felsenkatze am 19. August 2008, 13:48:12
Storch wirft Sananka einen halb dankbaren, halb verwirrten Blick zu, und lässt sich dann auf den nächsten Stuhl fallen, um das Geschehen um sich herum in Ruhe zu beobachten.

*murmelnd* Katzenmenschen, Drachen ... was das für Geschichten gibt.
*laut* Wirt, die Dame *deutet auf Rya* hat nach Thunfisch verlangt. Geht auf meine Rechnung! Und etwas extrastarkes Rauchkraut für den Herrn mit den Kopfschmerzen!
Nick, die Idee mit dem Anschleichen war prima. Ich hab meine Autorin in der Dusche überrascht. Da musste sie mir wohl einen Hintergrund liefern. *grinst breit*. Jetzt hoffe ich nur noch, dass auch bald die Geschichte nachkommt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Final am 19. August 2008, 14:59:36
Katzen?

*Etharis blickt sich panisch um*

Nicht gut, ich bin auf Fell allergisch!
Oh nein...

*Er verzieht das Gesicht und holt zischend Luft. Ein gleißend heller Feuerstoß versengt die Luft im Raum*

Tut mir Leid! Hab ich jemanden erwischt?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lisande am 19. August 2008, 19:15:24
Katzenmenschen? Rya sieht sich interessiert um. Wo denn? Ringelt elegant ihren Schwanz um sich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Final am 19. August 2008, 19:31:39
Was bist du denn dann, wenn ich fragen darf?
Auf jeden Fall hast du Fell, und das bringt die allgemeine Sicherheit in Gefahr!

*Etharis wendet seinen Kopf von Rya ab und lacht zischend*

Wenn her jetzt noch Zentauren oder sonst etwas... Haariges einmarschieren, fürchte ich, dass ich Tote nicht länger vermeiden kann!
Gibt es hier überhaupt einen Wirt? Wenn ja würde ich gerne ein halbes Schwein bestellen! Roh bitte, den Rest erledige ich!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 19. August 2008, 20:13:55
Jiandro schaut auf seine Flügel."Ich hoffe, hier reagiert niemand... außergewöhnlih auf federn." Er breitet seine Schwingen aus, faltet sie dann elegant wieder zusammen. "Ich glaube es nicht. Jetzt ist SIE auf die blöde Idee gekommen, dass meine Geschichte für einen Kurzromanwettbewerb taugt. MEINE Geschichte. Kurz? Die hat doch nicht mehr alle Nadeln an der Tanne." Sein Blick wandert zu Rya. "Sag mal - kannst DU sie nicht wieder zur vernunft bringen? ich... in einem KURZroman. Jetzt bin ich wiklich angefressen. Und der Käsekuchen ist auch alle."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mardil am 20. August 2008, 01:58:41
Oh ja, das kenne ich!
Ein einfach gekleideter Mann, leicht in die Jahre gekommen, tritt ein. Auf dem Rücken hängt eine Harfe, er selbst sieht gepflegt und wohlgenährt aus.
Kurzgeschichten, einfach nicht zu fassen! Mich herumreisen zu lassen, um die Legenden, Lieder und Geschichten seiner Welt in einen Text zu fassen und seine eigene Welt besser kennen lernen zu lassen, mich, den großen Eljar. Einen Barden von meiner Wichtigkeit dermaßen zu behandeln...mir stand eigentlich ein wichtiger Teil im Hauptprojekt bevor. Und nun das...

(Anmerkung des Autors: Halt den Rand, du eingebildeter Pfau! Dein ach so wichtiger Teil im Hauptprojekt war die Rolle eines bekannten Mordopfers aber anstatt dich bei mir zu bedanken, dass ich dich verschone, und ein heldenhaftes Lied über meine edle Großzügigkeit zu schreiben, jammerst du herum...)

Oh...nun, was soll ich sagen....Danke, verehrter Herr und Meister. Natürlich fühle ich mich in der etwas kürzeren Geschichte genauso wohl, vergesst am besten meine unbedachten Worte und schreibt weiter.

Sieht sich kurz um

Bei allen Barden, was sind das denn für Wesen? Warum habt ihr mich an diesen Ort voller Monster...
(Autor: Willst du wieder jammern???)
Nein! Natürlich nicht! Eine nette Gesellschaft!

Sieht Etharis und wird blass
Einen starken Schnaps bitte, Herr Wirt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Final am 20. August 2008, 08:35:50
Ein Spielmann?
Darf ich um ein kleines Lied bitten, Herr... Wie war doch gleich euer Name?
Da wo ich her komme, hat man vor lauter Kämpfen und Sterben keine Zeit mehr für Musik und Barden.

*Betrachtet das halbe Schwein, dass ihm soeben der Wirt gebracht hat*

Endlich! Ich war am verhungern!

*Er röstet das Fleisch mit einem gezielten Feuerstoß*

Duftet köstlich! Ihr könnt euch ruhig ein kleines Stück nehmen, aber wenn jemand oder etwas mit Fell ein Stück haben will, bitte vorher ankündigen!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Dinlanthir am 20. August 2008, 14:47:15
Nickt Storch zu um sich für das Kraut zu bedanken.
Dankeschön. Herr Wirt bitte ein Bier für den Herrn dahinten. Deutet auf Storch. Als Gegenleistung.

Was es hier für Wesen gibt, faszienierend. Drachen, Katzenmenschen, alles mögliche. Sowas kenn ich sonst nur aus den Märchenbüchern von zuhause. Oder vielleicht ist das kraut auch nur eine Spezialmischung, wer weiß das schon.

Nimmt sich ein Stück vom Fleisch des Drachen, nickt diesem zu und lässt sich mit Fleisch und Kraut auf einen Stuhl fallen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lisande am 20. August 2008, 19:30:42
Rya mustert Etharis sanft.

Nein, ich glaube nicht, dass das die Sicherheit in Gefahr bringt - nicht in Anwesenheit einer Göttin. Glaube mir, ich kann alles löschen, was du aufbieten kannst. Keine Sorge meine Kinder, hier ist niemand in Gefahr.

Wendet sich an Jiandro

Deine Autorin zur Vernunft bringen? Tut mir leid, aber das schaffe selbst ich nicht - noch nicht einmal mit meiner eigenen! Da sind selbst Götter machtlos. Aber für mehr Käsekuchen kann ich sorgen! Möchte ihn außer mir sonst noch jemand mit Thunfisch?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mardil am 20. August 2008, 20:10:52
Eljar, der Barde. Und für ein Lied bin ich nicht in der richtigen Stimmung. Wo bleibt denn der Schnaps? Schläft der Wirt hier?

Wendet sich an Rya

Eine Göttin? Es gibt nur eine Göttin und sie hat sich von der Welt abgewandt, also macht euch nicht lächerlich! Elende Scharlatane, euch alle sollte man...
(Autor: Aber, aber! Dein Ton lässt doch sehr zu wünschen übrig, mein Guter. Bring mich nicht auf falsche Gedanken...)

Bloß das nicht...nun, verzeihung, holde Dame. Ich bin noch ein wenig verwirrt über all die Wunder, die ich hier sehe. Es ist einfach ein wenig zu viel für einen einfachen Barden  :d'oh:

Sieht wieder Etharis

Das muss ein fürchterlicher Albtraum sein!


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Möchtegernautorin am 21. August 2008, 11:22:03
*Während Sananka die letzte Reste ihres Käsekuchens vertilgt, mustert sie Rya und wirft einen Blick nach oben, als sich da schon wieder ein Autor zu Wort meldet. Doch darüber schüttelt sie nur den Kopf und schielt lieber zu dem Braten hinüber.*

Bekomme ich auch was? Also.. keinen Käsekuchen mit Tunfisch, ich meine eher den Braten da. Der sieht lecker aus.

Und du bist wirklich ne Göttin? *fragt sie Rya* Mit Göttern habe ich gar nicht viel zu tun. Ich kenne Zentauren, Schlangenwesen und so – ich habe sogar mal einen Drachen gegenüber gestanden, weil meine Autorenschaft herausfinden wollte, wie ich reagiere – aber Götter sind bei uns.. ähh.. einfach nicht da.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 21. August 2008, 11:34:17
Jiandro wirft Rya einen zweifelnden Blick zu. "Käsekuchen mit THUNFISCH? Das ist ja eklig." Er grift in seine Gürteltasche und fischt etwas heraus, das aussieht wie eine aus verschiendenen Blättern gedrehte Kugel. Einen Moment lang beäugt er das Ding, dann stopft er es in den Mund und fängt an, darauf herumzukauen. Wenig später entfleucht ihm ein zufriedenes Seufzen. Der Geflügelte lümmelt sich auf eine Sitzgelegenheit und legt höchst unhöflich die Füße auf den Tisch.

(Anmerkung der Autorin: Andro! Lass das, benimm dich!)

Jiandro seufzt leise, als er die wohlbekannte Stimme in seinem Kopf hört. "Halt die Klappe. Immerhin hast DU mich so erschaffen wie ich bin. DU wolltest mich doch so haben. Also mecker nicht."

(Anmerkung der Autorin: *seufz* aber ich mag ihn trotzdem)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: felis am 21. August 2008, 13:44:53
@Andro dann haben wir vermutlich etwas gemeinsam: meine will mich auch in den Kurzromanwettbewerb schicken. Es wird ihr nicht gelingen Dafür sorge ich schon!
*lacht hämisch* erst 1/4 der Geschichte erzählt und schon 50.000 Zeichen ...
(A. d. A. Jaro, wenns sein muss, kürze ich gnadenlos!)
Jarov stezt sich schmollend in eine Ecke und nippt an seinem Bierkrug. Hatrt hier jemand einen Tipp, wie man seinen Autor wirksam am kürzen hindert?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Felsenkatze am 21. August 2008, 14:54:15
Eine junge Frau mit verfilzten blonden Haaren betritt den Raum und sieht sich verunsichert um. Mit einem beinahe panischen Blick zu dem Drachen, den Vampiren und der Frau mit Fell schleicht sie sich zu einem Tisch in einer stillen Ecke und beginnt, verschiedene Kerzen und Kräuter vor sich auf dem Tisch auszubreiten, bevor sie mit leiser Stimme zu sprechen beginnt.

@Jarov: Was ist denn so schlimm an einem Kurzroman? Schau mich an. Ich war ganz zufrieden mit meiner kleinen Kurzgeschichte. Glücklich und befreit war ich am Ende. Und da gab es diesen Scout ... sie lächelt wehmütig. Und jetzt? Jetzt soll ich mich wieder auf die Suche begeben. Nun werde ich wieder raus auf die Prärie gejagt, nur, weil meiner Autorin in den Sinn gekommen ist, dass ein Fantasy-Western-Roman mit romantischen Elementen genau das sein könnte, was dem Markt fehlt. Ich bitte dich. Ich wäre lieber auf meiner Farm geblieben.

Ich hätte gerne ein Stück Käsekuchen, wenn es nicht zu viel Aufwand macht. Ohne Thunfisch.

@Jiandro: Was ist das für Rauchkraut? Sieht interessant aus. Würdest du mir etwas davon überlassen? Für ein paar kleine Experimente? Ich hätte statt dessen kramt im Beutel herum Laudanum, möchtest du das probieren?
lächelnd Ich bin übrigens Keriann.

[Anm. d. Autorin: Jetzt wird die Frau Drogendealer, ich glaub's nicht. Sie sollte doch wohlerzogen und scheu sein. Argh.]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Final am 21. August 2008, 16:05:17
*Etharis blickt beleidigt von seinem Fleisch auf*

Was haben den alle? Ich bin ja auch ein Mensch... Naja, war zumindest mal einer...
Jetzt habe ich vielleicht Schuppen statt Haut und Klauen statt Hände, aber im Geiste bin ich immer noch ein Mensch.

*Er macht eine Kopfbewegung nach oben*

Der da, diesen Autor, den solltet ihr anglotzen! Dieser missgestaltete, kleine, sadistische...

(Anmerkung des Autors: Hmm, ich weeeeiiiß gar nicht mehr ob du Flügel hattest...)

Ja, ja! Ich bin ja schon still!

Das restliche Schwein könnt ihr gerne haben. Nein, Drachenspucke ist nicht giftig...

*Er geht in eine Ecke und blickt schmollend in die Runde*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mardil am 21. August 2008, 16:43:43
Eljar wendet sich an Keriann
Oh ja, Kraut ist jetzt das richtige, auch wenn man nur in einem Abtraum steckt. Von Lausanum, oder wie ihr es nennt, habe ich zwar noch nie etwas gehört, aber in der Not nimmt mal alles, vorrausgesetzt ihr teilt auch mit mir.

Kramt nach seiner eigenen Pfeife

Ihr kommt aus dem Westen, sagt ihr? Corymar oder noch weiter? Ließ es sich dort als Bäuerin überhaupt aushalten, bei der abfälligen Behandlung? So weit westlich war ich zwar noch nie aber die Geschichten sprechen doch eine deutliche Sprache.

Murmelt vor sich hin

So wie dieses Lumpenweib aussieht, war sie sicher eine Straßendirne...Lass mich endlich aus diesem verfluchten Traum aufwachen, Meister! Ich werde auch 10 Tage keine Frau mehr anrühren!

(Autor: Dich wird auch in Kürze so schnell keine Frau mehr anrühren, nach einem guten Stück Geschichte wirst du nämlich schön entstellt, dein Charme nützt dir dann herzlich wenig :P )

WAS???  :o :o :o
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 21. August 2008, 17:49:50
Jiandro wirft Keriann einen Blick zu und kramt dann eine weitere Kräuterkugel hervor, die er ihr zuwirft. "Man muss es nicht unbedingt rauchen", nuschelt er kauend, "man kann es auch kauen. Schmeckt nur ein bisschen gewöhnungsbedürftig und macht die Zunge taub."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lisande am 22. August 2008, 08:05:43
Vor jedem, der möchte, erscheint ein Stück Käsekuchen. Rya mustert Jiandro und alle anderen, die Drogen nehmen, traurig. "Ihr wisst, dass das nicht gut für euch ist, nicht wahr? Ich meine, wir lassen euch natürlich den freien Willen, aber es schmerzt uns schon, wenn ihr euch so zerstört..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 23. August 2008, 19:45:49
Eine junge, hochgewachsene, aber sehr magere Frau in einer abgewetzten Rüstung betritt den Raum und setzt sich ziemlich weit von den anderen entfernt hin: Meinen Gruß, mein Name ist Breanna!
Dann lauscht sie den GEsprächen der anderen: Meine Autorin ist gerade auch unmöglich. Eigentlich kamen wir bisher ja ganz gut miteinander klar, aber jetzt entzweit sie mich mit dem einzigen Menschen, mit dem ich mich je richtig verstanden habe und nur das, weil sie die arme alte Frau noch mit einigen Prüfungen mehr quälen muss. Nichts gegen Prüfungen, die sind wichtig, aber allzu viel ist immer ungesund!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mardil am 24. August 2008, 02:18:24
Euch mit eurem einzig wichtigen Mensch entzweien, ist schlimm?
Dieser Verrückte da oben plant anscheinend mein GESICHT zu entzweien. Mögen ihn die Schatten holen!
Nagut, bevor er mich noch mit irgendetwas aufspießen lässt, halte ich wohl besser den Mund.

Das Schwert, das sich hinter dem erzürntem Barden materialisiert hat, verschwindet in einer kleinen Rauchwokle wieder.

Ihr sagtet, viele Prüfungen sind ungesund, verehrte Breanna? Bei dem Drang meines Erschaffers zu tödlichen Enden ist in seinen Kurzgeschichten meist schon eine eine einzige Prüfung äußerst ungesund.

Und ihr, "Göttin, lasst die Leute doch nehmen, was ihnen beliebt. Selbst wenn ihr keine Scharlatanin wärt, würde euch das nicht zur Mutter dieser seltsamen Leute machen. Das Vorschreiben, was man zu tun oder zu lassen hat, übernehmen die Fürsten schon komplett, dafür brauchen wir nicht noch eine Göttin.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 24. August 2008, 19:08:39
Breanna seufzt: Ich würde lieber mit einem entstellten GEsicht herumlaufen, als völlig einsam, verehrter Barde! Mit übermäßig viel Schönheit hat meine Autorin mich auch nicht gerade gesegnet, aber das wäre halb so wild.

Und wenn es nach mir ginge, müsste die arme Rhiannon gar keine Prüfung mehr durchstehen, aber diese sadistische Verrückte hat einen Hang dazu, den Schwachen immer mehr aufzubürden, während Menschen oder andere Wesen, die ihnen gerne helfen würden, völlig hilflos in irgend eine andere Ecke der Welt gestopft werden. Und jetzt will sie auch noch meine VErbündetet ausschalten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lisande am 25. August 2008, 21:49:58
Rya lächelt Eljar nachsichtig an. "Es gehört zu eurem freien Willen, nicht an meine Schwester und mich zu glauben. Aber es gehört auch zu meiner Natur, meinen Kindern zu raten und ihnen Hilfe an die Seite zu stellen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mardil am 26. August 2008, 12:24:13
Tut mir leid, natürlich habt ihr Recht, Breanna. Durch meine vielen Reisen verlerne ich wohl langsam, die Gesellschaft von freundlichen Menschen zu schätzen. Euer Erschaffer liebt es also auch, euch zu quälen? Menschen wie meiner gehören an den Strang! Drei Kurzgeschichten über meine Heimat, vier tote Protagonisten.
Aber ich sollte euch nicht zuviel vorjammern, ihr habt es mit Sicherheit noch viel schlimmer als ich. Aber bei einem muss ich euch widersprechen: Schönheit hat er euch mehr als genug mit auf den Weg gegeben. Und anscheinend auch Bescheidenheit, dass ihr euer Aussehen nicht in höchsten Tönen lobt.

Winkt dem Wirt

Darf ich euch auf einen erlesenen Wein einladen?

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 27. August 2008, 09:44:54
Ein weicher, warmer Ton erklingt, und aus dem Schatten manifestiert sich eine Geige. Der Lack ihres dunklen Holzes müsste wohl mal wieder überarbeitet werden, der Steg steht schief und der Kinnhalter wackelt, aber der Klang, den der ausgefranste Bogen ihren Seiten entlockt, erfüllt den Raum mit einer wehmütig, melancholischen Melodie.

Upps, hier ist wohl gerade meine etwas - eigenartige - Protagonistin entschlüpft. Was hat die denn in einem Fantasyforum zu suchen?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Jara am 28. August 2008, 22:05:32
"Oh, da ist jemand den Frauen anscheinend sehr verfallen, wenn er sich so anbiedert."
Gladon gesellt sich zu Breanna und dem Barden.
"Ich habe inzwischen kein Interesse mehr an Frauen, die immer nur jammern und sich dann wundern, dass man als Mann dann zu einer anderen weiterzieht. Aber ich hätte gerne einmal eine Verabredung mit einer Göttin"
Gladons Blick streift Rya vielsagend.
Autorin: Gladon! :pfanne:
               >:(Hör auf alles anzubaggern, was zwei Beine hat!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lisande am 28. August 2008, 22:38:41
Rya mustert Gladon sanft. "Dann drücke ich dir die Daumen, dass du mal einer begegnest, die gerne eine Verabredung mit Dir hätte."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mardil am 29. August 2008, 00:03:35
Eljar bemüht sich nicht, sein Grinsen zu verbergen.
Viel Spaß bei der Suche! Heute wird das auf jeden Fall wohl nichts. Vielleicht solltet ihr euch das nächste Mal an wenig mehr...wie sagtet ihr? Anbiedern? So erfolgreich, wie ihr euch gebt, könnt ihr ja nicht sein.

(Autor: Lass ihn sich austoben, Jara. Eigentlich müsste ich dem kleinen Flegel für seinen Spott auf die Finger klopfen aber besser er macht das hier als in meinem Geschichten. Das Anbaggern liegt manchen Protas eben im Blut...und Konkurrenzkampf anscheinend auch ;) )
Ruhe da oben!

Wendet sich an Rya

Was meint ihr mit "die Daumen drücken"? Ich bin zwar in meinem Leben weit herumgekommen aber diese Redeart habe ich noch nie gehört.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Jara am 29. August 2008, 00:28:03
Gladon schaut verächtlich in die Runde.
"Das muss ich mir nicht sagen lassen. Ich habe schon die Königin der Nymphenpriesterinnen verführt. Ich gehe!"
Autorin: "Nur zur Erklärung: Die Königin hat während ihres Tächtelmächtels Gladon, dem König der Diebe, den magischen Ring geklaut, für den er um die halbe Welt gereist ist und ihn anschließend halb nackt in den Kerker geworfen."
Gladon:"Das gehört aber nicht hierher! Überhaupt, wenn du mich weiter so mies behandelst, kannst du selbst in dein Buch springen und Hauptcharakter spielen!"
Autorin:"Dann schenke ich dir aber Juckpulver und Schlangen für den Kerker und lasse dich darin vermodern, versprochen! Jetzt bleibst du hier und entschuldigst dich bei der Göttin!"
Du hast Recht, Mardil! Manchmal sind sie aber sogar schlimmer als Kinder! ;D"
Gladon stellt sich in eine Ecke und starrt finster vor sich hin.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mardil am 29. August 2008, 01:02:53
Köstlich, ganz köstlich!
Ein König der Diebe wird beim Liebesspiel, mit dem er auch noch prahlt, von irgendeinem königlichen Weib benutzt und bestohlen...darüber muss ich ein Lied schreiben, der Pöbel würde sich vor Lachen die Beinkleider befeuchten.

Wendet sich ab

Nun Breanna, wie steht es mit dem Wein?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lisande am 29. August 2008, 19:10:41
*sehr sanft zu Eljar* Das ist ein sehr alter Brauch meiner Kinder, um meine SChwester und mich um Glück für sich selbst oder jemand anderen zu bitten. Ursprünglich haben sie die Hände zu Fäusten geballt, so dass der Daumen verdeckt war - sie wollten damit Katzenpfötchen simulieren.
Diese Herkunft ist aber nahezu in Vergessenheit geraten, jetzt sagen sie nur noch "ich drücke dir die Daumen", wenn sie meinen "ich wünsche dir Glück".
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 29. August 2008, 19:45:00
Breanna schüttelt den Kopf: Ich trinke keinen Alkohol! Aber trotzdem vielen Dank! Sie trommelt nervös mit den Fingern auf dem Tisch herum und man sieht, dass die junge Frau sehr angespannt ist. Ich rede normal nicht schlecht über Menschen, aber meine Autorin gehört mit den Pfeilen gespickt, die sie in die Menschen meiner Umgebung schießt! Meine Geschichte ist leider noch nicht einmal zur Hälfte erzählt und schon sind ungefähr fünfhundert Mann in irgendwelchen Schlachten ums Leben gekommen und wenn sie so weiter macht, bringt sie einen der wichtigsten Protas um!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Melchior am 31. August 2008, 21:00:38
Ein schlanker, junger Mann mit schütterem Haar und verschlissenem Kapuzenmantel betritt den Raum. Sein wacher Blick wandert durch die Runde.
»So ... sieht es hier also aus - Alkohol und Mord.
Man nennt mich den Wanderer
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 01. September 2008, 23:06:01
Eine weitere Gestalt betritt die Szenerie - ein Mann, schmal, schlank, zierlich, schwarz gekleidet, das Gesicht hinter einer schwarzen Halbmaske verborgen, schwarze Handschuhe über den Händen. Das lange Haar ist schneeweiß mit einem silbernen Schimmer, zierliche Ohrspitzen ragen heraus. Dort, wo das Gesicht nicht von der Maske bedeckt ist, kann man bei genauem Hinsehen feine silbrige Zeichen auf der hellen Haut erkennen.
Er lehnt sich an die Wand, verschränkt die Arme über der Brust und tut erst einmal nichts anderes, als die Anwesenden zu beobachten.
Schließlich hat er gerade Zeit - auch wenn die Autorin, diese Böse, über eine Fortsetzung seiner Geschichte nachdenkt. Beziehungsweise ein "Prequel". Was auch immer das sein mag. Soll sie tun, was sie will, solange sie nicht wieder jemanden umbringt, der einem anderen etwas bedeutet.

Anmerkung der Autorin: Ups... er nimmt es mir immer noch übel... aber... *duck* *hier nichts zu suchen hat und rausschleich, den maskierten aber schön dalass*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: felis am 02. September 2008, 12:04:05
Jaro wendet sich dem Maskierten zu.Wenn du Feuersänge bist, dann kann ich dir nur recht geben. Habe im Kopf meiner Autorin herausgefunden, was deine dir angetan hat.
Degegen ist meine noch harmlos. die spannt mich nur auf die Folter mit ungelösten Rätseln und einem nervigen, wortkargen Mentor und hat mich auf einer einsamen Insel stranden lassen...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 02. September 2008, 12:17:53
Der Maskierte hebt den Kopf, hinter der Maske funkeln schwarze Augen, um deren Isis ein feiner roter rand schimmert. Das helle Haar sträubt sich.
"Ich bin Feuersänger", bestätigt er Jaros Vermutung. "Und ich kann nur sagen - SIE kennt sich gut aus in meiner Kultur. Gut, sie hat uns so erdacht und erschaffen, aber dass sie dabei SO konsequent bleiben musste... und diese... Betaleser sind auch nicht viel besser. Auch wenn ich aus sicherer Quelle weiß, dass Deine Autorin Silbersangs Tod bedauert hat." Er seufzt. "Ich wollte Schmiedefeuer und ich habe es bekommen. Und in gewisser Weise habe ich ja sogar Silbersang zurückbekommen, auch wenn er jetzt Schattentänzer heißt und sehr oft fort von mir ist. Da muss ich durch."
Er setzt sich und kramt aus einer Tasche etwas in Pergament gewickeltes, das aussieht wie... klebrigsüßer, honigtriefender Kuchen. Qietschsüßer Kuchen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 02. September 2008, 12:48:10
*Der ganz in weiss gekleidete, junge Mann kommt aufgelöst und verwirrt in den Thread hineingestolpert und stammelt heiser*

Jetzt...jetzt beginnt alles nochmals von vorne! Alles was ich bereits erreicht habe, ist wieder weg!

*Er ballt die Faust und hält sie drohend in die Höhe*

Ich HASSE meinen Erschaffer, ich HASSE ihn! Gib mir meinen Meisterschützen zurück und meinen Schützenbogen! Die weisse Göttin möge dich bestrafen!

*Dann setzt er sich traurig hin und blickt sich schweigend um*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 02. September 2008, 13:48:40
Die Geige schwebt etwas näher und stimmt eine melancholische, aber tröstliche Weise an.

Nick schaut den weissen Mann an

Immerhin, er fängt wieder an! Meine hat mit mir noch nicht einmal einen ersten Versuch gestartet. Erzählt mir immer etwas davon, dass sie noch nicht soweit ist.

Aber tröste dich, er hat nicht dich weggeschmissen, nur was du erreicht hast. Du hast also noch Chancen. Und vielleicht läuft es ja diesmal besser für dich ab. Wer weiß?

Weiße Göttin, was für ein Schmarrn. Aber sei sicher, er ist gestraft, denn er muss sich ja auch wieder die Arbeit machen! Wetten, er stöhnt darüber, alles neu machen zu müssen?

Nick wendet sich Feuersänger zu und betrachtet ihn interessiert

So ist es deine Geschichte, die meine Autorin so lange vor dem Rechner gefesselt hat und ständig die Augen wischen musste, weil sie nichts mehr lesen konnte?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 02. September 2008, 15:02:21
Feuersänger lächelt leicht und nickt. "Ich bin überrascht, dass meine Geschichte so viele Menschen fesselt." das Grinsen wird etwas breiter. "Nun ja - ich kann mit recht sagen, dass meine Brüder und Schwestern und ich es unserer Erschafferin so angetan haben, dass sie nicht mehr von uns loskommt. Im Moment plant sie sogar, Silbersang ein Denkmal zu setzen und seine Geschichte zu schreiben. Oder die von Abendstern, auch einem Nityhara - den ich eigentlich noch gar nicht kennen dürfte, denn er wird erst weit nach mir geboren werden... sehr konfus, das alles."

Kommentar der Autorin: der hat recht. Ich BIN süchtig nach meinen kleinen süßen Schwarzmasken! *seufz*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Möchtegernautorin am 02. September 2008, 16:34:15
Mit der Beobachtung Gladons breitet sich zunehmend ein grinsen auf Sanankas Zügen aus, das ihr etwas wieselhaftes verleiht. ,,Ich würde sagen, eins zu null für deinen Schreiberling!

Ein ,,Hallo" wäre übrigens höflich, finde ich", äußert sie sich auch gleich zu jenen, die ohne Worte oder sehr dramatisch hereinspazieren, runzelt aber gleich darüber die Stirn. ,,He, warum sag ich das? Auf so was lege ich doch nicht wert.... egal."

,,Ich finde übrigens...", wendet sie sich an den in weiß gekleideten jungen Mann und deutet im gleichen Moment auf Nick. ,,der da hat recht: Sei froh, dass du dich nicht ganz in Luft auflöst. Und auf die Götter zu fluchen, hilft auch nix... nichts gegen dich übrigens", beteuert sie schnell in Richtung Rya. ,,Aber die Schreiberlinge stehen sogar noch über den Göttern. Zumindest über unseren.. euren.. wie auch immer."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 02. September 2008, 17:12:52
Der alte Feldherr schaut hungrig auf Feuersängers Kuchen. "Was ist das denn für ein Rezept?"
Er lehnt sich auf seinem Stuhl zurück und verkündet ein wenig selbstgefällig: "Meine Autorin und ich haben übrigens Frieden geschlossen, und ich habe meine heldenhafte, traurige, tödliche und demütigende Zukunft gegen eine angenehme Vergangenheit in den Armen einer schönen Frau eingetauscht. Na wenn das kein guter Handel war! Jetzt bin ich der Autorin nicht einmal mehr böse für alles, was ich schon durchgemacht habe. Wenn sie mir einen schönen Auftritt verpasst, erzähle ich ihr vielleicht sogar vom Hühner-Orakel."
Er grinst in sich hinein.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 02. September 2008, 21:45:21
"Ja, leider stehen sie über den Göttern!", brummt Breanna ein wenig missgelaunt. Sie schweigt eine Weile, doch dann scheinen ihre Gefühle wieder zu stark zu werden und die Worte, die sie bisher zwischen den Zähnen zermahlen hat, brechen wieder hervor: "Man sollte doch meinen, sie wissen, welche Verantwortung sie mit ihrer Macht übernehmen, aber nein, man wird geschunden und kann doch nichts machen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 02. September 2008, 23:43:32
Feuersänger hält dem Mann, der da so hungrig auf den Kuchen schaut, das Päckchen hin. "Wir nennen es Götterkuss. Mehl, Öl, Eier und Honig. Erwähnte ich Honig? Mischen, eine Weile liegenlassen, dann in einer Pfanne ausbacken und so lange es noch heiß ist, mit Honig übergießen, bis es tropft. Oder, wenn ihn hat, mit Zucker bestreuen. Wenn man mag, kann man es auch in Honigwein tränken. Vorsicht. Es klebt ein bisschen."
Naja. Nicht nur ein bisschen.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 03. September 2008, 08:49:51
*Kalon beobachtet Nick und die spielende Geige eine Weile schweigend, dann sagt er*

Sag, wer bist du eigentlich? Wie bringst Du dieses Instrument zum spielen? Bist Du Barde? Apropos Barde, ich hoffe, mein Erschaffer vergisst nicht, den komischen Kauz wieder einzuführen. Aber vielleicht hast Du recht und ich kann froh sein, dass der Herr da oben *zeigt auf den Autor* sich noch um mich kümmert!

*Mustert Feuersänger*

Du nennst dich Feuersänger? Was hat das zu bedeuten? Besingst du das Feuer?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 03. September 2008, 08:53:23
Der Nithyara wirft einen Blick auf Kalon. "ich kann feuer... rufen. Es ist unsere Waffe und ein geschenk unserer Götter. Feuer, das in unseren Seelen brennt. Dasselbe Feuer, das Mond und Sterne zum Leuchten bringt." Er hebt die Hand, und eine kleine silberblaue Flamme tanzt kurz über seine Fingerspitzen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 03. September 2008, 09:05:18
Nick lacht

Ne, mit dem Instrument habe ich nichts zu tun. Uns gemeinsam ist nur die gleiche Autorin, aber ansonsten... Na, doch etwas. Unsere Geschichten sind nur kurz notiert, aber nicht ausgearbeitet. Noch nicht mal angefangen. Ihre - er deutet auf die Geige - ist bisher nur eine wage Idee.

Ich bin kein Barde. Obwohl ich als Kind mal auf der Kirchenorgel spielen durfte, weil - ach, das gehört nicht hierher. Für Typen wie mich gab es keine Musik. Mich hätte keiner unterrichtet. Aber, lassen wir die Vergangenheit.

Er schaut sich die Flamme an und weicht ein wenig zurück
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: felis am 03. September 2008, 22:18:50
*Jaro sieht Feuersänger interessiert auf die Finger*
Du bist auch ein Feuermagier?
*Bündelt etwas Licht ubnd projiziert eine hell leuchtende Kugel in seine Handfläche*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 03. September 2008, 22:46:37
"Magier? Nein." Feuersänger schüttelt den Kopf. "Ich wirke keine Magie. Dieses Feuer ist ein Teil von mir."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 04. September 2008, 12:44:20
*Kalon beobachtet Nicks ängstliche Reaktion und grinst*

Du scheinst Dich vor dem Feuer zu fürchten? Ich halte ebenfalls nicht viel von Magie und solchem Zauberzeugs. Streng genommen kenne ich das noch gar nicht.

*schielt vorwurfsvoll nach oben und wendet sich dann Feuersänger zu*

Aus welchem Land kommst Du, Feuersänger?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Möchtegernautorin am 04. September 2008, 17:47:23
"Ich finde diese Feuerspielereien aber auch nicht gerade beruhigend", meldet sich Sananka gefragt zu Wort. "Ist euch da noch nichts schief gegangen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: felis am 04. September 2008, 21:36:33
Jaro wird spontan blass, räuspert sich verlegen.
"Ähm - mir zum Glück noch nicht - grade eben so jedenfalls, aber anderen...."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 04. September 2008, 21:37:01
Nick verzieht sich in den Schatten

Ich mag kein helles Licht! Es tut mir in den Augen weh und bereitet mir Kopfschmerzen. Gedämpft o.k., kann man sich dran gewöhnen, aber plötzlich so helles ist fies.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 09. September 2008, 08:27:31
Feuersänger lässt die blauen Flammen wieder erlöschen und lächelt - es soll wohl beruhigend aussehen, das klappt aber wegen der Maske und der rotschimmernden Augen dahinter nicht wirklich.
"Dieses Feuer dienst nicht dazu, etwas anzuzünden", sagte er nach einer Weile. "Es ist Waffe und Schutz, so wie andere Schwert und Schild tragen. Unsere Götter gaben uns das Feuer der Sterne als Waffe gegen die Shir'athana. Es gibt keinen anderen Weg sie zu bekämpfen. Und das Feuer ist die Tinte, mit der wir unsere Zeichen malen." Jetzt schnurrt er fast.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lisande am 09. September 2008, 11:51:17
Rya lächelt Sananka mild zu. "Keine Sorge, meine Tochter - ich kann und muss damit leben, dass es immer Menschen und andere WEsen geben wird, die nicht glauben. Auch das ist ein Teil eures freien Willens - wir würden uns doch lächerlich machen, wenn wir das nicht wissen und anerkennen würden!"

Rya mustert dann Feuersänger. "Betaleser... ja, ich weiß. Meine Autorin hat ein neues Argument, warum sie nicht weiterschreibt - sie muss betalesen. DEINE Geschichte. Eigentlich ist das Argument alt, sie hält mich damit seit diesem komische NaNoWriMo vom letzten Jahr hin. Allmählich könnte ihr mal was Neues einfallen..."

[Einmischung der Autorin: wie wäre es mit: bin zu sehr mit rollenspielen und Silberstern beschäftigt?]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 09. September 2008, 20:00:40
Lotti ergeht sich in allgemeinem Gejammer. "Oh Mann, ich hasse diesen Geschmack! Wie nennen diese unzivilisierten Sumpfbewohner das Zeug? Curry, glaube ich. Ich kann es nicht leiden. Als ich heute morgen aufgewacht bin, hat mich eine fette Hexe auf den Mund geküsst, und ich wette, sie hat vorher Curry gegessen. Igitt! Ich hasse es, wenn Tage schon so anfangen. Und nicht weniger, wenn ich das Gefühl habe, die nächsten werden so weitergehen. Ich war der Liebhaber der Kaiserin, und jetzt ist sowas das beste, was ich bekommen kann? Ich hasse mein Leben!"
Griesgrämig mault er noch eine Weile weiter unter seiner Kapuze und schließt mit den Worten: "Hätte mich meine Autorin doch nie geweckt! O hätte ich sie doch nie damit genervt, meine Biografie zu schreiben - dann könnten solche Erlebnisse einfach verschwiegen bleiben."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 09. September 2008, 20:08:12
Feuersänger wirft einen Blick auf Galotta und hört dessen Lamento eine Weile ruhig zu. "Das nennt sich Schmeidefeuer", sagt er dann an den Magier gewandt, "Schmerz, durch den du hindurchgehen musst. Ganz gleich, was für eine Art von Schmerz dich quält - nur, wenn du ihn annimmst und hindurchgehst, wirst du gestärkt daraus hervorgehen."

Aus einer anderen Ecke schleicht sich Jiandro wieder heran und wirft dem Nityhara einen abfälligen Blick zu. "Durchgehen? papperlapapp... es gibt genug Möglichkeiten, jede Srt von Schmerz zu betäuben."

Feuersänger zieht eine Augenbraue hoch, als er den geflügelten Elfen sieht und schnaubt. "Narr."

Autorinnenkommentar: Na klasse. Jetzt streiten die sich auch noch. Ich glaube, in einem einzigen Thread ist kein Platz für beide. Ein Nithyara wird nie verstehen, wie man sich so zudröhnen kann. ich versteh's ja manchmal selber nicht...Hilfe...

Jiandro schaut auf und rollt die Augen, als er die wohlbekannte Stimme aus dem Off hört. "Halt die Klappe", gummelt er leise, "DU hast mich dich so erschaffen. Jetzt mecker nicht."

*seufz*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: felis am 09. September 2008, 22:33:26
Jaro guckt sich kopfschüttelnd die streitenden Protas an.
Hoffentlich taucht nicht noch ein anderer Prota von meiner auf. Ich will die gar nicht kennen.

Ein fetter schwarzer Rabe flattert in den Raum und lässt sich direkt neben den Kuchenresten nieder. Probiert ein Stück und krächzt dann: Hat mich jemand gerufen.

Autorin aus dem off: Krak - nein bestimmt nicht - mach dass du weg kommst. du hast injaros Geschichte nichts verloren...

Der Rabe ignoriert die Stimme geflissentlich und pickt sich noch ein Stück Kuchen...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 10. September 2008, 20:26:05
Zitat"Das nennt sich Schmeidefeuer", sagt er dann an den Magier gewandt, "Schmerz, durch den du hindurchgehen musst. Ganz gleich, was für eine Art von Schmerz dich quält - nur, wenn du ihn annimmst und hindurchgehst, wirst du gestärkt daraus hervorgehen."
"Das sagt sie auch immer - die Stimme in meinem Kopf!" Lotti presst sich die Hände auf die Schläfen. "Sie klingt wie das Singen von Stahl." Aus aufgerissenen Augen sieht er Feuersänger an, und eine Spur von Wahnsinn liegt in seinem Blick.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 10. September 2008, 20:29:34
Feuersänger erwidert den irren Blick sehr ruhig. "Sieh ihm in die Augen. Stell dich dem Feuer. Geh hindurch. Schmerz ist nur Schmerz. Er hat nur die Macht über dich, die du bereit bist, ihm zu geben."

(OT: OH, mann -  die beiden in einem Rollenspiel zusammen - das hätte ziemlich viel Potential...)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lisande am 10. September 2008, 20:45:12
Rya mustert den Nithyara und den Geflügelten sehr interessiert. "Ja, Schmerzen stärken - aber ihr Nithyara übertreibt manchmal doch ein kleines bisschen..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 10. September 2008, 20:53:54
*Kalon zupft an seiner weissen Lederrüstung und legt seinen Bogen vor sich auf den Tisch. Misstrauisch verfolgt er das Gespräch der Anwesenden. Als er sich davon überzeugt hat, dass kein Kampf droht, wendet er sich lächelnd zu Nick*

Glaubt mir, die Sonne kann euch sicher nichts anhaben. Vor ihr braucht ihr euch nicht zu fürchten!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Silva am 10. September 2008, 20:59:26
"Wer hat hier Flügel? Wo?"
Anwar stolpert in die Szene und blickt wild umher.
Seine rosa Flügelattrappe wippt auf und ab.
"Ich will auch endlich welche", jammert er. "Sie hat es mir versprochen. Sie meinte, später kriege ich richtige, echte Flügel. Mit denen man fliegen kann!" Er schnieft traurig. "Aber sie schreibt ja fast nur noch auf Zugfahrten und jetzt fährt sie auch noch fast gar nicht mehr Zug wegen dieser komischen Mäh-Dorne, oder sowas."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 10. September 2008, 21:07:22
Nick bleckt die Zähne, so dass seine spitzen Eckzähne zu sehen sind

Sie bringt mich vielleicht nicht um, aber sie tut weh. Sie macht mich blind. Sie lähmt mich, bis ich ihr entfliehen kann. Ein Kind der Nacht bin ich und dort fühle ich mich wohl. Gleichwohl, die Sonnenflecken, wenn sie durch die bunten Fenster der Kirche scheint, gefallen mir.

Autorenkommentar: Was hat der denn getrunken, dass er so eigen spricht...

Nick verdreht die Augen

Sei du still! In deiner Planung bin ich noch eine Stelle weiter nach hinten gerutscht. Lass mich also schwätzen, wie ich will! - grummelt - Weibsvolk. Die eine konnte ich ja noch akzeptieren, auch wenn sie immer mehr Platz eingeräumt bekommt, aber die andere noch vorzuschieben... - laut - Und erzähl mir nichts von: Es ist noch nichts entschieden!

er greift ein Schnapsglas und trinkt es mit einen Schluck aus. Zum Wirt: Noch einen!

Oh, nein, jetzt fängt er an, sich auch noch zu besaufen!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 11. September 2008, 08:07:51
Zitat"Sieh ihm in die Augen. Stell dich dem Feuer. Geh hindurch. Schmerz ist nur Schmerz. Er hat nur die Macht über dich, die du bereit bist, ihm zu geben."

"Mein Seelenheiler sagt aber, ich müsse mich von der roten Flamme abwenden, um die Freiheit zurückzuerlangen ... wem soll ich denn nun glauben? Sie sagen mir, meine Seele wäre in Gefahr, aber ich will einfach nur, dass es aufhört!" Mit leidender Miene massiert er sich die Stirn. "Das fühlt sich an, als ob etwas raus wolle. Ach, übrigens, was ich noch sagen wollte: Wenn mir jemand erzählt, was man dagegen tun kann, von Frauen manipuliert zu werden, würde ich alles dafür geben, was ich noch habe. Mein ganzes Leben vergeht damit, dass mich Frauen für ihre Zwecke ausnutzen. Und da habe ich noch die Anmaßung, über Freiheit zu sprechen. Oh, es ist alles ein einziger Scherbenhaufen!"

*jammer, jammer, plärr, plärr*

Wie soll man mit dir bloß eine spannende Geschichte schreiben, du Jammerlappen? :(
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 11. September 2008, 08:15:58
Feuersänger schaut Galotta fast mitleidig an. "Vielleicht ist dein Feuer anders als unseres. Aber ich habe noch nie erlebt, das es gut ist, vor Schmerz und Leid davonzulaufen. Hätte ich das getan, wäre ich nichts anderes als eine zerbrochene Klinge, die nur noch dazu taugt, weggeworfen zu werden udn vor sich hin zu rosten. Ist es das, was du sein willst - eine gebrochene Klinge?"

ZitatAch, übrigens, was ich noch sagen wollte: Wenn mir jemand erzählt, was man dagegen tun kann, von Frauen manipuliert zu werden, würde ich alles dafür geben, was ich noch habe. Mein ganzes Leben vergeht damit, dass mich Frauen für ihre Zwecke ausnutzen.
Jetzt huscht ein breites Grinsen über das Gesicht der Nithyara und seine Augen funkeln schelmisch. "Dann gib dich nicht mit Frauen ab und wende dich Männern zu."

Anmerkung der Autorin: ohhhhhhhhhhhhhhh....argh. SÄNGER. Aus.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 11. September 2008, 09:06:30
Ich bin sauer.
Ja, ich bin sauer und ich schäme mich nicht, es offen zuzugeben.
Tag erst mal.
Vyren mein Name.
Opfer dieser...
Ich kann es nicht mal aussprechen, schon der Gedanke bereitet mir Kopfschmerzen. Jedenfalls hab ich mit diesem Weib zu tun. Manja heißt sie.
Diese...

Stimme aus dem Off: Trink nen Tee und beruhig dich!

Diese Frau hat nen Schaden. Nicht, dass das ihr selbst neu wäre, die meint ja, um Fantasy zu schreiben müsse man generell nen gewissen Sprung in der Schüssel haben(hört ihr schon, wie sie jetzt quäkt: ,,Ich mein das doch nicht negativ!")
Zuerst gibt sie mir ne nette Kindheit. Naja, schon mal nicht schlecht, zumindest hab ich es da besser, als mein Kumpel. Armer rinyl, eigentlich könnt der Schmerzensgeld fordern.
Danach wurd ich entführt. Mit 18. Jaaaaaaaaaaa, klar wer lässt sich denn mit 18 noch entführen und weglocken? Tse und das aus der Feder von nem Weib... na gut. Lassen wir das, das geht unter die Gürtellinie(Manja, du kannst mein Tollkirschenextrakt wieder ins Regal stellen).

Danach hock ich erst mal ne Weile in der gosse, dafür ohne Gedächtnis – und imemr noch mit einer viel zu großen Nase. Hätt der GROSSE UNBEKANNTE, der mich da entführt hat, nicht wenigstens was wegschnippeln können?
Werde aufgesammelt.
Netter Kerl war das. Is er abgehauen is und mich hat sitzen lassen. Tse, bin ich ne Küchenmagd, mit der man so was machen kann? Also...

Der Ärger ging aber erst los, als Rinyl aufgetaucht ist.
Nichts gegen ihn, ich mag ihn, ich mag ihn wirklich, aber... er kann anstrengend sein. Wäre er eine Frau, würd ich vermuten, er hätt dauernd seine Tage, so giftig, wie er andauernd ist – he, Rinyl, stell den Schlagstock wieder hin!

Und dank diesem Kerlchen hocken wir jetzt hier.
Bei den Elfen. Um irgendwelche Verhandlungen mitzumachen. Als Übersetzer.
Ihr seid verwirrt? Ich auch. Fragt Rinyl, vielleicht erklärt er's euch. Wenn er gute Laune hat. Wenn nicht – dann nicht. Viel Glück. Ich bin aber auch nicht grad besser drauf... erst verlangt das Weib von mir, dass ich mich hier aufführe, wie ein Mönch(und das mit Rinyl vor der Nase – soll ich mich kastrieren, oder was?!). Dann diese dämlichen Langohren auf zwei Beinen. Ja, wir sind Mischlinge. Und? Kann nicht sagen, dass ich drum gebeten hätte.

Aber der Gipfel kommt noch.
Schaut mal, was ich hier gefunden hab.
Ein schwarzes Heftchen auf dem PLOTPLANUNG steht.
Und ratet mal.
Ja, genau.
Ich.
Soll.
Sterben.

Meine Damen und Herren – ich bin hochoffiziell angepisst und kündige hiermit meinen Vertrag.
Wie jetzt, das geht nicht?! Das... jeder Vertrag ist im Grunde kündbar! Wir hören uns noch!

Im nächsten Moment stürmt ein weißhaariger junger Mann mit überaus großer Nase, die einem Severus Snape zur Ehre gereichen würde, aus dem Raum.
Stille.
Dann leise Schritte zurück.
Selbiger junger Mann schielt noch einmal hinein.


Ach ja – ich an ihrer Stelle würde in Zukunft aufpassen, was ich esse und trinke. Ich könnte dran gewesen sein.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 11. September 2008, 15:37:02
Feuersänger schaut dem aufgebrachten Weißhaarigen mit einem Seufzen nach. "Ich weiß gar nicht, worüber er sich so aufregt", murmelt der Nithyara mehr zu sich selbst als zu allen anderen. "Der Tod ist doch nichts anderes als eine Tür - und warum sollte man eine Tür fürchten?" Er schüttelt den Kopf. Seltsame Leute rannten hier herum!

Jiandro grinst. "Auf was für nem Trip war DER denn?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 11. September 2008, 19:31:42
Wenige Minuten später allerdings schiebt sich Vyren herein, die Haut so bleich wie seine Haare, was seine blauen Augen auf eine sehr unheimliche Art hervorstechen lässt.
Ein paar silberne Flecken zeichnen sich darin ab; ein untrügliches Zeichen dafür, dass er absolut stinkig ist.
Aber er bleibt ruhig.
Sehr ruhig.
Zu ruhig.
Schaut sich um.
,,Ich brauch was zu trinken!" Und knallt sich in die nächste Ecke und vergräbt das Gesicht in den Händen.
,,Pensum... erhöht...", hört man manchmal. ,,Noch länger dort..." Oder auch ,,Wie kann sie nur..."
Er zittert vor Anstrengung, nicht die Beherrschung zu verlieren und einfach loszuschreien. Er würde nicht losschreien. Er ist der ruhige, beherrschte, er schreit nicht. Rinyl zetert wie ein Rohrspatz, sehr viel und sehr oft(was das Zusammenleben ja nun auch nicht grad einfacher macht).
Aber er doch nicht.
Er bleibt ruhig.
Bis auf...
,,Absinth... hier... und jetzt..."

(Er hört schon wie Manja lästert: ,,Jaja, kaum reduziere ich meinen Alkoholkonsum auf nicht vorhanden, fängst du an zu saufen... tsetsetse." Blödes Weib.)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 11. September 2008, 19:52:53
"Eine gebrochene Klinge?", wiederholt Lotti mit philosophischer Miene Feuersängers Worte. "Das ist ein guter Vergleich. Eine gebrochene Klinge des Geistes, ein zerbrochenes Gefäß ... ja, das bin ich lange Zeit über gewesen. Aber Ihr habt Recht, es ist unwürdig für einen freien Geist, auf diese Weise dahinzuvegetieren."
(Mit Feuersängers Hilfe würde er seine Seele sicher etwas eher verlieren. ;))
Verlegen räuspert er sich: "Euren ... ähm ... Vorschlag in allen Ehren, aber mir ist da einmal etwas wirklich Peinliches passiert, obwohl es definitiv nicht meine Schuld war und diese ... äh ... Angelegenheit hoffentlich für immer in Stille übergangen wird." Er schlägt die Augen nieder und schweigt eine Weile. "Dazu kommt, dass die Frauen einfach ... nun ja, ich bin mir nicht sicher, ob Ihr versteht, was ich meine ... aber es gibt da bestimmte Gründe, warum ich ..."

(Lotti, ist gut jetzt! :pfanne:)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 11. September 2008, 21:30:27
Die Tür geht auf und eine ältere, hagere Frau betritt den Raum. Sie sieht sich die VErsammlung an und schüttelt ihren Kopf, schweigt aber und lässt sich auf den nächsten freien Stuhl fallen. "Almmählich werde ich wohl alt. Meine Autorin schafft es doch glatt, dass mir die Puste ausgeht! Oh, verzeiht meine Unhöflichkeit, mein NAme ist Rhiannon"

Breanna springt auf, als hätte sie eben die Tarantel gestochen und kommt zu Rhiannon herüber, um sich demonstrativ hinter sie zu stellen und knurrt: "Das wundert mich nicht! DAs, was diese..., diese..., nein, ich kann es nicht aussprechen, dir antut muss ja jeden fertig machen!"

(Breanna, jetzt beruhig dich mal wieder. So schlimm bin ich zu Rhiannon auch wieder nicht!)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 12. September 2008, 09:15:46
Vyren, endlich ein Glas Pfeffi in der Hand (Manja: Igitt) schaut auf und lächelt trocken. "Meine Damen, ich bin neugierig. Was macht eure..." Zögern. "Die Frau, die glaubt, sie sei eure Chefin, denn?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 12. September 2008, 10:43:21
Feuersängers Blick rugt noch immer auf Galotta. Er lächelst. "So ist es schon besser. und...mhm... was die Frauen angeht - wenn du nicht drüber reden willst, dann ist es auch gut."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lisande am 12. September 2008, 13:58:31
Rya mustert Feuersänger und Galotta sanft lächelnd. "Wichtig sind die Gefühle... dann ist es völlig egal, ob der Partner männlich oder weiblich ist!"

Ihr Blick ruht immer noch nachdenklich auf Feuersänger, ein leichtes Lächeln spielt um ihre Lippen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 12. September 2008, 15:03:13
Rhiannon nickt stumm und wirklich erschöpft, Breanna knurrt: "Allerdings!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mardil am 13. September 2008, 13:42:01
Zitat von: Lisande am 12. September 2008, 13:58:31
Rya mustert Feuersänger und Galotta sanft lächelnd. "Wichtig sind die Gefühle... dann ist es völlig egal, ob der Partner männlich oder weiblich ist!"

Nun ist es aber genug.
Eljar springt auf.
Nicht nur dass Ihr dieses...Widernatürliche nicht missbilligt, Ihr fördert es sogar! Männer, die sich zu ihresgleichen hingezogen fühlen, verdienen den Tod, sie treten die Natur und ihre Regeln mit Füßen.
Mit zornrotem Kopf stellt sich der erzürnte Barde breitbeinig vor Rya auf.
Und dann wollt Ihr Möchtegerngöttin sagen, dass nur die Gefühle eine Rolle spielen würden? An den Galgen mit Euch! Man sollte euch alle Gliedmaßen abtrennen, die Folter wäre nicht schlimm genug. Bei allen Fürsten, Pack wie euresgleichen...

Auf einmal fasst sich der kurz vor dem Ausrasten stehende Mann an den Hals und bewegt den Mund, ohne dass ein Geräusch zu hören ist. Nach kurzer Verwunderung reckt er die Faust zum Himmel und macht eine nicht gerade feine Geste nach oben.

(Autor: Ich hab ihn jetzt erstmal abgewürgt, sonst wäre das noch übel ausgegangen. Vermeidet bitte das Thema Homosexualität, der Arme hat in seiner Kindheit schlechte Erfahrungen mit seinem Vater gemacht. Er ist, was das betrifft, ein wenig...aufbrausend. Wenn ihr das nicht schafft, muss ich ihn im Notfall wohl rausschmeißen oder es verletzt sich noch jemand.)

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 13. September 2008, 13:46:19
*Kalon zaubert einen kleinen, blauen Dolch aus seiner Tasche hervor und haut ihn auf den Tisch. Die Spitze bohrt sich tief in das weiche Holz*

Ich wär echt froh, wenn mein Gebieter da oben endlich weiterschreiben und mich wieder in den Roman zurückbringen würde! Das ständige Gelaber über den weissen Magus, den König und eine dämliche Prophezeiung ist mir zuwider! Ich will endlich was tun!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 13. September 2008, 13:49:47
Feuersänger mustert Eljar, zieht eine Augenbraue hoch und seufzt leise. Anscheinend noch jemand, der sich seinem Feuer nicht stellt. Der Nityhara denkt sich seinen Teil.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 13. September 2008, 14:46:00
Breanna legt den Kopf schief und mustert Kalon: "Entweder seid ihr völlig lebensmüde, oder Ihr habt das Glück, eines guten Autors, wabei ich an so etwas nicht mehr glaube!"

Rhiannon legt ihr die Hand auf den Arm: "Scher doch nicht alle Autoren über einen Kamm!"

Doch Breanna knurrt nur etwas unverständliches, was wohl besser ungehört bleibt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 15. September 2008, 17:43:45
Vyren seufzt matt. "Oh mann... von Leuten, die so nen Schwachfug verbreiten hab ich grad ziemlich die Nase voll!", knurrt er. Seien Augen flackern silbern auf. "Ich komm grad von solchen. Meine Bessere Hälfte wird sich hier wohl auch bald..."

Die Tür geht auf.
Herein tritt ein junger Mann, ähnlich alt wie Vyren, spitzes Gesicht, grüne augen, hellbraune Haare.
Der Blick schweift umher, dann geht er zu Vyren und verpasst ihm eine Kopfnuss. "Beherrsch dich, worum auch immer es geht, du trottel."

Vyren zischt leise. "Ich liebe dich auch, rinyl."

Schnüffeln.

Rinyl zieht eine augenbraue hoch; Vyren geht in Deckung und schaut sich hilfesuchend um. Ob ihm irgendjemand Deckung gibt?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kerimaya am 18. September 2008, 12:29:10
In der Ecke sitzt eine Frau über ein Stück Papier gebeugt und kritzelt eifrig


'Lieber Gott'...nein, nicht wirklich, versuchen wir es anders...'Liebe Keri, ich weiss nicht, ob du dich noch erinnerst, aber ich bin's, Feline. Genau, die mit den langen Fangzähnen und den magischen Fingerspitzen (behauptet zumindest mein Boss...also, einer von beiden...).

Ja, und die mit dem knackigen Ex-Engel als Liebhaber. Beziehungsweise Möchtegern-Liebhaber, denn dank deiner elenden Gehirnwindungen, wird das mit uns beiden ja nichts im Bett. Du hast das für ziemlich clever gehalten - ich halte es für seelische Grausamkeit. Von der körperlichen mal ganz zu schweigen.  Ich meine, er geht durch die Hölle, nur um mich zu retten und zum dank machst du ihn zum Dämon? Und schlimmer noch, er darf mit jeder anderen Frau vögeln, nur nicht mit mir??? Wenn du frustriert bist, solltest du das nicht an mir auslassen!

Aus dem Grund haben wir uns entschlossen in den "Wir machen nur noch, was du willst" Streik zu gehen. Fiktionale Autonomie! Das hast du nun davon.

Ergebenst,

die einzige Anomalie aller bekannten Welten'
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 30. September 2008, 11:40:56
"Ich habe heute meine Autorin an den Rand des Wahnsinns getrieben!", freut sich Lotti. "Sie stand gerade frierend, krank, nassgeregnet und müde an der Bushaltestelle und dachte ganz harmlos an Vergil. Und da habe ich sie mir geschnappt und ihr gesagt: 'Du, Autorin, ich habe mir etwas überlegt. Ich möchte meine Lebensabschnittsgefährtin heiraten!' Vor Schreck hat sie sich fast verschluckt und mich dann angemault 'Dann sag es gefälligst ihr und nicht mir!' Könnte man nicht als VIP ein bisschen mehr Entgegenkommen erwarten? Wie auch immer: Ich traue mich nicht ... zu fragen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Drachenfeder am 30. September 2008, 11:54:44
"Eine Autorin in den Wahnsinn treiben? Oh ja das kann ich auch sehr gut. Aber eigentlich hab ich nichts schlimmes getan. Ich habe mich einfach nur dafür entschieden meine Herrin durch den Wald hindurch zu führen als nur drum herum. Ich finde das macht die Story viel spannender. Schließlich ist der Wald mehr als nur mysteriös. Das Autorenproblem ist nun, dass das Kapitel etwas umgeschrieben werden muss. Tja, Pech gehabt!  ;D"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 30. September 2008, 12:37:24
Jiandro schiebt sich wieder ein wenig in den Vordergrund. Er hat sich ein wenig verändert, auf seiner Stirn ist eine Tätowierung in Form eines Triskels aufgetaucht, die vorher nicht da war. Der geflügelte Elf reibt sich nachdenklich die Stirn. "Ich sollte meiner Autorin verbieten, dieses... Telefon zu benutzen. Immer, wenn sie es benutzt hat, hat sie danach so seltsame Ideen!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Drachenfeder am 30. September 2008, 12:48:27
Das freche Irrlicht schaut erschrocken auf und weiß nun was es zu tun hat:
"Telefonverbot wegen späterer seltsamer Ideen? Das ist es! Ich muss Drachenfeder also verbieten Sparziergänge am Main zu machen. Wenn sie von denen zurück kommt dreht sie immer völlig durch und tippt wie eine Verrückte."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 30. September 2008, 14:40:36
Rinyl hebt eine Augenbraue. "Wäre eine Idee. Wir sollten Manja verbieten, Kaffee zu trinken."
Vyren schnaubt.
"Stimmt, dann hat sie Entzugserscheinungen... und dann schreibt sie Folterszenen." Er schaudert. Und überlegt. "Hm... wir müssen sie von der Uni fernhalten."
"Gute Idee", meint Vyren. "Ich mein, was macht die da? Ihren dozenten hört sie eh nur zu, wenn sie was findet, womit sie uns ärgern kann." Er steht auf. "Ich hab was zu tun..." Seine Laune scheint sich gebessert zu haben bei der Aussicht, seine "Chefin" ärgern zu dürfen. "Stell nix an, Rinyl, lass die Leute leben und wühl nicht in ihren Seelen rum."
Weg ist er.

Rinyl brummt und beginnt, auf einer hellbraunen Haarsträhne herumzukauen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 30. September 2008, 16:04:27
Nick schaut mit wirren Blick auf die anderen und lallt

Warum wollt'n ihr se hinnern, zu sch...schreibnn? Isch will meine Ge-Ge-Geschichte habn, da muss se doch mal in de Pötte kommn. Also Inspi-  Inspi- dingsda her. Und man bischen Ruhe. Termingal - hicks - galender klauen, oder so. Und Telfonkabel kappen. Und Dür abschließen, wenn se allein ist. Bischen nette Mus- Musika an, Kerzen hinstellen, und leckerer Teeschen 'kocht!

Sein Kopf sackt nach unten. Nick schnarcht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 01. Oktober 2008, 19:45:28
Breanna schüttelt den Kopf, schnaubt, sagt aber nichts.

Rhiannon dagegen sieht sich um: "Müsst Ihr Euch denn auf die Stufe Eurer Autoren herabbegeben und Gleiches mit Gleichem vergelten?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 01. Oktober 2008, 19:52:52
"Ich möchte darauf hinweisen, dass mir meine Autorin nie etwas Böses getan hat!", betont Lotti. "Sie ist, im Gegenteil, ein geduldiger Mensch, der mir immer zuhört und Interesse für mich aufbringt. Am Verständnis mangelt es ihr manchmal, aber sie ist auch eine ganz andere Person als ich. Vor allem ist sie weiblich, und noch keine Frau hat die Geistesgröße aufgebracht, mich wirklich zu verstehen." Hochmütig lässt er aus seinen geröteten Augen die Blicke umherschießen und misst vor allem die weiblichen Anwesenden mit geringschätziger Miene. "Nichtsdestotrotz bemüht sie sich, und das rechne ich ihr hoch an und vergelte es mit Kooperation. Die wahren Schuldigen an meiner Misere kenne ich nicht - sie ist es jedoch nicht."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 01. Oktober 2008, 19:56:24
Breanna stößt ein harsches Lachen aus: "Preist Euch glücklich dafür! Und vielleicht ist an eurer Misere, was auch immer sie ist, Eure Engstirnigkeit Schuld!"

Rhiannon schüttelt den Kopf: "Breanna! Lass doch deine Zunge nicht schneller sein, als deine GEdanken!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 01. Oktober 2008, 20:54:30
Rinyl hebt eine Augenbraue. "Dann, Lotti, hast du ein verdammtes Glück mit der Person gehabt."
Er seufzt leise. "Manchmal hab ich das Gefühl, sie schreibt nur, um mich seelisch zu zermalmen und zugrunde zu richten."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Drachenfeder am 01. Oktober 2008, 21:14:09
"Also wenn ich mal genau drüber nachdenke haben wir zwei uns ja doch ganz gerne. Ich bringe Drachenfeder zumindest des öfteren zum Lachen. Und ab und an lässt sie mich sogar Sonnenblumenjumping und Wettleuchten mit den anderen Irrlichtern machen. Und ich darf Abends auf der Karteikartenbox sitzen und ihr zugucken wenn sie mal wieder ihre irren Gedanken runtertippt - aber trotzdem nehm ichs ihr übel das ich mit der doofen Fee zusammenarbeiten muss."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 05. Oktober 2008, 18:04:56
Breanna schüttelt den Kopf und schaut das Glühwürmchen an: "Auf Ideen kommen die Autoren! Aber ich wünschte, ich hätte jemand,d er mit mir zusammenarbeiten darf und dafür nicht von dieser Autorin da oben abgemurkst wird!"

Rhiannon seufzt: "Da muss ich dir allerdings zustimmen, Breanna, ein paar Todesfälle weniger würde wahrlich nicht schaden!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 05. Oktober 2008, 18:40:27
Eine schlanke Person mit weiblicher Figur betritt zögernd den Raum. Ihr Gesicht ist vollständig hinter eine Maske verborgen, die mit seltsamen Zeichen bemalt ist. Nur die vollen schwarzen Haare, die kunstvoll hochgesteckt sind, lassen vermuten, dass sie noch nicht sehr alt sein wird. Nähere Details lassen sich noch nicht erkennen. (Liegt an der Autorin...)

Sie spricht mit einer weichen, singenden Sprache.

"Ich grüße euch! Wo - bin ich hier? Darf ich fragen, wer ihr seid?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 06. Oktober 2008, 08:24:10
(Oha - die passt ins "Beuteschema"!) ;D

Lottis Augen blitzen auf beim Anblick der schönen schwarzen Haare der Frau. "Angenehm! Eine schöne Maske habt Ihr auf, sehr stilvoll, das muss man Euch lassen. Und glaubt mir, wenn ich sage, dass etwas Stil hat, irre ich mich nur selten. Ich war einmal Berater des Kaisers in Stilfragen kaiserlicher Hofmagier. Setzt Euch doch ein wenig zu mir und erzählt mir ... hört mir ein wenig zu, wie ich interessante Geschichten aus meinem tragischen Leben erzähle.
Übrigens habt Ihr wohl Recht damit, dass ich Glück mit meiner Autorin hatte. Allerdings meint sie es manchmal ein wenig zu gut mit mir. Auch kann ich an ihr nicht gutheißen, dass sie der Ansicht ist, ein eigenes Leben zu haben. Sie müsste doch in Demut ihr ganzes Dasein dem Aufschreiben meines Lebens opfern, wo ihr schon einmal diese außerordentliche Ehre zuteil wurde. Im Augenblick ist sie der Ansicht, ich würde unter einer Art Mischung aus Heroinsucht und atomarer Verseuchung leiden und will einen kalten Entzug mit mir durchführen." Er schüttelt sich. "Sie beteuert, es gut mit mir zu meinen, aber angenehm ist das nicht. Und vor allem", - er spricht zur Autorin gewandt - "ist es naiv anzunehmen, ein kalter Entzug würde gegen eine atomare Verseuchung helfen. Nicht wahr?" Als er sich wieder zu der Frau umdreht, bemüht er sich, einen halbwegs freundlichen Ausdruck auf sein nicht allzu freundliches Gesicht zu zaubern. "Keine Sorge. Es ist nicht ansteckend."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 06. Oktober 2008, 10:02:13
"Autorin - Demut - Leben opfern? Wovon sprecht ihr?"

Die Frau bleibt stehen und schaut sich zögernd die bunte Gesellschaft an.

"Wo, wo bin ich hier, dass ihr alle so nackt rumlauft? Oder seid ihr wirklich alle rechtlose?" Sie dreht sich zu Lotti um. "Wie könnt ihr, Mann ohne Maske, eurer Autorin befehlen wollen? Und - süchtig und verseucht seid ihr? Ist das der Grund, warum ihr keine Maske tragt?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 06. Oktober 2008, 13:22:36
Rinyl guckt an sich hinunter. "Nackt... ach, deshalb hat Vyren mich vorhin nicht loslassen wollen.- HE! Manja, du elende Transuse, ich dachte du bist wenigstens ansatzweise ne Frau! Also gib mir gefälligst Klamotten!"

Im nächsten Moment trägt er ein englanliegendes Kleid aus purpurner Seide, mit Stehkragen und Trompetenärmeln, abgesetzt mit weißer Spitze; der Stoff reicht ihm gerade bis zur Mitte der Oberschenkel.
Die Haare sind ihm hochgesteckt.

Er hebt die Augenbraue.
"Du hast einen ziemlichen Todeswunsch."

Nö, meine Beta wollt dich mal so sehen.

"Mir egal, gib mir gefälligst was ordentliches zum Anziehen und nicht diesen... diesen Fummel!"

Stille.
Man hört lautstark Kritzelgeräusche im Raum widerhallen. Und im nächsten Moment sitzt er in einer schmalen, schwarzen Leinenhose da, darüber ein weit geschnittenes, schwarzes Hemd, das an Ärmeln und Kragen mit ein paar Schnüren gerafft ist.
Die Haare sind jetzt offen, als er in seine Hosentasche greift, findet er ein Haargummi, mit denen er sie sofort zusammenbindet.

"Ah... schon besser..."

Wo bleibt jetzt der Dank?!

"Dank? Welcher Dank? Das ist ja wohl das mindeste, was du machen kannst, nachdem du mich schon von einer Vorhölle in die nächste schickst."

Woher weißt du, was die Hölle ist? Den Begriff kennt deine Religion nicht! Von Vorhölle ganz zu schweigen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 06. Oktober 2008, 13:42:36
Kalon, der schneeweisse Prüfling, öffnet die Türe und tritt wieder in den Raum hinein. Er trägt wie bei seinem letzten Besuch eine weisse Lederrüstung. Statt eines seidenen Wams trägt er nun einen solchen aus Leinenstoff. Er klopft sich etwas Schnee von den Schultern und Haaren, und setzt sich dann hin.

"Die weisse Göttin möge euch segnen. Oh, einige hier kenne ich ja noch!"

Schaut zwischen Lotti und Nick hin und her, und wendet dann seinen Blick nach oben

"Endlich hat mein Autor mich wieder ins Manuskript zurückgebracht. Aber statt einem gestandenen Meisterschützen bin ich wieder ein jämmerlicher Prüfling! Und ich muss wieder in die verdammten Berge zurück und einen Wolf jagen!"

Er löst die Kette seines Umhangs und legt ihn auf die Bank. Dann reibt er sich die Hände und bläst hinein, um sie zu wärmen

"Gibt's was Warmes zu trinken hier? Ich HASSE die Kälte im Süden!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 06. Oktober 2008, 14:46:31
Die Frau schaut interessiert Rinyls Kleiderwandel an.

"Fühlst - fühlst du dich nun wirklich vollständig bekleidet? Ich würde mich noch immer nackt und bloß fühlen - ohne Maske."

Sie schaut den Neuankömmling an.

"Ein Meisterschütze? Also ein unter dem Zeichen des Kampfes geborener? Wer ist die weiße Göttin?"

Nick schaut kurz hoch und nuschelt "Der Weiße wieder." Dann wandern seine Augen zu der Frau. "Verschwinde! Du warst nicht geplant. Erst komm ich dran, verstanden? Eure blöden Sterne und Proph - Prophdingsda können mir g'stohlen bleiben. Wir sind schon gnug, die auf eine Geschichte warten, klar!" Er versucht aufzustehen, taumelt und plumpst wieder auf den Stuhl.

Die Frau zeigt sich unbeeindruckt. "Ich bin übrigens Hu-Ji."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Möchtegernautorin am 06. Oktober 2008, 15:16:41
Ihre gelangweilte Position, mit in die Hand gestütztem Kinn, gibt Sananka nicht auf, als sie einen schrägen Blick zu der Schwarzhaarigen wirft, die sich als Hu-Ji vorgestellt hat. ,,Bedaure, meine Maske habe ich vor ein paar Jahren abgelegt, als ich aufgehört habe, Leute umzubringen", teilt sie in einem zynischen Tonfall mit.
Doch ihre Aufmerksamkeit wird gleich darauf von einer ebenfalls gerade eintretenden Frau in beschlag genommen. ,,Hey, was willst du hier?"

Die Angesprochene, eine hochgewachsene Rothaarige, wirft Sananka einen unwirschen Blick zu. ,,Ich spreche nicht mit Verrätern." Die Worte offenbaren nicht nur eine kühle Stimme, sondern auch Zähne, die auf den ersten Blick für einen Menschen unnatürlich scharf wirken.

Ein Umstand, der Sananka das Gesicht verziehen lässt. ,,Oha... lass mich raten, ihre Autorenschaft hat neue Ideen für dich? Was soll das mit den Zähnen?"
Doch da sie von Seiten der Rothaarigen keines weiteren Blickes mehr gewürdigt wird, richtet sich die Aufmerksamkeit nach oben. ,,Dann sag du's mir wenigstens. Gehört schließlich zu der gleichen Geschichte."

Das unterstreicht ihre Wildheit.

,,Wildheit?", echot Sananka prompt und runzelt die Stirn. ,,Eine wilde Magierin?"

Ja, habe ich doch gesagt. Das bekommst du schon noch mit. Für dich habe ich auch wieder was.

,,Ich will aber nichts mehr, was mit der Geschichte zu tun hat. Ich will meine eigene!", mault sie. Das darauf folgende Schweigen nimmt Sananka nur grummelnd hin und stützt ihr Kinn erneut missmutig auf ihre Hand.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 06. Oktober 2008, 18:49:34
Rinyl betrachtet die maskierte Frau eingehend - obwohl er ja nun wirklich nicht viel erkennen kann.
"Ich hab ne Hose an und vor allem ist mein Rücken abgedeckt - doch, ich fühl mich recht angezogen. Und da der Stoff warm, blickdicht und nicht so flattrig ist, wie in diesem elenden Bordell, in das mich meine Möchtegern-Chefin verfrachtet hat, fühl ich mich auch wohl in den Klamotten."
Er verzieht das Gesicht, die kurze, gerade Nase kräuselt sich. "Auch, wenns eigentlich ihr Hausanzug ist." Wenigstens ist es unisex, überlegt er.

Er fängt aus Langeweile an, mit dem Augenamulett aus Bergkristall zu spielen, das er an einem Lederband um den Hals trägt.

"Warum trägst du die Maske, werte Dame?", fragt er dann weiter. "Hat sie irgendeine kultische Bedeutung?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 06. Oktober 2008, 20:17:49
Breanna ist dem Gespräch stumm gefolgt, ihre dunkelblauen Augen jedoch mustern wach die Umgebung und die Wesen um sie herum. Ohne, dass sie es eigentlich selsbt merkt  hat sich ihre Hand an den Griff ihres einfachen Bastardschwerts gelegt. Doch als sie sich an die Frau namens Hu-Ji wendet, klingt ihre Stimme ruhig, aber ein kühler Unterton scwingt darin mit: "Wozu braucht Ihr die Maske, könnt Ihr den Menschen nicht offen ins GEsicht sehen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 07. Oktober 2008, 08:43:37
Zitat von: Winterkind am 06. Oktober 2008, 14:46:31
Sie schaut den Neuankömmling an.
"Ein Meisterschütze? Also ein unter dem Zeichen des Kampfes geborener? Wer ist die weiße Göttin?"

Nick schaut kurz hoch und nuschelt "Der Weiße wieder."

Kalon hat sich unterdessen aufgewärmt und kramt einen frischen Brotlaib hervor, den er auf den Tisch stellt. Mithilfe seines Dolches schneidet er sich ein dickes Stück ab und kaut genüsslich darauf herum. Dann wendet er sich grinsend zu Nick.

"Ah, der Dunkle wieder! Immer noch solche Angst vor dem Licht? Du solltest mich in die verschneiten Berge begleiten. Dort ist es manchmal so grell, dass davon die Augen schmerzen."

Er mustert darauf Hu-Ji . Verlegen bietet er ihr leicht eine Scheibe seines Brotes an.

"Hier bitte, Priesterin. Frisches Brot mit Frostkiefern-Samen versehen. Die schmecken etwas herb, aber helfen bei der Verdauung. Aber sagt, ihr wisst wirklich nicht, wer die weisse Göttin ist?"

Kalon blickt Hu-Ji fragend an.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 07. Oktober 2008, 09:57:21
Hu-Ji nimmt dankend das Brot an.

"Ich bin keine Priesterin! Ich weiß, dass es in anderen Völkern solche gibt, aber bei uns nicht. Wir glauben an die Macht der Sterne, die uns unseren Weg durch das Leben weisen, an die Kraft der Monde und deuten die Zeichen am Himmel."

Nick wendet sich ebenfalls an Kalon: "Unsere Priesterin ist eine andere. Klein, goldig, kann man so sagen. Mit goldenen Augen und so. Die da" - er zeigt auf Hu-Ji - "ist neu bei uns in dem beengten Zwischenlager für Charaktere und Geschichten. Will nicht so, wie sie soll!"

Hu-Ji mustert ihn: "Du auch nicht!" Dann wendet sie sich Breanna zu.

"Ich verstehe euch nicht! Nein, ich habe nichts zu verbergen. Meine Maske zeigt, wer und was ich bin. Nicht mein Gesicht. In meinem Land tragen nur Rechtlose keine Maske. Wir legen sie nur selten ab, in - eher privaten Situationen oder wenn es notwendig ist. Es ziemt sich bei uns nicht. Es ist - wer seine Maske ablegen muss, verliert die Führung der Himmelskörper, die Rechte seines Standes und den Schutz der Gemeinschaft. Wer sie vor anderen ablegt, freiwillig, beweist damit Vertrauen und Nähe. Nur wenige haben mein Gesicht je gesehen. Schon von klein auf tragen wir sie."

An Rinyl gewandt: "Ich denke, es beantwortet deine Frage. Nicht wahr? Ein - interessantes Amulett hast du! Ein Auge... "
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 07. Oktober 2008, 13:48:13
"Ne Art Glücksbringer", erklärt Rinyl. Er reibt sich leicht die Stirn; Breannas heftiger Gefühlsausbruch macht ihm Kopfschmerzen.
"Es soll den Verstand klären - oder in meinem Fall gewisse Talente so weit in Schach halten, dass ich niemanden aus Versehen umbringe."

Er lauscht Ju-Hi's Erklärung interessiert. "Interessant... aber nein. Rechtslose sind wir hier nicht. Nicht dass ich wüsste..." Überlegen. Und Gesicht verziehen. "Nun ja... wobei..." Einen Moment überlegt er. "Elfen.", erklärt er dann und sein Tonfall sagt, dass er nicht viel von den meisten Angehörigen des Spitzohrigen Volks hält.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 07. Oktober 2008, 17:05:27
Breanna schüttelt leicht den Kopf: "Nun ja, andere Länder, andere Sitten. Bei uns tragen eigentlich nur jene eine Maske, die sich verbergen müssen, also eher Rechtlose! Und nein, eine Rechtlose bin ich nicht, auch wenn einige es gerne hätten!Ja und ich bin hier gelandet, weil meine Frau Autorin gerade eine Römerin quält, anstatt uns!"

Rhiannon, die bisher still dabei gesessen hat, meldet sich nun auch zu Wort: "Autoren sind ein merkwürdiges volk, sie gehören doch alle dem gleichen Volk an, doch ihre Welten sind so unterschiedlich!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 08. Oktober 2008, 13:46:37
Rinyl nickt bedächtig. "Ja... weil sie alle unterschiedliche Personen sind... und nicht wie Elfen, wo einer Muh macht und der Rest mitmuht." In seine Stimme hat sich etwas Garstiges geschlichen, es vergeht allerdings schnell, als er die anwesenden Elfen und artverwandte Wesen sieht; er nimmt aus der Ecke einen deutlichen Ärger wahr. "Anwesende ausgenommen - ich rede von denen, die Manja mir uns Vyren auf den Hals gehetzt hat."
Der Ärger bleibt in der Luft hängen; es verursacht ihm leichte Kopfschmerzen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 08. Oktober 2008, 13:55:25
Hu-Ji hört aufmerksam zu.

"Elfen? Was ist das? Hier sind so viele verschiedene - Lebewesen. Ich hatte nicht gedacht, dass es so verschiedene - Menschen gibt!"

Ihre Stimme klingt erstaunt und fragend, besonders bei dem Menschen.

"Drachen kenne auch ich, aber menschlichen-ähnliche Personen mit Flügeln? Und, Elfen muhen? Wie Kühe?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 08. Oktober 2008, 16:43:55
"Wenn die Geschichten die mir erzählt wurden, stimmten, sind Elfen den Menschen Recht ähnliche Wesen, aber die hier anwesenden Elfen können das wohl am Besten klären, was sie sind! Und mit Muhen hat Rinyl wohl gemeint, dass einer dummes Zeug erzählt und die anderen das nachplappern! Bei uns heißt es Blöken, nun ja, je nachdem welches Tier als besonders dumm betrachtet wird, wird auch dessen Lautäußerung für besonders Dummes Zeug verwendet!", erklärt Breanna nachsichtig Hu-Ji

Rhiannon wendet sich an Rinyl: "Das kann sein. Bei Eurer Meinung über Elfen werde ich mich jedoch nciht anschließen, da ich keine kenne!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 08. Oktober 2008, 17:29:49
Rinyl seufzt.
"Ich kenne genau drei Elfen, die nicht aufgeblasene Idioten sind, auch nicht auf den zweiten Blick. Eine war meine Schwester, die andere meine Mutter und die dritte ist die Mutter von Vyren."
Er reibt sich die Stirn.
"Ähnlich... stimmt, Elfen und Menschen sind sich ähnlich, zumindest da, wo ich herstamme... müssen sich ja ähnlich sein, sonst gäbs ja wohl kaum Mischlinge. Nur... die Elfen sehen das nicht so. Im Grunde sind sie Elementargeister, die in einem Körper geboren sind... und sie sterben nicht an Alter. Wenn sie mal nicht mehr wollen, lösen sie sich auf, verschwinden - und sollten sie getötet werden, verschwinden sie ebenfalls. Keine Körper, die man verbuddeln oder verbrennen muss. Und sie halten sich aufgrund diverser Fakten für... überlegen." Schnaufen. "Jaja, Hochmut kommt vor dem Fall."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 09. Oktober 2008, 15:15:26
(einen Tag lang schreibe ich hier nichts rein und schon verliert man wieder den Faden hier, hui!)

Ja, wenn du da oben endlich mal vorwärts machen würdest. Wen interessiert schon meine Herkunft? Ich will endlich wieder Meisterschütze sein, verdammt! Lass die Kopfschmerzen von einer Priesterin behandeln!

Kalon blickt zornig nach oben, entspannt sich dann wieder und nickt

Dem muss ich immer wieder die Meinung sagen. Glücklicherweise denkt er oft an mich beim Einschlafen!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sarina am 19. Oktober 2008, 18:46:16
Es klopft an der Tür. Nach einem Moment öffnet sie sich und eine junge Frau in einem dunkelgrünen langen Kleid trat ein. Ihre langen blonden Haare fielen offen herab.  Das Kleid schmeichelte Ihrer fraulichen Figur, die nicht dünn aber auch nicht dick war. Mit scheuen Augen sieht sie sich um und blickt fragend in die Runde:

"Wo bin ich denn nun schon wieder gelandet?  Hat sie keine Besseren Ideen als mich hier her zu verfrachten, wenn sie doch meine Geschichte weiter schreiben sollte?

und wer seid Ihr überhaupt?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 21. Oktober 2008, 21:28:54
Rinyl betrachtet die Frau von oben bis unten. ~Sieht ein bisschen aus wie Sirales~, stellt er fest. ~Und den scheuen Blick hat sie auch drauf,~
Was dem armen Mädchen nicht gerade Sympathiepunkte einbringt.
Die Begrüßung fällt entsprechend knapp aus.
"Rinyl mein Name."
Allerdings, so stellt er fest, nachdem er kurz in ihre Seele streift, ist sie wohl wirklich verschüchtert, entsprechend nickt er einigermaßen freundlich auf einen leeren Sessel.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sarina am 21. Oktober 2008, 22:33:26
Scheu und ein wenig unsicher, ob sie den Anwesenden trauen kann, schreitet sie durch den Raum und lässt sich auf dem angebotenen Sessel nieder.

Zögerlich stellte sie sich vor: "Mein Name ist Sheena. Und ich bin total sauer auf meine Autorin. Ich weiß nicht was sie gegen mich hat, aber sie quält mich ständig. Immer wenn ich denke: schlimmer geht es nicht, fällt ihr etwas neues ein, womit sie mich quälen kann. Versteht ihr was ich meine?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 21. Oktober 2008, 22:34:34
Rinyl nickt bedauernd. "Mehr als du ahnst..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sarina am 22. Oktober 2008, 07:45:56
In Sheenas Augen sammeln sich Tränen. Sie dreht sich um, damit die Anderen es nicht sehen. Ihren Stolz hat sie bisher nicht verloren.

Nach dem sie sich gesammelt hat dreht sie sich wieder um. "Warum machen die das bloss?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simone am 22. Oktober 2008, 16:29:05
 Wow, nach 13 Seiten finde auch ich endlich hier hin. Ihr müsst wissen, dass ich eigentlich schon tot bin. Ich wurde ermordet aber glaubt ihr es hätte noch mal jemand einen Blick auf mich geworfen? Simone war froh, dass sie mich so eiskalt hat verschwinden lassen können, weil ich ja so gemein zu allen war. Aber ich frage mich: War sie nicht schuld das ich so geworden bin? Erst hieß es, ich hätte eine gute Kindheit gehabt aber das hat sie sich dann schnell anders überlegt, es musste ja einen Grund geben, warum ich später so machtversessen bin bzw. war. Ich habe eine Frau verführen müssen, um an den Hof zu kommen, ich musste morden, Intrigen spinnen und ALL die Arbeit, und das war wirklich viel, das kann ich euch verraten, um an den Thron zu kommen. Ich habe mich irgendwann damit abgefunden, dass ich so gierig nach mehr bin und mich auch mit dem Gedanken der Macht angefreundet UND dann?? Kommt irgendso ein Völkchen aus dem Norden und es macht  Knack - Genickbruch. Na super. Ich falle auf den Boden und bin tot. All der Trubel um mich und am Ende bekomme ich so nen Abgang. Jetzt liege ich hier in ihren Notizen rum, was sie nicht mehr weiß, da sie mich ja ach so grandios hat sterben lassen und musste erfahren, dass sie über eine Fortsetzung nach denkt. Und wo kam ich da vor? Bei einer Vorstellung der Völker: Siral, der Verräter, na toll. Ich packe euch meinen "furiosen" Abgang mal hier rein:
Dann geschah es, der Anführer zog einen Dolch, holte aus und stoppte kurz vor Sirals Auge.
,,Ich habe euch verabscheut, an dem Tag, an dem ihr den Hof des Schlosses von Ganterra betreten habt. Holt zwei Fackeln."
Genau das wurde sofort erfüllt und die Fackeln entzündet.
,,Mein Hass war euch von Anfang an sicher und nun dürft ihr zwar nicht aus der ersten Reihe zuschauen, aus der ihr immer regieren wolltet aber ich habe eine kleine Überraschung an Euch. Ihr dürft die Hauptrolle spielen!"
Aber bevor er seinen Dolch als Mordwaffe benutzen konnte, schlug Skardonnar sie ihm aus der Hand doch der Anführer packte Sirals Kopf und brach ihm das Genick.
Das wars! Ja, das wars. Entschuldigt aber ich wollte ienfach mal meinen Unmut zum Azsdruck bringen.
Ich könnte mir nämlich durchaus vorstellen der strahlende Held zu sein. WIr sollten ein neues Thema eröffnen:
Netter Autor gesucht!
Siral.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nagi Naoe am 22. Oktober 2008, 16:29:55
Die Tür öffnet sich erneut. Zwei junge Männer treten hindurch, werfen sich gegenseitig immer wieder verwirrte Blicke zu. Der Kleinere von den Beiden trägt kurze Hosen und ein schlichtes Hemd, durch sein dunkelbraunes Haar, dass ihm wie ein Vorhang vorm Gesicht hängt, kann man nichts Näheres von ihm erkennen. Der Größere trägt eine imposant wirkende Militäruniform.

De beiden Männer lassen sich nebeneinander auf zwei Stühlen nieder. Sie flüstern leise und nehmen nicht viel von ihrer Umgebung war. "Es macht mich krank!" Aus dem Flüstern wird ein deutlich hörbares Fauchen. "Zu warten und zu warten, bis endlich etwas passiert! Unser Leben von ihr bestimmen zu lassen!" Schnell richtet er den Blick wieder auf den Boden, als der andere Mann leise auf ihn einredet. Dieser wirkt genervt. Ungeduldig, als versuche er, einem kleinen Jungen etwas zu erklären.
Das "klein" stimmt.
Das "Junge" ...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 26. Oktober 2008, 18:14:16
Ein stattlicher grauhaariger Mann in einer blutroten Robe betritt den Raum. Er ist mit allerlei Waffen ausgestattet und macht einen ziemlich grimmigen Eindruck.
"Überrascht?", fragt er in die Runde. "Tja, das war meine neue Autorin auch, als ich ihr plötzlich von mir erzählt habe. Mein Name ist Tychos. Ich bin Richter. So sagt man jedenfalls dort, wo ich herkomme. Wo das ist? Tja, das muss erst noch erfunden werden."
"Aber nicht jetzt!", zetert Lotti los. "Ich bin viel wichtiger als du und komme zuerst dran! Ich war auch vor dir da. Also verschwinde wieder, du Fatzke mit deinem albernen pseudogriechischen Namen! Meine Privatbetreuerin hat sowieso keine Zeit, sich jetzt um dich zu kümmern."
Tychos hebt verdutzt eine Augenbraue. "Äh, eigentlich wollte ich hier gerade meine tragische Lebensgeschichte erzählen ..."
"Das kannst du vergessen!", ruft Lotti theatralisch. "Erstens streiten sich die Leute hier sowieso ständig darum, wer die tragischste Lebensgeschichte und den gemeinsten Autor hat, und zweitens übertrifft MICH im ersten Punkt sowieso niemand. Und jetzt zieh Leine!"
Mit einem unheilsschwangeren "Ich komme zurück" räumt der Richter das Feld, nachdem ich ihm kurz zugenickt habe.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 26. Oktober 2008, 18:41:25
Breanna, die bei jedem Eintretenden vorsorglich nach ihrem Schwert gegriffen hat, schüttelt den Kopf: "Rhiannon, wo sind wir hier gelandet? Allmächtige Mutter Natur, ich dachte, ich wär weit herumgekommen!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 26. Oktober 2008, 19:03:00
Rinyl hebt eine Augenbraue. "Auch wenn ich nicht bezweifle, dass du aufgrund deines höheren Alters schon einiges hinter dir hast - sieht man dir übrigens ziemlich an, lachst du auch mal?"

Fass dich an die eigene Nase, du Sauertopf!

Rinyl hebt den Blick gen Decke. "Und wem verdank ich das?" Schon blickt er wieder zu Lotti. "- aber glaub mir, wenn es nen Preis für tragische Lebensgeschichten gäb, bekämst du ihn garantiert nicht. Nicht für dich allein, jedenfalls, den müsstest du dir mit mindestens 20 anderen hier teilen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sarina am 26. Oktober 2008, 19:35:13
"Warum auch einen Wettbewerb daraus machen", meldete sich Sheena zu Wort. "Ist es nicht schon tragisch genug, was uns allen zugestoßen ist? Warum lassen wir uns das nur gefallen..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 26. Oktober 2008, 19:53:16
"Wenn schon, dann müssen wir es geordnet machen und dürfen nicht zulassen, dass das Chaos uns erfasst", sagt Lotti. "Wir machen eine Ankreuzliste mit verschiedenen Punkten, und die geben wir herum. Wer am meisten Punkte angekreuzt hat, gewinnt den Wettbewerb! Aber es kann ja wohl keinen Zweifel geben, dass ich derjenige sein werde. Ich schlage folgende Punkte vor und bitte um Ergänzungen:"

o Eltern gestorben
o Heimat verwüstet
o aus der Heimat ausgestoßen/vertrieben
o konnte seine große Liebe nicht bekommen
      o weil sie gestorben ist
      o aus anderen Gründen
o Kind/Kinder sind gestorben
o wurde gefoltert
o wurde immer schon missverstanden
o wird von niemandem geliebt
o ist für den Rest seines Lebens entstellt
o hat die Seele verloren
o ist verflucht
o ist untot
o leidet unter ständigen körperlichen Schmerzen

"Was meint ihr ... ?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 26. Oktober 2008, 20:07:20
Rinyl lächelt bitter. "70 Prozent treffen zu."
Er hebt eine Hand und zählt ab. "Eltern gestorben. Zu unterschiedlichen Zeiten, aber in meiner Gegenwart. Heimat verwüstet - und dort akzeptiert war ich auch nie oder wie nennt man es, wenn die Kinder in der Siedlung mit Steinen nach dir werfen und dir raten, dich von Wölfen fressen zu lassen? Gefoltert wurde ich auch, infolge dessen hab ich mein Leben lang überall Narben, die im Winter scheiße unangenehm sind, von zerfledderten Ohren einmal abgesehen. Meine Seele verliere ich zwischendrin auch einmal, aufgrund des Faktes, dass ich mal sterbe - da ich aber während meines Todes weiter agiere - bin ich untot. Empathie kann man als Fluch betrachten, der Fluch, der schon seit ein Paar Leben auf meiner und Vyrens Seele lastet, ist auch nicht zu verachten - warum musste diese verdammte Göttin auch ausgerechnet meinen, in uns wiedergeboren zu werden?! Das Narbenjucken fällt nicht unter "ständig" und auch nicht unter "körperliche Schmerzen" - aber was ist damit, wenn man dank der Empathie, die man leider nicht ausstellen kann, alle negativen Gefühle im Umkreis von 2 Meilen als Messerstiche wahrnimmt?"

Er seufzt. "Allerdings muss ich zugeben - Kinder hatte ich nie. Und noch leben Vyren und ich, also trifft alles, was mit ungeliebt und unglücklicher Liebe zusammenhängt, nicht zu. Im Übrigen, Galotta - dein Zorn is ziemlich unangenehm zwischen meinen Rippen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 29. Oktober 2008, 17:33:29
Lotti räuspert sich (mit etwas Verspätung). "Ich kann zwar nicht sagen, dass ich nun betrübt bin, habe ich doch mein eigenes Schicksal wahrhaftig genug zu beklagen, doch ich muss schon sagen, auch Ihr habt es nicht leicht gehabt, junge Elfen. Untot? Empathisch veranlagt? Da habt Ihr mir doch etwas voraus. Das mit dem Zorn - nun ja, ich neige zu geringfügigen Wutanfällen und zu Rachsucht sagt man mir nach, natürlich ist das nur üble Propaganda ... äh ja. Tut mir Leid. Ich versuche mich in philosophischer Weise zu kontrollieren."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 29. Oktober 2008, 18:28:50
Rinyl lächelt, atmet aus, seine Anspannung lässt ein wenig nach. "Ich merke es - danke."

Er seufzt leise. "Ja, Empathie. Ich kann es inzwischen eindämmen und mich unter Kontrolle halten, aber es ist durchaus nichts, was man selbst seinem Feind wünscht."

Die Tür knarzt leise.
Leichte, ein wenig hüpfende Schritte - Rinyl zuckt empfindlich zusammen.

"Hallo!", summt eine muntere Frauenstimme und erstöhnt gequält auf. "Was willst du?! Ich bin noch nicht tot, dich kanns noch nicht geben, du Miststück, was machst du hier?!"

Die angesprochene - eine junge Frau, klein, schmal, mit hüftlangen, tiefschwarzem Zopf und hellblauen Augen - blinzelt zurück. "Was denn?", brummt sie beleidigt. "Du hast so gut wie nie mit mir zu tun, es sei denn, unsere Autorin schreibt mal wieder SpinOffs, was erlaubst du dir da ein Urteil über mich?"
Mit einer flotten, energischen Bewegung setzt sie sich und  streicht ein paar nicht vorhandene Falten aus ihrem blauen, ärmellosen Kleid aus grobem, festen LEinenstoff; das Unterkleid ist ungebleicht, wie man an den langen Ärmeln sehen kann.
Dann zupft sie den dunklen Ledergürtel an ihrer Hüfte zurecht, während ihr Blick abschätzend über die anderen Anwesenden - und vor allem deren eventuell vorhandene Geldbörsen - streift. Ob hier was zu holen ist?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 29. Oktober 2008, 19:13:07
Breanna brummt: "Eltern gestorben, naja ich nehme es an, ich wurde in einem Waisenhaus groß, aus der Heimat vertrieben bzw. ausgetoßen trifft zu, geliebt wurde ich noch nie, hat den vorteil, dass da weder Kinder noch Liebe sterben können, gefoltert und missverstanden wurde ich auch, das heißt, missverstanden werde ich immer noch, und wenn meine Autorin so weiter macht, dann werde ich noch entstellter, als ich ohnehin schon bin, mit meinem skelettartigen Aussehen und den ganzen Narben! Flüche und ähnliches habe ich zum Glück noch nie erfahren müssen!" Sie sieht Rinyl verblüfft an: "Also was Empathie ist, keine Ahnugn, könnte mir das jemand erklären?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 29. Oktober 2008, 21:27:54
Rinyl seufzt. "Am einfachsten ist es, wenn du dir vorstellst, es ist Telepathie. Gedankenwahrnehmung. Nur, dass ich Emotionen wahrnehme(vielleicht im Zusammenhang damit emotional gefärbte Gedanken. Oder Lügen). Da aber nun einmal ein gewisser Unterschied zwischen Fühlen und Denken existiert - vor allem, was das Beherrschen über Tun und Nicht-Tun betrifft - ist es für mich nahezu unmöglich, die Emotionen, die in meiner Umgebung durch die Luft rauschen, komplett auszublenden. Wie gesagt, negative Emotionen üben einen regelrecht körperlichen Schmerz aus." Er hält das Augenamulett in die Höhe. "Das hier hat eine Schildfunktion, solang ich das trage, nehme ich überhaupt nichts wahr. Ohne kann ich mich inzwischen gut kontrollieren. Aber wenn ich die Kontrolle verliere..." Seufzen.

Die junge Frau klopft ihm heftig auf den Rücken. "Mit anderen Worten, das Milchgesicht hier ist ne wandelnde Zeitbombe!", lacht sie hämisch.

Rinyl bemüht sich, tief einzuatmen und legt schnell wieder das Lederband mit dem Auge um.
Angenehme Leere. Nicht einmal Galottas Zorn macht ihm jetzt noch zu schaffen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 29. Oktober 2008, 22:18:59
Eine Gestalt betritt den Raum, eine gewisse Ähnlichkeit mit Feuersänger ist unverkennbar, wenn auch nur vom Kleidungsstil her. Tiefschwarze Augen funkeln hinter einer asymmetrisch geschnittenen Halbmaske, die dem schmalen, tattoo-übersäten  Spitzohr etwas Verwegenes gibt. Der Nithyara lehnt sich lässig an eine Wand und beobachtet die Gestalten um sich herum.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Vali am 29. Oktober 2008, 22:54:00
"Wo bin ich hier gelandet? Halluziniere ich wieder?", fragt sich Ryou, ein junger, schwächlicher Mann mit schwarzem, mittellangen Haar und blaugrünen, traurigen Augen. Ängstlich sieht er sich um und kauert sich in der Ecke zusammen. Da fällt ihm dieser Zettel vor seinen Füßen auf. "Was ist denn das?", fragt er sich und hebt es auf. Er versucht es zu lesen, was etwas dauert, weil er das Lesen erst vor mehreren Monaten gelernt hat. "Eltern gestorben? Also meine Autorin sagt mir, dass mein Vater lebt und er sich unheimlich Sorgen um mich macht. Aber ob das nur falscher Trost ist? Ich glaube meine Eltern sind tot", grübelt er, "Heimat... was ist Heimat? Ich kenne keinen Ort den ich Heimat nennen könnte. Und meine Große Liebe..." Tränen schießen ihm in die Augen. "Ich weiß nicht wo sie sie hingebracht haben, ob sie ihr was angetan haben. Meine Autorin sagt zwar, ich würde sie wiedersehen, aber in welchem Zustand? Vielleicht wird sie doch umgebracht, nur wegen mir!" Ryou lässt seinen Kopf und die Hand mit dem Zettel sinken. Nach kurzer Zeit fasst er sich wieder und liest weiter. "Kinder." Ein Hauch Fröhlichkeit kommt in ihm auf. Er schaut an die Decke. "Sie hat mir eine Tochter versprochen. Ich werde sie zwar nicht aufwachsen sehen, aber... ich soll bei der Geburt dabei sein und mich ein Jahr um sie kümmern dürfen. Dadrauf freue ich mich! Ich hoffe, die da oben macht mir das nicht kaputt." Schnell geht er zum nächsten Punkt über. Als er ihn gelesen hat, ist es so als ob jede Emotion ihn verlassen hätte. "Ja, ich wurde gefoltert." Er hält sich die freie Hand vor die Augen. Der Handrücken und insbesondere das Handgelenk sind übersäht mit Einschnürungs-, Schnitt- und Brandnarben. Ein Finger ist krumm, weil der Knochenbruch damals nicht richtig versorgt wurde. "Aber die Tritte und Schläge, die Fackel und die Geißel, all diese Dinge die diese Narben an meinem Körper hinterlassen haben, sie sind nichts im Vergleich zu dem Psychoterror." Ryou will gar nicht darüber weiterreden. Zu sehr schmerzt die Erinnerung an die Demütigungen und Erniedrigung, den Raub all seiner Würde und die Angstmacherei. "Meine Seele ist zu Scherben zersprungen. Und als ob das nicht genug wäre, habe ich nun eine posttraumatische Belastungsstörung, oder wie der Psychiater das genannt hat, chronische Schmerzen und eine unheilbare Nervenerkrankung, die mich noch irre machen soll und woran ich ohne palliative Medizin langsam und qualvoll sterben soll." Er macht eine kurze Pause. "Niemand mag mich. Alle sind gegen mich, alle wollen mich tot sehen. Und du bestimmt auch! Ich weiß, du hast Spaß daran mich zu quälen und mir das Leben zur Hölle zur machen!", ruft er wütend, aber auch etwas weinerlich Richtung oben. "Und dieser andere Prota, dieser arrogante, strahlende Menor, der so viel tolles geleistet haben soll, warum gehts dem eigentlich nicht so dreckig? Erst sorgt er dafür, dass ich wieder in die Hände der Antagonisten falle und dann kommt er so scheinheilig daher und spielt den großen Retter. Anstatt mir zu helfen und mich aufzubauen, labert er irgendwas von Flüchen und komischen Dingen, die ich nicht verstehe. Er nutzt mich nur aus. Er mag mich in Wirklichkeit bestimmt auch nicht. Sicher lässt er mich fallen, wenn er mich nicht mehr braucht. Das ist nicht fair! Warum immer ich? Was hab ich denn getan, dass ich das verdient hätte?"
Am liebsten würde Ryou noch weiter in Selbstmitleid verfallen, aber er ermutigt sich damit aufzuhören, wirft den Zettel weg und bewegt sich durch den Raum. Da erblickt er diese anderen seltsamen Gestalten und zuckt vor Schreck zusammen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 29. Oktober 2008, 23:09:54
Sturmklinge sammelt den von dem jungen Mann weggeworfenen Zettel auf und liest ih mit einiger Mühe. Menschenschrift, so eckig und kantig, hatten die denn kein Gefühl für Ästhetik?
"Wettbewerb?" murmelt er dann, "Was für ein Wettbewerb? Im sich selbst bemitleiden und herumjammern über Dinge die sich nicht ändern lassen?" Er lässt den Zettel fallen und schüttelt verständnislos den Kopf.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 30. Oktober 2008, 13:16:35
*Kalon hebt erstaunt eine Augenbraue, nachdem er über das Gesagte hier einem Moment nachdachte*

Euch allen sind die Eltern gestorben? Durch Krieg oder durch Seuchen? Da habe ich ja Glück!

*Der Jäger schliesst die Augen und senkt seinen Kopf*

Ich danke der weissen Göttin dafür, dass meine Eltern noch leben.

*Er öffnet die Augen wieder und schaut sich interessiert um*

Wo ist eigentlich dieser komische Kauz hin, der sich vor dem Licht fürchtet? Und diese junge, zierliche Lady?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 30. Oktober 2008, 14:17:29
Nick schaut müde auf.

"Der schon wieder." Dabei grinst er aber und zwinkert Kalon zu.
"Chefin ist halt beschäftigt, anderweitig. Und im Übrigen - meine Mutter starb, als ich noch recht jung war, und mein Vater ist kein Verlust. Hab ihn eh nie als Vater erlebt. Bis zum Tod meiner Mutter wusste ich noch nicht einmal, wer mein Vater ist. Aber ich finde Selbstmitleid eh langweilig."

Hu-Ji tritt aus dem Schatten, in den sie sich zurückgezogen hat.
"Hat mich wer gerufen?" Sie hält die Hände mit den Handflächen nach oben, den Blick gebannt auf ein kleines Modell in der Luft schwebender Bälle, die sich langsam in Bahnen umeinander bewegen und dabei teilweise um sich selbst kreisen. Schaut man genau hin, so sieht man feine Strukturen, die wie verschiedenartige Landschaften aussehen. In der Mitte ist eine besonders große, helle Kugel, um die die anderen kreisen.

Nick macht eine abwertende Handbewegung, aber sein Blick bleibt fasziniert auf das Modell fixiert.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 30. Oktober 2008, 16:28:56
Rinyl betrachtet den Nithraya eingehend. "Nun, es ist wohl wahr, dass man einige Dinge nicht ändern kann - aber es hilft ungemein, seinem Ärger Luft zu machen, ehe man irgendwann explodiert. Eine der wenigen Ansichten, die ich mit meinem Möchtegern-Folterknecht teile. Ich kann diversen Leuten leichter beweisen, wie dämlich sie sind, wenn ich mich anderweitig über sie ausmeckern kann und ihnen gegenüber entsprechend ruhiger bin."
Eine Sekunde überlegen. "Oder regen die Angehörigen deines Volkes sich nie auf? Über gar nix?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 31. Oktober 2008, 09:58:12
Die Tür geht auf und eine schwarzhaargige junge Frau mit grauen Augen betritt den Raum. Sie ist unverkennbar wütend und nimmt sich ohne zu fragen einen Stuhl. Rittlings lässt sie sich nieder. Eine Hand streicht sich den Pony aus dem Gesicht, der sofort wieder zurück fällt.

"Könnt ihr das glauben! Dieses Mistst... von einer Autorin! Erst straft sie mich mit diesen elenden Haaren, die immer machen, was sie wollen und dann lässt sie auch noch diese wildgewordene Hexe Nycra auf meinen Freund los! Pah und zu allem Überfluss muss ich ihr auch noch dabei helfen, wieder alles in Ordnung zu bringen!"

Sie pustet die Strähne aus ihrem Gesicht. Ohne Erfolg.

"Und was ist der Dank dafür, dass ich mich für sie krummlege? Häh? Eltern tot. Ziehvater tot. Und jetzt auch noch diese zu Stein-werden-Geschichte... Lässt einfach alle anderen den Spaß haben und die Lorbeeren ernten! Verd.. nochmal!!! Ich könnte jetzt dringend was zu trinken gebrauchen!", sie schlägt sich mit der Hand an die Stirn. "Bei Faons dickem Hintern, das hab ich ja fast vergessen! Meine Autorin gönnt mir ja noch nicht mal dieses kleine Laster. Wisst ihr nämlich, was das beste ist: Ich kann nicht betrunken werden! Ich kann nicht mal weinen!"

[Hey, jetzt stell dich mal nicht so an, Arisa! Was beschwerst du dich überhaupt? Du bist dafür eine astreine Delv! Du weißt ganz genau, dass es außer Dir keine anderen Frauen dieser Art gibt! Abgesehen davon, weißt du doch noch gar nicht, was ich mit dir vorhabe!]

"Jaja, das sagt sie immer und was kommt dabei raus? Mich hat sie weggeschickt, als es grad richtig spannend wurde. Und Nycra hat sie den Spaß verdorben. Einzig und allein das Volk ist glücklich, weil es diesen Fetta... von König los ist... Pah!"

[Schluss jetzt! Du weißt genau, was passiert, wenn ich wütend werde! Immerhin gibt es da ja noch jemand, den ich aufmuntern muss. Wie wäre es also, wenn ich ihm eine nette kleine Freundin erfinde... dann vergisst er dich vielleicht schneller!]

Arisa bleckt die Zähne: "Klar doch. Mach nur. Oh ich würde dir so gerne den Hals umdrehen...! Aber mein Schwert ist ja leider nutzlos gegen dich...also verschwinde endlich! Und lass verdammt noch mal Dey in Ruhe!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 31. Oktober 2008, 10:15:15
Nick schüttelt nachdenklich den Kopf.

"Ihr liebt alle eure Autoren nicht besonders, oder? Hm, ich glaube, ihr geht das falsch an. Bis auf die Tatsache, dass sie noch nicht angefangen hat zu schreiben, kommen wir gut miteinander aus. Ich suche mir einen günstigen Zeitpunkt aus, dann besuche ich sie. Unterhalte mich mit ihr. Immer sehr aufschlussreich und amüsant. Klar, nicht alles läuft, wie ich es will, aber sie hört mir zu und wir arbeiten nicht gegeneinander. Schließlich will ich ja, dass sie meine Geschichte so aufschreibt, wie sie ist. Und letztlich bestimmen die Autoren über unser Leben. Sie machen uns unsterblich, in dem sie uns aus einer geistigen Form in Schrift niederlegen. Aber vielleicht kann ich einfach auch zu wenig klagen, auch wenn mein Leben besch... eiden war, und mein derzeitiges Dasein auch nicht immer erfreulich. Und Unsterblichkeit als Untoter ist weniger erfreulich, als unsterblich tot, weil das Leben aufgezeichnet wurde. Ist mal einfach so meine Meinung." Er grinst.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 18. November 2008, 20:46:08
Kalon giesst sich etwas Bier in seinen Becher, nimmt einen kräftigen Schluck und wirkt danach nachdenklich. Nachdem er den Becher hinstellte, nickt er und sagt: "Du bist vielleicht eine Ausnahme, merkwürdiger Nick der das Licht scheut. Mein Autor ist zur Zeit nicht sehr empfänglich für mich. Ich flüstere ihm oft zu, wohin die Reise gehen soll, aber er schiebt viele Szenen einfach auf die lange Bank."
Wieder setzt er den Becher an und gönnt sich nochmals vom köstlichen Bier.
"Verdammt, aber es nützt mir nichts! Wenn er es bloss in sein dämliches schwarzes Büchlein notiert, das ist ja gut und recht. Aber er setzt es nicht um. Papier ist so verdammt geduldig! Aber..."
Er hält einen Moment inne, überlegt und grinst dann schelmisch. "Wenn ich es recht überlege, wenns so weitergeht, dann werde auch ich unsterblich. Auf ewig zum Arbeitspapier verdammt, oder in Würde sterben? Was ist wohl besser?
Kalon zuckt mit den Achseln und seufzt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 18. November 2008, 23:55:17
Rinyl hebt eine Augenbraue. "Ich kann nicht behaupten, dass ich Manja allzu sehr hasse... aber..." Schnaufen. "Warst du schon mal mit ihr in einem Raum? Anstrengende Person."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 19. November 2008, 21:28:55
Arisa schiebt ihren Stuhl zurück und verlässt kurz den Raum. Als sie zurückkommt hat sie zwei große Humpen Bier in der Hand, die sie sowohl vor Rinyl als auch Kalon auf den Tisch stellt. Für einen kurzen Moment sieht sie Nick an und hebt bedauernd die Schultern:

"Entschuldige Nick, aber ich habe nur zwei Hände und ich war mir nicht wirklich sicher, ob du überhaupt Bier magst. Und euch zweien.. viel Spaß mit dem Gebräu. Hoffentlich hat es auf euch die erwünschte Wirkung", sie nickt den beiden zu und lächelt nachdenklich.

"Mein Protest hat übrigens etwas gebracht... Meine Autorin ist eigentlich doch eine ganz Liebe. Sie hat sich für so ein Nano-was-auch-immer angemeldet und beschlossen, darüber zu schreiben, warum ich keine Eltern mehr habe und wie ich wurde, was ich bin... oder so ähnlich. Auch wenn sie momentan nicht viel Zeit hat, gefallen mir ihre Ideen. Ich hoffe, sie hat  bald Gelegenheit alles aufzuschreiben", sie seufzt und wirft einen sehnsüchtigen Blick auf die beiden Humpen, die die beiden noch nicht angerührt hatten, dann schüttelt sie den Kopf. "Aber meine Versuche, sie zu überreden, dass ich mich mal ordentlich betrinken kann, überhört sie geflissentlich...."

Arisa streckt sich und fährt sich durch das lange Haar, um es hinter die Ohren zu klemmen. Die Strähnen folgen aber auch diesmal nicht ihren Wünschen und fallen ihr sofort wieder ins Gesicht, als sie bitter auflacht und sagt:

"He Kalon, ich wäre lieber unsterblich auf Arbeitspapier verdammt oder in Würde gestorben. Mit mir hat meine Autorin es ganz übel gemeint... ich wurde erst zu einem Stein und dann .. tja dann bin ich als Schatten im Körper eines anderen Menschen... eines Mannes gelandet. Sie hat mir nichtmal erlaubt, mich zu Faons Ufern zu begeben. Nicht mal zu Staub und Wind wurde ich....", sie schnaubt, "nein, das wäre ja ... einfach gewesen."

[Ahem, nicht das ich es hier nochmal erwähnen müsste, aber noch bist du nicht tot meine Liebe... aber das könnte sich sehr schnell ändern, ohne, dass ich dir hier jetzt drohen wollte.]


Arisa zuckt resigniert mit den Achseln und hebt die Hände in einer abwehrenden Geste:
"Schon gut, schon gut! Ich harre der Dinge die da kommen. Ich will jetzt erstmal wissen, ob du mein Leben vor dem ganzen Chaos, das du bisher angerichtet hast, wenigstens ordentlich aufzeichnest... ", sie sieht zu den anderen Gästen. "Was meint ihr Jungs, schmeckt das Bier?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 19. November 2008, 21:48:25
Rinyl betrachtet den Bierkrug zögerlich und nippt vorsichtig dran.
"Hm... ja, trinkbar." Er lächelt. "Sogar recht gut... aber ich geb es gern jemand anderem weiter, ich und Alkohol..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 20. November 2008, 12:13:53
Arisa schlägt sich mit der Hand an die Stirn.

"Bei Faon! Das tut mir leid... ich wusste nicht, dass du auch keinen Alkohol... Soll ich in der Wirtsstube nach einem Saft, Tee oder Wasser fragen gehen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 22. November 2008, 02:05:45
Rinyl starrt sie baff an. "Nein, nein, ganz ruhig, ja... ich sag nur, dass ich nicht so viel trinken kann, keine Umstände."

Er nippt nach und nach einen kleinen Schluck Bier und seufzt dann leise. "Aber danke... und woher solltest du es denn wissen?"

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 22. November 2008, 12:22:07
Dei Tür geht auf und herein kommt eine Frau in Rüstung, der man ansieht, dass sie nicht mehr ganz von dieser Welt ist.
Sie sieht sich um und grüßt dann Freundlich: "Seid gegrüßt, wer auch immer ihr seid. Mein Name ist Hjördis Ragnarsdóttier!"
Sie tritt auf Breanna zu: "Was hast du denn in Odins Namen gegen unsere Autorin. Sie ist doch eigentlich ganz harmlos, ich meine, die einzigen, die mich aufregen, sind die Asen und die hat sie ja nicht erfunden!"

Breanna schnaubt: "Rún und die ganzen Länder drum herum sind aber ihrer Vorstellungskraft entsprungen und Amarth hätte sie gerne weglassen können!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 24. November 2008, 22:08:00
Arisa fährt sich wieder einmal wütend durch die Haare. Ihre grauen Augen blitzen als sie schließlich mit der Faust auf den Tisch schlägt und Rinyl zuruft:

"Da siehst du es, wenn ich sie nicht machen lasse, komme ich in eine solche Situation. Wenn meine Autorin nicht auf mich aufpasst, tappse ich von einem Fettnapf in den nächsten!"

Mürrisch greift sie sich nun doch ein Bier und trinkt einen großen Schluck.

"Was soll's, ich merk es ja doch nicht.. naja, zumindest nicht vor morgen früh... Kein Vergnügen aber einen fürchterlichen Kater... hmpf... Auf Faon!", sie hebt ihr Glas und prostet dem nicht anwesenden Großen Gott zu.

[Nunja, sie denkt vielleicht Faon ist nicht anwesend. Leider hat der Alte seine Augen und Ohren überall und sei es nur, um mich auf dem Laufenden zu halten... Tja, Ari, ich glaube, da hast du gleich noch einen Fettnapf erwischt...]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 24. November 2008, 22:40:15
Rinyl lächelt matt.
"Das ist das Problem, das ich ehr gut kenne... wenn ich nicht höllisch aufpasse, schickt dieses Miststück mich von einem Mist zum nächsten... zum Beispiel lässt sie ne Elfe mich verführen - nur damit diese Elfe es dann als Vergewaltigung hinstellen kann."
Er schnauft. "Hätt die mir nichts in den wein gemischt, hätt ich sie nicht mal mit dem Hintern angeguckt..." Er schüttelt sich. "Und natürlich bin ich mal ein bisschen weniger achtsam - und schon schubst Manja mich in die Falle rein!"

Im Moment ist ihm vor Wut gleich nach Frustsaufen und er nimmt einen für ihn verhältnismäßig tiefen Zug.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 26. November 2008, 19:11:23
Nick grinst.

Nun, vielleicht ist es doch ganz gut, dass sie bei mir noch nicht angefangen hat zu schreiben. Die kleine Priesterin nimmt sie gerade ziemlich in die Mangel. Aber die ist ja nicht hier, wär auch Blödsinn. Spricht ja eh kein Wort.

Er schnuppert einmal in Richtung Bier

Hm, danke für das theoretische Angebot, aber heut steht mir der Bedarf langsam nach etwas anderem.

Er leckt sich über die Lippen und schaut sich ein wenig provokant um

Nun, nein, nicht hier. Keine Anwesenden, ich will mal nicht so sein. Brauchst mich gar nicht zu ermahnen, Chefin, ich weiß schon Bescheid! Gibt es hier vielleicht einen Becher Blut oder zumindest Blutwurst?



Hu-Ji schüttelt sich

Blut! Brrr. Ich würde lieber geschrieben werden und dabei in Fettnäpfchen treten, als ständig zu warten, dass etwas passiert. Dieses Weltmodell ist noch so instabil! Ich will endlich mal die Zeichen studieren können! Das geht aber nicht, wenn sich beständig die Anzahl der Planeten und Monde verändert, mal eine Sonne zu sehen ist, mal eine zweite in weiter Entfernung, und so weiter! Das regt mich auf!

Kann das Weltenbauen nicht mal ein wenig schneller gehen?

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 26. November 2008, 22:20:52
Rinyl betrachtet Nick skeptisch.
"Blutsauger? Nein, damit überrascht man mich nicht." Beiläufig reibt er sich den verdeckten Hals; immerhin neigt Vyren ebenfalls zu Anfällen von Blutlust.
Aber gut...
"Ich würd dir ja was anbieten, aber..."

Die Tür schwang auf und Vyren stürmt wieder herein, zu Rinyl, legt einen Arm um ihn, starrt umher.
Alles sagt: "Pfoten weg! MEINER!"

Rinyl zuckt die Achseln. "Deshalb geht das nciht, tut mir sehr Leid..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 26. November 2008, 22:30:58
Nick grinst ein wenig spöttisch und seine dunklen Augen scheinen von innen zu glühen. Äußerlich wirkt er ruhig, nur wer genau hinschaut sieht, dass die Muskeln angespannt sind

Ist schon in Ordnung - danke fürs Angebot.

zu Vyren

Ich nehm ihn dir schon nicht weg. Keine Sorge. Bevor ich hierher kommen durfte, musste ich versprechen niemanden anzurühren, den ich treffen könnte. Egal wie - appetitlich!

sein Blick hat etwas Hungriges, dann holt er tief Luft und schaut von Rinyl weg in die Runde der anderen Gestalten, den Körper weiterhin angespannt und Rinyl zugewandt, die Finger der rechten Hand beginnen einen seltsamen Rhythmus auf den Tisch zu klopfen
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 27. November 2008, 08:07:23
Jiandro kommt in den Raum geschlichen, die Flügel zerzaust, Augenringe von Rekordgröße zieren sein sein Gesicht.
Vorsichtig schaut er sich um und lässt sich dann auf irgednd eine Sitzgelegenehit fallen, auf der er sien Flügel unmotiviert hinten runterhängen lassen kann.
"Oh, Mann. ist dieser NaNoWriMo noch nicht zuende? Soll sie doch froh sein, dass sie mich mit ihrem 50.000ten Wort endgültig süchtig nach diesem Trank gemacht hat. Aber soll ich da jetzt noch ewig vor mich hinschmoren, bis Madame sich wieder aufraffen kann, weiterzuschreiben? ich wäre endlich gern mal wieder ich selbst, udn ich glaube, Aryon hat es auch satt, dauernd meinen Kater zu bekommen udn meine Träume zu träumen."
Ein weiterer Mann, gekleidet in rote Roben und mit einer silbernen Vollmaske vor dem Gesicht, kommt herein und lässt sich neben Jiandro auf den Boden plumpsen. "Wie Recht du hast... Und außerdem sollten wir sie davon abhalten, ständig ihre Freundinnen um Rat zu fragen, wie sie uns noch weiter quälen und in die Sch**** reiten kann. Die sagen war, unsere Lady findet es toll, und WIR müssen wieder leiden."

Anmerkung der Autorin: Meet the Dream Team: das tranksüchtige Luftelementar und den vom Leben, von seinem Meister und überhaupt allem frustrierten Magier. *seufz*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 27. November 2008, 11:20:42
Lotti zieht schon lange ein finsteres Gesicht. Dann gesteht er:
"Sie mag mich nicht mehr. Sie hat mich vergessen. Sie ist eine hinterhältige Verräterin. Die rote Flamme soll sie treffen. Ich werde sie vernichten! Und wisst ihr was? Sie hört mir nicht mal zu."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 27. November 2008, 16:19:51
Vyren hält Rinyl immer noch fest im Griff. "Autoren hören nie zu, was wir zu sagen haben. Hätte Manja mir zugehört, wäre ich jetzt kein Mischling zwischen Elf und... irgendwas anderem, was nciht wirklich miteinander kompatibel ist. Ich würde in diversen Situationen nicht die Kontrolle über mich verlieren und zum Monster werden, das Rinyls Blut braucht, um sich wieder zu beruhigen. Und vor allem würd ich nicht nach ein paar Jahren ab und an anfangen, Blut ganz generll zu brauchen um meinen Körper vor dem Zerfall zu bewahren!" Er schnauft. "Von diversen Auftritten vor dem Rat der Elfen ganz zu schweigen. Und ich erwähn mal nicht den Scheiß mit den ganzen Göttern."
Seufzen. "Hätt sie auf mich gehört..."

Wär die Geschichte nicht wirklich jugendfrei geblieben, du Mann!

Rinyl grinst trocken und tätschelt Vyrens Oberarm. "Wo sie recht hat..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 28. November 2008, 18:11:40
Nick schaut die beiden nachdenklich an

Ist die Geschichte denn jetzt jugendfrei? Scheint mir zweifelhaft.

Meine wird es hoffentlich nicht werden. Bisschen Spaß will ich schon haben.

*räusper, wir werden sehen, Nikodemus*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 29. November 2008, 01:53:11
"Es fällt in den FSK14 bis FSK16-Rahmen", seufzt Vyren matt. "Was daran liegt, dass die Frau absolut..."

Vyren!

Er hustet. "Sie hat einen ausgeprägten Sinn für dezentes Ausblenden der Szenen, die die geneigte Leserin am meisten interessieren dürften. Was passiert, bleibt recht ungesagt... wenn denn mal was passiert..."

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 01. Dezember 2008, 13:23:54
Kalon mustert die Anwesenden irritiert.
"Jugendfrei? Was meint ihr denn mit sowas? Ach, ist ja auch egal. Ich bin nur froh, hat mein Schreiberling seine Blockade wieder überwunden! Es geht voran, es geht voran!"
Er reibt sich seine steif gefrorenen Hände über dem Tisch.
"Bloss könnte er mich mal in wärmere Gegenden schicken. Diese Kälte, vor allem der eisige Wind, macht mir sehr zu schaffen! Hat jemand was Warmes anzubieten?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 01. Dezember 2008, 13:32:36
Hu-Ji lächelt, soweit man das bei der Maske sehen kann und holt etwas felliges aus ihrer Tasche, was sie Kalon hinhält:

Hier, eine Art Handschuhe, die werden dir die Hände wärmen. Und diese Kräuter in heißem Wasser bringen dir Wärme von innen im ganzen Körper. Bei uns zu Hause ist es auch meist sehr kalt. Auch ein Grund, warum wir die Masken tragen. Sie schützen uns vor dem kalten Wind mit seinen spitzen Eiskristallen.

Aber, was jugendfrei bedeuten soll, weiß ich auch nicht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 01. Dezember 2008, 16:27:21
Die beiden zucken die Achseln. "Wahrscheinlich zum einen, dass wir zu diverseren Momenten unter uns gelassen werden... und sie zeigt nicht allzu ausführlich, wie wir gefoltert werden.", meint Vyren dann. "Im Grunde also... eine gute Angewohnheit von ihr."
"Was Seltenheitswert hat", bemerkt Rinyl bissig.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: eclipse am 09. Dezember 2008, 05:15:19
Wieder wird die Tür aufgeschoben und ein blasser junger Mann in dunklen, aufreizenden Wickelgewändern tritt still und leise in den Raum. Vorsichtig sieht sich der Neuankömmling unter den Anwesenden um. Seine leeren Augen schweifen zunächst nur haltlos durch das Zimmer...

*anstubs*

...aber schließlich wagt er sich doch einen Schritt nach vorn -
und seine Zehenspitze stößt gegen den halb zerknüllten Zettel, der noch immer auf dem Boden herumliegt.
Verwundert streckt er die Hand danach aus, um ihn genauer in Augenschein zu nehmen. Seine Finger streichen sorgfältig das misshandelte Stück Papier glatt, während die blutroten Augen den Text überfliegen - dann ziehen sich seine Augenbrauen plötzlich unmerklich zusammen und eine Ecke des Papiers fängt Feuer. Erschrocken bringt er die züngelnden Flammen mit ein paar wedelnden Handbewegungen zur Räson und schaut geknickt dem winzigen Rauchfähnchen nach, das sich zur Decke des Zimmers empor kringelt.

Krähe, Krähe. Was hat dich denn nun schon wieder aus der Bahn geworfen?

Ein kurzer Blick auf den Zettel - hoffentlich ist noch alles Wesentliche lesbar - und er legt das Schriftstück eilig auf dem nächstbesten Tisch ab.
"Es war auch vorher schon nicht vollständig...", bemerkt er trocken zu seiner Entschuldigung und lässt sich auf einem freien Platz nieder.

'Unvollständig' ist wahrhaftig das Stichwort. Selbstvertrauen, Beherztheit wären die Schlüssel zum Erfolg, mein Freund.

"Es fehlte 'gestraft mit einer Verlobten, die Gift und Galle spuckt, wenn nicht alles nach ihrem Willen geschieht; mit einem Glaubenskodex, der irgendwann noch mein Ende bedeuten wird; und mit einer unangenehmen Abhängigkeit von einer weißen Wunder-Droge mit dem klangvollen Namen Kohana, die mich unter anderem meine Ehe kostet'."

...woran du selbst ja nicht ganz unschuldig bist!

Sein beißender Tonfall verraucht mit einem Mal, die sonore Stimme wird leiser. "Zarach weiß, was sie sich noch ausdenken wird. Ich will es gar nicht wissen..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 09. Dezember 2008, 22:36:52
Rinyl beobachtet das Hin und Her mit einem seltenen Lächeln. "Willkommen hier... Leidensgenosse.", grüßt er munter.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: eclipse am 10. Dezember 2008, 01:36:17
Ein melancholischer Ausdruck tritt in die scheuen Augen des Neuen. ,,Dort, wo ich herkomme, werde ich selten willkommen geheißen. Verzeiht mir deshalb mein Versäumnis, mich vorzustellen.", bittet er und fügt mit einer angedeuteten Verneigung hinzu: ,,Côral Val'Nahaz, Geweihter des Zarach. Opfer, und das nicht nur in beruflicher Hinsicht..." Er seufzt und schüttelt – offenbar über sich selbst – sacht den Kopf.
,,Versteht mich nicht falsch: zu dienen ist meine Berufung und es steht mir nicht an, darüber zu klagen. Aber habt ihr eine Vorstellung davon, wie es sich anfühlt, sich Tag für Tag für all diese fehlgeleiteten Geister aufzuopfern und niemals etwas dafür zurückzuerhalten, nicht den geringsten Funken Glück, nicht das kleinste warme Lächeln oder aufmunternde Wort? Und egal, wie sehr ich mich auch bemühe – nichts genügt... Stattdessen stellt sie mich vor immer noch schwierigere Prüfungen. Keinen einzigen sorgenlosen Augenblick gönnt sie mir. Nicht im Schlaf, nicht im Rausch, nicht einmal an der Seite meiner großen Liebe." Sein Tonfall wird bitter. ,,Das einzige Gefühl, das ich mir noch gestatten kann, ist der Zweifel, ob sie mir da nicht gerade das nächste Zuckerbrot vor die Nase hält, um meine Bemühungen dann mit der Peitsche zu belohnen..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lila am 17. Dezember 2008, 00:34:15
Reynard Newman, höchst selbst eine eher zerzauste Erscheinung eines viktorianischen "Gentleman", schneit in gewohnt laissez-fairer Manier zu den anderen herein. Seine von Eitelkeit angehauchte Selbstsicherheit wird nur noch von seinem noch größeren Mangel an Manieren übertroffen. In seiner Zeit hätte ihn das beinahe Kopf und Kragen gekostet, doch hier, unter "Seinesgleichen", denkt er, braucht er sich nicht zu verstellen.
Mit festem Schritt marschiert er schnurstracks auf das nächst mögliche "Konversationsopfer" zu, und beginnt ohne Umschweife, vor allem aber ohne sich vorzustellen, mit seinem zynischen Monolog:

"Meine 'werte Autorin', die junge Lady, hat wirklich Nerven. Bei anderen Autoren pikiert sie sich über die Maße, wenn die ihre Charaktere umbringen. Und was macht sie mit mir? Die scheinheilige Miss Weltenherrscherin tötet mich gleich zu Beginn ihres 'Buches'. Und das allein ist ja schon schlimm genug. Aber um es mir richtig zu geben, verwandelt sie mich dann auch noch in einen 'Geist', der giftgrünlich schimmert, weder essen, noch trinken kann und für immer an eine unwirtlich kalte und dunkle Welt gebunden ist, in die er noch nicht einmal hinein gehört! Das klingt harmlos? Dann wartet mal ab wie dieses Biest mich umbringt: sie lässt mich von einer blutlüsternen Meute Eisbären zerfetzen, nachdem mir ein tollwütiges Hermelin bereits das halbe Gesicht zerkratzt und zerbissen hat. Ist das nicht nett? Und dann lässt sie mich, zu allem Überfluss, auch noch foltern. Warum ist es in ihrer verdrehten Welt überhaupt möglich einen 'Geist' zu foltern? Aber mit mir kann man das wohl machen. Und dann bricht das kleine verlogene Miststück in Tränen aus, wenn in irgendeiner anderen Geschichte so ein 'puderiger Gliedmaße' stirbt. Oh bitte, das interessiert doch wirklich niemanden. Und ganz abgesehen davon: um mich weint sie nicht? Ha, das werde ich ihr noch heimzahlen! Ich werde ihr solch eine Mitleidsnummer bieten, dass der Rotz nur so fließen wird. Da kann sie sich aber drauf verlassen! Und spätestens dann wird sie es bitter bereuen, mich gleich nach den ersten paar Seiten um die Ecke gebracht zu haben."

______________________________________________________________________________

Die Autorin dazu:
Mann, der stellt sich an...! Er hat ja Recht. Aber ist ja nicht so, dass ich ihm nicht auch genug Gutes (zu) tu(n gedenke). Abwarten kann der Mann auch nicht. Schlimm, echt. Die reinste Nervensäge. Und dabei ist er noch nicht mal der Protagonist, sondern "nur" ein Hauptcharakter. ::) Also: stell dich mal nicht so an, Rey! :snicker:
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 17. Dezember 2008, 00:45:31
Vyren starrt ihn an. "Gleich zu beginn des Buches, sagst du... und? Was hast du? Musst du dich nciht so lang rumquälen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lila am 17. Dezember 2008, 01:01:53
Autorin@Vyren:
Gib's ihm! :rofl:

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Reynard starrt entsetzt zurück. Über die Gleichgültigkeit seines Gegenübers ist er fassungslos... beleidigt. "Dann muss ich mich nicht so lang rumquälen? Verzeihung, aber haben Sie eine Ahnung, wie es sich anfühlt, von riesigen Eisbären in der Luft zerrissen zu werden? Das ist nicht gerade sehr erquicklich. Und da ist ja noch gar nicht mal Schluss. Auch als 'Geist' fühlt sich Folter nicht viel besser an. Wissen Sie, wie grauenvoll und zermürbend es ist, wenn man einfach nur existiert? Wenn man zwar da ist, aber weder eine warme Mahlzeit genießen, noch schlafen, noch Dinge berühren, noch sonst irgend etwas kann? Dagegen ist die Geschichte mit den Eisbären noch harmlos! Und diese 'Schattenexistenz' muss ich über ganze drei Bände hinweg führen. Denn meine liebe Frau Autorin lässt sich ja nicht lumpen und muss ja unbedingt eine Trilogie aus der ganzen Misere machen. Na, herzlichen Dank auch! Sie scheinen mir aber auch nicht sehr viel Lebenswillen zu besitzen, Mister...?"

Mit kritisch gehobener Augenbraue mustert Reynard den seltsamen Gefährten.

______________________________________________________________________________

Die Autorin:
Ja ja, ist gut jetzt, Rey...! Die paar Wochen, die das in erzählter Zeit sind, wirst du das wohl auch noch aushalten. Also komm mir jetzt bloß nicht mit "die böse Frau lässt mich über die gesamte Trilogie hinweg leiden". :pfanne:
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 17. Dezember 2008, 18:11:52
Eine hochgewachsene, etwas ältere Frau mit kastanienbraunem, streng zu einem Knoten gebundenen Haar, das allmählichgrau wird, steht im Türrahemn. Lautlos tritt sie ein. Offenbar hat sie scharfe Ohren, denn sie hat scheinbar ihre Vorredner noch gehört: "Seid gegrüßt, mein Name ist Freonwen Rhonwenstochter!"

Sie wendet sich direkt an REynard, den sie mit ihren irritierend gründen Augen streng ansieht: "Was regt Ihr Euch so über Euren eigenen Tod auf? Dieser schmerzt weniger, als der Tod von nahestehenden Menschen!"

Ihr Gesicht wird hart: "Dieses Miststück von Autorin hat meine Kinder umgebracht, alle beide! Meine Tochter Ahanwen und meinen Sohn Cynnun! Hat sie zum brandopfer für einen dunklen Gott werden lassen! Und meinen GEfährten hat sie mir auch geraubt! Bei allen Göttern, ich wünschte, ich hätte ihnen folgen können!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 17. Dezember 2008, 19:49:57
Gleich mehrere genervt aussehende Personen haben sich zusammengesetzt und spielen ein Kartenspiel. Einer ist ein junger Bursche mit nur einem Tuch um die Hüften, der gelbbraune Haut und zerzauste rote Haare hat. Mit ihm zusammen würfeln eine schöne Frau mit kurzem schwarzen Haar, auf deren Haut verschnörkelte Schriftzeichen gemalt sind, und die eine Hand eines Mannes mit Schrank-Figur hält, der eine altmodische Lederrüstung trägt. Der letzte in der Gruppe ist ein hagerer schwarzhaariger Mann mit Bart, dessen düstere Kleidung eine gewisse finstere Freude an der Selbstinszenierung offenbart. (nu hab ich mich ja beschreibungstechnisch selbst übertroffen).
"Und?", fragt der junge Mann, aber er erntet nur Kopfschütteln.
"Sie sagt, dass sie es nach langer Zeit noch einmal mit mir versuchen will", erklärt der Hagere. "Sie kommt eben nicht von mir los."
"Besser du als ich!", meint die bemalte Frau zickig. Der Mann an ihrer Seite schmunzelt: "Aber Liebling, das wäre ein Riesenspaß!"
"Spaß wohl eher nicht", bemerkt der Hagere und wirft dem jungen Burschen einen Blick zu, der vielleicht philosophisch wirken soll. "Sei froh, dass du noch nicht so lang dabei bist. Da macht man was mit."
Lotti beobachtet die Gruppe und murmelt grimmig in seinen Bart.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lila am 18. Dezember 2008, 00:03:09
Als eine ältere Frau den Raum betritt und sich auch prompt als 'Freonwen Rhonwenstochter' vorstellt, unterbricht Reynard seinen anfänglichen Redeschwall. Als Gentlemen lässt man die Damen selbstverständlich ausreden. Erst recht, wenn sie von höherem Alter sind.
Sogleich ist der exzentrische Forscher bestrebt, sich der alten Lady ebenfalls vorzustellen, doch bei deren scharfem Blick legen seine Worte schnurstracks den Rückwärtsgang ein. Höflich und zugleich gebannt lauscht er dem bitteren Bericht der gräulich werdenden Dame und wird mit einem mal nachdenklich. Was soll er ihr nun darauf antworten? Seine Eltern verstarben, als er 10 Jahre alt war und hinterließen ihm ein Vermögen. Inzwischen kann er sich kaum noch an sie erinnern. Und Geschwister hat er keine, und hat er auch nie gehabt.
Es dauert jedenfalls nicht lange, da empfindet Reynard tiefes Mitleid für die arme Miss Freonwen.

"Nun..." beginnt er zaghaft. "Meine Autorin hatte wenigstens den Anstand mir ein paar Gefährten mit auf den Weg zu geben. Gute Gefährten, wie es sich später herausstellen wird." Er schweigt für einen kurzen Moment, den Blick ins Leere abgewandt. Dann fährt er seufzend fort. "Vielleicht, Miss, habe ich tatsächlich wenig Grund mich zu beklagen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 18. Dezember 2008, 18:26:40
Freonwen mustert Reynard: "Gefährten habe ich auch, aber es wäre wirklich besser für sie, wenn sie meiner Autorin nicht in die Hände gefallen wären, denn die werden auch nicht verschont!"

Sie schweigt einen Moment, dann fährt sie fort: "Ich möchte mich nicht beklagen, denn man muss sein Schicksal akzeptieren, ändern kann man es leider nicht immer. Aber vielleicht gibt es auch erfreulichere GEsprächsthemen als die Grausamkeit unserer Autoren!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lila am 20. Dezember 2008, 01:35:16
Miss Freonwen scheint Reynard, trotz ihrer harten Erscheinung, eine angenehme Zeitgenossin zu sein. Zumindest lässt dies ihr Versuch, das Gespräch auf ein erquicklicheres Thema zu lenken, vermuten. Dem etwas desolaten Gentleman ist dies nur recht. Obwohl er über seine werte Autorin durchaus noch einiges zu meckern gehabt hätte.

"Davon bin ich überzeugt, Miss Rhonwenstochter. Ein interessanter Name, übrigens. Gestatten Sie mir die Frage nach Ihrer Herkunft zu stellen?"

Als viel gereister Forscher (und Dieb...) hat Master Newman schon so manche Ecke seiner und auch anderer Welten gesehen und ist gleichsam dennoch immer erpicht darauf neues Gebiet zu betreten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: caity am 20. Dezember 2008, 09:14:55
Eine junge Frau betritt den Raum. Ihre kühlen, grünbraunen Augen schweifen über die Anwesenden: Die Kartenspieler, das Pärchen, das sich angeregt unterhält, und die vielen anderen. Hochmütig reckt sie das Kinn und versteckt doch nur ihre Unsicherheit unter der Überheblichkeit. Nach dem schlechten Ansehen, das sie durch ihre Volksgenossen verfolgt, wagt sie es kaum zu hoffen, hier einen verständnisvollen Menschen zu finden. Sie weiß selbst, dass sie Fehler begangen hat, dass sie damals als Königin schlimme Dinge angeordnet hat und dass die Avariller sie in gewisser Weise zu Recht verabscheuen, aber sie versteht nicht, warum ihr ehemaliges Volk nicht versteht und nie verstanden hat, warum sie das getan hat, dass dem Fluch Clivas die eigentliche Schuld zuzuschreiben ist.
Tief atmet sie ein, sammelt sich und schreitet mit gestrafften Schultern zu einer der Wände, lehnt sich dagegen, schlägt die Beine übereinander und verschränkt die Arme vor der Brust. Sie traut sich nicht, jemanden anzusprechen und gleichzeitig hofft sie, in eines der Gespräche eingezogen zu werden, um sich von den ganzen Probemen ablenken zu können.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 13. Januar 2009, 14:35:29
Nick schüttelt sich. Sein Gesichtsausdruck ist entnervt.

"Was ist das denn nu wieder? Chefin sucht den Superprota? Man, ist das ein Gewusel in dem Schädel!"

Er streckt die Beine aus. Ein Quieken ertönt.

"Merlin!" Nick blickt wütend auf die Ratte, die auf dem Fußboden sitzt.

Diese schaut unbeeindruckt zurück. Die Magie des Raumes, die es ermöglicht, dass sich alle verständigen können, ermöglicht es auch, in dem Quieken der Ratte Worte zu verstehen.

"Hej, pass auf! Wo bin ich hier?" Sie schaut sich neugierig um und schnuppert.
"Ich - ähm - bin dann übrigens Merlin. Bin neu hier. Und - ich habe noch mit einigen Widerständen zu kämpfen."

Nick räuspert sich: "Eine Ratte mit Identifikationsproblemen, die zum Rattenmagier zu werden hofft und träumt, eine Fledermaus zu sein."

Von irgendwo dröhnt eine zornige Stimme: "Merlin!"

Nick schaut die Ratte an und deutet nach oben: "Du warst nicht geplant. Du hast noch keine echte Geschichte! Sie will keine Neuaufnahmen mehr bis mehr Platz geschaffen ist, verstanden?"

Merlin gibt sich unbeeindruckt. "Ratten sind zäh. Irgendwann wird sie mich schon einladen. Gibt es hier etwas zu essen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 25. Januar 2009, 17:27:01
Freonwen schüttelt den Kopf, sie spürt die Magie, kann sie aber als Nichtmagierin nicht einordnen. "Sprechende Ratten? Du meine Güte. Hat sie mich jetzt so übermüdet, oder hat sie es geschafft, mir ein Rauschkraut ins Wasser zu mischen, wo ich doch keinen Alkohol trinke!"
Sie wendet sich wieder an Reynard. "Jetzt werde ich auch noch unhöflich. Ich stamme aus Elanthir, genauer gesagt bin ich eine Westlandamzone vom Stamm der Freonit.  Allerdings lebe ich eigentlich in Snjór."
Sie sieht sich um und bemerkt die an der Wand lehnende Frau, die eben neu hinzukam und nickt ihr grüßend zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 04. Februar 2009, 09:12:43
Die Ratte quiekt entsetzt auf.
"Nein, das glaube ich nicht! Ich - bin - kein - Ratten - MÄDCHEN! Jetzt wird meine Ideenvorlage einfach - einfach - zu einem Rattenmädchen gemacht!" Merlin schüttelt sich. "Nein, ich bleibe Rattenmann. Und ich lasse mich darin nicht ändern! Ich renn doch nicht diesem, diesem fetten, hochschnupprigen - Bäääh - nach!" Die Augen sind entsetzt geweitet. Leise fiepend: "Bitte, bitte, nein!"

Nick grinst breit. "Schicksalsschläge eines Figurendaseins!"

Hu-Ji lässt beinahe die bunten Kugeln fallen, die sie vor sich hinschweben lässt. "Armer Kerl. Warte es ab. Deine Geschichte ist ja noch lange nicht geschrieben. Vielleicht lässt sie ja mit sich verhandeln." Sie lächelt: "Ich habe gestern eine Zusammenfassung meiner Story geschrieben bekommen, wenn auch noch etwas zusammengewürfelt! Schade, dass ich nicht hineinschauen darf."

Dann wendet sie sich an Freonwen: "Wo ist Elanthir? Der Stamm von Freonit? Snjór? Stammt ihr auch von Erestri? Oder einem anderen Planeten?"

Im Hintergrund brummelt ein leises Murmeln. Elanthir? Elanthir? Oh, Elantin Paschkar Marnese... Ich wusste doch, der Name kommt mir so bekannt vor... Rhiannon - wir scheinen nicht nur den Vornamen gemeinsam zu haben... Elantin ist in meiner Rollenspielgeschichte der erste Vorname des ganz, ganz bösen Haupt- und vermutlich Endgegners... Ups!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 06. Februar 2009, 12:06:02
Rinyl und Vyren waren zwischenzeitlich beide aus dem Raum verschwunden, hatten sich einfach so aufgelöst, da die Autorin sie abgerufen hat - jetzt öffnet sich die Tür und die Beiden treten wieder ein.

Optisch haben sie sich verändert - beide sind etwas hagerer und sehniger als beim letzten Mal, ihre Haare sind noch ein Stück länger geworden(Rinyl hat sie zum Pferdeschwanz gebunden, Vyren zu etwas, das man in der Welt, in der die Autoren leben "Franzosenzopf" nennt. Nicht, dass er das wüsste.)

Rinyl trägt immer noch/wieder seinen Hausanzug, er ist blass und seine Lippen blau angelaufen, er zittert; an seineun Wimpern hängen kleine Eiskristalle.

Vyren sieht ebenfalls leicht verfroren aus, doch in seinem dunklen, wollenen Kaftan und der dazu gehörigen Hose lässt sich Kälte noch ein wenig besser aushalten.

Sie setzen sich, Vyren sieht sich nach einer Decke um. "He... habt ihr was zum Aufwärmen für uns?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 15. Februar 2009, 17:59:36
Freonwen wendet sich an die Frau, die sie angesprochen hat: "Elanthir ist ein Kontinent und liegt auf der Nordhalbkurgel von Linedur, damit hat sich die Frage nach dem Planeten wohl erübrigt. Snjór ist das nordöstlichste Land Elanthirs. Die Freonit sind mein Stamm und leben im Nordwesten Elanthirs."

Dann blickt sie auf die entsetzte Ratte: "ich weiß zwar nicht, was so schlimm daran ist, eine Frau zu sein, aber ich kann dir den Tipp geben, wenn du dich quer stellst und nichts mehr erzählst, kann deine Autorin nicht viel tun!"

Sie wendet sich an die beiden verfrorenen Neuankömmlinge: "Leider kann ich euch nicht helfen!" Ihre reichlich abgetragene Lederhose und der dünne Überwurf aus Leinen sehen auch nicht besonders warm aus.

Im Hintergrund murmelt eine Stimme: Au weia und Freonwens Verlobter heißt Elanthion, nicht ganz ohne Absicht. Nomen est Omen habe ich so das Gefühl.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Felsenkatze am 19. Februar 2009, 19:13:33
[Autoranmerkung] Ja gut, ja gut, ich lass dich ja rein, aber halt dich aus meinem Kopf fern, bis die Geschichte geplottet ist, ja? [/Autoranmerkung]

Ein viel zu dünnes, etwa 14 Jahre altes Mädchen mit kurzen blonden Haaren, zerrissenen Jeans und verdrecktem T-Shirt kommt rein, baut sich im Türrahmen auf und starrt feindselig alle Anwesenden an. Mit der Hand spielt sie an dem Griff ihres großen Survivalmessers herum.

"Dass mir keiner hier blöd kommt", ist die einzige Begrüßung, bevor sie mit großen Schritten reingestiefelt kommt und sich nochmal nach allen Seiten absichert. "Ich weiß ja nicht, warum ihr hier alle so rumjammert. Seid ihr aus eurer Heimat ausgebombt worden? Nein. Sind eure Eltern vor euren Augen gestorben? Bestimmt nicht. Also kommt mir nicht mit eurem Gejammer. So ändert ihr doch nie was. Nun mal ehrlich, selbst meine Erschafferin hat Angst vor mir, cool, was?"

Sie entdeckt die Kartenspieler und marschiert zielstrebig auf sie zu. "He ihr, macht mal Platz, ich will mitspielen."

[Autor]Sorry, ich musste sie reinlassen. Sie ist echt ... penetrant, wenn sie was will.[/Autor]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 20. Februar 2009, 09:10:27
Rinyl hob eine Augenbraue bei der Frage nach den verstorbenen Eltern. "Ja. Nacheinander. LAngsam und qualvoll und ohne, dass ich was tun konnte." Zickenstück, grollt er innerlich - er mag keine Frauen, die so auf andere Leute losgehen. Er is zwar auch nciht gerade ein Ausbund an Liebenswürdigkeit, aber zumindest geht er nicht sofort auf jeden los, sondern erstmal auf Abstand.

Vyren rutscht hinter ihn, so dass er ihm die Arme um den OBerkörper und seinen Kopf auf Rinyls Schulter abstützen kann.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Drachenfeder am 20. Februar 2009, 09:48:27
Flynn:" Ich kann es immer noch nicht glauben. Nur um meine Herrinnen vor den dämlichen Dämonen zu schützen muss ich mich mit der ätzenden Elfe zusammen tun? Nee, nie und nimmer! Das muss doch auch anders gehen. Ich hasse Elfen oder Feen, wie auch immer. Ich hasse diese süßen Dinger. Und dann noch zusammenschließen... Tolle Idee Drachenfeder, ganz große Klasse!"

Ich mache mich bei meinem Irrlicht immer wieder unbeliebt  :-\
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Felsenkatze am 20. Februar 2009, 10:10:51
Das Mädchen hält inne und starrt Rinyl für einen Moment verwirrt an, dann reckt sie das Kinn hoch und nimmt wieder ihren unnahbaren Ausdruck an.

"Ach ja? Und wie alt warst du? Ich war zwölf. Und jetzt labert meine Autorin was von wegen 'schlechter Einflüsse' und so was und ich sage dir: wer absichtlich Eltern von zwölfjährigen Mädchen umbringt, gehört ... den Wölfen zum Fraß vorgeworfen. Ich hätte da schon ein paar Ideen ..." Sie wirkt für einen Moment sehr unsicher und ein bisschen verlassen, dann strafft sie sich und murmelt: "Ist eh egal, es geht sowieso nur vorwärts."

[Autor]Mensch, Caddy, benimm dich gefälligst. Du bist nicht das einzige Opfer hier.[/Autor]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 20. Februar 2009, 12:27:40
"Als meine Mutter starb, war ich 13. Beim Tod meiner Schwester 18. Und als mein Vater von meinem Ziehvater umgebracht wurde, war ich 21."
"Ehe du was sagst, Kleine", sagte Vyren, "wir sind jetzt 24 und das Leiden ist noch nicht vorbei. Für dich übrigens auch nicht, für keinen hier ist es vorbei. Also tu bitte nicht so, als hättest du das Unglück gepachtet, ja? Wir sind alle schlecht dran, wie es scheint."

In diesem Moment dreht Rinyl sich um. "Wo kommst du jetzt eigentlich her, ich dachte, du bist bei deinem Vater."
"War ich auch... dachte, ich schau mal hier vorbei, ist ja die einzige Mölglichkeit, die das Weib mir lässt, dichzu Gesicht zu bekommen", meint Vyren. "Und du? Warst du nicht bei diesen dämlichen Magiern und grad am Auftauen?"

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 20. Februar 2009, 17:04:12
[Felsi, mein Beileid, ich hab da auch so eine penetrante Nase...]
Kurz nach der Kleinen mit dem Überlebensmesser betritt eine weitere ziemlich modern gekleidete Gestalt den Raum - eine junge Frau Anfang 20, klein und zierlich, schmales Gesicht mit großen sturmgrauen Augen, ein langer dunkelbrauner Zopf baumelt ihr bis zum Hintern. In der Hand hält sie etwas Zusammengeknülltes, das sich beim näheren Hinsehen als ein silbrig-grau gesprenkeltes Tierfell mit glänzenden Haaren entpuppt.
"Moin", grüßt sie alle Anwesenden und lässt sich auf einen Stuhl fallen, wobei sie sich nervös umguckt. "Isser endlich weg? Puh. Ich dachte, den werd ich nie los." Und dann: "Ups. Was'n das für ne Versammlung hier?" ich werd weich. Noch mehr Freaks. Hier muss irgendo 'n Nest sein...

[Darf ich vorstellen: Kara, die Nervensäge von Studentin und ihres Zeichens Halb-Selkie ohne es zu wissen, die endlich ihre Geschichte von mir will. Vielleicht lerne ich sie etwas besser kennen, wenn ich sie ein bisschen quasseln lasse]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 20. Februar 2009, 18:07:16
Lotti betrachtet das Mädchen mit melancholischen Augen. "Das arme Kind", murmelt er.
(Hallo? Noch irgendwelche weiteren Äußerungen? *tret*)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 27. Februar 2009, 13:25:56
Freonwens Gesicht verzieht sich mitleidig, als ihr Blick auf das viel zu dünne Kind fällt. Die Worte der Kleinen erschrecken sie. "Kein Kind sollte seine Eltern verlieren, Kind, aber Leid hat leider viele GEsichter. Wir alle hier haben Schreckliches erlebt und viele von uns wohl das Schlimmste, was ihnen jemals zustoßen konnte!" Ein deutlich sichtbarer Schatten zieht über ihr Gesicht. "Autoren haben alle den dreifachen Tod verdient, aber leider können wir unser Schicksal nicht unbedingt ändern. Und du hast eben etwas wichtiges gesagt: Es geht nur vorwärts!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Falckensteyn am 27. Februar 2009, 13:54:29
Zitat von: Rhiannon am 27. Februar 2009, 13:25:56
Wir alle hier haben Schreckliches erlebt und viele von uns wohl das Schlimmste, was ihnen jemals zustoßen konnte!"

Kalon hebt eine Augenbraue und mustert Freowen nachdenklich.
"Dann tut ihr mir aber leid, wenn ihr hier alle soviel Schlimmes erlebt habt. Ich bin da wohl eine Ausnahme. Aber ich weiss nicht, was mein Erfinder noch alles mit mit vorhat. Vielleicht ist besser, ich weiss davon noch nichts!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Drachenfeder am 27. Februar 2009, 16:13:46
Flynn flattert hinzu. "Kalon, für uns arme Protas ist es wirklich besser keine Gedanken lesen oder in die Zukunft blicken zu können."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 02. März 2009, 21:15:33
Rinyl seufzt leise. "Ja... es wäre wirklich besser. Man bekommt nicht mit, was die Umwelt über einen denkt. Die Emotionen prasseln nicht auf dich ein - es wäre wirklich leichter." Er blickt zu dem Mädchen. "Du beruhigst dich ja langsam, ich danke dir... Glühwein?"
Er nimmt von einem vorbei schwebenden Tablett zwei Tassen, reicht eine Vyren.

"Die is doch noch minderjährig", murmelt Vyren leise.

Ungeachet dessen reicht Rinyl eine Tasse zu dem Mädchen weiter.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Felsenkatze am 02. März 2009, 21:21:01
Caddy starrt Rinyl weiterhin misstrauisch an, weiß aber offensichtlich nicht, was sie noch erwidern soll. Statt dessen schnappt sie sich den Glühwein, knurrt irgendwas wie "Danke" und verzieht sich dann ganz schnell in Richtung Freonwen.

"Jedenfalls ist es nicht fair", brummt sie, aber sehr leise und fingert immer noch mit der freien Hand am Messergriff rum. "Ich hab das überhaupt nicht verdient."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 05. März 2009, 00:03:58
"Hat das einer von uns?", fragt Vyren matt lächelnd. "Wenn ich könnte, würd ich die Zeit zurückdrehen und mich von diesem Elfen fernhalten, der mich aus meiner Sippe rausgerissen hat, als ich 18 war..."
Rinyl blickt ihn fragend an;
"Dich hätt ich wahrscheinlich so oder so kennengelernt, ich lass mir nichts Hübsches entgehen."

Rinyl rollt die augen. "Rutsch nicht auf deiner Schleimspur aus, mein lieber."

Er seufzt leise. "Aber... etwas gutes kommt immer bei raus. Und wenn es nur der Umstand ist, dass du überlebst und durch die ganze scheiße stärker wirst, Kleine. Das ist das Mindeste... aber ich und Rinyl haben uns in Folge einiger unglücklicher Umstände kennengelernt und darüber bin ich nicht gerade unglücklich."

Rinyl brummelt irgendwas, das nach Zustimmung klingt und legt den Kopf an Vyrens Schulter ab. In seinem Handlungsstrang hat er in letzter Zeit ziemlich viel Anstrengung hinter sich, sowohl physisch als auch psychisch; und das ganze relativ allein und isoliert.
Anstrengend.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 05. März 2009, 08:49:51
Kara zieht eine Augenbraue hoch und streicht nachdenklich über das Fell, das sie bei sich hat.
"Schlimmes hab ich eigentlich bisher noch nicht erlebt. Ich wüsste einfach nur zu gern, wer dieser Typ ist, der mir ständig nachsteigt und behauptet, ich hätte was, was ihm gehört. Geklaut hab ich in meinem ganzen Leben noch nichts. Das einzige, was ich bisher verbrochen habe, war der Klausurentausch mit Elli, aber das ist was anderes."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 05. März 2009, 12:14:56
"Wenn die DAMIT anfangen", warnt Vyren, "dann kannst du dich von deinem friedlichen Leben verabschieden." Er seufzt. "So gings bei uns los. Auf einmal taucht jemand auf, den wir beide gut kennen - naja, dachten wir - und der Arsch bringt erst eine Bekannte von mir um, dann Rinyls Vater... und dann will er uns ans Leder, weil wir was haben, was ihm gehört.... und er hat uns beide die ganze Zeit als seine Schwester angeredet."

"ÜBrigens in der Einzahl", fügt Rinyl hinzu.

"Total deppert."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 08. März 2009, 21:44:11
"Fair war das Leben noch nie!", meint Freonwen mit einem SEufzer. "Und ich glaube auch nicht, dass irgendjemand es verdient hat, die Familie zu verlieren. Aber ich fürchte, das wir uns damit abfinden müssen!" Vorsichtig schiebt sie die Hand des Mädchens vom Messergriff weg: "Lass das Messer stecken. In unseren jeweiligen WElten gibt es schon genug Blutvergießen, hier brauchen wir nicht auch noch welches!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 08. März 2009, 22:11:36
Kara seufzt, steht auf, hebt das Fell auf und tapert zu Caddy. Sie wirft einen skeptischen Blick auf das Messer - kämpfen, das konnte sie nicht, nur ein paar Ju-Jutsu-Griffe konnte sie, und das auch nur wegen eines läppischen Kurses im Fachhochschulsport.
"Das Leben ist absolute-Scheiße-nicht-fair", murmelt sie. "Es hat mir mein richtigen Eltern und meine Adoptivfamilie geklaut und ich frag mich, wann es anfangen wird, sich an Elli ranzumachen. Und das alles nur wegen dieser schrägen Vögel. Unseelie. Haha, Witz. Was heißt'n das? Wär ja nett, wenn mir wenigstens mal jemand was erklären würde, aber nein, die labern alle nur kryptischen Unsinn vor sich hin und lassen mich allein."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 09. März 2009, 01:44:19
Vyren seufzt leise. "Hast du die letzten Tage, die dir noch an friedlichem Leben vergönnt sind, genossen?", fragt er. "Das hoffe ich für dich. Bald hast du keine mehr, glaub mir. Für sehr lange Zeit nicht. Dann gönnt dir dein Chef vielleicht ein bisschen Ruhe - nur, um dich danach in noch tiefere Scheiße zu setzen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 09. April 2009, 00:20:34
Freonwen nickt zustimmend: "Die einzige Hoffnung ist, dass es irgendwann nicht noch tiefer in die Scheiße geht, dann muss es ja wohl wieder ein bisschen bergauf gehen. Ich wäre ja schon dankbar, wenn meine Autorin die Kinder um mich herum in Ruhe lassen würde. Mich soll sie meinetwegen quälen so viel sie will, langsam bin ich's gewohnt, aber die unschuldigen Kinder soll sie doch bitte in Ruhe lassen!"
Ihre Stimme ist ein merkwürdiger Mix aus Resignation und immer wieder aufkeimendem Trotz.

Ein Kommentar der Autorin:  Hab ich schon mal erwähnt, dass ich ihre Kinderliebe zu goldig finde?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 12. April 2009, 02:00:33
Rinyl hustet in seinen Glühwein. "Unschuldig. Kinder. Dann kennst du andere, als die, mit denen ich aufwachsen musste."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Murphy am 12. April 2009, 11:15:21
Gequält schiebt sich eine 1,85 Meter große, muskulös gebaute, kurzhaarige Frau in die Runde. "ENDLICH entkommen. Ich schwöre - es sollte einen Charaktere/Protagonisten-Schutz geben. Das sich eine solch faule und noch dazu gerade träge Person wie meine Autorin einfach so eine Reihe Charaktere in ihrer minimal ausgefallen Studentenbude halten darf - ein Traum. NICHT!" Klagend werden die Hände gen Himmel gehoben. "Oy, ich meine - was soll das? Nur weil Ostern ist und unten in einer Schüssel bunte Eier aus Schokolade herumliegen, darf sie sich auf die Couch pflanzen und nichts tun? Wir planen schon unter uns armen, geschundenen protagonisten, einen Putsch, aber einen Teil hält sie in Käfigen eingepfercht - angeblich weil das alles Verbrecher sind - ja natürlich! Mehr Freiheit für Protagonisten! Greenpeace in allen Ehren - was ist mit Protapeace?" Genervt wird sich auf den Boden in eine Ecke gesetzt, um wie eine Frau, sein Leid über sich ergehen zu lassen - oder besser - um dem Leid zu entgehen!

Anmerkung Autor: CHRYYYYYS! WER hat meine Schokoladeneier geklaut?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Felsenkatze am 28. April 2009, 11:14:40
In einer Ecke regt sich wieder die abgerissen aussehende blonde Frau mit den verfilzten Haaren.

*grummel* Nun bin ich IHR nicht mehr gut genug als Protagonistin. Nun muss diese Jonna kommen und als Heldin herhalten. Pah. Diese norwegische Schnepfe, die keine Ahnung von Magie hat und nichts besseres zu tun, als allen Expeditionsteilnehmern den Kopf zu verdrehen. Und das nur, weil meine Autorin "Romance" schreiben will.
Bin ich etwa nicht romantisch? Habe ich nicht auch das Recht auf eine Beziehung? Warum muss ich nun den Sidekick spielen, der ein bisschen die werte Hauptfigur in Magie unterweisen darf? Und warum um Himmels Willen soll ich auch noch einen Mann umbringen?
Jeder macht mit mir, was er will.

@Chrys: Ich trete dem Protapeace sofort bei. Aber was sind Schokoladeneier?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Murphy am 28. April 2009, 15:29:32
Mit gelüfteter Augenbraue wird gen der blonden Frau geblickt. "Das sind Süßigkeiten. Das meine herzallerliebste
*huuust würg* Autorin und Erfindern zur osterzeit davon lebt, ignoriert sie liebend gern. Sie glaub immer noch das zuviel Schokolade nicht ungesund ist, sondern dies lediglich ein Gerücht von irgendwelchen Schokoladenallergikern ist. Und JEP sie hat einen Schuss!" Derweil werden mal die ersten Plakate für Protapeace entworfen. Man könnte einen am Boden liegenden, von einem Computer erschlagenen Protagonisten draufdrucken.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Felsenkatze am 28. April 2009, 15:45:04
Computer? *Keriann sieht Chrys verwirrt an* Sind das nicht Sekretäre für Finanzberater? Du willst eine Person mit einer anderen erschlagen? Außerdem ... ich mag Gewalt eigentlich nicht besonders. Ich meine *wird immer leiser* es ist schlimm genug, dass ich meine Magie einsetzen muss, um all die armen Indianer umzubringen. Ehrlich. Aber was soll ich machen?
Kann man nicht einfach vernünftig mit den Autoren reden, was meinst du?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Murphy am 28. April 2009, 15:50:23
leicht entsetzt wird der Blick erwidert. "Pazifisten!" Schreiend wird in eine Ecke des Threads gerannt. "Sind sie denn gut zu uns? Nein - da hilft nur die 'Kopf durch die Wand' Methode HAH ja, so siehts aus. Du kannst ja hinterherlaufen und ah - sie über ihre Rechte aufklären? Oder ihre Verbrechen vorlesen!" Die Faust wird mit der anderen Hand gestreichelt. "Ich übernehme dann den Rest - ich bin kein Pazifist!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coppelia am 28. April 2009, 21:14:13
Lotti meckert vor sich hin: "Wochenlang kümmert sie sich nicht um mich und lernt Selemisch. Und dann erklärt sie mir plötzlich, jetzt müsse ich spuren und meine Gedanken mit mir teilen. Ich bin wahrhaftig verärgert! Ich möchte gefälligst, dass sie mich zumindest freundlich bittet und dann geduldig wartet, bis ich aufhöre mich zu zieren. Kann man das nicht von einer Autorin erwarten? Paaah! Und dann sagt sie mir tatsächlich: 'Lotti, ich hab auch ein eigenes Leben, ich kann mich nicht 24 Stunden am Tag um dich kümmern ...' - Hallo?! Wozu habe ich sie denn angestellt? Wie? Ich hab sie gar nicht angestellt? Das ist eine Lüge - sie ist meine Privatbiographin und Therapeutin." *grummel*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Drachenfeder am 29. April 2009, 15:31:30
Flynn stimmt Lotti zu: "Ja, immer das Gleiche mit denen! Man hört eine Zeit lang gar nichts mehr von Drachenfeder und dann muss man stramm stehen obwohl man gerade am Pusteblumenjumping ist. Hallo? Hab ich nicht mein Recht auf Privatsphäre. Ich kann sie schließlich nicht rumkommandieren. Auf der anderen Seite hätte ich schon mal wieder Lust ein paar Abenteuer zu erleben oder wenigstens will ich mal wieder die Elfe sehen, die ist so süß... ähm was hab ich da gerade gesagt? Nein, nein! Elfen sind widerlich! Pfuiii!!!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 29. April 2009, 16:32:26
Rinyl schließt die Augen und reibt sich die Stirn. "Leute... etwas weniger wütend... geht das? Ich hab grad n kleines Magisches Duell hinter mir... die Blöde Nuss muss mich ja auch für Geschenke für ihre Freunde, glaubt ihr's..." Er seufzt. "Entsprechend hat sie grad dafür gsorgt, dass ich mich nicht mehr gegen die Emotionen abschirmen kann." Sein Gesicht verzieht sich. "Also... entweder gebt mir Alkohol oder beruhigt euch... "
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Felsenkatze am 29. April 2009, 16:47:23
Keriann blickt mitleidig auf Rinyl.
"Du Armer, Schmerzen? Ich habe gute Mittel gegen Schmerzen, ich muss nur eben ..." Sie kramt in ihrer riesigen Umhängetasche und zieht eine dunkelgrüne Kerze hervor, die sie Rinyl in die Hand gibt. "Anzünden musst du sie schon selbst, sonst hilft sie nicht." Sie lächelt unsicher und dreht sich dann zu Chrys um.
"Ich bin nur nicht für unnötige Gewalt. Davon gibt es doch schon viel zu viel auf dieser Welt. Ach je, eigentlich ist alles, was ich möchte, eine ruhige Farm und vielleicht ein bisschen Vieh. Und einen Ehemann. Und nun soll diese Jonna das alles bekommen. Was wird denn aus mir?"

[AutorEdit]Hör' auf zu jammern, Keriann, du hast die viel interessantere Rolle. Und als Hauptfigur taugst du einfach nicht. [/Autoredit]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Murphy am 30. April 2009, 10:25:38
Chrystal hält sich besser die Ohren zu und verschweigt, dass sie die verkörperung von unnötiger Gewalt ist. Stattdessen wird sich mit einem Tee schnell verzogen und leise vor sich hin gemurrt, weil diese vermaledeite Autorin gestern mal wieder Faul in der Ecke rumgesessen hat, statt sie endlich von ihrem nervtötenden Exverlobten zu befreien, der ihre Haustüre eingetreten hat und der Vampir, der ihren Glastisch zerstört hat ist auch noch da. Frechheit!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 05. Mai 2009, 16:48:00
Freonwen sieht Rinyl scharf an. "Kinder sind nur dann böse, wenn ihre Umwelt sie dazu macht, und dann ist die Umwelt Schuld!", meint sie knapp. Auf die nächsten Worte hin stößt sie ein hohles Lachen aus. "SEid doch froh, wenn sich die Autoren nicht um euch kümmern! Dann geht schon nichts schief! Meine Autorin lässt uns gerade immerhin in Ruhe. Wahrscheinlich quält sie andere, ich fürchte, in dem Fall geht es gar nicht anders, als mit GEwalt zu kommen, nur wie soll das gehen?" Auf Kerianns Kommentar hin kann Freonwen nur müde lächeln, sie kennt Schlimmeres, als ein paar verlorene Träume.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 05. Mai 2009, 22:18:50
Rinyl zündet die Kerze an und blickt hinein; schon die Geste tut ihm gut, die positiven Gefühle lindern das Kopfweh.

Sein Blick gleitet zu Freowen. "Kinder sind von Natur aus nicht böse... aha. Dann hab ich mir nur eingebildet, dass ich des öfteren mal Steine an den Kopf bekommen habe? Von Todeswünschen ganz zu schweigen..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Murphy am 05. Mai 2009, 22:48:42
Chrystal erwacht zwischenzeitlich aus ihrem Koma, in das sie soeben von ihrer Autorin versetzt wird, weil die sich selbst eines wünscht. "Kann man das glauben? Sie hat mir die Knochen gebrochen. Sie hat mich von einem DACH fallen lassen. Ich meine - ein Dach! Habe ich nicht schon genug zu leiden, weil mein bester Freund mit meiner Katze durchgebrannt ist? Muss ich jetzt auch noch meine Knochen neu gerichtet bekommen - ich beantrage hiermit ganz hochoffiziel:

Verzweifelter Charakter und Freunde sucht neuen Autor, der einem ein warmes Heim, etwas zu essen und möglichst wenig kreative kranke Ergüsse! Bitte melden sie sich bei mir persönlich!

Wirklich!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 07. Mai 2009, 22:04:09
Freonwen schüttelt den Kopf und kommt zu Rinyl hinüber: "Nein, sie sind nicht böse, wenn Kinder mit Steinen werfen und gar jemand den Tod an den Hals wünschen, war es die Schuld ihrer Umgebung oder ihrer Eltern! Ich bin auch schon mehr als nur einmal von ihnen angegriffen worden, aber das war aus Angst und Verzweiflung! Und jedes Kind, so nciht gerade besessen, könnte man jedes Kind ändern!" Ernst sieht sie ihr Gegenüber an: "Wenn Ihr schon anfangt, in den Kidnern das Böse zu sehen, befindet Ihr Euch in einer großen GEfahr!"
"So lange es nur die Knochen und nicht Herz und Seele sind, passt ja noch alles!", meint Freonwen knapp auf Chrystals Worte
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 07. Mai 2009, 22:32:56
Rinyl schnaubt. "Stimmt. Sie haben wiedergekäut, was ihre Eltern ihnen beigebracht haben. Und?" Er starrt Freowen an. "Es steht jedem vernunftbegabten Lebewesen frei, seine eigene Meinung zu entwickeln, auch wenn die dem widerspricht, was einem immer vorgekaut wurde. Wenn man es nicht tut und lieber Spaß daran hat, jemanden fertig zu machen, der nur in Ruhe leben will - nun, dann kann ich sie wohl mit fug und recht als dumm und bösartig bezeichnen. Vor allem, da ich WEISS, dass es möglich ist, sich eine eigene Meinung zu bilden."
Vyren hat das ganze schweigend mit angehört und legt Rinyl nun eine Hand auf die Schulter und zieht ihn zurück. "Komm, ganz ruhig, ganz ruhig, ja... ist schon gut."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: eclipse am 08. Mai 2009, 06:29:08
Côral, der die letzte Zeit nur stumm der Unterhaltung gelauscht und seinen ,,Urlaub" genossen hat, mustert Rinyl mit nachdenklichem Blick. ,,Nennt Ihr es auch vernünftig, sich selbst zum Opfer zu machen, indem man für einen Ausgestoßenen Partei ergreift? Das ist es nicht; nicht, wenn Ihr etwas zu verlieren habt." Er senkt die Augen und starrt auf die Tischplatte herunter.
,,Seid froh, wenn es nur Steine waren und keine Tonkrüge oder Ofenzangen...", murmelt er und tastet nach seiner linken Augenbraue, durch die sich eine feine Narbe zieht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 08. Mai 2009, 11:21:46
Rinyl betrachtet Coral. "Nun... es ist nicht das produktivste, wenn man komplett auf die Erhaltung des eigenen Lebens fixiert ist... an der situation ändert es sicher auch nciht viel... aber glaub mir, derjenige, für den du Partei ergreifst, wird es dir danken."
"Auch, wenn er eventuell eine sehr... spezielle Art hat, das zu zeigen", meint Vyren. "Was hast du da, soll ich es mir mal ansehen?" Er lässt von Rinyl ab und rutscht ein Stück zu coral hin.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 08. Mai 2009, 12:23:51
Finna kommt ganz leise hinzu und sieht sich um. "Hallo? Ist man hier sicher vor unerwarteten Angriffen? Sie hat mir nämlich einen Vampir auf den Hals gehetzt. Einen Vampir! Langsam zweifle ich daran, dass sie mich wirklich mag. Und wie ich sie kenne, bleibt das nicht der einzige Untote, mit dem ich mich herumschlagen muss."
Sie setzt sich in eine Ecke und grübelt vor sich hin.   
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Felsenkatze am 08. Mai 2009, 12:46:16
Keriann lächelt zu Rinyl hinüber, erfreut, jemandem helfen zu können, dann wendet sie sich zu Finna.
"Einen Vampir? Das ist in der Tat übel. Ich könnte nachsehen, ob ich etwas gegen Vampirangriffe habe, aber sicher bin ich mir da nicht. Immerhin sind Vampire bei uns schon eine lange Zeit nicht mehr aufgetreten."

Völlig vertieft kramt sie in ihrer weiten Umhängetasche und häuft Kräuter, Wachsreste, lose Seiten und Fläschchen auf dem Tisch auf. Dann zuckt sie mit den Schultern. "Schätze, ich müsste ein wenig experimentieren. Es sei denn, dir helfen Abwehrzauber gegen Indianergeister weiter. Aber das ist wohl nicht ganz das Gleiche. Aber mach dir mal keine Gedanken. Hier ist noch niemandem ernsthaft was passiert. Und die Vampire hier sind alle verträglich."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 08. Mai 2009, 13:48:25
Nick grinst provokant, dass man seinen spitzen Eckzähne sehen kann.

Dann lächelt er.

"Keine Sorge. Bin noch satt. Okay, ich halte mich an die Regeln dieses Ortes."

Dann zuckt er mit den Schultern.

"Seid doch einfach froh, dass eure Geschichten geschrieben werden. Ich habe ihr neulich so einen schönen Dialog geliefert. So eine gute Szene, aber sie hat nur genickt und nicht geschrieben. Schreibt zur Zeit gar nicht mehr. DAS finde ich viel beunruhigender."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Waffelkuchen am 08. Mai 2009, 14:51:44
Neoidea betritt den Raum, lässt ihren Blick schweifen und rümpft die Nase.
"Was für eine Bruchbude. Sieh dir das an, Mr. Smith!"
Der Mops fiept bestätigend.
"Mir reichts wirklich, entgültig! Die halbe Nacht hat sie dafür gebraucht, um endlich herauszufinden, wie ich heiße- hätte sie mich nicht einfach fragen können?!"
Mr. Smith sieht sie aus wässrigen Knopfaugen verständnisvoll an.
"Jetzt macht sie sich Gedanken um meine Kindheit! Pah! 'Erzähl mir deine Lebensgeschichte!' Brauch ich ne Therapie, oder was? Und in meiner Pause setzt sie mich hier ab- so ein Drecksloch! Wo kommen eigentlich die ganzen Typen her? Sollen wir uns jetzt in einen Stuhlkreis setzen und Topfschlagen spielen?!"
Entnervt lässt sie sich auf einen Stuhl fallen und beginnt laut, von zehn an rückwärts zu zählen. Mr. Smith lässt sich leise knurrend zu ihren Füßen nieder.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 08. Mai 2009, 15:40:16
"DAs ist wahr, aber für die meisten Kinder stehen nun einmal die Eltern oder Erzieher ganz oben in der Hierarchie ihrer Götter!", erwidert Freonwen ernst, "Ich habe in meinem Leben mehr als nur ein Kind, das mit Steinen nach mir warf, näher kennengelernt und Ihr könnt mir glauben, kein Kind wirft seine Steine ohne Grund, nur sind die Gründe manchmal für uns unverständlich!"

Anschließend wendet sie sich dem Neuankömmling zu, der sich ausgesprochen unfreundlich verhält. Augenblicklich nimmt ihr GEsicht wieder die kühle, hochmütige Maske der Königin an, die sie ist. Aber sie schweigt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 08. Mai 2009, 18:41:23
Vyren reckt den Hals, um in Kerianns Tasche zu schielen. "Du bist Heilerin? Toll..."
Rinyl rollt die Augen. "Großartig, das Kind hat neues Spielzeug gefunden..." Doch er grinst.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 09. Mai 2009, 14:15:00
Finna betrachtet Mr. Smith argwöhnisch. "Ein Hund", sagt sie und sieht dann Neoidea an. "Beißt der?" 
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Murphy am 09. Mai 2009, 16:51:04
Chrystal erwacht zwischenzeitlich mal aus ihrer selbst gewählten Starre und guckt sich um. Als sie das Wort HUND hört, wird erstmal geknurrt und geschnuppert. Bevor man, ganz Werwolf, das Kinn hebt. "Mich interessiert nicht ob er beißt, sondern ob der wohl schmeckt...." Kritisch wird der Zeigefinger ans Kinn gelegt und darüber nachgedacht, wann man das letzte Mal Mops gefuttert hat.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Waffelkuchen am 12. Mai 2009, 15:55:17
Neoidea lässt den Stift sinken, mit dem sie eben die Pläne für ihre neueste Erfindung auf der Tischplatte fortsetzen wollte. Ein feines Lächeln überzuckert ihre Gesicht. "Er ist gut erzogen. Wenn hier jemand beißt, dann bin ich das."
Ohne Chrystal anzusehen, fügt sie beiläufig an: "Mops ist eher zäh. Aber über Werwolfragout habe ich nur Gutes gehört..."
Sie beginnt seelenruhig, Spinnen und Zahnräder auf das Holz zu zeichnen.
Mr. Smith knurrt Chrystal feindselig an. 

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 12. Mai 2009, 16:05:33
Nuala betritt mit einem Rucksack den Raum.
Hunde? Gibts bei uns schon lange nicht mehr...Ich frage mich sowieso, was sie sich dabei gedacht hat, mich in dieser tristen Stadt anzusiedeln! Und dann auch noch mitten im Winter! Sie wird sich wundern, sage ich euch, ich bin nämlich abgehauen. Nicht erreichbar, momentan. Wer weiss, was die noch alles mit mir vorhat! Und dieser komische Typ, der da letztens ins Haus eingebrochen ist- der kam sicher auch von ihr! Ha, ich bin weg. Soll sie mal suchen!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 13. Mai 2009, 17:38:22
Freonwen hüstelt, um sich einen bissigen Kommentar zu verkneifen. Ihr manchmal etwas zotiger Humor ist hier wohl nicht angebracht. Und die komische Person mit ihren Spinnen und der WErwolf amüsieren sie, allerdings hat sie keine Lust, sich noch mehr zu streiten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Felsenkatze am 13. Mai 2009, 17:51:17
Keriann lächelt zu Vyren hinüber.

"Na ja, nicht direkt eine Heilerin ... also, klar, das wäre ich gerne. Aber ... nun ja..." Sie wird ein bisschen rot. "Eine Hexe bin ich. Aus Irland, weißt du? Und da sie in der neuen Welt keine Hexen haben, muss ich so ziemlich alles tun. Ich würde ja gerne nur helfen, aber statt dessen ... Nun ja. Davon wollte ich lieber nichts erzählen."

Sie sieht ein bisschen traurig aus, hat sich aber schnell wieder gefasst. "Interessierst du dich für Heilkraft? Weißt du, vieles steckt einfach in den Namen. Man kann viel über eine Pflanze aussagen, wenn man ihren Namen kennt. Na ja, und ihre Textur natürlich. Und den Geruch. Das ist es, was die verflixten Skandinavier mit ihrer Ritualmagie nicht verstehen. Bauchgefühl. Pah, so steif wie Bretter sind die."

Zu Nuala: "Brauchst du einen Schutzzauber, dass niemand mehr bei dir einbrechen kann? So was kann ich gut."

[Autor]Ach, Keri, hör einfach auf, der ganzen Welt helfen zu wollen. Die Welt ist nicht gut.  ::) Was soll ich mit diesem überaus liebenswerten Charakter nur machen?[/Autor]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 13. Mai 2009, 22:15:05
"Naja... ich mixe aus allem was ich finden kann, das was von mir gefordert wird", erklärte Vyren. "Heilmittel, Sedativa, Stärkungssera, Aufputschmittel... Aphrodisiaka..."
Rinyl verschluckt sich gekonnt an seinem Wein.
"Du hättest es damals nicht trinken müssen, ich hab dich schließlich gewarnt!", knurrt Vyren. "Naja... manchmal auch Gifte. Es ist faszinierend, wozu man eine einzige Pflanze immer verwenden kann... als mittel, um das Herz und den Kreislauf anzuregen oder um jemanden zu töten... erste anwndung is mir lieber."
"die letzte wird nicht so oft gefordert, bringt also im Endeffekt nicht so viel ein", informiert Rinyl.
Vyren streckt ihm sehr erwachsen die zunge heraus und Rinyl grinst zu Keriann. "Eine Hexe, sagst du? also eine Kräuterfrau mit medizinkenntnissen? Oder gehen deine Fähigkeiten darüber hinaus?" Er konzentriert einen Moment seine Sinne auf sie, schwach genug, dass sie es hoffentlich nicht merkt - entsprechend nimmt er auch nur wahr, dass es ihr eher unangenehm ist, darüber zu reden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 14. Mai 2009, 15:22:44
Nuala setzt sich auf den Boden und überlegt.
So ein Schutzzauber wäre eine gute Sache, wenns das in meiner Welt gäbe, Keriann! Meinst Du, er funktioniert trotzdem? Sie sieht sich um. Komisch eigentlich, dass mich gar keiner sucht...am schlechten Wetter kann es doch nun nicht mehr liegen, der Sturm ist vorbei. Nuala steht auf und tritt ans Fenster.
Ob dieser Typ nochmal auftaucht? Eigentlich war der ganz niedlich... Erschreckt blickt sie in die Runde WEHE, ihr erzählt IHR, dass ich das gesagt habe, dann mischt sie sich nur wieder in mein Privatleben ein!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 26. Mai 2009, 15:08:41
Freonwen verschluckt sich fast an den Worten, die sie gerade noch zurückhält. Sie hat mit Magie nicht gerade die beste Erfahrung gemacht, will anderen aber nicht in deren Leben funken zumal sie weiß, dass sie deren Welt nciht kennt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 26. Mai 2009, 15:46:42
Nuala tut ungemein beschäftigt, platzt aber fast vor Neugierde! Welche schlechten Erfahrungen Freonwen da wohl gemacht hat...?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maereth am 26. Mai 2009, 17:00:26
  Ein bäuerlich gekleideter Mann mit einem zerknitterten Strohhut auf dem Kopf betritt den Raum, schaut sich um, seufzt und setzt sich in eine Nische, die noch unbesetzt ist. Interessiert beobachtet er die Leute, die sich anscheinend schon länger kennen, so angeregt, wie sie ins Gespräch vertieft sind. Nach einer Weile nimmt er den Strohhut ab und dreht ihn unschlüssig in seinen Händen. Sein Blick bleibt an einer Gestalt, die am Fenster steht, hängen, ohne sie jedoch wirklich wahrzunehmen. Leise murmelt er vor sich hin, mit der Zeit wird sein Geschimpfe lauter. Er bemerkt es jedoch nicht.

  Da will sie mich umbringen! Ich verstehe das nicht! Was habe ich ihr getan? War ich nicht immer für meine Familie da? Habe ich nicht alles versucht, damit sie genug zu essen haben? Sogar einen Vorratsraum unter dem Haus habe ich gegraben! Wenn die Schergen des Königs mich erwischt hätten, hätten sie mich aufgehängt dafür! Verfluchte Autorin! Mögen die Drachen sie holen!

Als er bemerkt, dass einige der Anwesenden seine Tirade wohl gehört haben, wirft er ihnen einen trotzigen Blick zu, setzt sich seinen verbeulten Hut wieder auf, lehnt sich gegen die Wand und schiebt ihn sich ins Gesicht. Sollen sie doch denken, was sie wollen! ER wollte ja nicht hierher, er hat schließlich Besseres zu tun! Schließlich ist die Ernte immer noch nicht verarbeitet...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 26. Mai 2009, 17:36:51
Finna betrachtet den Mann, der gerade hereingekommen ist, interessiert.
"Ich kann Sie gut verstehen. Diese Autoren sind wirklich manchmal komisch drauf. Erst lässt sie mich meine erste Liebe finden und ich bin endlich einmal glücklich. Aber das passt ihr ja nicht, also muss sich herausstellen, dass er ein Vampir ist, der es auf mich abgesehen hat." Sie schnieft. "Das ist so gemein!" Um sich zu beruhigen holt sie ein altes, zerfleddertes Taschenbuch hervor und beginnt zu lesen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 27. Mai 2009, 22:50:06
Freonwen pustet sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, die ihr jedoch gleich wieder hineinfällt. Ärgerlich löst sie ihren Knoten und steckt sich das Haar neu auf. Sie mustert die Neuankömmlinge scharf, schweigt aber. Sie hat längst gemerkt, dass die Autoren alle auf ihre WEise grausam sind.

Eine Stimme aus dem Hintergrund: Beklag dich nicht!

Freonwen sieht ärgerlich auf: "Verzeihung, werte Autorin, aber Dankbarkeit zu verlangen, ist nach all dem, was meinen Lieben und mir  zustoßen musste ein bisschen dreist!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 28. Mai 2009, 10:58:48
Nuala wendet sich an Freowen.
"Lästig, diese Stimme im Kopf, nicht wahr... Ich gewöhne mich einfach nicht dran." Sie kramt in ihrem Rucksack, zieht einen Stadtplan heraus und beginnt ihn genau zu studieren.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 31. Mai 2009, 18:12:09
"Daran kann man sich auch nicht gewöhnen!", brummt Freonwen, "In meinem Kopf hat diese Dame ja nun wirklich nichts verloren!"

Sie wirft einen Blick in NUalas Plan: "Ist das ein Plan der Umgebung hier?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 01. Juni 2009, 10:53:46
Nuala ist vollkommen in den Plan versunken, schreckt bei Freowens Frage auf
"Was? Ähm- ich glaube, ja. Oder- ich weiss nicht..." Hektisch faltet sie den Plan wieder zusammen und verstaut ihn sorgfältig in ihrem Rucksack. Dann wirft sie einen Blick auf die Uhr "Wo bleibt der bloß, er wollte längst hier sein... Ist ja mal wieder typisch..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 05. Juni 2009, 15:13:10
Die Tür öffnet sich und ein chinesischer Mann mit einem spitzen Bart kommt herein. Er ist ca. 70 Jahre alt und trägt einen grellbunten Jogginganzug, der nicht so recht zu seiner ernsten Miene passen will. Nuala springt auf und stürzt auf ihn zu.
"Da bist du ja endlich!", begrüßt sie ihn ein wenig zu laut. Der alte Chinese wirft ihr einen strengen Blick zu und setzt sich dann ächzend an den Tisch.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 05. Juni 2009, 17:49:07
Finna betrachtet den Chinesen und beschließt ihn unheimlich zu finden. Allerdings findet sie fast alles unheimlich, also ist das kein Wunder.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 05. Juni 2009, 20:14:54
Rinyl und Vyren hocken still eng aneinander gekuschelt und genießen den Moment der Zweisamkeit, da niemand sie beobachtet,
bis Rinyl auf einmal knallrot aufspringt. "Spinnst du, doch nicht hier!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 10. Juni 2009, 14:13:15
Nuala setzt sich zu dem Chinesen an den Tisch und mustert ihn kritisch "Und? Was hat sie gesagt?" Der Chinese runzelt die Stirn. "Was soll sie schon gesagt haben? Rausgeschmissen hat sie mich! Einfach aus der Geschichte gestrichen! Als wäre ich nie dagewesen! Er wird lauter "Haben Romanfiguren denn gar keine Rechte ?!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 10. Juni 2009, 14:43:09
Albert taucht wie aus dem Nichts auf. "Nein, haben sie nicht. Mein Auftritt wurde in den zweiten Band verlegt, dabei bin ich so wichtig." Er verschränkt beleidigt die Arme vor der Brust, dann sieht er Finna. "Und wegen deiner wurde unsere Geschichte erst einmal auf Eis gelegt! Was hast du dazu zu sagen?"
Finna sagt gar nichts und tut so, als wäre Albert nicht da.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 10. Juni 2009, 15:37:18
Freonwen ist eine ganze Zeit lang still auf ihrem Stuhl gesessen. Wäre sie nicht so groß, hätte man sie glatt übersehen können, aber als sich der Chinese beschwert, dass er aus seiner Geschichte geflogen ist, räuspert sich die ergraute Amazone: "Was gäbe ich darum, aus meiner Geschichte rausgeworfen zu werden! Dann könnte ich endlich meine Ruhe haben! Ich bin des Kampfes müde!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 14. Juli 2009, 10:02:58
Der Chinese mustert Freonwen mit gerunzelter Stirn und wendet sich dann einer Tasse grünem Tee zu. Nuala schiebt ihm einen Sticker rüber, auf dem steht: "Romanfigur sucht Arbeit. Alles anbieten!"

"Hier, näh dir den auf die Jacke. Vielleicht hilft das. Man weiss ja nie, gerade jetzt, in der Krise..."

Der Chinese wirft ihr einen finsteren Blick zu, nimmt dann aber den Sticker und steckt ihn in die Tasche. "Wo bleibt Lupus?"

Nuala zuckt mit den Schultern. "Keine Ahnung, der ist komisch im Moment. Ich glaube, er meidet mich."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 18. Juli 2009, 16:33:02
Die Tür fliegt mit einem lauten Krachen auf und ein junger Mann mit strubbeligen, grauen Haaren tritt ein. Suchend blickt er sich um und geht dann zielstrebig zum Tisch, an dem Nuala und der Chinese sitzen. Mit lautem Seufzen lässt er sich auf einen Stuhl fallen, streckt sich und schlägt lässig die Beine übereinander.

"Jetzt spinnt sie total", sagte er und greift quer über den Tisch nach der Getränkekarte. "Gibts hier Rotwein? Oh ja, prima. Nehme ich. "

Er steht auf und geht zur Bar. Missmutig beobachtet Nuala, wie er mit einer höchst attraktiven Kellnerin zu flirten beginnt. 
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 18. Juli 2009, 18:03:41
Erneut öffnet sich die Tür und vorsichtig erscheint der Kopf einer Frau mit schwarzen, struppigen Haaren im Spalt. Misstrauisch schaut sie sich um, dann schieb sie sich ganz in den Raum. Sie sieht heruntergekommen aus, dreckig und zerlumpt.

"Hab gehört, hier ist man vor Autoren sicher?"

Sie mustert die Anwesenden ganz genau, schnuppert ein wenig in der Luft und kommt dann zu dem Schluss, dass es hier wohl sicher ist.

"Hier tummelt sich ja so allerhand ... Sind denn auch ein paar Artgenossen da? Noch andere Werwölfe?
Na ja, so lange ich mich hier vor IHR verstecken kann, ist mir jede Gesellschaft recht."

Sie macht es sich am nächstbesten Tisch beim Chinesen und seiner Gesprächspartnerin bequem, plaziert die verschmutzten Stiefel mitten auf dem Tisch und lehnt sich behaglich in den Stuhl zurück. Und schon beginnt sie mit einer ausgiebigen Erläuterung dessen, was ihr auf dem Herzen liegt.

"Mandoly ist mein Name. Wisst Ihr, eigentlich wollte ich ja gar nicht bei dieser Geschichte mitmachen, aber SIE hat so verlockend mit dem Geldbeutel vor meiner Nase gewedelt! Und als ich dann zugesagt habe, wollte sie mich erst in Band 2 auftauchen lassen! Aber nicht mit mir! Ich habe IHR mal ordentlich die Meinung gesagt. Wenn mein Liebster schon mitmachen darf, dann will ich auch! Ich lasse mich doch nicht zu einer unbedeutenden Nebenfigur herabspielen! Was soll ich sagen, ich mache meinen Job so gut, dass SIe jetzt schon ständig angekrochen kommt: Mandoly, könntest du bitte? Mandoly, ich muss hier noch ne Lücke füllen, springst du bitte ein? Erst war ich ja noch geschmeichelt, aber inzwischen nervt es nur noch! Ich habe gar keine Zeit mehr für eigene Gaunereien! Und jetzt will sie mich auch noch einsperren!!"

Die hitzige Werwölfin knurrt ein paar Flüche vor sich hin und schaut mürrisch umher. Dann jedoch grinst sie frech.

"Immerhin darf ich gelegentlich mal diesen heißen Feger vernaschen! ... Aber sagt bloß meinem Liebsten nichts davon!"

Sie blickt rohend in die Runde.

"So, und jetzt hätte ich gegen einen guten Met nichts einzuwenden!"


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 19. Juli 2009, 12:30:04
Nuala blickt auf die Uhr und seufzt.

"Ich muss los. Sie ist der Meinung, heute noch ein Interview mit mir führen zu müssen. Langsam kann ichs nicht mehr hören, dieses ewige "Wie war deine Kindheit, was sind deine Ziele und Wünsche, was verletzt dich, blabla...Allmählich müsste sie ja mal wissen, wie ich bin! Sie gibt sich nicht genug Mühe, mich wirklich zu verstehen!"

"Sei froh, dass du ´nen Job hast!" faucht der Chinese unfreundlich.

Lupus kommt gutgelaunt mit Rotwein an den Tisch zurück.
"Oh, du musst los? Na dann..." Er zwinkert der hübschen Kellnerin zu. Nuala packt schmollend ihren Rucksack und rauscht ohne ein weiteres Wort davon.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Tamara am 02. September 2009, 18:18:30
Mit einem lauten Krachen fliegt die Tür auf und ein junger Mann, um die zwanzig, kommt herein. Auf dem Weg zu einem der letzten freien Stühle, der mitten in der Menge ist, wirft er sein Messer über die Köpfe der anderen hinweg, und es bleibt bebend in der Wand stecken. Er lässt sich auf den freien Stuhl fallen. Intressiert schaut er zu der attraktiven Kellnerin herüber, und winkt ihr.
Ein Bier bitte!
Hier dürfen die lieben Autoren mal nicht reinreden? Wurde auch mal zeit, dass so ein Ort eröffnet wird...
Trinkt einen tiefen Schluck Bier und rutscht auf dem Stuhl in eine bequemere Stellung. Seine schulterlangen, blauschwarzen Haare bleiben über der Lehne hängen, und seine schneeweiße Haut leuchtet trotz des schwachen Lichtes.
Wisst ihr? Ich habe eigentlich keine Probleme mit meiner Autorin, außer... dass sie nicht weiß was ich bin. Halb Mensch, das ist schon mal sicher, aber sie hat da eine andere Rasse mit rein erfunden, und sie weiß nicht genau wie sie die nennen sollte.
Trinkt erneut, und fährt sich danach mit der Hand durch das Haar.
Und nein, das ist noch nicht alles, sie spielt permenent mit dem Gedanken mich aus der Geschichte zu streichen, und wenn sie es nicht tut, dann werde ich der aus dem Protagonistentrio sein, der stirbt.
(Autorin: Raphael, WAS MACHST DU DA?? Eigentlich solltest du dich nicht unter Menschen trauen weil du sehr offesichtlich nicht einer bist!!)
Raphael schaut mit seinen komplett schwarzen Augen hoch und wirft der Autorin einen vorwurfvollen Blick zu.
Vielleicht bin ich ja freundlich zu dir, wenn du mit ein... naja, wenigstens ein bisschen von einem Happy End gibst. Ist das ein Deal?
...
Nagut. Keine Antwort ist auch eine Antwort. Ist kein Käsekuchen mehr da? Ohne Thunfisch meine ich.
Streicht sich noch mal die Haare aus dem Gesicht und versucht die Aufmerksamkeit der Kellnerin auf sich zu lenken
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nachtblick am 02. September 2009, 18:54:09
Schon wieder geht die Tür auf, eine zierliche, jung aussehende Frau schiebt sich hinein und mustert misstrauisch die Runde; ihr folgt ein junger Mann, größer als sie, hager und offensichtlich erleichtert, endlich wieder unter Menschen zu sein.

"He, Izma, warte!", ruft er mit gedämpfter Stimme. Sie dreht sich um und bedenkt ihn eines nenn-mich-nicht-Izma-Blicks.

Die Frau schiebt sich ohne großes Interesse an der Szene im Raum durch das Chaos aus Stühlen und Tischen.
Neben einem Mann, der permanent damit beschäftigt ist, an seinen langen schwarzen Haaren herumzuspielen, ist einer der letzten Stühle frei. Die Frau rückt etwas abseits und holt aus ihrem schwarzen Umhang einen Beutel mit weißen Steinen darin, von denen sie sich einen in den Mund steckt und darauf herum lutscht.

Ihr Begleiter findet einen Hocker. Er ist an der Hand verletzt und fummelt umständig an dem Verband herum. Die Frau beobachtet ihn missbilligend. Sie hat Raubvogelaugen. Ihr blasses Haar hängt in wirren Strähnen in ihr Gesicht.

"Warum bist du so beleidigt?", fragt ihr Begleiter verständnislos.
"Noch ein einziges Mal, und sie kriegt alle meine Messer auf einmal durch den Hals!", faucht die Frau, die von ihrer Autorin der Einfachheit halber auf Probe Izma getauft wurde, da ihr echter Name furchtbar kompliziert ist. "Bei den Huren der dunklen Götter, bin ich froh, dass ich hier für ein paar Weine Ruhe von ihr habe! Und erst mein Name! Als ob der so schwierig wäre!"
Ihr Begleiter seufzt und versucht zu erklären. "Das ist doch nur auf Probe. Im Roman darfst du weiterhin kompliziert heißen. Und abgesehen davon, dass sie mich seit drei Tagen dieses hohe Fieber haben lässt, ist sie eine gute Autorin. Sie ist sehr besorgt um unsere Beziehung."
"Unsere Beziehung!", zischt die Frau mit unangenehm unmenschlich klingender Stimme und entblößt spitz zulaufende Zähne. Sie schlägt die Beine übereinander und ruft nach "irgendetwas Ätzendem und einem halben Laib Brot!".

Ihr Begleiter seufzt wieder, rückt dann zu dem Schwarzhaarigen, der vergeblich versucht, die Kellnerin auf sich aufmerksam zu machen, die mit irgendeinem anderen Gast liebäugelt.

"Habt Ihr Lust auf ein Spiel?", fragt er freundlich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 02. September 2009, 19:35:12
Albert springt urplötzlich auf und strahlt über das ganze Gesicht. "Ich darf doch schon im ersten Teil mitspielen!", ruft er, zieht Finna auf die Beine und wirbelt sie herum. Dann lässt er von ihr ab und läuft zur Tür. "Zwar muss ich erst einmal den ahnungslosen Trottel spielen, aber im dritten Teil darf ich dann allen zeigen, wer ich wirklich bin!" Mit diesen Worten verschwindet er.
Finna bleibt verwirrt zurück und sinkt mit roten Wangen auf ihren Stuhl zurück. Irgendwie sind ihr die anderen im Raum leicht suspekt, doch sie sagt nichts und rutscht näher an Mandoly heran. Sie beginnt leise zu sprechen. "Bist du wirklich eine Werwölfin?", möchte sie wissen. "Kannst du vielleicht...ein Vampirproblem für mich lösen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Luna am 02. September 2009, 21:25:56
Ein Mädchen mit schwarzen Haaren, augenscheinlich um die zwölf Jahre erscheint plötzlich mitten im Raum. Hautenge schwarze Kleidung und funkelnde blaue Augen geben ihr eine gewisse Kälte.
Gibt's hier Whisky? Sie setzt sich mit an die Bar und seufzt.
Mein Autor hat sich dazu durchgerungen, endlich meine... nagut, ist nicht direkt meine Story ... jedenfalls die Geschichte zu überarbeiten.
Geschrieben hat er sie im D-Zug verfahren... nicht mal Zeit für Proteste gehabt ... und jetzt müssen wir da nochmal durch, weil "Details" nicht stimmen und "mehr Tempo" rein muss. Und wie schreibt er? Im Schneckentempo!!
Ich bin frustriert.
...
Wo bleibt mein Whisky?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 03. September 2009, 16:45:28
Mandloy wäre ja beinahe an ihrem Platz eingenickt, wenn nicht plötzlich wieder neue Gäste gekommen wären. Und plötzlich wird sie auch noch angesprochen! Sie grinst breit und beugtt sich weiter zu Finna.
Und wie ich das bin! Ein Vampirproblem sagst du? Kein Problem!
Sie tätschelt den Dolch an ihrem Gürtel und ihre Augen glühen vor Eifer. Plötzlich ertönt die ihr so vertraute Autorenstimme:
"Aber du kennst dich doch mit Vampiren gar nicht aus! Die sind ganz anders, als..."
Halt die Klappe!
Sie wedelt verärgert mit der Faust in der Luft, räuspert sich und wendet sich wieder Finna zu.
So, um welches Problem geht es?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 03. September 2009, 17:40:32
Lupus reisst sich von der hübschen Kellnerin los und gesellt sich ungefragt dazu
"Das würde mich auch mal interessieren! Vielleicht kannst Du wenigstens ein spannendes Problem liefern- meine Autorin ist da etwas- ähm, nun ja, wie soll man sagen- gehemmt..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Tamara am 03. September 2009, 23:00:43
Raphael hat nun gemerkt dass die Kellnerin einen sehr großen Pickel auf dem Kinn hat und ist nicht mehr intressiert. Trauerig schaut er auf das bisschen was von seinem Bier übrig ist, und widmet sich dann dem Gespräch über Vampire.
Meine Autorin mag keine Vampire seit sie Twilight gesehen hat. Aber sie erfindet sowieso alles selber. Da hat man nach mal mein Problem vor sich: Ich bin halb Mensch und Halb Weiß-Man-Noch-Nicht...
(Autorin: Zu ALLEM musst du deinen Senf geben, gell??!! Auch wenns nicht passt!!)
Ich habe schon vorher einmal gefragt ob wir einen DEAL haben... Ich krieg mein Happy End und du einen braven Raphael, ok?
Er schlürft den Rest Bier und streicht sich wieder die Haare aus dem Gesicht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 04. September 2009, 14:12:15
"Wann halten Autoren sich schon mal an Deals?", fragt Rinyl säuerlich aus seiner Ecke, "meine hat mir versprochen, dass ich Vyren ordentlich vertrimmen darf... verdient hätte ers."
Vyren jault auf. "Hör auf, du weißt ganz genau, dass ich nicht fremdgegangen bin!"
"Die Tatsache, dass ich es ernsthaft geglaubt habe, sollte dich über deinen Charakter meditieren lassen, mein Lieber."
Vyren seufzt leise.
"Jedenfalls", fährt Rinyl ungeachtet dessen fort - "ich freu mich, meine ganze Wut an der Hauptperson auslassen zu können... und dann... springen wir nur komisch umeinander rum, weil die dumme BNuss von Autorin zu doof ist, ne ordentliche Action-Szene zu schreiben."

Es ist sehr, sehr still.
Schließlich schnieft Vyren: "Ich dachte, du liebst mich!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 04. September 2009, 16:11:23
Hu-Ji packt seufzend die bunten Kugeln weg.

"Ich habe mich so gefreut, dass meine Autorin anfangen wollte zu schreiben. Und nun? Sie weiß zu wenig über meine Welt. Sie findet keinen Anfang, weil sie schon beim ersten Satz über die Frage stolpert, wie die Schwerter heißen, mit denen wir kämpfen. Jian! Fein, scheint geregelt zu sein, fragt sie sich gleich wieder, ob sie diese Bezeichnung wählen soll, weil doch keiner weiß, was das ist, und zu sehr kulturell gebunden ist und sie keine Ahnung von der Kultur hat. Jetzt hat sie Migräne. Morgen wird sich irgendwas anderes finden, warum sie nicht anfangen kann."

Sie wendet sich mit fragenden Augen an Vyren und Rinyl.

"Liebe... Spielt sie in eurer Welt und Kultur eine Rolle? Die Sterne haben mir einen Mann zugewiesen, den ich nicht leiden kann. Wen interessiert das, ob sich zwei lieben? Aber wenn, wenn es euch gestattet ist, warum vertragt ihr euch nicht?"

Ihr Blick wandert über die versammelte Gesellschaft. Sie war offensichtlich zu vertieft in ihre schwebenden Kugeln, als dass sie alle Neuankömmlinge registriert hätte.

"Vampire? Werwölfe? Was ist das eigentlich genau? Ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, was es mit dem da" sie deutet auf Nick, der tief und fest zu schlafen scheint "auf sich hat."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 04. September 2009, 18:36:05
Mandoly wirft ihrem dreisten "Konkurrenten" einen vernichtenden Blick zu. Auch wenn sein Name passt, das Gold, das dabei heraus springen könnte, will sie sich doch lieber selbst unter den Nagel reißen.
Regeln wir schnell die Bezahlung, und der Deal steht!
Sie lauscht flüchtig auf die Gespräche der anderen und seufzt bei dem Wörtchen "Liebe"
He, ihr beiden! Vertragt euch doch einfach wieder! Ich wäre froh, wenn ich noch länger bei meinem Liebsten bleiben könnte, aber meine Autorin gedenkt uns zu verraten. Wer weiß, wann wir uns wieder in die Arme schließen werden?
Sie mustert grinsend die Chinesin.
"Was wir sind? Wir Werwölfe sind die Erretter..."
[Autorenkommentar: Mandoly! Hör mit diesen Angebereien auf und komm auf den Boden der Tatsachen zurück!]
Schmollend starrt die Werwölfin vor sich hin.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 04. September 2009, 19:29:51
Vyren grinst schief. "Ja, spielt schon eine Rolle... und mir tut es leid, dasses für dich so ist, wie es ist... vielleicht sieht man es anders, wenn man es nur so kennt, aber ich bin swehr froh, dass ich mit jemandem zusammen bin, mit dem ich auch zusammen sein will..."
Erschielt fragend zu Rinyl.
Der seufzt.
"Solang du die Kosenamen endlich lässt... ja."
"Freut mich, Schatzi."
Und schon kassiert er eine Kopfnuss.
Rinyl lächelt. "Wir vertragen uns schon die meiste Zeit."
"Wenn er nicht grad rumzickt - was ich eigentlich recht niedlich finde..." Vyren zieht rasch den Kopf ein.
"Aber Beziehungen sind immer was ziemlich Komplexes... wir sind eben sehr unterschiedliche Personen und deswegen gibt es öfters mal Krach. Lässt sich nicht vermeiden, also lässt man es entweder bleiben oder lebt damit und hat dafür was, was den Stress imemr wieder aufwiegt."
Vyren rollt leicht die Augen ob des ungewohnt sentimentalen Anfalls[Autor: Ja. Das IST Sentimental. Zumindest nach Rinyls Maß.]. "Toll. Wenn du weiter so romantisch sülzt, kommt SIE noch auf die Idee, uns kitschig heiraten zu lassen."
Rinyls Mundwinkel zucken. "Trägst du dann das Kleid?"
"Nee... dir würde das besser stehen..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 04. September 2009, 19:36:51
Hu-Ji nickt Vyren zu.

"Ich würde auch lieber gerne..." Sie bricht ab und zuckt mit den Schultern. "Manchmal mögen sich die Partner ja sehr gerne. Oft aber nicht. Müßig, darüber nachzudenken für mich."

Dann schaut sie Mandoly interessiert an.

"Erretter? Für wen, wovor, warum? In meinem Volk kennen wir keine Werwölfe, wir müssen auch nicht errettet werden in dem Sinne. Wenn jeder bereit ist, seinen Platz zu erfüllen und zu dienen, wohin das Schicksal ihn schickt - und um das zu wissen haben wir unsere Astromagier, die in den Sternen lesen, die uns den Weg weisen und unser Schicksal in der Stunde der Geburt festlegen - solange wird mein Volk, die Schin-Jingg, stark bleiben. So sprach einst der weise Miwuwe Fu-Ling-Ho, der es schaffte, die Stämme der Schin-Jingg zu einen und die Bedrohung durch die Werandin zurückzuschlagen."

Räuspern im Hintergrund: "Äh, danke, Hu-Ji. War mir noch nicht so bewusst gewesen, wie ihr so denkt, aber jetzt wo du es sagst..." hüstel

Hu-Ji holt nachdenklich eine helle, große Kugel aus der Tasche.

"Doch ich glaube nicht, dass zur Zeit die Zeichen der Sterne richtig gedeutet werden. Wenn die zweite Sonne an dem Himmel zu sehen ist, dann verändern sich die Konstellationen und die Zeichen bekommen eine andere Bedeutung und Wertung. Davon bin ich überzeugt."

Sie schweigt und betrachtet sinnierend die Kugel.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Luna am 05. September 2009, 15:56:47
Werwölfe, Zeichen, Sterne? Ihr habt echt Probleme... Liebe? Klasse ... Yukiko grummelt und gesellt sich mit dem Glas Whisky zu den anderen.
Seid froh über das, was ihr habt. Ich kann aufgrund meines Autors nicht mehr altern. Ich bin weit über dreißig und sehe aus wie zehn! Wie soll man da eine Liebe finden? Alles wegen dieser blöden Schnapsidee...
Sie trinkt noch einen weiteren Schluck Whisky.
Wenigstens gibts bei uns keine Vampire oder Werwölfe... außer in Geschichten vielleicht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Waffelkuchen am 06. September 2009, 01:37:22
"Liebe?!", Neo schaut von ihren Plänen auf, die mittlerweile schon die ganze Tischplatte bedecken. "Was ist das hier, das Herzblatt? Meine Güte, wenn ich solche Probleme hätte wie ihr, würde ich meiner Autorin jeden Abend die Füße küssen! ... Obwohl... Nein, ist ja ekelhaft."
Sie seufzt theatralisch, krault ihren Mops hinter den Ohren und wirft Yukiko einen langen, irritierten Blick zu, als sähe sie sie zum ersten Mal.
"Und wie alt bist du eigentlich? Neun?! Kein schlechtes Alter, um zur Alkoholikerin zu werden..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 06. September 2009, 13:07:45
Mandoly nickt überschwänglich zu Hu-Ji.
Allerdings! Vor Generationen legte es meine Vorfahrin in die Hand der Werwölfe, der alten Religion wieder zu neuer Achtung und Verehrung zu verhelfen und sie hat den Kampf für eine bessere Stellung in der Gesellschaft aufgenommen! Wir werden das Gift aus der Wunde dieser Welt saugen, egal wie und wenn wir dafür über Leichen gehen müssen!!
Sie stößt ihren Dolch schwungvoll in die Tischplatte und klopft Yukiko kräftig auf die Schulter.
Prost! Manchmal hilft einfach nichts anderes, als sich diese ganze, erbärmliche Welt schön zu trinken! Lass dich nicht von ihr abbringen.
Sie grinst frech zu Neo rüber.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 06. September 2009, 15:57:02
"Glaub mir", seufzt Rinyl, "wir haben so unsere Probleme. Und die haben NIX mit unserem Verhältnis zueinander zu tun..."
"Hm. Im Moment will ein Wahnsinniger uns ans Leder."
"ein Wahnsinniger, den wir beide gut kannten."
"Dachten wir."
"Bis er sich als wahnsinnig entpuppte."

He! Hört auf, euch wie Mendrik und Mavrud aufzuführen!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Waffelkuchen am 06. September 2009, 17:41:42
Neo sieht Mandoly zweifelnd an.
"Sie könnte sich auch von einer Brücke stürzen- geht schneller, als seinen Körper jahrelang zu vergiften. Aber hey, jedem das Seine."
Sie lächelt Yukiko boshaft zu. Dann wendet sie sich an Rinyl und Vyren.
"Und ihr seid euch sicher, dass nicht ihr die Wahnsinnigen seid und der Wahnsinnige ganz normal? Na ja, eigentlich auch nur eine Frage des Standpunktes. Ich würde euch allerdings vorschlagen, bei eurer Hochzeit beide Kleider zu tragen. Rüschchen kommen wieder in Mode, hab ich gehört."
Sie verdreht die Augen und wendet sich ihren Skizzen zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Luna am 06. September 2009, 18:16:27
Von 'ner Brücke stürzen? Bringt mir nicht viel, ich kann fliegen! Yukiko streckt Neo die Zunge heraus und genehmigt sich anschließend noch einen Schluck Whisky. Übrigens härtet eine geringe Dosis den Körper ab!
Mit dem Glas in der Hand schwebt das Mädchen zu Neo herüber und wirft einen Blick auf die Pläne und was soll das werden? Ich kann dir jedenfalls sagen, dass ich alt genug bin, um zu wissen, dass nicht immer alles nach Plan läuft... vor allem nicht, wenns aufm Papier steht!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Waffelkuchen am 06. September 2009, 19:08:51
Ein schmales Lächeln huscht über Neos Lippen, das Gespräch beginnt sie zu amüsieren.
"Du kannst fliegen? Gratulation. Glücklicherweise gibt es ja viele Arten des Selbstmords, aber wie gesagt... Jedem das Seine. Ich trinke nicht. Nur Pfefferminztee."
Sie deutet auf die Skizzen.
"Ein Laserauge für mich..." Sie tippt gegen ihren linken Augapfel. "Glas." Ihr Finger wandert weiter über den Tisch. "Und das hier ist für meine Regierung. Eine technische Revolution- ein fahrender Aschenbecher.", sie grinst boshaft. "Dafür bekomme ich mein Gehalt. Du solltest im Übrigen froh sein, dass du ewig so jung aussiehst. Wenigstens endest du so nicht als Botox-Maske mit Schlauchbootlippen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 06. September 2009, 19:48:49
Lupus schlendert herum und singt "Singing in the rain"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 07. September 2009, 20:07:02
Mandoly verzieht zynisch die Lippen.
Wer sterben will, kann auch einfach mich fragen. Solange der Lohn stimmt, mache ich fast alles.
Sie beobachtet Lupus, der wohl plötzlich das Bedürfnis zu singen hat.
Hey du! Hast du nicht etwas stimmungsvolleres oder muss ich mich erst betrinken, damit ich in Tanzstimmung komme?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Bisou am 07. September 2009, 20:12:13
Mit einem lauten Krachen fliegt die Tür an die Wand, eine junge Frau mit pechschwarzen Haaren, in einen Umhang gehüllt, tritt ein und sieht sich um. Kritisch fliegt ihr Blick über die voll besetzten Tische, bis sie einen ausfindig gemacht hat, an dem noch ein Platz frei ist.
"Werwölfe? Vampire? Pah! Lächerlich! Habt ihr Sorgen. Sie verdreht spöttisch die Augen. "Ich bin vor Kurzem von der Antagonistin zur Protagonistin und umgekehrt degradiert worden. Was bin ich jetzt eigentlich? Die Doofe vom Dienst? ICH bin die Hauptfigur, nicht dieser Schönling!

(Anm. gar nicht wahr! Nur weil du so schwierig bist!)
Sie verschränkt die Arme vor der Brust und fängt an zu schmollen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 07. September 2009, 20:31:10
Finna will sich gerade wieder an Mandoly wenden, als die Tür aufgetreten wird und an die Wand knallt. Ein junger blonder Mann kommt herein, starrt Finna wütend an und fixiert dann die Werwölfin mit einem eisigen Blick.
Finna springt schreiend auf und bringt sich unter dem Tisch in Sicherheit. Der Mann, Sven, verdreht die Augen.
"Wann kapierst du endlich, dass ich dich nicht verletzen will?", fragt er, dann wendet er sich an Mandoly. "Was auch immer sie erzählt hat, es ist nicht wahr. Sie denkt sich das alles aus. Den lieben langen Tag lang..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Luna am 07. September 2009, 22:10:04
Tee... Tee ist eine gute Idee. Einen Tee mit Rum bitte!
Das Mädchen wendet sich den Plänen zu und zuckt mit den Schultern. Ginge nicht auch einfach ein Verjüngerungszauber, der das Auge nachwachsen ließ? Und was ist eine Botoksmaske?
Übrigens kannst du mir glauben, dass zu jung aussehen auch seine Nachteile hat. Manchmal ist es nicht gerade leicht, an solche Getränke hier zu kommen oder in gewisse Etablissements ...
Plötzlich macht sich ihr Haar selbständig und klaut ihr das Whiskyglas, woraufhin ein erbitterter Kampf beginnt.
Verdammter Fluch!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Waffelkuchen am 07. September 2009, 22:42:10
"Verjüngungszauber?", Neo zieht vielsagend die Augenbraue hoch. "Als ob meine Autorin nett genug wäre, sich so etwas für mich auszudenken."
Stimme aus dem Off: Jetzt tu nicht so, als hättest du dir sowas nicht schon immer gewünscht! Dein Auge ist ein Tötungswerkzeug! Nenn mir einen anderen Prota, der so einen Service bekommen hat!
"Na ja, ja...", sie seufzt theatralisch. "So ein Laserauge hat ja auch seine guten Seiten. Und, nebenbei bemerkt- Ich habe diesen Service verdammt nochmal verdient!" Dann heftet sich ihr Blick erbost auf Lupus.
"Und wer singt hier eigentlich?! Bei dem Krach kann sich doch kein Mensch konzentrieren!"
Sie nimmt, noch in Rage, einen Schluck von Yukikos Tee, runzelt irritiert die Stirn und trinkt gleich noch mal. "Wahnsinn... Was tun die hier in den Tee rein? Wirklich genial... Übrigens, dein Haar hat gerade deinen Whiskey... Ach, deswegen schlägst du die ganze Zeit auf dich selber ein..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 08. September 2009, 08:50:06
Lupus singt lauter und beginnt zusätzlich zu steppen
Irgendwas muss man ja machen, wenn die werte Frau Autorin sich anderweitig vergnügt und unsere Geschichte für eine Woche auf Eis legt...außerdem kann ich nichts dafür- unsere Autorin war immer der Meinung, autoritäre Erziehung sei nichts für ihre Figuren. Wir sollten uns frei entwickeln können. Er grinst verschlagen Das hat sie jetzt davon...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 08. September 2009, 18:41:09
Mandoly schüttelt seufzend den Kopf undreibt sich ein Ohr.
Schlechte Musik, krachende Türen ... geht das nicht auch etwas humaner? Ich meine wölfischer, quatsch ... ach, egal!
Sie knurrt leise vor sich hin und schielt runter zu Finna, die sich plötzlich unterm Tisch versteckt.
Hey, was ist denn nun los?
Sie mustert diesen Mann namens Sven forschend und beginnt verschlagen zu grinsen.
Ist das der Vampir?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 08. September 2009, 20:05:54
Finna nickt panisch. "Ja!"
Sven verdreht die Augen. "Nein!" Er versucht nach Finna zu greifen, doch sie weicht noch ein Stück weiter zurück. Sven winkt ab, murmelt etwas Unverständliches und begibt sich an die Bar.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 09. September 2009, 08:16:42
Lupus schlendert grinsend zu Sven rüber Erklär mir doch bitte mal, wie du das machst- ich würde meiner Autorin gern mal ein paar schlaflose Nächte bescheren!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 09. September 2009, 12:48:25
"Ganz einfach", kommt es frech aus Vyrens Ecke.
"Mach nie, was sie will. Widersprich immer. Geh immer quer. Sieh dabei gut aus. Und reg ihre FSK-18-Fantasie an - glaub mir, sie wird nicht schlafen."

Vyren, du bildest dir ein bisschen zu viel ein.

"Tu ich nicht. Ich sag nicht, dass ich das im Alleingang hinbekäme." Er grinst zu Rinyl herüber, der sich die Stirn reibt.

So bereitest du mir maximal Kopfschmerzen. Und Rinyl auch.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 09. September 2009, 18:58:50
Mandoly grinst begeistert vor sich hin und wetzt schon mal ihre Klingen.
Das wird mein erster Vampir! Mein allererster! Du da unten, wie viel ist dir sein Tod eigentlich wert?
Sie tippt Finna mit einem Fuß an und schaut zu Vyren rüber.
Du hast die halsbrecherischen Manöver vergessen, wodurch ihr fast die Figuren verloren gehen und die Ängste, die man ihr vorher verschwiegen hat und die leider, leider manche Szenen unmöglich machen!
[Falls du die Flugangst des Magiers meinst ... Ich finde trotzdem einen Weg, deinen Liebsten zu jagen!]
Sie zuckt mit den Schultern und grinst nur hämisch.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Waffelkuchen am 10. September 2009, 11:37:23
Neo lässt seufzend den Bleistift sinken und schaut zwischen Mandoly, Finna und Sven hin und her.
"Hör mal...", sie tippt Mandoly an und lächelt freundschaftlich. "Wenn du ihn umbringen willst, dann mach bitte schnell. Ich kann so nicht arbeiten."
Sie sieht zu Vyren herüber.
"FSK-18-Fantasien?! In diesem unglückseligen Plot kommt doch nicht mal eine Liebesbeziehung vor! Ich muss da schon ein bisschen kreativer sein..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 10. September 2009, 12:45:09
"Hat wer gesagt, dass dazu unbedingt ne Liebesbeziehung notwendig ist?", fragt Rinyl trocken. "Ach ja, wo du grad den Schnaps hast, gib mir mal was ab." Er wedelt mit ein paar Blättern herum, die aus dem Nichts aufgetaucht sind. "Ich kanns gebrauchen. Hexe."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Waffelkuchen am 10. September 2009, 13:35:07
Neo klaut eine Schnapsflasche von Mandoly und gibt sie an Rinyl weiter.
"Na, das Problem ist, dass sie denkt, wir wären für Pairings nicht geeignet."
Stimme aus den Off: Wenn ihr halt nicht zusammen passt, was kann ich dafür?! FSK-18 hin oder her, damit würdest du mir sowieso keine Angst machen. Vielleicht würde ein bisschen davon sogar helfen... Ja, es wäre echt nicht übel...
"Siehst du? Es ist hoffnungslos. Ihr macht es nur Angst, wenn mein Kumpel davon redet, wie toll Selbstmord wäre... Aber irgendwie ist das auch nicht effektiv, weil er das sowieso nie durchziehen wird."
Im selben Moment fliegt die Tür auf und ein braungebrannter, dunkelhaariger Mann mit stechend hellen Augen und einem abgewetzten Ledermantel betritt den Raum.
Er sieht sich suchend um, entdeckt Neo und steuert, offensichtlich erfreut, auf sie zu.

"Wenn man vom Teufel spricht...", murmelt sie Rinyl zu und zaubert ein Lächeln auf ihr Gesicht. "Hallo, Rav!"
"Dieses Biest!", zischt er und lässt sich neben Neo auf einen Stuhl fallen. "Jetzt ist ihr die fixe Idee gekommen, mich mit irgendwem zu verkuppeln, damit ich meine Komplexe überwinde! Ich meine, ehrlich- Ich bin gutaussehend, erfolgreich und 38, weswegen sollte ich Komplexe haben?!"
"Du bist 41, Rav."
"Oh."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 10. September 2009, 16:04:41
Finna beginnt in ihren Taschen herumzuwühlen. "Alles, was ich dabei habe!", sagt sie. "Alles!"
Sven verdreht die Augen. "Wie oft soll ich dir noch sagen, dass ich dir nichts tue?", fragt er. Dann wendet er sich an Lupus. "Ich mache übrigens gar nichts. Finna spinnt sich irgendetwas zusammen und ich muss darunter leiden..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 10. September 2009, 17:41:47
Mandoly macht grinsend eine kurze Verbeugung vor Neo, gleich darauf starrt sie ihn empört an.
Hey! Den wollte ich noch trinken! Sie seufzt. Ach ... egal.
Sie springt überschwänglich auf den Tisch und fuchtelt mit einem Dolch vor Sven rum.
Los! Auf die Knie mit dir! Sprich dein letztes Gebet, bevor ich dich in die Ewigkeit befördere!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 10. September 2009, 19:31:56
Sven tritt einen Schritt zurück und betrachtet Mandoly schockiert. "Kann man denn nirgends mehr seine Ruhe haben?", fragt er, dann beeilt er sich den Raum zu verlassen, jedoch nicht, ohne Finna noch einmal anzusehen. "Ich hoffe, du siehst bald ein, dass du völlig falsch liegst."
Finna klettert unter dem Tisch hervor und starrt einen Moment lang entgeistert die Tür an. Dann wendet sie sich an Mandoly. "Er ist weg. Aber trotzdem Danke."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Waffelkuchen am 10. September 2009, 23:23:28
Neo lässt enttäuscht ihre zu Mandolys Anfeuerung erhobenen Hände sinken und sieht Sven verächtlich nach.
"Was für ein Weichei. Hat Angst vor einer zehnjährigen Alkoholabhängigen."
"Du bist doch nur traurig, dass es keine Toten gab.", schlussfolgert Rav trocken.
"Und? Darf ich nicht?!"

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 10. September 2009, 23:37:56
Nick rührt sich und würgt.

"Man, hört auf. Mir wird immer noch schlecht bei so etwas!"

Junge, Junge, du bist ein Vampir! Dürfte dir nichts neues sein, oder? Warum hast ausgerechnet du Probleme mit Aggressionen?

Nick zuckt mit den Schultern und schaut finster den Dolch an.

"Erinnerungen! Kann man nichts gegen machen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Bisou am 12. September 2009, 11:21:10
"Erinnerungen. Unsinnes Geschwätz", tönt es nun aus einer Ecke. Die HExe hat sich aufgerichtet und streicht sich die Kapuze aus dem GEsicht. Eine Brandnarbe, von der Schläfe bis zum Mundwinkel, zieht sich über ihr Gesicht. "Erinnerungen sind schreckliche kleine Biester. Sie lauern einem Nachts auf und machen süße Träume zu Albträumen. Wie satt ich es habe. Ich will nicht immer die Böse sein. Ich bin doch gar nicht so..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 12. September 2009, 18:19:15
Mandoly grummelt etwas vor sich hin und hopst vom Tisch.
Mist! Aber keine Sorge, den schnappe ich mir! Der wird bluten müssen!
Sie saust durch den Raum hinter Sven her und ist auch schon aus der Tür verschwunden. Ein Magier, der eben eintreten will, weicht ihr zur Seite aus undstreckt dann vorsichtig den Kopf zur Tür herein.
Kommen noch mehr oder kann ich jetzt reinkommen?
Behutsam tritt er ein und streicht über die blaue Robe. Sein braues Haar ist windzerzaust und er ist verdächtig blass.
Seid gegrüßt, alle miteinander! Ehm, ist hier noch ein Platz frei? Ich komme eben von einer Verfolgungsjagd ... zu Drachen! Ich bin einfach nicht für die Lüfte gemacht. Was hat sich unsere Autorin da bloß ausgedacht!
Er schaut sich genauer um und entdeckt sogleich einige Kandidaten, deren er sich wohl angenommen hätte, wäre ihm nicht schon ein Schützling zugeteilt.
Ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt. Wie unhöflich von mir! Robeon-Tarim, aber der Kürze Zuliebe reicht auch Robi.
Er verbeugt sich leicht und lächelt höflich in die Runde.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 12. September 2009, 19:36:31
Während Robi sich noch vorstellt, wird die Tür ein weiteres Mal aufgestoßen und ein Junge stürmt herein. Er stapft entschlossen zur Bar, knallt ein paar Münzen auf den Tresen, die prompt auf dem Boden landen, und sieht aus, als wäre er den Tränen nahe. "Was Starkes bitte!", ruft er. "Meine Autorin ist verrückt geworden. Sie will mich jetzt zum dritten Mal durch diese Hölle von einer Geschichte schicken! Nur, weil sie es noch nicht <perfekt> findet! Und dabei sagt sie immer, ich wäre ihr Lieblingscharakter!" Er  atmet tief durch, dann wendet er sich an die anderen. "Ich bin übrigens Jesse." Er erblickt Finna. "Oh, hey. Tut mir Leid, dass deine Geschichte wegen mir schon wieder auf Eis gelegt wurde."

(Anmerkung: Mecker nicht so rum. Dieses Mal darfst du schließlich ein bisschen cooler sein als vorher. Und einen Hund bekommst du auch.)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Angelus Noctis am 12. September 2009, 20:48:28
Noch während Jesse spricht, betritt eine kleine Gestalt den Raum. Auf dem Umhang, in den sich die Gestalt eingehüllt hat, glitzern schmelzende Schneeflocken.
Eine Hand, deren Haut rot und rissig ist, schiebt sich aus den Falten und schlägt die Kapuze zurück. Das Gesicht einer Frau wird sichtbar. Ihre Augen liegen tief in den Höhlen und ihre Lippen sind blau vor Kälte.
Mit schleppenden Schritten tritt die Frau an die Theke.
"Einen heißen Tee, bitte", sagt sie kaum verständlich durch die zusammengebissenen Zähne.
Die Hände um den großen Becher gelegt, sieht sie sich um. "Guten Abend", murmelt sie. Sie entdeckt einen freien Platz neben dem Kamin, setzt sich, und schließt erleichtert die Augen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 13. September 2009, 18:02:04
Bei Robi erklingen sofort sämtliche Alarmglocken, sobald er sieht, dass dem Jungen zum Heulen zumute ist. Und dann auch noch die Frau, die offenbar halb erfroren ist ... Unentschlossen steht er nun da und befeuchtet seine Lippen flüchtig mit der Zunge.
Hey ... Junge. So schlimm kann es doch gar nicht sein! Du hast das schon zweimal durchgestanden, da schaffst du auch ein drittes Mal. Und es hört sich doch gut an, was deine Autorin sagt!
Er lächelt ermutigend und setzt sich zu der Frau am Kamin.
Ähm, darf es ein kleiner Wärmezauber sein?

[Arrrgh, Robi! Das entwickelt sich langsam zu einem echt nervenden Fimmel von dir! Kümmer dich doch mal um deinen eigenen Kram! Was machst du überhaupt hier?]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Angelus Noctis am 13. September 2009, 20:53:48
Hoffnungsvoll blickt die Frau zu dem Magier auf. "Ein Wärmezauber wäre prima", sagt sie. Sie hält Robi eine eiskalte Hand entgegen, der sie auch sofort ergreift und schüttelt. "Mein Name ist Nanette." Sie schnieft. "Meine Alte hat 'ne Meise! Erst lässt sie mich im Spätherbst ein Gebirge überqueren, dann schickt sie einen Schneesturm, und ich habe seit Wochen kein Dach mehr über dem Kopf! Lange halte ich das nicht mehr aus." Sie schnieft erneut und hebt die Stimme. "Was denkt die sich eigentlich? Ich habe ihr gedroht, dass ich kündige. Sie sagt, okay, machen wir eine andere Szene, die nochmal neu geschrieben werden muss und dann ..." Schwungvoll knallt sie den Becher auf die Kaminbank, sodass sich alle nach ihr umdrehen. "Und dann lässt sie mich auf der ersten Seite fast verrecken! Ihr glaubt gar nicht, wie sauer ich bin!" Ihre Augen funkeln wütend, während sie die Anwesenden mustert.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aidan am 13. September 2009, 21:34:29
Hu-Ji schaut die Frau aufmerksam an.

"Ich glaube, ich werde auch noch irgendwann ins Gebirge müssen, in die Kälte. Sagt mir so ein Gefühl, aber immer wenn sie an meiner Geschichte plant, lässt sie mich nicht auf den Zettel schauen. Nun, immerhin, wir wissen, dass wir die ersten Seiten überleben müssen, denn wir sollen eine ganze Geschichte lang tragen. Und das Ende? Das wissen wir nicht."

Nachdenklich sieht sie wieder ihre Kugel an, dreht sie in der Hand.

"Möge unsere Geschichte unserem Volke dienen, so dass wir den Platz, an den wir gestellt wurden, gut erfüllen und zum Wohl aller gereicht! Und sei es, dass wir für unsere Überzeugung und die Wahrheit sterben müssen!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Luna am 14. September 2009, 00:03:36
"Du brauchst eindeutig was wärmendes", kommentiert Yukiko trocken und schüttet etwas Rum in Nanettes Tee.
"Seid froh, dass eure Autoren wenigstens irgendetwas machen... meiner kommt - angeblich - zu nix." Seufzend setzt sie sich auf den Boden. "Noch jemand einen Earl Grey?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Angelus Noctis am 14. September 2009, 07:44:09
In einem Zug stürzt Nanette den Grog hinunter und schüttelt sich. Dann steht sie auf und tritt etwas näher an Hu-Ji heran. "Wenn deine Autorin dir Pferde gibt", sagt sie mit verschwörerischer Miene, "benutze das Packpferd nicht für Decken und behalte auch einen Teil deines Proviantes bei dir. Das ist sehr wichtig, falls im Gebirge etwas passiert. Ich weiß, wovon ich rede."
Sie kehrt zurück zu der Kaminbank, wo mittlerweile auch Robeon-Tarim Platz genommen hat. Im Vorbeigehen nickt sie Yukiko zu. "Hübsche Frisur", bemerkt sie dabei.
Dann setzt sie sich neben den Magier und schaut ihm aufmerksam ins Gesicht.
"Ihr seht aus, als hättet Ihr Sorgen. Kann ich Euch helfen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 15. September 2009, 13:37:32
Ich hätte gerne einen Earl Grey!
Robi seufzt und verströmt eine angenehme Wärme um sich und Nanette. Er schaut kurz zu Hu-Ji und seufzt erneut.
Für Überzeugung und Wahrheit sterben ... ich hoffe, dass es nicht so weit kommt ... nicht bei uns.
Er zwinkt sich zu einem Lächeln und wendet sich wieder an Nanette.
Mein Schützling hat sich auf eine Verbrecherbande eingelassen, auf der Suche nach einem Amulett. Dabei hätte sie doch auch mit mir kommen können! Ich bin doch auch auf der Suche! Und nun haben die Priester auch noch herausgefunden, dass mein bester Freund Heide ist! Wenn sie ihm bloß nichts antun!
Er springt von seinem Platz auf und läuft auf und ab.
Wir haben schon genug Ärger am Hals wegen der Schattenwesen und nun droht auch noch ein Religionskrieg! Aber ich will hier nicht jammern.
Er setzt sich wieder hin und seufzt.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 15. September 2009, 13:58:05
Mal wieder öffnet sich die Tür, und ein junges Mädchen kommt herein. Sie ist hochgewachsen und ziemlich schlacksig und dünn, hat langes, grellrot gefärbtes Haar, das ihr in einem langen Zopf bis zum Hintern hängt und katzengrüne Augen. Ihre Nase ziert eine kleine runde Nerdbrille, die nur deswegen nicht absolut nerdig aussieht, weil ihr Ramen quietschbunt ist.
Das Mädel trägt einen weiten schlabbernden Kaftan und Jesuslatschen, ist ziemlich staubig und hält in der Hand eine kleine schwarze Stautette in Form einer Bastetkatze. Um den Hals trägt sie eine Kette mit einem Udjat-Auge als Anhänger. Ein wenig irritiert schaut sie sich um.
"Nanu? Wo bin ich denn hier gelandet?"
Sie setzt sich im Schneidersitz auf den Boden, stellt die kleine Statue vor sich und sofort erwacht das Ding zum Leben und verwandelt sich in eine ziemlich echt aussehende kleine schwarze Katze. Das Mädchen seufzt. "So viel zum Thema Geheimhaltung..." Woraufhin sich die Katze schnurrend vor ihr auf den Rücken schmeißt und einen "Los, kraul mich"-Blick aufsetzt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Tamara am 22. September 2009, 03:32:27
Der Kopf des jungen Mannes ruckt auf einmal auf.
Sie hat mich weggelöscht.
Er fängt an zu zittern.
Einfach rausgeschnitten. Alle Infos die es über mich gab, aus der Geschichte rausgesucht und in ein neues Dokument gepackt.
Er sinkt auf dem Stuhl in sich zusammen und vergisst komplett, mit seinen Haaren zu spielen. Wenn man genau hinhört kann man ihn leise mit sich selbst reden hören:
Wie habe ich das verdient? ... Ich hätte auf die anderen hören sollen.... Autoren halten sich NIEMALS an Deals... Warum mir und nicht Salomé?...
Plötzlich legt er den Kopf schräg. Dann springt er mit einem Wutschrei auf.
Sie hat MEINE Rolle gekriegt! Was soll das?? Wieso hat Salomé meinen Platz eingenommen??
Qualmend vor Wut geht er zur Theke und holt sich noch ein Bier, allerdings ohne die Kellnerin zu beachten. Dann zieht er sich grummelnd in eine Ecke zurück.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 22. September 2009, 07:40:40
Das rothaarige Mädchen schaut auf und zieht eine Augenbraue hoch. "Was ist denn mit DEM los?" fragt sie niemand bestimten. Sie stellt die Katzenstatue vor sich auf den Boden, und Augenblicke später sitzt an ihrer Stelle eine kleine, ziemlich lebendig wirkende schwarze Katze.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 22. September 2009, 08:37:07
Durch das offene Fenster segelt lautlos ein schwarzglänzender Rabe herein und lässt sich unauffällig im Hintergrund auf einem Mauervorsprung nieder. Mit wachen Augen beobachtet er die Katze.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 22. September 2009, 09:44:21
Das Mädchen wirft einen Blick auf den Raben und beobachtet sowohl ihn als auch die Katze aufmerksam. Der Katze scheint das alles herzlich egal zu sein, sie rollt sich neben dem Mädchen zusammen, schnurrt und lässt sich streicheln.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 22. September 2009, 12:05:13
Finna erschrickt vor dem Raben, macht einen Satz nach vorn und stolpert gegen Jesse. Sie sieht ihn finster an. "Mit dir rede ich kein Wort!", verspricht sie ihm. "Außerdem suche ich mir besser erst einmal ein sichereres Versteckt, wo Sven mich nicht findet!" Sie winkt zum Abschied in die Runde und verlässt den Raum.
Jesse blickt ihr erstaunt nach, dann betrachtet er den jungen Mann, der mit seinem Bier in einer Ecke sitzt und vor sich hin grummelt.
"Wenigstens wurdest du nicht dazu gezwungen zig Mal durch die Zeit zu reisen. Jetzt hat meine Autorin zwar endlich ein Jahr für meine Geschichte festgelegt, aber dieses ganze Hin und Her bereitet einem schon Kopfschmerzen." 
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 22. September 2009, 16:35:31
Robi schüttelt seufzend den Kopf und grummelt vor sich hin.
Sind doch alle Autoren irgendwie Mörder. Kopf hoch, junger Mann, wenn sie deine Infos nicht gelöscht, sondern nur umgelagert hat, wird vielleicht auch deine Stunde noch schlagen.
Mit schiefgelegtem Kopf betrachtet er den Raben und die Katze.
Ich habe auch einen Kater. Ist noch jung, aber er weiß schon ganz genau, wo er hingehört, berichtet er stolz. Aber Vögel, die kann er gar nicht leiden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Tamara am 22. September 2009, 22:48:53
Der junge Mann, Raphael, schaut zu Jesse auf.
Stimmt, ich bin zwar nicht durch die Zeit gereist, dafürf bin ich aber cirka 10 mal gestorben und wieder zurückgekommen, um jetzt einfach auf meiner Geschichte gestrichen zu werden.
Ergeben seufzt er.
Aber letztendlich sind wir doch alle aus demselben Grund wie ich hier.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 23. September 2009, 10:08:30
Lupus schlendert gemächlich zu dem Raben hinüber und betrachtet ihn abschätzig.
So, so. Und ausgerechnet wegen Dir hat sie jetzt keine Zeit mehr für uns? Na danke auch! Ich wüsste schon gern, wie es weitergeht zwischen mir und- ach, ist ja auch egal..."
Er murmelt etwas unverständliches. Der Rabe legt den Kopf schräg.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 27. September 2009, 15:44:01
Die Rothaarige schnappt den einen oder anderen Gesprächsfetzen auf. Mann, hatten die alle Sorgen! Was sollte sie denn da sagen? Sie zieht die Katze auf ihren Schoß, wo sie sich zusammenrollt und schnurrend liegenbleibt.
"Ob hier wohl auch jemand von den anderen schon mal gelebt hat?" fragt sie mehr die Katze als die andwesenden Leute. "Ist schon komisch, zu wissen, dass man schon mal da war... und dann auch noch als Priesterin. Ich glaub doch noch nicht mal an Gott!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 03. Oktober 2009, 19:12:14
Der Rabe schwingt sich lautlos in die Luft und landet dann behutsam auf der Schulter des Mädchens.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 03. Oktober 2009, 19:26:16
"Huh?" Die Rothaarige schaut überrascht auf. "Wer bist denn du?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 03. Oktober 2009, 19:35:23
Der Rabe zwinkert ihr zu und verschwindet dann durch das geöffnete Fenster.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 03. Oktober 2009, 19:49:21
"Was war das denn?" Das Mädchen schüttelt den Kopf und wendet sich wieder ihrer Katze zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 04. Oktober 2009, 15:05:57
Jesse schaut die Rothaarige an. "Ich weiß, wovon du sprichst. Ich dürfte es eigentlich noch nicht wissen, aber ich habe auch schon einmal gelebt. Das ist ein gruseliges Gefühl, nicht wahr?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 04. Oktober 2009, 16:32:37
Robi streicht sich nachdenklich übers Kinn.
Gruselig ... Ich weiß nicht recht. Ich für meinen Teil fände es unglaublich spannend. Leider ist mir über ein früheres Leben meiner Seele nichts bekannt. Schade.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 04. Oktober 2009, 17:55:00
Das Mädchen wendet sich dem Sprecher zu. "Allerdings", murmelt sie. "Total mega-ober-gruselig." Sie streckt dem anderen die Hand hin. "Ich bin Merit. Und ich habe einen Ägyptenfimmel und einen Katzentick. Das da - ", sie deutet auf das Fellbündel, "ist Suhad. Es bedeutet "Die Schlaflose". Wahrscheinlich heißt sie so, weil sie anscheinend tatsächlich neun Leben hat. Das hier ist gerade ihr zweites... und so, wie's aussieht, kennen wir uns schon ziemlich lange."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 10. Oktober 2009, 21:18:59
Die Tür geht auf und eine junge Frau kommt herein. Sie ist sehr bleich und bewegt sich nahezu schlafwandelnd. Auffällig ist ihre androgyne Ausstrahlung, sie trägt einen klassischen Herrenanzug im Stil der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts und kurze Haare. Sie lässt sich auf einen Stuhl fallen, atmet tief durch und legt einen rostigen Schlüssel vor sich auf den Tisch.

"Die Schlaflose? Meine Güte, da kann ich mitreden... An Schlaf ist nicht zu denken, seit dieser ominöse Mann aufgetaucht ist... Woher er nur immer sein Wissen hat, es ist wirklich unheimlich!"
Verstohlen blickt sie sich um.
"Er ist doch nicht etwa hier?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Luna am 10. Oktober 2009, 21:44:59
"Psst... ich wette das Wissen hat er direkt von deiner Autorin. Die machen sowas manchmal sehr gerne, um uns zu ärgern... Hätte ich vorher gewusst, was mich erwartet, wäre ich auf den Deal mit diesem Diebstahl nie eingegangen, aber nööö...." Yukiko seufzt theatralisch und blickt zur Decke. "Wäre froh, wenn meiner mal weitermacht, ich will endlich diesen Fluch loswerden!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ay am 10. Oktober 2009, 22:07:50
Ein kleiner dicker Mann kommt schnaufend in den Raum gestapft und knallt die Tür hinter sich zu. Er trägt einen purpurnen Königsmantel und die verbeulte Krone fällt fast zu Boden, als er seinen Kopf schüttelt.
"Sie lässt mich umgebringen, einfach so! Vergiften! Mich, den großen Megor!"
Wutschnaubend lässt er sich auf einen Barhocker fallen und verlangt knurrend einen Schnaps.
"Wofür hält die sich überhaupt? Lässt diesen Trottel von Berater zum König werden ... das ist immernoch MEIN Königreich und MEINE Frau.", grummelt er vor sich hin.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 10. Oktober 2009, 22:49:12
Freonwen beobachtet stumm die Anwesenden. Einige regen sich über Dinge auf, die sie nicht verstehen kann. Müde reibt sie sich die Augen: "Wenn es hier sicher ist, kann ich mir ja eine Mütze voll Schlaf genehmigen!" Sprichts und döst auf ihrem Stuhl ein.

Die Amazone ist eben eingeschlafen, da öffnet sich die Türe erneut und eine  große, dunkelhäutige, kräftige Frau in einem schwarzen Lendenschurz, einem ebenso schwarzen Brusttuch, einer schwarzen Kapuze und einer schwarzen Halbmaske betritt den Raum. Um ihen Hals liegt ein blau-weißer Kragen, neben ihr geht ein großer Wolfshund. Die Frau trägt zwei Kurmmschwerter auf dem Rücken und hält außerdem einen schweren Stab in der Hand. Der Hund knurrt bei all den fremden Leuten laut, aber die Frau meint nur: "Still Movyan!" Suchend sieht die Frau sich um und entdeckt Freonwen. Mitleidig verzieht sich ihr Gesicht: "Irgendwann hetzt diese verdammte Autorin sie noch tot!" Sie lässt sich auf dem Boden neben Freonwen nieder und grüßt die Anwesenden: "Seid gegrüßt! Aiin werde ich genannt!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 11. Oktober 2009, 10:50:01
Die junge Frau im Herrenanzug blickt ungläubig in die Runde
Ganz schön komische Gesellschaft, hier, oder? Das muss ich zuhause unbedingt erzählen. Wem man nicht alles so über den Weg läuft...
Sie zieht ein Kartendeck aus der Hosentasche und grinst diabolisch
Soll ich jemandem von euch mal die Zukunft deuten? Na los, wer traut sich?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 11. Oktober 2009, 12:50:04
Aiin schaut auf: "Danke, ich brauche kein Hellseher zu sein, um zu wissen, was mich erwartet. Krieg, Leid und Tod! Ich kenne meine Autorin ein bisschen zu genau!"
Sie krault den Wolfshund am Kopf und blickt wieder zu der schlafenden Amazone.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 12. Oktober 2009, 23:46:35
Robi kichert leise vor sich hin und setzt sich zu der Frau im Herrenanzug.
Ich würde es gerne mal versuchen, diese andere Art der Wahrsagerei. Muss ich dafür etwas tun?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 15. Oktober 2009, 11:16:58
Merit schaut auf. "Hier, ich! Meine Tante legt auch immer Karten. Sie hat mir das hier geschenkt. Voll cool!" Damit zieht sie die 20 großen Arkanen eines Tarots mit ägyptischen Göttermotiven heraus. Auf der karte für die Liebenden ist die Göttin bastet abgebildet. "Hier", sie zeigt die Karte der jungen Frau im Anzig. "Bastet. Meine Lieblingskate." Die kleine Karte streicht ihr um die Beine udn schnurrt. Merit flüstert der Frau zu: "Vielleicht können Sie sehen, wann meine Autorin endlich mal meine Geschichte weiterschreibt. Wir wollen nach Kairo und sitzen noch nicht mal im Flieger. Und wie ich die kenne, lässt sie mich wieder die Hälfte meiner Sachen vergessen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 15. Oktober 2009, 13:00:22
Die Frau im Anzug schmunzelt und nickt.

Kein Problem. Da gucke ich doch gern mal, was Deine Autorin so tut.

Sie wirft ihr eigenes Kartendeck in die Luft, das sich daraufhin von selbst mischt. Dreimal greift sie in die durch die Luft wirbelnden Karten und zieht jeweils eine heraus.

Lass mich mal sehen... Der lange Weg also, das heisst, es stehen Entscheidungen für Deine Autorin an...Der Baum- dabei geht es darum, jemandem oder etwas Zeit zu geben, um wachsen zu können. Hm, die letzte Karte ist der Sarg...Deine Autorin wird das, was sie beginnt, auch auf jeden Fall abschließen... Wenn Dich das beruhigt.

@Aryana: Angaben soeben in tatsächlicher Legung ermittelt  ;) Hast Du gerade mehrere Projekte am Start und kannst Dich gerade nicht ganz für eines entscheiden?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Joscha am 24. Oktober 2009, 08:48:33
Ein schlanker Mann in den späten Dreißigern betritt den Raum, mit einem exotisch angehauchten Gesicht und schwarzen Augen. Sein Blick wandert routiniert durch den Raum, dann lässt er sich in einen Sessel fallen und nippt an einem Glas edlen Rotweins, das vor ihm auf dem Tisch steht.

Karten... Was sind schon Karten? sagt er mit einem leisen Schnauben. Auch Kartenleser sterben durch einen Messerstich ins Herz.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 24. Oktober 2009, 09:01:28
Lucille mustert ihn kritisch, die Augen zu schmalen Schlitzen verengt. Dann wirft sie erneut die Karten in die Luft, greift hinein und zieht eine Karte heraus. Es ist "Das Herz".
Mit raschen Schritten geht sie zu dem Mann hinüber, zückt ein glänzendes, schmales Messer und spießt die Karte damit auf den Tisch.


Es gibt Stiche ins Herz, die sind schlimmer als der Tod... flüstert sie.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Joscha am 24. Oktober 2009, 15:57:20
Die Lippen des Mannes verziehen sich zu einem charmanten Lächeln.
Wie die Dame beliebt. Ich bin sicher, diese Karte kann Eure Argumentation nachvollziehen.
Er nippt noch einmal an seinem Wein, dann steht er mit überraschender Geschmeidigkeit auf und verschwindet durch das Fenster.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 24. Oktober 2009, 16:20:40
Robi schaut Lucille betroffen an.
Da kann die arme Karte doch nichts dafür ... Aber was bedeutet das jetzt eigentlich für ihn? Der Magier legt interessiert den Kopf schief. Wie genau funktioniert das eigentlich mit den Karten? Bei uns gibt es sowas nicht...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 24. Oktober 2009, 19:05:19
Lucille zieht das Messer aus dem Tisch und hebt die Karte hoch. Aus der Karte fließt ein Blutstropfen. Sie haucht vorsichtig darüber und die Wunde verschwindet. Dann wendet sie sich Robi zu.

Ich weiss selbst nicht, wie es funktioniert. Sie reden mit mir. Das ist alles.

Sie wendet sich um und geht zurück an ihren Platz.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Bisou am 24. Oktober 2009, 21:56:07
Aus den Schatten löst sich lautlos eine Gestalt. Ein Mann, mit langen, dunklen Hörnern, die in sich gedreht sind, steht in dem Licht, das durch die Ritzen der Wand hereindringt und die Staubkörner in der Luft tanzen lässt.
Er hat das Schauspiel mit den Karten beobachtet und ist sichtlich verdattert, denn mit so etwas ist er noch nie in Berührung gekommen. Höchstens die alten Frauen auf den Jahrmärkten sprachen allerlei Unsinn für ein paar Silbermünzen.
Langsam geht er zur Theke und bestellt einen Krug Bier...setzt ihn an die Lippen und nimmt einen tiefen Zug. Kurz schließt er die Augen und schlendert auf Lucilla zu.
"Meinst du, du könntest auch mir einmal sagen, was das Schicksal für mich bereit hält? Wir stehen vor einer schier unlösbaren Aufgabe und nicht einmal wir wissen, worin sie besteht. Ich habe das Gefühl, als wüsste meine Autorin nicht, was sie tun soll. Dabei sind wir doch recht einfach gestrickt...ich will nur meine Nienna wieder."
Bittend sieht er sie an.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 25. Oktober 2009, 14:18:06
Lucille lehnt sich auf ihrem Platz zurück und betrachtet den Mann aus halb geschlossenen Augen. Dann legt sie den Kopf schräg. Fast scheint es, als würde ein Lächeln ihre Lippen umspielen.

Und was kriege ich dafür, wenn ich für Dich nachsehe?

[Anmerkung der nach Luft schnappenden Autorin: "Lucille, hör auf damit, Du bist un-mög-lich!"]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 26. Oktober 2009, 21:10:58
Als Lucille die Karte auf den Tisch spießt, schreckt die schlafende Amazone hoch und ist augenblicklich hellwach. "Aiin? Was tust du hier?" Aiin grinst: "Auf dich aufpassen, oder nach was sieht das für dich aus?"
Freonwen lacht leise, wird aber gleich wieder ernst, als sie die Kartenlegerin und den merkwürdigen Mann betrachtet. "Ich möchte wissen, welcher Autor so einen Unsinn erfindet! Sprechende Karten, als ob wir mit dem GEschnatter der Menschen nicht genug zu tun hätten!"

[Anm. der Autorin: "Freonwen, du bist wieder einmal reizend freundlich zu den Menschen!"]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Bisou am 26. Oktober 2009, 21:24:41
Ein Grinsen zieht über das Gesicht des Mannes. Es hätte ihm eigentlich klar sein müssen. Mit einer schnellen Bewegung greift er in einen dunklen Beutel aus Ziegenleder und lässt zwei, drei Goldmünzen auf die Tischplatte fallen.
"Reicht das?"

(Anm. der Autorin: Wie kann man nur so leichtsinnig mit Geld umgehen. Der Kerl ist verrückt vor Liebe. Groar, schrecklich.  ::))
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 27. Oktober 2009, 08:13:22
Lucille lacht leise auf
Geld habe ich selbst, mehr als ich jemals brauchen werde. Das interessiert mich nicht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Bisou am 29. Oktober 2009, 20:09:15
Ein leises blitzen ist in den Augen des Mannes auszumachen, kurz verrutscht seine Maske, dann ist dein Gesicht wieder so ebenmäßig wie vorher.
"Was wollt hr dann? Ich habe nichts außer Geld. Denn ich habe alles verloren, was mir lieb und teuer ist und war. Meine Tochter, meine Frau. Und ich habe ein Versprechen gebrochen. Was könnte ich dir also geben, was du nicht sowieso schon hast?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 30. Oktober 2009, 09:03:44
Lucilles blasses Gesicht wird ernst. Gespanntes Schweigen füllt den Raum. Dann, endlich, werden ihre Züge weicher.
Was du mir geben kannst? antwortet sie seufzend. Ein Lächeln. Nichts als ein wirklich ehrliches Lächeln. 

[Anmerkung der Autorin an bisou: unsere beiden Figuren sollten wir mal gemeinsam in einer Geschichte unterbringen- ich glaube, das wäre ein echter Spaß!  ;)]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 30. Oktober 2009, 15:57:51
Freonwen erhebt sich und kommt zu der Kartenlegerin und dem seltsamen Mann hinüber, Aiin folgt ihr, wie ein Schatten, nur ihr Wolfshund bleibt auf ein kurzes Kommando hin, wo er ist. Die ältere Amazone spricht die Kartenlegerin an: "Ihr könntet Euch selbst ein bisschen Lébensfreude geben, wenn Ihr einem anderen Menschen einfach einmal so helft!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 30. Oktober 2009, 16:35:19
Lucille hebt leicht die Augenbrauen und ignoriert die dazugekommene Frau geflissentlich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Bisou am 31. Oktober 2009, 12:03:43
Zuerst verwirrt, dann sichtlich überrascht, sieht Bézoh Lucille an. Dann zieht sich ein Lächeln über sein Gesicht. Eine merkwürdige Frau, denkt er im Stillen, spricht seine Gedanken jedoch nicht aus.
Als die fremde Frau sie anspricht, dreht er leicht den Kopf und mustert sie. Wie sie sprach erinnerte ihn an eine seiner Gefährtinnen.
"Wer seid ihr, dass ihr Gespräche so unwirsch stört?"

(Anm. d. Autorin an Alaun: Da könntest du durchaus Recht haben.  ;D Ist Lucille nicht die Frau aus deinem NaNo-Roman?)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kolibri am 31. Oktober 2009, 22:42:22
Ein gutaussehender junger Mann verlässt seinen Platz am Kamin und duchquert den Raum, lässig weht sein Ledermantel zurück und gibt den Blick auf einen muskulösen Oberkörper frei. Arrogant und spöttisch lächelnd betrachtet er die kleine Runde.
"Was wisst ihr schon von Magie? Sprechende Karten, alles Humbug. Magie ist niemals dein Freund. Niemals dein Helfer. Vielleicht dein Verbündeter, aber zu was für einen Preis... " nachdenklich lässt er den Satz im Nichts ausklingen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 02. November 2009, 16:09:59
Robi wirft dem Mann im Ledermantel einen missbilligenden Blick zu und räuspert sich.
Junger Mann, wenn ihr Magie schon als bloßer Verbündeter abstempelt, dann bedenkt, wie mächtig dieser Verbündete ist! Und was ist ein Verbündeter anderes als ein Freund und Helfer?
Er legt den Kopf schief und ein leichtes Lächeln umspielt seine Lippen.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 02. November 2009, 16:55:30
Lucille sieht Bézoh herausfordernd an und wirft erneut den Stapel Karten in die Luft. Diese beginnen sofort, dort wie kleine Planeten zu kreisen.

Gut, wenn Du möchtest, sehen wir jetzt in Deine Zukunft...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 02. November 2009, 21:09:11
Als Bézoh sie anspricht, wendet sich Freonwen ihm zu: "Gerufen werde ich Freonwen Rhonwenstochter. Und ich bin für Euch wohl das, was ich gerne für alle wäre: Ein Niemand, gekommen aus einem fremden Land, um dorthin zurückzukehren, wenn meine Autorin mich weiter quälen will. Aber ich habe zwei Dinge gelernt: Zum einen, Schweigen ist nicht immer Gold, zum anderen, dass man sich in einem Leben mit den Autoren sehr bemühen muss, sich selbst noch ein wenig Glück und Lebensfreude zu bewahren. Aber ich will mich nicht aufdrängen. Sollte ich Euch zu nahe getreten sein, verzeiht!"
Sie spricht ruhig und verpasst Aiin, die schon wieder in Hab-Acht-Stellung unterwegs ist, einen kleinen Stoß.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kolibri am 03. November 2009, 22:11:44
Elias, der junge Mann im Ledermantel, wirft Robi ebenfalls einen abfälligen Blick zu. Ihr wollt doch nicht allen ernstes behaupten, dass ein Verbündeter gleichzeitig ein Freund ist? Die größten Feinde können bei einem gleichen Ziel zu Verbündeten werden, doch macht sie das sofort zu Freunden? Nein, mein Herr. Die Magie fügt sich nicht unseren Forderungen, lässt sich von uns benutzen, weil sie unser Freund und Helfer ist. Was man auch immer mit Hilfe von Magie tut, es fordert sein Opfer. Der Mantelärmel rutscht ein wenig nach oben, und enthüllt eine dicke Narbe. Doch man weiß immer, auf was man sich einlässt, wenn man mit der Magie spielt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maran am 03. November 2009, 22:55:31
Jaron grummelt:
"Jetzt hat die Autorin mir eine weibliche Herausforderung an die Seite gestellt, oder gegen mich, ich bin mir da nicht im Klaren, und nun steht mal wieder alles still, weil sie einen Selbstfindungsprozess durchmacht und den Nano dazu nutzt. Und was ist mit mir und der [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma]in? Hey, die hat schöne Augen ... "
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maran am 03. November 2009, 22:56:34
Zitat von: Maran am 03. November 2009, 22:55:31
Jaron grummelt:
"Jetzt hat die Autorin mir eine weibliche Herausforderung an die Seite gestellt, oder gegen mich, ich bin mir da nicht im Klaren, und nun steht mal wieder alles still, weil sie einen Selbstfindungsprozess durchmacht und den Nano dazu nutzt. Und was ist mit mir und der [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma]in? Hey, die hat schöne Augen ... "

Antwort der Autorin:
"Wenn Du letztes Jahr etwas kooperativer gewesen wärst, dann hätte sich diese Sache schon längst erledigt."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Bisou am 04. November 2009, 17:49:24
Bézohs Augen heften sich an die Karten und lassen sie nicht los, selbst als er Freonwen erneut zuhört. Zustimmend nickt er mit dem Kopf. "Ihr seid mir nicht zu nahe getreten. Was Ihr sein wollt, das kann ich nicht bestreiten oder infrage stellen, aber ich habe niemals gesagt, dass ich Euch für einen Niemand halte." Seine Stimme wird dunkler, rauher. "Ich bin ein Niemand. Niemand, der seine Familie und Freunde verraten hat, für sein eigenes Leben. Ich kann mich selbst nicht mehr verstehen. Und meine Autorin meckert noch dazu nur an mir rum."
Ein leichtes Grinsen stiehlt sich auf sein Gesicht.
"Aber ich werde es ihnen allen zeigen. Ich werde nie wieder Angst haben. Und dann werden die Mörder im Untergrund versinken. Alle. Endgültig.)

(Anm. der Autorin: allmählich wird mir der Liebe unheimlich. Und kooperativ ist was anderes.  ::))
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 04. November 2009, 20:09:40
Lucille lächelt
Nun gut Bézoh, dann wollen wir mal! Sie greift 3 Mal in die herumwirbelnden Karten und zieht jeweils eine heraus. Das Haus, die Fische und die Vögel...hm... Lucille runzelt die Stirn und sieht Bézoh zweifelnd an. Du hast Dein Haus hinter Dir lassen müssen und zweifelst an allem, was dir geschehen ist? Sie schüttelt energisch den Kopf. Lass die düsteren Gedanken gehen. Du wirst finden, was du suchst- allerdings könnte es sein, dass du weite Wege übers Meer zurücklegen musst. Dir wird ein Sterndeuter in dieser Zeit von Nutzen sein- wenn Du einen triffst, lass ihn ja nicht gehen. Suche dir 2 gute Gefährten und trenne dich von anderen, die dir schaden. Für einen Moment schweigt Lucille und betrachtet Bézoh mitfühlend. Es wird nicht einfach für dich, aber Du wirst an all dem wachsen...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 05. November 2009, 17:14:27
Robi lächelt Elias unbeirrt an.
Natürlich kann Magie auch ein Feind sein, aber ist es dann nicht eigentlich die Person, die diese Magie anwendet? Und auch die Definition von Freund und Feind ist immer eine Sache des Standpunktes ... Aber lassen wir das. Ich sehe, Ihr habt mit Magie schlechte Erfahrung gemacht? Er wedelt tadelnd mit dem Zeigefinger. Habt Ihr Euch denn keinen Mentor gesucht? Natürlich ist es gefährlich, wenn man ungeschult Magie benutzt!

[Robi, wann begreifst du endlich, dass es nicht nur deine Welt gibt?]

Was denn? Also, dann würde ich gerne mehr darüber erfahren! Er schaut Elias erwartungsvoll an.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Bisou am 07. November 2009, 11:19:54
Als Lucille die Karten vor sich auf den Tisch legt, greift Bézoh sich einen Stuhl und stützt das Kinn auf die Handflächen. Seine dunklen Augen studieren Lucilles Mimik eingehend, bis sie verkündet, was die Karten ihr verraten haben. Schweigend hört Bézoh zu, doch in seinem Gesicht spiegelt sich der Unglaube. Wie können drei Karten so viel verraten?
"Danke für deinen Rat. Aber ein paar Fragen habe ich noch: gibt es dort, wo du herkommst, viele wie dich? Denn bei uns habe ich noch nie jemanden getroffen, der dies beherrscht - Und welche Magie steckt hinter diesen Karten?" Neugierig betrachtet er die Muster, die sich über die Karten ziehen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 07. November 2009, 11:27:59
Lucille scheint ins grübeln zu kommen Ich weiss nicht, ob es mehr von meiner Art gibt. Meine Autorin verrät es mir nicht. Dabei wäre es so schön, Gleichgesinnte zu treffen! Und zu Deiner Frage nach der Magie hinter den Karten - genaues hinsehen ist der Schlüssel...
Sie nimmt die 3 Karten und reicht sie Bézoh lächelnd Hier, für dich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Bisou am 07. November 2009, 15:43:10
"Gleichgesinnte treffen. Meinst du denn, du könntest noch etwas von ihnen lernen?" Nachdenklich betrachtet er die drei Karten in seiner Hand. Aus irgendeinem Grund haften sich seine Augen nur auf die Vögel. "Meinst du, ich kann lernen, nicht durch die Dinge hindurchzusehen, sondern sie genau zu betrachten? Glaubst du, das wäre einfacher? Und glaubst du, diese Karten werden mir helfen, meinen Weg zu gehen?"
Seine Augen treffen auf die von Lucille.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 07. November 2009, 16:05:28
Lucilles Blick wird weicher, als sie Bézohs Gesicht betrachtet.
Das genaue Hinsehen macht es eher schwerer, als leichter, wenn du mich fragst. Man sieht Sachen, die man lieber nicht gesehen hätte- ich zumindest habe das... Und es könnte sein, dass mich das den Kopf kostet. Andererseits- , ein breites Grinsen wandert über ihr Gesicht- ich lebe lieber aufregend als fade...
Sie zeigt mit einem Kopfnicken auf die Karten Ich weiss nicht, ob sie dir helfen können. Ich habe nur das Gefühl, ich sollte sie dir mitgeben.
Sie beugt sich vor und legte kurz ihre Hand auf Bézohs Herz. Helfen kann dir ohnehin nur, was dein Herz sagt!
Sie lehnt sich lässig in ihrem Stuhl zurück und lässt den Blick durch den Raum schweifen Hat eigentlich irgendwer von euch hier einen Raben gesehen?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 11. November 2009, 16:37:12
Die Tür öffnet sich erneut. Eine unscheinbare junge Frau mit glatten schwarzen Haaren und einem Allerweltsgesicht tritt ein. Zunächst zögernd blickt sie sich im Raum um, dann dreht sie den Kopf zur Seite und ruft über die Schulter:

"Sorry, Jungs, aber wenn ihr nicht wieder als Menschen rumlauft, dürft ihr hier nicht rein - zu wenig Platz!"

Draußen hört man leises Knurren, dann einen kleinen Disput. Schließlich drängen sich zwei Männer hinter der Frau herein. Der eine ist klein und bullig, der andere groß und hager. Beide fixieren die anwesenden Männer misstrauisch. Als sie nicken, schnaubt die Frau nur und sagt kategorisch:

"Sitz, Platz und aus! Ich hab genug von Eurem Gehabe. Ich bin NICHT Euer Eigentum. Auch wenn ich jetzt Eure Matriarchin bin. Ich bin hier, um zu sehen, ob nicht noch andere nette Männer im Teich schwim..."

Weiter kommt sie nicht, denn der kräftige Mann packt sie einfach an den Armen und zieht sie zu sich heran.  Er drückt ihr einen Kuss auf, ohne auf ihren Protest zu achten. Der zweite Mann will dazwischen gehen, als alle drei von Arisa unterbrochen werden:

"Lili? Was in Faons Namen machst du hier? Solltest du nicht auf Keranou sein und herausfinden, warum Brenn die Drachen und Vertriebenen abmurkst?"

Die Angesprochene zuckt zusammen. Mit der Hand wischt sie sich über den Mund und funkelt den Bulligen an. Dann schenkt sie Arisa ihre volle Aufmerksamkeit. Lächelt.
"He, dich hatte ich hier nicht erwartet. Unsere Autorin meinte, du wärst in letzter Zeit so anstrengend, daher hätte sie dich auf Urlaub geschickt", sie wirft den beiden Männern einen bösen Blick zu. Vertraulich ergänzt sie: "Die beiden Drachen hier hätte sie mal lieber weggeschickt. Die machen mir das Leben zur Hölle!"

"Das haben wir gehört, kleine Mutter!", ertönt es hinter ihr. Ein weitere Mann tritt ein. Sein ganzer Körper ist von schuppenartigen Tätowierungen übersät. Sein Irokesenschnitt passt nicht dazu, dennoch geht er selbstsicher auf Arisa zu. Er verneigt sich und sagt charmant:

"Guten Tag, mein Name ist Severin. Ich bin ein Geistdrache. Die beiden Kerle hier sind Lilis Gefährten, Chris und Connar. Ich vermute, unsere kleine Mutter hat sie noch nicht vorgestellt, oder?"

Verwirrt blickte Arisa von einem zum andern. Schüttelt den Kopf. "Äh, nein. Drachen? Seid ihr sowas wie unsere Draken?"

Die drei Lächeln nachsichtig. Der schlaksige Mann schüttelt ebenfalls den Kopf: "Nein, wir sind echte Drachen. Auch wenn man uns das nicht ansieht. Unsere Autorin hat sich noch nicht entschieden, wen sie von uns lieber mag. Ich bin übrigens Chris. Lilis Ehemann.."

"Moment mal! Lili gehört mir!", knurrt der Bullig und fügt hinzu: "Ich bin Connar Feuerschwinge, Lilis Gefährte und ein mächtiger Elementardrache."

Arisa ist völlig überfordert von so vielen Namen und blickt hilflos zu Lili. Die hat jedoch den Kopf in den Nacken gelegt, die Augen geschlossen und murmelt:

"Kannst du mir, liebe Bianca, vielleicht ein großes Bier schreiben? UND MIR ANSCHLIESSEND DIESE IDIOTEN VOM HALS SCHREIBEN?! Ich war echt geduldig mit dir! Bin Matriarchin eines Drachenclans geworden, obwohl ich es nicht wollte. Bin den Bund mit beiden Männern eingegangen, obwohl ich es nicht wollte. Womit willst du mich als nächstes ärgern? Hm, vielleicht einen Drachen, in den ich mich verliebe, der mich aber nicht will?"


Die Autorin hört sich das Gejammer einen Moment an, grinst und schreibt Lili einen großen Humpen Bier. Dann sagt sie leise, aber bestimmt: He, kleine Mutter, du hast ja gar keine Ahnung, was ich mit dir vorhabe. Hättest du mich mal lieber meinen Urlaub genießen und mich schlafen lassen. Rache ist süß ... und da draußen gibt es noch so viel mehr Drachen, die eine Gefährtin suchen.

Fassungslos reißt Lili die Augen auf. Hilflos blickt sie zu den anwesenden Magiern.
"Leute, kann mir einer von euch helfen? Ich bin doch keine Nyphomanin!"


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Bisou am 13. November 2009, 15:24:53
"Hast du es denn schonmal erlebt, durch alles hindurchzusehen?" Er sieht ihr geradeheraus in die Augen. "Ich weiß nicht, was besser ist, denn ich habe nie die Muse gehabt, genauer hinzuschauen. Aber du hast Recht - manchmal ist es tatsächlich besser, die Augen vor der Wahrheit zu verschließen....zum Beispiel vor einer durchgeknallten Autorin, die im Moment kreativ recht wenig auf die Reihe kriegt", murmelte er am Schluss.
Als Lucille ihm die Karten mit Nachdruck reichte, nahm er sie und steckte sie in die Ledertasche, die seitlich an seinem Gürtel baumelte, zu den Muscheln und dem Armband seiner kleinen Tochter.
"Mein Herz...vielleicht hast du recht. Ich danke dir."
Er neigte leicht den Kopf, um eine Verbeugung anzudeuten, wie es bei seinem Volk Sitte war. Ruhe erfüllte ihn und ließ ihn eine Weile über das Nachdenken, was Lucille erzählt und angedeutet hatte, doch als die Tür sich öffnete und der Raum von der Stimme einer fremden Frau erfüllt wurde, wandte er sich auf seinem Stuhl um und verfolgte stumm das Geschehen.
Bald hatte er genug gesehen, und so wandte er sich erneut zu Lucille um. "Du sagtest, es könnte deinen Kopf kosten, was du weißt. Heißt das, du bist in Gefahr?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 13. November 2009, 19:41:18
Lucille lächelt, doch es ist ein trauriges Lächeln. Dann erscheint plötzlich ein trotziger Ausdruck auf ihrem Gesicht und sie verschränkt die Arme vor der Brust.
Ich fürchte, meine Autorin wird es sich nicht nehmen lassen, mir so viele Schwierigkeiten wie möglich zu machen... Kann ich Dir ein Geheimnis anvertrauen? Manchmal hasse ich sie!

[Anmerkung der Autorin: Meine Güte, sei doch bitte nicht so divenhaft, das ist ja nicht auszuhalten! Und überhaupt- ICH kam nicht auf die Idee, dass du dich in Dinge einmischst, die Dich nichts angehen...jaja, du sagst, es war ein Unfall, ich weiss schon, ich weiss...Übrigens finde ich, dass du deinen Umgang überdenken solltest. Immer diese Bösewichte. Fang doch mal was mit nem netten Typen an, wie wärs? Der da neben Dir zum Beispiel!]

Lucille an ihre Autorin Falls du es noch nicht mitbekommen haben solltest- ich stehe auf Frauen, Hergottsakrament!!!

[Anmerkung der Autorin: Hm, ich hatte gehofft, es wäre nur eine Phase...]

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kolibri am 16. November 2009, 21:32:24
Ein kleines Lächeln huscht nun auch über das Gesicht des jungen Mannes welcher sich zum Kamin gestellt hat. Was nützt einen ein guter Lehrer, ja sogar drei, wenn sie die falschen Ziele verfolgen? Manchmal muss man sich auch gegen seine Lehrer stellen, wenn man für das gute kämpft. Er blickt nachdenklich ins Feuer und dreht sich schließlich zu Robi zurück. Meine Erfahrung mit Magie war nicht unbedingt schlecht, sie war nur von den falschen Mächten gesteuert. Machtgier ist gefährlich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 17. November 2009, 10:48:11
Chris setzt sein freches Grinsen auf und klopft Arisa auf die Schulter. Dann nickt er in Richtung Lili und sagt: "Da siehst du es mal wieder, unsere kleine Mutter bekommt noch nicht mal Schützenhilfe von den Magiern hier. Da braucht sie uns Drachen ganz einfach. Unsere Autorin denkt dabei wirklich nur an die Kleine. Ich hab keine Ahnung, warum sie sich so aufregt?"

Arisa, die mittlerweile völlig den Überblick verloren hat, sehnt sich nach einem Humpen Bier, der ihr zwar nichts bringt, sie aber vielleicht von diesen Verrückten ablenkt, die hier wie eine Horde Wildschweine eingebrochen ist. Sie setzt ein nachgiebiges Lächeln auf – das gar nicht zu ihrem Charakter passt und nickt.

"Ruhe", mischt sich Severin ein und deutete auf die übrigen Anwesenden. "wir hätten vielleicht doch das andere Tor nehmen sollen. Dann wären wir jetzt auf Keranou und nicht in dieser ... Gaststätte. Ihr wolltet nicht auf mich hören. Jetzt benehmt euch gefälligst, wie es sich für Wesen unserer Gattung gehört. Kleine Mutter? Darf ich dir einen Stuhl anbieten?"

Misstrauisch blickt Lili zu Severin auf, der sie jedoch – wie immer – völlig ausdruckslos, aber mit einer hochgezogenen Augenbraue ansieht. Hmpf. Toll! Da ist sie wieder, diese Sch...augenbraue!

Arisa verdrückt sich unterdessen heimlich an den Kamin. Sie nickt dem jungen Mann und diesem Robi zu. "Darf ich euch etwas Gesellschaft leisten? Die dahinten sind mir zu kompliziert."

[Anm. d. Autorin: Chris, du solltest Lili nicht noch mehr verärgern, du weißt, was letztes Mal passiert ist. Und nein, sie war nicht alleine dafür verantwortlich, dass sie das Wohnzimmer zerlegt hat!]

Chris grinst die Autorin an und sagt: "Uuups, aber bitte sehr, das würde ich gerne wiederholen. Es war doch sehr ... anregend!"

Lilis Ohren werden feuerrot. "Haltet die Klappe. Alle! Und Severin, es ist deine Schuld, wenn wir hier falsch sind, schließlich bist du der Torbehüter. Und jetzt hockt euch hin, ich will in Ruhe mein Bier trinken! Wobei, hey Bianca! Ein Ebbelwoi wäre nicht drin gewesen, was?"

[Anm. d. Autorin: Was denn noch, Lili? Erst ein Bier, jetzt einen Ebbelwoi. Entscheide dich mal. So, hier. Und jetzt keine weiteren Bestellungen. Ich bin doch keine Wirtin!
Ach ja, ich bin ja nicht so, falls es dich aufmuntert, Severin bekommt sein Fett weg, genau wie Chris. Und Connar, spar dir das hämische Lachen, ich sag nur: Flügellahme Ente.]


Lili reicht ihr Bier wortlos an Severin weiter, der merklich blass um die Nase geworden ist. Alle vier quetschen sich an einen freien Tisch, der ziemlich wackelig aussieht. Chris und Connar hat es die Sprache verschlagen. Schweigend starren sie auf die Tischplatte.

[Anm. d. Autorin: Hört ihr das auch? Ruhe, göttliche Ruhe!]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 19. November 2009, 19:46:14
Robi räuspert sich und schaut Elias betroffen an. Nun, das ist was anderes, murmelt er bedächtig. Zum Glück unterstehen die lehrenden Magier bei uns der Aufsicht des Königs, was leider auch keine Garantie dafür ist, dass Machtgier ausgeschlossen wird ... Aber die wirklich Mächtigen unseres Landes verschwenden ihre Zeit nicht mit Lehrlingen. Er hebt die Schultern und lächelt kurz. Ich denke, du hast den richtigen Weg gewählt, auch wenn er schwierig ist. Und falls du es noch einmal versuchen willst: ich nehme an, du weißt nun die falschen Lehrer von den richtigen zu unterscheiden. Er tätschelt ermutigend Elias' Schulter und grinst. 
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Bisou am 21. November 2009, 10:21:01
Ein Lächeln umspielt Bézohs Mund, als er dem Gespräch zwischen Autorin und Lucille zuhört.
"Solche Autoren kenne ich. Entweder machen sie Sachen, die dir absolut gegen den Strich gehen, oder sie machen gar nichts. Meine zum Beispiel. Sagt die ganze Zeit, dass sie sich bald dran setzt, und was ist? Nix."

(Anm. der Autorin: Herrgottsakrament, wie oft habe ich dir schon gesagt, dass es im Moment leider einfach nicht geht, hmm? Außerdem könntest du auch mal ein bisschen produktiver sein und mir diese blöde Plotlücke füllen, die sowieso nur wegen DIR entstanden ist!)

Bézoh verzieht das Gesicht, lehnt sich auf seinem Stuhl zurück und bestellt einen Humpen Met.
"Bei uns wissen nur die Zwerge um das Geheimnis der Metherstellung. Alle anderen, die es versucht haben, sind kläglich gescheitert oder haben ihn verdorben. Überhaupt sind sie unser klügstes Volk. Was sie sich nur dabie gedacht hat. "Weg vom Klischee", meinte sie zu mir, als ich mich beschwert habe. Also bitte! Nicht mal ne vernünftige Prophezeihung gibt es und noch dazu müssen wir uns mit elfischen Drachenreitern rumschlagen, die nach einer Flugstunde nicht mal mehr wissen, wo oben und unten ist."

(Anm. d. Autorin: das weißt du ja schonmal gar nicht. Also beschwer dich nicht. Übrigens musstest du sie bisher noch nicht treffen.)

"Sag mal...darf ich dich fragen..." er zögert kurz. "Ist es bei euch erlaubt, jemanden des gleichen Geschlechts zu lieben?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 21. November 2009, 18:14:46
Lucille steht auf und fuchtelt wild mit den Armen, um auch einen Met zu bekommen. Als der Humpen dann endlich vor ihr steht, trinkt sie in großen Schlucken und wischt sich danach sehr undamenhaft den Mund am Ärmel ab.
Hach, das tat gut! Was hast Du gesagt? Ob es bei uns erlaubt ist, das gleiche Geschlecht zu lieben? Ein breites Grinsen legt sich über ihr Gesicht. Oh, ich glaube, das ist eher die Regel als die Ausnahme in der Stadt, in der ich lebe. Zumindest scheint meine Autorin der Meinung zu sein.

[Anmerkung der Autorin: Das ist eine glatte Lüge! Ich bin nicht der Meinung, dass Du was mit Charlotte anfangen solltest! Die ist ohnehin nicht gut für Dich... Aber bitte, wer nicht hören will, muss eben fühlen]

Lucille an ihre Autorin: Ja, ich weiss schon, ich soll ganz hingerissen sein von diesem Rabenheini, wenns nach Dir ginge. Ihr Lächeln wird gehässig. Tuts aber nicht...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Bisou am 29. November 2009, 12:11:35
[Anm. der Autorin: Ich mag Lucille ;D + sorry für die späte Antwort]

"Die Regel?" Bézoh runzelt verblüfft die Stirn. "Wer bei uns gegen die Gesetzmäßigkeiten verstößt, wird hart bestraft. Und dies meist schlimmer, als mit einer Geldstrafe. Auf gleichgeschlechtliche Liebe steht bei uns die Verbannung aus dem Reich der fünf Kontinente. Niemals ist jemand zurückgekehrt."
Er trinkt einen Schluck Met und setzt wieder zu Sprechen an.
"Ihr scheint mehr Freiheiten in eurem Land zu haben. Wo lebt ihr eigentlich?"
Interessiert hört er dem Disput zu, und nickt bei Lucilles Worten zustimmend. "Wo kämen wir denn da hin, wenn alles nach unseren Autoren gehen würde..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 22. Dezember 2009, 07:50:36
Bei Bézohs Schilderung runzelt Lucille die Stirn Das klingt aber hart... Und alle halten sich an die Regeln? Wer hat die denn gemacht? Sie nimmt einen weiteren Schluck Met Wir leben in Deutschland, im Jahr 1926. Geht alles ein bißchen drunter und drüber, weisst du. Sie lehnt sich nach vorn und ihre Stimme wird zu einem nervösen Flüstern Ich glaube, da braut sich was zusammen... politisch und so... ich weiss nicht. Manchmal habe ich den Eindruck, man sollte schnellstens verschwinden, wenn man - anders ist. Aber das ist nur so ein diffuses Gefühl...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Bisou am 04. Januar 2010, 10:17:39
"Wer sich nicht an die Regeln hält, wird verbannt oder geötet. Das ist normal." Er hebt skeptisch eine Augenbraue. "Die Regeln existieren seit der Ära der Vierstirnigen und haben sich seitdem weiter- und zurückentwickelt. Keiner wagt es, sich öffentlich zu widersetzen, dafür sind de Prinzipien unserer Gesellschaft viel zu eingefahren."

(Anm. der Autorin: das sagst du gerade jetzt?! Haaalloooo, mein Lieber, könntest du auch mal mit mir über sowas reden?)

Bezóh grinst, wendet sich jedoch schnell wieder Lucille zu und bemüht sich, ihr Heimatland korrekt auszusprechen.  "Deu...was? Ein Zungenbrecher, euer Deutschland... Irgendwie geht es bei vielen hier zu wie in einem Hexenkessel. Widersetzt ihr euch der Regierung oder wieso habt ihr alle so viele politische Probleme?" Er runzelt die Stirn und sieht Lucille fragend an. Der Metbecher, der vor ihm auf der dreckigen Tischplatte steht, ist beinahe leer. Er nimmt noch einen tiefen Schluck und tastet über das Messer, das an seinem Gürtel hängt.
"Politische Probleme werden bei uns ganz einfach gelöst: entweder man wartet so lange, bis der König von jemand anderem umgebracht wird, oder man bringt ihn selbst um. Aber diese "Macht" ist sowieso nur Schein. Irgendwie sind wir doch alle auf uns allein gestellt. Den König interessiert es einen Scheißdreck, was in Lianor passiert. Er ist ja nicht mal da, dieser Prinz."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Joscha am 04. Januar 2010, 11:39:02
Ein sehniger Mann, gekleidet in einen weinroten Umhang und mit einem leicht spöttischen Lächeln im Gesicht, tritt mit geschmeidigen Bewegungen ein und nickt den Personen im Raum kurz zu.

Könige haben die Aufgabe, ein Land zu regieren, so einfach ist das. Die Menschen sind ihnen zu Loyalität verpflichtet. Wer gegen seinen König die Hand erhebt, ist ein Verräter, denn wer könnte sich anmaßen, besser zu regieren? Ich habe schon viele Menschen umgebracht, die vorhatten, Könige zu ermorden und keiner von ihnen wäre in der Lage gewesen, ein Reich zu führen. Stattdessen sitzen sie da in ihrer Ignoranz und stellen sich vor, sie seien der Heiland, der die Welt vor dem Untergang rettet.

Er spuckt verächtlich aus.

Wenn auch nur einer von ihnen tatsächlich die Macht übernommen hätte, dann wäre mein Land mittlerweile eine Ruine.

Das hintergründige Lächeln kehrt wieder auf sein Gesicht zurück, als er sich auf einen Sessel mit dem Rücken zur Wand setzt und aus einer Tasche seines Umhangs eine Flasche edlen Rotweins zieht.

Wenn einer von euch seinem König treu ist, dann ist er herzlich dazu eingeladen, mit mir einen Schluck zu trinken. An Landesverräter verschwende ich einen solch edlen Tropfen nicht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lucien am 06. Januar 2010, 17:47:22
Robi dreht sich interessiert zu dem Neuankömmling um und lächelt milde.
Nun, da fühle ich mich durchaus angesprochen. Zwar muss ich zugeben, dass ich schon mehr als nur eine Meinungsverschiedenheit mit unserem König hatte ... aber du meine Güte, sowas kommt vor. Deshalb käme ich noch längst nicht auf die Idee, König Lanneka zu stürzen.
Er runzelt kurz besorgt die Stirn.
Allerdings fürchte ich, dass unser König im Begriff ist, einer großen Täuschung zu erliegen. Sein Feind ist mächtig und ein Meister der Umgarnung.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Schreiberling am 07. Januar 2010, 15:50:30
Ein Mädchen mit halblangen, dunklen Haaren und einem funkeln in den braunen Augen betritt den Raum. Sie bleibt kurz stehen, siehst sich prüfend im Raum um und steuert dann auf einen freien Platz an der Theke zu.
Nach kurzem Überlegen bestellt sie sich einen Cognac und beginnt die Leute im Raum einer Musterung zu unterziehen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 26. Januar 2010, 01:00:10
Rinyl und Vyren sind schon lange verschwunden, als ein Schwert auftauchte, um sie zu überreden, doch bitte mit ihm "Schaschlik" zu spielen. (Vyren hatte etwas von "Blödes Drehbuch" gebrummt)

An ihrer Stelle kommen zwei Kinder in den Raum.
Sieben Jahre alt, beide mit schwarzem, wirren Haar und beide mit großen braunen Augen, die sehr verwundert umherschauen. Beide tragen lange, mit Brandlöchern versehene Nachthemden und sind barfuß.
Sie sind sich ähnlich wie ein Ei dem anderen.
Einander fest an den Händen haltend treten sie ein.
Einer der beiden rümpft die Nase. "Hier stinkts."
Der andere nickt. "Igitt. Was sollen wir denn jetzt hier?!"
Und dann schaut er sich um. "Ist vielleicht Mama hier?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Dämmerungshexe am 02. Februar 2010, 11:24:33
Die Tür öffnet sich ein weiteres mal und eine finstere Gestalt in schwarzer Rüstung tritt ein. Mit brennendem Hass in den Augen blickt sich der hochgewachsene Mann um und findet offenbar nicht was er sucht. Daraufhin zieht er ein Pergament aus der Tasche und pinnt es mit Hilfe eines langen Dolchs an die Wand. Die Geste ist so heftig, dass die dunkle Klinge fast bis zum Griff in der Wand verschwindet.
Mit einem Fluch in einer Sprache, die niemand versteht, schnappt sich der Mann noch eine Flaschen scharfen Alkohols und verlässt daraufhin wieder den Raum.
Auf dem Pergament stehen folgende Worte geschrieben:

Verdammte Hexe!

Was glaubst du eigentlich wer du bist?! Du verfluchst mich, machst mich zum Ausgestoßenen, hetzt mir Kopfgeldjäger auf den Hals und zwingst mich den Helden zu spielen! Du forderst in meinem Namen sämtliche Armeen Asariens und sogar die Götter heraus! Du sorgst dafür, dass ich mit Gestalten durch die Welt ziehen muss, die nicht einmal ein reudiger Hund seine Freunde nennen wollte! Du sorgst dafür, dass jeder Tag meines **** Lebens zu einem noch größeren Haufen **** wird als der vorangegangene!
Und das alles offensichtlich nur zu deinem Privatvergnügen!
Oder wie willst du mir erklären, dass du seit mehr als einem Monat schon keine Zeile mehr über mich und all den **** den du mir antust geschrieben hast?!
Wenn ich dich in die Finger kriege reiß ich dir den Kopf an! Verlass dich drauf ...

Vargas

(**** sind Flüche in einer fremden Sprache, die keiner verstehen kann und will)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 02. Februar 2010, 13:00:42
Die Kinder zucken zusammen, als sie das Geschehen beobachten.
Schließlich wagen sie wieder, sich zu bewegen und suchen einen Sessel, der noch frei ist.

Neugierig schauen sie sich um und wenden sich zu der Frau, die neben ihnen sitzt und schon wieder Met trinkt. "Ähm... hallo.", spricht einer der beiden sie an.

der Kleine spricht Lucille an...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 03. Februar 2010, 09:32:03
Lucille wendet sich den Kindern zu. Ihr Gesicht ist unergründlich. Was gibts?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 03. Februar 2010, 10:32:19
Der Junge zuckt zusammen. "Du hast nicht zufällig unsere Mama gesehen, oder?" Er spielt nervös mit dem Saum seines angesengten Nachthemdes.
Beinahe bereut er seine Frechheit, Lucille anzusprechen schon.
"Oder kannst du uns wenigstens erklären, wie wir hierhergekommen sind", fragt jetzt sein Bruder. "Gerade eben hat es noch gebrannt..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Antonia Assmann am 03. Februar 2010, 14:49:11
Eine dunkelhaarige Frau betritt den Raum. Sie erscheint merkwürdig antiquiert, obwohl sie sich nach der Mode der Zeit richtet.
Ihr milder Blick zollt jedem Anwesenden Aufmerksamkeit. Mit einem traurigen Lächeln wendet sie sich ab. Wen sollte sie schon kennen?
"Was schaust du so traurig, ist dir eine Laus über die Leber gelaufen? Du hast bestimmt ein bezauberndes Lächeln, trau dich", wird sie von ihrem Nebenmann angesprochen.
"Ich hatte meine Geschichte erzählt. Ich erwartete nur noch den Schluss. Wir waren fertig und ich war zufrieden. Nur noch der Epilog."Die Frau lächelt traurig und rafft ihren langen Rock, um sich auf einen Barhocker zu setzten.
[i"Nur noch den Epilog",[/i]wiederholt sie um ihrer Aussage Nachdruck zu verleihen.
"Und dann?"
"Dann kommt meiner Schreiberin die Idee des Jahrhunderts und sie schmeisst alles um. Ich bin die Idee des Jahrhunderts, das müsste reichen. Ich und die Geschichte, die ich ihr diktiere. Aber nein, jetzt ist sie größenwahnsinnig geworden. Meint es braucht mehr Pepp, mehr Action. Ich bin eine Heilige. Wieviel Action will sie denn noch?"
Die Heilige bestellt sich einen doppelten Wodka und lächelt entschuldigend.
"Das habe ich noch nie gemacht, aber auf diesen Schreck brauche ich etwas Starkes!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 03. Februar 2010, 19:37:32
Lucille dreht sich ganz den Kindern zu und betrachtet sie lange. Dann lächelt sie und zeigt auf die leeren Stühle am Tisch.
Setzt euch doch erstmal. Wollt ihr was trinken?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 07. Februar 2010, 12:45:40
Die Kinder setzen sich brav.
"Ja, bitte", sagte der eine, Mavrud. "Dankeschön."

Vor ihm materialisiert sich - wie hier üblich - ein Glas. Ebenso vor seinem Bruder. Beide Gläser sind mit einer scharf riechenden, alkoholischen Flüssigkeit gefüllt.

Beide Kinder riechen vorsichtig daran.
"Das riecht wie Gift", stellt mavrud fest.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 07. Februar 2010, 12:58:20
Lucille runzelt die Stirn und schiebt die beiden Gläser zur Seite. Ich glaube, da bestellen wir lieber was anderes für euch, hm? Oder ist das bei euch üblich?

In diesem Moment tritt eine große, blonde Frau in einem Herrenanzug durch die Tür. Sie sucht den Raum ab, ihr Blick bleibt schließlich an Lucille hängen.

Hier bist du!

Mit raschen Schritten durchquert sie den Raum, beugt sich über Lucille und küsst sie, ohne sich um die anderen Anwesenden zu kümmern.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 07. Februar 2010, 13:05:55
Mavrud schüttelt den Kopf. "Nein. So was gab es bei uns nicht... nur unsere Köchin hat manchmal Zeug in den Garten gekippt. Gegen ungeziefer. Hat genauso gerochen."
"Mama hat immer gemeint, zu was anderem taugt das Zeug nicht, das wäre Gift.", fügt Mendrik hinzu.

Vor den Kindern materialisieren sich wieder Gläser, diesmal mit einer wasserklaren Flüssigkeit, die jedoch einen seltsamen Geruch hat.
Mavrud schiebt es schnell von sich weg.

"Kriegen wir bitte ein Glas Milch?", fragt Mendrik, während er beobachtet, wie Lucille eifrig allen Alkoohl wegkippt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 08. Februar 2010, 17:52:23
Lucille sieht zu der blonden Frau hinauf, die sich noch nicht gesetzt hat Könntest du den Kindern bitte zwei Gläser Milch holen? Sei so nett, ja?"

Die blonde Frau namens Charlotte runzelt die Stirn. Seit wann hab ich denn bitte was mit Kindern zu tun? Sie blickt die beiden finster an. Wer seid ihr überhaupt? Ist das nicht schon ein bißchen spät für euch zwei hier in der Kneipe? Und habt ihr keine ordentliche Kleidung?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 08. Februar 2010, 20:06:07
Mavrud zuckt verschreckt zusammen. "Keine Ahnung, wie wir hier her kommen... bei uns war erst noch Feuer und dann war Mama weg und wir waren hier", erklärt er noch immer reichlich verstört.
Mendrik reißt sich zusammen und starrt zu der blonden Frau hoch. "Was hast du denn da mit ihr gemacht?", fragt er verwundert.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Bisou am 08. Februar 2010, 20:13:35
"Etwas, von dem ihr noch nichts verstehen müsst", mischt auch Bézoh sich jetzt ein. Er lächelt ein wenig zaghaft und kann der Versuchung, den Kindern durchs Haar zu streichen und sie darauf zu prüfen, ob sie nicht seine Kinder sein könnten, nur schwer widerstehen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 09. Februar 2010, 00:21:20
Mendrik bemerkt, wie die Hände des Mannes zucken und er rutscht ein stück von ihm weg - mehr noch, er schiebt sich dabei kosequent vor Mavrud.
"Und du?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 14. Februar 2010, 12:51:04
Charlotte stellt 2 Gläser Milch auf den Tisch, ohne die Kinder eines weiteren Blickes zu würdigen. Mit vorwurfsvoller Miene wendet sie sich an Lucille.
"Was machst du denn hier die ganze Zeit? Ich sitze zuhause und warte!"

Lucille verzieht die Mundwinkel. "Entschuldige bitte, ich habe mich hier ein wenig amüsiert. Oder darf ich das neuerdings nur noch in deiner Gesellschaft?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 14. Februar 2010, 17:51:21
Mavrud nimmt sein Glas Milch an. "Danke."
Er wird ignoriert.
Also trinkt er erst einmal einen Schluck Milch und beobachtet den Streit der beiden Frauen.
Kaum tritt eine Pause ein, wiederholt er - lauter: "DANKE, Fräulein, das sich verhält, als hätte sie was am Kopf."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 14. Februar 2010, 19:21:32
Charlotte wird bleich bei den Worten des Jungen und funkelt ihn aus wütenden Augen an. Jetzt pass mal auf Du kleiner Klugscheisser! Da, wo ich herkomme, haben Kinder nichts zu melden. Und wir haben hier was zu klären, da hältst du dich mal schön raus!"

Lucille springt entrüstet auf und stellt sich schützend vor die Jungen Charlotte, was soll denn das? Die beiden sind verloren gegangen und haben Angst! Wie kann man nur so gefühlskalt sein!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 14. Februar 2010, 21:07:00
"Dann ignorier nicht, wenn sich jemand bei dir bedankt!", giftet Mavrud zurück. "Wenn jemand danke sagt, sagt man Bitte!"
Dann merkt er, dass er laut geworden ist.
"TSchuldigung."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 19. Februar 2010, 09:27:55
Lucille lächelt ihn an. "Du brauchst dich nicht zu entschuldigen- ganz im Gegensatz zu anderen Personen hier im Raum!"

Charlotte schnappt nach Luft. "Ich fasse es nicht! Seit Du diesem Rabenheini begegnet bist, bist Du wie ausgewechselt! Wie soll ich das denn bitte finden, hm? Und was wird aus den ganzen Plänen, die wir hatten?"

Lucilles Gesicht wird kühl. "Du meinst die ganzen Pläne, die DU hattest?"

Charlotte wendet sich mit finsterer Miene an ihre Autorin. "He! Du da! Stimme im Off! Mach was!"

[Anmerkung der Autorin: Sie hat einfach keine Manieren...*seufz*]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maran am 19. Februar 2010, 10:23:05
Meine Geschichte sollte nicht verändert werden. Und auch niemandem sonst zugänglich gemacht. Es war schon ein Fehler, daß ich sie meiner Autorin erzählte. Aber ich weiß, wie ich sie daran hindern kann, sie umzuschreiben. Ich habe sie schon ein paarmal gezwungen, die Kladde wieder aus der Hand zu legen. Oder hat der Wolf sie dazu gezwungen? Egal, wo ist der Unterschied? Wir sind eins.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 02. März 2010, 20:39:26
Mendrik legt den KOpf schief. "Sagt mal... diskutiert ihr so was nie aus?", fragt er vorsichtig zu Charlotte und Lucille gewandt. "Also. Ruhig. Und... in Ruhe eben. So wie es Erwachsene machen... oder machen sollten..."
Mavrud schnauft. "Kha-shi Mirash und Mari."
"Deshalb sag ich ja auch, sollten..."
Inzwischen sehen sie besser aus - anders gekleidet, in Roben statt in verbrannten Nachthemden und sie scheinen 1, 2 Jahre älter.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nashi am 12. März 2010, 22:21:52
Also wirklich, werte Autorin. Erst mal, echt toll, dass du meine Geschichte aufs Eis gelegt hast. Und nur, weil du ja nicht mehr mit deinem Schreibstil zurecht kommst: Was soll das, nur weil du eine neue Geschichte hast? Ich muss wohl mal mit Junia ein ernstes Wörtchen reden. Ich war zuerst da!
Aber das scheint dir ja egal zu sein, du lässt mich ja einfach sterben, einfach so. Ich bin die Hauptperson, wie kannst du es wagen? Selbst, wenn ich als durchscheinendes unsterbliches Wasserdingsbums wiederkomme, nen Freund krieg ich dadurch auch nicht. Und Vish hat ja Anna, aber den lässt du ja auch einfach sterben.
Ach ja, wenn wir schon dabei sind...
Zu Junia renn
Was soll das denn bitte? Du hast mich einfach so ersetzt. Blöde Kuh, soviel toller bist du nicht und nur weil deine Familie verflucht ist, musst du hier nicht die leidende spielen. Meine Eltern wollten die Welt erobern, mich für ihre Zwecke missbrauchen und mich dann töten.

Junia springt auf
Man, ich habe dir doch nichts getan. Was kann ich denn dafür, wenn Nele auf komische Gedanken kommt? Und jetzt hast du einfach Pech gehabt. Wenn du doch sowieso noch vor der Hälfte des Buches stirbst, kann dir doch das Ende und ob es überhaupt geschrieben wird, doch auch egal sein.

Ist es aber nicht! Mir sind meine Freunde wichtig. Nira setzt sich bedrückt hin.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Schreinhüter am 20. April 2010, 15:45:05
Mit mäßiger Freude finde ich mich derzeit deinetwegen unter einem Felsvorsprung wieder, der die einzige Hoffnung auf der Flucht vor diesem Tropensturm ist. Davor verbrennst du mir die Hand, lässt mich hoffnungslos verlieben und kommst auf die irrwitzige Idee mir die Leitung der Einheit zu übertragen. Von den unheimlichen Begegnungen an Deck mal ganz zu schweigen...
Entweder findet deine Kreativität neue Grenzen der Vorstellungskraft, oder du bist geistig, schwer...daneben.

Ach, und danke für den hässlichen Handschuh...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 22. April 2010, 10:05:36
Mit einem leisen *Plop* materialisiert eine ramponierte Flasche in der Kneipe. Die schwarze Farbe blätterte an einigen Stellen ab und darunter kommt grelles Rosa zum Vorschein.
Im nächsten Augenblick quält sich ein Djinn lauthals fluchend aus dem Flaschenhals.

"Oh Mann, jetzt ist die verdammte Schleudervorrichtung auch noch kaputt gegangen." Der Djinn sieht sich um, dann stößt einen Seufzer aus. "Nicht gerade kuschelig hier ... Wer hat sich gerade einen neuen Handschuh gewünscht?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Derexor am 12. Mai 2010, 16:31:34
In der Kneipe wird es totenstill. Man hört nur noch das immer lauter werdende Geräusch von Stiefeln die auf dem Boden schrammen. Die Tür öffnet sich und das Geräusch verklingt. Ein Man tritt ein, er ist nicht sehr groß, hat aschgraue Haare und er trägt einen langen abgewetzten braunen Mantel. Als er die anwesenden Kreaturen sieht, verdüstert sich seine Miene und er zischt etwas undeutliches, offenbar drückt er seine Ablehnung aus. Er geht zur Theke und bestellt sich einen Krug mit dem hochprozentigsten Getränk, das die Kneipe zu bieten hat. Nach ein paar Litern löst sich seine Zunge langsam. "Wisst ihr...Nichts und niemand lebt ewig...außer mir" Er rülpst. "Ihr alle werdet sterben, doch ich muss leben" Mit seinem Handrücken wischt er sich den Mund ab und fährt fort "Und das alles nur wegen Derexor, kann sich das einer mal vorstellen? Er macht mich mit so ein paar Zeilen Unsterblich, bürdet mir unendliche Qualen deswegen auf und trotzdem denkt er, er könnte mich irgendwie schlecht enden lassen. Mich! Der glaubt wirklich ich würde irgendwann zu Asche zerfallen, dieser Einfallspinsel..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 15. Mai 2010, 18:59:55
Ein etwas heruntergekommener junger Mann betritt denn Raum und tastet mit zitternden Fingern nach einer Zigarette, doch er findet keine. Er schluckt. Wäre er am Leben hätte er wahrscheinlich einen tiefen Atemzug genommen, doch er war sich seines Schicksals- leider- durchaus bewusst. Ein schwaches, bitteres Lächeln legt sich auf seine Lippen.

,,Tss. Das ich einmal hier lande..." der Blonde Vampir streicht sich eine verirrte Strähne aus dem Gesicht und lehnt sich missmutig gegen eine Wand.  ,,Ich war ihr Protagonist! Ich habe- wenn auch widerwillig- mit ihr kooperiert, und was ist der Dank? Auf einmal werde ich zum großen, Bösen Vampir, der den armen kleinen Anthony hinterhältig überfallen hat! Hah!"  Beim Namen seines Opfers flackern seine Augen kurz, er fängt sich jedoch schnell und seine Finger tasten erneut über den schweren Stoff seines schwarzen Mantels, doch er weis genau, dass sie nichts finden werden. Nicht mehr. Resigniert hält er inne. ,,Anthony... Ich werde ihr niemals verzeihen, wie sie dieses... Flittchen auf ihn losgelassen hat. Sie war ein Mensch! Was hätte die ihm schon geben können?" Ein wehmütiges seufzen verlies seine Lippen. ,,Er hat mir nie verziehen, dass ich ihr das Leben nahm... Und ich schwöre, dass alles gehörte zu ihrem Plan! Sie ist ein Dämon den selbst die Hölle wieder ausspucken würde." Ein kurzes Zittern geht durch seinen Körper.
,,Und diese... Quallen... ich halte sie nicht mehr lange aus..." Nun versucht er doch zu atmen, sieht die Sinnlosigkeit jedoch ein." Ihre Gnadenlosigkeit brachte mich dazu dieses... dieses... Zeug zu rauchen- und jetzt?" Ein schwaches, zynisches Grinsen huscht über seine Züge. ,,Seht was aus mir geworden ist! Ich habe versucht damit aufzuhören! Ich..." Der blonde schluckte erneut. ,,Aus mir ist ein erbärmlicher Süchtiger geworden der sich nicht beim Riemen reißen kann." Ein Stück seines alten selbst schien zurück zu kehren während er mit gefasster Stimme weiter sprach. ,,Aber ich werde nicht wieder damit anfangen. Ich war einmal gefürchtet... Ich hatte..." Zum ersten Mal schien sein Lächeln echt zu sein, bevor es kurz darauf erstarb. ,,Doch SIE nahm mir alles, angefangen bei meiner Würde, geendet bei dem einzigen Wesens welches ich-" Er unterbricht sich selbst. welches annähernd menschliche Gefühle in mir weckte." Mit gezwungen stolzem, doch deutlich leidendem Blick fixierte er die Gegenüber liegende Wand. ,,Und als wenn das nicht schon genug für einen Mann alleine wäre, plant sie jetzt auch noch, mich ermorden zu lassen! Doch ist es ein würdevoller Tod? Nein, natürlich nicht. Verbrennen soll er mich... Er! Ausgerechnet Er! Und das schlimmste daran ist, das ich ihn darum bitten soll mich zu töten! Sie will mir denn letzten Rest Würde nehmen indem sie mich ihm in diesem Zustand gegenüberstellt." Seine Stimme klingt verächtlich, er senkt denn Kopf und befeuchtet sich die Lippen. ,,Kieran ist übrigens mein Name. Kieran Hensley."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Moa-Bella am 16. Mai 2010, 10:18:33
Die Tür wir langsam geöffnet, ein Mädchen huscht vorsichtig herein, vielleicht sechzehn oder siebzehn Jahre alt, mit braunem Haar und dunklen Katzenaugen, lässt sich auf einen Stuhl ganz am Rand fallen und stiert jeden böse an.
"Das ist doch garnichts im Gegensatz zu dem, was sich meine Autorin für mich ausgedacht hat. Erst ertrinke ich fast, darf für so einen reichen Schnösel tun, was ihm gerade in den Sinn kommt und jetzt soll ich ihn auch noch küssen. Dann stirbt meine Großmutter, mein bester Freund wird sich mit mir auf immer und ewig verkrachen und überhaupt, ich lebe in einem Loch unter der Erde und dann drückt sie mir auch noch Klaustrophobie auf. Und auch noch mein Name. Eli, das hat nur drei Buchstaben und wenn ich jemandem meinen echten Namen nenne, werde ich sofort komisch angeguckt.  Immer fällt alles auf mich zurück. Herzlichen Dank."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 16. Mai 2010, 19:16:55
"Tss..." Kieran wirft Eli einen abschätzenden Blick zu. Seine Stimme trieft vor Sarkasmus als er sagte: "Mein Beileid. Bist du schon mal ausgepeitscht worden? Kann ich wirklich nicht weiter empfehlen..." er schaut sich kurz um und bestellt sich schließlich resigniert einen hochprozentigen. "Aber zumindest lässt sie mich momentan in Ruhe- hat Gestern ein neues Opfer getroffen, ist seit dem kaum mehr anzusprechen. Hab schon einen Blick auf das arme Ding geworfen, sieht aus als hätte es 'ne Gehirnwäsche hinter sich..." Er nimmt einen kräftigen Schluck und prostet Eli zu. 
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Moa-Bella am 16. Mai 2010, 19:47:58
Eli bedenkt Kieran mit einem verachtenden Blick. "Es gibt bei weitem schlimmeres.  Ein ganzes Leben nahezu in Kerkerhaft und das mit einem ganzen Haufen an Phobien, die ganze Familie tot, der einzige Freund hasst mich bald, weil ich unbedingt mit dem Thronerben anbändeln musste, den ich übrigends bald unter Trümmern begraben vorfinden werde, übrigends wie jeden den ich kenne, bald wird mich ein wütender Mob jagen und meinen Freund beinahe töten, mich übrigends auch. Auf die Unsterblichkeit könnte ich auch verzichten. Wenn es weiter nichts als auspeitschen wäre, gerne."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Grummel am 16. Mai 2010, 20:04:35
Erneut öffnet sich die Tür. Der Donner eines nahenden Gewitters verkündet Unheil und durch die geöffnete
Tür kann man vor der von Blitzen zerissenen Nacht die Umrisse einer gedrungenen Gestalt erkennen.
Sie tritt näher in das Licht, schließt die Tür und einen Moment lang ist lediglich das leise plätschern der
Regentropfen von ihrer Kleidung hörbar. Unbestreitbar ein Zwerg. Der stämmige Körper ist ganz in dunklem braunen Leder
gewandet. Die schwarzen Haare fallen ihm klitschnass bis auf die Schultern, seinen Bart hat er ordentlich zu einem
Zopf geflochten über die linke Schulter geworfen. Er stützt sich mit der rechten Hand lässig auf eine große Streitaxt.
Das Handgelenk ist dick von Sehnen und Muskeln. Lässig dreht er die Axt auf dem Boden und auf dem blanken Axtkopf
spiegelt sich das Licht der Deckenlampe. Ist es Zufall oder ein böses Ohmen; das brechende Licht läßt die Augen des Zwerges
unheilvoll aufglühen. Etwas eikaltes liegt in diesem Blick. "Bier!" Leise und volltönend bricht das Wort aus seinem Mund hervor.
"Was schaut ihr mich so an? Ja ich bin ein Zwerg und ich will garnicht wissen was sich hier so rumtreibt. Grumgondil Grumeldal zu euren Diensten. Oder besser nicht, laßt mich lieber in Ruhe trinken. Mehr darf ich bisher in seinem Roman auch nicht tun." Stirnrunzelnd betrachtet er die Anwesenden. "Wahrscheinlich besser so. Er hat wichtigeres zu tun. Nebencharaktere nennt er sie." Er spuckt auf den Boden und in einem unerwarteten Ausbruch schlägt er seine Axt in einen Stuhl. "Wirt.." grinsend dreht er sich zur Theke. "Ich hoffe dein Bier ist gut."
"Warum muss es eine Elfe sein, frage ich mich.. warum will er mich strafen...?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Calysta am 16. Mai 2010, 20:43:48
Eigentlich hatte ich nie Lust zu etwas Großem bestimmt zu sein und ich wollte auch nicht in einen Kampf hineingezogen werden. Erst recht nicht in einen magischen Kampf.
Schnaufend starrte ich auf die Bücher vor mir. Geschichte der Magie. Wer hat sich bitte diesen Müll ausgedacht? Kampfmagische Handlungen im Alltag von Tejas Nyquist . Noch schlimmer! Mein Kinn sank auf den Tisch. Prüfungen wollte ich auch nie. Wo hat mich meine Autorin da nur reingeritten? Ich starrte auf den blankpolierten Holztisch der Bibliothek. Hätte sie mir nicht wenigstens etwas Nützlliches mitgeben können? Stattdessen muss ich Lernen und Kämpfen. Wo ich zum Kämpfen nicht mal geeigent bin. Ein Seufzter löste sich aus meiner Kehle. Wenn ich ein Schwert in die Hand nehme, finde ich mich wenige Minuten später auf der Krankenstation wieder. Meine Feuermagie ist auch nicht berühmt, blaues Feuer. Wer hat bitte schon mal etwas von blauem feuer gehört? Lächerlich! Stattdessen muss ich mich mit diesem idioten Fynn herumschlagen, der nicht nur besser ist als ich, sondern auch noch der beliebteste Spacken der Schule. Und Lord Noin. Wenn ich an Kräuertränke nur denke, krampft sich mein Magen zusammen. Mein bestes Fach bei dem schlimmsten Lehrer. Welche Tragödie! Fast jede Stunde darf ich nachsitzen und seine Planzen pflegen. Ich wünschte ich wüsste was meine Autorin noch mit mir vor hat. Irgendwo außerhalb den Schulmauern lauert auch noch meine Tante, die meinen Tod will. Ich schloss meine Lider und versuchte mich etwas zu entspannen. Wenigstens etwas Freiraum gibt mir meine Autorin-ich darf in der Bibliothek lernen. Warum hat sie mich nicht so schlau gemacht, wie Hermione aus Harry Potter? Ich muss für jeden Mist lernen und das nicht zu wenig. Sogar in Mathematik bin ich eher ein kleines Licht.
Genervte raufte ich mir meine Haare.
Und was macht meine Autorin jetzt? Wohl vor dem Fernseher sitzen, anstatt mir endlich Kräfte zu geben, mit denen ich mich nicht gleich um Kopf und Kragen bringe.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 19. Juni 2010, 18:37:32
Eine schlicht gekleidete junge Frau mit kurzen Haaren und undurchdringbarem Blick lässt sich neben dem Mädchen mit den Büchern nieder. Sie wirft einen abwertenden Blick auf die Titel.

"Magie? Eigentlich wäre es meine Pflicht dich dafür zu töten, aber ich bin nicht im Dienst. Das heißt, eigentlich bin ich immer im Dienst. Aber momentan befinde ich mich im Streik. Sehe ich etwa aus als könnte man alles mit mir machen? Ich habe meinen Dienst immer gut geleistet, habe für die Ideale der Jäger- für meine Ideale gekämpft. Nie habe ich schwäche gezeigt wenn es darum ging Abschaum zu töten, Leute wie dich zu jagen um die Menschen zu schützen... Ich habe gutes getan. Und sie will mich töten! Ohne Grund! Das ist Mord! Sie plant es nicht, um Unheil zu verhindern, sondern um ihre sadistische Art zu befriedigen! Wünsch dir lieber nicht die Pläne deiner Autorin zu kennen, Mädchen, die meisten bereuen es bald. Beim Schwertkampf würde ich dir ja helfen, aber ich glaube das gilt als Verbrüderung mit dem Feind. Obwohl du nicht wie eine Hexe aus siehst. Naja, nachdem was ich gerade gehört habe bist du zumindest keine besonders Begabte. Mach dir nichts draus, zumindest habe ich in diesem Fall nicht die Pflicht dich auszuliefern."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nebeldiener am 20. Juli 2010, 23:33:27
Ein Mann mit braunen Augen und blondem Haar betritt den Raum, setzt sich an den Tisch. Seine Hand wird von Feuer umfasst, als er sie mit ganzer Kraft auf den Tisch knallen lies und ein Loch durch das Holz brannte.
"Gegen die Geschichte habe ich nicht`s. Fast nichts... -Was soll`s, wir ich muss mich bei niemanden beweisen- Sch.... Geschichte. Im ersten Teil soll ich nur im Prolog vorkommen und im zweiten Teil stirb ich. Mein eigener Sohn soll mich umbringen! Eigentlich wollte ich ihn umbringen, aber wie immer sterben die Protas nicht.... Ich kann nur froh sein, das ER mit der Geschichte im Moment nicht voran kommt. -Ich bin zu jung zum sterben- Am liebsten würd ich aus dem Papier springen und IHM zeigen wo der Hammer hängt." Kramt eine Feldflasche aus seinem Mantel und genehmigt sich einen Schluck.

Kuan
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: FoxAmy am 03. August 2010, 19:05:32
Eine magere, schwarzhaarige junge Frau betritt leise den Raum und schleicht sich zu einem freien Stuhl. Ein schwarzer Kater folgt ihr mit stolz erhobenem Kopf durch den Raum und legt sich zu den Füßen der Frau. Vorsichtig betrachtet sie die im Raum Anwesenden.  Als der Mann auf den Tisch schlägt, erschrickt sie. "Wieso wollt Ihr denn überhaupt euren Sohn töten?", fragt sie zögernd, wobei sie ihn mit ihren großen, rehbraunen Augen ängstlich ansieht. Der Kater, welcher sich ebenfalls erschreckt hatte, betrachtet den Mann, wobei er vorwurfsvoll miaute.
"Ich würde mich darüber freuen eine Familie zu haben und ich würde mich auch darüber freuen, wenn SIE endlich damit anfangen würde meine Geschichte zu schreiben.", fügt sie mit noch leiserer und kaum verständlicher Stimme hinzu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 03. August 2010, 19:41:28
Die dunkelhaarige Jägerin lacht verächtlich. "Du bist naiv, Mädchen. Eine Familie macht dich schwach. Und eine schreibende Autorin ist eine schlechte Autorin. Das wirst du schon noch lernen. Wenn sie erst einmal damit beginnt wirst du deinen Wunsch bereuen."

Der blonde Vampir, welcher sich bisher in anwessenheit der Kriegerin zurück gehalten hatte ergreift das Wort:
"Als ob sie sich bisher viel mit dir befasst hätte.- Für gewöhnlich bin ich es, der ihren Kreativen Phasen zum Opfer fällt." Die Bitterkeit welche seine Worte tränkt ist kaum zu überhören.

Claire, so der Name der jungen Frau, springt auf als sie den blonden erkennt. Sie greift nach ihrem Messer, doch eine Stimme aus dem Off unterbricht sie: "Wehe du krümmst ihm auch nur ein Haar! Ich brauche ihn noch!" Claire erstarrt. Einen Moment lang zögert sie, doch schließlich schenkt sie dem anderen einen letzten, kalten Blick. "Sei froh Vampir, dass nicht ich es bin die dein Leben beenden wird, ansonsten würdest du um das erlösende Feuer betteln welches sie für dich vorgesehen hat!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: FoxAmy am 03. August 2010, 19:58:37
Die junge Frau sieht Claire überrascht und auch leicht verletzt an. "Ich bin nicht naiv.", sagt sie bestimmt. "Ich wünsche mir nur meine Familie zurück!" Bei Claires letzten zwei Sätzen schüttelt sie den Kopf. "Das glaube ich nicht. Nur meiner Autorin habe ich es zu verdanken, dass ich dem Sklaventum entfliehen konnte und in einer Magierschule unterkam.", meint sie überzeugt.

Als der Blonde sich zu Wort meldet, wendet sie sich ihm zu und verfolgt das darauf geschehene ängstlich, aber auch neugierig. Bei den Worten der körperlosen Stimme sieht sie zuerst verwirrt in Richtung ihres Katers, der zwischenzeitlich aufgestanden und zu dem Vampir gegangen war, wo er sich schnurrend am Bein des Blonde reibt, dann richtet sie jedoch den Blick kurz in Richtung der Decke, ehe sie wieder zu Claire zurückkehrt.

Der Kater, welcher ihren Blick durchaus bemerkt hatte, hört auf zu schnurren und sagt schließlich mit sanfter Stimme: "Mich brauchst du nicht anzusehen Prinzesschen, dieses Mal bin ich unschuldig." Direkt danach begann er wieder zu schnurren und rieb sich weiterhin am Bein des Vampirs, in der Hoffnung von ihm gekrault zu werden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 03. August 2010, 20:14:50
Ein dunkelhaariger Krieger, der wohl schon länger neben der Türe an der Wand gelehnt hat, stößt sich kopfschüttelnd davon ab und tritt mit vor der Brust verschränkten Armen weiter in den Raum. Als er sich zu den anderen auf einen der wenigen freien Stühle setzt, hinterlässt er schlammige Fußspuren auf dem Boden.
"Ja, eine Familie macht dich angreifbar und gleichzeitig bist du ohne sie noch schwächer. Ich spreche aus Erfahrung", sagt er und blickt in die Runde. Seine kalten, blauen Augen fixieren den Mann mit dem Feuerloch vor sich auf dem Tisch. "Aber auch wenn ich selbst ein Vatermörder sein mag, habe ich keinerlei Respekt vor einem Mann, der seinen eigenen Sohn zu töten plante."

Dann wendet er sich der Jägerin Claire zu:
"Womöglich ist eine schreibende Autorin das geringere Übel. Es ist eine schizophrene Situation, das eigene Ende schon geschrieben und eingespielt zu haben und gleichzeitig in den anderen Erzählperspektiven am Leben zu sein. Wenn du mich fragst, hat sie nur Angst, es zuende zu bringen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 03. August 2010, 21:45:33
Misstrauisch zieht der Blonde eine Augenbraue hoch. Die Katze schien keinen besonders ausgeprägten Überlebensinstinkt zu haben. Anfangs zögert er, doch schließlich gibt er nach und beginnt dem Kater durchs Fell zu streichen, vollkommen fasziniert von dem schnurrenden Geräusch. Sein Blick wandert zu dem Mädchen: ,,Hat das Tier gerade mit dir gesprochen?" 

,,Ich denke, dass war offensichtlich, Vampir. Heutzutage gibt es kaum noch Wessen die rein von Magie geblieben sind. Und dich, Mädchen- hast du eigentlich auch einen Namen?- dich verstehe ich nicht. Es bietet dir so viele Chancen deine ersten Lebensjahre ohne unnötige emotionale Bindungen zu verbringen. Ich habe nie daran gedacht meine Familie zurück zu wollen." Sie atmet tief durch. ,,Und deine Autorin hat dich gerettet? Da kannst du dir etwas drauf einbilden Kleine. Meine hat noch nie etwas für mich getan."

Kieran, welcher dieses Szenario eine weile verfolgt hatte, wendet sich nun dem Neuen zu.
,,Wo liegt der Unterschied? Ob nun Vater oder Sohn- Es bleibt ein Mord. Und mit morden kenne ich mich aus."

Die Jägerin unterbricht ihren Disput mit der jungen Frau. ,,Das ist wohl allen klar, Vampir." Sie richtet ihr Wort an den Krieger: ,,An deinen Worten ist jedoch einiges wahr. Meine Autorin kann sich nie entscheiden was sie schreiben soll. Der da-" sie deutet mit dem Kopf auf Kieran. ,,Ist eigentlich schon vor meiner Geburt gestorben. Verwirrend, oder?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Derexor am 03. August 2010, 22:38:32
Ein Polizist betritt den Raum. Er ist schlicht gekleidet und hat kurzes schwarzes Haar. Sein Blick weilt in der Ferne, während er sich lautlos an die Bar setzt.  "Ich werde sterben..." Die Augen des Mannes füllen sich mit Tränen. "Ich war immer ein guter Polizist, immer! Nie gab es einen Grund an mir zu zweifeln." Verträumt wandert seine Hand über die raue Platte. "Ich werde sterben, wegen ihm!" Er hebt anklagend den Finger und zeigt auf mich. Schluchzend vergräbt er sein Gesicht in den Händen und murmelt vor sich hin. "In was bin ich da nur reingeraten? Werwölfe? Schön und gut, aber das die allen ernstes...mich töten lassen, weil sie neidisch sind?"  Im Laufe des Abends wird er seine Last in Alkohol ertränken und seinen Eltern gedenken, wären sie stolz auf ihn gewesen? Der Name dieses Mannes ist Timo, doch er wird nur bekannt bleiben als Red Wolf.

Ein weiterer Mann betritt das Lokal. Auch sein Haar ist kurz, doch es ist von brauner Farbe und er trägt keine Uniform. Sein Körper wird von einer langen Hose und einem Wollpullover bedeckt und der Blick des Mannes streift verwirrt durch die Gegend. Nach kurzer Zeit findet er die Bar und lässt sich auf einem der Hocker nieder. Er scheint mit sich zu ringen, doch dann ergreift er das Wort. "Leute. Ihr wisst nicht wie gut es euch geht. Er (Ich) schafft es in einer Nacht mein Leben zu zerstören, meinen Geist dreizuteilen und mich in den Selbstmord zu treiben!" Wieder ringt er mit sich, sein Körper wird von Krämpfen geschüttelt. "Ich kann einfach nicht mehr..." Der Mann wird seinen eigenen Namen niemals erfahren, denn er wird in der Nacht sterben.

Die Tür öffnet sich erneut. Ein Mann tritt ein. Sein langer Mantel schleift auf dem Boden und erzeugt ein nervtötendes Geräusch. Der Mann lächelt, denn er war schon hier. Sein Name ist Aru. "Wisst ihr was Leute? Ich werde über 10.000 Jahre Leben  nur um umgebracht zu werden. Dabei bin ich eine Hauptperson!" Seine Faust kracht auf die Tresen. "Ich will Wein, Schnaps und alles über 40%, sofort!", zischt er den Wirt an. Das Gesicht des Mannes wird zu einer Grimasse. "Schon von Kindesbeinen an, war ich dazu bestimmt zu sterben, doch ich habe gekämpft und gemordet. Ich dachte ich hätte sie alle erwischt, doch mein versagen wird mich teuer zu stehen bekommen." Teurer als er jemals geahnt hätte.

Die letzte Person betritt den Raum. Mit seiner Schuhsohle zerdrückt der schmächtige Mann eine Kippe und gesellt sich zu den anderen. "Hey Leute! Mein Vater ist der König!" Verkündet er lauthals nur um dann hinzuzufügen. "Und er wollte mich töten..." Es steckt sich eine neue Kippe an und blickt in die Ferne. Er wirkt wie ein kleines Kind, dass seine Mutter nie kennenlernen durfte, denn das hat er nicht. Sein Name ist Fúmo.

Aru, der schon eine Flasche gelehrt hat, klatscht Timo seine Hand auf den Rücken und brüllt ihn an: "Du Saftsack! Trink etwas mit mir!" Der namenlose Mann kriegt einen Krampf und gesellt sich zu den beiden. Schon bald fangen alle an zu singen.
Aru macht den Anfang: "Bald ziehen die Argen herab und treiben dich in dein Grab! Sie metzeln dir Frau und Kind, nur um des Gleichgewichts Sinn!
Timo stimmt ein: "Wenn der Vollmond aufzieht, dann seit all bereit! Denn die Werwölf machen sich breit!"
Den Gesang des Namenlosen versteht niemand, doch ein Sprachkundiger wird schnell merken, dass er auf germanisch gröllt.
Nachdem die rauen Männerstimmen verklungen sind fängt Fúmo an zu singen. Seine Stimme lässt alle Gläser klirren und alle Trommelfelle platzen, so grausam ist sie. "Den Macht wird nicht vergeben, sie wird geraubt! Kein Hoffen und kein Beten, denn alles wird zu Staub!"
Danach senkt sich für einige Minuten Stille über den Raum.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 03. August 2010, 23:22:40
Der dunkelhaarige Krieger beobachtet das ganze kopfschüttelnd.
"Höchst merkwürdig", sagt er zu Claire, dann sieht er Kieran an. "An einem Erfahrungsaustausch ist mir keinesfalls gelegen."
Mit gehobener Stimme wendet er sich an die neugekommene Truppe:
"Ihr würdet gut daran tun, weniger zu winseln. Hätte ich das so gehalten, wäre es meinen vielen Mördern sicher schon lange gelungen, mich zu töten."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: FoxAmy am 04. August 2010, 09:43:50
Die junge Frau lächelt leicht, als sie sieht wie der Blonde ihren Kater streichelt. Bei seiner Frage nickt sie. "Ja. Aber er ist kein Tier.", meint sie.
"Ich bin ein Gott!", fügt der Kater stolz hinzu, bevor er etwas lauter weiter schnurrt und das Streicheln des Blonden genießt.
"Schutzgott. Mein Schutzgott.", korrigiert sie ihn leise, ehe sie sich wieder Claire zuwendet.

"Ich heiße Hanari.", sagt sie freundlich, dann jedoch schüttelt sie den Kopf. "Ich habe meine ersten Lebensjahre ohne emotionale Bindungen verbracht und dennoch, oder gerade deswegen, will ich meine Familie und mein altes Leben zurück."
Sie seufzt. "Ja, dass hat sie. Und ich bin nicht nicht klein!", sagt die leicht gereizt.

Mit einem missbilligenden Blick auf die neu hinzugekommene Gruppe, schüttelt sie den Kopf. "Alkohol.", schnaubt sie abfällig, sagt aber ansonsten nichts dazu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Derexor am 04. August 2010, 17:03:18
Die abfälligen Blicke fruchen nicht bei allen. Der namenlose Mann blickt verwirrt drein und weiß damit nichts anzufangen. Fúmo blickt nur traurig zurück: "Weshalb sollte man sich gegen Mörder verteidigen, wenn sie einem die Qual erleichtern?"

Der Polizist schüttelt abfällig den Kopf. "Alles magische kann mir gestohlen bleiben..."

Aru springt auf. Sein Kopf ist hochrot  und er ist wütend. "Niemand der nicht einmal annähernd meine Jahre auf dem Buckel hat, sagt zu mir ich würde WINSELN. Niemand!" Arus Blick bohrt sich in den dunkelhaarigen Krieger. "Ich habe Königen ihre schmutzigen Häupter vor die Füße gelegt, habe die ganze Satansbrut der Poular ausgerottet und du sagst ich winsle? ICH?! Ich warte nur auf den Tod." Nach einer Pause fügt er noch hinzu. "Jeder der dir sagt es gäbe immer einen Ausweg, dem solltest du ein Messer bis zum Heft in den Mund rammen." Ein raues Lachen erklingt. "Wäre mein Feind sichtbar oder könnte er vernichtet werden, ich würde die Welt tausendmal umrunden, bis ich ihn getötet hätte."
Er wendet sich Hanari zu. "Alkohol? Sicherlich!" Er schüttelt den Kopf und für eine Sekunde huscht ein trauriger Ausdruck darüber. "Werde erstmal alt und dann darfst du mir Lehren erteilen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 04. August 2010, 17:38:41
Kieran lächelt. "Wenn die Herren den Tod so sehr ersehnen... Ich habe noch nicht zu abend gegessen." Sein Mund verzieht sich Spötisch. "Sie würden mir sicher keine Umstände machen."







Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Derexor am 04. August 2010, 18:29:09
Aru lächelt. "Der der den Tod ersehnt, ist immer ein Idiot. Der Tod, ist nur das unausweichliche vor dem wir stehen und nicht das was wir uns ,insgeheim, wünschen" Er fährt mit der Hand über die lange Schwertscheide und deutet dann auf Fúmo: "Außer dem da vieleicht, denn kannst du gerne fressen."
Fúmo steckt sich wieder ein Kraut an und schaut herüber. Um seine Augen haben sich tiefe Ringe gebildet. "Nur zu. Wenn mein Autor mit mir fertig ist, dann wäre jetzt sofort gefressen zu werden, das geringere Übel."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: FoxAmy am 04. August 2010, 18:48:03
Hanari schüttelt den Kopf. "Ich hatte nicht vor Euch zu belehren. Damit wollte ich nur meine Missbilligung zum ausdruck bringen.", erklärt sie, wobei sie Aru ruhig ansieht.
Daraufhin verfolgt sie das Gespräch still, aber nichts desto trotz interessiert. Als sie jedoch hört, was Fúmo sagt, sieht sie ihn entsetzt an. "Ihr seid doch lebensmüde! Vielleicht entscheidet eure Autorin sich ja nochmal um." Kurz darauf lächelt sie jedoch. "Immerhin hat meine Autorin jetzt damit begonnen meine Geschichte zu schreiben.", erklärt sie fröhlich und lehnt sich auf ihrem Stuhl zurück. (Anmerkung: Mir blieb nichts anderes übrig! Sie hat genervt...)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Derexor am 04. August 2010, 21:34:07
Fúmos Augen klappen zu. "Mein Autor würde mir wahrscheinlich liebend gerne die Geschichte um dichten, aber seinen Lesern würde das nichts bringen..." Aus seinen Augen laufen Tränen. "Haben wir keine Rechte?", fragt er mir leiser Stimme.

Über Arus Gesicht breitet sich ein Lachen aus. "Missbilligung gegenüber mir oder dem Alkohol?" Er grinst: "Wenn du mich nicht magst, ist das okay. Aber lass den schönen Alkohol in Ruhe!" Er versucht ernst zu schauen, doch es misslingt ihm.

Beide Seufzen  und stöhnen, wie aus einem Munde: "Mein Autor hat erstmal überhaupt keine Zeit meine Geschichte zu schreiben. Siehst du den Bullen und den verwirrten Mann da drüben? Deren Geschichte geht vor. Abgabetermin! Als ob das wenn kümmert..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: FoxAmy am 04. August 2010, 21:53:13
Hanari legt den Kopf schief. "Warum denn nicht?", fragt sie verwirrt. Als sie die Tränen sieht, beginnt Hanari zu stottern. "Natürlich haben wir Rechte!", versucht sie ihn aufzumuntern, fügt dann jedoch leise "Das haben wir doch, oder?", an Aru gewandt, hinzu.

Entrüstet sieht Hanari Aru an. "Gegenüber dem Alkohol natürlich! Gegen euch habe ich bisher noch nichts.", sagt sie ihm bestimmt. Beim Anblick von Arus misslungenen Blick beginnt sie zu kichern, verstummt jedoch kurz darauf verlegen und wird rot.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Derexor am 04. August 2010, 22:04:30
Beim Anblick der verlegenen Hanari wird Arus Blick ernst und hart. Längst vergessene Erinnerungen werden hochgespült und treiben wieder an der Oberfläche seines Bewusstseins. Eine einzelne trockene Träne läuft über sein altes und doch jugendliches Gesicht. Er wischt sie grob mit dem Handrücken weg und versucht seinen Blick auf sein Glas zu konzentrieren.

Fúmo versucht zu erklären: "Ich leide unter einer Krankheit, die mich von Anfang an zum sterben verdammt hat, ohne sie wäre ich als Bauernjunge auf einer Farm geendet..." Sein Blick wird ausdruckslos. "Wir haben keine Wahl. Vieleicht ist doch nicht alles verloren?" Sein Blick bleibt trotzdem wie er ist. "Mein Autor hat das Ende noch nicht endgültig fest gelegt."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 04. August 2010, 22:54:10
Kieran beobachtet amüsiert wie Aru den Alkohol verteidigt. "Ich hoffe du geniest den Tropfen da, mir wurde jeglicher Alkohol verboten." Resignation legt sich auf seine Züge. "Was würde ich für einen einzigen, köstlichen..." Seine Hände beginne erneut zu zittern. (Anmerkung: O Gott, wehe irgendjemand gibt ihm was! Der ist erst seit kurzem wieder trocken!) Er reißt sich zusammen und fährt, nach einem tiefen, unnützen Atemzug fort. "Ihr könnt das wahrscheinlich nicht verstehen Miss Hanari. Ihr seit noch jung. Ich bin an diese Welt gekettet welche mir bereits zu Lebzeiten missfallen hat und inzwischen ist Feigheit das einzige Hindernis zwischen mir und dem Tod. Noch. Aber ich kann nicht einmal darüber erleichtert sein das Ende ihres Buches nicht zu erleben, denn sie hat sich vorgenommen eine Trilogie daraus zumachen und mich zum Protagonisten des zweiten Teils..." Sehnsuchtsvoll bleibt sein Blick auf einer Flasche liegen. "Mein einziger Freund." murmelt er zärtlich. (Anmerkung: Drama Queen. Der soll sich nicht so anstellen. Solche Stimmungsschwankungen können nicht gesund sein.)

Claire rollt mir denn Augen. "Und so etwas ist mein Feind. Peinlich."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: FoxAmy am 05. August 2010, 09:22:08
Arus ernstes Gesicht verstört Hanari. Aus Angst etwas falsches gesagt oder getan zu haben, beißt sie sich auf die Unterlippe und wendet das Gesicht ab, so dass sie die einzelne Träne nicht bemerkt.

Traurig und auch leicht bestürzt sieht Hanari Fúmo an. "Oh. Das...das tut mir leid..." Auf ihrer Unterlippe herumkauend sieht sie zu Boden. "Vielleicht...", murmelt sie leise. Kurz darauf seufzt sie. "Es kann sich ja noch einiges ändern in eurer Geschichte und wenn nicht könnt ihr immernoch hierher kommen.", meint sie sanft.

Besorgt mustert Hanari Kieran. Ihr gefällt das Zittern seiner Hände nicht. "Da habt Ihr Recht. Ich verstehe es wirklich nicht." Wieder seufzt sie. "Es ist furchtbar was jeder heutzutage erleiden muss...", sagt sie traurig und starrt mit trüben Augen einen Fleck auf dem Tisch an.
Als sie seine letzten gemurmelten Worte hört, sieht sie auf und bemerkt seinen Blick auf der Flasche. Schnell, mehr aus einem Reflex heraus, legt sie ihre Hand auf die Flasche und schiebt sie soweit sie kann in die entgegengesetzte Richtung von Kieran weg.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Derexor am 05. August 2010, 17:15:38
"So genug gebrütet.", meint Aru. Er grinst wieder. "Die Vergangenheit soll ruhen." Sein Gesicht verzieht sich zu einer Grimasse. Aus einer Jackentasche zieht er eine Pistole, hält sie sich gegen den Arm und drückt ab. Die Wunde schließt sich gleich wieder. Als er die erschrockene Gesichter sieht sagt er beruhigend: "Das musste sein, sonst liege ich gleich halbtot auf dem Boden, fragt nicht warum."

Um Fúmo seinen Kopf hat sich eine Rauchwolke gebildet  und einige Gäste nervt dass. "Bin gleich zurück.", verspricht er und geht hinaus.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 08. August 2010, 20:52:31
Groß und mit feurig rotblonder Mähne tritt eine junge Frau ein.
Das schwarzgrüne Kleid ist fest unter der Brust gebunden, ganz dem Stil des Empire entsprechend. Schon unter der Brustbinde ist es geschlitzt und gibt den Blick auf ein lockeres, den Oberkörper bedeckendes Tuch und eng anliegende Leinenhose frei, dazu ein paar Hohe Stiefel. Ergänzt wird die ungewöhnliche Aufmachung durch ein Schwert an der Hüfte, dessen Griff und Parierstange in dezentem, jugendstilartigem Rankendesign gehalten sind.

Sie ist blass und ihre Augen sind gerötet.

"Was starkes", murmelt sie.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 10. August 2010, 11:13:56
Eine hochgewachsene, dunkel gekleidete Gestalt betritt den Raum. Auf ihrem Rücken trägt sie zwei überkreuzte Stöcke. Ihr Gesicht ist von einer Kapuze verborgen. Trotzdem kann man deutlich erkennen, dass sie jeden im Raum einer genauen Musterung unterzieht. Nach einigen Minuten nickt sie zufrieden und streift die Kapuze ab. Man sieht eine junge Frau, mit streng zurückgebundenen schwarzblauen Haaren. Ihre mandelförmigen, braunen Augen blitzen. Ihre feingliedrigen Hände stecken in schwarzen Lederhandschuhen.

Wortlos lässt sie sich auf einem freien Platz nieder. Jemand reicht ihr einen Becher. Sie blickt auf und schaut in Augen, so grau wie ein Sommergewitter.

"Du schon wieder!", zischt sie.

"So schnell wirst du mich nicht los."

Sie schnaubt und greift sich den Becher. Mit einem Zug leert sie ihn und wischt sich anschließend grob mit der Hand über den Mund. Ihr Blick wandert über die anderen Anwesenden. Sie seufzt.

"Beschütze das Kleinod, haben sie gesagt. Setze dein Leben ein, wenn nötig, haben sie gesagt", an den Mann vor ihr gewandt setzte sie hinzu: "Sie haben nichts davon gesagt, dass ich dich ausbilden soll!"

Der Mann lässt sich nieder. Seine Hände sind narbig und seine Fingerknöchel treten weiß hervor, als er seinen Kampfstab vor ihnen auf den Tisch legt, ohne ihn loszulassen. "Du bist die einzige, die es kann, hat deine Autorin gesagt, also musst du mir helfen!"

Die Frau verengt die Augen zu Schlitzen, ihre Zähne knirschen beängstigend, dann stößt sie hervor: "Und wenn sie dir sagt, du sollst dir deinen Stab in den Hintern rammen, machst du das dann auch?"

[Die Autorin grinst sich bei dieser ohnehin aussichtslosen Diskussion eins und denkt sich: Oh ja, das wird er... und überhaupt, hier sind andere, denen geht es viel schlechter als euch...]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nebeldiener am 10. August 2010, 21:52:03
[RL on]Tut mir leid, dass ich erst jetzt antworte, aber ich war in den Ferien[RL off]

"Gegen eine Familie habe ich ja gar nichts, so lange sie normal ist jedenfalls. Ich wollte gar kein Kind. Es... es ist einfach so passiert...", Kuan sah betrübt auf das Loch, dass er angerichtet hatte. "Benimm dich! Sie sind Nebeldiener. Die Frau ist mir egal, aber me... ihr Kind, wenn es erfahren würde, was ich vorhabe würde das nur Probleme geben. Wer weiss, wie das enden würde. Ich kann mich schlecht beherrschen. Lieber er stirbt und Niemand kriegt es mit als ich bringe ihn auf dem Markt um und ich werde eingelocht. Leider überlebt er und kommt mit seiner Mutter wieder zusammen. Wie es auch sein muss, lässt er nicht zu, dass ich die Nebeldiener weiter gefallen halte und tötet mich. Sagt aber bloss meinem Autor nicht, das ich gespickt habe", Kuan schaut mir in die Augen. "Hallo, schöner Tag heute was?", hämmert seinen Kopf auf den Tisch und murmelt: "Halt dein Maul, halt bloss dein Maul immer geht es nach hinten los. Nur am Rande, Nebeldiener sind... verseuchte Dingens, die aus uns Menschen entstanden sind. Also gegen eine Familie habe ich nichts, ich habe nur etwas gegen diese Familie. Ich durfte schon zwei Wachen des Königs umbringen wegen dieses Kindes. Und als Dank für mein Leiden werde ich mit dem Tod bestraft. Toll, wie ich meinen Autor hasse!", schaut wieder in meine Augen. "Nichts gegen dich. Hat Jemand Klebeband dabei?", schaut wieder in die Runde.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Valaé am 17. August 2010, 01:18:49
Die Tür geht ein weiteres Mal auf und ein hochgewachsener junger Mann von etwa 25 Jahren betritt den Raum. Er trägt eine braune Stoffhose, Stiefel aus Rothirschleder und ein weinrotes Hemd. Sein mahagonifarbenes Haar ist unordentlich zu einem Pferdeschwanz gebunden, sodass noch viele Haarsträhnen lose herabhängen (Anmerkung. Meine Güte! Das du dir das ja nicht angewöhnst! Ich hab schon genug Charaktere mit Strubbelhaaren und einem Hang zu unordentlichen Frisuren, damit muss du nicht auch noch anfangen!). Den Blick zu Boden gerichtet, schlurft er an Kuan vorbei, schüttelt jedoch den Kopf, als dieser nach Klebeband fragt. "Bedaure, nein.", murmelt er mehr, als dass er es sagt. Seine Stimme ist sanft und melidiös, sie hat etwas Geheimnisvolles an sich. Der junge Mann schlurft in die Ecke des Raumes und lässt sich dort auf einen Stuhl fallen. Er hat die letzten Worte Kuans gehört und lacht freudlos auf. "Ich wünschte, ich könnte meine Autorin hassen" (Anm.: DAS ist nicht dein Ernst, Nymon... *traurig guck*). Er seufzt resigniert: "Aber sie schafft es irgendwie immer wieder, dass ich ihr nicht böse sein kann. Dafür hat sie mir einfach viel zu glaubhaft vermittelt, dass sie mich wirklich gern hat und mich gar nicht umbringen will..." Er sieht verzweifelt zu Boden und sein Gesichtsausdruck wandelt sich. Zorn spiegelt sich in seinen Augen. "Aber warum, WARUM tut sie es dann verdammt noch mal? Sie könnte mich doch einfach in Frieden leben lassen, meinetwegen soll sie mir diese wunderbare Elbin, die ich so unglaublich faszinierend finde, verweigern, aber sie kann mich doch wenigstens leben lassen!" Er ballt die Hand zur Faust und starrt auf den Tisch. "Aber jedes Mal, wenn ich sie dafür hassen möchte, dann sagt etwas in mir und ich könnte wetten, dass es ihre Stimme ist, dass ich dafür viel zu gutmütig bin und ich... ich schaffe es dann einfach nicht mehr! Nicht, wenn sie mich so bedauernd ansieht und beteuert, wie unglaublich schwer" hierbei lacht er zynisch auf "es ihr fällt, mich umzubringen!"
Anm.: Och, Nym... ich hab dich doch wirklich lieb... aber sieh es eben ein... es geht nicht anders...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 17. August 2010, 18:55:51
Ein feingliedriger junger Mann, deren Augen unendlich älter wirkten als sein noch Jugendliches Gesicht, löste sich aus den Schatten und trat mit einem traurigen Lächeln an den hochgewachsenen Mann heran. Seine Hand legte sich dem anderen mit leichtem, freundschaftlichem Druck auf die Schulter. "Es gibt schlimmeres als den Tod, glaub mir. Ich erlebte ihn zweimal und beim erstenmal war ich jünger als du." Seine großen, von fast feminin wirkenden Wimpern umschleierten Augen, musterten den dunkelhaarigen eingehend.
[Off: Oh nein Merick, benim dich!]   

Als Kieran die ihm vertraute Stimme hört fährt er überrascht herum und lässt seinen Kopf deprimiert auf die Theke fallen. So sehr er sich auch nach dem erlösenden Geschmack des Alkohol oder zumindest den einer Zigarette sehnte, so sehr dankte er Hanari dafür, dass sie ihn nicht gewähren lassen würde.   
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nebeldiener am 17. August 2010, 20:35:01
Kuan meldet sich wieder mit sich überschlagenden Stimme: "Ich werde doch nicht sterben! Ich muss nur ins Gefängnis. Tritus, mein Sohn, bringt es nicht übers Herz mich umzubringen. Dafür steckt er mich bis jetzt lebenslänglich ins Gefängnis. Hoffe es bleibt so." Er starrt eine zeit lang an die Decke, bevor er noch hinzufügt: "Wenn ich die Urwächter nur einmal zu Gesicht bekomme hat sich mein Leben gelohnt. Er schreibt endlich auch wieder weiter. Hat sich vorgenommen pro Tag 500 Wörter zu schreiben. Dann sieht bis jetzt alles super für mich aus, ausser das Gefängnis..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Valaé am 18. August 2010, 01:02:07
Zögerlich sah Nymon auf, als sich eine Hand auf seine Schulter legte. Das Gesicht, in das er sah, erinnerte ihn an die Elben, die er getroffen hatte... Sie alle sahen so viel jünger aus, als sie wirklich waren, aber ihre Augen verrieten immer ihr wahres Alter. Er lächelte traurig und meinte leise: "Das mag durchaus sein und die Götter mögen mich davor bewahren, dass mir nach meinem Tod etwas widerfahren wird, dass mir die ewige Ruhe verwehrt." Er verzog das Gesicht. *Hoffentlich lässt Yulea ihre Finger da aus dem Spiel! Ich habe keine Lust, ein Untoter zu werden!* Anm.: Keine Sorge... du bleibst schön im Grab. *Muhaha* Dann senkte er den Blick wieder. "Ich meine nur... es ist einfach unfair. Mein ganzes Leben lang warte ich auf diesen einen Moment... der Moment, in der meine Liebste endlich diesen Idioten von Kajek in den Wind jagt, ich diesem verdammten Bastard eine überbraten darf und sie mir endlich zugesteht, dass sie MICH liebt, aber sie belügt sich ja die ganze Zeit selbst und bekommt es einfach nicht gebacken! Schließlich sagt mir meine Autorin, dass ich meinen Lebenstraum erfüllt bekommen soll... aber genau in dem Moment, in dem ich sterbe! Das ist doch zum Kotzen, verdammt!"
Anm.: a) Du kannst nicht kämpfen, Nymon. b) Ist doch ein hübsches Ende... stirb in Frieden, aber stirb. Ich brauche deinen Tod eben... und c) Sag mal, wie redest du hier eigentlich? Benimm dich!

Von den Worten des Anderen berührt, sah er wieder auf und meinte leise: "Das tut mir sehr Leid... was euch widerfahren ist, meine ich. Es ist sicher nicht leicht, nach zwei Toden immer noch am Leben zu sein. Ich jedenfalls bin froh, dass ich anscheinend nicht wiederkehren soll. Das bringt doch nur Scherereien."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 19. August 2010, 22:28:18
Mericks Blick wird nachdenklich. "Eure Liebste scheint keinen Geschmack zu haben, wenn sie Euch verschmäht. Obwohl ich eigentlich nicht an die Liebe glaube, für viele, euch anscheinend auch, scheint sie etwas wichtiges zu sein. Ihr solltet euch wohl freuen, dass ihr zumindest für kurze Zeit glücklich sein werdet, auch wenn ihr danach sterben müsst. Solange ein Leben erfüllt war, braucht sein Besitzer den Tod nicht zu fürchten. Meines habe ich nicht gelebt und schließlich früh verloren- Doch im Tod- wenn man die Existenz der meinen so nennen kann- habe ich all dies nachgeholt. 16 Jahre lang habe ich mich von anderen beherrschen lassen, mich selbst bekämpft..." Sein Blick verlor sich. "Ich hätte mehr gelitten wenn ich mein menschliches Leben zu ende geführt hätte."           
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Valaé am 28. August 2010, 01:39:23
Nymon seufzte leise. "Nun, sie verschmäht mich ja nicht wirklich. Ich meine... allem Anschein nach empfindet sie mich als durchaus anziehend. Dummerweise habe ich lediglich die Angewohnheit, mir bereits vergebene Frauen auszusuchen." Er verzog das Gesicht "Verzeihung. Meine Autorin hat die Angewohnheit, mir vergebene Frauen auszusuchen. " [i(Anm: Gar nicht wahr. Du verliebst dich doch sowieso nur in eine, also warum FrauEN?)[/i]
Unruhig fuhr er mit der Hand über den Tisch "Ich war eigentlich nie ein Mann, der nicht mit dem zufrieden war, was er bekommen hat. Eigentlich sollte mir diese eine Moment des Glückes genug sein. Dennoch ist er es nicht immer. Ich kann eben auch nicht umhin, mir zu wünschen, ich hätte nur noch ein klein wenig mehr Zeit gehabt. Aber wahrscheinlich wäre selbst die Ewigkeit mir zu kurz vorgekommen, wenn ich sie denn bekommen hätte." Seine Miene wandelte sich ins nachdenkliche. Dann hob er die Brauen und sah Merick eine Zeit lang an "Klingt nach einen bewegten Leben und einem noch bewegteren Tod. ", meinte er leise. Dann jedoch lachte er ein wenig in sich hinein. "Zudem muss ich euch widersprechen. Ich denke, auch ihr schätzt die Liebe. Nur vielleicht nicht unbedingt die Liebe zu einer Frau. Was ist es, das ihr am meisten liebt? Eure Freiheit? Ein wenig Zeit? Ein kühles Getränk an einem heißen, schwülen Sommertag?"

(PS: Entschuldige, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, mir ging es nciht so gut, deshalb jetzt erst eine Antwort.)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 28. August 2010, 22:49:48
Merrick lachte leise auf und ein leichtes Schmunzeln lag in seiner Stimme, als er erwiderte: ,,Nun, es sind tatsächlich nicht die Frauen, denen ich meine Aufwartung mache, aber das ist nicht der Grund für meine Ansichten. Meiner Meinung nach ist Liebe relativ, eine Aneinanderreihung von Gefühlen die schlussendlich alle zum gleichen Verhängnis führen: Enttäuschung. Ich ziehe es deshalb vor, mich allein an den positiven unter ihnen zu laben." Er strich sich eine lange Strähne aus dem Gesicht, während sein Blick in die Ferne wanderte. (Anm.: Warum sind eigentlich alle meine Figuren Emotional zurückgeblieben?) Der schwarzhaarige lächelte und seine Augen blitzten als er fortfuhr. "Und die heißen Sommertage sollte ich lieber nicht im Freien verbringen, denn meine Autorin ist mit bestimmten, die Sonne betreffenden Klischees aufgewachsen, welche sie in ihren Vampirromanen unbedingt übernehmen musste. Aber ich sollte mich über sie nicht beklagen, schließlich ist meines das am wenigsten grausame Schicksal in ihrem Buch, wenn Ihr mich fragt." (Anm.: Armer Naiver Merrick, wenn er wüsste wie es für ihn ausgeht würde er das nicht sagen...) "Doch um auf eure Frage zurückzukommen, dass, was ich am meisten schätze, ist das Leben selber. Die zweite Chance, welche ich damals bekam.
Die wenigsten meiner Art genießen die Ewigkeit, denn mit den Jahren zerstört es sie. Mich dagegen fasziniert diese Welt, wie sie sich verändert und die Menschen mit ihr." (Anm: Zu mindestens einer der sich nicht Beschwert...) Nach einer kurzen Pause nahm Merrick einen anderen Gesprächsfaden wider auf, welche ihn nicht loslassen wollte: "Wenn eure Geliebte euch anziehend findet, warum bleibt sie dann bei einem anderen? Geschieht es aus freiem Willen oder würde er sie nicht gehen lassen?"

(ps: Schön das es dir wider besser geht! Es verlangt schließlich niemand das du dich halb Tod an den PC schleppst ;)   
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 28. August 2010, 23:11:58
Ein junger Mann um die zwanzig tritt aus einer dunklen Ecke, in der er anscheinend schon seit geraumer Zeit steht und lauscht zufällig das Gespräch zwischen Nymon und Merrick mit anhört. Mit etwas verstörtem Blick mustert er die beiden, dann seufzt er. "Wenigstens wisst ihr, wer ihr seid. Ich bin mir nicht mal sicher, wie ich heiße!" Theatralisch wischt er sich eine blonde Haarsträhne aus der Stirn und kümmert sich nicht darum, dass er in ein ernstes Gespräch platzt. "Die Autorin weiß es. Sie weiß alles über mich, aber sie verrät nichts!" (Anm.: Wenn ich es dir sagen würde, müssten wir die Geschichte gleich nach dem ersten Kapitel beenden und das willst du doch auch nicht, oder?)
"Sie sagt, ich müsste selbst drauf kommen, was mit mir passiert ist und wer ich bin, aber das ist vollkommen idiotisch! Wieso soll ich mich wochenlang damit herumschlagen, wenn sie es mir einfach sagen könnte? Wenigstens die Jahreszahl könnte sie mir mal mitteilen, ich bin mir immer noch nicht sicher, ob wir 1890 oder 1891 haben..." Er lehnt sich mit verschränkten Armen an eine Wand und schmollt vor sich hin.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nebeldiener am 29. August 2010, 15:44:19
Kuan verlässt den Saal und dafür betritt eine Frau den Schauplatz.
Sie hatte blondes Haar und besass braune Augen.
"Mein Autor ist ganz toll!", sie schüttelte den Kopf und fuhr fort, "ich darf mich glücklich schätzen, dass ich zweite Prota bin. Eigentlich sollte ich mich darüber freuen, es ist nur... ich soll den Prota ermorden. Ich soll mich bei ihm einschleimen und ihn hinterrücks den Gar ausmachen und dann verschwinden. Weil alles echt aussehen soll, durfte ich mich selber zu Grunde richten. Dazu gehört, dass ich mich selber schneiden musste und Erde drüber streuen. Kuan hat mir irgend so einen Flüssigkeit mitgegeben, er sagte sie heile die Wunde. Dabei hat er nur vergessen zu erwähnen, dass es Gift ist. Warum ich das mache? Weil mir mein Leben zu wichtig ist. Entweder ich mache dass, oder ich sterbe. Ihr wollt nicht wissen, wie sie mich umbringen würden...", sie schluchzte, lies sich auf einem Stuhl fallen und vergrub das Gesicht in de Händen. Sie hob den Kopf und fuhr weiter: "Der einzige Grund, warum ich das mache ist, weil am Ende alles zum guten kommt. Ich wechsle die Seiten, verliebe mit in Tritus (Prota) und Kuan bekommt seine gerechte Strafe. Aber dass ich bleibende Schäden davon kriege hast Du dir nicht überlegt. Albträume ist noch das wenig schlimmste. Ich kann plötzlich Angstzustände bekommen und kann Niemanden mehr vertrauen. Danke Autor", als sie geendet hatte vergrub sie wieder ihr Gesicht und fing an zu weinen.
[Autor in]Es tut mir ja auch Leid, aber es geht nicht anders. Am Ende wird ja alles wieder gut. Du verliebst dich ja auch. Das du Angstzustände bekommst tut mir selber ja auch weh, aber für die Geschichte ist es notwendig. Mir kommen ja selbst fast die Tränen (wirklich), aber es geht echt nicht anders. so Leid es mir tut.[/Autor out]

LG Nebeldiener
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Valaé am 04. September 2010, 04:11:49
Nymons Gesicht wurde ein wenig rötlich und er wandte verlegen das Gesicht ab "Das... das habe ich doch gar nicht gemeint..." stotterte er ein wenig verlegen auf die ersten Worte Mericks. Eigentlich hatte er nichts gegen andere Vorlieben was die Liebe anging. Doch er wollte nicht zu intim werden und obwohl er eigentlich Mericks Privatsphäre nicht antasten wollte und deshalb schwieg, schien ihm die ganze Sache peinlicher zu sein als seinem Gegenüber.
Erst nach einer ganzen Weile sprach er weiter. "Das stelle ich mir furchtbar vor. Die Sonne nicht genießen zu können, meine ich. Immerhin ist ihre Wärme manchmal alles, was uns auf dieser Welt noch geblieben ist und bleiben wird. Alles andere können sie uns doch nehmen. Die Autoren meine ich. Aber das Licht der Sonne... das wird immer bleiben. Es wird immer ein Licht geben." (Anm.: O.o kann ich nicht? Soll ich dich mal eine halbe Ewigkeit buchstäblich im Regen stehen lassen? Wirst schon sehen, ich KANN.)
Die warmen, braunen Augen des nun leicht melancholisch wirkenden Nymons suchten den Blick Mericks. "So etwas Ähnliches sagt sie auch immer... dass die Ewigkeit nur schwer zu ertragen ist, meine ich. Viele aus ihrem Volk haben es nicht ausgehalten. Wie ihr seht: Ihre Erfahrungen gleichen Euren, auch wenn euer Volk und das ihre nicht dieselben sind. " Ein tiefes Seufzen entgleitet ihm. "Eure Ansicht der Liebe gegenüber klingt so interessant wie trostlos. Ich ziehe es vor, einer poetischeren Variante der Liebe zu folgen. Denn auch wenn vielleicht nicht jede Beziehung wie im Liede ist, so kann doch aus jeder Beziehung ein Lied werden. Wie es jedoch klingt, das ist eine ganz andere Frage." Nachdenklich strich er sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
"Das Leben... für manche ein Fluch, für andere ein Segen. Ich habe mich meines Lebens meistens erfreut und es selten verflucht. Nein, das ist nicht ganz richtig. Ich verfluchte stets nur die Umstände meines Lebens, aber nie das Leben selbst. Vielleicht ist dies die einzige wahre Liebe, die wir haben können? Die einzige Liebe, die nicht zerstört? Die zum Leben?" Er zuckte mit den Schultern. "Ich denke nicht. Jedes dieser Gefühle gibt so viel mehr als es jemals nehmen könnte."
Dann schluckte er und kaute unruhig auf der Lippe. Nymon schien zornig "Sie hält noch an einer früheren Beziehung fest." Meinte er kurz angebunden. "Es ist freier Wille, auch wenn er noch so furchtbar dämlich ist. Irgendwie schafft sie es nicht, sich von ihrem früheren Verlobten zu lösen, ganz egal wie sehr er ihr auch weh tut."

(PS: Leider wars wohl noch nich ausgestanden. Derzeit könnt mich mein Magen wirklich umbringen -.- Aber danke für die lieben Worte^^. Halb tot würd ich mich nie an den PC schleppen... es sei denn mir wäre gerade DIE zündende Idee gekommen ;-) )
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 13. September 2010, 19:53:08
Die Verlegenheit des jüngeren brachte Merrick zum Schmunzeln. Er kannte diese leichte Röte, den ausweichenden Blick. Die meisten reagierten auf diese Weise, wenn auch einige nur für einen kurzen Augenblick. Er genoss ihren Unglauben, ihr Erstaunen, ein jedes Mal aufs Neue. Früher, als Mensch, hätte er nie gewagt es jemandem ins Gesicht zu sagen, doch seit damals war viel geschehen. "Es gibt keinen Grund verlegen zu werden, mein Freund." Neckte er den anderen lächelnd. "Ich habe nicht vor über euch herzufallen." (Anm: Sprach der Vampir... Wie passend.) Als sein Gegenüber das Gespräch auf die Sonne lenkte wurde der Blick Mericks für einen kurzen Augenblick sehnsuchtsvoll. ,,Die Sonne auf der Haut zu spüren... Ich erinnere mich kaum mehr an das Gefühl. Es ist schon so viele Jahre her... Unsere Autorin schreckt selbst vor den Strahlen der Sonne nicht zurück. Nur zwei Dinge konnte sie mir nicht entreißen: Meinen Glauben, denn ihn verlor ich von alleine, und meinen Stolz, den ich mir erkämpfte." Der Schatten einer Erinnerung legte sich über ihn und verrdunkelte sein blasses Gesicht. "Mein Glaube... Gibt es in eurer Welt jemandem, zu dem ihr beten könnt? Der euch beschützen und erlösen soll? Zu der Zeit meines Lebens gab es nichts wichtigeres als den Glauben, und selbst nach meiner Verwandlung habe ich noch immer gebettet, gefleht. Ich war so jung..." Merick unterbricht sich, versucht zu seinem sonst so fröhlichen Charakter zurück zu finden ohne welchen er die Jahrhunderter niemals überstanden hätte. Die Worte Nymons halfen ihm das Thema zu wechseln, das Funkeln in seinen Augen zurück zu gewinnen: "Ihr seit ein Philosoph, mein Freund. Das Lied der Liebe sollte für euch mehr bereit haben als eine Frau welche euch trotz Interesse verschmäht. Ihr solltet Eurer Autorin die Meinund sagen und dann zu eurer Liebsten eilen um ihr zu zeigen wie viel mehr Ihr zu bieten habt als der, mit welchem sie sich abgibt. (Anm: So etwas nennt man Meuterei du Revoluzer!)"

(Ps: Zumindest bist du freiwillig vom Computer weg geblieben, ich wurde gezwungen :'( Wer hat das Internetverbot erfunden? Dem würde ich gern mal was erzählen... *grrr*  ;D)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 17. September 2010, 12:28:07
Seine Augen verengen sich zu Schlitzen und er schiebt sein kantiges Kinn trotzig vor.
"Natürlich nicht! Aber nachdem ich dir deinen süßen kleinen Arsch gerettet habe, könntest du ruhig etwas mehr Dankbarkeit zeigen!"
Dreia schlägt mit der flachen Hand auf den Tisch, so dass einer der Becher umfällt. Drohend richtet sie sich auf und zeigt mit einem Finger auf ihren Gegenüber: "Wie kannst du es wagen ...?"
Er zuckt die Achseln und schnaubt: "Ich wäre nicht so alt geworden, wenn ich auf Zehenspitzen durchs Leben ziehen würde. Und wenn du glaubst, eine kleine Frau, Speertänzerin hin oder her, könnte mir drohen, lass dir gesagt sein: Wenn ich haben möchte, was die Männer im Hafen von dir wollten, bekomme ich es auch!"
Alle Farbe weicht aus Dreias Gesicht. Zitternd sinkt sie zurück auf ihren Platz. Auch ohne, dass er es ausspricht, weiß sie, dass er nicht das Kleinod meint, das an einer Kette um ihren Hals baumelt.
"Du würdest mir wirklich deinen Willen aufzwingen und dann erwarten, dass ich dich ausbilde?" Ihre Stimme ist leise, aber fest.
Nach einer Weile seufzt er ergeben und schüttelt den Kopf. Seine verkrampften Finger um den Kampfstab lockern sich. "Nein, ich nicht. Aber wir wissen beide, dass sie", sein Blick zuckt zur Decke, "vermutlich alles versuchen wird, damit du mir hilfst."

[Khor, mein Bester, du weißt, wie du Frauen weiche Knie beschert... danke für das Kompliment!]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Valaé am 19. September 2010, 02:20:52
Noch immer ein wenig verlegen, was auch daher kam, dass Nymon in seinem ganzen Leben mit diesem Thema noch nie wirklich Kontakt gehabt hatte (Anm.: Doch, hattest du, aber du hast es nicht gemerkt... ) und daher nicht wusste, wie er damit umgehen sollte, strich er sich die Haare aus dem Gesicht. "Das... das hätte ich auch niemals von euch erwartet!", beteuerte er fast sofort und erzeugte damit noch um einiges mehr den Eindruck, dass er so gar nicht wusste, wie er sich nun verhalten sollte. Nach einer Weile aber hatte er sich dann doch gefangen und lächelte freundlich. Wer war er, dass solche Dinge noch eine Rolle spielen würden? Als ob er jemals etwas darauf gegeben hätte, was die Gesellschaft über manche Begebenheiten dachte. Als ob er jemals auf die Gnade und das Ansehen der Gesellschaft angewiesen gewesen wäre. Ja, als ob er es jemals hätte erlangen können...(Anm.: Ach herrje, jetzt werd doch nicht so weinerlich...).
Je länger der Andere sprach, desto mehr war Nymon wieder in seinem Element. "Das ist ein Jammer. Die Sonne ist für mich wie etwas, das mich antreibt und ohne dass ich völlig kaftlos wäre. Ganz ähnlich wie die Liebe. Vielleicht ist es ja dasselbe? Jeder von uns hat eine Sonne. Ihr habt nur eine andere und daher ist es für euch vielleicht gar nicht so schlimm, das Licht, das für alle anderen scheint, nicht genießen zu können. Ihr habt doch sicher euer ganz eigenes Licht?" Er seufzte "Dennoch, dieses Licht ist nur für euch sichtbar und kann nur innerliche Wärme geben. Die wirkliche Sonne wird es vielleicht nicht immer ersetzen können."
Als die Sprache auf den Glauben kam, wurde Nymon nachdenklich "Ich... weiß nicht. " Meinte er leise. "Es gab diese Wesen. Sechs von ihnen. Wir verehrten sie lange Zeit und ächteten jeden, der nicht diesem Weg folgte. Auch ich war ein treuer Diener dieser Götter und hätte sicher gute Menschen verachtet, sie als Ketzer beschimpft, wenn sie diesem Weg nicht gefolgt wären. Meine Welt hat gesehen, wie viele Menschen darunter leiden können, wenn man nicht bereit ist, auch andere Wege des Lebens zuzulassen und auch andere Glauben. Es stellte sich am Ende heraus, dass unsere Götter nur sehr mächtige Magier waren... sie waren einst Menschen gewesen, vielleicht nicht alle, manche waren auch Elben, aber sie waren Wesen wie wir alle. Nichts haftete ihnen an, dass Besonders gewesen wäre, außer eine unglaubliche magische Macht. Seit wir das herausgefunden haben, spaltet sich unsere Welt. Manche sagen, es gibt keine Götter. Andere sagen, es gibt unsere sechs Götter, aber die, die wir für sie hielten, sind es nicht und wieder andere sagen, dass die sechs mächtigen Magier doch wirklich unsere Götter sind." Er zuckte mit den Schultern. "Ich glaube, dass es sie gibt... aber dass diese sechs Magier sie nicht sind. Es ist mir egal, wenn ich mich irren sollte. Solange ich an sie glaube, gibt es sie. Aber ich sollte diese Freiheit auch jedem anderen lassen."
Dann lachte Nymon leise, aber lange. Seine Augen funkelten voller Erheiterung, sie sahen Merrick direkt an und waren voller freundlicher Wärme. Man sah erst jetzt, wie jung er wirklich wirkte, aber irgendwie wollten seine nachdenklichen Worte nicht zu diesem Alter passen.
"Philosoph? Nein, mein Freund, das ist zu viel der Ehre. Ich bin Barde. Schöne Worte und Bilder zu finden gehört zu meinem Beruf. " Schelmisch blitzten seine Augen auf und liebevoll, um seine Worte zu unterstreichen, streichelte er die Mandoline, die neben ihm auf dem Boden lag.
Auf Merricks letzte Worte hin verfinsterte sich Nymons Blick wieder. "Manchmal würde ich es gerne, jedoch ist es manchmal sehr schwer, sich meiner Autorin zu widersetzen. Wisst ihr, man macht den Mund auf, aber es kommen ganz andere Worte heraus, als man eigentlich sagen wollte. Zudem ist sie eine Frau, die ganz genau weiß, wie sie bekommt, was sie möchte. Es gibt da diesen ganz besonderen Blick, bei dem einfach niemand ihr etwas abschlagen kann." Er seufzte tief "Auch ich nicht." leise setzte er hinzu "Gerade ich nicht. "
(Anm.: Achje, da werd ich ja ganz rot! Alter Charmeur! Und ja Nymon, wir wissen dass du viel zu gutmütig bist. Bist du wirklich. Jeder Andere hätte Leanor schon lange in den Wind geschossen oder Kajek zu einem zünftigen Duell herausgefordert. Ist aber blöde, wenn man nicht kämpfen kann, ne?)

(PS: Wer das Inetverbot erfunden hat? Im Zweifelsfalle deine Eltern schätze ich. Kenn ich, ist bei mir aber zum Glück passé. Eigene Wohnung hat gute Seiten =) )
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 20. September 2010, 11:32:09
Plötzlich verdunkelt ein Schatten den Tisch. Khor und Dreia blicken auf und sehen drei Männer und zwei Frauen vor sich. Die jüngste von Ihnen, streckt die Hand aus und stellt sich vor:
"Hallo, mein Name ist Lili, das sind Chris, Connar, Severin und Arisa. Wir äh... haben gehört, was ihr über ... sie ... gesagt habt." Verschwörerisch beugt sie sich vor und sagt mit leiser Stimme: "Wir sind auch alle ihre Opfer. Chris hier hat sie erst getötet und mir hat sie drei Bälger angehängt und Arisa. Pfft... die Arme darf ihre Abenteuer gar nicht mehr erleben. Erst hat sie ihr vollmundig versprochen, sie würde ihre Geschichte aufschreiben und dann ... nix! Unsere Autorin, dass sag ich euch, ist ein ziemliches Miststück!"
Verblüfft sehen sich Khor und Dreia an, dann grinsen sie einvernehmlich. Dreia bedeutet ihrem Begleiter den Kampfstab wegzunehmen und zeigt auf die freien Plätze an ihrem Tisch.
"Setzt euch doch, Freunde. Ich denke, wir haben viel miteinander zu besprechen...!"
[Was? Wie? Halt! Moment mal! So geht das nicht. Marsch, marsch, jeder zurück in seine eigene Ecke...!]Das polternde Lachen von Khor dröhnt durch den Raum, als er die Stimme der Autorin so verzweifelt Quieken hört.
Übermütig guckt Chris in die Runde und ruft zu den anderen Tischen: "He, Ihr da! Vielleicht solltet ihr auch mal eine Sitzung eurer Protakollegen einberufen. Gehen wir gemeinsam in Streik, dann lernen unsere Autoren schon noch, dass sie nicht alles mit uns machen können!"
Aris, Khor und Dreia starren ihn verständnislos an.
Schließlich fragt die Speertänzerin: "Entschuldige bitte, aber ... was ist ein Streik?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 26. September 2010, 17:19:33


Merick lächelte unmerklich, als er spürte wie sein Gegenüber sich innerlich auf das Erfahrene einzulassen begann. Er hätte es bedauert den anderen mit seiner Offenheit verschreckt zu habe.

,,Ein Barde?" Mericks klang überrascht. ,,Seit meiner Jugend habe ich keinen Barden mehr getroffen. Doch damals..." seine Augen senkten sich, und zum ersten mal wirkte er leicht verlegen. ,,damals war es mir nicht gestatten den Umherziehenden nahe zu kommen. Mein Vater war der Meinung, es wäre meiner Erziehung abträglich mich mit dem einfachen Volk abzugeben." Plötzlich sah er auf, stellte sofort klar: ,,Ihr dürft nicht glauben, dass ich mich aufgrund meines Elternhauses für etwas besonderes halte. Es waren andere Zeiten, damals. Ich brauchte nicht lange um zu verstehen wie sehr sich die sterblichen von solchen Unbedeutsamkeiten beherrschen lassen, doch als Mensch hatte ich nie den Mut mich anderen entgegen zu stellen." Er unterbrach sich kurz, sein Blick schweifte ab, doch sein Mund verzog sich zu einem bitteren Grinsen, welches seine Eckzähne enthüllte. ,,Ich weis, es ist Erbärmlich. 'Wohlbehütet' war das Wort, welches meine Autorin für meine Jugend in ihren Notizen festhielt. Ich bin der Meinung, ,vollkommen isoliert' trifft es besser, aber sie versucht momentan krampfhaft mich für den Leser unsympathischer zu machen. (Anm: Es tut mir ja leid Süßer, aber du gehörst in Band 1 aus der Sicht meines Protas zu den Bösen!) Einen besonderen Blick verfügt sie nur dann wenn es um stumme Drohungen geht." Er konnte ein leises Lachen nicht unterdrücken, doch da er ebenjenen Blick bereits im Nacken spürte entschloss er sich dazu, das Thema zu wechseln. ,,Glaube ist etwas mächtiges, etwas Kostbares. Selbst Magier haben kein Recht dazu ihn zu missbrauchen. Ich hoffe ihr bewahrt euch euren Glauben, Nymon, denn ich hätte in eurem Alter viel darum gegeben mir diese eine Hoffnung nicht vom Leben entreißen zu lassen. Dass heißt... darf ich fragen wie alt ihr seid?" Er lächelte verschmitzt. ,,Ich möchte nicht unhöfflich wirken, aber Ihr seid mir ein Rätsel." Merick sah seinem Gegenüber nachdenklich an, suchte dessen Blick. ,,Es sind Eure Augen, müsst Ihr wissen. Sie wollen nicht zu euren Worten passen."

(Ps: Bis zur eigenen Wohnung fehlen bei mir ja leider noch ein paar Jährchen^^)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 02. Oktober 2010, 23:33:17
Die rothaarige junge Fau hebt bei dem Wort "Barde" den Blick, der trübe und düster einhergeht. Ihre Haare hängen ihr ins Gesicht.
"Ha!", faucht sie heiser. "BArden... fahrendes Volk... untreues Mistpack..."
Ihre Lippen zittern.
"Reisen mit dir zusammen, gaukeln dir vor, mit dir glücklich zu sein... und dann... aus heiterem Himmel..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 18. Oktober 2010, 23:28:10
Claire wirft der jungen Frau einen spöttischen Blick zu. "Das klingt, als hätte euch jemand das Herz gebrochen, meine Liebe. Vieleicht solltet ihr in Zukunft mehr darauf achten an wen ihr es Verschenkt. Das bunte Volk ist nicht für seine Treue bekannt."

Bei ihren Worten wurde Kieran wieder aufmerksam. "Was wisst Ihr von der Liebe, Mädchen." zischte er Claire entgegen. "Das Leben eurer Sippschaft besteht doch allein im töten." Die schwarzhaarige schnappte nach Luft. Unwillkürlich fuhr ihre Hand zum Griff ihres Messers, doch sie besann sich eines besseren. "Ich gebe mein Leben um die Welt vor Eures gleichen zu schützen, Vampir. Ihr habt kein Recht über mich zu urteilen!"

EDIT der Autorin vom 19.12: Schade das dieser wundervolle Therad schon wider am einstauben ist...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 30. März 2011, 19:16:46
Ein junger Mann mit braunen Augen und dunklem Haar tritt ein und knallt ein Tablett voller Drinks auf den Tisch, sodass der Staub auffliegt.

Hallo? Jemand hier? Mein Name ist Blake und mir wurde gesagt, dass ich mir hier die Zeit vertreiben kann, bis es mit meiner Geschichte weitergeht.

Er wirft einen vorwurfsvollen Blick nach oben, wo er seine Autorin vermutet. Dann wedelt er mürrisch eine Staubwolke beiseite.

Zugegeben, die Geschichte ist fertig. Und ich darf mich nicht beschweren, immerhin hat Citara zugestimmt, dass sie mich zu meinem Großvater begleitet. Aber das kann es doch nicht gewesen sein! Ich sterbe vor Nervosität. Erstens will ich das Treffen mit meinem Großvater schnell hinter mich bringen und zweitens ...

Er hüstelt unbehaglich.

Zweitens muss ich Citara davon überzeugen, dass sie nicht weiter als Revolverheldin durchs Land ziehen kann. Ähm. Ich muss ihr irgendwie klar machen, dass sie mir fehlen würde. Und das möchte ich natürlich auch schnell hinter mir haben, bevor ihr irgendwelche Gegenargumente einfallen.

Er lässt sich auf einen freien Stuhl sinken, seufzt und kippt einen der Drinks.

Na gut, aber ich kann mir sowieso schon denken, was meine Autorin sich da überlegt hat. Irgendein gutaussehender Desperado wird auftauchen und Citara wird mit ihm verschwinden. Darauf wird es doch hinauslaufen, nicht wahr? Toll, ganz toll. Aber es reicht ja, wenn ich Drinks mixe. Wie ich mich fühle, ist ja nicht so wichtig. Das kann ja bis November warten. November? Ist euch klar, wie lange das noch dauert?

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 31. März 2011, 11:27:19
Eine junge Frau in einer schwarzen Uniform betritt den Thread und ihr Blick bleibt gleich auf dem Tablett mit den Drinks hängen. Sie seufzt.

Einen Drink kann ich jetzt auch gut gebrauchen. Nicht dass ich auf eine Fortsetzung scharf bin, aber ich muss schon sagen ... den ersten Teil hat meine Autorin auch ein wenig ... in den Sand gesetzt. Am Anfang verzettelt, dann gehetzt und den Schluss hat sie dann einfach abgewürgt. Toll. Sehr toll.

Sie nimmt einen der Drinks und kippt ihn hinunter.

Es war nicht einmal Zeit aus dieser gottverdammten Uniform herauszugekommen. Als ob ich noch ein Teil der Liga wäre.

Sie kippt einen weiteren Drink hinunter.

Mal sehen wie hoch sie diesmal das Kopfgeld ansetzen nach dem ganzen Mist, den der Blutdämon mir eingebrockt hat.

Sie seufzt schwer und starrt dann Blake genervt an.

Gibt es hier vielleicht auch noch stärkeres Zeug? Bei diesem Gesöff sitze ich noch bis morgen mit den gleichen dämlichen Gedanken hier herum.
Außerdem ... November? Das geht ja noch. Wann meine Story weitergeht, weiß nicht mal die da oben. Nur ein paar Szenen. Mhm, in einer davon mache ich die Bekanntschaft mit einem der Erschießungskommandos der Liga. Ist doch echt zum Kotzen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 31. März 2011, 14:37:07
Ein hochgewachsener Mönch in der blauen Kutte der Diener von Solak betritt eher zögerlich den Thread. Körperhaltung, Muskulatur und vor allem die weißen Narben auf seinen Händen belegen, daß er nicht immer ein Mönch war.

November. Ja, dieses scheinbar magische Wort habe ich auch bereits vernommen. Es steht mir nicht zu, über sogenannte Autorinnen zu urteilen.

Er betrachtete die Uniform der jungen Frau kritisch.


Liebe Tochter, du solltest dich bemühen, angemessenere Kleidung zu finden. Fern sei es von mir, deinen Kleidungsgeschmack zu kritisieren. Aber ich bin sicher, daß du dich in etwas weniger körperbetonter Kleidung wohler fühlen wirst.

Er wirft einen Blick auf das Tablett mit den Drinks. Das dunkle Gesicht verzieht sich leidend, aber er schafft es natürlich, fromm der Versuchung zu widerstehen. Er wendet sich an Blake:

Bist du sicher, daß du solche Getränke der Verderbtheit einem jungen, unschuldigen Mädchen anbieten solltest?

Er gibt sich einen Ruck, den Blick endlich vom Getränketablett zu nehmen.

Ich warte besser an einem der Fenstertische auf den November, wenn es euch nicht stört.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 31. März 2011, 14:52:59
Die junge Frau betrachtet den Mönch und verzieht den Mund zu einem schiefen Lächeln.

Ich bin weder deine Tochter, noch in irgendeiner Weise unschuldig. Und anscheinend habe ich es mit der Uniform auch besser erwischt als du. Die Zeit, dass man mich in ein Kleid stecken konnte, habe ich längst hinter mir gelassen.

Sie greift ungerührt nach einem weitern Drink.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 31. März 2011, 14:59:34
Blake schaut zwischen der jungen Frau und dem Mönch hin und her. Dann verschwindet er mit einem Seufzer hinter dem Tresen und fördert ein paar Flaschen ohne Etiketten hervor, aus denen er mit geübten Griffen ein Dutzend neuer Drinks mixt.

Getränke der Verderbtheit? Na, meinetwegen. Pater, dann habe ich hier das Richtige für Sie. Einen Out of Hell mit Blutorange, Tequila und einem Hauch Chili.

Er hält dem Mönch auffordernd das Glas hin.

Nicht? Na, gut.

Blake stellt das Glas demonstrativ ins Blickfeld des Mönches und macht sich an das nächste Getränk, während er an die junge Frau gerichtet weiterspricht.

Tja, ich weiß zwar nicht, wie du heißt, aber offenbar ist deine Autorin noch ein bisschen fieser als meine. Blutdämon ... Klingt unangenehm. Aber ich sage dir, Kojotengötter sind auch nicht besonders nett.
Hier, der ist für dich. Eine ganze Ecke schärfer als alles, was ich sonst so mische. Explosive Gun Powder. Vorsicht, der brennt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 31. März 2011, 15:10:52
Er wirft ihr einen nicht unfreundlichen Blick zu:

Die Verderbtheit der Welt. Ich weiß. Nie im Leben würde ich es wagen, dir Vorschriften machen zu wollen, Tochter.

Das letzte Wort betont er ziemlich bissig, und es klingt keinesfalls väterlich.

Dann starrt er den Cocktail an, als würde das Glas ihn jeden Augenblick anspringen. In einem Moment, in dem er sich unbeobachtet fühlt, trinkt er das Glas aus und läßt dieses unauffällig in den Falten der Kutte verschwinden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 31. März 2011, 15:15:14
Die Frau nimmt das Glas in die Hand und betrachtet den Inhalt.

Explosive Gun Powder? Na, mir soll's recht sein.

Sie kippt den Drink in einem Zug hinunter. Ihr schießen Tränen in die Augen und sie unterdrückt ein Husten.

Ja, der ist allerdings scharf. Man nennt mich Alexia. Zumindest manche tun das.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Hoellenpfau am 31. März 2011, 16:14:25
Eine kleine rundliche Frau mit unnatürlich rot gefärbten Haaren stößt die Tür auf und tritt mit einem Lachen ein.

Hab gehört, hier sind 'ne Menge verschiedener Leute.

Sie schaut zu dem Mann am Tresen, dann zu dem Mönch, die Frau mit der Uniform.

Und verrückte obendrein. Ich denke da passe ich perfekt dazu.

Sie richtet ihr grasgrünes Seidengewand und lässt sich mit einem dumpfen Rumpeln auf einen der Stühle fallen und schaut den um sie herum Sitzenden freudig und verschmitzt in die Gesichter.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Felsenkatze am 31. März 2011, 20:50:29
Drinks!

Eine mittelgroße, schlanke und sehnige Frau etwa Mitte Dreißig tritt ein, pustet sich eine dunkelbraune Haarsträhne aus der Stirn und sieht sich anerkennend um. Sie trägt eingestaubte Lederhosen und ein abgewetztes Karohemd, dazu hohe, schlammbespritzte Stiefel und einen Revolver. Sie hat ein schlichtes, verblichenes Tuch in Piratenart um den Kopf gebunden und ist sehr braungebrannt. Um ihren Hals trägt sie eine Hühnerkralle.

Sie mustert die Anwesenden der Reihe nach und geht dann zu Blake.

Du weißt sicher, was ich jetzt brauche, Schätzchen, nicht wahr? Ich bin schon eine Weile unterwegs. Und ich glaube, ich bleibe hier noch ein bisschen, bevor sich meine Autorinnen entscheiden, meine Geschichten zu schreiben.

Sie sieht den Mann in der Kutte neugierig an und schenkt der Uniformierten einen misstrauischen Blick, sagt aber nichts zu ihnen. Sie lehnt sich mit dem Rücken an die Theke und scheint den ganzen Raum auf einmal in ihr Gedächtnis aufnehmen zu wollen. Der Rothaarigen schenkt sie erst mal keine offensichtliche Beachtung.


He, du, alter Mann. Ich hab gesehen, wie du den Drink geklaut hast! Von draußen schon! Das musst du noch üben.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 31. März 2011, 20:56:26
Blake zuckt unmerklich zusammen, als die Frau "Schätzchen" zu ihm sagt, fängt sich aber und beginnt ungerührt, einen neuen Drink zu mixen. Schließlich stellt er ein Glas mit einer sumpfig grünen Flüssigkeit vor die Fremde hin und mustert sie neugierig.

Bitte sehr. Ein Memories From The Bayou. Ich denke, genauso magst du ihn.

Unbemerkt hat sich ein zierliches Mädchen mit lateinamerikanischen Zügen, schwarzen Haaren und leuchtend grünen Augen hereingeschlichen. Sie trägt ein weißes Hemd, braune Hosen und hat ebenfalls einen Colt bei sich. Die Worte der Frau hat sie gehört. Und nun hat sie die Fäuste in die Hüften gestemmt und sieht sehr, sehr verärgert aus. Man könnte fast meinen, sie nimmt der Fremden die Vertrautheit übel, mit der sie ihren Drink bei Blake bestellt hat ...

[Dateianhang durch Administrator gelöscht]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Felsenkatze am 31. März 2011, 21:07:35
Die Frau nippt an dem Drink und nickt anerkennend

Ein guter Barkeeper. Das ist selten. Du könntest eine Menge Geld verdienen, Junge.

Sie nimmt noch einen großen Zug und tut so, als fällt ihr die junge Frau nicht auf. Tatsächlich beobachtet sie sie scharf aus leicht zusammengekniffenen Augen. Ein Lächeln spielt um ihre Lippen.

Hier fehlt eindeutig Musik. Wo ist das Klavier? Wo die Trommeln? Ist denn kein Leben hier in der Bude? Nennt ihr das gemütlich?

Sie spielt mit der Hühnerkralle um ihren Hals und lässt die junge Frau weiter nicht aus den Augen.

Süße, du guckst wie ein Alligator mit Magenverstimmung.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 01. April 2011, 00:00:24
Das Mädchen schnappt empört nach Luft und baut sich vor der Fremden auf.

Nun, möglicherweise bin ich verstimmt, und in dem Fall solltest du verdammt vorsichtig sein! Soll ich mal für Musik sorgen?

Sie wirft einen kurzen Blick auf den Revolver der anderen, schürzt verächtlich die Lippen und klopft wie beiläufig auf ihren eigenen Colt. Blake schaut vom Tresen zu ihr herüber und macht eine beschwichtigende Handbewegung. Offensichtlich hat er keine Lust auf eine zünftige Schießerei. Citara seufzt etwas genervt, blickt zwischen ihm und der Frau hin und her. Als sie weiterspricht, tut sie das nur halblaut.

Ach, schön. Ihm gefällt das offensichtlich, wenn ihn fremde Frauen angraben. Meinetwegen. Ich hab ja nichts zu melden.

Sie wirft einen weiteren missbilligenden, aber auch neugierigen Blick auf die Frau mit dem Drink und senkt weiter die Stimme.

Also, ich hab ja schon länger den Verdacht, dass meine Autorin sich was ganz Besonderes für Blake überlegen wird. So ein feines Püppchen aus der Stadt. Mit blonden Zöpfen und guter Erziehung.

Ihre Stimme wird traurig.

Eine, die kochen, lesen und Blümchenmuster sticken kann. Was Männer halt so mögen.

Sie seufzt und wirft einen ganz kurzen Seitenblick in Richtung Bar, dann wendet sie sich wieder der Fremden zu.

Wie gesagt, ich bin ja schon drauf eingestellt, dass so eine ... Person früher oder später auftauchen und mit ihm verschwinden wird. Aber ... du? Jemanden wie dich hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.

Die Angriffslust kehrt in ihre Stimme zurück.

Mal ganz ehrlich: Du könntest doch fast seine Mutter sein!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 01. April 2011, 00:26:12
Der Mönch richtet sich ein wenig auf, so daß er die beiden involvierten Damen besser sehen kann. Er schlägt ein Bein über das andere und scheint sich auf eine interessante Zurschaustellung weiblicher Kampfstile zu freuen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 01. April 2011, 09:55:11
Ich hörte, hier gibt es jemanden, der besonders harte Drinks mixen kann. Stimmt das?

Die dunkle Stimme kommt von einem Mann, dessen ganze Körperhaltung Dominanz ausdrückt. Seine befellte Nase zuckt und seine Fangzähne sind aggressiv gebleckt. Er trägt edle Kleidung, ohne affektiert zu wirken.
Er stiefelt zum Tresen, ohne auf das Gezanke der Frauen zu achten. Sich aufstützend raunt er dem Barkeeper zu:


Wenn du was Stärkeres als Dämonentod hast, bekommst du von mir einen Sack voll Gold. Ich will vergessen. Einfach nur vergessen.

Seine Hand fährt zu dem dünnen Goldreif auf seiner Stirn und er seufzt mit geschlossenen Lidern.

Es gibt nichts Schlimmeres als Autoren, die einem die große Liebe schicken, sie dann aber in die Arme des besten Freundes treiben und dann auch noch knallhart sagen, dass es keine Fortsetzung geben wird. Ihr denkt, es ist hart bis November zu warten? Ich werde ewig in diesem Schwebezustand stecken bleiben. Es sei denn, die Schwester meiner Autorin nervt noch mehr.

Er öffnet abrupt die Augen und fixiert den Barkeeper mit einem unergründlichen Blick.

He Mann, wo bleibt mein Getränk?!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 01. April 2011, 10:01:42
Blake, der bis jetzt die fremde Frau und das Mädchen betrachtet hat, zuckt zusammen, mustert den Neuankömmling kurz, ohne sich von den Fangzähnen beeindrucken zu lassen, und nickt. Er beginnt mit Flaschen und Henkelkrügen zu hantieren.

Vergessen? Da hab ich was. Ich beeile mich besser, bevor mir irgendjemand die Gläser zerschießt. Das ist das Kreuz mit diesen Revolverheldinnen ...

Er wirft einen kurzen Blick zu Citara und seufzt, bevor er sich dem Wartenden zuwendet.

Liebeskummer, ja? Dagegen ist kein Kraut gewachsen. Aber ein Drink hilft immer.

Er stellt ein dunkel brodelndes Gebräu vor den düsteren Neuankömmling hin.

Bitte sehr. Ein Demon's Death And Oblivion. Genau das, was du jetzt brauchst.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 01. April 2011, 10:32:27
Alexia betrachtet die Neuankömmlinge misstrauisch. Besonders die andere junge Frau, die so offensichtlich mit dem Colt an der Hüfte herumläuft und auf Streit aus ist. Dann winkt sie Blake zu sich und bestellt ein ganzes Tablett mit Drinks.
Alexia verzieht sich mitsamt den Drinks an einen Tisch in einer Ecke.


Menschen ... manchmal sind sie echt schlimmer als jeder Dämon.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 01. April 2011, 12:32:53
Adan fletscht die Zähne.

"Was heißt da Liebeskummer? Das ist kein Kummer, dass sind Schmerzen, die ich meinen ärgsten Feinden nicht wünsche! Mein Vetter hat Kari aus tiefstem Herzen gehasst und jetzt vög... Verzeihung die Damen ... hat er sie in sein Bett geholt. Und die beiden wollen noch nicht einmal den Ehebund eingehen, dabei wäre ihre Zukunft damit gesichert. Aber nein, lieber einfach so auf dem Energieaustausch bestehen. Und ich Idiot habe ihnen auch noch gesagt, dass ich ihnen alles Gute wünsche. Ich könnte mir selbst dafür einen Sailesh in den Hals rammen. Torcesh! Wozu ist man König, wenn man noch nichtmal die Frau, die man liebt zu einer Ehe zwingen kann? Verdammte Sache, das mit der Ehre.

Adan greift nach dem Glas uns schnuppert daran. Er zuckt mit den Schultern und nimmt einen tiefen Zug. Als er das Glas geleert hat, wischt er sich über den Mund. Er wölbt eine Augenbraue.

Das ist alles? Hm, dafür kann ich dir kein Gold geben, das ist ja nicht annähernd so stark wie Dämonentod. Hast du nicht etwas Stärkeres? Ich will – nein ich muss! – vergessen. Gerade jetzt wälzt sie sich vermutlich ... Nein, lassen wir das lieber.

Er dreht sich zu Alexia um und beobachtet, wie sie sich in der Ecke verkriecht.

Du hast Glück, dass ich kein Mensch bin, Frau, ich wäre in der Stimmung für einen kleinen Kampf. Und was soll das Gebrummel über Dämonen? Ich bin ein Damonaei, kein Dämon! Aber was – torcesh noch mal – sind Revolverheldinnen?


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 01. April 2011, 12:46:40
Alexia hebt betont gleichgütlig eine Augenbraue.

Ein Kampf? Was fließt in deinen Adern? Blut?

Ein dünnes Lächeln zuckt über ihre Lippen.

Und du bist kein Mensch? Ich würde mir das ein deiner Stelle noch einmal überlegen. Wenn du schon nicht weißt, was eine Revolverheldin ist, dann sagt dir der Begriff Siegelmeister wohl auch nichts, oder?

Sie kippt einen Drink hinunter, verzieht das Gesicht und blickt finster vor sich hin.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Smaragd am 01. April 2011, 12:51:45
Eine schwarzhaarige Frau in roter Uniform betritt die Bar und sieht sich aufmerksam um. Angesichts der in der Luft liegenden Spannung zuckt ihre rechte Hand zum Griff des Kurzschwerts an ihrer Hüfte, doch dann beherrscht sie sich und schlendert zur Bar.

Einen sanften Drink bitte. Ich will mir den Verstand nicht vernebeln, auch wenn das hier nicht meine Stadt ist. Meine Autorin sitzt gerade da und fragt sich, wie ich ein Geheimnis aufklären soll, das seit Jahren gut gehütet wird- und ob ich das überhaupt soll. Da schickt sie mich in diese Adelswelt voller Intrigen und kann sich noch nicht mal entscheiden, was ich machen soll! Ich hoffe nur, ich komme da bald wieder raus, sonst verliere ich noch die Geduld und verpasse dem Sohn des Königs eine Tracht Prügel. Verdient hätte er sie.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 01. April 2011, 13:19:59
Adan lacht hart. Du gefällst mir, Alexia. Irgendwie erinnerst du mich an meine Kari. Er seufzt wehmütig Und ja, in meinen Adern fließt Blut, aber trotzdem kannst du mich nicht töten. Dazu benötigst du andere Waffen, als das Ding da. Er deutet auf den Revolver.

Seine Nase zuckt belustigt und zum ersten Mal seit langer Zeit grinst er provozierend.

Komm, sei ein liebes Mädchen, ja? Verrate mir, was ein Siegelmeister ist? Ach ja und ... wie war noch der Name des Schankwirts? Blake?

Er dreht sich zur Theke.

Wie sieht es aus? Willst du dein Glück mit einem neuen ... wie nanntest du es doch gleich? ... Drink probieren? Ich erinnere mich nämlich immer noch an Kari.

Er kneift die Augen zusammen und ein leises Knurren erklingt. Seltsamerweise erinnert es jedoch an ein Schnurren. Als er es merkt schüttelt er sich und wendet sich der Frau zu, die gerade nach einem sanften Drink verlangt hat.

Und du? Bist du eine Sailesh oder eine Kriegerin?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Felsenkatze am 01. April 2011, 13:35:04
Die Frau an der Theke zieht die Augenbrauen hoch.

*zu Citara* Ist da jemand eingeschnappt? *sieht zu Blake* Keine Bange, Süße, dein Barkeeper kann gerne dein Barkeeper bleiben. Auch, wenn er verteufelt gute Drinks macht.
Kann ich noch so einen haben?

Oh, aber wenn du dich unbedingt schießen willst, soll's mir auch recht sein. Aber sag nachher nicht, dass ich schuld bin. Wäre schade, so ein hübsches Mädchen zu ruinieren.

Sie wendet ihre Aufmerksamkeit interessiert Adan und Alexia zu und hört ihnen eine Weile zu. Besonders interessiert sieht sie Alexia zu. Adans Fremdartigkeit scheint sie gar nicht zu stören.
Erst als die Schwarzhaarige reinkommt, wird sie wieder aufmerksam.

*murmelt* Verdammt viele Uniformen hier.
*laut* Tracht Prügel für Königssöhne gefällt mir. Du bist richtig. Darf ich dir den Drink spendieren? Und dann kannst du mir mal von dieser Intrige erzählen. So was interessiert mich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Smaragd am 01. April 2011, 13:37:22
Die schwarzhaarige Frau sieht das befellte Wesen neugierig an.
Was ist ein Sailesh? Eine Kriegerin jedenfalls bin ich nicht, jedenfalls nicht wirklich. Man sagt, was hier gesagt oder getan wird, bleibt auch hier, also kann ich dir wohl mehr verraten. Ich arbeite als Mordermittlerin für die Stadtwache. Im Moment ermittle ich in einem sehr brisanten Mordfall. Dafür muss ich sogar mit dem NSD zusammenarbeiten, unserem Geheimdienst.

Sie verzieht das Gesicht.
Ich hasse diese Leute. Sie kennen nichts als Zwang und Drohungen. Sie glauben nicht, dass außer ihnen irgendjemand loyal sein könnte. Aber Befehl ist Befehl und diesen Mord muss ich aufklären.

Traurigkeit schleicht sich auf ihr Gesicht und sie seufzt.
Meine Autorin ist wirklich gemein. Derjenige, den ich ausspionieren soll, war einst mein Geliebter. Nachdem er mich hat sitzen lassen, war ich so wütend... jetzt weiß ich nicht, was ich für ihn empfinde. Irgendwie hoffe ich, dass er nicht den Mordbefehl gegeben hat. Den Drink nehme ich gern, ich glaube, ich kann ihn brauchen. Von Intrigen soll ich erzählen? Da weiß ich ja kaum, wo ich anfangen soll!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Felsenkatze am 01. April 2011, 13:43:45
Als die Schwarzhaarige von ihrem Geliebten spricht, sieht die Frau an der Theke für einen Augenblick erschrocken aus, hat sich jedoch schnell wieder in Gewalt.

Einen Drink für meine neue Bekannte!

*sie streckt der Schwarzhaarigen die Hand hin* Ich bin Matty, und du? Hör mal, das mit deinem Freund tut mir leid. Warum wehrst du dich nicht mal gegen diesen ... Geheimdienst? Warum tust du nicht mal, was du willst? Klingst ja nicht gerade glücklich. Aber lass dir sagen: du hast überhaupt keinen Grund, dich unterbuttern zu lassen. Siehst doch ganz fähig aus. Solltest dein Leben mal in die Hand nehmen und was draus machen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 01. April 2011, 13:44:31
Citara scheint sich zu entspannen, nachdem sie Mattys Worte gehört hat, und öffnet schon den Mund, um etwas zu erwidern, aber in diesem Moment ertönt Blakes Stimme vom Tresen her.

Citara? Kannst du mir mal mit den Zitronen helfen? Ich hab hier jede Menge Bestellungen.

Etwas unwillig löst sie ihren Blick von Matty, stapft an Adan und Alexia vorbei und schlüpft zu Blake hinter die Theke. Sie schnappt sich ein Messer und beginnt, Zitronen zu schneiden - sehr rasant, sehr sauber. Mit der anderen Hand schiebt sie die Flaschen zu Blake hinüber, die er gerade braucht. Die beiden scheinen ein eingespieltes Team zu sein.

Wollen wir mal sehen. Dämonentod hab ich noch nie probiert, aber vielleicht kommt das hier der Sache näher? Vorsicht, es hat Agavenfeuer. In Reinform.

Schiebt ein dunkelblau schimmerndes Getränk zu Adan und mixt weiter. Schließlich hat er einen zweiten Memories from the Bayou fertig und stellt für die Frau in der roten Uniform einen hellgelben Drink dazu.

So. Bitte sehr, die Dame: ein Tender Sunbeam für dich, der sanfteste Drink, den ich im Angebot habe.

Er wirft einen Seitenblick auf Citara, als wolle er sich vergewissern, dass sie bei ihren Zitronen bleibt, statt zum Colt zu greifen.


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 01. April 2011, 13:52:08
Adan schnappt sich den Drink und kippt ihn erneut in einem Zug herunter. Seine dunklen Augen beginnen zu glänzen. Er hält sich das Glas vors Gesicht, schnuppert. Die feinen Härchen auf seiner Nase stellen sich auf.

He, Mann, der ist gut. Davon noch einen! Und hier, er wirft einen ledernen Beutel auf den Tresen, das versprochene Gold!

Dann wendet er sich der der uniformierten Dunkelhaarigen zu. Er nickt bedächtig.

Das klingt tatsächlich ein wenig nach Sailesh. Wobei, meine Autorin sagt mir gerade, deine Autorin kennt die Sailesh womöglich noch als Schwarze Schilde. Was auch immer das bedeuten mag.

Er legt den Kopf schief. Als überlege er, noch mehr zu sagen, dann wandert sein Blick bedeutungsvoll zu seinem leeren Glas und er beschließt, wenn er sich nicht mit Alkohol ablenken kann, dann mit reden.

Nun ja, lass es mich dir so erklären. Sailesh sind Assassinen. Sie gehören zu meiner persönlichen Elite. Sie kämpfen und töten. Für mich. Auch meine Kari. Wobei ich sie ständig als ... wie nanntest du es gleich? ... Ermittlerin einsetze. Sie hat das Komplott gegen mich aufgedeckt. Mein ganzes Volk hat diese süße, kleine ... Torcesh! Ich mache es ja schon wieder! Siehst du, ich bin ein hoffnungloser Fall, Ermittlerin. Und Mattie hat recht, du siehst mir nicht aus, als müsstest du dir Sorgen wegen des Kerls machen. Wenn du es richtig anstellst, sind wir in euren Händen ohnehin vollkommen wehrlos.

Er kichert leise, was ganz sicher nicht an Blakes Agavenfeuer liegt.

Äh, wie heißt du eigentlich, Kleines?

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Smaragd am 01. April 2011, 14:02:08
Die schwarzhaarige Frau schüttelt Mattys Hand.
Ich bin Marais. Und das mit dem Geheimdienst... ist kompliziert.

Sie wendet sich dem felligen Wesen zu.
Deine Sailesh klingen nach dem NSD. Man sagt, dass so manche Unfälle auf sein Konto gehen. Also nein, ich bin definitiv keine Sailesh.

Sie nippt an ihrem Glas daran und nickt anerkennend.
Dieser Tender Sunbeam ist gut, danke sehr. Weißt du, Matty, der Geheimdienst steht außerhalb des Gesetzes. Und sie haben mich einfach überrumpelt. Bevor ich wusste, wie mir geschah, war ich auf einmal verdeckte Ermittlerin und hatte dem Geheimdienst gesagt, wem aus meinem wirklichen Leben meine Abwesenheit auffallen würde. Jetzt weiß ich, dass ich das niemals hätte tun dürfen.

Sie blickt düster in ihr Glas, dann gibt sie sich einen Ruck.
Wie steht es mit dir? Wovor bist du hierher geflohen?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Hoellenpfau am 01. April 2011, 22:27:18
Mit der Zigarettenspitze in der einen und dem Aschenbecher in der anderen Hand sitzt die rothaarige Frau in der Ecke neben einem alten verstaubten Harmonium und schaut den anderen schweigend zu.
Innerhalb kürzester Zeit hatte sich alles sehr schnell gefüllt und sie scheint den Überblick schon etwas verloren zu haben, möchte ihr Lächeln aber nicht von ihrem Gesicht weichen lassen...

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 01. April 2011, 22:44:33
Alexia blickt von dem halbleeren Tablett auf und blinzelt Adan an. Der Alkohol macht sich bereits leicht bemerkbar, als sie sich mit einer fahrigen Bewegung eine Haarsträhne aus den Augen wischt.

Nun, wie soll ich es dir erklären? Ein Siegelmeister beherrscht Elemente. Wasser, Erde, Feuer, Metall oder Holz. Meistens aber nur eines, oder zwei davon. Wozu ein Revolver, wenn ich dein Blut einfach zum Kochen bringen könnte?
Natürlich zahlt man einen Preis dafür. Nicht gerade angenehm, aber wenn es um die eigene Haut geht, sind wie wenigsten zimperlich, oder?

Ihr Blick verliert sich irgendwo in der Ferne. Sie schüttelt den Kopf und greift nach einem weiteren Drink.

Aber ich bin nicht hier um mich mit dir anzulegen. Ich will eigentlich nur meine Ruhe ... und noch ein paar Drinks. Morgen oder Übermorgen bin ich sowieso wieder fort. Mich hält es nie lange an einem Ort.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 01. April 2011, 22:45:29
Ein Mann in einer rot-weißen Uniform betritt die Lounge. Protektoren aus Argysium ziehen sich über sein Schultern, Unterarme und Schienbeine, sowie ein Harnisch aus sonnengebleichtem Leder der seine Brust bedeckt. Darauf prangert ein bronzener Stern. Ein silberfarbener Schlagstock hängt an dem mit kleinen Täschchen und Häckchen ausgestatteten Gürtel.
Im Gegensatz zu seiner formellen Uniform sind seine dunkelbraunen Haare zerzaust und dunkle Bartstoppeln bedecken Kinn und Wangen. Er beachtet die anderen kaum, als er sich auf dem Barhocker niederließ. Man konnte sehen, dass er sich in seiner Rüstung nicht besonders wohl fühlte.


Einen Drink bitte. Aber einen der etwas kräftigeren Sorte, den brauche ich jetzt. Zwar muss ich nicht bis November warten, doch mein werter Herr Autor er hebt seine Stimme und blickt kurz nach oben bekommt es eben nicht auf die Reihe meine Geschichte endlich weiterlaufen zu lassen.

Nicht das ich versessen darauf wäre, ich kann froh sein wenn ich meine Pension erreiche, aber die ganze Zeit nichts zu tun...

er seufzt ausgelaugt

Ich muss so schnell wie möglich aus dieser Uniform raus...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Hoellenpfau am 02. April 2011, 11:38:11
Die Rothaarige steht auf und bietet ihm ihren Stuhl an.

Na dann kommen sie mal her,... Herr General? Was genau für einen Rang haben sie denn? Oder kommen sie von der Marine?

Beherzt drückt sie ihn auf den Stuhl.

'nen Sherry für den guten Herrn hier. Und für mich einen Cognac.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 02. April 2011, 16:58:57
Lev nimmt den Platz dankend an. Als er das Wort ,,General" vernimmt, blickt er die komische, rothaarige Frau verwirrt an.

Wie bitte General? Nein, ich bin nicht beim Militär. Ich bin ein Pewan im K. D., das was man hier als er spricht Buchstabe für Buchstabe aus P-o-l-i-z-e-i kennt,  Kommissar II. Ranges. Zwar gehören die Pewan zur Militärbehörde, aber wir sind nur für den Zivilschutz zuständig.

Normalerweise laufe ich auch nicht in Uniform herum. Die ist eigentlich nur für Paraden und, äh, so was. War gerade auf einer Beerdigung, das war die letzte Szene, die mein Autor geschrieben hat.

Und was ich so mit bekomme, war dass nur die Schonfrist bis jetzt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 02. April 2011, 17:24:49
Adan runzelt die Stirn.

Das klingt, als beherrschst du die Magie, Frau. In meiner Welt wurde sie schon vor langer Zeit verboten. Er seufzt. Auch wenn ich befürchte, dass das ein Fehler war. Trotzdem danke ich dir, dass du meinen kleinen Ausrutscher nicht als Angriff gewertet hast. Ich weiß selbst nicht, warum ich so reagiert habe. Ich .. schieb es einfach auf den Liebeskummer... He, Blake, machst du mir noch so einen? Der Rausch gestern war nicht von schlechten Eltern... aber diesmal hätte ich gerne einen Doppelten!

Neugierig blickt er zu Lev hinüber.

Lev, soso. Mein Vetter, der miese Hund, heißt Leven... das ist bei dir hoffentlich nicht eine Abkürzung für diesen Namen, oder? Sonst geh ich doch besser wieder, nicht dass mich der Alkohol Dummheiten machen lässt...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Hoellenpfau am 02. April 2011, 18:22:02
Achso, Zivilschutz also. Interessant interessant...

Sie fingert eine weitere Zigarette aus ihrer Tasche und steckt diese auf die Zigarettenspitze, um sie auch gleich darauf anzuzünden.

Meine Name ist Übrigens Lucia - Lucia Montague.
Wessen Beerdigung war es denn, auf der sie waren? Und warum waren sie dort? Ich war schon lange nicht auf einer Beerdigung. Mein einziges Treffen ist jeden Donnerstag der des Nähclubs unseres Dorfes.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 02. April 2011, 23:34:34
An Adan gewannt:

Ich kann Sie beruhigen. Eigentlich heiße ich Levunno, aber das ist mir zu lang und klingt irgendwie komisch. Lev gefällt mir besser. Sie müssen wegen mir nicht gehen. grinst Und keine Sorge, ich kenne mich mit "Dummheiten" aus.

Wendet sich Lucia zu, rückt aber unbemerkt eine Fingerbreite von ihr weg:

Lev Hunyadi, sehr erfreut Sie kennen zu lernen. Ich war auf der Beerdigung eines Kollegen. Er wurde während einer Ermittlung ermordet. Er war einer unserer Besten. Den Täter muss ich jetzt suchen. Hört sich zwar alles nach normaler Pewan-Arbeit an, aber, auch wenn ich mich wiederhole,  ich hab' ein schlimmes gefühl.

Lev blickt in Richtung Bar und tippelt unruhig mit den Fingern. Er fragt sich, wann sein Drink denn endlich kommt

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 03. April 2011, 00:16:40
Blake rotiert. Hier ist wirklich ordentlich was los, denkt er, auch wenn es nicht an das Kundenaufkommen im Saloon von Dust heranreicht. Er mixt zunächst den doppelten Dämonentod für Adan, während Citara schon mal den Sherry und den Cognac einschenkt. Und da Lev schon beim Hereinkommen nach einem starken Drink verlangt hat, bereitet Blake zusätzlich noch einen Waiting For November mit viel Zitrone zu. Währenddessen murmelt er vor sich hin.

Morde, Geheimdienste, kochendes Blut ... Ganz schön was los hier. Und ich dachte, der Kojotengott wäre anstrengend.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Hoellenpfau am 03. April 2011, 15:41:30
Lucia blickt auf und schaut erschrocken Blake an.

Kojotengott? In meiner Welt gibt es einen Gott mit einem Kojotenkopf. Armarantis nennt man ihn dort. Er wacht über die Armen und erbarmt sich für Wesen in Not.
Sie meinen sicherlich nicht diesen, oder?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 03. April 2011, 18:25:50
Blake grinst sarkastisch.

Erbarmt sich für Wesen in Not? Nein, das ist definitiv jemand anders. Der Kojotengott, dem ich begegnet bin, hat einen ganzen Kojotenkörper und macht auf mich nicht den Eindruck, als würde er über irgendjemanden wachen wollen. Ich habe ja die dumme Befürchtung, dass ich ihm noch mal über den Weg laufen werde. Meine Autorin macht da immer so seltsame Andeutungen. Ich habe da sogar was von Menschengestalt gehört. Wahrscheinlich wird sie Citara am Ende mit ihm verkuppeln ...

Er bricht ab und tut so, als müsste er hingebungsvoll die letzten Tropfen aus der Sherryflasche gießen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Hoellenpfau am 03. April 2011, 18:32:03
Du hast den Gott schon gesehen?
Interessant.
Göttern begegnet man bei uns nicht. Man glaubt an sie. Seit sie die Kirchen geschlossen haben und uns den erleuchteten Glauben geschenkt haben, sind es die Götter, die für das Wohl im Leben zuständig sind.

Sie holt die nächste Zigarette aus ihrem Handtäschchen und drückt die aufgerauchte in dem von ihr überfüllten Aschenbecher aus.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 03. April 2011, 21:44:52
Lev nippt vorsichtig an dem Drink und kippt ihn schließlich herunter.

Nicht schlecht, besonders mit dieser schönen Säure... er muss husten, jedoch fängt er sich schnell wieder, wirklich gut.

zu Blake:
Hört sich so an, als hätten Sie auch nicht das große Los gezogen, wa'? Lev ist Alkohol nicht so sehr gewohnt und da er den ganzen Tag kaum etwas gegessen hatte, meldete sich sein leichter, jedoch prägnanter antarvischer Dialekt zu Worte Da' stelle ich mir ziemlich übel foa sich mi'm Gott anzulegen un' dann noch 'ne Autorin, dii wa' von Wiederverwendung hält.

Er schüttelt den Kopf und hält für einige Sekunden die Augen geschlossen.

Verzeihen Sie. Worauf ich hinaus wollte war, dass ich mir das ganz schön schwer vorstelle, sich gegen so einen Gott zu behaupten. Da kann ich zum Glück sagen, das mein Autor nicht auf die Idee kommt mir irgendwelche Fabelwesen auf den Hals zu hetzen.


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 05. April 2011, 13:20:19
Adan schüttelt sich, als würde er aus einem Traum erwachen.

Wie ich bin immer noch hier? Torcehs! Dein Drink ist gut. Wirklich gut. Kannst du ihn auf Flaschen füllen und ein paar Kisten nach Duncorrow schicken? Ich bin sicher, ich kann den dort gebrauchen, jetzt wo meine Autorin beschlossen hat, doch noch eine abgeschlossene Fortsetzung zu plotten. Er grummelt leise, zeigt dabei aber seine Fangzähne Das Miststück plottet zwar, aber das heißt noch lange nicht, dass sie es schließlich auch schreibt. Man hat ihr sogar davon abgeraten.

Er steht auf und geht zu Alexias Tisch. Ohne zu fragen, setzt er sich.

Sag mal, Mädchen, deine Magie... kann man die auch gegen Autoren einsetzen?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 05. April 2011, 14:52:41
Alexia blickt auf.

Theoretisch ... ja. Aber was bringt dir eine tote Autorin? Das ändert doch auch nichts mehr daran, dass dich dein Mädel versetzt hat.

Sie nimmt den letzten Drink vom Tablett und betrachtet ihn mit ein klein wenig Wehmut.

Aber falls es dich beruhigt. Meine fängt auch gerade an, sich wieder Gedanken zu machen und mir gefällt absolut nicht, was ihr da durch den Kopf geht. Sie nennt es Drama, ich nenne es Folter. Danke, ich kann auf eine Fortsetzung verzichten.

Alexia kippt den Drink hinunter und starrt wütend ein Loch in die Decke.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 05. April 2011, 15:12:38
Adan schnappt entsetzt nach Luft. Torcesh, nein! Ich würde meiner Autorin doch nicht den Tod wünschen! Ich dachte mehr, man könnte sie vielleicht damit in die richtige Richtung schubsen... Oder du bringst sie dazu, Leven dazu zu bringen, Karianna endlich auch mal zu sagen, dass er sie liebt. Sie ständig nur zu vö... naja, du weißt schon ... kann doch nicht alles sein?! Ihr dreißigstes Lebensjahr steht bevor, und auch wenn ich mich bereit erklärt habe, ihr eine Aufschub zu gewähren, muss sie über kurz oder lang heiraten. Da sie mich nicht will, Leven sie aber nicht liebt, wird sie keinen von uns ehelichen. Und dann? Soll ich sie etwa aus meinem Reich vertreiben? Er streicht sich erregt über das Fell auf seiner Nase. Ich will, dass die Kleine glücklich ist und wenn ich dazu meinem Vetter Feuer unterm Hintern machen muss, bitte. Ich dachte vielleicht könntest du mir helfen?

Aber ich sehe schon, du hast eigene Probleme. Ähm, ich ... naja, Kari behauptet immer, ich sei ein guter Zuhörer. Ich entschuldige mich nochmals für meinen Ausbruch neulich. Also, falls du reden magst....
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Leo am 05. April 2011, 15:17:29
Ein Zwerg kommt selbstbewussten Schrittes hereingestapft. Seine schlichte Kleidung ist aus einem filzigen Stoff, sein Haar und seinen Bart trägt er ungewöhnlich kurz, jedenfalls für einen Zwerg. Sein Gesicht ist so regungslos, als wäre es in Stein gemeißelt.
Er bleibt in der Mitte des Raumes stehen und mustert die Anwesenden, besonders Adan, mit oberflächlichem Interesse.


Einen recht guten Tag.
Junger Mann, hättet Ihr ein Glas Wasser für mich?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 05. April 2011, 15:23:01
Blake, der das Gespräch von Alexia und Adan mit Interesse verfolgt hat, nickt und schenkt dem Zwerg ein Glas Wasser ein.

Bitte sehr. Hier ist auch ein freier Hocker.

zu Lev
Ja, das mit dem Kojotengott war nicht einfach. Auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass Zachary - unser ehemaliger Sheriff - noch um einiges übler war. Mit wem müssen Sie sich denn auf Wunsch Ihres Autors herumärgern?
Äh, und ich kann auch gerne etwas zu essen machen, wenn Sie möchten.

zu Adan
In Flaschen füllen? Sollte sich machen lassen.

Ich hätte übrigens auch nichts gegen ein bisschen Magie, das meine Autorin auf den richtigen Weg führt ...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 05. April 2011, 15:54:10
Alexia lehnt sich zurück und betrachtet Adan mit einem schiefen Blick.

Danke, aber mit meinen Problemen werde ich selber fertig. Was deine Probleme betrifft ... du bist doch König, oder sowas? Ändere doch die Gesetze, wenn du dieser Kari keinen weiteren Aufschub geben kannst und sie dir so am Herzen liegt.
Außerdem ... hast du auch schon mal daran gedacht, dass man einen Menschen lieben kann, ohne ihm das direkt ins Gesicht zu sagen?

Sie gibt Blake einen Wink, damit er flüssigen Nachschub bringt.

Meine Siegelmagie wird dir in solchen Fällen nichts bringen. Die meiste Zeit zerstöre ich damit. Ich glaube kaum, dass ich noch genug Feingefühl habe, um deinen Vettern da irgendwie in einem Stück zu lassen. Und du möchtest deiner Kari doch nicht das Herz brechen, oder?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 05. April 2011, 16:07:49
Bei den Worten "Essen machen" zuckt Adan auf seinem Stuhl zusammen. Er erinnert sich an das Gespräch, das er am heutigen Morgen mit seiner Autorin geführt hat.

Sprich bitte nicht vom Essen. Ich ertrage wirklich viel, aber meine Autorin will mich - sofern sie denn ihren Plot doch noch beendet - mehrere Wochen (!) hungern lassen. Und dazu mit einer Goddaei in ein dunkles Loch sperren. Toresh! Darauf brauch ich noch einen Dämonentod. Bist du so nett, Blake?

Ach ja, mein Freund, wie viel Gold willst du für drei ... nein sagen wir sechs Kisten mit je zwölf Flaschen? Zu liefern nach Duncorrow, Burg der Damonaei? Ich glaube das könnte für ein paar Tage reichen...

Er winkt dem Zwerg zu.

Hm, Fremder, willkommen im Vorposten der gequälten Seelen. Mein Name ist Adan. Verrätst du uns auch deinen Namen? Ich fände es nicht besonders freundlich, dich mit Herr Zwerg anzureden. Und was genau führt dich hierher? Bestimmt nicht Blakes Wasser, oder?

Bei Alexias Worten fährt er herum. Seine Miene trübt sich.

Schade, es war ein Angebot, aber ich will nicht in dich drängen. Jeder hat eine andere Art mit seinen Problemen fertig zu werden. Da fällt mir ein... Blake?! Die Lady wollte etwas trinken und meine Kehle ist auch schon ganz trocken!

Und um deine Frage zu beantworten, Alexia. Ich habe das Gesetz bereits geändert, so dass sie nicht so schnell heiraten muss, wie in unseren Gefilden üblich. Ich tat es, weil sie mir alles bedeutet und ich sie nicht in eine Ehe zwingen will, die weder sie noch Leven eingehen möchte. Er lacht bitter. Und falls ich sie zu zwingen versuche ... hast du schonmal eine wütende Sailesh gesehen? Nein danke, ihre Dolche sind verdammt scharf und als Seherin kann sie meine Bewegungen vorausahnen. Sie wird mich damit nicht töten, aber Messer im Hals sind mehr als unangenehm. Ich kenne sie. Ehe ich mich versehe, hab ich einen Dolch in der Kehle stecken und sie verschwindet nach Eurypthika. Nein, nein, dass lass ich lieber bleiben. Genau wie die Idee mit deiner Siegelmagie... das... ist keine gute Idee....
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Leo am 05. April 2011, 21:47:43
Habt vielen Dank.

Der Zwerg nimmt sein Wasser entgegen und erklettert damit den Hocker. Unauffällig riecht er an seinem Getränk, bevor er einen Schluck davon nimmt. Als Adan von "gequälten Seelen" spricht, schleicht sich der Anflug eines ironischen Lächelns auf sein Gesicht.

Man nennt mich Othgor. Ich bin nicht gerade freiwillig hier - mein Autor meinte, ich bräuchte Gesellschaft. Welch eine Zeitverschwendung! Was ich brauche ist Ruhe, um an meinen Plänen zu arbeiten.
Es ist mir ja nicht neues, dass er meine Arbeit nicht zu schätzen weiß. Nein, ohne mich wären seine Geschichten nur alberner Schund, aber was ist der Dank dafür? Ich bin Antagonist geworden und darf mich ständig von diesen Narren erniedrigen lassen, die seine Protagonisten sind. Dabei will ich doch nur das Beste für alle Lebewesen!

Othgor nimmt einen weiteren Schluck von seinem Wasser und lauscht den Gesprächen.

Siegelmagie? Hört sich an wie diese Runen, die die Waldelfen benutzen. Eine interessante Sache, aber wesentlich unflexibler und unpräziser als direkte Magie.

Herr Adan, vielleicht könnte ich Ihnen da eher behilflich sein? Mir stehen diskretere Methoden zur Verfügung. Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es darum, zwei Personen zu verheiraten? Sollen sie sich auch lieben? Es wäre zwar aufwändiger, aber nicht unmöglich. Liege ich richtig in der Annahme, dass Ihr Volk keine magische Veranlagung besitzt?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 06. April 2011, 10:01:29
So langsam beginnt Adan sich hier richtig wohlzufühlen. Seine Autorin lässt ihn in Ruhe und plottet grummelnd vor sich hin und gestattet ihm daher, sich in angenehmer Gesellschaft zu betrinken. Also setzt er sich so, dass er den Zwerg ansehen kann, ohne Alexia den Rücken zuzuwenden. Was er extrem unhöflich fände.

Othgor, klingt wie ein starker Name. Nochmals, sehr erfreut, dich kennen zu lernen. Oh, und du brauchst nicht Herr Adan sagen. Adan genügt. Wir sind hier doch alle mehr oder weniger in der gleichen Situation, da sollten wir uns nicht mit Förmlichkeiten aufhalten.

Er grinst, wodurch seine Fangzähne deutlich sichtbar werden.

Also dein Autor findet, du brauchst Gesellschaft? Da scheinst du hier richtig zu sein. Aber um deine Frage zu beantworten. Es geht nicht nur um Ehe oder nur um Liebe, sondern darum, dass die beiden viel zu stur sind, um ihr Glück zu erkennen. Ich sollte das vielleicht näher erläutern.

Er nimmt einen tiefen Schluck, schließt seufzend für einen Moment die Augen, um dem Zwerg dann wieder seine volle Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Damonaei beherrschten einst auch das gesamte Spektrum der Magie. Als Abtrünnige versuchten, die Herrschaft an sich zu reißen, indem sie die Magie gegen uns einsetzten, wurde sie verboten. Es gibt nur noch einige wenige, die – mehr oder weniger – kleine magische Kunststücke beherrschen. Wenn man es denn so nennen will. Sucher zum Beispiel können Damonaei aufspüren, deren Schicksal es ist, zusammenzukommen. Seher können – in begrenztem Umfang – in die Zukunft sehen. Und ich, ja wenn ich ein Paar vermähle, wird es auf Dauer aneinander gebunden. Auch wenn das Paar sich nicht liebt, entsteht sofort ein solches Gefühl. Allerdings hat es eine unangenehme Nebenwirkung. Der Zauber hält nur an, solange sie sich in einem Raum befinden. Dann kann die Liebe in Hass umschlagen, wenn das Paar nicht füreinander bestimmt ist.

Er reibt sich den Nacken und befeuchtet seine Kehle mit Dämonentod.

Langsam gewöhne ich mich an deinen Drink, Blake. Aber zurück zum Thema. Karianna liebt Leven ja und ich schätze, er tut es mittlerweile ebenso. Aber wie Sturköpfe nun mal sind, weigert er sich, es zuzugeben und sie will niemanden heiraten, der sie nicht aufrichtig liebt. Sie ist eine Sucherin, musst du verstehen. Sie weiß, was es bedeutet, Paare zusammenzuführen, die einander zugehörig sind. Und sie hat auch gesehen, was mit Paaren geschah, die zu Ehen gezwungen wurden. Nein, mein Plan ist mittlerweile, Leven sturzbesoffen zu machen. Vielleicht verplappert er sich bei Kari und sie erkennt, wie dumm sie ist. Ja, ja ich denke, das ist ein guter Plan.

Doch genug von mir! Ich habe dein Lächeln bemerkt Othgor. Ich denke, da steckt mehr dahinter, oder?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 06. April 2011, 10:17:50
Blake bringt Nachschub.

Hm, wie viel Gold? Ich glaube, das hier (er hält den Sack hoch, den Adan ihm vorher hingeworfen hat) ist schon ziemlich viel. Viel nötiger hätte ich ... Öhm.

Er schaut ganz, ganz kurz zu Citara herüber, die sich mit den dreckigen Gläsern herumschlägt und mittlerweile offenbar ganz gut mit Matty am Plaudern ist ...

Ich würde einfach gern herausfinden, was ich machen muss, damit Citara bei mir bleibt. Äh, also bleiben will. Sie möchte wieder mit ihrem Revolver losziehen und ... Das ist einfach gefährlich! Eines Tages wird sie an irgendeinem Galgen baumeln und das möchte ich nicht. Außerdem ...

Er sammelt verlegen leere Gläser ein und stellt sie auf sein Tablett.

Ach, was soll's. Ich möchte nicht, dass sie geht. Aber warum sollte sie bei jemandem bleiben, der nichts kann außer Drinks mixen? Versteht mich nicht falsch, ich möchte sie nicht verzaubern oder sowas. Ich würde nur einfach gern wissen ...

Ihm wird bewusst, worüber er da grade redet, und er unterbricht sich.

Ähm, ist ja auch egal. Entschuldigung, ich sollte hier nicht meine Probleme ausbreiten. Bin schon weg. Jemand noch einen Drink?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Hoellenpfau am 06. April 2011, 16:03:03
Heimlich hat Lucia Blake zugehört und stolziert auf ihn zu. Sie lehnt sich an die Bar, ergreift ein halb ausgetrunkenes Glas und beginnt zu sprechen.

Also diese Citara gefällt mir ja auch ganz gut. Nur etwas zu jung würde ich sagen...

Sie lacht.

Reden sie ruhig über ihre Probleme, bin ich sowieso schon gewöhnt. Hoff ich werd jetzt nicht unsympatisch, so wie sie mich anschauen!
Aber sagen sie: Was meinen sie damit, sie würde eines Tages noch dem Strick zum Opfer fallen?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 06. April 2011, 16:10:47
Blake starrt Lucia tatsächlich etwas entgeistert an. Schließlich fängt er sich aber wieder.

Ähm ... Also genau genommen meinte ich damit, dass es nur schlimm ausgehen kann, wenn man als Gesetzlose durchs Land zieht. Sie stiehlt Pferde und überfällt Postkutschen und alles so etwas, wissen Sie? Und natürlich kann sie verdammt gut mit ihrem Colt umgehen. Aber Sorgen mache ich mir trotzdem. Ich hoffe nur, dass meine Autorin in der Fortsetzung nicht auf dumme Gedanken kommt. Ehrlich. Wenn sie Citara etwas zustoßen lässt, dann werde ich rebellieren, das ist mal sicher.

Er wirft einen unsicheren Blick an die Decke, als fürchte er, gehört worden zu sein.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 06. April 2011, 16:36:09
Alexia langt nach einem der frischen Drinks und blickt Blake spöttisch an.

Irgendwie bist du niedlich. Den Laden hier mit links schmeißen, aber deinem Mädel kannst du nicht unter die Augen treten.
Aber so wie die Kleine gerade hier her starrt, springt sie mir gleich an die Gurgel. Oder vielleicht doch dir?

Sie lacht leise und wendet sich an Adan.

Du kannst mir gerne den Rücken zudrehen - wenn du dich traust. Bestenfalls bin ich nicht mehr da, wenn du dich wieder umdrehst.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Hoellenpfau am 06. April 2011, 17:02:38
Gesetzlos, ja ja, kenne ich! Ich musste auch vier Kinder bei mir im Haus vorm Kabinett verstecken. Die haben die über das ganze Land gesucht.

Sie scheint sich für Blake gar nicht richtig zu interessieren, sondern schaut sich im Raum um, um vielleicht den Blick von irgendjemanden einzufangen.

Tja, so ist das. Man kann sehr schnell zum Staatsfeind werden, auch wenn man es gar nicht will.
Sagen sie, machen sie das Ganze Barzeugs beruflich. Stellen sich gut an, muss ich sagen...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 06. April 2011, 17:06:02
Adan wackelt übertrieben mit den Augenbrauen, dann grinst er frech, sagt aber kein Wort. Er hebt nur sein Glas und prostet Alexia zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 06. April 2011, 17:27:54
Stellt das leere Glas auf den Tresen ab und begrüst Othgor:

Seien Sie gegrüßt. Hört sich auch nicht gerade beneidenswert an, was Sie dazu berichten haben. Besonders, da Sie ja ganz schön unter ihrem Autor und den Protagonisten zu leiden haben, da sie ja nur das "Beste" wollen, was immer das sein mag.

Lev dreht sich um und beobachtet das Gespräch am Tresen. Unschlüssig, ob er sich einharken soll oder nicht, blickt er an die Wand gegenüber.

Ich kann Sie da gut verstehen, Blake. Mit meiner Freundin Maj geht das ähnlich. Wenn ich nur daran denke, dass sie durch meine Arbeit in Gefahr gebracht werden könnte...

Lev räuspert sich

Könnte ich ein Glas Wasser haben.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Spinnenkind am 06. April 2011, 18:23:16
Vor der Tür sind Geräusche zu hören. Vergeblich wird versucht, durch Drücken oder Klopfen die Pforte zum Aufgehen zu bewegen. Unschlüssiges Murmeln. Endlich hört man das metallische Klicken der Klinke. Eine Kopf erscheint im Türspalt: wachsweiße Haut, schwarzes Haar, Augen ohne Pupillen, die nur von weißem Nebel erfüllt zu sein scheinen.

"Ach, hallo, hier sind alle! Dass ihr euch aber auch immer hinter diesen Holzbrettern verstecken müsst! Ich weiß nie, wie ich da durchkommen soll."

Vorsichtig schiebt die Person sich in den Schankraum hinein, bleibt aber dicht an der Tür stehen. Sie fühlt sich in sozialen Situationen ganz offensichtlich nicht wohl.

"Also, ja. Ich bin Oddu. Meine Autorin hat gesagt, während ich mit dem Tod ringe, soll ich mich hier ein bisschen "vergnügen". Neue Menschen kennenlernen. Den Umgang mit denen muss ich wohl bald sowieso lernen, also kann ich ja schonmal ein wenig üben."

Oddu lässt skeptisch den Blick über den Raum und die Anwesenden schweifen.

"Naja, und was macht ihr hier so den ganzen Tag?"

Sie geht hinüber zu Lev, vor dem inzwischen ein Glas mit Wasser steht. Ungeniert beugt sie sich darüber und schnüffelt ausgiebig daran.

"Wasser? Ihr trinkt Wasser? Muss ja ein rares Gut bei euch sein, wenn ihr euch so zahlreich zusammenfindet, um ihm zu huldigen. Oder ihr habt ganz besonders leckeres Wasser."

Sie taxiert Lev, überlegt kurz und schwingt sich dann auf den Stuhl neben ihm. Unsicher schielt sie zu ihm herüber, um dann seine Haltung nachzuahmen.

"Ja, also, dann möchte ich jetzt auch Wasser." Erinnert sich an das, was ihre Autorin ihr über etwas namens "Manieren" erzählt hat. "Bit-te."

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Hoellenpfau am 06. April 2011, 19:15:54
Lucia schielt interessiert zu Oddu. Ihr Blick wechselt von erschrocken zu interessiert.

Guten Abend meine Liebe. Sie trinken wohl nicht gern Wasser?
Entschuldigen sie, dass ich mich wieder so nervig aufführe - warum mein Autor mich auch als alte Plappertasche konstruieren musste - , aber sind sie blind? Was ist mit ihren Augen? Ich kenne selbst eine Priesterin, welche blind ist. Sie lässt sich von ihrer Schlange helfen, um sich im Sumpf wo sie wohnt zurecht zu finden...

Sie rutscht unruhig auf dem Platz umher, als wollte sie sich zu dem Neuankömmling setzen, belässt es aber dabei sich von ihrem Platz an der Bar in ihre Richtung zu beugen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 06. April 2011, 21:25:00
Überrascht und nervös zückt Lev zurück, als sich Oddu über sein Glas beugte und griff unwillkürlich nach seinem Feniat, nahm ihn jedoch nicht vom Gürtel. Nachdem Oddu das Wasser inspiziert hatte, glitt Lev in seine Ausgangsposition zurück und blickte auf sein Glas.

Besonders lecker? murmmelte er, spricht dann zu Oddu Ich weiß nicht, wie schmeckt denn deiner Meinung nach Wasser? Wasser ist eben... äh, Wasser. Nebenbei, du liegst im sterben, warum? Davon merkt man aber nicht viel, wenn ich das sagen darf.

Er leert sein Glas, während er Oddu fixiert

Noch eines wenn es nichts ausmacht, irgendwie habe ich jetzt einen ziemlichen Durst.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Spinnenkind am 07. April 2011, 11:42:38
Oddu starrt Lucia aus großen Augen an.

"Das ist ja verrückt, rote Haare! Sowas habe ich noch nie gesehen! Stellst du deswegen so komische Fragen?"

Man sieht, dass es sie in den Fingern juckt, nach einer Strähne der roten Mähne zu greifen, doch sie reißt sich zusammen.

"Ja, also, natürlich trinke ich gerne Wasser, ich kenne nichts anderes. Aber warum trifft man sich in einem Raum, hinter einem dieser Holzbretter, um es zu trinken? Draußen gibt es Unmengen von Wasser, viel mehr als in diesen kleinen Gefäßen hier."

Sie beäugt das Glas, welches sie zu trinken bekommen hat.

"Und blind bin ich übrigens nicht, im Gegenteil, ich habe sehr scharfe Augen. Aber mir ist aufgefallen, dass alle hier diese dunklen Kreise in der Mitte ihrer Augen haben..." Beugt sich zu Lucia hinab. "Ja, siehst du, du auch! Ich glaube, es sind diese Kreise, die euch das sehen lassen, was ihr "Dunkelheit" nennt. Angeblich ist dann einfach alles schwarz, und man kann gar nichts mehr erkennen!" Sie schaudert. "Was für ein schreckliches Gefühl das sein muss, ihr tut mir sehr leid. Aber wenn es Schlangen gibt, die euch dann helfen können, ist es ja vielleicht gar nicht so schlimm."

Sie nimmt sie einen vorsichtigen Schluck aus ihrem Glas.

"Also, ich muss sagen, ich verstehe immer noch nicht, warum ihr euch für dieses Wasser versammelt. Da schmeckt ja das aus dem Sumpf besser."

Sie schüttelt den Kopf und beschließt dann scheinbar, das Thema zu den zahlreichen Dingen zu packen, die sie nicht versteht. Dann wendet sie sich an Lev und lächelt ihn vergnügt an. Dabei entblößt sie zwei Reihen verfärbter, aber durchaus scharfer Zähne.

"Naja, also wirklich im Sterben liege ich ja nicht. Bei der Nahrungssuche hat mich blöderweise eine giftige Schnecke in die Hand gebissen. Das hat man wohl davon, wenn man an Orten gräbt, die man nicht kennt."

Sie klopft sich selber tadelnd auf den Kopf.

"Und jetzt, tja, bin ich eine Weile gelähmt. Gott sei Dank war ich nach dem Biss noch so geistesgegenwärtig, die Harpune der Schnecke herauszuziehen, sonst wäre ich vielleicht wirklich tot. Der arme Orgoch, er denkt bestimmt, mich hat es erwischt. Meine Autorin soll bitte schnell weiterschreiben, damit er weiß, dass es mir gut geht."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Hoellenpfau am 07. April 2011, 16:13:31
Lucia scheint immer mehr von Oddu begeistert zu sein.

Ach Quatsch, die Haare sind gefärbt - Naturfarbe braun.
Aber... du kannst keine Dunkelheit sehen? Wie schläfst du denn da? Oder schläfst du überhaupt nicht?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Leo am 07. April 2011, 22:19:52
Er nimmt einen weiteren Schluck aus seinem Wasserglas. Schließlich lächelt er Adan zu.

Dann wäre es vielleicht hilfreich, sich diesen Leven vorzunehmen. Alkohol ist übrigens nicht die einzige und auch nicht die zuverlässigste Methode, ihn zum Reden zu bringen.
Mein Kompliment, du hast eine gute Auffassungsgabe, mein Freund. Ja, mit gequälten Seelen habe ich Erfahrungen.

Er wendet sich beiläufig Lev zu.

Guten Tag. Allerdings, man macht es mir nicht leicht. Aber wenn ich es recht sehe, haben wir alle mit unseren Problemen zu kämpfen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 07. April 2011, 22:23:33
An Othgor
Verzeihen Sie, wenn ich etwas unhöflich bin, aber ich kenne Zwerge nur aus Geschichten und sagen und ... äh, es wundert mich ein wenig, dass Sie Wasser trinken? Ich hoffe Sie nehmen mir das nicht übel.

An Oddu
Dachte ich mir schon, dass du irgendetwas mit Wasser zu tun hast.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rosentinte am 09. April 2011, 18:15:48
Jemand öffnet vorsichtig die Tür einen Spalt, steckt seinen Kopf mit dem zotteligen braunen Haar hindurch und sieht sich um. Als alles zu seiner Zufriedenheit ist, humpelt er vorsichtig hinein. Er setzt sich und lauscht erst mal den anderen Gesprächen, bevor er selbst spricht.

Seid gegrüßt. Mein Name ist Loawenn. Meine Autorin sagt, ich soll mich hier verstecken, bis sie sich um mich kümmern kann. Ich bin nämlich... auf der Flucht. Na ja, das hier sieht sicher aus.
Könnte ich hier auch eine warme Mahlzeit bekommen? Oder zumindest einen Apfel oder so? Ich kann leider nicht bezahlen, aber ich kann arbeiten...

Er legt den Kopf fragend schief. Ein Lichtstrahl fällt auf ihn und bricht sich in den Diamanten, die in seinen äußeren Augenwinkeln in seiner Haut sind. Erschreckt versucht er sie zu verdecken, sieht aber ein, dass es sinnlos ist.

Ihr habt doch nichts gegen Leute wie mich? Ich verspreche Euch, ich bin nicht gefährlich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 09. April 2011, 19:11:00
Blake hat sich angesichts der vielen neuen Gäste schnell wieder hinter den Tresen verzogen. Als er an Alexia vorbeigeht, grummelt er vor sich hin.

Niedlich? Niedlich? Und außerdem ist das nicht mein Mädel.

zu Oddu
Wenn du das Wasser nicht magst, kann ich dir auch gerne etwas mit Geschmack mixen. Äh, ohne Alkohol ist für dich vermutlich besser, oder?

zu Lucia
Ja, ich mache das beruflich. Danke für das Kompliment. Dafür stelle ich mich mit dem Colt weniger geschickt an. Aber lassen wir das.

zu Loawenn
Essen?

Die Vorstellung, dass er endlich wieder einmal kochen darf, scheint ihn sehr aufzubauen.

Sehr gerne. Ich könnte Rindfleisch mit Käse im Maisfladen anbieten. Citara behauptet zwar immer noch, das wäre ein mexikanisches Essen, aber so oder so, es schmeckt sehr gut. Soll es auch etwas zu trinken sein?

Diese Diamanten im Auge ... Entschuldigung, ich frage meine Kunden normalerweise nicht aus, aber das sieht schon sehr ... speziell aus.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rosentinte am 09. April 2011, 20:27:31
Essen ist wunderbar. Hauptsache heiß und nahrhaft. Mir reicht dazu ein Wasser, oder höchstens Apfelwein.
Meine Diamanten sind nciht im Auge sondern... Etwas weiter Außen, neben den Augenwinkeln, sozusagen. Und wie gesagt, ich bin kein Mensch, sondern ein Amzer. Wir haben solche, für Euch, seltsamen Merkmale. Nicht nur Diamanten, sondern auch Federn, Krallen, Goldfäden... unendliche Vielfalt.

Er lehnt sich zurück und beginnt langsam sich zu entspannen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 12. April 2011, 22:22:56
Die Tür öffnet sich erneut, zum wer weiß wie vielten Mal und herein kommt eine hochgewachsene, schlanke Frau in einem braunen Leinenkleid. Das graue, zu einem strengen Knoten aufgesteckte Haar und ihr GEsicht zeigen, dass sie nicht mehr jung ist.
Aber ihre eisblauen Augen blicken wach und aufmerksam.


"Guten Abend, die Herrschaften!", sagt sie höflich, "Elifwyn aus Hestamark werde ich genannt!"

Sie sieht sich aufmerksam um: "Hätte jemand die Güte, mich darüber aufzukären, wo ich mich befinde?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 12. April 2011, 23:07:39
Lev dreht sich immer noch auf seinem Barhocker sitzend zur Seite, als er bemerkt, wie die Tür sich öffnet und jemand herein kommt. Unwillkürlich zuckt er zusammen. Er nippt an seinem halbleeren Glas.

Guten Abend, Eli.fwy.n er spricht langsam, da er solche Cluster nicht gewohnt ist und möchte auch nichts falsch aussprechen. Eine Gute Frage, die Sie da stellen. So genau weiß ich das auch nicht. Lev blickt in die Runde in der Hoffnung, jemand wüsste was das für ein Ort ist

Er wendet sich wieder seinem Glas zu und nippt nochmals daran. Nach nur wenigen Augenblicken steht er auf und verläßt den Raum murmelnd kurz in Richtung der Toilleten.
Eine Weile vergeht, als er wieder kam. Seine Paradeuniform hat er nun gegen seine, für ihn weitaus bequemere Alltagskleidung getauscht. Über der grauen Tunika trägt er ein dunkles Jackett, auf dessen linke Brustseite der bronzene Stern aufblitzt, und den traditionellen turazischen Reiterrock gegen eine ebenfalls dunkle Hose getauscht. Er trägt auch andere Schuhe.
Froh darüber, endlich aus dieser schrecklichen Uniform herauszusein und, dass sein Platz nicht belegt ist, setzt er sich wieder und wendet sich an Blake:


Ich glaube ich könnte doch etwas zu Essen vertragen. Was können Sie denn so anbieten?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Spinnenkind am 12. April 2011, 23:19:58
Oddu hüpft begeistert vom Stuhl, als Loawenn den Raum betritt. Sie stellt sich vor ihn und zeigt auf seine Augen.

"Na also, nicht alle Leute haben dieselben Augen! Da bin ich aber beruhigt."

Lehnt sich vertraulich zu Loawenn hinüber und raunt ihm hinter vorgehaltener Hand zu.

"Wie ich sehe, hast du auch dunkle Flecken im Weiß deiner Augen. Aber du hast gleichzeitig diese leuchtenden Steine, das müssen wohl deine Dunkelheitsvertreiber sein. Stell dir vor, diese armen Geschöpfe hier im Raum sehen nichts mehr, wenn der Tag zu Ende geht! Dass so etwas überhaupt überleben konnte in der Wildnis...aber, wie du schon sagst, das ist die unendliche Vielfalt der Natur. Ich finde sie wunderbar, wenn auch rätselhaft."

Sie strahlt, dann stößt sie Loawenn in die Seite, etwas fester als beabsichtigt.

"Wann immer du Hilfe brauchst in dieser seltsamen Umgebung, frag mich einfach. Ich glaube, ich kenne mich hier schon ganz gut aus."

Wie zur Bestätigung wendet sie sich an die neu eingetroffene Elifwyn.

"Hallo, Fremde. Du befindest dich hier an einer menschlichen Huldigungsstätte für Wasser. Aber ich würde dir nicht raten, welches hier zu trinken, es schmeckt scheußlich."

Zu Blake gewandt.

"Ach was, es gibt hier anderes zu Trinken als Wasser? Langsam verstehe ich, warum ihr euch hier versammelt habt. Also, weihe mich bitte in eure weiteren Geheimnisse ein!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 12. April 2011, 23:32:27
Das langsame Buchstabieren ihres Namens nimmt Elifwyn gelassen hin. Sie ist es gewohnt, dass man sich an ihrem Namen die Zunge abbricht. Sie nickt Lev nur grüßend zu.

Bei Oddu entgleisen ihr dann aber die sorgfältig kontrollierten Gesichtszüge dennoch und weichen einem verwirrten Stirnrunzeln:
"Bei allen Göttern, wo bin ich denn gelandet? ICh habe ja schon wirklich einige Kultstätten gesehen, aber welche für Wasser, die auch noch aussehen wie eine Taverne?"
Sie schüttelt den Kopf und schielt in Richtung Tresen. Sie beginnt, sich sichtlich unwohl zu fühlen, das sieht man ihr an.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rosentinte am 13. April 2011, 09:12:43
Loawenn lächelt froh, als Nycra scheinbar keine Angst vor ihm hat.
Das Problem ist, dass mein Volk gerade Krieg mit den Menschen führt - ich jedoch dagegen bin. Aber alle Menschen denken sofort...
Ich sehe aber auch nichts, wenn es dunkel wird. Das ist wirklich nur Schmuck.
Bist du auch Soldat, Lev? Gegen wen kämpfst du?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nycra am 13. April 2011, 13:50:17
Nun wird Adan wirklich neugierig. Er geht hinüber zu Loawenn, nicht ohne Blake um einen weiteren Dämonentod zu bitten und setzt sich auf eine Stuhl.

Dein Volk kämpft gegen Menschen? Bei uns war es so ähnlich mein Volk gegen die Goddaei. Und jetzt sieht es so aus, als stünde ein neuer Krieg bevor. Tatsächlich gegen die Menschen. Dabei dachte ich, wir hätten die Vorurteile längst hinter uns gelassen....

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rosentinte am 13. April 2011, 15:04:18
Loawenn seufzt und will aus dem Fenster sehen, aber er muss feststellen, dass er durch die staubverschmierten Scheiben nichts sieht, also wendet er sich Adan zu.
Das dachte ich auch. Wir haben jahrelang in Frieden unter der Herrschaft der Menschen gelebt. Wir waren unabhängig von ihnen, wir mussten praktisch nur ruhig sein. Und jetzt? Jetzt meint unser neuer Fürst, dass wir uns gegen sie auflehnen müssen und zwingt seine Soldaten in den Kampf. Ich hatte schon Glück, dass ich meinen Tod vortäuschen und somit desertieren konnte.
Ich versuche das den Menschen nahezubringen, aber wenn sie mich sehen, denken sie sofort an den Fürsten und ich habe ein Messer am Hals, wenn ich nicht aufpasse.
Haben bei dir die Menschen mit dem Krieg angefangen?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 13. April 2011, 22:30:44
Die Erwähnungen des Krieges bringen einen bitteren Ausdruck auf Elifwyns GEsicht.
"Krieg gibt es überall!", sagt sie leise, "Auch in meiner Heimat. Menschen gegen Menschen, Menschen gegen Elben und Sphinxen gegen den Rest der Welt!"
Sie seufzt  und wendet sich Blake zu: "Hat es hier auch noch etwas zu trinken für mich?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 15. April 2011, 14:08:16
blickt zu Loawenn
Nein, ich bin kein Soldat, sonder ermittle in der Stadt gegen Bürger, die das Gesetzt übertreten. Ich versuche ihnen das nachzweisen und, manchmal muss ich auch gegen sie kämpfen. Ging bis jetzt immer glimpflich aus.

zu Elifwyn
Es tut mir Leid, dass bei Ihnen Krieg herrscht. In meiner Welt herrscht seit fast hundert Jahren Frieden zwischen den Staaten, zumindest offiziell. Aber das heißt nicht, wir hätten keine Probleme.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 15. April 2011, 17:57:30
Elifwyn schnaubt leise, als Lev von dem hundertjährigen Frieden erzählt.
"Offiziell haben wir auch Frieden. Aber was interessiert das Kriegstreiber? Was interessiert das die Sphinxen?"
Sie unterbricht sich: "Ich muss ja dankbar sein, dass meine Autorin mich wenigstens weit weg von der Front platziert hat. Ist ja nicht so, als gäbe es dort nicht auch Verletzte!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 21. April 2011, 23:40:58
Die Tür wird so heftig geöffnet, daß sie an die Wand prallt.
Ein hochgewachsener Mann betritt die Bar und geht zielstrebig zum Tresen, stützt sich schwer auf, mustert die Flaschen und zeigt auf eine ziemlich eingestaubte mit ölig glitzerndem violetten Inhalt:


"Das Zeug da. Und kipp dazu, was auch immer du noch hast, was einen Mann vergessen lassen kann. Ich glaube, ich werde wahnsinnig."

Er sieht sich flüchtig um und atmet leise auf, bevor er sich auf einen Barhocker wuchtet, dem Tresen den Rücken kehrt und die versammelten Helden genauer betrachtet. Ganz offenbar ist er auf der Suche nach einem bestimmten Gesicht und erleichtert, es nicht zu finden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 21. April 2011, 23:55:05
Blake zieht kurz überrascht die Augenbrauen hoch und mumrelt vor sich hin, als er die Flasche mit dem violetten Inhalt aus dem Regal nimmt.

Na, das wollte schon lange keiner mehr trinken ...

Zu dem Neuankömmling.

Vergessen, ja? Hm, dann werde ich wohl noch einen Schuss Dämonentod dazu tun. Der verfehlt seine Wirkung nicht. Dir muss ja wirklich etwas ziemlich Unangenehmes passiert sein, wenn du das hier trinken willst ...

Zu Elifwyn.

Getränk kommt sofort, meine Dame. Etwas erfrischend-beruhigendes, mild und angenehm im Geschmack, nehme ich an?

Und wer wollte jetzt etwas essen? Wie gesagt, es gibt die gefüllten Maisfladen mit Rind und Käse - Citara nennt sie Tortillas, aber ich behaupte nach wie vor, dass dieses Gericht meine Erfindung ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 21. April 2011, 23:57:11
Der Krieger stürzt das violette Getränk herunter, knallt das Glas auf den Tresen und beobachtet dann, wie sich Muster wie Eisblumen im Inneren des Glases bilden.

"Krieg ich noch einen? Laß das lila Zeug weg. Jetzt weiß ich, warum die Flasche eingestaubt ist. Widerlich."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rosentinte am 22. April 2011, 12:55:25
Ich wollte etwas essen. Aber es ist mir ziemlich egal, wie es heißt und wer es erfunden hat.

Loawenn sieht sich den Mann an, der scheinbar ohne Vorsicht allerlei Hochprozentiges kippt.
Loawenn, mein Name. Darf ich fragen, wie Ihr heißt? So jemand wie Ihr ist mir noch nie untergekommen, nur in Geschichten. Warum trinkt Ihr? Um zu vergessen? Oder um des Rausches willen?

Zu Elifwyn
Das ist genau mein Problem. Wir haben in Frieden gelebt, warum müssen wir jetzt Krieg führen? Aber nein, unser Fürst meint, er weiß es besser. Ein Glück, dass ich damals noch nicht wählen durfte, da habe ich wenigstens nicht die Verantwortung dafür, dass er uns jetzt das Leben zur Hölle macht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 13:17:05
Er sieht Loawenn an, zieht unwillig die Brauen zusammen.

"Thalis. Tribun der Klippenstadt - noch. Ich kenne nicht alle Details, die meine Autorin sich ausgedacht hat. Aber wenn ich sie gehässig kichern höre, wird mir schlecht."

Thalis dreht das Glas in den Händen und betrachtet dann die Flaschenwand hinter dem Tresen.


"Was ist das gelbe Zeug da hinten?"

Er betrachtet Loawenn von oben bis unten und schüttelt den Kopf.

"Krieg? Mein Handwerk, wenn du so willst. Die Klippenstadt ist das Tor in das Kaiserreich, und das wissen die Seevölker auch ganz genau. Wenn nur einer von denen bitte den ätzenden Magier von der Mauer holt, wäre ich für den Moment zufrieden."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 22. April 2011, 20:21:40
Elifwyn wendet sich kurz Blake zu: "Nichts dagegen, so lange nach Möglichkeit wenig bis kein Alkohol darin ist, ich möchte nämlich nichts vergessen!"

Dann sieht sie Loawenn an: "Edior, das Land in dem ich momentan lebe, ist arm und von einem über hundertjährigen Bürgerkrieg zerstört, das steht nicht auch noch einen Krieg nach außen durch. Und mein Heimatland würde gerne in Frieden leben, aber wie?"
Sie seufzt: "Nun, Kriege führen ist wohl menschlich. Aber Autoren sind das eindeutig nicht..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rosentinte am 22. April 2011, 21:00:52
Das schlimmste ist ja, dass wir eigentlich keine Menschen sind. Ich habe bis jetzt eigentlich gedacht, dass wir ihnen überlegen sind, dass wir im Gegensatz zu ihnen friedlich leben können. Aber da habe ich mich wohl geirrt. Von dem, was ich bis jetzt gesehen habe, denke ich, dass wir noch schlimmer sind. Ich habe Angst vor meinem eigenem Volk.
Autoren? Abgesehen von ein paar leichten bis mittleren Verletzungen war meine noch gnädig zu mir. Aber sie hat irgendwas von unerfüllter Liebe geflüstert - das macht mir Angst.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 21:03:40
Thalis hört mit leicht verschwommenem Blick zu.

"Autoren sind Bestien", murmelt er, bevor er hinter die Theke langt und eine weitere eingestaubte Flasche hervorzieht. Er liest das Etikett sorgfält, lacht heiser auf, zieht den Korken heraus und stürzt das lavafarbene Gesöff herunter.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 22. April 2011, 21:06:54
Alexia regt sich wieder in ihrer Ecke und blickt amüsiert zur Bar hinüber.

Ein Autor ist der schlimmste Feind, den man sich zulegen kann. Von wegen, sie schreibt meine Geschichte. Sie hat mich doch zu dem gemacht, was ich jetzt bin.

Sie presst die Lippen zusammen und flüstert die nächsten Wort beinahe:

Mensch, oder Dämon? Was auch immer davon ...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 21:09:39
Thalis sieht Alexia an:

"Spielt es eine Rolle? Am Arsch sind wir auf jeden Fall beide. Komm rüber, hier ist noch so eine nette Flasche."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 22. April 2011, 21:11:21
Die Tür geht einmal mehr auf und aus dem draußen strömenden Regen tritt eine weitere Gestalt ein. Die Frau, mit kaum mehr als einem Lendenschurzähnlichen Rock und zerfetztem Hemd bekleidet, schnüffelt kurz geräuschvoll, rümpft dann die Nase und setzt sich dann auf einen Stuhl, nahe bei den anderen, aber doch mit gewissem Abstand.
Sie schnüffelt kurz in Blakes Richtung.


"Ich hoffe, ihr hattet eine erfolgreiche Jagd. Ich brauche etwas zu essen." Dann schaut sie zu Alexia. "Auhtohr?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 22. April 2011, 21:13:08
Blake kommt mit einem dampfenden Tablett voller Tortillas in der einen Hand zurück. In der anderen Hand hat er ein Glas mit einer blassgelb-milchigen Flüssigkeit. Er bleibt kurz stehen, als er Thalis an seinem Flaschenregal hantieren sieht, und runzelt die Stirn.

Dann stellt er den Teller vor Loawenn ab und das Glas mit einer angedeuteten Verbeugung vor Elifwynn. Er stemmt die Hände in die Seiten und wendet sich Thalis zu.


Herr Noch-Tribun, wenn ich das mal klarstellen darf: Die Flaschen sind meine Domäne. Und ich bediene jeden, auch wenn es mal einen Moment dauern kann.

Er wirft einen kurzen Blick auf die leere Flasche auf dem Tresen und schüttelt leicht den Kopf.

Wenn es jetzt alle vorziehen, sich selber zu bedienen ... Weiß jemand, ob man sich irgendwo vor seinen Autoren verstecken kann? Ich habe gehört, was meine Autorin mit Citara und mir vorhat. Und das gefällt mir überhaupt nicht. Wenn es einen Ort gibt, an dem wir sicherer sind als hier, sollten wir vielleicht verschwinden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 21:15:06
Thalis hält die Flasche fest, die er gerade gefunden hat:

"Wenn es einen solchen Ort gibt, komm ich mit. Sofort. Ich will nicht mit der Frau mit den goldenen Augen schlafen!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 22. April 2011, 21:17:28
Blake nickt knapp, entwendet Thalis die Flasche und stellt sie behutsam wieder ins Regal zurück. Dann strafft er sich, damit auch jeder sieht, dass hinter dem Tresen sein Revier ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 21:18:33
"Ey, verdammt! Nagut, deine Spielregeln: Einen großen Schluck aus der Flasche, die du mir eben weggenommen hast. Mit Schirmchen!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 22. April 2011, 21:20:02
Mit unbewegter Miene gießt Blake das grünliche Gebräu in ein Cocktailglas, versieht es mit einem rosa Schirmchen und einer Orangenscheibe und stellt es wortlos vor Thalis hin.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 21:20:40
"Geht doch", murmelt Thalis und spielt albern mit dem Schirmchen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Grummel am 22. April 2011, 21:21:20
Wenn man genau hinsehen würde, könnte man im Dunkel unter dem Tresen winzige kleine Augenpaare aufblitzen sehen.

"Wenn wir nich hinne machen saufen die alles wech."
"Hast du die neue gesehen?"
"Ja, und?"
"Die hat ja voll nix an..."
"Horst?"
"Ja, Norbert?"
"Halts Maul!"

Auch das leise Klatschen einer pelzbesetzten Hand an eine ebenso pelzbesetzte Wange ist für die menschlichen Anwesenden kaum wahrnehmbar.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 22. April 2011, 21:23:04
Seufzend steht Alexia auf, geht zur Bar hinüber und setzt sich neben Thalis an die Theke.

Ja, es spielt durchaus eine Rolle, ob Dämon oder nicht. Wenn du dir selbst nicht mehr trauen kannst, wem dann?

Sie nimmt die Flasche entgegen, die Thalis ihr anbietet und nippt daran. Angewidert verzieht sie das Gesicht und reicht ihm die Flasche zurück.

Das ist nicht so ganz nach meinem Geschmack. Aber ich denke Blake kann uns da etwas Besseres mischen.

Sie nickt Blake kurz zu.

Dämonentod wäre jetzt das richtige für mich. Du kannst gerne ein größeres Glas nehmen. Und wenn du schon dabei bist, kannst du auch gleich ein zweites Glas für Meister Thalis ... Sie blickt zu der fremden Frau hinüber. und für die Dame da drüben füllen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 22. April 2011, 21:24:48
Die Frau, die sich selbst Wolfsfrau nennt und vielleicht auch das Gehör eines Wolfs hat, schaut stirnrunzelnd zum Tresen - oder eher darunter.

"Seid ihr auch aus dem Waldland?"
Sie knurrt etwas. "Sprecht ihr die Wolfssprache?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 22. April 2011, 21:26:53
Rema guckt sie an.
"Wolfs-was? Für mich bitte einen Blaubeerennektar", ergänzt sie zum Barkeeper gewandt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 21:28:30
Die Tür schwingt auf, zwei hochgewachsene Männer treten ein, müssen sich - wie Thalis zuvor auch - unter dem Türsturz ducken.

"Da ist er ja. Ich wußte, daß wir ihn hier finden", sagt der Hüne mit den schwarzen Haaren und den auffallend blauen Augen.
"Er hat es halt noch nicht hinter sich. Ich kann ihn verstehen, daß er verzweifelt. Ich war mehrfach kurz davor, ihr irgendwie auszureißen", sagt der Halbelf neben ihm.
"Worüber beschwert ihr euch, verdammt? Ihr lebt immerhin noch. Bezahl seine Zeche, ich versuche, ob ich ihn hier raus bekomme."
"Ich habe eine bessere Idee: Du bezahlst, ich schaffe ihn hinaus. Im Gegensatz zu dir fühle ich mich nicht wie faulender Fisch an."
"Das ist ein vernünftiges Argument. Hast du Geld?"
"Ich komme gerade von einem verdammt hohen Turm. Sehe ich aus, als ob ich Geld habe?"
"Wir sollten Thalis hier lassen."
"Kommt nicht in Frage. Er wird noch gebraucht."
"Wie du meinst, Cajan, wie du meinst. Verdammt."
"Was ist jetzt schon wieder?"
"Ein männlicher Barkeeper."
"Dann laß dir etwas einfallen, Arrion. Ich schaffe jetzt Thalis hier weg, bevor er sich unter den Tisch säuft."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 22. April 2011, 21:30:14
"Wolfssprache?" Die Wolfsfrau ist etwas verwirrt und schaut Rema an. Unter dem Tresen sieht sie zunächst keine Bewegungen mehr. "Alle Tiere oder Wesen aus dem Waldland verstehen die Wölfe. Immerhin beherrschen wir das Land."

Als die Männer eintreten, verzieht sie naserümpfend das Gesicht."Bei uns im Wald würde niemand so zu riechen wagen. Da könnte man ihn ja mit verbundenen Augen finden", murmelt sie.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 21:32:43
"Sie meint dich", behauptet Arrion.
Cajan hebt in übertriebener Überraschung die Augenbrauen: "Du bist das Fischmonster, Arrion. Versuche doch, ob du sie becircen kannst. Darin bist du doch ein Meister, nicht wahr?"
Arrions Raubtierlächeln blitzt auf: "Übung macht auch da den Meister, richtig. Aber ich sollte doch sehen, ob ich den Barkeeper besänftigen kann, oder?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 22. April 2011, 21:33:37
Blake hat mit der linken Hand drei doppelte Dämonentode gemischt und mit der rechten Hand den Blaubeernektar für Rema eingeschenkt. Finster starrt er Arrion und Cajan entgegen.

Ja, ich bin männlich, und bis jetzt hat das noch niemanden gestört. Was wollt ihr trinken? Schirmchen sind aus, sag ich euch gleich.

Er blinzelt kurz unter den Tresen.

Und was euch beide betrifft: Rückt sofort den Haselnusslikör wieder raus!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 22. April 2011, 21:34:10
Rema kichert und lehnt sich an Duga, der hinter sie getreten ist, als die Männer eintraten.
"Ich bin froh zwei für mich wichtige Sprachen sprechen zu können. Nicht wahr, Schatz?"
Duga scheint sie zu ignorieren. Rema stupst ihn zärtlich an, guckt zu ihm hoch und spricht ihre Worte noch einmal lautlos nach.
Duga grinst.
"Ja, da hast du Recht."
"Und wer seid ihr nun?", fragt sie an Cajan und seinen Begleiter gewandt. Die Naserümpfende Wolfsfrau amüsiert sie.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Grummel am 22. April 2011, 21:35:48
"Wolfssprache?" Norbert wußte es war ein Fehler in dieser Kaschemme den allabendlichen Schlaftrunk zu klauen.
"Horst, du lenkst sie ab.. ich flüchte und hole Hilfe."
"Wieso ich?"
"Weil ich schneller bin."
"Das ist kein Argument.. Norbert. NOORBERT?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 21:38:20
Cajan lächelt Rema freundlich an: "Wir sind diejenigen, die ein Buch überlebt ... überstanden haben. Und deswegen wollen wir jetzt eigentlich nur Thalis ..." Seine Miene versteinert, als er genau sieht, wie Arrion so ziemlich jeden weiblichen Ausschnitt im Raum inspiziert. Er räuspert sich, was Arrion überhaupt nicht interessiert.
Hastig tritt er an Thalis Seite und packt den Tribun am Oberarm. An Blake gewandt:
"Ich schaffe ihn nur in Sicherheit, in Ordnung? Arrion wird seine Rechnung begleichen. Und sei beruhigt: Arrion mag keine Schirmchen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 22. April 2011, 21:40:48
Seufzend greift Blake unter den Tresen und zieht ein zappelndes Eichhörnchen an dessen buschigem Schwanz hervor. Er betrachtet es, ohne Arrion und Cajan ganz aus den Augen zu lassen.

Also, was soll das hier?

Er denkt kurz über Cajans Worte nach.

Was meinst du mit 'in Sicherheit'? In Sicherheit vor eurer Autorin?

In seinen Augen leuchtet es kurz hoffnungsvoll auf. Dann sieht er, wie Arrion zu Citara hinübergrinst, und seine Miene verfinstert sich wieder.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 22. April 2011, 21:41:54
Rema winkt Cajan hinterher.
"Der war ja nett."
Als Arrions Blick sie erreicht fühlt sie, dass Duga ihr seinen Arm um die Schultern legt und so geschickt ihr Dekoltee versteckt. Als Arrion sich abwendet, spürt Rema Dugas Aufatmen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 22. April 2011, 21:43:29
Lev überlegt kurz und verzichtet schließlich auf etwas zu Essen. Er beobachtet die Neuankömmlige wortlos und lauscht deren Unterhaltungen. Kopfschüttelnd murmmelt er zu sich selbst

Und ich dachte, ich könnte hier etwas Ruhe finden. Das ist ja noch schlimmer, als dieser Verrückte, dem ich von meinem Autor an die Fersen gehaftet wurde. Lev seufzt

Jetzt brauche ich doch noch etwas. Zu Blake: Etwas mit Schuss, bitte. Aber etwas anderes als vorher.

Während er auf seinen Drink wartet, dreht sich Lev etwas zur Seite und betrachtet die Szenerie, die sich in der kleinen Taverne abspielten. Irgendwie, war es doch alles das Selbe, dachte er.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 22. April 2011, 21:44:42
Die Wolfsfrau schüttelt den Kopf.
"Die Männer hier sind Barbaren", stellt sie fest und seufzt dann. "Wahrscheinlich stinkt es jetzt noch den ganzen Abend nach Fisch oder was auch immer, hm?"

Sie zeigt auf das zappelnde, pelzige Tierchen in Blakes Hand und grinst - wölfisch.
"Ich könnte mich darum kümmern."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Grummel am 22. April 2011, 21:45:00
Das war die Rettung.. so schlimm können diese verkappten Protagonisten doch garnicht sein.

Kurz zwickt er Blade und springt behende wie eine Bowlingkugel auf den Tresen.

"Ich mag Schirmchen!"

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 22. April 2011, 21:46:47
Asgon betrachtet Arrion mit einem Augenrollen und zieht Nogan dann den Barhocker heran. "Bitte sehr, mein König."
Nogan lächelt verlegen. "Nenn mich hier doch nicht König ..."
Rema lächelt den beiden zu und als Duga sich ebenfalls setzt, setzt sie sich auf seinen Schoß, um Asgon ihren Platz anbieten zu können.
"Genug regiert für heute, König?, fragt sie zwinkernd und nippt an ihrem Nektar.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 21:48:41
Cajan hat es inzwischen geschafft, Thalis halb bis zum Ausgang zu ziehen. Der Tribun läuft schlangenlinien, ist aber ansonsten relativ friedlich.
Im Vorbeigehen raunzt Cajan Arrion an:
"Ich sag das Neve!"
"Ich weiß überhaupt nicht, warum du dich hier als Moralvorbild aufspielen mußt, Elf! Ich versuche, mit dieser reizenden jungen Dame nur das Problem von Thalis Zeche zu besprechen. Ich mach das schon."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 22. April 2011, 21:50:21
Duga lacht leise und Rema kuschelt sich an ihn.
Asgons Augen funkeln, als er sagt:
"Deshalb liebe ich Männer. Das ist wesentlich unkomplizierter."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Grummel am 22. April 2011, 21:50:50
Norbert hüpft dem sichtlich um das Wohl der holden Jungfrau bemühten Cajan auf die Schulter und raunt ihm ins Ohr: "Soll ich dir helfen.. ich habe da Dinger drauf...."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 21:54:46
Cajan erstarrt und sieht Arrion an: "Du hast da eine Ratte auf der Schulter, mein Guter. Oh, und ich glaube, der König da gräbt dich an. Wir sehen uns draußen."

[@Grummel: Arrion ist der Verführer]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 22. April 2011, 21:57:02
Rema guckt verwirrt, denn Cajan hat das Tier auf der Schulter. Sie zuckt die eigenen und bemerkt, das Asgon knallrot anläuft.
"Hat mich König genannt ...", stammelt er, und Nogan klopft ihm freundlich auf die Schulter.
"Du siehst eben eher aus wie einer, als ich es tue, Liebling", meint er und küsst Asgon liebevoll auf die Wange.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Grummel am 22. April 2011, 22:00:13
(Notiz @mich: Ich werde alt!)

"Ratte? Wo? Vielleicht eine Rättin?" Norbert plustert sich zu voller Größe von fast fündundzwanzig Zentimetern auf.

"Und der Typ da auf dem Tresen ist KEIN Meerschweinchen... auch wenn er so aussieht. gebt ihm einfach sein Schirmchen und er bleibt ganz lieb."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 22:03:15
"Arrion? Wir gehen dann jetzt, ja? Hier sind Rättinnen und Meerschweine. Und denke daran, daß du eine Frau hast, die auf dich wartet. Tu nichts Unüberlegtes, ja?"
Mit einem Ruck zerrt Cajan Thalis durch die Tür und knallt diese ins Schloß.

Arrion betrachtet das aufgeplusterte Etwas auf seiner Schulter kritisch:
"Schirmchen sind aus, sagte der Barkeeper vorhin. Du solltest dir die Rattenohren waschen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Grummel am 22. April 2011, 22:06:18
"Mal so nebenbei.. ich bin ein Eichkater und vielleicht wird das ja noch was mit UNS beiden?" Schelmisch grinst Norbert Arrion an.
"Unter den leichten Tischweinen ist mir der Fürst Bismarck der liebste.. würdest du mir einen holen?" Der dabei aufgesetzte Augenaufschlag war hundertfach geübt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 22. April 2011, 22:08:40
Alexia seufzt resigniert und scheucht das Ding, das angeblich kein Meerschweinchen ist, von ihrem Drink weg.

Das ist nichts für dich, Kleiner. Versuch es nicht einmal.

Sie nimmt einen tiefen Schluck von dem Dämonentod und blickt zur Tür hinüber, als ob sie damit rechnet, dass jemand eintreten könnte und als nächstes sie nach draußen schleift.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 22. April 2011, 22:09:29
Rem, Duga, Asgon und Nogan sehen stumm und mit offenen Mündern zu, wie der Eichkater an Arrion rumbaggert.
"Der erste der lacht, hat verloren", raunt Asgon, dessen Mundwinkel bereits verräterisch zucken.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Grummel am 22. April 2011, 22:12:50
"Zwanzig Mäuse dass er ihn rum kriegt." Am Tresen war es ihm zu ungemütlich geworden und nun versuchte es Horst bei dem mürrisch drein schauenden Quartett.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 22. April 2011, 22:18:03
"Mäuse?", fragt Nogan misstrauisch und wundert sich gleich darauf über Asgon, der ungerührt 20 Donas aus seiner Robe zieht und Horst zunickt.
"Zwanzig dagegen."
Nogan fühlt prüfend Asgons Stirn. Fieber hatte der nicht.
Duga streckt die Hand aus um Horst zu streicheln, traut sich aber nicht so recht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 22:18:33
Arrion starrt das flauschige Etwas auf seiner Schulter fassungslos an. Offenkundig hat er schon viel gesehen und erlebt, aber das überfordert ihn doch deutlich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 22. April 2011, 22:21:09
Nogan grinst, steht auf und tritt an Arrion ran. "Vielleicht kann ich dich überzeugen, mein kobaltblauäugiger Schwerenöter?"
Asgon verschluckt sich an Remas Nektar, als er seinen Geliebten an Arrions Schulter ausmacht. "König Nogan!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Grummel am 22. April 2011, 22:24:04
Host nickt Norbert kurz zu.. greift sich das eigentümliche Zahlungsmittel vom Tisch und springt mit einem Satz der einem ausgewachsenen Wolf schmeicheln würde durch die offen stehende Eingangstür.

"Tja, schade.. vielleicht ein anderes mal." Norbert drückt Arrion einen dicken Kuss auf die Lippen und huscht so gerade eben hinter Horst aus der Taverne.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 22:26:48
Arrion taumelt zurück: "Ich hätte das Vieh doch als Braten sehen sollen." Dann lächelt er Nugan mit voller Wattzahl an: "Ich nagel Königinnen, Kleiner. Keine Könige. Barkeeper! Seine Hoheit zahlt die Zeche. Ich sehe zu, daß ich den verdammten Halbelfen wieder finde."
Er will Nogan geschickt umrunden, bleibt aber wie angenagelt stehen, als er am versteckten Ecktisch den Mönch entdeckt: "Was machst du hier, verdammt! Jede Wette, sie sucht dich? Wenn sie deinetwegen eine Fortsetzung mit mir schreibt, bring ich dich um!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 22. April 2011, 22:29:32
Nogan schnappt lachend nach Luft, als Asgon ihn an seiner Robe zurück zieht und ihn böse ansieht.
"Was sollte das denn?" Nogan lacht nur und schüttelt den Kopf.

Cristobal sieht seinen Tischnachbarn musternd an.
"Ach, du gehörst auch zu denen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 22:31:06
Marian schüttelt geduldig den Kopf: "Sehe ich so aus, als würde ich so einem Tier wie Arrion von Kyelle gehören? Sein Betragen ist höchst anstößig. Es ist keinesfalls annehmbar, wie er mit den jungen Damen umgeht."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 22. April 2011, 22:33:59
Cristobal hebt die Augenbrauen und betrachtet den Hünen eingehend, der nun vor Kraft strotzend (und einen weiten Bogen um den noch immer kichernden Nogan machend) aus der Taverne tritt. Man hört nur noch einen lauten Ruf, vermutlich nach seinem Begleiter.
"Anstößig ... damit habe ich nichts mehr zu schaffen." Cristobal lächelt in sich hinein, als er Susannas federleichte Berührung an seiner Wange spürt und sich ihrer Gegenwart wieder einmal bewusst wird.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 22:36:06
Marian mustert ihn genau: "Ich hoffe, du hattest noch nie anstößige GEdanken. Du bist Priester, wie ich sehe. Ich bin nur ein einfacher Mönch."

Er späht durch das Fenster, wo Arrion nun genau ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 22. April 2011, 22:39:26
Cristobal lacht dunkel, und Susannas Hand wandert bezeichnen tiefer. Gut, dass niemand sie sehen konnte. "Ich glaube, das möchtest du nicht wirklich wissen. Oder sagen wir: Ich glaube, das möchte ich dir nicht erzählen, Mönch."
Er hebt den Arm und winkt dem Barkeeper. "Gin auf Eis, bitte." Betont zufrieden sieht er Marian an und grinst.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mika am 22. April 2011, 22:42:51
*müde, abgekämpft, mit hängenden Schultern und nur in irgendetwas gehüllt was wohl mal ein Bettlaken war betritt eine neue Figur den Raum. Ihr Haar ist hell, fast weiß, die Haut durchscheinend und in den großen kobaltblauen Augen schwimmt Trauer. Mit einem bitteren Lächeln auf den Lippen lässt sie den Blick durch den Raum gleiten, zieht das Laken etwas festern um sich, verstärkt den Knoten mit dem sie es befestigt hat. Zaghaft nur, tritt sie an die Bar. Ihre Finger krallen sich für einen Herzschlag in das Holz ohne auch nur einen Splitter lösen zu können ehe sie sich auf einen der Hocker sinken lässt.*

Ich war lange nicht mehr in einer Bar... Scheint fast in einem anderen Leben gewesen zu sein.

*wieder ein bitteres Lächeln das über ihr Gesicht huscht*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 22:45:02
"Verruchtheit, wohin man nur sieht", flüstert Marian offenkundig zutiefst betrübt.

Die Tür schwingt wieder auf. Cajan protestiert: "Sie braucht ihn erst im November, Arrion. Warum soll er nicht solange friedlich hier herum sitzen? Er schadet doch niemandem. Er ist Mönch und überhaupt!"
"Jemand wird ihn erdrosseln, wenn er nur lange genug dämlich herumgefrömmelt hat, Spitzohr. Außerdem: Was hat er hier zu suchen, wenn er ach so fromm ist?"
"Und wozu brauchst du mich, verdammt? Ich hatte heute abend durchaus noch etwas anderes vor, als einen ungeschriebenen Helden nach dem anderen aus der Kneipe zu holen!"
"Du, Halbelf, hältst mir Könige und Ratten vom Leib! Oh, und guck mal das Mädchen da: Die muß von mir sein!"
"Warum?" Cajan starrt ihn fassungslos an.
"Weil sie kobaltblaue Augen hat, du Idiot. Du wirst deine Kinder an ihren Ohren erkennen. Ich erkenne meine an den Augen."
Arrion nimmt deutlich Kurs auf das neu angekommene Mädchen im Bettlaken.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 22. April 2011, 22:48:23
"Versuch dich an etwas Verruchtem und du wirst Gefallen daran finden", erklärt Cristobal, lächelt Marian noch einmal an und lehnt sich dann mit geschlossenen Augen zurück. Sollte der dumme Mönch doch frömmeln, er ließ sich lieber von Susann verwöhnen.

Rema schaut die neuangekommene neugierig an. "Gehts dir nicht gut? Du siehst echt schlecht aus .."

Nogan winkt Arrion spielerisch zu und Asgon drückt ihm mit blitzenden Augen den Arm herunter. "Lass das, Nogan."
"Sonst was?", fragt dieser zurück.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mika am 22. April 2011, 22:52:20
*Eliza sieht auf als sie angesprochen wird, für einen Moment verschwindet die Trauer aus den Augen nur um dann mit neuer Wucht zurück zu kehren.*
Schlecht? Ist eine wirklich freundliche Umschreibung. Ich verfluche meine Autorin. Nicht dass es nicht schon genügt mich umzubringen (zwei Mal), mich jedes Mal irgendwie wiederzu beleben oder in andere Körper zu werfen. Nein, dann machen wir mich auch noch verliebt, bringen den Kerl um und verwandeln mich in eine Mischung aus... Tja... keine Ahnung was, Tenebrasin und Glaciael. Ich denke momentan könnte es nicht schlechter sein...
Hab gehört hier findet man etwas Abelenkung?
*sie schenkt Rema ein Lächeln*
Allein es sich von der Seele zu reden hilft aber erstaunlicherweise schon etwas...
*neugierig wendet sie sich jenem Mann zu der näher kommt, sie hat das Gespräch nur am Rande gehört und die Worte waren nicht wirklich zu ihr durchgedrungen*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 22:55:56
Arrion geht zielgerichtet zu Eliza, wirft einen Blick zu Marian und Cristobal und sieht - natürlich, immerhin ist er selbst ein Geist - Susanna, zwinkert dieser eindeutig zu, bevor er sich betont lässig an die Theke lehnt und auf Eliza hinabsieht. "Autoren sollte man samt und sonders erschlagen", sagt er sehr mitfühlend und beinahe väterlich.

Hinter ihm verdreht Cajan genervt die Augen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 22. April 2011, 22:57:29
"Das klingt aber wirklich nicht sehr nett." Rema tätschelt Eliza freundlich die Hand und wird sich dann Dugas Arm bewusst, der sich erneut über ihr Dekoltee gelegt hat.

Nogan knabbert derweil an Asgons Ohr, um seinen Geliebten wieder etwas versöhnlicher zu stimmen, was dieser nur leise murrend hinzunehmen scheint.

Cristobal hört Susannas Lachen, öffnet neugierig ein Auge und beäugt Arrion.
"Ach, er ist zurück."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 22. April 2011, 23:02:03
Elifwyn nickt Blake dankend zu, als er ihr das Glas hinstellt, um dann sichtlich erstaunt die nächste Szene zu mustern.
Als dann aber Arrion das Mädchen, dem es offenbar gar nicht gut geht, anbaggert, kann sich Elifwyn ein leises Schnauben doch nicht verkneifen. Sie ist alt genug, um auf solche Sprüche nicht mehr hereinzufallen.
Sie nippt vorsichtig an ihrem Getränk und nickt.

"Ihr versteht Euer Handwerk offenkundig!", meint sie, an Blake gewandt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mika am 22. April 2011, 23:02:40
*Remas freundliche Hand scheint ihr tatsächlich etwas neue Kraft zu geben. Eliza lächelt wieder und wieder verschwindet für einen Moment die Trauer aus ihren Augen, sogar einen Herzschlag länger als beim letzten Mal*
Ich werde mich einfach rächen.
*Ihr lächeln wird wölfisch.*
Wie ich mich an der Autorin rächen kann weiß ich noch nicht, aber ich weiß was ich mit den Anderen machen werde durch die sie mir all das angetan hat.
*ein leichter Hauch Wahnsinn schwingt in ihrer Stimme mit und die Augen scheinen für einen Moment dunkler zu werden und ihre intensivblaue Farbe zu verlieren. Sie sieht ihr eigenes Spiegelbild in einer der Flaschen hinter der Bar. Frustriert fährt sie sich durch die Haare.*
Und dagegen hilft vielleicht ein Frisör...
*Auch Arrion schenkt sie ein freundliches Lächeln, der Umstand dass er ein Geist zu sein scheint, oder was auch immer scheint sie allerdings nicht weiter zu irritieren. Ebenso wenig wie die alle anderen hier Anwesenden. Sie hat zu viel gesehen in letzter Zeit*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 23:05:01
Arrion ignoriert das abfällige Schnauben gekonnt. Immerhin ist er ja noch unter dem Deckmantel der Väterlichkeit unterwegs. Als Eliza allerdings die Augenfarbe wechselt, heben sich seine dunklen Brauen vor Überraschung. Das hat er definitiv keinem seiner zahlreichen Bastarde vererbt!
Cajan nickt Elifwyn zu und verdreht wieder die Augen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 22. April 2011, 23:07:38
Nogan und Asgon scheint Arrions Treiben nicht im Geringsten zu interessieren und auch Cristobal hat sich wieder von der Szenerie abgewandt und die Augen geschlossen.

Duga zieht Rema etwas näher an seine Brust, während er Arrion im Auge behält. Dieser Typ scheint ihm absolut nicht geheuer zu sein.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mika am 22. April 2011, 23:22:34
Beunruhigend, nicht wahr?
*Nur zu deutlich hatte Eliza das Heben von Arrions Augenbraue gesehen.*
Das mit den Augen ist scheinbar nur so eine kleine Spezialität mit der mich meine Autorin ausgestattet hat. Dazu kommen noch diese schrecklichen weißen Haare und noch so die ein oder andere Kleinigkeit die sie mir aufdrückte, ungeachtet von, sagen wir mal ästhetischen Aspekten, leider. Aber nun, nach dieser Nacht habe ich sowieso  niemanden mehr für den ich hübsch sein muss. Ich frage mich sowieso was mein Herz gesagt hätte wenn er in der Hochzeitsnacht gesehen hätte dass seine Braut, naja, so aussieht wie ich.
*Eliza schnaubte abfällig. Ihre Finger trommeln eine unsteten Rythmus auf die Bar. Irgendwie verspürt sie das drängende Gefühl sich zu betrinken, wäre sowieso mal was neues mit diesem Körper. Ob sie sich wohl überhaupt noch betrinken konnte?*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 23:25:24
"Das ist nicht dein Körper?", fragt Arrion behutsam. Die kobaltblauen Augen mußten doch von ihm sein!

Cajan gibt es auf, weiter auf den Schwerenöter zu warten. Da ihm Marian ohnehin ziemlich egal ist, sucht er sich durch das Gedränge den Weg zur Tür. Bevor er sie erreichen kann, schwingt sie auf.

"Sieh an, wen wir da haben. Den götterverfluchten Halbelf, wegen dem ich seit Monaten mit gebrochenen Beinen herum liege und mir die netten Worte `Oh, das Buch hab ich gegen die Wand gefahren.´anhören mußte."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Pamina am 22. April 2011, 23:29:13
Ein weiteres Mal geht die Tür auf und ein junges Mädchen kommt herein. Ihr braunes Haar fällt ihr tief ins Gesicht und der Blick ihrer grünen Augen schweift durch den Raum, ein wenig ängstlich, aber auch interessiert schaut sie sich um. Amelia schiebt sich an dem in der Türstehenden vorbei und betritt den Schankraum.

Schüchtern schleicht sie zum Tresen hinüber und lässt sich auf einem der Barhocker nieder, schüchtern mustert Amelia die Anwesenden.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 22. April 2011, 23:29:29
Rema stubst Duga an und gestikuliert ihm etwas, das ihn aufsehen lässt.
"Kenna", sagt er beinahe tonlos und Rema bemerkt die Ehrfurcht in seiner Stimme.

Asgon sieht auf, als er Kenna hört, legt Nogan eine Hand über den Mund, bevor dieser erneut an ihm herumknabbern kann und richtet seinen Blick auf den goldschimmernden Koloss.
"Der Tronfolger", sagt er knapp, und Nogan richtet sich mit einem Mal kerzengerade auf.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mika am 22. April 2011, 23:44:39
*wieder verirrt sich ihre Hand in ihr Haar, streicht es hinter die leicht spitzen, schimmernden Ohren zurück. In ihre Augen tritt ein Funkeln ohne das das Gefühl dahinter genauer zu erkennen wäre*
Doch, ich denke es ist mein Körper.
*sie überlegt einen Moment, nickt dann.*
Ja, es ist mein Körper. Da ich jedoch 19 Jahre meines Lebens in einem anderen zu brachte ist er noch nicht sonderlich vertraut. Im Gegenteil. Ich beginne mich gerade daran zu gewöhnen, oder eben auch nicht. Mehr überlege ich ob ich vielleicht nicht doch auf den Deal mit dem Tod eingehen sollte, dann hat sich das Körperproblem sowieso erledigt, ich habe meinen Liebsten wieder und vielleicht auch noch einen interessanten neuen Job.
*nachdenklich lässt sie den Blick hinüber zu dem neuen Mädchen schweifen. Ist die Kleine nicht noch etwas zu jung für so eine Bar?*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. April 2011, 23:56:41
Arrion betrachtet die Ohren genau. Nicht von ihm! Definitiv nicht. Aber die Worte über den Tod und die verlorene Liebe klingen für ihn vertraut.

"Ein Rat: Laß dich niemals auf einen Handel mit dem Tod ein. Es ist nicht lustig, tot zu sein. Überhaupt nicht. Ich weiß, wovon ich spreche. So dreckig kann es einem gar nicht gehen, daß man sich so etwas wünscht. Außerdem klappen diverse Dinge dann gar nicht mehr."

Er richtet sich auf und sieht sich um, wobei ihm nicht entgeht, daß Kenna wie ein einsatzbereites Mordkommando vor Cajan steht.

"Ach, verdammt. Was macht der Kerl denn hier? Der sollte längst im Bett sein, denn morgen schreibt sie weiter. Armes Schwein."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 23. April 2011, 00:09:46
Rema gähnt und schmiegt sich müde an Duga. Er umarmt sie liebevoll und meint: "Ab ins Bett. Eigentlich keine schlechte Idee."
Nogan nickt, als Duga Rema hochhebt und aufsteht. Der König steht ebenfalls auf, rückt seine Roben zurecht und wartet, bis Asgon die Zeche bezahlt hat. Der Berater räuspert sich.
"Das geht heute auf uns, aber erwartet nicht, dass König Nogan beim nächsten Mal zahlt. Dann seid ihr dran." Mit einem Seitenblick auf Kenna nimmt er Nogans dargebotene Hand und geht mit ihm zur Tür. Duga folgt mit einer schon beinahe eingeschlafenen Rema.

"Wir gehen auch", sagt Cristobal, erhebt sich, grüßt Marian und geht zur Tür.
Kurz bevor er verschwunden ist, dreht er sich noch ein mal um.
"Ich soll dir ausrichten, dass sie sich gern mit dir unterhalten hätte, du aber lebende Frauen vorzuziehen scheinst. Was dein Weib wohl davon hält, Arrion?" Mit einem letzten bösen Lächeln sieht er den Krieger an und verabschiedet sich dann für heute Nacht.

(*und Nuya krackst nun auch ins Bett  :winke: *)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mika am 23. April 2011, 00:15:58
Danke für den Rat, Arrion. Ich werde daran denken wenn Saiph mich das nächste Mal in Versuchung führen möchte auf seine Seite zu kommen, er selbst scheint dort ja nicht so glücklich zu sein. Allein das sollte mir schon so ziemlich alles sagen.
*Sie schiebt sich wieder von ihrem Barhocker, zieht das Tuch noch einmal weiter nach oben das begonnen hatte hinab zu rutschen.*
Ich denke ich werde mir jetzt erstmal was ordentliches zum Anziehen suchen. Ich habe irgendwie die grausame Ahnung das meine Autorin heute noch was mit mir vor hat, wenn sie sich denn motivieren kann. Lässt hoffen, dann bekomm ich meine Rache.
*mit einem Schulterzucken schenkt sie Arrion noch ein Lächeln, nickt Rema noch einmal zu und wendet sich dann langsam zur Tür.*
Ich denke, aber ich werde bald mal wieder hier vorbeisehen. Gefällt mir hier und dann werde ich auch mal nach Kräften versuchen ob ich mich mit diesem neuen Körper hier betrinken kann.
*mit diesen Worten schiebt sie sacht die Tür auf, ein letzter Blick zurück, wieder schleicht sich Trauer in ihre Augen, die die Anwesenden jedoch nicht weiter belästigen soll. Rache, ja bald würde sie ihre Rache bekommen und Sirana in Fetzen reißen, langsam*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 23. April 2011, 01:15:28
Marian tritt zu Kenna und legt diesem beruhigend und sehr väterlich die Hand auf die Schulter: "Mein Sohn, wir sollten gehen."
"Nicht bevor ich dem Spitzohr nicht etwas gebrochen habe!"
"Liebste Göttin, verzeih mir", murmelt Marian, bevor sein Knie empfindliche Regionen trifft.
"Uff", sagt Cajan und nimmt unwillkürlich aus lauter Mitgefühl die Knie zusammen.
"Pack mit an, wir schaffen den hochwohlgeborenen Thronfolger an die frische Luft", sagt Marian ungerührt.
"Wo ist Thalis?", fragt Arrion, als er sich ihnen anschließt.
"In einem Gebüsch und läßt sich ekelhafte violette und dunkelgrüne Dinge durch den Kopf gehen", antwortet Cajan mit einem leisen Auflachen.
Sie verlassen das Etablissement, um Thalis unterwegs einzusammeln und Kenna ins Bett zu stecken, damit er für die nächste Schreibattacke der Autorin ausgeschlafen ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rosentinte am 23. April 2011, 12:06:24
Loawenn hat das muntere Treiben um sich herum still und heimlich beobachtet; er hat immer noch Angst erwischt zu werden, schließlich ist er ja desertiert... Als der Raum sich nach und nach leert, taut er langsam wieder auf.

Das Essen schmeckt toll. Ein wenig scharf - das bin ich in meiner Heimat nicht gewöhnt - aber definitiv sehr lecker.

Zu Amelia:

Loawenn mein Name. Darf ich fragen, wovor du dich hierher flüchtest? Keine Sorge, hier bist du mehr oder weniger sicher.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Pamina am 23. April 2011, 22:17:42
Amelia wendet sich um, als sie angesprochen wird und mustert Loawenn mit kritischen Augen, bevor sie selbst das Wort erhebt.

Hallo Loawenn - ein schöner Name übrigends, hat der eine Bedeutung?

Ich flüchte vor meiner Weggefährtin, ehrlich gesagt weiß ich zurückblickend überhaupt nicht mehr, wie wir gemeinsam so weit kommen konnten, ohne uns die Köpfe einzuschlagen.
Amelia runzelt die Stirn, als sie an Lenia denkt.
Sie ist manchmal ... ein bisschen schwierig und ich weiß nicht, inwieweit ich ihr vertrauen kann.

Und du, warum suchst du hier Zuflucht? Wenn ich dir im Gegenzug die Frage stellen darf.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 24. April 2011, 14:54:34
(Da ist man kurz mal weg und dieser Thread wird geschwemmt.  :pompom: )

Die Haare des Mannes fielen strähnig um sein Gesicht. Die Kleidung an seinem Körper war schmutzig. Er sprach nicht laut, doch seine Worte waren so klar das ihn jeder verstand. Wirt, einen Gin. Oder besser noch einen Gebrannten, wenn ihr habt. Und etwas zu Essen. Ich sterbe vor Hunger. Er setzte sich geschmeidig wie eine Katze auf den erstbesten freien Platz. Seine Finger tippen nervös auf dem Holz. Ich dachte es würde ihr gut tun. Eine Woche in der sie keine Zeit hat zu schreiben. Doch stattdessen... Sie ist wie besessen von diesem "London". Sie hat angefangen die Gefängnisse um zubauen. Sie sagt, der "Tower" hätte sie inspiriert. Ha. Ein bitteres Lächeln enthüllte überraschend weiße Zähne, die im Vergleich zu der restlichen Erscheinung beinahe gepflegt wirkten. Zumindest hat sie sich dagegen entschieden einige der Folterinstrumente die man ihr dort gezeigt hat mit einzubeziehen. Noch mehr könnte ich nicht ertragen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 24. April 2011, 15:06:46
Thalis (offenkundig hat er es geschafft, seinen Babysittern zu entwischen), schlägt die Tür hinter sich zu und lehnt sich noch einen Augenblick dagegen, während er sich wachsam umsieht. Er atmet auf, als er auch dieses Mal kein vertrautes Gesicht sieht (mal sehen, wann die anderen ihm auf die Schliche kommen und ihn wieder abschleppen).

Er hat gerade noch das Wort "Folterinstrumente" aufgeschnappt und wird merklich blaß. Vorsichtig nähert er sich der Theke, schaut nach, ob Blake die Regale ausreichend bewacht und bedient sich am Wasserkrug.


"Folter? Verdammt, ich sage dir, wir sind nirgends sicher. Wenn ich denke, sie beschäftigt sich mit Kenna, hat sie doch immer ein Auge auf mich und überlegt sich, was sie mir antun kann."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maran am 24. April 2011, 15:53:16
(Boah, ihr macht mich wahnsinnig.  :rofl:)

Perrin drückt von außen energischer gegen die Tür, die zu klemmen scheint. Schließlich wirft er sich mit der Schulter dagegen und stolpert in die Schenke. Ihm folgt eine barfüßige [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma]in, die zielstrebig zum Tresen wandert.

"Ein Ale für mich, ein Dunkel für den Ritter, bitte." Ein hinreißender Augenaufschlag begleitet ihre Bestellung.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 24. April 2011, 15:57:59
Cristobal schüttelt den Kopf, als er eintritt und Thalis an der Bar ausmacht.
"Hast du noch immer nicht genug, oder musst du erneut auffüllen?" Er kloppft ihm etwas fester als nötig auf den Rücken und bemerkt dann den Wasserkrug. "Ach Thalis, wie langweilig."
Der Priester rafft seine Robe, lässt sich neben Thalis nieder und betrachet die hübsche [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma]in - gerade so lange, bis Susanna ihm derbe in die Rippen stößt, und ihn beinahe vom Stuhl schubbst.

"Ist ja gut ... Gib mir auch von dem Wasser, Thalis. Die Hitze draußen bringt mich um. Wenn Nuya ständig in der Sonne sitzt ist es kein Wunder, dass sie nicht mit der Überarbeitung fertig wird."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 24. April 2011, 16:07:03
Thalis sieht Perrin interessiert zu, wie dieser den Raum sozusagen im Sturm einnimmt. Wenigstens etwas, was den Tribun ein wenig erheitern und ablenken kann.

Er wendet sich an Cristobal:


"Ja, sag du nur langweilig. Du hast dir den ganzen lila Mist auch nicht durch den Kopf gehen lassen."

Er betrachtet die bunten Flaschen und schüttelt energisch den Kopf.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 24. April 2011, 16:11:48
Cristobal lacht leise und dunkel auf. "Du hast dich einfach nicht unter Kontrolle, Tribun."
Er fühlt Susannas schlanke Arme um seine Taille und erinnert sich an Arrion.
"Wo ist der Fisch-Typ?", fragt er Thalis. "Bist du etwas weggelaufen?" Cristobal lacht wieder, dieses Mal lauter. Er schenkt sich erneut Wasser ein und lässt seinen Blick durch die Schenke schweifen und bleibt bei der [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma]in hängen.
"Und, was verschlägt euch zwei hier her? Was macht eure Autorin mit euch?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 24. April 2011, 16:15:27
Thalis richtet sich mit einem Ruck gerade auf und verengt die Augen, als er auf Cristobal hinabsieht:

"Nicht unter Kontrolle? Du denkst, es ist ein Kinderspiel, eine ganze Stadt vor dem Angriff der Seevölker zu beschützen, während man genau weiß, was SIE mit einem vorhat? Danke, ich habe Arrion und Cajan gesehen, als SIE mit ihnen fertig war. Na, vielen Dank!"

Er hangelt hinter den Tresen und zieht - nach einem vorsichtigen Blick in alle Richtungen - eine Weinflasche hervor, betrachtet sie, schüttelt den Kopf und stellt sie wieder zurück.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maran am 24. April 2011, 16:19:49
Der Ritter findet rasch sein Gleichgewicht zurück, das er beim jähen Nachgeben der Tür verloren hatte, und legt seine Hand gewohnheitsmäßig auf das Heft seines Schwertes. Bei der Bestellung seitens seiner Begleiterin wird er hellhörig. Woher kennst sie seine Vorlieben? So lange Zeit teilen sie noch nicht die Wegstrecke. Das schmeckt nach Magie.

"Ich bin kein Ritter!", erklärt er, an niemanden im Besonderen gewandt, und sieht sich um. Entnervt stöhnt er innerlich auf. Die Gäste hier sind noch seltsamer, als in der letzten Schenke, die er besucht hatte. Das wölfische Wesen dort in der Ecke, ist das etwa ... "Ein Welpe!?" Nun stöhnt er doch, leise zwar, aber vernehmlich, und will auf der Stelle kehrtmachen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 24. April 2011, 16:20:21
Die Augen des heruntergekommenen jungen Mannes bleiben wie erstarrt an der [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma]in hängen. Er versucht sich an einem charmanten Lächeln. Darf ich Euch einen Drink spendieren, Mistress?

Merick, der schon länger einfach nur den Gesprächen der anderen gelauscht hatte lachte leise auf. Ich glaube nicht, das hier Hoffnung für dich besteht, mein Lieber.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 24. April 2011, 16:21:05
Cristobal hört Susanna kichern. Thalis gefällt ihr.
"Man könnte also sagen, du hast Schiss und säufst deshalb? Behalt den Wein, du wirst ihn brauchen."
Der Priester löst Susannas Hände, lehnt sich über die Theke und nimmt sich die erste Flasche, die er erreichen kann. "Ich wähle für den heutigen Abend Scotch. So wie ich Nuya kenne, schreibt sie eh wieder für jeden anderen, als mich zu überarbeiten. Ich denke, ich bin ich nicht düster genug geraten."
Er sieht auf, als die jungen Männer beginnen zu sprechen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 24. April 2011, 16:25:32
Thalis dreht sich halb um und stützt einen Ellenbogen auf den Tresen, während er Perrin und dann die Frau betrachtet, die der Nicht-Ritter als Welpen bezeichnet hat. Er grinst mit einem Mal.

Aber Cristobals direkter Angriff verlangt nach einer Parade:
"SIE ist mit dir fertig? Du stehst auf zwei Beinen und kannst sprechen und sehen. Gratuliere dir selbst, kleiner Pfaffe. Und laß dich vor Blake warnen. Wenn der Kerl keinen mit Nägeln gespickten Prügel unter der Theke hat, habe ich mich sehr in ihm getäuscht."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 24. April 2011, 16:33:55
Cristobal lächelt nur und zuckt die Schultern. "Was soll es bringen sich nun darüber auseinander zu setzen, Thalis? Auch ihr bekommt euer Happy End, wenn ihr ersteinmal genug gelitten habt. Meines kann nur keiner sehen." Susanna zieht an seiner Kutte, will ihn zum Gehen bewegen.
"Ich verabschiede mich nun fürs Erste. Wenn Blake fragt, die Zeche zahle ich beim nächsten Mal." Cristobal steckt den Scotch ein. "Inklusive dieser Flasche." Er hebt die Hand zum Gruß und steuert die Tür an. Als er sie öffnet, entdeckt er einen schlanken jungen Mann in Begleitung eines Nachtschwarzen Panthers. Cristobal grüßt kurz während er sich eine Zigarette ansteckt. Der junge Mann nickt ihm grüßend zu und betritt dann mit der Großkatze die Schenke. Während er zum Tressen tritt, begrüßt er die Anwesenden freundlich: "Guten Abend."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maran am 24. April 2011, 16:35:44
Schwarze Locken fliegen, und schwarze Augen blicken freundlich-amüsiert zum Fragestellern hinüber. Mit diesem Angebot erübrigt sich das kleine Problem der Bezahlung - wie eigentlich immer. Sie ist sich der Blicke sehr wohl bewußt, die ihr geschenkt werden. "Wenn es Euch gefällt, mein Herr, dann dürft Ihr gerne. Allerdings schließt das das Dunkel mit ein." Immer noch lächeln ihre Augen, doch ihr Geist wandert zum Geist des Spenders. Mal sehen, wie stark dessen Widerstand sein mag.

Perrin bleibt stehen, als er das Wort "Autor" vernimmt. Ja, das erklärt einiges. Von "Autoren" weiß er ein Liedchen singen ...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 24. April 2011, 16:50:11
Das Lächeln des jungen Mannes wird breiter. Er schient viel zu lange nicht unter Frauen gewesen zu sein um zu merken, worum es ihr wirklich geht. Natürlich, Mistress. Seine Finger zupfen einen reichbestickten Beutel aus einer Falte seines abgetragenen Soldatenmantels. Sie fischen einige Münzen heraus und lassen das Geld klimpernd auf die Theke fallen. Ich hoffe man kann hier in Gold bezahlen? Der Gute Mann hatte es wohl nicht nötig Kleingeld mit sich herum zu tragen. Es lag kein Spott in diesen Worten, es war nicht mehr als eine Feststellung. Seine Augen sind von denen der [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma]in wie verzaubert. Oh ja, er war viel zu lange allein in seiner kalten Zelle gewesen. Darf ich mir die Frechheit erlauben, Mistress, und nach Eurem Namen fragen?
 
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maran am 24. April 2011, 17:01:26
"Den kennt nicht einmal meine Autorin. Nennt mich Melange. So tun es die meisten." Sie lacht, als würde die Frage sie amüsieren. Dem Gold hingegen, das ihr so deutlich vor die Nase gehalten wird, schenkt sie kein Interesse. Sie hat, was sie wollte. "Meinen Dank für die Einladung. Und um Eure Fragen zu beantworten", hier richtet sie sich an Cristobal, "laßt euch sagen, meine Autorin macht zur Zeit gar nichts mit mir. Ich habe damit keine Probleme, anders als andere. Und den da habe ich unterwegs aufgelesen, als er reichlich betrunken aus einer Höhle gekrochen kam. Inzwischen dürfte er wieder nüchtern sein."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 24. April 2011, 17:02:55
Thalis experimentiert mit etwas Himbeersirup in seinem Wasser und sieht sehnsüchtig zum Flaschenregal.
Nein, auf gar keinen Fall. Wenn SIE ihm wieder die beiden anderen Kerle nachschickt, wird er nüchtern sein!

Er zieht eine Augenbraue hoch, während er beobachtet, wie die [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma]in den armen Trottel ausnimmt. Wenn der für ihre Getränke zahlt, wird er wohl noch freigiebiger werden, wenn sie es nur darauf anlegt.

Er erwägt, dem Mann einen Wink zu geben. Aber der Geldbeutel ist voll genug, daß die Frau ihn ein wenig schröpfen kann, beschließt Thalis.

Statt dessen sieht er der Raubkatze zu, wie diese sich in dieser nicht artgerechten Umgebung bewegt.


"Da ein Welpe, hier eine Katze. Na prima. Mal sehen, wer hier wen den Baum hoch jagt."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 24. April 2011, 17:19:05
Melange. Er lässt sich den Namen auf der Zunge zergehen, als wäre er ein süßer Tropfen. Ein wahrhaft schöner Name, für eine wahrliche Schönheit. Er prostet ihr mit einem Lächeln zu. Dort wo ich herkomme, würde kein Mann und wohl auch manche Frau mir nicht widersprechen, wenn ich sage, das die schönste Rose neben Euch wie eine Diestel wirkt.

Merick schütteld lachend den Kopf über die jugendliche Schwärmerei des Braunhaarigen. Solche sirupdicken Komplimente waren bereits zu seiner Zeit in Veruch gewessen, und er war nicht spät nach den Glanzzeiten des Mittelalters geboren.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maran am 24. April 2011, 17:26:04
Perrin scheint sich seiner Verantwortung seiner Begleitung gegenüber wieder bewußt zu werden. Mit raschen Schritten eilt er zum Tresen. "Hör mal, Kleiner. Dein Gesäusel kannst Du Dir für die Damen bei Hof aufsparen. Die mögen so etwas, soweit ich mich entsinne."

"Laß gut sein, Perrin. Immerhin hat er uns das Bier ausgegeben?"
"Welches Bier? Und wo steckt eigentlich der Wirt?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 24. April 2011, 17:30:55
"Der Wirt", mischt Thalis sich freundlich ein, "nennt sich Barkeeper und scheint immer genau dann aufzutauchen, wenn man ihn nicht da haben will. Und Schirmchen sind aus."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maran am 24. April 2011, 17:40:12
"Ist mir einerlei, wie der Wirt sich nennt, aber was sind Schirmchen?"

Nein, Perrin läßt den Braunhaarigen nicht aus den Augen, auf gar keinen Fall. Welpe hin, Panther her, Barkeeper oder Wirt, Schirmchen ... Es gibt wichtigere Dinge zu tun, er hat seine Begleiterin zu beschützen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 24. April 2011, 17:44:24
Der Junge Mann springt auf und zieht sein Schwert. Hütet Eure Zunge oder ich schneide sie eigenhändig aus Eurem Mund. Jegliche Galanterie war verstorben, allein gekränkter Stolz zeichnete sein Gesicht. Ihr wisst nicht mit wem ihr sprecht. Mit wem ihr Euch anlegt. Ich mag vieleicht jünger sein als Ihr, aber noch vor wenigen Sommern war ich Anführer der königlichen Garde. Egal wie tief ich gefallen bin, mit einer Klinge bin ich geschickter als jeder andere.

Mericks Lächeln erstirbt. Er springt auf und packt den jüngeren am Kragen, mit einem übermenschlich Starken Griff fixiert er dessen Schwerthand.
Wag es nicht. Abgesehen davon, das du nicht einmal weißt was diese Leute sind, würde Sie es bestimmt nicht gerne sehen wenn du hier für Ärger sorgst.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 24. April 2011, 17:47:33
Thalis lächelt amüsiert über Perrins offensichtliche Fürsorge. Sieh da, ein Männchen, das sein Weibchen beschützt. Und nach der knappen Beschreibung, die die [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma]in abgegeben hatte, war es wohl eher so gewesen, daß sie ihn beschützt hatte.

Als der grüne Junge aufspringt, richtet Thalis sich gerader auf. Seine Hand legt sich beinahe liebevoll auf das Heft seines Schwertes. Er kann nicht zulassen, daß der Bengel sich wegen gekränkter Eitelkeit abstechen läßt.

Mericks hastige Intervention beweist ihm, daß der Junge wohl schon des öfteren solche Ausfälle hatte.

"Vielleicht solltest du ihn kopfüber in einen Regenfaß stecken, bis er sich wieder beruhigt hat?", schlägt Thalis Merick vor.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 24. April 2011, 17:55:56
Merick lächeld bei Thalis Bemerkung traurig. Das würde bei ihm eher das Gegenteil bewirken, glaub mir. Er hat in letzter Zeit nicht besonders... schöne Erfahrungen mit Wasser gemacht. Und eine Panikatacke ist das letzte was ich jetzt möchte. Man muss etwas Nachsicht mit ihm haben. Er muss sich erst einmal wider daran gewöhnen, das sein Schwert hier draußen nicht immer hilfreich ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maran am 24. April 2011, 18:05:41
Reflexartig hat Perrin das Schwert schon halb gezogen, nun schiebt er es mühsam und mit offensichtlicher Kraftanstrengung zurück in die Scheide. Plötzlich schüttelt ihn ein Lachanfall. "Die Zunge herausschneiden ... mit einem Schwert? Dafür braucht es ein scharfes Messer." Er nickt Merrick kurz zu. "Ich bin nicht betrunken genug, um mich zu schlagen. Erklärt dem Heißsporn, daß es gefährlich ist, in einer Taverne das Schwert zu ziehen. Man weiß nie, an welchen Gegner man gerät." Ihm ist Thalis Reaktion nicht entgangen, und mit einem kaum merklichen Kopfschütteln gibt Perrin Entwarnung. "Erklärt mir nun die Sache mit den Schirmchen."

So leise, daß nur ihr Ziel es hören kann, raunt Melange dem Spender zu: "Seid vorsichtig. Perrin mag vielleicht kein so guter Schwertkämpfer sein wie ihr, was ich bezweifle, aber seiner Klinge seid Ihr nicht gewachsen." Ihre Stimme füllt den Raum: "Sind wir nicht eigentlich hier, um über unsere Autoren zu lästern?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 24. April 2011, 18:26:07
"Erwähne dieses widerliche Wort nicht in meiner Gegenwart, bitte", murmelt Thalis, bevor er sich über den Tresen beugt und nach einiger Suche trotz Blakes gegenteiliger Behauptung ein Schirmchen findet, das er Perrin zuwirft: "Das ist ein Schirmchen. Zivilisierte Leute sind der Meinung, daß es ein Getränk aufwertet. Frag nicht. Wenn man betrunken genug ist, gefällt einem so etwas."

Er hält sich an seinem leicht himbeerverseuchtem Wasser fest und behält die Tür im Auge.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maran am 24. April 2011, 18:34:49
Perrin fängt das Wurfgeschoss mit einer Hand auf. Kurze Zeit später hat er den Dreh herausgefunden, und spielt verzückt mit dem Schirmchen. Aufklappen ... zuklappen ... aufklappen ... zuklappen ... Wer ihn nicht genau kennt, mag ihn für einen armen Irren halten.

(Zu seiner Verteidigung sei gesagt, daß es in seiner Welt keine solcherart dekorierten Getränke gibt. In den Schänken, die er normalerweise aufzusuchen pflegt, kann man von Glück reden, überhaupt saubere Trinkgefäße zu bekommen.)

"Nettes Gerät." Das Schirmchen fliegt auf den Tresen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 24. April 2011, 18:37:03
Thalis beugt sich sacht und durchaus respektvoll zu Melange hinüber: "Sagtest du nicht, er wäre inzwischen wieder nüchtern? Ich fürchte, du hast dich geirrt."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 24. April 2011, 18:47:10
Meko tätschelt beruhigend Tarons Hals, als er sichen etwas entfernt von den übrigen am Tresen niederlässt.
"Ganz ruhig, ganz ruhig. Mal sehen, was uns hier erwartet."
Taron knurrt einmal leise, legt sich vor Mekos Füßen hin und behält die Gäste der Schenke im Auge.

Rema kommt schwungvoll hinein, sieht Thalis und stürmt auf ihn zu.
"Thalis!", ruft sie ihm entgegen, schmeißt sich an seine breite Schulter und lächelt ihn an. "Wie schön dich heute Abend wieder zu sehen. Und so nüchtern." Sie zwinkert ihm zu, macht aber keine Anstalten von ihm wegzutreten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maran am 24. April 2011, 18:47:11
"Stocknüchtern." Die [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma]in schwingt sich auf den Tresen und greift nach dem Schirmchen. Nachdenklich wandert es von einer Hand in die andere. "Ein seltsames Ding. Ist es verzaubert?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 24. April 2011, 18:54:57
Bei dieser stürmischen Begrüßung reißt Thalis überrascht die Augen auf.
"Nüchtern? Noch, auf jeden Fall. Hast du draußen einen dürren Kerl mit langen Haaren und weißen Augen gesehen?"
Er macht keinerlei Anstalten, die Begrüßung in irgend einer Weise auszunutzen.

Dann sieht er Melange an: "Verzaubert? Mach keinen Scheiß!" Alarmiert sieht er zur Tür, späht aus dem Fenster und lehnt sich leicht beruhigt wieder an den Tresen. "Ich hoffe, der Barkeeper taucht bald wieder auf."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 24. April 2011, 19:05:09
Remas Stimme wird leiser: "Genau den. Ich dachte, das wüsstest du gern." Sie zwinkert erneut, tätschelt ihm mitfühlend den Oberarm und setzt sich zu ihm. "Was trinken wir denn schönes? Wo ist der Barkeeper? Hat es noch Nektar?" Sie sieht sich suchend um und guckt Thalis auffordernd an.
"Hat jemand meinen Begleiter gesehen?", fragt sie dann noch, bevor sie die [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma]in unverhohlen anstarrt. Eine wundersame Frau.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maran am 24. April 2011, 19:17:54
Melange starrt freimütig zurück. "Diese Schänke gefällt mir immer besser.", stellt sie fest, Perrins Grummeln ob dieser Worte ignorierend. "Meine Autorin schafft mir leider nicht so ein Ambiente." Ihre bunten Röcke fliegen über die Theke, als die [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma]in ihre Beine hinüberschwingt. Kurz hört man leises Glöckchenbimmeln. "Ich mag nicht mehr auf den Barkeeper warten." Sie rutscht hinter den Tresen. "Mal sehen, ob ich die Gläser finde."

Melange verschindet hinter dem Tresen, dafür taucht eine nagelgespickte Keule auf, danach ein Dreschflegel und zum Schluß ein Bumerang. Schließlich erhebt sich die [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma]in aus ihrer unbequemen Postition, klopft sich Staub von den Händen, und betrachtet nachdenklich das Sortiment. "Waffen ja, Gläser nein. Was nun?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 24. April 2011, 19:22:02
"Ich nehme den Brombeerennektar auch direkt aus der Flasche. Schirmchen sind noch immer aus?" Rema richtet sich erfreut auf und bedeutet Melange, den Nektar unten links zu suchen.
Meko räuspert sich:
"Ich nehme bitte ein Wasser und für Taron ...", er sieht den Panther an, der sich nun aufsetzt und sich in einen stattlichen jungen Mann mit nachtblauen, kurzen Haaren verwandelt. Taron bedeckt seine Blöße, während er bestellt. "Ich bitte ebenfalls Nektar. Meko, meine Hose."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 24. April 2011, 19:22:18
Blake späht vorsichtig um die Ecke. Gerade hat er die Überreste vom Chaos des Vortags beseitigt, nun eine neue Kiste Tequila aus dem Keller geholt - und Schirmchen, versteht sich - ... und was findet er nun vor? Erneutes Chaos. Eine [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma]in kramt freimütig hinter seinem Tresen herum. Sollte er sich jetzt endgültig verziehen und auf die Seite der Revolverhelden wechseln? Er seufzt, als das Pflichtbewusstsein in ihm siegt, tritt nach vorne und knallt die Kiste mit den Tequilaflaschen auf den Tresen.

Die Gläser sind auf dem Wandbord direkt hinter dir, gute Frau. Darf ich jetzt zurück an meinen Arbeitsplatz?


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 24. April 2011, 19:27:46
"Hab ich es nicht gesagt?", meint Thalis grinsend. "Er taucht immer so auf. Faszinierend. Wo du gerade da bist, mein Guter: Gibt es hier eine Hintertür?"

Daß hinter ihm sich gerade ein Gestaltenwandler im wahrsten Sinne des Wortes offenbart hat, interessiert ihn im Augenblick gar nicht. Die Aussicht, Roveon zu begegnen, behagt ihm nicht. Es muß einfach eine Hintertür geben!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 24. April 2011, 19:30:04
Meko reicht Taron seine Hose und dieser zieht sich in Windeseile hinter seinem Begleiter an, setzt sich dann auf den Meko am nächsten stehenden Barhocker und sieht neugierig in die Runde.

Rema lacht:
"Ach, Thalis, willst du etwa davon laufen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 24. April 2011, 19:31:53
Blake dekoriert beiläufig die Brombeernektargläser mit bunten Schirmchen und hebt die Augenbrauen, als er Thalis' Frage hört. Ein Lächeln huscht über seine Züge.

Wie war das? Ich tauche immer dann auf, wenn man mich nicht da haben will? Dafür hast du es aber mit deiner Frage ziemlich eilig ...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 24. April 2011, 19:32:27
"Da ich ich das verdammte Magieraas noch sehr lange am Hals haben werde: Ja! Hier und jetzt muß ich dem Irren nicht über den Weg laufen."

Thalis grinst jungenhaft: "Sei jetzt bitte nicht eingeschnappt. Immerhin war ich brav und habe keine deiner Flaschen angerührt. Hinterausgang?" *nudge nudge*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maran am 24. April 2011, 19:34:35
"Jede Schenke besitzt eine Hintertür." Ja, Melange weiß Bescheid. Sehr oft hat dieser Notausgang sie schon vor unangenehmen Konsequenzen bewahrt. Der sichtliche Unmut des Wirtes scheint sie hingegen nicht zu stören. Sie bedenkt ihn mit ihrem freundlichsten Lächeln, als sie den Platz freigibt. "Dann mal ran an die Gläser, Barkeeper. Deine Gäste sind durstig."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 24. April 2011, 19:36:41
"Nichts da", sagt Rema und hakt sich bei Thalis ein. "Bleib du schön hier. Wer weiß ob der überhaupt hier auftaucht."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 24. April 2011, 19:37:32
Blake bedenkt sie mit einem kurzen Stirnrunzeln, auch wenn es ihn einige Mühe kostet, ihr Lächeln nicht zu erwidern. Gut sieht sie ja schon aus, keine Frage ...

Schon dabei. Keine Sorge.

Während er mit Gläsern, Flaschen, Zitronenscheiben und Schirmchen zu hantieren beginnt, wendet er sich kurz an Thalis.

Hinten links. Nicht mit dem Herrenklo verwechseln.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 24. April 2011, 19:37:43
Zu spät.
Die Tür schwingt langsam auf. Roveon steht auf der Schwelle, verharrt einen kleinen Augenblick, bis er einen Kopf gefunden hat, durch dessen Augen er sehen kann. Dann schlendert der Magier gemächlich und mit einem äußerst unerfreulichen Lächeln auf dem blassen Gesicht in den Schankraum.

"Reizend hier, ganz reizend. Und so viele, nette Leute hier." Er mimt Überraschung: "Oh, Tribun Thalis! Mit deiner Anwesenheit in diesem bezaubernden Etablissement habe ich ja nun gar nicht gerechnet."

"Verdammt, der Idiot ist da", sagt Thalis kaum hörbar.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 24. April 2011, 19:42:30
Blake erfasst die Situation mit einem kurzen Blick und zaubert eine Flasche mit tieftürkisfarbener Flüssigkeit hervor.

Einen schönen guten Abend, der Herr. Es war schon lange kein Magier mehr hier, der den Mumm gehabt hätte, das hier zu probieren. Wie sieht's aus?

Er pustet den Staub von der Flasche.

Das würde aufs Haus gehen.

Normalerweise, denkt er, mischt er sich ja nicht in die Angelegenheiten seiner Gäste, aber bevor der Magier und der Tribun hier für noch mehr Chaos sorgen, versucht er es lieber mit diesem kleinen Trick...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maran am 24. April 2011, 19:53:32
Melange stellt ihre Augen nur zu gerne zur Verfügung, denn sie ist für einen guten Scherz eigentlich immer zu haben. Ihr Blick konzentriert sich auf die Flasche in Blakes Händen. Das Gesöff sieht soooooo lecker aus. Gedanklich sabbert sie dem Magier vor, daß es eine wahre Freude ist. Und, hey, es ist umsonst.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 24. April 2011, 19:56:53
Roveon lachte leise. Er klingt aufrichtig amüsiert.
"Wie zuvorkommend. Und so eine hübsche Farbe hat das kostenlose Getränk auch noch. Ja, es klingt nach einer Herausforderung, wenn du schon meinen Mut ansprichst, Wirt. So wenige Magier heutzutage haben noch die Tapferkeit, sich auf ein so großzügiges Angebot einzulassen."
Er scheint Melange anzusehen: "Aber die Blödheit des Tribuns ist glücklicherweise nicht ansteckend. Und falls sie es doch ist, hat er mich noch nicht angesteckt. Ich schlage das freundliche Angebot also aus. Wenn du so scharf auf diesen Typen bist, Mädchen, solltest du dich beeilen, ihn zu verschleppen, bevor die Autorin ihn sich vornimmt. Danach ist nicht mehr viel mit ihm anzufangen, kann ich dir versichern. Und wenn du nicht augenblicklich aus meinem Kopf verschwindest, wird es sehr ungemütlich."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: gbwolf am 24. April 2011, 20:01:47
 :wache!: Durchsage an alle! Bitte die Regeln beachten, sonst wird für heute zwangsgeschlossen!

Zitat von: Aryana am 08. August 2008, 23:30:145. Jeder bitte höchstens zwei Nachrichten pro Tag in diesem Thread, sonst wird es schnell zu unübersichtlich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rosentinte am 24. April 2011, 21:07:13
Loawenn ist von dem Chaos um sich ziemlich unbeeindruckt, oder er versucht zumindest, so auszusehen. Er lächelt Amelia an.

Mein Name kommt aus der Sprache meines Volks, dem Brezhoneg. Bedeutung? Keine Ahnung.

[Rosentinte: Loawenn ist aus dem Bretonischen (=Brezhoneg) abgewandelt und bedeutet "Mondschein")

Weggefährtin? Ich hätte gerne eine. Ich bin ganz allein unterwegs - und das wird sich wohl so schnell nicht ändern. Ich bin aus der Armee desertiert, weil ich den grausamen Krieg gegen die Menschen nicht mehr unterstützen will. Wie schon vorher geschrieben: Unser Fürst, der Fürst der Amzer, lässt uns Krieg gegen die Menschen führen, weil er meint, dass wir uns von ihnen abspalten sollen (wir leben unter ihrer Herrschafft). Ich habe meinen Tod inszeniert, damit mein Desertieren meine Familie nicht gefährdet. Na ja.
Vertrauen, damit bin ich im Moment auch sparsam.

Er wendet sich dem Barkeeper zu.

Ich glaube, ich hätte auch gerne ein bisschen Nektar. Aber ohne Schirmchen.

Er betracht die bunten Dinger misstrauisch, aber auch neugierig.

Obwohl...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Pamina am 24. April 2011, 23:31:04
Amelia verfolgt amüsiert das Treiben der anderen Gäste in diesem Schrankraum. Im Gegensatz zu Loawenn bemüht sie sich überhaupt nicht, die Desinteressierte zu mimen und erst als Loawenn erneut das Wort an sie richtet, wendet Amelia dem Geschehen ihren Rücken zu. Interessiert lauscht sie seiner Stimme.

Das ist aber wirklich mutig von dir, bemerkt Amelia anerkennend, allein unterwegs zu sein, allseits für tot erklärt, desertiert. Die Gefahr erkannt zu werden muss doch unermäßlich sein. Amelias Augen blitzen bewundernd und plötzlich kommen ihr ihre Zankereien mit Lenia ziemlich nichtig und kindisch vor. Der Gedanke, sie könne ebenfalls allein auf der Welt sein - wäre Lenia nicht - trieb ihr einen Schauer über den Rücken.

Aber sag, was gedenkst du nun zu tun? Platzt es aus Amelia heraus, ehe ihr bewusst wird, das sie vielleicht zu aufdringlich wirkt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 25. April 2011, 00:10:49
(Nach Mitternacht, ich darf wider. ;)

Als der Panter sich plötzlich verwandelt, lässt Merick den sich immer noch währenden Ryu überrascht los. Sein Blick musterte erst den Jüngling, nur um kurz danach zur Decke zu wandern. Danke, formten seine Lippen mit einem undeutbarem Lächeln. Der Abend könnte doch noch interessant werden.
Ryu zupfte während dessen seinen Mantel zu Recht. Er nimmt einen tiefen Atemzug bevor er sich Perrin zuwendet.
Entschuldigt. Brachte er zwischen knirschenden Zähnen hervor. Ich hatte weder das Recht gegen Euch zu ziehen noch Eurer er deutete eine Verbeugung vor Melange an Gefährtin schöne Augen zu machen. Ich bin in letzter Zeit ein wenig überspannt. Er lächelte bitter. Meine Autorin hatte die Er spukte das Wort gerade zu aus. Gnade mir eine Möglichkeit zur Flucht zu verschaffen. Eine Zeit lang glaubte ich wirklich sie hätte so etwas wie ein Herz in ihrem Inneren gefunden, doch langsam habe ich das Gefühl alles wird nur noch schlimmer. Statt einem mehr oder weniger sauberen Tod durch den Strang bin ich in eine einzige, blutige Hetzjagd verwickelt worden. 


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 25. April 2011, 00:29:39
Die schwarze Kleidung wies Risse auf und die darunter zum Vorschein kommende helle Haut war von alten Kratzern und neuen roten Striemen geschunden. Der athletische Mann trat durch die knarrende Tür und sah sich um. Leuchtendes Rot über dunklen Augenringen, welches misstrauisch die Anwesenden musterte. Ohne große Umschweife ließ er sich am Thresen nieder, bestellte brummend Wodka.
"Was fällt dieser wandelnden Katastrophe nur ein...?" knurrte er vor sich her und betrachtete wehmütig seine Hose. "Beschreibt erst zeilenlang, wie geil mir die Sachen doch stehen, nur damit sie mir beim nächsten Kampf wieder vom Leib gerissen werden! Und immer diese Action, ich will auch mal zur Ruhe kommen! Hetzt mir immer diese Mistviecher auf den Hals... Klar werd ich da agressiv! Wann bitte war mein letzter entspannter Abend vom Fernseher? Gestern setz ich mich müde vor die Glotze und will nur noch ausschalten, aber NEIN, muss ja dieser Incube durchs Fenster geflattert gekommen! Jetzt nervt die mich auch noch mit Flügelwesen! Na wenigstens das Blut hat geil geschmeckt. Aber das darf man ja auch nicht mehr sagen, weil es ja ach so böse ist, sich über das Blut von Leuten herzumachen!" Fauchend schlug er mit der Faust auf den Tisch und kippte den Inhalt des mittlerweile dritten Glases hinunter. "Und wehe die plant irgendne Romanze, dann hau ich alles kurz und klein! Kurzer Ausrutscher und das Wesen ist blutleer! Hah!" Mit sich zufrieden trommelte er nachdenklich mit den Fingerkuppen auf den leicht klebrigen Thresen.
"Und dann noch immer diese Minderjährigen! Ich steh nicht auf junges Gemüse. Bisschen mehr sollte sie sich schon anstrengen. Und wehe, die lässt mich auch nur noch einmal 'schief lächeln' oder 'durch die Haare fahren'. Irgendwann schneid ich die ab! Und Lächeln tu ich auch nicht! Blutrünstiges Grinsen, das trifft es schon eher! Ach! Mein Leben ist scheiße! Und das ist alles ihre Schuld! Ich will nach Disneyland!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rosentinte am 25. April 2011, 11:08:05
Was ich nun tun werde? Ich werde versuchen dem König der Menschen zu helfen... Wenn ich ihn denn finde und wenn er mir zuhört, ohne mir direkt den Kopf abzuschlagen. Nun ja. Im Moment folge ich einfach der Amzer-Armee, weil ich denke, dass wir bald genug auf die Armee des Königs stoßen werden.
Darf ich fragen, wovor du auf der Flucht bist?

Er sieht sich den Neuankömmling genau an. Die schwarze Kleidung erinnert Loawenn an seinen Fürsten, aber das Gemecker ist eindeutig anders.

Autoren sind schon was... Die kriegen auch nie genug. Was ist ein Fernseher und was ist Disneyland? Ihr trinkt Blut?

Sein Gesicht verzieht sich und bei dem Gedanken rümpft er die Nase.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 25. April 2011, 11:13:42
Die Wolfsfrau, die einige Zeit müde in der Ecke vor sich hingedöst hat, wacht beim Eintreten des neuen Gastes auf und beobachtet ihn aus schmalen Augen. Schließlich schleicht sie sich langsam näher und lässt sich - ziemlich zögernd und in mehr als armlangem Abstand - auf einen anderen Hocker am Tresen nieder.
Loawenn streift sie auch kurz mit ihren Blicken, dann starrt sie wieder den Neuen an.


Du sprichst reichlich komisch. Du hast was von diesen Traumwesen - aber warum bitte sollte jemand Blut trinken wollen? Dann schmeckt der ganze Rest doch nicht mehr!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 25. April 2011, 14:28:06
Merick lacht laut und herzlich, als das Thema auf Blut kommt. Seine Eckzähne blitzen. Er wendet sich an die Wolfsfrau. Es scheint als würden die wenigsten hier einen guten Tropfen schätzen. Ich für meinen Teil habe schon viel zu lange keine Gelegenheit mehr für ein gutes Mal bekommen. Seine nächsten Worte sind an den Neuen gerichtet. Nun, zumindest in meine... Ernährung hat Sie mir noch nie rein gepfuscht. Etwas leiser fügt er, beinahe ärgerlich hinzu. Auch wenn sie mich von jeglicher Gesellschaft abzuschneiden scheint... Spielverderberin.


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 25. April 2011, 20:59:31
Lycien sah verwirrt zu dem Nase rümpfenden Mann, ehe sein Kopf sich schon abrupt in die entgegengesetzte Richtung drehte um die Wolfsfrau zu mustern.
"M-Moment! Oh... Oh nee! Wo bin ich denn hier schon wieder gelandet?!" Verzweifelt raufte er sich die Haare, ehe er seine Arme auf den Thresen legte und mutlos seinen Kopf darauf bettete.
"Das gibts doch nicht.... Kein Fernseher, kein Disneyland.... Und dann noch diese Leute hier.... Wo hat die mich jetzt schon wieder abgesetzt? Räumt die in der Zeit meine Wohnung um oder was?" murmelte er leise, ehe er seinen Kopf hob und die beiden Fremden argwöhnisch betrachtete.
"Pah! Traumwesen! Das trifft es gut. Ich fühl mich auch wie in einem Traum... Fernseher! Ein elektronisches Gerät, dass einem bewegte Bilder zeigt. Und Disneyland... ist ein Vergnügungspark." brummte er nun leise. Dass er so etwas erklären musste! Da war die letzte Frage doch interessanter.
"Ich trinke Blut... weil ich sonst elendig abkratze." Verstand man seine Umgangssprache hier überhaupt? "Ohne Blut werde ich leidend zu Grunde gehen und eines grausamen Todes sterben." murrte der Rotäugige stattdessen und beugte sich zu Loawenn vor, zog dessen Geruch ein, ehe er leise aufschnurrte.
"Sehr appetitanregend!" kommentierte Lycien nur neckisch und leckte sich über die Lippen, ehe er die Wolfsfrau leicht verwirrt erneut musterte. "Den Rest kannst du gerne haben! Das But behalt ich."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 25. April 2011, 21:11:03
Die Wolfsfrau rümpft noch einmal die Nase. Würde sie sich etwas vorbeugen, dann wäre ihr Sicherheitsabstand nicht mehr vorhanden, also lässt sie es.

"Keiner von meinem Volk, keiner meiner Brüder und Schwestern, will das, was Wesen wie du übriglassen." Sie wirft die verfilzten Haarsträhnen über die Schulter zurück. "Man tötet nicht, nur um des Blutes Willen. Selbst wenn es allein, getrunken, besser schmecken würde als im Ganzen. Das ist widernatürlich."

Im Übrigen wundert sie sich tatsächlich über Lyciens seltsame Art zu sprechen. Er scheint die Wörter mehr auszuspucken als zu sprechen, und das findet sie etwas beunruhigend.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 25. April 2011, 21:21:52
Blake kann nicht verhindern, dass es ihm kalt den Rücken hinunterläuft. Gut, dass sich die Bar zwischen ihm und Lycien befindet ...

Ähm, also mit Blut kann ich in der Tat nicht dienen.

Vorsichtig.

Grenadinensirup?

Mehr zu sich als zu den Gästen.

Der letzte, der mein Blut trinken wollte, war der Kojotengott. Ich hoffe ja mal, dass dieser komische Vogel hier nichts für Agavenfeuer übrig hat. Warum habe ich eigentlich den Job in diesem seltsamen Laden angenommen?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rosentinte am 25. April 2011, 21:32:15
Bei der Erwähnung von Blut reißt Loawenn die Augen auf, wodurch die Diamanten in seinen Augenwinkeln wieder aufblitzen.

L...ll... lecker schmecken? Ich? Ich bin kein Mensch - und so was wie du vergeht sich doch an Menschen, oder?
Bewegte Bilder klingen interessant.

dreht sich zu der Wolfsfrau um

Wolfsfrau? Heißt das, du hast sowohl menschliche als auch wölfische Merkmale? Das klingt ganz nach meinem Volk. Vielleicht ist euer Volk ja weitläufig mit meinem verwandt?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 25. April 2011, 21:41:14
Lycien schnaubte leise und schüttelte seinen Kopf, ehe ein fauchender Laut seine Kehle verließ und erneut mit der Faust auf den Thresen schlug.
"Immer diese verdammten Klischees und Vorurteile! Ich habe gesagt, dass ich Blut trinke, nicht, dass ich alle Kreaturen dabei gleich umbringe!" Der Rotäugige wippte unruhig mit seinem Fuß. Er fühlte sich zwischen diesen Wesen eingekesselt, in die Enge getrieben.
"Sirup?" wiederholte er nun argwöhnisch und zog seine Augenbrauen in die Höhe. "Viel. Zu. Süß. Salzig-Metallenes wäre mir lieber." murmelte er vor sich her, ehe er interessiert Loawenns Reaktion betrachtete. Wie niedlich!
"Weißt du mein Hübscher, ich steh auf Exotisches und da reichen Menschen einfach nicht aus. Außerdem.... tut es nur weh, wenn ich es will. Doch einige meiner 'Opfer' waren in voller Ekstase und verlangten mehr. Da musste ich allerdings abbrechen, denn - ich vermeide es, andere zu töten!" Die letzten Worte sprach er wieder in Richtung der Wolfsfrau, grinste dann allerdings unsicher.
"Von meinem Beruf mal abgesehen..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 25. April 2011, 22:50:05
Dass Lycien nicht unbedingt auf Menschen aus ist, erleichtert Blake. Dass er offenbar Erfahrungen mit dem Töten hat, gefällt ihm allerdings weniger. Er schaut sich vorsichtig nach Citara um, aber die ist mal wieder nicht in der Nähe, wenn man sie und ihren Colt gebrauchen könnte. Blake seufzt und stützt sich auf dem Tresen ab. Nun gut, er ist noch immer der Barkeeper, und die Gäste haben ein Recht auf Getränke.

Salzig-metallisch? Hm, da könnte ich dir etwas mischen. Bloody Mary ist relativ langweilig, ich glaube, du brauchst eher ... Hm ... Einen Exotic Blood Diamond?

Ohne zu warten, beginnt Blake schon, den Drink zu mischen. Was auch immer Lycien ist, aber selbst bei dem Kerl kann Blake gut einschätzen, was er gerade zu trinken braucht. Schwungvoll stellt er das Glas mit einer dicklich-roten Flüssigkeit auf den Tresen.

Gehe ich recht in der Annahme, dass du keinen Wert auf Schirmchen legst?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 26. April 2011, 14:02:57
Die Wolfsfrau sieht Loawenn einen Moment lang nachdenklich an, dann schüttelt sie den Kopf.

"Nein. Ich glaube nicht, dass unsere Völker verwandt sind." Allderdings findet sie die verschiedenen, besonderen Merkmale an Loawenn durchaus interessant. Sie sucht nach den richtigen Worten. "Ich bin die Wolfsfrau, weil ich mit dem Wolf renne. Unser Gar gab mir erst den Namen Wolfsfrau. Mein Krieger- und Jägerinnenname.
Aber ich habe keine Wolfsmerkmale. Außer dass ich auch im Waldland aufgewachsen und eine verdammt gute Jägerin bin."
Sie schürzt kurz die Lippen.
"Naja. Und inzwischen kann ich ziemlich gut Knurren."
Sie lächelt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 27. April 2011, 23:08:56
Lycien musterte den Barkeeper noch einmal kurz, als sich dieser ohne auf Antwort zu warten auch schon an das Mixen des Getränkes begab. Würde schon gut schmecken.
In der Zwischenzeit trommelte der Rotäugige weiter mit seinen Fingern auf den Tisch und sah sich um. Wie die hier alle angezogen waren... Nein, das war eindeutig nicht seine Zeit. Oder seine Welt? Wie man's nahm. Aber ewig wollte er hier auf keinen Fall bleiben.
Als ihm das Glas hingestellt wurde, konnte der Große nur grinsen.

"Na woran du dich bei der Farbe wohl orientiert hast." meinte er leise, ehe er das Getränk zu sich heranzog und kurz an dem Glas nippte. Na das schmeckte doch gar nicht so schlecht.
"Danke, Meister. Ist wirklich lecker." Grinsend sah der Mann hoch, ehe er verwirrt die Stirn runzelte, dann die Lippen schürzte.
"Doch. Ich will ein Schirmchen! Wieso bekomme ich keins?" Die Worte waren schon leicht quengelnd und ließen sich einfach nicht mit dem Bild eines bluttrinkenden Auftragsmörders vereinbaren.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 27. April 2011, 23:12:11
Blake räuspert sich und kramt ein hellgrünes Schirmchen hervor.

Rot ist aus.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 27. April 2011, 23:20:57
Ein Mädchen betritt den Raum, sieht sich etwas schüchtern um, streicht ihr dunkles Haar zurück. Sie trägt einen schwarzen Pullover und enge Jeans, beides klitschnass. Den gelben Regenmantel hat sie an die Garderobe neben der Tür gehängt. "Hm..."
Sie schlendert betont lässig auf die Bar zu und versucht auszusehen, als wäre sie schon achtzehn. "Ich hätte gern einen starken Drink. Wenn man sowas durchmacht, braucht man sowas wohl..."
Jetzt erst mustert sie den rotäugigen Mann, der direkt neben ihr steht. Ein Mensch kann das nicht sein, denkt sie sich und beschließt ihm eine Frage zu stellen. "Sagen Sie mal..." Sie räuspert sich. "Kennen Sie den Vodyanoy? Er hätte mich gerade beinahe gefressen, glaube ich. Schreckliches Viech..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 27. April 2011, 23:24:34
Ein sardonisches Lächeln gleitet über Blakes Züge.

Einen starken Drink?
Kinder bekommen hier nichts. Ich kann dir gern einen Apfelsaft machen.
Wobei ein heißer Tee dir vermutlich besser tun würde ...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 27. April 2011, 23:27:38
Das Mädchen, Debbie, verzieht das Gesicht. "Aber..." Sie stampft mit dem Fuß auf. "Ich bin beinahe gefressen worden! Fragen Sie Sven, er war dabei! Das Viech wollte mich fressen..." Sie seufzt und zieht sich einen Barhocker heran. "Na gut, ich nehme den Tee. Gibt es hier sowas überhaupt? Haben Sie Vanilletee?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 27. April 2011, 23:29:13
Lycien grinst zufrieden und nimmt das Schirmchen entgegen, dreht es zwischen Zeigefinger und Daumen.
"Vielen Dank!"
Na der war zufrieden.

Als ein neuer Gast hereinkam, verengten sich Lyciens Augen kurz zu Schlitzen und auch das Mädchen musterte er nun ausgiebig. "Müssen Kinder um die Zeit nicht ins Bett....?" murmelte er leise. Durch den Regen war ihre Haut rein von überdeckenden Gerüchen und Lycien konnte nicht anders, als sich ein wenig hervorzubeugen und den Geruch der Fremden aufzusogen.
Bei ihrer Frage allerdings runzelte der Schwarzhaarige verwirrt die Stirn, ehe er auflachend den Kopf schüttelte.

"Kleine, ich weiß nicht mal wo ich hier bin."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maran am 28. April 2011, 00:03:06
Perrin fühlt sich sichtlich unbehaglicher. Dieser Mischmasch von Kreaturen, die er nicht einzuschätzen weiß, behagt ihm gar nicht. Zudem läutet sein Instinkt gerade die Alarmglocke. Energisch kämpft er sich zur [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma]in vor. "Komm, laß uns von hier verschwinden, bevor die Gemüter zu sehr aneinandergeraten." Melange sieht ihn nachdenklich an. "Wenn Du meinst.", flüstert sie zurück. Mit einem Daumenzeig auf den edlen Spender, und einem "Er zahlt" an Blake gerichtet, folgt sie dem "Ritter-der-kein-Ritter-ist" durch das Gedränge. Kurz bevor die beiden die Schenke verlassen, hört man noch ein bedauerndes "Schade eigentlich", dann schließt sich die Tür hinter dem ungleichen Paar.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 28. April 2011, 00:09:41
Blake schüttelt belustigt den Kopf. Hier ist ja mehr Trubel, als er in Dust jemals erlebt hat. Etwas bedauernd sieht er der [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma]in nach, schluckt dann schuldbewusst und gießt das Teewasser für Debbie auf.

Ja, wir haben Vanilletee. Gott sei Dank ist das hier nicht Dust, da hatte ich wesentlich weniger Auswahl. So, bitte sehr. Zucker? Milch? Zitrone? Schirmchen?

Er mustert das klatschnasse Mädchen.

Du brauchst dringend trockene Sachen. Oder zumindest eine Decke. Und was um alles in der Welt ist ein Vodyanoy?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 28. April 2011, 14:08:24
"Milch", sagt Debbie. "Milch ist gut. Der Vodyanoy? Das ist ein ganz hässliches Tier. Oder eher eine Kreatur. Sven sagt, er frisst Menschen und sammelt ihre Seelen in Töpfen." Sie schüttelt sich. "Wenn ich ihm nochmal begegne, werde ich wohl ohnmächtig werden."
Sie trommelt nervös mit den Fingern auf dem Tresen herum, dann fährt ihre Hand in ihre Hosentasche. "Ich habe ein Bild gemacht, deshalb wollte er mich wohl angreifen." Sie sucht still nach ihrer Kamera. "Verdammt! Ich habe meine Kamera verloren. Auch das noch!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 28. April 2011, 14:13:50
"Seelen in Töpfen sammeln... Auch mal ein kreatives Hobby...." murmelte Lycien leise nickend und nippte an dem Getränk, horchte bei Debbies nächsten Worten dann interessiert auf, drehte sich sofort zu ihr.
"Kamera? Kamera! Wow, danke! Endlich jemand, der moderne Dinge kennst! Hey, weißt du was ein Fernseher ist? Disneyland?" fragte er das junge Mädchen nun hoffnungsvoll und beugte sich wieder zu ihr vor.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kati am 28. April 2011, 16:25:00
Debbie hebt leicht verstört eine Augenbraue. "Ja?", fragt sie. "Natürlich? Tante Emmie hat sogar zwei Fernseher. In Disneyland war ich zwar noch nicht, aber ich weiß, was es ist." Sie rutscht unauffällig ein Stück von ihm ab und dreht eine Strähne ihres nassen Haares um ihren Zeigefinger. "Sagen Sie nicht, die anderen hier wissen nicht, was das ist. Wo bin ich hier?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 28. April 2011, 18:44:06
Mit einem bedauernden Blick auf die Tür, durch welche die [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma]in verschwunden war griff Ryu ein zweites Mal nach seinem Beutel und schob Blake ein paar Münzen zu. Währendessen lächelte Merick Debby aufmunternd zu. Keine Sorge, ich komme auch aus einer eher Er sah sich kurz in der Bar um. Fortgeschritteneren Welt. Nun, genau genommen war sie in meiner, wenn ich es so nennen kann, Jugend leiser und es gab beachtlich weniger grelles Licht, aber seit ich zurück gekehrt bin... Nun ja, egal, aufjeden Fall gibt es heutzutage auch Fernseher. Sein Gesicht strahlte. Ich mag Fernseher. Seit ich herausgefunden habe wie die Dinger funktionieren bin ich äußerst fasziniert. Aber von einem "Disneyland" habe ich noch nie gehört. Mehr zu sich selbst fügte er hinzu: Ich sollte Micah danach fragen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 28. April 2011, 19:04:58
Ja! Endlich eine Verbündete! Erleichtert atmete der Rotäugige aus und fuhr sich zufrieden brummend durch die Haare.
"Die, mit denen ich geredet habe kannten Fernseher jedenfalls nicht..." murmelte er nun leise und sah sich erneut argwöhnisch um, ehe sein Blick wieder an Debbie hingen blieb.
"Und jetzt hör mal auf mich zu Siezen, Kleine. So viel älter als du bin ich schließlich auch nicht." Lycien lachte bitter auf und schüttelte seinen Kopf, als er nun die nächste Frage vernahm. "Wo? Keine Ahnung. Auf einmal war ich hier. Wenigstens was Gutes zu Trinken gibt es." kommentierte er nun Blakes Gemisch.
Als sich nun noch jemand einmischte, sah der Vampir äußerst interessiert auf. Er musterte den Anderen und beugte sich nun auch zu diesem etwas vor. Lycien zog seine Oberlippe etwas hoch und sog Ryus Geruch ein, leckte sich danach kurz über sie spitzen Beißerchen. Aufgeregt wippte er wieder mit dem Fuß, ehe er jegliche Muskelzuckungen im Gesicht des Mannes gespannt verfolgte und sich mit leichter Lauerhaltung erneut ein Stück mehr vorbeugte.

"Verschiedene Welten und Zeiten treffen hier also zusammen?" fragte er nach, nicht sicher, ob ihn dies nun belustigen oder ärgern sollte, trommelte mit seinen Fingern nun wieder auf den Thresen. "Ja, Fernseher sind schon was. Nur die Shopping-Kanäle nerven." kicherte der Vampir nun belustigt, ehe sich seine Augen wieder ein wenig verengten und er erneut den Geruch des Anderen aufsog.
"Ich heiße Lycien. Und du bist...?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 28. April 2011, 19:48:08
Der so jung wirkende Schwarzhaarige schenkte dem anderen ein charmantes Lächeln.
"Mein Name ist Merick. Dieser Ort ist ein wenig... verwirrend, nicht wahr? Nicht das ich diesen Hohn gegenüber der gewöhnlichen Weltordnung nicht bereits zu spüren bekommen hätte," Er wirft einen bitteren Blick gen Himmel. Seine Autorin beachtet ihn nicht. "im Gegenteil, doch hier ist alles wie verdreht. Zumindest ist hier mehr los als bei uns. Sein Blick wandert eher unbewusst über einige der Sitzenden. Definitiv mehr... Gesellschaft." Er stoppe kurz, bevor er interessiert nachhackte: "Es gibt Kanäle übers Einkaufen? Kaum lässt man die Menschen ein paar Jahre allein, schon kommen sie auf die merkwürdigsten Ideen." 'Kann er es nicht riechen?' schoss es ihm durch den Kopf, doch er entschied, abzuwarten und zu sehen, was der Andere vorhatte.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 05. Mai 2011, 11:36:34
Alexia regt sich in ihrer Ecke. Die Stille scheint ihr noch weniger zu gefallen, als das ständige Kommen und Gehen all der seltsamen Gestalten. Sie seufzt hörbar.

Meister Blake? Noch einen Drink, wenn's recht ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 05. Mai 2011, 16:20:12
Blake grinst schief, als er diese Anrede hört. Er für seinen Teil ist ziemlich erleichtert, dass sich der Trubel gelegt hat. Und mit Alexia kommt er immerhin besser zurecht als mit diesem Lycien ...

Kommt sofort. Hat hier jemand mittlerweile herausgefunden, wo man vor seinen Autoren sicher ist?

Er mixt ein schwefelgelbes Getränk und stellt es vor Alexia hin. Dann zögert er.

Äh ... Schirmchen?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 05. Mai 2011, 16:25:52
Alexia grinst Blake genauso schief an, wie er sie.

Nicht nötig. Ich komme auch ohne diese ... Schirmchen aus.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: sirwen am 12. Mai 2011, 22:08:24
Eine junge Dame betritt den Raum und gesellt sich an die Bar. Sie setzt ihre Fedora ab und legt den Colt daneben hin. Mit einer lässigen Handbewegung streicht sie sich ihre roten Strähnen aus dem sommersprossigen Gesicht. Sie mustert Blake von oben bis unten. Dann holt sie ein silbernes Zigarettenetui hervor und zündet sich eine Zigarette an.
»Du bist also der Kerl, von dem sie reden. Habe erst gerade unten am Colorado River einen Typen getroffen, der mir von deinen Drinks erzählt hat.« Sie lacht und schüttelt den Kopf. »Ihr Jungs hier im Westen habt ja keine Ahnung von Getränken. Ich meine, ihr seid ja harte Kerle und so, aber was Drinks betrifft ... Weisst du, in New York, da findet man richtige Bars. Dort werden einem Hors d'Oevre zum Drink serviert. Aber hier ...« – sie sieht sich um – »Nun gut. Einen Cosmopolitan bitte.«
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 12. Mai 2011, 22:15:23
Blake mustert sie überrascht und räuspert sich. Hoffentlich hat sich diese Colorado-Geschichte nicht allzu sehr herumgesprochen. Schnell fängt er sich wieder. Cosmopolitan? Hat er in Dust nie gemixt, aber er erinnert sich an das Rezept in einem verstaubten Cocktailbuch. Gut, dass er gerade frischen Zitronensaft gepresst hat. Dieser Stadtpflanze wird er es aber mal zeigen.
Mit der größten Selbstverständlichkeit beginnt er zu mixen. Währenddessen versucht er, seine Stimme möglichst unverfänglich klingen zu lassen.


Du warst auch unten am Colorado? Öhm. Eine sehr nette Gegend, nicht wahr?

Und wer bist du? Von dir reden sie hier nämlich nicht, meines Wissens ...

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: sirwen am 12. Mai 2011, 23:01:35
»Ja ... der Colorado River. Eindrückliche Landschaft.« Sie nickt und sieht argwöhnisch Blake zu, wie er den Drink mixt. Dann nickt sie kurz anerkennend.
»Ich bin Tammie. Und ich bin froh, dass sie hier nicht von mir reden. Das würde noch fehlen.«
Sie wirft Blake einen verschwörerischen Blick zu.
»Du hast mich hier nicht gesehen, verstanden? Wenn sie kommen und fragen, meine ich. Gently und ich sind auf der Durchreise, aber das geht keinen was an.« Sie blickt sich um. »Wo bleibt er schon wieder? Wahrscheinlich spricht er mit den Pferden. Das macht er immer.« Sie wendet sich wieder Blake zu. »Sag Mal, gibt es bei euch aus was zu essen? Chili con carne oder so? Ich hab nen Wahnsinns Hunger.«
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 12. Mai 2011, 23:18:07
Blakes Miene hellt sich auf. Er spricht auch gerne mit seinem Pferd, aber das muss er Tammie jetzt nicht unbedingt auf die Nase binden. Und er kocht gerne. Leider haben die meisten Gäste lediglich Durst.

Chili con carne? Sicher. Das ist kein Problem. Wenn du einen Moment Geduld hast ...

Er schiebt ihr das Glas über den Tresen.

Nicht gesehen? Durchreise? Meine Güte. Das klingt, als hättet ihr ordentlich Dreck am Stecken. Keine Sorge, ich sage niemandem etwas. Meine ... öhm ...

Er merkt, dass er rot wird, und verzieht ärgerlich das Gesicht.

Ich bin selbst mit einer Revolverheldin ... äh ... unterwegs. Ja.

Er seufzt und spielt mit dem Zwiebelmesser.

Mit anderen Worten, ich bin es gewohnt, zur richtigen Zeit den Mund zu halten. Ich würde mir ja wünschen, dass Citara sich eine anständige Arbeit sucht, aber nein, sie findet es viel lustiger, Postkutschen zu überfallen und von Kopfgeldjägern verfolgt zu werden.

Er verdreht kurz die Augen und wirft Tammie dann einen misstrauischen Blick zu.

Wobei ... Ihr seid doch nicht etwa ...?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 13. Mai 2011, 09:05:10
Beim Wort "Kopfgeldjäger" hebt Alexia ruckartig den Kopf und wirft Tammie einen abschätzenden Blick zu. Ihr Blick bleibt an dem Colt hängen und sie verzieht kurz das Gesicht. Dann nickt sie Blake zu.

Einen Drink, bitte. Die da oben spielt schon wieder mit dem Gedanken mich noch einmal durch die Hölle zu schicken. Danke, kein Interesse, von dort komme ich gerade.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: sirwen am 13. Mai 2011, 16:07:53
Tammie nimmt das Glas und prostet Alexia augenzwinkernd zu.
»Postkutschen überfallen ist ja so was von passé. Viel zu anstrengend. Ich bin auf der Suche nach ... lukrativeren Geschäften. Ach, und was Kopfgeldjäger betrifft: Der letzte, dem ich begegnet bin, ist bei mir im Bett ... nun ja, ihr wisst schon, was ich meine.« Sie grinst verliebt und deutet auf Gently, der immer noch draussen mit den Pferden spricht.
»Hölle, sagtest du? Wie ist es denn da? Ich glaube zwar nicht an Gott, aber man kann nie wissen, vielleicht komme ich später in die Hölle, wer weiss.« Sie nimmt einen kräftigen Schluck.
»Nicht schlecht«, murmelt sie.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 13. Mai 2011, 16:37:37
Alex macht eine wegwerfende Bewegung.

Ich meine damit nur meine kleine persönliche Hölle. Familie, Vergangenheit, Fehler und alles was da sonst noch dazu gehört. Eben alles, was man da oben mit sich herumträgt und nicht mehr los wird. Sie tippt sich an den den Kopf. Ich bin nicht gläubig, war es nie und werde es nie sein.

Ihr Gesicht verdunkelt sich und sie wischt sich eine Haarsträhne aus den Augen.

Und der letzte Kopfgeldjäger, der es auf mich abgesehen hatte, hat Bekanntschaft mit meiner netten Seite gemacht. Soviel ich weiß, ist er spurlos verschwunden. Und ich bezweifle, dass er noch einmal auftauchen wird.

Alex langt über den Thresen nach einer Flasche, entkorkt sie und schnuppert daran. Schnaps. Sie nimmt einen tiefen Schluck.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 13. Mai 2011, 19:33:20
"Merick also. Na Hallo." Der Schwarzhaarige grinste zufrieden vor sich her, nickte dann aber. "Alles wie verdreht, das trifft es in dieser Situation wirklich gut. Aber mehr los ist hier nicht gerade. Jedenfalls nicht im Vergleich zu den belebten Orten, die ich gewohnt bin!"
Bei der Nachfrage sah Lycien grimmig auf und nippte erneut an seinem Drink. "Fernseher gibt es schon lange nicht mehr zur reinen Informationsübertragung oder Unterhaltung... Die Idioten wollen doch überall Geld rausschlagen..." Murrend schleuderte er diese worte in den Raum. Ein Grund, weshalb er kommerzialisierte Feiertage wie Valentinstag oder Ostern mittlerweile verabscheute.
Dennoch trommelte er nun wieder aufgeregt mit seinen Fingerkuppen auf den Thresen, zog dann seine Oberlippte etwas hoch und sog erneut den Geruch des Mannes auf.
"Was genau bist du denn, mein Lieber?" fragte er nun nach. Er schien kein Mensch zu sein... Doch Lycien konnte sich auch irren, in diesem stickigen Raum vermischten sich einfach zu viele Gerüche von viel zu vielen unterschiedlichen Wesen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 13. Mai 2011, 19:38:50
Blake atmet auf. Gut, auf Kopfgeld scheint Tammie es also nicht direkt abgesehen zu haben, also muss er sich um Citara vorerst keine Sorgen machen. Dass sie sich im Zweifelsfall vermutlich am besten selbst verteidigen kann, lässt er für den Moment unbeachtet.

Hm, ich habe die Vermutung, dass du dich mit Citara sogar ganz gut verstehen würdest ...

Er verschränkt die Arme, als Alexia sich von ganz allein die Flasche angelt und daraus trinkt. Mit einem Nicken deutet er auf den Drink, den er während des Gesprächs der beiden Damen zubereitet hat.


Du nimmst das pur? Wenn du magst, kannst du auch gern den hier trinken. Aber was hat deine Autorin denn vor?




Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 15. Mai 2011, 00:58:08
Die Tür öffnete sich und eine junge Frau betrat den Raum. Ihre Haut erinnerte entfernt an Bronze und die an ihre, aus Kephua-Stoff gewebte, Kleidung angebrachten Metall-, Jade- und Obsidianstücke klirrten bei jeder Bewegung. Ihr pechschwarzes Haar war mit Federn und Metallplättchen verziert und ihre grün-grauen Augen wanderten durch den Raum. Leichtfüßig und bedacht, als bewege sie sich immer noch in der Trümmerweite, kam die junge Frau auf den Tresen zu und setzte sich.

Ich hab's satt! Dieser Autor treibt mich noch in den Wahnsinn! Immer erfindet er meine Kultur und Geschichte neu. Immer ist er nicht damit zufrieden und schreibt es wieder um. Agrh, ich habe genug davon!

Es ist eigentlich eine Frechheit! Ich war schon mal hier, da haben ihm die anderen Autoren geholfen mich besser kennen zu lernen. Pah, und was ist daraus geworden? Ständig schreibt er meine Geschichte um, so dass sie nun ü-b-e-r-h-a-u-p-t nichts mit meiner Geschichte zu tun hat, unter der er mich vorgestellt hat! ,,Die Story muss eben passen" sagt er immer. Ich könnte wegrennen, wenn er das sagt.

Leiser, aber immer noch gut hörbar
Dabei möchte ich doch nur endlich weiterkommen. Sie zeichnete mit dem Finger die Maserung auf dem Tresen nach. Hier scheint es ja Wasser im Überfluss zu geben. Könnte ich ein Schale haben?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: sirwen am 15. Mai 2011, 14:19:31
Tammie blickt spöttisch auf die junge Frau, die eben den Raum betreten hat.
»So so, du lässt dich also von deinem Autor herumkommandieren? Wie armselig. Das würde ich mir nicht gefallen lassen. Ich habe meiner Autorin gezeigt, wo es langgeht.«
Sie spielt mit dem Zwiebelmesser, das sie sich vorhin geschnappt hat, und wirft es gezielt auf die Dartscheibe, die in der Ecke hängt. Dann seufzt sie.
»Ich wünschte mir nur, dass ich besser mit Gewehren umgehen könnte. Die Dinger sind so schwer und unhandlich. Hat von euch Damen hier Erfahrung mit brauchbaren Modellen gemacht?«
Sie wirft einen Blick in die Runde und trinkt ihren Cosmopolitan aus.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Katze am 16. Mai 2011, 09:36:30
Erfahrung mit Waffen? Amüsiert hebt Alexia eine Augenbraue. Mit Gewehren kann ich auch nichts anfangen, aber das einzig Wahre ist sowieso nur eine Silverling. Alles Andere ist ein Haufen Schrott.

Ihr Blick verfinstert sich und sie murmelt noch ein paar Flüche auf eine gewisse Person namens Nico vor sich hin.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 16. Mai 2011, 14:54:15
Ao schielt zu Tammie hinüber. Sie würde am liebsten der komisch angezogenen Frau etwas giftiges entgegnen, aber sie hält sich zurück.

Aha, und wie hast du das hinbekommen? Würde mich mal interessieren. Ge-währ? Nie gehört.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 17. Mai 2011, 18:31:50
Merick lies sich ein weiteres Lächeln stehen. Endlich ein Gesprächspartner.
"Vampir. Zumindest war ich einer, bevor ich getötet wurde. Das zweite Mal getötet, meine ich. Inzwischen, nun, ich weiß es nicht. Ich wurde wider zum Leben erweckt- fragt mich nicht wie oder von wem, ich weiß es nicht-, doch bin ich kein Mensch. Noch immer ein Vampir, würde ich sagen, zumindest haben sich meine Fähigkeiten, mein Durst kaum verändert, doch mein Körper lässt mich im Stich. Irgendwann stürzt es mich zurück in die Tiefe, doch bis dahin-" Er grinste. "Genieße ich das Leben im 21 Jahrhundert. All die Technik, die Menschen..." Merick leckte sich über die Lippen. "Wäre meine Autorin nicht so schrecklich prüde könnten die letzten Tage äußerst unterhaltsam werden."

(Irgendwo im off verdreht eine Jungautorin die Augen. Warum noch mal hatte sie Merick nicht einfach in der Hölle schmoren lassen? Ach ja, der Plot...)

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 17. Mai 2011, 19:41:24
Und bei dieser Antwort blitzten Lyciens Augen kurz überrascht auf, ehe er sich leicht verwirrt und dennoch freudig vorbeugte.
"Wenn du erlaubst..." murmelte er nur noch, ehe er dem Schwarzen so nahe kam, dass sich sein Gesicht in Mericks Halsbeuge vergrub und er dessen Geruch nun endlich intensiv einsogen konnte. Zufrieden bemerkte er diesen, nahm dann wieder Abstand. Jetzt verstand er wenigstens, wieso er den Geruch bisher nicht wahrgenommen hatte. Die ganze Zeit hatte er versucht, einen Duft wahrzunehmen, der fremd und neu war, so wie viele der Geschöpfe hier. Dabei war es die ganze Zeit ein Geruch, der dem Seinen doch so ähnlich war. Ein Vampir.
"Autoren können wirklich lästig sein, nicht wahr? Doch ab und zu wurde mir ein Späßchen erlaubt! Warst du schon mal während eines Feuerwerks in einer Menschenmasse? Wenn du von innen heraus anfängst zu beißen und die am Rand nichts von ihrem nahen Ende ahnen. Diese Massenpanik! Und wie sie sich gegenseitig über den Haufen rennen! Wunderbar!" Seine roten Augen leuchteten bei dieser Erzählung, ehe er sich interessiert wieder etwas vorbeugte. Doch, Merick war angenehm. Zivilisiert. Wenn er da an ein paar Idioten aus seiner Welt dachte...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 17. Mai 2011, 20:58:34
Eine Nonne und ein Einhorn betreten den Raum.
Merklich aufgelöst und erschöpft wankt die Nonne zum Tresen:
"Bitte, ich brauche Kekse! Alle Kekse, die du hast. So schnell wie möglich! Ich back sie auch selbst, wenn ich in die Küche darf. Bitte - Kekse!"
Das Einhorn - unermeßlich fett und mit riesigen Kulleraugen - zuckelt scheinbar ziellos im Raum herum und schnuppert an allen anwesenden Damen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Fizz am 17. Mai 2011, 21:42:10
Ein zierliches Mädchen mit blauem Haar und blauem Umhang betritt den Raum. Schneller als die Anwesenden es mitbekommen, hüpft sie zuerst auf einen Stuhl und anschließend auf einen der Tische, worauf sie zwei Pirouetten tanzt und in den Raum ruft: "Hier bin ich Leute!" Ihr eigenartiges Lächeln verrät, dass sie nicht ganz bei der Sache ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Schakka am 17. Mai 2011, 22:06:48
Die Tür ist noch kaum hinter dem blauhaarigen Mädchen zugefallen, da schlüpft schon eine junge Frau in den Raum. Sie hat welliges, braunes Haar und strahlend blaue Augen und in ihren Armen trägt sie ein kleines Kind.
Sie setzt sich in eine stillere Ecke des Raumes und beobachtet die anderen anwesenden gründlich, während sie das Kind leicht hin und her wiegt.
Als sie die blauhaarige auf den Tisch springen sieht, hellt sich ihre Mine zum ersten Mal auf und sie lächelt.


"Schau mal Schatz, wir sind nicht die einzigen, die gerne auf Tischen tanzen!", sagt sie leise zu dem Baby und es grinst, obwohl es wohl kaum verstehen kann, was sie da sagt, "Erinnerst du dich noch, als Papa das mal gemacht hat und gesungen hat, dass wir diese Autorin endlich los sind? Ich muss ehrlich sagen, dass ich damals auch froh war, dass sie uns endlich in Frieden gelassen hat, wir mussten wirklich viel durchmachen."
Die Junge Frau beachtete die anderen um sie herum gar nicht, die das Gespräch mit ihrem Kind aus dem Augenwinkel verfolgen. Es ist ihr ziemlich egal, was die denken.
"Aber letztendlich", sie streichelt über die Wange des Kindes, "habe ich ihr dich zu verdanken. Und natürlich hätte ich ohne sie nie deinen Vater kennengelernt! Irgendwie bin ich ja schon froh, dass sie unsere Geschichte aufgeschrieben hat."
Sie hebt den Kopf wieder und lauscht den Gesprächen der Anderen im Raum.
Ja, irgendwie ist sie schon froh.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 17. Mai 2011, 22:25:51
Ao weicht dem Mädchen mit den blauen Haaren aus. In einer Mischung aus Bewunderung über ihre Eleganz und Ärger über dieses dreiste Verhalten weicht sie etwas zurück. Sie beobachtet neugierig das dicke Tier mit dem Horn auf der Stirn, dass an ihren Beinen schnupperte und dabei ein paar Metallteile mit der Nase anstupste.

Na was bist du den, mh?

Das Tier fixierte sie mit seinen großen Kulleraugen. Unwohlsein stieg in Ao auf. Unwillkürlich wich sie einige meimei zurück. Vielleicht sollte sie wieder zurück in die Trümmerweite, oder doch wo anders hin? - Nein, da wartete immer noch dieser nervige Typ von Autor. Da wollte Ao nicht hin. Ihr Interesse galt nun der Frau mit dem Kind. Vorsichtig bewegte sie sich auf die beiden zu und blickte das Kleinkind über die Schulter der Frau hinweg, an.

Och, wie niedlich. Wo ist den der Vater jetzt? Und so ganz nebenbei: Du bist glücklich darüber, dass ein Autor deine Geschichte aufgeschrieben hat? Kann ich nicht verstehen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Schakka am 18. Mai 2011, 07:06:07
Die junge Frau blickt überrascht hoch. Und mustert die junge Frau mit den klirrenden und glitzernden Kleidern etwas Argwöhnisch, lässt  sie dann aber neben sich platznehmen.
"Ja, ich bin schon froh. Denn ohne sie würde ich nicht existieren, weißt du? Die Geschichte war schrecklich und manchmal wirklich zum Verzweifeln, aber es gab immerhin ein guten Ende. Außerdem muss ich zugeben, dass es manchmal schon Spaß gemacht hat...
Ach und mein Mann ist noch zuhause, vermutlich im Palast. Das ist übrigens noch etwas, was diese Irre sich hat einfallen lassen.", ein belustigten Grinsen huscht über ihr Gesicht, "Ich bin jetzt Königin!"
Sie wartet auf die Reaktion der jungen Frau und muss ein Lachen unterdrücken, als diese sie überrascht anstarrt.
"Ich heiße übrigens Safira und du?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 18. Mai 2011, 17:34:18
Als der Andere sich zu ihm beugt, sieht es für einen Moment beinahe so aus als würde Merick zu schnurren beginnen. Er wirkt sehr zufrieden.
Lyciens Direktheit störte ihn nicht im geringsten. Er lauschte der Erzählung mit Blitzenden Augen.
"Massenpanik..." Er ließ es sich auf der Zunge zergehen. "Meine letzte war 1793 in Lyon. Ein Girondistenaufstand. Das war während der Französischen Revolution." setzte er hinzu, da er sich nicht sicher war, wie alt sein Gegenüber war. Früher war er es ihm nie schwergefallen andere einzuschätzen. "Ich würde gern einmal ein Feuerwerk sehen. Große Menschenmengen haben mich schon immer fasziniert."   
Als die Nonne hereintritt wird sein Blick erst verächtlich, dann etwas versöhnlicher.
"Gott zum Gruße, Schwester." ruft er ihr zu, ehe er sich auf den Ort besinnt an dem er sich befindet. "Oder, wem immer Ihr dient. Bei dem was ich hier bereits gesehen habe wundert mich nichts mehr."

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 18. Mai 2011, 17:52:36
Die Nonne hebt dank des Grußes rasch den Kopf, lächelt und nickt. Noch hat sie die Hoffnung nicht aufgegeben, hier Kekse kaufen zu können. Nur wie ein fahrender Kekshändler sieht Merick nicht aus.

Das Einhorn zuckelt näher und betrachtet Merick aus albern zu Schlitzen verengten Augen: "Wetten, daß du alle Kekse gefuttert hast? Du bist gemein!" Es trabt zur Nonne und jammert die ganze Zeit: "Nie krieg ich Kekse! Alle futtern Kekse, nur ich nicht. Das ist so gemein!" Der dicke Bauch schwankt bei jedem Schritt wie eine Walze hin und her.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 18. Mai 2011, 17:53:11
Lycien horchte bei den Worten auf, legte seinen Kopf schief. Nein, der erste Begriff sagte ihm nichts, doch Französische Revolution, da hellte sich seine Miene auf.
"Wunderbar...!" murmelte er nun angetan. So alt war Lycien wirklich nicht. Im Gegenteil: er war ziemlich jung! Nicht einmal die obligatorischen 100 Jahre hatte er auf dem Buckel.
"Ein Feuerwerk ist schön. Sowohl das Feuer, als auch die Massen. Hach." Der Große blickte bei der Erinnerung etwas verträumt drein und leckte sich dabei unbewusst über die Lippen.
Bei dem Ausruf seines Gegenübers hob er verwirrt den Kopf und musterte den Neuankömmling, brummte dann aber unzufrieden. Lycien war nunmal ein Raubtier. Oftmals sehr verspielt. Und wenn sich sein Spielzeug abwandt, dann erwachte der Jagdtrieb.
"Merick!" fing er nun an und legte seine Hand auf den Oberschenkel des Schwarzhaarigen, beugte sich mit leicht kätzischem Buckel vor. "Hast du schon mal Blut getauscht?" fragte er nun schnurrend nach.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Fizz am 18. Mai 2011, 18:14:01
Das Mädchen mit den blauen Haaren lauscht in den Raum hinein. Als sie das Wort "Palast" hört kriegt sie ganz große Ohren und hüpft, von einem Moment zum nächsten, von Tisch zu Tisch, bis schließlich am Tisch, an dem das Gespräch stattfindet ist. Während die Frau mit den Kind auf dem Arm weitererzählt lässt sie sich, noch auf dem Tisch, wenig damenhaft auf den Hintern plumsen.

"Ich habe gehört, Ihr habt einen Palast? Ich habe auch einen. Er ist riesig. Ich wette Eurer ist kleiner als meiner!"

Erneut fängt das Mädchen das Kichern an. Über was, dass weiß wohl nur sie.
Ihr Lachen verklingt letztendlich und sie schaut sich im Raum um. Sie sieht das Tier mit dem Horn und begutachtet es mit glänzenden Augen.


"Aber so ein Tierchen fehlt mir noch in der Sammlung.", nuschelt sie zu sich selbst.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 18. Mai 2011, 19:37:20
,,Soll das ein Angebot sein?" Merick kam dem Anderen noch ein Stück näher, strich mit den Fingern an dessen Hals entlang. Der süße Geruch umschwebte ihn. ,,Ich hätte nichts gegen ein wenig... Spaß." Er spürte die Hand des Anderem an seinem Bein und schmunzelte. Es war an der Zeit dem Jüngeren die Oberhand über ihr Gespräch abzunehmen. Noch einmal rückt er näher, berührt mit den Lippen fast die Haut Lyciens, bevor er mit einem undeutbaren Grinsen wider Raum zwischen sie bringt, sich der Berührung des Anderen vollends entzieht.

[@Shinya: Wenn er sich weigert in seinen Roman zurück zukommen weil er hier viel mehr Spaß hat ist das deine Schuld... ;D ]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 18. Mai 2011, 20:43:55
Ao nimmt eifrig platz und schaut noch ein wenig das Kind an, bevor sie auf die Fragen von Safira antwortet.

Booah, Königin.  :o Dann scheinen sich Autoren also von einander zu unterscheiden und du hattest unbeschreibliches Glück. Und ich großes Pech. Bevor ich einmal Königin von irgendwas werden würde, müsste ich mich tausendmal durch diesen verfluchte Land quälen. Sie sprach diesen Satz mit merkbar lauterer Stimme Und einen Palast bekomme ich wahrscheinlich auch nicht. Ao schmollt Aber ist das nicht eine große Verantwortung Königin zu sein? Wir haben keinen König, aber der nawariphá [= Häuptling] hat alle Hände voll zu tun.

Ich heiße übrigens Arahiqameheolelihaetengaoaoro, aber du kannst mich ruhig Ao nennen.  ;D

Wieder wich Ao reflexartig zurück, als das Mädchen mit den blauen Haaren angehopst kam.

Sag mal. Warum hüpfst du den so herum?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 18. Mai 2011, 22:28:21
"Fragt sich nur... was genau du unter Spaß verstehst!" meinte Lycien nun grinsend. Die Annäherung des Älteren besah er sich interessiert und abwartend, ehe dieser wieder zurückwich. Der Rotäugige lachte leise, war dann mit einer fließenden Bewegung schon hinter Merick und legte seine Arme auf dessen Schultern ab, beugte sich dann herab.
"Ich kenne da nämlich... verschiedene Arten 'Spaß'..." murmelte er nun vor sich her, ehe sich seine Lippen an den Hals des Vampirs legten. Sanft küsste er die wohl duftende Haut, doch anstatt zuzubeißen, saugte sich der Jüngere nun fest. Dreist. Aber so war er schon immer.

[aaach, lass ihn sich hier ein wenig austoben, Simara, dann ist es bei dir hoffentlich ausgelastet und brav!  ;)]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Fizz am 18. Mai 2011, 22:45:24
Das blauhaarige Mädchen mustert Ao kritisch und verschränkt dann gekränkt die Arme vor der Brust.

"Man wird ja wohl noch mal gute Laune haben dürfen. Gerade wenn ich schon Mal aus meinem Palast rauskomme."

Aiola, das blauhaarige Mädchen, überlegt einen Moment, dann sagt sie, schon ein wenig munterer:


"Wenn du schon soviel Pech hattest, warum magst du nicht mit zur mir in meinen Palast kommen? Mir ist immer öfters langweilig und einen Hofnarren könnte ich schon noch gebrauchen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 18. Mai 2011, 22:50:22
Sehen würde ich den Palast schon gerne mal. Ich war schon mal in einem, aber da hat es mir nicht so dolle gefallen. Ao zuckt mit den Schultern Liegt vielleicht daran, dass der Palast-Besitzer mich umbringen wollte... Hey! Was heißt hier Hofnarr!

Das komische Mädchen wird ihr langsam aber sicher immer unsympathischer.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Schakka am 19. Mai 2011, 13:06:40
Safira muss schmunzeln, als sie da so sitzt und die zwei jungen Frauen vor ihr sich immer mehr in die Haare kriegen.

"Bitte, streitet euch doch nicht. Es gibt keinen Grund dazu, wir kennen uns ja gerade erst.", sie schenkt den beiden ein versöhnliches Lächeln, "Und das mit dem, dass Autoren so unterschiedlich sind und ich großes Glück habe stimmt eigentlich gar nicht... Sie hat es mir sehr schwer gemacht, so weit zu kommen und es war auch nicht immer angenehm.
Bevor ich Königin wurde, musste ich erst den Tod meiner besten Freundin mit ansehen und erleben, wie mein Bruder in den Kerkern eines anderen Palastes gefoltert wurde... Und was hast du gegen deinen Autor?"

Während sie auf Ao's Antwort wartet, schaut Safira zu der blauhaarigen und sieht sie interessiert an. Sie würde sich gerne auch mit ihr unterhalten, doch wenn Ao und das Mädchen sich weiter so stritten, würde Safira wohl nie erfahren, wie dieses quirlige gutgelaunte Mädchen zu einem Palast gekommen war.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 19. Mai 2011, 17:46:52
Merick knurrte leise aber wollig auf. Einen Moment ist er zu überrascht um etwas anderes zu tun als das Gefühl zu genießen, dann dreht er sich unter Lyciens Händen und fängt dessen Lippen mit seinen eigenen auf. Er knabber leicht an der Lippe des anderen Vampirs und küsst ihn hungrig. Lycien hatte es ja nicht anders gewollt. "Ich denke" wisperte er gegen die Lippen des jüngeren "Wir finden da etwas."

Kieran, der bisher nicht besonders darauf geachtet hatte, was Merick mit diesem Frischling besprach, verdrehte die Augen. Er war kurz davor Merick darauf hinzuweisen, das Kinder im Raum waren, aber hielt sich zurück. Noch.

[Brav? Merick war in seiner Blütezeit- was gewisse Dinge betraf- so etwas wie Casanovas schwuler Zwilling. Wenn der sich mal länger als fünf Minuten benimmt häckt er was aus. Bevor ich ihn hier rein gelassen hab musste ich ihm xmal einbläuen die Finger bei sich zu behalten- Und dann kommt dein Lycien. Toll gemacht. ;) ]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 19. Mai 2011, 17:54:03
Citara marschiert zielstrebig in den Raum, vorbei an der Nonne mit dem ... seltsamen Tier. Sie weicht auch Ao und dem hüpfenden Mädchen aus, schlüpft an den Küssenden vorbei und nimmt an der Bar Platz. Hinter dem Tresen ist es gerade ein wenig verwaist, weil Blake Chili con Carne kochen gegangen ist. Citara schiebt ihren Cowboyhut in den Nacken und mustert Tammie etwas abschätzig.

Gewehr? Sagtest du Gewehr? Ach was. Ein Colt ist die einzig wahre Waffe.

Sie zieht ihren aus dem Halfter und spielt beiläufig damit, allerdings, ohne Tammie aus den Augen zu lassen. Was sie da vorhin vom Gespräch mit Blake angehört hat, hat ihr nicht besonders gefallen. Oder besser gesagt: das, was sie von Tammies Blicken und Lächeln mitbekommen hat.

Wollt ihr denn länger hier bleiben?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 19. Mai 2011, 17:56:19
Das Einhorn sieht sehr interessiert zu, schüttelt dann den Kopf - das soll wohl weise aussehen, tut es aber nicht - und zuckelt weiter: "Der hat aber sowas von garantiert keine Kekse!"

Es beschnuppert möglichst unauffällig Citara, und Tränen steigen in seine Kulleraugen: Die hat auch keine Kekse! Die kann gar keine Kekse haben.!
Es bezieht hinter der Nonne Position und linst vorwitzig über den Tresen. Kekse?

Die Nonne tätschelt das fette kleine Ding geistesabwesend.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 19. Mai 2011, 18:15:47
Lycien sah bei der abrupten Drehung interessiert auf und fragte sich noch, ob der Andere ihm wohl an die Gurgel ging, als er schon dessen Lippen auf seinen spürte. Bei dem vorsichtigen Knabbern schnurrte der Vampir auf und erwiderte den Kuss ebenso intensiv. Seine Hände waren derweil von Mericks Nacken in dessen Haare gefahren.
"Zu dumm nur... dass ich immer noch keine Ahnung hab, wo wir hier sind!" hauchte er zurück, ließ seinen wachsamen Blick dann erneut durch die Kneipe wandern. Nicht gerade ein angemessener Ort für kleine Spielchen.
Dennoch wanderte eine hand nun zu Mericks Kinn und hob dieses sanft an. Das war doch mal ein Kerl nach seinem Geschmack.

[ :pompom: achje, was soll ich da sagen  :hmmm: Vorm Blut naschen wurde oft erst einmal das Opfer vernascht. Und ausgerechnet die Beiden treffen sich! *lach und hand vor die stirn klatsch*]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 19. Mai 2011, 19:33:27
Merick folgte Lyciens Blick. Hier war tatsächlich etwas viel los. Beinahe hätte er vorgeschlagen sich einen etwas gemütlicheren Ort zu suchen, doch er hatte so ein Gefühl, dass seine Autorin es wohl nicht soweit kommen lassen würde. Schade, um ehrlich zu sein... Er richtete seine Aufmerksamkeit wider auf Lycien, dieser Anblick war ihm um einiges Lieber als der Gedanke an eine gewisse Spielverderberin. Wie viel konnte er sich hier erlauben? Ach, als hätte er sich früher von seiner Autorin von irgendetwas abhalten lassen. Genüsslich schmiegte er sich ganz nah an den Anderen, und erforschte dessen Hals mit Zähnen und Lippen. Gerade als er, sich der Versuchung ergebend, die Zähne in das süße Fleisch versenken wollte, spürte er die Hand eines Anderen auf seiner Schulter und fuhr leicht knurrend herum, wie ein Tier der man die Beute entriss.
"Sucht euch ein Zimmer." zischte Kieran ihm zu, seine Augen blitzten leicht amüsiert. Merick funkelte ihn ärgerlich an. 
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 19. Mai 2011, 20:38:05
Sie hat ja angefangen!

Ao zögert. Eigentlich hast du ja recht, Safira.

Natürlich hatte sie recht, aber das quirlige Mädchen mit den blauen Haaren wurde für sie dadurch nicht sympathischer. Auf jeden Fall wird Ao die kleine Tischtänzerin im Auge behalten...

Warum ich meinen Autor nicht leiden kann? Hast du viel Zeit, denn es sind vieeele Gründe:

Zuerst konnte er sich nicht entscheiden, wie die Kultur meine Leute aussehen sollte und wo sie überhaupt wohnen sollten. Die hat er einfach tausendmal geändert, ich weiß langsam nicht mehr weiter :ithurtsandstings!:. Und vor kurzen hat er die gesamte Planung meiner Geschichte wieder umgeworfen. Erst lebte ich im Paradies, jetzt in dieser öden Trümmerweite. In Ordnung, eigentlich sollte ich davon ja nichts wissen...

Dann: Ich bin eine Quotenfrau. Er faselt die ganze Zeit, dass er eigentlich nur Männer als Hauptpersonen hat und ich bin dann eben die Frau fürs Porotokol, oder so. Nicht, dass ich lieber ein Mann wäre, naaain, aber es geht eben ums Prinzip!

Und ständig werde ich abgespeißt mit irgendwelchen fadenscheinigen Argumenten und meine Geschichte keinen müden Satz weiter kommt. Ständig hängt er bei den anderen herum. Ao schaut finster zu Lev, der irgendwo am anderen Ende des Tresen sitzt und an seinem Wasser nippt. Er bemerkt ihren unfreundlichen Blick.

Sie wendet sich wieder zu Safira. Dann darf ich nur durch die verseuchten Wüsten meines Kontinents latschen, im Schlepptau von so einem Weltveränder-Typen, denn ich erst gut leiden kann und ihm dann die wie die Pest hassen soll, nur um mich dann wieder mit ihm zu vertragen! Und, und, und

Ao ruft:Autor, entscheide dich mal! Sonst :pfanne:
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Fizz am 19. Mai 2011, 21:46:29
"Nun sei doch nicht so, Ao. Wenn ich schon endlich mal aus meinem Palast raus komme, möchte ich wenigstens etwas Spaß haben. Du hast ja keine Ahnung, wie es ist den ganzen Tag nicht rauszukommen. Da beneide ich dich fast ein wenig um dein Leben."

Aiola, auch das "hüpfende Mädchen" genannt, rappelt sich auf, so dass sie wieder auf dem Tisch steht und winkt mit der Hand heftig hin und her, bis es auch der Barkeeper bemerkt.

"Eine Runde Rosenblütenwein für alle - die Runde geht auf mich.", ruft sie durch den Raum.

Dann schenkt sie Ao und Safira einen Hundeblick, der jedem Welpen die Show stellen würde:

"Vielleicht war ich ein wenig mürrisch vorhin. Tut mir leid. Wieder Freunde?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 19. Mai 2011, 21:59:58
Blake wollte eigentlich nur kurz das Zwiebelmesser holen und wieder in der Küche verschwinden. Als er den Ruf des hüpfenden Mädchens hört, runzelt er die Stirn.

Rosenblütenwein? Hm. Ich muss mal im Keller gucken, ob davon was da ist. Sowas will sonst nie jemand trinken.

Er wischt sich die Hände an der Kochschürze ab, schnappt sich das Zwiebelmesser, das Tammie wieder auf den Tresen gelegt hat, und schenkt Citara einen missbilligenden Blick.

Kannst du bitte aufhören, hier drinnen mit Schusswaffen herum zu spielen? Diese Bar sollte weiterhin benutzbar bleiben.

Citara funkelt ihn böse an und wirbelt demonstrativ ihren Colt an seinem Hahn um ihren Zeigefinger.

Ich hatte nicht vor, irgendwas kaputt zu schießen, sagt sie hitzig. Bis jetzt scheinen hier jedenfalls alle freundlich zu sein.

Sie beugt sich zum Einhorn herunter und tut so, als würde sie Blake nicht weiter beachten.

Du willst Kekse? Kann ich leider nicht mit dienen, aber magst du Chili?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 19. Mai 2011, 22:02:59
"Häh?", sagt das Einhorn und schielt verwirrt. Mit Keksen hatte es ja schon nicht mehr rechnen können. Aber Chili klingt nett, findet es. Es wackelt mit den Ohren und versucht sich an einem Ponygrinsen: "Mit Zuckerstreuseln?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: sirwen am 19. Mai 2011, 23:18:20
Tammie, die eben von der Toilette gekommen ist, wundert sich über die vielen Neuankömmlinge.
»Ganz schön was los hier«, murmelt sie. Dann dreht sie sich zu Citara um.
»Colt? Ja, Colts mag ich auch lieber, aber auf die Distanz sind Gewehre ganz schön praktisch. Für den Nahkampf hingegen bevorzuge ich Messer. Mein Onkel war Messerwerfer und hat es mir beigebracht. Ach ja, und so lange wollen wir gar nicht hier bleiben. Eigentlich nur, um was zu futtern. Ich will endlich nach Kalifornien!«
Sie bemerkt Citaras mürrischen Blick und lacht.
»Keine Angst. Da draussen wartet mein Gently«, sagt sie mit einem Augenzwinkern. »Er mag volle Räume nicht besonders.«
Sie dreht sich zu Ao um und stupst sie.
»Hey, weisst du, ich habe mich meiner Autorin aufgedrängt. Du musst einfach Mal ein bisschen mehr Selbstvertrauen zeigen. Diese Autoren sind nämlich allesamt Weicheier. Man muss nur ihre Schwachstellen kennen. Meine z.B. wollte doch tatsächlich meine geliebte Elfe Foxglove umlegen. Das habe ich nicht zugelassen.«
Sie tätschelt ihren Colt und grinst.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Schakka am 20. Mai 2011, 07:22:43
Safira versucht ernsthaft auszusehen und sich nicht anmerken zu lassen, wie erfreulich sie die Gegenwart des hüpfenden Mädchens findet. Doch als sie sie schließlich flehentlich ansieht und um Versöhnung bittet, muss Safira einfach grinsen. Sie kommt sich immer so jung vor, wenn sie sich so verhält. Kindische Sätze sagt, oder aus Freude übermütig wird, aber das hatte ihr die Autorin ja auch angehängt.

"Wie meinst du das, du kommst nicht aus deinem Palast raus?" fragt sie das hüpfende Mädchen, "Wieso nicht? Aber warte noch kurz..."

Sie wendet sich an Ao:
"Das klingt auch nicht schön, Entspannung stelle ich mir anders vor, als in einer sich ständig verändernden Welt zu leben. Aber wie viel besser ist es, ständig selbst verändert zu werden?
Das tut meine Autorin nämlich auch, in der ersten Fassung zum Beispiel war ich 12 (!!!) Jahre alt und heute bin ich zu Anfang der Geschichte schon 15. Ich ich hatte pinke  Harre und sieh sie dir jetzt an!", Safira zieht an einer Strähne ihres braun-roten Haars, "Kannst du dir vorstellen, wie beunruhigend es ist, eines Morgens aufzuwachen und ganz anders auszusehen, als am Abend davor?"

Sie schüttelt verärgert den Kopf, dann wendet sie sich aber wieder dem hüpfenden Mädchen zu, um auf eine Antwort zu warten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Fizz am 20. Mai 2011, 19:41:31
Während Aiola gedankenverloren eine ihrer eigenen blauen Strähnen anschaut, spricht sie Safira ganz unerwartet an. Sie muss sich eingestehen, dass sie die Geschichte mit den plötzlich veränderten Haarfarben wirklich ein wenig faszinierend findet.

"Nun..?", hakt Safira noch einmal nach, als sie sich nicht ganz sicher ist, ob das Mädchen mitbekommen hat, dass sie gemeint ist.

"Ich, wurde nie gefragt, ob ich blaue Haare haben möchte. Blau ist doch eine seltsame Farbe, meinst du nicht?", murmelt Aiola nachdenklich und steckt sich ihre Haarsträhne dann aber doch hinter ihr Ohr.

Den Ton, den sie nun anschägt ist ernster, fast schon ein wenig verärgert:
"Mein Palast ist wie ein goldener Käfig. Ich kriege alles und doch bin ich nur eine Gefangene. Chaliko meinte, ich wäre eine Gefahr für Andere und deswegen lässt er mich nicht raus. Angeblich ... " Ihr Gesicht verfinstert sich und sie beugt sich ein wenig zu Safiras Ohr vor um ihr zuzuflüstern: "Angeblich soll ich verrückt sein." Dann setzt sie sich wieder aufrecht hin und meint. "Er hat keine Ahnung. Nur weil er mit meinen Stimmungsschwankungen nicht zurecht kommt. Ich bin eine Frau was erwartet der?" Sie zeigt Safira zur Verdeutlichung ihrer Aussage einen Scheibenwischers. "Also wirklich..."

Aiola erkennt die Verwunderung in der Safiras Gesicht, denn ihr Mund steht nun sperrangelweit auf. "Und warum ändert deine Autorin immer deine Haarfarbe? Hat sie auch Stimmungsschwankungen?", fragt Aiola und muss ein wenig schmunzeln.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 20. Mai 2011, 20:37:40
Ao erschrak kurz, alls Tammie sie angesprochen hatte. Mit der Westerndame hat sie nun gar nicht mehr gerechnet.

Danke für den Tip. :hmmm: vielleicht sollte ich in Streik treten?

Interessiert lauscht Ao Safira, wie sie von ihrem "wechselhaften" Leben erzählte.

Das hört sich ja auch nicht gut an. War das kein Schock für dich, plötzlich mit anderen Haaren aufzuwachen. Ao zupfte an ihren dunklen Haaren und ihr Haarschmuck klimperte Wenn ich mir das so vorstelle...
Naja, wenigstens ging es bei dir mehr oder weniger glimpflich aus, aber wie das bei mir läuft, steht noch in den Sternen.

Wie ist das eigentlich so Königin von irgendwas zu sein?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 21. Mai 2011, 00:43:07
Na der Kleine war ja sehr zutraulich! Wirklich niedlich! Zufrieden spürte Lycien den anderen Körper so dich an seinem und platzierte seine Hände an Mericks Hüften, kraulte ihn dort zart, während er ihn gleichzeitig näher herandrückte. Als der Rotäugige nun den erkundenden Einsatz von Zähnen und Lippen verspürte, schnurrte er schon vorfreudig auf. Sehnsüchtig erwartete er den Biss, während seine Hände an den Hintern des Schwarzhaarigen fuhren und dort zupackten.
Als er allerdings diesen unterbrechenden Ruf vernahm, knurrte der Vampir zunächst leise und bedrohlich, ehe er Kieran vergnügt musterte. "Gerne doch. Wenn du mir ein Zimmer zeigst, bin ich sofort mit diesem Schnuckel verschwunden." Und mit diesem Kommentar hauchte er Merick erneut einen Kuss auf die Lippen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 21. Mai 2011, 18:04:10
Merick grinste genüsslich. "Dem kann ich nur zustimmen."
Er sah herausfordernd zu Kieran auf. (Es hatte ihn schon immer gestört kleiner zu sein, doch von seiner sitzenden Position aus  wirkte sein alter 'Freund' noch größer.) "Wenn ich dich nicht besser kennen würde, könnte man ja fast meinen du wärst eifersüchtig." Kieran verdrehte die Augen. "Ich habe dich mit eigenen Händen erstochen. Ich glaube deutlicher kann ich es nicht mehr ausdrücken: Wären wir nicht in der gleichen Geschichte gefangen würde ich nicht einmal mit dir reden." Merick gab einen gelangweilten Laut von sich und knabberte ein wenig an Lyciens Ohr, bevor er hinein flüsterte: "Er will mich. Er weiß es nur noch nicht." Kieran lachte bitter auf ('Hat er je wirklich gelacht?' Schoß es Merick durch den Kopf, doch konnte sich nicht erinnern.) bevor er sich abwandte und im gehen sagte: " Mach es dir hier nicht zu gemütlich. Du weißt genau das sie Montag nach Berlin fährt. Da werden wir eine Woche lang festsitzen." Eine Weile sah Merick den Blonden mit giftigem Blick nach, dann setzte er sich ganz auf Lyciens Schoß (Um einiges bequemer, wie er feststellte. Klein sein hatte eben doch Vorteile, auch wenn es nicht viele waren.) Eine Hand fuhr in den Nacken des Jüngeren, die Andere auf dessen Rücken. "Um zu dem zurück zukommen, wobei wir so unhöflich unterbrochen wurden." flüsterte er voller Genugtuung, und biss zu. Das süße Blut strömte in seinen Mund, benetzte seine Lippen. Es schmeckte nach Lust und... Vampir. Nichts schmeckte besser als das Blut eines anderen Vampirs.   
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 22. Mai 2011, 13:11:00
"Na dann soll er sich mal beeilen, sonst schnapp ich dich ihm weg!" flüsterte Lycien zurück und genoss brummend das Knabbern, verzog bei Kierans nächstem Kommentar nun allerdings genervt das Gesicht.
"Nach Berlin? Dann besteht die Gefahr, dass meine mit ihrer Glöckchen-und-Buttons-Tasche und einem Messer in der Hand angerannt kommt und sich beschwert, dass ihr sie mit mir alleine lässt. Wo ich doch meine Triebe habe!" schnurrte der Vampir und legte seine Hände bestimmend auf Mericks Hintern, als er dessen Zähne spürte. Der Rotäugige schnurrte und schloss langsam seine Lider, hatte ein verruchtes Grinsen auf seinen Lippen. Tja... das Blut eines Vampirs war ja irgendwie 'tot'. Und nicht verwertbar. Sonst könnten sich Vampire schließlich von ihrem eigenen Blut ernähren. Doch dafür vermittelte dieses Blut die Gefühle und Lüste viel besser. Und das eindeutige Verlangen, welches sichin Lycien breit machte! Er wartete bis Merick von ihm abließ, grinste dann. "Weißt du, wo ich gerne zubeiße?" rauchte er dem Älteren nun entgegen, während eine Hand an die Innenseite von Mericks Oberschenkel fuhr und nahe dem Intimbereich entlangstrich. "Genau da. In die Hauptschlagader... Echt anregende Stelle, wenn du verstehst, was ich meine!" Das Blut floss schließlich dort entlang und versorgte den Körper mit Blut. Und auch durch den Genitalbereich der Person.
Lycien stand mit Merick um seine Hüften auf und trug ihn zu einer der etwas im Dunkeln liegenden Ecken des Lokal, drückte ihn dort gegen die Wand und küsste ihn erneut verlangend, schmeckte dabei sein eigenes Blut und schnurrte gleich wieder laut auf.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 22. Mai 2011, 13:31:02
Blake an der Bar hüstelt und klappert demonstrativ mit einem Schlüsselbund in Richtung von Merick und Lycien.

Wir haben oben in der Tat Zimmer. Öhm. Wollt ihr eines haben?

Währenddessen scheint Citara sich davon überzeugt zu haben, dass Tammie schwer in Ordnung ist. Sie rutscht näher heran.

Messerwerfen, ja? Kannst du mir das beibringen? Ich bin mit dem Colt stärker, muss ich zugeben.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: sirwen am 22. Mai 2011, 14:09:53
Tammie lächelt amüsiert. Sie mag offenbar die kleine Revolverheldin.
»Beibringen? Nun ja, dazu braucht man vor allem Geduld. Aber ich kann dir ein paar Techniken zeigen, wenn du willst. Am besten besorgst du dir ein ordentliches Wurfmesser bei einem Schmied. Und eine Zielscheibe.«
Sie grinst verschwörerisch. »Ich hab jetzt aber Hunger. Ist es ok, wenn wir das nach dem Essen machen? Ich muss Mal schnell raus und schauen, was Gently so treibt.«
Im Vorbeigehen klopft sie Ao auf die Schulter
»Streik ist nicht unbedingt die beste Lösung. Das frustriert Autoren, und dann sind sie zu allem fähig. Ich würde lieber Mal abchecken, wo denn die Schwächen liegen. Analyse ist das Zauberwort.«
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 22. Mai 2011, 14:19:29
Das Einhorn starrt Citara wie gebannt an. Es wartet immer noch auf Chili mit Zuckerstreuseln, was es für die neueste Kekskreation hält.
Die Nonne hat inzwischen ein Schälchen mit Nüssen auf dem Tresen entdeckt und dem Einhorn angeboten. Es mag keine Nüsse!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 22. Mai 2011, 15:18:14
Mit dem Mund viel zu beschäftigt um Blake zu antworten, winkt Merick mit einer Hand (die andere krallte sich gerade in Lyciens Schulter.) nach den Schlüsseln. Hier aufhören? Pah! Seine Autorin hatte selber Schuld, wenn sie ihn so lange einsperrte.   
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 22. Mai 2011, 15:26:23
Lycien sah Blake interessiert an und legte den Kopf schief, um Merick fragend anzusehen, als dieser die Antwort schon durch Gestiken übernahm. "Nana, nicht so unfhöflich, leg dir mal ein paar Manieren zu!" wies der Größere nun an, kam dann wieder näher und nahm dem Barkeeper den passenden Schlüssel ab.
"Was mein Kleiner hier gerade sagen will: Besten Dank, nehmen wir gerne!"
Die Autorin stöhnte irgendwo nur auf und ließ ihren Kopf auf die Tischplatte fallen. Lycien hatte natürlich genau den einen schwulen Vampir gefunden, der hier rumlungerte. Typisch!
Doch deren Meinung interessierte den Rotäugigen schon lange nicht mehr. Also verzog er sich lieber mit Merick nach oben und versenkte seine Zähne in dessen mittlerweile entblößten Oberschenkel, machte sich gierig über dessen Blur her.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Schakka am 22. Mai 2011, 21:19:10
"Oh ja, es ist wirklich unheimlich, sich plötzlich nicht mehr im Spiegel wiederzuerkennen. Und ich muss mich dafür bei meiner Autorin wirklich beschweren!", sie sieht zu der Blauhaarigen, um ihre Frage zu beantworten, wird dann aber rot, als sie an die Geschichte denkt, die ihre Autorin ihr erzählt hatte.
"Und wieso sie ständig die Farbe geändert hat? Nun, ich glaube das war ganz einfach, weil sie keine Fantasie hat. Ich bin nämlich...", Safira zögert und wird noch röter, "Naja... ich bin... Nein, zwingt mich bitte nicht dazu, das zu erzählen!"

Dann wendet sie sich wieder Ao zu -schnell weg von diesem peinlichen Thema- und wird wieder etwas ruhiger.

"Also Königin zu sein ist anstrengend, um es mit wenigen Worten auszudrücken. ich könnte euch jetzt ewig von den Kriegen meines Landes gegen Tanterkurick erzählen, aber dabei schlaft ihr wahrscheinlich ein.
Um das wichtigste genannt zu haben: Ich habe ja schon erwähnt, dass mein Mann noch im Palast ist, richtig? Nun, damit meinte ich nicht meinen Palast, sondern den von Tanterkurick. Er ist nämlich der König dieses Landes. Und ich weiß, das hört sich jetzt alles nach einer schrecklichen Schnulze an: "Durch das Liebespaar vereinten sich die zwei Länder wieder und alle waren froh!" Aber so einfach ist es leider nicht. Unsere Völker verspüren einen Tief sitzenden Hass gegeneinander und meine Hochzeit mit Henuri hat es nicht besser gemacht. Ich Gegenteil sogar! Mein Volk schreit, ich soll meinen eigenen Mann und den Vater meines Kindes bekämpfen!" Safira hebt die Faust zur Decke und ruft wütend, "Danke übrigens dafür, Antonia! Das hab ich alles dir zu verdanken!"
Viele der Menschen und anderen Wesen im Raum blicken sich zu Safira um und sie lässt schnell die Hand wieder sinken, als ihr klar wird, wie laut sie war.
Leise fährt sie fort: "Lasst mich jetzt bitte hier nicht stundenlang erzählen, wahrscheinlich langweile ich euch mit der Politik meiner Welt gerade zu Tode. Aber so ungefähr sieht mein Alltag als Königin aus. Wie schon gesagt, ich bin meiner Autorin wirklich dankbar!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nuya am 22. Mai 2011, 21:20:33
Cristobal rümpft die Nase und schüttelt den Kopf. Ein Benehmen haben einige Leute, da ist alles dran, denkt er.
Er sieht noch, wie Rema, Duga, der Panther und Meko die Schenke verlassen. Wurde ihnen wohl zu heiß, vermutet er kühn.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Fizz am 22. Mai 2011, 23:58:10
"Hach, Safira... Meine Autorin spinnt auch - wie konnte sie mich nur als Verrückte konzipieren? Jetzt darf ich mir ständig anhören, dass ich spinne."
Von verschiedensten Gedanken ergriffen legt sie sich rücklings auf den Tisch und starrt verträumt in den Lampenhimmel. Sie denkt noch eine Weile nach, ehe sie ihren Kopf zur Bar dreht.
"Barkeeper - wo bleibt der Rosenblütenwein?
Ihr Blick trifft dabei auf das Einhorn.
"Verdammt - ich brauche wirklich so ein Tierchen! Das ist wirklich putzig."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sprotte am 23. Mai 2011, 00:06:30
Das Einhorn drängt beunruhigt näher an die Nonne.
"Ja, es ist gut. Die haben keine Kekse hier. Komm, Kleines, wir gehen lieber."
Das Einhorn nickt eifrig und trabt eilig neben der Nonne nach draußen.
Die Tür fällt hinter dem merkwürdigen Paar ins Schloß.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 23. Mai 2011, 00:21:09
Ao spürt eine Berührung an der Schulter. Sie dreht sich schnell um die eigene Achse. Es war nur Tammie.

Kein Streik? Ein Versuch ist es trotzdem wert. Diese Schnarchnase von Autor (VO: *räusper* und Wellblech-Donnergrollen) wird schon sehen, was er ohne mich macht. Er ist zwar gerade mit den Anderen beschäftigt - sonst wäre ich ja nicht hier -, aber ich werd' ihn spüren lassen was er an mir hat. Ao schien vor neuem Selbstbewusstsein und Tatendrang zu bersten. Der Autor sollte sich auf etwas gefasst machen.

Gespannt lauscht sie Safiras Ausführung

Oh je, dass klingt ja gar nicht gut, Safira. Mit dem König eines anderen Landes verheiratet, deren Völker sich nicht riechen können. Echt hart. Wie kam es da eigentlich zur Hochzeit?

Ao fühlt sich auf einmal nicht mehr wohl. Sie hätte gelaubt, ihr Autor wäre einer der wenigen Ausnahmen und deshalb so unausstehlich. Erst jetzt wird ihr bewusst, dass auch andere Probleme mit ihren Chronisten haben.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Schakka am 23. Mai 2011, 17:15:41
Während Safira von ihrer ersten Begegnung mit ihrem Mann erzählt und den beiden jungen Frauen (die blauhaarige strahlt dabei vor Begeisterung) ihre Hochzeit im Schnee beschreibt, sieht sie immer wieder ungeduldig zur Tür hinüber.

Müsste er nicht endlich kommen? Fragt sie sich und beginnt sich langsam Sorgen zu machen. Das Baby in ihren Armen fängt leise zu quengeln an und macht deutlich, dass es endlich heim will. Aber dazu, muss er erst kommen...

"Und du durftest das Kleid der Königin vor dir tragen?" wollte die blauhaarige wissen und Safira antwortete Lächelnd: "Nicht nur ihr Kleid, liebes, auch ihren ganzen Schmuck und den Schleier. Ja, diese Hochzeit war wirklich etwas besonderes. Und das ist auch eins der wenigen Dinge, die meine Autorin gut gemacht hat. Es war wirklich schön..."

Jetzt bekommt auch sie einen verträumten Gesichtsausdruck, aber als ihr Blick wieder auf die Uhr über der Theke fällt, wird sie nervös.
"Sagt ihr mir bitte Bescheid, wenn ihr hier einen großen, braunhaarigen Mann reinkommen seht? Er hat eine Narbe vom Kinn abwärts, sieht aber sehr freundlich aus. Ich warte schon die ganze Zeit auf ihn."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 25. Mai 2011, 22:15:28
Hey! Autor! Ich streike - solange, bis Du nicht konkrette Vorschläge machst und ein gutes dauerhaftes Konzept aufstellst, klar? Die Zeit vertrödle ich mir hier in dieser .... äh .. Baracke(?).


Eine Hochzeit im Schnee? *zitter* Ao stellt es sich bildlich vor und muss grinsen Ich weiß ja nicht, was ihr im Winter so tragt, bei uns würde das ulkig aussehen.

Ao reckt sich um über die Köpfe der Besucher hinweg die Tür erkennen zu können. Da nicht besonders groß war, viel ihr das sichtlich schwer.

Mh, ich kann noch niemanden erkennen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 25. Mai 2011, 22:24:12
Blake kommt mit zwei Tabletts in den Schankraum. Auf dem einen balanciert er einen dampfend heißen Topf voll Chili con Carne, auf dem anderen steht eine Vielzahl rosafarbener Porzellanbecherchen.

So, hier der Rosenblütenwein. Ich hab diese Teile hier im Keller gefunden und dachte, die passen ganz gut dazu. Trinkt man das Zeug eigentlich warm?

Er stellt beides auf einem freien Tisch ab. Citara ist vom Tresen zu ihm gehuscht, eine Hand an dem Beutelchen um ihren Hals. Blake packt sie energisch am Handgelenk.

Nein, nein, nein - das Essen hat genug Chili! Und in den Wein wirst du auch keins tun!

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 25. Mai 2011, 22:29:50
Ein Neuer betritt die Protagonistentaverne - ein durchaus als gutaussehend einzustufender Mann, die Augen sind hellbraun, die Haare, zu einem losen Pferdeschwanz gebunden, silbrig grau, die Ohren leicht zugespitzt. Er ist hochgewachsen und schlank, bewegt sich mit katzenhafter Eleganz. Seine Kleidung ist in Grau gehalten und mit Silberornamenten bestickt. Er trägt eine Laute über der Schulter.
Er guckt sich um, lässt sich dann auf einem Stuhl nieder und beginnt, seine Laute zu stimmen. An seiner rechten Hand ist ein Schmuckring zu erkennen, seltsamerweise scheint er den Stein auf dem Ring nach innen gedreht zu haben.

So, Ilaro, trink gemütlich einen. Ich brauch noch ein bisschen Zeit zum nachdenken.

Der Silberhaarige schnuppert. Irgendwie riecht's hier interessant nach scharfen gewürzen. Scharf ist gut.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 25. Mai 2011, 22:33:50
Citara strahlt den Neuankömmling an und  kommt zutraulich auf ihn zu.

Ganz meine Meinung. Scharf ist sehr gut. Magst du eine Portion Chili con Carne? Ich würze sie dir sehr gerne nach. Blake versteht leider nicht, dass eine gute Mahlzeit Feuer haben muss.

Sie strahlt den Mann mit dem silbrig grauen Haar an und scheint gar nicht zu bemerken, dass Blake finster zu ihnen herüberstarrt. Und das scheint nicht mit ihrer Bemerkung über Chili zu tun zu haben.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 25. Mai 2011, 23:01:12
Die Tür geht erneut auf und ein kleiner Junge betritt die Bar, man sieht ihm an, dass er die Volljährigkeit noch nicht erreicht hat.

"Das ist doch nicht meine Bar...?" murmelt Miakoda leise und sieht sich verwirrt um, ehe er die Tür hinter sich schließt und auf den Thresen zugeht. Seine dunkelvioletten Haare sind etwa kinnlang, an den Wangen hat er zwei etwas längere Strähnen. Seine Augen sind von hellerem Violett, doch wirken trübe und glanzlos, merkwürdig alt im Vergleich zu seiner restlichen Erscheinung. Seine Kleidung ist sehr freizügig, sein Körper zu dünn.
Der Junge setzt sich an den Thresen und schaut sich leicht gehetzt um. Es ist recht voll hier. Als er das Einhorn erblickt, stutzt er merklich, runzelt dann die Stirn. Neben ihm sitzt ein grauhaariger Mann. Sieht eigentlich gut aus. War ihm heute zu nah. War ihm nach dem heute Erlebten zu nah. Aber ein anderer Platz ist momentan nicht frei.


"Wodka." ordert die leicht heisere Stimme nun, lässt keine Widerrede zu. Es ist relativ warm, doch der Kleine zittert. Als er dies bemerkt, beißt er sich zurechtweisend auf die Lippe. Er hasst es, Schwäche zu zeigen. Doch die Ereignisse toben noch immer in seinem Kopf. Ungeduldig wartet er auf seine Bestellung.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 25. Mai 2011, 23:46:49
Blake kehrt an den Tresen zurück und mustert den Jungen. Er rollt kurz mit den Augen.

Ich sollte wohl mal ein Schild aufhängen, dass Kinder hier keinen Alkohol bekommen. Nein, kein Wodka für dich. Ich kann dir Apfelsaft anbieten. Oder einen Tee. Was willst du?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 26. Mai 2011, 00:01:10
Miakoda sah bei der Abweisung Stirn runzelnd auf. Dass er minderjaehrig ist, vergisst er das ein um andere Mal ganz gerne. Es wuerde einiges ertraeglicher machen... "Aber...! Ich brauche das! Ich brauche doch-" meine Schmerzbetaubung... "Tut mir Leid... Ich wollte keine Probleme bereiten. Ich brauche nichts." Der Kleine senkte verlegen den Blick, zog sich dann das knappe Oberteil runter. Die Verbaende musste nicht jeder sehen. Die Wunden waren frisch, Blutgeruch haftete an ihm. Erneut zitterte der schwache Koerper.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 26. Mai 2011, 00:06:31
Blake mustert ihn nachdenklich. Irgendwas scheint mit dem Kleinen nicht zu stimmen. Er seufzt, füllt den Teekessel mit Wasser und stellt ihn aufs Feuer. Dann beugt er sich über den Tresen und nimmt den Jungen genauer in Augenschein.

Schmerzbetäubung, hm? Dann sollten wir es besser mit Agavenfeuer probieren. Darf ich? Es wird nicht wehtun.

Seine Stimme klingt nun schon etwas freundlicher. Er streckt beide Hände aus, bis sie Miakodas Körper fast berühren, dann kneift er die Augen zusammen und konzentriert sich. Zumindest fürs Erste sollte das Agavenfeuer einiges für die Wunden des Jungen tun können, denkt Blake sich.

Kleine, blaue Flammen erscheinen unter seinen Handflächen und züngeln sanft an Miakodas Oberkörper entlang, flackern auf und hüllen den Kleinen für einen Moment ein.
Schließlich zieht der Barkeeper seine Hände zurück. Der Teekessel hat zu pfeifen begonnen.


Besser?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 26. Mai 2011, 00:18:11
Miakoda hebt ruckartig den Kopf, als der Mann sich zu ihm beugt und sieht diesen wie ein aufgeschrecktes Reh an, ehe sich sein Blick verfinsterte. Doch Protest konnte er gar nicht mehr einlegen, schon waren die Haende vor ihm. Als die Flammen erscheinen, keucht der Junge erschrocken auf, ehe sein Blick glasig wird. Diese Haende... Schon wieder auf seinem ganzen Koerper! Die dreisten Finger! Die Haut und Seele verbrannten! Miakoda schrie leise auf, sah dann schwer atmend und verwirrt den Barkeeper an.  "Ja... besser... Vielen Dank!" Seine Wunden schmerzten fast gar nicht mehr! Nur die vernarbte Seele eines misshandelten Kindes war nicht mehr zu Retten...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 26. Mai 2011, 10:05:31
Der Silberhaarige beobachtet das Geschehen interessiert.
Zum Chiliangebot nickt er, auch wenn er keinen Schimmer hat, was Chili ist. Es sieht aus und riecht ein bisschen wie die Küche der Shariddim, und an der hatte er sich schon mehr als einmal die Zunge verbrannt, er war also vorbereitet. Nichts konnte schlimmer sein als Nadims gepfefferte Schokolade.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 26. Mai 2011, 13:34:57
Blake runzelt die Stirn. Er hat den Jungen nicht einmal berührt, aber ... irgendwas muss er erlebt haben, worüber er nicht reden will. Mit seinem Seufzer stellt er eine Tasse Tee vor den Jungen hin. Mehr kann er auch nicht machen. Citara zupft ihn am Ärmel und zeigt auf den Silberhaarigen, der angeblich einen Teller Chili will. Mit einem Schulterzucken tut Blake ihm eine Portion auf und protestiert ausnahmsweise einmal nicht, als Citara an ihrem Lederbeutelchen nestelt und ordentlich Chilipulver über das Essen streut. Es gibt ihm einen Stich, wie sie den Silberhaarigen angestrahlt hat, obwohl er nicht den  Eindruck hat, dass der sich für sie interessiert. Wie auch immer - Blake findet, der Kerl kann sich ruhig die Zunge verbrennen.

Gleichzeitig weiß er, dass das albern ist. Seufzend schüttelt er den Kopf und hofft, dass ihm niemand seine Gedanken ansehen kann.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 26. Mai 2011, 15:53:53
Miakoda sah verdutzt auf die Tasse, unsicher, was er davon halten sollte. Dieser Personen und dieser Ort hier waren ihm doch total fremd. Und so etwas wie 'Freundlichkeit' hatte er lange nicht erlebt. Dementsprechend argwöhnisch beugte er sich nun vor und schnupperte an dem Inhalt. Tee? Also etwas Ungefährliches, nicht wahr?

"Dankeschön..." Er nahm die Tasse in die Hand und seufzte wohlig auf. Schön warm! Eigentlich schon richtig heiß. Aber diese Schemrzensgrenze ertrug er gerade liebend gern. Dafür war das Gefühl von Leben gerade zu berauschend! Miakoda trank langsam den Tee, ehe er wieder zu seinem Sitznachbar schaute. Er besah sich den Teller Chili und fragte sich, ob diese Schärfe wirklich noch gut schmeckte oder einfach nur brannte.

"Ist mir egal, wo ich hier bin... Ich bin froh darüber." murmelte er nun leise und zuckte mit den Schultern. War doch eigentlich ganz nett und gemütlich hier. Aber die Angst saß trotzdem noch tief.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 26. Mai 2011, 22:31:17
Der Seitenblick des Jungen auf den Chiliteller ist Blake nicht entgangen, und er muss grinsen.

Hast du Hunger? Willst du was essen? Ich werde Citara auch daran hindern, deine Portion nachzuwürzen.

Citara knufft ihn etwas verärgert in die Seite, sagt aber nichts. Auch ihr ist nicht entgangen, dass es dem Kleinen nicht wirklich gut geht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 26. Mai 2011, 22:43:43
Miakoda sah bei der Nachfrage verwirrt auf und blickte nun wieder nachdenklich drein. Warum diese Fürsorge? Er verstand es nicht. Er war doch nur ein Fremder?

"Wie heißt du?" fragte er deshalb nun auch nach. Wer war dieser Mann? Er wirkte echt nett... War da irgendwo ein Haken? Irgendwas, was der Barkeeper ins Essen mischen könnte? Es fiel dem Jungen schwer, dieser Freundlichkeit einfach zu glauben.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 26. Mai 2011, 23:02:09
Blake merkt, dass der Junge noch immer misstrauisch ist. Hat er ihn am Anfang zu böse angeraunzt? Er seufzt.

Ich heiße Blake Oregon. Und du?

Währenddessen hat sich Citara an den Chilitopf gedrängelt und tut dem Jungen kurzerhand eine Portion auf. Die kleine Revolverheldin lächelt, als sie den Teller vor ihm hinstellt. Sie beugt sich vor und sagt mit leiser Stimme:

Und ich bin Citara. Schau nicht so ängstlich, Blake ist ein Goldschatz, wenn man ihn näher kennt. Ach, sogar schon vorher. Wir kannten uns noch gar nicht so gut, da hat er sich mal sehr lieb um mich gekümmert, als es mir ... wirklich schlecht ging.

Sie schaudert kurz, als sie an diesen Abend zurückdenkt. Was wohl passiert wäre, wenn Blake ihr damals nicht rechtzeitig zu Hilfe gekommen wäre? Aber das geht zu weit, um das diesem Jungen zu erzählen. Er ist ja noch ein Kind. Citara vergisst fast, dass sie und Blake auch nur einige Jahre älter sind.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 26. Mai 2011, 23:29:41
Der 16jährige richtet sich ein wenig auf seinem Platz auf und merkt sich den Namen.
"Ich heiße Rei." antwortet er bei der Gegenfrage sofort, ehe er stutzt. Er schaut sich wieder in der Taverne um und legt schließlich nachdenklich den Kopf schief. Er ist hier nicht zu Hause... Nicht bei seiner Arbeit. Hier ist niemand, der ihn kennen könnte. Hier ist nicht das Killer Queen. Kein Kunde. Kein Sex. Kein Schmerz. Es gibt keinen Grund, den Decknamen zu benutzen, der ihm mittlerweile schon so automatisch über die Lippen geht.
"Nein. Ich heiße... Ich bin M-Miakoda!" Bei diesen Worten startet er den Versuch eines Lächelns, es misslingt ihm ein wenig. Es ist ungewohnt, seinen Namen auszusprechen. Das hat er lange nicht mehr getan.

Bei dem Teller sieht er überrascht auf, als sich Citara so zu ihm beugt. Und bei den Worten wird ihm auf einmal gnaz anders. Das ist das, was man Freunschaft nennt, oder? Sich zu helfen... Sich um jemanden zu Kümmern. Ja, Miakoda war ein Kind. In mancher Hinsicht noch so naiv und unwissend. Und in anderer Hinsicht wurde ihm diese Kindheit viel zu früh geraubt.
Er trinkt einen Schluck Tee, ehe er von dem Chili kostet und verlegen grinsend aufsieht.
"Schmeckt gut!" Er fühlt sich irgendwie wohl hier. Er bemerkt eine Ruhe in ihm, die sich langsam breit macht. Das Zittern lässt nach.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Schakka am 27. Mai 2011, 13:51:59
Safira lächelt Ao fröhlich an.

"Ja, ein Streik ist wirklich mal eine gute Idee. Das sollte ich meiner Autorin vielleicht auch mal androhen, aber ich denke, das würde nichts nützen. Für sie steht die Geschichte nämlich schon fest, weißt du? Sie hat mein Ende schon geschrieben und füllt gerade die noch verbleibenden Seiten zwischen Mitte und Ende mit Szenen auf.
Das ist nicht gut, dass hab ich auch schon versucht ihr zu sagen, aber sie ist ja so glücklich mit dem Ende, dass sie es einfach behalten will."

Safira greift nach einem Glas Rosenblütenwein und nimmt einen Schluck.

"Ziemlich stur und unklug, oder?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Fizz am 27. Mai 2011, 15:05:57
"Vielleicht stur, aber wenigstens ändert deine Autorin nicht andauernd ihre Geschichte. Kein Wunder, wenn mich alle als verrückt abstempeln - wer würde da nicht wahnsinnig werden."

Aiola prostet Ao und Safira zu und nimmt einen kräftigen Schluck.

"Sag mal Safira, auf wen wartest du denn eigentlich?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 27. Mai 2011, 15:19:40
Der Silberhaarige nimmt einen Löffel von dem Chili und kaut genüsslich darauf herum. Auf einmal entgleisen ihm die Gesichtszüge, er wird erst blass, dann rot, und dann sieht es beinahe so aus, als würder aus den Ohren zu qualmen beginnen. Von dem keuchend gehauchten "Chaos und Höllenfeuer!" kann man kaum etwas verstehen. Verzweifelt schaut er sich nach irgendwas zum Brandlöschen um, vorzugsweise Brot oder klares Wasser. Tränen rinnen ihm übers Gesicht, und das Wissen, dass er sich gerade komplett lächelich macht, steigert seine Laune nicht gerade.
"Sch... verdammt... ist... das scha..ha...harf!"

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alia am 27. Mai 2011, 17:39:59
Ein heftiger Windstoß fegt die Tür auf. Ein junger Mann steht auf der Schwelle. Seine schwarzen Haare sind statisch aufgeladen und kleine Blitze zucken in ihnen. Sein Gesicht ist verzerrt vor Wut. Die Faust geballt. Er steuert zielstrebig den Thresen an.

"Etwas zu Trinken. Etwas Richtiges! Ich hoffe das reicht für einige Zeit," sagt er und legt einen schwarzen Opal in der Größe eines Taubeneis auf den Thresen. Dann leht er sich zurück und lässt kleine Blitze zwischen Daumen und Zeigefinger seiner linken Hand hin und herspringen. "Besser ich gehe IHR erstmal aus dem Weg."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: sirwen am 27. Mai 2011, 19:05:49
Kichernd kommen Tammie und Gently herein. Gently schnuppert.
»Das riecht aber lecker. Und scharf. Genauso wie ich es mag.« Er mustert Citara und nickt. »Endlich eine, die weiss, wie man Chili macht.«

Tammie wirft einen skeptischen Blick auf den Topf und fragt Blake, ob sie noch ein bisschen Brot haben können. Dann lächelt sie Citara zu.
»Citara? Das ist Gently, mein ... meine Begleitung.«

Gently beobachtet in der Zwischenzeit den jungen Mann, der eben auch gerade hereingekommen ist.
»Sag Mal Junge, was hast du denn da? Doch nicht etwa ein Spielzeug der Götter?«
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alia am 27. Mai 2011, 19:53:39
"Mhmm?"
Der Mann dreht sich zu Gently um. "Meint ihr mich? Götterspielzeug? Die Götter sollen ihre Finger bei sich behalten. Mit uns haben sie nichts zu schaffen. Und wenn sie klug sind, wissen sie das auch."
Er schnippt einen Mini-Blitz zu Gently herüber. Er tanzt kurz auf Gentlys Hand, kitzelt etwas  und verschwindet dann mit einem kleinen "plopp".
"Wettermagie. Wenn ich wütend bin, kommen die von ganz allein zu mir. Das ist so bei uns Wetter..." Er stockt kurz. "...magiern", ergänzt er dann etwas zögernd.
Er schnuppert ebenfalls. Das Chili riecht wirklich gut. "Zu meinem Getränk auch noch eine Schale Chilli. Und heute noch."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 27. Mai 2011, 21:36:40
Marastan schlüpft durch die Tür, Samariel hinter sich herziehend. Der Engel hatte längst aufgegeben sich gegen dieses Verhalten zu wehren. "Streik? Hat hier jemand Streik gesagt? Vielleicht könnte das helfen... vielleicht..." Marastan durchwanderte den Raum als wäre dieser ein Käfig, der ihn gefangen hielt.
"Vieleicht" begann er erneut "ist ihr die Geschichte wichtig genug mich nicht zu..." Samariel griff nach den Schultern des Dämons. Eine beruhigende Wärme ging von ihm aus. "
Du weißt doch gar nicht welches Schicksal sie wirklich für dich plant, Maras."
"Arbeitstitel in denen mein Name und das Wort 'sterben' vorkommen sind leider nicht besonders vielversprechend." erwiderte der Dämon mit gequältem, unruhigem Blick. Die von ihm ausgehende Aura pulsierte. Schwächer als sonst, ja, aber doch spürbar.
"Sie wird mich töten. Entweder sie oder ER oder einer von euch. Es ist doch längst entschieden! Ich möchte leben, verdammt! Diese Geschichte ist nicht gerecht!" Samariel seufzte. Er wusste das sein 'Entführer' (Wie albern dieses Word klang. Wie unpassend. Als wäre es mehr als eine Kurzschlußreaktion gewesen den Engel zwischen sich und den sicheren Tod zu ziehen.) recht hatte.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 28. Mai 2011, 22:12:57
Blake mustert die Neuankömmlinge neugierig, dann greift er zu seinen Henkelkrügen und Flaschen und beginnt zu mixen. Kleine Blitze irisieren in einer sehr dunklen Flüssigkeit, als er dem Wettermagier das Glas zuschiebt.

Bitte sehr, ein Spicy Thunder And Lightning. Chili kommt sofort. Mit oder ohne Extrachili?

Er sieht den Silberhaarigen husten, wirft Citara einen strafenden Blick zu und reicht ihm ein Stück Brot. Citara hingegen zuckt nur mit den Schultern. Sie ist erstaunt über die Reaktion des Silberhaarigen. Bis jetzt hat sie Blake immer für überempfindlich gehalten, was ihr Chili betrifft. Sie nickt Gently zu und strahlt.

Du magst Chili? Endlich mal jemand, der weiß, was gut ist.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 28. Mai 2011, 22:25:57
Miakoda sieht den Grauhaarigen überrascht an und ist sehr froh, dass sein eigener Teller von dem scheinbar höllischen Pulver verschont blieb. Als er die Tränen sieht, zuckt der Junge fast automatisch zusammen, ehe er aus seiner Tasche ein altmodisches Stofftaschentuch herausholt und es dem Mann vorsichtig zu schiebt. Er hätte ihm ja über den Rücken gestrichen, aber das traut er sich nicht.
Noch erstaunter ist er deshalb, als sich Gently nun ebenfalls Chili bestellt. So scharf? Das brannte doch nur! Miakoda nimmt wieder einen Löffel seines eigenen Chilis. War angenehm scharf. Aber nicht brennend!
Erneut mustert er den Grauhaarigen neben sich.

"Geht's dir besser?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 28. Mai 2011, 23:00:23
Samariel steuert seinen Gefährten auf einen Stuhl zu und drückt ihn nieder.
"Jetzt beruhige dich erst einmal." Marastan ignorierte ihn, lehnte den Kopf zurück und wandte sich stattdessen an Blake.
"Krieg ich was zu trinken? Was Starkes? Irgendwas? Hauptsache man kann sich damit betrinken?"
Samariel musste sich stark zurückhalten um den Anderen nicht zurecht zuweisen. Doch in dem Raum sammelte sich so viel Leid, so viel Schmerz, das er sich kaum konzentrieren konnte. Sein Blick fällt zuerst auf den verstörten Jungen, versucht dann nacheinander all die anderen Emotionen einzuordnen, doch sie überströmen ihn gerade zu. Ihm wurde schwindelig. Wie gerne er helfen würde.   
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alia am 29. Mai 2011, 00:18:16
Danke sehr. Spicy Thunder and Lightning? Hört sich interessant an. Chilli Extra. Ihr habt mich neugierig gemacht.Er nippt vorsichtig an dem Glas und lächelt. Genau richtig für so einen Abend. Ihr könnt mir gleich noch einen machen. Sagt einfach Bescheid, wenn das Steinchen nicht mehr reicht.
Er blickt zu dem Dämon und dem Engel.Ein komisches Gespann gebt ihr beiden ab.
Sein Blick wandert zu dem Jungen mit den auffallend bunten Haaren. Ist bei dir alles in Ordnung?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 29. Mai 2011, 00:28:17
Miakoda zuckt erschrocken zusammen, als er angesprochen wird und starrt den Schwarzhaarigen nun mit offenem Mund ziemlich nervös an. Eine Nachfrage, wie es ihm ging? Schon wieder so etwas ungewohntes! Von... völligen Fremden.
"J-Ja doch... Danke? Im Moment schon..." Ja, im Moment war doch alles in Ordnung. So lange er noch nicht zurück musste... Miakoda nimmt vorsichtig einen Schluck von dem Tee und stellt die Tasse wieder ab, hält diese fest. So schön warm.
Dass Samariel von dieser Überfülle an schlechten Emotionen schwindlig wird, weiß er nicht. Es hätte ihm wohl Leid getan und er hätte sich gleich noch schlechter gefühlt. Andere belasten, wollte er auf keinen Fall!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alia am 29. Mai 2011, 00:40:14
Der Mann runzelt die Stirn. Er kann die Angst des Jungen riechen. Eine offensichtliche Lüge. Ob er dem Kind Angst macht? Er hatte absichtlich die Gestalt eines Menschen gewählt, damit das nicht passiert. Die meisten Menschen reagierten mit Angst auf seine wahre Gestalt. Und dann gab es natürlich noch diejenigen, die ihn töten wollten. Oder diejenigen die ihn bändigen und benutzen wollten - als ob das ginge.
Bist du sicher? Wenn ich dir Angst gemacht habe, tut es mir Leid. Ich misch mich normalerweise auch nicht in fremde Angelegenheiten ein. Aber es ist schon spät. Du gehörst doch sicher schon ins Bett, Junge. Vermisst dich denn keiner?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 29. Mai 2011, 01:22:24
Als Miakoda diese Worte hört, stutzt er zunächst, ehe er bitter auflacht. Ja... sicher doch!
"Nein. Du machst mir keine Angst." Um das erste zu beantworten. Beim Gedanken an die anderen Fragen, schüttelte er amüsiert den Kopf, noch immer dieses trübe Lächeln, der leicht abwesende und verletzte Blick.
"Klar. Ins Bett gehör ich schon lange..." Die Kunden warten doch. Hopp Hopp ins Bett mit ihm und den Hintern hingehalten. Leise sein und tun, was verlangt wird.
"Ich werd bestimmt schon vermisst..." Wo bleibt er denn? Kein Sex heute? Da werden die Kunden aber böse! Da wird er beim nächsten Mal aber bestraft!
Der Kleine fängt bei diesen Gedanken sofort wieder an zu Zittern und trinkt hastig seinen Tee weiter. Nun wurde er schon wieder daran erinnert!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 29. Mai 2011, 01:57:49
Der Engel lächelt traurig, als der Mann sie anspricht.
"Glauben Sie mir, es ist nicht gerade einfach."
"Amen. Meine Idee wars nicht."
"Du hast mich entführt. Vergessen?"
"Du hast versucht mich zu töten. Vergessen?"
"Hab ich nicht!"
"Ich erinnere mich da an ein ganz fieses Glühen das aus eurer Richtung kam. Gehts dir nicht gut?"
Samariel war tatsächlich blass geworden. Blasser noch als sonst. Er greift sich an den Kopf. Lügen. Lügen und Angst. Es wird schwarz. Da ist nur noch die Angst. Der Schmerz. Marastan springt auf und stützt ihn ein wenig.
"Reiß dich zusammen." zischt er ihm zu. Blonde Locken und schwarzes Haar treffen aufeinander. Sie wirken so unwirklich. "Mach die Augen auf, Geflügel. Du kannst mir das nicht schon wider antun. Wir sollten gehen." Samariels Lieder flatterten.
"Nein. Es... es geht schon. Nur..." Marastan verstand sofort, lies den Arm des Engels nicht los. Samariel spürte wie die Kraft des Dämons in ihn floss und half das Gewirr aus Klängen und Farben zu ordnen.
"Danke." flüsterte er. "Du kannst los lassen." Ihm war noch immer ein wenig schwindelig, doch die Schreie waren fort. Er musste ein zweites Mal zu dem Jungen sehen. Er biss sich auf die Lippe. Es dauerte einen Moment bevor er beschloss ihm ein wenig näher zukommen. Er lächelte ihn an.
"Es tut mir Leid." flüstert er. "ich habe es gesehen. Es war keine Absicht. Ich wünschte ich könnte etwas für dich tun."
Marastan stöhnte entnervt.
"Du könntest etwas für MICH tun. Schau nach wo mein Drink bleibt, sonst werde ich wahnsinnig. Dem Jungen ist nicht zu helfen. Mit deinem Mitleid wirst du nichts ändern. Vertrau mir, mit solchen kenne ich mich aus."
Samariel warf dem Dämon einen strafenden Blick zu. "Er meint es nicht so." Hatte der Dämon es von Anfang an gewusst? Die Unterschiedlichkeit ihrer Gaben war manchmal erschreckend. "Doch, ich meine es so. Und ich bekomme einen Nervenzusammenbruch wenn ich nicht bald etwas trinken kann." Samariel seufzte. Er wusste das Marastan am Ende war, doch sein Verhalten war unverzeihlich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 29. Mai 2011, 11:59:30
Blake nickt knapp zu Marastans Bestellung und macht sich wieder ans Mischen. Sein Gefühl sagt ihm, dass er diesem Kerl lieber keinen Dämonentod anbietet.

Er schiebt den fertigen Drink über den Tresen.



Bitte sehr, ein Burning Inferno. Eis? Schirmchen?

Miakodas Murmeln weckt seine Aufmerksamkeit.

Hast du denn einen Platz zum Schlafen? Wir haben oben ein paar freie Zimmer. Du kannst gerne eins haben. Siehst in der Tat so aus, als solltest du dich mal ausschlafen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 30. Mai 2011, 20:59:52
Miakoda sieht verwirrt auf, als er so unvermittelt angesprochen wird, starrte den Fremden nun vollkommen verwirrt an. Bitte... Bitte was?
"Wie meinst du das...? Was hast du denn gesehen?" Er hatte auf einmal ein ganz klammes Gefühl.
Als sich der Andere auch noch einmischt, runzelt der Junge zunächst nachdenklich die Stirn, ehe sich auf seinem Gesicht ein ausdrucksloses Grinsen ausbreitet. Es ist nicht mehr, als ein Verziehen der Mundwinkel.

"Er hat Recht. Mir ist nicht mehr zu helfen. Niemand kann mich retten. Es sei denn, du schlitzt mir den Schädel auf. Ich wäre dir sehr dankbar."

Bei Blakes Angebot, wendet er sich wieder dem Barkeeper zu, schaut diesen abwägend an.
"Danke. Jetzt bin ich noch wach. Die Träume wären sowieso nicht gut."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alia am 30. Mai 2011, 21:37:13
Der Schwarzhaarige stellt sein leeres Glas energisch auf den Tresen. Steht auf. Geht zu dem Tisch, an dem der Junge sitzt.
Jetzt hör mal genau zu, Kleiner.
Er nimmt sich einen Stuhl, dreht ihn, setzt sich verkehrt herum darauf und stützt die Unterarme auf die Lehne
Ich zähle hier eins
er zeigt auf den Engel
zwei
er zeigt auf den Barkeeper
drei
er zeigt auf die Bedienung
Leute, die angeboten haben dir zu helfen oder einfach nur nett zu dir waren. Wenn du möchtest, schlitz ich dir den Schädel auf. Dann haben wir unsere Ruhe und du auch. Das ist der einfache Weg.
Er holt tief Luft.
Oder du willst leben. Dann leb auch. Hör auf wie ein zu Tode erschrecktes Karnickel die Schlange anzustarren und ändere etwas. Und wenn du es alleine nicht schaffst, dann such dir Hilfe. Aber dann lass dir auch helfen, wenn es dir Leute anbieten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 30. Mai 2011, 21:47:57
Miakoda sieht interessiert auf, als der Schwarze herankommt, auch wenn er sich bei der Nähe wieder etwas zurücklehnte. Bei dessen Worten sieht er überrascht auf, tippt sich dann an die Schläfe.
"Genau da... genau da sitzt ein Mikrochip. Ein Peilsender. Meine Fessel, sozusagen. Der mich immer wieder an meiner Flucht gehindert hat. Und mir immer wieder diese Männer auf den Hals hetzt. Wenn du mir also den Schädel aufschlitzt und das Ding da rausholst. Dann... bin ich dir wirklich dankbar." wiederholt er seine Worte von eben und beugt sich nun doch etwas zu dem Fremden vor.
"Ich bin ein schlaues Karnickel. Ich lass mich von dem Gift lieber betäuben und bekomme meinen Tod nicht mit, als das ich noch endlos gequält werde."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alia am 30. Mai 2011, 22:05:30
Ein Mikrochip? Ein Peilsender? Was ist das?
Der Mann schaut den Jungen irritiert an.
Wenn ich Leuten den Schädel aufschlitze - meist solchen da -
Er nickt in Richtung von dem Dämon.
hat das nicht die Wirkung die dir vorschwebt. Ich denke mein Onkel kann das. Oder er kennt jemanden, der das kann. Aber die sind weit weg. Du kannst nicht mitkommen, oder?
Er hält dem Jungen die ausgestreckte Hand entgegen.
Dracelian. Ich mag schlaue Karnickel.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 30. Mai 2011, 22:24:48
"Ein Mikrochip ist eine kleine Platte aus Metall. Damit kann man ein Signal abrugen und dadurch... wissen die Leute, die mir den Chip eigepflanzt haben immer, wo ich bin. Ich kann... einfach nicht fliehen."
Bei dem Nicken wandert Miakodas Blick sofort zu dem eben gemeinten Dämon. Er musterte den Großen. 'Solchen da'? War er eine Art Jäger oder wie.
"Ich glaube nicht, dass meine Autorin mir einen kleinen Ausflug erlaubt. Sie sieht mich ganz gerne mal leiden." Als er die Hand vor sich sieht, stutzt der Junge deutlich. Bitte? Auf einmal doch so freundlich? Eben wirkte er noch wütend oder angepisst... Zaghaft ergreift er die Finger und schüttelt die dargebotene Hand.
"Hallo Dracelian. Ich bin Miakoda."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alia am 01. Juni 2011, 13:18:36
Dracelian schüttelt vorsichtig die Hand des Jungen - bloß nicht zu fest anfassen und verschrecken. Vielleicht hatte er sich geirrt und der Kleine war doch keiner dieser ständig nörgelnden und seufzenden Menschen, die keinerlei Interesse daran hatten ihre Situation zu verbessern und lieber litten.
Ok. Dann ist ein Peilsender so eine Art Ortungszauber an ein Stück Metall in deinem Kopf gekoppelt? Dann musst du vor deiner Flucht das Metall entfernt bekommen. Und danach brauchst du einen Platz, wo du bleiben und dich verstecken kannst. Das bedeutet Geld und Verbündete. Kennst du jemanden, der dir da helfen kann?
Er seufzt.
Autoren sind schrecklich. Mich hat sie einfach aufs Abstellgleis gestellt. Braucht mich nicht mehr bis Mitte von Band zwei, sagt sie. Diese ewige Warterei macht mich noch wahnsinnig.
Lässt sie dich denn wenigstens nach Verbündeten suchen und Vorbereitungen treffen, oder bist du auch zur Untätigkeit verdammt?

[Anmerkung: Drace ist immer etwas sprunghaft in seinen Launen - sein Onkel sagt, er wäre kein Wetterdrache, sondern ein Aprilwetterdrache..  ;)]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Schakka am 01. Juni 2011, 23:00:32
Safira nimmt einen tiefen Schluck von dem Wein und genießt es, sich einmal so richtig entspannen zu können.
"Ich warte auf meinen großen Bruder.", beantwortet sie dann lächelnd die Frage des blauhaarigen Mädchens und ihr Blick schweift in die Ferne, "Mein lieber Großer Bruder... Er heißt Ratol und ist der wichtigste Grund dafür, dass ich meiner Autorin noch nicht davon gelaufen bin. Ich liebe ihn fast so sehr wie meinen Mann."

Sie stellt das Glas auf dem Tisch vor sich ab und wiegt das Baby auf ihrem Schoß leicht hin und her, als es anfängt, ungeduldig zu schluchzen.

"Habt ihr Geschwister?" fragt sie dann Ao und das andere Mädchen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Fizz am 01. Juni 2011, 23:29:48
Aiola betrachtet die Mutter und das Kind in ihren Armen. Das Kind weint laut und lässt sich auch nicht vom sanften Wiegen der Mutter beruhigen. Nach einem kurzen Moment des stillen Zusehens greift Aiola sich in den Nacken. Was sie danach in ihren Fingern hält, ist eine lange Kette mit einem Perlenanhänger, die sie noch kurz zuvor am Hals trug. Sie wickelt sich die Kette um das Handgelenk, sodass die Kette kürzer ist und hält sie in einigem Abstand über das Kind. Langsam beginnt die Kette zu schwingen und die Aufmerksamkeit des Kindes einzufangen. Das Kind stockt in seinem Schluchzen. Die Kette ist einfach viel interessanter. Aiola schaut dem Schauspiel ein wenig verträumt zu. Kinder, was für ein Geschenk der Welt. Doch dann findet sie zurück in die Gegenwart. Safira steht immer noch vor ihr, wartend und zugleich ein wenig überrascht.

"Einen Bruder?", seuftzt Aiola fragend. "Ich wünschte ich hätte auch einen. Oder noch besser eine Schwester."

Sie schaut zur Tür. "Jetzt, verstehe ich deine Vorfreude. Ich hätte auch so gerne Geschwister. Aber ich habe noch nicht Mal Eltern, also kann ich auch keine Geschwister haben."

Dann fällt ihr Blick erneut auf das Kind. Es schaut immer noch ganz gebannt auf die Kette. Was für ein niedlicher Knirps.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 02. Juni 2011, 14:41:11
"Ich sehe Gefühle." antwortete Samariel. "Erinnerungen. Alles, was ein Mensch in sich anstaut, woran er leidet." Bei den Worten des Jungen schreckt er zurück. "Es gibt immer einen Weg." flüstert er, doch noch während er die Worte aussprach wusste er, das er den Glauben daran verloren hatte.

Als Dracelian in seine Richtung deutet verzieht Marastan das Gesicht. "Was soll das denn bitte heißen? Warum will mich in letzter Zeit eigentlich jeder töten? Habe ich je irgendjemandem etwas getan? Na gut, ich habe vieleicht mal- und auch manchmal-" Er unterbricht sich als er merkt das dieser Weg weniger erfolgreich ist. "Aber ich habe trotzdem Gefühle! Und wenn andauernd irgendwelche Fremden mit spitzen Gegenständen oder Feuerkugeln nach mir werfen, werden sie verletzt. Sehr." schmollend trinkt er einen Schluck. "Das Zeug ist gut." stellt er überrascht fest. "Wie war das? Schirmchen und Chilli? Ersteres gerne, Chilli muss nicht sein. Ich mag keine scharfen Sachen." 

[Ui, wir haben ja neue Smileys!  :wolke:  Kaum lässt man euch alleine...]
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 02. Juni 2011, 17:43:07
Ao nahm sich eine Schale mit Rosenblütenwein. Skeptisch riecht sie an dem farblosen Getränk und nippte daran. Es schmeckte angenehmer, als sich gedacht hatte.

Nein, ich habe keine Geschwister. Ich hätte schon welche aber, daran kann ich ja nichts ändern. Warum ist dein Bruder denn nicht bei dir, Safira?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 02. Juni 2011, 21:17:54
Miakoda wagt kurz den Versuch eines Lächelns, ehe er die Grimasse sein lässt und seine Hand wieder zu sich nimmt.
"Ortungszauber...? Ahm, ja, so könnte man das sagen. Und ein Verbündeter?" Er runzelt kurz nachdenklich die Stirn, schüttelt dann den Kopf, ehe dieser kurz zurückzuckt.
"Naja... ein Verbündeter? Ein Typ aus meiner Stammbar hat mir seine Hilfe angeboten. Na super! Den hat mir meine Autorin auf den Hals gehetzt! Ein Vampir! Der holt mich raus und saugt mir danach mein Blut aus, oder wie? So eine Hilfe! Ich glaube, sie wartet nur darauf, dass ich mich in seine Wohnung begebe. Echt toll!"
Miakoda schnaubt leise und ziemlich verärgert, als Samariel wieder seine Aufmerksamkeit auf ihn lenkt.
"Was?!" Er sieht den Größeren mit klopfendem Herzen an, während sich seine Hände fast automatisch auf seine Brust legen. Es fühlte sich an, als wäre seine Seele nackt! Dieser Kerl konnte einfach in seine Erinnerungen blicken? Das war erschreckend!
"Das muss... für dich sehr belastend sein..." murmelt er leise und senkt seinen Blick. "Wie gemein... dass du jetzt alles weißt..." Er fühlt sich schon wieder der Verzweiflung nahe. Ein völlig Fremder, der diese intimen Bilder gesehen hat!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Schakka am 03. Juni 2011, 11:04:57
Erleichtert merkt Safira, dass die blauhaarige es geschafft hat, den Kleinen zu beruhigen und wirft ihr einen dankbaren Blick zu.

"Wie du hast keine Eltern? Sind sie etwa gestorben?", erwidert sie dann erstaunt, "Meine Mutter ist auch schon tot, aber meinen Vater habe ich vor wenigen Wochen kennen gelernt. Ich weiß, das klingt seltsam, aber es steckt einfach eine lange Geschichte dahinter."
Sie zwinkert und nimmt noch einen Schluck von dem guten Wein, der sie langsam etwas berauscht.
"Aber so ist das ja oft, dass uns diese Autoren ewig lange Vorgeschichten anhängen, damit wir ja mit niemandem ein normales Gespräch führen können, nicht wahr?"

Dann wendet sie sich Ao zu und ihr Gesichtsausdruck wird etwas besorgter, als sie meint: "Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo er so lange bleibt. Er wollte gleichzeitig mit mir hier ankommen, aber dass er immernoch nicht aufgetaucht ist, kann ich mir nicht erklären...
Vielleicht gibt es einen Sturm über dem Meer und er wurde aufgehalten."

Als sie sie erstaunten Blicke der Mädchen bemerkt, erklärt sie kichernd: "Wir wohnen in einer Welt, die von Meer umgeben ist. Eigentlich recht klein, aber sie hat trotzdem schöne Landschaften. Wie sieht eure Welt denn aus?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alia am 03. Juni 2011, 11:15:29
Drace sieht den Dämon an.
Wenn ihr in eurer Welt bleibt, soll mir das egal sein. Aber in letzter Zeit tauchen ständig Dämonen bei uns auf, töten, zerstören und stiften sonst allerlei Unheil. Das können und wollen wir nicht zulassen. Bleibt wo ihr seid und lebt weiter. Kommt zu uns und sterbt.
Drace wendet sich wieder an Miakoda
Ein Vampir? Einem Blutsauger würde ich auch nicht trauen. Autoren kommen auf die seltsamsten Ideen. Frag sie doch mal, ob du nicht lieber jemand anderen bekommen kannst. Ich habe meiner jetzt auch mehr Buchzeit abgerungen. Man muss nur hartnäckig genug bleiben.
Dracelian grinst ziemlich fies.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 03. Juni 2011, 21:54:52
Ao muss schmunzeln

Ja, das stimmt wohl. Wer von uns hat schon eine "normale" Geschichte. Ich nicht - und bei den anderen Protagonisten (ich sage eigentlich lieber Opfer) meines Autors sieht es auch nicht besser aus.

Fasziniert hört sie Safira zu, als sie beginnt von ihrer Welt zu erzählen. Meer - oft hat Ao schon davon gehört. Sie wollte unbedingt die endlosen, blauen Wellen sehen. Aber als Safira fragte, wie es in ihrer Welt so ausehe, wurde ihre Miene finsterer.

Ao seufzt Staubig und verbrannt. Das beschreibt meine Welt wohl am besten. Sie ist von langen und tiefen Rissen durchzogen und Tagsüber verbrennt die Sonne den steinigen Boden. Man kann nur in den Tälern überleben, zumindest Mittags. Hinzu kommen dann noch Gase die aus der Erde austreten und im schlimmsten Fall den Tod bringen. Alles nicht gerade sehr gemütlich. Und im Winter kommt dann Frost und Schnee. Und wenn ein Sturm aufzieht... Jede andere Welt ist besser.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 04. Juni 2011, 17:41:52
Samariel versucht den Jungen an zulächeln. (Marastan verdrehte innerlich bereits die Augen. Ein Wessen von solcher macht sollte nicht der Masen schüchtern sein. Warum bekam seine Autorin nichtmal das auf die Reihe?)
"Es zu sehen kann niemals schlimmer sein als es selbst erlebt zu haben. Doch es ist nicht gerecht diese Dinge zu sehen. Denjenigen gegenüber, in deren Inneres ich sehe. Es ist eines der Dinge für die ich meine Autorin manchmal... hasse." Es fiel ihm schwer dieses Wort auszusprechen.

Nach Drace' Worten lacht Marastan bitter auf. "Kommt mich einmal besuchen. Bevor diese Elenden angefangen haben mich zu jagen hat es mir dort sehr gut gefallen. Ich habe überhaupt keinen Grund irgendwo anders hinzugehen. Zumindest hatte ich keinen. Aber inzwischen bin ich Freiwild."
 
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 05. Juni 2011, 00:42:45
"Jemand anderen?" Irgendwo schüttelt jemand den Kopf.
"Ich glaube nicht, dass das drin ist. Sie wird sich wohl schon darauf freuen, wann ich dem Blutsauger endlich in die Hände falle. Auch wenn ich darauf gerne verzichten kann! Hoffentlich läst sich meine Autorin auch endlich umstimmen! Nie verrät sie mir, was sie plant und lässt mich immer ins offene Messer laufen! Lycien schützt mich vor 3 Schlägern und zwei Stunden später hetzt sie mir die wieder auf den Hals! Hm... An dem Tag hätte er eigentlich leichtes Spiel gehabt um mich auszusaugen. Und dann wirkt er wieder so böse! Das versteh ich echt nicht."
Miakoda trinkt seinen Tee aus, blickt dann herab und schafft es nicht, Samariel direkt ins Gesicht zu sehen.
"Ganz wohl ist mir bei dem Gedanken, was du nun wahrscheinlich alles über mich weißt, allerdings wirklich nicht. Kannst du es denn nicht kontrollieren? Dir nur die Erinnerungen ansehen, die du möchtest?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 05. Juni 2011, 17:10:22
Samariel seufzt. "Leider nicht. Je mehr Menschen um mich herum sind, desto weniger kann ich darüber bestimmen was ich sehe. Und je heftiger jemand seine Gefühle unterdrückt, desto deutlicher kann ich sie sehen. Es fühlt sich an als würden die Wände von allen Seiten näher rücken, bis kein Platz mehr zum atmen ist. Ich bin einfach zu schwach für diese Kraft." Der Engel schließt betreten die Augen. Wie sollte er anderen helfen wenn er nicht einmal mit seinen eigenen Problemen klar kam.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Yora am 07. Juni 2011, 22:10:34
Die Tür öffnet sich erneut und ein schlankes Mädchen mit schulterlangem, braunem Haar betritt den Raum. Ihre grünen Augen sind auf einen Falken gerichtet, der ihr auf dem Arm sitzt. Liebevoll drückt sie den Vogelkörper gegen ihre Brust.
Dann schaut sie auf und hält nach einem freien Platz Ausschau. Als sie keinen findet, stellt sie sich einfach an die Theke, lässt den Vogel absteigen und stützt erschöpft den Kopf in ihre Hände.


Gibt es hier vielleicht heisse Schokolade?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Fizz am 07. Juni 2011, 23:12:09
Gespannt hört das blauhaarige Mädchen, Safira und Ao zu. Sie muss einen kurzen Moment nachdenken, wo sie anfängt, ehe sie beginnt von ihr zu erzählen.

"Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich Eltern habe. Aber so recht kann ich nicht daran glauben. Ich kann mich an meine Vergangenheit nicht erinnern und ich bin wirklich alt. Wenn Eltern existieren sollten, so hätten sie sich doch melden müssen, oder ich wäre ihnen irgendwann begegnet." Aiola stockt kurz, dann fährt sie leicht verärgert fort: " Wie auch immer. Ich will es gar nicht mehr wissen. So wie es ist, ist es schon okay. Man gewöhnt sich an alles. Es ist nur eine Frage der Zeit."

Ein schwerer Seuftzer befreit ihren Frust über diese Angelegenheit.

"Meine Welt kennt ebenfalls keine Meere. Aber ich muss sagen, sie gefallen mir mit ihrer endlosen Weite. In meiner Welt ist alles anders... und nicht so rund. Es gibt verschiedene Ebenen, die übereinander gebaut sind. Man kann eine andere Ebene nur über Portale betreten. Jede Ebene hat ihre eigene Bevölkerung und ihre eigenen Probleme. Ich wohne auf der obersten. Dort liegt mein Palast, in dem ich gefangen bin." Abermals zögert sie kurz als sie Ao entgegenblickt und fügt dann etwas leiser hinzu: "Aber wenigstens lebe ich nicht so gefährlich wie du."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 07. Juni 2011, 23:20:41
Blake hat schweigend zugehört, während alle über ihre Familien gesprochen haben, und nur besorgt Citara gemustert. Er fühlt sich mit diesen Themen nicht wohl. Viel zu früh hat er seine Eltern verloren. Und bei Citara ist es ja nicht viel anders. Er sieht, dass sie zu Boden starrt, als die Rede auf Geschwister kommt. Sie hatte drei, hat sie gesagt. Blake zögert, dann kommt er hinter dem Tresen hervor, geht zu Citara und legt behutsam einen Arm um sie. Sie schaut überrascht auf, lächelt dann dankbar und lehnt sich gegen ihn. So ganz egal scheint ihr das Thema doch nicht zu sein.

Als Blake die Frage nach der heißen Schokolade hört, unterdrückt er ein Seufzen. Er hat sich gar nicht so schlecht dabei gefühlt, Citara zu trösten. Sichtlich widerwillig löst er sich von ihr, kehrt an seinen Tresen zurück und mustert das Mädchen mit dem Falken.


Ja, gibt es. Mit Milch oder Wasser? Und pass auf, dass dir niemand Chili reintut.

Citara grinst schelmisch, als sie das hört.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 09. Juni 2011, 00:47:46
"Du kannst sie umso deutlicher sehen, je heftiger sie jemand unterdrückt?!" Miakoda knurrt leise. Na das waren ja sehr hübsche Aussichten... Kein Wunder, wenn Samariel alles gesehen hatte! "Aber gut hört sich das für dich wirklich nicht an... Aber du siehst doch auch positive Gefühle, oder? Ich meine, wenn sich jemand in dich verliebt und vielleicht ein wenig daran leidet oder verzweifelt, weil er denkt, dass die Gefühle aussichtslos sind, dann siehst du die doch, oder? Mhm. Das ist irgendwie unfair."
Als der Junge bemerkt, wie unangenehm diese Sache dem Anderen wohl ist, lächelt er schief und legt ihm vorsichtig eine Hand auf den Rücken und streicht sanft darüber. "Du bist nicht schwach. Ich an deiner Stelle hätte es wohl nicht einmal geschafft, darüber zu reden. Aber du hast es doch akzeptiert. Das ist doch schon ein großer Schritt!"

Als er Citaras Gesicht bemerkt, mustert er die junge Frau interessiert. Die Themen scheinen ihr ein wenig aufs Gemüt zu schlagen. Verständlich, wenn man damit sofort schlechte Assoziationen verband. Miakoda selbst hatte seine Eltern ja nie kennen gelernt. Nur dieser räudige Mensch, der sich Adoptivvater schimpfte. Nachdenklich, aber vielleicht etwas zu auffällig, sieht er die Chili-Liebhaberin an. Ihm selbst fällt sein Starren wie so oft nicht auf.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 09. Juni 2011, 06:49:26
Citara spürt Miakodas Blick und sieht auf. Scheu lächelt sie ihm zu.

Alte Geschichten, sagt sie leise. Und keine besonders schönen.

Sie zuckt ein bisschen mit den Schultern und will sich wieder abwenden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Shin am 09. Juni 2011, 12:28:37
Miakoda schaut verwirrt drein, als sein Blick erwiedert wird und fühlt sich ein wenig ertappt, lächelt nun ebenso scheu zurück. Bei diesen so betrübten Worten würde er am liebsten weiter nachfragen, doch Neugierde ist nicht immer gut. Und er möchte Citara nicht bedrängen.
"Aber bestimmt sind auch einige wertvolle Erinnerungen dabei." startet er nun unsicher und nimmt die Unterlippe leicht zwischen seine Zähne. "Meine Narben... sind hässlich. Aber sie sind Erinnerungen. Und somit doch irgendwie ein wichtiger Teil von mir, nicht wahr? Man kann und soll sich nichts schön reden. Aber man muss für sich selbst damit fertig werden."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 09. Juni 2011, 12:56:30
Citara lächelt traurig. Gleichzeitig ist sie erleichtert, dass der Junge nun langsam Mut und Zutrauen zu fassen scheint. Sie gibt Blake einen Wink, dass sie gern einen Tequila möchte, dann wendet sie sich wieder Miakoda zu.

Ja, das stimmt. Ich habe sehr gute Erinnerungen an meine Familie. Ich hatte drei Geschwister: Octavio, Rosando, Malvina. Und meine Mutter. Sie hat die besten tortillas der Welt gemacht!

Sie bricht ab und beißt sich auf die Lippen. Blake stellt den Tequila vor sie hin und bleibt abwartend stehen. Schließlich holt Citara Luft und schaut kurz zu Miakoda.

Das Todeskommando hat sie alle getötet. Auch meinen Vater.

Sie nickt knapp und kippt ihren Tequila.

Ich weiß nicht, wer meine Familie damals verraten hat, aber eines Tages werde ich es herausfinden.

Sie bemerkt Blakes Blick, lächelt ein wenig und langt über den Tresen, um seine Hand zu drücken.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alia am 28. Juni 2011, 21:10:27
Ich kenne meine Mutter leider nicht. Sie wurde von Dämonen getötet, als ich noch ein Baby war. Geschwister habe ich keine.
Drace dreht sein Glas in den Händen.
Es ist schon lange her. Ich wünschte nur, ich hätte sie kennen gelernt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 01. September 2011, 11:25:46
Erneut öffnet sich die Tür. Dieses Mal kommt ein Mädchen in den Raum, fünfzehn Jahre alt, mit langen braunen Locken. Ihr Gesichtsausdruck zeigt deutlich, dass sie etwas bedrückt. Vorsichtig schaut sie sich um, als erwartet sie, dass jemand gleich aufstehen, sie packen und wieder hinauszerren würde. Als dass nicht der Fall ist, wagt sie sich langsam weiter in den Raum.
"Hallo?"
Niemand antwortet, keiner dreht sich zu ihr um, als wäre sie unsichtbar. Vorisichtig wagt sie sich weiter in den Raum hinein, bevor sie sich schließlich langsam auf den Boden niederlässt, die Beine übereinanderschlägt und anfängt, eine Haarsträhne immer wieder um ihren Finger zu drehen. Die Bar ignoriert sie völlig, es sind zu viele Menschen dort, immer wieder späht sie skeptisch in die Richtung der Personen, die sich dort unterhalten. Dann bemerkt sie Drace, wie er von seiner Mutter erzählt.
"Ich habe meine Mutter auch nicht gekannt. Sie starb bei meiner Geburt. Ich habe noch nicht einmal Fotos von ihr gesehen", flüstert sie. Sie weiß nicht, ob er oder sonst jemand es gehört hat, aber sie fährt fort, als wäre sie froh, es endlich einmal sagen zu können. "Mein Vater wurde dann auch noch ermordet, als ich zehn war. Das schlimmste daran ist, dass ich genau weiß, wer es war. Und ich kann mich noch nicht einmal an ihm rächen. Dazu muss ich nur stärker werden. Aber ich weiß nicht wie." Stöhnend vergräbt sie das Gesicht in den Händen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: AngryMuffin am 03. September 2011, 14:51:55
Plötzlich wird die Tür aufgerissen, eine junge Frau stürmt mit gehetztem Gesichtsausdruck hinein und schlägt die Tür sogleich wieder zu. Beinahe panisch blickt sie sich im Raum um und fragt vorsichtig: "Hier haben Autoren keinen Zutritt, richtig?"
Die anderen Anwesenden blicken sie nur leicht verwirrt an, was sie schlicht als stummes 'Ja' nimmt und schließlich langsam zur Bar schreitet. Dort lässt sich sich erschöpft auf einen der Barhocker sinken. "Ich brauche Alkohol, viel, schnell, egal was", bittet sie Blake und dabei mischt sich ein sehr verzweifelter Unterton in ihre Stimme. Jedoch wird ihr Gesicht sofort von einem strahlenden Lächeln erhellt, als Blake ein Glas Wodka vor sie auf den Tresen stellt. Schnell nimmt sie zwei große Schlucke und atmet einmal tief durch. Langsam werden die Gespräche um sie herum wieder aufgenommen, doch dann dringt auf einmal ein dumpfes Rufen durch die Tür. "Ilaaaaaaaaaaaria! Wo bist duuuuuu? Die Geschichte muss weitergeeeeeeeeehen! Komm, bei der Anzahl deiner Liebhaber finden wir sicher einen Kompromiss."
Ein eiskalter Schauer läuft Ilarias Rücken hinunter, als sie die Stimme ihrer Autorin vernimmt, die draußen nach ihr sucht. Wortlos hebt sie ihr Glas und Blake füllt es mit mitfühlendem Lächeln auf den Lippen nochmals auf.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 03. September 2011, 19:31:32
Das Mädchen, das vorher noch alleine auf dem Boden gesessen hat, schaut langsam auf und beobachtet Ilaria, wie sie ein Glas Wodka nach dem anderen kippt.
"Wenn es dir nichts ausmacht...würdest du mir einen Schluck geben?"
Ihre Stimme klingt jetzt fester, als hätte sie durch ihren Ausbruch an Selbstvertrauen gewonnen.
"Übrigens, ich heiße Scarlett. Und gegen mehrere Liebhaber hätte ich im Moment nicht so viel einzuwenden... Wie sieht es jetzt mit dem Wodka aus? Ich möchte einfach alles vergessen, und ich glaube nicht, dass der da", sie deutet mit dem Finger, wie sie hofft, unaufällig zu Blake hinter der Theke, "mir ein eigenes Glas geben würde."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 03. September 2011, 20:34:01
Blake hebt bei diesen Worten nur die Augenbrauen.
Du bekommst bestimmt keinen Wodka von mir und auch kein Glas. Kinder kriegen hier keinen Alkohol, so einfach ist das. Ich kann dir einen alkoholfreien Cocktail mixen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 03. September 2011, 20:35:42
Das Mädchen schaut etwas enttäuscht und gleichzeitig triumphierend, als hätte sie genau diese Worte erwartet. "Immerhin besser als gar nichts." Vorsichtig steht sie auf und geht jetzt doch auf die Theke zu, immer noch mit diesem gehetzten Gesichtsausdruck, als hätte sie Angst, jemand würde sie beobachten. "Entschuldige die Bemerkung, aber es war ein langer Tag."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 03. September 2011, 21:29:45
Und schon wieder fliegt die Tür mit einem lauten Krachen auf und ein junges Mädchen, nicht älter als 10 oder 11, stürzt herein. Dunkelbraune Locken kleben an ihrer schweißnassen Stirn und ihre hellgrünen Augen huschen aufgeregt durch die Kneipe, erfassen in sekundenschnelle jedes einzelne Gesicht im Raum. "Ich... Ich suche jemanden!", bringt sie atemlos hervor. Plötzlich wird ihr bewusst, dass sie allein mitten im Raum steht und alle sie anstarren. "Entschuldigung", murmelt sie leise und klettert mit flammend roten Wangen auf einen Barhocker neben Scarlett. Dann richtet sie sich wieder auf und betrachtet das Mädchen neben sich mit aufmerksamen Blick. "Hallo, ich bin Tria!", sagt sie mit einem Grinsen und wendet sich dann dem Mann hinter der Theke zu. "Ein Wasser bitte!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 03. September 2011, 21:48:39
Scarlett mustert das Mädchen neben sich von oben bis unten, bevor sie schließlich mit einem "Danke!" und hochrotem Kopf den Cocktail von Blake entgegen nimmt. Sie nippt erst dran, dann ist das Glas nach zwei weiteren Zügen halb leer. "Scarlett", entgegnet sie Tria überflüssigerweise. Obwohl ihr gar nicht danach zumute ist, steckt das kleine Mädchen sie mit ihrem Grinsen an. "Was hast du am Oberarm?", fragt sie neugierig, als sie den roten Striemen auf ihrem rechten Arm bemerkt. Sie weiß, dass es eine Narbe ist, will es aber nicht sofort sagen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 03. September 2011, 22:14:38
Als hätte Scarlett Tria mit diesen Worten das Lächeln vom Gesicht gewischt, senkt sie den Blick und betrachtet die Holzmaserung der Theke "Ach das, das ist nichts..." antwortet sie mit abwesendem Blick und verschränkt ihre Finger unter dem Tresen. Schnell jedoch schüttelt sie die Erinnerungen ab und findet ihre gute Laune wieder. "Was ist das hier für eine Bar?", fragt sie neugierig in die Runde.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: AngryMuffin am 04. September 2011, 12:14:36
Ilaria hält mit dem Glas an den Lippen inne und ihr Blick wird kurz leicht abwesend, dann kippt sie den letzten Schluck Wodka hinunter und stellt das Glas leise wieder auf die Theke - schüttelt jedoch den Kopf, als Blake es ihr erneut auffüllen will. Sie selbst trug Narben am Körper, die sie lieber vergessen würde, aber Tabita hatte ihr beigebracht, dass sich die damit verbundenen Erlebnisse nicht totschweigen ließen.
Schließlich wandte sich Ilaria an Tria und streckte ihr freundlich die Hand entgegen.
"Hallo, mein Name ist Ilaria und ich denke, man kann diese Bar als letzten Zufluchtsort bezeichnen." Tria blickte die Schwarzhaarige verwirrt an, ergriff dann jedoch deren Hand und schüttelte sie leicht verwirrt. Auch an Scarlett wandte Ilaria sich mit dem gleichen sanften Lächeln und sagte:
"Hallo, du bist Scarlett, richtig - das ich dir vorhin keinen Wodka abgegeben habe tut mir Leid, aber das Zeug schmeckt furchtbar."
"Warum hast du es dann getrunken?", fragte Scarlett daraufhin mit fragend gehobener Augenbraue, woraufhin Ilarias Lächeln etwas maskenhaftes bekam und die Freundlichkeit in ihren Augen verblasste. "Weil er wunderbar beim Vergessen hilft." 
Doch dieser abwesende Moment dauerte nicht lang, denn schon lag in den roten Augen der Schwarzhaarigen ehrliche Neugier und sie fragte:
"Aber warum hättest du eigentlich nichts gegen mehrere Liebhaber? Ich finde AngryMuffins Kuppelfreudigkeit furchtbar."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 04. September 2011, 12:21:41
Scarlett mustert Ilaria, starrt dann in ihr eigenes Glas und leert es. "Gegen Kuppelfreudigkeit habe ich nichts. Das heißt, du würdest ihn nicht lieben. Denn wenn man einen liebt, muss er sofort wieder gehen. Das würde den Spannungsbogen heben, aber wie es mir dabei geht, interessiert niemanden." Sie schluckt, richtet sich dann aber wieder gerade auf. Sie hatte früh gelernt, Schwäche besser nicht zu zeigen. "Aber ich werde ihn finden." Fragend hebt sie das Glas in Blake's Richtung, er nimmt es und füllt es erneut wieder auf. "Das mit dem Wodka ist schon in Ordnung. Verdrängung genügt fürs Erste." Jetzt wendet sie sich an Tria. "Das ich gefragt habe, tut mir Leid." Vorsichtig krempelt sie ihren linken Jackenärmel hoch und entblößt eine noch nicht einmal verheilte Wunde. Tria's Augen weiten sich erstaunt, dann wendet sie sich wieder ab, und Scarlett lässt den grauen Stoff wieder über ihren Unterarm gleiten. "Ich denke, jeder hier hat seine Narben."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 04. September 2011, 14:42:53
Tria denkt über Ilarias Worte einen Moment nach und lächelt dann. "Ein Zufluchtsort? Das gefällt mir! Vielleicht finde ich hier, den, den ich suche..." Sichtlich entspannt lehnt sie sich zurück und streicht sich ihre Haare zurück. Als sie jedoch wieder an Scarletts Narbe denkt, wird ihr kalt und sie zieht ihren schmutzigen Umhang enger um sich. Gleichzeitig jedoch fühlt sie sich etwas getröstet und ein bisschen weniger allein. "Der, den ich suche hat auch welche. Also Narben meine ich."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 04. September 2011, 15:31:02
"Suchst du jemanden aus deiner Familie?" Scarlett schiebt ihr Glas zwischen ihren Händen hin und her, bevor sie erneut einen Schluck nimmt. Es tat gut, einfach mal mit jemanden zu reden. Das lenkte sie ab von ihren Problemen. Dann fällt es ihr wieder ein: "Nein, ich kann keine Probleme haben. Ich bin nur eine Erinnerung. Nur eine Erinnerung..." Wehmütig leert sie ihr Glas zum zweiten Mal. "Meine Autorin macht es geschickt. Sie soll ihm nicht nachrennen, also zwingt die Autorin sie, sich an mich zu erinnern. Das es hilft, würde ich niemals zugeben."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: AngryMuffin am 05. September 2011, 18:17:45
Ilaria lässt sich Scarletts Worte durch den Kopf gehen und flüstert mit abwesendem Gesichtsausdruck:
"Wie mächtig eine Erinnerung ist, findet man erst heraus, wenn man ihr freie Hand lässt."
Dann wendet sie sich an Blake und bestellt eine Spezi, sie nimmt das Glas entgegen und prostet Scarlett und Tria zu.
"Lasst uns trinken auf diesen Zufluchtsort."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 05. September 2011, 20:07:05
Auch Scarlett hebt ihr Glas. "Das ist mal etwas, auf das es wert ist, zu trinken." Wie Ilaria trinkt sie das gesamte Glas in einem Zug aus. "Ich hoffe nur, ich bin so mächtig, wie du sagst. Wenn ich sie nicht davon abhalten kann, zu gehen, dann tut es niemand. Und wenn sie wirklich geht, dann war alles umsonst, was sie sich aufgebaut hat." Kopfschüttelnd starrt sie auf den Tisch.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 06. September 2011, 09:43:34
Tria betrachtet Scarlett eine Weile bevor sie antwortet. "Nein, ich suche jemand, der mir hilft, etwas herauszufinden. Ohne ihn ist das unmöglich..." Dann wendet sie sich Ilaria zu. "Ja!", sagt sie und endlich stiehlt sich wieder ein Lächeln auf ihre  Lippen. "Lasst uns trinken ,auf einen Ort, an dem man sicher ist." Mit einem raschen Zug leert sie ihr Glas bis auf den Grund. Dann dreht sie sich noch einmal zu Scarlett und sagt entschlossen: "Wenn er ihr wirklich etwas bedeutet, sollte sie ihm nachrennen, egal was es kostet. Es ist sinnlos, alles zu erreichen und dann allein zu sein. Alleinsein macht nicht glücklich..." Ich weiß, wie es ist, denkt sie. Und ich habe nicht die Wahl gehabt. Nie.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 06. September 2011, 16:55:09
Die Tür öffnet sich und ein bleicher, junger Mann betritt den Raum. Er sieht müde aus, sein dunkler Stresemann-Anzug ist verknittert und das gestärkte Hemd zerrissen. Ohne irgendjemanden eines Blickes zu würdigen sucht er sich einen Tisch in einer Ecke, lässt sich auf den Stuhl sinken und ein Bier bringen. 
"Alleinsein macht nicht glücklich" wiederholt er murmelnd die Worte, die er gerade mitbekommen hat. "Scheiß drauf. Ich wünschte, ich wäre allein wie vor dem Tag, als sie hier wieder aufgetaucht ist."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 06. September 2011, 16:59:44
Bei Tria's Worten muss Scarlett den Impuls unterdrücken, die Augen zu verdrehen. Sie war ihr ganzes Leben lang alleine gewesen, und es war ihr lieber. Es war besser. "Alleinsein macht vielleicht nicht glücklich. Aber es hilft ungemein, zu überleben."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 06. September 2011, 18:50:14
Verstohlen mustert Tria den Neuankömmling, die ungewöhnlich bleiche Haut und das zerissene Hemd. Jeder hier hat seine Geschichte, denkt sie. Was wohl seine ist... Als er  jedoch aufschaut, dreht sie sich schnell zu Scarlett. "Vielleicht hast du recht...", antwortet sie ihr schließlich doch noch. "Bist du denn allein?" Als Scarlett nicht sofort antwortet, schweift Trias Blick zu der jungen Frau auf Scarletts anderer Seite. Ob Ilaria allein ist, fragt sie sich. Ihre Finger tasten automatisch nach dem warmen, runden Stein unter ihrem Hemd.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 06. September 2011, 18:53:49
Trias Frage hat Scarlett zum Nachdenken gebracht. War sie alleine? "Eine Zeit lang war ich es nicht", antwortet sie schließlich. "Aber jetzt bin ich es wieder. Und das macht es mir nur wieder bewusst: Wenn ich alleine bin, kann ich nicht wieder im Stich gelassen werden." Genau wie Tria dreht sie sich zu dem Mann um, der sich in die Ecke gesetzt hat. Anders als Tria erwidert sie seinen Blick, als er sie anschaut. "Und du? Bist du auch alleine?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 09. September 2011, 13:11:09
Tria lässt sich einen Moment Zeit, bevor sie zu einer Antwort ansetzt. "Ja", sagt sie zögerlich, bemüht Scarlett nicht anzusehen. "Jetzt bin ich es wieder. Und das erste Mal war ich es vor vielen Jahren." Jetzt schaut sie Scarlett direkt in die Augen. "Aber das erste ist bald vorbei! Und das andere ist Vergangenheit."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: AngryMuffin am 09. September 2011, 14:03:39
Ilaria leert ihr Glas und tippt sich mit dem Rand vergnügt lächelnd gegen die Lippen. "Alleinsein ist eine Kunst - wer sie beherrscht, wird auch glücklich damit, wer jedoch unvorbereitet in ihre Arme gestoßen wird, der vergeht an ihrer Leere. Ich war lange genug allein, um zu erkennen, dass auch die Einsamkeit sich manchmal vor sich selbst fürchtet."
Sie hat Trias Handbewegung zuvor aus dem Augenwinkel mitbekommen und will gerade fragen, ob diese eine Kette oder ähnliches trägt oder vielleicht sogar eine Wunde verbirgt, da wird die Tür zu dieser Bar, wie es sie nur einmal gibt wieder aufgestoßen und eine hochgewachsene Frau mit langen, hellbraunen Haaren und braunen Augen, deren Blick suchend über die Anwesenden streift. Dann bemerkt sie Ilaria und schreitet zielsicher auf die Schwarzhaarige zu. "Hier bist du also, Kleine - weißt du, was da draußen für ein Chaos stattfindet?"
Leicht genervt starrt Ilaria ihre Gegenüber an, was diese jedoch völlig zu ignorieren schien und redet munter weiter: "AngryMuffin ist dabei den ganzen Plot auseinander zu nehmen und wenn du nicht bald wieder auftauchst, wird die Story am Ende noch pausiert."
Das 'Na und? Vielleicht hab ich dann endlich etwas Ruhe' bleibt Ilaria im Halse stecken, als sich Tabita spontan bei ihr einhakte und Richtung Ausgang zog. An Scarlett und Tria gewandt ruft sie über die Schulter: "Ich leihe mir die Madame mal kurz aus, ihr bekommt sie gleich wieder."
Die nicht mehr ganz jugendfreien Flüche Ilarias sind hinter der geschlossenen Tür nur noch als dumpfe Rufe hörbar.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 09. September 2011, 14:12:03
Der junge Mann mit dem zerrissenen Hemd starrt finster in sein Bierglas.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 09. September 2011, 19:01:00
Eine junge Frau betritt den Raum. Sie ist schlank, aber nicht zierlich gebaut, ihre Kleidung ist funktional und dennoch aus teurem, fein gewebten Stoff. Ein Degen mit reich verziertem Griff hängt an ihrer Seite, in ihrem Gürtel steckt deutlich sichtbar ein Dolch. Sie nickt höflich, aber unverbindlich in die Runde und sucht sich einen freien Platz, von dem aus sie die Tür und den Raum im Blick behalten kann. Könnte ich eine Fruchtsaftschorle bekommen, bitte?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 09. September 2011, 20:25:53
Scarlett hört sich an, was Tria zu sagen hat, winkt Ilaria unsicher hinterher - zum ersten Mal hatte sie das Gefühl gehabt, jemand würde sie wirklich verstehen und nicht nur so tun. Dann wendet sie sich erneut dem Mann zu, sucht seinen Blick und sagt dieses Mal direkt an ihn gewandt: "Was ist mit dir? Beherrschst du die Einsamkeit oder beherrscht sie dich?" Sie lächelt, als sie Ilaria zitiert, und leert ihr Glas.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 10. September 2011, 16:11:27
Wieder einmal öffnet sich die Tür, und ein Mann in einem zinnoberroten Ledermantel kommt herein. Unter seinem Arm klemmt ein Helm, dem eines Motorradsfahrers nicht unähnlich, und er riecht nach Rauch und Staub. An seinem Gürtel funkelt eine Pistole.
Er stellt den Helm auf der Theke ab und setzt sich. Sein Blick schweift über die anderen Gäste. Irgendetwas an ihnen scheint ihn zu amüsieren, denn er lächelt. Es ist ein schmieriges Lächeln, wie es vielleicht ein Händler auf dem Basar aufsetzt, während er seinen Kunden über's Ohr haut. Dann wendet er sich an Blake.

"He, du, schieb' mal 'nen Tequila rüber. Aber nicht so 'ne Plärre, wie sie in Shan anbieten!"

Eine Frau setzt sich neben ihn. Sie hat etwas Felines an sich, das sich in ihren geschlitzten Pupillen und den geschmeidigen Bewegungen äußert. Auch sie trägt Leder, jedoch ist ihres schwarz und sehr viel figurbetonter als das des Mannes. Die Waffe ihrer Wahl ist eine Maschinenpistole, in die Rosenranken eingraviert wurden.
"Tequila? Ha! Das ist was für Weicheier! Für mich bitte 'ne Flasche Wodka."

Der Mann hebt eine Augenbraue. "Gleich 'ne ganze Flasche?"

Sie lacht. "Ich bin nicht diejenige, die nachher fliegen muss!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Alaun am 10. September 2011, 16:30:07
Der junge Mann lächelt schief, als er Scarlets Worte hört.
"Das ist eine wirklich verdammt gute Frage... Keine Ahnung."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 10. September 2011, 18:03:41
Verwirrt hebt Scarlett eine Augenbraue. Aber sie kann ihn sehr gut verstehen. "Ich denke, ich weiß, was du meinst." Dann dreht sie sich zu der Frau in dem schwarzen Leder um. "Fliegen? Sagt bloß, ihr seid Piloten!" Ihre Augen fangen an, zu leuchten, als sie das sagt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 10. September 2011, 19:00:07
Der Frau setzt dazu an, etwas zu sagen, aber ihr Begleiter kommt ihr zuvor.
Der Beste der ganzen Galaxie! Gestatten: Zinnober! Und das Schätzchen hier ist -

Sie fällt ihm ins Wort. Sierra Templeton.

Meine Co-Pilotin. Zinnober grinst schief. Das heißt, wenn man sie überhaupt so nennen kann. Sie hat mehr Ahnung von Ochsen als von Levitatoren.

Blake schiebt eine Flasche Wodka nebst Glas zu Sierra herüber. Diese ignoriert das Glas und nimmt einen großen, durstigen Schluck. Dann lächelt sie gefährlich. Das hilft ungemein, wenn es um Männer geht. Sie wendet sich wieder Scarlett zu. Wir sind Rennpiloten. Mit Levitatoren kann man nicht viel anderes anstellen.

Zinnober kippt seinen Tequila. Du vergisst wohl, dass meiner kampffähig ist?

Das ist aber auch nur empfehlenswert, wenn man sich umbringen will, sagt Sierra augenverdrehend.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 10. September 2011, 23:04:23
Die junge Frau zieht nur eine Augenbraue hoch, als sie die Wahl der Getränke mitbekommt. Ihre Hand wandert an den Dolch, als würde sie sich bedroht fühlen. Was ist ein Pilot? fragt sie und lehnt sich angespannt nach vorne. Ich kenne nur Kapitäne, ist das etwas ähnliches?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 11. September 2011, 17:55:40
Zinnober mustert sie von oben bis unten. Sein Blick wird spöttisch, als er ihren Dolch sieht. Vergiss' es, Mädel. Du hast eher 'ne Kugel im Gesicht, als du das Ding ziehen kannst.

Zinnober!, zischt Sierra und stößt ihm den Ellenbogen in die Seite. Wir können uns kein Blutbad leisten! Ihre vom Zorn geröteten Züge werden weicher, als sie zu der jungen Frau blickt und ihr zulächelt. So etwas ähnliches, ja. Nur dass wir die Luft besegeln und nicht die Meere.

Ihr Begleiter bestellt sich einen weiteren Tequila und schaut dann wieder zu der Frau. He, Schätzchen, hast du auch 'nen Namen? Dann bringt er eine Ergänzung zu Sierras Worten an. Wir haben auch kein Schiff, sondern 'nen Levitator, das ist sowas ähnliches wie'n Cabrio mit Düsenantrieb.

Sierra verdreht die Augen. Was für ein Vergleich.



Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 11. September 2011, 19:45:46
Scarlett mustert die beiden Piloten aufmerksam. "Wie ist es so, oben in den Lüften?" Als ihr nur neugierige Blicke begegnen, setzt sie etwas verlegen, als wäre es ihr peinlich, so etwas zu erzählen, noch hinzu: "Ich wollte schon immer fliegen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 11. September 2011, 19:54:27
Zinnober sieht sie an, als hätte sie ihn gerade gefragt, wie viel 1+1 ist. Es gibt nichts Besseres als Fliegen! Die Freiheit, die Geschwindigkeit, das Adrenalin in deinen Adern... Das kann man mit nichts vergleichen.
Aber wenn du fliegen willst, warum tust du es dann verdammt noch mal nicht einfach?

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 12. September 2011, 09:25:36
Die junge Frau schenkt ihm einen leicht abschätzigen Blick, begleitet von einem halben Lächeln. Erstens solltet Ihr Euere Ausdrucksweise überdenken. Ich lasse mich ungern Schätzchen nennen und auch andere Bezeichnungen dieser Art solltet Ihr besser nicht in meiner Gegenwart verwenden. Zweitens geht mein Name nur mich etwas an. Ihre Hand bleibt am Dolch liegen. Drittens solltet Ihr mich nicht unterschätzen. Ihre grünen Augen werden zu schmalen Strichen. Fliegen klingt interessant, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, wie das gehen soll. Ich kann mir aber vorstellen, dass man auf diese Weise gut Krieg führen kann. Meine geschätzte Autorin weigert sich nämlich, mir irgendeinen Vorteil gegen meine Gegner in die Hand zu geben. Ich habe nur ein zugegeben schnelles Schiff. Danke auch. Sie winkt mit ihrer freien Hand ab. Erzählt ein wenig mehr, vielleicht kann ich meine liebe Autorin überlisten und sie überraschen. Das würde ich zu gerne erleben.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 12. September 2011, 11:45:57
Ungläubig lacht Scarlett auf, als sie Zinnober's Worte hört. "Wenn ich könnte, würde ich die ganze Zeit fliegen. Wie gesagt, wenn ich könnte - aber es geht nicht. Niemand in meiner Welt außer den Vögeln kann fliegen. Aber vielleicht eines Tages..." Sie seufzt tief auf, stützt ihr Kinn in ihre Handfläche und starrt träumerisch in die Luft, bevor sie sich wieder zusammenreißt. "Es muss ein schönes Gefühl sein."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 12. September 2011, 20:32:04
Tria hat eine Weile geschwiegen, doch als sie hört, wie Sierra und Scarlett vom Fliegen sprechen, beginnen ihre Augen zu leuchten. "Ich konnte mal fliegen. Und vielleicht werde ich mich irgendwann wieder daran erinnern wie!  Aber es ist nicht immer nur Adrenalin. Manchmal ist es auch nur Stille. Stille und der eigene Herzschlag."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 13. September 2011, 21:55:59
Eine junge Frau mit braunroten Haaren und grünen Augen stürmt in den Raum. Aufmerksam sieht sie sich um und betrachtet die anderen Gäste. Sie trägt ein einfaches Kleid, außerdem eine kleine Tasche um die Schulter. Als sie die übrigen Anwesenden betrachtet, blickt sie zurück zur Tür. Kurz macht sie den Eindruck, als wollte sie umkehren, dann jedoch atmet sie tief ein und setzt sich an die Theke. Auf den fragenden Blick des Wirts antwortet sie mit einem leichten Kopfschütteln.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 13. September 2011, 22:17:32
Sierra verschluckt sich bei den Worten der jungen Frau mit dem Messer fast an ihrem Wodka, so sehr muss sie lachen. Zinnober schenkt ihr einen scharfen Blick und der Frau ein lässiges Lächeln. Ha, die Kleine gefällt mir! Er schaut sich um. Wo ist unsere Autorin, wenn man sie mal braucht? Ich möchte Sierra gegen die hier eintauschen!

Seine Co-Pilotin knallt die Flasche auf die Theke und erhebt sich langsam. Sag' das noch einmal, ich glaube, ich habe dich nicht richtig verstanden! Ihre Hand ruht auf dem Griff ihrer Pistole. Dann bemerkt sie jedoch den Neuankömmling, lässt sich zurück auf den Stuhl sinken und setzt ein strahlendes Lächeln auf. Hallo auch!

Zinnober widmet der Neuen nur einen kurzen Blick, ehe er sich an Scarlett wendet. Hm, wenn du so versessen auf's Fliegen bist, könnte ich dich ja mal auf 'ne Spritztour mitnehmen. Das heißt, wenn du magst.

Von Sierra kommt ein ungläubiger Laut. Das gibt's ja wohl nicht! Hör' nicht auf ihn, Mädchen, der bringt nur Ärger, glaub' mir. Sie schaut zu Tria herüber. Da kann ich nichts zu sagen, wenn Zinnober dabei ist, hat man nie Ruhe.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 13. September 2011, 22:35:26
Ich werde auch nicht gerne Kleine genannt, verstanden? Kapitän, wenn ich bitten darf. Sie rutscht auf dem Stuhl nach vorne und richtet sich auf. Und ehe Ihr irgendjemanden hier eintauscht, solltet Ihr lieber alle Beteiligten fragen. Ich lasse mich schon lange nicht mehr eintauschen. Sie nickt dem Neuankömmling freundlich zu und wendet sich an Scarlett. Scarlett, richtig? Ich würde nicht mit diesem Kerl gehen, egal was er verspricht. Es sei denn, Ihr wollt ihn umbringen und sein Fluggerät stehlen. Sie grinst herausfordernd.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 13. September 2011, 22:38:42
Zinnober reißt die Augen auf und läuft rot an, während Sierra vor Lachen fast unter dem Tisch liegt. Meinen Levitator - Was? Spinnst du? Der wird nicht angerührt!

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 13. September 2011, 22:49:28
Ich habe schon ganz andere Dinge getan, als irgendso ein Ding zu stehlen. Außerdem muss doch jemand diesen jungen Dingern zeigen, wie man mit Kerlen wie dir umzugehen hat. Sie lacht leise auf. Tria, wieso könnt Ihr Euch denn nicht daran erinnern, wie Ihr fliegen könnt? Ich kann Euere Beschreibung gut verstehen. Es klingt wie die Tage, an denen Sturm aufzieht, wenn das Meer gegen dich kämpft und du genau weißt, dass jeder Augenblick dein Letzter sein kann. Wenn sich Ruhe über dich senkt, weil du genau weißt, dass es keinen Unterschied mehr macht, ob du aufgeregt bist oder nicht. Wenn du spürst, dass du noch am Leben bist. Ihr Blick verklärt sich. Ich liebe die Gefahr einfach.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 14. September 2011, 14:13:08
Scarlett hört sich die Unterhaltung von dem Mädchen, Sierra und Zinnober an und prustet los vor Lachen. An das Mädchen gewandt sagt sie: "Ich bin dazu ausgebildet, Menschen zu töten und Dinge zu stehlen. Aber nicht zum Vergnügen - ohne Bezahlung läuft da nichts." Als sie Zinnober's ungläubigen Blick sieht, fügt sie noch hinzu: "Keine Sorge, solange sie mich nicht bezahlt und ich keine Lust habe - was im Moment beides der Fall ist - bleibt euch euer Levi-Dingsbums erhalten. Und danke für das Angebot, aber ich denke, ich werde bald selber fliegen - na ja, zumindest hoffe ich es..." Dann dreht sie sich der Frau um, die gerade hereingekommen ist. "Hallo!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 14. September 2011, 17:27:34
Bei Sierras Worten muss Tria grinsen. ,,Oh ja, dass kann ich mir denken!", sagt sie und mustert Zinober amüsiert, bevor sie kurz durchatmet und sich dann der jungen Frau zuwendet. ,,Derjenige, der es mir beigebracht hat, ist vor langer Zeit gestorben. Danach... Naja, ich war eine Weile nicht ich selbst. Ich bin weggelaufen und habe es verloren. Aber ich werde es wieder finden. Deshalb suche ich auch jemanden, ich bin mir sicher, dass er weiß wie. Aber ich werde wieder fliegen. Darauf kannst du dich verlassen!" Erst bei ihren letzten Worten kommt wieder Bewegung in Tria. ,,Und so einen Sturm möchte ich auch einmal erleben! Wenn es nur noch peitschenden Wind gibt und die Gischt die über die Planken spritzt. Die Böen reißen einen fast von den Füßen und  man versteht kaum die gebrüllten Befehle des Kapitäns in der Dunkelheit." Aufregung schwingt in ihrer Stimme mit und Röte steigt ihr in die Wangen. "So stelle ich es mir jedenfalls vor" fügt sie schnell hinzu, fast besorgt die junge Frau verärgert zu haben. Schnell nimmt sie noch einen Schluck Wasser und  richtet den Blick wieder auf die Tür, fast als würde sie erwarten, es würde noch jemand hereinkommen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 14. September 2011, 22:07:12
Die Stimmen lassen Joy zusammenzucken. Verwirrt blickt sie sich um und erkennt ihre Umgebung wieder. Verlegen blickt sie der Frau in die Augen, die sie gerade angesprochen hat. Die schwarze Lederkleidung und die Waffe verleihen ihr ein gefährliches Aussehen. "Entschuldige. Ich war wohl gerade in Gedanken versunken." Sie grinst und entblößt dabei eine Reihe strahlend weißer Zähne. "Sei gegrüßt. Ich bin Joy. Und wie heißt du?" Neugierig sieht sie die Frau an.
Noch jemand spricht sie an. Langsam dreht sie sich um und sieht ein junges Mädchen mit dunklen Locken. Sie scheint ziemlich hübsch, wenn auch ein wenig angestrengt zu sein. "Sei auch du gegrüßt." Freundlich lächeln wendet sich Joy direkt zu ihr. "Und wie heißt du? Wer seid ihr alle überhaupt? Wo bin ich eigentlich?" Langsam atmet sie tief ein und wieder aus, um sich zu beruhigen. "Entschuldige bitte meinen Fragenansturm. Nur, was würdest du sagen, wenn du irgendwo bist, in ein Gasthaus" Joy blickt sich um und verzieht das Gesicht. "oder eine Kneipe hineinläufst und so viele fremde Menschen siehst?" Jetzt lehnt sie sich zurück und wartet ein wenig ruhiger auf die Antworten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 14. September 2011, 22:13:09
Joy? Ist das eine Kurzform für irgendetwas? Die junge Frau lächelt freundlich. Ich würde gar nichts sagen, das ist meistens das beste. Ich würde mir einen gut zu verteidigenden Platz suchen und die Menschen beobachten. Das funktioniert meistens. Sie bedenkt Joy mit einem prüfenden Blick von oben bis unten. Aber das wirst du auch noch lernen. Sie winkt ab und wendet sich wieder Scarlett zu.

Töten und stehlen, Scarlett? Das ist eine ungewöhnliche Kombination. Die meisten Diebe, die ich kenne, sind stolz darauf, niemanden umzubringen. Sie zuckt mit den Schultern. Aber wahrscheinlich ist das nur wieder meine Autorin, die mir so einen Unsinn erzählt. Viel zu romantisch, wirklich. Sie seufzte leise auf. Wieso solltet Ihr mich verärgert haben, Tria? Ich bin gelegentlich etwas aufbrausend, aber das ist meistens nicht von langer Dauer. Sie atmet tief durch. Irgendwie gefällt es mir hier. Keine Autorin, die mich immer dann wieder loshetzt, wenn ich gerade keine Lust dazu habe. Sie hat nicht mal Respekt davor, wenn ich die Tür zu meiner Kajüte verschlossen habe, schrecklich. Und weil ihr mir alle irgendwie gefallt, nennt mich Grania. Ohne Kapitän und sonstigen Unsinn.

Sie starrt kurz vor sich auf den Boden. Tria, ungefähr so könnt Ihr es Euch vorstellen, ja. Das trifft die Wahrheit durchaus, obwohl ich versuche, meine Mannschaft in solchen Situationen möglichst zu schützen. Darf ich neugierig sein und fragen, wonach genau Ihr sucht?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 14. September 2011, 23:06:02
Zinnober schaut zur Kapitänin herüber. Gilt das mit dem Namen auch für mich? Dann wendet er sich an Joy. Und du, bringst du auch wirklich Freude, wie dein Name sagt?

Sierra lächelt Joy zu. Kein Problem, ich hör' manchmal auch nicht, wenn wer mit mir redet. Ich bin Sierra, und das da - sie deutet auf ihren Begleiter, der noch einen Tequila kippt - ist Zinnober.



Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 15. September 2011, 18:49:14
Tria wendet sich wieder der jungen Frau zu. "Grania. Der Name passt zu euch." Sie lächelt, um den Schmerz zu überspielen, der sich nur einen kurzen Moment in ihrem Gesicht spiegelt. "Was ich suche? Zur Abwechslung mal eine einfache Frage! Meine Magie natürlich. Oder genauer gesagt, meinen Zugang zu ihr." Ihr Blick scheint einen Moment abzuschweifen und wieder tastet ihre Hand nach dem Stein unter ihrem Hemd. Als sie jedoch den Neuankömmling bemerkt, dreht sie sich um, verschränkt ihre Finger wieder miteinander und sagt mit klarem Blick: "Hallo Joy! Schön, dass du auch noch hierhergefunden hast".
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 15. September 2011, 20:27:47
Grania nickt bedächtig. Ihr glaubt an Magie? Ich habe noch nie mit jemandem gesprochen, der daran glaubt, geschweige denn mit jemandem, der sie beherrschen kann.Sie lacht hell auf. Wir haben mit diesem... AberglaubenSie schaut vorsichtig und zieht dann entschuldigend die Schultern nach oben.gebrochen. Mein Land ist frei von solchen Dingen. Wir glauben nur an uns selbst und an die Kraft, die in uns selbst wohnt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 15. September 2011, 21:02:39
Joy wendet sich an die junge Frau, die sie gerade angesprochen hat. Ihr Blick fällt auf den Dolch und den Degen an deren Hüfte, was sie kurz die Augenbrauen heben lässt. "Nein, keine Kurzform. Ich komme aus der Unterschicht einer dreckigen, hässlichen Stadt. Dort geben sie Kindern nur kurze Namen, alles andere wäre zu kompliziert." Sie muss lächeln. "Ist vermutlich das Beste. Ich habe nicht so viel Erfahrung mit Gasthäusern, sie waren immer zu teuer für mich..." Ihr Blick schweift in die Ferne. "Wie heißt du? Und..." Sie zögert und lächelt verlegen. "Warum hast du so viele Waffen? Wenn du nichts sagen willst..." Ein kurzes Zögern. "Dann wäre das auch kein Problem für mich."

Dann dreht sie sich wieder zu der Frau in der Lederkleidung und ihrem Begleiter, der ebenfalls Leder trägt. Bei dessen Frage muss sie grinsen. "Die Menschen in meiner Heimatstadt würden mich nicht wirklich als angenehmen Zeitgenossen beschreiben. Das Gegenteil passt wohl besser. Sie atmet einmal tief durch. "Passte, wollte ich sagen. In letzter Zeit bin ich fröhlicher als früher." Nach einer kurzen Pause sieht sie der Frau in die Augen. "Guten Abend, Sierra. Was macht ihr, dass ihr diese seltsame Kleidung tragen müsst? Oder tragt ihr sie freiwillig?" Sie sieht wieder ihren Begleiter an, Zinnober. "Und dein Name?" Mit einem Nicken deutet sie auf den Mantel. "Kommt der daher? Oder war es andersrum, erst der Name und dann der Mantel?"

Wieder wendet sie sich in eine andere Richtung, diesmal zu einem noch sehr jungen Mädchen, das ziemlich gestresst aussieht. "Hallo. Und wie heißt du?" Sie lacht. "Ich habe keine Ahnung, wo ich hier bin. Meine Autorin hat mich hierhergesperrt und jetzt weiß ich nicht, was ich hier tun soll. Aber immerhin habe ich hier mal meine Ruhe."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 15. September 2011, 21:15:59
Sierra wischt sich die Hände an einem Tuch ab, das sie um den Hals gebunden trägt. Hey, Wirt, wärst du so nett und gibst mir ein paar Pepperoni? Wirst du ja wohl da haben. Ich hab' Hunger. Dann lächelt sie wieder Joy zu. Ihre Zähne sind hässlich verfärbt, einige sogar weggebrochen. Wir sind Piloten. Das Leder schützt uns zu einem gewissen Grad, sollten wir einmal stürzen. Levitatoren fliegen nämlich - anders, als Zinnober es dargestellt hat - nicht wirklich, sie schweben nur. Bei der Geschwindigkeit tut's aber schon ziemlich weh, wenn man in Stoffkleidung auf Asphalt oder Beton fällt. Das kann böse enden.

Der Draufgänger grinst Joy an. Ich hab' mich schon gefragt, wann die Frage das erste Mal kommt.
Derek hat mich so genannt, als ich den Mantel von einem dieser komischen Echsenpriester geklaut hab'. Ich finde, der Name passt ganz gut zu mir.


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 15. September 2011, 21:48:55
Joy hebt die Augenbrauen. "Pepperoni? Was soll das bitte sein?" Sie sieht einen Moment auf Sierras Zähne. "Entschuldigt meine Fragen. Ich komme von ... weit her. Dort gibt es all die Dinge nicht. Pepperoni. Piloten." Ihr Blick fällt auf die Flasche, die vor der Frau steht. "Wod-ka", entziffert sie. "Wow, fliegen. Oder schweben. Ich sehe da keinen großen Unterschied, jedenfalls klingt das ziemlich interessant und aufregend. Habt ihr da Geräte, mit denen ihr schwebt?" Neugierig sieht sie Sierra in die Augen. "Ist da schonmal was wirklich ... schmerzhaftes passiert? Also euch?"

Joy lächelt zu Zinnober zurück und streicht sich die Haare aus der Stirn. "Ich bin eben ziemlich neugierig"meint sie achselzuckend. "Echsenpriester? Was erlebt ihr für Dinge? Nicht, dass ich auch Abenteuer erlebe ..." Sie sieht zur Seite. "Aber eure klingen irgendwie lustiger."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 15. September 2011, 22:43:05
Von weit her, soso. Erzähl' mal ein bisschen was von deiner Heimat. Zinnober greift sich eine der Pepperonis, die Blake zu Sierra herüberschiebt. Das hier sind Pepperoni. Saulecker, wirklich. Solltest du mal probieren. Er beißt ohne eine Miene zu verziehen in die Pepperoni, dann nimmt er eine weitere und bietet sie Joy an. Was die Geräte angeht... wir haben Levitatoren. Wie ich schon sagte, fliegende Cabrios. Als er Joys verständnislosen Blick sieht, murmelt er irgendetwas Unverständliches in seinen Kinnbart. Okay, ich seh' schon, so kommen wir nicht weiter. Also gut.
Levitatoren sind ... Kutschen... aus Metall, die... hrmph... also die mit Benzin, ahm, das ist so ein Treibstoff, ich weiß ja nicht, ob's das bei euch gibt...wird aus Öl gewonnen, also Erdöl... Auf jeden Fall werden sie damit angetrieben. Das Benzin wird verbrannt , und die daraus entstandene Energie treibt den Levitator an. Der hat übrigens einen Düsenantrieb, das heißt, man sieht das Feuer, wenn man abhebt.

Sierra beobachtet ihren Begleiter und lacht in sich hinein. Probleme, Zinnober?

Der schneidet eine Grimasse. Erklär' du mal was, das für dich selbstverständlich ist.

Nee, ich hab' ja mehr Ahnung von Ochsen als von Levitatoren. Hast du selbst gesagt. Sierra greift wieder zu ihrem Wodka und schaut dann enttäuscht drein. Schon leer? Und ich fühle mich noch nicht mal wirklich betrunken.

Ich sag' doch, Plärre. Zinnober futtert die nächste Pepperoni.

Sierra wendet sich wieder an Joy. Ob da was passiert ist? Klar. Einmal hab' ich gesehen, wie so ein Möchtegern-Bandit aus seinem Levitator gefallen ist und von seinen Mitpiloten überfahren wurde. Von dem blieb nicht sonderlich viel übrig. Kein schöner Anblick, wirklich nicht.
Naja. Mir ist sowas noch nicht passiert.

Zinnober schaut von seinen Pepperoni auf. Ach, und was ist mit deinem Sturz am ersten Tag?

Der war ins Wasser, der zählt nicht. Außerdem war es deine Schuld. Du hast den Koppelsitz nicht ordentlich angeschraubt. Sierra bestellt sich bei Blake einen Kräuterlikör. Die Kleine hat dir übrigens noch 'ne Frage gestellt, Zinnober.

Huh? Einen Moment lang denkt er darüber nach, dann hellt sich sein Gesicht auf. Ah, ja, stimmt. Die Echsenpriester. Oh, das ist schnell erzählt! Der hat mich an der Oase von Shan dumm angemacht, von wegen ich sei ein Deserteur und so -

Was ja auch stimmt, unterbricht ihn Sierra milde lächelnd.

Zinnober wirft ihr einen scharfen Blick zu. Jaja. Auf jeden Fall wollte er mich festnehmen. Da hab' ich ihn umgenietet. Gab ein ganz schönes Theater in der Kneipe, aber die Qwabogh kennen sich in den Slums nicht halb so gut aus wie ich, deswegen konnte ich die abhängen. Seinen Mantel hab' ich aber mitgenommen. Der sieht gut aus und schützt auch. Er zieht den Mantel aus und reicht ihn Joy, damit sie ihn näher betrachten kann. Siehst du? Die haben Lyranenfäden reingesponnen. Das Zeug kann sogar Pistolenkugeln abhalten. Sehr nützlich.

Sierra seufzt. Aber ganz ehrlich: Lustig? Unsere Abenteuer sind nicht lustig. Es sind noch nicht mal wirklich Abenteuer. Was wir tun, könnte uns jederzeit den Kopf kosten.  Ich für meinen Teil könnte darauf verzichten
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 15. September 2011, 23:03:59
Grania bedenkt Zinnober mit einem prüfenden Blick, nachdem sie ihn lange genug ignoriert hat. Meinetwegen gilt das mit dem Namen auch für dich. Solange du deine Pepperonidinger behältst. Das sieht nicht gerade essbar aus, und in solchen Dingen bin ich vorsichtig geworden. Ich hoffe nur für dich, dass du nicht leichtfertig desertiertest. Treue ist ein wertvolles Gut, das es zu bewahren gilt.

Danach wendet sie sich Joy zu und nickt aufmunternd. Soso, Unterschicht einer dreckigen Stadt. Das ist nicht gerade die Gegend, wo man schüchtern und zurückhaltend sein sollte, oder sehe ich das falsch? Sie streicht sich eine Haarsträhne aus der Stirn und tippt sich nachdenklich mit einem Finger gegen die Nasenspitze. Ich trage nicht viele Waffen. Ich habe meinen Bogen auf dem Schiff lassen müssen. Meine Autorin wollte nicht, dass ich einen falschen Eindruck erwecke. Seltsam, wirklich, sonst macht sie sich darüber nie Sorgen. Aber nun ja, so ist das Leben nun einmal. Und wieso ich Waffen trage? Kindchen, für was sind Waffen da? Grania lacht ihr helles, fröhliches Mädchenlachen. Ich töte, wenn es sein muss. Meistens überlegen es sich die Menschen aber anders, wenn sie ein paar Waffen sehen. Also verhindere ich gewissermaßen das Töten, indem ich Waffen trage, wenn du verstehst, was ich meine.

Misstrauisch lässt sie den Blick über die Anwesenden schweifen. Irgendwie glaube ich meiner Autorin immer noch nicht, dass ich hier sicher bin. Immer, wenn sie das behauptet hat, ging etwas schief. Damit wendet sie sich an Sierra. Nur den Kopf kosten? Das wäre zu schön, um das Ende zu sein. Wenn es so schnell geht, wäre ich glücklich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 16. September 2011, 12:53:35
Eine ganze Weile hat Scarlett nur still in der Ecke gesessen, dann lässt sie sich die Worte der anderen durch den Kopf gehen und sagt schließlich: "Grania...ein sehr interessanter Name. Aber auf die gute Art. Und töten und stehlen - ich wollte beides. Viele Menschen, die sich nur auf eines spezialisieren, gehen zu grunde. Ich dagegen bin flexibel und nehme alle Aufträge an - solange sie nicht legal sind, versteht sich." Sie grinst breit, als sie das sagt, und seufzt dabei träumerisch auf. "Und was die Magie angeht... ich glaube nicht nur, ich weiß, dass sie existiert. Schließlich bediene ich mich ihrer häufig..." Sie streicht, wie sie hofft, unaufällig über eine goldene Kette um ihren Hals, die mit mehreren Rubinen besetzt ist. Dann wendet sie sich Joy zu. "Mein Name ist Scarlett. Schön, dich kennen zu lernen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 16. September 2011, 14:09:52
Tria antwortet Grania mit einem leichten Lächeln. "Natürlich kannst du daran zweifeln - viele tun das . Aber mit der Magie ist es so - du siehst sie nur, wenn du an sie glaubst. Und die Kraft die in euch selbst wohnt, dass ist doch eine ganz eigene Form der Magie. Es kommt nur drauf an, dass man daran glaubt." Fast peinlich berührt schaut Tria zu Boden. "So habe ich es wenigstens gelernt". Dann dreht sie sich rasch zu Joy. Bei ihren Worten muss sie lächeln. "Ich bin Tria. Aber ich würde vorsichtig sein, mit der angeblichen Ruhe. Hier werden viele Fragen gestellt, und darunter sind auch solche, die einen zwingen, sich zu erinnern, an Dinge, die man am liebsten vergisst." Sie lächelt noch einmal, bevor sie sich zu Scarlett wendet und ihre Worte mit einem ernsten Nicken quittiert. "Ja", sagt sie und ist gegen ihren Willen beeindruckt. "Ich kann es spüren."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 16. September 2011, 15:25:00
Sierra legt ein Bein auf Zinnobers Schoß. Dieser nimmt das wie selbstverständlich hin, auch wenn Sierras Stiefel hässliche Schmutzspuren auf seiner Hose hinterlassen. Na gut, den Kopf kosten ist vielleicht ein bisschen untertrieben. Die Qwabogh sind dafür bekannt, ihre Gefangenen in Arenenkämpfen auf Leben und Tod gegeneinander antreten zu lassen. Gunswhore könnte dir ein Lied darüber singen.

Da will ich dann aber nicht in der Nähe sein. Zinnober schaut grinsend zu Grania herüber. Dir hätte ich auch keine Pepperoni angeboten, Schätz-, ach nein, Kapitänin. Er beugt seinen Oberkörper zu einer halben Verneigung. Freiwillig bin ich auch nicht desertiert. Weißt du, es ist gar nicht so schlecht, für die Echsen zu arbeiten. Sie bezahlen gut und halten sich größtenteils raus. Aber nachdem diese verdammten Rebellen uns aus der Luft geholt haben, hatte ich nicht viele Optionen. Die Qwabogh hätten mich garantiert in die Arena geworfen. Sie mögen's nicht, wenn man versagt und dann zu ihnen zurückgekrochen kommt wie ein Hund. Was ich versteh'n kann.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 16. September 2011, 18:31:13
Grania runzelt kritisch die Stirn. Wieso sind hier alle so stolz darauf, nichts legales zu tun und zu desertieren? So etwas verstehe ich einfach nicht. Ich meine, man muss tun, was man tun muss, aber muss man auch noch stolz darauf sein? Ich für meinen Teil würde nie etwas nur für Geld tun. Es blitzt etwas arrogant in ihren Augen. Meine Autorin versucht immer wieder, mir zu erklären, dass ich endlich realistisch sein muss. Aber ich habe meine Werte, verdammt noch mal, ich weiß, auf wessen Seite ich stehe und was ich zu tun habe. Und ich werde nicht den Mund halten, nur weil sie meint, dass es sich nicht gut macht in der Gesellschaft gewisser Leute. Atmet tief durch und beruhigt sich wieder.
Und was Magie angeht, meint Ihr nicht auch, dass sie uns die Freiheit nimmt, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen? Dass sie uns eine Stärke gibt, die wir gar nicht haben? Dass sie eine unredliche und feige Waffe ist? Wenn ich jemandem mit einem Dolch in der Hand entgegentrete, weiß er wenigstens, was ihm passieren könnte. Nur der Kaiser verwendet Magie, und wir haben gut daran getan, uns loszusagen von diesem Treiben. Ich würde um nichts in der Welt meine Freiheit eintauschen, egal gegen welche Macht und welchen Reichtum.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 16. September 2011, 19:02:49
Tria runzelt bei Granias Worten die Stirn. "Ich glaube, du siehst das falsch. Wieso sollte Magie uns unsere Freheit nehmen? Es ist ja nicht so, als würden wir unsere Seele an den Teufel verkaufen, oder so etwas. Magie ist einfach ein Teil von uns, eine Fähigkeit mit der wir geboren werden. Sie gehört zu uns, genau wie unsere Beine, die uns die Möglichkeit geben zu rennen. Würdest du Menschen, die schneller laufen können als andere, das rennen verbieten, weil es nicht gerecht ist, dass sie schneller sind oder weil sie sich vielleicht in einem Kampf einen Vorteil verschaffen könnten? Und Magie erweitert unsere Freiheit sogar, man muss sie ja nicht nutzen, um anderen Schmerzen zuzufügen." Einen Moment verkrampfen ihre Finger sich ineinander bevor sie weiterspricht. "Mit Magie ist alles möglich! Das ist nicht das Gegenteil von Freiheit - Das ist das Wesen der Freiheit!" Bei ihren Worten hat Tria sich halb erhoben, doch als sie bewusst wird, dass sie mit ihren elf Jahren grade mal halb so alt ist, wie die anderen lässt sie sich schnell wieder auf ihren Stuhl sinken. "Entschuldige, ich wollte dich nicht kränken", sagt sie leiser. "Es ist nur so, dass ich das Gefühl so vermisse. Das Gefühl frei zu sein und zu spüren, dass man jetzt alles tun kann"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 16. September 2011, 19:23:44
Süßlich lächelnd dreht Scarlett sich zu Grania um - dieses Lächeln ist ihr Markenzeichen, ihre Gefühle sind perfekt hinter diesem Lächeln versteckt. "Ich bin nicht stolz darauf, etwas illegales zu tun. Aber ich stehe dazu, und das sind zwei ganz andere Dinge. Und was Magie angeht..." Sie fährt mit ihrem Finger den Rand ihres leeren Glases nach, "Sie verschafft mir ungeahnte Möglichkeiten. Aber wenn man lange genug trainiert, erreicht man auch so Dinge, die nur mit Magie möglich wären. Ich verlasse mich nicht auf sie, nur als letzten Ausweg."
Dann dreht sie sich zu Tria um. "Du musst früher sehr mächtig gewesen sein, wenn du so von der Magie sprichst - du scheinst sie zu verstehen, im Gegensatz zu den ganzen Hohlköpfen in meiner Welt, die sie benutzen und missbrauchen, wie sie gerade wollen." Sie schließt die Augen, zählt bis fünf und streicht sich ihre Haare aus dem Gesicht, bevor  sie sie wieder öffnet. Normalerweise hilft das immer, wenn sie dabei ist, sich in Rage reden zu wollen. Erneut streicheln ihre Finger beinahe liebevoll ihre Kette. "Nicht wahr, Athanasius?", flüstert sie ihr zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 16. September 2011, 20:51:51
Kritisch beäugt Joy die seltsame rote Frucht, die Zinnober ihr anbietet. Langsam nimmt sie sie in die Hand und betastet sie. Wirklich sicher ist sie sich nicht, ob sie diese Pepperoni probieren soll. "Bist du dir sicher, dass das schmeckt? Sieht irgendwie komisch aus." Achselzuckend führt sie die Frucht zum Mund und beißt vorsichtig hinein. Zu Anfang kribbelt es nur leicht und sie will schon lächeln, da fängt plötzlich ihr Mund an zu brennen. Sich Luft zufächelnd, wirbelt sie herum und spuckt die Reste in ihre Hand. Nachdem sich ihr Atem wieder einigermaßen beruhigt hat, sieht sie Zinnober böse an. "Haha. Sehr lustig." Joy wendet sich zu Blake und bestellt ein Wasser, welches sie sofort herunterstürzt. "Meine Geschmacksnerven sind jetzt wohl tot." Sie sieht Sierra an. "Ist er immer so?" Augenverdrehend dreht sie sich wieder zu Zinnober. "Also gut. Wo waren wir? Ahja. Meine Heimat. Wo ich ursprünglich herkomme... Ich will dir nicht den 'Appetit' auf deine Pepperonis verderben. Momentan wohne ich in einer wunderschönen Stadt. Das Tolle ist, niemand muss dort hungern. Und es gibt unglaublich viele verschiedenen Früchte. Pepperoni ist nicht dabei." Wieder sieht Joy ihren Gegenüber böse an, ihre Augen blitzen jedoch vor Heiterkeit. "Die Stadt heißt Alandriel. In der Mitte gibt es einen riesigen Wasserfall mit einem Tempel außenherum gebaut. Dabei ist es nicht nur ein Tempel." Joy lächelt schwärmerisch. "Es gibt Kunstausstellungen und Musikhallen. Man opfert dem Schöpfungsgott dort. Kunstwerke. Ich liebe es dort!" Ihre Augen leuchten.

Bei Zinnobers Erklärungen muss Joy grinsen. "Irgendwie amüsant, wie du das erklärst. Aber was Kutschen sind, weiß ich. Also, Levita... Dingsda sind mit Feuer fliegende Kutschen? Das würde ich gerne sehen!" Belustigt beobachtet sie den Wortwechsel zwischen den beiden Piloten und ist bestürzt, als Zinnober noch eine Pepperoni isst.

"Oh. Das klingt ziemlich gefährlich. Aber trotzdem spannend." Sie zwinkert.

Bewundernd hört sie Zinnober bei seinen Geschichten zu. Behutsam befühlt sie den ehemaligen Mantel des Echsenpriesters. Er scheint tatsächlich geschmeidig und gleichzeitig stabil zu sein. Vorsichtig gibt sie dem Piloten seinen Namensgeber wieder. "Genial. So ein Mantel ist bestimmt ziemlich praktisch."
Joy lächelt traurig. "Ja, diese Abenteuer sind immer so eine Sache für sich."

Sie dreht sich zu Grania. "Eigentlich bin ich auch nicht so. Nur... meine Autorin schleppt mich in eine andere Welt, schmeißt mich in eine Bar und bevor sie die Tür zuknallt, sagt sie mir, ich soll da drinbleiben, bis ich bereit bin, mit ihr zu reden. Das hat mich ein bisschen eingeschüchtert."
Langsam nickt sie. "Ich glaube, ich weiß, was du meinst. Manchmal hilft eine Drohung besser als ihre Ausführung."

Jemand spricht sie an. Joy wendet sich um und sieht Scarlett. "Ja. Wo kommst du her? Von dieser Welt?"

Sie verzieht das Gesicht, als Tria mit ihr spricht. "Ich weiß nicht, ob das besser ist, als von meiner Autorin genervt zu werden..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 16. September 2011, 21:13:20
Man sieht Zinnober deutlich an, wie schwer es ihm fällt, nicht laut loszuprusten. In seinen Augen glitzert der Schalk. Ich hätte dich vielleicht warnen sollen, dass die Dinger verflucht scharf sind. Es wird besser, je mehr man davon ist, tröstet dich das ein bisschen? Er schaut ihr beim Wasser trinken zu und runzelt die Stirn. Keinen Alkohol gewohnt, was? Gibt's den bei euch etwa auch nicht? Allein der Gedanke scheint ihm Unbehagen zu bereiten. Och, mir kann man nicht so schnell den Appetit verderben.

Das stimmt allerdings. Sierra verdreht theatralisch die Augen. Wenn du wüsstest, unter welchen Umständen der schon gefuttert hat... Und ja, der ist immer so. Ich kenn' ihn gar nicht anders.

Zinnober kneift die Augen zusammen. Könntest du bitte aufhören, mich dauernd zu unterbrechen? Danke. Er schaut wieder Joy an. Deine eigentliche Heimat interessiert mich jetzt. Ist's dort wirklich so schlimm?

Du solltest mal was über Qhareen erzählen, anstatt der Kleinen Löcher in den Bauch zu fragen. Sierra grinst ihn herausfordernd an.

Der Pilot kneift ihr ins Bein, was ihr ein überraschtes und beinahe kindlich klingendes Quietschen entlockt. Hab' ich nicht grad was gesagt?

Ein kurzes Gerangel zwischen den beiden folgt, in dem sie sich gegenseitig kneifen und abkitzeln. Schließlich gelingt es Sierra, ihn von sich zu stoßen. Dann betrachtet sie das Durcheinander, das sie auf dem Tresen verursacht haben. Jetzt schau' mal, was du schon wieder angerichtet hast.

Ich? Zinnober hebt überrascht eine Augenbraue. Wer hat mich denn bis zum Get-No gereizt, hm?

Seufzend kramt sie in ihrer Gürteltasche herum und schiebt eine Handvoll fremdartig aussehender, quadratischer Münzen zu Blake herüber. Hier, für den Schaden. Dreißig Rhaddam. Ich kenne den Wechselkurs nicht, aber ich glaube, das sollte ausreichen. Erst dann scheint sie sich daran zu erinnern, dass auch noch andere Gäste da sind, und wendet sich wieder an die Mädchen. Was redet ihr da immer von Magie? Das ist doch nur ein bisschen Hokuspokus, das die Schausteller mit ihren komischen Geräten erzeugen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 16. September 2011, 21:52:17
Grimmig sieht Joy Zinnober in die Augen. Dann jedoch fängt sie an zu grinsen. "Schon in Ordnung. Ich habe schon schlimmeres überstanden. Und ja, das kann ich mir gut denken. Irgendwann müssten deine Geschmacksnerven taub sein."
"Alkohol?" Fragend verzieht sie das Gesicht, dann jedoch hellt sich dieses wieder auf. "Du meinst diese Rauschmittel? Oh doch, die gibt es. In meiner... alten Heimat zum Beispiel trinkt man Lira. Vergleichbar mit dem Gesöff, dass sich hier Bier nennt. Und die Nocturne stellen etwas aus bestimmten Kräutern her, was den Geist ziemlich beeinflusst. Alles dreht sich oder leuchtet zum Beispiel. Kommt auf die Sorte an." Sie lacht, als sie Zinnobers Unbehagen sieht.

"Ihr Piloten müsst das wahrscheinlich auch können. Ich bin noch nie geflogen, aber das geht bei uns auch. Mit Draganen. Verzüchtete Drachen."Zweifelnd runzelt sie die Stirn. "Wir Nocturne haben da was dagegen. Tierquälerei und so."

Sie atmet tief durch. "Wenn es sein muss... Tria hat mich ja schon gewarnt. Vermutlich ist es dort gar nicht so schlimm. Naja, schon schlimm. Nur nicht ganz so schrecklich, wie ich es empfinde." Langsam sieht sie Zinnober in die Augen. "Meine Eltern wurden von einem Soldatentrupp ermordet, als ich sechs war. Vor meinen Augen. Mich haben sie verschont. Vermutlich fanden sie das lustig." Sie spricht das Wort scharf aus, als wäre es etwas Giftiges. "Ich war obdachlos, allein, und betteln hat nicht viel Sinn in Ramunstad. So heißt die Stadt. Sie besteht aus tausend kleinen, dunklen Gassen und unglaublich vielen Diebesbanden. Die Reichen auf den Märkten geben niemandem etwas. Die Steuern sind unglaublich hoch." Joy sieht einige Sekunden in die Ferne. "Einige Wochen nach dem Tod meiner Eltern habe ich Will kennengelernt." Sie lächelt. "Er ist mein bester Freund. Damals war er acht. Wir haben uns gemeinsam durchgeschlagen, auf dem Markt gestohlen, um zu überleben. Irgendwann haben wir eine leerstehende Hütte gefunden und sind dort eingezogen. Von da an war eigentlich alles gut." Kurz unterbricht sie sich. "Jedenfalls besser. Die Sache mit meinen Eltern macht mich immer noch fertig." Schmerz blitzt in ihren Augen auf, dann lächelt sie traurig.
"Kurz zusammengefasst, Ramunstad ist dunkel, dreckig und korrupt. Ich bin froh, dass ich da wegbin." Ihre Stimme zittert. "Bis auf Will. Er fehlt mir. Er war immer da und jetzt..." Traurig sieht sie zur Seite.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 18. September 2011, 14:30:18
Bei Sierra's Worten zuckt Scarlett zusammen, als hätte sie ihr gerade eine saftige Ohrfeige verpasst. "Schausteller?" Man hört deutlich heraus, dass sie ihre Wut nur mühsam unterdrücken kann. "Magie ist so ziemlich das einzige, auf das ich mich verlassen kann! Athanasius hat mir schon mehrmals das Leben gerettet, und er ist eines der magischsten Wesen, das kenne. Was wohl daran liegt, dass er eigentlich gar nicht lebt, sondern nur existiert." Wieder streichen ihre Finger über die Kette. "Aber das ist auch egal. Ich weiß, was für eine Magie ich wirke und dass ich das bin - und was du glaubst, nun, ich will dir nicht reinreden."
Jetzt sichtlich ruhiger dreht sie sich zu Joy um. "Ich weiß nicht, was du mit von dieser Welt meinst, aber ich entstamme nicht aus der gleichen Welt wie der meiner Autorin. Ich komme aus einer eigenen Welt, aber obwohl meine Autorin in dem Irrglauben lebt, dort, wo ich lebe, sei es leichter, fällt es mir schwer, mich in dieser Welt zurecht zu finden. Ich meine, sie hat mir von diesen "Duschen" und so erzählt... Das würde ich nur zu gerne einmal ausprobieren."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 18. September 2011, 14:47:22
Zinnober nimmt von Blake seinen eben bestellten Zitronensaft entgegen. Hört sich fast wie Lyn an , meint er zu Joy. Da ist es auch nicht unbedingt besser. Klar, die haben da ein paar echt gute Bordelle, aber das ist auch schon alles. Der Rest besteht aus Diebesgesocks, Halsabschneidern und Betrügern. Und aus- Er schaut kurz zu Sierra, die in düster anfunkelt.

Sag' jetzt nichts Falsches. Sie spricht leise, aber in ihrer Stimme schwingt ein bedrohlicher Unterton mit.

Ist ja schon gut. Zinnober wendet sich wieder an Joy. Dein Freund wird sich schon durchschlagen. Wer einmal kriminell war, bleibt es auch. Und wenn es da wirklich so viele Diebesbanden gibt, hat er sich ihnen bestimmt angeschlossen. Das hätte ich jedenfalls gemacht, an seiner Stelle.

Sierra wartet, bis er ausgesprochen hat, dann spricht sie zu Scarlett. Hey, kein Grund, gleich sauer zu sein. Bei uns gibt's keine Magie. Das ist alles nur Hexhex und mehr nicht. Aber wenn ich das richtig sehe, kommst du aus 'ner anderen Galaxie oder so, da kann das natürlich ganz anders sein.
Apropos, wie bist du überhaupt hierhergekommen? Auch mit - sie runzelt die Stirn und schaut auf Scarletts Kette - Magie?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 18. September 2011, 17:14:28
Grania hat zwar ein mitleidiges Lächeln für Joy übrig, winkt dann aber ab. Das Leben ist hart, Mädchen, finde dich damit ab. Was denkst du denn, ist mit deinem Freund passiert? Wenn du irgendeinen stichhaltigen Beweis dafür hast, solltest du dich wirklich damit abfinden. Wenn du nur Gedankenspiele hast, dann solltest du aufhören, dir Gedanken zu machen. Ohne einen Beweis kann alles passiert sein oder gar nichts. Aber es hilft dir nichts, dir den Kopf zu zerbrechen. Mach dem armen Mädchen keine Hoffnung auf Dinge, die vielleicht niemals eintreffen können, Zinnober. Damit wendet sie sich wieder an Zinnober und nickt ihm anerkennend zu. Wenigstens einer, der nicht an Magie glaubt. Das gefällt mir.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 18. September 2011, 18:05:07
Tria mustert Scarletts Kette eingehend und streckt fast unmerklich die Hand nach ihr aus, lässt sie jedoch gleich wieder sinken. "Diese Kette ist - interresant", sagt sie schließlich. "Ist etwas darin eingeschlossen?". Jetzt muss sie lächeln. "Mir kannst du es doch erzählen, oder? Ich klau sie dir schon nicht. Außerdem bin ich nicht derjenige hier, der etwas vom klauen versteht... Außerdem brauche ich sie nicht - ich habe meine eigenen Methoden" Bie diesen Worten lösen sich ihre Augen endlich von den Rubinen und blicken Scarlett direkt an.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 18. September 2011, 19:45:00
Scarlett seufzt, schüttelt den Kopf und wendet sich dann Sierra zu. "Tut mir Leid, dass ich gleich so wütend geworden bin. Ich bin heute sowieso schon gereizt, da reicht auch wenig, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Und wie ich hierher gekommen bin? Athanasius", meint sie, als würde das alles erklären. Schließlich richtet sie das Wort an Tria. "'Eingeschlossen' ist das falsche Wort. 'Entstanden' trifft es wohl eher." Ihre Finger verschwinden unter ihren Haaren, bewegen sich und mit einigen geschickten Handgriffen hat Scarlett die Kette abgenommen. Sie betet sie in ihren Schoß und beißt sich auf die Unterlippe. Man sieht an ihrem Gesichtsausdruck, dass sie hin- und hergerissen ist, bevor sie schließlich erneut über die Kette fährt, dieses Mal systematisch, wie ein Ritual. "Darf ich vorstellen: Athanasius dêl Tei'sak", sagt sie, als ein Mann erscheint.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 18. September 2011, 22:02:40
Lächelnd dreht Joy sich zu Scarlett. "Genaugenommen habe ich keine Ahnung, wo wir hier überhaupt sind. In der Welt unserer Autorin? Ich glaube, die Welt ist ziemlich interessant. Aber wohnen würde ich nicht wollen dort - dann würde mich meine Autorin noch mehr nerven." Sie verdreht die Augen.

Dann wendet sie sich zu Zinnober. "Vermutlich gibt es überall solche Städte. Ich sollte mich wohl nicht beschweren, immerhin habe ich jetzt ein schönes Zuhause." Verwirrt beobachtet sie Sierra und Zinnober bei ihrem kurzen Wortwechsel.
"Ich hoffe es. Will ist stark, aber es ist ziemlich schwer für mich, ohne ihn zu leben." Sie lächelt. "Ich habe jetzt neue Freunde, aber den besten Freund kann man wohl nicht so einfach ersetzen." Dann schaudert sie. "Hoffentlich ist er nicht so blöd und schließt sich einer Bande an! Die würden jemanden wie ihn fertigmachen. Meistens beuten sie die Neulinge jahrelang aus, bevor man Aufstiegschancen hat."

Zögernd sieht Joy Grania an. Dann lacht sie bitter auf. "Das weiß ich ziemlich gut. Keine Ahnung, was Will im Moment tut. Sie zuckt die Achseln und sieht zur Seite. "Ihm wird schon nichts passieren." Sie schweigt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 22. September 2011, 17:14:44
Tria zuckt erschreckt zurück und ihre linke Hand fährt unter ihr Hemd. Einen Moment kann man einen Blick auf einen Dolchgriff erhaschen. Als der Mann sich jedoch nur neugierig umschaut, entspannt sie mühsam ihre Finger und es spiegelt sich nur noch Erstaunen in ihren Zügen. "Hallo," sagt sie schließlich und zieht so die Aufmerksamkeit des Mannes auf sich. "Es tut mir leid, ich war nur einen Moment... erstaunt." schließt sie schließlich und schafft es kaum, den Blick von den Augen des Mannes zu lösen, die unter dem schwarzen Haar rötlich im Halbdunkeln der Kneipe glühen. Sie will noch mehr Fragen stellen, doch die Magie, die von dem Mann ausgeht ist so stark, dass sie sich wieder auf ihren Hocker sinken lässt - die Hand immer noch am Griff des Messers.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 22. September 2011, 18:07:03
Athanasius mustert das Mädchen amüsiert, dann sagt er: "Solange du mir keinen Grund gibst, werde ich dir auch nichts tun. Obwohl dieser Zahnstocher", er deutet auf den Dolchgriff in ihrem Gewandt, in dem Wissen, dass sie das jetzt getroffen hatte, "mir nie und nimmer schaden könnte. Solche Dinger funktionieren bei Wesen aus Fleisch und Blut. Ich bestehe weder aus dem einen noch dem anderen. Aber wie kommt es, dass so ein kleines Mädchen wie du schon so früh mit Dolchen herumläuft?" Seine roten Augen leuchten interessiert auf, aber anstatt weiter darauf einzugehen, setzt er sich mit eleganten Schritten auf den Platz neben Scarlett und wechselt ein paar Worte mit ihr in einer Sprache, die niemand im Raum verstehen kann.
Bei Tria's fragendem Blick muss Scarlett schließlich lachen.
"Er hat nur gesagt, dass er dich mögen könnte. Was bei ihm sehr selten ist."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 22. September 2011, 18:36:27
Zinnober runzelt bei Joy's Worten die Stirn. Klar, das ist in jeder Bande so, aber wenn die ersten Jahre erst mal überstanden sind, lebt es sich eigentlich ganz gut.  War bei Sierra und mir nicht anders.

Sierra schenkt dem jäh aufgetauchten Mann nur ein begrüßendes Nicken, während sie einen Tequila von Blake entgegennimmt und ihn herunterext. Kaum hat sie das Glas abgestellt, verlangt sie schon nach dem nächsten. Dieses wird ihr jedoch von Zinnober weggenommen.
Nichts da, Mädel. Du hast heute schon mehr als genug getrunken.
Sie will etwas einwenden, aber er schüttelt den Kopf. Sierra, du wirst dir deinen Namen schon noch erarbeiten, und ich schwöre, ich werd' dafür sorgen, dass er nicht Drunken Sierra lautet!

Er steht auf und zieht seinen Mantel wieder an. Dann schaut er augenverdrehend zu Athanasius. Oho, der geheimnisvolle Fremde, der niemanden mag außer das einsame Straßenmädchen! Na, wenn das mal nicht der Anfang einer großen Romanze ist!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 22. September 2011, 18:41:12
Alle schauen jetzt neugierig Athanasius an, doch der mustert Zinnober nur interessiert. "Nein, keine Romanze. Sie würde nie das erhalten, was ich geben kann, selbst wenn man mich dazu zwingen müsste. Was eigentlich auch niemand schafft." Er blinzelt, seine roten Augen verschwinden für einen kurzen Moment und scheinen sein Gesicht in Dunkelheit zu hüllen. "Wenn du Fragen hast, brauchst du sie nur zu stellen und dich nicht wie ein Clown aufzuführen."
Bei seinen Worten vergräbt Scarlett das Gesicht in den Händen und weicht schon einmal vorsorglich ein paar Schritte zurück. Dann wartet sie gespannt auf die Reaktion des anderen, während sie leise Sierra zuflüstert: "Ein Tipp: Mach ihn bloß nicht wütend, wenn dir dein Leben lieb ist. Mit einem Feuergeist ist ohnehin nicht zu spaßen, aber er ist... besonders!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 22. September 2011, 18:52:16
Sierra reagiert ganz ähnlich wie Scarlett, nur dass sie den linken Arm über ihre Augen legt und mit der rechten Hand nach ihrer Maschinenpistole greift. Ich fürchte fast, das wird Zinnober nicht sonderlich beeindrucken. Damit nimmt sie den Arm vom Gesicht, zieht die Pistole und richtet sie auf ihren Begleiter, der sich mit finsterer Miene vor Athanasius aufgebaut hat und sich mit diesem ein Blickduell liefert. Zinnober, du lässt ihn in Ruhe. Setz' dich hin. Sofort. Oder ich schwöre, ich puste dir dein verdammtes Erbsenhirn weg!

Zinnober reagiert nicht, stattdessen wandert seine Hand ganz langsam zu seiner eigenen Pistole.

ZINNOBER! , fährt Sierra ihn an, den Finger am Abzug.

Unendlich langsam lässt Zinnober sich wieder auf seinem Stuhl sinken, wobei er ihr einen Blick zuwirft, als wolle er sie jeden Moment anfallen. Dann widmet er seiner Aufmerksamkeit seinen Fingernägeln, die er mit einem Klappmesser säuberte. Dabei wirft er jedoch immer wieder finstere Blicke zu Athanasius.


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 22. September 2011, 19:32:05
Grania zieht eine Augenbraue kritisch nach oben. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie wenig gute Manieren doch noch gelten. Wie wäre es mit einer freundlichen Begrüßung der Anwesenden, Feuergeist? Sie betont das letzte Wort, so dass es unüberhörber zynisch klingt. Dass man es nicht schafft, sich in Ruhe zu unterhalten! Das ist ja fast schlimmer als mit meiner Autorin, wirklich! Sie schüttelt missbilligend den Kopf und winkt in Richtung Joy. Du klingst, als hättest du Will aufgegeben. Wieso tust du das, wenn du doch davon ausgehst, dass er lebt? Und irgendwo in deinem Herzen tust du genau das, mach mir da nichts vor.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 22. September 2011, 19:36:56
Sichtlich entspannt lässt Tria sich auf dem Hocker zurücksinken und löst ihre verkrampften Finger vom Messergriff. Das Geplänkel zwischen Sierra und Anathasius beobachtet sie amüsiert, doch eines irritiert sie dabei. "Wieso hast du Angst vor diesem Blechding?", fragt sie Zinnober verwirrt. "Was soll sie schon machen, außer es nach dir zu werfen?" Mit einem Kopfschütteln wendet sie sich wieder Anathasius zu. "Tut mir wirklich leid, das mit dem... Zahnstocher" sagt sie mir einem Grinsen. "Aber ich denke, du bist es gewöhnt, das es die Menschen erschreckt, wenn du aus deiner Kette kommst. Feuergeist... Was bedeutet das?" Bei ihren letzten Worten blitzt echtes Interesse in ihren Augen auf, und kaum zu sehen ,eine leise Sehnsucht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 22. September 2011, 21:11:24
Als der Fremde auftaucht, zuckt Joy zusammen. Sie fährt herum, eine Hand greift in ihren Beutel, während sie einem Paar roten Augen entgegensieht. Langsam mustert sie ihn und zieht die Augenbrauen nach oben. "Hallo Athanasius." Sie deutet ein Lächeln an. "Ich bin Joy."
Dann dreht sie sich, immer noch mit schneller schlagendem Herzen vor Schreck, zu Zinnober und atmet tief durch. "Ja, aber einige Jahre bedeuten in Ramunstad eine Ewigkeit. Ich mache mir einfach Sorgen ... Ich wüsste nicht, was ich tun würde, wenn ihm was passiert." Dann sieht sie ihn fragend an. "Soll das heißen, dass ihr beide auch mal Diebe gewesen seid?"
"Naja, aufgegeben ..." Sie zögert und schüttelt dann den Kopf. "Vermutlich habe ich das tatsächlich. Aber ich kann ihn sowieso nicht wieder sehen. Mein Volk und die Menschen sind ... sozusagen verfeindet. Also ist es das Beste, wenn ich ihn aufgebe. Ach, ich weiß auch nicht." Joy seufzt.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 23. September 2011, 19:55:45
Athanasius lässt Zinnober nicht aus den Augen, als er sagt: "Mit diesem Metallding könntest du mir sowieso nichts anhaben." Seine Augen scheinen zu flackern, wie brennendes Feuer, als er das sagt.
Dann sagt er zu Grania:
"Natürlich, natürlich. Wo bleiben nur meine Manieren? Ich komme nicht sehr oft unter die Menschen, müsst ihr wissen" - er legt die gleiche Betonung auf das Wort "Menschen" wie sie auf "Feuergeist" - "Aber wie Scarlett schon sagte: Mein Name ist Athanasius dêl Tei'sak, Feuergeist der Elèndura und Beschützer der siebzehn Städte es Mondes. Und ihr seid...?" Fragend und doch provozierend hebt er eine Augenbraue. Bevor er allerdings noch etwas sagen kann, legt Scarlett ihm eine Hand auf den Arm. "Nicht", sagt sie eindringlich. Athanasius sieht sie an und klappt dann schließlich gehorsam den Mund zu.

An Tria gewandt sagt er: "Feuergeist bedeutet genau das, was es heißt." Bei ihrem verwirrten Gesichtsausdruck lacht er auf, und mit einem weiteren schelmischen Blick zu Zinnober ergänzt er: "Wenn man mich nur genug reizt, könnte die gesamte Kneipe in die Luft gehen. Oder wenn ich einfach nur Lust dazu habe. Das liegt allerdings oft eng beieinander... Aber, nun ja, ich würde niemals Unschuldige töten. Also entspann dich wieder, oder das Holz trägt bald Spuren deiner Fingernägel." Verlegen nimmt Tria die Hände von den Rändern des Schemels.

Athanasius fährt fort, die Anwesenden zu begrüßen. Als er den schreckhaften Ausdruck in Joy's Gesicht sieht, deutet er eine kleine Verbeugung an. "Tut mir Leid, wenn ich dich erschreckt habe - ich darf doch du sagen, oder? Keine Angst, ich werde dir nichts tun, auch wenn ich nicht danach aussehe, ich weiß."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 23. September 2011, 20:05:44
Sierra schlägt ein Bein über das andere und lehnt sich zurück. Ihre Finger spielen immer noch mit der Pistole. Oh, werfen würde wohl auch wehtun, aber ich hätte wohl eher das hier gemacht. Sie gibt einen Warnschuss in die Luft ab. Ein Großteil der Anwesenden wendet sich ihr erschrocken zu. Sie nimmt das mit einem leichten Lächeln zur Kenntnis, dann deutet sie auf das Loch in der Decke. Das ist viel unangenehmer, als ein Stück Metall an den Kopf zu bekommen, glaub' mir.

Düster betrachtet Zinnober den angerichteten Schaden, dann geht er auf Joys Frage ein. Waren? Wohl eher sind. Wir sind Outraiders. Banditen. Halsabschneider. Nenn' uns, wie du willst - auf jeden Fall sind wir von der übelsten Sorte. Ganz kurz nur blickt er zu Athanasius. Seine darauffolgenden Worte sind dennoch an den Feuergeist gewandt. Um dich ging's mir auch gar nicht.

Sierra beugt sich zu Scarlett herüber. Übrigens, nimm' Zinnobers Gefasel nicht zu ernst. Auch wenn er so tut, als wär' er ein ganz harter - er ist's nicht. Er würd' niemals jemanden ohne Grund angreifen. Und er ist nicht dumm. Er weiß, dass er gegen Athanasius keine Chance hätte. Sie wendet sich an Athanasius. Entschuldige meinen Begleiter, er hat schon wieder zu viel Alkohol intus.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 24. September 2011, 13:58:10
Grania nimmt die Worte des Feuergeistes lächelnd zur Kenntnis. Mein Name ist einfach nur Grania, nichts weiter. Ich brauche keinen Titel mehr. Ein Hauch von Düsternis zieht über ihr Gesicht. So, hier will also niemand Unschuldige töten oder ohne Grund angreifen? Sie nickt vielsaged zu Zinnober und Athanasius. Wie schön, dass wir immer selbst bestimmen, wer in unseren Augen unschuldig ist und wer uns einen Grund gibt, nicht wahr?

Sie wendet sich an Sierra.Dann haltet ihn vom Trinken ab. Es hilft niemandem, wenn Ihr Euch einfach nur für Euren Begleiter entschuldigt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 24. September 2011, 14:48:36
Athanasius lacht auf, als er Grania's letzten Satz hört. "Endlich mal jemand, der wenigstens etwas Hirn im Kopf hat. Das soll jetzt keine Beleidigung werden", sagt er den anderen zugewandt.

Scarlett unterdessen betrachtet kritisch das Loch in der Decke, das Sierra hineingeschossen hat. Sie malt irgendwelche Zeichen in die Luft, dann ist das Loch wieder zu. "So ein Teil brauche ich ganz dringend auch. Vielleicht kann Carnal es ja erfinden...?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 24. September 2011, 17:52:45
Mittlerweile hat sich Joys Herz langsam wieder beruhigt. Immer noch leicht nervös sieht sie Athanasius an. Dann murmelt sie leise vor sich hin. "Was ist nur mit mir los? Früher war ich doch auch nicht so schreckhaft." Sie zwingt sich, entgültig zu beruhigen und antwortet laut: "Schon in Ordnung." Sie lächelt. "Klar darfst du du sagen." Dann zögert sie einen Augenblick. "Du siehst einfach nur ein bisschen ... gefährlich aus. Aber wenn du sagst, du tust niemandem was, glaube ich dir."

Bei dem Schuss zuckt Joy wieder zusammen. Sie grummelt leise vor sich hin, bevor sie auf Zinnober eingeht. "Ich habe kein Problem mit Dieben. Schließlich habe ich auch lange genug gestohlen." Sie zuckt die Achseln. "Ich würde immer lieber stehlen, als zu sterben. Wer nicht?" Gedankenverloren streicht sie mit einem Finger über die Bar.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 25. September 2011, 20:34:00
Grania nickt bei Scarletts Worten zustimmend. Ich habe zwar keine Ahnung, wer Carnal ist. Aber so ein Teil wäre in manchen Situationen durchaus brauchbar. Ich stelle mir vor, wie diese idiotischen Soldaten schauen würden, wenn ich in die Decke schießen würde. Sie lacht hell auf. Noch etwas, das ich meiner Autorin aufschwatzen muss. Aber wahrscheinlich behauptet sie wieder, dass es den Kampf unfair machen würde. So ein Unsinn, wirklich!

Sie kichert leise.Danke, Athanasius. Ihr schafft es gerade, Euch die Hälfte der Leute hier zum Feind zu machen, hm?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 26. September 2011, 17:17:50
Scarlett schaut Grania an, bevor sie wieder mit dem süßlichen Lächeln sagt: "Oh, man kann damit sicher nicht nur die Decke durchlöchern. Rüstungen, zum Beispiel. Und ich finde, es macht den Kampf eher interessanter..." Sie seufzt auf und mustert kurz die Pistole an Sierra's Gürtel. "Ich werde ihn einfach danach fragen müssen."

Athanasius währenddessen lacht auf bei ihren Worten. "Gern geschehen, Grania. Und wenn ich mir die Hälfte der Leute hier zum Feind mache, tut es mir Leid. Aber das muss jeder selbst entscheiden. Schließlich bin ich nicht dafür verantwortlich, wenn sie etwas falsch verstehen... was bei euch Menschen ja nur allzu oft passiert."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 26. September 2011, 19:52:51
Liran betritt den Raum. Schwarze Haare fallen ihm bis auf die Schultern, braune Augen betasten die Umgebung. Nach dem er die Anderen aus seiner Geschichte von diesem Ort hat reden hören war auch er neugierig geworden. Seine schmutzigen Finger legten sich auf den Tresen. Er überlegt, ob er sich bemerkbar machen sollte, doch er beschliest lieber zu Schweigen und zu Beobachten, so wie er es immer tut. Es war nicht so, das Liran nicht gerne redete, doch es hatte bisher kaum jemanden gegeben der sich für das interessierte, was Liran zu sagen hatte. Sie schüttelten den Kopf und lachten wenn er sich mit leiser Stimme in eine Diskusion einmischte und vergaßen ihn noch bevor er beschämt den Blick senkte. Er war ein Niemand, ein Gesicht in der Masse, nur Einer von Tausenden unter der halb verhungerten, täglich schuftenden Bevölkerung Asalias. Seine Finger malen unsichtbare Kreise auf dem Tresen. "Bald ist es so weit." flüstert er, sich sich nur halb darüber bewusst das er es ausspricht. Liran sieht sich um. Vieleicht würde er hier eine Waffe bekommen?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 26. September 2011, 20:33:13
Joy schreckt von dem Geräusch einer zufallenden Tür auf. Sie bemerkt einen Neuankömmling, der eher zurückhaltend wirkt. Schweigend setzt er sich an die Bar und begann, mit seinem Finger über die Theke zu streichen. Er flüsterte vor sich hin. Da sie sich langweilte, sah sie den Neuling an.
"Hallo. Ich bin Joy. Und was hat dich hierhergetrieben?" Sie lächelte zuvorkommend.
Dann wandte sie sich an Blake und bestellte einen Drink. Joy stürzte ihn mit einigen Schlucken herunter und sah abwartend zu dem Neuen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 26. September 2011, 21:41:21
Liran blickt auf als er angesprochen wird. "Ich... ich sehe mich nur um." Er mustert das Mädchen neugierig, er kam selten so nahe an eines heran. Sie sieht so anders aus wie die Frauen die er kennt. Als ihm klar wird, dass er sie anstarrt sieht er hektisch weg. "Mein Name ist Liran." Erst jetzt fällt ihm auf das sie ihn versteht, und er sie, obwohl sie doch unmöglich Asali sprechen kann. Dieser Ort muss magisch sein. Er schaut sie wider direkt an. "Ich habe gehört, dass man sich hier eine Auszeit nehmen kann. Es gibt ein paar Dinge die ich mit mit klären muss, ohne das sie mir dazwischen redet."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 26. September 2011, 21:43:16
Jemand, der die Regeln der Höflichkeit wenigstens im Ansatz beherrscht. Willkommen, Liran. Ich nenne mich Grania.  Grania seufzt theatralisch und mustert den Neuankömmling von oben bis unten. Auf der Flucht vor Eurem Autor? Hier ist es auch nicht gerade besser. Wir haben Feuergeister, seltsame Waffen und irgendwelche fliegenden Schiffe im Angebot, aber keine Ruhe. Was wollt Ihr denn unbedingt klären?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 26. September 2011, 21:53:41
"So? Du siehst dich nur um? Das tun wir wohl alle." Joy grinst. Sie bemerkt den neugierigen Blick des Neuankömmlings und dann, wie er plötzlich wegsieht. Einen Moment wundert sie sich. "Hallo, Liran." Bei den Worten des Anderen nickt sie. "Du meinst deine Autorin? Ich glaube, wegen denen haben wir alle hergefunden. Sie können hier nicht rein und wir können uns ein wenig vor ihren unermüdlichen Fragen ausruhen." Sie lächelt. "Ich kenne dein Problem ziemlich gut. Meine lässt mich nie, wirklich nie in Ruhe. Joy dies, Joy das."Der Gedanke lässt sie seufzen. Nach Granias Worten muss sie wieder lächeln. "Alles ist besser als meine Autorin. Man wird hier nach Dingen gefragt, die wehtun ... können. Das ist eben die Ehrlichkeit, mit der man sich hier begegnet." Zur Seite sehend zuckt sie die Achseln.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 26. September 2011, 22:23:35
Er lächelt Grania an. "Hier ist es zumindest ruhiger als bei uns. Ständig Lärm und Staub." Er hört Grania eine weile zu und ist sich nicht sicher wie er ihre Frage beantworten soll. "Ich versuche zu verstehen wer ich bin." fährt er an beide Frauen gerichtet fort. "Und mir über das was ich tun werde klar werden." Er sah kurz zu Boden bevor er sich wider ganz an Joy wandte."Ehrlichkeit? Welchen Sinn hat Ehrlichkeit, wenn sie verletzt? Dieses gesamte Leben ist eine Lüge, warum sollten Menschen ehrlich zueinander sein?" Er beißt sich auf die Unterlippe und sieht weg. Hätte er doch bloß den Mund gehalten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 27. September 2011, 11:38:56
Bei Lirans Worten zieht Joy unbewusst die Augenbrauen nach oben. "Wer du bist? Verstehst du das als eine philosophische Frage?" Sie sieht nachdenklich aus, kurz blitzt Verbitterung in ihren Augen auf. "Das ist eine ziemlich negative Sichtweise, auch wenn ich dich verstehe. Nur hilft es nicht, sich selbst in Lügen zu verstecken, die Ehrlichkeit holt dich sowieso ein. Und wenn man einmal den Schmerz überstanden hat, kann er dich jedenfalls nicht mehr hinterrücks in Träumen einholen und dir immer weiter zusetzen. Glaub mir." Leicht traurig sieht sie an eine Stelle an der Wand, dann schüttelt sie leicht den Kopf und kneift sich in den Arm, um sich in die Gegenwart zurückzuholen. Entschlossen sieht Joy zu Liran.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 27. September 2011, 13:23:15
Auch Tria horcht auf, als sie Liran über Wahrheit sprechen hört. "Man muss zu niemandem ehrlich sein", sagt sie, ohne jedoch den Neuankömmling wirklich anzusehen. "Außer zu sich selbst".
Dann wendet sie sich wieder Anathasius zu und grinst ihn an. "Endlich mal jemand, der sich traut zu sagen, was er denkt. Vielleicht ein bisschen verletzend..." sie zieht spöttisch eine Augenbraue hoch.
" aber durchaus erfrischend". sie nimmt noch einen Schluck Wasser, bevor sie ihren Blick auf das Blechdings an Zinnobers Gürtel richtet. "Ich finde es schade, dass es soetwas bei uns nicht gibt..." sagt sie und ihr Blick wandert unruhig durch den Raum. "So könnten sich diejenigen wehren, die ansonsten nicht dazu in der Lage sind." Nachdenklich nimmte sie noch einen Schluck und stellt das leere Glas zurück auf den Tresen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 27. September 2011, 15:20:11
Ich bin immer ehrlich. Meistens jedenfalls. Grania grinst übermütig. Meine Autorin hasst mich dafür, glaube ich. Ich habe die dumme Angewohnheit, Menschen genau das zu sagen, was ich über sie denke, auch wenn es anders vielleicht  besser wäre. Nun, ich habe gelernt, ab und an zu schweigen, aber es hilft nichts. Ich kann meinen Mund nicht halten. Sie nickt Liran zustimmend zu. Du versuchst also, zu verstehen, wer du bist? Wie meinst du das denn? Wieso weißt du nicht, wer du bist? Du musst doch Eltern haben, oder meinetwegen Zieheltern. Du hast einen Namen, du hast eine Herkunft und du hast dein bisheriges Leben. Genügt das nicht?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 27. September 2011, 17:36:59
Scarlett fährt Athanasius dazwischen, als er etwas sagen will. "Hallo, Liran!" Hastig presst sie Athanasius eine Hand auf den Mund, damit er nichts sagen kann. Er brabbelt irgendwas, aber sie nimmt die Hand trotzdem nicht runter. "Du kannst nicht ersticken, und wenn du so weitermachst, hast du bald drei Leute auf einmal gegen dich, also halt jetzt mal den Mund!" Sie atmet tief durch und wendet sich an Liran. "Ich bin Scarlett. Und der da" - sie deutet mit dem Daumen auf Athanasius - "ist der Feuergeist, den Grania erwähnt hat. Athanasius, wie er sich selbst nennt."

"Der Unsterbliche", nuschelt dieser hinter ihrer Hand hervor. Scarlett zieht sie endlich weg, Athanasius holt tief Luft und wendet sich dann ebenfalls an Liran. "Auf der Suche nach dir selbst? Interessant." Bei Tria's Worten verbeugt er sich neckisch vor ihr. "Zu gütig", er grinst breit. "Aber wie Grania ja schon sagte: das ist nun mal so. Ich sage einfach das, was ich denke. Und Ehrlichkeit ist nie verkehrt." Er mustert Liran, zwinkert ihm schließlich zu, lehnt sich zurück und schnappt Scarlett's volles Glas, um sich einen Schluck daraus zu genehmigen. Augenverdrehend lässt sie es zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 27. September 2011, 18:44:20
"Philosophisch, dass klingt gut." Liran schmunzelt. "Aber ja, so kann man es nennen. Ich suche nach dem was mich ausmacht und nach dem was ich mir nicht ein zu gestehen wage." Lirans Stirn zieht sich leicht zusammen, während er Joy zuhört. "Ich bin mit dem verstecken immer gut zurecht gekommen. Es gibt Dinge die man nicht mit anderen teilen kann." Joys Stimmungsumschwung macht ihn betreten, er würde sie gerne aufheitern, doch er weiß nicht wie. Bei Trias Einwurf dreht er sich zu ihr um und stimmt ihr wortlos zu und Granias Fragen bringen ihn zum Lächeln. "Irgendwo habe ich bestimmt Eltern." gibt er in einem bitteren Ton zurück. "Doch was ich bisher hatte war kein Leben. Seit 14 Jahren, mehr als die Hälfte von dem was du Leben nennst, arbeite ich beim Bau. Die Bürger Asalias hungern und der Stadthalter hat nichts besseres zu tun als eine Bibliothek zu bauen, obwohl kaum jemand ihre Sprache verstehen, geschweige denn lesen kann." Er atmet tief ein, will nicht daran denken, konzentriert sich lieber auf Scarlett und Athanasius. "Ein- Geist?" Lirans Stimme wird auf Anhieb unsicher. Er sieht starr zu Scarlett. Mann durfte Geistern nicht in die Augen sehen, niemals. Geister konnten deine Gedanken manipulieren, dich in ihren Bann ziehen. Nein, man durfte ihnen niemals in die Augen sehen. Als der Geist ihn anspricht zuckt er kurz zusammen, schielt zu ihm herüber. "Ein ehrlicher Geist?" Irgendwie passte das nicht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 27. September 2011, 18:56:29
Scarlett lächelt dem Mann aufmunternd zu. Sie sieht das Misstrauen in seinen Blick. "Er ist nicht gefährlich. Eigentlich ist er recht harmlos, wenn man ihn nur etwas näher kennen lernt." Athanasius schnappt hörbar nach Luft, als hätte Scarlett ihm gerade die größte Beleidung an den Kopf geworfen, die es gibt. Sie quittiert das nur mit einem Lächeln. "Karma, mein Lieber. Du schuldest mir noch was, schon vergessen?"

Nein, das konnte Athanasius nicht vergessen. Sie hatte ihn davor bewahrt, eine ganze Stadt zu zerstören. Das konnte er ihr niemals vergessen. Und sie wusste das. Er schüttelt schnell den Kopf, um diese Gedanken loszuwerden, dann wendet er sich an Liran. "Ich bin kein gewöhnlicher Geist. Ich bin euch Menschen sogar ähnlicher, als ihr denkt. Aber die meisten glauben es nicht. Sie reagieren einfach so, wie sie es gewohnt sind. Voller Angst vor Zerstörung und Tod." Wieder schüttelt er den Kopf, niedergeschlagen von Traurigkeit. "Aber was solls. Sie haben es vor zweihundert Jahren, als ich entstand, nicht verstanden, sie verstehen es jetzt nicht, und ich weiß, dass sie es niemals verstehen werden... Aber gerade weil ich euch so ähnlich bin, bin ich auch so ehrlich. Nur wenn ich es erklären müsste, wüsste ich leider nicht, wie." Wieder angelt er nach Scarlett's Glas, aber sie zieht es ihm weg. "Bestell dir was eigenes. Auch wenn Alkohol bei dir keine Wirkung zeigt."

Schnaubend wendet er sich Blake zu. "Gib mir bitte irgendetwas, egal was. Solange es nur kein Wasser ist."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 28. September 2011, 11:48:01
Grania merkt, dass Liran ihr ausweichen will. Darum wendet sie sich erst mal ihrem Fruchtsaft zu und beobachtet die Anwesenden, vor allem den Wortwechsel zwischen Scarlett und dem Feuergeist. Ehrlichkeit ist etwas erfrischendes, Athanasius. Und Liran, was das angeht - Ihr hattet bisher ein Leben. Es macht Euch aus, ob Ihr wollt oder nicht. Anscheinend habt Ihr jetzt die Wahl getroffen, es zu ändern, sehe ich das richtig?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 28. September 2011, 13:50:50
Überrascht sieht Liran zu Athanasius. "Dann sind Geister in eurer Welt nicht... Böse? Ich möchte Euch nicht angreifen, aber- Geister sind Dämonen!" Die Rakai, die Wüstengeister die Liran kannte, waren Seelenfänger, Illusionen der Menschlichkeit, die dich ins Unheil lockten wenn du auch nur für eine Sekunde an ihre süßen Versprechen glaubtest. 
Lirans Finger klopfen unruhig auf der Theke. Granias Fragen wurden ihm langsam unangenehm.
"Ja, ich werde mein Leben ändern. Und das aller anderen auch. Kann ich etwas zu trinken bekommen?" fügte er in Richtung Tresen hinzu. Seine Kehle war furchtbar trocken. "Wasser, falls ihr noch welches habt? Da wo ich her komme gibt es so gut wie kein Wasser mehr."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 28. September 2011, 21:50:57
Erstaunt starrt Tria Liran an. "Kein Wasser? Wie soll denn eine Welt ohne Wasser leben?" Irritiert schüttelt sie den Kopf und bestellt noch ein weiteres Glas. "Obwohl Wasser natürlich für einige Menschen immer etwas kostbares bleibt - Durst vergisst man nicht. Und Geister, nun ich würde nicht sagen, dass ich viel über Geister weiß - ich bin noch nie auf welche gestoßen. Außer auf dich natürlich", fügt sie mit einem entschuldigendem Blick in Anathasius Richtung hinzu. "Aber ich würde nicht sagen, dass sie unbedingt böse sein müssen. Ich weiß nur, dass egentlich nichts unbedingt böse oder gut ist. Es gibt beides und meistens auch jede einzelne Schattierung dazwischen..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 29. September 2011, 21:15:30
Nachdem sie lange nachdenklich in die Ferne gestarrt hat, schüttelt Joy sich kurz und bestellt einen weiteren Drink. Sie kippt diesen herunter und wendet sich zu Liran. "Das Beste, was man da machen kann, ist ehrlich zu sich sein. Und zu anderen, dann kann man auch leichter etwas zugeben, das man vor sich selbst versteckt." Sie lächelt aufmunternd. "Ich kann nur für mich sprechen, aber wenn ich Dinge vor mir selbst geheim halte ... läuft das nicht gut. Albträume." Dann nickt sie. "Gut, man sollte nicht allen alles erzählen. Das ist wahr." Gedankenverloren dreht sie das leere Glas in ihren Händen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 03. Oktober 2011, 09:50:45
Amüsiert beobachtet Athanasius die Debatte um Geister. Bei Tria's Worten von Gut und Böse horcht er auf. "Ich hätte nicht gedacht, dass jemand dieser Ansicht sein könnte. Liebt ihr Menschen das nicht gerade so? Dinge in Gut und Böse einteilen?" Er schüttelt nachdenklich den Kopf. "Jedes Wesen ist böse, und gleichzeitig ist jedes Wesen gut. Es ist seine freie Entscheidung, mit welcher Begründung es seine Taten rechtfertigt - oder aus welchem Grund sie sie überhaupt begeht."

Dann dreht er sich zu Liran um. "Klingt das verrückt, wenn ich dich frage, ob Durst etwas Schlimmes ist? Tut mir wirklich Leid, aber ich hatte dieses Gefühl noch nie. Und was die Geister angeht... Ich bin nicht böse, aber mir zu vertrauen, ist keine gute Entscheidung. Vertrau mir." Er grinst. "Aber ich denke, du verwechselt da etwas. Geister sind keine Dämonen. Dämonen sind etwas völlig anderes. Geister sind neutral. Dämonen nun einmal nicht. Ich kann sie nicht als böse bezeichnen, aber sie sind gewiss nicht neutral. Zumindest ist das in meiner Welt so."
"Unserer", korrigiert Scarlett ihn mit sichtlichem Vergnügen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 03. Oktober 2011, 11:36:36
Tria hört Anathasius nachdenklich zu. "Ich bin der gleichen Meinung. Obwohl ich zugeben muss, dass es immer Ausnahmen gibt. Es gibt Menschen, an denen kann nichts gutes sein. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen..." nachdenklich mustert sie Anathasius. " Wie alt bist du eigentlich? ", fragt sie und betrachtet seine roten Augen. " Und ja , dass kan ich dir auch beantworten - Durst kann sehr schlimm sein. Verdursten ist eine hässliche Art zu sterben."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 03. Oktober 2011, 12:26:01
Wassermangel ist bei uns auch ein Problem. Zinnober erhebt sich von seinem Platz und zieht dabei Sierra mit sich. Und Zeitmangel auch. Wir gehen.

Sierra nickt in die Runde. Es war schön, euch kennengelernt zu haben, und ich wäre gern länger geblieben, aber er hat Recht. Wir müssen los. Derek und die anderen warten sicher schon auf uns.

Mit einem letzten Blick über die versammelten Gäste öffnet Zinnober die Tür. Dann verschwinden die beiden Banditen nach draußen. Das Geräusch von startenden Motoren ist zu hören.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 03. Oktober 2011, 18:27:36
Joy hebt den Kopf und winkt Sierra und Zinnober zum Abschied. Dass sie gehen, erinnert sie daran, eigentlich auch aufbrechen zu müssen. Langsam erhebt sie sich und sieht die Anwesenden an. "Ich muss auch gehen. Eigentlich war ich schon zu lange hier, nachher kommt meine Autorin noch auf die Idee, hier sonst wen reinzuschicken, um mich mit ihm zu konfrontieren." Sie schüttelt sich. "Wie auch immer, es war nett. Vielleicht komme ich mal wieder." Dann verschwindet Joy durch den Ausgang.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 05. Oktober 2011, 14:00:28
Scarlett und Athanasius drehen sich gleichermaßen zu Joy, Sierra und Zinnober um, als sie die Bar verlassen. Scarlett winkt, Athanasius hebt nur eine Augenbraue. "Gerade jetzt, wo es anfing, lustig zu werden."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 05. Oktober 2011, 16:05:40
Wer sagt denn bitteschön, dass es jetzt langweilig wird? Auf der Türschwelle steht eine Frau mit sonnengebleichtem blonden Haar. Sie strahlt Athanasius an und nimmt den noch warmen Platz von Sierra ein. Gestatten, Alexis. Ihr seid ja echt schon von draußen zu hören. Hey, Barkeeper, könnte ich ein Bier haben? Danke!

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 05. Oktober 2011, 16:39:02
Ist das ein Kommen und Gehen gerade! Grania streicht sich nervös die Haare aus der Stirn und blickt sich hektisch um. Ich hasse so etwas, wirklich. Meine Autorin behauptet zwar, dass ich hier sicher sei, aber das behauptet sie ständig. Und dann passiert trotzdem wieder etwas, das sie angeblich gar nicht vorhergesehen hat, und das natürlich meine Pläne durcheinander wirft. Gibt es dagegen irgendein Mittel?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 05. Oktober 2011, 17:07:49
Alexis grinst sie frech an. Außer, deine Autorin umzulegen und dich dadurch selbst zu vernichten? Nein, ich fürchte nicht. Sie nippt an ihrem Bier. Falls es dich beruhigt: Meine ist auch nicht besser. Dauernd kommandiert sie mich rum, hetzt mir Feinde auf den Hals und bringt mich in Lebensgefahr. Und du willst gar nicht wissen, was für Verbündete sie mir gegeben hat!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 05. Oktober 2011, 17:31:23
Von Verbündeten kann keine Spur sein! Wie sind Euere Verbündeten denn so, Alexis? Sie lächelt leicht. Ich habe wohl vergessen, mich Euch vorzustellen, entschuldigt. Ich bin Grania, Piratin, Aufständische und angeblich die einzige Hoffnung für mein Land. Absoluter Unsinn, wenn Ihr mich fragt, aber jeder erzählt es mir so.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 05. Oktober 2011, 17:49:44
Das philosophieren über gut und böse bringt ihn beinahe zu einem bitteren Lachen, doch er hat sich unter Kontrolle. Nur sein Mundwinkel zuckt, kaum einen Augenschlag lang, als er zu sprechen beginnt. "Es gibt weder gut noch Böse, es gibt lediglich das Chaos und die Wege auf denen die Menschen zu überleben versuchen. Wer kann schon darüber entscheiden was Recht und was Unrecht ist?" Es wird Gerechtigkeit sein wenn seine Tat gelingt, dass war ihm jetzt klar, und trotzdem zerrte etwas an ihm, zog sich in ihm zusammen, denn er wusste das kein Gesetz ihm darin zustimmen würde.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 05. Oktober 2011, 21:40:54
[OT] So schnell werdet ihr mich nicht los - oder meine Charas!  :D [/OT]
Ein junger Mann mit dunkelblonden Haaren betritt den Raum. Seine Augen glimmen im Halbdunkel in einem unheimlichen Violett. Er trägt halbhohe, verzierte Stiefel und aufwändig gestaltete Kleidung. An seiner Hüfte hängt ein silbrig glänzendes Schwert. Abschätzend sieht er die Anwesenden an und setzt sich dann auf einen Stuhl. Selbstbewusst sieht er den Anderen in die Augen. "Guten Tag. Mein Name ist Jiyian."Elegant schlägt er die Beine übereinander und bestellt einen edlen Wein, an dem er immer wieder nippt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 06. Oktober 2011, 12:18:27
Grania betrachtet das Schwert und die aufwändige Kleidung abschätzig und nickt dem Mann knapp zu.Grania, immer noch. Ich sollte mir ein Schild schreiben, damit ich nicht immer wieder von vorne anfangen muss. Lauft Ihr immer so herausgeputzt herum, wenn Ihr Euer Schwert tragt, oder ist das Zufall, Jiyian?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 06. Oktober 2011, 20:57:56
Tria mustert Jiyian eine Weile, bevor sie zur Begrüßung nickt. "Hallo. Ihr scheint ein angenehmes Leben zu führen. Könnt ihr mit dem da" - sie deutet auf das silberne Schwert - " überhaupt etwas anfangen?". Belustigt lässt sie ihren Blick über die prunkvolle Kleidung schweifen, bevor sie sich mit einem Kopfschütteln abwendet und dem zweiten Nauankömmling, Alexis, ein Lächeln zu wirft. "Hallo".
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 06. Oktober 2011, 21:21:17
Jiyian blickt Grania gelangweilt an. "Jede andere Kleidung wäre unter meinem Stand. Was sollen die Leute von mir denken?" Unwillkürlich packt er das Schwert. "Ich trage nie irgendetwas zufällig, wie Ihr es nennt."
Dann bemerkt er einen kritischen Blick von einer anderen Seite und wendet sich ohne ein weiteres Wort oder Lächeln um. "Wie heißt Ihr bitte?" Jiyian atmet einige Male durch und nippt an seinem Wein. "Natürlich kann ich damit etwas anfangen. Ich wurde in einem Krieg geboren und bin damit aufgewachsen. Wofür haltet Ihr mich? Für einen Betrüger?" Abschätzig verzieht er das Gesicht und nimmt einen tiefen Schluck aus dem Weinglas.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 07. Oktober 2011, 08:58:21
Ihr benötigt also Kleidung, um auf Euren Stand hinzuweisen? Dann langweilt uns jetzt bitte nicht mit Euren Titeln und Eurer Herkunft. Der Wert eines Menschen bemisst sich nach seinen Taten, nicht nach seinen Eltern. Grania hebt ihr Glas und prostet ihm zu. Wobei ich geneigt bin, Euch zu glauben, dass Ihr mit diesem Schwert umgehen könnt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 07. Oktober 2011, 16:05:59
Nur, weil man im Krieg geboren wurde, heißt das noch lange nicht, dass man mit einer Waffe umgehen kann. Alexis betrachtet das Schwert kritisch. Aber ehrlich, mit dem Zahnstocher bist du schneller tot, als du bis drei zählen kannst.
Sie wendet sich an Grania. Ah, auch einen Rebellin! Da wirst du mir glatt noch sympathischer. Habt ihr schon was erreicht? Nervös spielt sie mit einer Haarsträhne. Zu meinen Verbündeten... eigentlich habe ich nur einen. Und der ist ungefähr so nützlich wie eine Pistole ohne Kugeln! Klar, er kann kämpfen, aber meist hält er sich raus und lässt mich die Drecksarbeit machen. Total ätzend! Und dann immer seine Geheimniskrämerei.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 07. Oktober 2011, 21:11:16
Jiyian seufzt und murmelt vor sich hin. "Vehrehrteste, Ihr verdreht die Worte, noch bevor sie ausgesprochen sind. Eine Meisterin, wahrlich." Dann zieht er eine Augenbraue hoch. "Ich werde Eurch Eure Beleidung verzeihen, da Ihr unwissend und kurzsichtig seid. Ich benötige die Kleider selbstverständlich nicht, um auf meinen Stand hinzuweisen, wie Ihr es nennt. Doch was würdet Ihr wohl zu einem General sagen, der in Bettlerleinen vor Euch erscheint? Bei uns jedenfalls würde er nicht ernstgenommen. Das kann ich mir nicht leisten." Sanft klopft er gegen sein Glas, bevor er noch einen Schluck Wein trinkt. "Wenigstens etwas. Ihr seid nicht so dumm, wie ich zuerst vermutete."
Kritisch blickt er in die Richtung, aus der ein neuer, abfälliger Kommentar kam. Seine violetten Augen glimmen unheimlich. "Das sagte ich nur, um Euch einen langen Vortrag zu ersparen. Aber wenn Ihr es nicht anders begreift ... Ich bin mit dem Schwert in der Hand aufgewachsen. Mein Vater war Krieger, mein Bruder Lycien kämpfte zu jener Zeit im Krieg gegen den menschlichen Abschaum. Jiyian bleckt die Zähne. "Ich möchte keinen Menschen in diesem Raum beleidigen ,abwehrend hält er beide Hände hoch, "aber in meiner Welt sind Menschen raffgierig und eifersüchtig auf unsereins." Er packt den Schwertgriff und sieht seine Gesprächspartnerin dann verwirrt an. "Wer seid Ihr überhaupt? Stellt man sich nicht vor in Eurer Welt?" Auf die Beleidung geht er nicht ein.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 07. Oktober 2011, 21:21:04
Scarlett mustert Alexis neugierig, Jiyian beinahe belustigt. "Na ja. Mein Name ist Scarlett. Und der da" - sie deutet auf Athanasius - "heißt Athanasius. Ein Geist, und bevor das ganze jetzt schon wieder losgeht: nein, er ist nicht gefährlich. Hübscher Zahnstocher", setzt sie noch mit einem Blick auf Jiyian's Schwert hinzu. "Ist der wirklich so zerbrechlich, wie der aussieht?"

Athanasius inzwischen lacht leise auf, als er Alexis und Jiyian zuhört. "Alexis, ihr habt wirklich recht. Ich kenne viele Leute, die in diesen Krieg hineingeboren wurden - und noch nicht einmal die Hälfte weiß, ein Schwert richtig zu schwingen."

"Ich glaube nicht, dass DU das beurteilen kannst", unterbricht ihn Scarlett, "du steckst doch nur immer in deiner Kette, während ich dich durch die halbe Welt transportiere!"

"Das ist wahr." Athanasius grinst noch breiter und nippt wieder an ihrem Cocktail, den sie sich gerade bestellt hat. "Aber Jiyian: tut mir Leid, dass ich das jetzt sage, aber auf mich wirkt ihr ziemlich eitel."

Scarlett vergräbt das Gesicht in den Händen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 07. Oktober 2011, 21:50:04
Ein ziemlich ungewöhnliches Paar spricht Jiyian an, der unwillkürlich lächeln muss. "Jemand mit ... Manieren. Jedenfalls genug, um sich vorzustellen. Seid gegrüßt, Scarlett und Athanasius." Mittlerweile muss er regelrecht grinsen. Als er sich dessen bewusst wird, versinkt er wieder in eine nichtssagende Miene, die violetten Augen scheinen sich dunkler gefärbt zu haben. "Ich habe keine Angst vor Geistern. Macht Euch da mal keine Sorgen." Dann verfinstern sich seine Augen sichtbar erst in ein schmutziges Lila, kurz darauf in ein helles Rot. "Wieso bei allen Göttern beleidigen sämtliche Anwesenden hier mein Schwert? Es ist selbstverständlich nur für öffentliche Auftritte und dergleichen gedacht, kämpfen kann man damit trotzdem. In der Schlacht trage ich ein Schwert, dass mehr im Hinblick auf praktische Verwendungsmöglichkeiten geschmiedet wurde." Jiyian bestellt neuen Wein und stürzt einige Schlucke herunter. Vorsichtig stellt er das Glas wieder ab. Bei Athanasius' Worten werden seine jetzt knallroten Augen sehr hell. Tief durchatmend schließt er diese einige Sekunden. Als er sie wieder öffnet, sind sie wie zu Beginn violett gefärbt. "Man muss nicht als eitel bezeichnet werden, nur weil man sich um sein Äußeres kümmert. Meint Ihr nicht auch?" fragt er Scarlett.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 08. Oktober 2011, 13:46:22
Alexis leert ihr Glas in einem Zug und wischt sich den Schaum von den Lippen. Ich hatte mich schon mal vorgestellt, aber stimmt, das war, bevor du den Raum betreten hast. Na dann. Sie hält ihm die Hand hin. Ich bin Alexis. Und nein, man kommt in der Regel nicht dazu, sich vorzustellen. Jedenfalls nicht, wenn man am Leben bleiben will. So schlimm kann der Krieg bei euch ja nicht sein, wenn du noch Wert auf solche Kinkerlitzchen wie Höflichkeit legst. Sie zwinkert Scarlett und Athanasius zu. Ich sehe, wir verstehen uns.
Als Jiyians Augen die Farbe wechseln, hebt sie eine Augenbraue. Schon mal überlegt, damit zum Arzt zu gehen?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 08. Oktober 2011, 19:09:23
Als die erwartete heftige Reaktion ausbleibt, traut sich Scarlett wieder, den Kopf zu heben. "Ja, ich denke, da habt ihr Recht. In meiner Welt gehöre ich selbst zu den gehobenen Kreisen, und man muss wirklich nicht als eitel bezeichnet werden, nur weil man sich um sein Aussehen kümmert. Ihr müsst ihn entschuldigen" - sie deutet auf Athanasius - "er kommt nicht sehr oft unter Menschen."

"Du könntest mich ja öfter aus der Kette rausholen!", schlägt Athanasius leicht säuerlich vor. "Eure Augen... hat das etwas zu bedeuten?" Absichtlich oder aus Versehen lässt er die seinen wieder heftig rot aufleuchten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 08. Oktober 2011, 21:57:49
Desinteressiert sieht Jiyian Alexis an. "Schön, dass Ihr doch noch Manieren entwickelt. Anscheinend seid auch Ihr jemand, der die Worte verdreht. Im Krieg töte ich, ohne mich vorzustellen. Aber wenn man so lange lebt, ist Höflichkeit wichtig. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die etwas ausmachen." Langsam atmet er aus. "Im Moment ist Waffenstillstand. Was ich davon halten soll, weiß ich allerdings nicht ..." Dann blitzen seine Augen auf. "Ich bin kein Mensch. Was erwartet Ihr denn? Es ist mir angeboren, dass meine Augen bei Stimmungsschwankungen die Farbe wechseln. Man kann das Ganze zwar tarnen, aber ..." Jiyian zuckt die Schultern. "Warum sollte ich?"
Freundlich lächelt er Scarlett an. "Eine, die mich versteht. Das ist ja wundervoll." Ein kurzer Seitenblick auf den Geist. "Ich verzeihe ihm. Nicht jeder kann so gut erzogen sein wie Ihr." Er nippt an seinem Wein, seine Kiefermuskeln spannen sich an. "Vermutlich sollte er aber langsam lernen, sich zu benehmen. Höflichkeit ist wichtig, wenn man nicht immer gegen alles und jeden kämpfen will." Verwirrt sieht er von Scarlett zu Athanasius. "Kette? Was meint Ihr damit?" Sein Kiefer lockert sich wieder. "Meine Augenfarbe zeigt meine Gefühle an. Ich kann sie aber auch beeinflussen. Es ist eine Art Aura, wenn Ihr das kennt."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 09. Oktober 2011, 11:19:05
Die Tür öffnet sich erneut und eine junge Frau stürmt herein - und sie schäumt vor Wut. Wütend baut sie sich vor Scarlett und Athanasius auf. "Herzlichen Dank!", faucht sie die beiden an, die nur verwirrte Blicke austauschen. "Wenn ihr euch mal dazu bequemt hättet, von hier wieder in die Geschichte hineinzugehen, hätte ich jetzt ein ziemlich entspanntes Leben als lose Idee gehabt!"

Scarlett hebt nur eine Augenbraue, seufzt dann auf und packt Athanasius. "Da ist was dran, ähm..."

"Falkja", entgegnet die Frau. "Es ist mir eigentlich egal, ob ihr hier drin bleibt oder nicht. In beiden Fällen bin ich trotzdem noch da!" Falkja atmet tief durch und lässt sich auf einen Hocker sinken, wobei sie sehr darauf achtet, dass sich ihr blaues Kleid nicht irgendwie zerknittern kann. Ihre bloßen Füße streifen leicht den Boden, und als sie den Arm auf die Theke legt, tippt sie mit den Fingern immer wieder darauf.

Scarlett inzwischen zieht Athanasius nach draußen. "Sie hat ja Recht. Also dann..." Gemeinsam verlassen sie die Bar.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 09. Oktober 2011, 19:14:40
Entschuldigend hebt Tria die Hände. "Es tut mir leid, ihr müsst verstehen, in meiner Welt habe ich mit Leuten wie euch Jiyian - nun ja nicht unbedingt positive Erfahrungen gemacht. Da urteilt man leicht etwas vor schnell. Mein Name ist Tria. Und nein, auf sein Äußeres zu achten ist gewiss nichts falsches - solange man nicht über diejenigen urteilt, die sich das nicht leisten können."
Erstaunt schaut sie Anathasius und Scarlett hinterher und hebt noch die Hand zum Abschied, als die Tür bereits mit einem dumpfen Schlag zufällt. Dann wendet sie sich zu Falkja um. "Hallo.", sagt sie und mustert das blaue Kleid und die bloßen Füße. "Was ist mit euren Schuhe geschehen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 09. Oktober 2011, 19:56:21
Falkja pustet sich eine blonde Locke aus dem Gesicht und wendet sich schließlich dem kleinen Mädchen zu, dass sie angesprochen hat. "Und ihr seid...?" Ihre Stimme klingt sehr ruhig für jemanden, der vor zwei Minuten noch vor Wut geschäumt hat. "Meine Schuhe? Ich habe keine", entgegnet sie schlicht. Auf den verblüfften Gesichtsausdruck des Mädches setzt sie noch hinzu: "Das ist Teil der Kultur meines Volkes. Schuhe... behindern uns. Das wird zumindest gelehrt, und ich laufe nur barfuß um, wenn ich dieses Kleid hier trage." Sie deutet auf sich selbst.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Naudiz am 09. Oktober 2011, 20:40:07
Stimmt, Stiefel würden zu so einem Kleid auch reichlich bescheuert aussehen. Alexis' Lächeln zeigt, dass sie ihre Worte nicht als Angriff meint. Sie schaut zu Jiyian. Ob du's glaubst oder nicht, auch eine Wüstenratte wie ich hat Manieren... wenn sie denn will. Aber bei dir überleg' ich mir das zweimal. Ich kann's nicht leiden, wenn jemand irgendwo reinstürmt und sich gleich wie das größte Arschloch benimmt. Vor sowas hab' ich keinen Respekt, tut mir leid.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 09. Oktober 2011, 20:57:40
Bei diesen Worten muss Tria lächeln. "Ich mag euer Volk! Aber was ist das besondere an diesem Kleid? Warum tragt ihr nur dazu keine Schuhe? Und wobei behindern sie euch? Braucht ihr den Kontakt zur Erde? Ach und übrigens - mein Name ist Tria."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 10. Oktober 2011, 07:11:36
Mein Bruder behauptet auch gelegentlich, ich wäre zu eitel für das Leben, das wir führen, Jiyian. Jetzt muss ich aber gehen, meine Autorin ruft nach mir. Wenn ich eines gelernt habe, dann dass ich auf sie hören sollte in solchen Augenblicken, sonst gerät das alles aus den Fugen. Grania steht auf und nickt allen Anwesenden knapp zu. Passt auf Euch auf! Damit verlässt sie gemessenen Schrittes den Schankraum.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 10. Oktober 2011, 13:44:24
Interessiert sieht Jiyian auf. "Hallo, Falkja. Ich bin Jiyian." Er nippt an seinem Wein und schiebt ihn dann von sich fort. Stattdessen bestellt er ein Wasser. Dann sieht er nachdenklich Scarlett und Athanasius hinterher.
"Schön, Euch kennenzulernen, Tria. Mit Leuten wie uns? Von höherem Stand? Mir sind diese Leute bis jetzt immer sehr höflich vorgekommen. Bei uns ist es so, wer hart arbeitet, verdient eben mehr. Arm ist jedoch niemand. Daher kann bei uns jedenfalls jeder auf sein Äußeres achten."
Abwehrend erhebt er die Hände. "Ganz ruhig. Ihr habt ein sehr ... feuriges Temperament. Ich wollte niemanden angreifen. Ihr dagegen scheint mir sehr voreingenommen." Lächelnd schiebt er ein Glas zu ihr. "Wollt Ihr vielleicht etwas trinken?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 11. Oktober 2011, 21:02:24
Bei Jiyians Worten zieht Tria die Stirn in Falten. "Nun ja, ich habe nicht besonders viele Menschen von höherem Stand bei uns kennengelernt, sie leben in gesonderten Stadtvierteln abseits von dem "Abschaum in den Straßen". Sicherlich gibt es auch... naja freundlichere als denjenigen, den ich kennengelernt habe, aber ich habe sozusagen nicht grade viel Vergleichsmaterial. Adlige verkehren bei uns in anderen Kreisen als das gewöhnliche Volk. Höflich sind sie höchstnes untereinander...", nachdenklich schaut sie aus dem Fenster.
Als Grania aufsteht, kann Tria ihr nur noch ein rasches: "Auf Wiedersehen!" zu rufen, da ist sie schon aus der Tür.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 11. Oktober 2011, 22:07:28
Jiyian lächelt zuvorkommend. "Das Schöne an meinem Volk ist, dass es keine Stände gibt - jedenfalls keine Adligen. Ich habe mir eben einen ziemlich hohen Rang in der Armee erarbeitet. Bei uns leben die verschiedenen Berufe getrennt. So ist es einfacher. Aber es gibt keine Armen, niemand muss obdachlos leben." Nachdenklich sieht er aus dem Fenster. "Ich habe ebenfalls mehr mit den "Höhergestellten" zu tun. Aber das ist noch kein Grund, die weniger Hohen als Abschaum zu bezeichnen. Das ist so .. menschlich."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 13. Oktober 2011, 17:10:00
Falkja wendet sich leicht lächelnd Tria zu - aber im Gegensatz zu Scarlett ist es kein kaltes Lächeln, es ist voller Wärme und Verständnis. "Zum einen passen unter das Kleid wirklich keine Stiefel. Ich habe es selbst ausprobiert... aber auf die andere Frage weiß ich wirklich keine Antwort. Ich habe besseres zu tun, als mich mit der jahrtausend alten Geschichte meines Volkes zu befassen - nun ja, ich würde es schon tun, wenn ich mehr Zeit hätte."

Dann wendet sie sich Jiyian zu. "Hallo Jiyian - ich bin beeindruckt, jemand, der sich gleich vorstellt." Sie grinst breit und bestellt sich ein Wasser. "Ich gehöre auch zu dem höheren Stand - jedenfalls noch bis vor ein paar Wochen." Sie seufzt. "Eure Welt, in der niemand obdachlos sein muss, das klingt für mich wie ein ferner Traum..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 13. Oktober 2011, 21:40:25
Jiyian streicht über sein Wasserglas und sieht dann auf. "Hallo. So wurde ich erzogen. Ich halte Höflichkeit für sehr wichtig.." Er sieht zur Seite. "Was ist denn passiert, dass man dich davon ausgeschlossen hat? Kannst du etwas tun?" Jetzt sieht er besorgt aus. "Ich bin sehr froh, dort zu leben ... Da wir über Magie verfügen, können wir schnell gute Wohnungen bauen. Warum sie nicht mit anderen teilen? Unsere Götter wollen nicht, dass ihr Volk leidet. Wir kümmern uns um jeden einzelnen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 15. Oktober 2011, 13:01:34
Erstaunt sieht Tria Jiyian an. "Dann seit ihr also nicht menschlich ?" Nur weil jemand Magie beherrscht, ist er doch immer noch im gewissen Sinne ein Mensch. Menschlich würde ich eher über Eigenschaften definieren, wie zum Beispiel die Fähigkeit zum Mitleid und so weiter, statt rein biologisch.
Tria sieht Falkja interresiert an. "Du hast besseres zu tun, als deiner Vergangenheit auf den Grund zu tun?" Sie lächelt. "Was denn?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 15. Oktober 2011, 18:56:09
Marvin räuspert sich auffällig und wirft mir einen ironisch-netten Blick zu. "Hexlein, Süsse? Würdest du bitte aufhören, zu surfen und dich nun endlich um meinen Charakterbogen kümmern? Ausserdem wäre es schön, wenn wir mit dieser Rob-Sache endlich vorankämen, weisst du, dann könntest du dich der Schottland-Recherche widmen. Aber neein, Mylady ist Forum-süchtig. Ausserdem, findest du nicht, dass Jess auch noch etwas mehr Zuwendung verdient hat? Ziemlich frech von dir, uns hier einfach so nebenan warten zu lassen. Dir ist klar, was das für Auswirkungen hat, oder? Jetzt lass doch mal diesen blöden Andras da drüben sein, er hat seine Story!? Und seine Frau, mir hast du sie ja wieder weg genommen. Also ich erwarte schon etwas mehr Hingabe von dir. Du enttäuschst mich total, aber ich nehme an, das weisst du."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 16. Oktober 2011, 09:21:20
Falkja wendet sich Jiyian zu, und sofort wird ihr Lächeln traurig. "Eure Welt hat eine schöne Philosophie. Wirklich." Sie seufzt erneut und nimmt einen tiefen Schluck aus ihrem Wasserglas. "Ich kann nichts dagegen tun. Nicht, dass es mich nicht stören würde, das Leben außerhalb des Adels. Aber ich kann dort nicht mehr leben, weil ich verfolgt werde - von so ziemlich allem und jedem, den man auf mich hetzen kann..." Sie fährt sich über die Augen. "Tut mir Leid, aber das ist eigentlich sehr schwer zu erklären. Ich werde verfolgt, weil... ich die letzte meines Volkes bin. Das dürfte dann wohl auch deine Frage beantworten", sagt sie zu Tria. "Ich habe nichts Besseres zu tun, als am Leben zu bleiben..."

Sie schüttelt den Kopf und versucht erneut ein breites Lächeln. "Entschuldigt bitte, ich wollte die Stimmung hier wirklich nicht herunterziehen."

Dann wendet sie sich an Marvin. "Hallo Marvin. Sag bloß, deine Autorin hat dir auch so ziemlich alles genommen, was dir einmal bedeutet hat?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 16. Oktober 2011, 13:43:18
Lächelnd sieht Jiyian Falkja an. "Zumindest mein Volk. Die Menschen, die dort leben, sind nicht besser als die in dieser Welt." Sein Gesicht nimmt einen besorgten Ausdruck an. "Das ist ja schrecklich. Ich .. Das tut mir leid. Wirklich. Die Letzte deines Volkes? Wird es verfolgt? Warum das?" Er atmet tief ein. "Entschuldigt meinen Ausbruch. Ich war einfach schockiert. Vermutlich wollt Ihr über dieses Thema nicht gerne sprechen. Das respektiere ich selbstverständlich."
Dann wendet er sich zu dem Neuankömmling. "Seid gegrüßt. Mein Name ist Jiyian. Und Ihr seid... ?" Er lächelt zuvorkommend und schenkt dem Neuen ein Glas Wasser ein.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 16. Oktober 2011, 16:11:22
Marvin starrt Jiyian etwas überrascht an, lächelt jedoch dann und nimmt das Wasserglas dankbar entgegen: "Marvin. Whitfield, eigentlich, aber Marvin reicht vollkommen. Tut mir leid, wenn ich unhöflich war. Ich bin nur gerade etwas aufgebracht." Lächelnd dreht er sich zu Falkja und sagt in einem etwas bedrückten Ton: "Das kann man wohl so sagen, ja. Mir scheint ganz, wir sitzen da im selben Boot? Wie ist denn dein werter Name, Lady?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 16. Oktober 2011, 20:48:57
Freundlich sieht Jiyian den Gegenüber an."Ihr braucht Euch nicht zu entschuldigen. Jeder hat ab und zu diese Gefühlsausbrüche, macht Euch da keine Gedanken. Was hat Euch denn so verärgert?" Jetzt sieht er nachdenklich aus. "Es klang, als sei Euer Autor schuld. Dieses Problem kennt hier wohl jeder." Er trinkt einen Schluck aus seinem Glas.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 16. Oktober 2011, 21:09:53
Falkja klatscht sich die Hand vor die Stirn. "Natürlich, natürlich", entgegnet sie zerstreut. "Mein Name ist Falkja. Falkja Nardhan de St. Venère, falls ihr auf einen Titel besteht - na ja, zumindest hatte ich bis vor 3 Wochen noch einen. So gesehen habt ihr eigentlich Recht - wir sitzen völlig im selben Boot."
Dankbar lächelt sie Jiyian an. "Vielen Dank für euer Mitgefühl. Das ist so viel mehr, als ich von anderen Leuten gewohnt bin. Und ihr müsst euch sicherlich entschuldigen, ich hoffe nur, ich kann eure Fragen auch beantworten." Gedankenverloren streicht sie mit dem Zeigefinger über den Rand des Glases. "Mein Volk ist in vier... Gruppen aufgeteilt. Das lässt sich ganz einfach mit Farben vergleichen: Rot, Blau, Grün und Gelb. Rot war schon immer eifersüchtig auf die Kräfte der Blauen, also schlossen sie sich mit den Gelben zusammen, um sie... uns zu vernichten. Aber das weiß ich auch seit gerade einmal drei Tagen." Sie seufzt tief auf, nimmt das Glas in die Hand und leert es dann schließlich ganz. "Sie haben es auch geschafft, bis auf mich. Also setzen sie jetzt alles in Bewegung, um auch mich tot zu sehen. Ihr müsst wissen, dass nur bis zu meinem fünften Lebensjahr bei meinen Eltern gelebt habe, und allein schon zu wissen, dass man sie eigentlich hätte näher kennenlernen können, wenn man nur etwas stärker gewesen wäre... das ist ein furchtbares Gefühl."
Sie versucht wieder ein Lachen, aber dieses Mal klingt es etwas Zittrig. "Oh. Entschuldigt bitte, wenn ich euch vollgejammert habe, das war ursprünglich eigentlich nicht geplant."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 16. Oktober 2011, 21:33:38
Jiyian lächelt aufmunternd. "Eure Welt scheint nicht sehr ... freundlich zu sein. In eurer Beschreibung .. Seid Ihr da die Blauen? Und was ist mit den Grünen? Er runzelt die Stirn. "Auf jeden Fall klingt die Lage ziemlich ernst. Ich hoffe, sie werden Euch nicht erwischen. Vielleicht solltet Ihr einfach in dieser Welt bleiben und nicht mehr zurückkehren. Und dann das mit Euren Eltern ... Das ist nicht Eure Schuld. Wie hättet Ihr denn als Kind Euer Volk retten können? Entschuldigt, wenn ich zu neugierig werde, antwortet einfach nicht. Mir ist es nur völlig unverständlich, wie ein Volk plötzlich ein anderes auslöschen will und nicht einmal Rücksicht auf die Letzte ihres Volkes nimmt. Es ist so grausam." Traurig schüttelt er den Kopf. "Ein Krieg auf dem Schlachtfeld ist das eine, aber ein Volk gleich auslöschen? In der Geschichte meines Volkes gab es auch einmal diesen Fall ... Unser Volk wäre beinahe ausgestorben. Zum Glück standen uns die Götter bei." Stumm spricht er einige Dankesworte an einen Gott. "Das ist doch kein Problem. Sprecht Euch Eure Sorgen vom Herzen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 17. Oktober 2011, 16:59:44
Marvin schaltet sich wieder ein, nachdem er einen Moment lang verwundert und fasziniert zugehört hat: "Ach Jiyian, das wollt ihr nicht wissen. Meine Autorin, die denkt ständig nur an diesen Andras. Andras hier, Andras da, Andras braucht mehr Seiten, Andras muss leiden, der arme Andras. Ich kann diesen Namen nicht mehr hören! Was ist mit mir? Ich will jetzt nicht im Selbstmitleid versinken deswegen, aber ich finde es einfach nicht ganz fair. Meine Freunde, Rob und Jessica, sind total hibbelig, weil sie sie so quält. Rob wird da von so ein paar Fremden Forumlern auseinandergenommen und Jessica darf die Ersatzbank drücken? Alles nur zugunsten von diesem Engelstypen. Sind wir denn weniger interessant, weil wir nur Menschen sind?" Dann wendet er sich an Falkja: "Das ist ja ein ganz schöner Brocken. Dagegen sehen meine Probleme gleich aus wie unbedeutende Peanuts. Und was ist jetzt, wenn du die Frage erlaubst? Bist du auf der Flucht? Hast du keine Verbündeten, die dir helfen könnten, gegen dieses Ungemach anzugehen? Willst du das überhaupt? Ich würde mich ja anbieten, aber ich befürchte, unsere Autorinnen haben eine unbezwingbare Mauer zwischen unseren Welten aufgebaut."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 17. Oktober 2011, 20:06:25
Tria lächelt Falkja aufmunternd zu. "Ach das wird schon wieder. Autoren lieben es, alles über eine einstürzen zu lassen und absolut alles kaputt zu machen, aber meistens geht trotzdem irgendwie wieder in Ordnung. Obwohl man soviel neues auch erstmal verdauen musst, auch wenn unsere werten Autoren uns kaum Zeit dazu lassen. Ich kenn' das"
Dann wendet sie sich zu dem neuen "Hallo Marvin. Ich glaube Rob habe ich auch schon mal kennenglernt."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 17. Oktober 2011, 21:50:03
Jiyian lächelt Marvin traurig an, ein aufmerksamer Beobachter könnte eine minimale Verfärbung seiner Augen beobachten. "Glaubt mir, das kenne ich nur zu gut. Meine Autorin mag mich nicht besonders. Sie hält mich für arrogant, verlogen und machtgierig. Aber ich bin kein schlechter Nocturn! Ich bete regelmäßig zu den Göttern, helfe meinem Volk und so weiter. Das interessiert niemanden. Hauptsache, Joy und mein kleiner Bruder Lian sind glücklich. Achja, und mein ach so freundlicher anderer Bruder Lycien bekommt auch noch eine nette Rolle in der Geschichte. Aber ich? Irgendjemand muss wohl der 'Gemeine' sein. Der böse Bruder." Er seufzt und trinkt einen Schluck Wasser. "Autoren sind eine Last. Ich verstehe Euch da nur zu gut, glaubt mir. Wir könnten einen Aufstand machen." Er lacht leise angesichts der absurden Idee.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 17. Oktober 2011, 22:00:51
"Keine Probleme sind unbedeutend... oder Peanuts." Falkja lässt sich das fremde Wort auf der Zunge zergehen. "Was ist das überhaupt? Und ja: Ich bin auf der Flucht. Sie haben mich schon 2-mal gefunden, und wenn sie es einmal können, dann können sie das erneut." Sie seufzt und wendet sich Tria zu. "Danke. Wirklich. Aber ich weiß wirklich nicht wie." Fakja schaut betrübt in ihr Glas und überlegt, was sie Jiyian antworten soll. "Nicht sehr freundlich ist eine riesengroße Untertreibung. Ähnlich wie eure Welt wird sie von einem Krieg heimgesucht - und niemand kann ihn gewinnen. Aber zurück zu euren Fragen." Sie sieht Jiyian jetzt direkt an. "Ja, ich bin die letzte der Blauen. Und die Grünen sind schon ewig für ihre Neutralität bekannt. Sie helfen weder mir noch ihnen. Sie kann ich ja verstehen. Aber die anderen? Ich weiß einfach nicht, was das soll, verdammt, ich weiß es nicht!", ruft sie plötzlich laut aus, sinkt dann auf dem Thresen zusammen und vergräbt das Gesicht in den Händen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 18. Oktober 2011, 13:36:21
Marvin lächelt erneut, dieses Mal lockerer, fröhlicher. Er richtet seinen Blick auf Falkja, seine Worte aber an alle. "Peanuts sind eigentlich Erdnüsse, aber wir gebrauchen das Wort auch sinnbildlich für Kleinigkeiten. Nun, ein Aufstand, das wäre keine gute Idee, glaubt mir. Nicht bei der Hexe. Das fängt schon damit an, dass sie sich Hexe nennt... sie macht ihrem Namen alle Ehre. Wisst ihr, das ist der Punkt, nicht für alle endet es meistens gut." Sein Ausdruck wird wieder ernster, ja, er nimmt gar eine gewisse Bitterkeit an. "Manche werden auch bis zum äussersten gequält oder sterben. Und wir können nichts dagegen tun. Die Autoren nehmen dir einfach deine Liebsten, ohne dabei auch nur mit der Wimper zu zucken und finden das dann auch noch amüsant. Das wurmt mich dann schon, wenn ich das so ungeschliffen ausdrücken darf. Rob zum Beispiel", er nickt Tria kurz anerkennend zu, "lässt sie so leiden, für nichts und wieder nichts. Das kann man doch nicht gutheissen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 18. Oktober 2011, 17:57:07
Bei Marvins Worten richtet Tria sich plötzlich auf. "Wäre das nicht eben ein Grund für einen Aufstand?! Wir sind keine Spielzeuge mit denen man machen kann, was man will! Nieder mit den Autoren!" Bei diesen Worten erbebt die Schenke plötzlich und Trias Wasserglas kippt um und verteilt seinen Inhalt auf der glänzend polierten Theke. Dann dröhnt eine Stimme durch die Schenke, sie scheint von überallher zu kommen. "Tria! Ich brauche dich, die Geschichte geht weiter!  Und wenn du noch einmal diesen Aufstand erwähnst... !" Tria springt vom Hocker und stürmt zur Tür. "Du kannst mich mal!", brüllt sie grinsend die Holzdecke an.  "Freiheit für die Charaktere!". Sie wingt den anderen zum Abschied kurz zu und mit einem lauten Krachen fällt die Tür hinter ihr ins Schloss.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 18. Oktober 2011, 20:21:55
Ein Mann in einer schlichten Tunika und einer Leinenhose betritt den Raum. Ein einfacher Gürtel liegt um seiner Hüfte, Schmuck oder Waffen trägt er offensichtlich keine. Seine Haare sind kurz geschnitten. Er sieht sich aufmerksam um, setzt sich an den Tresen und verlangt nach einem Wein. Habe ich soeben das Wort Aufstand gehört? Nicht schon wieder! Im Sitzen deutet er eine Verbeugung an. Man nennt mich Mikanius. Ich hoffe, hier kann ich etwas Erholung von meiner Autorin finden. Sie ist der festen Überzeugung, dass ich mich in Gefangenschaft gehöre. Gefangenschaft! Ich sterbe lieber, als dass ich mich diesem Willen beuge. Ich tue, was ich kann, ich hungere, ich trinke nichts, aber sie lässt es nicht zu. Sie will mir erzählen, dass es besser für mich sei. Als ob sie wüsste, was gut für mich ist!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 18. Oktober 2011, 21:13:54
"Das tut mir so leid." Jiyian sieht besorgt aus. "Schon zweimal gefunden? Ihr könnt so nicht weitermachen. Irgendetwas müsste doch zu machen sein ... Gibt es andere Völker in eurer Welt als die, die Ihr genannt habt? Ihr braucht Verbündete." Er runzelt die Stirn. "Dass sie sich aus allem heraushalten, mag vielleicht verständlich klingen, doch ich halte es für schwach. Ihr seid doch nur eine Person. Keine bedrohliche Armee." Traurig schüttelt er den Kopf. Bei Falkjas Ausbruch versucht er, sie anzulächeln. "Hier seid Ihr in Sicherheit. Atmet tief durch."
Dann grinst er Marvin an. "Das war nur ein Scherz, ehrlich. Aber ich halte es wirklich nicht für ... fair, wie sie in dieser Welt sagen. Warum soll ich die Rolle abbekommen, die ich nicht haben will?" Er trinkt einen Schluck Wasser und bestellt einen leichten Wein. "Es geht immer um den Spannungsbogen. Sie meint, sie muss eine logische Spannung aufbauen. Ich bin nur das Mittel zum Zweck. Wir alle sind das." Er seufzt.
Er sieht zu Tria. "Ein Aufstand? Das -" Bei der Stimme zuckt Jiyian zusammen und als Tria aus der Bar stürzt, kann er nur noch hilflos winken.
Jemand Neues kommt durch die Tür. Jiyian setzt ein freundliches Lächeln auf. "Seid gegrüßt, Mikanius. Ich bin Jiyian. Das mit dem Aufstand war ein Scherz von mir, der sich irgendwie .. weiterentwickelt hat. Ihr scheint mir ein ziemlich kämpferischer Mensch zu sein."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 19. Oktober 2011, 10:38:42
Marvin hat die Szene in respektvoller Anbetung beobachtet. Trias Aktion spornt ihn ebenfalls an. Er erhebt sich. "Recht hat sie! Warum lassen wir uns den Unsinn gefallen? Aah, darauf hätte ich mal selbst kommen können! Hallo übrigens, Mikanius. Ihr sagt es, sie lügen uns an. Und benutzen uns! Wir sollten etwas dagegen tun, wirklich." Ein unerwarteter Blitz zuckt vor dem Fenster nieder, obwohl der Himmel gerade eben noch klar war. Marvin fährt herum, weil er glaubt, dort einen schattenhaften Umriss zu sehen. "Wie meinst du das, das wird nichts mit unserem versöhnlichen Gespräch? Du bist nicht versöhnlich, du hast meinen Schatz als Kuscheltier dargestellt! Gut, meinetwegen, darstellen wollen. Du sagst doch selbst immer: Irgendwo hat es Grenzen. Und dass du mir unterstellst, ich würde ihn als Haustier missbrauchen... das geht einfach nicht, sorry." Der Schatten verschwindet erstmal und Marvin dreht sich mit einem aufgebrachten Seufzer um und setzt sich wieder. "Entschuldigt bitte", sagt er zu den anderen. "Jetzt hat sie wirklich nicht mehr alle."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 19. Oktober 2011, 14:38:33
Mit einem leisen Knarren öffnet sich die schwere Holztür und eine junge Frau schiebt sich durch den schmalen Spalt herein. Sie trägt eine dunkle Hose und eine Jeansjacke, die sie fröstelnd enger um sich zieht. Ihre braunen Haare sind locker mit einem Band zurückgebunden. Langsam lässt sie den Blick über die Gäste in der Bar schweifen, die ihr teilweise etwas seltsam erscheinen. "Hallo.", murmelt sie leise, ohne jedoch eine Antwort zu erwarten und setzt sich schließlich zwischen dem blonden Mädchen ohne Schuhe und dem Jungen, der noch am normalsten aussieht, auf einen Hocker.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 19. Oktober 2011, 14:51:28
Mikanius betrachtet den Neuankömmling abschätzend und wendet sich Jiyian zu, als er sieht, dass ihm offensichtlich im Augenblick keine Gefahr droht. Natürlich bin ich kämpferisch. Ich bin Soldat. Ich bin Offizier. Ich bin der Sohn des größten Generals, den wir je hatten. Aber das scheint niemanden zu interessieren. Meine Autorin meint, ich wäre zu eingebildet deshalb. Natürlich bin ich eingebildet. Ich habe allen Grund dazu. Er grinst schelmisch. Und ihr alle, die ihr hier sitzt? Womit verbringt ihr euere Zeit?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 19. Oktober 2011, 16:18:17
Marvins Augen wandern nicht ganz willentlich, aber doch mit seiner Zustimmung zu der Neuen. "Alles in Ordnung?", fragte er in sanftem, fast schon brüderlichem Tonfall. Dann wendet er sich wieder kurz an die Runde: "Ja, Einbildung, Überheblichkeit, Hochmut, Frauenheld und was sie einem sonst noch vorwerfen. Grosszügig ignorieren, sage ich da nur, grosszügig ignorieren. Nun, womit ich meine Zeit verbringe, seht ihr ja, ich sitze hier, oder? Ich habe nämlich momentan keine Lust, von diesem Typen gefunden und zusammengeschnauft zu werden." *Was sowieso passieren wird, Schatz* Er fährt noch einmal kurz herum, doch als sich vor dem Fenster lediglich die zweige des Baumes bewegen, beruhigt er sich wieder. "Entschuldigt bitte meine rohe Ausdrucksweise, sie hat mich gerade etwas aus dem Konzept gebracht."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 19. Oktober 2011, 20:42:14
Der Blitz lässt Jiyian zusammenzucken. Seine Augenbrauen heben sich. "Marvin, da habt Ihr ja ein besonders aggressives Exemplar erhalten." Er lacht. "Eure Autorin scheint ein wenig aufbrausend zu sein. Ihr habt mein Mitleid." Er winkt ab. "Unsere Autoren können uns aus der Fassung bringen. Das kann jedem passieren."
Dann wendet er sich zu der neu Angekommenen. "Seid gegrüßt. Ich bin Jiyian und wer seid Ihr?" Er lächelt zuvorkommend.
Als nächstes wendet er sich zu Mikanius. "Ein Soldat, sehr gut. Ich bin ebenfalls ... in dieser Welt sagt man Offizier dazu. Nun ja, auf seine Familie darf man doch stolz sein. Ich verstehe Euch gut, nur weil Ihr stolz auf die Leistungen Eurer Familie seid, seid Ihr noch lange nicht eingebildet. Bei meinem Volk zählt die Familienehre mehr als alles andere."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Morpheusia am 19. Oktober 2011, 21:34:16
So eine Sch...! Nun bekomm ich ein Stückchen freien Willen und weiss nicht, was ich damit anfangen soll! Eigentlich hasse ich es im Mittelpunkt zu stehen und neben Mike bin ich sowieso nur ein graues Mäuschen. Hey Kate, du hättest besser einen coolen Blondievamp als Proti genommen! Ja genau lass doch Paris den A... in deinen Geschichten auf Grundeis gehen! Aber sag ihr vorher bloss, sie soll die Finger von Mike lassen, sonst bekommt sie's mit mir zu tun! Dann wird das Mäuschen zur Löwin! Sie kann ja Jo mit seinem Emmentaler auf vier Rädern haben! Nein doch lieber nicht, dafür mag ich ihn viel zu gern. Nein, gib ihr Peter! Der ist zwar hyperaktiv, aber dennoch so was von langweilig! Buäh! Übrigens, ihr lieben Tintenzirkler, wenn ihr uns Protagonisten schon durch die schlimmsten Höllenqualen schicken müsst, dann seid doch wenigstens so gütig und schenkt uns ein Happy End! So, ich hab schon viel zu viel gesagt für heute! Ich geh jetzt eine Runde mit Max(meine Yamaha V max) fahren! Ja Kate, ich weiss, ich soll nicht immer so rasen. Ist halt mein Temperament.
Wir sehen uns gleich wieder!
Angelina
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 20. Oktober 2011, 09:20:29
Marvin seufzt und antwortet dann: "Ja, aggressiv ist noch gar kein Ausdruck." Plötzlich sprengt ein kalter Wind die Tür auf. Marvin dreht sich erneut um, schreit "lass mich doch in endlich in Ruhe, verdammt!" und klammert sich an seinem Stuhl fest. Doch all sein Ringen nützt nichts. Er wird auf die Füsse und rückwärts aus der Schenke hinaus gezerrt. "Du blöde..." hört man noch seine Stimme, dann knallt die Tür wieder zu. *Genug gemeckert*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 20. Oktober 2011, 11:44:37
Mikanius betrachtet das Treiben mit einem amüsierten, aber etwas verwirrten Gesichtsausdruck. Marvins Abgang kommentiert er mit einem verständnislosen Kopfschütteln. Diese seltsamen Zwischenbemerkungen ignoriert er, weil er nicht die Hälfte davon versteht. Endlich jemand, der etwas davon versteht, was es heißt, Soldat zu sein, Jiyian. Meine Autorin scheint nicht wirklich nachvollziehen zu können, wieso ich lieber sterben würde als weiterzuleben. Sie behauptet, ich solle mich nicht beschweren. Ich hätte doch alles, was man vom Leben verlangen kann - meine Frau, meine Kinder, mein Haus und damit genug Grund, weiterzuleben. Sie will nicht einsehen, dass die Ehre eines Kriegers schmilzt wie Eis im Sommer, wenn der Krieg verloren geht und er danach noch lebt. Er streicht sich nachdenklich über das glatt rasierte Kinn. Ich finde es erstaunlich, wie sehr meine Autorin sich darauf versteift hat, mich zu verstehen und zu wissen, was gut für mich ist. Dabei ist sie eine Frau, hat niemals Waffen getragen und ob ihre Familie Ehre besitzt oder nicht, scheint sie auch nicht zu interessieren.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Dogtales am 20. Oktober 2011, 13:36:42
Wieder öffnet sich die Tür und mit einem kräftigen Stoß wird ein großer, dunkelhaariger Mann in den Raum gestoßen. Er setzt zu bösen Flüchen an, da wird die Tür mit einem Ruck wieder geschlossen. Er streicht den weißen Mantel, den er trägt, glatt, strafft sich und schaut missmutig in die Runde. Meine Autorin. Sie muss mich loswerden, weil sie der Meinung ist, sich im Moment nicht ausreichend um mich zu kümmern. Wie ich es verdient hätte, vergisst sie hinzuzufügen. Er nimmt sich ein Bier und leert den ersten Krug mit schnellen Zügen. Ein paar Gesprächsfetzen dringen an sein Ohr und er hört interessiert zu. Sterben? Das ist ein Leichtes für mich. Ich kann gern nachhelfen. Doch den Rat einer Frau sollte man nie annehmen. Sie sind nur zu zwei Dingen gut.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 20. Oktober 2011, 18:23:58
Seera gibt Mikanius abschätzigen Blick kalt zurück und beachtet den "Offizier" ansonsten nicht weiter. Auf Marvins Worte hin, entspannt sie sich jedoch wieder und lächelt. "Es geht schon. Ich mache mir nur Sorgen um jemanden."
Auf Jiyians Worte hin, wendet sie sich ihm zu und sagt: "Hallo. Ich bin Seera. Und was führt euch hierher?"
Als Seera Mikanius sprechen hört, kann sie jedoch nicht anders, als sich einzuschalten. "Ihr wollt eure Frau und eure Kinder alleine lassen und sterben, obwohl der Krieg bereits vorbei ist? Ihr hattet offensichtlich nicht viel von mir doch ich muss euch trotzdem  sagen, dass ich das nicht für ehrenhaft halte, sondern für das genaue Gegenteil von Ehre!" Mit geröteten Wangen lässt sie sich wieder auf ihren Hocker sinken, und schaut Marvin traurig hinterher. Dann betrachtet sie den Neuen mit dem weißen Mantel und will grade zu einer Begrüßung ansetzen, als sie seine Worte hört uns sich angewiedert abwendet. "Wo bin ich den hier gelandet?, sagt sie mehr zu sich selbst. "Mitten im Mittelalter, oder was?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 20. Oktober 2011, 19:03:02
Ich fürchte, Ihr habt mich falsch verstanden, Seera. Ich schätze meine Frau und meine Kinder sehr. Ich liebe sie über alles. Und gerade darum ist ihnen besser damit gedient, wenn ich sterbe. Sie könnte sich einen Mann suchen, der noch Stand und Ehre genug hat, um die Kinder zu beschützen. Ich verstehe auch nicht ganz, wie Ihr zu dem Schluss kommt, dass ich nicht viel von Euch halte. Weil Ihr eine Frau seid? Verlegen streicht er sich wieder über das Kinn. Damit hat das nichts zu tun. Frauen sollten sich niemals in die Geschäfte eines Mannes mischen. Der Krieg ist viel zu schmutzig für sie. Und normalerweise gehe ich davon aus, dass mein Gegenüber Ehre besitzt. Nur bei meiner Autorin sehe ich das anders. Wir kennen uns lange genug, und bisher habe ich nichts erkannt, was auf eine ehrenhafte Familie hindeuten könnte. Verzeiht, wenn ich Euch beleidigt haben sollte, Seera. Er blickt sie aus seinen braunen, fast schwarzen Augen treuherzig an. Ich bitte Euch vielmals um Entschuldigung. Nichts läge mir ferner, als eine junge Frau zu beleidigen.
Damit wendet er sich an den Mann im weißen Mantel. Ich mag Euere Art über Frauen zu sprechen nicht. Ich weiß mehr als zwei Dinge, zu denen sie fähig sind. Ich schätze ihren Rat, wenn es um Dinge geht, die mit dem Krieg nichts zu tun haben. Ohne meine Frau wäre ich nicht der, der ich bin.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Dogtales am 20. Oktober 2011, 20:13:04
Der Mann lässt sich auf einer Bank in seiner Nähe nieder und stützt den Kopf auf die verschränkten Hände. Nun gut, sagt er, zur Hälfte an sich selbst und zur Hälfte an die anderen Anwesenden gewandt, wenn meine Autorin mich schon hier lässt, werde ich versuchen, mit euch auszukommen. Die kleine Göre hat sie zum Glück draußen gelassen. Er wirft einen interessierten Blick auf die Frau, die sich selbst Seera nennt und sagt dann: Entschuldigt, wenn ich Euch beleidigt habe. Ihr kennt jedoch die Frauen nicht, mit denen ich leider meine Zeit verbringen muss. Wenn diese Person, die sich Autorin nennt, mich doch ein wenig in Gesellschaft intelligenterer Frauen begeben würde...
Er denkt kurz über die Worte des Soldaten nach und ein leicht wehmütiger Ausdruck legt sich auf sein Gesicht. Ihr seid ein glücklicher Mann, wenn ihr eine Frau habt, die ihr so schätzt und wenn diese das auch für Euch empfindet. Passt auf sie auf, sie können schneller weg sein, als einem lieb ist. Und sie nehmen mehr mit, als man besitzt.
Er schaut sich noch einmal um.
Ich denke nicht, dass Ihr mir schaden werdet, so muss ich Euch nicht töten, wenn Ihr meinen Namen kennt. Kiro. Mit Betonung auf dem o.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 20. Oktober 2011, 20:38:07
Seera nickt Mikanius versöhnlich zu. "Es tut mir leid, fals ich euch falsch verstanden habe. Und auch wenn ich euch nicht völlig zustimme, was Ehre und Krieg betrifft, so merkt man doch, wie wichtig eure Frau und eure Kinder euch sind und eure Auffasung von Ehre kann ich nachvollziehen. Entschuldigt bitte. Allerdings, wenn ihr erlaubt, würde ich euch trotzdem raten, euer Leben nicht auf Grund einer einzigen verlorenen Schlacht zu beenden. Wenn ihr eurer Frau so wichtig seid, wie sie euch, dann wird sie es nicht gutheißen, wenn ihr sterbt, denn dann seid ihr selbst, ihr wichtiger als eure Ehre.
Ich persönlich denke, dass Ehre etwas schönes ist, doch nur wenn man sie sich leisten kann."
Dann wendet sie sich zu Kiro um und nickt schon fast freundlich. "Ich kann euch teilweise verstehen, auch wenn ich euch nicht ganz zustimmen kann. Die Frauen, mit denen ihr die Zeit verbringt - nun ja, ich kenne sie nicht, aber ich glaube nicht, dass ihr über sie urteilen könnt. Frauen in verzweifelten Lagen tun verzweifelte Dinge, um zu überleben. Lebt einmal ihr Leben, bevor ihr über sie urteilt. Und nicht jedem sind vom Tag seiner Geburt die gleichen Gaben gegeben. Aber entschuldigt, ich wollte mich nicht mit euch anlegen. Erzählt doch etwas von euch. Vielleicht werde ich dann in der Lage sein, euch besser zu verstehen." Plötzlich hallt ein ein schriller Ton, durch die Kneipe, der alle Anwesenden zusammenzucken lässt, doch Seera greift nur in ihre Tasche und hohlt ein virbierendes dunkles kleines Ding heraus. "Ja?", sagt sie leise, dann ist es eine Weile still. "Nein ich komme später!" Wieder Schweigen. "In Ordnung. Bis nachher." Dann steckt sie das Ding in ihre Tasche zurück. "Entschldigt bitte.", sagt sie mit einem Lächeln. "Und nein, ich führe keine Selbstgespräche." Obwohl sie versucht, es zu überspielen, merkt man, dass sie gegen Ende des Gespräches erbleicht ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Dogtales am 20. Oktober 2011, 21:00:25
Kiro zieht seinen Dolch beim Ertönen des fremden, grellen Geräuschs. Umso mehr verwundert ihn, dass Seera mit diesem Ding spricht und sieht sie erstaunt, ob ihrer Reaktion, an. Dann beruhigt er sich wieder und ein Lächeln, wehmütig und leicht spöttisch, legt sich auf seine Lippen. Über mich erzählen soll ich... Das fällt mir schwer, wo ich dies zumeist vermeide. Ich töte Menschen um zu leben, ich nehme ihnen das Geld, um zu essen. Die Frauen mit denen ich verkehre, spreizen ihre Beine öfter, als sie den Mund öffnen. Und das ist meist besser so. Ich möchte Euch damit nicht beleidigen, fügt er an Seera gewandt hinzu, aber die meisten Frauen sind nicht nützlicher als eine Strohmatratze. Und ihr Leben möchte ich nicht leben, meines reicht mir aus.
Möchtet Ihr mir erklären, was dieses wundersame Ding war? Ist es eine Waffe, ist es wertvoll?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 21. Oktober 2011, 17:07:32
Seera zieht bei Kiros Worten die Stirn in Falten und beantwortet zunächst seine letzte Frage. "Das ist ein Handy. Jemand kann dich anrufen - das bedeutet er stellt auch mit so einem Ding Kontakt zu dir her. Dann kannst du seine Stimme hören und er deine. Wertvoll ist es vielleicht, aber sicher keine Waffe."
Sie schweigt eine Weile, bevor sie noch etwas hin zufügt. "Euer Leben....  es klingt grausam. Ihr klingt grausam. Müsst ihr so handeln? Gibt es in eurer Welt keine Regeln und Gesetze?". während sie spricht huschen ihre Augen immer wieder zu Kiros Dolch.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 21. Oktober 2011, 17:53:14
Mikanius reagiert auf das Klingeln mit dem instinktiven Griff an seine Seite, wo sich normalerweise sein Schwert befunden hätte. Dann erst realisiert er, dass er seine Waffe nicht bei sich trägt. Ein Schatten legt sich auf sein Gesicht. Das ist Zauberei. Nur wenige können die Stimme eines anderen hören, wenn derjenige sich außer Rufweite befindet! , murmelt er und betrachtet Seera noch einmal von oben bis unten. Ich habe Euch wohl vollkommen falsch eingeschätzt, Seera. Verzeiht meine ungehörige Begrüßung, Zauberin. Er deutet im Sitzen eine Verbeugung an und streckt seine bloßen Hände nach vorne. Ich wollte Euch nicht angreifen, Zauberin. Ich bin nur angespannt. Der Krieg hinterlässt seine Spuren.
Damit wendet er sich zu Kiro. Steckt den Dolch weg, Mann! Sofort! Verachtung huscht über sein Gesicht. Ihr tötet, um anderen das Geld wegzunehmen, das sie bei sich tragen? Das ist... ehrlos. Euere Haltung diesen Frauen gegenüber ist ehrlos. Und wagt es nicht noch einmal, die Treue meiner Frau in Frage zu stellen. Sie mag anderen Vorstellungen anhängen als ich, sie mag ein anderes Verständnis von Treue haben als ich, aber sie würde niemals... wie nennt Ihr es? Schneller weg sein, als einem lieb ist? Er lacht heiser auf. Ihr kennt meine Frau nicht. Sie ist stark. Sie ist treu. Sie weiß ihre Rechte zu wahren.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 21. Oktober 2011, 18:27:07
Jiyian schreckt auf, als ihm bewusst hat, dass er zu lange nicht geantwortet hat. Er dreht sich zu Mikanius. "Entschuldigt vielmals. Unaufmerksamkeit gehört eigentlich nicht zu meinen Spezialitäten." Er lächelt verlegen. "Ich verstehe Eure Beweggründe sehr gut. In meinem Land wurde eine Art "Waffenstillstand" ausgerufen. Selbstverständlich war ich dagegen. Wir hätten das schmutzige Menschenpack -" Er sieht sich um Raum um. "- jedenfalls sind die Menschen in meiner Welt so. Wir hätten sie auslöschen sollen. Bis auf das letzte Kind. Aber anscheinend gebieten uns unsere Götter, friedlich zu leben. Er grummelt vor sich hin. "Bei Srin'Thog, ich verstehe die Entscheidungen der Götter nicht."

Dann sieht er den Neuen im weißen Mantel an. "Seid gegrüßt. Ich bin Jiyian, wer seid ihr?"

"Hallo Seera." Jiyian lächelt freundlich. "Das, was alle herführt, schätze ich. Eine Pause vor meiner Autorin, die aus mir einen bösen, arroganten Nocturn machen will und ein gutes Glas Wein. Und was macht Ihr hier?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Dogtales am 21. Oktober 2011, 20:18:42
Kiro, selbst ein wenig verwundert über seine Reaktion, steckt den Dolch weg. Entschuldigt bitte, sagt er an alle gewandt, ich habe wohl meine Manieren vergessen. Auch wenn ihr mich nicht für einen Mann mit Prinzipien halten mögt, so möchte ich doch meine Ehre retten. Niemals würde ich wagen, Eure Frau zu beleidigen, sagt er zu Mikanius.  Ich beneide Euch sogar um sie, jeder Mann, der eine Frau hat, die ihn liebt und schätzt, sollte sie noch viel mehr lieben und schätzen. Ich habe wohl den Fehler gemacht, meinen eigenen Rat nicht zu beachten und nun... Er sieht auf den Tisch und schweigt. Leise murmelt er dann: Ich vermute, die Welt aus der Ihr stammt, ist ein wenig ehrvoller, als meine. So wie Ihr selbst mehr Ehre besitzt, als ich je wieder besitzen werde. Und etwas lauter an Seera gewandt: Wir haben sehr wohl Gesetze. Da wo ich herkomme... für den Mann der mich aufgezogen und erzogen hat, sind sie sehr einfach: Wer die Regeln bricht, stirbt. Wer ihn verrät, stirbt. Nur die besten Diebe überleben. Unser altes Kloster beherbergt mehr Leichen als Lebende. Es ist nicht leicht. Und es ist nicht leicht, grausam zu sein, wie Ihr es nennt. Das Gespräch wird ihm langsam merklich unangenehm und er fügt nur noch kurz hinzu: Ein seltsames Zauberding habt ihr da.
Dann sieht er zu dem Mann auf, der sich so lang nicht gemeldet und dann mit ihm gesprochen hat. Kiro, sagt er kurz. Mit Betonung auf dem *das hast du schon gesagt, Kiro* o. Der beste Dieb des ganzen Landes. Vielleicht wollt ihr mir auch mehr über euch erzählen?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 21. Oktober 2011, 22:01:06
Ehre? Ich habe keinen Funken Ehre mehr. Beleidigt mich nicht, indem ihr mich verhöhnt, Kiro.zischt Mikanius. Nur mein Tod, durch mein Schwert oder das meines Feindes, kann mir meine Ehre wiedergeben und das Leid meiner Familie lindern. Aber genau das versteht meine Autorin nicht. Er versinkt in grüblerische, beleidigte Stille und nickte nur Jiyian kurz und verständnisvoll zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 22. Oktober 2011, 12:24:16
Seera lächelt Mikanius zu, sagt jedoch nichts mehr zum Thema Zauberei. "Daran war nichts ungehöriges, aber man merkt doch, das ihr etwas angespannt seid. Ich will euch nicht zu nahe treten, doch was ist das für ein Krieg? Gegen wen?" Dann wendet sie sich Jiyian zu. "Ich bin mir nicht sicher - eine Pause von meiner Autorin zunächst, das könnt ihr sicherlich verstehen. Ansonsten muss ich mir über etwas klar werden. Und einmal durchatmen. Nachdenken. Bei meiner Autorin muss immer alls so schnell gehen, dass ich keine Zeit finde, mal einen Moment klar zu sehen".
Still beobachtet sie den Streit zwischen Kiro und Mikanius, dann setzt sie zu einer Antwort an. "Ihr seid ein Dieb, Kiro? Auch ein.." sie zögert einen Moment bevor sie weiter spricht. "...ein Mörder? Aber gibt es denn keine Möglichkeit, diese ganze Grausamkeit hinter euch zu lassen, diesen Mann hinter euch zu lassen, der euch aufgezogen hat? Ich könnte auf diese Weise nicht leben. Könnt ihr es?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 22. Oktober 2011, 17:51:50
"Kiro." Jiyian wiederholt den Namen zögernd. Dann lächelt er fragend. "Der  beste Dieb? Behauptet Ihr das oder behaupten dies Eure Feinde?" Er trinkt einen Schluck Wein. "Was gibt es da zu erzählen? Ich bin Soldat. Wenn ich nicht auf einer Mission bin, gebe ich Feste für die obere Schicht Alandriels. Eigentlich führe ich kein sehr interessantes Leben."
Jiyian bemerkt Mikanius' Aufgebrachtheit, ist jedoch höflich genug, sich aus dem Streit herauszuhalten.
Er nickt Seera zu. "Autoren treiben wohl alle in den Wahnsinn. Über was müsst Ihr Euch klar werden, wenn ich fragen darf?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 22. Oktober 2011, 18:43:52
Was für ein Krieg, Seera? Spielt das denn eine Rolle? Der Kaiser will ihn gewinnen, also führen wir ihn. Wir müssen jeder Bedrohung zuvorkommen. Mikanius spricht leise, ohne Kiro noch eines Blickes zu würdigen. Das Volk meiner Frau bedroht unsere Ordnung. Wir hätten nur gewinnen müssen, dann wären wir Helden, und nicht ehrlose Verstoßene in der Hand unserer Feinde.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Dogtales am 22. Oktober 2011, 20:32:47
Kiro hebt in einer entschuldigenden Geste die Hände, da Mikanius ihn aber ignoriert, tut er ihm dies gleich und geht nicht weiter auf ihn ein. Irgendwann wird er sich sicher beruhigen. Stattdessen wendet sich Kiro an Seera: Auch ein Mörder, ja. Es geht nicht ohne, wenn ich mich oder meine Leute nicht in Gefahr bringen will. Ich sagte ja, ich töte Menschen, um zu überleben. Das habe ich schon immer getan. Manchmal frage ich mich aber, sagt er leise, wie es ist, ein Leben zu führen, ohne all dies. Doch... ich habe dem Mann, der mich aufzog einen Handel angeboten. Ich finde das, was ihm am Wichtigsten ist und dafür lässt er mich gehen. Dann wäre ich frei. Doch meine Autorin lässt sich zu viel Zeit. Und statt mir zu helfen, hat sie mir auch noch dieses nervige kleine Gör angehängt. Er schüttelt den Kopf.
Feste finde ich im Übrigen äußerst interessant, Jiyian, sagt Kiro und stolpert ein wenig über den sonderbaren Namen. Ich weiß, dass ich der beste Dieb bin. Und da wo ich lebe, weiß es jeder. Feinde habe ich keine. Ich weiß durchaus mich unliebsamer Gestalten zu entledigen.
Er nimmt sich einen weiteren Krug Bier und wartet auf Seeras Antwort.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 23. Oktober 2011, 19:11:53
Auf Jiyians Frage hin, versucht Seera sich an einem Lächeln, dass jedoch etwas gezwungen wirkt. "Naja - das ist alles nicht so einfach. Um es kurz zu fassen - es geht um eine bestimmte Gruppe von Leuten, die sozusagen die Bösen sind. So jedenfalls war es bisher immer und ich habe es auch schon hunderte von Malen so erlebt. Alle glauben es. Aber ich habe jemanden getroffen, jemanden der ... anders ist. Ich bin mir sicher, dass er nicht grausam ist, kein Monster. Andererseits... Die Chefetage hat mir gesagt ich soll ihn töten. Dass er mich beutzt. Aber ich weiß, dass es nicht so ist. Und wenn er kein Monster ist, was ist dann mit den anderen?" Sie lacht freudlos auf und sieht auf ihre Hände. "Wir jagen sie, wir töten sie, dass ist unser Dienst an die Welt. So könne alle nachts ruhig schlafen. Aber vielleicht - vielleicht sind wir auch einfach nur Mörder. Ich weiß nicht, was ich glauben soll und was ich tun soll, weiß ich schon gar nicht. Ich weiß nur, dass ich so nicht mehr weitermachen kann."
Dann wendet Seera sich Mikanius zu und schüttelt die düsteren Gedanken ab. "Aber habt ihr kein Recht, zu hinterfragen, warum ihr diesen Krieg führen sollt? Was ist wenn euer Kaiser einen Fehler macht? Natürlich steht er über euch und es ist eure Pflicht ihm zu gehrochen - aber hat er nicht auch eine Verpflichtung gegenber euch? Muss er sich nie erklären?"
"Das was ihm am wichtigsten ist? ", fragt Seera Kiro und eine Spur Neugier schwingt in ihrer Stimme mit. "Wenn ich euch nicht zu nahe trete - was ist es? Und dieser Mann - natürlich könnte man sagen, ihr seid ihm etwas schuldig, weil er euch aufgezogen hat - doch seit ihr das wirklich? Er klingt nicht gerade... freundlich, liebevoll, wie ein Vater eben. Er hat euch zu einem ... "wieder zögert sie, dass Wort auszusprechen"...Mörder gemacht. Ich denke, ihr seid ihm überhaupt nichts schuldig. Warum geht ihr nicht einfach fort? Seid frei?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 23. Oktober 2011, 21:17:25
Jiyian lacht auf. "Feste sind selbstverständlich für Diebe interessant." Dann wird er wieder ernst. "Entschuldigt. Ich wollte nicht vorschnell urteilen. Das war unhöflich von mir." Er nippt an seinem Wein. "Es ist hilfreich, einen guten Ruf zu haben. Und es ist hilfreich, keine Feinde zu haben. Diese Methoden ..." Er senkt leicht seine Stimme. "... von denen Ihr da specht, kann ich nicht anwenden. Jedenfalls nicht ohne große Mühen. Außerdem würde ich damit vermutlich die Götter verärgern."
Er lächelt Seera vorsichtig an. "Yana'Hil hält es für falsch, eine Gruppe für die Taten eines Einzelnen zu verurteilen. Ich kann Eure Bedenken verstehen. Man kann nicht eine Gruppe als böse bezeichnen, wenn man nicht jede Person kennt. Ihr seid wirklich in eine Zwickmühle gekommen. Vermutlich solltet Ihr Eurem Gewissen folgen und Euren Bekannten nicht töten. Niemandem sollte das Leben genommen werden, wenn er oder sie es nicht verdient haben."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 23. Oktober 2011, 23:10:39
Jeder hat Feinde. Wer glaubt, er hätte keine, ist ein toter Mann. Mikanius betrachtet Kiro mit nicht zu übersehendem Hochmut. Seera, natürlich hinterfrage ich die Befehle des Kaisers. Aber letzten Endes bin ich Soldat und gehorche. Und in diesem Fall war ich ebenfalls der Meinung, dass nur ein Feldzug uns Frieden und Sicherheit hätte bringen können. Alles andere hätte Instabilität bedeutet, unsichere Grenzen und eine Bedrohung für unseren Wohlstand. Und ehe Ihr fragt, nein, ich werde diese Ansicht nie ändern. Ich werde es nie bereuen, dieses Kommando übernommen zu haben. Sonst hätte ich niemals meine Frau kennengelernt und die Möglichkeit erhalten, dieses Volk verstehen zu lernen. Grimmig verzieht er das Gesicht und zuckt mit den Schultern. Irgendwie werde ich es schaffen, meine Autorin zu überlisten und eines ehrenvollen Todes zu sterben. Seera, ich verstehe Euer Problem.  Letztlich hat niemand den Tod verdient, und dennoch maßen wir uns an, über Leben und Tod zu entscheiden, sagt er mit einem Seitenblick zu Jiyian. Ich würde den ehrenvollen Weg gehen, meinem Kaiser gehorchen und meinem Volk dienen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Dogtales am 24. Oktober 2011, 20:07:38
Nun, wie Ihr seht, lebe ich noch, sagt Kiro mit einem kurzen Seitenblick auf Mikanius, geht aber nicht weiter auf ihn ein.
Feste wären sogar sehr interessant für Diebe, nur leider gibt so gut wie keine mehr. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, sich durchs Leben zu schlagen. Ein wenig Talent gehört jedoch immer dazu. Auch wenn es ums, der Höflichkeit halber zögert Kiro kurz und senkt die Stimme ein wenig, Entledigen gewisser Übel geht. Ihr seid sehr gläubig, habe ich das Gefühl. Sind Eure Götter sehr mächtig?
Dann sieht er Seera an und überlegt kurz, bevor er weiterspricht. Dieser Mann, sagt er und etwas Missachtung schwingt in seiner Stimme mit, ist nicht mein Vater. Mein Vater ist tot. Nhura hat mich und meine Schwester aufgenommen, als wir Waisen wurden. So wie er auch all die anderen aufgenommen hat. Wir mussten arbeiten, damit wir leben konnten. Er schüttelt den Kopf. Ich kann nicht einfach gehen. Er würde mich suchen und töten lassen. Er hat zu viel Angst, dass seine kleine, wahnsinnige Welt zusammenbricht. Nur wenn er hat, wonach er seit Jahren sucht, dieses kleine Ding, dass die ganze Welt Kopf stehen lässt, dann würde er mich frei geben. Er lächelt und sieht Seera eindringlich an. Vergesst, welchen Namen ich genannt habe. Leider kann ich Euch nicht mehr sagen, als dass diese Kette unheimlich wertvoll ist.
Vielleicht gestattet Ihr mir aber, ebenfalls eine persönliche Frage zu stellen. Ich möchte Euch keinesfalls beleidigen, doch seid Ihr nicht selbst eine Mörderin? Liegt es an diesem Jemanden, dass ihr so schlecht über Mörder denkt?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 25. Oktober 2011, 21:59:05
Jiyian lächelt zögernd zu Mikanius. "Versteht mich nicht falsch. Grundsätzlich bin ich immer der Meinung, dass Soldaten Ihren Anführern folgen sollten. Ein Krieg funktioniert nicht, wenn jeder seinem Gewissen folgt. Doch in der Situation, in der Seera sich befindet, scheinen die Herrscher sich zu irren. Das würden die Götter niemals zulassen und niemand sollte gegen den Willen der Götter handeln."
Jetzt sieht er zu Kiro. "Bei uns gibt es viele Feste. Abre das war jetzt keine Einladung." Jiyian lacht freundlich. "Mein Volk ist sehr gläubig, so wie ich selbst. In meiner Heimatstadt gibt es an die hundert Tempel und Schreine. Die Götter haben uns damals in der Zeit der Albträume geholfen, sodass mein Volk nicht vernichtet wurde. Ich selbst war noch lange nicht geboren, aber wir werden unseren Göttern ewig dankbar dafür sein. Sie unterstützen uns immer, auch wenn sie sich nur sehr selten zeigen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 25. Oktober 2011, 22:35:19
Mikanius winkt ab. Tut mir leid, ich wollte hier niemandem auf die Füße treten. Er lächelt Kiro und Jiyian vorsichtig zu. Ich gestehe, ich halte nichts von Dieben und Mördern, und ich glaube trotz allem noch immer daran, dass der Gehorsam und der Dienst an der Gemeinschaft über allem stehen. Das ist altmodisch, selbst bei uns. Die meisten verfolgen ihre eigenen Ziele. Die alten Werte werden nur noch in wenigen Familien aufrecht erhalten. Und ja, Feste gibt es hier viel zu viele. Viele Adlige ergehen sich in Festen. Sie beschämen ihre Frauen, indem sie sich - junge Mädchen einladen. Sie spotten ihrer Herkunft und freuen sich an der Schönheit ihrer Häuser. Sie nehmen für sich in Anspruch, das Kommando im Krieg zu führen, und bei der kleinsten Gefahr verlieren sie ihre Nerven. Darum verlieren wir an dieser Grenze immer wieder, darum bedrohen uns diese Wilden weiterhin, darum können wir keinen Frieden finden. Er schüttelt den Kopf, als müsste er sich selbst zur Vernunft rufen. Das Volk meiner Frau ist anders. Sie sind stark. Sie sind aufrecht. Sie halten an den Werten ihrer Väter fest. Mikanius verzieht das Gesicht. Auch wenn meine Frau immer behauptet, dass nur die Offenheit uns stark machen und nur der Wandel sicher ist. Er seufzt auf. Aber das sind zu philosophische Gedanken für diese Tageszeit und diese Gesellschaft. Tötet, wen Ihr töten müsst, Seera, und denkt nicht weiter darüber nach. Wer durch die Klinge stirbt, ist ein Gast der Götter. Die wahrhaft Armen sind die, die Leben. Die, die selbst von den Göttern verachtet werden. Die, die ihre Heimatstadt nie wieder betreten werden und für immer in Vergessenheit sinken werden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 27. Oktober 2011, 15:43:07
Unvermittelt geht die Tür auf und ein doch eher Fehl am Platz wirkender Mann wird hineingeschubst. Wobei schubsen genaugenommen der falsche Ausdruck ist, denn da er kooperativ mit der Übermacht meiner Wenigkeit mitgeht, strauchelt er nur ein ganz klein wenig. Sein Erscheinungsbild erinnert an das eines Allerwelt-Erdenmenschen: Gut gekleidet in tailliertem, dunkelblauem Hemd, schwarzer Jeans und einer Silberkette mit einem krallenartigen Anhänger. Er blickt sich kurz etwas irritiert um, gewinnt jedoch sogleich seine Fassung wieder und sagt vor sich hin: Meine Güte, was ist denn jetzt schon wieder los? Da stellt sie mich auf die Ersatzbank. Versuchen wir, das Beste herauszuholen. Dann schlendert er lässig zur Bar, setzt sich und wartet. *So, jetzt ist Ruhe Schatz.*
Er neigt den Kopf und und lächelt. Ich habe Geduld.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 28. Oktober 2011, 10:38:42
Mikanius zuckt zusammen, als die Tür aufgeht und der Mann hereinstolpert. Dessen unbeholfene Art, sich zu bewegen und sich schubsen zu lassen, zaubert Mikanius ein Lächeln auf die Lippen. Und Ihr seid wer? Wenn Ihr schon hier seid, könnt Ihr auch gleich Eure Meinung abgeben zu unserem kleinen Problem - oder besser, zu Seeras , er deutet mit einem Kopfnicken auf die junge Dame, Problem. Ihre Befehlshaber haben ihr wohl befohlen, einen Feind ihres Volkes zu töten. Dummerweise scheint sie sich in ihn verliebt zu haben, wie ich das sehe. Jedenfalls schätzt sie ihn sehr. Also, Fremder? Eine Antwort, dann dürft Ihr Euch Eurem Getränk widmen und Euch in Ruhe von Eurer Autorin erholen - die hier in diesem Raum wirklich nichts mehr zu suchen hat, nicht wahr? Ich bin übrigens Mikanius, ehemaliger Offizier und Kriegsheld, heute durch die Götter und die Heimat Verstoßener. Er hebt eine Hand zu einem kurzen Gruß und lächelt grimmig.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 28. Oktober 2011, 11:05:03
Niall, freut mich sehr. Er nickt Mikanius anerkennend zu. Aufgrund dessen Geste, verzichtet er darauf, ihm die Hand anzubieten. Das ist durchaus eine prekäre Situation, die Ihr da schildert. Ich selbst bin grundsätzlich immer auf der Seite der Diplomatie. Ist es möglich, mit diesen Befehlshabern zu sprechen? Mit der richtigen Herangehensweise könnte man sie gewiss davon überzeugen, das Morden sein zu lassen, meint Ihr nicht? Ach, meine Autorin. Er lächelt amüsiert und auch ein bisschen vergnügt. Wisst Ihr, sie fühlt sich gestresst von diesem Jungen - Marvin oder wie er heisst - und seiner Freundin, dieser Natur-Lady. Das scheinen zwei sehr fordernde Personen zu sein und wir anderen haben jetzt das Nachsehen. Aber da mache ich mir nichts draus, wie gesagt, ich habe Geduld. Ausserdem werde ich hier ja bereits in spannende Gespräche verwickelt, wie mir scheint...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 28. Oktober 2011, 15:00:42
Jiyian sieht Mikanius ernst an. "Ich halte auch nichts von Dieben oder ähnlichem. So etwas gibt es in unserer Gesellschaft eigentlich gar nicht. Aber so lange wir hier sind, sind wir nicht das, aus was unsere Autoren gemacht haben. Deshalb verurteile ich keine Diebe, die hierher kommen." Er nippt an seinem Wein und trinkt ihn dann in einem Zug leer. "Wir feiern unsere Götter oft und gerne, was aber nicht bedeutet, dass wir unsere Aufgaben vernachlässigen."
Sein Gesicht verzieht sich, als habe er Schmerzen. Jiyian schließt die Augen und öffnet sie nach einigen Sekunden wieder. "Entschuldigt. Das war meine Autorin, die mir irgendwie gedanklich eine Nachricht übermittelt hat. Sie meinte, dekoriert mit vielen Schimpfwörtern, dass ich kommen soll, der Nano ruft. Was auch immer das heißen soll." Er steht auf und streicht sich die Kleidung glatt. "Ich sollte jedenfalls gehen, sonst stellt sie noch wer weiß was in meinem Kopf an." Lächelnd nickt er den Anwesenden zu und geht zur Tür. "Auf Wiedersehen!", ruft er noch, bevor er aus der Tür verschwindet.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 28. Oktober 2011, 15:36:45
Auf Wiedersehen, Jiyian. Mikanius schüttelt den Kopf und wendet sich Niall zu. Diplomatie? Ich habe auch einmal an Diplomatie geglaubt, in einer Zeit, die mir jetzt weiter entfernt scheint als die Sonne. Meine Frau und ich, wir haben beide an die Diplomatie geglaubt, daran, dass ein Frieden möglich ist und die Kinder beiderseits der Grenze ruhig schlafen können. Aber die Macht des Krieges war zu stark für uns. Was bringt Euch denn dazu, weiter an die Kunst der Worte zu glauben, wenn doch jeder neue Tag uns nur den Beweis dafür bringt, dass alles, was auf dieser Welt zählt, Blut, Eisen und Macht sind?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 28. Oktober 2011, 16:00:25
Wiedersehen, sagt Niall mit leicht verwundertem Unterton und blickt dem Fremden kurz nach, bevor er sich wieder Mikanius zuwendet. Nun, in meiner Welt hat die Diplomatie die Nationen und Kulturen einander näher gebracht, teilweise zumindest. Darauf kann man aufbauen, denke ich. Natürlich erfordert es harte Arbeit und viel Zeit und Nerven. Aber letztlich bringt ein konstruktives Gespräch meistens mehr als rohe Gewalt. Ich muss euch aber auch eingestehen, dass ich mich manchmal auch Frage, ob mein Leben nicht ein auf Sand gebautes Schloss ist. Auch bei uns gibt es kriegerische, hasserfüllte Menschen. Ich wüsste nicht, was ich tun würde, wenn ich einer derartigen Bedrohung ausgesetzt wäre. Tatsächlich kann ich nur hoffen, dass es nicht so weit kommt. Meine grössten Sorgen diesbezüglich gelten vor allem meiner Tochter. Sie begibt sich so schon genug oft in Gefahr und will sich nichts sagen lassen. Normalerweise ist sie schlau genug, dem Schlimmsten zu entgehen, aber wenn ihr etwas zustössen würde... Ihr seht, mit dem Krieg kenne ich mich nicht aus. Und um ganz ehrlich zu sein, möchte ich das auch gar nicht. Es macht mich eher unbehaglich, darüber nachzudenken.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 29. Oktober 2011, 18:39:38
Nach einer langen Pause richtet Seera sich plötzlich wieder auf. "Entschuldigt bitte. Meine Autorin  war so unhöflich, einfach eine Woche wegzufahren und mich links liegen zu lassen. Heutzutage schert sich keiner mehr um gute Manieren." Dann dreht sie sich zu Kiro und versucht sich an einem Lächeln. "Ich - eine Mörderin? Früher hätte ich gesagt nein. Ich hätte gesagt wir töten Monster, keine Menschen, und ein gefühlloses Wesen zu töten, dass die Sicherheit aller anderen bedroht wäre kein Mord. Doch möglicherweise habt ihr recht. Möglicherweise besteht mein ganzes Volk aus Mördern."
Dann lächelt sie Jiyian vorsichtig an. "Ich glaube ihr habt recht - ich darf ihn nicht töten. Jetzt wo ich ihn kenne wäre es Mord. Außerdem kann ich es glaube ich nicht. Er ist..." Sie senkt den Blick und beendet den Satz nicht.
Auf Mikanius Worte hin schaut sie jedoch wieder auf. "Wahrscheinlich wäre es wirklich das Beste ihn zu ..." Sie stockt bei dem Wort. "...töten. Wenn ich ihn nicht töte, strafe ich mein ganzes Leben lügen - ich würde behaupten, alles was wir glauben ist falsch. Und ihr habt recht - ein Krieg funktioniert nicht, wenn jeder nur nach eigenem Gewissen handelt. Aber ich kann das einfach nicht tun - weniger wegen mir, aber wegen ihm..."
Als Niall hereinkommt, lähelt Seera ihm freundlich zu. "Ich fürchte, mit dem Befehlshaber zu sprechen ist unmöglich - sie würden mich töten, wenn ich solche Gedanken äußern würde. Es gäbe da jemandem, dem ich vielleicht vertrauen könnte - aber nein, ich will sie da nicht mit reinziehen."
Als Jiyian sich erhebt und die Bar verlässt lächelt sie leicht traurig. "Auf Wiedersehen - und viel Glück bei allem. Autoren machen es einem nie einfach."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Dogtales am 29. Oktober 2011, 21:20:44
Ein wenig benommen schreckt Kiro aus seinen Gedanken auf, als er merkt, dass jemand den Raum verlässt. Er sieht, dass Jiyian geht. Dabei hätte er sich gern für dessen Fürsprache bedankt.
Entschuldigt mich ebenfalls, sagt er mit einem Lächeln für Seera, die wohl ein ähnliches Schicksal wie er mit ihrer Autorin trägt. Meine Autorin hat ihre Wohnfläche vergrößert und mir nimmt sie das kleine Zimmer und ein Dach über dem Kopf und lässt mich durch Wälder laufen. Und bis jetzt hat sie meine Geschichte nicht wiedergefunden. Sie sollte sich schämen. Er schüttelt den Kopf.
Mit einem Kopfnicken begrüßt er den Neuankömmling und betrachtet interessiert dessen Kette. Hat diese Kette eine besondere Bedeutung, einen Wert für Euch? Nicht, dass ihr mich falsch versteht, fügt er schnell hinzu, ich könnte es in meiner Welt nicht verkaufen.
Dann blickt er hinüber zu Mikanius und nickt ihm freundlich zu. Ich nehme einfach an, Eure Autorin beschert Euch kein angenehmes Leben? In meiner Welt gibt es keinen Gehorsam und keinen Dienst an der Gesellschaft. Jeder steht sich selbst am nächsten.
Deshalb, sagt er und wendet sich wieder Seera zu, ist es nicht schlimm zu sagen, man sei ein Mörder. Wenn es einen Zweck erfüllt. Und solang Ihr in der Lage seid, jeden Menschen oder jedes Geschöpf für sich zu betrachten und dann über dessen Schicksal zu entscheiden und ich bin sicher, ihr werdet die richtige Entscheidung treffen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 30. Oktober 2011, 09:51:17
Mikanius betrachtet Niall nachdenklich. Vom Krieg nichts zu verstehen ist ein Privileg und ein Laster zugleich. Nur wenige schaffen es, sich so vollständig davon zu lösen. Die Werte unserer Väter gebieten uns, zu kämpfen, aber manchmal - frage ich mich, ob es immer sinnvoll ist. Ob wir nicht besser dastünden, wenn wir voneinander lernten statt uns zu bekriegen. Er zuckt mit den Schultern. Mein Vater würde sagen, dass ich zu weich bin in dieser Hinsicht. Dass meine Frau daran schuld ist. Dass wir uns nie mit Besiegten einlassen sollten und dass ich mir lieber eine anständige Frau gesucht hätte. Aber es kam nun einmal, wie es kam, und ich bereue nichts. Ich hoffe nur, dass er sich meiner Frau und unseres Kindes annimmt und sie nicht alleine lässt.
Damit wendet er sich Seera zu. Nur weil Ihr jemanden kennt, ist es kein Mord, wenn Ihr ihn tötet. Ich habe schon einige Männer getötet, die ich als ehrenhaft, treu und sogar als Freunde bezeichnet hätte, aber ich würde es niemals als Mord bezeichnen. Es war notwendig, um uns zu verteidigen und unser Recht zu wahren. Mord ist es nur, wenn Ihr jemanden feige tötet, hinterrücks, ohne Ehre.
Versöhnlich nickt er Kiro zu. Ein angenehmes Leben? Sie nimmt und gibt, was immer sie will. Sie hält mich fern von allem, das mir etwas bedeutet, und ist der festen Überzeugung, dass ich es einfach durchstehen muss. Meine Autorin liebt es, mich zu quälen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 30. Oktober 2011, 12:23:06
Seera denkt einen Moment über Kiros und Mikanius Worte nach. "Ihr habt recht." , sagt sie leise. "Manchmal ist ein Mord notwendig und wenn er gerechtfertigt ist, kann man es eigentlich auch nicht als Mord bezeichnen. Aber man darf auch niemanden töten, nur weil man es so gelernt hat. Weil andere es wollen, weil man selbst es damit leichter hat. Ihr habt recht Kiro, ich werde die richtige Entscheidung treffen." Bei diesen Worte richtet sie sich unwillkürlich ein wenig auf.  "Ich werde ihn nicht sofort töten. Aber ich werde herausfinden, ob es nötig ist."
Dann wendet sie sich noch einmal Mikanius zu. "Ich glaube, dann kann man zufrieden sein. Wenn man nichts bereut. Auch wenn man gescheitert ist - man hat getan was möglich war."
"Aber...", sagt sie nach einem kurzen Moment des Nachdenkens zu Kiro. "... man muss sich sicher sein, ob man das recht hat, diese Entscheidung über Leben und Tod zu treffen. Ich glaube niemand tut das gerne. Aber wenn man dazu gezwungen ist, kann man nichts tun, als es versuchen. Damit man später nichts bereuen muss."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 30. Oktober 2011, 12:34:36
Niall blickt Seera nach wie sie aufsteht und wendet sich dann vor allem an sie: Denkt Ihr das wirklich? Glaubt Ihr wirklich, dass es nicht mehr Mord ist, wenn es notwendig ist? Ich weiss nicht, wie es um Euch steht. Aber ich habe einmal getötet, vor vielen Jahren. Sein Blick senkt sich und seine Stimme wird leiser, nachdenklicher. Es war ebenfalls notwendig. Mein eigenes Leben stand auf dem Spiel. Aber es war nichtsdestoweniger Mord und manchmal holt mich mein Gewissen noch heute ein. Seht Ihr, er wendet sich Mikanius und Kiro zu, deshalb bin ich gegen Gewalt jedweglicher Art. Gegen das Töten und gegen den Krieg. Diese Dinge können niemals Heilung bringen, sondern werden nur immer weiter die Menschen quälen. Dann lächelt er wieder. Aber genug davon. Die Kette? Sie ist schön, nicht wahr? Materiell ist es nur ein verdelter Stein mit schwarzem Lack. Aber er hat einen sehr grossen seelischen Wert für mich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Dogtales am 30. Oktober 2011, 21:09:47
Kiro lacht leise über Mikanius' Bemerkung zu Frauen. Frauen bringen einen Mann dazu, die sonderlichsten Dinge zu tun, nicht wahr? Ob es nun Ehefrauen, Geliebte oder Autorinnen sind.
Ich glaube, Ihr seid auf dem richtigen Weg, Seera. Es ist nicht die Entscheidung oder das Recht zu entscheiden, ob jemand leben darf oder nicht, es geht einzig darum, ob derjenige das Recht verwirkt hat, am Leben zu bleiben. Man sollte nichts bereuen, das macht einem das Leben noch schwerer als es ohnehin schon ist.
Noch einmal wirft er einen Blick auf Nialls Kette. In der Tat, sehr schön. Der Wert eines Gegenstandes wird nicht immer an dessen Material gemessen. An der Bedeutung hingegen, die sein Träger und andere ihm geben. Ich nehme an, Ihr habt diese Kette als Geschenk erhalten?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 01. November 2011, 17:26:44
Inzwischen hat Falkja sich wieder einigermaßen gefangen. Sie atmet tief ein und aus, streicht sich dann etwas verlegen die Haare aus dem Gesicht und sagt dann zu Jiyian: "Euer Mitgefühl weiß ich sehr zu schätzen. Danke. Und ich bin auf der Suche nach Verbündeten, glaubt mir. Aber vielleicht erwischen sie mich, bevor es dazu kommt, SIE lässt mich darüber immer im Unklaren." Sie seufzt. "Es gibt eine Prophezeiung, müsst ihr wissen, nach der eine blaue Nebelhexe die Welt retten wird - vor den Roten. Und deswegen haben sie...alle umgebracht. Deswegen wollen sie mich umbringen. Mit den Grünen mögt ihr Recht haben", fährt sie fort, "aber ich kann sie auch irgendwo verstehen. Sie wollen sich wehren, wissen aber nicht, wie. Also tun sie gar nichts."

Dann wendet sie sich zu den anderen Neuankömmlingen, so viele hat sie nun schon verpasst. "Entschuldigt bitte, aber ich bin momentan mit den Nerven etwas am Ende. Ich heiße Falkja, falls das noch jemanden interessiert." Mit einem schwachen Lächeln nickt sie allen zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 01. November 2011, 21:42:36
Bei Nialls Worten zuckt Seera nur hilflos mit den Schultern. "Nein. Nein, du hast recht, so kann man es auch nicht sagen. Was reden wir hier bloß?". Nervös streicht sie sich ihre Haare aus der Stirn und sieht fast ein bisschen verzweifelt aus. "Aber  ich muss doch etwas tun. Irgendetwas." Dann sagt sie nichts mehr sondern vergräbt nur erschöpft ihr Gesicht in den Händen.
Bei Kiros Worten sieht sie wieder auf. "Meint ihr?", fragt sie wieder deutlich gefasster. "In Ordnung. Ich krieg' das schon hin." Sie lächelt, richtet sich etwas gerader auf und nimmt noch einen Schluck Wasser.
Dann wendet sie sich mit sanfter Stimme an Falkja: "Ich fürchte, Jiyian ist eben gegangen. Aber wenn ich euch nicht zu nahe trete, muss ich doch sagen, dass nichts zu tun und bei solchen Völkermorden einfach nur zuzusehen überhaupt nicht in Ordnung ist. Im Gegenteil." Nach einer kleinen Pause hackt sie noch einmal nach. "Aber wenn ihr die Einzige eurer Art seid - seid ihr dann nicht einsam? Ich würde mich furchtbar allein fühlen ohne die anderen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 01. November 2011, 22:20:44
Mikanius begrüßt Falkja mit einem knappen Nicken. Ich weiß nicht wirklich, was ihr mit den Roten und den Grünen meint, aber ich kann es mir vorstellen. In meiner Heimat gibt es solche Fraktionen, wenn es um die Wettkämpfe geht, sie bennen sich ebenfalls nach Farben. Aber wieso sollte einer den anderen auslöschen? Die Welt ist grausam, nicht wahr? Und Ihr seid die Letzte der Euren?
Dann lächelt er Kiro zu. Vor ein paar Jahren noch hätte ich behauptet, dass jeder, der sich von einer Frau zu etwas bringen lässt, kein richtiger Mann sein kann. Aber nach all dem, was ich für meine Frau getan habe, kann ich mich kaum mehr auf diese Ansicht berufen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 02. November 2011, 09:31:03
Niall nickt Falkja mit einem freundlichen Lächeln zu und wendet sich dann an Kiro. Ich möchte lieber nicht darüber reden. Es ist etwas sehr Persönliches, nichts für ungut. Dann blickt er zu Seera. Letztlich ist das natürlich Eure Entscheidung. Ich sage es nur, weil ich befürchte, Euch ist nicht ganz klar, worauf Ihr Euch da einlassen würdet. Versteht mich bitte nicht falsch, ich verurteile Euch nicht deswegen. Ich möchte Euch nur bitten: Wenn Ihr es irgendwie vermeiden könnt, tut es nicht. Wenn es keinen anderen Ausweg gibt, werdet Ihr für immer mit den Folgen leben müssen. Dann geht er auf Mikanius ein. Das sehe ich anders. Eine Frau kann einen Mann auch zu Gutem treiben. Nehmt zum Beispiel mich. Wäre meine Frau nicht gewesen, wäre ich wohl damals in der Gosse gelandet. Aber dann habe ich sie kennengelernt und sie gab mir neue Kraft. Und Hoffnung. Heute bin ich erfolgreicher denn je. Aber das wäre nicht möglich gewesen ohne sie.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 03. November 2011, 19:48:42
Falkja wendet sich Seera zu. "Ich kenne das Gefühl, etwas tun zu wollen, sehr gut. Wirklich, auch ich habe das Gefühl, ich muss etwas tun, und die Tatsache, dass es nichts gibt, was man tun könnte, treibt einen an den Rand der Verzweiflung." Sie seufzt und leert ihr Glas, dann steht sie auf. "Also tue ich jetzt irgendetwas. Vielen Dank euch, ihr habt mir sehr geholfen. Ich wünsche euch alles Gute", sagt sie mit einem leisen Lächeln und geht zur Tür hinaus.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 04. November 2011, 09:19:49
Mikanius lächelt bei Nialls Worten leicht. Ich glaube weder an das Gute noch an das Böse. Wir tun Dinge, die Auswirkungen haben, und können niemals wissen, wohin es uns führt. Insofern - meine Frau hat mich dazu gebracht, Dinge zu tun und manches anders zu sehen. Ich hatte gehofft, dass es mich an einen anderen Punkt bringt als diesen, aber wahrscheinlich war es vermessen zu glauben, dass allein meine Worte den Lauf der Geschichte hätten ändern können. Er steht auf und deutet eine Verbeugung in die Runde an. Ich muss gehen, es tut mir leid. Ich hätte gern noch weiter mit euch gesprochen. Vielleicht komme ich wieder, wenn ich etwas Erholung von meiner Autorin benötige. Damit verlässt er mit energischen Schritten den Schankraum.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 04. November 2011, 09:25:12
Niall nickt Falkja zu und wendet sich dann an Mikanius. Das ist eine interessante Sichtweise. Aber ich für meinen Teil habe das Böse gesehen und sehe nun ironischerweise dank diesen Erlebnissen auch mehr Gutes. Mir gelingt es nicht, weder an das eine noch an das andere zu glauben. Nun, ich denke, diese Diskussion könnte man vermutlich ewig weiterführen. Viel Erfolg auf Eurem weiteren Weg wünsche ich. Dann blickt er in die Runde und lächelt heiser. Ich sollte vielleicht auch gehen. Meine Autorin hat doch gestern tatsächlich meine Geschichte begonnen. Vor drei Tagen meinte sie noch, Marvin sei ihr im Moment wichtiger, aber offenbar hat sich das geändert. Ich werde sie dann mal tatkräftig unterstützen. Ich will ja auch, dass das gut wird. Und damit erhebt er sich und begibt sich ebenfalls hinaus.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 06. November 2011, 12:01:32
Seera beobachtet die Diskussion über Gut und Böse zunächst schweigend. "Ich kann nichts dazu sagen", sagt sie schließlich. "Im Moment weiß ich nicht, was ich glauben soll. " Dann sieht sie Mikanius, Niall und Falkja hinterher, bis die schwere Holztür ins Schloss fällt. Einen Moment scheint es, als würde sie sich ebenfalls erheben, doch dann entscheidet sie sich anders, bleibt sitzen und betrachtet ohne ein weiteres Wort die Holzmaserung der Theke, den Kopf in die Hände gestütz.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Dogtales am 07. November 2011, 13:22:13
Kiro schreckt aus seinen Gedanken auf und sieht sich erstaunt in dem so leer gewordenen Raum um. Er beobachtet Seera kurz, wie sie die die Theke anstarrt und erhebt sich dann ebenfalls.
Es tut mir leid, Euch hier ganz allein lassen zu müssen, doch meine Autorin ist nun der Meinung, ich müsse mich wieder um meine Pflichten kümmen. Ich wünsche Euch viel Erfolg. Er nickt Seera zu und verschwindet ebenfalls durch die Tür nach draußen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 10. Dezember 2011, 17:05:09
Marvin, mein liebster Marvin, "my dearest maid"... okay, ich weiss, du bist kein Mädchen. Und du weisst, dass ich dich über alles liebe. Aber sind wir mal kurz ehrlich zueinander: Manchmal werde ich das seltsame Gefühl nicht los, dass du mich ärgern willst, kann das sein? Ich meine, klar bin ich nicht immer die netteste Autorin und habe auch nicht 24 Stunden am Tag 7 Tage die Woche Zeit für dich. Ich habe meine Launen, ich weiss. Doch musst du die Steine zurückwerfen und mich den ganzen Tag pisaken? Du weisst, ich habe noch einen Brotjob zu machen und einen neuen zu suchen. Du weisst auch, dass ich lesen muss, um eine wirklich gute Geschichte für dich zu zeichnen... denn das will ich, wirklich. Aber warum, frage ich mich, musst du das tun. Warum immer zum falschen Zeitpunkt. Ich meine, siehst du, heute ist wieder so ein Tag, hättest du mir denn diese Sache nicht erzählen können, als der PC noch lief? Du hast dich vier Tage lang ausgeschwiegen, Schatz, da erlaube ich mir, mir die Freiheit zum Lesen zu nehmen. Und kaum habe ich ein Buch in der Hand, in dem es nicht um dich geht... Das muss wirklich geordnetere Bahnen annehmen, sonst kommen wir nirgendwo hin. Das ist einfach so. Ich kann nicht arbeiten - und ich spreche da von deiner Story - wenn du dich einfach mitten in der Szene in Luft auflöst, nur um mir dann einige Zeit später von einer völlig anderen vorzuschwärmen. Bei aller Liebe dieser Welt: Ab jetzt bestimme wieder ich!

Das tut gut.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: der Rabe am 11. Dezember 2011, 10:21:45
Ein schmal gebauter, junger Mann betritt zögernd die Bar. Er sieht sich einen Augenblick lang um und geht dann langsam zur Bar, wo er sich auf einen Hocker setzt.

Wie gut zu wissen, dass die eigene Geschichte noch nicht so weit ist, erzählt zu werden, murmelt er leise vor sich hin und bestellt einen Brandwein. Dann kann man sich ja auch noch voll laufen lassen. Wird ja eh nicht besonders toll, mein "Schicksal" ...

Er stürzt den ersten Becher Brandwein hinunter, haucht den Brand aus seinem Rachen. Noch einen ... krächzt er mit tränenden Augen und schüttelt einmal den Kopf. Er hält sich an der Theke fest und lächelt den Barkeeper an. Vergessen scheint mir eine gute Option zu sein ...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 11. Dezember 2011, 18:03:38
Eine junge Frau beträt die Bar und sieht sich suchend um. Sie hat kurze, blonde Haare und braune Augen. Als sie an der Theke jemanden entdeckt, blitzen ihre Augen auf und sie schleicht vorsichtig in seine Richtung. Völlig geräuschlos setzt sie sich auf einen Hocker.

"Hi" Freundlich, aber dennoch aufmerksam sieht sie den Mann ihr gegenüber an.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 12. Dezember 2011, 10:06:02
Eine hochgewachsene Frau Anfang zwanzig betritt den Raum und sieht sich aufmerksam um. Ihre weißblonden Haare fallen ihr locker bis zur Taille. Ein dünnes Lederband hält ihr die Strähnen aus dem Gesicht. Sie deutet in Richtung der Theke ein Kopfnicken an.

Einen schönen guten Morgen. Ich suche nach einer Zuflucht vor meiner Autorin. Erst lässt sie mich jahrelang in einer Ecke liegen, und jetzt will sie ganz plötzlich meinen Plot - was auch immer das sein soll! - fertig bekommen. Dabei weiß ich aus sicherer Quelle, dass sie sich einfach nur vor anderen Geschichten drücken will. Ich hasse Sprunghaftigkeit!

Sie setzt sich auf einen Hocker, blickt noch einmal über die Theke und die anderen Gäste, und verzieht dann ihre blassen Lippen. Brandwein so früh am Tage? Ich nehme doch lieber ein Glas Milch, bitte.






Sorry für das kurze OT:
@HauntingWitch: Kannst du uns bitte noch sagen, welche deiner Figuren gerade hier im Raum ist? Ich durchblicke deinen Post nicht so ganz, aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich noch schlafe... Danke!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 12. Dezember 2011, 11:19:30
@Snö: Eigentlich Marvin. Eigentlich wollte ich ihm auch nur einen netten Zettel mit einem Hinweis dalassen, aber irgendwie ja, da ich ihn bis zum Wochenende sowieso nicht brauchen werde...

Seht ihr, das meine ich! Da behauptet sie, ich sei fies zu ihr, aber dann, was macht sie? "Da du ja sowieso schon mal hier bist, kannst du auch gleich auf der Ersatzbank warten", nee, soo nicht, meine Liebe! Aha. Schatz, du kannst happy sein, du entsprichst meinem Idealbild, schon vergessen: Hellblonde Haare, blaue Augen, schönes Gesicht? Reicht dir das nicht für einmal? Ich muss arbeiten und mein Chef macht Terror, also verstehe das bitte. Jaja, real life geht vor, ich weiss. Es ist nur gerade so schön da in dem Bandraum... aber was soll ich machen, ich akzeptiere es ja schon. Er bestellt ein Bier und wendet sich dann der langhaarigen Dame neben ihm zu. Und mit was für einem schönen Wesen habe ich es hier zu tun?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 12. Dezember 2011, 16:46:47
Schönes Wesen? Ein sehr zynisches Lächeln spielt um ihre Mundwinkel. Ich bin bestenfalls gewöhnlich. Der Einfachheit halber nennt mich Hiltja. Meine Autorin meint, ich solle niemandem mit meinem vollen Namen quälen. Ich frage mich manchmal, wieso sie mir dann diesen komplizierten Namen verpasst hat. Wir brauchen uns nämlich nichts vorzumachen. Im Grunde genommen sind wir nur das, was unsere Schöpfer aus uns machen. Und Ihr seid?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 12. Dezember 2011, 16:56:59
Marvin. Weitaus mehr, als meine Schöpferin mir zutraut. Freut mich. Aber ganz Unrecht haben Sie nicht, sie haben uns in der Hand. Aber deshalb sind wir ja schliesslich hier, um uns ein wenig ausruhen zu können. Oder darauf zu warten, dass sie Zeit für die nächste Szene haben.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 12. Dezember 2011, 21:09:35
Bei dem Gespräch der beiden neben sich vergräbt Caite ihr Gesicht in den Händen und stöhnt auf. Dann versucht sie sich an einem Lächeln. Hallo, ihr zwei. An den Mann hinter der Bar richtet sie: Vodka, bitte. Und zwar viel. Mein Kopf dröhnt wie wahnsinnig. Nachdem sie das Glas, das sie bekommt, auf einen Schluck leert, entspannen sich ihre Züge sichtlich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: der Rabe am 12. Dezember 2011, 22:44:54
Der junge Mann stürzt einen weiteren Brandwein hinunter und hustet. Mit glasigen Augen verfolgt er die Gespräche der anderen.
V-Vodka? er betrachtet das farblose Getränk das der Frau neben ihm ausgeschenkt wird auf dem Weg von der Theke bis zu den entspannten Zügen. Dann wendet er sich wieder dem Barkeeper zu.
Gib mir dassauch noch! Dasauchnoch. Entspannkannich auchbrauchn, Hübscher!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Malinche am 12. Dezember 2011, 23:57:26
Blake, der Barkeeper, hebt die Augenbrauen. Na, ob das eine gute Idee ist? Bei dir reicht's langsam. Nimm's nicht so schwer, jeder muss mal eine Weile auf seine Geschichte warten. Oder was ist dein Problem.

Er dekoriert ein Glas Orangensaft mit einem bunten Schirmchen und stellt es vor den jungen Mann hin.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: der Rabe am 13. Dezember 2011, 00:02:37
Er ... er will alles noch mal schreiben! Dabei waren wir doch schon durch alles durch, und jetzt ... er greift nach dem Glas und schafft es beim dritten Anlauf, indem er es mit beiden Händen gleichzeitig einkreist und einholt. Stolz betrachtet er seinen Fang.

Wassisdadrin? Er beschließt, es erstmal zu trinken, und dann auf die Antwort zu warten. Gewohnheitsmäßig haucht und hustet er und macht ein verdutztes Gesicht, als der Brand ausbleibt. Eine gewissen Ernüchterung macht sich in seinem GEsicht breit.

Das war nicht nett von dir. Gar nicht. Jetzt fang ich gleich an zu heulen ... er überlegt eine Weile. ... oder zu singen. Was ist dir lieber?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 13. Dezember 2011, 12:20:10
Hiltja blickt den Barkeeper abschätzend an. Ein Weilchen? Ich warte seid einer gefühlten Ewigkeit. Wenn mich nicht alles täuscht, warte ich seit mehr als acht Jahren darauf, dass sich jemand meiner Geschichte annimmt. Aber mir soll es recht sein. Ich habe meine Ruhe, kann tun und lassen was ich will, und meine Autorin wird sich noch wundern, wenn sie mich wieder ausgräbt. In acht Jahren kann man sich ziemlich verändern. Sie grinst frech.

Und Ihr solltet wirklich das Trinken einstellen und Euch der Wirklichkeit stellen. Es wird dadurch nicht besser, dass Ihr die Realität aus Eurem Denken ausschließt. Was die Götter uns geben, müssen wir annehmen und das Beste daraus machen. Da hilft es auch nicht, wenn Ihr uns irgendetwas vorsingt. Sie schüttelt den Kopf und wirft ihr Haar in den Nacken. Und Euch, junge Dame, würde ich auch raten, dem Alkohol etwas weniger zuzusprechen. Hiltja wendet sich an Caite und lächelt freundlich. Erzählt uns doch lieber, was Euch auf der Seele brennt!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Serisamara am 13. Dezember 2011, 17:41:18
Samara betritt die Bar und schaut in die Runde

Oh voll hier, kann ich mich dazu setzen?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: der Rabe am 13. Dezember 2011, 17:57:28
Der junge Mann sieht Hiltja trübe an. Sehr lange. Was weißt du schon. Hast du deine Geschichte schon durchlebt und musst alles nochmal durchmachen, weil deiner Autorin plötzlich die Perspektive nicht mehr gefällt? Weil sie der Meinung ist, dass es die Leser abschrecken könnte, von deinem Schicksal zu lesen? Er fährt sich aufgebracht mit den Fingern durch die wirren Haare. Ich meine ... Die Leser? Warum interessieren sich Autoren mehr für die Leser als für uns? Reicht es nicht, ein beschissenes Leben einmal durchgemacht zu haben?

Er schüttelt verzweifelt den Kopf und wendet sich wieder dem Barkeeper zu.

Gib mir was Starkes. Wenn ich dem Raben schon nicht entkommen kann, dann will ich wenigstens mein Schicksal vergessen, solange es noch nicht wieder über mich hereingebrochen ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 13. Dezember 2011, 18:29:58
[OT] Sorry, ich komme immer erst abends von der Schule, deshalb wundert euch nicht, wenn ich so schnell nicht antworte ;) [/OT]

Caite starrt auf ihr leeres Glas, als wäre es zu etwas Lebendigem geworden. Dann bestellt sie einen weiteren Vodka, den sie herunterstürzt, bevor sie sich an den angetrunkenen Mann wendet. Das tut mir leid für dich ... Zweimal das Ganze durchleben, was sich unsere Autoren ausdenken, wäre ... Sie schweigt einen Augenblick. Meine Geschichte wurde noch nicht erzählt. Im Moment darf ich durch eine Kurzgeschichte spazieren, weil meine Autorin mich "besser kennenlernen" will. Aber was ich so von anderen Charakteren mitbekommen habe ... Die meisten meiner Autoren bekommen früher oder später ein schweres Trauma, halluzinieren, werden wahnsinnig oder sterben. Mir steht keine gute Zukunft bevor.

Dann sieht sie zu Hiltja und versucht sich an einem Lächeln. Eigentlich stört es mich nicht, dass meine Autorin noch keine Geschichte für mich hat. Ich würde lieber mein Leben leben und nicht das ertragen müssen, was andere schon durchgemacht haben. Sie schaudert. Wie ich gerade schon erzählt habe, ist meine Zukunft alles andere als rosig. Meine Autorin hat Freude daran, ihre Charaktere bis an den Rand des Wahnsinns zu treiben. Oder hineinzustoßen. Ich glaube, mit ihr stimmt was nicht. Augenverdrehend klopft sie sich mit einem Finger an den Kopf. Warum seid Ihr hier?

Ein Neuankömmling betritt die Bar. Neugierig mustert Caite die Frau. Hallo.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Serisamara am 13. Dezember 2011, 19:54:37
Samara schüttelt sich die, vom Regen nassen Haare aus und begibt sich anschließend an die Bar.[/i

Hab gehört hier findet ein inoffizelles Treffen der Anonymen Ich-könnte-meinem/meiner-Autor/in-den-Kopf-abreissen statt.
Ich bin Mara. Und ich bin echt schon am verzweifeln mit meiner Autorin.

Sie wendet sich besorgt an den Barkeeper.

Ich hätte gern ein Bloody Mary, bitte.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 13. Dezember 2011, 20:58:56
[OT] Serisamara, würdest du bitte das, was dein Chara sagt, in nicht kursiver Schrift schreiben? Das erleichtert den Überblick ;) [/OT]

Haí, Mara. Was ist denn dein Problem mit deiner Autorin? Caite lächelt. Diese Spezies Mensch ist die nervigste, die ich kenne. Mit einem Kopfnicken deutet sie auf Maras nasse Haare. Bist du in einen Regen gekommen oder was ist passiert? Nachdenklich sieht sie zum Fenster und bestellt sich ein Wasser, an dem sie langsam nippt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: LilFantasy am 13. Dezember 2011, 21:58:00
Ein junger Mann betritt ebenfalls die Bar. Seine kurzen, schwarzen Haare kleben in nassen Strähnen an seinem Kopf, und seine weißen Augen schauen sich suchend in der Bar um. "Sagt mir bitte, dass das hier ein Ort ist, wo man wenigstens für einige Augenblicke Ruhe hat", fragt er beinahe flehend. Er vergräbt die Hände in den Hosentaschen und setzt sich an die Bar.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 13. Dezember 2011, 22:12:11
Erstaunt sieht Caite zur Tür. "Wow, wo kommen denn all die Leute her? Seid ihr etwa alle auf der Flucht vor euren Autoren? Dann lächelt sie den Neuankömmling an. Haí. Und gibt es auch einen Grund, warum du nass bist?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Serisamara am 13. Dezember 2011, 22:38:12
[OT] Huch wie ist dass denn passiert  :gähn: [/OT]

Mara dreht sich zur Tür und sieht den jungen Mann

Na, hat dich der Regen auch erwischt ja? Setz dich zu uns!

Sie lächelt freundlich, doch ihr lächeln erreicht ihre Augen nicht. Dann wendet sie sich der Frau zu um ihre Frage zu beantworten.

Mein Problem mit meiner sadistischen Autorin? Erst lässt sie meine Eltern sterben. Dann hat sie mich dazu gebracht, mich in den Mann zu verlieben, der mich zu einem Vampir gemacht hat. Und dass obwohl es höchst wahrscheinlich ist, dass eine Beziehung mit ihm unmöglich ist, vielleicht sogar verboten. Und zu allem Überfluss hat sie mich gerade einem weiteren gutaussehenden Vampir vorgestellt. Obwohl ich ihn nicht kenne, fühle ich mich bei ihm ziemlich wohl, was in mir ein Gefühlschaos hinterlässt. Ich bin echt am verzweifeln.

Tränen steigen ihr in die Augen

Sie quält mich so sehr ... ich weiß nicht, was ich dagegen tun soll. Und ich brauch jetzt echt n Drink!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lemonie am 13. Dezember 2011, 23:37:13
Eine junge Frau Anfang Zwanzig betritt die Bar und schlendert zu der Ansammlung von Figuren hinüber. Im Gegensatz zu vielen anderen wirkt sie eher gut gelaunt.

Hallo. Ich glaube nicht, dass ich irgendjemanden hier kenne...
Mein Name ist Chey.

Sie wendet sich an Samara.

Was ist das denn hier? Seid Ihr hier, um Euch über Eure Autorin zu beschweren? Meine ist auch nicht immer nett, wirklich nicht. Gerade zum Beispiel hat sie jemanden getötet. Aber zumindest habe ich jetzt endlich erfahren, dass mein Kapitän nicht verrückt ist und die ganze Mannschaft in den Tod treiben wird. Ich finde das durchaus beruhigend...
Aber warum musste sie mich eigentlich am Anfang der Geschichte fast zu einer Bettlerin machen? Nur damit ich auf diesem Schiff anheuere?
Aus dem, was ich bisher so höre, schließe ich, dass es Euch noch schlimmer ergangen ist.

Chey lässt sich an der Bar nieder und fragt nach einem Chiarak - Saft, welchen der Barkeeper zu ihrer Überraschung sogar führt.

Vielleicht wird es bei mir aber auch noch schlimm. ich traue meiner Autorin ehrlich gesagt alles zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 14. Dezember 2011, 07:24:51
Hiltja begrüßt die vielen Neuankömmlinge mit einem Kopfnicken.

Endlich jemand mit guter Laune. Willkommen, Chey. Ich sehe, Ihr lasst Euch Euer Leben nicht verderben. Das finde ich gut - wir können ja sowieso nichts daran ändern. Glaubt mir, ich habe versucht, meine Autorin zu überzeugen und die Götter zu bestechen, aber weder der eine noch der andere scheint irgendetwas gutes mit mir im Sinn zu haben. Ihr Lachen wird noch strahlender. Wenigstens kann ich so sicher sein, mir einen Platz unter den Namen unserer Helden zu erkämpfen. Wer nicht leidet, kann auch keine große Tat begehen. Er wird vergessen werden.

Warum ich hier bin, Caite? Meine Autorin beschäftigt sich mit meinem Plot, das sagte ich bereits. Allerdings widmet sie irgendwelchen Nebenfiguren mehr Aufmerksamkeit als mir, meinem Bruder zum Beispiel. Dabei kann ich ihn nicht ausstehen. Sie ist aus irgendwelchen Gründen der Überzeugung, dass sie mich kennt. Sie tippt sich mit dem Zeigefinger an die Schläfe und verzieht spöttisch das Gesicht. Und damit ich nicht auf dumme Gedanken komme, hat sie mich erst einmal hierher geschickt. Das war wahrscheinlich nicht das schlechteste, was mir passieren konnte. Hier scheint es nett zu sein.

Wieso sprechen hier alle dem Alkohol zu? Nur weil ein hartes Schicksal auf Euch wartet? Hitja mustert Mara abschätzig. Ich habe zwar keine Ahnung, was ein Vampir sein soll, aber wieso macht es Euch Sorgen, dass Eure Beziehung verboten sein könnte? Welch ein Unsinn! Darf ich Euch einen Rat geben? Ich weiß, was es bedeutet, jemanden zu lieben, den man nicht lieben sollte. Ich für meinen Teil habe mich damit abgefunden, dass meine Gefühle eben sind, wie sie sind. Wenn ich Eure Andeutung richtig verstehe, seid Ihr Euch nicht sicher, in welchen der beiden Männer Ihr verliebt seid? Wieso nicht in beide? Ich verstehe nicht wirklich, wo Euer Problem sein soll.

Ach ja, Ruhe - ich glaube, junger Mann, die findet Ihr überall nur nicht hier. Hier ist gerade ziemlich viel los, wie mir scheint.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Serisamara am 14. Dezember 2011, 09:46:58
Mara winkt Chey zu, atmet tief durch bevor sie antwortet.

Jaa meine Autorin ist nicht immer ein Biest. Eigentlich ist sie auch sehr nett. Nur im Moment könnt ich ihr echt den Kopf abschlagen.
Ihr müsst wissen ich bin erst seit ein paar Tagen ein Vampir und kenne daher auch noch nicht alle Sitten. Auf einen Schlag muss ich mich hier anpassen und mich verwirrt selbst noch so einiges.
Warum eine Beziehung verboten sein soll? Ich weiß nicht ob es verboten ist oder nicht. Der Vampir ist mein Sire, mein Schöpfer wenn man es so sehen will. Es kann sein, das die Vampir-Gesellschaft es nicht gern sieht, wenn der Sire und sein ... ich nenne es mal Schützling ... zusammen ist. Ich weiß ja nicht einmal, ob er mich liebt. Den anderen Vampir lieben? Ich weiß nicht. Ich fühle mich bei ihm wohl und behütet. Dieses Gefühl hatte ich sonst nur bei meinem Sire und das verwirrt mich. Ich weiß nicht, wohin das alles noch führen soll. Heute soll meine Schwester verwandelt werden. Die einzige aus meiner Familie die noch geblieben ist. Und das macht mich sehr nervös. Ich spüre förmlich, das meine Autorin wieder was plant.

Aber Ihr habt recht. Ich muss es so nehmen, wie es ist. Mein Leben ist nicht immer schlecht. Immerhin hat mein Sire mich davor bewahrt auf der Straße zu Leben. Dennoch will ich mich heute betrinken.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 14. Dezember 2011, 11:18:15
Marvin lauscht den anderen eine Weile mit distanziertem Gesichtsausdruck, bevor er sich einnmischt: Ich muss Ihnen Recht geben, guter Mann, wie war Ihr Name noch gleich? Unsere Autoren wollen quälen uns nur um der Leser willen, einfach, weil es ihnen Spass macht. Es tut mir leid, das so direkt sagen zu müssen, aber - sein Blick schweift durch die Runde - Leute, wir sind nur Spielfiguren auf den wirren Schachbrettern ihrer Seelen, und sie benutzen uns entsprechend. Hauptsache Effekt, Schock & Awe, Terror und Leid was das Zeug hält, alles für die pure Unterhaltung. Wir sind nichts weiter als Unterhaltung und das Schlimme daran ist, langsam fange ich sogar selbst an, das einfach hinzunehmen. Ich wollte mich auflehnen, etwas dagegen tun, doch wie? Meine Autorin hat die Macht über mich, wenn ich mich ihr nicht beuge, schreibt sie meine Geschichte gar nicht zu Ende. Kümmert sich um Andras. Diese Lusche von Engel, um den sie sich so viele Gedanken macht. Und mir sagt sie immer, ich sei ihr Schatz. Warum spüre ich dann davon nichts? Ganz ehrlich, ich würde ihr mal mächtig die Meinung geigen. Genau genommen habe ich das bereits getan und was kam dabei heraus? Weitere Quälereien. Zumindest habe ich jetzt meine Jess wieder. Verstehe ich auch nicht, warum die so gut mit der auskommt. Aber immerhin, wenigstens eine kann sich erfolgreich für unsere Belange einsetzen. Er seufzt hörbar und streicht sich unruhig mit beiden Händen das Haar aus der Stirn. Dann wendet er sich Samara zu: Sadistische Autorin? Willkommen im Club. Er hebt sein Glas, um mit ihr anzustossen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Snöblumma am 14. Dezember 2011, 14:53:08
Tja, Autoren, was sagt man dazu? Hiltja seufzt theatralisch auf und steht auf. Kaum schickt sie mich her, will sie mich wieder zurückhaben. Sie sagt, sie braucht mich. Natürlich gerade jetzt, wo ich doch gerade hier ein paar nette Gespräche begonnen habe! Das ist wieder typisch für sie, wirklich. Ich hoffe nur, dass sie mich noch einmal hierherschickt, wenn ich ihr wieder langweilig werde. Sie verbeugt sich knapp in die Runde. Ansonsten wünsche ich euch noch einen fröhlichen Tag und entschuldige mich vielmals für diese Stippvisite. Damit verlässt sie den Schankraum.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 14. Dezember 2011, 20:50:08
Caite hebt an, um Hiltja zu antworten, doch diese steht plötzlich auf und beginnt, sich zu verabschieden. Mach es gut, Hiltja. Ich wünsche dir viel Glück mit deiner Autorin!

Dann wendet sie sich zu Mara. Das heißt, du bist ein Vampir? Ich habe eher ... gemischte Erfahrungen mit ihnen. Der Vampirismus kann bei einer Arbeit wie meiner manchmal ziemlich stören. Ich meine, ich bin Auftragsmörderin und als Vampir kann es vorkommen, dass man dem Zielobjekt ausversehen die Kehle zerreißt. Wie hältst du es damit?

Jemand betritt die Bar. Caite sieht eine junge Frau hineinkommen, die sich vorstellt. Haí, Chey. Hier kennt niemand irgendwen, aber wir sind alle glücklich, unseren Autoren zu entkommen. Sie blinzelt fröhlich. Eine Bettlerin? Hm, das klingt nicht allzu freundlich. Vor diesem Schicksal hat mich meine Autorin glücklicherweise verschont.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Serisamara am 14. Dezember 2011, 21:45:35
Ja ein Vampir. Und ich trinke nicht direkt von Menschen. Meinen Blutdurst hab ich unter Kontrolle soweit. also von daher.

Mara hebt das Glas

Was auch immer meine Autorin noch für mich parat hält. Ich werde es wohl schlucken müssen.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 14. Dezember 2011, 21:50:11
Caite hebt die Hände und lächelt entschuldigend. Ich wollte dich wirklich nicht beleidigen, tut mir leid. Ich bin einfach zu neugierig. Das ist wie eine Krankheit. Bei mir zuhause können sich Vampire eigentlich gar nicht kontrollieren und sind ziemlich gewalttätig, deshalb habe ich nachgefragt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Serisamara am 15. Dezember 2011, 07:45:13
Samara lacht und zwinkert der Frau zu

Nein, kein Problem wirklich. Bei uns gibt es eine andere Spezies die genauso ist. Und wir Vampire sollen sie aufhalten.
Ihr seid eine Auftragsmörderin? Klingt spannend. Erzählt mir davon.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 15. Dezember 2011, 09:56:13
Das ist gut. Sag ruhig du, ich bin nicht von hoher Herkunft. Caite lächelt. Es ist lange nicht so spannend, wie es klingt. Ich bin Mitglied eines Ordens, dessen Leiter mir Aufträge gibt, die er von Kunden bekommt. Meine Spezialität ist es, besonders leise und sauber zu arbeiten. Keine toten Zivilisten, kein unnötiges Blutvergießen. Die Stadt, in der ich lebe, wird hauptsächlich von der Industrie und der Kriminalität regiert. Auf der einen Seite hat Miramon, die Stadt, ein Arbeiterviertel, in dem alles mögliche produziert wird - mehr oder weniger legal. Auf der anderen Seite gibt es den Hafen als Anlaufstelle für Piraten. Und die Katakomben für die Kriminellen. Meistens geht es da ziemlich ... hart zu. Wie auch immer, ich schweife ab. Entschuldige. Sie atmet tief durch und nimmt einen Schluck von ihrem Wasser. Mein Job besteht einfach darin, schnell und ohne Spuren zu hinterlassen, zu töten. Das klingt aufregender, als es ist. Aber erzähl doch von dir, was genau macht ihr Vampire denn?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Serisamara am 15. Dezember 2011, 10:26:44
Mara lächelt und ihre Fänge blitzen im Licht der Lampen über ihr.

Na da haben wir wohl eine Menge gemeinsam. Wir Vampire sorgen dafür, dass die vorhin genannte Spezies nichts dummes anstellt. Nichts dummes von wegen, Menschen töten und die Leichen offen liegen lassen. Du musst wissen, da wo ich herkomme, wissen die Menschen nichts von uns. Und so soll es auch bleiben. Dafür sorgen wir. Wir möchten nicht, dass man uns jagt, nur weil unsere Feinde ihre Fänge nicht unter Kontrolle haben. Wir sind nicht böse und wir beissen nicht ... Es sei denn man bittet uns darum.

Mara grinst über beide Ohren, wird dann aber wieder ernst.

Wir töten unsere Feinde, müssen das aber auch "ungesehen" machen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 15. Dezember 2011, 11:01:40
Marvin lauscht den beiden Frauen gespannt. Er lächelt ein wenig; Seltsam, nichts zu sagen zu wissen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 15. Dezember 2011, 21:08:45
Caite verzieht das Gesicht. Ja, Leichen sollte man niemals herumliegen lassen. Das könnte zu einem Problem werden, wenn man nicht aufpasst. Aber wenn du keine Menschen tötest, wo bekommst du dann deine Nahrung her? Funktioniert das etwa ohne Töten? Sie sieht interessiert aus. Dann nickt sie. Es ist entschieden praktischer, wenn die Menschen nicht wissen, dass ihr existiert. Jedenfalls in dieser Welt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Serisamara am 15. Dezember 2011, 22:26:33
Samara grinst erneut. Sie freut sich über die Neugier ihres Gegenüber

Wir haben Blutkonserven die wir benutzen.Und wir müssen nicht so viel trinken. Alle paar Tage ungefähr ein Longdrinkglas. Wenn wir in Not sind trinken wir zwar vom Menschen aber wirklich nur aus Not und wir verschließen die Wunden. Für den Menschen ist es nicht schmerzhaft und er erinnert sich dann auch nicht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 15. Dezember 2011, 22:33:23
Die Tür quietscht ein wenig und ein dunkelhaariger Kerl mit hohen Stiefeln schiebt sich rein, schaut sich um und setzt sich dann zu Marvin, weil da was frei zu sein scheint. Er bestellt sich Wein und bietet Marvin dann auch aus der Karaffe an.

"Na, auch am Warten, dass man dich endlich mal wieder beachtet? Mensch, in der Zeit, die meine Autorin braucht, um mal mit meiner Geschichte in die Pötte zu kommen, hätte ich definitiv sinnvolleres machen können." Er verdreht die Augen. "Ich bin übrigens Khalar."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 15. Dezember 2011, 22:43:54
Ein offenes Lächeln erhellt Marvins Gesicht. Endlich jemand, mit dem man reden kann! Marvin, freut mich. Er hebt er sein Glas und prostet Khalar zu. Aber den Wein, bei allem Dank, könnt Ihr ruhig selbst trinken, ich bevorzuge Bier. Ja, die Autorinnen, die lieben... irgendwie habe ich sie ja gern, aber dann wiederum hat sie solche Flausen im Kopf. Einen gescheiten Job suchen! Pah! Dabei hatte sie bisher so viel Zeit für mich - und jetzt soll das einfach alles vorbei sein? Nun ja, in gewisser Weise ist es mir auch recht, so kann sie mich zumindest nicht quälen. Sie meint, ich sei ganz selber schuld an all dem, aber das sehe ich nicht so. Sie hätte meinen Freunden einfachere Schicksale zeichnen können. Aber der Leser, der Leser... Und jetzt bin ich hier und tue gar nichts, während sie sich um andere Dinge kümmert.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lemonie am 15. Dezember 2011, 22:45:25
Chey wendet sich an Caite.

Hallo. Nein, ich bin keine Bettlerin, ich wäre nur fast eine geworden. Ich bin eine Finderin, ein Beruf, bei dem ich glücklicherweise genug verdiene.

Sie lauscht dem Gespräch zwischen Mara und Caite über das Morden mit einer Mischung aus Ekel und Faszination.

Ich möchte Euch ungern unterbrechen. Aber was ist eigentlich überhaupt ein Vampir? Ich habe davon noch nie gehört.

An Mara:
Ihr fresst also Menschen? Oder nur ihr Blut? Ist das nicht ziemlich eklig?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Serisamara am 15. Dezember 2011, 23:09:41
Mara trinkt ihr Bloody Mary, verschluckt sich, als sie Cheys Frage hört weil.sie unwillkürlich lachen muss und fällt fast von Hocker.
Sorry, wollte nicht lachen. Also bei uns ist ein Vampir eine andere Spezies die neben dem Menschen exisitiert. wir fressen die Menschen nicht, müssen aber ihr Blut zu uns nehmen um zum Beispiel uns schneller heilen zu können. Und ja am Anfang war es ziemlich ekelhaft. Aber man gewöhnt sich daran. Bist du ein Mensch?
Mara hat Angst. Sie hat hier in der Bar ihre eigene Spezies offenbart. Das konnte auch nach hinten losgehen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 16. Dezember 2011, 11:33:04
Caite lächelt Mara zu und denkt angestrengt nach. Blutkonserven? Blut in Konserven? Sie schüttelt sich. Das ist ... eklig. Wer bewahrt denn Blut in Konserven auf? Wie auch immer, ihr Vampire klingt auf jeden Fall zivilisierter als die, die in meiner Stadt leben.

Jemand Neues betritt die Bar. Hallo.

Dann sieht Caite zu Chey. Da scheint Ihr noch einmal Glück gehabt zu haben. Aber was genau tut eine Finderin? Bei Cheys Bemerkung über Vampire muss sie lächeln. Vampire scheinen sich von Land zu Land, von Welt zu Welt zu unterscheiden. Mara zum Beispiel gehört eher zur friedlichen Sorte, wenn man das so nennen kann. Bei mir ... Vampire sind relativ alltäglich und jeder weiß, dass es sie gibt. Allerdings läuft es da lange nicht so harmlos ab. Auf den ersten Blick wirkt ein Vampir gebildet, gutaussehend, von hoher Herkunft. Aber nachts ... Seine Zähne bilden sich zu regelrechten Fangzähnen aus und wenn er Blut trinkt, tut er dies nicht durch zwei niedliche Löcher, wie es in der Welt meiner Autorin die Vorstellung ist. Er reißt seinem Opfer den Hals auf, dort, wo seine Halsschlagader sitzt und trinkt aus dem herausströmenden Blutfluss. Sie verzieht das Gesicht und sieht zu einem der Fenster in der Bar. Ich kenne einen Vampir ... Er wirkt nicht grausam. Aber es ist immer seltsam, mit ihm zu sprechen, wenn man seine Ernährungsweise kennt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 16. Dezember 2011, 11:39:09
Khalar runzelt die Stirn.
Kein Wein? Marvin, Ihr könnt mir nicht ernsthaft erklären, dass ihr so stillos seid, euch mit Bier ... zu begnügen?
Ach, was Autoren angeht - ich kann Euch ja noch gar nicht sagen, was mich erwartet. Leider verrät mir meine nicht so viel davon. Aber manchmal stellt sie schon ganz schön seltsame Fragen ... ich bin gespannt. Und das wird auch nicht davon besser, dass sie immer noch nicht anfängt.
Er schaut finster herum, als ob seine Autorin ihn dann besser sehen könnte.Jedenfalls - was ist denn so Schlimmes mit Euren Freunden und ihrem Schicksal?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 16. Dezember 2011, 12:01:48
Marvin lächelt vergnügt weiter und antwortet Khalar: Ach, wisst Ihr, in meiner Welt hat das kaum etwas mit Stil zu tun. Es ist sozusagen unser Stil, Bier zu trinken, wenn Ihr so wollt... aber das ufert wohl etwas aus. Seid froh, dass Eure Autorin überhaupt etwas fragt. Meine will mir schon gar nicht mehr zuhören. Das Schicksal meiner Freunde ist... kompliziert. Jessica zum Beispiel musste wegziehen, gegen ihren Willen. Rob hat sie sein ganzes junges Leben lang nur leiden lassen und Lauren - Lauren bürdet sie mich auf. Und ich bin der Spielball dazwischen. Seid Ihr sicher, dass Ihr Eure Geschichte bekommen wollt?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Serisamara am 16. Dezember 2011, 12:54:34
Mara lächelt breit und zeigt mit dem Finger auf sich Ich hab auch Fänge ... sehe ich böse aus? Bei uns ist nicht jeder Vampir gutaussehend und gebildet. Auch haben viele keine Manieren, obwohl es in der Mythologie der Menschen so gesagt wird. Genauso wie du es gesagt hast. Aber wenn ich mir ein paar von uns anschaue Sie seufts theatralisch Obwohl ... Aber ein paar schnuckelige Kerle sind bei uns schon dabei. Natürlich denke ich da an meinen Sire. Ihr Blick wird weicher und verträumt. Leichte Röte breitet sich auf ihren Wangen aus. Jedoch wird der Ausdruck immer trauriger.

Eine Finderin? Fragt sie schließlich Chey neugierig. Auch ich wüsste gern was deine Aufgaben als Finderin sind.
Laut fängt Maras Magen an zu knurren und sie hält sich beschämt den Bauch. Entschuldigung, Hab seit heute Morgen nichts mehr gegessen. Gibts in dieser Bar was zu essen? Also so Fleisch, Fisch oder so?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lemonie am 16. Dezember 2011, 15:42:45
Chey wendet sich etwas nervös an Mara.
Aber Ihr habt doch nicht vor, mein Blut zu trinken, oder?
Waren Eure Eltern auch Vampire? Oder ist das zufällig?

Auf Caites Beschreibung hin sieht sie sie entsetzt an.
Sie reißen den Menschen die Kehle auf und trinken den Blutstrom? Gut, dass es in meiner Welt so etwas nicht gibt.

Was eine Finderin tut? Sie überlegt, wie sie es am besten erklären soll. Naja, eigentlich ist das nicht nur ein Beruf, es ist eine Art von Menschen. Ich wurde mit der Findergabe geboren, das heißt, ich habe ein besonderes Gespür für meine Umgebung. Unsere Welt ist vor langer Zeit in acht Splitter zerfallen, müsst Ihr wissen, und die treiben im sogenannten Dazwischen. Wenn man die Findergabe hat, kann man zum Beispiel ein Schiff hindurchsteuern und zu den verschiedenen Splittern reisen.
Ohne einen Finder kann man nicht ins Dazwischen, sonst geht man verloren. Deshalb sind wir so begehrt und verdienen genug Geld....

An Caite.
Ich habe mitbekommen, dass Ihr eine Auftragsmörderin seid. Ist das denn nicht schwer? Ich glaube nicht, dass ich einen Menschen einfach so töten könnte. Das wäre auch irgendwie gegen meine Prinzipien.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 16. Dezember 2011, 17:37:10
Caite grinst. Ohja, furchterregend. Dann winkt sie ab. Ach was, solange du nicht auf die Idee kommst, mal wieder etwas Blut zu trinken ... Vermutlich sind auch nicht wirklich alle Vampire so, wie ich sie beschrieben habe. Die, die ich kenne, sind eben so. Dein Sire? Wer ist das? Sie versucht sich an einem mitfühlenden Lächeln. Was ist denn mit ihm?

Sie sieht zu Chey und verzieht wissend das Gesicht. Ich finde es auch ziemlich ekelhaft, was sie tun. Aber was sollen sie machen? Es ist ihre Natur, so wie es die der Zombies ist, dumm zu sein und vergammeltes Fleisch zu essen. Oder die der Geister, Leute erschrecken zu müssen. Man kann nichts dagegen tun. Langsam nippt sie an ihrem Glas. Diese Findersache klingt ziemlich spannend. So einen Job hätte ich auch gerne, irgendwie. Allgemein finde ich Magie ziemlich faszinierend, nur bin ich damit nicht gesegnet. Nachdenklich nickt sie. Auftragsmörderin, ja. Ich wurde quasi dazu erzogen ... Es macht mir nichts aus, Menschen zu töten, so grausam das klingen mag. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich sowas wie "Moral" besitze - bis jetzt habe ich sie noch nicht gefunden. Wenn ich zu den moralisch guten Prinzipien erzogen wäre, hätte ich wahrscheinlich auch ein Problem damit. Aber so? Sie zuckt die Schultern. Es ist wenigstens kein langweiliger Job.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Robin am 16. Dezember 2011, 17:40:59
Ein durchnässter und leise fluchender Mann betritt die Bar. Von überdurchschnittlicher Größe, ist sein Erscheinungsbild nicht besonders beruhigend, schon gar nicht mit diesen stechend hellgrauen Augen. Ohne wirklich jemanden zu begrüßen, lässt er sich nieder, den schweren Ledermantel hat er an gelassen. Ich schwöre... dass ich diesen verdammten Tauben noch mal die Flügel ausreiße...! Er seufzt leise zu sich selbst. Ganz zu schweigen davon was meine Autorin wieder mit mir anstellen will...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 16. Dezember 2011, 18:56:41
Bevor sich die Tür wieder ganz geschlossen hat, wird sie bereits erneut aufgeschoben und ein junger Mann betritt mit selbstsicheren Schritten die Bar. Er trägt eine dunkle Jacke und vom Regen durchnässte dunkle Haare umranden sein markantes Gesicht. Mit einem leichten Lächeln setzt er sich an die Bar und mustert die Anwesenden von oben bis unten. Als er einige von Vampiren sprechen hört, wendet er sich ihnen zu und wieder spielt für einen Moment ein Lächeln um seine Lippen, dass seine dunklen Augen jedoch nicht erreicht. "Hallo", sagt er schließlich. "Mein Name ist Reyan."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Serisamara am 16. Dezember 2011, 20:18:15
Mara winkt ab Oh nein Chey, ich möchte dein Blut nicht trinken, brauchst keine Angst zu haben. Nein meine Eltern waren keine Vampire, sie sind Gestorben. Dann haben Jen und ich, Jen ist übrigens meine Schwester, unsere Sire kennengelernt. Sie haben uns zu Vampiren gemacht. Was in meiner Welt wie gesagt nichts böses ist.
Leute habt keine Angst ich hatte erst ein Gläschen, ich bin erstmal bedient. Nur ich hab echt Kohldampf.
Naja, mein Sire ... mein Schöpfer, wenn man es so sehen will. Ich liebe ihn. Ich weiß aber nicht, ob er meine Gefühle erwidert. Aber er ist immer sehr freundlich und sorgt sehr gut für mich. Und er beschützt mich, was ich ziemlich süß finde. So ... ehrenvoll ... sagt man das so?
Mara schluckt schwer, schüttelt jedoch den Kopf.
Naja Chey, dein Beruf hört sich doch toll und aufregend an. Ich dachte auch immer, dass ich keine Leute töten kann. Irgendwann brüht man ab. Das ist leider so.

Hallo Reyan Begrüßt Mara den jungen Mann und beäugt in interessiert. Was ist deine Geschichte?

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sunflower am 16. Dezember 2011, 20:54:41
Caite lächelt in die Runde. Meine Autorin meldet gerade, ich soll verschwinden. Sie scheint nicht so gut gelaunt zu sein, also gehe ich lieber mal. Vielleicht schaue ich später nochmal vorbei. Sie steht auf, winkt und verlässt die Bar.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Serisamara am 16. Dezember 2011, 22:00:55
Machs gut Caite. Bis zum nächsten Mal. Hoffe deine Autorin ärgert dich nicht zu sehr.
Mara zwinkert Caite zu und lächelt ihr Aufmuntern zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 17. Dezember 2011, 13:33:56
Marvin wendet sich dem Traurigen mit den hellgrauen Augen zu: Werdet Ihr auch von Eurer Autorin geschlagen, getreten, von einem Horror zum nächsten geschickt und obendrein noch missverstanden? Ein friedvolles Lächeln huscht über seine Lippen. Dann seid Ihr hier genau richtig. Der Wind peitscht einige Äste gegen das Fenster. Marvin blickt erschrocken auf und seufzt. Mist. Ich würde ja gerne weiter plaudern, aber ich werde verlangt. Hoffentlich kümmert sie sich wenigstens endlich um die wichtigen Dinge in der Geschichte, meiner Geschichte wohlgemerkt. Dann verlässt er die Bar.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 17. Dezember 2011, 14:24:45
Khalar schaut zu Reyan und nippt an seinem Glas.
Wein?, bietet er dann unschuldig an.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 17. Dezember 2011, 18:14:39
Lächelnd wendet Reyan sich Mara zu. "Hallo", sagt er. "Meine Geschichte? Nun ja ich würde sagen ich bin ein Nachtmensch. Und in gewisser Weise vielleicht auch ein Junkie." Bei seinen letzten Worten unterdrückt er ein Grinsen. "Aber was ist mit euch?"

Dann dreht er sich mit einer entschuldigenden Geste zu Khalar.
"Nein danke" sagt er freundlich."Meine ... Vorlieben stehen leider nicht auf der Getränkekarte." Ein süffisantes Grinsen huscht über seine Lippen und er lehnt sich entspannt auf seinem Stuhl zurück. "Und was führt euch hierher?", fragt er schließlich und dreht gedankenverloren einen silbernen Ring an seinem Finger hin und her.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Serisamara am 17. Dezember 2011, 19:32:51
Mara lächelt. Viel scheint der junge Mann nicht von sich preisgeben zu wollen. Verständlich...

Habs ja eben schon erzählt. Bin ein frisch gebackener Vampir. Sie zuckt mit den Schultern und bestellt schließlich beim Barkeeper was zu Essen.Aber was führt Euch her? Auch Probleme mit dem Autor?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 18. Dezember 2011, 19:04:01
Bei Maras Worten verhärten sich Reyans Gesichtszüge. "Das kann man so sagen", sagt er und plötzlich klingt seine Stimme hart. "Meine Autorin... Sie hat mir mein Happy End gestohlen. Sie hat beschlossen, dass Rain...", bei diesem Namen ballt sich seine Hand unter der Theke zur Faust. "... gewinnt. Dabei bin ich besser für sie. Ich mache sie glücklich, während er... Ich verstehe einfach nicht, warum sie ihm immer wieder verzeiht. Ich wünschte ... Aber ich kann ihm nichts tun. Sie würde mich dafür hassen.", bei den letzten Worten wird seine Stimme immer leiser und schließlch starrt er schweigend auf seine zu Fäusten geballten Händen. Scheinbar mühsam entspannt er seine Finger und sein Blick wandert wieder zu Khalar. "Ich glaube ich hätte doch gern etwas Wein, wenn es geht. ", sagt er und seine Stimme klingt wieder glatt und beherrscht, als bereue er, so viel preisgegeben zu haben.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Serisamara am 19. Dezember 2011, 11:17:01
Mara schaut ihren Gesprächspartner mitfühlend an. Oje ... das ist ja schrecklich. Ich kenn zwar das Ende meiner Geschichte nicht, doch ich wage es nicht auf ein Happy End zu hoffen.
Sie zuckt resigniert mit den Schultern
Was soll man dazu noch sagen? Zuhören tut mir meine Autorin auch nicht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lemonie am 21. Dezember 2011, 14:32:05
Chey hat Mara, die einen neuen Gesprächspartner gefunden hat, eine Weile zugehört. Da Caite jedoch gegangen ist und alle hier in irgendeiner schlimmen Situation zu sein scheinen, beschließt sie, lieber zu gehen.

An Mara gewandt sagt sie:
Auf Wiedersehen. Ich hoffe, dass deine Autorin dich in Zukunft besser behandelt.

Dann zuckt sie mit den Schultern und verlässt die Bar, da sie in ihre Geschichte zurückkehren will.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 21. Dezember 2011, 20:18:42
Reyan lächelt Mara mitfühlend an. "Warum wagt ihr es denn nicht, auf ein Happy End zu hoffen? Und außerdem solltet ihr die Hoffnung nicht aufgeben, Autoren haben oft eine Fabile für überraschende Wendungen." Bei diesen Worten muss er gegen seinen Willen grinsen.
Dann wendet er sich an Chey. "Auf Wiedersehen", sagt er leise. "Und noch viel Glück auf eurem weiteren Weg."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Serisamara am 22. Dezember 2011, 08:12:36
Mara lächelt sanft Ja du hast Recht. Man sollte nie die Hoffnung aufgeben. Aber ich bin auch realistisch. Und so wie es im Moment aussieht ...
Egal Sie schüttelt den Kopf Will ja nicht die ganze Zeit jammern.

Maras Essen kommt und sie schlingt das Steak nur so herunter, wobei sie sich mehrfach verschluckt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nocturne am 25. Dezember 2011, 21:05:10
Bei ihren Worten zeigt sich auf Reyans Gesicht ein sanftes, beruhigendes Lächeln. "Ist das hier nicht der Ort, wo man seine Geschichte erzählen darf? Der Ort um etwas Trost und Verständnis zu finden?". Als er hört wie seine Worte klingen, steigt ein leichtes Lachen in ihm auf. "Ihr dürft mich also ruhig volljammern, wenn ihr wollt.", sagt er mit einem Hauch Ironie in der Stimme und verwandelt seine Worte durch ein Lächeln in eine Frage.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Serisamara am 17. Januar 2012, 16:15:26
Mara lächelt breit Das ist sehr freundlich von Euch. Meine Autorin ist der Meinung, dass sie meine Geschichte einfach weglegen kann um sich einer anderen zu widmen.
Einfach so! Das ist unfassbar! Sie meinte sie bräuchte jetzt erstmal Abstand von mir. Von mir! Ich hab doch gar nichts gemacht!
Empört schnickt sich Mara ihr Pony aus dem Gesicht und schnaubt Die hat vielleicht Nerven. Lässt mich hier einfach sitzen und weiter bangen. Ich hab nämlich das Gefühl, dass bald etwas Schlimmes passieren wird. Aber Ihr kennt das sicherlich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 17. Januar 2012, 22:03:19
Ein älterer Herr betritt die Bar. Auch wenn nur die wenigsten der Anwesenden ihn bemerken, lupft er seinen Hut und für einen kurzen Moment kann man seinen graudurchsetzten Haarschopf sehen. Er manövriert zwischen dem Gewirr aus Tischen und Stühlen hindurch und setzt sich an einen kleinen Tisch an einem Erker, der sich erstaunlicherweise nahe der Bartheke befindet. Der Herr legt den Hut sachte auf die Fensterbank, den alten Regenschirm positioniert er zwischen Tisch und Erkerwand und er streift sein bläuliches Jackett zurecht. Er bestellt etwas zu trinken und einen kleinen Happen zu essen.

Zufällig hört er, wie Mara sich über ihre Autorin auslässt.
Excusez-moi, aber ich konnte mich Ihrer Beschwerde nicht entziehen. Ich habe gerade ein ähnliches Problem. Mein Chronist versucht gerade, sich Material für die nächsten meiner Geschichten zurecht zulegen. Und damit ich ihm nicht mehr in seinem Hirn herumhüpfe, wie er sagte, oder ich mich in meinem Laden einschließe, sollte ich mir Gesellschaft suchen. Es erleichtert mich, dass ich nicht der einzige bin, der, gelinde gesagt, nicht einer Meinung mit seinem Chronist ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 28. März 2012, 14:09:01
Die Tür schwingt erneut auf und ein extrem schlanker, mittelgrosser Mann betritt den Raum. Trotz seines blassen Gesichts, das bis auf die stechenden, hellblauen Augen in dem Schleier aus schwarzem Haar beinahe zu verschwinden scheint, wirkt sein Körper athletisch und kräftig genug. Das Alter des Mannes ist schwer zu bestimmen: Er könnte Mitte dreissig sein, aber vielleicht ist er auch schon vierzig oder gar erst fünfundzwanzig. Das einzige, was sich mit Sicherheit sagen lässt, ist, dass er in seinem Leben schon viel durchgemacht hat. Er ist gänzlich in schwarz gekleidet, nur seine Lederjacke glänzt in einem ungesunden Grauton angenommen. Als er sieht, wie leer der Raum ist, verziehen sich seine Lippen zu einem höhnischen Grinsen und er setzt sich an die Bar, so dass er alles überblicken kann. Dann bestellt er ein Bier, nimmt einen kräftigen Schluck und murmelt: So ist das also.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lemonie am 28. März 2012, 16:45:45
Eine junge Frau, noch keine zwanzig, betritt die Bar. Ihre scharfen Gesichtszüge und das gewellte braune Haar unterstreichen ihre fast gefährliche Ausstrahlung. Irgendwann fällt der Blick ihrer hellgrünen Augen auf einen schwarzhaarigen Mann an der Bar und ein Lächeln verzieht ihre Lippen.
Sie schlendert zu ihm hinüber und ruft sich noch einmal in Erinnerung, was sie sich die ganze Zeit vorgenommen hat.
Dann lässt sie sich neben ihm nieder, streift ihren schwarzen mantel ab und fragt nach Wein.


Was ist das hier für ein Ort?, fragt sie, an den Mann gewandt. Haben Sie es schon herausgefunden oder sind Sie einfach hier, um so viel wie möglich zu trinken?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 28. März 2012, 17:20:57
Ein weiteres Grinsen verzerrt die Lippen des Mannes, als er die überaus hübsche Frau sieht. Ihm ist sofort klar, dass sie sehr jung sein muss, doch er beschliesst, es darauf ankommen zu lassen.

Na, hallo, sagt er und hebt die Augenbrauen an. Seine Stimme hat einen ruhigen Grundton, der allerdings sein Amusement nicht ganz überdeckt. Das hier, das ist eine Protagonisten-Taverne. Es gibt gewisse Autoren, wie die meine, die "nur zwei Hände haben", wie sie sagt. Deshalb sind wir hier. Und da wir sowieso nur warten können, finde ich Ihre Idee gar nicht so schlecht. Mögen Sie mir Ihren Namen verraten? Ich bin Norach. In einer freundschaftlichen Geste hebt er sein Bierglas.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lemonie am 28. März 2012, 22:05:19
Sie lächelt, als der Fremde sie anspricht und sich vorstellt. Norach heißt er also.

Aha. Eine Protagonistenbar. Nun ja, meine Autorin gestaltet meine Geschichte eigentlich relativ interessant für mich bisher. Aber sie schreibt seit einer Weile nicht mehr daran, sondern nur an sogenannten anderen Projekten. Das macht mich relativ wütend.

Einen kurzen Moment überlegt sie, ob sie sich der Versuchung hingeben soll, zu lügen, dann entscheidet sie sich jedoch für die Wahrheit

Ich bin übrigens Alyce. Und dieser Ort ist perfekt, um etwas auszuprobieren. Wissen Sie, ich bin mit der Gabe des Lügens gesegnet. Es ist sozusagen Magie, der niemand wiederstehen kann, es sei denn, die Wahrheit schreit ihm direkt ins Gesicht. Aber heute sage ich die Wahrheit, zumindest will ich es versuchen. Dort wo ich herkomme, kann ich mir das nicht leisten. Sonst wäre ich eine schlechte Betrügerin. Oh ja, das habe ich noch nicht erwähnt. Ich arbeite sozusagen als Betrügerin.

Die ganze Zeit über behält sie einen netten Plauderton bei und lächelt, als sie von ihrem "Beruf" erzählt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 29. März 2012, 16:04:35
Hallo Alyce. Norach lächelt ebenfalls. Andere Projekte, das kennen wir doch alle. Aber ein anderes Projekt ist immer noch zu unterscheiden von dem eigenen Sohn. Meine Autorin hat mich hierher geschickt, weil... er unterbricht sich und wechselt dann das Thema. Vergessen Sie das gleich wieder, ja? Der Punkt ist, dass das Warten in Gesellschaft wesentlich angenehmer ist. Sie arbeiten als Betrügerin, sagen Sie? Interessant. Wen müssen Sie denn betrügen? Wegen der Lügen machen Sie sich mal keine Sorgen, ich durchschaue Menschen in der Regel ziemlich schnell. Sind Sie ein Mensch? Er verzieht das Gesicht, was wohl komisch wirken soll. Man sieht ihm an, dass Comedy nicht gerade zu seinen Stärken gehört.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lemonie am 02. April 2012, 15:57:35
Wieso vergessen? Es wurde doch gerade interessant... Sie reden wohl nicht gerne über diese Dinge, was?
Sie lächelt.
Wen ich betrüge? Am besten Menschen mit viel Geld. Ich halte mich meistens - zusammen mit meiner Zwillingsschwester - in diversen Gasthäusern auf und spiele um Geld. Und dabei betrüge ich, da man mich nicht durchschauen kann. Kennen Sie den 'Becher der Wahrheit'? Bei diesem Spiel ist es sogar erlaubt zu lügen. Aber natürlich habe ich dabei einen unfairen Vorteil.
Das kann sein, dass sie Menschen durchschauen. Damit hat es nichts zu tun. Es ist sowas wie Magie, wenn ich jemanden belüge und dabei meine Fähigkeiten einsetze, hat derjenige keine Chance. Es sei denn, er weiß die Wahrheit, wie gesagt...
Sie lacht, als sie seine nächste Frage hört.
Ob ich ein Mensch bin? Ja, zum Glück. In letzter Zeit bin ich dazu gezwungen - dank meiner Autorin - mich die ganze Zeit mit diesem Elfen abzugeben, ich sage Ihnen, es ist anstrengend. Sind Sie denn kein Mensch?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 02. April 2012, 16:14:33
Denken wir einfach nicht mehr daran, in Ordnung? Es ist kompliziert und es fällt mir in der Tat nicht leicht, darüber zu sprechen. Das hört sich ja nach einem nervenaufreibenden Leben an, das Sie da führen. Machen Sie das gerne?
Ja, Magie, die liebe Magie ist so eine Sache... und nein, seine Augenbrauen straffen sich, als er wieder lächelt, ich bin kein Mensch. Nicht mehr. Vor langer Zeit war ich einer, aber dann wurde ich für diesen Job ausgewählt und seitdem, er seufzt auf, und macht eine resignierte Geste, begleite ich die Seelen der Toten auf die andere Seite. Das kann mitunter ganz schön anstrengend sein. Dann beugt er sich ein wenig vor und senkt die Stimme: Aber eigentlich darf ich darüber nicht zu viele Worte verlieren, also psst. Versprechen Sie mir, dass sie diese Dinge nicht auf der Strasse breittreten werden. Sonst bekomme ich wirklich ernsthafte Probleme.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lemonie am 10. April 2012, 22:12:44
Gut, meinetwegen, wenn Sie sich so strikt weigern, darüber zu reden...
Ja, das mache ich gerne. Ich habe eine Zwillingsschwester, mit der ich gemeinsam umher reise, und bisher haben wir uns aus sämtlichen Schwierigkeiten herausgewunden. Zugegeben, das ist der beste Part. Schwierigkeiten verursachen und dann verschwinden...
Sie grinst.
Die Seelen der Toten? Sie pfeift leise zwischen den Zähnen hindurch. Das hört sich ja interessant an. Ich schätze, jemandem wie Ihnen begegne ich nicht oft? Außer wenn ich tot bin, und jetzt natürlich?
Nein, machen Sie sich keine Sorgen. Meine Lippen sind versiegelt. Gibt es eine Art Organisation, die dafür verantwortlich ist? Weil Sie sagten, Sie bekämen Schwierigkeiten. So reden die obersten Diener auch immer, und die arbeiten für das Königshaus. Für wen arbeiten Sie?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 11. April 2012, 13:56:56
Ah, so eine sind Sie also. Erst Ärger verursachen und dann weglaufen, warum kommt mir das bekannt vor? Er kratzt sich spielerisch am Kinn und wirft ihr einen fragenden Blick zu. Dann entspannt sich seine Haltung wieder und er fährt fort: Ja, die Seelen der Toten. Wenn ein Mensch stirbt, verlässt seine Seele den Körper und geht in den Äther über. Dort wird sie von meinen Kollegen abgeholt und... auf die andere Seite gebracht. Nun, Sie wären erstaunt, wie oft sie einem der unsrigen begegnen, ohne es zu wissen. Wir sind überall, unsere Arbeit erfordert das. Wenn Sie tot sind, kommt es darauf an. Wahrscheinlich werden sie nicht mir selbst begegnen, sondern einem im Äther. Ich arbeite auf der physischen Welt.
Dann bricht ein heiters Lachen aus ihm heraus.Organisation ist gut, so könnte man es auch nennen, ja. In der Tat ist es eine sehr grosse und mächtige Organisation. Die sehen alles, glauben Sie mir. Aber, er blickt sich kurz im Raum um, als wollte er sich vergewissern und beugt sich dann noch einmal vor, meine Autorin hat gesagt, hier sei ich sicher. Ich vertraue ihr.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Thaliope am 18. Mai 2012, 08:54:06
Mir ist soooo langweilig, mault Deyra, schlägt auf dem Barhocker die Beine übereinander, streicht sich die rosa Zotteln aus dem Gesicht und bestellt einen Pink Flamingo. Dann sieht sie sich nach rechts und links um. Meine Autorin sagt, sie hat soooo viel zu tun. Und wenn sie so weitermacht, setz ich noch Schimmel an, bevor ich in dieser Geschichte überhaupt das erste Wort sagen darf. Und ihr so? Ist hier überhaupt noch was los?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 18. Mai 2012, 14:02:28
Guten Tag, schöne Frau, schaltet sich Norach ohne zu Zögern ein. Da geht es uns allen gleich. Meine Autorin sagte ursprünglich, es handle sich um ein paar Tage, die sie noch brauchte. Das war vor einem Monat und ist seitdem etwas passiert? Nein. Zumindest nicht, dass ich wüsste. Aber ich wüsste davon, ganz sicher. Schliesslich habe ich Beziehungen zu dem Projekt. Werde mal nicht zu vorlaut, Schatz. Und dann wird sie auch noch beleidigend, fügt er mit gesenkter Stimme hinzu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Serisamara am 21. Mai 2012, 11:42:14
Mara schreckt aus ihrem Schlaf auf. Sie war doch tatsächlich and er Bar eingeschlafen. Wie Peinlich! Verschlafen rieb sie sich die Augen und sah sich um. Es waren neue Gesichter anwesend. Mara räusperte sich und gähnte ausgiebig.

Welchen Tag haben wir? Hab ich irgendwas verpasst?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sabalana am 12. Juni 2012, 21:34:56
So nur Jugendfrei darf man hier sprechen. Ich bin fast 13.  Na was sagt ihr jetzt? Darf ich fluchen? ;)
Ok ok ist eh nicht mein Stil außerdem muss ich Rücksicht auf meinen jüngeren Bruder nehmen.
Ich fühle mich s.. wohl weil meine Geschichte vorangeht. das habe ich eurer Fragerei als ich mich vorstellen musste :-\ zu verdanken.
Ich bin ganz aufgeregt wann es denn nun endlich spannend wird. Mir kommt gerade mein Leben so öde vor, ich werde die 7. Klasse nochmal machen müssen und noch keinen Plan was ich in den Sommerferien mache. Ich brauche ganz dringend positive Aktion.

JJ
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maganius am 26. Juni 2012, 19:39:10
Ah manno, hier ist schon länger nichts mehr los, wie ich sehen. Ich hoffe hier ein wenig zerstreunung zu finden. Mein blöder Erfinder lässt mich gerade links liegen, und dass, obwohl mein Leben gerade ein Scherbenhaufen ist!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sabalana am 26. Juni 2012, 20:26:14
Was soll ich da sagen? Meine Autorin hat mich doch glatt auf Eis gelegt weil sie noch recherchieren muss. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre schreibt sie nun an einer anderen Geschichte über ein Mädchen ... pöh.
Meine Mutter hat mein Sitzenbleiben zum Glück ganz gelassen hingenommen.
So Hausaufgaben fertig nun esse ich noch ein Eis aus dem Kühlschrank.

JJ
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Maganius am 26. Juni 2012, 20:35:35
Naja, die Schulzeit habe ich zum Glück hinter mir. Aber dafür andere Probleme. Ach ja...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 27. Juni 2012, 20:13:21
Norach belauscht das Ganze mit einem selbstzufriedenen Lächeln.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sabalana am 27. Juni 2012, 22:55:21
Ich möchte aber nicht bis ende August warten, da sind meine Sommerferien doch fast vorbei  :wums:
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 29. Juni 2012, 21:32:41
Entschuldigen Sie, wenn ich mich einmische, sagt Norach zu JJ gewandt und lehnt sich ein wenig vor, aber ich verstehe Euer Problem nicht ganz. Könnt Ihr denn nicht jetzt ganz einfach Eure Ferien geniessen, wenn Ihr schon nicht von Eurer Autorin belästigt werdet? Meine zum Beispiel, sage ich Euch, die hält mich in petto. Ich muss warten und habe nicht einfach frei deswegen. In erster Linie braucht sie momentan vor allem meinen Sohn, aber besteht dennoch darauf, dass ich ausharre und auf Abruf Fragen beantworte. Könnte ich meine Ferien geniessen, ich würde es tun. Wenn ich denn einmal Ferien hätte, aber das ist führt zu weit.

Witch-Modus: Unglaublich, jetzt bringt er schon Anredeformen durcheinander, ich glaube, ich muss ihn abholen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Simara am 08. Juli 2012, 10:36:23
Ein junger Man betritt den Raum, streckt sich ausgiebig und steuert mit einem selbstzufriedenen Lächeln auf einen Platz an der Bar zu. Auf halber Strecke bleibt er mit Fuß an einem der Stühle hängen und kann gerade noch verhindern mit dem Gesicht voran den Boden zu begrüßen. Mit einem verschämten Lächeln rappelt er sich wider auf, und streicht sich die Haare zurück. So unauffällig wie möglich ließ er sich auf einen Stuhl gleiten und lauscht interessiert auf die Gespräche um ihn herum.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 15. September 2012, 20:47:58
Die Tür fliegt auf. Ein großer, drahtiger, junger Mann betritt schwungvoll den Raum. Im Laufen knallte er ein Waffenhalfter, bestückt mit unzähligen Messern und Wurfdolchen auf einen der Tische. Dann stemmt er energisch die Hände in die schmalen Hüften.
"Bin ich hier richtig beim Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread?"Lässt seinen arroganten Blick prüfend über die  Anwesenden schweifen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: K a t e am 23. Oktober 2012, 06:09:34
Ich hab gehört, hier kann man sich über eine gewisse Autorin beschweren?

Eine zierliche junge Frau betritt den Raum, ihre Haare sind so kurz geschnitten, dass man sie auf den ersten Blick für einen Jungen halten könnte. Kalte, goldene Augen gleiten über die Anwesenden und man hat den Eindruck, als würde sie gezielt nach Schwachstellen suchen.

Mal ehrlich, ihr regt euch auf, weil eure Autoren keine Zeit für auch habe, oder an einem anderen Projekt weiterschreiben? Ganz ehrlich, seid doch einfach froh, ich liege schon seit Jahren auf Eis und genieße es. Niniel und ich sind momentan Geschichte, aber gut, so kann ich mich auf meine Arbeit konzentrieren und muss mir nicht immer anhören, dass ich mich bessern muss und mit diesen Aufträgen aufhören soll.

Sie schnaubt abfällig.

Eure Probleme will ich haben...

Sie lehnt sich gegen die Wand, die Arme vor der Brust verschränkt und nur wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass sie immer noch alles und jeden in diesem Raum beobachtet.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sin am 28. Oktober 2012, 10:52:44
Ein junger rothaariger Mann kommt herein. Misstrauisch sieht er zu dem drahtigen Mann, der ein ganzes Waffenarsenal auf dem Tisch ausgebreitet hat und macht einen großen Bogen um ihn herum. Aus sicherer Entfernung fragt er:

Du hast aber nicht vor, die hier drin zu benutzen, oder? Oder sie für die Jagd auf Tiere zu nutzen?

Er sieht sich weiter um und entdeckt die Dame mit den goldenen Augen. Fasziniert von der Augenfarbe übersieht er einen Stuhl und stolpert darüber. Mit einem Grinsen im Gesicht stellt er den Stuhl wieder auf und lässt sich auf ihm nieder.

Probleme hab ich ja keine, höre dir aber gerne zu, wenn du über deine Autorin schimpfen willst.
Meine hat mir ja heute frei gegeben.

Er macht es sich bequem, winkt der Bedienung und bestellt sich einen Whisky.

Sonst noch jemand was?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: K a t e am 28. Oktober 2012, 11:01:01
Sie schnaubt abfällig, als Sin über den Stuhl stolpert.

Tollpatsch.

Dann wendet sie sich an den drahtigen Mann, den sie beim Hereinkommen nicht weiter beachtet hat. Was bist du eigentlich, ein Möchtegern-Auftragskiller? Kein Assassine, der etwas von sich hält, legt seine Waffen so offen dar, du scheinst an Amateur zu sein.

Ohne eine Antwort abzuwarten wendet sie sich wieder an Sin und mustert ihn von oben bis unten.

Sie ist eine Idiotin. Möchte mich tatsächlich mit diesem aufgeblasenen und stinkenden Jarkh verkuppeln, der noch nie eine Badewanne von nahem gesehen zu haben scheint! Und in so einen soll ich mich unsterblich verlieben? Lachhaft!
Und dann will sie mir auch noch einreden, dass ich eine ehrenhafte Kriegerin werden soll. Ich bin eine Diebin und Mörderin, aufgewachsenen in den Straßen von Galsahr und ich suche mir meine Aufträge selbst aus und lasse mir da nicht einmal von diesem daueroptimistischem Kind reinreden!

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sin am 28. Oktober 2012, 11:20:26
Grinst, als sie ihn Tollpatsch nennt.

Normalerweise bin ich ja nicht so. Aber deine goldenen Augen erinnern mich an einen Freund. Der hatte auch diese außergewöhliche Augenfarbe.  :D

Aber was ist ein Jarkh? So einen hab ich noch nie gesehen.
Ansonsten: Soll sie doch versuchen, dich zu verkuppeln. Du kannst ihr doch jederzeit wieder einen Strich durch die Rechnung machen.  :snicker:
Irgendwann sollte dieser Jarkh doch merken, dass er keine Chance hat und aufgeben. Oder ist der so ein Sturkopf?

Aus den Augenwinkeln beobachtet er den Bewaffneten.

Kannst du die Sachen vielleicht irgendwo anders hinlegen?
Ich wollte mich hier ein wenig entspannen. Und diese Dinger halten mich davon ab...

Er wendet sich wieder an die junge Frau.

Lust auf einen kleinen Drink? Meine Autorin kann ruhig was spendieren...
Und mit ein wenig Alkohol lässt es sich lockerer reden, nicht?

Mti einem breiten Grinsen greift er nach seinem Whisky, der gerade kommt, und nimmt einen Schluck.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 28. Oktober 2012, 18:18:01
ZitatDu hast aber nicht vor, die hier drin zu benutzen, oder? Oder sie für die Jagd auf Tiere zu nutzen?
Er mustert Sin druchdringlich, scheint aber zu dem Entschluss zu kommen, dass er harmlos ist. Ein spöttisches Grinsen huscht über sein Gesicht. "Meinst du wirklich, ich würde mit diesen Waffen auf Tiere losgehen?"
Dann wendet er sich an die Frau mit den goldenen Augen und deutet eine Verbeugung an. "Milady."

ZitatSonst noch jemand was?
Er kneift die Augen zusammen. "Danke, ich bin versorgt"


ZitatDann wendet sie sich an den drahtigen Mann, den sie beim Hereinkommen nicht weiter beachtet hat. Was bist du eigentlich, ein Möchtegern-Auftragskiller? Kein Assassine, der etwas von sich hält, legt seine Waffen so offen dar, du scheinst an Amateur zu sein.
Er lacht laut auf. "Das werte ich als Kompliment. Nein, ich bin kein Auftragskiller. Und nein, ich gehöre auch nicht zur Maffia. Nein, ich bin gemeiner." Ein süffisantes Lächeln umspielt seine Lippen. "Und wer sagt dir, dass ich meine Waffen abgelegt habe?"

Zitat
Sie ist eine Idiotin. Möchte mich tatsächlich mit diesem aufgeblasenen und stinkenden Jarkh verkuppeln, der noch nie eine Badewanne von nahem gesehen zu haben scheint! Und in so einen soll ich mich unsterblich verlieben? Lachhaft!
Und dann will sie mir auch noch einreden, dass ich eine ehrenhafte Kriegerin werden soll. Ich bin eine Diebin und Mörderin, aufgewachsenen in den Straßen von Galsahr und ich suche mir meine Aufträge selbst aus und lasse mir da nicht einmal von diesem daueroptimistischem Kind reinreden!
Er beobachtet ihren Ausbruch sichtlich amüsiert, zieht es aber vor, darauf nichts zus sagen. Stattdessen greift er nach einem schmalen Wurfdolch und fährt mit den Fingern über die scharfe Klinge.


ZitatNormalerweise bin ich ja nicht so. Aber deine goldenen Augen erinnern mich an einen Freund. Der hatte auch diese außergewöhliche Augenfarbe. 
Bei dieser Äußerung bricht er in laues Lachen aus. "Ich glaube die Kleine ist eine Nummer zu groß für dich."

ZitatAber was ist ein Jarkh? So einen hab ich noch nie gesehen.
Ansonsten: Soll sie doch versuchen, dich zu verkuppeln. Du kannst ihr doch jederzeit wieder einen Strich durch die Rechnung machen. 
Irgendwann sollte dieser Jarkh doch merken, dass er keine Chance hat und aufgeben. Oder ist der so ein Sturkopf?
"Soll das eine Anspielung auf dich selbst sein? Außerdem hat sie doch schon gesagt, was das ist. Das ist ein Kerl, der nicht einmal weiß, wie das Wort Badewanne oder Körperpflege buchstabiert wird."

ZitatKannst du die Sachen vielleicht irgendwo anders hinlegen?
Ich wollte mich hier ein wenig entspannen. Und diese Dinger halten mich davon ab...
Ein warnendes Grollen kommt aus seiner Brust. "Du willst dich entspannen? Na dann sollte ich lieber gehen." Er reibt sich nachdenklich das Kinn. "Dumm, dass ich noch nicht gehen will"


ZitatLust auf einen kleinen Drink? Meine Autorin kann ruhig was spendieren...
Und mit ein wenig Alkohol lässt es sich lockerer reden, nicht?

Mti einem breiten Grinsen greift er nach seinem Whisky, der gerade kommt, und nimmt einen Schluck.
"Es gehört sich nicht, junge Frauen abzufüllen! Obwohl ich dir zustimmen muss, dass es äußerst amüsant werden kann, wenn die Damen einen Schnaps zu viel hatten." Er pflückt dem Rothaarigen den Whiskey aus der Hand und leert den Rest in einem Zug.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: K a t e am 28. Oktober 2012, 19:36:31
Zitat von: Merlinda am 28. Oktober 2012, 18:18:01
Dann wendet er sich an die Frau mit den goldenen Augen und deutet eine Verbeugung an. "Milady."

Sie hebt nur kommentarlos die Brauen.

ZitatEr lacht laut auf. "Das werte ich als Kompliment. Nein, ich bin kein Auftragskiller. Und nein, ich gehöre auch nicht zur Maffia. Nein, ich bin gemeiner." Ein süffisantes Lächeln umspielt seine Lippen. "Und wer sagt dir, dass ich meine Waffen abgelegt habe?"

Sie erwidert das Lächeln auf dieselbe Art. Dann scheinst du doch nicht so dumm zu sein, wie ich dachte. Für wen arbeitest du?

ZitatBei dieser Äußerung bricht er in laues Lachen aus. "Ich glaube die Kleine ist eine Nummer zu groß für dich."

Sie starrt Sin aus verschmälerten Augen in Grund und Boden.

Zitat von: SinTheFox am 28. Oktober 2012, 11:20:26
Aber was ist ein Jarkh? So einen hab ich noch nie gesehen.
Zitat"Soll das eine Anspielung auf dich selbst sein? Außerdem hat sie doch schon gesagt, was das ist. Das ist ein Kerl, der nicht einmal weiß, wie das Wort Badewanne oder Körperpflege buchstabiert wird."

Ein Jarkh ist ein Gestaltwandler, der sich in ein Monster verwandeln kann. Sie sind sehr schwer zu töten. Es sei denn, man kennt ihre Schwachstelle. Ein gefährliches Funkeln tritt in ihre Augen.

Zitat von: SinTheFox am 28. Oktober 2012, 11:20:26
Oder ist der so ein Sturkopf?

Sie schnaubt. Stur ist er, aber was die Pläne einer gewissen Autorin angeht, sind wir einer Meinung. Und wenn ich könnte, würde ich ihr ein Messer in den Rücken rammen.

Aus den Augenwinkeln beobachtet er den Bewaffneten.

ZitatLust auf einen kleinen Drink? Meine Autorin kann ruhig was spendieren...
Und mit ein wenig Alkohol lässt es sich lockerer reden, nicht?

"Es gehört sich nicht, junge Frauen abzufüllen! Obwohl ich dir zustimmen muss, dass es äußerst amüsant werden kann, wenn die Damen einen Schnaps zu viel hatten." Er pflückt dem Rothaarigen den Whiskey aus der Hand und leert den Rest in einem Zug.

Ich trinke keinen Alkohol. Wer in der Gosse von Galsahr aufgewachsen ist, weiß, dass man zu jeder Zeit wachsam sein muss, wenn man überleben will. Alkohol schwächt und macht einen unaufmerksam.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 28. Oktober 2012, 22:24:24
ZitatSie erwidert das Lächeln auf dieselbe Art. Dann scheinst du doch nicht so dumm zu sein, wie ich dachte. Für wen arbeitest du?
Er lacht wieder auf Weißt du Süße, das ist mein Geheimnis.

ZitatSie starrt Sin aus verschmälerten Augen in Grund und Boden.
Siehst du? Was hab ich dir gesagt?

ZitatEin Jarkh ist ein Gestaltwandler, der sich in ein Monster verwandeln kann. Sie sind sehr schwer zu töten. Es sei denn, man kennt ihre Schwachstelle. Ein gefährliches Funkeln tritt in ihre Augen.
Er richtet sich kaum merklich auf.

ZitatSie schnaubt. Stur ist er, aber was die Pläne einer gewissen Autorin angeht, sind wir einer Meinung. Und wenn ich könnte, würde ich ihr ein Messer in den Rücken rammen.

Aus den Augenwinkeln beobachtet er den Bewaffneten.
Er schnaubt abfällig. Was soll ich dann erst sagen? Ich wurde durch meinen Bruder ersetzt! Aber zum Glück bin ich nicht nachtragend.

ZitatIch trinke keinen Alkohol. Wer in der Gosse von Galsahr aufgewachsen ist, weiß, dass man zu jeder Zeit wachsam sein muss, wenn man überleben will. Alkohol schwächt und macht einen unaufmerksam.
Er prostet ihr schmunzelnd zu. Prost. Darauf trinke ich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sin am 29. Oktober 2012, 18:50:52
Er lässt sich von dem Blick nicht stören, sondern zuckt nur lässig mit den Schultern.

Ich glaube, du hast da was falsch verstanden.

Er lächtelt mild.

Ich wollte wirklich nur freundlich sein. Frauen ... interessieren mich nicht in diesem Sinne.
Außerdem wird mein Matreus sonst nur eifersüchtig.  ::) Aber jetzt bitte nicht beleidigt sein.

Mit einem breiten Grinsen bestellt er sich einen neuen Whisky.

Wenn Jarkh auch Gestaltwandler sind, sind sie ja sowas wie meine Brüder.  ;D Aber bitte, er soll sich doch etwas mehr pflegen. Wir sind doch keine wilden Tiere!
Haben sie alle die gleich Schwachstelle oder ist das bei jedem Unterschiedlich?

Was haltet ihr davon: Wir stellen uns gegen unsere Autorinnen und machen ihnen das Leben noch schwerer als bisher.  ;D
Wir könnten sie auch einfach sabotieren, wenn sie gerade eine andere Geschichte schreiben wollen...

Er sieht zu dem anderen Mann.

Was ein Matreus ist?
Er ist ein reiner Vampir und mein fester Partner. Nur ist meine Autorin der Meinung, ihn mir wieder wegnehmen zu müssen.
Er knurrt.
Aber wehe, sie versucht es. Dann wird sie mich mal kennen lernen. Als ob es nicht schon reichen würde, dass sie ihm vor einer Weile sein Gedächtnis genommen hat. Nicht mal mich hat er erkannt.
Zum Glück hat sich das wieder gelegt...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: K a t e am 29. Oktober 2012, 20:14:48
Zitat von: Merlinda am 28. Oktober 2012, 22:24:24
Er lacht wieder auf Weißt du Süße, das ist mein Geheimnis.

Sie nickt nur.

ZitatEr schnaubt abfällig. Was soll ich dann erst sagen? Ich wurde durch meinen Bruder ersetzt! Aber zum Glück bin ich nicht nachtragend.

Ich an deiner Stelle hätte ihr eine bleibende Erinnerung daran eingeritzt, dass man jemand nicht ersetzen soll.

Zitat von: SinTheFox am 29. Oktober 2012, 18:50:52
Er lächtelt mild.

Ich wollte wirklich nur freundlich sein. Frauen ... interessieren mich nicht in diesem Sinne.
Außerdem wird mein Matreus sonst nur eifersüchtig.  ::) Aber jetzt bitte nicht beleidigt sein.

Sie hebt die Brauen. Es kommt selten vor, dass Männer offen zu ihren... Neigungen stehen. In meiner Welt würdest du dafür gehängt werden.

ZitatWenn Jarkh auch Gestaltwandler sind, sind sie ja sowas wie meine Brüder.  ;D Aber bitte, er soll sich doch etwas mehr pflegen. Wir sind doch keine wilden Tiere!
Haben sie alle die gleich Schwachstelle oder ist das bei jedem Unterschiedlich?

Sie sind alle gleich: Wilde Tiere und fast so leicht zu manipulieren wie Männer.

ZitatWas haltet ihr davon: Wir stellen uns gegen unsere Autorinnen und machen ihnen das Leben noch schwerer als bisher.  ;D
Wir könnten sie auch einfach sabotieren, wenn sie gerade eine andere Geschichte schreiben wollen...

Eine gute Idee. Aber warum nur sabotieren? Falls ihr Hilfe bei der Abschaffung eurer Autorinnen brauchen solltet... Gegen eine gewisse Gegenleistung würde ich euch helfen.

ZitatEr sieht zu dem anderen Mann.

Was ein Matreus ist?
Er ist ein reiner Vampir und mein fester Partner. Nur ist meine Autorin der Meinung, ihn mir wieder wegnehmen zu müssen.
Er knurrt.
Aber wehe, sie versucht es. Dann wird sie mich mal kennen lernen. Als ob es nicht schon reichen würde, dass sie ihm vor einer Weile sein Gedächtnis genommen hat. Nicht mal mich hat er erkannt.
Zum Glück hat sich das wieder gelegt...

Deine Autorin scheint eine Sadistin zu sein. Genau wie meine. Ich kenne keine Vampire, weißt du, wie man sie am schnellsten tötet?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sin am 31. Oktober 2012, 18:57:35
Entsetzt schaut Sin zu der Frau.

Wie man sie töten kann? Ich wüsste es schon, aber das werde ich hier sicher nicht verraten. Am Ende tust du meinem Schatz noch was an...  :d'oh:
Die Menschen sind nicht unbedingt begeistert, wenn zwei Männer sich auf der Straße küssen, aber was wollen sie machen? Seit bekannt ist, dass es Vampire und Halbvampire gibt, können sie nicht viel dagegen unternehmen. Matreus würde sie klitze klein zusammen falten.  ;D
Dass ich gleich gehängt werde... Da bleib ich lieber bei meiner Autorin.

Er nickt bekräftigend.

Meine Autorin abschaffen... Nein, nicht unbedingt. Aber bei ihrer neuen Geschichte sabotieren, das wäre was.  :snicker:
Immerhin verspricht sie mir immer wieder: 'Bei der nächsten Gelegenheit schreib ich an deiner Geschichte weiter.'
Und jetzt? TiNo hier, TiNo da, aber jetzt hat sie neue Lieblinge...

Er verschränkt gekränkt die Arme vor der Brust.

Geht dir das ähnlich?
Inzwischen glaube ich ja, dass alle Autorinnen Sadisten sind...

Er seuftz und trinkt einen weiteren Schluck.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: K a t e am 31. Oktober 2012, 19:11:09
Zitat von: SinTheFox am 31. Oktober 2012, 18:57:35
Wie man sie töten kann? Ich wüsste es schon, aber das werde ich hier sicher nicht verraten. Am Ende tust du meinem Schatz noch was an...  :d'oh:

Wenn er mir keinen Grund gibt, werde ich ihm auch kein Haar krümmen.

ZitatMeine Autorin abschaffen... Nein, nicht unbedingt. Aber bei ihrer neuen Geschichte sabotieren, das wäre was.  :snicker:
Immerhin verspricht sie mir immer wieder: 'Bei der nächsten Gelegenheit schreib ich an deiner Geschichte weiter.'
Und jetzt? TiNo hier, TiNo da, aber jetzt hat sie neue Lieblinge...

Er verschränkt gekränkt die Arme vor der Brust.

Geht dir das ähnlich?
Inzwischen glaube ich ja, dass alle Autorinnen Sadisten sind...

Sie zuckt mit den Schultern. Bei mir ist es genauso. Sie hat jetzt diesen Gevatter Tod, aber ich bin ganz zufrieden damit. Ich habe meine Ruhe, kann meiner Arbeit nachgehen und werde nicht zu irgendwas gedrängt.
Genieße deine freie Zeit, irgendwann kommt sie zu dir zurück, mit vielen unangenehmen Überraschungen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sin am 31. Oktober 2012, 19:16:42
Jap, genau davor hab ich ein wenig Angst.
Die kommt noch auf die besten Ideen...

Er seuftz gequält.

Aber gut.
Ich bin ja hier um mich zu amüsieren.  ;D
Darf ich dir, ähm meine Autorin dir was anderes spendieren, wenn du schon keinen Alkohol magst? Oder was zu knabbern?

Sein Handy beginnt zu piepen, aber er ignoriert das gekonnt.

Wie heißt du eigentlich?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: K a t e am 31. Oktober 2012, 19:24:11
Ein Glas Wasser wäre nett.

Amüsieren? Wohl eher beschweren. Dazu ist dieser Ort doch da. Aber auch hier kontrollieren sie uns, immerhin dürfen wir nur zweimal am Tag über sie schimpfen. Sie schnaubt abfällig.

Zitat von: SinTheFox am 31. Oktober 2012, 19:16:42

Sein Handy beginnt zu piepen, aber er ignoriert das gekonnt.

Sie betrachtet verwirrt das piepende Handy und vergisst darüber fast die letzte Frage.

Du kannst mich Arethel nennen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 05. Februar 2013, 16:59:57
Die Tür wird schwungvoll geöffnet. Eine dunkel gekleidete Gestalt betritt den Raum. Das Gesicht verbirgt sich zur Hälfte hinter einer schwarzen Halbmaske und zur anderen Hälfte in dem hohen Kragen des Gehrocks. Die Körperform verrät eine Frau, aber mehr sieht man nicht wirklich, denn ein schwarzes Kopftuch verbirgt die Haare der Gestalt. Nur die Augen, die sich nicht entscheiden können, ob sie blau oder grau sein wollen, blitzen unter der Maske hervor. Die Frau tritt auf den Tresen zu: "Gibt es hier Scotch?", fragt sie mit sonorer Stimme und legt ein paar Münzen auf den Tresen. In dem Moment schiebt sich der Kopf eines Frettchens aus ihrem Ärmel. Die Frau lacht: "Gwyn, du bist unverbesserlich!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 05. Februar 2013, 19:07:32
Lyrill hebt grinsend eine Augenbraue, als die Frau den Raum betritt und legt den Dolch zurück zu den anderen.
"Milady." Er deutet wieder eine Verbeugung an, doch sein Blick ist auf das Frettchen fixiert.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 05. Februar 2013, 22:29:42
Unter der schwarzen Halbmaske blitzt ein Grinsen auf und die Frau deutet einen Knicks an "Milord?"
Der Blick auf das Frettchen ist der Frau ganz offenbar nicht entgangen und so klopft sie vorsichtig mit der linken Hand auf den rechten Arm. Das Frettchen nimmt das offenbar als Kommando, aus ihrem Ärmel zu huschen und über ihren Arm auf ihre Schulter zu klettern, wo es dem Mann entgegenschnüffelt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 06. Februar 2013, 06:58:37
"Ich bin kein Lord. Zumindest nicht mehr."
Er nimmt wieder das Whiskeyglas zu Hand und prostet ihr zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amaya am 11. Februar 2013, 10:11:10
Wieder öffnet sich die Tür.
Diesmal langsamer und gleichmäßig.
Ein junger Mann betritt den Raum, gefolgt von einem Wolf.
Er trägt einen fast knöchellangen, zerfetzten Mantel, der irgendwann einmal braun gewesen war.
Über seiner rechten Schulter hat er eine schwarze Tasche hängen.
Seine mattschwarzen Augen tasten den Raum ab als er weiter geht, als ob er jeden Moment einen Angriff erwartet.
Sein Blick bleibt am Tresen hängen.
Als seine Begleitung, dass bemerkt erfüllt ein tiefes Knurren den Raum.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 11. Februar 2013, 15:11:58
Lyrill mustert den Neuankömmling und dessen Begleitung aus zusammengekniffenen Augen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amaya am 11. Februar 2013, 15:44:06
ZitatLyrill mustert den Neuankömmling und dessen Begleitung aus zusammengekniffenen Augen.

Sorgfältig mustert er sein Gegenüber.
Witternd hält das Tier neben ihm den Kopf in die Höhe und starrt das Whiskeyglas an.

Du feierst wohl gerne.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 11. Februar 2013, 15:50:38
Lyrill grinst schief. "Ich habe keinen Grund zu feiern. Aber ich trinke gerne."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amaya am 12. Februar 2013, 21:18:57
Zum feiern hab' ich auch keinen Grund.
Sein Blick richtet sich für einen Bruchteil einer Sekunde auf den Wolf zu seinen Füßen
Nur mich volllaufen zu lassen, kann ich mir nicht leisten.
Sag mal, wofür brauchst du das ganze Waffenarsenal?
Ich dachte das hier wäre so was wie 'ne neutrale Zone?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Janika am 12. Februar 2013, 21:26:23
Ein schlankes, geheimnisvoll wirkendes Mädchen betritt den Raum. Ihre langen, rotbraunen Haare fallen ihr offen auf die Schultern, ihre goldbraunen Augen sind von Sprenkeln durchzogen. Sie wirkt genervt und tippt ungeduldig mit einem Fuß. Hinter ihr schleicht eine Leopardin in den Raum.
"Ja, was haben wir denn hier? Wer seid ihr, und wieso konnten wir hergelangen, ohne gleich an die kurze Leine genommen zu werden?!"
Mit wachsendem Interesse sieht sie sich unter den Anwesenden um.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amaya am 12. Februar 2013, 21:45:53
ZitatEin schlankes, geheimnisvoll wirkendes Mädchen betritt den Raum. Ihre langen, rotbraunen Haare fallen ihr offen auf die Schultern, ihre goldbraunen Augen sind von Sprenkeln durchzogen. Sie wirkt genervt und tippt ungeduldig mit einem Fuß. Hinter ihr schleicht eine Leopardin in den Raum.
Der Wolf stellt sich auf und wendet seinen Kopf dem Mädchen und ihre Begleiterin zu.Wieder knurrt das Tier und fletscht die Zähne.
Ruhig,Gin.
Der schwarzhaarige wendet sich dem Mädchen zu. Genau beobachtet er ihre Bewegungen.
Bei uns daheim ist es ... lebensgefährlich mit einem Raubtier zusammen gesehen zu werden.
Besonders wenn es nicht angebunden ist.
Zitat"Ja, was haben wir denn hier? Wer seid ihr, und wieso konnten wir hergelangen, ohne gleich an die kurze Leine genommen zu werden?!"
Mit wachsendem Interesse sieht sie sich unter den Anwesenden um.
Er wartete einen Moment ob noch mehr kommen würde.
Ich würde sagen wir sind, einen Ort an dem wir mal keine verrückten Dinge auf Geheiß unserer Autorinnen machen müssen.
Ich bin Taro und wer bist du?
Was meinst du mit der kurzen Leine?
Und redest du immer wie ein Wasserfall oder kommt mir das nur so vor?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Janika am 15. Februar 2013, 23:48:24
Als der Wolf knurrt, schiebt sich die Leopardin wie beiläufig zwischen ihn und die Jugendliche, die jedoch legt ihr beruhigend eine Hand auf die muskulösen Schulterblätter und betrachtet das fremde Duo. Mit hochgezogener Augenbraue blickt sie den Schwarzhaarigen selbstbewusst an. "Das scheint ja der Richtige zu sagen." Sie deutet auf den Wolf an Taros Seite, dann setzt sie ein mysteriöses, angedeutetes Lächeln auf. "Und wer sagt denn, ich hätte ein Raubtier bei mir?:hmhm?:"
Nachdenklich blickt die Braunhaarige sich um. "Eine autorenvorschriftenfreie Zone? Das ist interessant, auch, wenn Janika mir nichts vorschreiben kann, wenn ich es darauf anlege. Dennoch mache ich ihr meine Meinung nur selten wirklich nachdrücklich klar, wir müssen immerhin miteinander auskommen, da bedrohe ich sie nicht. Ich muss sie ja manchmal sogar schützen, wie könnte ich da ... aber nun ja. Bei Fremden habe ich da weniger Skrupel, sollte es nötig sein." Galant zwinkert sie ihm zu. "Wer ich bin? Nun, mein Name ist Naomie, ich bin eine Dämonin, reicht dir das für's Erste?
Mit der kurzen Leine meine ich die momentan dauergestresste Stimmung meiner Autorin, sie lässt nicht zu, dass ich mich frei entfalte."
Sarkastisch hebt sie erneut eine Augenbraue und legt den Kopf minimal schief. "Ich und reden wie ein Wasserfall? Nur, weil ich frage, wo ich hier bin? Wenn ich mit Fragen zugekleistert werde, ist es nur höflich, auch ausführlich zu antworten."
Aufmerksam blickt sie sich weiter um und lässt ihre Haare dabei elegant über die Schulter fallen. "Und wen haben wir hier noch?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 27. Februar 2013, 07:25:26
Die Tür öffnet sich ein Stück und eine atemberaubend schöne junge Frau steckt den Kopf in den Raum. Bei dem hellen Licht im Raum kneift sie die Augen zusammen.
Verdammt, warum müsst ihr Menschen nur immer alles so hell machen? Und bin ich hier in der autorenfreien Zone?
Sie betritt den Raum. Der Farbton der schulterlangen glatten Haare ist eine Mischung aus Braun und Lila. Sie trägt Hemd und Hose aus einem waldgrünen flissenden Stoff.
Hallo,sie lächelt schüchtern, mein Name ist Zenari. Und da meine Autorin Keran und Narek grade selbst veranschlagt hat, habe ich nichts zu tun.
Sie geht hienüber zu einem der Sessel und setzt sich im Schneidersitz.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 28. Februar 2013, 23:51:29
Die Tür fliegt auf und ein groß gewachsener, leicht gebräunter, junger Mann in Lederrüstung steht ihm Türrahmen.
Ist das hier eine Beerdigung? Alle so still, hm? Tja... Ich bin hier, weil ich noch nicht gebraucht werde. Ich wurde bisher nicht mal erwähnt von meinem Autor.
Er lehnt sein Schwert an die Wand und fährt lauthals fort:
Dabei bin ich doch der Beste! Nichts mit Zauberei Schnörkel di Schnack, Allmächtigkeit und magischen Tollpatschen. Ein Schwert ist das Werkzeug der Zukunft.
Er blickt in die Runde und sein Blick blieb bei einigen der Damen mit einem Zucken seiner Augenbrauen hängen.
Verzeiht, ich vergaß mich vorzustellen. Mein Name ist Aidan und ich bin Soldat der königlichen Armee.
Er sucht sich, im Gehen leicht schwankend, einen Tisch und setzt sich.
Wein! ruft er dem Wirt zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Janika am 01. März 2013, 00:34:42
Als die Tür zweimal hintereinander aufgeht, fahren Naomie und die Leopardin herum, aufmerksam, wachsam, leichten Argwohn im Blick. Dann tätschelt die Jugendliche der Leopardin beruhigend den Hals. "Ruhig, Melina."
Sie wirft Aidan einen abschätzigen Blick in Anbetracht seiner offensichtlichen Angetrunkenheit zu, den die Leopardin nachzuahmen scheint, dann entspannt sie sich wieder und wendet sich der Frau zu. "Zenari? Soso. Mein name ist Naomie, ich bin Dämonin. Und irgendwie stelle ich mich hier momentan abwechselnd vor oder werde mit Fragen bombardiert ..."
Leicht amüsiert grinsend, erlaubt auch sie sich nun, zu den Sesseln zu treten, jedoch lehnt sie sich nur an. Die Leopardin bleibt mit aufrecht gehaltenem Kopf und langsam hin und her wischendem Schwanz neben ihr sitzen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 01. März 2013, 16:50:11
Zenari lachelt die Frau und den Leoparden an.
Schön dich kennen zu lernen Naomie. Ob du ein Dämon bist ist mir nicht wichtig. Es ist mir sogar weit lieber als ein Mensch. Und keine Sorge, ich werde dich nicht mit Fragen bombadieren. Dafür habe ish selbst zu viele, auf die ich nicht antworten will.
Sie blickt kurz zu dem Mann offensichtlich betrunkenen Mann hinüberund schütttelt den Kopf.
Erst prahlt man hier mit dummer Arroganz und glaubt man sei mit einem Schwert besser als jemand mit Schwert und Magie und dann ist man auch noch zu betrunken um grade stehen zu können. Mir ist noch niemand begegnet, der auf diese Weise mehr als eine Auszeichnung als Volltrottel gewonnen hätte. Da wundert es mich nicht, dass dein Autor nichts von dir wissen will.
In ihren Augen liegt offene Verachtung und sie wendet sich wieder Naomie zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 01. März 2013, 18:34:24
ZitatMein name ist Naomie, ich bin Dämonin.
Aidan blickt interessiert auf. Ah? Du bist also ein Dämon? Hm... Ich bin noch nie einem begegnet, aber mein Autor wird mich wohl bald einigen von euch vorstellen. Stimmt es, dass ihr so mächtig seid und machthungrig obendrein?

ZitatZenari: ...der auf diese Weise mehr als eine Auszeichnung als Volltrottel gewonnen hätte.
Nana, meine Süße. Sei doch nicht so angespannt. Darf ich dir einen Erdbeerwein spendieren? Oder etwas anderes deiner Wahl?
Aidan kann den Blick nicht mehr von Zenari lassen und starrt sie unentwegt an.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 01. März 2013, 18:44:48
Zenari starrt Aidan fassungslos an.
Versuchte er grade mit ihr zu flirten? Menschen.
Sie lächelt und denkt sich, dass das ein lustiger Weg sein könnte um Narek zu ärgern. Solange er seinen Atem von ihr fernhält.
Sie lächelt ihn an.
"Wein klingt gut. Woher kommst du denn?"
Sie erhebt sie und setzt sich zu ihm an den Tisch, während sie sich innerlich krümmt vor Lachen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Janika am 01. März 2013, 18:50:14
Die Leopardin grollt ganz leise und tief in der Kehle, Naomie rümpft kurz die Nase. Sie kneift die Augen zusammen, und als sie spricht, klingt sie abweisend und leicht gereizt. "Nicht alle Dämonen sind so!", stellt sie entschieden klar, doch in ihren Augen funkelt der Schmerz alter Erinnerungen. "Mein Vater war ein machthungriger Dämonenlord, und mein Bruder steht ihm in Gier in nichts nach und wird wohl eines Tages in seine Fußstapfen treten, weil ich sein Leben verschont habe. Aber ich habe mich von den Grausamkeiten meiner Art abgewandt, daher nahm mein Vater mir die räfte und ich wurde menschlich. Was man ist, kann jedoch niemand ändern, so erwachten meine Kräfte wieder, als ich sie am meisten brauchte, nicht hundertprozentig so, wie sie vorher waren, doch ich fühle mich so mehr als wohl."
Die Leopardin blickt zu Naomie auf, ein fragendes Grunzen ertönt aus ihrem Maul. Naomie überlegt kurz, dann gibt sie nach, zwinkert und zieht die Schuhe aus, ebenso das Jäckchen, unter dem sie ein knappes, weitestgehend rückenfreies Top trägt. Sie heftet die Augen fest auf Aidan, nimmt seinen Blick gefangen und hält ihn allein durch die Intensität ihres Blickes fest. Während sie ihn unentwegt anstarrt, beginnt sie sich zu verändern. Ihre Füße werden länger und sie erhebt sich auf die Zehenspitzen, aus ihren Zehen werden Krallen. Auch ihre Fingergliedmaßen verlängern sich zu solch scharfen Waffen. Es raschelt leise, als ihr große, dunkelbraune Flügel, denen eines Raubvogels gleich, aus dem Rücken sprießen. Als sie grinst, sieht man, dass ihre Zähne nun etwas spitzer zulaufen, ihre Augen lässt sie kurz zu engen Schlitzen werden, bevor sie wieder die runde, menschliche Form annehmen.
Geradezu herausfordernd grinst Naomie Aidan nun an und lässt dabei ihre Flügel minimal zucken, doch in ihren Zügen liegt auch die Lässigkeit einer Person, die sich selbst gefunden hat, mit ihrem Körper mehr als zufrieden ist und keine Reaktionen scheut.
Amüsiert zwinkert sie Zenari kurz zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 01. März 2013, 20:31:42
Lyrill beobachtet still die Neuankömmlinge und nippt an seinem Drink. Abschätzend lässt er seinen Blick über Naomie wandern.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 01. März 2013, 20:32:04
Sichtlich überrascht, dass seine Anmache funktioniert hat, strahlt Aidan Zenari an und bestellt ihr einen Erdbeerwein.
Ich komme aus einem fernen Land. Ich wurde in dessen Hauptstadt geboren. Mein Vater ist ein Soldat hohen Ranges und ich will in seine Fußstapfen treten.
Ich werde noch ausgebildet und reise mit meinem Waffenlehrer und einen weiteren seiner Schüler herum.

Als Naomi spricht, wendet er den Blick von Zenari ab und hört interessiert Naomi zu. Aidans Augen werden groß, als Naomi das Jäckchen auszieht.
Seine Züge verzerren sich jedoch vor Angst, als sie anfängt sich zu verwandeln. Beunruhigt blitzen seine Augen ständig zu seinem Schwert hinüber.
Nachdem sich Zenari zurückverwandelt und ihm zuzwinkert, nimmt Aidan einen tiefen Schluck seines Weines und wimmert:
Mein Autor will mich wohl umbringen, wenn er mir noch mehr von denen aufdrängt. Dann blickt er nochmal zu Naomi auf Ist nicht böse gemeint aber... Er schüttelt energisch den Kopf und wendet sich wieder Zenari zu Wo waren wir stehengeblieben?
Sein Blick huscht noch immer ständig beunruhigt zu Naomi.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 01. März 2013, 20:35:51
Bei Aidans Reaktionen huscht ein breites Grinsen über Lyrills Gesicht.
"So mit deinem Waffenlehrer machst du Wanderurlaub? Nett, wirklich nett. Und was die Kleine angeht."
Er nickt auf Zenari. "Ich denke, ... obwohl, ne besser nicht. Ich hab genug Kopfgeldjäger am Hals."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 02. März 2013, 10:42:33
Zitat"Ich denke, ... obwohl, ne besser nicht. Ich hab genug Kopfgeldjäger am Hals."
"Wieso Kopfgeldjager? Diejenigen die ich darum bitten würde nehmen kein Geld. Aber warum sollte ich dir welche auf den Hals hetzen?"
Sie blickt zu Naomie. "Gefällt mir. Warum versteckst du dich in einer menschlichen Hülle, wenn du du selbst sein kannst?"
Sie sieht Aidan an, einwenig überracht,dass er tatsächlich auf sie herrein fällt. Allerdings passiert ihr das bei Männern öfter. Auch ohne dass sie es daruf anlegt. Und Aidan ist immerhin betrunken und ein Mensch. Da gelten mildernde Umstände.
"Du bist auf Reisen? Das klingt spannend. Ich reise grade selbst mit einem Freund zusammen. Oder zumindest ist es so geplant.
Etwas schuldbewusst denkt sie an Narek. Ihm wir gar nicht gefallen, was sie hier grade macht und er hat schon genügend Schwierigkeiten. Aber sie war sauer. Sauer auf seine ständige Ruhe und Gleichgültigkeit. Und es gab ohnehin keinen Grund, der ihn berrechtigt hätte sich darüber aufzuregen, mit wem sie flirtete.
"Dann erzähl doch mal", sagt sie zu Aidan, "welche Heldentaten hast du schon vollbracht?"   
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Assantora am 02. März 2013, 11:18:54
Vorsichtig öffnet sich die Tür und eine Gestalt betritt den Raum. Ein hünenhafter Riese mit einer goldenen Haut und einem Gesicht, in dem man nicht erkennen kann, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt, hält sich dicht bei der Tür und blickt die anderen im Raum vorsichtig, fast schon angstvoll an.
Die Kleider sind aus alten Leinen, nichts schönes, nichts ansehnliches. Ein Bettler vielleicht, ein armes Wesen aus einem fernen Land.

"Hallo", sagt das Wesen. Eine weibliche Stimme regt sich in der Brust. "Bevor ihr fragt, muss ich euch alle warnen. Ich bin ein Dämon, doch töten könnt ihr mich nicht. Alles, was aus Stahl, Fleisch und Blut gemacht ist, wird von meinem Körper zerstört. Ich will niemandem Leid antun."
Unsicher blickt sie die anderen an. "Nein, dass will ich wirklich nicht."
Sie geht einige Schritte, immer darauf bedacht, dass ihr niemand zu nahe kommt, und stellt sich in eine Ecke. "Mein Name ist Shan-Tukar. Ich bin die erste meiner Art und ich wünschte, ich wäre nie geboren worden."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ludovica am 02. März 2013, 11:31:03
Als die Tür gerade fast zufällt, geht sie noch einmal auf, und eine Frau Mitte 30, in einem blauen Trenchcoat und hohen, braunen Stiefeln betritt den Raum. Sie trägt ihr braunes Haar in einem strengen Dutt und betrachtet leicht amüsiert aus bernsteinfarbenen Augen die Anwesenden.
"'Nabend allerseits!" gibt sie fröhlich von sich, ehe sie sich auf einen Barhocker setzt und ein Clubsandwich und ein Glas Met bestellt. Nachdem sie die Hälfte ihres Sandwiches in zwei Bissen verschlungen hat, sieht sie sich um, eine Augenbraue leicht angehoben, als sie Shan-Thukar sieht. Dann klopft sie auf den Barhocker neben sich.
"Na komm, großes Mädchen, ich geb dir einen aus. Kann doch nicht sein, dass du an so einem Ort so ein Gesicht machst."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Janika am 02. März 2013, 13:23:53
Naomie blickt Zenari an und zieht eine Augenbraue hoch. "Mich verstecken? Wieso sollte ich das tun? In meiner jetzigen Gestalt bin ich ich selbst, ja, aber das heißt doch nicht zwangsläufig, dass die menschliche Gestalt ein Versteck ist."
Langsam geht sie zu Shan-Thukar hinüber, bleibt mit einigen Schritten Abstand respektvoll stehen und neigt leicht den Kopf vor ihr.
"Wir können uns nicht aussuchen, was wir sind, aber wir können wählen, wer wir sind. Ich habe mich lange Zeit für die Dinge verflucht, die ich getan habe, tun musste, akzeptiert habe. Als mir meine Kräfte genommen wurden, bin ich fast wahnsinnig geworden vor Verzweiflung, obwohl ich wusste, dass es das Richtige war, dass ich die Seiten gewechselt hatte. Als meine Freundin Melina ..." Sie legt der Leopardin eine Hand auf die muskulösen Schulterblätter. "... dann durch meinen Vater in Gefahr geriet, musste ich erfahren, was wirkliche Hilflosigkeit ist. Da erlangte ich meine Dämonengestalt und -kräfte wieder und konnte sie retten.
Jede Gestalt hat ihre Vor- und Nachteile. Wenn ich unter Menschen bin, laufe ich meistens selbst als Mensch umher, da meine Dämonenkräfte doch viele Leute einschüchtern." Sie weist hinüber zu Aidan. "Wenn ich mit meinen Freundinnen unterwegs bin, die mich vollkommen akzeptieren, wie ich bin, laufe ich als Dämonin umher. Ich meine - ein 'normales' Mädchen, eine Gestaltwandlerin und eine Dämonin, die Konstellation ist nun wirklich ungewöhnlich.
Seht ihr, was ich meine? Was wir sind, ist egal, es zählt, wer wir sind und was wir tun."
Sie nickt Shan-Thukar aufmunternd zu, dann gilt ihr anerkennender Blick der fremden Frau. "Hallo ihr beiden. Na komm, geh schon!" Ermutigend zwinkert sie der Riesin zu.er,[/i] "... dann durch meinen Vater in gefahr geriet, musste ich erfahren, was wirkliche Hilflosigkeit ist. Da erlangte ich meine Dämonengestalt und -kräfte wieder und konnte sie retten.
Jede Gestalt hat ihre Vor- und Nachteile. Wenn ich unter Menschen bin, laufe ich meistens selbst als Mensch umher, da meine Dämonenkräfte doch viele Leute einschüchtern." Sie weist hinüber zu Aidan. "Wenn ich mit meinen Freundinnen unterwegs bin, die mich vollkommen akzeptieren, wie ich bin, laufe ich in meiner Dämonengestalt herum, also als Harpyie. Ich meine - ein 'normales' Mädchen, eine Gestaltwandlerin und eine Dämonin, die Konstellation ist nun wirklich ungewöhnlich.
Seht ihr, was ich meine? Was wir sind, ist egal, es zählt, wer wir sind und was wir tun."
Sie nickt Shan-Thukar aufmunternd zu, dann gilt ihr anerkennender Blick der fremden Frau. "Hallo ihr beiden. Na komm, geh schon!" Ermutigend zwinkert sie der Riesin zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 02. März 2013, 14:32:14
ZitatLyrill: "So mit deinem Waffenlehrer machst du Wanderurlaub? Nett, wirklich nett."
Was heißt denn hier Wanderurlaub? Mein Waffenlehrer pflegt stets zu sagen: 'Es kann nur ein wahrer Kämpfer an der Seite des Königs sein, wer das Reich kennt und die Grenzen der Reiche anderer Könige.' Darum sind wir hier. Ich soll mir diese Stadt ansehen und das tue ich mit höchstem Wohlwollen. sagt er dem Blick Zenari zugewandt.
ZitatUnd was die Kleine angeht."
Er nickt auf Zenari. "Ich denke, ... obwohl, ne besser nicht. Ich hab genug Kopfgeldjäger am Hals."
Was ist mit ihr? Sie zu mir gekommen. Wage es ja nicht ihr etwas anzutun.

ZitatZenari: Du bist auf Reisen? Das klingt spannend. Ich reise grade selbst mit einem Freund zusammen. Oder zumindest ist es so geplant.
Mit einem Freund? Aidan schluckt schwer. So geplant?
Zitat"Dann erzähl doch mal", sagt sie zu Aidan, "welche Heldentaten hast du schon vollbracht?"
Ich? Ähm... Naja...
Glücklich, dass die Türe sich öffnet bricht er ab. Sieh mal. Da kommen noch mehr...

Nachdem sich Shan-Tukar geoutet hat, knirscht Aidan mit den Zähnen. Noch ein Dämon?
Als dann die Frau hereinkommt, starrt Aidan ihr nach.
ZitatNaomi: ...da meine Dämonenkräfte doch viele Leute einschüchtern." Sie weist hinüber zu Aidan.
Aidan blickt finster zurück und wendet sich wieder Zenari zu.
Was meinst du damit: Du planst mit einem Freund zu reisen? Was ist das für ein Freund?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 02. März 2013, 15:57:29
ZitatWas ist mit ihr? Sie zu mir gekommen. Wage es ja nicht ihr etwas anzutun.
"Ich glaube ja nicht, dass es so gemeint war." Sie lächelt. Es gefällt ihr, dass Aidan sich für sie einsetzt, wenn auch auf etwas unsinnige Weise. "Und keine Sorge: Ich kann auf mich selbst aufpassen. Obwohl ein gewisser Freund das nicht immer so sehen.
ZitatMit einem Freund? Aidan schluckt schwer. So geplant?
"Ja, ich habe vor Narek zu begleiten wenn er nach Hause fährt. Immoment sind wir zwar auch schon irgendwie auf Reisen, aber das wird noch mal etwas anderes. Besondes weil Naja und Keran woandershin weiterreisen. Und ja, Narek ist ein Freund. Ein oft ziemlich nerviger Freund der dauernd behauptet er könne mich keine Minute allein lassen, ohne dass ich mich in Schwierigkeiten bringe. Im Moment habe ich aber meine Ruhe vor ihm, weil meine Autorin ihn für etwas anderes braucht." Sie überlegt kurz und nippt an ihrem Wein. Und meint dann etwas zurückhaltender: "Ich hoffe er gerät nicht in Gefahr. Wer weiß, was sie mit ihm anstellt."
Sie blickt zu Naomie. "Ich entschuldige mich, ich hätte nicht gleich davon ausgehen sollen, dass du deine menschliche Gestallt nicht magst. Mir sind nur bereists zu viel begegnent, die ihre wahre Natur verleugnet oder versteckt haben. Ob nun aus Angst oder weil sie akzeptiert werden wollten. " Sie lächelt schief. "Mich selbst mitgerechnet. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass soetwas niemandem gut tut."
Sie blickt zu den Neuankömmlingen hinüber. "Wir sollten uns nie für das verurteilen, was wir sind oder wofür andere uns halten. Das einzige was wir tun können und sollten ist zu versuche die zu sein, was wir sein wollen. Und nicht was andere von uns erwarten. Und glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung."
Damit wendet sie sich wieder Aidan zu und nippt an ihrem Wein.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Assantora am 03. März 2013, 11:10:43
Zitat
"Na komm, großes Mädchen, ich geb dir einen aus. Kann doch nicht sein, dass du an so einem Ort so ein Gesicht machst."
Shan-Tukar sieht die Frau an. Ein glücklicher Mensch, wie es scheint. Nur zwei Schritte bewegte sie sich und bleibt dann wieder stehen.
"Ich bin eine Gefahr für euch, für euch alle. Was ist, wenn ich aus Versehen jemanden von euch berühre? Alles stirbt mit dem Kontakt von mir. Um mich herum ist nur der Tod. Ich mache ein Gesicht?" Das Wesen schüttelt traurig den Kopf. " Wie sollte ich sonst reagieren, wenn alles um einen herum stirbt und man selbst dafür verantwortlich ist? Außerdem trinke ich nicht. Kein Dämon braucht Nahrung, nur Lebenskraft, die er aus der Welt, oder anderen Lebewesen zieht."

ZitatNaomie: ...Seht ihr, was ich meine? Was wir sind, ist egal, es zählt, wer wir sind und was wir tun."
Sie nickt Shan-Thukar aufmunternd zu, dann gilt ihr anerkennender Blick der fremden Frau. "Hallo ihr beiden. Na komm, geh schon!" Ermutigend zwinkert sie der Riesin zu.
Sie blickt zu der Frau an der Bar, doch schließlich sieht sie zurück zur Frau mit dem Leopard. "Ihr sprecht von Vorteilen? Was ist das für ein Vorteil, wenn ich dich so ohne weiteres töten kann? Ich bin ein Dämon. Ich bin sowieso schon unsterblich. Was bringt mir dann die Kunst, anderen das Leben zu nehmen?"

ZitatNachdem sich Shan-Tukar geoutet hat, knirscht Aidan mit den Zähnen. Noch ein Dämon?
Shan-Tukar tut so, als hätte sie die Worte nicht gehört, lässt die Schultern aber noch weiter hinab sinken. "Ich wünschte, ich wäre ein normaler Dämon", flüstert sie leise.

ZitatZenari: "Wir sollten uns nie für das verurteilen, was wir sind oder wofür andere uns halten. Das einzige was wir tun können und sollten ist zu versuche die zu sein, was wir sein wollen. Und nicht was andere von uns erwarten. Und glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung."
Ihr Kopf hebt sich und blickt die Frau an. "Ich verurteile nicht mich, nur meine Eigenschaften. Seht mich an. Ich bin ein Riese in euren Augen und doch fühle ich mich schwach. Ich kann meine Kräfte nicht einsetzen, die ich habe, weil ich nur zerstöre, töte und vernichte. Ihr habt Erfahrung mit diesen Dingen? Was meint ihr damit? Ist es mit mir vergleichbar? Wollt ihr mir falsche Hoffnungen machen?" Sie schüttelt den Kopf. "Es tut mir Leid. Es ist nur so schwer für mich unter Menschen, nein, unter Lebenden zu sein."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 03. März 2013, 12:13:31
Aidan ist erleichtert. Also ist dieser Narek nur ein guter Freund, nichts weiter?

ZitatZenari: ...Und nicht was andere von uns erwarten. Und glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung.
Hm? Aus welcher Erfahrung denn?

ZitatShan-Tukar: Was ist, wenn ich aus Versehen jemanden von euch berühre? Alles stirbt mit dem Kontakt von mir.
Aidan blickt beunruhigt auf. Solange man eure Haut nicht berührt, ist doch alles in Ordnung oder?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 03. März 2013, 12:45:56
ZitatIhr habt Erfahrung mit diesen Dingen? Was meint ihr damit? Ist es mit mir vergleichbar? Wollt ihr mir falsche Hoffnungen machen?
ZitatHm? Aus welcher Erfahrung denn?
Zenari zuckt mit den Schultern aber in ihre Augen tritt ein düstere Ausdruck. "Ja, ich spreche aus Erfahrung, wenn auch aus umgekehrter. Ich bin eine sehr mächtige Beschwörerein und könnte Meisterin sein, aber..." Sie hält inne und versucht es anders. "Die Magier der Micari, besonders die Mächtigen sind ... wilder als Nichtmagier. Man kann sie - uns - nicht einfach einsperren oder an die Regeln der normalen Gesellschaft binden. Und die meisten verstehen das auch, aber in meiner Heimat, dem Holzreich, hat sich über die Jahrhunderte eine Abneigung gegen Magie entwickelt. Und gegen alles, was damit zusammenhängt." Sie beißt die Zähne zusammen. "Mein Vater war gar nicht begeistert, als ich mit einem starken Talent geboren wurde. Von mir wurde erwartet, dass ich mich verhalte, als hätte ich dies Fähigkeiten gar nicht. Trotz der Gefahren die es mit sich bringt wurde ich nie richtig ausgebildet. Nicht bevor ich Keran und Narek begegnet bin. Aber die direkte Magie war nur ein Teil des Problems. Von mir wurde erwartet, dass ich mich wie ein hübsches Schmuckstück verhalte, dass man neben den Kamin stellen kann. Und ich habe mitgemacht."
Sie lässt den Blick durch den Raum schweifen.
"Sagen wir einfach, dass es nur eine gewisse Zeit gut gehen könnte. Als ich endlich den Mut aufgebracht habe mich nicht weiter ihren Erwartungen zu beugen, war es fast schon zu spät. Es hätte nicht viel gefehlt und ich wäre endgültig daran zerbrochen."
Sie blickt zu Shan-Tukar. "Das ist etwas, das du dir merken solltest."

ZitatShan-Tukar: Was ist, wenn ich aus Versehen jemanden von euch berühre? Alles stirbt mit dem Kontakt von mir.
"Wirklich jeder?" Zenari beißt sich auf die Lippe. "Dürfte ich das vielleicht ausprobieren? Bisher haben wir noch nichts gefunden, das einen von uns töten kann."
(Anm. d. Autorin: Genau das meint Narek wenn er von törichten Ideen spricht. :pfanne:)
"Ja ja, ich lasse es ja schon. Ansonsten, wie wäre es mit Handschuhen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ludovica am 03. März 2013, 14:12:06
"Oh, Handschuhe sind immer eine gute Idee", meint die Frau im blauen Trenchcoat und zieht ein paar uralt aussehender Lederhandschuhe  heraus. Sie streift sie sich über die Hände, bevor sie sich ihren Metkrug nimmt und sich schwungvoll auf dem Barhocker umdreht, um in die Menge schauen zu können.


"Eine ganze Menge trauriger Geschichten hier, hm? Ich meine, ich hab wenig Erfahrung mit Dämonen, aber Riesen - glaub mir, Mädchen, die wenigsten Riesen sind so mächtig, wie sie aussehen. Ich mache mir erfahrungsgemäß wesentlich mehr Sorgen bei Zwergen... Und Feen..." Sie rümpft die Nase leicht. "Feen sind überhaupt- Aber lassen wir das, das tut nichts zum Thema."

Sie nimmt einen Schluck Met und sieht sich ein wenig um. "Und ich würde darum bitten, dass hier keiner Experimente mit Sterblichkeit und ähnlichem durchführt. Das hier ist zwar nicht mein Verfügungsgebiet, aber allein der Papierkram, der anfallen würde, wenn in meiner Gegenwart jemand aus übernatürlichen Gründen stirbt... Mir wird schon bei dem Gedanken schlecht."

Sie kippt den Rest des Krugs auf ex, ehe sie sich noch einen bestellt. Als sie einen neuen Krug in der Hand hat, sieht sie sich wieder grinsend um. "Auf die Sache mit der Selbstbestimmung." Sie hebt ihren Krug und nimmt dann wieder einen tiefen Schluck. Dann schaut sie in ihren Krug, ein wenig enttäuscht. "Verdammt schwaches Zeug haben die hier..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 03. März 2013, 19:22:41
Zitat"Und ich würde darum bitten, dass hier keiner Experimente mit Sterblichkeit und ähnlichem durchführt. Das hier ist zwar nicht mein Verfügungsgebiet, aber allein der Papierkram, der anfallen würde, wenn in meiner Gegenwart jemand aus übernatürlichen Gründen stirbt... Mir wird schon bei dem Gedanken schlecht."
Zenari lächelt. "Keine Sorge. Es wäre zwar interessant, aber dann wären sowohl meine Autorin als auch Narek und ziemlich sauer. Un ihr möchtet die beiden wirklich nicht wütend erleben. Also wird das wohl nichts mit dem Ausprobieren"
Zitat"Verdammt schwaches Zeug haben die hier..."
"Ich bin sicher, sie haben auch stärkeres. Normalerweise muss man erst gezielt danach suchen. Zumindest in den Bars meines Volkes."
Sie wendet sie wieder Aidan zu. "Wie bist du eigentlich in diesem ganzen Schlamassel von einer Geschichte gelandet, die sich dein Autor ausgedacht hat? Und beschäftigt er sich mittlerweile mit dir?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 03. März 2013, 20:11:23
Zitat"Wie bist du eigentlich in diesem ganzen Schlamassel von einer Geschichte gelandet, die sich dein Autor ausgedacht hat?
Ich glaube mein Autor will, dass ich seinem Protagonisten das Schwertkämpfen beibringe und wie man hübsche... Ähm... Ich meine... Warum er das wohl nicht meinen Waffenlehrer überlässt? ...
ZitatUnd beschäftigt er sich mittlerweile mit dir?"
Nein. Der hat noch irgendein Kapitel vervollständigt, das er ursprünglich als fertig erachtet hat. Jetzt ist es doppelt so lang. Seit heute geht endlich die eigentliche Geschichte weiter und ich warte ungeduldig auf meinen großen Auftritt. Er blickt sehnsüchtig zur Tür, als warte er darauf, abgeholt zu werden.
Und warum bist du hier? Darfst du, wie ich, auch im Hintergrund verweilen, während andere der Geschichte deiner Autorin Spaß haben dürfen?

ZitatUnd ich würde darum bitten, dass hier keiner Experimente mit Sterblichkeit und ähnlichem durchführt.
Meine Rede Aidan hebt das Glas.
Zitat...aber allein der Papierkram, der anfallen würde, wenn in meiner Gegenwart jemand aus übernatürlichen Gründen stirbt...
Verzeiht meine Dame, aber wo lebt ihr, dass solch grausame Bürokratie euch den Tag verderben kann? Wie oft kommt den in eurer Nähe ein übernatürlicher Tod vor?
ZitatVerdammt schwaches Zeug haben die hier...
Ähm.... Aidan wendet sich Zenari zu Ist wohl eine Trinkerin...

ZitatIch bin eine sehr mächtige Beschwörerein und könnte Meisterin sein, aber...
Aidan verschluckt sich am Wein. Du bist, bitte was?
ZitatMein Vater war gar nicht begeistert, als ich mit einem starken Talent geboren wurde.
Das kann ich verstehen, nuschelt Aidan und blickt erschrocken auf, in der Hoffnung, Zenari hätte es nicht gehört.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 03. März 2013, 21:38:41
Ein Mann, vielleicht Mitte dreißig, betritt die Bar und setzt sich mit einem neugierigen Gesichtsausdruck an einen hellen Fleck Theke. Sein orangefarbenes Haar ist feucht und riecht ein wenig nach Vogel, aber man kann es wohl nur riechen, wenn man weiß, wie Vögel so riechen. Er ist nur mit einem weißen Kimono bekleidet und blickt aufmerksam in die Runde.
"Guten Tag", sagt er freundlich und ohne eine Spur Schüchternheit,"mein Name ist Zacharias, aber ihr könnt mich Zach nennen."
Nüchtern bestellt er Tee mit Schuss und faltet die Beine zu einem Schneidersitz.
"Eigentlich dürfte ich wohl nicht hier sein, aber mir ist tierisch langweilig in meiner eigenen Geschichte und meine Autorin kommt einfach nicht zu Potte. In dieser Geschichte bin ich nämlich so etwas wie tot und das ist ganz schön öde, das kann ich euch sagen."
Zach nippt an seinem frisch gebrachten Tee und sieht dabei in die Runde, als sei es eine Selbstverständlichkeit, so einfach die Leute zu unterbrechen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ludovica am 03. März 2013, 23:26:42
Die Frau wartet eine Sekunde, bis der Wirt kurz weg ist, dann springt sie hinter die Theke. "Ich bin wohl wirklich von den irischen Pubbesitzern verwöhnt..... Die geizen zumindest nicht mit dem Hochprozentigen."

Sie beugt sich gerade hinunter, als sie Aidans Kommentar hört; mit enem Prusten fährt sie nach oben und schlägt sich den Kopf an, lacht aber immer noch, als sie, sich den Kopf reibend, wieder hoch kommt. "Trinkerin? Das ist neu... Pffff" Sie grinst übers ganze Gesicht, während sie sich schnell einen netten Schuss von irgendetwas in ihren Krug gibt, ehe der Wirt sie von hinter der Theke verscheucht.

Als ein weiterer Mann die Bar betritt, bedenkt sie ihn ebenfalls mit einem Grinsen. "Oh, der Tod ist durchaus eine der langweiligsten Dinge überhaupt, da kann ich ein Lied davon singen... Aber manchmal ist langweilig ausgesprochen erholsam, nicht wahr?"

Sie setzt sich wieder auf ihren Barhocker und prostet Aidan zu. "Und um auf deine Frage zurückzukommen, mir fällt gerade auf, dass ich mich noch gar nicht vorgestellt habe. Professor Fjola Byrnj- ah, nein, ich glaube das spar ich mir, ich hab bisher sowieso noch keine nicht-nordische Wesenheit getroffen, die meinen Nachnamen aussprechen kann. Fjola ist vollkommen in Ordnung. Ich unterrichte am Trinity College in Dublin, und bin außerdem ausführendes Mitglied des Exekutivbüros des Vermittlungsamtes der Internationale Vereinigung zur Aufrechterhaltung des Friedens zwischen den Welten, Völkern und Wesenheiten. Kurz IVAFWVW, aber das ist auch nicht wirklich kurz." Sie zwinkert, ehe sie wieder an ihrem Krug nippt und leise seufzt. "Ah, sehr viel besser.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 04. März 2013, 15:22:49
ZitatUnd warum bist du hier? Darfst du, wie ich, auch im Hintergrund verweilen, während andere der Geschichte deiner Autorin Spaß haben dürfen?
Zenari verdreht die Augen. "Ich sage nur ein Wort: Plotten. Sie hat den Anfang und das Ende, aber das Dazwischen will ihr nicht so recht gelingen. Aber selbst wenn sie irgendwann mal fertig wird, werde ich eine Weile gedulden müssen. Es ist ja schließlich Kerans Geschichte. Aber," und plötzlich leuchten ihre Augen auf, "sie hat mir versprochen, dass ich meine eigene bekomme. Sie ist zum Teil sogar schon geplant." Zenari legt den Kopf nachdenklich zur Seite. "Allerdings beschwert sie sich dauernd, dass ihr dauernd Ideen im Unterricht kommen. Ich weiß gar nicht was sie so sehr daran stört."
 
ZitatÄhm.... Aidan wendet sich Zenari zu Ist wohl eine Trinkerin...
"Mir verbietet meine Autorin Alkohol immer. Sie behauptet Magie und Trunkenheit seine zu gefährlich. Aber ich wette, es liegt nur daran, dass sie selbst keinen Alkohol mag." Sie seufzt resigniert, aber dann hellt sie ihre Miene plötzlich wieder auf. "Da fällt mir ein, dass sie mir von einer Szene mit Narek und einer Bar erzählt hat." Sie schüttelt lachend den Kopf. "Das wird lustig. Narek und Bars sind eine explosive Mischung."

Zitat
Aidan verschluckt sich am Wein. Du bist, bitte was?
"Eine Beschwörerin. Manche nennen uns auch Magier. Ich dachte ich hatte das erwähnt." Sie runzelt verwirrt die Stirn. "Aber keine Sorge, es hat nichts mit Dämonen zu tun, auch wenn meine Autorin gesagt hat, dass Menschen den Begriff Beschwörer damit in Verbindung bringen. Unsere Magie ist elementar." Sie konzentriert sich auf ihr Weinglas und plötzlich löst sich etwas Wein und formt sich über dem Glas zu einem Ring der in der Luft schweben bleibt. Zenari macht eine kleine Handbewegung und die Flüssigkeit gefriert. Der immernoch gefrorene Wein fällt zurück ins Glas. "Siehst du? Ganz harmlos. Zumindest gelegentlich."


ZitatDas kann ich verstehen, nuschelt Aidan und blickt erschrocken auf, in der Hoffnung, Zenari hätte es nicht gehört.
"Ich auch, das ist ja das Problem." Sie lächelt gequält. "Ich verstehe nur zu gut, warum mein Vater damit ein Problem hatte. Das ist ja auch der Grund, warum ich so lange mitgemacht habe. Ich kann ihm verzeihen, dass er mein Fähigkeiten nicht wollte. Was ich ihn nicht Verzeihen kann ist, wie er darauf reagiert hat." 

Sie wendet sich dem Neuankömmling zu. "Irgendwie kommt mir der Name Zacharias bekannt vor. Kennen wir uns?" Sie betrachtet ihn neugierig, kann aber nichts finden, das ihr bekannt vorkommt.
Ihr Blick geht zu der Frau an der Bar.
"Wenn der Name entweder ewig lang oder unaussprechlich ist, wie nennt ihr es dann?[


Edit: (Anm. d. Autorin: Es ist amtlich, Zenari leidet eindeutig unter Stimmungsschwankungen.)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amaya am 04. März 2013, 17:32:50
Zitat"Und wer sagt denn, ich hätte ein Raubtier bei mir?"
Für einen winzigen Moment zucken seine Mundwinkel. Dann hat er sich wieder in Griff. Entschuldigend hebt er eine Hand.
Der weiteren Unterhaltung folgt er Kommentar los.
Der Wolf zu seinen Füßen fixiert den betrunkenen Soldaten interessiert und scheint dabei zu grinsen.
Als die goldene Riesin den Raum betritt bleibt Taros Blick an ihr hängen.

Bei so etwas mische ich mich eigentlich nicht ein, aber ... der Tod umgibt jeden von uns auf seine Weise.
ZitatSeine Begleitung löst den Blick vom Wein und schwenkt ihn auf die goldene Dämonin.
Mitleidig fibst das Tier, als wüsste es genau, was die andere durchmacht.
ZitatAber," und plötzlich leuchten ihre Augen auf, sie hat mir versprochen, dass ich meine eigene bekomme. Sie ist zu Teil sogar schon geplant." Zenari legt den Kopf nachdenklich zur Seite. "Allerdings beschwert sie sich dauernd, dass ihr dauernd Ideen im Unterricht kommen. Ich weiß gar nicht was sie so sehr daran stört."
Unsere Autorin ist in der Hinsicht nicht besser.
Aber seit dem sie die Idee hatte uns zwei ins Gefängnis zu stecken ... sagen wir mal, sie hat verdammtes Glück mit ihren Alter.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 04. März 2013, 19:59:02
Zitat von: Ludovica am 03. März 2013, 23:26:42
Als ein weiterer Mann die Bar betritt, bedenkt sie ihn ebenfalls mit einem Grinsen. "Oh, der Tod ist durchaus eine der langweiligsten Dinge überhaupt, da kann ich ein Lied davon singen... Aber manchmal ist langweilig ausgesprochen erholsam, nicht wahr?"

Zacharias lacht und legt sich die Finger ans Kinn, als würde er durch die wenigen Bartstoppeln streichen wollen. "Sicher, ich werde mich wohl in einiger Zeit nach diesem Scheintot sehnen. Wenn meine Autorin weiter schreibt und sich nicht in Landkarten und unwichtigen neuen Charakteren verspinnt."


Zitat von: Amberle am 04. März 2013, 15:22:49

Sie wendet sich dem Neuankömmling zu. "Irgendwie kommt mir der Name Zacharias bekannt vor. Kennen wir uns?" Sie betrachtet ihn neugierig, kann aber nichts finden, das ihr bekannt vorkommt.
Ihr Blick geht zu der Frau an der Bar.
"Wenn der Name entweder ewig lang oder unaussprechlich ist, wie nennt ihr es dann?[

"Ich denke nicht, dass wir uns kennen, ich bin ein völliger Neuankömmling in dieser Welt. Ansonsten könnten dir höchstens vor ein paar Stunden meine Augen begegnet sein, ich habe meinen Weg als Adler hier her gefunden."
Wie eine weitere Selbstverständlichkeit blitzen seine Augen kurz vogelartig auf.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Assantora am 04. März 2013, 21:16:29
ZitatAidan blickt beunruhigt auf. Solange man eure Haut nicht berührt, ist doch alles in Ordnung oder?
"Ja", sagte das Wesen und tritt einen Schritt näher. "Aber betrachtet meine Kleider. Sie sehen in euren Augen alt, gebraucht und abgetragen aus. Dabei trage ich sie erst wenige Stunden. Die Macht, die in mir wohnt und alles Leben zerstört, greift auch leblose Dinge an. Früher oder später werden mir die Kleider vom Körper fallen." Sie schnaubt verächtlich. "Zum Glück habe ich kein Geschlecht, welches ich verbergen muss."

ZitatSie blickt zu Shan-Tukar. "Das ist etwas, das du dir merken solltest."
Shan nickt. Es gibt ihr wirklich zu denken. "Mein Autor hat mir noch in Erinnerung gerufen, welche Rolle ich spielen soll. Noch bin ich nicht in der Geschichte aufgetaucht. Er spielt lieber mit einem meiner Artgenossen herum und wandelt ihn gerade in einen übermächtigen Feind um. Ich fürchte mich, ihn zu berühren. Was wird wohl geschehen, wenn er sich dagegen wehren kann?
Letzten Endes sind wir Dämonen alle unsterblich. Jedes Mal, wenn wir unser Leben aushauchen, kehren wir in unsere Welt zurück und werden neu erschaffen. Wie soll ich diesen Dämon denn endgültig töten?"

Zitat"Ja ja, ich lasse es ja schon. Ansonsten, wie wäre es mit Handschuhen?"
Beinahe wäre ihre Maske aus Traurigkeit einem Schrecken gewichen. "Wagt es niemals wieder, mich auch nur zu fragen. Stellt ihr euch einem Henker gegenüber und fragt, ob das Beil auch scharf genug ist, um auch deinen Hals zu durchtrennen?" Sie atmet wild und schüttelt mit dem Kopf. "Was die Handschuhe angeht, so sind es ebenso Kleidungsstücke, die von meiner Kraft zerfressen werden. Langsam vielleicht, aber beständig."

ZitatZacharias:"In dieser Geschichte bin ich nämlich so etwas wie tot und das ist ganz schön öde, das kann ich euch sagen."
Stirnrunzelnd tritt Shan einen Schritt näher. "Ihr seid tot? Aber ihr seht noch sehr lebendig aus. Was für ein Geheimnis ist das?"

Langsam löst sich die Starre in ihrem Körper. Sie wird mutiger und geht zur Bar und setzt sich auf einen der Barhocker. "Hat der Wirt auch etwas kräftiges? Wir Dämonen trinken nämlich eigentlich nicht. Eigentlich essen wir auch nicht, aber vielleicht bringt mich das weiter... irgendwie."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 05. März 2013, 18:34:31
Zenari zuckt mit den Schultern. Dann muss sie den Namen Zacharias von irgendwo anders kennen. Sie blickt zu Shua. "Ich vermute in deiner Welt gibt es keinen Kunststoff? Hast du es mal mit einem Kettenhemd versucht? Ich nehme an, das dein Talent sich nur auf organisches erstreckt. Etwas das nie lebendig war, kann man schließlich auch nicht töten. Metall könnte also halten."
Sie blickt zu Aidan, neugierig wie er wohl auf ihre kleine Vorführung reagiert.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Assantora am 05. März 2013, 20:31:43
Neugierig hört sie Zenari an. Ihr Vorschlag klingt logisch, doch sie schüttelt den Kopf. "Metalle mögen mich auch nicht. Ich zerschmelze sie sofort und Kunststoff? Ist das etwas magisches?"
Shan hört in sich hinein und schüttelt plötzlich den Kopf. "Ach, dass hätte ich vielleicht auch noch erwähnen können. Mein Leben lässt sich ziemlich kurz zusammenfassen. Vor ein paar Wochen bin ich aus den Ängsten eines kleinen Mädchens entstanden. So entstehen wir Dämonen und wir leben, indem wir die Essenz des Lebens aus unserer Welt ziehen, deswegen stirbt unsere Welt." Sie seufzt leise. "Deswegen könnt ihr nicht von mir erwarten, viel Lebenserfahrung mitzubringen. Aber mein Autor hat mir eben verraten, was es ist, was bei Kontakt mit mir nicht zersetzt: Alles magische. Also wenn jemand magische Kleider hat...?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ludovica am 05. März 2013, 20:45:25
Zitat von: Amberle am 04. März 2013, 15:22:49

Ihr Blick geht zu der Frau an der Bar.[/i] "Wenn der Name entweder ewig lang oder unaussprechlich ist, wie nennt ihr es dann?[


Fjola zuckt mit den Schultern. "Wenn die Leute schon einmal mit uns zu tun hatten, reicht normalerweise 'das Vermittlungsbüro' oder 'die Vereinigung' damit sie wissen, was Sache ist. Und bei Leuten, die das Vergnügen noch nicht hatten, nehme ich mir normalerweise die Zeit und nenne ihnen den ganzen Namen der Vereinigung und meinen genauen Titel."

Sie grinst als Shan an die Bar kommt. "Warte." Sie winkt den Wirt zu sich und bestellt noch etwas von dem Zeug, das sie sich vorher in ihren Met gekippt hat, aber pur. "Das sollte zumindest ein bisschen brennen, denke ich. Außerdem schmeckt es gut." Sie nippt wieder an ihrem Krug, während sie dem Gespräch folgt.

"Magische Kleidung, so?" Sie betrachtet Shan einige Momente lang, dann zieht sie einen ihrer Handschuhe aus und hält ihn der Riesin hin. "Versuchs damit. Das Leder ist aus der Haut der Rinder von Jotunheim gemacht, die von Audhumbla abstammen, die Ymir nährte, und wurden von den Zwergen Schwarzalbenheims im Inneren mit Runen ausgelegt. Und auch wenn ich Zwergen normalerweise lieber aus dem Weg gehe, keiner kann behaupten, dass ihre Zauber schlampig wären." Sie grinst wieder.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 05. März 2013, 21:00:57
Aidan bricht in schallenden Gelächter aus, nachdem die Frau sich hinter die Theke geschlichen und sich an etwas Schuss bereichert hatte.

Zitat"Eine Beschwörerin. Manche nennen uns auch Magier. Ich dachte ich hatte das erwähnt."
Das habe ich aber... Nunja... Magie ist... Ach, nichts....

ZitatZenari: ...sie hat mir versprochen, dass ich meine eigene bekomme. Sie ist zum Teil sogar schon geplant
Na dann, Glückwunsch sagt Aidan schwungvoll und hebt das Glas, dessen Inhalt er sich anschließend verinnerlicht
Mehr Wein!

Aidan betrachtet neugierig die Neuankömmlinge und es läuft ihm wie ein kalter Schauer über den Rücken als er hört, wie ungeniert sich diese über den Tod unterhalten.

Aidan blickt entsetzt auf, als Shan ihm näher kommt.
Nach Shans und Fjolas letzter Aussage sagt Aidan Ich freue mich jetzt schon darauf, endlich den Dämonen der Geschichte meines Autors zu begegnen. Er rollt die Augen und schüttelt dann den Kopf. Dämonen, Magie, Zwerge... Was kommt als nächstes? Flugmaschinen für Menschen? Dann fängt er wieder zu nuscheln an Oder bin ich zu altmodisch für diese Welt?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 05. März 2013, 21:09:22
Zitat von: Assantora am 04. März 2013, 21:16:29
Stirnrunzelnd tritt Shan einen Schritt näher. "Ihr seid tot? Aber ihr seht noch sehr lebendig aus. Was für ein Geheimnis ist das?"

"Hm, komplizierte Sache und ich könnte wohl tierisch ausschweifen, aber im Prinzip ist es so. In meinem Körper existieren eigentlich viele, viele Seelen, und zwar von jedem Lebewesen, das es in meiner Welt gibt, eines."
Er nippt kurz an seinem Tee und faltet dann die Beine auseinander, um sich aufzurichten.
"Und im Moment wohnt nur noch der Teil menschliche Seele in mir.Der Rest wurde mir gestohlen und nun ist der menschliche Teil zu schwach, um meinen Körper wirklich am Leben zu erhalten. Also muss mein Freund mir die Seelen wieder bringen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 06. März 2013, 17:26:33
Zitat"Und im Moment wohnt nur noch der Teil menschliche Seele in mir.Der Rest wurde mir gestohlen und nun ist der menschliche Teil zu schwach, um meinen Körper wirklich am Leben zu erhalten. Also muss mein Freund mir die Seelen wieder bringen."
Zenari schüttelt sich. "Das klingt wirklich unheimlich. Auch wenn ich mich teilweise an Zeiten erinnere, wo meine Seele keinen Körper hatte. Obwohl das Erinnern sehr schwer ist, wenn man Körper und Seele nicht nur ohne einander nicht existieren können, sondern tatsächlich untrennbar sind. Und davon, möchte ich jedem dringend abraten. Man wird viel zu leicht wahnsinnig. Und dann ist da noch die Sache mit der Unsterblichkeit ..."

Sie blickt zu Shan und Fjola. "Was betrachtet deine Autorin den als 'magisch'? Vielleicht könnte ich ja etwas anfertigen."

Sie winkt den Wirt zu sich. "Bringen Sie mir bitte etwas zu essen. Aber passen Sie auf, dass weder Fleisch noch Milch oder etwas anderes von einem Tier drin ist. Ich habe keine Lust, schon wieder tagelang im Bett zu liegen und mich dauernd zu übergeben."

ZitatDas habe ich aber... Nunja... Magie ist... Ach, nichts....
"Magie ist was?" Zenari hebt eine Augenbraue.

ZitatWas kommt als nächstes? Flugmaschinen für Menschen?
Sie bricht in Gelächter aus."Die Kunst deine Autor über sein Leben und seine Welt auszufragen beherrschst du wohl noch nicht?"


ZitatNa dann, Glückwunsch sagt Aidan schwungvoll und hebt das Glas, dessen Inhalt er sich anschließend verinnerlicht
Danke, auch wenn es wohl noch eine Weile dauern wird.

Edit: Irgendwie sind die Antworten durcheinander geraten. Das ist jetzt korrigiert.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 06. März 2013, 20:53:37
Zitat"Und im Moment wohnt nur noch der Teil menschliche Seele in mir.Der Rest wurde mir gestohlen und nun ist der menschliche Teil zu schwach, um meinen Körper wirklich am Leben zu erhalten. Also muss mein Freund mir die Seelen wieder bringen."
Seelen können gestohlen werden? Das wird ja immer besser und besser...

Zitat"Bringen Sie mir bitte etwas zu essen. Aber passen Sie auf, dass weder Fleisch noch Milch oder etwas anderes von einem Tier drin ist. Ich habe keine Lust, schon wieder tagelang im Bett zu liegen und mich dauernd zu übergeben."
Nachdem der Wirt aus Reichweite ist sagt Aidan "Wo kein Tier drin ist?" Sag mir nicht, du magst keinen saftigen Braten aus so zarten Fleisch, dass es die Zunge und den Gaumen beim Kauen himmlisch umgarnt? Hach ja... Aidan grinst, während er von saftigen Braten träumt.

Zitat"Magie ist was?" Zenari hebt eine Augenbraue.
Nun ja, wo fange ich an? Das Land, dem ich diene, hat keine gute Erfahrung mit Magie gemacht. Eine... Ähm... Aidan sieht Zenari verunsichert an. Eine Hexe... Eine böse Hexe hat ein ganzes Stadtviertel einer unserer größten Städte in Schutt und Asche gelegt und das nur weil irgendein gemeiner Hund, ihr die Liebe gekündigt hat. Das mal nur als Beispiel...
Ich gebe es ja zu. Ich habe Angst vor Magie und allen anderen unnatürlichen Sachen.

ZitatSie bricht in Gelächter aus."Die Kunst deine Autor über sein Leben und seine Welt auszufragen beherrschst du wohl noch nicht?"
Vielleicht beherrsche ich das nicht. Aber was würde es mir bringen? Der hat sowieso nur Augen für ebensolche unnatürlichen Sachen. Da hat einer wie ich, der sein Brot mit guter, klassischer Körperarbeit verdient, keine Chance. Ich bleibe lieber unter den Normalsterblichen.
Mein Autor soll nur sehen, dass ich endlich mein Schwert schwingen kann und unser Land verteidigen darf. Mit seiner Magie kann er mir aber gestohlen bleiben. Aidan fühlt sich von Zenari durchschaut. Na gut, auch meinen Autor fürchte ich. Immerhin hat er vor, mich genau dem vorzuwerfen, vor dem ich am weitesten weglaufen würde. Aber was will ich machen... Ich glaube ich rede zu viel. Genug des Weins!
Wirt! Bringt mir Braten eures besten Fleisches. Er wendet sich Zenari zu. Das macht dir doch nichts aus oder?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 06. März 2013, 21:05:20
Zitat von: Lovagh am 06. März 2013, 20:53:37
Seelen können gestohlen werden? Das wird ja immer besser und besser...

Das war eine bestimmte Magierin, ihr Name ist Sherona. Für sie bin ich eigentlich ein unbesiegbarer Feind, aber manche Dinge müssen eben passieren und so verlor ich gegen sie. Geheimnisvoll nippt er an seinem Tee.

Zitat von: Lovagh am 06. März 2013, 20:53:37Nachdem der Wirt aus Reichweite ist sagt Aidan "Wo kein Tier drin ist?" Sag mir nicht, du magst keinen saftigen Braten aus so zarten Fleisch, dass es die Zunge und den Gaumen beim Kauen himmlisch umgarnt? Hach ja... Aidan grinst, während er von saftigen Braten träumt.

Ich kann dich auch nicht verstehen, lieber Aidan. Ich könnte niemals Tier essen, da auch ich selbst auf einem Teller liegen könnte. Jegliche Form eines Tieres kommt mir so vertraut vor. Ich töte nur, wenn ich beispielsweise eine Raubkatze oder ein Adler bin, mal abgesehen von meinen Feinden. Und danach bereue ich es.

Zitat von: Lovagh am 06. März 2013, 20:53:37Nun ja, wo fange ich an? Das Land, dem ich diene, hat keine gute Erfahrung mit Magie gemacht.

Oh, das kenne ich gut. In meiner Welt sind die Magier sogar das Böse. Aber es gibt auch gute Magier und solche, die sich überhaupt nicht einordnen wollen. Und was kann ich mich beschweren? Ich selbst bin eine Ausgeburt der Magie! Und gleichzeitig wohl der sanftmütigste Mensch, den sich meine Freunde wünschen könnten. Er lächelt bei dem Gedanken an seine Freunde und versinkt in einer seichten Träumerei.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Assantora am 06. März 2013, 21:19:52
Zitat"Magische Kleidung, so?" Sie betrachtet Shan einige Momente lang, dann zieht sie einen ihrer Handschuhe aus und hält ihn der Riesin hin. "Versuchs damit. Das Leder ist aus der Haut der Rinder von Jotunheim gemacht, die von Audhumbla abstammen, die Ymir nährte, und wurden von den Zwergen Schwarzalbenheims im Inneren mit Runen ausgelegt. Und auch wenn ich Zwergen normalerweise lieber aus dem Weg gehe, keiner kann behaupten, dass ihre Zauber schlampig wären." Sie grinst wieder.
Shan zögert. Doch sie nimmt den Handschuh und streift ihn sich über. Die Magie, prickelt über ihre Haut. "Es fühlt sich an, als würde mein Körper versuchen, den Handschuh zu zersetzen, aber es gelingt ihm nicht. Danke, dass sollte ich mir merken."

Ein wenig unsicher betrachtet Shan-Tukar den Krug, den sie offenbar trinken soll. Schließlich zuckt sie mit der Schulter. "Was soll schon passieren?"
Sie greift den Krug mit der behandschuten Hand und nimmt ihren ganzen Mut zusammen und trinkt, um kurz darauf zu husten.
"Offensichtlich gibt es Stellen meines Körpers, die nicht alles zerstören. Zumindest, wenn es wirklich so schmecken soll." Noch einmal hustet sie und versucht den starken Geschmack aus ihrer Kehle zu vertreiben, als ihr plötzlich schwindlig wird. "Ist es normal, dass sich der Raum bewegt?"

ZitatAidan: Dämonen, Magie, Zwerge... Was kommt als nächstes?
"Sei nicht unhöfflich." Lallend hebt sie einen Finger und deutet auf den Mann. "Ich kann nichts dafür, was ich bin und ich habe es auch satt, mich immer wieder rechtferigen zu müssen. Du wirst schon sehen, was du davon hast, wenn ich dich zu fassen kriege."

ZitatAidan: Seelen können gestohlen werden? Das wird ja immer besser und besser...
Shan kichert und man sieht ihr deutlich an, dass sie betrunken ist. "Pech gehabt." Sie kichert. "Seelen sind was, die sich vor dem Tod fürchten. Wir Dämonen sind unsterblich und ohne Seele. Das ist ein Spaß sage ich dir. Zumindest für die anderen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ludovica am 06. März 2013, 22:06:01
Fjola ist sich nicht sicher, ob sie amüsiert oder entsetzt sein soll, als Shan plötzlich nach einem einzigen Schluck Hochprozentigem schon betrunken zu sein scheint. Ihr Amüsement gewinnt allerdings die Überhand und sie kann ihr Grinsen nicht verbergen. "Upps... Naja, wenn man bedenkt, dass das Zeug wahrscheinlich schon gute fünfzig Jahre alt ist..." Sie nimmt noch einen Schluck von ihrem eigenen Krug, während sie Shan beobachtet.

Als sie Aidan zurechtweist, grinst Fjola noch ein wenig breiter, obwohl sie genau weiß, dass sie eigentlich eingreifen sollte.
"Ganz ruhig, großes Mädchen. Keiner muss sich hier rechtfertigen. Und jemand mit deinen Kräften braucht sich doch auch nicht von dem Gerede einfacher Menschen provozieren lassen, oder?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 08. März 2013, 17:04:24
ZitatNachdem der Wirt aus Reichweite ist sagt Aidan "Wo kein Tier drin ist?" Sag mir nicht, du magst keinen saftigen Braten aus so zarten Fleisch, dass es die Zunge und den Gaumen beim Kauen himmlisch umgarnt? Hach ja... Aidan grinst, während er von saftigen Braten träumt.
"Das ist keine Frage von mögen oder nicht mögen. Oder magst du etwas Fliegenpilze? Ich vertrage es einfach nicht, das ist bei allen Beschwörern so. Dinge die nur von einem Tier und nicht von einer Leiche stammen wie Milch oder Honig führen zwar zu Übelkeit, aber die vergeht schnell wieder. Wenn ich hingegen Fleisch esse, bin ich tagelang krank und kann noch dazu meine Magie nicht benutzen. Allerdings geht es nicht nur ums essen. Leichen im allegemeinen sind ein Problem. Beschwörer werden krank,wenn sie sich zu lange in der Nähe von etwas totem aufhalten. Da gilt zwar besonders für Leichen, die noch nahe an dem Zustand sind, in dem sie gestorben sind, aber z.B. Leder kann ich nicht über längere Zeit tragen. "

ZitatIch kann dich auch nicht verstehen, lieber Aidan. Ich könnte niemals Tier essen, da auch ich selbst auf einem Teller liegen könnte. Jegliche Form eines Tieres kommt mir so vertraut vor. Ich töte nur, wenn ich beispielsweise eine Raubkatze oder ein Adler bin, mal abgesehen von meinen Feinden. Und danach bereue ich es.

"Die moralische Seite ist hier nicht das Problem, auch wenn meine Autorin deswegen immer jammert.
Aber davon abgesehen, heißt das ihr seid Gestaltwandler?"

"Und was haben überhaupt alle mit diesem Gut und Böse? Magie ist ein Werkzeug, mehr nicht." Sie grinst. "Wenn auch ein sehr nützliches. Und ob etwas wie 'Das Gute' und 'Das Böse' ganz zu schweigen von 'Das Richtige' und 'Die Wahrheit' existieren, bezweifle ich ja."

Zenari blick hinüber zu der offensichtlich betrunkenen Dämonin und grinst. Vielleicht ist es doch ganz gut, dass sie so etwas nicht abkriegt.
(Anm. d. Autorin: Freu dich mal nicht zu früh. Du erinnerst sich an die Sache mit der Bar?)
Zenari starrt sie erschrocken an. "Was? Sag mir bitte, dass das nicht dein Ernst ist! Bitte!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 08. März 2013, 18:02:15
Zitat von: Amberle am 08. März 2013, 17:04:24
Beschwörer werden krank,wenn sie sich zu lange in der Nähe von etwas totem aufhalten.

"Das ist doch etwas Positives, auch wenn es sicher anstrengend sein kann".

Zitat von: Amberle am 08. März 2013, 17:04:24Aber davon abgesehen, heißt das ihr seid Gestaltwandler?"

Richtig, ich kann diese Seelen auf meine äußere Form übetragen und Voila! Er verwandelt sich in einen Waschbären, flitzt hinter die Theke, klaut sich - von wo auch immer - eine Nuss und setzt sich wieder auf den Stuhl. Ein Waschbär. Er ist wieder in einen Menschen verwandelt und grinst.

Zitat von: Amberle am 08. März 2013, 17:04:24
"Und was haben überhaupt alle mit diesem Gut und Böse? Magie ist ein Werkzeug, mehr nicht." Sie grinst. "Wenn auch ein sehr nützliches. Und ob etwas wie 'Das Gute' und 'Das Böse' ganz zu schweigen von 'Das Richtige' und 'Die Wahrheit' existieren, bezweifle ich ja."

Auch ein Werkzeug kann man verschieden nutzen. Man kann mit seinem Hammer ein wunderschönes Bild anhängen und man kann seinen nervigen Nachbarn erschlagen. Das eine ist neutral, das andere böse. Und die Magier meiner Welt nutzen meistens das Böse. Es gibt einen, der mit den Tieren reden kann und er nutzt diese Gabe, um sie schlecht zu beeinflussen und sie alle in den Tod zu schicken.
Und der Wetterbeschwörer benutzt sein Wetter, um auch den Kindern im Dschungel die Freude von Schnee zu geben."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Janika am 08. März 2013, 19:32:55
Zitat von: Amberle am 08. März 2013, 17:04:24
Aber davon abgesehen, heißt das ihr seid Gestaltwandler?"

Die Leopardin zuckt mit den Schnurrhaaren und dreht die Ohren hin und her. Naomie legt ihr amüsiert eine Hand auf. "Dass du dich auch immer gleich angesprochen fühlen musst, tststs."
Besorgt blickt die Dämonin zu Shan. Es freut sie zwar, dass der Handschuh seine Wirkung nicht verfehlt hat, doch die starke Reaktion der Riesin auf Alkohol sorgt sie. Vorsichtig tritt sie an Zenari heran. "Bevor ich dich frage, was das für eine Geschichte mit einer Bar ist", sie muss kurz grinsen, blickt dann aber wieder ernst drei und senkt die Stimme, "Was machen wir, wenn Shan Hilfe braucht? Wir müssen dabei aufpassen, das uns nchts geschieht, aber ich mag sie auch nicht sich selbst überlassen, wenn sie keinerlei Erfahrungen mit Alkohol hat und so heftig darauf reagiert ..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 08. März 2013, 23:19:28
Aidan blickt verwirrt in die Runde. Sind etwa alle von euch magischen Geschöpfen abgeneigt gegenüber Fleisch?

ZitatZacharias: In meiner Welt sind die Magier sogar das Böse.
Bis auf diesen Ort hier, bin ich zuvor noch keinem magischen Menschen oder Geschöpf über den Weg gelaufen, doch die Geschichten, die ich hörte, bestätigen dass es in unserem Land ebenfalls so ist.

Nachdem Zenari ihren Standpunkt mit Totem in ihrer Nähe erklärt hat, bestellt Aidan den Braten wieder ab. Dann werde ich so etwas ein andermal genießen.

ZitatShan: "Sei nicht unhöfflich." Lallend hebt sie einen Finger und deutet auf den Mann. "Ich kann nichts dafür, was ich bin und ich habe es auch satt, mich immer wieder rechtferigen zu müssen. Du wirst schon sehen, was du davon hast, wenn ich dich zu fassen kriege."
Den Stuhl umwerfend, steht Aidan hektisch auf und weicht erschrocken vor Shan zurück. Tu mir nichts!
Aidan stellt den Stuhl auf und setzt sich wieder, nachdem Fjola Shan beruhigt hat.

Er guckt ganz erstaunt, als Zararias sich in einen Waschbären verwandelt. Also das ist eine Magie, der ich nicht den Rücken kehren würde. sagt er ein wenig gezwungen. Jemanden wie euch könnte die Armee gebrauchen, wenn es um komplizierte Aufträge geht.

Aidan guckt ein wenig verunsichert, als die Leopardin sich rührt, ist aber überzeugt, dass Naomi sie im Griff hat. Nachdem Naomi zu Zenari geflüstert hat, sagt er Bevor jemand von uns sein Leben lässt, wenn Shan die Kontrolle über sich verliert, sollten wir uns schnellstens aus dem Staub machen. Was auch immer Shan zustößt, sie sagte selbst, dass sie unsterblich sei. Nehmt ihr doch erstmal das Getränk weg, damit es nicht noch schlimmer wird.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 09. März 2013, 11:26:27
Zenari betrachtet den betrunkenen Dämon. "Das beste wäre wohl, sie schlafen zu lassen, aber es gibt vielleicht noch eine andere Möglichkeit." SIe sucht in ihren Taschen nach etwas, und holt schließlich eine kleine Phiole heraus. Sie zieht den Korken heraus und lässt den Inhalt als kleinen Ball aus Flüssigkeit durch den Raum schweben. Die klare Flüssigkeit fällt in das Glas. "Ich hoffe das wirkt. Narek meinte, es lässt einen vernebelten Verstand wieder klar werden, aber ... nun ja, sie ist keine Micari. Allerdings wirkt der Alkohol ja auch, sie muss es nur auch trinken."

Sie blickt auf das Stück Fleisch, das auf Aidans Teller liegt.
"Keine Sorge, du kannst es ruhig essen. Es ist weitgenug von seiner ursprünglichen Form entfernt, dass es schon geht. Zumindest so lange ich mich nicht tagelang in seine Nähe befinde. Außerdem bin ich das gewöhnt. Die Micar ohne Elemantarkräfte essen schließlich auch Fleisch."

Sie blickt zu Naomie und der Leopardin. "Noch mehr Gestaltwandler? Mir soll es recht sein. Und was die Sache mit der Bar angeht. Ich glaube langsam, das meine Autorin zu viel gefallen an dieser Sache findet." SIe starrt mismutig zur Tür.  "Ich hätte wissen sollen, dass ich von diesem Einfall nicht verschont bleibe. Aber so ganau weiß ich auch nicht, was sie plant. Und irgendwie macht es das wirklich beängstigend."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 17. März 2013, 18:03:02
Zenari blickt sich verwirrt um und wundert sich über das plötzliche Schweigen. Sie blickt besorgt zu Shan. Bisher zeigt die Dämonin keine Anzeichen, dass das Mittel wirkt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Assantora am 17. März 2013, 22:00:35
ZitatFjola: "Ganz ruhig, großes Mädchen. Keiner muss sich hier rechtfertigen. Und jemand mit deinen Kräften braucht sich doch auch nicht von dem Gerede einfacher Menschen provozieren lassen, oder?"
Shan muss grinsen. Der Raum dreht sich nun nicht mehr so sehr und sie fühlt schon, dass die Wirkung abklingt. "Mmh", sagt sie und horcht in sich hinein. "Die Wirkung lässt schon nach, glaube ich."

ZitatZenari: "Ich hoffe das wirkt. Narek meinte, es lässt einen vernebelten Verstand wieder klar werden, aber ... nun ja, sie ist keine Micari. Allerdings wirkt der Alkohol ja auch, sie muss es nur auch trinken."
Shan beobachtete, wie die Magierin ihr Handwerk vollführt und fasst mit einer Hand an ihren Schädel und presst die Zähne zusammen.
"Verdammt", murmelt sie und betrachtet den Inhalt im Krug. Nach kurzem Zögern trinkt sie den Krug aus und stellt ihn wieder auf dem Tisch.
Sie wendet sich an Zenari. "Wir sind uns ähnlich. Ich hätte vielleicht vorher sagen sollen, dass meine Art keine Magier in der Nähe haben können. Unser einziger Schwachpunkt. Vor allem, wenn sie auch noch Zauber wirken, dass geht dann durch Mark und Bein. So sagen die Menschen doch, oder?"
Shan seufzt und blickt die anderen an. "Bemerkenswert seid ihr alle auf jeden Fall. Ich bin nicht in der Lage, auch nur bei einem von euch in den Geist einzudringen. Aber ich will es nicht mit Gewalt versuchen, könnte für euch ein wenig unangenehm werden."
Sie schüttelt langsam den Kopf. "Zumindest dreht sich mir nicht mehr alles. Warum trinken Leute so ein Zeug? Ich sehe da keinerlei Vorteile."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 17. März 2013, 22:26:36
ZitatZenari: "Keine Sorge, du kannst es ruhig essen. Es ist weitgenug von seiner ursprünglichen Form entfernt, dass es schon geht. Zumindest so lange ich mich nicht tagelang in seine Nähe befinde. Außerdem bin ich das gewöhnt. Die Micar ohne Elemantarkräfte essen schließlich auch Fleisch."
Aidan ruft den Kellner mit dem abbestellten Braten doch wieder her und beginnt zu essen. "Es gibt auch welche von euch Micari ohne diese Zauberei? Was unterscheidet die dann von uns Menschen?"

ZitatShan: "Die Wirkung lässt schon nach, glaube ich."
Aidan atmet erleichtert auf. "Schön, dass es dir wieder besser geht. Aber erstaunlich, dass die Wirkung so schnell kam und auch wieder so schnell verklungen ist."

ZitatWarum trinken Leute so ein Zeug? Ich sehe da keinerlei Vorteile."
"Wenn ich das mal erwähnen darf: Es braucht nicht alles im Leben Vor- oder Nachteile. Manchmal genügt es auch einfach, etwas geschehen zu lassen. Und dieses 'Zeug' gehört dazu, um mal vollends etwas 'geschehen zu lassen'. Aber trinkt ihr es nicht noch einmal Shan, ich bitte euch."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ludovica am 18. März 2013, 00:44:01
Fjola kann sich ein Grinsen nicht verkneifen, als Aidan vom Stuhl aufspringt, betrachtet Zenaris Intervention allerdings interessiert. "Du liebe Güte, das Zeug könnte ich ganz gut gebrauchen... Allerdings müsste man es erst mal in Guinness-Dosen stopfen. Ist schon unglaublich, was Leprechauns für einen Terror machen, wenn sie betrunken sind... Dabei passen vier von denen in meine Hundehütte..."

Sie nippt wieder an ihre Krug, dann grinst sie auf Shan's Frage und Aidan's Antwort hin. "Und ich sehe dabei ganz klare Vorteile. Erst mal der, dass ich nicht essen muss, wenn ich trinke. Und Alkohol hat so viele Kalorien, dass ich mich manchmal sogar ein paar Stunden ohne Futterzufuhr auf den Beinen halten kann, ohne irritierbar zu werden. Und außerdem ist alles um einiges witziger, wenn man erst einmal anständig angeschäkert ist. Und das gemilderte Schmerzempfinden nach ein paar Krügen kann ganz praktisch sein, wenn man in einer Methalle trinkt und die Jungs irgendwann anfangen, sich die Schädel einzuschlagen. Ich kann gar nicht sagen, wie oft mich schon Dinge am Kopf getroffen haben, ohne dass ich es überhaupt gemerkt hätte..." Sie zuckt mit den Schultern. "In allen Kulturen und in allen Zeiten hat man Alkohol getrunken. Oder, in denen, in denen das nicht drin war, Kaffee. Wird schon was Positives dran sein an dieser ganzen Rausch-Geschichte."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 18. März 2013, 20:46:40
Zitatdass geht dann durch Mark und Bein. So sagen die Menschen doch, oder?"
Zenari zuckt mit den Schultern. "Ich glaube, aber da ich selbst kein Mensch bin, weiß ich es nicht mit Sicherheit."

ZitatIch bin nicht in der Lage, auch nur bei einem von euch in den Geist einzudringen. Aber ich will es nicht mit Gewalt versuchen, könnte für euch ein wenig unangenehm werden."
"Unangenehm könnte es tatsächlich werden, aber vor allem für dich. Ich glaube nicht, dass du das was da in meinem Verstand verborgen liegt lange aushalten würdest. Aber nicht so wichtig. Ich werde mich bemühen in deiner Gegenwart keine Magie zu verwenden."

ZitatIch sehe da keinerlei Vorteile."
"Also ein paar hat es schon, aber ... es kann ein wenig peinlich werden. Und dabei haben Nareks Kräuter mir die Kopfschmerzen danach erspart."

Zitat"Es gibt auch welche von euch Micari ohne diese Zauberei? Was unterscheidet die dann von uns Menschen?"
,,Oh ja, die gibt es. Nur etwa einer von sieben Micari wird mit Elementarkräften geboren. Der Rest verfügt nur über die normalen Fähigkeiten unseres Volkes." Zenari überlegt kurz. ,,Da wäre wohl vor allem die Tatsache, dass mein Volk eine viel bessere Nachtsicht hat als Menschen und unsere Haut ziemlich  lichtempfindlich ist.  Deshalb ist mein Volk hauptsächlich nachtaktiv." Sie blinzelt zu den hellen Lampen hinauf. ,,Außerdem haben wir einen weiteren Sinn, der uns die Gegenwart und Position von Lebewesen in unserer Nähe verrät. Ein bisschen wie ein Radar und doch anders. Und dann sind da noch die speziellen Talente der Bewohner der einzelnen Reiche. Auch ja, wir werden auch älter. Das durchschnittliche Alter eines Micari liegt bei 140 – 150 Jahren. Aber mir will grade nicht einfallen, wie alt Menschen werden." Zenari grübelt vor sich hin.

Zitat"Schön, dass es dir wieder besser geht. Aber erstaunlich, dass die Wirkung so schnell kam und auch wieder so schnell verklungen ist."
Zenari holt eine weiter Phiole hervor. "Willst du auch etwas?"

Zitat"Du liebe Güte, das Zeug könnte ich ganz gut gebrauchen... Allerdings müsste man es erst mal in Guinness-Dosen stopfen.
Was sind Guinness-Dosen? Aber ich glaube nicht, dass man es einfach so in großen Mengen produzieren kann. Narek beschwert sich immer, dass die Pflanze so schwer zu ziehen sind. Aber nützlich ist es wirklich. Wie überhaupt viele von Nareks seltsamen Kräutern und Gemischen auch wenn ... " In Erinnerung an eine ganz spezielle Situation wird sie auf einmal Feuerrot. "Sagen wir, die Wirkung ist in Ausnahmefällen etwas ... unvorhersehbar."

ZitatIst schon unglaublich, was Leprechauns für einen Terror machen, wenn sie betrunken sind... Dabei passen vier von denen in meine Hundehütte..."
Zenari beginnt zu kichern. "Also wie wütende Eichhörnchen."

Mit verblüfftem Gesichtsausdruck lauscht sie Fjolas Ausführung über den Nährwert von Alkohol. Aber... "Gemindertes Schmerzempfindung ist manchmal wirklich praktisch, aber da gibt es bessere Methoden. Inklusive eines harten Schlags auf den Kopf."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 04. April 2013, 22:03:07
Die Tür wird aufgestoßen und ein Mann stolpert herein. Hinter ihm knallt die Tür wieder zu. Für einen kurzen Moment starte er fassungslos dorthin. Er versteift sich sichtlich, bevor er sich zu den Anwesenden umdreht. Intensivgrüne Augen, die tatsächlich von innen zu leuchten scheinen, wandern durch den Raum und bleiben für einen kurzen Moment an Zenari hängen.
Er entfaltet die Flügel, die er dich an den Rücken angelegt hat, ein Stück und legt sie gleich wieder ein einer anderen Position an.
Der Mann verbeugt sich kurz und förmlich.
,,Mein Name ist Kian."
Er geht durch den Raum und setzt sich auf einen Hocker, der aber ansonsten genauso groß ist, wie ein normaler Stuhl. Er lässt den Kopf sinken, hebt ihn aber sofort wieder, als Zenari ihn anspricht.
,,Bist du aus ihrem neuen Projekt? Das bei dem sie sich ständig beschwert, dass es sie von der Arbeit an uns abhält?"
Kian nickt kurz. ,,Ja, bin ich. Dann bist du also eine Micari? Von mir aus, soll sie bei eurem Projekt bleiben. Für mich wäre das wesentlich angenehmer."
Zenari betrachtet denn Engel weiterhin und schaut dann zu Aidan hinüber. Sie fragt sich, wie die Menschen wohl auf diesen Neuankömmling reagieren werden. 
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ludovica am 04. April 2013, 22:14:52
Zitat von: Amberle am 04. April 2013, 22:03:07
Die Tür wird aufgestoßen und ein Mann stolpert herein. [...]
Er entfaltet die Flügel, die er dich an den Rücken angelegt hat, ein Stück und legt sie gleich wieder ein einer anderen Position an.
Der Mann verbeugt sich kurz und förmlich.
,,Mein Name ist Kian."

Fiola hebt die Augenbrauen, als sie die Flügel sieht. "Gute Güte, werden wir jetzt kanaanitisch?" Sie schaut in ihren Krug, ein wenig enttäuscht, dass nichts mehr da ist, und bestellt sich dann eine Schüssel Erdnüsse.

Zitat von: Amberle am 04. April 2013, 22:03:07
Er geht durch den Raum und setzt sich auf einen Hocker, der aber ansonsten genauso groß ist, wie ein normaler Stuhl. Er lässt den Kopf sinken, hebt ihn aber sofort wieder, als Zenari ihn anspricht.
,,Bist du aus ihrem neuen Projekt? Das bei dem sie sich ständig beschwert, dass es sie von der Arbeit an uns abhält?"
Kian nickt kurz. ,,Ja, bin ich. Dann bist du also eine Micari? Von mir aus, soll sie bei eurem Projekt bleiben. Für mich wäre das wesentlich angenehmer."
[/i]

"Dann bist du einer von denen mit eigenem Willen, und nicht mit dieser ganzen Feuer und Zorn Gottes Masche?" Fjola wirft sich eine Hand Nüsse in den Mund, während sie ihn ein wenig kritisch betrachtet.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 04. April 2013, 22:17:54
Aidan starrt fassungslos und entsetzt zu dem Mann mit den leuchtenden Augen und den Flügeln. Als er erahnt, dass es sich um einen Engel handelt, ist er überrascht.
"Seid ihr ein Engel? Es gibt euch wirklich?" Aidan senkt verlegen den Blick. Er scheint den Tränen nahe zu sein "Seid ihr gekommen, um der Welt den Frieden zu geben?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 04. April 2013, 22:44:22
Zitat von: Ludovica am 04. April 2013, 22:14:52
"Dann bist du einer von denen mit eigenem Willen, und nicht mit dieser ganzen Feuer und Zorn Gottes Masche?" Fjola wirft sich eine Hand Nüsse in den Mund, während sie ihn ein wenig kritisch betrachtet.
Kian schüttelt den Kopf. "Gott ist nur eine Erfindung der Menschen. Sie begreifen ja nicht einmal, dass", er hält aprut inne und überlegt, ob er dieses Wissen offenbaren soll. "Sie begreifen vieles nicht. Es gibt keine Götter." Sein Blick schweift zu Zenari. "Zumindest in der Realität, in der ich lebe. Also ja, ich habe einen eigen Willen und wenn du Feuer willst, solltest du dich eher an einen Dämon wenden."

Zitat von: Lovagh am 04. April 2013, 22:17:54
"Seid ihr ein Engel? Es gibt euch wirklich?" Aidan senkt verlegen den Blick. Er scheint den Tränen nahe zu sein "Seid ihr gekommen, um der Welt den Frieden zu geben?"
Zenari muss auf diese Frage hin ein Kichern unterdrücken und Kian starrt Aidan nur fassungslos an. "Ich gehe stark davon aus, dass es mich tatsächlich gibt. Wie heißt es so schön? Schmerz ist Leben. Und Schmerz gibt es in meinem Leben wirklich ausreichend. Und wie soll ich die Welt retten, wenn ich nicht einmal mein eigenes Volk - oder mich selbst - retten kann? Abgesehen davon, will die Welt gar nicht gerettet werden. Sonst könnte sie es auch selbst tun."

Zenari betrachtet Kian besorgt. "Unsere Autorin kann oft sehr hart sein, aber am Ende bekommt man etwas dafür zurück. Sie ist hart, mitunter grausam, aber sie liebt uns auch. Wenn man das verstanden hat, ist es nur noch halbsoschlimm."

Zenari sieht Aidan fragend an. "Wovor willst du die Welt denn eigentlich retten?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ludovica am 04. April 2013, 22:50:08
Zitat von: Amberle am 04. April 2013, 22:44:22
Kian schüttelt den Kopf. "Gott ist nur eine Erfindung der Menschen. Sie begreifen ja nicht einmal, dass", er hält aprut inne und überlegt, ob er dieses Wissen offenbaren soll. "Sie begreifen vieles nicht. Es gibt keine Götter."

Fjola verschluckt sich an einer Erdnuss und hustet, fängt aber an zu lachen, als sie sie endlich aus ihren Atemwegen bekommen hat. "Ich kenne einige Leute, die gerade rot anlaufen würden...." meint sie, immer noch kichernd.

Zitat von: Amberle am 04. April 2013, 22:44:22
Sein Blick schweift zu Zenari. "Zumindest in der Realität, in der ich lebe. Also ja, ich habe einen eigen Willen und wenn du Feuer willst, solltest du dich eher an einen Dämon wenden."

"Wenn ich Feuer will, nehm ich ein Feuerzeug." Sie grinst wieder und zwinkert ihm zu. "Aber deine Flügel sehen wirklich weich aus... Was dagegen, wenn ich mal anfasse? Ich hab eine kleine Schwäche für Vögel..."

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 04. April 2013, 22:57:28
ZitatKian: Und wie soll ich die Welt retten, wenn ich nicht einmal mein eigenes Volk - oder mich selbst - retten kann? Abgesehen davon, will die Welt gar nicht gerettet werden. Sonst könnte sie es auch selbst tun.
Aidan schaut verwirrt drein und sein ehrfürchtiger Blick verschwindet. "So habe ich mir euch Engel nicht vorgestellt..."

ZitatZenari sieht Aidan fragend an. "Wovor willst du die Welt denn eigentlich retten?"
"Wenn du wüsstest, was alles in meinem Land keucht und fleucht. Es gibt grausame Kreaturen im Land und aus den Nachbarländern droht Krieg. Wir sind umgeben und durchdrungen von Bosheit. Es heißt in Geschichten und Legenden, ein Engelswesen wird der Welt Frieden geben. Aber der hier" nickt Kian zu "ist bestimmt nicht der Engel aus unseren Legenden. ...Nichts für ungut Kian." Aidan setzt wieder den 'noch so ein Ungeheuer'-Blick auf.

ZitatFjola: Ich hab eine kleine Schwäche für Vögel...
"Für schräge Vögel meint ihr wohl.", nuschelt Aidan in sich hinein.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 05. April 2013, 11:13:14
Zitat von: Ludovica am 04. April 2013, 22:50:08
Fjola verschluckt sich an einer Erdnuss und hustet, fängt aber an zu lachen, als sie sie endlich aus ihren Atemwegen bekommen hat. "Ich kenne einige Leute, die gerade rot anlaufen würden...." meint sie, immer noch kichernd.
Ein leichtes Grinsen schleicht sich auf Kians Züge. "Das kann ich mir nur zu gut vorstellen. Die Krieger haben eine Art Wettbewerb, wer über die lustigte Reaktion eines Menschen erzählen kann. Und ich weiß, dass die Dämonen das selbe Spiel spielen. Es ist ja schließlich nicht unsere Schuld, wenn die Menschen an ihrem Aberglauben festhalten wollen."

Zitat von: Ludovica am 04. April 2013, 22:50:08
"Wenn ich Feuer will, nehm ich ein Feuerzeug." Sie grinst wieder und zwinkert ihm zu. "Aber deine Flügel sehen wirklich weich aus... Was dagegen, wenn ich mal anfasse? Ich hab eine kleine Schwäche für Vögel..."
"Aber einen Dämon wütend zu machen, sodass man ihn als Anzünder benutzen kann ist eindeutig lustiger." Kian schein sich während dieses harmosen Gespräches langsam zu entspannen. Doch als Fjola sagt, dass sie seine Flügel berühren will erstarrt er. "Ich werde nicht sehr oft berührt. Aber ... Ich denke es kann eigentlich nicht schaden." Zögern breitet er den linken Flügel aus. Ein weiches Hellgrau, dass an aüßeren Schwungfedern in Antrazit übergeht.[/i

Zitat von: Lovagh am 04. April 2013, 22:57:28
Aidan schaut verwirrt drein und sein ehrfürchtiger Blick verschwindet. "So habe ich mir euch Engel nicht vorgestellt..."
"Und ich nehme an, für dich sind Dämonen Diener der Hölle, die Unheil verbreiten wo sie nur können?" Er wirft Aidan einen kalten Blick zu. "Was interessiert uns, was die Menschen von uns erwarten? Wir haben genügend eigene Probleme und müssen uns nicht auch noch mit dem herumschlagen, worum ihr euch nicht selbst kümmern wollt."

Zitat von: Lovagh am 04. April 2013, 22:57:28
"Wenn du wüsstest, was alles in meinem Land keucht und fleucht. Es gibt grausame Kreaturen im Land und aus den Nachbarländern droht Krieg. Wir sind umgeben und durchdrungen von Bosheit. Es heißt in Geschichten und Legenden, ein Engelswesen wird der Welt Frieden geben. Aber der hier" nickt Kian zu "ist bestimmt nicht der Engel aus unseren Legenden. ...Nichts für ungut Kian." Aidan setzt wieder den 'noch so ein Ungeheuer'-Blick auf.
Kian schüttelt nur den Kopf. "Grausame Kreaturen? Was würde wohl der Waldgeist dazu sagen, dessen Heimat von Holzfällern gerodet wird und der nur deshalb als 'Monster' gilt, weil er seine Heimat verteidigt? Menschen sind genauso grausam, wie jedes andere Volk auf diesem Planeten. Oft sogar grausamer. Ich habe Menschen Dinge tun sehen, die kein Dämon freiwillig getan hätte.
Aber für euch ist alles böse und schlecht, was euch nicht in den Kram passt. Und glaubst du etwa tatsächlich, das ausgerechnet die Menschheit jemals Frieden haben kann? Da bin ich doch viel lieber ein Monster."

Zitat von: Lovagh am 04. April 2013, 22:57:28
"Für schräge Vögel meint ihr wohl.", nuschelt Aidan in sich hinein.
Dazu äußert sich Zenari, der der Begriff Monster gar nicht passt. "Lieber ein schräger Vogel, als ein eingebildete Idiot, der es nicht wagt über den Tellerrand zu schauen."
Wütend steht sie auf und setzt sich neben Fjola an die Bar. "Ich habe in meinem Leben einmal zu oft das Wort böse gehört. Kellner, haben sie guten Wein?" Sie schnappt sich eine von den Erdnüssen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ludovica am 05. April 2013, 12:28:45
Mit einem Grinsen greift Fjola nach seinen Federn und fängt an, sanft darüber zu streicheln und zu kraulen. "Lasst den armen Tropf doch. Menschen sind nun einmal recht schwach. Ich hab schon früh festgestellt, dass die grundsätzliche Differenzierung zwischen 'gut' und 'böse' eher so etwas ist wie 'wil es mich umbringen' und 'will es mich nicht umbringen'. Würden Menschen nicht an gut und böse glauben, wer weiß, wie lange sie überhaupt überlebt hätten. Ist natürlich nicht ideal, aber es gibt sicherlich schlimmere Überlebenstaktiken."

Sie hebt bei dem 'Mundraub' die Augenbrauen, bestellt sich dann aber auch noch einen Wein während sie Kian's Flügel leicht massiert. "Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, dass in meiner Welt inzwischen die meisten an diese zwei abrahamitischen Götter glauben, und der Rest an die Lehren dieses indischen Prinzen. Ich hab keine Ahnung, ob die abrahamitischen Götter existieren, aber das ist definitiv besser als die Lage vor 2000 Jahren war... Haufenweise übernatürliche Wesen, die sich eingebildet haben, sie müssten sich den Menschen gegenüber als Götter gebärden, nur weil sie mit Blitzen schießen können..."

Sie grinst wieder leicht. "Wobei die Menschen einen Faible für Götter haben... Einer hat sogar einmal versucht, ein paar Waldgeister zu Göttern zu erheben. Hat etwa ein Jahr lang funktioniert, dann ist er zum Christentum übergetreten."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 05. April 2013, 18:29:05
ZitatKian: "Aber einen Dämon wütend zu machen, sodass man ihn als Anzünder benutzen kann ist eindeutig lustiger."
Aidan schnaubt missbilligend.

Zitat"Und ich nehme an, für dich sind Dämonen Diener der Hölle, die Unheil verbreiten wo sie nur können?"
"Einer 'Höhle' dienen? Aber ja, nur als Verbreiter von Unheil kenne ich sie."

Zitat[...] Und glaubst du etwa tatsächlich, das ausgerechnet die Menschheit jemals Frieden haben kann? Da bin ich doch viel lieber ein Monster.
Aidan verengt die Augen zu Schlitzen. "Als ob jemand wie euch etwas über Menschen wüsste."

Zitat"Lieber ein schräger Vogel, als ein eingebildete Idiot, der es nicht wagt über den Tellerrand zu schauen."
Wütend steht sie auf und setzt sich neben Fjola an die Bar.
Aidan schaut ihr entgeistert nach. "Zenari...?"

ZitatFjola: Würden Menschen nicht an gut und böse glauben, wer weiß, wie lange sie überhaupt überlebt hätten.
"Unser Mut ist unzerbrechlich. Wir Menschen werden alle anderen Völker überdauern.", ruft Aidan zur Bar hinüber.

"Gibt es außer mir denn keinen Normalsterblichen hier?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Assantora am 05. April 2013, 21:47:36
ZitatAidan atmet erleichtert auf. "Schön, dass es dir wieder besser geht. Aber erstaunlich, dass die Wirkung so schnell kam und auch wieder so schnell verklungen ist."
Shan betrachtete ihre Hände, während die spricht: "Vielleicht liegt es an dem Getränk selbst, oder mein Körper absorbiert es einfach nach einer gewissen Zeit. Vielleicht hat dieses Gegenmittel auch nur gut gewirkt." Sie sieht sich um und seufzt. "Ich fühle mich hier immer noch nicht so richtig wohl. Kennt ihr dieses Gefühl?"

ZitatAidan "Aber trinkt ihr es nicht noch einmal Shan, ich bitte euch."
Shan muss bei den Worten tatsächlich lächeln. "Ich kann es euch versprechen, wenn es euch wichtig erscheint."

ZitatZenari: "Unangenehm könnte es tatsächlich werden, aber vor allem für dich."
"Soll das eine Aufforderung sein? Ein Wettkampf?", fragt Shan und hätte sich beinahe den Krug wieder an die Lippen gesetzt. Sie zögert und stellt ihn wieder ab. "Jetzt, bin ich neugierig, ob es nicht Dinge gibt, die ich mag. Sicher kann mir hier jemand was empfehlen, was nicht zu einem Rausch führt, oder?"

Shan staunt nicht schlecht, als eine geflügelte Gestalt in den Raum platzt. Sie mustert das Wesen und kann sich nun endlich vorstellen, wie sich die Anwesenden gefühlt haben mussten, als sie selbst in den Raum gekommen ist. Sie versucht unbemerkt zu bleiben.

ZitatKian: "Und ich nehme an, für dich sind Dämonen Diener der Hölle, die Unheil verbreiten wo sie nur können?"
Shan-Tukar steht auf und geht einen Schritt auf den Flügelmann zu. "Ihr habt eine andere Einstellung zu uns Dämonen? Ich bin froh, dass ihr so denkt, aber die meisten meiner Art verbreiten wirklich nur Schrecken. Ich bin anders. Ich bin Shan-Tukar. Die einzige Dämonin. Und haltet eure Flügel am besten fern von mir. Ich bin... ansteckend."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 06. April 2013, 13:47:23
Zitat von: Ludovica am 05. April 2013, 12:28:45
Mit einem Grinsen greift Fjola nach seinen Federn und fängt an, sanft darüber zu streicheln und zu kraulen. "Lasst den armen Tropf doch. Menschen sind nun einmal recht schwach. Ich hab schon früh festgestellt, dass die grundsätzliche Differenzierung zwischen 'gut' und 'böse' eher so etwas ist wie 'will es mich umbringen' und 'will es mich nicht umbringen'. Würden Menschen nicht an Gut und Böse glauben, wer weiß, wie lange sie überhaupt überlebt hätten. Ist natürlich nicht ideal, aber es gibt sicherlich schlimmere Überlebenstaktiken."
Die Berührung ist für Kian ungewohnt aber nicht unangenehm. Bei Fjolas Worten aber runzelt er die Stirn. "Das Problem ist, dass Menschen zwar oft schwach, aber in der Gruppe keineswegs harmlos sind. Ich habe schon genug verstümmelte Leichen gesehen um das zu wissen. Hauptsächlich von Dämonen. aber auch von Engeln. Menschen fürchten sich vor allem, was ihnen unbekannt ist. Und was sie fürchten wollen sie zerstören. Aber du hast Recht, als Überlebensstrategie hat es sich bewährt."

ZitatIch hab keine Ahnung, ob die abrahamitischen Götter existieren, aber das ist definitiv besser als die Lage vor 2000 Jahren war... Haufenweise übernatürliche Wesen, die sich eingebildet haben, sie müssten sich den Menschen gegenüber als Götter gebärden, nur weil sie mit Blitzen schießen können..."
"Das kommt mir bekannt vor. So ähnlich war es bei uns auch. Und als mein Volk sich das irgendwann nicht mehr gefallen lies und sich um diese Möchtegern-Götter gekümmert hat, habe die Menschen mit ihrem Unsinn von den göttlichen Boten angefangen. Es wäre besser gewesen, wenn es nie so weit gekommen wäre." Für kurze Zeit wird sein Blick leer, als er sich an etwas Vergangenes erinnert. "Aber über die Vergangenheit zu klagen ändert die Gegenwart auch nicht mehr."

ZitatSie grinst wieder leicht. "Wobei die Menschen einen Faible für Götter haben... Einer hat sogar einmal versucht, ein paar Waldgeister zu Göttern zu erheben. Hat etwa ein Jahr lang funktioniert, dann ist er zum Christentum übergetreten."
"Bei uns gibt es sogar eine Sekte, die Golems verehrt. Ausgerechnet Golems." Lachend schüttelt Kian den Kopf.
Zitat von: Lovagh am 05. April 2013, 18:29:05
Aidan schnaubt missbilligend.
"Hast du es schon mal versucht? Es macht wirklich Spaß. Obwohl, so ein schwaches Geschöpf wie du würde es vermutlich nicht überleben." Er zuckt mit den Schultern.

Zitat"Einer 'Höhle' dienen? Aber ja, nur als Verbreiter von Unheil kenne ich sie."
"Tatsächlich mal eine Menschheit, die die Hölle nicht kennt?" Kian hebt eine Augenbraue. "Was geschieht den deiner Meinung nach mit Wesen, die Sünden begehen oder sich 'dem Bösen' verschreiben? Aber mir soll es recht sein, wenn sie dieser Unsinn nicht weiter verbreitet. Er raubt einem den ganzen Spaß."

ZitatAidan verengt die Augen zu Schlitzen. "Als ob jemand wie euch etwas über Menschen wüsste."
"Glaubst du etwa tatsächlich, dass irgendjemand von uns so dumm wäre die Menschen nicht im Auge zu behalten? Bei all dem Unheil und Schmerz, denn ihr  verursachen könnt? Ich weiß mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr über dein Volk als du selbst." Kian sieht sich im Raum um. "Und ich glaube, da bin ich nicht der Einzige."

ZitatAidan schaut ihr entgeistert nach. "Zenari...?"
Sie starrt ihn wütend an. "Was bitte soll ich bei jemandem wollen, der alles, was nicht menschlich ist für unnatürlich hält? Und der jedem, der nicht mit seinem Weltbild übereinstimmt für ein Monster hält? Ich will diesen Kampf nicht schon wieder führen, vielen Dank." Wütend wendet sie den Blick ab und widmet sich wieder den Erdnüssen.

Zitat"Unser Mut ist unzerbrechlich. Wir Menschen werden alle anderen Völker überdauern.", ruft Aidan zur Bar hinüber.
Zenari schnaubt höhnisch. "Das wäre ja mal ganz was Neues. Mut ist mir bei euch nur sehr selten begegnet. Und wenn ihr uns überdauert, dann nur weil ihr immer alles zerstören müsste."

Zitat"Gibt es außer mir denn keinen Normalsterblichen hier?"
Immer noch mit Blick auf die Erdnüsse erwidert Zenari: "Es scheint nicht so. Ich weiß nicht, ob ich mich freuen soll und traurig sein soll, dass niemand von deinem Volk da ist, der die seine Meinung sagen könnte."
Zitat von: Assantora am 05. April 2013, 21:47:36
"Ich fühle mich hier immer noch nicht so richtig wohl. Kennt ihr dieses Gefühl?"
"Da ich mich selten irgendwo wirklich wohlfühle, kenne ich das Gefühl recht gut." Kian wendet sich der Dämonin zu, die sich stark von denen zu unterscheiden scheint, die er kennt. 

Zitat"Soll das eine Aufforderung sein? Ein Wettkampf?", fragt Shan und hätte sich beinahe den Krug wieder an die Lippen gesetzt.
Zenari schüttelt den Kopf. Das sollte lediglich eine Warnung sein. In meinem Kopf sind Dinge, mit denen ich selbst schon kaum zurechtkomme. Das möchte ich keinem anderen antun."

ZitatSie zögert und stellt ihn wieder ab. "Jetzt, bin ich neugierig, ob es nicht Dinge gibt, die ich mag. Sicher kann mir hier jemand was empfehlen, was nicht zu einem Rausch führt, oder?"
"Hast du schon mal Kakao versucht?" fragt Zenari. "Oder Heiße Zitrone mit Honig," schlägt Kian vor.

ZitatShan-Tukar steht auf und geht einen Schritt auf den Flügelmann zu. "Ihr habt eine andere Einstellung zu uns Dämonen? Ich bin froh, dass ihr so denkt, aber die meisten meiner Art verbreiten wirklich nur Schrecken. Ich bin anders. Ich bin Shan-Tukar. Die einzige Dämonin. Und haltet eure Flügel am besten fern von mir. Ich bin... ansteckend."
Kian nickt ihr höflich zu. "Es freut mich euch kennen zu lernen. Und ich werde mich bemühen eurem Wunsch zu entsprechen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ludovica am 06. April 2013, 14:05:16
Zitat von: Lovagh am 05. April 2013, 18:29:05
Aidan verengt die Augen zu Schlitzen. "Als ob jemand wie euch etwas über Menschen wüsste."

Fjola lacht wieder, während sie immer noch ihre Hände in Kians Flügeln hat (und anscheinend nicht vorhat, die allzu bald wieder rauszunehmen). "Ich habe die letzten paar Jahrtausende damit verbracht, die Menschheit von der 'anderen Welt' fernzuhalten, und ich wurde von Menschen aufgezogen. Ich denke schon, dass ich ein bisschen was über Menschen weiß. Ich bezweifle nicht, dass ihr weiterhin überdauern werdet - Menschen sind nicht besonders mutig oder stark, aber sie sind sehr, sehr einfallsreich, das muss man ihnen lassen, und geschickt auch noch!" Sie schnalzt anerkennend mit der Zunge. "Und egal wie viel Schaden die Menschen auch anrichten, ich habe selten so viel Güte bei einem der mächtigeren Völker gesehen - wahrscheinlich eben wegen der Macht dieser 'mächtigeren Völker'."


Zitat von: Assantora am 05. April 2013, 21:47:36
"Soll das eine Aufforderung sein? Ein Wettkampf?", fragt Shan und hätte sich beinahe den Krug wieder an die Lippen gesetzt. Sie zögert und stellt ihn wieder ab. "Jetzt, bin ich neugierig, ob es nicht Dinge gibt, die ich mag. Sicher kann mir hier jemand was empfehlen, was nicht zu einem Rausch führt, oder?"

"Most. Die alkoholfreie Variante." Sie grinst leicht. "Oder Apfeltee, aber ich weiß nicht, ob die so etwas hier haben... Oder Milch mit Honig."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Janika am 06. April 2013, 18:20:19
Zitat von: Lovagh am 05. April 2013, 18:29:05
Aidan schnaubt missbilligend.
[...]
"Gibt es außer mir denn keinen Normalsterblichen hier?"

Naomie, die es sich seit einer Weile in einer Ecke bequem gemacht und alles ruhig beobachtet hat, räuspert sich. "Hey, auch wenn ich eine Dämonin bin, bin ich dennoch auch ein Mensch, also 'normalsterblich', wenn du so willst. Naja, ganz so schnell zu töten bin ich vielleicht nicht, aber ich habe keine höhere Lebenserwartung als andere Menschen."
Die Wölfin, die den Namen Melina trägt und neben ihr sitzt, richtet den Kopf auf. "Nicht alles ist so, wie es scheint, nicht wahr?", ertönt eine Stimme in den Köpfen der Anwesenden, ruhig und doch etwas amüsiert. "Wer sagt denn, dass Menschen immer genau so sein müssen, wie man sie sich gemeinhin vorstellt? Es gibt doch genügend Ausnahmen." Die Wölfin zwinkert mit einem Auge.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 06. April 2013, 22:46:10
Kian muss lächeln, als er Fjolas offensichtlich Freude an seinen Federn bemerkt. Und er hat nichts dagegen einzuweden, wenn sie damit weitermacht.
(Anm. d. Autorin: Ich überlege schon eine Weile, ob Engel eigentlich schnurren können. Wenn ja, dann müsste Kian es jetzt eigentlich tun.)

Kian blinzelt überracht, als er die Wort in seinem Kopf hört. Telepatie ist für ihn nichts Neues, aber dass...

Zitat von: Janika am 06. April 2013, 18:20:19
"Wer sagt denn, dass Menschen immer genau so sein müssen, wie man sie sich gemeinhin vorstellt? Es gibt doch genügend Ausnahmen." Die Wölfin zwinkert mit einem Auge.
Er legt den Kopf fragend auf die Seite. "Die Menschen selbst vielleicht? Aber soll es egal sein. Wie wir etwas nennen ist im Grunde nicht von Bedeutung. Nur was wir aus diesen Namen machen. Obwohl ich nicht bestreiten will, dass Namen Macht haben. Eigentlich recht wiedersprüchlich."
Zenari greift nach einer weiteren Erdnuss. "Von mir aus, können sie alle sein was sie wollen, selbst Menschen. Zumindest, solange sie mir nicht in die Quere kommen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 06. April 2013, 22:55:03
So, nachdem sich mein Lyrill irgendwann ausgeklinkt hat ...


Die Tür fliegt auf und eine junge Frau mit feuerroten Haaren stolpert in den Raum. "Verdammte ..." Ein weiterer saftiger Fluch folgt. "Dafür bring ich ihn um! Und Xael! Und Arrowe! Und Kine! Und ..." Sie bricht schlagartig ab, als sie bemerkt, dass sie nicht alleine ist. "Upps."
Die Röte kriecht ihr ganz langsam vom Hals aufwärts in die Wangen. "Ähm ... hi?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Assantora am 07. April 2013, 20:23:11
ZitatZenari schüttelt den Kopf. "Das sollte lediglich eine Warnung sein. In meinem Kopf sind Dinge, mit denen ich selbst schon kaum zurechtkomme. Das möchte ich keinem anderen antun."
Shan schüttelt mit dem Kopf. "So meinte ich das gar nicht. Wenn dein Geist nicht stark genug ist, könnte ich dir etwas aufzwingen. Zum Beispiel, dass du dir die Haare abschneidest. Wir Dämonen können das alle, aber zum Glück nicht untereinander. Das würde das Chaos noch größer machen."

Zitat"Hast du schon mal Kakao versucht?" fragt Zenari.
"Kakao?", fragte Shan und wendet sich dem Wirt zu, um sich etwas davon zu bestellen. "Ich hoffe, es hat nicht die gleichen Auswirkungen wie...wie... wie nannte man dass denn?"

ZitatMelina:"Nicht alles ist so, wie es scheint, nicht wahr?", ertönt eine Stimme in den Köpfen der Anwesenden, ruhig und doch etwas amüsiert.
Als sie die Stimme vernimmt, presst sie beide Hände gegen ihren Kopf und schreit kurz auf, bevor sie zusammenbricht und auf den Boden fällt. Nach einem kurzen Moment der Besinnungslosigkeit schlägt sie die Augen wieder auf. "Wer immer das war: Mach das nie wieder."
Langsam richtet sie sich wieder auf und blickt in die Runde. Schließlich bleibt ihr Blick an dem vierbeinigen Tier hängen. "Du hättest mich vorwarnen können. Ach, dass hätte auch nichts genutzt. Erstaunliche Fähigkeit, vor allem wenn man in einem solchen Körper steckt."
Sie setzt sich wieder auf den Hocker, nachdem sie ihn wieder aufgestellt hat und kostet von dem Getränk, welches ihr der Wirt hingestellt hatte. "Schmeckt... sonderbar. Ich glaube, ich muss mich an dem Geschmack erst gewöhnen."

Als die Tür auffliegt und ein feuerrotes Mädchen in den Raum stolpert, mustert Shan sie einen Moment.
"Alles in Ordnung?", fragt sie. "Ist dein Autor auch ein Schwachkopf? Ich könnte dir Sachen erzählen..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 07. April 2013, 21:06:53
Zitat von: Merlinda am 06. April 2013, 22:55:03
Die Tür fliegt auf und eine junge Frau mit feuerroten Haaren stolpert in den Raum. "Verdammte ..." Ein weiterer saftiger Fluch folgt. "Dafür bring ich ihn um! Und Xael! Und Arrowe! Und Kine! Und ..."
Zenari erstarrt, als die junge Frau den Namen Xael erwähnt. ,,Du kennst Xael? In diesem Fall solltest du vielleicht nicht so schlecht über ihn reden. Er hat es geschafft Narek wütend zu machen. Und das kann wirklich gefährlich werden. Wenn er wütend ist, kann er sehr... unberechenbar sein. Ich weiß nicht, dass meine Autoren sich dabei dachte, ihn im Vorstellungsgespräch zu benutzen."

ZitatDie Röte kriecht ihr ganz langsam vom Hals aufwärts in die Wangen. "Ähm ... hi?"
,,Aber nachdem ich mich hier so mit schlechten Nachrichten überfallen habe, sollte ich mich vielleicht erstmal vorstellen. Mein Name ist Zenari."
Kian nickt im Neuankömmling höflich zu. ,,ich heiße Kain. Dürfte ich vielleicht euren Namen erfahren?"

Zitat von: Assantora am 07. April 2013, 20:23:11
"Kakao?", fragte Shan und wendet sich dem Wirt zu, um sich etwas davon zu bestellen. "Ich hoffe, es hat nicht die gleichen Auswirkungen wie...wie... wie nannte man dass denn?"

Sie setzt sich wieder auf den Hocker, nachdem sie ihn wieder aufgestellt hat und kostet von dem Getränk, welches ihr der Wirt hingestellt hatte. "Schmeckt... sonderbar. Ich glaube, ich muss mich an dem Geschmack erst gewöhnen."
,,Alkohol? Nein, diese Auswirkungen hat Kakao normalerweise nicht. Außer natürlich, man mischt Alkohol hinein. Was erstaunlich viele Leute tun. Warum kann ich auch nicht sagen," sagt Zenari.
Kian meint dazu nur lächelnd: ,,Weil sie eine Begründung brauchen, um zu trinken, ohne wirklich zu trinken. Oder vielleicht auch einfach, weil es ihm schmeckt."

Zitat"Erstaunliche Fähigkeit, vor allem wenn man in einem solchen Körper steckt."
,,Da muss ich allerdings zustimmen. Bei den Ling wäre diese Fähigkeit auch sehr nützlich." Fragend blickt Zenari zu Kian hinüber. ,,Kannst du das auch?" Der Engel nickt. ,,Ja, Telepathie ist bei mir eine angeborene Fähigkeit."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 07. April 2013, 21:27:52
Schnell schüttelt sie den Kopf"Nicht meine Auotrin. Diese Spatzenhirne, die sich Dämonen nennen!" Neugierig legt sie den Kopf schief. "Welche Geschichten?"

Sie wendet sich an Zenari. "Ja. Den Obertrottel, der sich König nennt, den kenne ich auch! Leider!" Sie schnaubt abfällig und streicht sich eine widerspenstige Haarsträhne aus dem Gesicht. "Er ist der Waffenbruder meines Freundes Oder Ex-Freundes?" Frustriert runzelt sie die Stirn. "Ich weiß nicht mal was er für mich ist! Wer ist Narek? Ein Auftragskiller?" Hoffnungsvoll sieht sie Zenari an.
"Ach so ja mein Name. Ich bin Nimue. Angeblich. Meinen richtigen Namen kenne jch nämlich nicht. So hat mich dieser Vollpfosten getauft. Von welcher Fähigkeit sprecht ihr?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Janika am 07. April 2013, 21:38:03
"Hallo Nimue!" Naomie nickt der Neuangekommenen kurz zu, dann wendet sie sich ihrer Begleiterin zu.

Die Wölfin stößt ein raues Bellen aus, das beinahe amüsiert klingt. Sie blickt Shan an, als wolle sie sie tatsächlich vorwarnen.
"Na, das hier", lässt sie ihre Stimme dann erneut durch die Köpfe der Anwesenden schallen. "Aber das ist doch noch nicht alles. Ich sage doch, auch ich bin ein Mensch." Wieder zwinkert die Wölfin, dann verschwimmen ihre Konturen in Sekundenbruchteilen. Nur einen Wimpernschlag später richtet sich ein brünettes Mädchen mit nussbraunen Augen auf, ein amüsiertes Lächeln auf den Lippen. Gespannt auf die Reaktionen, wirft sie einen Blick in die Runde.

Naomie, die neben ihr steht, geradezu anerkennend eine ihrer Schwingen über die Schulter. "Du und deine Auftritte, wirklich immer unübersehbar!", lacht sie neckend auf.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 08. April 2013, 19:14:20
Es schneit ein fast hünenhafter Mann in die Bar, völlig durchnässt und hustet.
Guten Tag!
Er klopft sich die Klamotten ab und zieht den Mantel aus, schließt sorgfältig die Tür.
Ich muss das unauffällige Aufbrechen meines Freundes Zacharias entschuldigen. Nun bin ich hier, mein Name ist Wim.
Neugierig setzt er sich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ludovica am 08. April 2013, 19:31:57
Zitat von: Amberle am 07. April 2013, 21:06:53
,,Alkohol? Nein, diese Auswirkungen hat Kakao normalerweise nicht. Außer natürlich, man mischt Alkohol hinein. Was erstaunlich viele Leute tun. Warum kann ich auch nicht sagen," sagt Zenari.
Kian meint dazu nur lächelnd: ,,Weil sie eine Begründung brauchen, um zu trinken, ohne wirklich zu trinken. Oder vielleicht auch einfach, weil es ihm schmeckt."

Fjola grinst und vergräbt ihr Gesicht eine Sekunde lang in Kian's Flügeln, ehe sie sie loslässt. "Heiße Schokolade mit Schuss ist der Wahnsinn. Irish Coffee genauso. Und Glühwein..." Sie leckt sich über die Lippen, ehe sie einfach mal die ganze Schüssel Erdnüsse runterstürzt. Während sie kaut, beobachtet sie das Geschehen und die Neuankömmlinge.

Sie schluckt ihren Mundvoll runter, als die Wölfin sich verwandelt. "Du hast keine Ahnung was für ein Glück du hast, Mädel. Wenn sich bei uns ein Gestandwandler ohne spezielle Genehmigung verwandelt hat er sofort fünfzehn Agenten auf den Fersen..." Sie zuckt leicht mit den Achseln. "Wobei ich sagen muss, dass ich persönlich Telepathie absolut nicht ausstehen kann, nichts für ungut... Aber nachdem die frühere Leiterin unserer Abteilung Gedanken lesen konnte..." Sie schaudert leicht.

Zitat von: Aylis am 08. April 2013, 19:14:20
Es schneit ein fast hünenhafter Mann in die Bar, völlig durchnässt und hustet.

"Sag bloß nicht, dass es draußen regnet! Ich hab keinen Schirm dabei...."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 08. April 2013, 19:44:08
Erneut öffnet sich die Tür, fast zaghaft, und ein mittelgroßer Mann tritt ein. Seine Kleidung ist so schwarz wie sein Haar und sein Bart ist gestutzt. Leise schließt er die Tür, streift sich den Regeln vom Mantel und tippt sich an die Hutkrempe.
Guten Abend.
Seine Stimme klingt melodiös. Unentschlossen huscht sein Blick durch den vollen Raum und schließlich geht er gemessenen Schrittes auf einen leeren Tisch zu. Er setzt sich und beginnt, bedächtig seine Pfeife zu stopfen.
Mein Name ist Nirahil. Meine Autorin hat mich erst für irgendwann später im Buch vorgesehen, weil ich ... vermisst werde. Er zuckt gleichgültig die Achseln. Ist mir recht. Habe ich Ruhe. Und was macht ihr hier Nettes? Gelassen zündet er seine Pfeife an, während sein Blick neugierig durch den Raum schweift.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 08. April 2013, 20:01:03
Zitat"Ich weiß nicht mal was er für mich ist! Wer ist Narek? Ein Auftragskiller?" Hoffnungsvoll sieht sie Zenari an.
,,Nicht ganz, aber es ist sich doch recht ähnlich. Narek wurde zwar nur als Spion eingesetzt, aber seine Ausbildung war sehr... Umfangreich. Man hat sich nur zu viele Sorgen gemacht, er verwende völlig durchdreht, wenn sie ihn als Mörder einsetzen. Und an deiner Stelle wäre ich vorsichtig was ich mir wünsche. In diesem Fall, könnte es sehr schnell in Erfüllung gehen."

Zitat"Ach so ja mein Name. Ich bin Nimue. Angeblich. Meinen richtigen Namen kenne jch nämlich nicht. So hat mich dieser Vollpfosten getauft. Von welcher Fähigkeit sprecht ihr?"
Zenari grinst schief. ,,An deiner Stelle, würde mich das nicht allzu sehr stören. Ich hatte im Laufe der Jahrtausende schon so viele Namen. Dann habe ich festgestellt, dass es am Ende auch egal ist. Und wir sprechen von Telepathie."

Zitat von: Aylis am 08. April 2013, 19:14:20
Es schneit ein fast hünenhafter Mann in die Bar, völlig durchnässt und hustet.
Guten Tag!
Zenari und Kian begrüßen den Neuankömmling höflich. ,,Was hast du denn angestellt?", fragt Zenari, ,,Das sieht wirklich unangenehm aus."

Zitat von: Ludovica am 08. April 2013, 19:31:57
Fjola grinst und vergräbt ihr Gesicht eine Sekunde lang in Kian's Flügeln, ehe sie sie loslässt. "Heiße Schokolade mit Schuss ist der Wahnsinn. Irish Coffee genauso. Und Glühwein..." Sie leckt sich über die Lippen, ehe sie einfach mal die ganze Schüssel Erdnüsse runterstürzt. Während sie kaut, beobachtet sie das Geschehen und die Neuankömmlinge.
Kian schüttelt kurz den Flügel aus, bevor ihn wieder angelegt. ,,Zu Glühwein kann ich nicht sagen, aber die meisten irischen Getränke sind lecker. Allerdings, könnte es auch sein das ich vorgenommen bin."
Zenari schnaubte, und betrachte finster die leere Schale Erdnüsse. ,,Natürlich bist du voreingenommen. Hattest du etwas anderes erwartet?" Sie bestellt sich beim Wirt neue Erdnüsse.


Zitat"Sag bloß nicht, dass es draußen regnet! Ich hab keinen Schirm dabei...."
Zenari lächelt. ,,Wirklich? Ich liebe Regen!"
,,Du wusste auch nicht darin fliegen. Wenn du das mal versucht hättest, würdest du ihn gleich viel weniger mögen," erwiderte Kian grummelnd.

ZitatMein Name ist Nirahil. Meine Autorin hat mich erst für irgendwann später im Buch vorgesehen, weil ich ... vermisst werde. Er zuckt gleichgültig die Achseln. Ist mir recht. Habe ich Ruhe. Und was macht ihr hier Nettes? Gelassen zündet er seine Pfeife an, während sein Blick neugierig durch den Raum schweift.
,,Guten Tag Nirahil, was meinte du denn damit, dass du vermisst wird?"fragte der Engel von seinem Platz auf. ,,Aber Ruhe hat man hier tatsächlich ausnahmsweise."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 08. April 2013, 20:54:43
Nimue blinzelt verwirrt bei der Verwandlung des Mädchens."Nein. Bitte nicht!Seid ihr auch alle so durchgeknallte ... na ja ..."  Undbeholfen wedelt sie mit der Hand. "Dämonen? Wenn ja, dann muss ich mich mal ganz herzlich bei meinem Schicksal bedanken! Geh doch und iss Kreide du bloede ... Kuh!" Während ihrem "Ausbruch"lässt sie Naomie nicht aus den Augen.
Als Wim den Schankraum betritt zuckt sie kaum merklich zusammen, entspannt sich aber gleich wieder. "Hey. Du solltest die nassen Sachen ausziehen. Sonst wirst du noch krank."
Sie blinzelt fast schon  neidisch als Fjola die Erdnusse herunterstürzt und brummt etwas, dass nach "Und ich werde schon vom Zusehen fett." klingt.
Bei Nirahils Anblick hebt sie eine Augenbraue.
"Dir ist schon bewusst dass auch das Rauchen einer Pfeife sich negativ auf deine Gesundheit auswirkt oder?"
Bei Zenaris Erklärung wird sie leichenblass. "Scheiße ihr könnt das auch?!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Assantora am 08. April 2013, 20:57:06
ZitatNimue: "Nicht meine Auotrin. Diese Spatzenhirne, die sich Dämonen nennen!" Neugierig legt sie den Kopf schief. "Welche Geschichten?"
Shan lässt den Kopf sinken. "Ich hoffe, du sprichst über andere Dämonen als mich oder meine 'Verwandten'.
Was die Geschichten angeht, mein Autor dreht vollkommen durch. Er sollte sich wirklich mal Gedanken machen, wie ich überhaupt noch in die Geschichte passen soll. Zudem stellt er meine Welt auf den Kopf und zwar komplett."
Sie trinkt einen weiterem Schluck von ihrem Kakao. "Ich bin im übrigen Shan-Tukar, aber ich denke Shan reicht."

ZitatDie Wölfin stößt ein raues Bellen aus, das beinahe amüsiert klingt. Sie blickt Shan an, als wolle sie sie tatsächlich vorwarnen.
Shan mustert das Wolfstier und ahnt, dass es nichts Gutes bedeuten kann. Als der Wolf wieder in Gedanken spricht, reißt es Shan abermals von ihrem Stuhl und sie sieht nichts von der Verwandlung.
Vom Wolf ist nichts mehr zu erkennen. Eine Spur darin war in den Augen des Mädchens zu finden, welches plötzlich da stand und alle anzugrinsen schien.
Shan steht langsam auf, in ihrem Schädel pocht es unheimlich. "Was habe ich gesagt? Du sollst das nicht wieder machen. Wäre es nicht einfacher, sich erst zu verwandeln und dann zu sprechen?"
Wütend setzt sie sich wieder an die Bar und nimmt den Rest vom Kakao zu sich. "Wirt, bring mir mehr. Ich glaube ich habe Morgen immer noch Kopfschmerzen."

Als sich die Neuankömmlinge Wim und Nirahil in den Raum einfinden, blickt Shan sie musternd an. Sie versucht zu ermitteln, ob einer der beiden ebenfalls quälende Fähigkeiten wie der Wolf haben. Doch ihre eigene Fähigkeiten will sie nicht einsetzen, also bleibt es beim abschätzenden betrachten der Fremden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 08. April 2013, 21:02:28
Aidan ignoriert alle Gespräche und flüstert ständig in sich hinein: "Bald bin ich weg hier. Nur noch ein bisschen Geduld. Bald bin ich weg von diesen seltsamen Wesen, die mich alle wahrscheinlich am liebsten töten, zerreißen oder fressen würden."
Jedes Mal, wenn die Türe aufgeht, schaut Aidan hoffnungsvoll auf.
Nachdem die Türe zum vierten Mal aufgeht, steht ein älterer, beleibter Soldat in polierter, schimmernder Rüstung im Raum und wird von einem jungen Soldaten begleitet, der ruft: "Aidan! Komm schon. Es geht in die Heimat." Aidan blickt hell begeistert auf "Ihr seid es endlich. Hat mein Autor endlich die Stelle erreicht, in der ich auftrete?" Der alte Mann antwortet: "Bis wir zurück in unserem Land sind, hat er es bestimmt."
Aidan läuft schwankend zu der Wand, an der er zuvor sein Schwert abgelegt hatte. "Hast du etwa schon wieder getrunken? So wirst du aber keine höheren Ränge erreichen." "Ich werde nicht mehr trinken Meister. Ich werde es schaffen.", sagt Aidan und geht hinaus um mit seinem Waffenbruder zu plaudern.
Der beleibte Soldat sagt noch
"Ich wünsche euch noch feierliche Stimmung. Ich hoffe Aidan hat keinen Unsinn angestellt." und geht ebenfalls hinaus.

Nach einiger Zeit öffnet sich die Türe langsam. Eine dürre, weibliche Gestalt in einem grünen Kapuzenumhang, die Kapuze tief über dem Gesicht, betritt den Raum. Glattes, blaues Haar fällt zu beiden Seiten der Kapuze aus dieser heraus. Sie geht langsamen Schrittes zur Bar. "Ich wünsche etwas Starkes.", sagt sie mit leiser, heller Stimme. Als der Wirt ihr ein Schnapsglas hinstellt, wird ihre Stimme lauter: "Sehe ich aus wie eine Maus?" Sie sieht sich um und deutet dann auf einen Bierkrug. "Füllt mir das Zeug da rein." Nach dem skeptischen Blick des Wirts ergänzt sie: "Ich kann alles bezahlen und ertragen, was ich bestelle. Nun mach schon!" Nach wenigen tiefen Zügen, war der Krug zur Hälfte geleert. Sie drehte sich um, um die anderen Gäste zu beobachten. Zwei grün leuchtende Punkte blitzen aus ihrer Kapuze hervor und fixierten kurz jeden der Anwesenden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 08. April 2013, 22:18:33
"Danke für den Tipp!"sagt Wim freundlich und legt seine nassen Sachen ab.
"Ich bin durch den Regen gelaufen, denn ja, es gießt wie aus Eimern, und habe nichts weiter angestellt."
Er hustet wieder. Vielleicht habe ich mir allerdings was eingefangen.
Wim setzt sich an einen Tisch mit schon ein paar Gästen und kreuzt die Hände übereinander, wobei zwei lederne Fingerlinge zum Vorschein kommen. Ein Bier bitte!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ludovica am 09. April 2013, 00:45:05
Zitat von: Amberle am 08. April 2013, 20:01:03
Kian schüttelt kurz den Flügel aus, bevor ihn wieder angelegt. ,,Zu Glühwein kann ich nicht sagen, aber die meisten irischen Getränke sind lecker. Allerdings, könnte es auch sein das ich vorgenommen bin."
Zenari schnaubte, und betrachte finster die leere Schale Erdnüsse. ,,Natürlich bist du voreingenommen. Hattest du etwas anderes erwartet?" Sie bestellt sich beim Wirt neue Erdnüsse.

"Sag bloß du kommst von der Smaragdinsel?" Fjola grinst wieder und bestellt sich noch ein Glas Wein. "Ich unterrichte an der Trinity, Folklore und Mythologie, vor allem in literatur- und kulturgeschichtlichen Kontexten. Ursprünglich, damit ich möglichst nah an den Tuatha de Danaan bin, aber inzwischen macht es echt Spaß."

Zitat von: Amberle am 08. April 2013, 20:01:03
Zenari lächelt. ,,Wirklich? Ich liebe Regen!"
,,Du wusste auch nicht darin fliegen. Wenn du das mal versucht hättest, würdest du ihn gleich viel weniger mögen," erwiderte Kian grummelnd.

"Du wirst mir immer sympathischer, mein geflügelter Freund." Sie grinst und nippt an ihrem Wein. "Ich halte es inzwischen wie die meisten Dubliner... Wenns regnet geh ich in irgendeinen Laden und komm erst wieder raus, wenn es aufgehört hat. Seit ich nach Irland gezogen bin haben sich meine Ausgaben für Bücher und Dekorationsgegenstände allerdings auch verdoppelt..."

Sie winkt Aidan zum Abschied nach.
"Schon schade, dass sich Menschen so selten in der Gesellschaft von nichtmenschlichen Wesen wohlfühlen... Ich hab eine Assistentin, die zu drei Vierteln menschlich ist, die hat auch immer noch leichte Anpassungsschwierigkeiten."

Mit einem Grinsen prostet sie Nimue zu. "Ziemlich heftiges Dämonenaufkommen hier, ja, aber ich würde mal sagen, die meisten sind ziemlich in Ordnung. Und immerhin haben wir ja einen großen starken Engel hier, um auf uns arme Nicht-Dämonen aufzupassen." Sie tätschelt Kian's Flügel mit einem Grinsen.

Zitat von: Lovagh am 08. April 2013, 21:02:28
Nach einiger Zeit öffnet sich die Türe langsam. Eine dürre, weibliche Gestalt in einem grünen Kapuzenumhang, die Kapuze tief über dem Gesicht, betritt den Raum. Glattes, blaues Haar fällt zu beiden Seiten der Kapuze aus dieser heraus. Sie geht langsamen Schrittes zur Bar. "Ich wünsche etwas Starkes.", sagt sie mit leiser, heller Stimme. Als der Wirt ihr ein Schnapsglas hinstellt, wird ihre Stimme lauter: "Sehe ich aus wie eine Maus?" Sie sieht sich um und deutet dann auf einen Bierkrug. "Füllt mir das Zeug da rein." Nach dem skeptischen Blick des Wirts ergänzt sie: "Ich kann alles bezahlen und ertragen, was ich bestelle. Nun mach schon!" Nach wenigen tiefen Zügen, war der Krug zur Hälfte geleert. Sie drehte sich um, um die anderen Gäste zu beobachten. Zwei grün leuchtende Punkte blitzen aus ihrer Kapuze hervor und fixierten kurz jeden der Anwesenden.[/i]

Fjola nippt an ihrem Wein, ehe sie die Frau angrinst. "Na, das nenn' ich mal durstig. Und, was für eine Sorte bist du? Ein paar Dämonen noch, und ich bekomm eine Bingo-Karte voll."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 09. April 2013, 06:00:48
Zitat von: Merlinda am 08. April 2013, 20:54:43
Bei Zenaris Erklärung wird sie leichenblass. "Scheiße ihr könnt das auch?!"
Zenari schüttelt den Kopf. "Ich nicht, aber er." Sie deutet aus Kian.

Zitat von: Lovagh am 08. April 2013, 21:02:28
Zwei grün leuchtende Punkte blitzen aus ihrer Kapuze hervor und fixierten kurz jeden der Anwesenden.
Zenari blickt von dem Neuankömmling zu Kian und wieder zurück. "So viele leuchtende grüne Augen," meint sie verwundert.
Kian verdreht die Augen und plötzlich verblasst das Leuchten und hinterlässt fast menschliche Augen. "Es ist ja nicht so, als könnte ich mich nicht anpassen." Er betrachtet den Neuankömmling neugierig. "Guten Tag, dürfte ich euren Namen erfahren?"

Zitat von: Aylis am 08. April 2013, 22:18:33
Er hustet wieder. Vielleicht habe ich mir allerdings was eingefangen.
Kian murmelt etwas und hüllt Wim damit in einem Kokon aus warmer Luft. "Das lernt man, wenn man oft genug bei nassem Wetter fliegen muss."

Zitat von: Ludovica am 09. April 2013, 00:45:05
"Sag bloß du kommst von der Smaragdinsel?" Fjola grinst wieder und bestellt sich noch ein Glas Wein. "Ich unterrichte an der Trinity, Folklore und Mythologie, vor allem in literatur- und kulturgeschichtlichen Kontexten. Ursprünglich, damit ich möglichst nah an den Tuatha de Danaan bin, aber inzwischen macht es echt Spaß."
"Ich komme nicht direkt aus Irland, aber meine Heimat ist dieser Insel recht ähnlich. Und am Rest habe ich einfach so gefallen gefunden." Sein Blick geht ins Leere, als er an seine Heimat denkt. "Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr euch irgendetwas mehr als alles andere wünscht, aber gleichzeitig eine unglaubliche Angst davor habt?"

Zitat"Du wirst mir immer sympathischer, mein geflügelter Freund." Sie grinst und nippt an ihrem Wein. "Ich halte es inzwischen wie die meisten Dubliner... Wenns regnet geh ich in irgendeinen Laden und komm erst wieder raus, wenn es aufgehört hat. Seit ich nach Irland gezogen bin haben sich meine Ausgaben für Bücher und Dekorationsgegenstände allerdings auch verdoppelt..."
Kian grinnst. "So geht es mir immer, wenn ich in unsere Hauptstadt komme."

ZitatIch hab eine Assistentin, die zu drei Vierteln menschlich ist, die hat auch immer noch leichte Anpassungsschwierigkeiten."
"Das kann ich mir nur zugut vorstellen. Die Kriege mit dem Erdreich kamen ja nicht von ungefähr. Nicht, dass es mich zu diesem Zeitpunkt noch groß interessiert hätte." Zenari zuckt mit denn Schultern.
(Anm. d. Autorin: Zenari, du wirfst schon wieder alle Zeiten durcheinander. Wie soll den da irgendjemand durchsehen?)
Zenari wiederholt das Schulterzucken.

ZitatMit einem Grinsen prostet sie Nimue zu. "Ziemlich heftiges Dämonenaufkommen hier, ja, aber ich würde mal sagen, die meisten sind ziemlich in Ordnung. Und immerhin haben wir ja einen großen starken Engel hier, um auf uns arme Nicht-Dämonen aufzupassen." Sie tätschelt Kian's Flügel mit einem Grinsen.
"Mal sehen, wie lange noch. Hat unsere Autorin nicht irgendetwas von deinem Kollegen erwähnt? Und ich muss schließlich bald gehen." Zenari neigt fragend den Kopf zur Seite.
Kian schweigt nur.


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 09. April 2013, 07:04:58
Zitat von: Merlinda am 08. April 2013, 20:54:43
Bei Nirahils Anblick hebt sie eine Augenbraue.[/i] "Dir ist schon bewusst dass auch das Rauchen einer Pfeife sich negativ auf deine Gesundheit auswirkt oder?"
Nirahil lacht leise in sich hinein. "Ich bin kein Mensch, meine Lunge baut die giftigen Bestandteile des Krauts schneller ab, als du Luft holen kannst. Dafür schmeckt es trotzdem gut."
Gelassen bestellt er beim Wirt einen Humpen Schwarzbier und verfolgt schweigend die Gespräche im Raum.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 09. April 2013, 11:21:46
Staunend versucht Wim, den magischen Kokon zu betasten und gibt den Versuch bald auf.
Wenn ich mir die Frage erlauben darf, seid Ihr also kein Mensch, sondern ein magisches Wesen?
Er widmet sich der grünäugigen Frau und mustert sie neugierig.
Warum seid Ihr so...ich mag es feindselig...gestimmt? Ist Euch auf dem Weg hierher etwas Schlechtes passiert?
Als Wim einen Blick durch die Runde schweifen lässt und sich die Kommentare über Dämonen zurück in Gedanken ruft, muss er schlucken und schaut lieber in sein Bier. Da es in seiner Welt keine Dämonen gibt, fühlt er sich von ihrer Anwesenheit ein wenig eingeschüchtert und sagt lieber nichts mehr.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 09. April 2013, 11:51:41
ZitatFjola nippt an ihrem Wein, ehe sie die Frau angrinst. "Na, das nenn' ich mal durstig. Und, was für eine Sorte bist du? Ein paar Dämonen noch, und ich bekomm eine Bingo-Karte voll."
"Du liegst richtig. Ich bin ein Dämon.", flüstert es aus der Kapuze "Die Menschen haben kaum etwas, das mir schmeckt. Aber dieses Zeug ist halbwegs akzeptabel."

ZitatKian: Er betrachtet den Neuankömmling neugierig. "Guten Tag, dürfte ich euren Namen erfahren?"
Die grünen Punkte in der Kapuze huschen zu dem Engel. Die zuvor helle Stimme ist plötzlich tief und dunkel: "Du scheinst keiner dieser Engel zu sein, die den Dämonenjägern die Verwendung dieser elenden Kristalle beibringen." Die grünen leuchtenden Punkte erlöschen und die Frau greift zur Kapuze, wobei sichtbar wird, dass ihr statt Fingernägel kleine, schwarze Klauen aus den Fingern ragen, und zieht die Kapuze langsam von ihrem Haupt. Ihr schmales, blasses Gesicht hat hat einen Stich grün und das Farbige ihrer Augen ist unnatürlich groß und giftgrün.
Ihre Stimme wird wieder sanft und hell: "Ich habe viele Namen. Die häufigsten davon sind Zharenas und Amoke. Ihr könnt entscheiden, wie ihr mich nennen wollt Engel."

ZitatNirahil lacht leise in sich hinein. "Ich bin kein Mensch, meine Lunge baut die giftigen Bestandteile des Krauts schneller ab, als du Luft holen kannst. Dafür schmeckt es trotzdem gut."
"Darf ich fragen, was du bist? Mir gefällt die Fähigkeit." Sie zwinkert ihm lächelnd zu.

ZitatWim: Er widmet sich der grünäugigen Frau und mustert sie neugierig.
Warum seid Ihr so...ich mag es feindselig...gestimmt? Ist Euch auf dem Weg hierher etwas Schlechtes passiert?
Ihre Stimme verdunkelt sich wieder: "Ich und feindselig?" Sie verzieht die Lippen zu einem Grinsen und in den Augen flackerte wieder grünes Licht auf. "Keine Sorge. Ich bin dir freundlich gesinnt. Ich bin nicht hungrig oder wütend. Solange ich das von mir behaupten kann, musst du mich nicht als feindselig betrachten." Die Stimme wird wieder hell und das Leuchten verschwindet aus den Augen. Sie zwinkert und sagt: "Schlimmes widerfährt uns allen dann und wann. Das ist unausweichlich."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 09. April 2013, 12:06:26
Zitat von: Lovagh am 09. April 2013, 11:51:41
"Darf ich fragen, was du bist? Mir gefällt die Fähigkeit." Sie zwinkert ihm lächelnd zu.
Nirahil neigt grüßend das Haupt in ihre Richtung. "Grüße, Amoke. Ich bin ein Göttlicher. Meine Magie verhindert, dass meine Lunge geschädigt wird. So kann ich rauchen, so viel ich will, ohne krank zu werden, wie die Menschen." Er zwinkert schelmisch zurück und lächelt ganz leicht. "Und was hast du für interessante Fähigkeiten?", fragt er interessiert und wirft Wim einen flüchtigen Blick zu. "Nichts für ungut. Ich hoffe, wir erschrecken dich nicht. Auch, wenn ich genau genommen nicht zu den Dämonen zähle, könnte mein Anblick etwas ... furchteinflößend sein." Er schenkt Wim ein entschuldigendes Lächeln, was ihn gleich viel freundlicher aussehen lässt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 09. April 2013, 14:47:14
Zitat von: Nirahil am 09. April 2013, 07:04:58
Nirahil lacht leise in sich hinein. "Ich bin kein Mensch, meine Lunge baut die giftigen Bestandteile des Krauts schneller ab, als du Luft holen kannst. Dafür schmeckt es trotzdem gut."
Gelassen bestellt er beim Wirt einen Humpen Schwarzbier und verfolgt schweigend die Gespräche im Raum.
,,Ist das bei euch mit Alkohol genauso? Wenn ja, dann wäre ich wirklich neidisch. Meinem Körper kann von nichts dauerhaften Schaden zufügen, aber um die unangenehmen Folgen von Alkohol zu spüren reicht es noch," meint Zenari.
,,Mir geht es da völlig anders. Es gibt zwar nur ganz wenige Drogen, die meinem Volk gefährlich werden können, aber die die es gibt, haben es in sich. Alkohol wird zwar nicht dazu, aber es gibt bestimmte Kräuter die unsere Magie völlig verrückt spielen lassen. Ich habe gesehen was die Folgen davon sein können. Und nicht besonders appetitlich." Bei der Erinnerung daran betrachtet Kian Pfeife misstrauisch.

Zitat von: Aylis am 09. April 2013, 11:21:46
Wenn ich mir die Frage erlauben darf, seid Ihr also kein Mensch, sondern ein magisches Wesen?
Irritiert sieht Kian Wim an. Demonstrativ breitet er die Flügel aus.

Zitat von: Lovagh am 09. April 2013, 11:51:41
Die grünen Punkte in der Kapuze huschen zu dem Engel. Die zuvor helle Stimme ist plötzlich tief und dunkel: "Du scheinst keiner dieser Engel zu sein, die den Dämonenjägern die Verwendung dieser elenden Kristalle beibringen."
,,Wenn ich ein Problem mit Dämon habe, dann kümmere ich mich selbst darum. Ich habe kein Bedürfnis danach nicht mit Sterblichen abzugeben. Abgesehen davon arbeite ich die meiste Zeit mit Dämonen zusammen."

ZitatIhre Stimme wird wieder sanft und hell: "Ich habe viele Namen. Die häufigsten davon sind Zharenas und Amoke. Ihr könnt entscheiden, wie ihr mich nennen wollt Engel."
(Anm. d. Autorin: Amoke? Amoke! Oje, die Amoke? Die Giftdämonin?)
,,Meinen Autorin scheint ja offensichtlich Probleme mit eurem Namen zu haben. Also werde ich dabei bleiben."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 09. April 2013, 15:55:12
Zitat von: Nirahil am 09. April 2013, 12:06:26
Nirahil neigt grüßend das Haupt in ihre Richtung. "Grüße, Amoke. Ich bin ein Göttlicher. Meine Magie verhindert, dass meine Lunge geschädigt wird. So kann ich rauchen, so viel ich will, ohne krank zu werden, wie die Menschen." Er zwinkert schelmisch zurück und lächelt ganz leicht. "Und was hast du für interessante Fähigkeiten?", fragt er interessiert [...]
"Ein Göttlicher? Du bist also einer von denen, die von den Sterblichen angebetet werden? Dann machen dir auch andere Gifte nichts aus? ..."
Amoke vergewissert sich, dass der Wirt nicht in ihre Richtung sieht, grinst dann und verengt die Augen zu Schlitzen. Sie erhebt die Hand und eine dunkelblaue Flüssigkeit quillt ihr zwischen Finger und Klauen hervor. Sie fährt mit den Klauen über die Bar und mit leisem Zischen zieht sie tiefe Furchen in das Holz, wie durch weiche Butter. Dann hält Amoke die Hand über den steinernen Boden und in diesem entstanden zischend kleine Löcher, als die Flüssigkeit darauf tropfte. Den Rest der Säure leckt sie sich von den Klauen. "Ich schaffe beliebige Säure und Gift in meinem Körper und kann sie auf alle erdenklichen Weisen in mein Umfeld tragen. Selbst kann mir kein Gift der Welt Schaden zufügen... Zumindest keines, von dem ich bereits gekostet habe." Sie pustet ein grünes Rauchwölkchen in die Luft. "Richtig lustig wird es erst, wenn ich das jemanden ins Gesicht hauche, aber ich will mal nicht so sein.", sagt sie wieder mit dunkler Stimme und nimmt noch einen tiefen Zug aus dem Krug.

Zitat von: Amberle am 09. April 2013, 14:47:14
Irritiert sieht Kian Wim an. Demonstrativ breitet er die Flügel aus.
Amoke fixiert begeistert Kians Flügel.

Zitat,,Wenn ich ein Problem mit Dämon habe, dann kümmere ich mich selbst darum. Ich habe kein Bedürfnis danach nicht mit Sterblichen abzugeben. Abgesehen davon arbeite ich die meiste Zeit mit Dämonen zusammen."
"Entzückend. Inwiefern arbeitest du denn mit Dämonen zusammen?", fragt sie zuckersüß.

Zitat(Anm. d. Autorin: Amoke? Amoke! Oje, die Amoke? Die Giftdämonin?)
,,Meinen Autorin scheint ja offensichtlich Probleme mit eurem Namen zu haben. Also werde ich dabei bleiben."
(Lovagh: Genau. Die böse Mutter von Sahen. Wie Sahen es sich gedacht hat, ist sie am Leben :darth:, zurzeit nur nicht in Verwendung.)
"Gut. Also nennst du mich Amoke..."

Dann sagt sie leise in die Runde hinein: "Reichlich viele Dämonen unterschiedlicher Art hier. Ich habe mir wohl genau die richtige Bar ausgesucht."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ludovica am 09. April 2013, 16:30:03
Zitat von: Amberle am 09. April 2013, 06:00:48
"Ich komme nicht direkt aus Irland, aber meine Heimat ist dieser Insel recht ähnlich. Und am Rest habe ich einfach so gefallen gefunden." Sein Blick geht ins Leere, als er an seine Heimat denkt. "Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr euch irgendetwas mehr als alles andere wünscht, aber gleichzeitig eine unglaubliche Angst davor habt?"

Fjola nippt nachdenklich an ihrem Wein, dann grinst sie leicht wehmütig. "Jaa, das kenne ich..."

Zitat von: Lovagh am 09. April 2013, 11:51:41
"Du liegst richtig. Ich bin ein Dämon.", flüstert es aus der Kapuze "Die Menschen haben kaum etwas, das mir schmeckt. Aber dieses Zeug ist halbwegs akzeptabel."

"Bingo." Sie grinst wieder und schlägt die Beine übereinander, ehe sie ihren Trenchcoat aufmacht, unter dem sie einen einfachen grauen Pullover, einen schwarzen Bleistiftrock und dunkle Strumpfhosen trägt. "Langsam wirds warm hier drin. Ich könnte jetzt einen Witz über die Exothermie der Hölle machen, aber so wie es aussieht, bin ich hier fast die einzige, die überhaupt jemals eine Art Hölle gesehen hat. Schon ironisch."

Zitat von: Lovagh am 09. April 2013, 15:55:12
"Ein Göttlicher? Du bist also einer von denen, die von den Sterblichen angebetet werden? Dann machen dir auch andere Gifte nichts aus? ..."
Amoke vergewissert sich, dass der Wirt nicht in ihre Richtung sieht, grinst dann und verengt die Augen zu Schlitzen. Sie erhebt die Hand und eine dunkelblaue Flüssigkeit quillt ihr zwischen Finger und Klauen hervor. Sie fährt mit den Klauen über die Bar und mit leisem Zischen zieht sie tiefe Furchen in das Holz, wie durch weiche Butter. Dann hält Amoke die Hand über den steinernen Boden und in diesem entstanden zischend kleine Löcher, als die Flüssigkeit darauf tropfte. Den Rest der Säure leckt sie sich von den Klauen. "Ich schaffe beliebige Säure und Gift in meinem Körper und kann sie auf alle erdenklichen Weisen in mein Umfeld tragen. Selbst kann mir kein Gift der Welt Schaden zufügen... Zumindest keines, von dem ich bereits gekostet habe." Sie pustet ein grünes Rauchwölkchen in die Luft.
"Richtig lustig wird es erst, wenn ich das jemanden ins Gesicht hauche, aber ich will mal nicht so sein.", sagt sie wieder mit dunkler Stimme und nimmt noch einen tiefen Zug aus dem Krug.

Fjola hustet leicht bei der kleinen Showeinlage. "Mein Beamtenherz blutet gerade, ernsthaft! Du hast gerade gegen mindestens fünfzehn verschiedene Richtlinien des Gesundheitsamts verstoßen..." Sie verzieht das Gesicht leicht. "Gift ist eine üble Waffe. Nicht ganz so unfair wie Magie, aber dennoch... Eine üble Waffe und eine fürchterliche Strafe."

Zitat von: Lovagh am 09. April 2013, 15:55:12
Dann sagt sie leise in die Runde hinein: "Reichlich viele Dämonen unterschiedlicher Art hier. Ich habe mir wohl genau die richtige Bar ausgesucht."

"Ich mir auch." Sie grinst wieder. "Dämonen sind erstaunlicherweise das, mit dem ich mich am wenigsten rumschlagen muss. Außer jemand hier vertritt diesen christifizierenden Ansatz, nachdem Loki und Lamia und Genies auch zu Dämonen gezählt werden sollten. Einige meiner Schüler sind sowas von nervtötend mit diesen Dingen..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 09. April 2013, 18:26:28
Von den Flügeln sehr fasziniert, setzt Wim sich wieder aufrechter hin und schaut nun aufmerksamer in die Runde.
Und was kann man so als...Dämon? Entschuldigt meine Neugier, aber ich kenne diesen Begriff nicht einmal. Seid Ihr friedliche Wesen?
Er streicht sich durch die schwarzen Locken und sucht den Raum nach weiteren, interessanten Figuren ab.
Ist hier denn irgendjemand ein Mensch?

Ich muss dabei zugeben, dass ich wohl selbst nicht oder nicht mehr so ganz menschlich bin, dennoch wohl menschlicher als...Demonen..oder so.
Er grinst verlegen.

Wenn ich euren Gesprächen so folge, das ist wahrlich schwer, merke ich, dass ich Vieles außer Dämonen nicht kenne.
Was ist denn ein Irland?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Assantora am 09. April 2013, 21:33:41
ZitatSie erhebt die Hand und eine dunkelblaue Flüssigkeit quillt ihr zwischen Finger und Klauen hervor. Sie fährt mit den Klauen über die Bar und mit leisem Zischen zieht sie tiefe Furchen in das Holz, wie durch weiche Butter. Dann hält Amoke die Hand über den steinernen Boden und in diesem entstanden zischend kleine Löcher, als die Flüssigkeit darauf tropfte.
Shan sieht sich das Schauspiel ganz genau an und beobachtet, wie die Säure sich durch das Holz und den Stein. Als sich die Auswirkungen ein wenig beruhigt haben, mustert sie die Frau, die sich Amoke nennt.
"Wie es scheint, gibt es zig verschiedene Arten, ein Dämon zu sein", sagt sie und doch ist es mehr eine Erklärung für sich selbst.

ZitatWim:Und was kann man so als...Dämon? Entschuldigt meine Neugier, aber ich kenne diesen Begriff nicht einmal. Seid Ihr friedliche Wesen?
"Viele Dinge offensichtlich", sagt Shan und räuspert sich. "Einige verspritzen Gift, andere können sich verwandeln und ich bin hier wohl diejenige, die jeden bei der kleinsten Berührung umbringen würde. Wahrlich, ich befinde mich hier wirklich in abenteuerlustiger Gesellschaft."
Das Seufzen, welches sie ausstößt ist lang und gequält. "Wirt, noch einen Krug von diesem Kakao."

Die Tür öffnet sich wieder und ein vollkommen durchnässtes Mädchen kommt in den Raum. Schon auf dem ersten Blick sieht man, dass sie kein Mensch ist. Ihre dunkle Haut geben ihr etwas südländisches. Doch ihre riesigen Augen die kleine Nase und die etwas langen Arme zeugen von ihrer Andersartigkeit. Als sie unsicher auf die Bar zugeht, patschen ihre nackten Füße auf dem Boden. Sie sind unfürmig, klumpig, als habe ein Bäcker die Figur, welche das Mädchen einmal werden sollte, nicht richtig geformt.
Sie trägt ein weißes Kleid, dass trotz ihrer gedrungenen Gestalt sehr gut zu ihr passt.
"Hallo", sagt sie schüchtern und starrt mit offenen Mund und zitternden Armen die zahlreichen Leute im Raum an. "Ich heiße Tirat und ich wollte mich hier ein wenig ausruhen, solange mein Autor mit anderen Dingen beschäftigt ist."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 09. April 2013, 22:48:49
Zitat von: Assantora am 08. April 2013, 20:57:06
Shan lässt den Kopf sinken. "Ich hoffe, du sprichst über andere Dämonen als mich oder meine 'Verwandten'.
Was die Geschichten angeht, mein Autor dreht vollkommen durch. Er sollte sich wirklich mal Gedanken machen, wie ich überhaupt noch in die Geschichte passen soll. Zudem stellt er meine Welt auf den Kopf und zwar komplett."
Sie trinkt einen weiterem Schluck von ihrem Kakao. "Ich bin im übrigen Shan-Tukar, aber ich denke Shan reicht."
Nimue sieht ihn durchdringlich an. "Wenn du zu Xaels oder Lyrills Leuten gehörst JA!"

Misstrauisch beäugt sie die Kapuzengestalt. "Hört diese Freakshow denn gar nicht auf?" Verzweifelt rauft sie sich das Haar, bevor sie wütend mit dem Fuß aufstampft.
"VERDAMMT NOCHMAL JA ICH WOLLTE EIN ABENTEUER IN MEINEM LEBEN ABER VON DÄMONEN; ENGELN; TELEPATHEN UND WAS WEISS ICH WAS HIER NOCH HERUMKREUCHT UND FLEUCHT WAR NIE DIE REDE!" Schnaubend streicht sie sich die widerspenstigen Haare aus der Stirn, bevor sie sich in eine Ecke zurückzieht. "Ich will einfach nur heim ... und Lyrill vergessen. Alles was mit ihm und seiner Welt zu tun hat. Und ich will eine heiße Schokolade!" Trotzig verschränkt sie die Arme vor der Brust
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ludovica am 09. April 2013, 23:05:56
Zitat von: Merlinda am 09. April 2013, 22:48:49

Misstrauisch beäugt sie die Kapuzengestalt. "Hört diese Freakshow denn gar nicht auf?" Verzweifelt rauft sie sich das Haar, bevor sie wütend mit dem Fuß aufstampft.
"VERDAMMT NOCHMAL JA ICH WOLLTE EIN ABENTEUER IN MEINEM LEBEN ABER VON DÄMONEN; ENGELN; TELEPATHEN UND WAS WEISS ICH WAS HIER NOCH HERUMKREUCHT UND FLEUCHT WAR NIE DIE REDE!" Schnaubend streicht sie sich die widerspenstigen Haare aus der Stirn, bevor sie sich in eine Ecke zurückzieht. "Ich will einfach nur heim ... und Lyrill vergessen. Alles was mit ihm und seiner Welt zu tun hat. Und ich will eine heiße Schokolade!" Trotzig verschränkt sie die Arme vor der Brust

"Ach herrje..." Fjola winkt dem Wirt zu und lässt sich von ihm eine heiße Schokolade mit Sahne und Kakaopulver auf der Sahne geben, dann steht sie auf und bringt die Tasse zu Nimue, bevor sie sich neben sie hinsetzt. "Du musst momentan wohl eine Menge durchmachen, hm?" Sie lächelt aufmunternd. "Wenn du magst, kannst du mir gern davon erzählen. Ich bin gut im zuhören."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 10. April 2013, 07:49:29
Zitat von: Amberle am 09. April 2013, 14:47:14
,,Ist das bei euch mit Alkohol genauso? Wenn ja, dann wäre ich wirklich neidisch. Meinem Körper kann von nichts dauerhaften Schaden zufügen, aber um die unangenehmen Folgen von Alkohol zu spüren reicht es noch," meint Zenari.

Nirahil schüttelt unentschlossen den Kopf. "Ich kann mehr trinken als Menschen, aber irgendwann spüre ich dennoch die Auswirkungen des Alkohols. Allerdings habe ich mit den Spirituosen der Menschen nicht sehr viel Erfahrung. Vielleicht gibt es einige Dinge, die mich schneller betrunken machen würden."

Zitat von: Lovagh am 09. April 2013, 15:55:12
"Ein Göttlicher? Du bist also einer von denen, die von den Sterblichen angebetet werden? Dann machen dir auch andere Gifte nichts aus? ..."
Amoke vergewissert sich, dass der Wirt nicht in ihre Richtung sieht, grinst dann und verengt die Augen zu Schlitzen. Sie erhebt die Hand und eine dunkelblaue Flüssigkeit quillt ihr zwischen Finger und Klauen hervor. Sie fährt mit den Klauen über die Bar und mit leisem Zischen zieht sie tiefe Furchen in das Holz, wie durch weiche Butter. Dann hält Amoke die Hand über den steinernen Boden und in diesem entstanden zischend kleine Löcher, als die Flüssigkeit darauf tropfte. Den Rest der Säure leckt sie sich von den Klauen. "Ich schaffe beliebige Säure und Gift in meinem Körper und kann sie auf alle erdenklichen Weisen in mein Umfeld tragen. Selbst kann mir kein Gift der Welt Schaden zufügen... Zumindest keines, von dem ich bereits gekostet habe." Sie pustet ein grünes Rauchwölkchen in die Luft. "Richtig lustig wird es erst, wenn ich das jemanden ins Gesicht hauche, aber ich will mal nicht so sein.", sagt sie wieder mit dunkler Stimme und nimmt noch einen tiefen Zug aus dem Krug.

"Nein, nein", widerspricht der schwarze Krieger gutmütig. "Wir Göttlichen sind eine eigene Rasse, wie auch die Menschen oder Dämonen. Der Name ist ein wenig irreführend, doch wir sind keine Götter. Wir beherrschen lediglich Magie - der eine mehr, der andere weniger. Daran ist nichts anbetungswürdiges." Er mustert Amoke reichlich neugierig und pfeift anerkennend bei der kleinen Vorführung. "Bitte halte dein Gift von meinem Humpen fern", lächelt er freundlich, "es ist zwar schwerer, mich umzubringen, aber dein Gift könnte es durchaus."

Zitat von: Merlinda am 09. April 2013, 22:48:49
Misstrauisch beäugt sie die Kapuzengestalt. "Hört diese Freakshow denn gar nicht auf?" Verzweifelt rauft sie sich das Haar, bevor sie wütend mit dem Fuß aufstampft.
"VERDAMMT NOCHMAL JA ICH WOLLTE EIN ABENTEUER IN MEINEM LEBEN ABER VON DÄMONEN; ENGELN; TELEPATHEN UND WAS WEISS ICH WAS HIER NOCH HERUMKREUCHT UND FLEUCHT WAR NIE DIE REDE!" Schnaubend streicht sie sich die widerspenstigen Haare aus der Stirn, bevor sie sich in eine Ecke zurückzieht. "Ich will einfach nur heim ... und Lyrill vergessen. Alles was mit ihm und seiner Welt zu tun hat. Und ich will eine heiße Schokolade!" Trotzig verschränkt sie die Arme vor der Brust

Nirahils Blick wandert bei diesem Gefühlsausbruch zu Nimue. Er winkt freundlich und lächelt warm, bemüht, sie zu beruhigen. "Ich bin, abgesehen von den magischen Fähigkeiten und einiger anderer ... Vorteile, den Menschen wohl sehr ähnlich. Ich habe keine Hörner und auch keine Flügel. Keine Angst - du bist hier völlig sicher. Hast du das "Schlägereien, Pöbeln und Töten verboten"-Schild an der Tür gesehen? Wir dürfen gar nicht. Die Strafen sind so haarsträubend, dass niemand auf die Idee käme, eine Schlägerei zu beginnen. Und erst das Donnerwetter der Autoren", erklärt er schaudernd und sein Blick geht einen Moment lang ins Leere, während er sich vorstellt, was seine Autorin mit ihm anstellen würde, würde er das Gesetz brechen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 10. April 2013, 12:52:15
Nimue schnaubt und schnieft. "Danke." Ohne Fjola anzusehen nimmt sie die Schokolade entgegen. "Viel durchmachen trifft es wohl so ziemlich."
Krampfhaft versucht sie die Tränen zurückzuhalten. "Vor zwei Wochen war noch alles in Ordnung und dann taucht dieser Vollidiot auf und bringt alles durcheinander!" Energisch wischt sie sich die Tränen weg. "Das sind Wuttränen." Ihr Versuch bei diesem Satz glaubwürdig zu erscheinen scheitert kläglich. "Flügel und Hörner haben diese Vollpfosten ja auch nicht! Im Gegenteil. Sie sehen unverschämt gut aus!" Sie stampft bockig mit dem Fuß auf. "Seid ihr schon einmal von einem Dämon entführt worden, der euch in einen Krieg reinzieht euch seine Liebe schwört und am nächsten Tag so tut als sei nichts gewesen?!" Ein schwaches Lächeln huscht über ihr Gesicht. "Nein Das Schild muss ich wohl übersehen haben."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 10. April 2013, 17:55:10
Kian betrachtet die Spuren, die das Gift hinterlassen hat. ,,Gift an sich würde mich nicht umbringen, aber das Zeug mehr Säure ist als Gift, bin ich mir nicht sicher ob man Körpers abstoßen könnte. Auf jeden Fall, wäre es verdammt schmerzhaft. Würde es dir also viel ausmachen, wenn du das Zeug in deinem Körper bei? Ansonsten aber eine beeindruckende Fähigkeit."

Zitat von: Lovagh am 09. April 2013, 15:55:12
Amoke fixiert begeistert Kians Flügel.
"Entzückend. Inwiefern arbeitest du denn mit Dämonen zusammen?", fragt sie zuckersüß.
Als Kian Amokes Tonfall bemerkt erstarrte er innerlich. 'Das ist nicht das erste Mal, dass dir so etwas passiert. Also reiß dich zusamme,' denkt er sich im Stillen. Innerlich zitterte er, aber davon bringt nichts nach außen. Nicht einmal seine Stimme oder sein Geruch zeigen etwas von seiner Unruhe. Sorgfältig faltete er seine Flügel wieder hinter dem Rücken zusammen.
,,Das bedürfte jetzt einer genaueren Erläuterung der Verwandtschaftsverhältnisse zwischen Engeln und Dämonen. Aber in den letzten Jahrhunderten ist der Kontakt immer geringer geworden. Dennoch dennoch muss jemand unser Volk verteidigen. Also arbeiten Engel und Dämonen an dieser Stelle direkter zusammen. In meinem Fall ist es so, dass ich für einen bestimmten Auftrag einen dämonischen Partner zugeteilt bekommen habe."

Zitat von: Ludovica am 09. April 2013, 16:30:03
Fjola nippt nachdenklich an ihrem Wein, dann grinst sie leicht wehmütig. "Jaa, das kenne ich..."
,,Dann verstehst du ja bestimmt, was ich fühle wenn ich an meiner Heimat denke. Irland ist in gewisser Weise eine Art Ersatz." Kian lächelt bitter.


Zitat"Gift ist eine üble Waffe. Nicht ganz so unfair wie Magie, aber dennoch... Eine üble Waffe und eine fürchterliche Strafe."
,,Du glaubst, dass Magie und Fehler ist als Gift? Dem muss ich eindeutig widersprechen. Zumindest wenn man manche Dinge, die man auch als Drohung bezeichnen könnte, mit rechnet."

Zitat von: Merlinda am 09. April 2013, 22:48:49
"VERDAMMT NOCHMAL JA ICH WOLLTE EIN ABENTEUER IN MEINEM LEBEN ABER VON DÄMONEN; ENGELN; TELEPATHEN UND WAS WEISS ICH WAS HIER NOCH HERUMKREUCHT UND FLEUCHT WAR NIE DIE REDE!"
,,Du wolltest tatsächlich ein Abenteuer? Ich hätte auf meiner liebend gern verzichten können. Und dabei sind nicht einmal die übernatürlichen Aspekte das wirklich bösartige. Aber ist es nicht immer so?"

Zitat von: Nirahil am 10. April 2013, 07:49:29
Hast du das "Schlägereien, Pöbeln und Töten verboten"-Schild an der Tür gesehen? Wir dürfen gar nicht. Die Strafen sind so haarsträubend, dass niemand auf die Idee käme, eine Schlägerei zu beginnen. Und erst das Donnerwetter der Autoren", erklärt er schaudernd und sein Blick geht einen Moment lang ins Leere, während er sich vorstellt, was seine Autorin mit ihm anstellen würde, würde er das Gesetz brechen.
,,Ich muss zugeben, dass ich das Schild auch übersehen habe. Und ich möchte mir wirklich nicht vorstellen was meine Autoren mit mir machen würde wenn ich dagegen verstoßen hätte." Kian erschauderte. ,,Nein, das möchte ich wirklich nicht."

Zenari, die die ganze Zeit geschwiegen hat erhebt sich von ihrem Barhocker und geht zur Tür. ,,ich sollte mich dann wohl mal verabschieden. Ich glaube ich werde gebraucht." Sie winkt noch einmal und verlässt den Raum.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 10. April 2013, 19:58:07
Die Türe öffnet sich erneut und diesmal betritt eine hochgewachsene, junge Frau den Raum. Sie hat eine makellose, sehr helle Haut. Und in ihr offenes, fast bodenlanges, schwarzes Haar sind Perlen geflochten. Sie trägt ein mitternachtsblaues Samtkleid auf das kunstvoll der Sternenhimmel aufgestickt ist. Ihre fast schwarzen Augen mustern die Anwesenden in einer Mischung aus Erstaunen und Arroganz. Dann seufzt sie laut und tritt an den Tresen: "Einen Wein, möglichst stark und dunkel bitte!"
Dann wendet sie sich den Anwesenden zu: "Seid gegrüßt, mein Name ist Awinita Schattenschwinge!"
Sie setzt sich irgendwo auf einen freien Stuhl und starrt düster in ihren Weinbecher. Sie schlägt sich mit düsteren Gedanken herum, das sieht man.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 10. April 2013, 20:52:40
Zitat
Fjola hustet leicht bei der kleinen Showeinlage. "Mein Beamtenherz blutet gerade, ernsthaft! Du hast gerade gegen mindestens fünfzehn verschiedene Richtlinien des Gesundheitsamts verstoßen..." Sie verzieht das Gesicht leicht. "Gift ist eine üble Waffe. Nicht ganz so unfair wie Magie, aber dennoch... Eine üble Waffe und eine fürchterliche Strafe."
Amoke legt den Kopf schief. "Seltsames Herz... Ich habe gegen fünfzehn Richtlinien verstoßen? Das waren doch nur zwei verschiedene Gifte."

Zitat
Shan sieht sich das Schauspiel ganz genau an und beobachtet, wie die Säure sich durch das Holz und den Stein. Als sich die Auswirkungen ein wenig beruhigt haben, mustert sie die Frau, die sich Amoke nennt.
"Wie es scheint, gibt es zig verschiedene Arten, ein Dämon zu sein", sagt sie und doch ist es mehr eine Erklärung für sich selbst.
[...]
"Viele Dinge offensichtlich", sagt Shan und räuspert sich. "Einige verspritzen Gift, andere können sich verwandeln und ich bin hier wohl diejenige, die jeden bei der kleinsten Berührung umbringen würde. Wahrlich, ich befinde mich hier wirklich in abenteuerlustiger Gesellschaft."
"Ich bin selbst immer wieder erstaunt, welche Arten von Dämonen einem begegnen können." Amoke senkt den Kopf betrübt "Und doch wird es den einen nie wieder für mich geben..."

Zitat
Die Tür öffnet sich wieder und ein vollkommen durchnässtes Mädchen kommt in den Raum. Schon auf dem ersten Blick sieht man, dass sie kein Mensch ist. Ihre dunkle Haut geben ihr etwas südländisches. Doch ihre riesigen Augen die kleine Nase und die etwas langen Arme zeugen von ihrer Andersartigkeit. Als sie unsicher auf die Bar zugeht, patschen ihre nackten Füße auf dem Boden. Sie sind unfürmig, klumpig, als habe ein Bäcker die Figur, welche das Mädchen einmal werden sollte, nicht richtig geformt.
Sie trägt ein weißes Kleid, dass trotz ihrer gedrungenen Gestalt sehr gut zu ihr passt.
"Hallo", sagt sie schüchtern und starrt mit offenen Mund und zitternden Armen die zahlreichen Leute im Raum an. "Ich heiße Tirat und ich wollte mich hier ein wenig ausruhen, solange mein Autor mit anderen Dingen beschäftigt ist."
Amoke fixiert das Mädchen. Dann nickt sie ihr grüßend zu.

Nimues Ausbruch beobachtet Amoke ausdruckslos.

Zitat
Nirahal: "Nein, nein", widerspricht der schwarze Krieger gutmütig. "Wir Göttlichen sind eine eigene Rasse, wie auch die Menschen oder Dämonen. Der Name ist ein wenig irreführend, doch wir sind keine Götter. Wir beherrschen lediglich Magie - der eine mehr, der andere weniger. Daran ist nichts anbetungswürdiges." Er mustert Amoke reichlich neugierig und pfeift anerkennend bei der kleinen Vorführung. "Bitte halte dein Gift von meinem Humpen fern", lächelt er freundlich, "es ist zwar schwerer, mich umzubringen, aber dein Gift könnte es durchaus."
"Eine eigene Rasse, hm? Keine Sorge, mein Gift bleibt bei mir." Sie zwinkert erst und blinzelt Nirahal dann an. "Würdest du mir etwas von deiner Magie zeigen?", bittet sie charmant lächelnd.

Zitat
Kian betrachtet die Spuren, die das Gift hinterlassen hat. ,,Gift an sich würde mich nicht umbringen, aber das Zeug mehr Säure ist als Gift, bin ich mir nicht sicher ob man Körpers abstoßen könnte. Auf jeden Fall, wäre es verdammt schmerzhaft. Würde es dir also viel ausmachen, wenn du das Zeug in deinem Körper bei? Ansonsten aber eine beeindruckende Fähigkeit."
"Dankeschön. Ich behalte es bei mir, ich will ja niemanden schaden." Sie blickt schelmisch grinsend zu Fjola.

Zitat Als Kian Amokes Tonfall bemerkt erstarrte er innerlich. 'Das ist nicht das erste Mal, dass dir so etwas passiert. Also reiß dich zusamme,' denkt er sich im Stillen. Innerlich zitterte er, aber davon bringt nichts nach außen. Nicht einmal seine Stimme oder sein Geruch zeigen etwas von seiner Unruhe. Sorgfältig faltete er seine Flügel wieder hinter dem Rücken zusammen.
,,Das bedürfte jetzt einer genaueren Erläuterung der Verwandtschaftsverhältnisse zwischen Engeln und Dämonen. Aber in den letzten Jahrhunderten ist der Kontakt immer geringer geworden. Dennoch dennoch muss jemand unser Volk verteidigen. Also arbeiten Engel und Dämonen an dieser Stelle direkter zusammen. In meinem Fall ist es so, dass ich für einen bestimmten Auftrag einen dämonischen Partner zugeteilt bekommen habe."
Amoke zögert noch einige Augenblicke, Kian beobachtend und antwortet schließlich: "Du bist also an jemanden gebunden, der dir diese Partner zuteilt? Was sind es denn für Aufträge, die du ausführst?" Sie setzt ein charmantes Lächeln auf.

Zitat Zenari, die die ganze Zeit geschwiegen hat erhebt sich von ihrem Barhocker und geht zur Tür. ,,ich sollte mich dann wohl mal verabschieden. Ich glaube ich werde gebraucht." Sie winkt noch einmal und verlässt den Raum.
Amoke sieht ihr nach. "Wieder jemand, dem das Glück ereilt, vom Autor gebraucht zu werden."

Die Ankunft des Neuankömmlings Awinita, beobachtet Amoke interessiert. Nach einer Weile wendet sie den Blick ab, trinkt aus und bestellt nach.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 10. April 2013, 21:24:48
Zitat von: Rhiannon am 10. April 2013, 19:58:07
Die Türe öffnet sich erneut und diesmal betritt eine hochgewachsene, junge Frau den Raum. Sie hat eine makellose, sehr helle Haut. Und in ihr offenes, fast bodenlanges, schwarzes Haar sind Perlen geflochten. Sie trägt ein mitternachtsblaues Samtkleid auf das kunstvoll der Sternenhimmel aufgestickt ist. Ihre fast schwarzen Augen mustern die Anwesenden in einer Mischung aus Erstaunen und Arroganz. Dann seufzt sie laut und tritt an den Tresen: "Einen Wein, möglichst stark und dunkel bitte!"
Dann wendet sie sich den Anwesenden zu: "Seid gegrüßt, mein Name ist Awinita Schattenschwinge!"
Sie setzt sich irgendwo auf einen freien Stuhl und starrt düster in ihren Weinbecher. Sie schlägt sich mit düsteren Gedanken herum, das sieht man.

Wim blickt zum Neuankömmling, gerade weil er sich in die bisher vorhandene Gesellschaft nicht so recht integrieren konnte. Einen Moment lang hellt sich seine Miene auf und er will auf die Besucherin zuspringen, doch dann hält er abrupt an. Um der Verlegenheit zu entkommen, setzt er sich trotzdem zu ihr und bestellt ein zweites Bier.
"Guten Tag!" sagt er höflich, mit seiner typischen heiseren Stimme, "Entschuldigt mich, dass ich Euch so überrumple, aber ihr kamt mir so bekannt vor. Seid Ihr zufällig eine Elfe?"

Er streicht sich durch die schwarzen Locken, ziemlich erfolglos, denn sie fallen wieder in sein Gesicht.

"Mein Name ist Wim und ich bin ein Magier...oder auch bin einer geworden."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ludovica am 10. April 2013, 22:52:08
Zitat von: Merlinda am 10. April 2013, 12:52:15
Nimue schnaubt und schnieft. "Danke." Ohne Fjola anzusehen nimmt sie die Schokolade entgegen. "Viel durchmachen trifft es wohl so ziemlich."
Krampfhaft versucht sie die Tränen zurückzuhalten. "Vor zwei Wochen war noch alles in Ordnung und dann taucht dieser Vollidiot auf und bringt alles durcheinander!" Energisch wischt sie sich die Tränen weg. "Das sind Wuttränen." Ihr Versuch bei diesem Satz glaubwürdig zu erscheinen scheitert kläglich. "Flügel und Hörner haben diese Vollpfosten ja auch nicht! Im Gegenteil. Sie sehen unverschämt gut aus!" Sie stampft bockig mit dem Fuß auf. "Seid ihr schon einmal von einem Dämon entführt worden, der euch in einen Krieg reinzieht euch seine Liebe schwört und am nächsten Tag so tut als sei nichts gewesen?!" Ein schwaches Lächeln huscht über ihr Gesicht. "Nein Das Schild muss ich wohl übersehen haben."

Fjola seufzt mitfühlend und legt einen Arm um Nimue. "Liebe ist unsere größte Schwäche. Und die, die sie zu benutzen verstehen, sind die gefährlichsten Geschöpfe von allen." Sie streicht Nimue sanft durchs Haar. "Und ein gebrochenes Herz heilt schwer, ich weiß... Ich denke, jeder hier versteht, warum du dich so schlecht fühlst..."

Zitat von: Amberle am 10. April 2013, 17:55:10

,,Du glaubst, dass Magie und Fehler ist als Gift? Dem muss ich eindeutig widersprechen. Zumindest wenn man manche Dinge, die man auch als Drohung bezeichnen könnte, mit rechnet."

"Magie ist genau dann unfair, wenn sie gegen Leute eingesetzt wird, die sich nicht dagegen wehren können. Und das wird sie meiner Erfahrung nach viel zu oft." Sie winkt Zenari mit einem leichten Lächeln, als die sich verabschiedet.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 11. April 2013, 07:02:25
Zitat von: Lovagh am 10. April 2013, 20:52:40
"Eine eigene Rasse, hm? Keine Sorge, mein Gift bleibt bei mir." Sie zwinkert erst und blinzelt Nirahal dann an. "Würdest du mir etwas von deiner Magie zeigen?", bittet sie charmant lächelnd.

Nirahil überlegt einen Moment und sieht sich dann suchend im Raum um. Sein Blick fällt auf einen schmutzigen Spiegel an der gegenüberliegenden Wand. Er greift in seine Manteltasche, schließt die Augen, konzentriert sich - und verschwindet. Einen Lidschlag später taucht er genau vor dem schmutzigen Spiegel wieder auf, die Hand noch in der Manteltasche. Er dreht sich zu Amoke um und grinst geheimnisvoll. "Bitte sehr, die Dame. Das war lustig." Gemächlich kehrt er zu seinem Tisch zurück und nimmt einen Schluck aus seinem Humpen.

Zitat von: Rhiannon am 10. April 2013, 19:58:07
Die Türe öffnet sich erneut und diesmal betritt eine hochgewachsene, junge Frau den Raum. Sie hat eine makellose, sehr helle Haut. Und in ihr offenes, fast bodenlanges, schwarzes Haar sind Perlen geflochten. Sie trägt ein mitternachtsblaues Samtkleid auf das kunstvoll der Sternenhimmel aufgestickt ist. Ihre fast schwarzen Augen mustern die Anwesenden in einer Mischung aus Erstaunen und Arroganz. Dann seufzt sie laut und tritt an den Tresen: "Einen Wein, möglichst stark und dunkel bitte!"
Dann wendet sie sich den Anwesenden zu: "Seid gegrüßt, mein Name ist Awinita Schattenschwinge!"
Sie setzt sich irgendwo auf einen freien Stuhl und starrt düster in ihren Weinbecher. Sie schlägt sich mit düsteren Gedanken herum, das sieht man.

Grüßend neigt er sein Haupt vor dem Neuankömmling. "Ich grüße Euch, Awinita Schattenschwinge", spricht er förmlich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 11. April 2013, 22:17:38
Beinahe erschrocken sieht Awinita von ihrem Wein hoch. "Eine Elfe? Sehe ich so aus? Nein..."
Sie schiebt sich eine verirrte Haarsträhne aus dem Gesicht und wendet sich dem zweiten Grüßenden zu: "Sei gegrüßt!" Sie lässt ihren Blick durch den Raum schweifen: "Götter steht mir bei! Dämonen habe ich selbst gerade genug!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 13. April 2013, 21:15:32
Hm, ein wenig, aber wie gesagt, ich habe mich wohl geirrt. Er blickt auf seine Hände und horcht bei Awinitas Worten wieder auf.
Warum, habt Ihr eigene Dämonen?
Verwirrend, all dieses Gerede über Wesen, die in meiner Welt nicht mal existieren...glaube ich zumindest.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 14. April 2013, 17:55:36
Zitat von: Lovagh am 10. April 2013, 20:52:40
Amoke legt den Kopf schief. "Seltsames Herz... Ich habe gegen fünfzehn Richtlinien verstoßen? Das waren doch nur zwei verschiedene Gifte."
Kian schüttelt den Kopf. "Bürokratie. Die muss man nicht verstehen. Ich bin heilfroh, dass ich mich nicht damit herumschlagen muss. Leider haben nicht alle bei uns so viel Glück. Obwohl sie sich bei uns im Vergleich zu den Menschen doch in Grenzen hält."

Zitat"Ich bin selbst immer wieder erstaunt, welche Arten von Dämonen einem begegnen können." Amoke senkt den Kopf betrübt "Und doch wird es den einen nie wieder für mich geben..."
Kian betrachtet sie neugierig. Das ist seine nantürliche Verhaltensweise wenn er es mit starken Gefühlen zu tun bekommt.

ZitatAmoke zögert noch einige Augenblicke, Kian beobachtend und antwortet schließlich: "Du bist also an jemanden gebunden, der dir diese Partner zuteilt? Was sind es denn für Aufträge, die du ausführst?" Sie setzt ein charmantes Lächeln auf.
"Normalerweise weißt einem der Kommandant einen Partner zu. Aber ich muss ja ausgerechnet etwas besonderes sein, also hat man mich dem Erben des Dämonenherrschers als Partner zugeordent. Das er mich die meiste Zeit über verabscheut hat dabei niemanden interessiert. Was die Aufträge angeht: Hauptsächlich sind wir dafür verantwortlich, dass die Menschen nicht zu aufmüpfig werden und die Gule in Schach gehalten werden. Oh, und wenn ich ein Dämon wäre, müsste ich noch dafür sorgen, das die Engel keine Gefahr für die Dämonen darstellen. Als ob wir nach Jahrtausenden der Unterdrückung noch die Kraft dazu hätten. Aber Furcht ist eben nicht rational und war es noch nie."

ZitatAmoke sieht ihr nach. "Wieder jemand, dem das Glück ereilt, vom Autor gebraucht zu werden."
"Ob man sich darüber jetzt freuen soll finde ich ja zweifelhaft."

Zitat von: Ludovica am 10. April 2013, 22:52:08
Fjola seufzt mitfühlend und legt einen Arm um Nimue. "Liebe ist unsere größte Schwäche. Und die, die sie zu benutzen verstehen, sind die gefährlichsten Geschöpfe von allen." Sie streicht Nimue sanft durchs Haar. "Und ein gebrochenes Herz heilt schwer, ich weiß... Ich denke, jeder hier versteht, warum du dich so schlecht fühlst..."
"Dann bin ich ja froh, dass ich sie nicht mehr fühlen kann. Obwohl... Liebe ist zwar eine Schwäche, aber ich wüsste dennoch gerne wie sie sich anfühlt."
(Anm.d.Autorin: Wie kommte es eigentlich, dass ich regelmäßig Figuren habe, die so schwer traumatiesiert sind, dass sie keine Liebe mehr zulassen?)

Zitat"Magie ist genau dann unfair, wenn sie gegen Leute eingesetzt wird, die sich nicht dagegen wehren können. Und das wird sie meiner Erfahrung nach viel zu oft."
"Als ob man sich gegen Gift besser wehren könnte als gegen Magie. Aber ich nehme an, du hast einfach weniger Erfahrung damit. Und ich rate dir: Sei froh darüber."

Zitat von: Rhiannon am 11. April 2013, 22:17:38
"Götter steht mir bei! Dämonen habe ich selbst gerade genug!"
Kian lacht leise. "Dem kann ich nur zustimmen, aber ein wenig Abwechsulung kann ganz gut tun. Auch wenn es um Dämonen geht."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 15. April 2013, 22:52:13
Zitat von: Nirahil am 11. April 2013, 07:02:25
Nirahil überlegt einen Moment und sieht sich dann suchend im Raum um. Sein Blick fällt auf einen schmutzigen Spiegel an der gegenüberliegenden Wand. Er greift in seine Manteltasche, schließt die Augen, konzentriert sich - und verschwindet. Einen Lidschlag später taucht er genau vor dem schmutzigen Spiegel wieder auf, die Hand noch in der Manteltasche. Er dreht sich zu Amoke um und grinst geheimnisvoll. "Bitte sehr, die Dame. Das war lustig." Gemächlich kehrt er zu seinem Tisch zurück und nimmt einen Schluck aus seinem Humpen.
Amoke reibt sich grinsend die Hände. "Wahrlich lustig. Eine Fähigkeit, um die ich euch beneide."

Zitat von: Amberle am 14. April 2013, 17:55:36
"Normalerweise weißt einem der Kommandant einen Partner zu. Aber ich muss ja ausgerechnet etwas besonderes sein, also hat man mich dem Erben des Dämonenherrschers als Partner zugeordent. Das er mich die meiste Zeit über verabscheut hat dabei niemanden interessiert. Was die Aufträge angeht: Hauptsächlich sind wir dafür verantwortlich, dass die Menschen nicht zu aufmüpfig werden und die Gule in Schach gehalten werden. Oh, und wenn ich ein Dämon wäre, müsste ich noch dafür sorgen, das die Engel keine Gefahr für die Dämonen darstellen. Als ob wir nach Jahrtausenden der Unterdrückung noch die Kraft dazu hätten. Aber Furcht ist eben nicht rational und war es noch nie."
Amokes Blick wird ernst und ihre Augen beginnen grün zu funkeln. "Das hört sich ja nach einer Zweckgemeinschaft zugunsten der Dämonen an. Ich will ja meine Art nicht schmähen, aber habt ihr Engel nicht versucht, euch aus der Unterdrückung zu befreien?"

Zitat"Ob man sich darüber jetzt freuen soll finde ich ja zweifelhaft."
"Wenn man ahnt, was der Autor für einen plant..." Ihr Gesichtsausdruck nimmt tückische Züge an. Mit ihrer Zunge, die nun mit einem orange glitzernden Sekret benetzt ist, leckt sie sich genüsslich über die Lippen. Ihre Stimme nimmt wieder den dunklen Ton an und die Augen beginnen wieder grün zu leuchten. "Ich ahne, was mein Autor mir darreichen wird. ...Und ich werde mich daran ergötzen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sturmloewin am 25. April 2013, 21:15:25
"Hallo" Ein sommersprossiger Junge betritt schüchtern den Raum. "Ich bin Nick. Kann ich...ähm...kann ich mitreden?" Er sieht fragend auf. 
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 27. April 2013, 14:26:23
Zitat von: Regentänzerin am 25. April 2013, 21:15:25
"Hallo" Ein sommersprossiger Junge betritt schüchtern den Raum. "Ich bin Nick. Kann ich...ähm...kann ich mitreden?" Er sieht fragend auf. 

"Ich würde jetzt einfach mal behaupten, dass hier jeder mitreden kann!", sagt Wim freundlich und lächelt den Neuankömmling freundlich an.
"Was führt dich her?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sturmloewin am 28. April 2013, 16:38:43
Nick lächelt zurück. Dann verzieht er das Gesicht. "Ich wollte gar nicht herkommen. Aber meine Autorin hat mich einfach reingeschubst! Sonst würd ich jetzt schön zuhause auf meinem Bett liegen und lesen. Und du?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 28. April 2013, 19:27:42
"Du empfindest Bücher lesen tatsächlich als etwas Positives? Ich find das Zeug total langweilig. Immer nur dieses anstrengende Gerede über Magie, obwohl sie doch etwas Praktisches ist. Mir stinkt mein langweiliger Alltag so und Bücher bringen mir da keine Abwechslung.Etwas trotzig nimmt er einen Schluck Bier und streift sich über seine ledernen Fingerlinge.
"Meine Autorin hat unmengen an Ideen, aber keine Zeit und außerdem pendelt sie immer von Zuhause zu Zuhause. Da hat sie wenig Lust und Zeit meine Geschichte abzutippen. Sonst wäre ich vielleicht schon längst von dieser lästigen Elfeninsel entwischt."
Und murmelnd fügt er hinzu: "Diese faule Socke. Was erlebst du denn sonst noch so?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sturmloewin am 28. April 2013, 20:35:46
"Oh ja!" Er beginnt zu strahlen. "Ich liebe Bücher! Diese ganzen Geschichten und Abenteuer. Ich -" Er stockt. "Ich würde lieber den ganzen Tag Bücher lesen, als selbst ein Abenteuer erleben zu müssen. Aber nein. Da muss meine Autorin ja diese blöde neue Nachbarin einziehen lassen! Mein Leben hätte so schön sein können... Ich hab aber momentan auch nicht viel zu tun. Dabei weiß ich schon ganz genau, was auf den nächsten Seiten passiert. Ich hab das ja alles schon erlebt, zumindest teilweise. Aber meine Autorin weigert sich, mit weiter was erleben zu lassen, ehe sie es nicht aufschreibt. Ich bin mir da nicht so sicher, was ich besser finden soll. Ich würd natürlich lieber GAR nicht so mutig sein müssen, wie sie mich haben will..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Zurvan am 28. April 2013, 21:31:36
Die Tür öffnet sich und es treten zwei dunkle Gestalten herein. Einer gleicht dem anderen.
Die Haare hängen kraftlos, aber gepflegt von ihrem Kopf. Die braunen Augen verschmelzen beinahe mit den Pupillen und in ihnen liegt die Wachsamkeit eines Falken und die Gefahr eines lauernden Krokodils.
Ihre Kleidung besteht aus einem weißen Leinenhemd mit dunkler Lederweste, brauner Leinenhose und Lederstiefeln. Sie lächeln und schauen sich interessiert um.
Würden die schwarzen Schatten hinter ihrem Rücken verschwinden, die sich bei genauerem Hinsehen als angelegte fledermausartige, feingliedrige Flügel entpuppen, sähen sie beinahe unschuldig aus.

"Wir haben gehört-", beginnt der eine und macht eine ausladende Bewegung.
"-Dass unsere Art hier eine Plage ist", beendet der andere.
"Vielleicht können wir helfen."
"Vielleicht können wir handeln."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: K a t e am 28. April 2013, 21:37:22
"Bücher lesen? Etwas langweiliges?" Ein Mann, der schon seid langem in einer dunklen Ecke zu sitzen scheint, sieht von einem dicken, ledergebundenen Buch auf und Wim an. "Bücher sind etwas Wunderbares. In ihnen ist das Wissen ganzer Generationen gespeichert. Sie lehren uns." Schlägt das Buch zu und setzt sich aufrechter hin. "Da es hier inzwischen zu laut zum Lesen geworden ist..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sturmloewin am 28. April 2013, 21:38:45
Nick nickt. Schüttelt den Kopf. Nickt. "Ja, also Bücher sind schon toll. Aber ich find meine Schulbücher sehr viel langweiliger als Romane!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 28. April 2013, 21:42:39
Amokes grün leuchtende Augen richten sich auf die beiden dunklen Gestalten und fixieren sie.
Ihrer dunklen Stimme ergänzt sich eine zweite flüsternde:
"Wer seid ihr denn? Eure Art? Ihr wollt doch nicht etwa den Menschen das Geld aus der Tasche ziehen, damit ihr auf Dämonenjagt gehen könnt, oder?"
Sie beginnt heimtückisch zu grinsen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Zurvan am 28. April 2013, 22:06:20
Die beiden schauen Amoke an und in ihr Lächeln schleicht sich etwas bösartiges.
Sie deuten aufeinander.

"Das ist Somiel", sagen sie im Chor und deuten auf sich selbst. "Und ich bin Leimos."
"Wir sind Dämonen."
"Wir sind Händler."
"Wir töten nicht."
"Zu schmutzig."
"Zu barbarisch."
Sie treten auf Amoke zu.
"Menschen?"
Der Eine schüttelt den Kopf. "So schwach."
Der Andere legt den Handrücken auf die Stirn, wie ein sterbender Schwan. "So zerbrechlich."
Ein unterdrücktes leises Kichern hallt durch den Raum. "So sterblich."
Sie beruhigen sich nach einem Moment wieder und ihr unschuldiges Lächeln wird zu einem Grinsen, welches ihre spitzen Reißzähne deutlich zur Geltung bring.
"Wir handeln nicht mit Menschen."
"Sie können sich unsere Dienste nicht leisten."
"Sie haben nichts, was wir wollen."
"Sie haben nichts, was wir nicht wissen."
Sie umkreisen Amoke und jeweils einer legt eine Hand auf ihre Schulter.
"Wir dagegen haben alles-"
"-Was ein Herz sich wünschen kann."
Ihre Stimmen senken sich bis es zu einem süßen Flüstern wird und die Worte schneiden wie Klingen durch die Luft.
"Wissen."
"Rausch."
"Leben."
"Und Tod."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 28. April 2013, 22:31:06
Während Somiel und Leimos auf Amoke zutreten, bleibt ihr Blick weiterhin starr auf die Türe gerichtet.
Nachdem sie die Hände auf ihre Schultern gelegt haben, wird Amokes Grinsen breiter.

"Wer ist es dann, dem ihr helfen wollt? Welche Dienste habt ihr anzubieten?"
Sie ballt die Hände zu Fäuste und ihre Blutgefäße beginnen sich deutlich von der Haut abzuzeichnen, deren Farbe einem dunklen grau weicht.
"Ich muss zugeben, ihr beide gefallt mir.", sagt sie, noch immer stur geradeaus blickend.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 29. April 2013, 18:25:12
Etwas fasziniert von dem, was sich gerade zwischen den Dämonen abzuspielen scheint, blickt Wim das Trio an und antwortet abwesend Nick und dem Mann mit dem Buch.
Schon, schon, aber wenn man schon wochenlang in einem Ausguck fest sitzt, Mutterseelenallein auf einer Insel, von der sowieso kaum jemand weiß und nur Bücher und seine eigenen Fähigkeiten hat...Dann werden sie irgendwann langweilig.
Er nimmt einen Schluck Bier.
Ich wäre gerne mal auf einem Abenteuer. Ich würde gerne den guten Magiern beitreten und Menschen helfen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 29. April 2013, 18:29:26
Zitat von: Lovagh am 15. April 2013, 22:52:13
Amokes Blick wird ernst und ihre Augen beginnen grün zu funkeln. "Das hört sich ja nach einer Zweckgemeinschaft zugunsten der Dämonen an. Ich will ja meine Art nicht schmähen, aber habt ihr Engel nicht versucht, euch aus der Unterdrückung zu befreien?"
Kians Blick wird traurig. Er seufzt und hebt den Blick zur Decke um niemanden ansehen zu müssen, während er erzählt. "Diese Frage hat mir schon so lange niemand mehr gestellt. Die Engel wissen es alle und die Dämonen interessieren sich normalerweise nicht dafür. Alles hängt damit zusammen, dass Engel und Dämonen nicht etwa zwei unterschiedliche Arten sind, sondern nur verschiedene Erscheinungsformen einer Einzigen.
Jeder Engel hat, wie auch jeder Dämonen, einen Engel und einen Dämon als Eltern. Als was ein Kind geboren wird ist reiner Zufall. Das Kräfteverhältnis war deshalb immer ausgeglichen. Oder, zumindest wäre es das, wenn es da nicht eine Besonderheit gäbe." Kian blickt weiterhin zur Decke und hofft, dass niemand die Schuld auf seinem Gesicht sieht. "Manchmal werden unter den Engeln, und nur unter den Engeln, ungeheuer mächtige Kinder geboren. Diese Macht hat ihren Preis, einen sehr hohen Preis, der aber eigentlich alles nur noch schlimmer macht. Aber dennoch ist ihre Macht so groß, dass ein Einziger genügt, um das Kräfteverhältnis aus dem Gleichgewicht zu bringen. Aber ich schweife ab.
Die Sache ist die, dass wir Engel in einer Gesellschaft leben, in der vor allem Macht zählt. Wir müssen so leben, aber die Dämonen müssen es nicht. Dennoch haben sie lange Zeit mit uns zusammen so gelebt, bis es zu Ereignissen kam, die dazu führten, dass die Dämonen sich von den Engeln abgespalten haben. Von da an haben beide Gruppen für sich gelebt und den Kontakt auf ein Minimum beschränkt. Aber Aufgrund der Notwendigkeit von Kindern war das ein sehr großes Minimum.
Aber wegen der... Menschen würden wohl sagen zivilisierteren Lebensweise der Dämonen, wurden die Engel bald die mächtigere der beiden Seiten. Dazu kam noch das Ungleichgewicht durch die Mutationen. Kurz, die Dämonen bekamen Angst und versuchten irgendwie die Gefahr die von uns ausging einzudämmen. Und wir haben es zugelassen, weil wir tatsächlich eine Gefahr für sie waren. 
Du willst wissen, warum wir uns nicht wehren? Weil sie unsere Eltern, unsere Brüder und Schwestern und unsere Kinder sind. Und weil wir wenigstens ihnen den Frieden schenken wollen, den wir nicht haben können."
Kian schließt die Augen und will nicht sehen, wie die anderen auf seine Erklärung reagieren.

Zitat von: Regentänzerin am 28. April 2013, 16:38:43
Nick lächelt zurück. Dann verzieht er das Gesicht. "Ich wollte gar nicht herkommen. Aber meine Autorin hat mich einfach reingeschubst!
Kian schnaubt. "Das kenne ich." Er starrt finster zur Tür. "Sie sagte: 'Las mal sehen, wie du so bist.' und hat mich einfach reingeschubst."

Zitat von: Aylis am 28. April 2013, 19:27:42
"Du empfindest Bücher lesen tatsächlich als etwas Positives? Ich find das Zeug total langweilig.
Kian hebt eine Augenbraue. "Bücher habe viele positive Seiten. Sie kommen zum Beispiel nicht auf die Idee dich zu foltern. Nun... bis auf dieses Eine."

Neugierig betrachtet Kian die beiden Neuankömmlinge. Während er Nick nach dem kurzen Kommentar zu seiner Aussage völlig ignoriert, ist er von diesen beiden fasziniert. Besonders von den Flügeln, die sich deutlich von seinen eigenen unterscheiden.
Auch Amokes scheinbar widersprüchliche Reaktionen wecken sein Interesse.


Zitat von: Zurvan am 28. April 2013, 22:06:20
"Und Tod."
Kian legt fragen den Kopf zur Seite, während sich in seinem Inneren eine ganz bestimme Art von Macht regt. Das Glühen seiner Augen beginnt durch die Illusion zu dringen.
"Und was ist der Preis?"
(Anm. d. Autorin: Angeber.)
Kian wirft einen desinteressierten Blick in Richtung der Stimme. "Und wenn?"

Zitat von: Lovagh am 28. April 2013, 22:31:06
"Ich muss zugeben, ihr beide gefallt mir.", sagt sie, noch immer stur geradeaus blickend.
"Dem kann ich nur zustimmen." Er lächelt während sich auf seinen Handrücken dunkele verschlungene Linien bilden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sturmloewin am 29. April 2013, 19:20:40
Nick zieht sich in die Ecke zurück. "Okay, langsam wird es gruselig." Er wendet sich zur Autorin. "Holst du mich raus, bitte?" (Regentänzerin: "Nein.") "Aber-" (Regentänzerin: "Nein.") "Aber, wenn - " (Regentänzerin: "Meine Güte, Nick, jetzt reiß dich mal zusammen! Das sind auch nur Romanfiguren! Miriam hätte bestimmt nicht so eine Angst!")
Nick kaut auf seiner Unterlippe herum. Atmet tief durch. Wendet sich schließlich an Somiel und Leimos.
"Äh...Hallo. Ziemlich...viele Dämonen hier. Wie..." Er räuspert sich. "Wie...geht's euch so?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Zurvan am 30. April 2013, 10:24:13
Zitat von: Lovagh am 28. April 2013, 22:31:06
"Wer ist es dann, dem ihr helfen wollt? Welche Dienste habt ihr anzubieten
"Wir helfen dem, der würdig ist."
"Wir helfen der, die es sich leisten kann."
"Wir helfen, wenn man unser Interesse weckt."
Der Linke ballt die Faust und als er sie öffnet hat er ein klitzekleines Fläschchen in der Hand. Es ist auffällig geschmückt und seltsame Zeichen ziehen sich durch das dicke Kristallglas.
Er stellt es vorsichtig vor Amoke auf den Tisch und beide beugen sich dicht an ihr Ohr, wo sie beginnen zu flüstern.

"Das Drüsengift des Leviathans."
"Ein Tropfen genügt-"
"-und die Fische der Meere sterben."
"Ein Tropfen genügt-"
"-Und der Wald vergeht."
"Ein Tropfen genügt-"
"-und Fels schreit auf."
Zitat"Ich muss zugeben, ihr beide gefallt mir.", sagt sie, noch immer stur geradeaus blickend.
Sie heben sich ein Stück und kichern.
"Es ist schön, wenn wir gefallen", sagen sie gemeinsam.
"Das schafft Vertrauen."
"Das schafft Beziehung."

Zitat von: Amberle am 29. April 2013, 18:29:26
Kian schließt die Augen und will nicht sehen, wie die anderen auf seine Erklärung reagieren.
Ihr Gesicht verrät, dass jedes Amüsement von ihnen gewichen ist. Einer sammelt das Fläschchen wieder ein, damit es nicht unbeobachtet bleibt. In ihren Gesichtern regt sich der Zorn. Drohend spreizen sie die Flügel ein wenig. Das Licht, welches von hinten hindurchscheint, lässt die Äderchen erkennen und hüllt sie in rötlichen Schatten.
"Lüge!"
"Unwahrheit!"
"Dämonen fürchten die Engel nicht."
"Dämonen fürchten ihren Herren nicht."
"Engel sind träge."
"Engel sind feige."
"Sie haben Angst vor uns."
"Wir sind in ihren Augen Barbaren."
"Wir sind in ihren Augen Kannibalen."
"Wir erobern uns-"
"-das Himmelsreich zurück."
"Wir zeigen ihnen-"
"-die Schönheit des Leids."
"Wir zwingen sie-"
"-die Heuchelei zu sehen."
"Wir zwingen ihrem Herren den Schmerz auf,-"
"-dem er unserem Herren zugefügt hat."
Dann kehrt ein schiefes Lächeln zurück und sie klappen ihre Flügel wieder ordentlich auf den Rücken.
"Du solltest es aufschreiben."
"Eine Geschichte erfinden."
"Du bist ein kreativer Kopf."
"Ein Geschichtenerzähler."
ZitatKian legt fragen den Kopf zur Seite, während sich in seinem Inneren eine ganz bestimme Art von Macht regt. Das Glühen seiner Augen beginnt durch die Illusion zu dringen.
"Und was ist der Preis?"
(Anm. d. Autorin: Angeber.)
Kian wirft einen desinteressierten Blick in Richtung der Stimme. "Und wenn?"
Ein raubtierhaftes Blitzen in ihren Augen verrät, dass sie in ihrem Element zurück sind. Einer tritt einige Schritte auf Kian zu, während der andere bei Amoke bleibt.
"Wer ist es, dessen Tod du wünschst?"
"Wer ist es, dessen Verderben ersehnt wird?"
"Was ist es, was du uns bieten kannst?"
"Der Preis ist variabel."
"Je nachdem, wer sterben soll."
"Je nachdem, ob er vermisst wird."
"Je nachdem, wie er sterben soll."
"Je nachdem, wie wir ihn erreichen können."
Zitat von: Regentänzerin am 29. April 2013, 19:20:40
[/i]Nick kaut auf seiner Unterlippe herum. Atmet tief durch. Wendet sich schließlich an Somiel und Leimos.[/i] "Äh...Hallo. Ziemlich...viele Dämonen hier. Wie..." Er räuspert sich. "Wie...geht's euch so?
Sie blinzeln Nick skeptisch an und verziehen das Gesicht.
"Wir sind gern unter unserer Art."
"Uns geht es gut."
Sie schauen einander an, zucken mit den Schultern und heben die Hände.
"Menschen..."
(Anm.d.Autorin: Elende Rassisten und Manipulatoren!)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: K a t e am 30. April 2013, 10:44:32
Der Mann legt sein Buch beiseite und dreht sich zu Nick herum. "Ich möchte dich nicht beunruhigen, aber ich bin auch ein Dämon. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich einer anderen Art als unsere Neuzugänger angehöre." Wirft einen fast bedauernden Blick auf das Buch und setzt sich dann seufzend aufrechter hin. "Ich scheine mir den falschen Ort zum Lesen ausgesucht zu haben..."

Zitat von: Amberle am 29. April 2013, 18:29:26
"Dem kann ich nur zustimmen." Er lächelt während sich auf seinen Handrücken dunkele verschlungene Linien bilden.

Nickt. "Dieser Raum ist voller faszinierender Geschöpfe. Und auch dem ein oder anderen Leckerbissen..." Sein Blick gleitet kurz über die menschlichen Anwesenden, bevor er sich räuspert. "Entschuldigt, über das Lesen verdränge ich immer meinen Hunger."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 30. April 2013, 21:36:19
Zitat von: K a t e am 30. April 2013, 10:44:32
"Dieser Raum ist voller faszinierender Geschöpfe. Und auch dem ein oder anderen Leckerbissen..."

Macht ihm bloß nicht noch mehr Angst. Neugierig mustert er die Dämonen in diesem Raum. Ich wundere mich, ob meine Kräfte auch auf euch wirken würden. Aber ich will es nicht ausprobieren. Mit Wesen, deren Macht ich nicht einschätzen kann, möchte ich mich nicht anlegen.

Zitat von: Zurvan am 30. April 2013, 10:24:13
"Wir helfen dem, der würdig ist."
"Wir helfen der, die es sich leisten kann."
"Wir helfen, wenn man unser Interesse weckt."

Ihr erinnert mich an einen Charakter aus einem Roman, murmelt er und beißt  dabei in einen Apfel, an einen, der Selbstgesrpäche geführt hat...Nun, ich kann mich nicht erinnern. Ich habe einmal auf der Erde gelebt, aber seit es sie nicht mehr gibt, habe ich meine Erinnerungen an dieses Leben verloren...

Er wirkt ein wenig nachdenklich.

Was soll's!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 30. April 2013, 22:50:15
Nach Kians Erzählung blickt Amoke ihn ungläubig an.

Als einer der Dämonen Amoke das Fläschchen hinstellen huscht ihr Blick zu diesem hinunter.

"Das Gift eines Leviathans?" In Amokes Gesicht beginnen sich Interesse und Gier zu spiegeln.

Zitat"Das schafft Vertrauen."
Ihr Gesichtsausdruck nimmt harte Züge an und ihr Blick verfinstert sich.
"Glaubt ihr denn, Vertrauen sei etwas, das es zwischen Unseresgleichen gibt?"

Sie wollte gerade gierig nach dem Fläschchen greifen, als der eine es wieder einpackt.
Als die beiden über Engel herziehen, wirkt Amoke plötzlich amüsiert und ihre Haut wird wieder nomal. Als die beiden enden, schaut Amoke neugierig zu Kian, um zu sehen, wie er reagieren würde.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 02. Mai 2013, 15:56:52
Überrascht von den Ausbruch der beiden Dämonen legt Kian den Kopf schief.
"Ihr macht da einen Übertragungsfehler. Ich weiß nicht wie das Verhältnis zwischen den Engeln und den Dämonen eurer Welt ist. Ich kann nur über meine Eigene berichten. Allerdings sehen die meisten Dämonen meiner Welt es genauso. Und sie irren sich." Er grinst die beiden an und scheint dabei zu überlegen, wie er es ihnen am effizientesten beweisen könnte.

(Anm. d. Autorin: Kian, es reicht. Ich kann dich nicht länger unkontrolliert lassen. Du legst hier sonst noch alles in Schutt und Asche.)
Kian erstarrt, als sich vor ihm ein schmaler Reif materialisiert und sich um seinen Hals legt. Das Leuchten seiner Augen verschwindet, die dunkel Linien, die mittlerweile seine Arme hinaufwandern bleiben.
,,Nimm mir das sofort wieder ab."
(Anm. d. Autorin: Du weißt, dass ich das nicht tun kann oder werde. Aber ich werde später vielleicht noch jemanden vorbeischicken, der ihn dir abnimmt. Sofern du dich bis dahin beruhigt hast.
Sie wendet sich an die restlichen Anwesenden Das wird zwar seine Verwandlung nicht aufhalten und auch sein Temperament nicht eindämmen könne, aber der Reif schränkt seine Macht hoffentlich weit genug ein, damit er hier nicht alles zerstört.)
Kian starrt wütend auf die Stelle, von wo seine Autorin eben noch gesprochen hat. Er legt eine Hand an den Reif, der letztendlich nicht mehr als ein magisches Halsband ist und seufzt.
,,Wunderbar. Ich werde davon zwar nicht gleich umkippen, aber angenehm wird das nicht."


Zitat von: Zurvan am 30. April 2013, 10:24:13
Dann kehrt ein schiefes Lächeln zurück und sie klappen ihre Flügel wieder ordentlich auf den Rücken.
"Du solltest es aufschreiben."
"Eine Geschichte erfinden."
"Du bist ein kreativer Kopf."
"Ein Geschichtenerzähler
"Geschichten die erzählen könnte habe ich genug. Aber was bringt es, wenn niemand zuhören will?"

Zitat"Wer ist es, dessen Tod du wünschst?"
...
"Der Preis ist variabel."
"Je nachdem, wer sterben soll."
Kian beginnt zu lachen. "Ihr habt wohl noch nie darüber nachgedacht. Darüber, dass jemand sich den eigenen Tod wünschen könnte. Keine Sorge, zumindest für den Moment will ich es nicht, aber ich bin neugierig. Was für einen Preis zahlt man in so einem Fall?"

Bei Nicks leichter Panikattacke lächelt er nur. "Und dabei haben wir noch gar nicht richtig angefangen."

Zitat von: K a t e am 30. April 2013, 10:44:32
Nickt. "Dieser Raum ist voller faszinierender Geschöpfe. Und auch dem ein oder anderen Leckerbissen..."
"Also ich kann mir besseres vorstellen. Besonders weil die hier anwesenden so gerne von ihren Autoren gequält werden. Diese ganze festgesetzten Emotionen..." Kian schüttelt sich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 02. Mai 2013, 22:01:30
Ein Mann betritt den Raum, sein Alter vom Aussehen her schwer zu schätzen. Strubbeliges, kurzes dunkles Haar mit einzelnen grauen Strähnen darin, Dreitagebart, schmale Gestalt, schon einige Furchen im Gesicht, die aussehen, als würden sie sich vertiefen, wenn er lacht. Das ganze Gesicht sieht eher aus, als hätte er genau das schon lange nicht getan. Er trägt einen etwas altmodischen Tweedanzug, unter dem Arm eine Aktentasche und eine Rolle Papiere, die er genervt auf einen Tisch knallt, an den er sich dann setzt.
"Verdammter, elender, blöder Mist", murmelt er mit Hingabe und stiert die Papiere an. Dann: "Hat hier mal irgendwer einen Whiskey?" und dann, sehr leise: "Nichts wissen die. Gar nichts."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 02. Mai 2013, 22:17:22
Awinita hat während des dämonischen Kräftemessens die ganze Zeit geschwiegen und so unauffällig in ihrer Ecke gesessen, wie das mit ihrer nicht eben unauffälligen Gestalt möglich ist.
Nun erhebt sie sich wieder, streicht sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, was sich durch ihr fast bodenlanges Haar als etwas schwieriger gestaltet und tritt zu Wim und Nick hinüber.
Wenn ihr solche Bücherwürmer seid, seid ihr in euren Bücher sicher auch irgendwo auf Lieder gestoßen! In ihren dunklen, traurigen Augen leuchtet etwas Hoffnungsvolles auf.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 02. Mai 2013, 23:03:00
Wim betrachtet den Neuankömmling neugierig und wundert sich über die neuartige Erscheinung des Mannes.
Guten Tag! sagt er fröhlich und wirft den Rest seines Apfels in den nächsten Mülleimer. Was führt Sie hierher?

Zitat von: Rhiannon am 02. Mai 2013, 22:17:22
Wenn ihr solche Bücherwürmer seid, seid ihr in euren Bücher sicher auch irgendwo auf Lieder gestoßen! In ihren dunklen, traurigen Augen leuchtet etwas Hoffnungsvolles auf.

Irgendwie mitleidig und neugierig zugleich sieht Wim Awinita an und mustert ihren Ausdruck bedächtig.

Allerdings, ja. Die Elfen weben ihre Magie gerne mit Gesang, das ist wie eine Art Selbsttrance. Doch ich weiß weder, wie man sie anwendet, noch bin ich fähig dazu.
Er räuspert sich.
Meine heisere Stimme bleibt immer so. Ich spreche niemals normal und weiß nicht einmal wieso. Ich würde gerne mal wieder Musik hören, die nichts mit Trance oder Magie zu tun hat, aber so etwas gibt es hier nicht. Die Elfen sind so ernst...Ich hätte mir sie nicht einmal mit aller Fantasie so vorgestellt.
Er ordert ein weiteres Bier.
Wieso fragt Ihr?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 03. Mai 2013, 14:26:06
Der Neue mustert Wim und grinst schief.
"Frust", mault er. "Wenn ich denen nicht bis zum Jahresende Ergebnisse liefere, drehen die mir den Geldhahn ab. Blöde Regierungsaffen... alles Theoretiker. Von denen hat wahrscheinlich noch nie einer einen Strand gesehen... geschweige denn einen Wal. Oder..." Er schweigt und schaut auf seine Papiere.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 03. Mai 2013, 14:43:48
Zitat von: Aylis am 02. Mai 2013, 23:03:00
Wieso fragt Ihr?

Awinita seufzt, ihre Augen richten sich blicklos in die Ferne:
"Ich bin Bardin, ich sammle Lieder!" Ein schmales, trauriges Lächeln huscht über ihr Gesicht: "Die Musik war bisher die Einzige, die mich nie verraten hat und von der ich keinen Schmerz befürchten musste..."
Sie reißt sich mit sichtbarer Anstrengung wieder zusammen: "Lassen wir das, ich bin einfach an allen Liedern interessiert!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 04. Mai 2013, 16:12:58
Zitat von: Aryana am 03. Mai 2013, 14:26:06
Der Neue mustert Wim und grinst schief.
"Frust", mault er. "Wenn ich denen nicht bis zum Jahresende Ergebnisse liefere, drehen die mir den Geldhahn ab. Blöde Regierungsaffen...

"Regierungsaffen? Ergebnisse? Ich komme nicht so ganz mit. Was wollen denn diese Affen von Euch?"
Ratlos kratzt Wim sich an der Nase, leht sich zurück und streicht sich die Locken aus der Stirn.
"Meine Welt wird von einem König regiert, das wollen ihm die Magier streitig machen...Also zumindest die bösen...

Zitat von: Rhiannon am 03. Mai 2013, 14:43:48

Awinita seufzt, ihre Augen richten sich blicklos in die Ferne:
"Ich bin Bardin, ich sammle Lieder!" Ein schmales, trauriges Lächeln huscht über ihr Gesicht: "Die Musik war bisher die Einzige, die mich nie verraten hat und von der ich keinen Schmerz befürchten musste..."
Sie reißt sich mit sichtbarer Anstrengung wieder zusammen: "Lassen wir das, ich bin einfach an allen Liedern interessiert!"

Etwas nachdenklich kratzt sich Wim den Bart unterm Kinn und sieht Awinita an.
"Also, es geht mich ja nichts an, aber ich würde sagen, Ihr seid sehr traurig. Wenn Ihr darüber reden möchtet, ich bin ein besserer Zuhörer als Redner."
Er weist auf den Platz neben sich und lächelt.


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Ary am 05. Mai 2013, 20:11:21
Der strubbelige Typ schaut Wim an. "Forschungsergebnisse. Und die kann ich mir ohne Geld einfach nicht aus den Rippen schneiden. Ich brauche ein Schiff, ich brauche eine Taucherausrüstung und ich brauche Zugang zu dieser Forschungsbasis. Aber nein, alles top secret, die lassen einen da nicht so ohne weiteres rein." Er seufzt. "Sorry. Ich bin unhöflich. Ich bin Nate.... ähm... Nathaniel Collins. Aber sagen Sie ruhig Nate zu mir, machen alle."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sturmloewin am 07. Mai 2013, 10:15:16
ZitatSie reißt sich mit sichtbarer Anstrengung wieder zusammen: "Lassen wir das, ich bin einfach an allen Liedern interessiert!"

"Das klingt nicht schlecht. Aber alles was ich dir anbieten kann ist mein kleiner Bruder, wenn der wieder durchs ganze Haus brüllt und das tatsächlich für Singen hält. Aber du kannst ich gerne haben, wenn du willst!" Er lacht untypisch frech.

ZitatForschungsergebnisse. Und die kann ich mir ohne Geld einfach nicht aus den Rippen schneiden. Ich brauche ein Schiff, ich brauche eine Taucherausrüstung und ich brauche Zugang zu dieser Forschungsbasis. Aber nein, alles top secret, die lassen einen da nicht so ohne weiteres rein." Er seufzt. "Sorry. Ich bin unhöflich. Ich bin Nate.... ähm... Nathaniel Collins. Aber sagen Sie ruhig Nate zu mir, machen alle."

"Hallo...Nate. Also" Er räuspert sich. "Also mit Geld oder einer Taucherausrüstung kann ich nicht dienen. Aber ich kenn da eine, die kann sich überall reinmogeln. Wenn du willst, kann ich sie mal fragen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 08. Mai 2013, 10:19:19
Erschrocken zuckt Nirahil zusammen und hebt den Kopf, der ihm beim Einschlafen auf den Tisch gesunken ist. "Oh Gott", murmelt er leise und reibt sich die Augen, "das kann doch nicht wahr sein." Er schnieft einmal kräftig, greift nach seinem Humpen und verschüttet die Hälfte, als er zittrig daraus trinkt. "Diese Magie macht mich noch fertig", brummt er und wischt sich nachlässig das verschüttete Bier von der Kleidung, was die Flecken nur noch schlimmer macht. Schließlich gibt seufzend er auf, lehnt sich zurück und blickt schweigend in die Runde, wobei er den Neuankömmlingen besonders viel Aufmerksamkeit schenkt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Zurvan am 09. Mai 2013, 11:09:32
Zitat von: Lovagh am 30. April 2013, 22:50:15
"Glaubt ihr denn, Vertrauen sei etwas, das es zwischen Unseresgleichen gibt?"
"Gäbe es kein Vertrauen."
"So wäre es doch sinnlos-"
"-Euch das Gift anzubieten."
"Woher sollt ihr wissen-"
"-dass es jenes Gift ist?"
"Woher sollt Ihr wissen-"
"-dass wir Euch nicht anlügen?"
"Ihr müsst uns vertrauen."
"Sonst ist das Gift wertlos."

Zitat von: Amberle am 02. Mai 2013, 15:56:52
Überrascht von den Ausbruch der beiden Dämonen legt Kian den Kopf schief.
"Ihr macht da einen Übertragungsfehler. Ich weiß nicht wie das Verhältnis zwischen den Engeln und den Dämonen eurer Welt ist. Ich kann nur über meine Eigene berichten. Allerdings sehen die meisten Dämonen meiner Welt es genauso. Und sie irren sich." Er grinst die beiden an und scheint dabei zu überlegen, wie er es ihnen am effizientesten beweisen könnte.
"Wir jedoch nicht."
"300 Zyklen sind seit unserem Fall vergangen."
"Alle 30 Zyklen beginnen die Mächtigen einen Großangriff."
"Wir haben viele der Engelsstädte zerstört."
"Wir haben Mütter und Väter getötet."
"Und ihre Kinder."
"Sie sind uns zahlenmäßig weit überlegen."
"Doch sie kämpfen nicht."
"Ein Fehler-"
"-deren Schuld wir eintreiben."

ZitatKian beginnt zu lachen. "Ihr habt wohl noch nie darüber nachgedacht. Darüber, dass jemand sich den eigenen Tod wünschen könnte. Keine Sorge, zumindest für den Moment will ich es nicht, aber ich bin neugierig. Was für einen Preis zahlt man in so einem Fall?"
Der Dämon, welcher sich von Amoke losgelöst hat, setzt sich schwunghaft neben Kian, legt den Knöchel auf das Knie des anderen Beines und lehnt sich vor. Er wiegt nachdenklich den Kopf hin und her, bevor er seinen Gegenüber am Kinn packt und abschätzig mustert, wobei sein Blick auf dem Halsband länger ruht als irgendwo sonst.
"Es gibt nicht viele, die ihren eigenen Tod wünschen. Doch mit entsprechender Bezahlung, können wir uns darum kümmern. Doch bevor wir über die Bezahlung sprechen können, brauchen wir Informationen."
Der Zwilling spricht ungewöhnlich lange und sein Bruder, der mit dem Fläschchen bei Amoke herumspielt beobachtet das Gespräch.
"Ihr könnt euch nicht töten, nicht wahr? Was ist es, dass euch abhält?"
Er lässt seinen Gegenüber wieder los.

Ihr Gesicht bleibt auf dem Neuankömmling haften und sie verziehen das Gesicht.
"Nathaniel."
"Der Name eines Engels."
"Getragen von einem Menschen."
"Geschmacklos."
Sie lassen Nate ungeniert spüren, dass sie, allein durch seinen Namen und seiner Art, nur wenig Interesse an ihm haben.

Als sie dann auch noch das "Oh Gott!" von Nirahil hören, zucken sie zusammen und verdrehen die Augen.
Der Zwilling neben Kian legt seine Wange auf seine Faust und rümpft die Nase.

"Nirgendwo ist man sicher-"
"-vor religiösem Faschismus."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 12. Mai 2013, 23:05:27
Argwöhnisch mustert Amoke die Neuankömmlinge, dann wendet sie sich denjenigen der Zwillinge zu, der noch bei ihr ist.
Sie leckt sich über die Lippen und sieht ihm tief in die Augen.
"Was würde mich das Gift denn kosten?", fragt sie schmeichelhaft.

Als ihr Gegenüber über Nirahils "Oh Gott" zusammenzuckt, lacht Amoke auf. Dann wendet sie sich Nirahil zu
"Hat euch euer Trick vorhin etwa so erschöpft?"

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 13. Mai 2013, 07:06:52
Nirahil mustert die Zwillinge einen Augenblick stutzig, ehe sein Blick verwirrt zu Amoke wandert. "Ich fürchte. Früher war das nicht so, früher konnte ich durch viele Welten springen, ohne müde zu werden. Aber die Jahre im Exil als einfacher Mann haben mich etwas geschwächt ..." Seine Finger spielen abwesend mit dem halbleeren Krug und sein Blick scheint plötzlich durch Amoke durch zu gehen. "Früher war ich mächtiger", flüstert er tonlos, beinahe reuevoll, ehe er heftig den Kopf schüttelt und der Dämonin ein trauriges Lächeln schenkt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 14. Mai 2013, 19:42:48
Zitat von: Zurvan am 09. Mai 2013, 11:09:32
"Ihr müsst uns vertrauen."
"Sonst ist das Gift wertlos."
"Aber es gibt einen Unterschied, ob man jemandem vertraut oder ihn Glauben schenkt. Ich kann Alexander glauben, ohne ihm zu vertrauen. Es ist gefährlich jemandem zu vertrauen. Man wird zu angreifbar."

ZitatWir jedoch nicht."
"Wir haben Mütter und Väter getötet."
"Und ihre Kinder."
"Sie sind uns zahlenmäßig weit überlegen."
"Doch sie kämpfen nicht."
"Auch wenn ich nicht viel von Kindsmord hallte, habt ich euch schon mal gefragt, warum sie nicht kämpfen?"

Bei der unerwarteten Berührung erstarrt Kian, bevor er sich daran erinnert, dass der Dämon vor ihm nicht Alexander ist. Vorsichtig entspannt er sich wieder und sieht den Dämon fragend an. Als er das Interesse an seinem Halsband bemerkt schließt sich seine rechte Hand um das Handgelenk der Linken. ,,Ich hasse dieses Ding. Nicht nur wegen dem was es bewirkt, sondern auch wegen dem, was es symbolisiert. Sie haben mich ja schließlich nicht nur auf physischer Ebene gefesselt. Und dabei wissen sie nicht einmal, was sie mir da angelegt haben. Alexander zumindest hat lange gebraucht, um es herauszufinden und er weiß immer noch nicht alles.
Aber ich vermute es ist ihnen so oder so egal. Ansonsten hatte sie kaum ihn gewählt."

Zitat"Es gibt nicht viele, die ihren eigenen Tod wünschen. Doch mit entsprechender Bezahlung, können wir uns darum kümmern. Doch bevor wir über die Bezahlung sprechen können, brauchen wir Informationen."
"Im Moment habe ich kein Bedürfnis nach dem Tod. Ich nehme an, irgendwann kann man sich an alles gewöhnen. Fragen dürft ihr mich aber dennoch was immer ihr wissen müsst. Denn wenn ich mir die Pläne meiner Autorin ansehe könnte dieser Wunsch schnell wiederkommen."

Zitat"Ihr könnt euch nicht töten, nicht wahr? Was ist es, dass euch abhält?"
"Ein Befehl der zweiten Stufe. Ich kann mich dem nicht wiedersetzen, egal wie sehr ich es will. Alexander will wohl sein kostbares Werkzeug nicht verlieren."
(Anm.d.Autorin: Kian! Alexander ist doch nicht der Anta! Und stell es bitte nicht so dar, als sei das alles seine Schuld!)
"Ach, ist es das etwa nicht?"
(Anm.d.Autorin: Nein, das ist es nicht. Und du weißt das auch.)
Kian wendet sich wieder dem Dämon zu. "Jedenfalls kann ich mich nicht selbst töten. Aber er hat nicht gesagt, dass ich niemand anderes dafür benutzen darf.

Zitat"Geschmacklos."
,,Der Name an sich ist gar nicht so schlimm. Auch nicht für einen Menschen, aber die Abkürzung..." Kian schüttelt sich.

Zitat von: Nirahil am 13. Mai 2013, 07:06:52
"Früher war ich mächtiger", flüstert er tonlos, beinahe reuevoll, ehe er heftig den Kopf schüttelt und der Dämonin ein trauriges Lächeln schenkt.
"Ein seltsamer Gedanke, dass ein Unsterblicher mit der Zeit an Macht verlieren könnte. Alle die ich kenne werden mit der Zeit immer stärker. Die einzigen, die die Zeit nicht für sich zu nutzen wissen sind die Menschen. Dachte ich zumindest."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 27. Mai 2013, 19:44:43
Die Tür öffnet sich und ein Man betritt den Raum. Kurze, etwas chaotische braune Haare, hellbraune Haut und blassgoldene Augen mit geschlitzten Pupillen. Sein Blick überfliegt schnell den ganzen Raum und seine Augen verengen sich ein Stück, als er bemerkt, dass es nur einen Ausgang gibt. Dann richten sich seine Augen direkt auf Kian.
Dieser ist beim Anblick des Neuankömmling erstarrt und hat die Flügel eng an den Körper gezogen. Sein leuchtend grünen Augen weiten sich erschrocken.   

"Alexander."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Zurvan am 27. Mai 2013, 20:18:31
Zitat von: Lovagh am 12. Mai 2013, 23:05:27
"Was würde mich das Gift denn kosten?", fragt sie schmeichelhaft.
"Ihr seid eine Giftdämonin. Wie wäre es mit einem kleinen Gefallen?"
Zitat von: Amberle am 14. Mai 2013, 19:42:48
"Aber es gibt einen Unterschied, ob man jemandem vertraut oder ihn Glauben schenkt. Ich kann Alexander glauben, ohne ihm zu vertrauen. Es ist gefährlich jemandem zu vertrauen. Man wird zu angreifbar."
"Nicht zwingend."
"Jemandem Glauben zu schenken-"
"-ist eine Form von Vertrauen."
"Schwächer."
"Kaum erwähnenswert."
"Wechselhaft."
Zitat"Auch wenn ich nicht viel von Kindsmord hallte, habt ich euch schon mal gefragt, warum sie nicht kämpfen?"
"Sie verabscheuen das Töten."
"Sie verabscheuen Waffen."
"Sie haben Angst davor Leben zu nehmen."
"Sie haben Angst Dinge zu tun-"
"-die sie nie zuvor getan haben."

Zitat,,Ich hasse dieses Ding. Nicht nur wegen dem was es bewirkt, sondern auch wegen dem, was es symbolisiert. Sie haben mich ja schließlich nicht nur auf physischer Ebene gefesselt. Und dabei wissen sie nicht einmal, was sie mir da angelegt haben. Alexander zumindest hat lange gebraucht, um es herauszufinden und er weiß immer noch nicht alles.
Aber ich vermute es ist ihnen so oder so egal. Ansonsten hatte sie kaum ihn gewählt."
"Eine Macht zu nutzen, die man nicht kennt, ist eine Torheit. Nebeneffekte folgen. Schmerzen. Möglicherweise der Tod? Nun..."
Er kichert, was ein wenig verrückt klingt. "... dann bräuchtet ihr uns zumindest nicht mehr zu bezahlen."

Zitat"Im Moment habe ich kein Bedürfnis nach dem Tod. Ich nehme an, irgendwann kann man sich an alles gewöhnen. Fragen dürft ihr mich aber dennoch was immer ihr wissen müsst. Denn wenn ich mir die Pläne meiner Autorin ansehe könnte dieser Wunsch schnell wiederkommen."
Der Zwilling legt verwirrt den Kopf schief. "Wieso fragt Ihr nach einem Preis, wenn ihr die Ware nicht wollt?"

Zitat"Ein Befehl der zweiten Stufe. Ich kann mich dem nicht wiedersetzen, egal wie sehr ich es will. Alexander will wohl sein kostbares Werkzeug nicht verlieren."
"Ihr zählt anders als wir. Ich sehe keine Siegel und für einen Gedanken ist es zu Materiell", überlegt der Zwilling. Sein Blick huscht kurz zu seinem Bruder, bevor er nickt. "Alchemie?"
Zitat(Anm.d.Autorin: Kian! Alexander ist doch nicht der Anta! Und stell es bitte nicht so dar, als sei das alles seine Schuld!)
"Ach, ist es das etwa nicht?"
(Anm.d.Autorin: Nein, das ist es nicht. Und du weißt das auch.)
Er hebt die Augenbrauen. "Wir sind froh, dass unsere Autorin so pflegeleicht ist."
Zitat
"Ein seltsamer Gedanke, dass ein Unsterblicher mit der Zeit an Macht verlieren könnte. Alle die ich kenne werden mit der Zeit immer stärker. Die einzigen, die die Zeit nicht für sich zu nutzen wissen sind die Menschen. Dachte ich zumindest."
"Es gibt immer ein Machtlimit. Spätestens der eigene Tod."

Zitat von: Amberle am 27. Mai 2013, 19:44:43
"Alexander."
"Ah. Der Nach-Autor-Nicht-Antagonist." Der Zwilling neben Kian lächelt Alexander kindlich an.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 28. Mai 2013, 18:41:20
Zitat von: Zurvan am 27. Mai 2013, 20:18:31
"Ah. Der Nach-Autor-Nicht-Antagonist." Der Zwilling neben Kian lächelt Alexander kindlich an.
Alexander sieht das seltsame Geschöpf mit den ledernen Flügeln irritiert an. "Wer und was bist du?"
Kian antwortet ihm. "Sein Name ist Leimos oder Somiel, ich bin mir nicht sicher." Er lächelt die beiden entschuldigend an. "Und er ist nur ein Weitere in diesem bunten Gemisch von Dämonen, das du grade um einen weiteren ergänzt hast."
Alexander quittiert Kians Erklärung mit einem kurzen Nicken und sieht sich noch einmal im Raum um. "Dämonen also. Und wie kommen die darauf ich sei der Antagonist?"

Zitat"Wechselhaft."
"Wechselhaft ist Vertrauen in den meisten Fällen ohnehin. Und sehr zerbrechlich." Der Blick den Kian Alexander zuwirft ist eine stumme Anklage.

Zitat"Sie haben Angst Dinge zu tun-"
"-die sie nie zuvor getan haben."
"Wer fürchtet sich nicht vor dem Unbekannten? Wir alle haben Angst vor dem, was wir nicht kennen. Das Einzige, was uns unterschiedet, ist die Frage, was uns unbekannt ist", sagt Kian.
"Die einzige Ausnahme sind Kinder." Alexander löst seinen Blick nicht von dem Engel, der seinem Blick ausweicht.

Zitat"Eine Macht zu nutzen, die man nicht kennt, ist eine Torheit. Nebeneffekte folgen. Schmerzen. Möglicherweise der Tod? Nun..."
"Nebeneffekte? Schmerzen? Davon habe ich so einige kenne gelernt. Und der Tod wäre nicht das schlimmste Endergebnis das ich mir vorstellen könnte. Aber letztendlich ist ihre Handlungsweise sogar verständlich. Sie benutzen etwas, das sie nicht verstehen um etwas zu bekämpfen, was sie noch viel weniger verstehen."
Alexanders Ausdruck wird grimmig. "Du müsstest weniger Leiden, wenn du nicht so ein Geheimnis daraus machen würdest."
"Und euch damit noch mehr Waffen gegen mich in die Hand geben? Danke, ich verzichte."

ZitatEr kichert, was ein wenig verrückt klingt. "... dann bräuchtet ihr uns zumindest nicht mehr zu bezahlen."
Kian lächelt, scheint sich aber nicht entscheiden zu können, ob es ironisch oder ernst gemeint ist. "Wie doch alles seine guten Seiten hat."

ZitatDer Zwilling legt verwirrt den Kopf schief. "Wieso fragt Ihr nach einem Preis, wenn ihr die Ware nicht wollt?"
"Akute Neugier", sagt Alexander. "Sie bringt ihn immer wieder in Schwierigkeiten."

Zitat"Ihr zählt anders als wir. Ich sehe keine Siegel und für einen Gedanken ist es zu Materiell", überlegt der Zwilling. Sein Blick huscht kurz zu seinem Bruder, bevor er nickt. "Alchemie?
"Soweit ich weiß hat Alchemie nur sehr indirekt etwas damit zu tun. Aber ich denke hier ist jemand der euch besser erklären kann, wie sie mich zum Eigentum eines anderen gemacht haben." Kians Blick geht kurz zu Alexander bevor er ihn auf den Boden richtet.
"Auch wenn mir der Begriff 'Eigentum' in diesem Zusammenhang missfällt hat Kian wahrscheinlich Recht und es beschreibt diese Situation am besten.
Tatsächlich handelt es sich um ein Siegel, das man direkt in seinen Verstand gebrannt hat. Das Gegenstück dazu befindet sich in meinem Eigenen. Alchemie ist nur soweit relevant, dass für die Erschaffung der Siegel ein Bannreif der zweiten Stufe notwendig ist, der aus meinem Blut gefertigt wurde." Während er erzählt ruhen Alexanders Augen auf Kian, der ihn immer noch nicht wieder ansieht. "Es heißt, dass es noch ein Siegel der dritten Stufe gibt, das direkt in die Seele gebrannt wird."

Zitat"Er hebt die Augenbrauen. "Wir sind froh, dass unsere Autorin so pflegeleicht ist."
"Wollen wir tauschen? Obwohl, vielleicht lieber doch nicht. Ich will gar nicht wissen, wie bestimmte Personen allein auf den Versuch reagieren würden."

Zitat"Es gibt immer ein Machtlimit. Spätestens der eigene Tod."
"Das hängt auch davon ab, wenn man fragt. Und abgesehen davon sind schwindende Kräfte etwas ganz anderes als Kräfte die ihr Maximum erreicht haben."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 03. Juni 2013, 17:02:13
Zitat von: Zurvan am 27. Mai 2013, 20:18:31
"Ihr seid eine Giftdämonin. Wie wäre es mit einem kleinen Gefallen?"
Amoke beugt sich zu dem Zwilling vor und fragt beinahe flüsternd: "Was für einen Gefallen ist euch das Gift wert? Für die meisten Gefallen bin ich gerne zu haben." Sie streicht sich übers Haar und fixiert dann den Zwilling.
Erst als Kian "Alexander" sagt, scheint Amoke den Neuankömmling zu bemerken und mustert diesen neugierig. "Noch ein Dämon... Bald haben wir die Menschen hier verdrängt." Sie beginnt hämisch zu grinsen. "Ihr seid es also, der diesen Engel hier wie ein Schoßhündchen hält?"

Plötzlich hustet Amoke und hält sich dabei die Hand vor dem Mund. Erschrocken starrt sie in ihre Hand und leckt sie sich gleich darauf ab. Dann wendet sie den Blick wieder dem Zwilling zu und tut, als wäre nichts gewesen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Zurvan am 03. Juni 2013, 17:53:34
Zitat von: Amberle am 28. Mai 2013, 18:41:20
Alexander sieht das seltsame Geschöpf mit den ledernen Flügeln irritiert an. "Wer und was bist du?"
Kian antwortet ihm. "Sein Name ist Leimos oder Somiel, ich bin mir nicht sicher." Er lächelt die beiden entschuldigend an. "Und er ist nur ein Weitere in diesem bunten Gemisch von Dämonen, das du grade um einen weiteren ergänzt hast."
Alexander quittiert Kians Erklärung mit einem kurzen Nicken und sieht sich noch einmal im Raum um. "Dämonen also. Und wie kommen die darauf ich sei der Antagonist?"
"Euer Haustier stritt sich mit Eurer Autorin wer der Antagonist sei", er tätschelt Kian. Darauf, dass er sie offensichtlich nicht auseinanderhalten kann gehen sie nicht weiter ein. "Kian ist wohl der Meinung, dass Ihr der Antagonist seid."
"Außerdem...", er steht auf und macht lächelnd einige Schritte auf Alexander zu und umkreist ihn einmal wie eine lauernde Hyäne. "...Sprechen wir dieselbe Sprache. Ihr müsst nicht über euren Hund kommunizieren."

Zitat"Wer fürchtet sich nicht vor dem Unbekannten? Wir alle haben Angst vor dem, was wir nicht kennen. Das Einzige, was uns unterschiedet, ist die Frage, was uns unbekannt ist", sagt Kian.
"Findest du nicht, dass die Engel uns dann gar nicht fürchten dürften? Einst waren wir Engel. Mit weißem Gefieder, auf der Haut so zart wie Regentropfen, im Winde biegsam, im Sturme stark. Wir lebten unter ihnen. Lernten sie zu verabscheuen. Zu stur um ihre Bahnen zu verlassen. Wie soll man da die Angst verlieren? Sie tragen eine Mitschuld daran, dass wir ihre Köpfe nur zu gerne spalten."

Zitat"Nebeneffekte? Schmerzen? Davon habe ich so einige kenne gelernt. Und der Tod wäre nicht das schlimmste Endergebnis das ich mir vorstellen könnte. Aber letztendlich ist ihre Handlungsweise sogar verständlich. Sie benutzen etwas, das sie nicht verstehen um etwas zu bekämpfen, was sie noch viel weniger verstehen."
Alexanders Ausdruck wird grimmig. "Du müsstest weniger Leiden, wenn du nicht so ein Geheimnis daraus machen würdest."
"Und euch damit noch mehr Waffen gegen mich in die Hand geben? Danke, ich verzichte."
"Eine Waffe um eine Waffe zu kontrollieren. Welch Ironie. Doch welche ist die schlimmere?"
Zitat
Tatsächlich handelt es sich um ein Siegel, das man direkt in seinen Verstand gebrannt hat. Das Gegenstück dazu befindet sich in meinem Eigenen. Alchemie ist nur soweit relevant, dass für die Erschaffung der Siegel ein Bannreif der zweiten Stufe notwendig ist, der aus meinem Blut gefertigt wurde." Während er erzählt ruhen Alexanders Augen auf Kian, der ihn immer noch nicht wieder ansieht. "Es heißt, dass es noch ein Siegel der dritten Stufe gibt, das direkt in die Seele gebrannt wird."
"Ein Siegel." Der Zwilling denkt sichtbar nach. "Es gibt nur wenige Siegel, die nicht aufgehoben werden können. Oder die ein Gegensiegel besitzen. Es ist wie Gift, welches man mit Gift bekämpft."
Der Zwilling neben Amoke kichert leise. Der andere wendet sich wieder Kian zu.
"Wir kennen eine Menge alter und weiser Fluchbrecher und - sprecher. Besteht Interesse?"

Zitat von: Lovagh am 03. Juni 2013, 17:02:13
Amoke beugt sich zu dem Zwilling vor und fragt beinahe flüsternd: "Was für einen Gefallen ist euch das Gift wert? Für die meisten Gefallen bin ich gerne zu haben." Sie streicht sich übers Haar und fixiert dann den Zwilling.
Er bildet eine Faust vor dem Mund und bläst kraftvoll hinein. Es bildet sich Nebel, der eine seltsam eckige Form annimmt. Er greift mit der anderen Hand in den Nebel und zieht drei Papiere heraus und legt sie vor Amoke auf den Tisch.
Es sind gedruckte Portraits. Zwei Engel, ein Dämon, daneben handschriftlich in seltsamen Kauderwelsch Notizen geschmiert.

"Wir wollen sie tot. Sie haben sich als Störfaktor herausgestellt", zischelt der Zwilling. "Glaubst du, du kannst das einrichten? Je schneller tot umso besser. Je grausamer tot umso besser. Tobe dich aus."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 04. Juni 2013, 18:49:24
Zitat von: Lovagh am 03. Juni 2013, 17:02:13
"Noch ein Dämon... Bald haben wir die Menschen hier verdrängt." Sie beginnt hämisch zu grinsen. "Ihr seid es also, der diesen Engel hier wie ein Schoßhündchen hält?"
"Schoßhündchen?" Alexander beginnt zu lachen. "Ihr seid nicht die Erste, die diesen Fehler macht, aber vermutlich eine der wenigen, die nicht dafür bezahlen müssen. Auch wenn es im Moment vielleicht nicht so wirken mag in Kian viel mehr ein sorgfältig abgerichteter Kampfhund. Obwohl er manchmal auch etwas von einem Krokodil hat."
"Wie richtet man denn ein Krokodil ab?" fragt Kian.
"Man tut es nicht," grinst Alexander. "Man hofft einfach, dass es einen nicht auffrisst. Zumindest wenn man klug ist, was ich offensichtlich nicht bin."

Zitat von: Zurvan am 03. Juni 2013, 17:53:34
"Euer Haustier stritt sich mit Eurer Autorin wer der Antagonist sei", er tätschelt Kian.
"Kian ist wohl der Meinung, dass Ihr der Antagonist seid."
Einen Moment lang sieht Alexander traurig aus. "Ich kann es ihm nicht verdenken. Ich bin nur erstaunt, dass Amberle das anders sieht."
Es betrachtet die Hand des Zwillings mit einem finsteren Blick. Doch statt dem, was ihm eigentlich auf der Zunge liegt sagt es nur: "Ich wäre vorsichtiger. Er beißt gelegentlich."


Zitat"Außerdem...", er steht auf und macht lächelnd einige Schritte auf Alexander zu und umkreist ihn einmal wie eine lauernde Hyäne. "...Sprechen wir dieselbe Sprache. Ihr müsst nicht über euren Hund kommunizieren."
"Das liegt am automatischen Autoren-Übersetzungs-Programm," mischt sich Kian ein. "Ich habe nichts damit zu tun."
"Kian spricht sowieso nur tote Sprachen."
"Sie haben den Vorteil, dass sie sich nicht mehr verändern. Nichts ist schlimmer für einen Hexer, als wenn sich die Zauber, die er benutzt auf Grund der Bedeutungsänderung der Worte anders verhalten als er angenommen hat."

Zitat"Findest du nicht, dass die Engel uns dann gar nicht fürchten dürften? Einst waren wir Engel. Mit weißem Gefieder, auf der Haut so zart wie Regentropfen, im Winde biegsam, im Sturme stark. Wir lebten unter ihnen. Lernten sie zu verabscheuen. Zu stur um ihre Bahnen zu verlassen. Wie soll man da die Angst verlieren? Sie tragen eine Mitschuld daran, dass wir ihre Köpfe nur zu gerne spalten."
"Natürlich fürchten sie euch. Ihr verkörpert dass, was sie am meiste fürchten: Die Veränderung." 


Zitat"Eine Waffe um eine Waffe zu kontrollieren. Welch Ironie. Doch welche ist die schlimmere?"
"Die, die hassen kann," sagt Alexander ruhig.


Zitat"Wir kennen eine Menge alter und weiser Fluchbrecher und - sprecher. Besteht Interesse?"
Traurig schüttelt Kian den Kopf. "So sehr ich das, wozu es mich zwingt auch hassen mag, ich möchte trotzdem nicht die Verantwortung für die Zerstörung tragen, die ich ohne es anrichten könnte."
"Du warst schon immer zu weich. Ich weiß nur nicht, wie du es geschafft hast so zu bleiben. Trotz allem."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 05. Juni 2013, 17:50:11
Zitat"Es ist wie Gift, welches man mit Gift bekämpft."
Der Zwilling neben Amoke kichert leise.
Amoke wirft dem ersten Zwilling einen schnellen Blick zu. Als der zweite kichert, grinst sie breit.

ZitatEs sind gedruckte Portraits. Zwei Engel, ein Dämon, daneben handschriftlich in seltsamen Kauderwelsch Notizen geschmiert.
"Wir wollen sie tot. Sie haben sich als Störfaktor herausgestellt", zischelt der Zwilling. "Glaubst du, du kannst das einrichten? Je schneller tot umso besser. Je grausamer tot umso besser. Tobe dich aus."
Ohne die Bilder anzusehen, fixiert sie, noch immer lächelnd, wieder ihr Gegenüber. Doch der Ausdruck ihrer Augen wirkt verändert, wirkt ernst. Ein leichtes Funkeln des grünen Lichts kehrt in ihnen zurück.
"Ihr haltet mich also für eine Kopfgeldjägerin? Da wir vorhin von Vertrauen gesprochen hatten... Nein, ich vertraue euch nicht. Wenn ihr eure Opfer tot sehen wollt, muss einer von euch mich mit dem Giftfläschchen begleiten."
Nach kurzem Zögern schwindet nun auch das Lächeln aus ihrem Gesicht und sie sieht sich die Portraits an. Gleich darauf erhellt sich ihre Mine.
"Das sind Engel? Ich hörte, ihr Fleisch sei zarter, als das der Elfen." Schnell blickt sie sich um, um zu sehen, ob jemand auf Ihre Worte reagiert.
Dann blickte sie wieder den Zwilling an. "Ich brauche natürlich Gewissheit, dass ihr mich nicht betrügt." Sie zwinkert ihm zu. "Gebt mir einen Tropfen des Leviathangifts, damit ich prüfen kann, ob es den Aufwand lohnt und allen voran, ob es wirklich ist, was ihr vorgebt."


Zitat"Schoßhündchen?" Alexander beginnt zu lachen. "Ihr seid nicht die Erste, die diesen Fehler macht, aber vermutlich eine der wenigen, die nicht dafür bezahlen müssen. Auch wenn es im Moment vielleicht nicht so wirken mag in Kian viel mehr ein sorgfältig abgerichteter Kampfhund. Obwohl er manchmal auch etwas von einem Krokodil hat."
"Bezahlen? Warum lasst ihr mich aus?" Sie wendet sich Kian zu. "Ich würde dich gerne in Aktion sehen", sagt Amoke mit hungrigem Blick und leckt sich über die Lippen.

Zitat"Natürlich fürchten sie euch. Ihr verkörpert dass, was sie am meiste fürchten: Die Veränderung."
"Veränderung ist gut. Ohne sie gäbe es mich nicht, wie ich heute bin. Wer die Veränderung fürchtet, wird im Elend gleichbleibender Ewigkeit verrotten."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Zurvan am 05. Juni 2013, 19:15:01
Zitat von: Amberle am 04. Juni 2013, 18:49:24
"Kian spricht sowieso nur tote Sprachen."
"Sie haben den Vorteil, dass sie sich nicht mehr verändern. Nichts ist schlimmer für einen Hexer, als wenn sich die Zauber, die er benutzt auf Grund der Bedeutungsänderung der Worte anders verhalten als er angenommen hat."
"Tote Sprachen?"
Plötzlich beginnen sie abwechselnd unverständliche Sätze herunterzurasseln. Nach ihrer Tonlage und Art des Sprechens jeweils ein Satz in einer Sprache. Nach dem Sechzehnten enden sie.
"Was dabei?"

ZitatTraurig schüttelt Kian den Kopf. "So sehr ich das, wozu es mich zwingt auch hassen mag, ich möchte trotzdem nicht die Verantwortung für die Zerstörung tragen, die ich ohne es anrichten könnte."
Der Zwilling verzieht Naserümpfend das Gesicht, bevor er sich abrupt von Kian und Alexander abwendet.
"Zeitverschwendung. Kein Handel, kein Interesse."
(Anm.d.Aut.: Eiskalt abserviert...)
Er schlendert zu Amoke und seinen Bruder. Seufzend lässt er sich neben Amoke nieder, sodass die Zwillinge sie nun flankieren.

Zitat von: Lovagh am 05. Juni 2013, 17:50:11
"Ihr haltet mich also für eine Kopfgeldjägerin? Da wir vorhin von Vertrauen gesprochen hatten... Nein, ich vertraue euch nicht. Wenn ihr eure Opfer tot sehen wollt, muss einer von euch mich mit dem Giftfläschchen begleiten."
"Damit es am Ende zerbricht?"
"Wir werden Euch nicht begleiten."
"Doch Ihr werdet nach jedem Tod ein Drittel des Fläschchens erhalten."
"Brechen wir den Handel-"
"-so habt ihr immerhin nicht die ganze Arbeit gemacht."
"Doch wir werden ihn nicht brechen."
"Wir brechen niemals einen Handel."
"Wir würden euch nicht darum bitten-"
"-wenn wir Euch nicht für klug-"
"-und stark genug hielten-"
"-es mit ihnen aufzunehmen."
Zitat"Das sind Engel? Ich hörte, ihr Fleisch sei zarter, als das der Elfen."
Sie nicken bedächtig.
"Mit einem leichten Zimtgeschmack."
Sie deuten auf das erste Portrait. Es zeigt einen jugendlich wirkenden Engel, mit einem unschuldigen Lächeln und aufmerksamen Blick. Seine strähnigen Halblangen Haare, fallen ihm ins Gesicht.
"Arsiel."
"Mächtiger Magier, kann Siegel lesen und benutzen. Selbst bei Fremdschulen."
"Bevorzugt Energie- und Feuermagie."
"Bevorzugte Waffe ist das Flammenschwert."
"Ein ruhiger Dämonentöter, der offenen Kämpfen aus dem Weg geht."
"Offensive und Defensive ausgeglichen."
Sie zeigen auf das zweite Bild. Es zeigt eine Frau mit lockigem langem Haar und einem großen Ohrring auf der rechten Seite. Sie sieht ernst aus, beinahe grimmig.
"Samkiel."
"Wind- und Wassermagierin."
"Giftige Gase sollten nicht verwendet werden."
"Sie bevorzugt den Hinterhalt."
"Eine sehr aktive und aggressive Kämpferin."
"Schwache Defensive, aber sehr geschickt mit Klingenwaffen."
Sie deuten auf das letzte Portrait. Der Dämon darauf grinst Amoke hämisch an und entblößt dabei eine Reihe gut entwickelter Reißzähne. Die Haare an den Seiten des Kopfes sind kahl rasiert und der Streifen Haare sind als lange, dünne Rastalocken nach hinten abgebunden. Er trägt einen gepflegten zweiteiligen Bart am Kinn. Sein Blick dagegen ist eher in die Ferne gerichtet.
"Uriel."
"Es schmerzt uns einem der unsrigen den Tod zu wünschen."
"Doch er hat uns verraten."
"Er hilft Engeln uns zu töten."
"Ein Giftmischer und Drogenkenner."
"Ein Erdmagier."
"Weiß, wann er verloren hat."
"Fluchtgefahr."
Zitat"Ich brauche natürlich Gewissheit, dass ihr mich nicht betrügt." Sie zwinkert ihm zu. "Gebt mir einen Tropfen des Leviathangifts, damit ich prüfen kann, ob es den Aufwand lohnt und allen voran, ob es wirklich ist, was ihr vorgebt."
"Das können wir nicht", sagt der erste Zwilling und schüttelt entschuldigend den Kopf.
"Ihr würdet das Gift nur in Euch aufnehmen."
"Ihr habt Eure Fähigkeiten verraten, erinnert Ihr euch?"
"Aber wir führen es Euch gerne vor."

Zitat"Veränderung ist gut. Ohne sie gäbe es mich nicht, wie ich heute bin. Wer die Veränderung fürchtet, wird im Elend gleichbleibender Ewigkeit verrotten."
"Sehen wir genauso."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 09. Juni 2013, 01:10:37
Zitat"Wir werden Euch nicht begleiten."
"Doch Ihr werdet nach jedem Tod ein Drittel des Fläschchens erhalten."
"Brechen wir den Handel-"
"-so habt ihr immerhin nicht die ganze Arbeit gemacht."
"Doch wir werden ihn nicht brechen."
"Und wenn ich das Fläschchen einfach an mich reiße?" Sie sieht abwechselnd die Zwillinge herausfordernd an. "Spaß beiseite. Wir machen es so."
Dann beginnt sie etwas zu nuscheln. Herauszuhören sind Dinge wie: "Autor", "mich gebannt" und "mit Gewalt".

Zitat"Mächtiger Magier, kann Siegel lesen und benutzen. Selbst bei Fremdschulen."
"Bevorzugt Energie- und Feuermagie."
"Magier? Feuer?" Sie rümpft die Nase. "Interessant", sagt sie zögerlich und reibt sich die Zähne zusammenbeißend über den Arm.

Zitat"Samkiel."
"Wind- und Wassermagierin."
"Giftige Gase sollten nicht verwendet werden."
"Sie bevorzugt den Hinterhalt."
"Eine sehr aktive und aggressive Kämpferin."
"Die gefällt mir schon eher. Was hat sie denn gegen giftige Gase?", fragt Amoke belustigt "Oder was habt ihr dagegen?"

Zitat"Uriel."
"Es schmerzt uns einem der unsrigen den Tod zu wünschen."
"Doch er hat uns verraten."
"Er hilft Engeln uns zu töten."
"Ein Giftmischer und Drogenkenner."
"Ein Erdmagier."
"Weiß, wann er verloren hat."
"Fluchtgefahr."
"Ein Giftmischer? Hm... Mit Erdmagiern hatte ich schon zu tun." Ein schadenfrohes Grinsen tritt in ihr Gesicht.
"Fluchtgefahr." Amoke bricht in Gelächter aus. "Noch kein Flüchtender ist mir je entwischt."

Zitat"Aber wir führen es Euch gerne vor."
"Dann werde ich mir zuerst Uriel vornehmen. Nun zeigt mir das Gift!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 09. Juni 2013, 21:05:51
Zitat von: Lovagh am 05. Juni 2013, 17:50:11
"Das sind Engel? Ich hörte, ihr Fleisch sei zarter, als das der Elfen." Schnell blickt sie sich um, um zu sehen, ob jemand auf Ihre Worte reagiert.
,,Über Fleisch kann ich euch nicht viel sagen, aber ihr Blut ist auf jeden Fall besser." Er sieht zu Kian, der auf seinen Sitz erstarrt ist. Die Augen des Engels färben sich seltsam bleich, wie weiße Nebelschleier die eine Landschaft verhüllen.

Zitat"Bezahlen? Warum lasst ihr mich aus?" Sie wendet sich Kian zu. "Ich würde dich gerne in Aktion sehen", sagt Amoke mit hungrigem Blick und leckt sich über die Lippen.
Alexander betrachtet Kian sorgenvoll. ,,Euer Wunsch könnte früher in Erfüllung gehen als ihr glaubt. Ich weiß nicht ob..."
Kian beachtet die Worte des Dämons nicht. ,,Ich lasse euch in Ruhe, weil ich selbst meine Ruhe möchte. Manchmal hilft es bestimmte Dinge nicht zu beachten. Oft nicht. Und abgesehen davon habe ich im Moment keine Bedürfnis nach Schmerz."

Zitat"Veränderung ist gut. Ohne sie gäbe es mich nicht, wie ich heute bin. Wer die Veränderung fürchtet, wird im Elend gleichbleibender Ewigkeit verrotten."
Alexander schüttelt den Kopf. "Ich weiß das, aber viele haben es mit der Zeit vergessen. Und manche haben es gar nicht erst gelernt.
Er," sagt er mit einem Kopfnicken zu Kian, "ist zu jung um jemals wirklichen Stillstand erlebt zu haben. Das hilft."
"Wer auch nur eine Sitzung des Rates miterlebt hat weiß was ein Mangel an Veränderung bedeutet. Dafür muss ich kein Jahrtausend gelebt haben."

Zitat von: Zurvan am 05. Juni 2013, 19:15:01
"Tote Sprachen?"
"Was dabei?"
Milchig grüne Augen richten sich auf die Zwillinge. "Das eine oder andere. Dennoch würde ich nicht versuchen einen Zauber in einer Sprach zu wirken, die ich nicht absolut sicher beherrsche. Es geschehen zu viele Unfälle." Seine Lippen verziehen sich zu etwas, das man wohl als Lächeln hätte bezeichnen könne wenn nicht der kalte Ausdruck in den Augen des Engels gewesen wäre."
(Anm.d.Autorin: Himmel, Alexander! Was für einen Trigger hast du denn da erwischt?)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Zurvan am 10. Juni 2013, 00:58:02
Zitat von: Lovagh am 09. Juni 2013, 01:10:37
"Und wenn ich das Fläschchen einfach an mich reiße?" Sie sieht abwechselnd die Zwillinge herausfordernd an.
"Dann suchen wir uns den Preis aus."
"Dein Mitspracherecht wäre verwirkt."
"Glaube uns-"
Sie schütteln bedächtig den Kopf.
"-das will niemand."

Zitat"Die gefällt mir schon eher. Was hat sie denn gegen giftige Gase?", fragt Amoke belustigt "Oder was habt ihr dagegen?"
"Sie hat die Fähigkeit einzelne Elemente in der Luft zu filtern."
"Wir haben mal versucht sie zu narkotisieren."
"Das hat nicht besonders gut funktioniert..."
"Wir sind Schattenmagier."
"Das eignet sich nicht besonders zum Angriff."

Zitat"Ein Giftmischer? Hm... Mit Erdmagiern hatte ich schon zu tun." Ein schadenfrohes Grinsen tritt in ihr Gesicht.
"Fluchtgefahr." Amoke bricht in Gelächter aus. "Noch kein Flüchtender ist mir je entwischt."
"Wir freuen uns auf seinen Kopf", sagen sie gemeinsam.
"Möglicherweise vergaßen wir etwas zu erwähnen."
"Sie treten nur im Trio auf."

Zitat"Dann werde ich mir zuerst Uriel vornehmen. Nun zeigt mir das Gift!"
Sie kichern. Der ohne das Fläschchen zieht eine Pipette aus dem Ärmel, die ebenfalls wie das Fläschchen seltsame Zeichnungen auf dem Glas eingeritzt sind. Er steht auf und tänzelt in einer Pirouette hinter Amoke zu seinem Bruder, der das Fläschchen vorsichtig aufgeschraubt hat. Vorsichtig, ganz vorsichtig, zwacken sie weniger als einen Tropfen ab. Eigentlich ist es eine absolut lächerliche Menge.
Dann verlässt die Hälfte mit der Pipette das Gebäude.
Der dagebliebene Zwilling wischt mit der Hand über den Tisch vor Amoke und ein wässriges Bild mit dem Pipettenzwilling wird sichtbar. Er sucht sich einen breiten Fluss und man kann gerade so erkennen, wie er den Tropfen in das Wasser entlässt.
Beinahe sofort tritt die Reaktion ein. Pflanzen vergehen im Zeitraffer. Das Wasser färbt sich rot und Fische, deren Schuppen zur Hälfte weggeätzt sind stoßen an die Wasseroberfläche. Ein paar zappeln noch einen Moment, bevor sie ihre toten Körper der Strömung übergeben. Der Zwilling passt seine Geschwindigkeit der Strömung an und überall zeigt sich das gleiche Bild. Selbst als er umdreht und flussaufwärts fliegt, zeigen noch einige Kilometer Pflanzen, dass das Gift auch sie erreicht hat. Genauso wie einige Kilometer abseits des Flusses.
Der Zwilling neben Amoke beobachtet sie und grinst.

"Gefällt, was du siehst?"

Zitat von: Amberle am 09. Juni 2013, 21:05:51
Milchig grüne Augen richten sich auf die Zwillinge. "Das eine oder andere. Dennoch würde ich nicht versuchen einen Zauber in einer Sprach zu wirken, die ich nicht absolut sicher beherrsche. Es geschehen zu viele Unfälle."
"Unser System funktioniert anders. Die Sprache ist irrelevant. Sie dient nur zur Unterstützung, um einen Willen umzusetzen. So wie es Bewegungen sind. Doch die mächtigste Art ist und bleibt die Siegelmagie", sagt der übrig gebliebene Zwilling.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 10. Juni 2013, 21:35:04
Zitat von: Amberle am 09. Juni 2013, 21:05:51
,,Über Fleisch kann ich euch nicht viel sagen, aber ihr Blut ist auf jeden Fall besser." Er sieht zu Kian, der auf seinen Sitz erstarrt ist. Die Augen des Engels färben sich seltsam bleich, wie weiße Nebelschleier die eine Landschaft verhüllen.
Amoke sieht halb besorgt, halb belustigt zu Kian. "Ups. Ich war wohl etwas zu laut."

Zitat"Und abgesehen davon habe ich im Moment keine Bedürfnis nach Schmerz."
"Bereitet es dir Schmerz, ein wenig zu Schauspielern?", fragt sie bittend.

Zitat"Möglicherweise vergaßen wir etwas zu erwähnen."
"Sie treten nur im Trio auf."
Amokes Lächeln weicht ihr aus dem Gesicht. "Sie müssen sich doch irgendwann einmal trennen. Es kann doch kein Dämon ständig mit Engeln herumwandern..."

ZitatDer Zwilling neben Amoke beobachtet sie und grinst.
"Gefällt, was du siehst?"
Amokes Augen sind weit aufgerissen und ihre Haut nimmt wieder den grauen Farbton an, während ihre Adern hervortreten. Ihre Stimme wird tief hauchend: "Ich muss es haben."
Sie steht auf, sieht den Dämon neben sich an und spricht wieder mit normaler Stimme: "Wenn die drei sich nicht trennen, wird mein Preis etwas höher. Könnt ihr mir noch etwas anbieten? Ich brauche etwas, mit dem ich Licht bannen kann. Ich muss einen Lichtdämon gefangen nehmen, der sich schneller fortbewegt, als der Wind bei einem Sturm. Ehrlich gesagt, er ist der einzige, der mir je entkam. Und er ist mein Sohn."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Zurvan am 10. Juni 2013, 22:54:02
Zitat von: Lovagh am 10. Juni 2013, 21:35:04
Amokes Lächeln weicht ihr aus dem Gesicht. "Sie müssen sich doch irgendwann einmal trennen. Es kann doch kein Dämon ständig mit Engeln herumwandern..."
"Dieser offenbar schon."
Der Bruder, der den Landstrich verwüstet hat, kommt wieder. und lässt die Pipette mit einem Handwedeln als Nebel verschwinden.
"Wir nehmen an-", beginnt er und lässt sich neben Amoke auf den Stuhl fallen.
"-dass Uriel und Arsiel näher miteinander verknüpft sind."
"Möglicherweise kann man das zum-"
"-eigenen Vorteil nutzen."

Zitat
Sie steht auf, sieht den Dämon neben sich an und spricht wieder mit normaler Stimme: "Wenn die drei sich nicht trennen, wird mein Preis etwas höher. Könnt ihr mir noch etwas anbieten? Ich brauche etwas, mit dem ich Licht bannen kann. Ich muss einen Lichtdämon gefangen nehmen, der sich schneller fortbewegt, als der Wind bei einem Sturm. Ehrlich gesagt, er ist der einzige, der mir je entkam. Und er ist mein Sohn."
Der Zwilling lässt das Fläschchen verschwinden.
"Nein."
"Wir haben nichts dergleichen in unserem Besitz."
"Wir sind Schattenwandler."
"Wir handeln nicht mit Dingen-"
"-die uns selbst schaden."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Amberle am 11. Juni 2013, 19:42:31
Zitat von: Lovagh am 10. Juni 2013, 21:35:04
Amoke sieht halb besorgt, halb belustigt zu Kian. "Ups. Ich war wohl etwas zu laut."
"Das war viel mehr meine Schuld. Ich hätte das Blut nicht erwähnen sollen. Wer weiß was..." Alexander bricht ab.

(Anm.d.Autorin: Ihr könntet eure Sätze auch mal zu Ende führen.)
"Willst du das wirklich?"

Zitat"Bereitet es dir Schmerz, ein wenig zu Schauspielern?", fragt sie bittend.
Fragend legt der Engel den Kopf schief. "Inwiefern schauspielern? Aber abgesehen davon geht es nicht darum ob es mir Schmerz zufügt, sondern ob es dir welchen zufügt."

Zitat von: Zurvan am 10. Juni 2013, 22:54:02
"-dass Uriel und Arsiel näher miteinander verknüpft sind."
"Dann ist Arsiel ein Idiot. Sich mit Dämonen einzulassen ist nie vorteilhaft."
Alexander zuckt bei Kians Worten kurz zusammen, fängt sich aber bevor der andere es bemerkt. Oder zumindest hofft er das.

Zitat"Wir handeln nicht mit Dingen-"
"-die uns selbst schaden."
"Dann kann ich eventuell helfen. Darf ich fragen wie genau euer Sohn sich fortbewegt?"
Die blassen Augen des Engel gehen zu Amoke zurück, während er abwesend eine Rune auf den Tisch zeichnet.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 17. Juni 2013, 19:08:16
Zitat von: Zurvan am 10. Juni 2013, 22:54:02
"Möglicherweise kann man das zum-"
"-eigenen Vorteil nutzen."
"Baden Engel sich? Ich könnte das Wasser hierfür ein wenig... sagen wir auffrischen." Ein böses Grinsen huscht über ihr Gesicht.

Zitat"Wir haben nichts dergleichen in unserem Besitz."
"Wir sind Schattenwandler."
"Wir handeln nicht mit Dingen-"
"-die uns selbst schaden."
"Schade.", sagt sie gleichgültig. Dann wird sie provozierend: "Dann gibt es wohl sehr viele Dinge, die ihr nicht handelt, nicht wahr?"

Zitat von: Amberle am 11. Juni 2013, 19:42:31
Fragend legt der Engel den Kopf schief. "Inwiefern schauspielern? Aber abgesehen davon geht es nicht darum ob es mir Schmerz zufügt, sondern ob es dir welchen zufügt."
Amoke verzieht kurz den Mund, lächelt dann aber wieder "Wollen wir denn nicht ein bisschen spielen?"

Zitat"Dann kann ich eventuell helfen. Darf ich fragen wie genau euer Sohn sich fortbewegt?"
"Ich kann es nicht genau sagen. Die Haut dieses Schlingels wird blendend hell und wenn die Umgebung wieder normale Lichtverhältnisse annimmt, ist er verschwunden."


Die Türe des Gasthauses öffnet sich und ein groß gewachsener Mann tritt herein. Statt Kleidung umschwirrt dichter, schwarzer Nebel seinen Körper. Neugierig dreht er seine Hände vor seinen Gesicht und starrt diese ungläubig an. Dann blickt er auf und lässt seinen Blick durch den Raum schweifen. In seinen Augen leuchten die Ringe seiner Iris in blassem blau. Wie von Geisterhand schließt sich die Türe hinter ihm. Der Windstoß der Türe wirbelt sein dunkelblaues, schulterlanges Haar durcheinander. Dann beginnt der Mann mit ruhiger Stimme zu sprechen: "Dies also ist einer der Orte, an dem sich die Menschen aufhalten. Und wie ich sehe..." Abermals blickt er durch den Raum "...nicht nur diese."
Der Mann hatte noch mitbekommen, dass am Tisch bei der Bar ein aktives Gespräch stattgefunden hatte. Langsamen Schrittes bewegt er sich auf die vier Dämonen und den Engel zu. Wer Magie spüren kann, wird feststellen, dass zwei völlig gegensätzliche magische Kräfte in seinem Innern rotieren.

Amoke sieht sich den Neuankömmling an "Wen haben wir denn da? Noch ein Dämon? Die Menschen hier werden immer mehr und mehr verdrängt. Darf ich euren Namen wissen?"
Der Mann starrt Amoke entgeistert an. "Ich brauche deinen Geist nicht zu erforschen. Dein minderwertiges Begehren ist dir von den Augen abzulesen. Das beste ist, du zeigst dich respektvoll und suchst dir jemand anderen."
Amokes Augen fangen an grün zu glühen "Wenn mein Autor mich nicht gebannt hätte-" Der Mann unterbrach sie: "Kleine, dumme Schlange..." sagte er genüsslich, wie ein Peiniger, der sein Opfer quält "...wir sind vom selben Autor. Dein Bann dient deinem eigenen Schutz." Der Mann zeigt einmal rundum, quer durch den Raum "Hier gibt es genug, denen du kein Haar krümmen könntest, also spiele dich nicht auf, als wärst du eine Göttin."
Amoke verschlägt es die Sprache. Sie sieht den Mann nur zornfunkelnd an. Dieser spricht abermals: "Das in deinen Worten gefasst, damit du es verstehst."
Der Mann blickt abwechselnd die Dämonenzwillinge und den Engel nebst den Dämon an. Bei Kian bleibt sein Blick stehen "Was wurde euch angetan?", sagt er Kians Halsband anstarrend und wirft dann Alexander einen fragenden Blick zu.
"Er wird unterdrückt.", ruft Amoke. Plötzlich zuckt sie zusammen. "Ich habe nicht dich gefragt, Schlange."
"Wieso Schlange? Bist du nicht gebannt worden, bevor du hergekommen bist?"
"Das würde unser Autor nicht wagen. Und er weiß, er würde es auch nicht müssen. Solange keine Plage wie du mich zu überfallen versucht, bin ich absolut friedlich. Du hättest hier bereits alles verwüstet."
Amoke schweigt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Zurvan am 18. Juni 2013, 01:52:37
Zitat von: Amberle am 11. Juni 2013, 19:42:31
"Dann ist Arsiel ein Idiot. Sich mit Dämonen einzulassen ist nie vorteilhaft."
Alexander zuckt bei Kians Worten kurz zusammen, fängt sich aber bevor der andere es bemerkt. Oder zumindest hofft er das.
Sie kichern leise.
"Das solltet Ihr ihm persönlich sagen."
"Möglich, dass sie auftauchen."
"Arsiel wird von Macht angezogen."
"Wie eine Motte von Licht."
"Ohne, dass er es merkt."

Zitat von: Lovagh am 17. Juni 2013, 19:08:16
"Baden Engel sich? Ich könnte das Wasser hierfür ein wenig... sagen wir auffrischen." Ein böses Grinsen huscht über ihr Gesicht.
"Ja das tun sie."
"Aber nur in seichtem Gewässer."
"Ihre Flügel sind nicht wasserdicht."
"Das Gefieder saugt sich voll."
"Und sie sinken wie Steine."

Zitat"Schade.", sagt sie gleichgültig. Dann wird sie provozierend: "Dann gibt es wohl sehr viele Dinge, die ihr nicht handelt, nicht wahr?"
"Für einen angemessenen Preis-"
"-verkaufen wir die Information."
"Das muss genügen."
"Das muss ausreichen."

ZitatDer Mann blickt abwechselnd die Dämonenzwillinge und den Engel nebst den Dämon an.
Sie schauen auf und beäugen den Neuen voller Misstrauen. Sie sind sichtbar nervös.
"Dramatischer Auftritt", murren sie gemeinsam.
"Wart Ihr auf der Schauspielschule?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Lovagh am 18. Juni 2013, 17:44:10
Zitat von: Zurvan am 18. Juni 2013, 01:52:37
Sie kichern leise.
"Das Gefieder saugt sich voll."
"Und sie sinken wie Steine."
Ihr Lächeln kehrt zurück "Das gefällt mir. Sehr ironisch: Erst fliegend, dann sinkend..."
Der Neuankömmling verdreht die Augen "Es geht also um einen Auftragsmord. Ich bezweifle, dass Engel sinken wie Steine."
"Mit dir redet niemand!", faucht Amoke ihn an.
Er schüttelt den Kopf "Du zitterst doch schon innerlich vor Angst, weil du noch nie mit Engeln zu tun hattest."
Amoke scheint sich diesmal nicht provozieren zu lassen und lächelt den Mann nur zuckersüß an.
"Vergiss deine Spielchen, kleine Schlange.", sagte dieser.

Zitat"Dramatischer Auftritt", murren sie gemeinsam.
"Wart Ihr auf der Schauspielschule?"
Der Mann sieht die Dämonenzwillinge an und beginnt zu schmunzeln.
"Schauspiel? Ist nicht das ganze Leben ein einziges Schauspiel? Jeder verstellt sich zu Gunsten seiner Selbst und irgendwann vergisst man, wer man eigentlich ist.
Doch ihr habt Recht. Einige 'von uns' lieben dramatische Auftritte. Einige von uns Engeln." Als er endet, sieht er Amoke an, die entgeistert zurückschaut.
"Was? Da haben wir es!" Sie wendet sich den Zwillingen zu "Ich verstehe jetzt eure Abneigung gegenüber Engeln."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Manja_Bindig am 26. Oktober 2013, 14:53:34
Mit einem Rumpeln und Poltern wurde die Tür aufgestoßen und zwei Gestalten, die man schon lange nicht mehr gesehen hatte, stürzten herein.
"Verdammt!", zischte der Weißhaarige (Vyren) der beiden Männer und bemühte sich, auf den Beinen zu bleiben. "Verdammte Hexe, blödes Miststück, alte..."
"Giftkröte!", stimmte der andere (Rinyl] zu, während er seine zerzausten braunen Haare rasch wieder zu einem einigermaßen ordentlichen Pferdeschwanz ordnete. "Blöde... als hätten wir nicht langsam lang genug unter ihrer Fuchtel gelitten!"
Er sah sich um. "Ah. Schon wieder neue Gesichter."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 30. Oktober 2013, 16:16:19
Die Tür öffnet sich mit einem sanften Quietschen und ein junger Mann wird hineingestossen. Mit der schlichten, hellblauen Hose und der schwarzen Lederjacke zieht er viele Blicke auf sich. Zierten nicht einige wenige Sommersprossen seine blassen Wangen, hätte er ein unspektakuläres Gesicht. Er stösst ein genervtes Schnauben aus, zuckt dann die Schultern und begibt sich an die Bar.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: RaphaelE am 16. November 2013, 19:34:09
Energisch wurde die Tür aufgerissen und eine hübsche junge Frau trat in den Raum, das Gesicht überhaupt gar nicht zum Rest ihrer Erscheinung passend, da es wutverzerrt war. Lynara sah sich nach einem Opfer um, das gehorsam ihren Leiden zu lauschen hatte. Sie fand es in dem Burschen, der vor ihr in den Raum gekommen ist. ,,Du!" begann sie ihre Schimpftirade, die sich gar nicht auf ihn richtete. ,,Kannst du mir sagen, warum er das tut?" fragte sie ihn und packt ihn am Kragen - Er verschüttete was von seinem Bier, so abrupt wurde er aus seinen eigenen Sorgen gerissen. ,,W-wa-warum wer was tut?" versuchte er, sich zu verteidigen. ,,Nichts!" schrie Lynara ihm ins Gesicht. Der junge Mann schien nur noch verwirrter als zuvor. ,,Überhaupt gar nichts!" wiederholte sie und lässt ihm seinen Kragen. Nach einer kleinen Pause antwortete er leicht beleidigt: ,,Mein Gott! Du hast vielleicht Probleme!" und wendete sich wieder seinem Krug zu. Er verzog den Mundwinkel entnervt, als er das halbleere Bier musterte und die Sauerei auf der Theke betrachtete, die sich auch teilweise auf seiner Jacke befand.
Was erlaubt dieser Flegel sich eigentlich? dachte Lynara. ,,Denkst du, es ist angenehm, in einer Geschichte zu stecken, in der du gerade aus einem Albtraum erwachst, wo dir die Hände durchbohrt und ein Dolch dir durch den Brustkorb gestossen wurde?" fragte sie ihn. Bei der Erwähnung ihres Brustkorbes zuckten seine Augen wieder in ihre Richtung. Schon klatschte ihre Hand ihm eine Ohrfeige ins Gesicht. Weh tat es nicht, aber er setzte sich trotzdem wieder gerade hin und rollte die Augen.
,,Wie kann er nur so ruhig diese Szene beschreiben, aber meine Geschichte nicht weiterspinnen? Das gibt jetzt mal eine saftige  :pfanne: ! He! Ihr da!" Sie zeigte auf ein paar stämmige Kerle am anderen Ende der Theke. ,,Gebt mir was zum Werfen - schnell!!"
Jemand drückt schnell auf den "Schreiben"-Button und flüchtet...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coehoorn am 17. November 2013, 10:11:51
Ein finsterer Mann betritt den Raum. Sein Alter ist schwer einzuschätzen, da seine Haare sehr kurz geschoren sind und eine Narbe, beginnend über seinem rechten Auge, sein Gesicht verunstaltet. Seine lederne Kleidung ist schlicht und schwarz, lediglich an seinen Handschuhen sind auf Höhe der Fingerknöchel spitze, blutverschmierte Nieten befestigt. Das Blut an ihnen lässt ihren Zweck erahnen. An der Seite trägt er ein schlichtes Langschwert. Missmutig geht der Mann zu Bar, setzt sich auf einen Hocker und stiert zum Schankwirt.
"Bier!"
Während er auf sein Bier wartet hält er gelangweilt seine Finger ruhig in eine Kerzenflamme und beobachtet das Feuer, wie es seine Hand umspielt. Verbrennen tut er sich interessanterweise nicht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 17. November 2013, 16:13:23
"Moment, ganz ruhig, Kleine!", sagt Jamie zu dem Mädchen, dass soeben ihre infantile Wut an ihm ausgelassen hatte. "Was ist denn überhaupt los? Kein Grund, hier so einen Radau zu machen, ja? Setz dich doch erst mal. Barkeeper!" Der Mann hinter der Theke blickt ihn verwirrt an. "Ja, dich meine ich. Ein Bier für die junge Dame hier, bitte! Und jetzt erzähl mal, wer er ist und warum er du dich so über ihn aufregst." Er wendet sich ihr zu und schaut ihr aufmerksam in die Augen. Derweil fällt sein Blick auf den seltsamen Typen hinter ihr. Dieser Ort schien von lauter Freaks bevölkert zu sein.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: RaphaelE am 18. November 2013, 10:06:26
Ihre Wut hatte sich mittlerweile beruhigt. "Ich... Es tut mir Leid." sagte sie und machte ein betretenes Gesicht. "Es ist mir ein wenig peinlich, dass ich mich so aufgeführt habe." Sie setzte sich neben dem jungen Mann und verknotete ihre Hände in ihrem Schoss. Er musterte sie und wartete auf eine Fortsetzung. "Ich wollte dich eigentlich nicht schlagen, aber ich denke, da ging einfach mein Temperament mit mir durch. Tut es... tut es weh?" fragte sie schuldbewusst. Er lächelte sie an und antwortete: "Ach, nicht der Rede wert." Die Antwort schien sie nicht so zu beruhigen, wie er gehofft hatte, auch wenn sie ihr etwas von ihrer Befangenheit nahm. "Tut mir Leid." Wiederholte Lynara kleinlaut. "Ich war nur wütend auf meinen Schöpfer, weil er eine Pause beim Schreiben meiner Geschichte eingelegt hat, obwohl ich weitermachen will. Er scheint auch etwas Unbestimmtes zu warten."
Das Bier kam über die Theke geschlittert und Lynara packte es, bevor es zu den Typen auf der anderen Seite rutschen konnte, die definitiv schon genug von dem Zeugs hatten. "Was denkt der, wer er ist?" fragte sie nach zwei grossen Schlucken in den Bierkrug hinein. Er schien nicht zu wissen, was er von ihr halten sollte. Sie hatte so schnell von wütend auf entschuldigend geschaltet, dass sie auch anderen Gästen suspekt erschien. Jetzt musterte Lynara ihn und fragte nun ihrerseits: "Mein Name ist Lynara und wer bist du?" - "Jamie" - "Der Name gefällt mir. Und was machst du hier? Kennst du das nicht auch, dass der eigene Schöpfer einem erst eine tolle Story verspricht und sich dann in die Ideenfindung verkriecht?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 18. November 2013, 12:42:46
Die Tür fliegt auf und eine lodernde Flammensäule kommt in den Raum gestapft.
Direkt hinter  ihm kommt eine junge, fröhlich plappernde Frau herein. "Xael, du brennst mal wieder. Pass auf, dass du niemanden aus Versehen anzündest."
Grinsend lässt sie sich auf einen Barhocker fallen. "Bekomme ich ein Bier?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: HauntingWitch am 18. November 2013, 16:15:20
"Damit bist du ziemlich alleine auf der Welt, dass dir mein Name gefällt", sagte Jamie. "Aber das tut nichts zur Sache. Nein, ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, was ich hier soll. Ich möchte nur eine Geschichte und sie sagt, sie hätte keine Zeit. Mein bester Freund hat auch eine bekommen, weisst du? Das ist doch nicht fair. Zuerst erschafft sie mich, drückt mir das Prädikat 'Nebenfigur' auf und dann hat sie einfach keine Zeit mehr für mich. Aber was soll's notfalls mache ich meine Geschichte auch ohne sie. Scheint, als bleibe uns nicht viel anderes übrig, als es zu geniessen, wenn wir schon einmal hier sind."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coehoorn am 18. November 2013, 16:24:49
Zitat von: Merlinda am 18. November 2013, 12:42:46
Die Tür fliegt auf und eine lodernde Flammensäule kommt in den Raum gestapft.
Direkt hinter  ihm kommt eine junge, fröhlich plappernde Frau herein. "Xael, du brennst mal wieder. Pass auf, dass du niemanden aus Versehen anzündest."
Grinsend lässt sie sich auf einen Barhocker fallen. "Bekomme ich ein Bier?"

Qulquar dreht sich um und schaut bedrohlich ohne dabei die Hand aus der Kerzenflamme zu nehmen.
"Wieso kann er brennen ohne das es ihn tötet? Noch ein neuer Drachenritter? Hat Biorn etwa ohne mein Wissen eine Taufe vollzogen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 18. November 2013, 17:05:25
Die junge Frau lacht amüsiert und wirft sich die langen, blonden Haare über die Schulter zurück. "Er ist ein Dämon, der seine Gefühle null kontrollieren kann."
Die Feuersäule knurrt angepisst. "Bei dieser Nervensäge als Begleitung kann man nicht ruhig bleiben!"
Sie winkt spöttisch ab und mustert Qulquar neugierig. "Ich bin Kayliri. Und Ihr seid?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 18. November 2013, 17:26:28
Die Tür wird bestimmt aufgestoßen und zwei Gestalten treten ein. Beide sehen auf den ersten Blick menschlich aus, männlich und weiblich.
Man sieht gerade noch, wie sie jeweils Flügel einziehen und sich dann nach einem Platz umschauen, dann setzten sie sich an die Theke und der Mann bestellt zwei Bier.
Sie schaut ihn böse an und guckt dann in die Runde.
"Ich verstehe immer noch nicht, warum wir hier her mussten, Luk-", sagt sie, doch wird von seinem bösen Blick unterbrochen.
Genervt verdreht Gem die Augen und nimmt einen Schluck Bier.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 18. November 2013, 19:31:36
Kayliri sieht die Neuen neugierig an, während Xael genervt mit den Augen rollt. "Nicht noch mehr Flattermänner!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 18. November 2013, 20:01:24
"Hat sie gerade-?!", will Gem ansetzen, doch ihr mysteriöser Begleiter schüttelt beruhigend den Kopf und lächelnd der frechen Fragerin entgegen.
"Allerdings, und hoffentlich die einzigen unserer speziellen Art. Obwohl wir bei Gemma hier nicht so ganz wissen, wie lange sie ihre Flügel noch behält."
Er scheint sich leichte Sorgen zu machen, was Gemma tierisch zu nerven scheint, da sie die Augen verdreht.
"Danke für die schwache Darstellung. Mein Name ist Gemma und ich war mal eine Höllentochter, bis mein lieber Begleiter hier in mein Leben geplatzt kam. Und mit wem haben wir die Ehre?"
Sie dreht sich nun endgültig um und betrachtet ihr Gegenüber mit etwas freundlicherem Gesichtsaudruck, aber kritisch funkelnden, giftgrünen Augen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 18. November 2013, 21:16:05
Kayliri springt auf und streckt Gemma die Hand hin. "Kayliri."
Xael knurrt warnend, woraufhin er wieder mit einem bösen Blick gestraft wird.
Sie rollt genervt mit den Augen. "Ich bin deine Bewährungshelferin. Ich hab die Verantwortung für dich nicht umgedreht. Ich kann machen was ich will."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 18. November 2013, 21:29:50
Gem reicht ihr die Hand freundlich und betrachtet dann den Dämon an ihrer Seite.
"Interessant. Hast du auch eine wahre Form? Ich meine, Dämonen schimpft sich meine Rasse zwar nicht aber...Was hat er verbrochen?"
Ihr Begleiter legt die Hand auf die Stirn und schüttelt verzweifelt den Kopf.
"Der ist nicht von uns", murmelt er und streicht sich nervös über die drei-Tage-Bartstoppeln.
"Gefallene Engel kommen hier nicht zu Wort", antwortet Gemma und wedelt abwinkend mit der Hand in seine Richtung.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 18. November 2013, 21:31:59
Kayliri zuckt heftig zusammen.
"Hab meine Mutter umgebracht." Xael grinst.
"Versucht umzubringen." Kayliri nippt an ihrem Bier.
"Fast umgebracht."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 18. November 2013, 21:49:26
"Oh, das ist noch interessanter."
"Gemma...!"
Sie verdreht erneut die Augen und seufzt gekünstelt. "Immer verdirbt er mir den Spaß. Aber recht hat er wohl, wir wollen nicht noch mehr Ärger."
Den letzten Schluck Bier nimmt sie sehr energisch zu sich und schiebt das Glas zu ihrem Freund zurück.
"Aber irgendwie hat er mich eingewickelt. Wisst ihr, uns rückt grad der Himmel auf die Pelle."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 18. November 2013, 22:06:37
Xael murrt ein: "Mir auch." und schießt dabei einen bitterbösen Blick auf Kayliri ab.
"Warum euch?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 18. November 2013, 22:16:39
Gemma wirft ihrem Begleiter einen unauffälligen Blick zu und beugt sich dann zu Xael hinüber.
"Ich hab mir den dicksten Fisch geangelt, auf den es der Himmel abgesehen hat", flüstert sie und zwinkert.
"Gemma!"
"Er ist nicht einmal aus unserer Welt, verdammt!"
Ihr Begleiter packt sie harsch am Arm und will sie zu sich drehen, doch dadurch funkeln ihre Augen nur schrecklich giftig und er lässt sie wieder los.
"Dreimal darfst du raten, wer seine Lektion gelernt haben will und nun aus der Hölle enthüpft ist."
Sie deutet auf ihren Begleiter, der sich nun letzendlich am Ende durch das schulterlange Haar fährt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coehoorn am 19. November 2013, 13:33:02
Zitat von: Merlinda am 18. November 2013, 17:05:25
Die junge Frau lacht amüsiert und wirft sich die langen, blonden Haare über die Schulter zurück. "Er ist ein Dämon, der seine Gefühle null kontrollieren kann."
Die Feuersäule knurrt angepisst. "Bei dieser Nervensäge als Begleitung kann man nicht ruhig bleiben!"
Sie winkt spöttisch ab und mustert Qulquar neugierig. "Ich bin Kayliri. Und Ihr seid?"

Qulquar greift die Kerze von oben mit der ganzen Hand und zerquetscht sie. Ein dünner Rauchfaden und weiches Kerzenwachs quellen zwischen seinen Fingern hervor.
"Qulquar, Kaiser von Savoyen. Ich jage einem elenden Hundsfott hinterher, der mich als den Bösen darstellt. Aber er wird noch sehen, was er davon hat, wenn ich die Quelle erreiche. Mit der dort gesammelten Macht kann ich mich auch aus seinem Griff entziehen und muss nicht mehr nach seiner elenden Pfeife tanzen. Wenn ich mit dem Drachenrittern und diesem elenden Magierpack aufgeräumt habe, ist er dran."

ZitatIch muss mir ernsthaft Gedanken machen ob ich Qulquar die Geschichte überleben lasse... sonst wach ich noch irgendwann tot auf, weil er es wirklich aus dem Buch geschafft hat  :versteck:
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 19. November 2013, 20:18:57
Die Tür geht mehrmals auf und wieder zu.
"Nein wirklich, das ist eine richtig, richtig schlechte Idee! Hast du nicht die Geräusche da drinnen gehört? Klingt viel zu gefährlich!"
Die Tür geht abermals auf und ein Kopf mit wild gelocktem Blondhaar sieht skeptisch herein.
"Unsinn, der Herr da drüben hat die Kerze nur zerquetscht, weil er kein Licht verträgt, der tut nichts."
Hinter ihr tönt dumpf eine Stimme.
"Dasselbe wird auch öfter mal von Hunden gesagt."
Die Frau verliert die Geduld und zerrt schließlich ihre Begleiterin in den Raum.
"Reiß dich zusammen Bianna, du hast mir versprochen, dass wir jetzt mal einen Abend ausgehen und auf den Putz hauen, weil unser liebe Frau Autorin ja aufeinmal beschlossen hat die Erzählperspektive zu wechseln. Schnell weg, bevor sie es sich wieder anders überlegt!"
Ihre brünette Begleitung zieht skeptisch eine Augenbraue hoch.
"Gibt es hier denn wenigstens Instrumente oder sonst eine sinnvolle Beschäftigung? Hauptsache ich muss dir nicht dabei zusehen, wie du die ganze Nacht nach armen Opfern suchst, denen du von deinem genialen Masterplan erzählen kannst, der sich alle drei Minuten wieder ändert."
"Daran bin nicht ich Schuld Schwesterherz.", verteidigt sie sich beleidigt, "hey gäbs hier vielleicht mal was zu trinken? Ein bisschen plötzlich, oder ich werde noch unangenehmer als sonst! (Zumindest sagt meine werte Schöpferin, dass ich das bin)."
Ihre Schwester rollt mit den Augen
"Gleich krempelst du noch die Ärmel hoch und fängst mit einer abgebrochenen Bierflasche eine Barschlägerei an, benimm dich bitte!"
Zankend nähern sie sich dem Tresen
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Merlinda am 19. November 2013, 20:29:36
Zitat von: Coehoorn am 19. November 2013, 13:33:02
Qulquar greift die Kerze von oben mit der ganzen Hand und zerquetscht sie. Ein dünner Rauchfaden und weiches Kerzenwachs quellen zwischen seinen Fingern hervor.
"Qulquar, Kaiser von Savoyen. Ich jage einem elenden Hundsfott hinterher, der mich als den Bösen darstellt. Aber er wird noch sehen, was er davon hat, wenn ich die Quelle erreiche. Mit der dort gesammelten Macht kann ich mich auch aus seinem Griff entziehen und muss nicht mehr nach seiner elenden Pfeife tanzen. Wenn ich mit dem Drachenrittern und diesem elenden Magierpack aufgeräumt habe, ist er dran."

Kayliri beobachtet ihn leicht beeindruckt, was ihm einen bitterbösen Blick von Xael einbringt.
Als die beiden Frauen den Raum betreten, wendet Xael sich von Kayliri ab und mustert sie abschätzend.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 19. November 2013, 20:41:17
ZitatAls die beiden Frauen den Raum betreten, wendet Xael sich von Kayliri ab und mustert sie abschätzend.

"Isena!", nervös zupft Bianna ihre Schwester am Arm, "die Leute starren dich an!"
Isena die interessiert den Inhalt ihres Glases betrachtet antwortet ungehalten, "die starren nicht mich an die starren uns an kannst du nicht lesen?"
"Einerlei! Sie sehen komisch aus..."
"Die tuen nix.", Isena nimmt einen tiefen Schluck
"Hör auf mit deinem verdammten "die tuen nichts.", erbost sich Bianna, die nervös auf ihrem Hocker hin und herrutscht, "soll ich sie mal ansprechen?"
"Wenn du ihre Namen aussprechen kannst gerne.", spöttelt ihre Schwester, "hey ihr Lieben was darfs denn sein?", sie lallt ein wenig und man merkt, dass das Getränk, dass sie sich bestellt hat eindeutig ein wenig zu hochprozentig für sie ist.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 20. November 2013, 15:59:12

Zitat von: Eleanor am 19. November 2013, 20:41:17
"Hör auf mit deinem verdammten "die tuen nichts.", erbost sich Bianna, die nervös auf ihrem Hocker hin und herrutscht, "soll ich sie mal ansprechen?"

Gemmas Begleiter erschrickt sich schrecklich, als hätte er noch nie andere weibliche Wesen gesehen und schaut unsicher zu ihr hinüber.
Gemma muss dadurch schrecklich lachen und setzt sich zwischen ihn und die beiden Neuankömmlinge.
"Also vor denen muss man wirklich keine Angst haben, so wie ich das einschätzen kann. Hab es auch geschafft, die einfach anzuquatschen."
Sie bestellt einen Schnaps für sich und den Mann an ihrer Seite und bietet auch Bianna einen an.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 20. November 2013, 17:18:55
ZitatSie bestellt einen Schnaps für sich und den Mann an ihrer Seite und bietet auch Bianna einen an.

Bianna nimmt sehr vorsichtig den Krug entgegen und stellt ihn etwa einen halben Meter von sich entfernt auf die Theke.
"Entschuldigung, wenn ich nicht zugreife, aber irgendwer muss ja nüchtern bleiben und auf Isena aufpassen."
"Auf mich muss keiner aufpassen.", schaltet sich Isena gereizt ein, im Moment ist sie damit beschäftigt mit einem kleinen Messer Muster in das Holz der Theke zu kratzen. Bianna sieht ihr missbilligend zu.
"Also Gemma, sehr erfreut dich und deinen Begleiter zu treffen, er sieht wirklich nett aus, kann er auch sprechen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 20. November 2013, 17:57:45
Erneut muss Gemma lachen und wirft ihrem Begleiter einen Blick zu.
"Kann er, er ist nur die menschlichen Umgangsformen noch nicht so gewohnt."
Sie nimmt selbst noch einen Schluck und stößt ihn an.
"Ähm, entschuldige, mein Name ist Lu-"
"Kas. Lukas."
Mit einem verwarnenden Blick sieht Gem zu ihm rüber und Lukas reicht Bianna die Hand. "Wir sind mehr oder weniger auf der Flucht, deswegen muss man ein wenig vorsichtig sein", erklärt sie die seltsame Namensergänzung und lächelt unschuldig. "Was führt euch hierher?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 20. November 2013, 18:35:43
ZitatMit einem verwarnenden Blick sieht Gem zu ihm rüber und Lukas reicht Bianna die Hand. "Wir sind mehr oder weniger auf der Flucht, deswegen muss man ein wenig vorsichtig sein", erklärt sie die seltsame Namensergänzung und lächelt unschuldig. "Was führt euch hierher?"
Erfreut reicht Bianna ihre Hand, "Hallo Lukas, macht nichts wenn du deinen echten Namen nicht verraten willst, aber sei unbesorgt, ich bin verschwiegen und Isena wird sich heute morgen wahrscheinlich ohnehin an nichts mehr erinnern können."
"Unverschämt wie meine Schwester mich immer darstellt.", Isena schubst ihre Schwester bei Seite und und fängt an Hände zu schütteln, "es ist nicht war dass ich die sozialen Umgangsformen eines Steins habe, der Stein ist nur viel zu wohlerzogen.", sie grinst kurz und hält ihren Becher zum Anstoßen hin.
"Ihr seid also auf der Flucht?", fragt Bianna neugierig und beachtet Isena nicht weiter, "hört sich spannend an, kann gut sein, dass ich mich euch anschließe, wenn meine Schwester sich weiter so benimmt."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 20. November 2013, 21:25:41
Gemma grinst zurück und die drei stoßen an. "Ich mag deinen Humor", sagt sie und trinkt mit leuchtenden Augen.
"Na, ich wäre an deiner Stelle nicht so gerne an unserer Seite. Kannst du überhaupt fliegen?"
Sie zwinkert und Lukas seufzt darüber nur. "Gemma, sei nicht so fies. Aber Recht hat sie leider, mal abgesehen davon, dass du dich wohl um deine Schwester kümmern solltest. Sie sieht nicht gerade aus, als würde sie Konflikte vermeiden."
Er lächelt entschuldigend und betrachtet das Kunstwerk, das Isena in den Tisch geritzt hat.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 20. November 2013, 21:38:05
Zitat"Na, ich wäre an deiner Stelle nicht so gerne an unserer Seite. Kannst du überhaupt fliegen?"
Bianna zieht verwirrt eine Augenbraue hoch:"Nein, also nicht das ich wüsste. Obwohl ich es mir ungeheuer praktisch vorstelle, wo hast du das denn gelernt?"
"Wenn ich fliegen könnte wäre ich schon laange weg.", bemerkt Isena verträumt.
"Wenn du fliegen könntest,  wärst du wahrscheinlich als erstes gegen eine Glühbirne geprallt.", erwidert ihre Schwester ironisch, "mach dir keine Sorgen wegen ihrem Faible Muster in Holz zu ritzen Lukas, sie ist leider nicht der normale, tagebuchschreibende Typ. Also ich würde euch wirklich gerne mal fliegen sehen! Sagen wir vom Tresen bis zum alten Klavier da drüben? Ich will ja nicht unhöflich sein, aber ich habe noch nie jemanden getroffen, der das kann.", interessiert zeigt Bianna mit den Händen die gemeinte Strecke.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 20. November 2013, 21:58:48
Lukas Augen blitzen, doch er weiß genau, dass er Gemma von so etwas nicht abbringen kann und deshalb erhebt er sich.
"Das ist wohl mein Job, denk ich, deine Flügel zerstören hier nur alles."
Die schulterlangen Haare fliegen ihm aus dem Gesicht, als Gemma schnell noch vor Bianna und ihre Schwester hechtet und Lukas die Flügel ausgebreitet hat. Ein paar riesiger Engelsflügel hat sich auf seinem Rücken gebildet, mit dem er sich nun schwungvoll an die vorgegebene Strecke macht. "Angeber", murmelt Gemma und dankt stumm dafür, dass die Bar so leer ist.
"Gelernt kann man das eigentlich nicht so richtig nennen, aber um deine nächste Frage zu beantworten; Ich bin eine Höllengeborene, wohl so etwas wie eine Dämonin und Lukas hier ist ein gefallener Engel. Deswegen die Flucht."
Der eben erwähnte hat die riesigen Schwingen inzwischen wieder eingepackt und kommt zurück zu denn drei Frauen.
"Zum Glück ist die Ortung deiner Fähigkeiten hier gestört", sagt sie dann und bestellt noch zwei Bier.
"Aber jetzt platzt mal mit mehr von eurer Geschichte raus, ich plapper mich hier schon um den Kragen!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 21. November 2013, 17:15:34
"Wahnsinn!!", mit vor Staunen aufgerissenen Augen starrt Bianna Lukas an, "atemberaubend! Deine Flügel sind wirklich wunderschön! Beneidenswert..allerdings wolltet ihr ja unsere Geschichte hören. Isena willst du?"
Bianna wendet sich zur ihrer Schwester um und klappt ihr mit einer Handbewegung den weit offen stehenden Mund zu. Isena schüttelt sich:"Nein Bianna erzähl lieber du."
"Also gut, Isena ist nach ihrem letzten großen Coup eigentlich zum Heiraten verdonnert worden und zwar genau den Mann, den sie beim Statthalter anzeigen wollte (klingt wahrscheinlich befremdlich, ist aber so). Selbst unsere Schöpferin hat noch keinen genauen Plan, wie und ob sie sie aus der Misere befreit. Allerdings gibt es noch Hoffnung, denn sie hat jemanden losgeschickt um die Sache wieder ins Reine zu bringen. Falls ihr zwei ihr auf eurer Flucht begegnen solltet dürft ihr ihr gerne unter die Arme greifen.", Bianna zwinkert, während Isena ein geknicktes Gesicht macht.
"Ich finds nicht sehr witzig.", murmelt sie.
"Was Flucht angeht solltest du dir von dein Beiden lieber schonmal ein paar Ratschläge anhören.", antwortet Bianna, "du könntest bald in der selben Situation sein."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coehoorn am 21. November 2013, 18:59:01
Qulquar schaut sich das Spektakel interessiert an.
"Hmmm.... ihr könnt es nicht zufällig mit einem Drachen aufnehmen oder? Ich hätte da eine Aufgabe für euch und sie wird gut bezahlt. Ein paar fliegende Einheiten in meiner Armee würden meine Feldzügen ordentlichen Schub verleihen und mir helfen die Zwergenfeste einzunehmen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 21. November 2013, 20:33:39
Zitat von: Eleanor am 21. November 2013, 17:15:34"Wahnsinn!!", mit vor Staunen aufgerissenen Augen starrt Bianna Lukas an, "atemberaubend! Deine Flügel sind wirklich wunderschön! Beneidenswert..allerdings wolltet ihr ja unsere Geschichte hören. Isena willst du?"

Lukas wird ein wenig rot, was bei seiner hünenhaften Gestalt ziemlich seltsam aussieht und bedankt sich.

Zitat von: Eleanor am 21. November 2013, 17:15:34
"Was Flucht angeht solltest du dir von dein Beiden lieber schonmal ein paar Ratschläge anhören.", antwortet Bianna, "du könntest bald in der selben Situation sein."

Gemma nickt daraufhin nur weise, muss aber doch einlenken, dass ihre Tipps wahrscheinlich wenig helfen.
"Eure Welt hört sich nicht so ganz neumodisch und aufgeschlossen an, wie unsere. Dort ist es zwar nicht gerade Gang und Gebe, dass sich Engel mit einer Höllentochter und einem gefallenen Engel streiten, aber die Menschen wissen schon ganz genau, dass es uns gibt. Und Zwangshochzeiten gibt es eigentlich nur noch in Asien...Denk ich."

Zitat von: Coehoorn am 21. November 2013, 18:59:01
"Hmmm.... ihr könnt es nicht zufällig mit einem Drachen aufnehmen oder? Ich hätte da eine Aufgabe für euch und sie wird gut bezahlt. Ein paar fliegende Einheiten in meiner Armee würden meine Feldzügen ordentlichen Schub verleihen und mir helfen die Zwergenfeste einzunehmen."

Kritisch mustert Gemma Qualquar und verschränkt die Arme vor der Brust.
"Früher jeder Zeit gerne, vor allem, weil ich noch eine aktive Verbindung zur Hölle hatte und jede Form aufnehmen könnte, die ich will.
Allerdings nur nachts...Na ja, leider müssen wir beide ablehnen. Zwar habe ich noch nie einen Drachen gesehen", ihre Augen funkeln erfreut und Lukas scheint sich ein wenig Sorgen zu machen, "Aber wir müssen früher oder später unsere eigenen Probleme klären. Wenn unsere Autorin uns dann mal lässt."
Lukas zieht sie zurück neben sich auf den Stuhl und fügt hinzu: "Außerdem ist gar nicht sicher, ob wir unsere Kräfte behalten würden, weil die Entfernung zu unserem Himmel und unserer Hölle zu groß werden könnten. Diese Bar ist so etwas wie eine Zwischenstufe..Da funktioniert alles."



Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Coehoorn am 25. November 2013, 10:49:16
Zitat von: Aylis am 21. November 2013, 20:33:39
Kritisch mustert Gemma Qualquar und verschränkt die Arme vor der Brust.
"Früher jeder Zeit gerne, vor allem, weil ich noch eine aktive Verbindung zur Hölle hatte und jede Form aufnehmen könnte, die ich will.
Allerdings nur nachts...Na ja, leider müssen wir beide ablehnen. Zwar habe ich noch nie einen Drachen gesehen", ihre Augen funkeln erfreut und Lukas scheint sich ein wenig Sorgen zu machen, "Aber wir müssen früher oder später unsere eigenen Probleme klären. Wenn unsere Autorin uns dann mal lässt."
Lukas zieht sie zurück neben sich auf den Stuhl und fügt hinzu: "Außerdem ist gar nicht sicher, ob wir unsere Kräfte behalten würden, weil die Entfernung zu unserem Himmel und unserer Hölle zu groß werden könnten. Diese Bar ist so etwas wie eine Zwischenstufe..Da funktioniert alles."

"War ja klar.", grummelt Qulquar missmutig in sich hinein. "Alles muss man selber machen. Und Esprit dieser nichtsnutzige Spion hat sich auch schon lange nicht mehr gemeldet. Irgendwie hab ich das Gefühl als würde gerade einfach nichts mehr passieren."

ZitatIrgendwie wahr... ich muss dringend weiterschreiben.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 02. Februar 2014, 18:31:36
Die Bar scheint leer von zwielichtigen Gestalten, staubig und alt. Seit Monaten hat niemand mehr einen Fuß, eine Flosse oder eine Kralle herein gesetzt und der Wirt musste drei Leute entlassen...
Doch heute öffnet sich die kleine Tür mit der dreckigen, gelben Scheibe und bringt frischen Wind herein, der einige der Schatten der Armut hinfort weht.
Ein junger Mann betritt die Bar, seine schwarzen Locken sind durcheinander und durchnässt von dem Sturm, der schon seit Anfang des Winters herrscht. Auf seiner Nase schmilzt eine Schneeflocke und er klopft sich den blauen Mantel ab und schließt die Tür hinter sich.


"Haben sie etwa geschlossen?"

Seine Stimme ist heiser, als hätte er sie fort geschrien und verwundert, doch eifrig schüttelt der Wirt den Kopf. Der Fremde setzt sich und bestellt ein Bier.

"Der Sturm hat uns allen sehr zu schaffen gemacht, nicht wahr?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 02. Februar 2014, 18:40:28
"Tzzz..." ein abfälliger Laut ertönt aus der dunkelsten Ecke des Wirtshauses. "Nur denen, die so dumm waren sich ihm auszusetzen. Wer zum Himmel geschaut hat, hat das Unwetter schon lange kommen sehen." Sprach die nur schemenhaft erkennbare Gestalt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 04. Februar 2014, 19:08:35
Nervös klopft eine Gestalt an das mit dicken Holzplanken vernagelte Fenster.
"Ich setze mich einfach mal über das "an zu wenig Betriebsamkeit verstorben"-Schild hinweg und komme herein, okay?"
Hustend und eine Menge Staub aufwirbelnd betritt ein durchgefrorener Mann die Bar.
"Tut mir leid, dass ich so ungeniert in die gemütliche Runde platze.", er blickt zweifelnd einem wandelnden Busch hinterher, "aber draußen war's leider einfach zu kalt."
Interessiert seine Umgebung betrachtend streicht er sich über die angegrauten Haare und bewegt sich in Richtung Tresen, auf dem Weg zieht er seinen dicken Wollmantel aus und hängt ihn über das verstimmte Klavier.
"Etwas heißes zu trinken wäre nicht schlecht.", mit Schwung setzt er sich auf einen Barhocker und klopft mit den Fingerknöcheln auf den Tresen, "und zu ein wenig Licht und Gespräch würde ich auch nicht nein sagen."


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 04. Februar 2014, 20:13:29
Als der junge Mann den ersten Sprecher nicht ausmachen kann, schließt er kurz die Augen und scheint trotz der staubigen Luft tief einzuatmen.
Die nun erneut geöffneten Augen sind pupillenlos und matt gold, als hätte sie jemand mit dem Metall überzogen.


"Nun, nicht mit allem, was man kommen sieht, kann man auch richtig umgehen", verteidigt er die Bar, doch bevor noch etwas Weiteres passieren kann, erscheint der Neuankömmling im Eingang.
Froh über die andere Begrüßung ändert der junge Mann seinen Blick wieder und gesellt sich zu ihm.

"Mein Name ist Wim", sagt er freundlich und hält ihm die Hand hin, die in ledernen Fingerlingen stecken.
Nur seine Fingerspitzen werden nicht von dem ledernen Stoff geschützt, der bereits agenutzt und alt aussieht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 04. Februar 2014, 23:42:32
Aus der dunklen Ecke hört man, wie ein Stuhl zurückgeschoben wird, gefolgt vom Klang leichtfüßiger Schritte auf den Holzdielen, begleitet von einem leisen Schleifen.
Kurz darauf tritt eine scheinbar junge Frau ins schwummrige Licht der Bar. Sie trägt einen Ganzkörperanzug als Leder, der mit zahlreichen Riemen an ihrem Körper fixiert ist. Riesenhafte, lederne Schwingen sprießen aus ihrem Rücken und hinter ihr peitscht ein langer, schuppiger Schwanz über den Boden während sie näher kommt.
"Für mich auch was heißes." raunt sie dem Wirt zu, während sie sich an die Theke lehnt, ihr langes, schwarzes Haar aus dem Gesicht streicht und dem Mann mit den goldenen Augen neugierige Blicke zuwirft, während er den Neuankömmling begrüßt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 05. Februar 2014, 21:04:04
Wim dreht sich zu der Gestalt um und lächelt freundlich.
"Schön, Euch nun doch vernünftig zu Gesicht zu bekommen", sagt er mit dieser besonderen, heiseren Stimme und hält ihr ebenfalls die Hand zum Gruß hin.
Seine Augen sehen plötzlich wieder ganz normal aus und sein breites Lächeln scheint völlig unschuldig.
Aller Höflichkeit zum Trotz muss er nun aber doch die seltsamen Auswüchse der Frau begutachten,
auch wenn er heimlich hofft, nicht zu aufdringlich zu wirken.
So jemanden hatte er noch nie gesehen.
"Dürfte ich Euren Namen erfahren?"

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 05. Februar 2014, 21:23:30
Die Frau betrachtet die ausgestrecke Hand für einen Moment und zögert, bevor sie die Hand schließlich doch ergreift und kurz schüttelt. Ihr Griff ist unerwartet kräftig und die Schwielen an ihren Händen lassen keinen Zweifel an ihrer Kampferfahrung.
"Anngelique. Ann reicht aber." sagte sie, bevor sie den Händedruck löste, sich einen Barhocker heranzog und sich setzte. Hinter ihr bewegt sich ihr Schwanz in langsamen, wellenförmigen Bewegungen und erzeugt dabei leise Geräusche, als die Schuppen über die Dielen kratzen. Sie mustert ihn ebenfalls, wobei ihr Blick kurz auf seinen Augen verweilt, während sie auf seine Erwiderung wartet.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: cryphos am 06. Februar 2014, 08:28:04
Die Tür der Bar öffnet sich. Ein bunter bodenlanger Mantel mit Kapuze kommt herein. Er ist staubig von der Straße. Eine Hand schlägt die Kapuze zurück. Silbergrauen Haare, mehr als Schulterlang, umrahmen lockig ein wettergegerbtes Gesicht. Falten, Lachfalten, haben im Laufe der Jahrzehnte tiefe Furchen gegraben. Das Lächeln ist freundlich, aufrichtig und auch die Eismeerblauen Augen greifen die Freude auf.

Salvete.
Wenn es beliebt werde ich mich dort drüben niederlassen und auf meine Gesellschaft warten. Langes Leben udn Gesundheit wünsche ich euch.

Mit diesen Worten auf den Lippen schreitet er langsam hinüber zu einem Tisch an der Wand. Sein Wanderstab setzt dabei mehrmals schwer auf den Boden auf.
Am Tisch angelangt, lehnt er den Stab gegen den Tisch, greift in den Mantel und legt zwei Klingen gekreuzt auf den Tisch. Es sind schlanke kurze Klingen, mehr Langdolch als Kurzschwert. Hernach legt er den Mantel ab und faltet ihn sorgfältig über die Lehne eines Stuhles.
Darunter kommt ein ca. 1,70m großer Mann zum Vorschein, in dunkles Leder gekleidet. Das Leder ist alt, aber gepflegt, die Kleider wurden schon oft getragen. An der linken Seite hängt ein schlichtes Langschwert, rechts ein langer Dolch, mit breiter Parierstange. Der alte Mann ist breitschultrig, und schlank. Seine Bewegungen sind langsam und gemessen.
Er lässt sich auf einen Stuhl sinken, rechts von Ihm der Wanderstab, links der gefaltete Mantel.  Sein Stuhl kippt und mit einem
Plock lehnt er sich gegen die Wand. Nochmals greift er in den Mantel, holt eine kleine, silberne Flöte hervor und spielt darauf eine melancholische Weise. Sanft und leise füllen die Töne den fast leeren Schankraum aus und schaffen eine angenehme Atmosphäre.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 06. Februar 2014, 18:06:13
Wim ist erstaunt von der Kraft Anns, auch wenn er es sich hätte denken können, als er ihre Erscheinung sah. Von irgendwoher meldete sich der Wunsch, man könne auch ihm seine Erfahrung im Kampf ansehen, aber dazu müsste er seinen Oberkörper präsentieren....Ein unangenehmer Gedanke. Magier zu sein war lahm.  Verlegen bemerkt er, dass sie seinen Namen wohl noch nicht mitbekommen hatte.

"Ich bin Wim, Wim Lindner", erwidert er also und lächelt sie breit und freundlich an.

Als der Mann die Bar betritt, schaut Wim sich verwundert um. So eine herzliche Begrüßung hatte er seit langem nicht mehr gehört. Interessiert, doch etwas fassungslos von der Wortwahl des Mannes, wirft er Ann einen amüsierten Blick zu und fragt sich, was sie davon halten mag.
Das Flötenspiel aber kommt ihm nun aber doch zu merkwürdig rüber und schnell blitzen seine Augen erneut golden auf. Musik als feindselige Macht hatte er mehr als einmal kennen gelernt, doch dieses
Ereignis schien nicht magisch, nicht beeinflussend.  Oder?

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 06. Februar 2014, 18:28:08
Anns Blick verdüstert sich angesichts des Lächelns des Mannes vor ihr kurz, bevor sie sich entspannt. Sie nickt einmal, bevor sie sich zu dem Neuankömmling umwendet und diesen ebenfalls mustert. Ihr Blick wandert ruhig über das Waffenarsenal und verweilt nahezu ebenso lange auf dem Mann selbst.
Die Ankunft des Wirts, der ihr und Wim jeweils einen Krug heißen Getränks serviert unterbricht ihre Musterung. Schweigend wendet Ann sich von dem Mann und der Musik ab und nimmt einen Schluck aus ihrem Krug, während die Spitze ihres Schwanzes unmerklich im Rythmus der Melodie hin und her schwingt.

"Seid ihr auf der Durchreise?" fragt sie schließlich zur Seite gewandt, wobei nicht klar ist, ob sie den Flötenspieler oder Wim meint.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: cryphos am 06. Februar 2014, 19:55:36
Der letzte Ton verklingt schwermütig im Raum. Nachdem niemand die Frage der jungen Frau beantwortet hat, fühlt er sich doch angesprochen, nickt ihr zu, winkt dem Wirt, dem er kurz darauf ein Lederbeutelchen zusteckt. Dann greift er wieder zur Flöte und spielt ein munteres Liedchen. Währenddessen trägt der Wirt auf, etwas kalten braten, Brot, viel Obst und ein schaumgekröntes Dunkelbier. Der Musiker entledigt sich seiner Pfeife, in der er sie einfach im linken Ärmel verschwinden lässt, nimmt sich einen Teller, den er auf die Schwerter stellt und beginnt langsam und genüsslich zu essen. Er unterbricht sein mahl kurz und sagt zu den anderen beiden Anwesenden:
Gerne lüde meiner einer euch zum Male an den Tisch ein, jedoch, ich erwarte eine Zicke, die Wohl ihre Messerchen zurückzuerhalten wünscht. Ihr Temperament ist wüst und trotz der jungen Jahre spricht sie doch schon sehr dem Weine zu. Um eurer Leib nicht zu gefährden, bat ich den Wirt, auf meine Kosten aufzutragen, was ihr wünschet.
Lasset es euch munden, der Gesundheit und Freude willen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 06. Februar 2014, 21:33:18
"Allerdings",
sagt Wim und streicht sich eine der schwarzen Locken aus der Stirn, die ihn die ganze Zeit nerven.
Misstrauisch wirft er dem Musiker einen Blick zu und verschränkt die Arme vor der Brust.


"Ich warte auf meinen Freund und seine Begleiterin, die beiden sind auf einer Mission für die Regierung. Natürlich streng geheim."

Er zwinkert Ann zu und wirft immer wieder dem Musiker und seinen großzügigen Gaben einen Blick zu. Schließlich fasst er sich ein Herz und nimmt dankend von den aufgetischten Speisen, auch wenn er dem Frieden des Musikers immer noch nicht so recht glauben mag.


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 06. Februar 2014, 22:34:57
Ann langt bereits ungeniert zu, als Wim seine Frage stellt.
"Die Regierung?" sagt sie und hält mitten in der Bewegung inne. Ihre Augen verengen sich zu schmalen Schlitzen, während sie Wim mustert.
"Gehörst du auch zu denen?" Fragt sie in misstrauischem Ton.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 07. Februar 2014, 16:31:29
"Zu denen? Na, das hört sich aber schrecklich an. Du musst wissen, meine "Regierung" ist wahrscheinlich etwas anders, als deine. Ich versuche, einer neuen Welt Strukturen zu geben. Also ja, wenn man es so sehen mag, gehöre ich dazu. Aber...das ist wahrscheinlich ziemlich langweilig."

Mit einem Stück Brot im Mund setzt er sich erneut an den Tisch und betrachtet seinen linken Nachbarn, der die ganze Zeit schon etwas still gewesen ist.

"Hast du mit deiner Regierung denn ein Problem?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 07. Februar 2014, 22:08:22
Ann trinkt noch einen Schluck, bevor sie sich den Mund abwischt und antwortet.
"Es ist wohl eher so, dass sie ein Problem mit mir haben." sagt sie verdrossen. "Selbst, wenn ich ihnen noch gar nichts getan habe."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: canis lupus niger am 08. Februar 2014, 14:25:08
Off Topic:
"Noch" finde ich gut!  :rofl:
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 08. Februar 2014, 17:23:56
Etwas verwirrt kratzt sich Wim den Kopf und nimmt noch einen Schluck seines Getränks.

"Wie, was können sie denn dann an dir hassen?"

Blauäugig und völlig unschuldig sieeht er ihr in die Augen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 08. Februar 2014, 20:30:58
Ann trinkt aus und setzt ihren Krug mit einem Knall ab.
"Das fragst du?" fragt sie und schaut ihn ungläubig an. Sie lässt ihren Schwanz einmal hinter ihr über die Dielen peitschen und spreizt ihre Flügel auf, während sie ihn erwartungsvoll ansieht. Als sein unschuldiger Blick ungetrübt bleibt, seufzt sie.
"Das Land in dem ich bisher gelebt habe, ist nicht meine Heimat. Sie liegen seit ewigen Zeiten im Krieg mit uns und deswegen hassen mich die meisten. Außerdem haben sie Angst." sagt sie wütend und fletscht die Zähne. "Und das ist auch besser so für sie." Sie hebt den Krug in Richtung Wirt und schüttelt in leicht, um anzudeuten, dass er leer ist. Kurz darauf kommt der Wirt dienstbeflissen herbeigeeilt und schenkt ihr nach.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: cryphos am 08. Februar 2014, 21:12:24
Der alte Mann speist ausgiebig und beobachtet dabei aufmerksam aber unaufdringlich die beiden balzenden Hühner. Als Ann die Böse spielt muss er leise aber herzhaft lachen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 08. Februar 2014, 22:33:36
"Oh, achso...." Etwas verlegen lässt er auch seinen Krug nachfüllen und schwenkt die warme Flüssigkeit nachdenklich hin und her.

"Entschuldige, manchmal sehe ich wohl doch ein wenig zu gutmütig auf...na ja, alle Arten von Lebewesen. Vielleicht bin ich eben selbst mit zu vielen Vorurteilen abgestumpft worden. Mein Freund, Nhanduit, mag es Naivität nennen, aber in einer Welt mit hauptsächlich menschlichen Wesen ist selbst jemand mit kaputter Stimme schon ein Außenseiter. Da kann man es sich nicht leisten, Wesen zu verurteilen, die eindeutig mächtiger sind als man selbst."

Nachdenklich betrachtet er weiter das dampfende Innere seines Getränks und wirft einen, hoffentlich unauffälligen, Blick auf Anns Mundwinkel, aus denen eben noch ihre Zähne hervorblitzten.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 09. Februar 2014, 00:05:24
Während Wim sprach, wandte Ann sich kurz zu dem alten Mann um und warf ihm einen Blick - scharf und eiskalt wie eine Dolchschneide - zu, bevor sie sich wieder abwandte.
"Es ist nicht so schlimm. Ich bin ziemlich lange damit durchgekommen, zu behaupten, ich wäre ein 'Drachenmädchen'. Normalerweise haben Sukkubi keinen Schwanz und die meisten Droftrottel haben sowieso nie im Krieg gekämpft. Ihre Vorstellung davon, wie Sukkubi aussehen, war absolut lächerlich. Ein bisschen lächeln, ein wenig unschuldig erscheinen, dazu so eine Geschichte und jemand der daneben steht und die Geschichte bestätigt. Das reicht. Ich hab meistens jemanden gefunden, der mir die Geschichte abgekauft hat und dann mit mir unterwegs war oder jemand für den ich gearbeitet habe." Ann zuckt mit den Schultern, während ein verächtliches Lächeln ihre Lippen umspielt. "Menschen sind wirklich dumm und arglos."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 09. Februar 2014, 16:10:08
Ratlos darüber zuckt Wim mit den Schultern und betrachtet nachdenklich die aufreizend drappierten Flaschen  im Regal des Wirts, die in allen Farben aufmunternd funkeln. Er fragt sich, wann der Wirt sie wohl geputzt hat und denkt daran, vielleicht doch an seiner Auffassungsgabe zu arbeiten. Ohne den magischen Zustand.

"Nun, ich bin auch ein Mensch, auch wenn ich nicht ganz so normal bin, wie viele andere. Wenn wir jedoch schon bei Dummheiten sind, so begeht sie jede Rasse einmal...
Früher oder später müssen wir alle lernen. Selbst, wenn wir nicht einsehen wollen, dass wir dumm waren. Mein Gott, ich rede schon wie mein Lehrmeister, vielleicht sollte ich doch auf etwas anderes umsteigen."

Der Wirt greift nach eine der Flaschen im Regal und mixt Wim irgendetwas zusammen.

"Prost, bevor das hier noch zu hoch für mich wird!"

Er zwinkert Ann zu und lässt für einen Moment wieder das Goldene in seinen Augen aufblitzen, nur um sie ein wenig zu ärgern und neugierig zu machen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 09. Februar 2014, 16:41:51
Ann zuckt wieder mit den Schultern, während Wim einen Schluck nimmt.
"Vielleicht hätte ich 'die meisten' sagen sollen. Es stimmt schon, es gibt ein paar, die nicht ganz so naiv und dumm sind." räumt sie mit einem Stirnrunzeln ein, während sie den Tresen vor sich betrachtet. "Es sind ja nicht alle gleich. Der alte Mann da hinten", sagt sie und deutet mit einem Daumen über ihre Schulter, "hat nicht so seltsame Augen wie du. Ist das etwas magisches?" fragt sie, wobei sie sich leicht zurücklehnt, bereit, nötigenfalls von Wim abzurücken.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: cryphos am 09. Februar 2014, 18:08:35
Das Mal ist beendet, Ash lässt noch immer noch auf sich warten. Genüsslich zieht er aus dem rechten Ärmel die silberne Flöte, denkt kurz nach, schüttelt fast unmerklich den Kopf um sich die Flöte in den Linken Stiefelschaft zu schieben. Danach greift er in seine Kapuze und holt eine anmutig geschwungene Pfeife hervor und stopft sie mit etwas wohlriechendem Tabak, der sich plötzlich in seiner Hand befindet. Kurz darauf steigen Rauchwölkchen aus seinem Mund empor und verbreiten ein wohlriechendes Aroma im Raum
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 09. Februar 2014, 19:32:10
Wim lacht, auch wenn es sich mit seiner Stimme ein wenig seltsam anhört, und reibt die Handflächen aneinander.

"Ich dachte schon, du fragst nie! Das hat mit den nicht ganz normalen Teil an mir zu tun...ich bin ein Magier", sagt er, stolz darauf, auch endlich mal etwas von seiner Herkunft erzählen zu dürfen und krempelt die Ärmel hoch, als wolle er etwas beweisen.

"Es ist eine ganz bestimmte Art von Magie, ich habe noch keinen so tollen Namen dafür gefunden und es ist ziemlich schwerz zu erklären, aber um sie anzuwenden, muss ich mich in den magischen Zustand versetzen. Und dadurch werden meine Augen golden. Ich habe mal einen Giftspeier gesehen, der hatte knallgrüne Augen, so wie meine gold werden."

Er verstummt, weil er sie noch ein wenig hinhalten will und nicht gleich jedes seiner Geheimnisse Preis geben möchte. Immer wieder wirft er einen Blick zu der Tür, die jedoch still wie eh und je dar liegt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 10. Februar 2014, 16:27:50
Anns Augen werden bei Wims Erklärung schmal und ihre Lippen kräuseln sich, jedoch schweigt sie bis zum Schluss.
"Erzähl mir mehr. Was machst du denn bei deiner Magie?" fragt Ann und kurz kann man sie lächeln sehen, bevor sie ihren Krug vor ihre Lippen hebt und einen Schluck trinkt. Als sie den Krug wieder sinken lässt, lächelt sie nicht mehr.
"Heißt das, man sieht an deinen Augen, wann du Magie einsetzt? Hast du hier schon welche eingesetzt? Gegen mich?" Erneut wurden ihre Augen zu schmalen Schlitzen, während sie Wim fordernd ansah.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 10. Februar 2014, 20:53:10
Etwas verlegen lacht Wim und hofft, dass sie ihn nicht gleich angreift.

"Erst einmal: Nein, habe ich nicht. Das würdest du spüren, denn ich beherrsche. Aber um sie einsetzen zu können, brauche ich meinen magischen Zustand. Ich muss ja sehen, herausfinden, was ich beherrsche, kontrollieren kann. Da du mich nicht angegriffen hast, kann ich dich auch nicht kontrollieren."

Er unterbricht sich, indem er einen Schluck seines Getränks nimmt und dann hinter sich auf den alten Mann deutet.

"Vorhin habe ich versucht, zu erhaschen, ob seine Musik seine Waffe ist, ob er uns damit beeinflussen wollte oder Ähnliches. Deshalb die goldenen Augen. Doch der Zustand ist nicht nur aktiv, sondern auch passiv. Ich kann erkennen und erst gegebenenfalls einsetzen. Womit greifst du an? Womit kämpfst du primär?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 10. Februar 2014, 21:24:36
Als Wim das Wort 'beherrschen' ausspricht, weicht Ann unmerklich zurück und zischt leise, beruhigt sich jedoch kurz darauf wieder, als er versichert, nichts getan zu haben.
"Ich kämpfe am liebsten gar nicht." sagt sie, während sie Wim über den Rand ihres Kruges beobachtet und einen weiteren Schluck nimmt. "Wer kämpft kann verlieren. Es gibt immer jemanden, der stärker ist als du. Aber niemand ist stärker als ein Messer im Rücken." sagt sie, während sie mir der rechten hinter ihren Rücken fässt und ein Messer hervorzieht, welches zwischen ihrem Flügel und ihrer Schulter verborgen war. Mit einem diabolischen Grinsen zeigt sie Wim kurz das Messer, bevor sie es wieder verschwinden lässt.
"Wenn es sich nicht vermeiden lässt, bin ich aber auch recht gut im Kampf mit zwei Klingen," fährt sie fort und tätschelt die beiden Schwertgriffe die zwischen ihren Flügeln und ihrem langen schwarzen Haar hervor ragen, "und ich beherrsche selbst Magie." Sie streckt ihre rechte Hand vor sich aus, die Handfläche nach oben, und kurz darauf bricht ein Flammenstoß hervor, der fast bis zur Decke hochschlägt. Einen Moment überlegt sie, bevor sie sich wieder Wim zuwendet.
"Du sagtest, du könntest Magie spüren... Wie genau ist das? Ich glaube, ich kann das auch ein bisschen, habe aber noch niemanden getroffen der es kann... Ich weiss also nicht, ob es stimmt..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: cryphos am 10. Februar 2014, 21:50:23
Kinners fährt der alte Mann sie mit donnernden Stimme anFeuerwerk zündet man nicht in geschlossenen Räumen.
Noch immer sitzt er nach hinten gekippt auf seinem Stuhl, die Pfeife zwischen den Zähnen eingeklemmt, in jeder Hand hält er aber eine kleine Armbrust.
Ich mag es nicht, wenn kleine Kinder mit Magie spielen. Dabei geht viel zu schnell was kaputt, zum Beispiel meine Nasenspitze und das mag ich so ganz und gar nicht. Seid Ihr also artig?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: cryphos am 11. Februar 2014, 08:37:21
Ich sehe ihr seid artig. Keine Feurspielchen, keine Waffenspielchen. Wir sind hier zum Essen,  Trinken, Entspannen und vielleicht für den einen oder anderen Plausch.
Lässig lässt er die Armbrüste um die Zeigefinger kreisen und mit einem Ruck sind sie verschwunden
Solange die Eigentümerin dieser Zahnstocher hier er nickt in Richtung der noch immer gekreuzt daliegenden Kurzschwerter auf sich warten lässt, darf man euch beide dann zu sich einladen? Ein alter Mann wie ich hat manchmal gerne Gesellschaft. Lange genug habe ich in meiner Jugend die Einsamkeit genossen. Bestellt was ihr wollt, lasst die Waffen ruhen und erzählt mir von euren Welten. Denn diese habe ich noch nicht bereist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 11. Februar 2014, 21:20:44
"Ich mag es nicht, wenn man mir droht." fauchte Ann den alten Mann wütend an. "Das solltest du in Zukunft besser sein lassen. Ich hab gehört, es sei eine der Regeln hier, hier keine Kämpfe auszutragen, aber wenn du Streit suchst kannst du ihn haben." sagt sie und erhebt sich von dem Hocker auf dem sie bisher gesessen hat. Sie ist nicht besonders groß - höchstens so groß wie der alte Mann - aber ihre Schwingen die sich hinter ihr ausbreiten und der Schwanz der hinter ihr agressiv über den Boden zuckt, lassen sie für ihre Größe ungewöhnlich bedrohlich erscheinen.
"Wenn du das nächste mal deine Armbrust auf mich richtest, solltest du es besser ernst meinen." sagt sie an den alten Mann gerichtet, bevor sie sich eine Platte mit Essen und ihren Krug schnappt und den Schankraum durchquert, wobei sie den alten Mann nicht aus den Augen lässt. An der dem alten Mann gegenüber liegenden Seite des Schankraumes setzt sie sich an einen Tisch, den Rücken zur Wand, und beginnt zu essen, während sie ihm böse Blicke zuwirft.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 12. Februar 2014, 17:43:35
Autoren Oz: Ich schieb mich mal überall dazwischen, gestern hatte ich keine Zeit  :darth:

Zitat von: Christopher am 10. Februar 2014, 21:24:36
"Du sagtest, du könntest Magie spüren... Wie genau ist das? Ich glaube, ich kann das auch ein bisschen, habe aber noch niemanden getroffen der es kann... Ich weiss also nicht, ob es stimmt..."

"Nun, das ist schwer zu beschreiben. Erst hat es so angefangen, dass ich Auren spürte, Eindrücke von der Person oder dem Wesen, das ich vor mir hatte. So vermittelte das Wesen des Lichts mir starke Eindrücke von Himmelskörpern und der Farbe Rot...Was das zu bedeuten hat, muss ich selbst herausfinden. Aber in meinem magischen Zustand, da sehe ich genau wer Magie anwendet und wohin sie geht. So habe ich beispielsweise gegen eine Elfe gekämpft, die ihren Gesang zu stechendem Wind geformt hat. Ihn erkannte ich mit meinen "goldenen Augen" als schwarzen Schleier, der von ihr zu mir strömte. Ich hoffe, das klingt nicht zu wirr...

Nachdenklich kratzt er sich am Kopf und zuckt mit den Schultern.

Zitat von: cryphos am 10. Februar 2014, 21:50:23
Kinners fährt der alte Mann sie mit donnernden Stimme anFeuerwerk zündet man nicht in geschlossenen Räumen.
Noch immer sitzt er nach hinten gekippt auf seinem Stuhl, die Pfeife zwischen den Zähnen eingeklemmt, in jeder Hand hält er aber eine kleine Armbrust.
Ich mag es nicht, wenn kleine Kinder mit Magie spielen. Dabei geht viel zu schnell was kaputt, zum Beispiel meine Nasenspitze und das mag ich so ganz und gar nicht. Seid Ihr also artig?

Sofort fährt Wim herum, der Barhocker unter seinem Hintern fällt polternd zu Boden. Seine Augen schimmern in dem durchdringenden Gold, das er den magischen Zustand nannte.
"Armbrüste richtet man nicht auf andere, wenn sie sich nur nett unterhalten haben" erwidert er stur und verschränkt die Arme vor der Brust.
"Und dein Hinweis auf Speis und Trank ist nun auch etwas überflüssig. Ich habe keine Ahnung, was das gerade sollte, aber selbst wenn Ann versuchen wollte, hier alles in Brand zu setzen, so säßen wir sicherlich nicht immer noch auf unserem warmen Platz, nicht wahr?"

Zwar wirft er dem Wirt einen entschuldigenden Blick zu, doch dieser zuckt nur mit den Achseln und wischt weiter die Theke, auf der der vierte Gast eingeschlafen zu sein scheint. Ein Blick zur Decke sagt ihm, dass Ann nicht das Geringste angerichtet hat.
Unsicher, ob er in ihrer Gesellschaft noch erwünscht ist, tritt er an ihren Tisch heran und versucht glimpflich zu lächeln.


"Hat er uns wirklich gerade Kinder genannt?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 12. Februar 2014, 19:08:55
"Hat er." sagt Ann und verdreht die Augen, während sie einem der Stühle unter dem Tisch einen Tritt versetzt, der ihn zu Wim hinüberrutschen lässt.
"Wo waren wir stehen geblieben? Du sagtest, du könntest die Magie 'sehen'... Dann is das wohl doch etwas anders als bei mir. Ich kann es eher spüren, wenn Magie gewirkt wird. Oder ich glaube es zumindest... Ich spüre nicht immer etwas, wenn jemand in der nähe Magie wirkt..." nachdenklich verzieht sie das Gesicht, bevor sie sich ihm zuwendet und einen Arm auf dem Tisch ausstreckt, eine Handfläche zur Decke gewandt.
"Und wie sieht das aus?" fragt sie, während ein winziges Schimmern kurz über ihrer Handfläche aufleuchtet, bevor sich an derselben Stelle eine kleine Wassersphäre bildet, die langsam größer wird, bis sie die Größe eines Kinderkopfes erreicht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 12. Februar 2014, 21:25:42
Wim lässt sich auf den Stuhl plumpsen und lehnt sich entspannt zurück.

"Also eine Art Aura spüre ich eben auch, aber nicht unbedingt ihr Wirken, eher ihre Anwesenheit. Aber das kann auch bei jedem Magier meiner Welt anders sein, abhängig von ihrer Gabe, denke ich. Ich wurde in diese Kultur nicht geboren, deshalb kann ich dir die verschiedenen Theorien nicht erklären."

Geheimnisvoll lächelnd nimmt er einen Schluck seines Getränks.

"Du bist nur scharf auf meine Augen", sagt er neckisch und wechselt grinsend seine Ansicht.

"Die Umgebung ist eine goldene Masse. Du bist dunkelgrau, ein dunkelgrauer Schatten, und auf deiner Hand schwebt eine dunkelgraue Kugel. Sie scheint zu pulsieren, aber nur ganz leicht. Würdest du mich damit angreifen, würde sie pechschwarz werden und auch deine Gestalt würde sich ändern."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Assantora am 12. Februar 2014, 21:49:26
Die Tür öffnet sich und ein etwa sechzehn Jahre altes Mädchen betritt die Bar. Sie hat ein Wust aus rotbraunen Haaren, die leicht gelockt sind und die ihr immer wieder ins Gesicht fallen.
Ein wenig unsicher geht sie auf die Bar zu und bleibt plötzlich stehen, nur und die Hände in die Hüften zu stemmen und schnaubt scheinbar die Luft rechts neben sich an.

"Es reicht, in Ordnung?"
Sie stapft nach einem kurzen Nicken auf die Bar zu und nimmt sich einen Platz, ein wenig abseits von den anderen und starrt dennoch immer wieder ein wenig missmutig auf den leeren Platz neben sich, als würde dort noch jemand sitzen, den sie nicht mag.
Schließlich entdeckt sie, dass sie doch nicht so allein ist und räuspert sich kurz.

"Mein Name ist Nianta Taiol. Hat vielleicht jemand einen Auftrag für mich? Ich brauche dringend ein paar Münzen. Das Leben auf der Straße ist wirklich hart."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 12. Februar 2014, 21:56:42
Ann schweigt für einen langen Moment, währenddessen man die Zahnräder die in ihrem Kopf rotieren fast schon hören kann, bevor sich ihr gedankenvoll umwölktes Gesicht wieder aufhellt und sie zufrieden grinst.
"Du kannst mit diesen Augen also sehen, wenn dir jemand feindlich gesonnen ist? Aber so wie du es erklärt hast, siehst du Magie... Funktioniert das auch bei Wesen, die keine Magie in sich tragen? Ich kenne ein paar Kreaturen, die haben keine Magie. Ich hab da so meine Methoden, das rauszufinden." sagt sie und tätschelt mit einem bösartigen Grinsen ihren Schwertknauf.

In dem Moment betritt Nianta die Bar und Ann beobachtet ihren Auftritt.

"Wenn du Geld brauchst, solltest du mal den alten Mann da fragen. Er scheint zu viel davon zu haben." sagt sie und hebt ihren Krug zu einem Prosit. "Pass aber auf, dass du nicht zu laut hustest oder so. Er ist ein bisschen schreckhaft und könnte dich wegen sowas erschießen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: cryphos am 13. Februar 2014, 07:48:56
Kind, was willst du essen? Bestell was du willst, ich zahle.
Im Übrigen ist es dir vergönnt zu husten zu singen, zu tanzen und zu lärmen. Nur lass deine Waffen stecken und spiel nicht mit Magie im Haus und schon gar nicht mit Feuer.
Er blickt streng zu den beiden Gestallten Wim und Ann.
Mir wird immer Angst und bang wenn Kinder mit den Mächten spielen. Allzu schnell gibt es dabei Verletzte und Tote und am Ende fällt deswegen gar noch Krieg über ein friedliches Volk her, wie ausgehungerte Wölfe über frischgeborene Lämmer.
Nein, Nein... das mag ich alles nicht mehr sehen
sein sonst so freundliches Lächeln schwindet und harte Züge beherrschen nun sein Gesicht.
Wahrlich, ich habe schreckliches gesehen und durchlebt, da fehlt es, beim Essen von zwei Kindern wegen deren Leichtsinns dahingerafft zu werden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 13. Februar 2014, 17:58:44
"Okay, ich spreche nicht länger in Rätseln: Meine Magie ist das Beherrschen von Waffen. Egal, was mich angreift und womit, ich kann es kontrollieren. Am Anfang hat mein Lehrmeister mich mit irgendetwas beworfen, das eine Spitze hatte, weil ein Kampf gegen ihn viel zu gefährlich gewesen wäre."

Wim lächelt bei dieser Erinnerung und streift sich über die ledernen Fingerlinge.

Nianta betritt die Bar und Wim mustert interessiert, was sie dort tut. Um die Überraschung nicht zu nehmen, sieht er nicht nach der unsichtbaren Gestalt in seinem magischen Zustand.


Was für einen Auftrag sollte man Euch denn geben können? Was macht Ihr, vor allem bei dieser eisigen Kälte?

Amüsiert über Anns Anmerkung spielt er mit einem Messer in der Hand, das er irgendwoher gezaubert hat.

Ich habe wirklich noch nie einen Mann wie ihn getroffen, sagt er leise zu Ann und mustert den Alten weiterhin.

Jetzt würde mich seine Geschichte interessieren...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 13. Februar 2014, 19:26:41
Ann rollt verächtlich mit den Augen, flüstert aber dennoch. "Ich hab schon jede menge Jammerlappen getroffen die gleich vor allem angst haben. Verlangen, dass man die Waffen stecken lässt aber selber wegen so einer Kleinigkeit gleich eine geladene Armbrust auf jemanden richten. Sein scheinheiliges getue kann er sich sonstwohin schieben. Wenn du mich fragst, hat er selber so einiges auf dem Kerbholz. Ich kenn diese Art Typ. Zu lange überlebt, dann Gewissensbisse bekommen und tut nun einen auf geläutert, während er eher noch mehr Leichen als vorher hinter sich lässt." Ann schnaubt abfällig und lehnt sich wieder entspannt zurück.
"Du kannst alle Dinge beherrschen, mit denen man dich angreift? Das klingt nützlich." Sie überlegt einen Moment. "Aber du hast keine Macht über Dinge, die andere angreifen, oder? Du kannst also niemanden beschützen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Assantora am 13. Februar 2014, 20:14:05
Nianata musterte die sonderbare Frau und muss nach einigen Momenten schlucken, und nickt knapp.
"Seid ihr ein Sukkubus? Clostin ist davon überzeugt, dass ihr ein Dämon seid."
Das der alte Mann so nett zu ihr ist, und ein Essen spendieren möchte, macht sie wiederum stutzig.
"Ich kenne Euch nicht. Nennt mir einen Grund, warum ich Euch überhaupt vertrauen sollte. Immerhin scheint ihr nicht ungefährlich zu sein, wie Sie behauptet."
Mit Nachdruck deutet sie auf die geflügelte Frau und bestellt sich beim Wirt erst einmal eine heiße Tasse Tee. Erst nachdem sie davon genippt hat, blickt sie den Mann an, der ganz vertieft darin scheint, mit seinen in Leder verhüllten Finger zu spielen.
"Ihr fragt, was für Aufträge ich mache? Ich bin eine Botin. Mir kann man alles anvertrauen. Dokumente, weil ich nicht lesen kann, Gegenstände, weil ich keine Diebin bin, einmal sollte ich sogar eine Person von einem Ort zum anderen bringen, aber das mache ich nicht. Zum Glück, denn am nächsten Tag lag der Mann tot in der Gosse."
Sie seufzt und nimmt erneut einen Schluck von ihrem Tee.
"Das Leben hat mir einiges abverlangt und jetzt habe ich den noch am Hals." Missmutig deutet sie auf den Stuhl neben sich. "Wahrscheinlich haltet Ihr mich verrückt, aber Clostin existiert und ist eine Seele von einem Halbgott. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ich die Glückliche bin, an der sich diese Seele anhängen konnte, wie eine lästige Klette? Ich bin alles andere als stolz darauf."
Sie winkt ab und widmet sich wieder ihrem Tee zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 13. Februar 2014, 20:21:37
"Ja, das bin ich." ruft Ann zu ihr hinüber. "Aber nicht die Sorte, welche die Menschen meistens im Kopf zu haben scheinen, wenn sie an uns denken. Ich bin eine Kämpferin, keine Hure." sagt sie und knirscht mit den Zähnen. "Das mit der Seele glaub ich dir sofort." Ann grinst und blickt auf den Stuhl neben Nianata.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: cryphos am 13. Februar 2014, 21:12:17
Der alte Mann lächelt still als er Nianatas Worte hört. Doch als Ann von den vielen Toten spricht wird sein Blick schwermütig.
Hör zu Kind, als ich in etwa so alt wie du war, befahl mich mein Fürst las Speerkämpfer in seine Armee, es Herrschte Krieg und der König, wie auch mein Fürst waren elende Kriegstreiber. Sie wollten den Kontinent erobern und allein herrschen. Ich war ein junger Adliger, von niederem Stand. ich war verblendet und zog auf Befehl des Fürsten in den Krieg. Bald hatte ich einen Namen und als ich 18 war, nannte mich mein Fürst seinen obersten Taktiker und Berater. Auch zu meinem König wurde ich gerufen und ich führte einen verheerenden Krieg. Wegen mir starben tausende, durch meine eigene Hand vielen hunderte. Dann fiel mein König und mein Fürst kurz darauf, die Ländereien waren verwüstet, das Volk hungerte und fast alle starben. Ich sah und verstand was ich getan hatte, da zählte ich 19 Lenze.
Alle meine Herren waren Tod, meine einstigen Gefährten fast alle ebenso, nur zwei waren mir geblieben. Zu Dritt zogen wir los, uns eine neue Heimat zu suchen. Denn auch unsere Häuser und Burgen gab es nicht mehr. Der Krieg hatte alles dahin gerafft. Als Gaukler und Schauspieler, Feuerspucker und Schwertakrobaten überlebten wir und verdienten uns unser Brot.
Ein ehemaliger Feind, einer der letzten die ich besiegte, traf ich sterben liegend an. Er war ein Zwerg und unter den seinen ein hoher Herr. Er bat mich seinen Sohn als den meinen anzunehmen und zu erziehen, denn im Krieg sei ich der letzte ehrbare Gegner gewesen. Ich nahm den Jungen an und erzog ihn wie meinen eigenen Sohn. Viele aus der Schar des nun toten Zwerges schlossen sich mir an, auch die letzten aus seinem Clan, den Dvars und sie nahmen mich ihn Ihren Clan auf und ich wurde ihr Führer. Bald waren wir nicht mehr drei sondern 300 und als Spielmannszug zogen wir umher, bis wir ein leeres Land fanden vom Krieg nicht versehrt. Dort ließen wir uns nieder. Viele von uns wurden Bauern. Handwerker erbauten sich ihr Werkstätten. Bald waren wir einige tausend und unser Land gedieh in Frieden. Man ernannte mich zum König dieses Landes und zum ersten des Spielmannuges. Ich eröffnete eine Zeitung, den Harlekin Global Herold, reiste als Spielmann durch das neue Reich und verbreitete die Neuigkeiten und Freude.
Es war eine gute Zeit. Und so wäre ich gerne alt geworden.
Doch es blieb nicht so. Im Norden von uns lies sich ein Templerorden nieder, im Westen sammelten sich die Wölfe, im Osten die Bären und im Süden eroberten Mönche im Namen ihres Gottes das Land und die Überreste der gefallenen Reiche.
Bald darauf stand nun der Krieg vor unserer Tür, wir schützen unsere Kinder und kämpften mit Witz. Doch allein gegen vier Heere waren wir dem Untergang geweiht. Wider starben tausende, viele durch meine Hand. Diesmal war ich nicht der Eroberer, sondern ich trachtete danach so vielen der meinen das Leben zu bewahrten als möglich. Wenige aus meinem Volk starben, die meisten erinnerten sich an ihre Tage als fahrendes Volk und das wurden wir wieder. Wir wurden wieder zum Spielmannzug, teilten uns in viele kleine Gruppen und entkamen so der Vernichtung.
Mein Sohn Dyvim Dvar, stürzte sich in das feindliche Heer und meine besten Kämpfer und Magier und meine besten Freunde mit ihm. Sie alle Starben. Doch meinem Volk gelang die Flucht. Und ich wurde geflohen.
Die treuen Seelen überwältigen mich, fesselten mich und schickten mein Volk mit mir fort. Von einem wagen aus, noch immer gefesselt sah ich wie mein Sohn fiel. Ich überlebte, weil meine Freunde ihr Leben für mich liesen. Da zählte ich nun 40 Winter.
Seither mein Kind wandere ich durch die Welten, als Spielmann und König meines Volkes, erster des Spielmannzuges und letzter der Freunde. Mein Volk ist groß, doch wir sind ohne Land.

Doch arm sind wir auch nicht, also iss und lass mich was Gutes tun, auf meine alten Tage hin. Nachdem nun mein Leben in aller Kürze kennst, denkst du, du kannst mein Angebot annehmen?
Iss und lass es dir gut gehen.

Nachdenklich blickt er auf von dem Kind und blickt hinüber zu Ann
Du hast recht Kind der Grausamkeiten, ich habe viele Leichen auf meinem Weg gelassen, doch keinen habe ich gemeuchelt und keinen nur des Tötens willen umgebracht. Und nein Kind der Dämonen ich bin nicht geläutert, nur gealtert und ein klein bischen weiser geworden - im Laufe der letzten ein oder zwei Äonen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 13. Februar 2014, 21:56:11
"Auch das hat schon funktioniert, aber da habe ich mich dann mehr oder weniger in die Schusslinie geworfen. Ich denke, es funktioniert so: Ich kann Bedrohungen ausschalten, aller Art, und auch entfernte Magie könnte für mich gefährlich werden..Da muss  ich noch einmal in mich gehen."

Interessiert betrachtet Wim das Mädchen und nickt bei ihrer Geschichte bedächtig.

"Eure Welt scheint nicht gerade sicher zu sein...Habt Ihr denn gar keine Ambitionen darin, lesen zu lernen oder einen anderen Beruf zu erlernen?"

Seine Augen leuchten golden auf und mustern nun den Platz neben dem Mädchen.

"Ich kann Euren Freund sehen, nur seinen Bedrohlichkeitsgrad nicht...Kann er uns gefährlich werden?"

Er fragt das, als sei es eine reine Wissensfrage, nicht so, als müsste er sich verteidigen. Dann lauscht er gespannt der Geschichte des Alten, als wäre er ein kleiner Junge.

"Ich wünschte, ich wüsste auch wer ich bin. Nicht einmal mein richtiges Alter konnten mir die Kobolde sagen, so ein schreckliches Dilemma."

Etwas verlegen, als wünschte er sich, er hätte das gerade nicht laut gesagt, seufzt Wim und bestellt noch eine Runde Getränke.

"Dennoch gibt Euch Euer Alter nicht das Recht, andere zu verurteilen.
Die Schatten sind in meiner Welt die Edlere der beiden göttlichen Wesen und allgemein habe ich gelernt, nicht nach Äußerlichkeiten zu urteilen. Ann muss nicht schlecht sein, weil sie Krallen und Flügel hat und andere Frauen nicht unschuldig, weil sie wunderschöne, lange Haare haben und eine Haut wie...Na ja. Zu diesem Thema sage ich nur das Wesen der Männer ist tatsächlich so einfältig, wie die meisten sagen...

Er räuspert sich verlegen und vollkommen verändert starrt Wim sein Getränk zu Tode und ist für ein paar Momente nicht ansprechbar.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: cryphos am 14. Februar 2014, 07:43:34
Traurig lächelnd nicht er Wim zu
Du hast recht Magier, es steht mir nicht zu meinen Groll auf dieses Wesen abzuladen.
Vergebt Dame der Nacht, vergebt einem alten und dennoch oft törichten alten Mann.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 14. Februar 2014, 09:36:21
Bei Wims Worten verzieht sich einer von Anns Mundwinkeln, bis ihre Zähne aufblitzen. Bei den Worten 'Dame der Nacht' des alten erreicht ihr Grinsen auch den anderen Mundwinkel.
"Es hat niemand etwas gesagt, was mich beleidigen würde. Ich habe bisher auch niemanden um des Tötens willen umgebracht. Ich hatte immer meine Gründe." sagt sie und ihr Grinsen wird noch etwas breiter. "Sich gegen das Meucheln zu sträuben halte ich hingegen für dumm. Warum kämpfen wenn man auch einfacher töten kann?"
Nach diesen Worten entspannt Ann sich wieder und lässt ab von dem alten Mann um sich stattdessen dem Mädchen zuzuwenden, gespannt darauf wartend, was sie zu erzählen hat.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 14. Februar 2014, 13:50:52
Ich habe eine einfache Antwort für dich: Spaß, Adrenalin. Ein Kampf kann etwas Großartiges sein, die Macht, die durch deine Venen pumpt....
Auch wenn es furchtbar nach hinten los gehen kann.

Wim streckt sich und blickt durch ein schmutziges Fenster nach draußen, wo der Februar langsam die ersten Sonnenstrahlen hindurchlässt.

Der Schnee hat sich gelichtet, ich hoffe, mein Freund wird es bald hierher schaffen. Er wäre sicherlich ein interessanter Partner in dieser Runde.

Grinsend wartet er nun gespannt, auf Ninatas Antwort auf die Frage.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Assantora am 14. Februar 2014, 22:04:40
Nianta hört dem alten Mann aufmerksam zu und seufzt, als dieser schließlich endet.
"Krieg. Ich habe meine Eltern in einem dummen Krieg verloren. Ein König, der das Volk meucheln lässt, um Männer gefügig zu machen, die ihre Unabhängigkeit haben wollten. Das ist der Grund, warum ich nun allein in der Welt zurecht kommen muss.
Nehmt es mir nicht übel, aber Euer Angebot kann ich nicht annehmen. Ich habe Geld bei mir und kann eine Mahlzeit, oder auch eine Nacht an diesem Ort bezahlen. Doch Ihr wart im Krieg und habt getötet..."
Sie schweigt und widmet sich einem Moment wieder ihrem Tee zu, bis der andere Mann seine Meinung kund tut.
"Lesen? Was soll ich denn lesen. Es gibt nichts, was es mir oder meinem Leben erleichtern würde. Sicher ist meine Welt sicher nicht. Ich habe ständig eine Waffe bei mir, mit der ich so gut umgehen kann, dass es sich ein Mann zweimal überlegen sollte, wie aufdringlich er zu mir ist. Ich hoffe Ihr versteht, was ich meine."
Als die Augen des Mannes golden aufleuchten, fällt sie beinahe von dem Hocker.
"Ihr könnt ihn sehen? Ich dachte, ich wäre die Einzige. Clostin ist nicht gefährlich. Zumindest solange Ihr ihm keinen Grund gebt. Er hat mein Leben gerettet und beschützt mich. Leider will er, dass ich zu seinen Geschwistern gehe, andere Halbgötter, die sich opfern mussten, um uns Menschen zu beschützen. Eine lange Geschichte. Ich weiß nicht recht, was er sich davon erhofft. Ich hoffe nur, dass ich eines Tages ein halbwegs normales Leben führen kann."
Sie seufzt und nickt mehrmals, bevor sie sich wieder an den Mann mit den goldenen Augen wendet.
"Clostin sagt, dass es eigentlich nicht sein dürfte, dass Ihr ihn seht. Seine Seele ist in mir." Sie tippt sich dabei auf die Brust. "Es ist seine Aura, die Ihr sehen könnt, nicht seine Seele, oder seinen Körper. Der ist schon seit Jahrhunderten tot."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 15. Februar 2014, 12:09:30
Bei ihren Worten horcht Ann auf und lauscht ihr schweigend, bis Nianta geendet hat. Ann überlegt einen Moment, nimmt sich einen reifen Apfel von ihren Tablett und wendet sich Nianta zu.
"Du hast zwei Seelen in einem Körper? Wie interessant." sagt Ann und schlägt ihre Zähne in den Apfel. Mit einem vernehmlichen Knirschen beißt sie ein Stück heraus und zerkaut es, während sie fortfährt. "Setz dich doch zu uns und erzähl mehr. Wim beißt nicht." sagt sie und grinst, während sie sich Apfelstückchen aus den Zähnen saugt.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 15. Februar 2014, 12:22:32
"In meiner Welt steht ein Krieg bevor. Eigentlich führen wir ihn schon. Ich warte auf meinen Freund, damit er mir bei einer Entscheidung helfen kann, die den Kampf für unsere Seite gewinnen könnte..."

Wim nickt bedächtig und sieht sie mit seinen normalen Augen an.

"Ja, da muss ich meine Aussage wohl etwas korrigieren. Ich kann seine Anwesenheit sehen, weniger seinen Körper...Etwas kompliziert. Es ist so als könnte ich...gewissermaßen seine Macht sehen. Aber mal davon ab. Bist du auf deinem Weg zu den anderen Halbgöttern den ganz alleine? Und wie wirst du sie denn finden, wenn sie sich geopfert haben?"

Als Ann sie zu sich bittet, wird Wim ein wenig rot von ihrer Bemerkung und streicht sich die schwarzen Locken hinter die Ohren.

"Da läufst du bei Ann größere Gefahr..."

Er wirft ihr einen schelmischen Seitenblick zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Assantora am 15. Februar 2014, 21:09:54
Nianta mustert die geflügelt Frau ein wenig unsicher, schüttelt aber schließlich den Kopf.
"Ich habe keine zwei Seelen in meinem Körper. Clostin nutzt mich lediglich als einen Anker. Ohne mich würde seine Seele diese Welt verlassen. Aber wenn das passiert..."
Sie hält inne und blickt zu dem leeren Stuhl neben sich. Schließlich blickt sie die Frau wieder an.
"Er ist nicht in meinem Kopf. Ich habe die volle Kontrolle, doch Clostin hat noch gewisse Fähigkeiten."
Als Beweis, fängt das Tablett, von der sich die Frau einen Apfel genommen hatte, scheinbar an zu schweben. Nach wenigen Momenten landet es wieder sanft auf der Theke.
"Zugegeben. Kein sonderbar großes Kunststück, aber er kann noch deutlich mehr", meint Nianta und leert ihre Tasse Tee und bestellt sich einen Teller Rinderbraten.
Sie isst aber nicht, sondern blickt den sonderbaren Mann an, während er spricht.

"Wollt ihr den Krieg gewinnen, oder Unheil verhindern?", fragt sie und widmet sich wieder ihrem Essen zu, als der Mann Abstriche von seiner Behauptung macht.
"Dann habt Ihr also gelogen", stellt sie fest. "Und offenbar kennt Ihr die Geschichte meiner Welt nicht."
Sie schiebt den Teller weg und widmet sich nun voll und ganz dem Mann zu, der scheinbar viel neugieriger ist, als alle Männer, die sie vorher jemals kennen gelernt hat.
"Also", beginnt sie und sucht noch einen Moment nach den richtigen Worten. "Meine Welt wurde von zwei Göttern erschaffen. Es sind Clostins Eltern gewesen. Sie erschufen alles, auch die Menschen und Clostin erzählt, dass er nur geboren wurde, als Zeichen, dass die alten Götter noch da sind.
Aber Clostin und seine fünf Geschwister brachten den Menschen ein großes Geschenk. Regen in der Wüste, Heilung von schweren Verletzungen und Krankheiten. Könnt Ihr euch vorstellen, was passiert ist?
Die Menschen begannen die alten Götter zu vergessen und bewunderten nur die Sechs, die auf die Welt geschickt wurden."
Nianta blickt kurz zu dem leeren Stuhl und nickt.
"Clostin und die anderen mussten sich opfern, als die Götter ihre Wut zum Ausdruck brachten. Er sagt, es wären Kreaturen aus dem Boden gekommen, die alles getötet haben und nur Tod und Zerstörung brachten. Die Menschen sollten für ihren Fehler büßen und so opferten sich Clostin und die anderen, verankerten ihre Seelen aber an diese Welt um mit Hilfe ihrer Macht die Menschen zu beschützen.
Und jetzt halten die Anker nicht mehr. Clostin sagt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, dass die anderen ihren Anker auch verlieren und dann werden die alten Götter doch noch ihre Rache bekommen. Clostin weiß ganz genau, wo die anderen waren, als sie sich opferten, also von daher gibt es keine Probleme und was die Tatsache angeht, dass ich alleine reise, so bin ich überzeugt, dass Clostin mich vor allen Gefahren beschützen kann."
Nianta blickt den Mann noch einen Moment lang aufmerksam an, dann widmet sie sich wieder ihrem Essen und man merkt, wie hungrig sie ist
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 16. Februar 2014, 00:21:17
"Irgendwie...beides. Ich habe nicht besonders viel Erfahrung mit Kriegen und Kämpfen, eigentlich war meine Welt eine andere...Aber jetzt versuche ich einfach nur irgendwie...das Richtige zu tun."

Sehnsüchtig schaut er zur Tür, als würde jeden Moment etwas passieren. Doch vergebens.

"Lügen ist ein sehr hartes Wort, aber ich will mit einer Frage antworten. Wie soll man die Wahrheit sagen, wenn man sie sich selbst nicht erklären kann?"

Er legt eine kurze, künstlerische Pause ein und lehnt, plötzlich sehr müde wirkend, sich zurück in den Schatten seines Platzes, schwarze Locken fallen ihm ins Gesicht, ohne, dass er sie gleich fortstreicht.

"Eure Erzählungen haben mir auf jeden Fall etwas mehr Klarheit verschafft. Ich bin nur so neugierig, weil...Nun, gewissermaßen liegt die Neuordnung einer ganzen Welt unteranderem auf meinen Schultern. Das ist keine einfache Aufgabe, wenn man sich an seine alte Welt nicht erinnert. Auch ich habe einiges mit göttlichen Wesen zu tun, nur...haben diese selbst nicht so richtig die Ahnung, wie man ihre Kreationen beherrschen kann, ohne, dass sie sich selbst zerstören. Und ohne, dass ich auch nur ansatzweise verstehe, warum gerade ich damit zu tun habe, kann ich den Willen nicht unterdrücken, dieser neuen Welt auf die Sprünge zu helfen...
Mir fehlen oft einfach die richtigen Worte, um das zu erklären, was bei mir passiert. Vielleicht frage ich deshalb mehr als andere."

Mit einem ehrlichen, freundlichen Lächeln lehnt Wim sich wieder nach vorn und blickt zu Nianta, als erwarte er einen verwirrten Blick oder eine Antwort.



Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 16. Februar 2014, 00:47:28
Ann lauscht den beiden, wie sie ihre Gedanken und Geschichten austauschen, bis die beiden in Schweigen versinken.
"Das Richtige tun... Eine Welt retten... Sich um ein Volk kümmern..." ablehnend schüttelt sie bei diesen Worten den Kopf und blickt anschließend alle drei im Raum an. "Wie kommt man überhaupt zu so was? Ich hab in meinem Leben bisher mit mir selbst genug zu tun gehabt. In meiner Heimat sollte ich in einem Krieg als Fußsoldat verheizt werden. Nur durch Zufall entkam ich diesem Schicksal und landete auf der nächsten Welt, wo das Leben aber auch nicht viel einfacher wurde. Gefangenschaft, Folter, Ausbeutung und Verachtung sind alles was ich bekommen habe. Selbst wenn diese Welt untergehen würde, so wie deine," spricht sie und sieht Nianta an, "oder in einem Krieg zugrunde geht..." an Wim gewandt "...oder schon gegangen ist..." an den alten Mann "Mir wäre das völlig egal. Es ist nicht mein Problem. Ich stehe für mich alleine. So wie immer." Für einen kurzen Augenblick scheint sie den Blick senken zu wollen, bevor sich stattdessen ein wütender Zug um ihren Mund breit macht. Sie wendet sich wieder an Nianta.
"Du bist auch alleine, sagst du. Wieso kümmert es dich überhaupt?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: cryphos am 16. Februar 2014, 13:09:07
Lange blickt er Ann nachdenklich an, seine sonst so fröhlichen strahlend Augen werden grau und alt, uralt.Mit tieg vibrierendem bariton hebt er leise an, doch laut genug, dass jeder Winkel erfüllt ist:
Ann, Kind, darf ich dich so nennen?  Hiermit lade ich dich ein, als mein Gast und meine Weggefährtin auf der Wanderschaft für eine Dauer deiner Wahl zum Spielmannsszug zu stoßen. Ich biete dir an, mit uns unsere Feuer, unser Essen, unsere Geschichten zu teilen, Welten zu bereisen, frei zu gehen wann immer du es wünscht.
Doch bedenke wohl, unsere Wege sind nicht immer heiter und freundlich, sondern oft düster und tödlich.
Wünscht du dies?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 16. Februar 2014, 19:32:51
Während Ann dem alten Mann lauscht, verfinstert sich ihr Gesichtsausdruck mehr und mehr.
"Nein, du darfst mich nicht 'Kind' nennen." faucht sie. "Und was soll das, mit dem Spielmannszug? Bin ich dann die neueste Attraktion? Damit die Leute mit dem Finger auf mich zeigen können? Vergiss es." Das Leder ihrer Rüstung knirscht, während sie die Arme vor der Brust verschränkt und sich halb abwendet. "Dein heiter und freundlich kannst du dir sparen - Armbrüste sind alles andere als freundlich - und Gefahren kann ich auch alleine haben. Dafür brauche ich niemanden. Seit ich mich auf mich selbst verlasse, komme ich sehr gut klar." Sie endet und wendet sich völlig von dem alten Mann ab und Nianta zu, während ihr Schwanz hinter ihr wütend über den Boden peitscht. 
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: cryphos am 16. Februar 2014, 19:39:13
Was du bei uns wärst das liegt bei dir. Du könntest dich als Attraktion zur Schau stellen, wenn du das wolltest. Du könntest mit den Kämpfern trainieren, oder einfach mit uns wandern und etwas sehen, was man sonst nicht mehr kennt.
Er lächelt traurig und murmelt leise Dickköpfig wie ein Zwerg, Stur, wie ein Minotaurus, uneinsichtig wie die Blechdosen und gefährlich wie der Tod. Dieses Küken braucht noch lange um flügge zu werden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 16. Februar 2014, 20:56:36
"Wie kommt man überhaupt zu sowas ist eine sehr gute Frage. Dafür müsste ich jetzt anfangen, von der Ordnung in meiner Welt zu erzählen...Eins ist klar; Aus freien Stücken bin ich sicher nicht zum Retter der Welt auserkoren worden. Mich macht einzig und allein der Zufall zu dem, was ich jetzt bin. Oder für das mich viele halten. Grob gesagt ist es so;
Meine Welt wurde erschaffen von zwei Mächten: Licht und Schatten. Während das Licht auf Perfektion aus war, waren die Schatten darauf aus, Wesen mit eigenem Willen und Entwicklungspotential zu schaffen. Dass das Potential so negativ ausgelegt werden konnte, wie zu meiner Zeit, hatten sie nicht erwartet. Sie versuchten, alles auf einen Nullpunkt zu bringen und in dem ganzen Durcheinander hab ich irgendwie ein Stück helle Macht abbekommen. Das macht mich zu einer Art Hybrid, jemand, der vorher Mensch war und nun magisch begabt ist. Und das soll irgendwie der neuen Welt helfen.
Etwas undurchsichtig, ich weiß. Aber es muss ja irgendeinen Grund dafür geben. Und da ich mich im Moment an nichts vor diesem Erlebnis erinnere, habe ich kein anderes Ziel. Ich kann nur hoffen, dass ich durch den Kontakt mit den Schatten mehr über mich erfahre, wer ich wirklich bin."

Wie ein alter Mann streicht er sich über das Gesicht und streckt sich erneut. Bei der Vorstellung, wie Ann bei einem Spielmannszug mitmacht, muss er mehr als Grinsen und blickt den alten Mann ungläubig an. Da sie allerdings so böse auf dessen Vorstellungen reagiert, macht Wim lieber keine Witze und versucht, mit seinen Gedanken über Ann als Attraktion allein zu bleiben. Ein verstohlenes Lächeln kann er sich jedoch nicht verkneifen, da er eher daran denkt, dass Ann ihre Zuschauer erschlagen würde, als auf ihre freiwillige Bezahlung zu warten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Assantora am 16. Februar 2014, 21:00:44
Nianta blickt den Mann an. Für sie ist und bleibt er ein Rätsel und es hilft ihr nicht gerade, dass er scheinbar eine sehr mächtige Person ist.
"Neuordnung einer ganzen Welt?", fragte sie ein wenig verwirrt. "Dann habt ihr mehr mit einem Gott gemein, als einem Menschen. Stellt sich nur die Frage, ob Ihr überhaupt ein Mensch seid."
Überrascht starrt sie die Frau an, als sie ihr diese sonderbare Frage stellt.
"Warum es mich interessiert?", fragt sie und deutet auf den leeren Platz neben sich. "Wenn ich nicht tue, was Clostin sagt, dann habe ich den Kerl mein ganzes Leben an meinen Fersen kleben. Und außerdem ist der Tod etwas, was ich nicht hautnah miterleben will. Ich hoffe, die Antwort reicht dir!"
Sie wendet sich wieder ihrem Essen zu und will eigentlich nur noch alleine sein.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 17. Februar 2014, 20:50:22
Während der alte spricht, würdigt Ann ihn keines Blickes. Nianta und Wim hingegen, lauscht sie aufmerksam.
"Warum ist deine Vergangenheit wichtig dafür, wer du bist?" fragt sie Wim, nachdem er geendet hat. "Ich bin hier, ich bin jetzt. Wen interessiert die Vergangenheit? Vielleicht willst du gar nicht wissen, was passiert ist." Sie blickt einen Moment nachdenklich drein, während ihr Schwanz hinter ihr langsamere Kreise zieht.
"Ich habe mal eine Geschichte gehört." beginnt sie und sie setzt ein durchtriebenes Lächeln auf, während sie Wim ansieht. "Ein Mann fand sich eines Tages ohne jegliche Erinnerung auf einer einsamen Straße wieder. Vor ihm saß ein altes Weib, was ihn lächelnd ansah. Es dauerte nicht lange, da fragte er das Weib, was er dort tue und wer sie sei. Sie erklärte ihm, dass er ihr etwas gutes getan habe und sie ihm daraufhin drei Wünsche erfüllen wollte. Zwei der Wünsche hatte sie bereits erfüllt und sie wartete auf seinen dritten Wunsch. Der Mann dachte lange darüber nach und sprach schließlich: 'Sag mir wer ich bin' Das alte Weib lachte, sagte ihm, das wäre bereits sein erster Wunsch gewesen und erfüllte ihn."
Ann schweigt, nimmt einen langen Schluck aus ihrem Krug und wartet auf Wims Reaktion.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 18. Februar 2014, 17:17:10
"Ich bin definitiv ein Mensch! Ein Mensch mit magischen Fähigkeiten. Ich bin auch kein Gott, eher so etwas wie ein...wo auch immer ich dieses Wort nun her habe- Politiker. Wahrscheinlich bin ich nur so nah an den Schatten dran, den eigentlichen Göttern in meiner Welt, weil ich das Interesse der Lichtgöttin zuerst geweckt habe...Und damit dem Feind sehr nahe stand."

Froh darüber, dass Ann ihn von seinen Identitätszweifeln vorerst ablenkt, nimmt er noch einen großen Schluck, ohne den Blick von ihr zu wenden.

"Ich...weiß nicht. Nicht so recht. Nur, wenn ich wüsste, wer ich bin oder wer ich vor der neuen Welt war, dann  könnte ich vielleicht meine Familie finden. Ich würde wissen, warum ich keine richtige Stimme habe und woher dieser Drang kommt, anderen zu helfen. Natürlich kriege ich nie wieder mein altes Leben zurück, aber...ach...

Aufmerksam hört er der Geschichte zu und gerät in ein nachdenkliches Schweigen. Nach einer Zeit sagt er:

"Diese Geschichte wäre ganz nach Nhanduits Geschmack. Ihr würdet euch sicher gut verstehen, denn auch er pflegt mir ständig zu predigen, ich solle mich nicht darauf verlassen, dass ich ein guter Mensch gewesen sei. Ich habe sogar mal jemanden getroffen, der mich von vor dieser Zeit kannte und das Einzige, was sie mir sagte war, dass manche Dinge das Schicksal entscheiden sollten.
Es ist eine verzwickte Sache mit dem Wissen oder nicht, aber selbst wenn ich so grausig gewesen wäre, würde ich mir nicht darüber bewusst sein wollen? Würde ich nicht gerne wissen, welche Fehler ich begangen habe, dass ich so ein schrecklicher Mensch bin oder war?
Letzten Endes kann ich es sowieso nicht steuern. Wenn ich irgendwann die Chance bekomme, hat sich meine Meinung sicher schon wieder geändert."

Wim gerät in ein nachdenkliches Starren zur Tür, seine Augen verfallen immer wieder in den magischen Zustand, leuchten golden aus der Dunkelheit seines in Schatten gehüllten Platzes.

"Vielleicht ist es besser, nichts zu wissen. Denn gut oder böse hin oder her; Ein Magier war ich nicht. Und diese Gabe möchte ich nicht mehr missen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 19. Februar 2014, 21:23:06
Ann kichert bei Wims Worten.
"Natürlich nicht. Wer würde schon seine Magie aufgeben wollen? Es gibt wenig Dinge, die schöner sind, als der wärmende Strom der Magie durch meinen Körper." Sie streckt eine Hand aus und betrachtet das Beugen und Strecken ihrer Finger gedankenverloren. "Es ist ein wunderbares Gefühl, die Magie fließen zu lassen und zu spüren, wie sie mir gehorcht." Ihr Blick hebt sich wieder und sie schaut Wim direkt in die Augen. "Körperliche Kraft ist begrenzt, es gibt immer jemanden der stärker ist als man selbst, aber mit Magie ist alles möglich. Eines Tages wird es niemand mehr mit mir aufnehmen können. Dann kann ich endlich tun und lassen was ich will. Niemand mehr, der mir sagen kann was ich tun soll. Niemand mehr, der mich zu etwas zwingen kann. Dann endlich werde ich FREI sein." sagt sie und grinst voller Vorfreude.
Während sie ein weiteres Stück Obst von ihrem Tablett nimmt und beginnt, mit kleinen Bissen davon zu essen, beruhigt sie sich wieder ein wenig und wendet sich schließlich wieder an Wim.
"Wer ist dieser Nhanduit? Er scheint mir recht vernünftig zu sein."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 21. Februar 2014, 20:43:56
"Das klingt, als wolltest du die Welt erobern, Ann, hör auf mir Angst zu machen", sagt er und grinst breit.

"Aber bei dem Gefühl muss ich dir voll und ganz zustimmen. Ein Magier zu sein ist großartig. Gerade meine Gabe verleiht mir eine Macht...Du nimmst jemand anderem seine Kraft und richtest sie gegen sein eigenes Wohl. Auch wenn...ich nicht töte. Oder es nicht besonders mag."

Bei der Frage nach Nhanduit muss er zwangsweise grinsen und seufzt tief.

"Mein Lehrmeister. Ein Freund, wie ein Bruder. Ein verrückter Elf mit gekränktem Stolz und verlorenem Orientierungssinn, oder nie gehabten. Und er hat Angst vor Giftwürmern, eine lustige Sache. Aber er hat ein großes Herz und gute Überzeugungen und er ist sowohl mit Magie, als auch mit dem Schwert sehr mächtig."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: cryphos am 21. Februar 2014, 21:15:05
Kopfschüttelnd steht der alte Mann auf, wirft sich seinen Mantel über und greift zu seinem Stock. Als der Wirt herankommt drückt er ihm einen vollen und scheinbar schweren Beutel in die Hand, dabei murmelt er recht leise
Nehmt das, das müsste meine Ausstände bei euch begleichen und nehmt auch diese zwei Zahnstocher vom Tisch in eure Obhut, bis eine Zuckerpuppe Namens Ash diese hier abholt. Das Mädel hält sich für eine Kriegerin und verliert dennoch ihre Waffen, weil Sie angeben musste.
Er blickt kurz in die Richtung der anderen und nickt diesen zu um sich dann brummelnd der Tür zuzuwenden
Die Kinder von heute, so selbstverliebt und voll Vertrauen auf Ihr Magie. Und dann heulen Sie wenn sie in eine nichtmagische Spähre geraten. Sie vergessen immer das Gleichgewicht...
kurz bevor er die Türe erreicht streckt er seine Hand aus, greift nach einem Türknauf und ist verschwunden, doch die Türe des Wirtshauses hat sie nicht bewegt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 22. Februar 2014, 12:30:21
"Erobern?" fragt Ann, wobei die Bewegungen ihres Schwanzes langsamer werden und schließlich ganz erliegen. "Nein. Das ist viel zu anstrengend. Außerdem zu viel Arbeit." sagt sie und lehnt sich lässig gegen die Stuhllehne. "Ein Freund von mir beherrscht eine Stadt und der hat schon viel zu viel zu tun... Ich will einfach nur..." sie überlegt kurz und knabbert dabei an ihrer Unterlippe, den Blick zur Decke gerichtet. "Ich will nur tun können was ich will. Niemand sollte mir sagen können, wann ich was zu tun habe."
Sie lauscht seinen Worten zu Nhanduit, bei denen sie misstrauisch die Stirn runzelt.
"Ich hab bisher nicht viele Elfen getroffen. Die eine mochte ich, den anderen hasse ich. Ich weiss nicht, was ich von ihnen halten soll. Außerdem können sie irgendwie im dunkeln sehen, das mag ich nicht." sagt sie, wobei ihre Augen schmal werden.

"Viel Glück!" ruft sie dem alten Mann hinterher, als er geht. "Du wirst es brauchen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 24. Februar 2014, 21:26:31
"Das beruhigt mich nur wenig, aber mal ganz davon ab. Ich verstehe auch nicht, wie die Bösewichte immer die Welt erobern oder vernichten wollen.
Es wäre mir viel zu anstrengend, die ganzen Intrigen einzufädeln und durchzuführen. Obwohl die Rettung und Erhaltung auch nicht gerade einfach ist."

Wim schmunzelt und betrachtet das Messer in seiner Hand.

"Die einzigen zwei anderen Elfen, die echt waren, waren Nhanduits Halbschwester und sein...Hm, nennen wir es Stiefvater. Beide ziemlich kalte Wesen, was Nhanduit dazu veranlasst haben muss, so ganz anders zu werden. Er ist eben herzlich und achtet, anders als diese beiden, nicht nur auf die Erhaltung seiner Rasse. Er ist mir wie ein Bruder geworden, obwohl er mit 502 Jahren schon ziemlich alt ist...Viel älter, als ich jemals werde."

Das einzige, was er zu dem Verschwinden des Mannes beizutragen hat, ist ein mehr oder minder genervtes Augenrollen.

"Immerhin bildet er sich nichts auf sein Alter ein."

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 25. Februar 2014, 16:03:45
"Bösewichte..." sagt Ann und verzieht verwirrt das Gesicht. "Ich versteh das überhaupt nicht. Was soll das sein? Mein Freund - der mit der Stadt - ist Nekromant. Er kann mit Leichen ein paar sehr interessante Dinge anstellen! Er kann zum Beispiel die Leichen ein paar Wochen 'einlegen' in irgendsoeiner Brühe die er herstellt, bis nur noch die Knochen und Sehnen übrig sind, über die sich die Haut spannt. Anschließend kann er die Knochen noch irgendwie aushärten und zum Schluss dem Skelett irgendwie wieder Leben einhauchen. Das nutzt er dann als Leibwache und Wächter. So wird aus einer nutzlosen, stinkenden und faulenden Leiche doch etwas großartiges! Trotzdem bezeichnen viele Menschen die ihn nicht mal kennen als Böse."
Ann schüttelt den Kopf, während sie ihren Krug zu den Lippen führt und einen tiefen Schluck nimmt. "Mir konnte noch keiner erklären, was dieses 'Böse' eigentlich sein soll."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 25. Februar 2014, 17:04:15
Wim verschluckt sich an seinem Getränk und prustet die halbe Flüssigkeit über den Tisch. Entschuldigend holt er ein Tuch und wischt den Tisch wieder sauber, Ann hat er zum Glück nicht getroffen.

"Ähm, na ja, das würde ich höchstens als ziemlich eklig bezeichnen. Mordet er denn extra für die Leichen?
Böse. Böse bedeutet, dass du anderen Menschen das Leben schwerer machst, es ihnen nimmst oder sie wegen einer bestimmten Sachen an ihnen diskriminierst, nur damit es dir besser geht. Wenn du...andere minderwertig behandelst, obwohl sie dir nichts getan haben, nur um eigenen Profit daraus zu schlagen. Böse ist, wenn du einem Lebewesen ohne jedes Gewissen das Recht auf eigene Entscheidungen, eigene Lebensweisen verwehrst. Wenn du das Recht nimmst, gerecht und würdevoll zu leben."

Zufrieden mit dieser Erklärung und gleichzeitig nachdenklich über seine eigenen Worte blickt er Ann an.

"Die "Bösewichte" meiner Welt sind magisch begabte Menschen, die alle Schattenwesen unterwerfen wollen. Das heißt solche Wesen, ohne jegliche Lichtenergie, hauptsächlich nicht-magische Menschen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 25. Februar 2014, 21:40:00
Mit aufgerissenen Augen weicht Ann zurück, als Wim losprustet. Stirnrunzelnd beobachtet sie, wie er den Tisch abwischt und lauscht ihm anschließend neugierig. Als er fertig ist, stellt sie ihren Krug ab, verschränkt die Arme vor der Brust und senkt den Blick auf die Tischplatte, während sie einen langen Moment nachdenkt.
"Dann bin ich wohl böse." sagt sie, als sie den Blick wieder zu Wim hebt und zuckt mit den Achseln. "Wenn ich Geld oder Essen brauche ist es meistens am einfachsten, irgendwo einzubrechen und es zu stehlen. Wenn man die Bewohner am Leben lässt, gibt es immer Ärger. Tötet man sie und lässt sich nicht auf frischer Tat erwischen, gibt es meistens keine Probleme." sagt sie und grinst Wim an. "Schließlich weiss niemand, dass ich es war und bis man es bemerkt, bin ich schon lange weg."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 26. Februar 2014, 16:00:15
"In der Tat, das würde ich als böse bezeichnen. Allerdings gibt es wahrscheinlich auch keine andere Möglichkeit für dich, als stehlen, hab ich Recht? Wenn du nicht einmal deine wahre Identität Preis geben darfst, woher du stammst...würden sie dich sicherlich kein legales Geld verdienen lassen oder?
Trotzdem ist dein Verhalten vermutlich...nun ja, ethisch nicht vertretbar. Seltsamer Ausdruck."

Wim sieht sich um und bemerkt, dass die beiden allein sind.

"Ein bisschen neuer Wind würde uns ziemlich gut tun", bemerkt er nebenbei und starrt durch eines der Fenster, so gut das durch die dicke Schmutzschicht eben möglich ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 26. Februar 2014, 16:57:52
"Es ist ein bisschen ruhig hier, ja." räumt Ann ein, während sie sich umsieht. "Vielleicht kommt ja noch diese 'Ash' die der alte Mann erwähnt hat." Anschließend rückt sie sich den Stuhl ein wenig zurecht und macht es sich bequem.
"Naja, est ist nicht so, dass ich überhaupt nicht anders Geld verdienen könnte... Ich hab ne Weile als Botin gearbeitet. Fliegen ist deutlich schneller als Laufen. Aber so viel Arbeit für so wenig Geld... Tzz." abfällig schnaubt sie. "Warum sollte ich mir die Mühe machen? So ist es viel einfacher." Sie schweigt einen Moment und denkt nach. "Wie kommst du denn an dein Geld?" fragt sie, während sie einen Fuß auf den Stuhl hochzieht und lässig den Ellenbogen auf dem Knie ablegt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 27. Februar 2014, 15:23:41
"Na ja, nun...gar nicht. Ich tue Menschen Gefallen und sie lassen mich bei ihnen schlafen und geben mir zu essen. Oder ich gehe jagen, es tummelt nur so von Tieren in den Wäldern um die Hauptstadt herum. Da bei uns noch nicht alles so stabil ist, wie es sein sollte, gibt es nur wenige Möglichkeiten, etwas wirklich käuflich zu erwerben.
Bei uns ist es allerdings auch so, dass man sich in Waldstadt registrieren muss und dabei gibt es auch eine Anfangsprämie an Geld, davon hab ich sogar noch was übrig."

Grinsend lässt er eine der weniger wertigen Münzen zwischen seinen Fingern hin und her gleiten und wirft Ann einen schelmischen Blick zu.

"Die Jagd auf weiße Magier bringt inzwischen auch Geld ein. Da wir noch keine Armee oder Polizei haben, kriegen wir sie nicht anders unter Kontrolle."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 27. Februar 2014, 16:57:20
"Jagd?" Fragt Ann und ein leichtes Lächeln schleicht sich auf ihr Gesicht. "Was genau heißt das? Soll man sie nur fangen, oder das Problem gleich lösen? Wie gefährlich sind die denn? Und wie gut wird bezahlt?" Ihr Lächeln verbreitert sich während sie spricht zu einem Grinsen, ihr Schwanz fliegt regelrecht über den Boden und sie sieht Wim mit hungrigen Augen an. "Mit Magiern komm ich gut klar." fügt sie hinzu, während sie mit der rechten Hand an einer schmalen Eisenkette zupft, die unterhalb ihres Halses unter ihrem Lederpanzer verschwindet.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 27. Februar 2014, 21:40:52
Lachend lehnt Wim sich zurück und hält die Hände abwehrend vor die Brust.

"Meine Güte, du bist ja gleich Feuer und Flamme. Nein, wir brauchen sie. Wir brauchen die Information, was die Magier genau erreichen wollen und wie. Also muss man sie lebend fangen. Außerdem brauchen wir die Info, welche Art von Magier noch alles bei den Feinden mitarbeitet. Und keine Sorge, wenn wir sie geschnappt haben und sie kooperieren, werden wir sie gerecht bestrafen.
Sie sind gefährlich, weil es keine Magie zweimal gibt. Es gibt zwar Arten von Magien, die miteinander stärker sind, wie die Elemente, Seele und Körper Magier. Doch wir wissen nicht, wer noch neutral und wer auf ihrer Seite ist. Man kann außerdem nicht einschätzen, wie gut sie ausgebildet sind. Du siehst, es gibt sehr viele Probleme.
Doch das Schlimmste ist, dass wir nicht wissen, warum sie sich gegen die Schatten schlagen und die Befehle der Lichtgöttin ausführen.
Dazu muss man natürlich wissen, dass die Lichtgöttin einmal all ihre Diener auslöschte, einfach so, weil sie ihr zu mächtig wurden.
Kein Mensch sollte so dumm sein, sich mit Lúestra einzulassen. Und auch kein Magier."

Er seufzt tief und verschränkt die Arme vor der Brust.

"Was hat es denn mit dieser Kette auf sich, dass sie deine Macht über Magier beeinflusst?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 27. Februar 2014, 21:57:43
Während Wim erzählt schwindet Anns Lächeln allmählich. Als er zu dem Punkt kommt, dass die Mahier lediglich gefangen genommen werden, verschwindet es gänzlich.
"Das mit dem Licht und den Schatten hab ich nicht kapiert." sagt sie schließlich und sieht Wim stirnrunzelnd an. "Die meisten Menschen die ich kenne haben es so mit dem Licht. Licht hier, Gerechtigkeit da," beginnt sie, während sie mit den Händen gestikuliert und die Augen verdreht, "Ehre dort. Naja, kurz: Die meisten sind eher so... Licht ist wohl das, was sie als 'gut' bezeichnen würden. Ich bevorzuge hingegen die Schatten." sie grinst. "Also, wieso sind bei euch die Schatten besser als das Licht? Das hab ich nicht verstanden..."

Als er nach der Kette fragt verzieht sich einer ihrer Mundwinkel zu einem diabloischen Grinsen, während sie an der Kette zieht. Kurz darauf gleitet ein ringförmiges Amulett aus einem dunklen, schweren Metall unter dem Leder hervor. Die gesamte Oberfläche des flachen Amuletts ist mit feinen Schriftzügen bedeckt, die mit Gold ausgelegt wurden, während in der Mitte ein blutroter Edelstein prangt.
"Das mein Freund mir gemacht. Der Nekromant." sagt sie, während das Amulett sich an der Kette langsam um sich selbst dreht. "Es beinhaltet einen Zauber, der jegliche Magie die sich auf mich zu bewegt dämpft. Ist ein Zauber zu schwach, verpufft er wirkungslos. Ist ein Zauber stark, wird er zumindest abgeschwächt, bevor er mich erreicht." Ihre Augen blitzen zu Wim hinüber, während ihr Lächeln noch etwas breiter wird. "'Beeinflussungsmagie', wie ich es nenne, ist eher subtil als stark. Ich bezweifel, dass du mir mit deinen Fähgkeiten wirklich gefährlich werden könntest, solange ich mein Amulett trage." sagt sie und mustert ihn mit durchdringendem Blick, während sie ein wenig die Schultern kreisen lässt und ihre Flügel sich hinter ihr leicht entfalten. "Du müsstest ziemlich stark sein, zumindest stärker als das hier. Und das bin nicht mal ich."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 28. Februar 2014, 15:36:20
"Okay, hm, wie erkläre ich es am besten kurz und knapp...Am Anfang gab es nur Licht und Schatten, zwei Energien mit eigenem Willen. Zusammen erschufen sie den ersten Planeten, eine Dimension. Zuerst verlief alles friedlich, doch als die Schatten die Menschen und andere Tiere schufen, wurde das Licht...wie soll ich sagen, wir ekelten es an. Zu schwach, zu...unvollkommen. Sie mischten sich ein. Und so entstanden die Magier."

Er machte eine kurze Pause und nahm einen Schluck seines Getränks.

"Natürlich hatten die Schatten da noch ein wenig mitzureden und so einigten sie sich auf den größten Kompromiss, den sie machen konnten; Eine zweite Dimension. Eine, ohne Magie, nur mit dem Grundgerüst der Natur. Tja, aber irgendwie hat die Menschheit es geschafft, sich beinahe selbst auszurotten und in vorigen Kriegen zwischen Licht und Schatten wurde das Licht besiegt. Deshalb sahen die Schatten nur eine Lösung; Die Zuammenführung.

Mit den Händen stellte er zwei Welten dar, die langsam aufeinander zufuhren.

"Nun gibt es statt zwei Dimensionen, zwei Welten, nur noch eine. Das Licht, eingesperrt in einer menschlichen Hülle, versucht durch die weißen Magier wieder an Macht zu gelangen. Es gibt aber auch noch die Magier, die für die Erhaltung dieser Welt kämpfen und das ist meine Seite. Wir müssen wissen, wie die Lichtgöttin Lúestra plant, an Macht zu kommen, denn die menschliche Hülle schwächt sie. Und mir hat sie fast schon den Kopf explodieren lassen."

Er erschauert bei dem Gedanken und auch bei Anns Schilderung ihres Amuletts.

"Ich möchte es lieber nicht ausprobieren. Aber da ich meine Magie eher als passiv bezeichnen würde, könnte ich eine Art Grauzone in dem Machtbereich deines Amuletts ausnutzen...Natürlich alles theoretisch. Die Magie, die ich anwendende, dient mir ja als Verteidigung...Wahrscheinlich kann ich mich zwar verteidigen, dich aber nicht angreifen. So kommt es mir am plausibelsten vor."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 01. März 2014, 15:30:16
Mit Augen, die sie mehr und mehr zusammenkneift, lauscht Ann Wims Geschichte von der Erschaffung der Welt.
"Woher weiss man so was?" fragt sie schließlich fassungslos. "Und wie soll das laufen, zwei Welten zu einer machen?" Sie streicht sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, bevor sie leicht den Kopf schüttelt. "So was gibt es bei uns nicht. Die verschiedenen Welten - oder 'Ebenen' wie einige sie nennen - sind über Portale verbunden. Die Kriegsebene ist die Ebene, auf der alle Portale zusammenlaufen. Und darum ist dort ständig Krieg." sie schaudert kurz bei der Erinnerung. "Ich sollte auch dort kämpfen, bis ich eines Tages dabei drauf gehen würde. Ich hatte Glück, dass es nicht so weit gekommen ist."
Als Wim seine Gedanken zum Amulett erläutert, lächelt sie.
"Kluger Junge. Für den Angriff ist es völlig nutzlos, aber da habe ich genug eigene Möglichkeiten. Ich hab meinem Freund zwei solcher Steine besorgt," sagt sie, während sie das Amulett noch einmal kurz hoch hält, bevor sie es wieder weg steckt, "und er hat seinen benutzt, um einen Stab damit zu machen. Der ist mehr für den Angriff, auch sehr nützlich." endet sie nickend.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 02. März 2014, 21:05:07
"Man hat es mir erzählt. Erst die Lichtgöttin und dann die Schatten. Und puh..mit Energie. Frag mich das bitte nicht, alle Wesen mit Bewusstsein wurden in einen tiefen Schlaf versetzt, deswegen weiß ich davon nichts. Und mein Leben auf der Erde, dem unmagischen Planeten, habe ich auf Grund der Magie vergessen."

Wim mustert Ann kurz.

"Warum ist es nicht so weit gekommen?" fragt er dann und betrachtet den leeren Boden seines Bechers.

"Oh bitte, nenn mich nicht Junge. Nur, weil ich jetzt nicht so scharf auf einen Kampf bin, bin ich trotzdem nicht mehr achtzehn...Auch wenn ich zum Glück noch nicht dreißig bin."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 03. März 2014, 17:38:45
Ann lehnt sich kurz zurück und nimmt einen langsamen Schluck aus ihrem Krug, bevor sie zu sprechen beginnt.
"Als wir wieder auf einem unserer Kampfausflüge waren, wurde ich im Gefecht verwundet. Hier," sagt sie und tippt sich mit der freien Hand an die linke Schulter, "hat mich ein Armbrustbolzen erwischt. Ein paar andere wurden ebenfalls verwundet. Die meisten anderen waren noch neu, es war ihr erster Ausflug, und daher beschloss unsere Gruppenführerin, dass wir ein paar Gefangene nehmen sollten, anstatt alle zu töten wie sonst." Sie hält kurz inne und scheint zu überlegen, bevor sie den Krug abstellt und sich mit den Ellenbogen auf dem Tisch absützt, Wim zugewandt. "Normalerweise müssen wir draußen bleiben, bis wir nicht mehr kämpfen können. Kommen wir also zu früh rein und haben nicht genug gekämpft, werden wir bestraft. Darum wollte sie Gefangene machen. Damit wir einen Grund hätten, so früh wiederzukommen. Außerdem waren wir so gezwungen, zu Fuß zu gehen. Das war für die Verwundeten auch gut so. Mit so einer Wunde fliegen ist keine schöne Sache." sagte sie und rieb sich abwesend die Schulter.
"Und dann kam ein Unglück zum nächsten, wie ihr Menschen so schön sagt. Eine weitere Patrouille entdeckte die Spuren unseres Kampfes und machte sich an die Verfolgung. Sie waren schon zu nah, als wir sie bemerkten. Als ich trotz meiner Wunde versuchte zu fliegen, war ich zu langsam und wurde von einem weiteren Bolzen getroffen. Dieses mal ins Bein. Ich hatte fest damit gerechnet, dass sie mich umbringen, aber stattdessen waren sie es, die Gefangene machen wollten." Ann zuckte resignierend mit den Schultern. "Die Monate die danach kamen waren alles andere als angenehm, aber letztenendes hab ich denke ich doch Glück gehabt."

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 05. März 2014, 14:08:46
"Haben sie dich gefoltert?", fragt Wim vorsichtig, aber ohne Umschweife.
"Ich bin wirklich froh, der Jäger zu sein und nicht der gejagte. Aber all das Jagen bringt nichts, wenn ich nicht herausfinden kann, was sie vorhaben."

Seine Hand formt sich auf dem Tisch verkrampft zu einer Faust.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 05. März 2014, 20:49:50
Unter gesenkten Augenlieder schaut sie Wim bei seiner Frage für eine lange Weile an, bevor sie schließlich mit bedrückter Stimme antwortet.
"Sprechen wir nicht darüber." sagt sie, bevor sie den Blick auf die Tischplatte senkt, die Kiefer fest aufeinandergepresst.

"Warum kannst du nicht herausfinden, was sie vorhaben?" fragt sie, als Wim erneut spricht. "Du jagst sie doch, richtig? Wenn du es nicht schon hast, solltest du also früher oder später auch einen fangen. Den kannst du ja fragen. Und wenn er nicht antwortet... tötest du ihn eben und es ist einer weniger. Aber damit kommst du ja auch nicht weiter..." einen Moment schaut sie nachdenklich drein, bevor sie sich grinsend Wim zuwendet. "Ich würde sie einfach verfolgen. Bei Nacht zu Fuß oder bei Tag hoch oben, wo sie mich nicht bemerken und sehen, was sie tun. Dann finde ich schon früher oder später heraus, was sie vorhaben."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 05. März 2014, 21:29:26
"Verstehe."

Wim lehnt sich zurück und betrachtet das Messer in seinen Händen

"Ich sagte dir schon, ich töte nicht gerne. Um ehrlich zu sein ist das, was wir mit ihnen anstellen, viel Grausamer. Zusammen mit den Schattenflüsterern, den Soldaten der Schatten könnte man sagen, nehmen wir ihnen ihre magischen Kräfte. Die größte Angst, die sie haben können; Wir nehmen das Licht und geben die Schatten. Dadurch setzen wir sie auf den 'niedrigen Rang' eines normalen Menschen...Was für andere ganz normal scheint, ist für sie die höhere Strafe. Aber ich selbst habe noch nicht oft an solchen Sitzungen teilgenommen und natürlich versuchen sie, so viel wie möglich in Rätseln zu sprechen. Ich setze nur die Puzzleteile zusammen. Bisher ergeben sie aber sehr wenig Sinn."

Er lässt das Messer von Hand zu Hand wandern und stößt es schließlich in den Tisch.

"Das tue ich bereits, glaube mir. Aber das alles ist nicht so einfach...Sie haben einen Zauber, einen mächtigen Zauber erworben, der sie über den ganzen Planeten teleportiert. Sie müssen nicht reisen. Sie sind uns immer einen Schritt voraus. Es scheint, als verfolgten sie verschiedene Wege, die sie zum selben Ziel führen...Aber nichts ergibt einen Sinn."

Wütend greift er sich erneut das Messer und schließt verzweifelt die Hand darum.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 06. März 2014, 18:37:04
"Mit einem Zaubewr durch die Welt bewegen?" Ann schaut ihn nachdenklich an. "Das kenn ich. Sowas in der Art hab ich auch mal gemacht. Ok, um ehrlich zu sein: Der Nekromant hat es gemacht, aber trotzdem kenne ich mich quasi ein bisschen damit aus. Es ist wie folgt:" sagt sie und beugt sich verschwörerisch zu Wim über die Tischplatte. "Man kann nicht einfach wie man will durch die Gegend springen. Der Punkt an den man will, muss gewisse Voraussetzungen erfüllen. Bei uns geht das zum Beispiel, indem man die 'magische Ähnlichkeit' so groß wie möglich macht. Hat man das getan, muss ein fähiger Magier die beiden Punkte irgendwie verbinden, sodass derjenige der sich gerade an einem von beiden Punkten befindet, quasi an beiden Punkten ist... Löst er den Zauber dann wieder auf, muss er nur dafür sorgen, dass derjenige der befördert werden soll, nun am anderen Punkt rauskommt. Oder so ungefähr... Es wurde mir nur erklärt, gemacht hab ich es selber nie." räumt Ann ein, während sie sich wieder zurücklehnt. "Was ich sagen will ist: Egal wie sie es machen, es muss irgendwelchen Regeln unterliegen. Finde raus was diese Regeln sind und du kannst sie schnappen." sagt sie und grinst selbstzufrieden, während sie die Arme hinter dem Kopf verschränkt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 10. März 2014, 20:21:53
"Du hast Recht, diese Regeln muss es geben. Aber diese Taktik werde ich dann doch lieber den Schattenflüsterern überlassen. Ich mag nämlich die Konfrontationsvariante - und ich werde mir jedes verdammte Hauptquartier vornehmen, dass wir aufspüren können und alles in Schutt und Asche legen, bis ich meine...nun, meine Freundin wieder habe."

Etwas aus der Fassung kratzt er sich am Kopf und schüttelt sich dann.

"Hast du eigentlich auch etwas an Familie? Jemanden, der dir wichtig ist?"

Gedankenverloren starrt er nach draußen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 10. März 2014, 20:53:30
"Ich hatte welche. Glaube ich." sagt sie und hält kurz inne. "Ein paar der anderen Sukkubi mit denen ich aufgewachsen bin. Seit meiner Gefangennahme habe ich sie nicht mehr gesehen. Höchstwahrscheinlich sind sie alle tot." Antwortet sie und schließt sich für einen langen Moment seinem gedangenverlorenen Blick an.
Als sie sich wieder gefasst hat, blickt sie kurz zu Boden und scheint nachzudenken, bevor sie sich Wim wieder zuwendet.
"Ein paar von ihnen vermisse ich ab und zu. Aber ich muss zugeben, ich verstehe nicht, wieso ihr Menschen so oft einem anderen nachtrauert. Ich habe schon gesehen, was einige von euch 'Liebe' nennen und zu was es sie fähig macht, wenn sie einander beschützen wollen... Aber ich verstehe es nicht." sagt sie und schüttelt leicht den Kopf.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 10. März 2014, 21:05:30
Die Tür öffnet sich erneut. Eine Frau tritt ein. Ihre Kleidung ist nicht mehr besonders sauber, der Knoten, in dem sie ihr dunkles Haar zu bändigen versucht hat, bereits ziemlich zerzaust und die Frau sieht schwer geschockt aus. "Tag!", sagt sie kaum hörbar, ohne die merkwürdige Versammlung wirklich zu sehen.
"Irgend etwas Starkes, bitte!", murmelt sie in Richtung des Wirts und streicht sich mit einer fahrigen Bewegung eine Haarsträhne hinter das Ohr.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 10. März 2014, 21:23:41
"Liebe kann und muss man auch nicht richtig verstehen...Es ist gerade für Liebende schwer, sie in Worte zu fassen. Aber ich möchte dich damit nicht belästigen, diesem schnulzig-philosophischen Kram...aber eine Frage habe ich der Neugierde wegen dann doch; Wie hält es deine Art denn mit Fortpflanzung, wenn ich so direkt heraus fragen darf. Sucht man sich so kompliziert einen Partner wie wir Menschen, hält man etwas von Treue?"

Nachdenklich kratzt er sich den gut gepflegten Kinnbart und sieht tatsächlich aus wie ein interessierter Schüler der Biologie.

"Huch, was, wenn ich fragen darf, hat Euch denn so durch den Wind gebracht?" , richtet er sich an die neue Frau und streicht seine schwarzen Locken hinter die Ohren.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 10. März 2014, 21:55:19
"Pfff, wir suchen gar nichts.", erwidert Ann schulterzuckend und rollt daraufhin mit den Augen. "Die meisten wissen nicht mal, dass wir das überhaupt können. Ich hab das auch nur durch Zufall von einem Sklaven erfahren. Die meisten leben aber auch nicht lange genug, als dass das irgendwie für sie von Interesse sein könnte." Sie wirft Wim einen verstohlenen Blick zu, bevor sie sich wieder abwendet. "Nicht, dass ich inzwischen irgendein Interesse daran hätte. Das kann ich noch weniger verstehen, als diese 'Liebe'."

Ruhig beobachtet Ann die neue in der Runde und versucht abzuschätzen, ob sie eine Bedrohung darstellen könnte.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 13. März 2014, 21:32:11
"Ich frage da jetzt lieber nicht weiter", sagte Wim, verlegen das Haar hinter die Ohren streichend.
"Obwohl es mich schon interessieren würde, wie sich eure Rasse erhält, aber...es scheint keine große Bedeutung für dich zu haben?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 14. März 2014, 20:31:05
"Nein. Tut es nicht." erwidert Ann griesgrämig, verschränkt die Arme vor der Brust und brütet eine Weile vor sich hin.

"Ich habe über etwas nachgedacht." begann sie nach eine Weile erneut. "Du sagtest, diese Lichtgöttin hätte diese Magier erschaffen... Du bist aber doch auch Magier... Warum bist du nicht auf ihrer Seite? Was hast du davon, wenn die Schatten gewinnen?"

Verstohlen wandert Anns Blick zu der Frau an der Theke, welcher der Wirt gerade ihr Getränkt bringt, und überlegt, was sie hier wohl tun mag.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 15. März 2014, 11:53:03
"So kann man das nicht sagen, immerhin war das Grundgerüst Mensch ja die Idee der Schatten. Die Lichtgöttin konnte einfach ihre Finger nicht aus dem Spiel lassen, als sie sowas wie mich geschaffen hat. Aber als ich meine magischen Fähigkeiten bekommen habe, war sie schon gar nicht mehr an der Macht, also...Keine Ahnung wie das wirklich passiert ist."

Verwundert mustert er seine Hände und zuckt mit den Achseln.

"Und die Lichtgöttin hat schon einmal alle ihrer Diener vernichtet, einfach auch Lust und Laune. Sie hat außerdem schon einmal versucht, meinen Kopf explodieren zu lassen. Ich hatte Glück, dass Nhanduit da war. Wenn die Schatten gewinnen, haben wir wenigstens die Chance, zusammenzuleben."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 16. März 2014, 18:51:31
Bei Wims Worten schüttelt Ann den Kopf.
"Ich sag es ja: Götter taugen nichts. Bestenfalls sind sie nutzlos, schlimmstenfalls mischen sie sich in deine Angelegenheiten und bringen alles durcheinander. Ich hasse es, wenn man mich nicht in Ruhe lässt. Ich will tun was ich will und nicht, was ein Mensch, Dämon oder Gott mir vorschreibt. Wieso mischen sie sich ständig ein?" Sie hat sich in Rage geredet, beruhigt sich aber allmählich wieder. "Sind die Schatten wenigstens besser? Halten die sich wenigstens raus? Sonst tauscht ihr am Ende nur das große gegen das kleine Übel. Ich kenn das. Früher oder später werden sie alle komisch, wenn sie alleine bestimmen können."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 16. März 2014, 20:19:51
"Da hast du wahrscheinlich Recht. Aber immerhin haben sie uns erschaffen und ja...Schatten sind besser. Immerhin haben sie all das nur getan, weil wir Menschen uns selbst beinahe ausgerottet hatten und unseren Planeten noch dazu. Mit einer Energie namens Atomkraft. Die Schatten wollen - meines Erachtens nach -  schon ein wenig mehr machen, als nur zusehen. Allerdings greifen sie nur ein, wenn es wirklich von Nöten ist und auch nur inaktiv durch die Schattenflüsterer. Sie sind menschenartige Wesen, die die Schatten verstehen und ihre Macht aktiv nutzen können.
Das Idealziel wäre, wenn jede Rasse im Einklang mit den anderen ist, zumindest auf eine bestimmte Zeit lang. Kriege gehören wohl irgendwie dazu, aber nicht in dem Ausmaß, dass eine ganze Rasse vernichtet werden soll. So, wie die Elfen sich beinahe untereinander ausrotteten."

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 18. März 2014, 20:54:50
Die Frau hat die erste an sie gerichtete Frage nicht gehört, erst, als sie einen Schluck des vor ihr stehenden Getränks genommen hat, scheint sie allmählich wieder zu sich zu kommen. Bei dem Wort "Atomkraft" horcht sie auf. "Sag mir, dass uns das nicht auch noch bevorsteht!", stöhnt sie. Und erst jetzt scheint ihr die merkwürdige Versammlung richtig aufzufallen. Sie schüttelt den Kopf, sagt aber nichts, sondern kommt langsam von der Theke zu dem Tisch hinüber. "Darf ich mich dazusetzen?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 18. März 2014, 21:02:19
Ann wirft einen Blick zu der Frau hinüber, während sie über Wims Aussage nachdenkt, und nickt der Frau schließlich zu, bevor sie Wim antwortet.
"Nur hier und da ein wenig eingreifen... Pah. Sie bleiben im Hintergrund und ziehen die Fäden. Das kenne ich auch schon." Ihre Stimme trieft vor Verachtung. "Ich wette, sie tun deutlich mehr als du weisst. Und letztendlich steht doch jeder nur für sich selbst ein. Das wird für die Schatten nicht anders sein." Sie lehnt sich lässig auf ihrem Stuhl zurück, hält jedoch dabei inne und wendet sich noch einmal an Wim.
"Eine Welt ausrotten? Wie soll das denn gehen?" fragt sie.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 20. März 2014, 18:20:47
"Ja, dürft Ihr, sehr gerne sogar", antwortet Wim der Frau und schiebt ihr den Stuhl neben sich freundlich hin.
"Mehr oder weniger. Aber bisher sind ihre Absichten gut. Ohne sie hat es ja auch nicht funktioniert, das habe ich am eigenen Leib erfahren, beziehungsweise...meine Freunde. Immerhin kann ich mich nicht mehr daran erinnern."

Locker lehnt Wim sich zurück und verschränkt die Arme hinter dem Kopf.

"Durch eine Macht, die man nicht beherrschen konnte. Schwer zu erklären, einfach zu sagen. Die Kraft darin war so mächtig, dass sie ganze Gebiete auslöschen konnte. Doch nicht nur das; Sie strahlte außerdem eine unsichtbare Kraft aus, die Menschen verseuchte und die Natur unbewohnbar machte. Und das auf mehrere Kilometer. Durch die Luft und das Wasser verteilte sich diese Kraft außerdem auf große Teile des Restes der Welt."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 20. März 2014, 18:27:57
Die Frau lässt sich auf den angebotenen Stuhl fallen: "Danke!" Ihre ganze Haltung zeigt, dass sie erschöpft ist, die Augenringe zeigen massiven Schlafmangel.
"Atomkrieg?", fragt sie leise. "Davon hat die Welt wirklich zu viel gesehen!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 21. März 2014, 21:32:29
"Ach tatsächlich? Ihr seht wirklich nicht gut aus, ich bin froh, dass ich mich daran nicht mehr erinnern muss."

Gähnend lehnt er sich wieder nach vorn und sieht die Frau an.

"Habt ihr denn keine Gottheit, die euch rettet?"
fragt er, als wäre es eine Selbstverständlichkeit.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 23. März 2014, 20:53:27
Schweigend, mit zusammengekniffenen Augenbrauen, lauscht Ann dem Gespräch der beiden. Verwirrt huscht ihr Blick vom einen zur anderen, wobei ihr Blick sich immer mehr umwölkt.
"Ich hol mir noch was zu trinken." sagt sie schließlich, steht auf und geht zur Bar, wobei sie sich ausgiebig streckt, ihre Flügel leicht eintfaltet und ihr Schwanz sich hinter ihr über den Boden windet. "Wirt! Noch was starkes!" ruft sie, bevor sie sich an den Tresen lehnt, Wim und der namenlosen Unbekannten zugewandt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 24. März 2014, 19:37:45
Die Frau zieht die Augenbrauen hoch, als sie die Frage des Mannes hört: "Gottheit?" Sie lacht bitter auf: "Ich glaube nicht an irgendwelche Götter! Gäbe es einen Gott, würde er das nicht zulassen, was den Kindern tagtäglich angetan wird!"
Erst dann bemerkt sie die nicht-humanoiden Merkmale an der Frau. Für einen Moment blickt sie verwirrt, dann jedoch rubbelt sie sich mti den Händen über das müde Gesicht und seufzt: "Ich bin übrigens Leslie Evans."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 24. März 2014, 20:18:03
"Anngelique. Die meisten nennen mich aber einfach Ann." sagt sie, während sie vom Wirt ihren Krug entegen nimmt. Ihre lederne Ganzkörperrüstung knirschte leise beim gehen, als sie zum Tisch zurückkehrt. Ein Knarren ertönt, als sie sich lässig auf den Stuhl wirft und diesen ein Stück über den Dielenboden rutschen lässt.
"Eine sehr vernünftige Einstellung. Ich will mit Göttern auch nichts zu tun haben. Aber ich weiss, dass es sie gibt." sagt Ann und sieht die Frau eindringlich an, bevor sie einen kurzen Schluck aus ihrem Krug nimmt. "Dass sie nichts gegen das Elend in der Welt tun, ist nun wirklich kein Beweis dafür, dass es sie nicht gibt. Nur dafür, dass sie egoistische Mistkerle sind." sagt sie und grinst.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 24. März 2014, 21:55:15
"Warum hast du mir nichts mitgebracht?" fragt Wim mit gespielt unschuldig großen Augen und steht nun ebenfalls auf, kommt wenig später mit irgendeinem neuen Gebräu zurück.

"Wow, euer Bilder von Göttern sind ja unglaublich schlecht.
Mein Name ist übrigens Wim, einfach Wim. Und ich fange langsam an, dieses Wort nicht mehr zu mögen...Gott...Ehrlich gesagt sehe ich die Schatten schon gar nicht mehr als Götter. Sie sind mehr eine Masse höher gestellter, frei denkender Wesen mit eigenem Willen...Eine Substanz, aus der wir Schattenwesen bestehen und in die wir nach unserem Ableben wieder zurückkehren. Ich glaube zumindest, dass es so funktioniert. Wisst ihr, ich habe von den Religionen gehört, die auf meinem alten Planeten herrschten und diese fremdartigen Bilder kann man mit den Schatten nicht vergleichen. Sie sind zwar immer überall, an jedem dunklen Ort, jedem noch so kleinen Winkel Dunkelheit.
Aber das hat für mich nichts bedrohliches mehr, seit ich mit ihnen sprechen durfte.
Es hat eher etwas Tröstliches...Ich kann es nicht beschreiben. Es ist schwer, etwas zu leugnen oder zu verurteilen, dass man gesehen und gehört hat.
Und da sie verzweifelt versuchten, uns zu retten, kann ich ihnen nicht übel nehmen, dass sie Fehler machen. Wie auch immer sie entstanden sind, auch ihre Schöpfung scheint nicht perfekt gewesen zu sein."

Zufrieden mit dieser Aussage, jedoch immer noch nachdenklich zwirbelt Wim eine seiner Locken.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rhiannon am 24. März 2014, 22:31:31
"Bei uns glaubt man nur an einen einzigen Gott, wenn man es denn tut," erklärt Leslie. Sie sieht Ann an: "Egoistischer Mistkerl oder nicht vorhanden, ist mir eigentlich egal... Ich glaube, es ist mir sogar lieber, nicht an ihn zu glauben, dann muss ich ihn schon nicht hassen!"
Sie sieht Wim an und sagt nicht viel dazu, nur: "Die einzigen Schatten, die ich als hilfreich erkenne, sind vollständig menschlich..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 28. März 2014, 17:28:13
"Menschliche Schatten? Du meinst unsere, also, wenn ich es mal so kindisch audrücken darf, die uns an den Füßen kleben?
Na ja, bei uns gibt es die auch und manchmal gehören sie nur dir...du merkst auch die Veränderung nicht."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 28. März 2014, 22:51:37
"Was?" fragt Ann und blickt kurz hinter sich, wo verschwommen im Zwielicht des Schankraumes ihr Schatten zu erkennen ist. "Was soll das heißen 'manchmal gehören sie nur dir'?" fragt sie und ihr Blick wandert misstrauisch hinter Wim, zu seinem Schatten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 30. März 2014, 13:57:30
"Keine Sorge, diese Bar scheint eine Art Zwischenwelt zu sein, hier hat glaube ich keiner unserer Götter eine Macht. Aber in meiner Welt ist es tatsächlich so, dass die Schatten an jeden dunklen Ort gelangen können und dich beobachten...Deshalb sind die Lager der weißen Magier auch komplett ausgeleuchtet."

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 30. März 2014, 14:23:34
"Erinner mich daran, dass ich nicht auf deine Welt mitkomme." sagt Ann, als Wim geendet hat. "Eine Welt, wo mein eigener Schatten mich beobachtet?" Wieder dreht sie sich um, blickt auf ihren blassen Schatten und runzelt verärgert die Stirn. "Verdammt, ich hasse Götter." sagt sie, verzieht das Gesicht und nimmt einen Schluck aus ihrem Krug. Sie grollt eine Weile vor sich hin, bevor sie plötzlich einen überraschten Gesichtsausdruck bekommt.
"Du sagtest, dass ihr zwei Götter hättet. Gilt das andersherum auch für eure sogenannte Lichtgöttin? Kann sie alles beobachten, was im Licht geschieht?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 30. März 2014, 21:14:36
"Wahrscheinlich war das so, als sie noch nicht in der menschlichen Hülle fest steckte...Und das wird dann wirklich gefährlich. Wenn unsere schlimmsten Befürchtungen war sind, wollen die weißen Magier genau das erreichen - die Lichtgöttin aus ihrer menschlichen Hülle befreien und ihre Energie freisetzen. Als Mensch war sie schon stark, ich will gar nicht wissen, was sie mit meinem Verstand anstellt, wenn sie überall um mich herum ist...ähm, ich meine mit unserem Verstand, also dem der Menschen..."

Seltsam peinlich berührt läuft Wim rot an und starrt auf seine Hände, als sei dort etwas besonders interessantes.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 04. April 2014, 14:13:45
"Wieso sollte sie mit deinem Verstand irgendetwas anstellen?" fragt Ann und wirkt befremdet. "Entweder sie zwingt dich ihr zu Diensten zu sein oder sie hat kein Interesse an dir. Wenn sie so mächtig ist wie ihr befürchtet, würde ich aber vorher etwas tun. Warum tötet ihr sie nicht einfach? Die meisten Probleme lassen sich mit einer guten Klinge lösen." sagt Ann, grinst und zieht kurz ihr Messer hinter dem Rücken hervor, bevor sie die Klinge wieder verschwinden lässt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 04. April 2014, 17:03:52
"Du sagst das so einfach, aber versuch doch Mal, einen Gott zu töten", erwidert Wim und seufzt schwer.
"Außerdem kann ich mich nicht so einfach der Lichtgöttin nähern. Da sie langsam immer stärker wird, lässt die pure Benutzung ihrer Magie praktisch meinen Kopf explodieren...besonders schlimm, wenn sie wütend wird. Und das mit dem Verstand ist nicht zur Rede wert."

Mit einer abwinkenden Handbewegung vertieft er die Nase in seinem Getränk.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 06. April 2014, 21:50:55
"Man muss jemandem nicht unbedingt nahe kommen um ihn zu töten." sagt Ann und schüttelt den Kopf vor so viel Naivität. "Es wäre zum Beispiel kein Problem gewesen, dir ein Getränk mitzubringen..." Sie greift an eine ihrer Gürteltaschen und zieht ein kleines Fläschchen hervor, in dem eine dunkle, ölige Flüssigkeit träge herumschwappt. "Und wenn sie schon in einem Körper ist, wie du das so ausdrückst, wird man sie doch auch irgendwie töten können." Ungläubig schüttelt sie den Kopf bei dem Gedanken, dass man etwas einfach nicht töten kann. "Ich hab auch schon Kreaturen zur Strecke gebracht, die man für zu mächtig hielt um zu sterben. Niemand ist stärker als ein Messer im Rücken. Manchmal muss es nur etwas größer sein. Oder vergiftet. Oder so präperiert, dass es das, was den Gegner stark macht schwächt." Nachdenklich tippt sie sich mit dem Zeigefinger an die Oberlippe, bevor sie sich wieder an Wim wendet. "Ihr solltet euch wirklich mal mit meinem Freund, dem Nekromanten, unterhalten. Er macht wirklich hervorragende Sachen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 08. April 2014, 19:52:22
Wim seufzt.

"Es ist eben noch sehr unerforscht. Ein Dolch aus Gift würde sie wohlmöglich eher befreien, keine Ahnung, es ist alles möglich. Wenn wir das Gefängnis vergiften, könnte der Geist auch stärker werden - oder es würde ohne Wirkung bleiben. Licht und Schatten existieren außerhalb von Tod und Leben, deswegen ist das Thema so schwer. Es wird immer Licht geben, es wird immer Schatten geben. Einfach so etwas auszuprobieren, was für Menschen tödlich ist, ist viel zu gefährlich.   Das Einzige, was Licht schwächer machen würde, wäre Schatten. Aber versuch da mal eine Waffe draus zu bauen....aber das ist nicht mein Bereich. Glaube ich."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 19. Mai 2014, 21:07:54
"Das Problem an dieser Bar sind die unregelmäßigen Öffnungszeiten.", schwungvoll stößt jemand die Türe auf. Ein junge Erwachsene betritt den Raum. Gelassen läuft sie am Tresen entlang und zieht mit der Fingerspitze eine Linie in den Staub, "Ich glaube, seit anno Tobak habe ich keine Gespräche mehr hier drin gehört. Diese Bar muss erstmal ordentlich mit Lärm gefüllt werden!" Sie wendet sich vom Tresen ab und schlendert zum Klavier. Etwa zehn Minuten lang haut sie ein paar Akkorde in die Tasten. Nach einem fulminaten Allegro mit einem klirrenden Abschluss steht sie auf und streicht sich kurz über die sorgfältig gekämmt blauen Haare, die in einem kleinen ordentlichen Dutt im Nacken enden. Gut gelaunt setzt sie sich zurück an den Tresen.
"Also, jemand hier Lust auf was zu trinken? Oder ein Gespräch? Für mich stände gerade beides sehr hoch im Kurs!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 20. Mai 2014, 07:17:35
Die Tür wird heftig aufgestoßen und knallt mit einem dumpfen Laut gegen die Wand. Ein großer, hagerer Mann mit kinnlangem, verfilztem Haar und einem von Narben zerfurchten Gesicht tritt selbstsicher über die Schwelle, angelt mit dem Fuß nach dem Türblatt und knallt sie wieder zu. Dann schiebt er die Hände in die Taschen seines alten und mehrmals geflickten Mantels, schlendert zum Tresen und sieht sich ausgiebig um. Dabei fällt ihm sofort die Frau mit den blauen Haaren auf, die dort sitzt. "Tag, schöne Frau", grüßt er sie mit einem anzüglichen Grinsen im Gesicht. "Darf ich dir was ausgeben oder verträgst du nix? Milch gibt's hier keine." Er beugt sich zu ihr und schnuppert genießerisch an ihrem Hals. "Lecker", stellt er zufrieden fest, zieht sich von ihr zurück und setzt sich auf den Schemel neben ihr. "Also?", fragt er dann und blickt sie erwartungsvoll an.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 20. Mai 2014, 14:59:08
Ein Kichern ertönt direkt neben der anderen Seite der Frau und es taucht ein helles Augenpaar aus der Dunkelheit aus, beziehungsweise, scheint es dort schon die ganze Zeit gewesen zu sein. Wenn man genau hinsieht, erkennt man die Konturen eines jungen Mannes, der einen vollkommen krummen Rücken und schulterlanges Haar hat.
Vor den Augen der beiden Neuankömmlinge ändert sich seine Farbe von Kopf bis Fußspitze in solche, wie sie ein "normaler Mensch" haben sollte, schwarzes Haar, bleiche Haut, schwarz-weiße Klamotten.
"Hast du ihr gerade am Hals gerochen?", fragt er belustigt und gleichzeitig verwirrt und grinst die beiden ein wenig verrückt an.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 20. Mai 2014, 16:39:02
Die Frau mit den blauen Haaren blickt den hageren Mann ein wenig verwirrt an, dann lächelt sie verschmitzt "Ich heiße übrigens Nathane und ich bin mir sicher dein Hals riecht bestimmt auch ganz appetitanregend. Verzeih mir, wenn ich's nicht nachprüfe. Vielleicht komme ich ja später darauf zurück" Nathane bestellt eine Runde zu trinken und knallt zu beiden Seiten die Humpen auf den Tresen, "Na dann wollen wir mal sehen, ob ich was vertrage, beziehungsweise ihr was vertragt. Oder trinkt hier jemand lieber etwas mit mehr Eisengehalt?", sie trinkt aus, zwinkert und wendet sich dem zweiten Gast zu.
"Verzeih, hab dich vorhin gar nicht bemerkt. Das was du da gerade im Halbdunkel mit deinen Klamotten abgezogen hast - beeindruckend. Machst du das immer um ein Gespräch anzufangen? Sozusagen als kleiner Eisbrecher?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 20. Mai 2014, 16:47:02
Ein verschlagenes Lächeln breitet sich auf den Zügen des Mannes aus. "Habe ich", antwortet er dem jungen Mann kurz angebunden, ehe er seine Aufmerksamkeit wieder Nathane zuwendet. "Walmar, wenn's genehm ist", stellt er sich mit samtiger Stimme vor und greift blind zum Humpen. "Wohl bekomms." Ohne Abzusetzen leert er den Humpen mit einigen großen Schlucken, knallt ihn danach auf den Tisch und wischt sich mit einem wohligen Laut den Schaum von den Lippen. "War's das schon?" Er wirkt ehrlich enttäuscht und winkt dem Wirt. "Bring uns was ... Vernünftiges, Schätzchen." Unauffällig rückt er wieder näher an Nathane und grinst dabei dreckig.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 20. Mai 2014, 21:46:42
"Dieses Grinsen..", Nathane lacht und lässt sich ebenfalls im Alkoholkonsum nicht lumpen. Nach einem weiteren Humpen wischt sie sich ausgelassen über den Mund, "eigentlich bin ich ganz trinkfest...dachte ich.", sie unterdrückt ein Hicksen, "also ehrlich.", fährt sie ausgelassen fort, "bei deiner zwielichtigen Erscheinung hätte ich erwartet, dass du den Drink mit einer Hakenhand zu dir herziehst. Und falls du denkst dein Heranrücken war unauffällig." Sie lächelt immer noch, "es wäre wahrscheinlich klischeehaft mit Knoblauch zu drohen, aber sollte man mir unnötige Avancen machen zögere ich nicht meinen Weihwassergetränkten Pfahl aus der Hosentasche zu ziehen." Sie klopft ihre Taschen ab.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 20. Mai 2014, 21:59:58
"Manchmal. Bei den meisten Personen zieht das aber nicht, weil sie mich vorher sehen können. Eine Welt mit den nichtmagischen Wesen in der Unterzahl ist langweilig."
Er mustert den Drink etwas misstrauisch und stürzt ihn an mit einem Zug hinunter. "Nicht mehr für mich, bitte. Mein Name ist John und ich bin gerne klar im Kopf. Sonst kann die Verwandlung schnell mal schief gehen."
Zur Demonstration färbt er die Haare blau und die Haut lila-gepunktet. Nachdem er wieder normale Konturen angenommen hat, lehnt er sich nach hinten und blickt den zweiten Gast aufmerksam an.
"Wesen der Nacht, huh?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 21. Mai 2014, 06:54:42
Walmar wirft Johns Verwandlung einen intensiven Blick aus verengten Augen zu. "Schnickschnack", konstatiert er brummelnd, schnippt mit den Fingern und lässt eine kleine Flamme in seinen Fingerspitzen entstehen. "Das hier ist wenigstens praktisch." Mit einem weiteren Schnipsen verschwinden die Flammen und er wendet sich übergangslos Nathane zu. "Ich hätte gedacht, du verträgst mehr, Mädel. Na, muss ich eben alleine trinken." Er kippt den Whiskey herunter, als handele es sich um klares Gebirgswasser. Grunzend gibt er das Glas zurück und mustert die Taschen der Dame. "Interessantes Spielzeug, von dem du da sprichst. Aber wieso zum Teufel tränkst du einen Pfahl mit Weihwasser? Die Götter interessiert doch keinen Deut, in wessen Körper du den Pfahl rammst. Schnickschnack", wiederholt er abschätzig.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 21. Mai 2014, 20:02:49
John kichert und streicht sich über die aalglatten Wangen.
"Viele Menschen würden das anders sehen", sagt er geheimnisvoll und streicht sich das schwarze Haar zurück.
"Und viele andersbegabte Wesen auch."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 21. Mai 2014, 20:34:08
Nathane trinkt tapfer weiter ihr Getränk, "sag mal.", wendet sie sich an Walmar, "wieso bezeichnest du die fantastischen Fähigkeiten dieses etwas seltsam anmutenden Individuums als Schnickschnack, wenn dein kleiner Flammenzaubertrick doch eigentlich in die selbe Sparte fällt?", sie zieht eine Augenbraue hoch, nimmt einen tiefen Zug und verschluckt sich, "Naja, ich weiß nicht wieso es die Götter interessieren sollte, ob und in wen Pfähle gerammt werden. Göttern ist glaube ich ihr Fußvolk herzlich egal, ob aufgespießt oder nicht." Sie hustet, runzelt die Stirn und betrachtet gedankenvoll Walmar, "du siehst jedenfalls nicht wie jemand aus, der auf Göttergunst besonders angewiesen wäre."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 22. Mai 2014, 07:06:29
Walmar hebt überrascht eine Augenbraue. "Feuer nennst du Schnickschnack? Warte nur, bis mein Meister das ganze Land mit Flammen und Tod überzieht und das Gewürm in den Straßen ausräuchert. Dann hältst du es nicht mehr für Schnickschnack. Der da", schnaubt er gestikulierend in Johns Richtung, "geht fast als Clown durch. Nichts für mich." Als wollte er um Entschuldigung bitten verbeugt er sich leicht spöttisch vor John. Ansatzlos erscheint ein breites Lächeln in seinem Gesicht. "Nein, ich bin wahrlich nicht auf die Gunst der sogenannten Götter angewiesen. Aber sag, warum ist dein Pfahl denn nun mit Weihwasser getränkt? Wenn es nicht für die Götter ist, weshalb tust du es dann?" Er scheint ehrlich neugierig zu sein.

Es tut mir furchtbar leid, der Mann hat einfach kein Benehmen.  ::)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 22. Mai 2014, 22:02:32
"Hey, hey, das ist jetzt aber fies. Ich bin eben mehr der Verschwinder, der leise Schatten und nicht so der 'Mein Meister legt alles in Schutt und Asche für mich'-Typ. Einen Meister hatte, habe und werde ich niemals haben, das Vasallen Leben ist einfach nichts für mich", zischt er beinahe und zuckt mit provozierendem Blick mit den Achseln.
"Ich und meine magischen Verwandten wurden einmal als Götter verehrt, zählt das auch?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 23. Mai 2014, 06:40:57
Walmar lacht bei Johns Worten laut auf, was ihm einen derben Rempler seiner Autorin einbringt. Wütend reibt er sich die schmerzende Stelle. "Verzeih, in meiner Welt halten sich die Göttlichen für Götter, aber jedes Kind weiß, dass sie nur der Dreck unter deren Stiefelabsätzen sind. Deshalb musste ich lachen", entschuldigt er sich beinahe ein bisschen kleinlaut und schießt einen vernichtenden Blick zu seiner Autorin. "Die da is' schuld. Aber natürlich gehörst du nicht zu diesem Pack, oder?" Er mustert John mit neu erwachtem Interesse, aber auch ein wenig feindselig. Brummend runzelt er die Stirn. "Nein, siehst nicht so aus. Glück gehabt. Jedenfalls, was den Meister angeht, meiner taugt eigentlich nichts. Er ist zwar sehr mächtig, aber mindestens ebenso eingebildet und eine fürchterliche Diva. Ständig zickt er rum und scheucht mich von hier nach dort. Aber wenn ich erst mal die Göttlichen beklaut hab, dann hat auch der nichts mehr zu lachen." Plötzlich hellt sich sein Gesicht auf. "Was machst du als Vasall eigentlich den ganzen Tag?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 23. Mai 2014, 14:48:17
"Wieso beschäftigt dich das mit dem Weihwasser getränkten Pfahl eigentlich so?", Nathane schaut nachdenklich in ihr Glas, "mir wurde es mal als wirksames Hausmittel gegen allerlei skurrile Gestalten angeboten, zu denen ich euch zwei mit Sicherheit zählen kann. Nehmt das als Kompliment wenn ihr wollt.", sie blickt auf und lacht, "Du willst also die Göttlichen beklauen Walmar? Ich hätte dich eigentlich nicht in der klassischen Heimlich, Still und Leiseschublade vermutet. Aber ihr seit auch wahrhaft schwer einzuordnen muss ich zugeben."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 23. Mai 2014, 15:01:57
"Warum fragst du mich nach dem Leben als Vasall? Ich bin hier derjenige ohne Meister. Und nein, ein Gott bin ich niemals und nimmer, darüber bin ich auch ganz froh. Deine Göttlichen hören sich interessant an. Aber wenn sie beklaubar sind, sind sie nicht wie ich. Und ich nehme an, dass du noch keinen gesehen hast, der seine Gestalt wandelte."
John schmunzelt und wirft einen Blick auf den Pfahl.
"Dass er mit Weihwasser getränkt ist, juckt mich nicht so, aber mir tun Holzpfähle in der Brust genauso weh, wie einem Menschen. Skurril ist wohl noch eine nettere Umschreibung, als die, die ich von manch anderen Menschen oder Wesen an den Kopf geknallt bekommen habe.
Aber diese Schublade gefällt mir, die du da nennst."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 26. Mai 2014, 07:58:04
"Weil ich es merkwürdig finde, einen Pfahl mit Weihwasser zu tränken. Ein Hausmittel gegen allerlei skurrile Gestalten? Pah. Ich bin nicht skurril." Walmar hebt pikiert eine Augenbraue ob Nathanes Worten. "Ich werde sie beklauen und sie werden nichts davon merken. Die Wachen im Saal töte ich heimlich. Ich habe so einige Qualitäten von denen Ihr nichts wisst, edle Dame", schnurrt er plötzlich mit samtiger Stimme, schnippt mit den Fingern und sitzt einen Lidschlag später auf der anderen Seite von ihr. Rau lacht er auf und wendet sich John zu. "Weil es mich interessier", erwidert er ehrlich. "Ich kenne Vasallen und ein jeder hat andere Motive. Die einen stellen sich in den Dienst einer höheren Macht und tun so edel, dass ich im Kreis kotzen möchte. Und andere töten für Geld und Reichtum. Welcher Sorte gehörst du an?" Er spielt interessiert am Kragen seines Wamses herum. "Nun, die Göttlichen sind in der Tat nicht beklaubar. Das macht ja gerade den Reiz aus. Dieser Stein, den ich stehlen will, ist so unglaublich mächtig, dass er mit dutzenden Schutzzaubern und Wachen umgeben ist, die ich alle umgehen werde. Diese Bastarde werden so überrascht davon sein, dass ihre Anführer kopflos Fehler begehen." Verschlagen grinst er in sich hinein.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 26. Mai 2014, 12:14:26
"Ganz schön lebhaft geworden hier.", meldet sich Anns Stimme aus der dunklen Ecke zurück, während sie die Neuankömmlinge mustert.
"Was mich deutlich mehr irritiert als das blöde Wasser, ist der Pfahl. Wieso einen Pfahl nehmen, wenn man ein Messer haben kann?", fragt sie und zückt ihr Lieblingsmesser wieder hinter dem Rücken hervor. In langsamen, bedächtigen Wellen fährt ihr Schwanz hinter ihr über den Boden, während sie Walmar im Auge behält.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 26. Mai 2014, 14:52:45
"Ihr habt wohl was gegen etwas rustikalere Methoden.", Nathane hebt eine Augenbraue, "obwohl ein Messer wahrscheinlich ein effektiveres Werkzeug als ein Pfahl abgäbe, das stimmt." Sie schenkt einen weiteren Becher ein und schiebt ihn Ann hin, "Ich freue mich jedenfalls über etwas weibliche Verstärkung an der Bar. Also, was für eine Abnormalität zeichnet Euch aus? Ja ich weiß, das fragt gerade jemand mit blauen Haaren. Trotzdem, mit Walmar hier, der allerlei Begabungen (es würde ihn kränken, wenn ich es als zauberischen Schnickschnack bezeichnete) und John, der sein Aussehen in sekundenbruchteilen verändert, ist es glaube ich schwer, einigermaßen mitzuhalten.", sie grinst süffisant.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 26. Mai 2014, 21:32:51
"Keiner. Wenn ich es dir auch zum dritten Mal sage, ich bin kein Vasall, ich gehöre niemandem an, ich bin nicht einmal offizielles Mitglied der fünf hellen Allianzen. Laut Gesetz existiere ich gar nicht. Der Dreck ist so kompliziert, da fällt jemand wie ich weit und breit nicht auf. Vor allem, wenn er ein Chamöleon ist, die Art von Gestaltwandler, die niemand sieht. Außer dieser neugierigen Seelenführer, die ihre Nase in alle Angelegenheiten stecken."
Trotzig pustet er sich eine glatte Strähne aus dem Gesicht und tastet irgendwo in seinem Mantel nach Zigaretten.
"Hey, Pfähle haben symbolische Bedeutung. Es gibt zumindest in meiner Welt Wesen, die sich mit so etwas eher töten lassen, als mit einem Messer. Da ist meine Autorin ganz Klischee-haft."
Ínteressiert betrachtet er Anns Erscheinung und verzieht den rechten Mundwinkel zu einem dubiosen Grinsen.
"Ihr seht interessant aus. Ich wäre neugierig, ob ein Formwandler sich eurer bedienen könnte."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 26. Mai 2014, 22:16:58
Man hört wie ein Stuhl über den Boden scharrt und kurz darauf tritt Ann in das spärliche Licht der Schenke. Zwei lederne Flügelschwingen, deren Spitzen eine Ellenbogenlänge über ihrem Kopf liegen rahmen das Bild ein. Zwischen den Schwingen hängt mitternachtsschwarzes Haar in langen, ungepflegten Strähnen hinab und rahmt ein jung wirkendes Gesicht ein, das zu einem ironisch-überheblichem Lächeln verzogen ist.
"Sicher, dass ich nicht mithalten kann?", fragt sie. Sie trägt einen Ganzkörperanzug aus schwerem Leder, welches vernehmlich knirscht als sie sich mit geschmeidigen Schritten der Bar nähert, während hinter ihr ein schuppiger, anderthalb Meter langer Schwanz über den Boden peitscht. "Mit ein bisschen von dem 'schnickschnack' kann ich auch dienen.", fährt sie fort und hebt eine Hand. Kurz darauf bricht ein kleiner Feuerball aus ihrer Handfläche hervor, der zur Decke schießt und kurz vor dem Gebälk zerbirst. Sie setzt sich zu Nathane und greift nach dem angebotenen Getränk, als John sie anspricht.
"Niemand 'bedient' sich bei mir.", erwidert sie zornig und schaut den Chamöleon mit zu Schlitzen zusammengekniffenen Augen an.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 26. Mai 2014, 22:33:04
Nathane erinnert sich nach etwa einer halben Minute daran den Mund zuzuklappen, "Nein, jetzt bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, was das mithalten betrifft.", sagt sie und trinkt hastig zwei tiefe Schlucke aus ihrem Glas, "Wohl bin nun eher ich die, die sicher über das Mithalten Sorgen machen sollte.", sinniert sie. Nathane streicht über ihr blaues Haar und betrachtet Ann von oben bis unten.
"Der Anzug und die Flügel - Wahnsinn. Verzeiht mein Gegaffe, aber Ihr seit eine imposante Erscheinung (womit Ihr auch mein Geschleime verzeihen müsstet)."
Nathane klopft Walmar auf die Schulter, "siehste Walmer, das nenne ich mal Schnickschnack."
Sie wendet sich wieder Ann zu, "Aus Euren Andeutungen schließe ich, dass ihr auch noch mit Messern umzugehen wisst. Euch sollte man wohl nicht in die Quere kommt. Ihr seht mir nicht wie der geborene Diplomat aus. Die ideale Vorraussetzung also für einen Barbesuch.", sie trinkt aus und knallt den Humpen auf den Tisch, "ohje, noch viel mehr vertrage ich nicht.", murmelt sie.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 27. Mai 2014, 06:49:33
Walmar mustert John abschätzend, öffnet den Mund - und schließt ihn wieder. Stattdessen zuckt er mit den Schultern, die Nathane Sekunden zuvor geklopft hat, kratzt sich nachdenklich am Kinn und antwortet dann doch: "Schön, kein Vasall. Wie auch immer, Nachtschatten." Beiläufig wirft er ihm eine ramponierte Schachtel Zigaretten zu (wo zum Henker hast du die gefunden?!) und wendet sich dem Neuankömmling zu. "Beeindruckend. Und was verträgst du?" Mit einem Wink bestellt er beim Wirt, nippt an seinem eigenen Getränk und schiebt Ann das zweite Glas zu. "Deine ... Kluft gefällt mir. Tragen bei euch alle sowas?" Er mustert Ann sehr genau und kann sich ein anzügliches Grinsen nicht verkneifen. Um davon abzulenken klopft er Nathane etwas härter als beabsichtigt auf den Rücken. "Sei nicht traurig, Kleines. Ich bin sicher, du hast auch großartige Qualitäten. Und du hast recht, was diesen Schnickschnack betrifft. Das war Schnickschnack", betont er doppeldeutig und ordert beim Wirt ein Glas Wasser mit Zitrone für sie. "Geht auf mich." Er zwinkert ihr beinahe warmherzig zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 27. Mai 2014, 14:30:57
Eine Stimme drang gedämpft durch die Tür, bevor sie schwungvoll aufgestoßen wurde.
"... die angrenzenden Häuser. Und beeil dich, ich möchte meine Zeit hier nicht länger als unbedingt nötig verschwenden."
Ein Mann trat ein und das Knarren der Diele schien auszureichen, damit sich seine Augen konzentriert verengten. Vielleicht waren es auch das ungewohnte Licht und die dadurch zu erkennenden Gestalten, die sich vor ihm auftaten. Vorsichtig und zügig zugleich versuchte er, die Tür möglichst geräuschlos zu schließen. Ein dunkler, lederner Mantel gab nicht allzu viel von seiner Statur preis, er war weder groß noch klein, nicht kräftig, nicht schmächtig. Das einzige Wiedererkennungsmerkmal waren womöglich seine tieftraurig und leer wirkenden grauen Augen, die plötzlich lebendiger wirkten, als sie von etwas Ungewöhnlichem in seinen Bann gezogen wurden. Er musterte den schuppigen Schwanz und seine gleichmäßigen Bewegungen. Ein Hauch von Faszination huschte für einen Moment über sein ansonsten ausdrucksloses Gesicht.
Aus dem Ärmel holte er eine Rolle Pergament hervor und sein Blick wechselte in regelmäßigen Abständen zwischen dem Schriftstück und den einzelnen Gestalten, die er der Reihe nach betrachtete.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 27. Mai 2014, 15:02:20
"Schau mich nicht so böse an, ich bleibe schön in meinem Körper. Da ich keinen von denen persönlich kenne, besteht da keine Gefahr, es sei denn die Mistkerle haben sich der Seite angeschlossen, die Jagd auf mich macht."
Mit einem Danken fängt er die Schachtel Zigaretten und bedient sich mit einer, dann wirft er sie zurück.
"Hm, du magst Spitznamen oder hat Nachtschatten eine andere Bedeutung? Und danke für die Spende. Meine muss Malea wieder gestohlen haben. Oh und hallo", begrüßt er noch dazu den Neuankömmling.
"Scheint ja eine lustige Runde zu werden."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 27. Mai 2014, 17:21:45
"Ich kann damit und mit anderen Dingen umgehen, ja.", sagt Ann, greift hinter ihren Rücken und zieht zwei Schwerter die unter ihrem Haarschopf verborgen gewesen waren ein Stück hervor, bevor sie sie wieder wegsteckt. Anschließend greift sie nach dem Glas und nimmt einen guten Schluck. "Ich vertrage mehr als die Meisten - zumindest mehr als die meisten Menschen." Sie wirft Walmar einen Fragenden Blick zu, bevor sie sich mit einem Ellenbogen auf dem Tresen abstützt und sich ihm zuwendet. "Du sagtest, du wolltest etwas stehlen? Was genau ist das?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 27. Mai 2014, 18:03:44
Nathane beäugt das Pergament des Neuankömmlings misstrauisch.
"Womöglich ein Hausierer.", murmelt sie aus den Mundwinkeln John zu, "oder wird einer von euch mit Haftbefehl gesucht? Es würde mich, gelinde gesagt, nicht allzu sehr überraschen."
Ein kleiner Schalk blitzt in ihren Augen auf. Sie schenkt ein weiteres Glas ein.
"Zusammenrücken Leute.", ruft sie verschmitzt, "wird sonst ein wenig eng hier.", sie fegt eine dicke Staubschicht von einem der Barhocker, "wenn Walmar den Bauch einzieht und Ann ihre etwas Flügel einklappt, sollte auch für Euch genug Platz in unserer illustren Runde sein.", sagt sie entschuldigend zu dem Fremden, "Setzt Euch doch neben Ann wenn Ihr wollt. Sie scheint Euch zu faszinieren werter, ähm...", sie blickt ihn fragend an, "Euer Name...?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 27. Mai 2014, 23:00:45
Der Neuankömmling sieht Nathane für einen Moment an und mustert ihr Gesicht genau. Das Ergebnis der Analyse mündete in einem freudlosen Lächeln.
"Travys Valadari, wenn es beliebt. Imperiale Inquisition. Ihr seid zuvorkommend, mir einen Platz anzubieten, doch ich fürchte ...", gibt er zurück und bei dem Anblick der dicht besiedelten Bar wird ihm unbehaglich. Er zupft an seinem Kragen, als ob ihm das mehr Atemluft gewähren würde. "Ich bin nur auf dem Sprung. Nichts für ungut, junge ..." Er senkte das Pergament und sein Blick arbeitete sich vom schuppigen Schwanz über das Gewand bis hin zu Anns Kopf, deren Gesicht er auszumachen suchte. "... Dame. Ich bin auf der Suche nach zwei Personen. Ein schlaksiger Bursche namens Kharses mit einer Narbe über dem rechten Auge, leicht wiederzuerkennen. Anführer einer Söldnertruppe. Zumindest ... war er das. Und ein Mädchen, recht klein, blass, pechschwarzes Haar, grüne Augen. Hört auf den Namen Shaya, wie ich erfahren habe. Hinweise werden keinem von euch zum Übel gereichen, das verspreche ich euch." Er sieht sich demonstrativ um und schwenkt den Kopf dabei langsam durch den Raum. "Irgendjemand?"
Er hältein Säckchen in der Hand und klimperte mit dessen Inhalt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 27. Mai 2014, 23:44:01
"Nathane, ich werde in so vielen Regionen gesucht, dass du sie nicht an zwei Händen abzählen kannst. Aber in jeder einzelnen mit einem anderen Gesicht."
Er nimmt jedes dieser Gesichter einmal an und legt die immer gleichen Finger an sein Kinn, als würde er überlegen.
"Aber keines davon ist dabei. Entschuldigt, aber hier wirst du keine Hinweise finden. Ich denke, wir kommen aus zu verschiedenen Welten, um deine Verdächtigen da aufzuspüren. Setz dich ruhig, wir beißen schon nicht. Vielleicht erschrecke ich dich ein wenig, indem ich dein Gesicht klaue oder mich in der Bar tarne und Wallmar hier riecht vermutlich ein wenig an deinem Hals. Aber solange Nathane ihren Pfahl gut schwingt und Ann ihre Messer gut trifft, solltet ihr in Sicherheit sein."
Genüsslich kaut er auf ein paar Erdnüssen und klopft auf den Platz neben sich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 28. Mai 2014, 06:55:43
Geschickt fängt Walmar die Zigarettenschachtel mit einer Hand und verstaut sie in den Untiefen seiner Manteltaschen. "Ach, ich mag Spitznamen, Schätzchen. Schlechte Angewohnheit. Aber du solltest mal die Gesichter der Leute sehen, das ist jedes Mal urkomisch." Er wirft John ein raubtierhaftes Grinsen zu und wendet sich zu Ann. "Keine Ahnung, ob du so vertrauensvoll bist, wie du aussiehst", kichert er belustigt. "Aber da ich mir sicher bin, bei mir zu Hause von keinem Volk deiner Aufmachung je gehört zu haben, erzähle ich es dir. Ich klaue den Seelenstein von diesem göttlichen Abschaum. Damit verschließen sie die Tore zur Schattenebene, wo die Jondrir im Exil leben, ewig weggesperrt - und das nur, weil sie auf dem Treppchen irgendwann zu nahe an diesen Bastarden waren. Das hat denen natürlich überhaupt nicht gepasst, dass ihnen da jemand den Thron streitig macht, und prompt haben die einfach ein ganzes Volk rausgeschmissen." Wütend schnaubend ballt er die Hände zu Fäusten. "Mit uns machen die das jede Wette auch noch. Aber das lass ich nicht zu." Auf der Suche nach Ablenkung fällt sein Blick auf den Neuankömmling. Sogleich erscheint wieder das irre Grinsen in seinem Gesicht und er deutet eine Verbeugung an. "Tag, der Herr. Setz dich doch, das Gesöff ist gar nicht so schlecht, wie es riecht. Deine Bälger habe ich zwar leider nicht gesehen, aber mit ein bisschen Alkohol im Blut ist die Welt gleich viel besser."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 28. Mai 2014, 13:03:57
Gerade ist er bereit, näherzutreten, gerade will er sich anhören, was diese interessanten Leute zu berichten haben, da schwingt die Tür einmal mehr auf und jemand ruft hektisch mit atemloser Stimme: "Mylord, wir haben etwas. Die Straße runter, keine vier Wegstunden." Travys seufzt, eine Spur Enttäuschung ist auf seinem Gesicht unverkennbar, doch er lächelt freundlich, nickt Walmar und Nathane zu, bevor er schließlich sagt: "Ihr hört, die Pflicht ruft mich. Wenn es auch kurz war, es war mir allemal ein Vergnügen. Möge jemand diese Runde bereichern, der eure Gastfreundschaft mehr verdient." Er erhascht einen letzten Blick auf Ann, um sich die Erscheinung ein für alle Mal abzuspeichern, denn einer Sache ist er sich sicher: Allzu bald würde er kein solches Wesen mehr antreffen.
Leise schließt er die Tür hinter sich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 28. Mai 2014, 15:11:50
Nachdem der Mann gegangen ist, rümpft Ann vernehmlich die Nase. "Inquisition. Ich mag solche Typen nicht." Nachdenklich lässt sie den Blick für einen Moment auf der Tür verharren, bevor sie den Kopf schüttelt und sich wieder Walmar zuwendet. "Wenn dieser blöde Stein bloß eine Tür verschließt, warum willst du ihn dann klauen? Für so was würde ich nicht meinen Hals riskieren." Kopfschüttelnd nimmt sie wieder ihr Glas zur Hand und trinkt einen weiteren Schluck, während sie misstrauisch Johns Zigarettenrauch beobachtet, der langsam zu ihr hinüberschwebt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 28. Mai 2014, 19:46:27
Nathane blickt dem Fremden etwas perplex nach, "Erst dachte ich, diese Bar wäre ein absoluter Geheimtipp und jetzt ist sie schon bekannt genug, dass die ersten Kopfgeldjäger vorbeischauen. Aber wenn wir draußen ein "Halsabschneider verboten"-Schild aufhängen würden, hätte dieser Bar wohl bald überhaupt keine Gäste mehr.", sie schüttelt den Kopf, hustet und wedelt etwas von Johns Zigarettenrauch weg, "Walmar, wenn du dir diesen Stein gekrallt hast, dann schau besser nicht hier drin vorbei. Dieser Ort ist vor der Obrigkeit nicht länger sicher."
Sie wendet sich John zu, "eines interessiert mich allerdings brennend, habt ihr ein Lieblingsgesicht? Ist in all der Zeit des Gestaltwechselns vielleicht ein Favorit entstanden?"
Nathane trinkt ein weiteres Glas aus.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 28. Mai 2014, 20:55:17
"Bei allen Göttern, das war knapp. Danke, dass du so ruhig geblieben bist.", ertönt plötzlich eine Stimme aus dem Halbdunkel. Die Quelle der Stimme tritt näher und ans Licht. Ein Mädchen mit seidigem schwarzem Haar, das ihr Gesicht schüchtern hinter einem Pony zu verbergen sucht, hält einen kleingeratenen schwarzen Kater mit abgekautem Ohr auf den dünnen, blassen Armen. Nun wird auch klar, mit wem sie da gesprochen hatte. Ein dunkles Kleid war ihre einzige Bekleidung und es hatte schon bessere Tage gesehen, so ausgebleicht wie die dunkle Farbe ist. Der Kater springt von ihrem Arm und findet Gefallen an dem schuppigen Schwanz. "Phai, komm her, das macht man nicht." Gerade hatte der Kater sich in Pirschstellung begeben und ist drauf und dran, seine Krallen im Schwanz zu versenken, da schnappt sich das Mädchen den leise miauenden Kater, aus dessen Stimme ein gewisser Trotz unverkennbar ist, sofern Kater Trotz äußern können. Peinlich berührt färben sich die blassen Wangen des Mädchen rosa und sie tritt scheu einen Schritt zurück. "Verzeiht mir, werte Dame, das kommt nicht wieder vor." Ihr fällt auf, dass ihr das kleine Büchlein, das sie sich unter den Arm geklemmt hatte, heruntergefallen war und hebt es so vorsichtig wie möglich auf. Sie atmet zittrig, als sie auf Anns Reaktion wartet.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 28. Mai 2014, 21:22:24
"Gefällt dir der Rauch nicht?", fragt John an Ann gerichtet und lächelt zwielichtig.
Er zuckt mit den Schultern und drückt die Zigarette in einem Aschenbecher aus, den ihm der Wirt gerade noch unter geschoben hat. Mit einem bösen Blick mustert er Johns helle Finger, die beinahe ein Loch in die wertvolle Holztheke gebrannt hätten.

"Ein Freund hat mir einmal erzählt, dass Gerüchten nach sogar der Wirt selbst einmal Kopfgeldjäger war. Aber mal ganz davon ab sind diese Herrschaften vielleicht zweifelhaft, aber meiner Erfahrung nach bezahlen sie gut. Besonders für Informationen."
Er blickt der Tür hinterher und seufzt, die letzte Rauchwolke in die Luft pustend.

"Man mag es nicht glauben, aber ich mag das Gesicht am meisten, das ich den ganzen Tag hauptsächlich mit mir herumtrage, dieses Gesicht. Glaube mir ein weiteres Mal oder eben nicht, es ist das, was meine Mutter mir bei der Geburt gab. Was meinst du, wie viele Gestaltwandler an Identitätsverlust leiden? Die Person bleibt hinter der Fassade immer gleich. Diese schwarzen Strähnen, diese rissigen Lippen und diese blass braunen Augen haben mich schon begleitet, als ich die Wand hinter mir noch nicht für meine Tarnung nutzen konnte. Und es sieht Personen ähnlich, die ich einmal gesehen habe."

Das erste Mal wirkt der sonst so selbstbewusste John traurig, obwohl immer noch ein Lächeln seine Lippen ziert.
Froh über die Ablenkung dreht er sich zur Tür um und lächelt erneut frohen Gemütes, wenn man das bei John so nennen kann.
"Willkommen junge Frau, ich denke dein Kater sollte sich lieber von Ann fernhalten, wenn er sein Fell behalten will."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 29. Mai 2014, 23:36:41
Misstrauisch betrachtet Ann, wie John die Zigarette ausdrückt, bevor sie sich an ihn wendet. "Wieso atmest du Rauch ein? Ich zünde zwar auch gerne mal das eine oder andere an, aber Rauch sollte man nun wirklich nicht einatmen. Das kratzt doch im Hals und..." Während Ann noch ungläubig den Kopf schüttelt, taucht das Mädchen aus dem Halbdunkel auf. Aufmerksam beobachtet Ann, wie sie näher kommt. Als das Mädchen vor ihr steht und sich entschuldigt, fährt Anns Blick kurz zur Tür und sie scheint zu überlegen, schließlich schüttelt sie jedoch den Kopf und murmelt 'Inquisition' vor sich hin.
Dennoch ist es kein Lächeln, was auf ihren Zügen zu sehen ist, als sie das Mädchen mustert, eher ein unwilliges Stirnrunzeln. "Wieso sucht jemand von der Inquisition ein kleines Mädchen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 30. Mai 2014, 11:28:12
"Er verschließt nicht nur einfach eine Tür", antwortet er Ann würdevoll. "Er ist die Tür. Ohne seine Macht ist der Übergang zur Schattenebene fließend und die Jondrir könnten zurückkehren und Rache üben an den Göttlichen. Das ist es, was ich will. Alleine werden wir mit diesen Bastarden vermutlich nicht fertig werden, aber mit den Jondrir auf unserer Seite sind sie dem Untergang geweiht."
Wohlwollend nickt er Nathane zu. "Ich werde deinen Rat beherzigen, hier ist in der Tat äußerst viel Verkehr. Und wo kommt überhaupt plötzlich dieses Balg her? Hat jemand gesehen, wie sie reingekommen ist?" Er fixiert den Neuankömmling mit hartem Blick und linst immer wieder zur Tür, als könne einer der Inquisitoren jeden Moment herein stürmen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 30. Mai 2014, 13:51:35
Das Mädchen fährt sich nervös durch das Stirnhaar und seufzt erleichtert angesichts Anns glimpflicher Reaktion. "Danke.", flüstert die junge Dame mit ihrer sinnlichen Stimme. "Ich fürchte, das ist etwas Persönlicheres und geht meinen Bruder an. Sollen sie ihn nur kriegen, dann hat diese Farce vielleicht ein Ende.", sagt sie an niemanden direkt gerichtet und starrt die Tür misstrauisch an, während sie ihren Kater vorsichtig an sich drückt. "Er wird nicht wieder hierherkommen. Vorerst.", spricht sie mit einer Gewissheit aus, von der niemand genau sagen kann, woher sie sie nimmt und die Tür erntet einen letzten hasserfüllten Blick von dem Mädchen. Ihr fällt der Blick des Wirts auf, der zu sagen scheint: "In dieser Gaststätte haben Kinder nichts zu suchen.", doch bevor er auch nur die Lippen öffnen kann, sagt sie: "Ich bin älter als ich aussehe." Trotzdem blickt sie unsicher an sich herunter, bevor sie sich zu dem freien Hocker begibt. "Wie ist es um Euer Weinsortiment bestellt?", fragt sie mit unschuldigem Blick und die dünnen Lippen formen ein freundliches Lächeln.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 30. Mai 2014, 14:36:07
"Beschäftigung", antwortet John und zuckt mit den Achseln. "Es ist nicht besonders gesund, aber das interessiert mich nicht. Hab ne Zeit lang aufgehört, bin zu nervös geworden, war nichts für mich. In meiner Welt gilt Nikotin als Droge, Lust befriedigendes Mittel eben...So wie Alkohol!"
Schmunzelnd betrachetet er Wallmar.
"Du gehörst also der guten Seite an? Kämpfst für Gerechtigkeit und Freiheit? Obwohl ihr an den Hälsen fremder Mädchen riecht?"
Irgendwie belustigt zuckt er mit den Achseln und widmet sich nun dem Neuankömmling.
"Habe ich gerade richtig gehört, dass du deinen Bruder praktisch...opfern würdest?"
Unbegreiflich schüttelte er den Kopf und fährt sich beinahe unruhig über das Gesicht.
"Wenn ich einen weiteren Moment mit meinem Bruder kriegen könnte...Und du hättest kein Problem ihn in den Armen des Feindes zu sehen. Entschuldigt mich."
Das erste Mal richtig emotional, wie es scheint, erhebt sich John und macht ein paar Schritte in Richtung Klavier, um beinahe komplett in den Schatten zu verschwinden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 30. Mai 2014, 14:48:40
Mitfühlend betrachtet Nathane John, "Er scheint einiges mitgemacht zu haben.", murmelt sie, "einer der wenigen Eigenschaften, die wir hier, so glaube ich, alle teilen.", sinniert sie vor sich hin. Sie gibt sich einen Ruck und richtet das Wort an den Neuankömmling, "Angesichts der Gestalten, die diese Bar schon zu Gesicht bekommen hat, fällt es mir nicht weiter schwer zu glauben, dass ihr in Wahrheit älter seit.", sie gießt ihr ein Glas blutroten Wein ein, "Veratet Ihr vielleicht, wieso Ihr Euch im Halbdunkel einer Bar versteckt haltet? Was habt ihr da eigentlich für ein Buch unter dem Arm klemmen?", Nathane runzelt die Stirn, "kommt man auf der Flucht überhaupt noch zur gepflegten Lektüre?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 30. Mai 2014, 15:26:11
Unsicher, ob sie John antworten soll, zögert sie einen Moment, bevor sie sagt: "Nicht mein richtiger Bruder ... aber er mich in dem Moment, als ich ihn am dringen-" Sie sieht, wie John aufsteht und hält unwillkürlich inne. Sie sieht ihm nach, während er sich ins Dunkel zurückzieht. Irgendwie fühlt sie sich ungut, nachdem sie so über ihren "Bruder" Kharses gesprochen hatte und John derartig reagiert. "Tut mir leid.", haucht sie leise und Nathanes Frage bietet ihr einen willkommenen Ausweg aus der unbehaglichen, sich anbahnenden Stille. "Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel, er ist immer so dicht dran, mich zu finden, weil er ..." Sie unterstreicht Daumen und Zeigefinger, was sie mit "dicht" meinte. "Nun, weil er ... ich meine, er ist nicht Inquisitor geworden, weil er sonst keinen Job bekommen hätte, er ist es, weil es ihm Spaß macht. Ich verstecke mich, er findet mich beinahe, dann habe ich ein wenig Ruhe, bis er darauf kommt, dass ich ihm erneut um Haaresbreite entwischt bin." Dankbar greift sie nach dem Glas und nickt Nathane zu. "Die Bar war das Nächstliegende. Und ich mag das Halbdunkel." Sie legt das Buch vor sich auf den Tresen und hört den kleinen Kater miauen, bevor er mit einem beherzten Sprung auf ihren Schoß hüpft und sich dort einrollt. Auf dem Einband waren Lettern mit Goldfaden dargestellt, der der Name "Herois" war zu lesen. "Es ist Poesie. Ich mag die alten Legenden und das hübsche Versmaß. Und zum Lesen nehme ich mir gern auch auf der Flucht Zeit." Sie schiebt Nathane vorsichtig das Buch hinüber und lächelt etwas abwesend, bevor sie einen winzigen Schluck Wein probiert. Sie leckt sich über die Lippen und stellt fest, dass sie Schlimmeres erwartet hatte.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 30. Mai 2014, 22:56:16
Während Walmars Beschreibung wird Anns Blick zunehmend abwesend. Als er von der Kraft des Steins berichtet, seufzt sie enttäuscht auf und schüttelt den Kopf. "Schon wieder Ärger mit Göttern. Das scheint bei den Gästen hier in Mode zu sein. Noch jemand hier, der Ärger mit seinen oder anderen Göttern hat?" fragt sie laut an alle gerichtet.
Während ihres Gesprächs hatten die anderen sich weiter unterhalten und neben Nathane und Ann liegt nun das Buch, welches Shaya ihnen hinübergeschoben hat. Neugierig mustert Ann das Buch und runzelt die Stirn, während sie versucht den Titel zu lesen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 01. Juni 2014, 00:02:29
"Ich? Gut? Pah!" Walmar fängt schallend an zu lachen und kann sich nur schwer wieder beruhigen. "Wenn ich gut bin, war meine Mutter versoffen. Ach, warte, das war sie ja tatsächlich. Nein, ich bin ungefähr so gut wie ein Nagel im Fuß oder Rost auf einer Waffe. Mir ist egal, ob meine Taten irgendwem nützen oder gar gerecht sind, ich will dieses Pack nur einfach leiden sehen, weil die sich allesamt für was Besseres halten. Aber wenn ich die Dame hier richtig verstehe, bin ich mit diesem Problem ja in bester Gesellschaft", sagt er nachdenklich und sein Blick gleitet von Ann hinüber zu dem Buch auf dem Tresen. "Ich hätte eher vermutet, es handelt sich hierbei um ein magisches Buch voller Zaubersprüche und sie jagen dich deshalb. Ist aber wohl nicht so. Warum jagen sie dich denn dann?" Er mustert das Mädchen mit neu erwachtem Interesse. "Tut mir leid, falls du das schon erwähnt hast, ich habe gerade nicht aufgepasst." Wieder erscheint das typische raubtierhafte Lächeln auf seinen Lippen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 01. Juni 2014, 00:37:09
"Oh, wow, entschuldigt", sagt John, der auf der komplett anderen Seite des Raumes wiederaufgetaucht ist und sich jetzt wieder seinen alten Platz schnappt, "Ich hätte nicht gedacht, dass der alte Yuri mich noch einmal so aus dem Konzept werfen könnte."
Erleichtert seufzend verschränkt er die Arme vor der Brust und mustert das Mädchen.
"Nein, ist schon gut. Ich bin genauso wie dein Bruder oder war es zumindest, denke ich. Ich habe ihn so oft im Stich gelassen, dass ich beinahe weniger Gesichter habe, als solche Enttäuschungen. Und da macht der alte John einmal was richtig...genug von mir! Ist die Inquisition nicht eigentlich irgendetwas mit Kirche? Oder so?"
Verwirrt kratzt er sich das schwarze Haar und wirkt, als wäre nichts gewesen.
"Du bist mir langsam, aber ganz schleichend sympathisch Wallmar. Auch wenn ich immer noch nicht verstehe, warum du als Wesen der Nacht hier so einfach herumspazieren kannst. Und ich, als anerkanntes Lichtwesen, habe mir so viel Mühe gemacht, mich zu verstecken."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 01. Juni 2014, 02:44:35
Shaya wagt es nicht, Ann in die Augen zu sehen, doch bemerkt irgendwie den musternden Blick. "Von meinem Lieblingsdichter, Heldengeschichten. Sie bringen mich auf andere Gedanken.", sagt sie, spricht dabei aber jedes Wort so vorsichtig, als ob sie damit jemanden verletzten könnte. Die Sache mit dem Kater war ihr noch nicht aus dem Kopf gegangen. Nervös nippt sie an dem Wein, ihre Hand zittert und sie atmet kaum hörbar tief durch. "Magische Bücher wären schön, aber das einzige, das ich brauche ..." Sie tippt sich mit dem dünnen Zeigefinger an die Schläfe. "... ist hier. Ich bin über etliche Ecken für den Tod von ein oder zwei Feldherren des Imperiums verantwortlich. Und angeblich auch für den von ein paar Soldaten. Aber wenn wir anfangen, die Schuldigen so weit zurückzuverfolgen, bis wir bei den Wurzeln der Probleme angekommen sind, dann ..." Sie hebt ihr Getränk und fokussiert ihren Kater auf dem Schoß. Der erwidert den Gruß mit einem leisen Miau und schließt die Augen wieder. Nach einem Moment der Stille wendet sie sich an John.
"Eine hübsche Ironie, Lichtwesen.", kommentiert Shaya und kichert leise. "Die Inquisition ... ist das Imperium, will man es ketzerisch formulieren. Kirche? Was ist das?" Nervös sieht sie zum Wirt, zu Walmar und schließlich wieder zu John, in der Hoffnung, dass die Kirche nicht etwas vollkommen Triviales war.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 28. Juni 2014, 21:01:37
"Geschichten?" verstört betrachtet Ann das Buch. "Wieso macht sich jemand die Arbeit, so was aufzuschreiben?" Ablehnend schüttelt sie den Kopf. "Die einzig sinnvollen Bücher die ich kenne stehen bei Marlonnius in der Bibliothek. Bücher, voll mit Zaubersprüchen und Wissen. Nützliches eben, und keine Märchen." Verächtlich verdreht sie die Augen, leer ihr glas und bestellt sich etwas neues zu trinken.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 29. Juni 2014, 01:54:15
Ein wenig beleidigt schaut Shaya auf den Tisch. Sie sieht ein, dass es keinen Sinn hat, ihren Lieblingsdichter zu verteidigen. Sie seufzt kaum hörbar und nimmt das Buch wieder an sich und dann einen kleinen Schluck aus ihrem Glas.
"Es ist die einzige Überlieferung, die wir von unseren Vorfahren haben. Möchtest du denn gar nicht wissen, wie es zu ..." Sie sieht sich um und blickt einmal demonstrativ durch den Raum. "... all dem hier gekommen ist?" Shaya leckt sich die vom Wein benetzten, schmalen Lippen und denkt darüber nach, was Ann gerade gesagt hat. "Wer ist dieser Marlonnius? Ist er auch ein Magister?", möchte sie interessiert wissen und ist vor allem aufmerksam, weil die Wörter Bücher und Wissen gefallen sind. Ihr fällt auf, dass sie eigentlich nicht so gesprächig ist, aber diese Frau hatte definitiv etwas furchtbar Interessantes an sich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Severin am 29. Juni 2014, 11:29:42
"Seid vorsichtig, was Ihr Euch wünscht. Magie ist kein Spielzeug und vermutlich wäre die Welt besser dran, wenn nur die Hälfte von dem, was mit ihr möglich ist, auch in unsere Hände gelangt wäre.", bis jetzt hatte der Mann mittleren Alters völlig regungslos auf seinem Platz gesessen und noch kein Wort gesagt, sondern still in sein Getränk gestarrt. Nun fuhr er sich mit der rechten Hand über das müde erscheinende Gesicht. Sein rotes Haar zeigte erste graue Ansätze und seine grünen Augen blitzten nur wenig als er zu einem traurigen Lächeln ansetzte, ohne aufzublicken. Auch seine kunstvoll geschneiderte Robe hatte schon bessere Tage gesehen. "Magie erschöpft sich nicht in geheimnisvollem Gewisper, großen Gesten und auch nicht in der Hitze eines Feuerballs. Sie ist Energie und als solche muss sie auch von irgendwo genommen werden. Und hat sich irgendjemand darum gekümmert? Irgendjemand von diesen klugen Männern und Frauen, die ihre gesamte Zeit darauf verwendet haben, das Potential in Form zu pressen? Nein, haben sie nicht...habe ich nicht." Er nahm einen weiteren tiefen Zug. Wenn es doch bloß Alkohol gewesen wäre. "Lass Dich nicht verunsichern, Mädchen, das, was Du dort in Händen hältst, ist vermutlich wertvoller als alles andere." Die letzten Wort hatte er mit mehr Nachdruck gesprochen, doch dann verfiel er wieder in brütendes Schweigen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 29. Juni 2014, 13:22:00
Nathane, die sich seit einiger Zeit in einer längeren Gesprächspause erging, schreckt hoch. "Tut mir leid, ich war ein wenig abwesend", verlegen lächelt sie und wuschelt sich durch's Haar. "Diese Bargetränke machen mich immer so müde, deshalb habe ich mich (ebenso wie unser Neuankömmling hier), bis eben jetzt zurückgehalten." Sie streckt sich und setzt sich gerade hin. "Diskussionen über Literatur sind für mich das beste Mittel, um einzuschlafen, bzw. aufzuwachen." Sie lächelt Shaya an und wirft Ann einen missbilligenden Blick zu "Ich weiß ja nicht genau, wie Ann "sinnvolle" Bücher definiert, aber wenn sie eine Geschichte wäre, sollte sie darüber nachdenken, ob ihre zu jenen zählt, von denen es "sinnvoll" wäre sie aufzuschreiben. Dieser Begriff liegt meiner Meinung nach im Auge des Betrachters." Nathane wirkt selbst ein wenig erstaunt über ihren Redefluss und nimmt einen Schluck aus ihrem Glas. "Wenn Ihr die Frage erlaubt" Sie mustert den neuen Gast. "Wie lautet Euer Name? Es plauscht sich gleich besser, wenn man darüber informiert ist. Ihr habt meinem Eindruck nach eine etwas verbitterte Einstellung zur Magie, oder? Wo rührt dies her? Statistisch gesehen müsste es Ärger mit den Göttern sein." Erwartungsvoll blickt sie ihn an.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 29. Juni 2014, 13:57:49
Shaya schenkt Nathane ein flüchtiges, aber ehrliches Lächeln, bevor sie sich nicht allzu auffällig den Hals nach dem Neuankömmling zu verrenken versucht.
"Danke", haucht sie kaum hörbar und streichelt behutsam über den Einband des Buchs. "Jemand, den ich besonders schätze, hat einmal gesagt: 'In jedem Wort steckt Macht.' Ich denke auch, es kommt auf die Umstände an."
Der kleine Kater scheint, sich von dem Neuen angezogen zu fühlen und tapst über die Dielen zu dem Saum seiner Robe. Er hat schon wieder diese Haltung, als würde er jeden Moment versuchen, dem Gelehrten auf den Schoß zu springen. "Phai, lass den Mann in Ruhe!", zischt Shaya so leise wie möglich, denn sie will keine Aufmerksamkeit erregen. Der Kater ignoriert sie.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Severin am 29. Juni 2014, 14:42:46
Der Mann braucht einen Moment, bis er merkt, dass er angesprochen wurde. "Oh verzeiht, wo bleiben meine Manieren", er dreht sich zu Nathane. "Calindorian, Magier des Zirkels von Jaedíl, stets zu Diensten." Er neigt leicht den Kopf. "Und ja, die Magie bereitet mir zur Zeit mehr Kopfzerbrechen, als mir lieb ist. Wer hätte das gedacht...", der letzte Satz ist mehr zu sich selbst gesprochen. Dann fährt Calindorian wieder lauter fort, während er dem Kater vorsichtig das unverletzte Ohr krault: "Und nein, es hat nichts mit den Göttern zu tun", er stößt ein freudloses Lachen aus. "Wenn es sie gäbe, dann hätten wir uns wenigstens zurücklehnen können und eine höhere Macht verantwortlich machen, aber so wie es scheint, ist das, was mich bedrückt allein aus der Unbedachtheit der Menschen erwachsen." Er denkt einen Moment darüber nach, dann spricht er weiter: "Ich will versuchen es Euch zu erklären. Da wo ich herkomme, und ich bin mir nicht einmal sicher, dass das dieselbe Welt ist, in der ich mich gerade befinde, ist Magie ein weltumspannendes Phänomen, alle Dinge", er macht eine weitschweifige Geste, "sind Teil davon. Sie ist die Kraft, die die Dinge in Bewegung hält und das Problem, das wir jetzt haben, ist, dass wir zu sorglos mit ihr umgegangen sind. Jeder Einsatz von Magie bedient sich eines endlichen Reservoirs, d.h. nehme ich Magie, um einen Zauber zu wirken", Calindorian hebt seine linke Hand in einer greifenden Geste, lässt sie aber plötzlich wieder fallen. "Verzeiht, da kam der Lehrmeister in mir durch. Ich bin es nicht gewöhnt, in Tavernen zu sitzen." Calindorian lächelt entschuldigend. "Sagen wir einfach, es hat etwas damit zu tun, dass aus dem Gleichgewicht der Welt, wie bei zwei Waagschalen, bei denen man einer zu viel Last zumutet, ein Ungleichgewicht geworden ist und das Pendeln nun böse Folgen hat. Ich fürchte fast, wenn ich mich hier so umschaue, dass mich der letzte Schwung aus meiner Welt katapultiert hat." Nach einem Moment, in dem er wieder in Schweigen zu versinken droht, schüttelt Calindorian energisch den Kopf und richtet sich ein wenig auf seinem Platz auf. "Da ich im Moment dafür keine Lösung weiß, kann ich mich auch an eurer Unterhaltung beteiligen. Es ging um den "Nutzen" von Dichtung?" Calindorian blickt gespannt in die Runde.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 29. Juni 2014, 16:03:15
"Die Vergangenheit ist mir egal. Insbesondere die von anderen Leuten", sagt Ann an Shaya gewandt und blickt verächtlich drein. Sie schüttelt den Kopf, während sie vom Wirt ihr Getränk entgegennimmt und daran nippt, bevor sie sich wieder Shaya zuwendet. "Ich hab keine Ahnung was ein Magister ist, Marlonnius ist Nekromant. So ne Art Magier der sich auf den Tod, Seelen und all diese Sachen spezialisiert hat. Er hat ein paar echt nützliche Tricks auf Lager mit denen er mir aushelfen konnte." Ann grinst und blickt abwesend in die Ferne.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 29. Juni 2014, 17:01:24
"Wieso beschleicht mich das Gefühl, dass Magie häufig mehr Schaden als Nutzen anrichtet?" Stirnrunzelnd sieht Nathane Calindorian und Ann an "In dem einem Fall werden Leute um die Ecke gebracht, so weit ich das verstanden habe. Obwhol, unter Umständen wurden sie vielleicht auch nur schwer verletzt...? Im anderen Fall spielen die Menschen unvorsichtig damit herum und treiben sich selbst an den Rande eines Untergangs. Ich glaube, Menschen haben ein besonderes Faible für so etwas." Nathane nickt bedächtig. "Keine Sorgen Calindorian." Sie lächelt verschmitzt "Daran sich in einer Kneipe aufzuhalten, gewöhnt man sich leider schneller als einem lieb ist und in jungen Jahren wart Ihr doch bestimmt öfter einmal außerhalb des Zirkels. Da Ann das Thema bereits angeschnitten hat, kommt die Nekromantie auch in Eurer Welt vor?" Nathane schielt zu Ann herüber. "Diesem Marlonnius von dem Ihr geredet habt würde ich ungern begegnen, auch wenn es ein sehr belesener Mensch zu sein scheint, aber ich glaube, Ihr kommt gut mit ihm aus."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 29. Juni 2014, 17:27:04
Phai schnurrt zufrieden angesichts der Zuwendung, die Calindorian ihm entgegenbringt und legt sich neben dessen Stuhl nieder, um die Augen für einen Moment zu schließen. Shaya betrachtet ihn und seufzt. Erst dann bemerkt sie, dass Ann sie ansieht und erwidert den Blick, fast entschuldigend, weil sie nur mit einem Ohr hingehört hatte. Doch aufgrund der barschen Antwort wünscht sie sich einmal mehr, dass sie nicht gefragt hätte. Die Antwort war klar genug gewesen, um sie nicht zu missverstehen. "Also ist er kein Lehrer einer Akademie", kommentierte sie, mehr für sich selbst.
Um sich abzulenken, sah Shaya einen Moment lang in das halbleere Glas und schwenkte die rote Flüssigkeit darin, während sie den anderen lauschte. Sie hört Nathanes Kommentar über Kneipengänge und wird unwillkürlich zu einem Schmunzeln gezwungen. Der Themenwechsel zur Nekromantie vertreibt es jedoch genau so schnell wieder. Der Schauer, der sie überkommt ist auf ihrer blassen Haut unverkennbar.
"Calindorian, ihr liegt jedenfalls richtig." Sie wendet sich mit einem Blick über die Schulter an ihn. "Dichtung, im weitesten Sinne. Und Vergangenheit, aber darum geht es ja eigentlich immer. Würdet Ihr mir glauben, wenn ich Euch sagte, dass es möglich sei, die Dinge, die Inhalt der Dichtung sind ..." Sie schluckt und überlegt einen Moment, ob sie nicht schon zu viel gesagt hatte. "... noch einmal wahr werden zu lassen. Eine noch dunklere Art als Nekromantie, wenn Ihr mich fragt." Sie scheute bereits die Antwort, denn eigentlich hatte sie niemand gefragt. Zögerlich zeigte sie ihm das Buch und hielt es ihm hin.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christopher am 29. Juni 2014, 20:37:34
"Ja, das tue ich, in der Tat", sagt Ann zu Nathane. "Er ist... offener? Als die meisten Menschen. Er hatte von Anfang an keine Vorurteile gegen mich, sondern eher großes Interesse daran, mich näher kennen zu lernen. Allerdings war das auch der Grund, warum ich mich von ihm trennen musste..." Ann nimmt ihr Glas in die Hand, steht auf und schlendert in den hinteren Bereich der Schänke, wo sie es sich auf einem der Stühle gemütlich macht und für eine Weile ihren eigenen Gedanken nachhängt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Severin am 30. Juni 2014, 13:49:50
Calindorian greift behutsam nach dem Buch legt es vor sich hin und streicht sacht, fast liebevoll über den Einband. Er beginnt darin zu blättern. "Shaya, nicht wahr? Dichtung ist nach meinem Dafürhalten deswegen so wichtig, weil man durch sie verstehen lernen kann, was den Schreiber, seine Zeit bewegt hat", er lächelt. "Aber vermutlich laufe ich da offene Türen ein. Schriften über Magie, nun, sie enthalten auch Wissen, doch enthalten sie nicht immer auch Weisheit. Um auf eure Frage zurückzukommen, mir ist bisher nichts Derartiges begegnet, nein. Doch halte ich es nicht für unmöglich. In den Archiven des Zirkels gibt es Aufzeichnungen darüber, dass manche mit der Fähigkeit geboren sind, die Echos in der Magie wahrzunehmen und so Bilder der Vergangenheit zu sehen, als wären es ihre eigenen Beobachtungen. Ich selbst habe bisher nur eine solche Person getroffen. Es muss also eine Verbindung geben zwischen dem Hier und Jetzt und dem, was vorher war, und damit meine ich nicht allein Kausalität.
Und was eure Frage angeht, Nathane, richtig? Ich war als Novize hin und wieder in Tavernen, das stimmt, doch mein jetziges Leben lässt mir selten Zeit dazu. Deswegen bin ich wohl etwas eingerostet. Es gibt aber auch einen entscheidenden Nachteil für uns, die eine Affinität zur Magie besitzen: Alkohol ist strenggenommen tabu. Die Kräfte, denen wir permanent ausgeliefert sind und die, die wir selbst entfesseln können, erfordern einen klaren Verstand. Es wird von Fällen berichtet, in denen Magier es, sagen wir, an der nötigen Vorsicht haben fehlen lassen. Die Ergebnisse waren durchweg katastrophal, für sie selbst wie für ihre Umwelt." Calindorian hält für einen Moment inne, als er eine Seite in Shayas Buch genauer studiert, dann fällt ihm ein, dass noch eine zweite Frage an ihn gerichtet war. "Nekromantie", Calindorian bewegt das Wort vorsichtig über seine Zunge. "Nun es gab in meiner Welt Magier, die mit so etwas", Calindorian ist der Widerwillen beim letzten Wort deutlich anzumerken, " experimentiert haben. Doch sie sind allesamt jämmerlich gescheitert. Die Magie verschwindet nach dem Tod aus dem Körper, wohin, darüber wird spekuliert. Die meisten sind der Ansicht, dass sie sich wieder in eine Art Kreislauf einspeist, jedenfalls ist es unmöglich tote Dinge, die ihre innere Magie verloren haben, wiederzubeleben, falls das mit dem Begriff Nekromantie gemeint war. Versuche, Dinge ohne eigenes Bewusstsein mit einem solchen auszustatten, wenigstens auf dem Niveau das man in der Regel für diesen Begriff ansetzt, sind bisher ebenfalls erfolglos geblieben. Es war schlicht zu kraftaufwendig." Calindorian zuckt mit den Schultern, dann blickt er Nathane wieder direkt in die Augen. "Wenn Ihr die Nachfrage gestattet, Ihr spracht vorhin von den Menschen, als gehörtet Ihr nicht dazu, wieso das?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 30. Juni 2014, 14:57:17
"Oh, ich hoffe, ich habe Ann mit meiner Frage nicht vergrault." Ein wenig schuldbewusst sieht Nathane zu, wie sie in den hinteren Teil der Bar verschwindet. Nathane hört aufmerksam Calindorians Ausführungen zu, bei seinen Erläuterung zum Alkohol grinst sie und wirft ein "Dann sollten wir Euch wohl für diesen Abend zum Fahrer ernennen." sie trinkt einen kleinen Schluck "Verzeiht, ich sollte weniger albern sein", sagt sie entschuldigend. Bei seiner Frage über ihre Herkunft legt sich ihre Stirn in nachdenkliche Falten. "Mir ist gar nicht aufgefallen, dass ich mich beim Sprechen von den Menschen differenziere", sagt sie und zeichnet gedankenverloren mit der Fingerspitze Kreise um den Rand ihres Glases. "Ich bin mir auch nicht so ganz sicher, ob ich mich zu den Menschen hinzuzählen kann. Ich komme mit ihnen nicht schlecht aus, aber...Es ist schwer in Worte zu fassen, was mich von ihnen unterscheidet." Sie scheint kurz nach den passenden Wort zu suchen (ein bei Nathane eher selten auftretender Moment). "Sagen wir es so, für Menschen läuft die Zeit anders, als für mich, denn - ich kann sie anhalten." Sie beißt sich auf die Lippe, während ihre Augen unruhig durch den Raum wandern. "Klingt verrückt, oder?", sagt sie kaum hörbar.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Miezekatzemaus am 30. Juni 2014, 15:07:57
*eine Frau betritt den Thread, sie hat braune Haare und sieht recht durchschnittlich aus. Dennoch hat ihr Gang etwas sehr Schwungvolles*
"Guten Tag. Gestatten, mein Name ist Holly Delvos." *sie setzt sich auf einen Stuhl* "Freut mich, euch kennenzulernen. Ich bin eine Kriminalroman-Protagonistin. Ach, und ehe jemand fragt: Ja, die Flügel sind echt."
*sie macht eine kurze eindrucksvolle Pause und spricht dann weiter*
"Nathane, Menschen ... Das ist so eine Sache. Mein Körper um Beispiel ist genauso aufgebaut wie ihrer, ich gleiche ihnen fast in jeder Hinsicht, aber ich verstehe sie nicht. Manchmal sind sie einfach anders. Ich kann dein Gefühl nachvollziehen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 30. Juni 2014, 18:29:28
"Menschen genießen bei uns Karvaren kein hohes Ansehen", flüstert sie und sieht zwar etwas betroffen aus, aber niemanden wirklich an. "Nicht immer verstehe ich, weshalb."
Sie lächelt über Calindorians Bemerkung in Sachen Alkohol und Magie und überlegt für einen Moment, den Grund ihres Lächelns zu nennen, doch es würde niemanden interessieren, vermutete sie.
Etwas schwermütig blickt sie Ann nach, doch sie kann nicht leugnen, dass ihr Herz nun etwas ruhiger schlägt, auch wenn sie ein gewisses Maß an Bewunderung für sie hegt.
Als sie hört, dass Calindorian ihre für nicht unmöglich hält, hegt sie Hoffnung und findet den Magier immer interessanter. Vor allem scheint er, der Dichtung nicht abgeneigt zu sein; das imponiert ihr ungemein. Mit ungewöhnlich hohem Interesse folgt sie seinen Ausführungen und merkt gar nicht, dass ihr Glas leer ist; sie bestellt ein weiteres.
Sie ertappt sich, wie sie einige Momente später plötzlich Nathane ansieht, als hätte sie etwas vollkommen Unisinniges gesagt, doch stattdessen sagt sie:
"Das klingt nicht so verrückt, wie du denkst. Aber ich würde gern wissen, ..."

Vollkommen eingenommen und überrascht vom fulminanten Auftritt der dynamischen Frau zieht sich Shaya in sich zurück und wagt kaum, etwas zu sagen. Allein ihr Gang strotzte von einem Selbstbewusstsein, von dem sie sich unter anderen Umständen einen Bruchteil gewünscht hätte.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 30. Juni 2014, 19:00:27
Auch Nathane mustert voll Erstaunen den Neuankömmling, legt aber schnell ihre Zurückhaltung ab. "Es freut mich, dich in unserer illustren Runde begrüßen zu dürfen!" Erleichtert darüber, kurz von ihrer erstaunlichen Aussage ablenken zu können, klopft sie auf den Stuhl neben sich. "Anscheinend sind wir doch alle ein wenig menschenscheu." Nathane legt kurz den Kopf schief. "Aber ich vermute, mit diesen wunderschönen Flügeln zieht ihr viel Aufmerksamkeit von ihnen auf Euch? Kommt Ihr überhaupt dazu, sie zu benutzen?" Nathane gießt Holly ein Glas ein.
"Calindorian scheint Euch wohl zu gefallen, wie?" Nathane blickt über die Schulter und zwinkert Shaya verschwörerisch zu. "Das könnt Ihr ruhig zugeben. Ihr teilt immerhin einige Interessen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Miezekatzemaus am 30. Juni 2014, 19:06:14
*die Frau lächelt, dann spricht sie resolut* "Nun, ich 'benutze' sie nicht, sie sind angeboren, wie bei allen Übernatürlichen."
*Holly lächelt Phai aufmunternd zu* "Aber es stimmt schon, ich kann sie nicht oft öffnen, es ist ein zu großes Wagnis, vor Menschen zu fliegen, auch wenn es kaum etwas Schöneres gibt. Den Wind zu spüren, die Natur, die Ursprünge zu sehen und sich gleichzeitig frei zu fühlen ... Wer das darf, muss sehr, sehr glücklich sein." *sie macht eine kurze Pause* "Nicht, dass ich mich beschweren wollte, ich habe ein" *sie hüstelt fast unhörbar* "wundervolles Leben. Nur nicht so, wie ich es gern hätte."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 30. Juni 2014, 19:26:17
Phai schaut mit diesem verspielten Blick zu den Flügeln der Dame hinauf und setzt jeden Moment zum neugierigen Sprung an. Shaya hat im Moment ganz andere Sorgen, als ihrem kleinen Vierbeiner Beachtung zu schenken und das will schon etwas heißen, immerhin bemuttert sie ihn sonst in überfürsorglicher Weise.
Sie bemerkt Nathanes Blick, der regelrecht schelmisch auf sie wirkt; dass sie es aber noch vor allen Ohren ausspricht, dass sie von Calindorian ... fasziniert ist, sorgt dafür, dass ihr die Farbe nur so ins Gesicht schießt und ihr fürchterlich heiß und unangenehm wird. Die rote Farbe lag jedenfalls nicht daran, dass sich das Licht in ihrem Glasinhalt reflektierte.
Wie hatte sie das nur bemerkt? War es so offensichtlich gewesen? Sie versuchte, gefasst zu wirken. Sie hatte sich immer schon von intelligenten und eloquenten Persönlichkeiten angezogen gefühlt, wenn dieser aber auch noch so höflich und charmant war ...
"Er ist ...", beginnt sie, doch bemerkt rechtzeitig, dass sie gerade im Begriff ist, mit Nathane über jemanden zu sprechen, der direkt neben ihr steht, "... ihr seid sehr ..." Ihr stockte der Atem, als sie sah, dass Phai die Frau anzuspringen versuchte. Hastig stellt sie das Glas ab und greift nach Phai, er miaute etwas klagend und versuchte von ihrem Arm aus nach den Flügeln zu greifen. Dabei kratzte er sie ein paar Mal und sie verzog das Gesicht. "Ihr habt Recht, ich bin Shaya", sagte sie schüchtern und hätte ihm gern eine Hand gereicht, müsste sie nicht befürchten, dass ihr umtriebiger Kater wieder auf dumme Ideen kam. Aber sie musste Phai recht geben, diese Flügel waren ... interessant.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 30. Juni 2014, 19:42:26
Nathane beobachtet wie die Röte in Shayas Wangen schießt und ihre Mimik in kurzen Abständen von verlegen zu verwirrt zu peinlich berührt wechselt.  Sie schenkt ihr ein beruhigendes Lächeln und senkt die Stimme "Verzeiht, ich wollte Euch nicht in Verlegenheit bringen." Sie legt kurz den Finger ans Kinn. "Oder...wollte ich doch? Das Offensichtliche auszusprechen ist eine Angewohnheit, die es doch bedauerlich wäre, abzulegen, meint Ihr nicht?" Sie lehnt sich wieder zurück und schiebt Shaya ihr Glas hin. "Das macht jegliche Peinlichkeit vergessen."
"Ich stelle es mir auf jeden Fall herrlich vor, mit Flügeln über das Land zu schweben, einfach abzuheben..." Gedankenverloren betrachtet Nathane das schummrige Licht, das sich in ihren Flügeln widerspiegelt. "Geht es uns nicht allen so, dass wir mit dem zufrieden sein sollten, was wir haben, aber es eigentlich doch nicht sind?", geht sie auf Hollys letzten Satz ein. Nathane seufzt und murmelt leise "Diese Eigenschaft ist wohl nicht nur eine menschliche."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Severin am 30. Juni 2014, 22:08:52
"Ah nun, dann haben mich meine Augen wohl getäuscht, es war wohl nur das Licht. Vielleicht hat mich mein Erlebnis auch etwas überempfindlich gemacht. Offensichtlich gibt es hier so einige Nicht-, Halb- und Ungern-Menschen unter uns." Er lächelt Nathane an. Er will gerade fortfahren, als ihn das Auftreten von Holly überrascht. Er mustert sie. An den Flügeln verharrt sein Blick für einen Moment. "Es ist, wie ich sagte", dann wendet er sich direkt an die neue Besucherin: "Ich grüße euch, Calindorian mein Name. Es scheinen hier in letzter Zeit so einige Gestalten zu stranden." Während er nun Nathane bei ihrem Spielchen zuhört, stiehlt sich das erste Mal an diesem Abend ein schelmisches Glitzern in seine Augen und als er die Versuche des Katers Phai bemerkt, lacht er herzhaft. Für einen Moment ist er unschlüssig, wie er auf das Gespräch der beiden Damen über ihn reagieren soll, dann entscheidet er, einfach seiner wissenschaftlichen Neugier nachzugeben. "Karvare? Das ist kein Name, der mir bisher untergekommen wäre. Handelt es sich dabei um ein Volk?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 01. Juli 2014, 18:44:24
Erleichtert nickt Shaya Nathane zu und ringt sich ein Mundwinkelzucken ab. Dem Kater gelingt es, sich aus dem halbherzigen Griff zu befreien und springt auf den Boden, um im nächsten Moment um die Beine und Stühle der anderen herumzustreunen.
"Jetzt wisst Ihr ja, wie es Euch gelingt", versuchte sie ein wenig Selbstironie zu üben und spült die Peinlichkeit mit einem Schluck herunter. Sie zupft den Saum ihres Kleids zurecht, den ihr Kater zu verunstalten wusste. So konnte sie niemals eine ernstzunehmende Konversation führen, schon gar nicht mit einem, der sein Fach zu verstehen scheint. Unwillkürlich fährt sie mit den Fingern über die blutenden Linien auf ihrem Arm und zwischen den neuen sind noch alte, vernarbte Kratzer zu erkennen.
"Karvaren sind ... ein Volk, ja. Kräftiger als Elfen, filigraner als Menschen, Meister der Architektur, der Seefahrt und Künste, sie legen einen großen Wert auf Bildung, auf Ehre und auf Heimatverbundenheit. Manche haben weißes Haar, die meisten aber sind blass und haben dunkles Haar." Sie seufzte etwas wehmütig und für einen Blick huschte er Blick zu Calindorian, dann zu Nathane, bis sie schließlich an sich hinuntersah. "Von alldem habe ich wohl nur ein bisschen Bildung das Aussehen geerbt." Sie presste die Lippen aufeinander und ihr fiel auf, dass womöglich niemanden interessiert hatte, wenn überhaupt zugehört hatte. Dann fiel ihr doch noch ein: "Was Euch, Calindorian", nahm sie das Wort wieder auf und verspürte dasselbe angenehme Gefühl, als sie zum ersten Mal Nathanes Namen in Gedanken gesagt hatte - es klang einfach ... harmonisch - sie hoffte lediglich, dass sie ihn richtig ausgesprochen hatte, "interessieren dürfte: Die Karvaren sind ein sehr magieaffines Volk."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 01. Juli 2014, 20:27:55
"Wenn die Karvaren ein Volk der meisterhaften Architekten, Seefahrer und Künstler sind, ist ihre Magieaffinität wohl vielleicht auch der Grund, wieso sie ein so breites Spektrum an Meisterhaftigkeit abzudecken vermögen", Nathane denkt kurz nach. "Sagt mal, dieser Inquisitor, der vor...ein paar Stunden? (in dieser Bar scheint mein Zeitgefühl zu versagen) hereinschneite, um Euren Kopf wieder mitzunehmen, war er auch ein Karvar?"
Nathane sieht sich nach Shayas Kater um, der weiterhin maunzend um die Stuhlbeine herumstreunt. Mit einer Hand streichelt sie ihm kurz über den Kopf, dann nimmt sie ihn mit einem flinken Ruck hoch und setzt ihn sich auf den Schoß. "Bitte erzählt mir nicht, dass dieses Tier Euch wirklich all die Narben auf euren Narben zufügen konnte?", sagt sie und betrachtet die Krallen. Sie krault den Kater kurz hinter dem Ohr, dann setzt sie ihn auf die Theke, wo er Nathanes Ansicht nach, einen besseren Ausblick hat.
"Calindorian? Könntet ihr Shaya nicht mit ihren Verletzungen helfen? Ohne mich zu weit aus dem heilkundlichen Fenster lehnen zu wollen, aber, was wenn sie sich entzünden? "
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Severin am 01. Juli 2014, 22:01:42
Calindorian verfolgt Phais Bewegungen durch den Raum, während er Shaya aufmerksam zuhört. "Das klingt interessant. Ich hoffe bloß, dass euch die Magie-Affinität ein besseres Los beschert als meinem Volk." Einen Moment lang verdüstert sich seine Miene, als ihm wieder einfällt, wo er hier gerade ist, oder besser, wo er gerade nicht ist. Dann hört er Nathanes Stimme und achtet wieder auf den Raum um sich herum. "Ich würde fast vermuten, dass er auch Karvare war, er ähnelt jedenfalls Shayas Beschreibung", gerade will er zu einer Frage ansetzen, als er Nathanes Bitte hört: "Wie ist es eigentlich - Wie bitte? Ja, sicher. Meine Erfahrungen auf diesem Gebiet sind ebenfalls nicht sehr umfangreich, aber um ein paar Kratzer zu behandeln, dürfte es genügen. Wenn ihr erlaubt, Shaya", er streckt die linke Hand aus und bedeutet ihr, ihren Arm hineinzulegen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 01. Juli 2014, 22:27:39
"Sie stammen tatsächlich von ihm, er ist sehr schreckhaft. Und beißt gern die Hand, die ihn füttert. Was die Karvaren betrifft, übertreiben vor allem sie selbst gern, wenn es darum geht, ihre Rasse zu beschreiben", gestand sie, während sie aus den Augenwinkel beobachtete, wie Phai es sich auf Nathanes Schoß gemütlich machte. "Aber die besten Dichter waren Karvaren und die Bauwerke sind schwindelerregend. Auf Schiffe würde ich nicht einmal gehen, wenn dieser ..." Sie beobachtet ihren Kater, wie er seinen Blick auf etwas Interessantes hinter der Theke gerichtet hat. Sie will bereits nach ihm greifen, dann macht er es sich aber bequem und scheint dem Gespräch lauschen zu wollen.
Sie war bereits wieder im Begriff, rot anzulaufen, als Calindorian ihre Hand fordert. Doch andererseits würde es faszinierend sein, einem Meister bei seiner Arbeit zuzusehen. Vorsichtig hielt sie ihm den Arm hin und wirft Nathane einen unsicheren Blick zu. "Die stammen nicht alle von Phai", sagt sie fast entschuldigend. Dann erinnert sie sich plötzlich, wie sie überhaupt ins Stocken geraten war.
"Travys Valadari", sagte sie mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Verachtung, "der Lord Kardinalinquisitor des Imperiums." Die Begriffe schmecken widerlich, als sie über ihre Zunge kommen. Und etwas pompös und lächerlich. "Der fähigste Krieger, den ich kenne, also ..." Sie hob anerkennend ihr Glas und trank einen Schluck. "Ja, er ist ein Karvare. Und er hat so ziemlich jeden auf dem Gewissen, den ich kenne und der mir lieb war. Wenn er könnte, würde er mir Phai vermutlich auch noch nehmen." Etwas besorgt sah sie den kleinen, faulenzenden Vierbeiner an.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Severin am 02. Juli 2014, 19:06:37
Calindorian nimmt Shayas Arm behutsam in die linke Hand und konzentriert sich einen Moment. Dann streicht er mit der ausgestreckten Rechten wenige Millimeter darüber und murmelt leise ein paar Worte. Als nichts geschieht, runzelt er die Stirn. Er versucht es noch einmal. Wieder ohne Ergebnis. Er konzentriert sich ein letztes Mal, diesmal hellen sich die Narben auf Shayas Arm und verheilen soweit, dass nur kleine Schatten zurückbleiben. Doch Calindorian zieht seine Hand zurück als hätte er sich verbrannt. Langsam schließt und öffnet er seine Hand ein paar Mal, während er sie hin und her dreht und von verschiedenen Seiten betrachtet. "Das ist nicht gut."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Miezekatzemaus am 02. Juli 2014, 19:17:04
Holly lächelt Shaya zu. "Darf ich Phai einmal halten, bitte?", erkundigt sie sich höflich.
Als sie bemerkt, dass Shaya rot geworden ist, verändert sich ihr Blick ein wenig, sie scheint in Gedankem zu versinken und ein feines Lächeln umspielt ihre Lippen noch immer. "Guten Tag, Calindorian. Schön, Sie kennenzulernen."
Sie sagt das so offen und deutlich, dass man, wenn man eins und eins zusammenzählt, erkennen kann, dass sie auf keinen Fall mit Shaya konkurieren will. Fast scheint es so, als hätte sie selbst eine heimliche Liebe ...
Sie breitet ihre Flügel in deren gesamter Länge aus und hebt vom Boden ab, weil die anderen sich so für ihre Flügel interessieren. "So fliege ich."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 02. Juli 2014, 21:00:10
Erfreut betrachtet Nathane Shayas Arm. "Wunderbar, aber Ihr wirkt besorgt Calindorian, geht es Euch gut?" Sie mustert ihn prüfend. "Ach und Phai." Sie sieht den Kater tadelnd an. "Wage es ja nicht, in nächster Zeit seine Mühen wieder zunichte zu machen. Ich mag zwar auf manche Leute eher nur wie eine erheiternde Plaudertasche wirken (was manchmal vielleicht das Beste ist), doch ab gewissen Punkten meine ich es ernst, verstanden?" Sie versucht den Kater zu fixieren, der rasch über die Theke huscht und mit einem sehr unangenehmen Laut auf den Tasten des Klaviers landet. "Nicht einmal ein Kater nimmt meine heroischen Reden ernst", seufzt Nathane "Ernst genommen werden, Reden schwingen, um das zu beherrschen muss man sich wohl als Erstes selbst ernst nehmen können." Ein unwilliger Zug um den Mund verdunkelt kurzzeitig ihr Gesicht, doch als sie Hollys Flugkünste sieht hellt es sich wieder ein wenig auf.
"Flügel sind etwas Wundervolles, Holly." Sie nickt ihr zu. "Es muss schwierig sein, dem Bedürfnis zu widerstehen einfach loszufliegen, wenn man weiß, dass man es kann."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 02. Juli 2014, 22:06:02
Erfreut über die unerwartete Aufmerksamkeit lächelt Shaya unwillkürlich und verlegen. Ihre Miene verrät nicht viel, aber Ansätze sind zu erkennen, die bei Faszination und Begeisterung anfangen, sobald Calindorian seine Künste zu wirken versucht, und in Skepsis übergehen, als er die Stirn zu runzeln beginnt. Doch mit ihren Narben lichtet sich auch ihr Blick und verblüfft betrachtet sie ihren jetzt nicht mehr narbenübersäten Unterarm. "Habt Dank, wenn ich irgendwie ... was ist mit Euch?", möchte sie besorgt wissen und steht auf; dabei wird deutlich, dass sie recht kurz geraten ist. Sie betrachtet nun seine Hand und überlegt, wie sie ihm irgendwie helfen kann.
Sie bemerkt Hollys Frage. "Aber natürlich", sagt sie beiläufig und sieht dem Kater zu, wie er auf den Tasten herumspringt. "Phai, lass das heil!" Widerwillig miaut der Kater, springt zu Boden und bleibt zwischen Holly und Nathane stehen, um sie erwartungsvoll zu beschauen.
"Was, bei allen Göttern?" Shaya macht einen gewaltigen Satz zurück und reißt die Augen auf, als sich die Flügel der resoluten Frau majestätisch entfalten. Einerseits fasziniert, aber vollkommen erschrocken weicht sie zurück und merkt gar nicht, dass sie an Calondorians Ärmel rüttelt. "Oh, verzeiht", bemerkt sie und lässt ihn los; dabei atmet sie schnell und betrachtet aufgebracht die Flügel, während ihr Kater vollkommen unbeeindruckt gähnt und mit dem Schwanz, rhythmisch wie ein Metronom, über den Boden schleift.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Severin am 02. Juli 2014, 22:20:12
"Ich fürchte, dass ich an diesem Ort nicht auf umgebende Magie zurückgreifen kann, weswegen es meine Kräfte überaus strapaziert, Zauber zu wirken. Meine Hand - alle Achtung!", bei Hollys beeindruckender Vorstellung vergisst Calindorian seinen Satz zu beenden. Nach einem Moment des Staunens fällt ihm ein, dass er Nathane schon zuvor eine Frage hatte stellen wollen. "Wenn ihr nicht gerade heroische Reden an Kater mit ausgeprägtem Autonomiebestreben haltet oder euren ausgeprägten Schalk im Nacken pflegt, was tut ihr denn dann? Habe ich das richtig verstanden, dass ihr die Zeit anhalten könnt? Wo lernt man denn so etwas?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 03. Juli 2014, 18:29:33
"Mein 'ausgeprägter Schalk im Nacken', nun, das hätte man auch wesentlich unschmeichelhafter formulieren können. Mit Bezeichnungen wie 'schwer ertragbar' oder 'stereotyper Charakter-Quatschkopf' bin ich bereits bedacht worden. Fragt besser nicht von wem." Man merkt, sie versucht Calindorians letzter Frage auszuweichen. Um ein wenig Zeit zu gewinnen nimmt sie erstmal einen tiefen Schluck aus ihrem Glas, der in einen kurzen Hustenanfall mündet (den sie natürlich ebenfalls nutzt, um über eine angemessene Antwort nachzudenken).
"Zeit anhalten", beginnt sie langsam. "Wie soll ich es erklären? Als ich entdeckte, dass ich es kann habe ich anfangs versucht, es zu vermeiden. Schließlich nahm mir auch niemand meine "Geschichte" ab, ein, wenn ich so sagen darf, fantasy typisches Problem." Nathane starrt auf das blanke Holz der Theke. "Irgendwann wollte ich es beweisen." Ihre Stimme ist kaum hörbar geworden. "Ich wollte beweisen, dass ich die Zeit anhalten kann." Sie schluckt. "Versucht nie etwas zu beweisen, nur um euch selbst zu beweisen. Ich klinge wie ein alter Schame ich weiß, aber." Sie blickt auf. "Aber es stimmt. Die angehaltene Zeit müsst ihr euch vorstellen, wie ein Kartenhaus oder ein Mikadospiel. Wenn etwas verrutscht, bricht etwas weg. Wenn etwas wegbricht, ändert sich die Struktur. Wenn sich die Struktur ändert, habt ihr verloren - neues Spiel. Ihr solltet bei diesem Spiel auf keinen Fall verlieren." Sie versucht ein schiefes Lächeln zustande zu bringen. "Mein Erstes habe ich verloren."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 03. Juli 2014, 20:01:58
Auf einmal wirkt Nathane auf eine ganz andere Weise interessant; sie ist nicht nur humorvoll und selbstbewusst, Eigenschaften, die Shaya nur zu gern ebenfalls ihr Eigen nennen möchte, nein: Sie ist ebenfalls eine Art Magierin. Auch wenn sie nicht versteht, wie und wo Nathane das gelernt hat, kann sie doch nachvollziehen, was die schrecklichen Folgen sein können, von denen die Frau sprach.
Misstrauisch beäugt sie die Flügel und wagt sich nur langsam hinter dem Mann hervor, der sie kurz vorher noch geheilt hat.
Sie hat das Bedürfnis, auch eine Kostprobe ihres Könnens zu geben, auch wenn sie eigentlich nicht genau weiß, woher dieses Bedürfnis rührt. Sie beruhigt sich allmählich von dem Schreck und greift vorsichtig nach Calindorians Hand. "Wenn Ihr erlaubt ..." Sie hat keine Berührungsangst mehr, nur Herzklopfen. Shaya hofft, dass es funktioniert. Die junge Karvare schließt die Augen für einen Moment und ... seine Hand sieht aus wie zuvor. "Es sei denn, Ihr steht auf Selbstverstümmelung", versucht sie, zu scherzen und ist froh darüber, dass es funktioniert hat. "Es funktioniert, solange Ihr nicht vergesst, wie die Verletzung entstanden ist." Sie begibt sich zu ihrem Platz und nimmt ihr Glas in die Hand. Dann fühlt sie ein Pochen an der Schläfe und reibt sich bei dem Versuch, den Schmerz zu lindern, die Stelle. "Ihr wolltet uns gewiss keine Kostprobe davon geben, das klingt gefährlich. Oder habt ihr es bereits getan, ich meine, wir würden es ja gar nicht bemerken oder irre ich mich?", möchte Shaya von Nathane wissen und setzt zu einem kurzen, effektvollen Schluck an, während sie Nathane über den Rand des Glases hinweg beobachtet.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 04. Juli 2014, 14:52:19
Nathane betrachtet Shaya interessiert. Sie weiß nicht, ob es an ihrer blühenden Vorstellungskraft liegt oder an den alkoholischen Getränken, trotzdem hat sie das Gefühl, sie wäre selbstbewusster geworden. Sie lächelt sie vorsichtig von der Seite an und wird sich zum ersten Mal wirklich bewusst, dass sie sich unter Freunden befindet. Sie beginnt zu ahnen, dass sie und Shaya in manchen Punketen etwas gemeinsam haben, auch sie scheint magisch begabt zu sein. Nathane ist neugierig, welche Talente in ihr schlummern, doch sie hält sich zurück.
"Eine Kostprobe?", fragt sie nachdenklich. "Ich denke von einer Kostprobe würdet Ihr nicht besonders profitieren." Sie holt etwas weiter aus, um den Sachverhalt zu erklären. "Die Menschen wollen immer nur in der Vergangenheit herumpfuschen, Herr über das Gestern sein. Sie werden nie verstehen, wie viel mehr Macht es einem verleiht, das Jetzt in der Hand zu haben. Wenn die Zeit angehalten ist, kann man Dinge verändern - manchmal nur winzige Details. Diese Veränderung kann eine winzige Konsequenz in zehn Jahren nachsichziehen, oder eine Katastrophe im Jetzt, manchmal ändert es den Lauf der Dinge auch überhaupt nicht. Um noch einmal das Beispiel mit dem Kartenhaus aufzugreifen. Je ehrgeiziger du stapelst, desto leichter fällt alles zusammen. Deswegen würde ich die Zeit niemals zu Vorführungszwecken anhalten", schließt sie nüchtern und trinkt aus ihrem Glas.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 04. Juli 2014, 20:05:02
Die Tür schlägt schwungvoll auf und eine junge Frau tritt herein, die sich misstrauisch umschaut und schließlich selbstbewusst auf den Tresen zu marschiert. Nachdem sie sich die Gestalten kritisch angesehen hat, schwingt sie ihr dunkelrotes Haar in den Nacken und setzt sich auf einen freien Platz.
"Puh, war das ein Marsch. Ich habe gehört, hier ist schon so einige Gestalt meiner Autorin gut unterhalten worden, jetzt will sie es wohl auch mit mir probieren.
Darf man fragen, worüber die Unterhaltung des Abends so geht?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 04. Juli 2014, 22:47:51
"Das klingt kompliziert, aber gerade das macht es ja so ... wundervoll", sagt Shaya und schenkt Nathane ein verschwörerisches Lächeln. Shaya bemerkt die Farbe Rot. Rote Haare, junge Frau und diese Selbstüberzeugung. Ist das etwa ...? Nein, das kann nicht sein, sagt sie sich in Gedanken und für den Anflug eines Moments hatte sie gehofft, es wäre ihre alte Freundin gewesen. Etwas wehmütig blickt sie zur jungen Frau und bietet ihr den gerade frei gewordenen Platz an.
"Bitte, ich habe lang genug gesessen. An Euch ist nicht zufällig dieser Inquisitor vorbeigelaufen? Ich hoffe, er treibt sich hier nicht noch herum." Die Karvare blickt sich demonstrativ um, die Bedenken in ihrem Blick zeigen, dass sie sich noch immer nicht ganz ohne Angst in dieser Bar aufhält.
"Calindorian, wie seid Ihr eigentlich zur Magie gekommen?", fragt sie interessiert und verschränkt die Arme vor der Brust.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 04. Juli 2014, 23:07:30
Aufmerksam betrachtet die junge Frau den Platz und ihre Anbietern, dann empfindet sie den Platz als sicher und setzt sich mit einem breiten Lächeln.
"Vielen Dank", sagt sie und nimmt einen Schluck des gerade angekommenen Getränks, "Inquisitor? Was soll das sein? So ein aufgeblasener Typ mit einem Suchplakat, der irgendwelche Personen sucht? Falls ja, ich hätte ihm fast den Kopf abgerissen."
Ihre Augen glimmen angriffslustig und sie zwinkert Shaya zu.
"Habe nicht auf das Plakat geguckt. Aber das mit der Magie hört sich interessant an. Kann man damit normale Menschen loswerden?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Severin am 04. Juli 2014, 23:08:04
Calindorian lächelt dankbar, nachdem das Kribbeln und die Kälte aus seiner Hand gewichen sind. "Danke, Shaya." Dann hört er Nathane interessiert zu. "Ich stelle mir das sehr schwer vor, nicht nur sich zu beherrschen, sondern vor allem sich nicht ständig in Zweifeln zu verlieren, hätte man eingreifen sollen, hätte man es besser werden lassen können, hätte man die Zeit angehalten." Er sinniert noch einen Moment, dann hört er die Tür und blickt zu der gerade eingetroffenen Frau. "Meine Güte, hier herrscht wirklich reger Verkehr, dass erinnert mich an das geschäftige Treiben meiner Heimatstadt. Einen guten Abend Euch." Er neigt zur Begrüßung den Kopf und wendet sich dann Shaya zu, um deren Frage zu beantworten. "Nun, Shaya, in meiner Welt zeigt sich magische Begabung nur in sehr wenigen Fällen schon im Kindesalter. Ich war da keine Ausnahme, das erste Mal, dass ich erkannte, dass ich Magie anwenden kann, war vielleicht mit siebzehn oder achtzehn Jahren." Calindorian schweigt einen Moment, während er überlegt, wie viel er erzählen soll. "Ich lernte eine Meisterin des Zirkels kennen, dem ich nun diene. Sie brachte mich zur Akademie und seitdem lebe ich die meiste Zeit dort. Man muss wissen, die Ausbildung verläuft in der Regel in zwei Phasen, zunächst ist man ein Novize, dann, nach einer gewissen Ausbildungszeit wird man von einem Meister oder einer Meisterin erwählt und wird von diesen unterwiesen. Hier entscheidet sich, welchen Weg man einschlagen wird." Calindorian blickt versonnen in die Ferne, während er in ein paar Erinnerungen schwelgt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 05. Juli 2014, 00:23:13
Ihre grünen Augen leuchten regelrecht, als sie den Ausführungen gespannt folgt. Sie kommt ebenfalls nicht um ein Lächeln, als sie sieht, wie Calindorian in Erinnerungen zu schwelgen scheint. Das stimmt auch Shaya ein wenig nachdenklich. "Ich wünsche, sie hätten uns an der Gilde so viel Zuwendung angedeihen lassen, aber es gab fünf Magister für ..." Sie überlegt einen Moment, "einhundert Novizen? Mal etwas mehr, mal etwas weniger. Manchmal verfluche ich mein Talent." Sie stockt für einen Augenblick und überlegt, ob sie nicht vielleicht schon zu viel gesagt hat. "Meinen Eltern war das jedenfalls ganz und gar nicht geheuer", flüstert sie kaum hörbar und als sie bereits spürt, dass ihre Stimme zu beschlagen und ein kleiner Kloß in ihrem Hals anzuschwellen droht, wendet sie sich hoffnungsvoll an den Neuankömmling.
"Ihr hättet mir einen großen Gefallen getan, auch wenn ich mich frage, wie ihr das hättet anstellen wollen. Ihr müsst talentiert sein, wenn ihr jemanden von seinem Kaliber ..." Sie bemerkt das Funkeln in den Augen der jungen Frau und entscheidet, dass es ihr eine gewisse Gefährlichkeit verleiht. Eine äußerst interessante noch dazu. "Wie Ihr bemerkt habt, dreht es sich um Magie, nachdem wir allesamt unsere Götter verflucht hatten. Aber ...", das Mädchen senkt seine sinnliche Stimme und blickt verheißungsvoll in die faszinierenden Augen der Frau, "gibt es denn jemanden, den Ihr loswerden wollt, Lady ...?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 05. Juli 2014, 16:27:10
"Ehrlich gesagt verstehe ich das Gerede von Magistern und Gilden nicht so Recht, in meiner Heimat muss man glücklich darüber sein, überhaupt lesen und schreiben lernen zu dürfen."
Sie spielt mit dem staubigen Untersetzer herum, der sich eigentlich unter ihrem Bier befinden sollte.
"Nur zu eurer Information. Ich kann es. Hm, er wirkte auf mich ziemlich aufgeblasen, aber was ein Kaliber ist denn das, von dem er kommt? Ich wusste, ich hätte die Schlägerei anfangen sollen. Beim Götter verfluchen bin ich dabei. Und ja, da gibt es tatsächlich jemanden. Eine unglaublich nervige, dämliche, arrogante Göre, deren Vorfahren zufällig von den Kristallsplittern verschont worden sind und wir deswegen jetzt als neue Auserwählte hypen müssten!"
Das Getränk in ihrer Hand beginnt ganz kurzzeitig zu kochen, bevor sie es bemerkt und etwas beschämt wieder wegstellt.
"Entschuldigt. Es ist sehr heiß hier..."
Sie räuspert sich mit leicht roten Wangen und schiebt sich eine Strähne hinter das Ohr.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Severin am 05. Juli 2014, 18:10:51
Calindorian runzelt die Stirn bei so viel aufgestauter Wut und...Selbstsicherheit, schluckt seine Antwort dann aber hinunter und wendet sich wieder Shaya zu. "Nun unsere Akademie hat einige Meister mehr, doch sind wir auch insgesamt nur wenige Magier. Deswegen können wir uns solch eine intensive Ausbildung leisten. Übrigens erhält diese auch nicht jeder, nur wer darum bittet und das nötige Potential besitzt."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 06. Juli 2014, 02:51:34
Beinahe etwas enttäuscht, dass sie ihren Namen nicht erfahren hatte, wendet sich Shaya wieder an Calindorian.
"Wer darum bittet", wiederholt Shaya und in ihrer Stimme ist ein verächtlicher Beiklang kaum zu überhören. "Versteht mich nicht falsch aber ... ich wurde gezwungen, diese dämliche Gilde zu besuchen. Und die ganzen Mitschüler ... oh, wie ich sie gehasst habe. Mit Ungerechtigkeit habe ich mich ja lange abgefunden, aber Neid kann aus Menschen furchtbare und angsteinflößende Wesen machen." Sie bemerkt erst jetzt, dass sie die Faust geballt hat und ihre Fingernägel in die Handfläche gekrallt. Dann löst sie die Verkrampfung und atmet einmal tief durch, bevor sie einen beruhigenden Schluck des Roten nimmt. Sie leckt sich nachdenklich über die Lippen und schweigt einen Moment.
"Eine Schlägerei?", fragt Shaya an die rothaarige Frau gewandt und schätzt sie mit einem Blick vorsichtig ab. Sie kommt zu dem Entschluss, dass die Frau es ernst gemeint hat; sie ist keine von der zimperlichen Sorte. "Ich denke, darauf hätte sich dieser Mann nicht eingelassen. "Was, bei allen ...?", flüstert sie, als sie das kochende Getränk sieht und sofort wandelt sich der abschätzige Blick in einen fast schon freudestrahlenden. "Wo habt Ihr das gelernt?" Shaya schweift über Holly zu Nathane, um sich zu vergewissern, ob sie dieses Schauspiel auch mitangesehen hatten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 06. Juli 2014, 11:10:36
"Oh, ich hätte gerne Shaya als Mitschülerin gehabt", bemerkt Nathane und lächelt süffisant. "Aber ich verstehe, was Ihr meint. Mir versicherte man des öfteren, dass die wenigen, die meine Begabung teilten, auf kurz oder lang verrückt wurden und sich umbrachten", ergänzt sie aufgeräumt und trinkt einen Schluck. "War damals schon der Kater Euer Begleiter?" Sie sieht sich nach Phai um und ihr Blick bleibt an dem Neuankömmling hängen.
"Schön, dass unsere Gesprächsrunde wieder etwas Zuwachs bekommt. Wenn das so weitergeht können wir einen echten Magierstammtisch bilden." Nathane winkt ihr zu. "Mir gefällt übrigens Eure Art", sagt sie direkt. "Zwar wurde ich bisher mehr Konflikten aus dem Weg gegangen, als das ich sie selbst gesucht hätte, aber gegen einen kleinen Disput hatte ich nie etwas einzuwenden. Das hielt mich geistig fit."
Nathane wendet sich Calindorian zu, der sich über die magische Ausbildung in seiner Heimat ausgelassen hat. "Wie war das bei Euch? Seid Ihr einfach zu einem Meister gegangen und habt Ihn gebeten ausgebildet zu werden? Inwiefern musste man sich dabei beweisen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 06. Juli 2014, 13:16:04
"Entschuldigt meine Unhöflichkeit, manchmal habe ich das nicht so. Ihr könnt mich Lung nennen. Ist sicherer so. Und bitte kein Lady, das habe ich nun wirklich nicht verdient. Ihr macht mich immer neugieriger, wer dieser Typ eigentlich war."
Nachdenklich fasst sie sich mit den behandschuhten Händen an das Kinn und fasst sich die roten Haare in einen Pferdeschwanz.
"Gelernt? Das ist angeboren. Und ich wünschte, es wäre nicht so."
Mit einer Augenbraue misstrauisch in die Höhe gezogen, wendet Lung sich Nathane zu.
"Magier? Entschuldigt, aber diesen Begriff habe ich noch nie gehört, gibt es die außerhalb der Mauern? Mit dem Disput und diesem geistigen Kram muss ich Euch allerdings Recht geben. Das solltet Ihr Voltaire mal erzählen, der tadelt mich immer für meine aufbrausende Art. Dabei kann ich doch gar nichts dafür."
Trübsal blasend stemmt sie das Kinn in die Hände und bestellt sich einen weiteren Drink.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 07. Juli 2014, 00:01:55
Unwillkürlich lächelt sie nach Nathanes Aussage. "Umbrachten? Mir sind zwar ein paar Fälle bekannt, bei denen sich Magieanwender selbst in die Luft gejagt haben, aber das ...?" Sie sieht den kleinen Kater liebevoll an und erinnert sich. "Er stand auf einmal vor unserem Gasthaus, humpeln, abgemagert und mit blutendem Ohr. Es konnte kein Zufall sein, dass er ausgerechnet mich getroffen hat, ich habe mir schon lange ein Haustier gewünscht. Mein Bruder hat immer gesagt, wir haben keine Zeit für so etwas, aber mochte Phai auch. Der kleine Racker hat mich schon ganz schön oft in Schwierigkeiten gebracht."
Sie wendet sich wieder an die rothaarige, junge Dame. "Hallo Lung, freut mich. Ich bin Shaya. Und das ...", sie deutet nach draußen, "... war der Grund, weshalb ich überhaupt hier bin. Aber hier scheinen die Leute dicht zu halten. Meinen Bruder kann er gern erwischen. Ich würde zu gern sehen, wer wen zuerst findet."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 07. Juli 2014, 17:27:32
"Das ist eigentlich gar nicht zum Lachen", antwortet Nathane, kann sich aber ein Grinsen nicht verkneifen. "Ich weiß nicht, ob meine Begabung tatsächlich die Suizid Gefahr erhöht, aber wenn ich ehrlich bin, kann ich es nicht recht glauben. Wenn ich auf jeden Fehler, den ich dank dieser Bürde gemacht habe, gleich mit Selbstmord reagiert hätte, hätte ich wohl die Steigerung von tot erfinden müssen." Nathane zwinkert ihr zu. "Ich kann mir gut vorstellen, dass Euer Kater und Ihr schon einiges durchgemacht habt. Er ist sicher mehr als einfach nur ein Haustier für Euch." Ein wenig neidisch betrachtet sie Phai, der sich schnurrend um ihre Beine windet.
"Wer ist denn dieser Voltaire?", erkundigt sich Nathane bei Lung. "Er scheint, wohl keine rechte Geduld für heißblütige Gemüter zu haben. Müsste ich raten würde ich sagen, dass er keinen besonders ausgeprägten Sinn für Humor besitzt, oder?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 07. Juli 2014, 18:20:38
"Mich interessiert immer noch, von welchem Schlag dieser Mann sein soll. Und warum habt Ihr denn so einen Groll auf Ihren Bruder? Nun, meiner ist auch nicht gerade die präferierte Person meines Umgangs, aber dafür verfluche ich ihn nicht an einen Mann, der ganz offensichtlich mein Feind ist."
Mit neugierigen Augen betrachtet sie die Katze und muss kurz auflachen, bevor sie ihr Getränk schwungvoll leert.
"Voltaire hat wenig Humor, aber wenigstens nicht gar keinen. Und na ja, seine Geduld ist eigentlich endlos, aber er geht nicht besonders oft darauf ein, etwas mit viel Temperament zu tun. Sein zweiter Vorname ist Diskretion. Ernsthaftigkeit. Aber ich mag ihn dennoch. Wir arbeiten zusammen. Interessant war es, wir waren richtig gut, bis eben dieses Gör kam..."
Sie lächelt ein wenig erfroren und mustert ganz genau die Bewegungen des Schaums, der von ihrem Getränk noch übrig ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Severin am 07. Juli 2014, 18:25:50
Er lächelt über Nathanes Bemerkung. "Wenn ich das so höre, klingt es fast wie bei uns. Selbstmord ist zwar selten, aber ein ungeübter Magier ist durchaus eine Gefahr für sich und andere." Calindorian leert mit einem Zug sein mittlerweile abgestandenes Getränk. Dann beobachtet er Nathane und Shaya, während sie über Phai sprechen. "Für Haustiere hatte ich auch immer eine Schwäche, auch wenn Katzen nicht ganz oben auf meiner Liste stehen." Er blickt in sein leeres Glas. "Es scheint ja noch interessant zu werden, ich glaube, ich hole mir mal Nachschub", sagt er und begibt sich auf die Suche.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 07. Juli 2014, 19:06:35
"Die Steigerung von Tod, das klingt doch mal interessant. Da fällt mir ein Vers ein, der ..." Phai miaut laut und gequält und sieht Shaya für einen Moment an, bevor er sich wieder um Nathanes Schuhwerk kümmert. "Dann eben nicht", gibt sie beleidigt an ihn zurück. "Manchmal glaube ich, dieser Kater ist ...", sie kann sich gerade noch beherrschen, etwas zu sagen, das ihr hinterher Leid tun würde. "Ja, Ihr habt Recht, Nathane, er ist fast schon ... ein Vertrauter. Und wenn es mal nicht genug Ärger gibt, sucht er für mich welchen." Sie seufzt und schwenkt den letzten Schluck im Glas hin und her.
"Dieser Mann, Lung, nun ... wie soll ich es sagen?" Sie kaut auf ihrer Unterlippe und denkt nach. "Er ist ein skrupelloser Mörder und der beste Krieger, den ich kenne. Und er hat zu oft Recht, das ist mir eigentlich am meisten zuwider. Und man erzählt sich bei uns, dass er nicht ein einziges Mal eines seiner Opfer gefoltert haben soll; sie haben trotzdem gestanden." Sie versucht, die Frage nach ihrem Bruder zu ignorieren, doch es gelingt ihr nicht. Zähneknirschend sieht sie zur Seite. "Ich hab ihm gesagt, er soll die Sache auf sich beruhen lassen. Keine Rache nehmen. Irgednwann war er so versessen darauf, Travys Valadari zu finden, dass er ... dass er ..." Sie presst die Lippen aufeinander und atmet tief durch. Sie stürzt den Rest des Glasinhalts herunter und bestellt sich einen weiteren Roten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 07. Juli 2014, 19:53:09
"Ich glaube, seit ich hereingekommen bin, trinke ich immer noch das gleiche Getränk." Nachdenklich starrt Nathane in ihr Glas. "Das kann nicht gesund sein." Bedächtig schüttelt sie den Kopf und nimmt sich ein paar Erdnüsse. "Ihr werdet Phai wohl nie für die hohe Kunst der Poesie begeistern können", bemerkt sie während der Kater weiter ihren Schuh traktiert. "Dass er anscheinend mehr als nur ein Kater ist bemerkte ich ja bereits." Lächelnd schubst sie ihn von ihrem Schuh fort. Es folgt ein empörtes Maunzen.
"Euer Bruder scheint sich in diese Sache ganz schön verrannnt zu haben." Mitfühlend betrachtet Nathane Shaya. "Keine Sorge, ich werde Euch jetzt nicht den Ratschlag geben, einfach mal mit ihm zu reden. Das hilft nichts. Weiß Travis denn, dass Euer Bruder ihm auf den Fersen ist, bzw. es zu sein versucht?"
Während Nathane einen erneuten Angriffsversuch auf ihren Schuh abwehrt, lauscht sie Lungs Ausführungen über Voltaire.
"Nun, auf ein wenig Humor kann man immerhin aufbauen, doch ich verstehe nicht ganz, wie dieses "Gör" in eure Pläne hineingespielt hat?" Nathane schlägt die Beine übereinander und knackt eine weitere Erdnuss.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 07. Juli 2014, 21:27:33
Mit nachdenklichem Nicken lauscht Lung Shayas Beschreibungen von dem Mann und bestellt sich mit einer lockeren Handbewegung ein Getränk.
"Ich wusste, dass Voltaire für irgendetwas gut ist, außer Elektrizität zu zähmen. Ich habe zwar eine dicke Haut, aber eine Begegnung mit diesem Mann hätte wohl ein wenig zu gefährlich werden können."
Sie klopft sich mit der offenen Hand locker auf die Schulter, wo am Hemdansatz ihre Haut leicht grün schimmert.
"Das klingt nach einem törichten Bruder...Hey, hey, nicht zu hastig. Du musst es ja nicht erzählen. Ich habe einfach angefangen, mich nicht mehr groß darum zu kümmern. Aber das ist wohl auch etwas anderes."
Mit Argusaugen betrachtet sie die Erdnüsse, die vor Nathane stehen und bekommt große Augen.
"Hey, wirfst du mir eine davon rüber? Die hab ich ja ewig nicht mehr gesehen! Öhm und äh, zu deiner Frage...Dazu muss man unsere Umstände kennen. Sagen wir mal, kurz und knapp, ich bin nicht mehr ganz menschlich, wie viele andere auch. Aber nicht alle sind so wie ich.
Es gibt die Bösen, die Guten, die Unschuldigen und Schwachen...Das übrige Problem eben. Nur gibt es keine Helden. Und das soll nun ausgerechnet sie sein."
Missmutig zuckt Lung mit den Achseln und dreht sich mit dem neuen Getränk in der Hand in Richtung des Inneren der Bar.
"Ich kann nicht so gut mit Mädchen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 08. Juli 2014, 19:10:17
Nach einem Moment des Verschnaufens beruhigt sich ihr Gemüt.
Der Kater scheint Shaya hilfesuchend anzusehen. "Du bist selbst schuld", sagt sie scheinbar gefühlskalt, doch klopft sich leicht mit der Hand auf den Oberschenkel, woraufhin der kleine Vierbeiner von dem Schuh ablässt. Sie hockt sich zu ihm hin und lächelt liebevoll, als der Kater genussvoll die Augen schließt, sobald ihre Hand seinen Nacken berührt.
"Er hat mich verstoßen, das ist die ganze Geschichte", beendet sie ihre Ausführung über ihren Bruder. "Hat gesagt, wenn ich nicht hinter ihm stehe, dann soll ich zusehen, wie ich ohne ihn klarkomme. Bisher klappt das ganz gut." Ihr Ton klingt bitter, aber ihre Stimme bleibt hart und fest. "Wenigstens bleibst du mir noch." Phai schnurrt leise und fegt in gemächlcihem Rhythmus mit seinem Schwanz den Boden hinter ihm. "Sie sind hintereinander, das ist ja das Wahnwitzige. Er hat meinen Bruder nicht gefunden, als er unser Gasthaus überfallen hat. Er war nämlich als einziger nicht da, obwohl er der einzige war, den er haben wollte." Nachdenklich seufzt Shaya und Phai scheint gar nicht zu bemerken, dass die Hand von ihm nimmt und sich wieder erhebt.
Sie hört Lung interessiert zu und kommt nicht umhin, mit einem geheimnisvollen Funkeln in den Augen zu sagen:
"Lustig, dass Ihr das sagt. Mädchen konnten auch noch nie besonders gut mit mir."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Severin am 10. Juli 2014, 18:35:56
"So", Calindorian kehrt mit einem gut gefüllten Gefäß zurück und setzt sich an seinen Platz, "Lung, Ihr mögt mir verzeihen, wenn ich diese Geschichte mit der "Göre" noch einmal aufgreife, die euch so unliebsam zu sein scheint, aber ich muss gestehen, sie interessiert mich doch. Wer und wozu hat man sie denn auserwählt?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 12. Juli 2014, 00:42:45
Eine Hintertür öffnete sich knarzend. Aus dem Dunkel eines Lagerraums trat eine gedrungene Gestalt hervor, gehüllt in einen schweren Mantel, darunter eine alte Hose, eine farblose Tunika, darüber eine Lederweste und ein verblichenes Halstuch, alles bedeckt mit braun-rotem Staub. Das Gesicht wurde von einem breitkrempigen Hut verdeckt. Sorgsam blickte die Gestalt um sich und klopfte sich den Staub mit den schuppigen und krallenbewehrten Händen von den Kleidern.

Die Gestalt schob die Krempe des Hutes nach oben. Ein echsenähnlicher Schädel kam zum Vorschein, eine langgezogene, flache Schnauze und dunklen Augen. Der Neuankömmling machte sich hinter dem Tresen zu schaffen und kramte eine Schnapsflasche und ein Glas hervor. Mit beidem in den Händen ging er zu einem freien Platz, etwas abseits der Gruppe. Jedem Schritt folgte ein metallisches Klirren.

Der Neuankömmling schenkte sich ordentlich von der dunklen Flüssigkeit ein und nahm einen Schluck. Genüsslich legte er die nackten Füße auf die Tischplatte und nahm noch einen Schluck. Nach einer Weile bemerkte er, mehr zu sich selbst:
Hab' schon besseres gehabt, als diese Zeug hier. Dennoch füllte er sich nach. Er lauschte aufmerksam den Gesprächen der anderen. Besser als nichts. Aber wie mir scheint, habt ihr auch nicht das große Los gezogen, was? Warum würde es euch wohl an so einen Ort verschlagen?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 12. Juli 2014, 10:13:03
Der schwarze Kater gibt ein widerwilliges Geräusch in Richtung der knarrenden Tür, Shaya dreht sich kurz in die Richtung. So unauffällig wie möglich versucht sie die Schritte des Fremden bis zu dessen Platz zu verfolgen. Beinahe ist sie erleichtert, als er sein Gesicht unter dem Hut erkennen lässt. Eigentlich hatte sie sich vorgenommen, sich über nichts mehr zu wundern, aber das Aussehen dieses Geschöpfs war weder menschlich noch unspektakulär. Nach den Gesprächen mit Nathane und Calindorian hat sie etwas mehr Selbstvertrauen; zumindest für den Tag.
Shaya versucht, ihren Ekel herunterzuschlucken, als sie sieht, wie der Neuankömmling die Füße auf die Tischplatte legt und einen kräftigen Schluck des ominösen Gesöffs zu sich nimmt. Von ihrer alten Truppe war sie zwar Einiges gewohnt, aber sie hatte gedacht, mit ihren Leben hätte sie auch zugleich deren Manieren zurückgelassen.
"Ihr habt Recht", erönt ihre sinnliche Stimme über ihre Schulter hinweg. "Manche hoffen einfach nur auf eine nette Unterhaltung oder einen Umtrunk. Nicht wenige von uns sind auf irgendeine Weise auf der Flucht." Mit misstrauischem Blick huscht ihr Blick noch einmal zu der Erscheinung. Seine Krallen sehen gefährlich aus, seine Haltung lässt vermuten, dass er nicht gerade seine Blütezeit erlebt. Trotzdem fragt sie: "Ihr seid häufiger hier?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 12. Juli 2014, 12:52:33
"Verstoßen, hm. Klingt nicht sehr nett", meint Lung und zwirbelt sich das rote Haar und lächelt dann zustimmend.
"Die Welt braucht Helden", äfft sie die Stimme ihres Bosses nach und macht seltsame Handbewegungen dazu,"dann hat er auf das Beispiel eines Besonderen zurückgegriffen, der uns das Leben in Höllenstadt erleichtern soll und Voltaire musste zustimmen."
Sie zuckt mit den Schultern und nimmt einen Schluck ihres Getränks.
"Frag mich nicht, warum gerade sie das sein soll, als Normale..."
Sie bemerkt den Neuankömmling und springt sehr neugierig auf.
"Hey, Ihr seht ein wenig so aus, als könntet Ihr ein entfernter Verwandter von mir sein...Aber in meiner Familie gab es eigentlich nie solch starke Veränderungen im Aussehen..."
Nachdenklich fasst sie sich ans Kinn und beobachtet weiter den Fremden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Eleanor am 12. Juli 2014, 18:34:38
"Die Welt braucht keine Helden, Helden brauchen einfach nur Zuschauer." Nathane zieht eine Augenbraue hoch.
Interessiert beobachtet sie die Ankunft der echsenähnlichen Gestalt. Ihre political Correctness verbietet es ihr jedoch, ein Wort über die etwas seltsamen Manieren des Neuankömmlings zu verlieren - zumal es diesem wahrscheinlich nicht interessieren würde.
"Was meint Ihr denn mit, wir hätten auch nicht das große Los gezogen? Welches Los war denn das Eure? Das Schwierige am Losen ist eben einfach, dass man entweder eine Niete oder sofort den Hauptgewinn zieht." Nathane zwinkert und knackt ein paar weitere Erdnüsse, die sie dem Neuankömmling hinschiebt. "Sollte Euch die Getränkeauswahl dieser Bar, die trotz ihres langen Bestehens bis heute namenlos ist, nicht zusagen, hätte ich noch was zum Knabbern im Angebot."
Nathane wirft sich ein paar Nüsse in den Mund.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Severin am 14. Juli 2014, 22:22:02
Calindorian ist für einen Moment sehr still geworden, als der Neue den Raum betrat. Aufmerksam mustert er dann dessen fremdartiges Aussehen. Obwohl er in letzter Zeit so viele neue Gesichter gesehen hat, ist er doch immer wieder verblüfft, welche Eigenarten das Leben hervorbringt. In derlei Betrachtungen versunken, macht ihn das Wort "Held" hellhörig. "Helden sind Sache der Dichtung und der Legenden. Was ist schon ein Held? In der Realität sind wir alle gleich, wir sind nur Individuen, die eine Entscheidung treffen müssen. Die Entscheidung, ein Held sein zu wollen, macht noch keinen Helden. Ob Taten heldenhaft sind, entscheiden andere." Nach einer kurzen Pause fährt er fort: "Wenn ich es recht bedenke, meine letzte Malzeit liegt nun doch schon einige Zeit zurück, deshalb nehme ich Euch beim Wort, Nathane. Was habt Ihr anzubieten?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 15. Juli 2014, 00:43:02
"Nein, Lung." Sie sieht die Rothaarige an und schüttelt mit dem Kopf, sodass ihr Stirnhaar hin und her wogt. "Das ist es auch nicht. Anscheinend hat er vergessen, was Familie bedeutet. Oder aber es ist ihm egal geworden. 'Das Leben ist eine Wette', hat er immer gesagt. Seine ist er nun im Begriff, endgültig zu verlieren." Schwermütig betrachtet sie den roten Inhalt ihres Glases und schwenkt ihn mit einem melancholischen Seufzer, bevor sie ihn um einen winzigen Schluck dezimiert.
"Helden", wiederholt sie leise und ihre Miene lichtet sich. Sie lauscht Calindorian und beginnt, über beide Ohren zu strahlen, als sie in Erinnerungen schwelgt. "Ihr habt ganz Recht, ehrwürdiger Calindorian. 'Andere entscheiden', was heldenhaft ist." Sie sieht Nathane an, ohne die Freude zu verlieren. "Helden brauchen nicht immer Zuschauer. Manchmal ist für ein kleines Mädchen der eigene Vater ein Held. Manchmal ist für die Mitschüler der ein Held, der wagt, gegen den herrischen Meister das Wort zu erheben. Manchmal wird der zum Helden, der es nicht beabsichtigt hatte und nur deshalb, weil er etwas Unerwartetes tut. Meinen Helden", sie blickt in das schwindende Rot, als ob sie ihn dort erkennen könnte, "gibt es wirklich."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 15. Juli 2014, 01:04:32
"Na ja, ja, das ist aber gar nicht das Problem. Er will ja, dass alle zuschauen, dass jeder den Glauben an uns gewinnt. Er möchte eine Mehrheit bilden, die wir nur mit den Normalen bekommen. Aber die vertrauen uns nicht, solange wir...na ja, Besondere sind. Er möchte genau diese Heldentaten eben inszenieren, er möchte, dass wir dieses Mädchen ausbilden und einbinden. Aber das Problem ist, dass Voltaire nicht spricht und ich...na ja, manchmal ein klitzekleines Bisschen gemein bin."
Nachdenklich trommelt sie mit den Fingern auf dem Tresen herum.
"Außerdem ist es ziemlich scheiße, entschuldigt bitte, dieser Normalen ständig den Arsch zu retten. Immerhin kann sie nicht ohne Voltaire fliegen, sie hat keine schützende Haut wie meine und kann auch keine Dinge in Brand setzen. Sie kann nicht einmal mit Schwertern kämpfen..."
Sie seufzt tief und stürzt ihr Getränk herunter.
"Frustrierend. Aber irgendwie sind wir sonst auch ziemlich hilflos...Wer, wenn nicht Euer Bruder, der es eindeutig nicht ist, ist denn dann Euer Held, Shaya?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Rakso am 15. Juli 2014, 23:36:38
Er beäugt das schwarze Pelztier skeptisch. Die Füße nahm er vom Tisch und eine Weile lang klammert er sich an das Glas und hört schweigend den Gesprächen zu. Nach einem weiteren Schluck aus dem Glas, schiebt er die Flasche von sich. Kann nicht behaupten, dass ich häufiger hier bin. Eigentlich befinde ich mich gerade auf der Durchreise, aber dieser verfluchte Sandsturm... hat mich ungünstig erwischt. Naja und als der Wind sich endlich gelegt hatte, da tauchte plötzlich diese Bar auf. Glück im Unglück, so zu sagen. Aber wenn ich mir den so Fusel betrachte...

Er mustert Lung. Verwandtschaft? Sie? Das kann er sich nicht vorstellen. Wie meinen?

Mit einem Winken der Hand lehnt er ab, als Nathane die Schale über den Tisch schiebt. Danke, aber Nüsse sind nicht so meins. Da kennt sich aber wer mit Losen aus, nicht? Misstrauisch blickte er sich um. Er weiß nicht, ob er den Leuten in dieser Bar vertrauen kann. Unangenehme Erinnerungen tauchen vor ihm auf. Instinktiv legt er eine Hand an den Gürtel und fährt mit den Klauen über das Leder. Seine Augen wandern zwischen den anderen hin und her. Sagen wir so: Mich hat es schon schlimmer erwischt. Aber wenn es besser wird, wird es auch wieder schlechter. Und wenn mich nicht alles täuscht werden die Dinge bald richtig schlimm. Da kann man dann nur hoffen...

Er ist erleichtert, als das Gesprächsthema nun eine andere Richtung einschlägt.
Pah Helden. Wenn ihr Helden sehen wollt, dann kann ich euch welche zeigen. In den staubigen Steppen und in den Dünen meiner 'Heimat' liegen genug von denen. Ein großer Krieg hinterlässt immer viele Helden. Und was  von ihnen zwischen den Trümmern noch übrig ist, wird ebenfalls langsam zu Staub, dafür wird der Wind schon sorgen. Nennt mich einen Feigling, aber ich lebe lieber etwas länger, als mich von anderen als Held feiern zu lassen.

Könnt mich übrigens Gerro nennen. Den meisten Menschen ist mein eigentlicher Name zu schwer, aber dieser tut's auch.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 18. Juli 2014, 02:09:46
"Okay", sagt Shaya und zieht verwirrt eine Augenbraue hoch. "Aber wenn du so gütig wärst: Was ist das Problem? Voltaire spricht nicht? Gar nicht? Und was hat das mit deiner ... wie soll ich sagen ... Gemeinheit zu tun?" Sie schaut Lung interessiert an und wechselt dann einen Blick mit Calindorian.
"Nein, mein Bruder ist es wahrhaftig nicht." Sie sieht nachdenklich zur Seite. "Mein Held ist ein Junge, der mich einmal ... gerettet hat." Sie lächelt verträumt. "Es hat kaum jemand gesehen, aber ich glaube, das spielt keine Rolle. Ich habe es gesehen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Severin am 19. Juli 2014, 15:04:29
"Sehr erfreut, Gerro." Calindorian ist hellhörig geworden, als er die Beschreibung von Gerros Heimat vernimmt. "Ihr scheint mir nicht eben einer der Sorte zu sein, die gern etwas preisgibt. Aber ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr etwas mehr von eurem Zuhause erzählen könntet. dieser Ort klingt faszinierend."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 22. Juli 2014, 16:24:58
"Ihr redet nicht sehr viel, was?", meint Lung zu dem Echsenmann und versucht, an die Schale mit Erdnüssen heranzukommen, "Nun, wenn ich mir Ihr Äußeres so betrachte, sehe ich schuppige Ähnlichkeiten. Aber Euch hat es eindeutig schlimmer getroffen, als mich."
Mit einer lockeren Bewegung wendet sie sich zu Shaya und schmunzelt.
"Das Problem ist, dass sie normal ist. Man muss ständig auf sie aufpassen, wie ein  Klotz am Bein. Und Voltaire spricht schon, nur ist er immer sehr ernst und das ist nicht gerade förderlich, weil sie so aufgeweckt ist und...nervig. Der Mix macht es einfach."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 28. Juli 2014, 09:56:57
"Von solchen Leuten, liebe Lung", ihr Kater springt ihr mit einem gezielten Satz auf den Schoß und bleibt dort liegen; sie hält einen Moment inne, bevor sie fortfährt, "kennt die Welt wahrlich viele. Vielleicht zu viele", schließt sie mit einem verschwörerischen Lächeln an. "Was bei allen Göttern ist das? Und warum bist du so vernarrt darin?" Shaya deutet belustigt auf die Erdnüsse.
Unbehaglich wirft sie einen Blick über ihre Schulter. "Das kann ich verstehen ... Gerro. Wenige entscheiden sich für das Leben und werden zugleich zu Helden oder ... bleiben welche. Ich werde mich hüten, andere Feigling zu nennen, ich bevorzuge gewaltfreie Problemlösungen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Severin am 20. August 2014, 20:06:35
"Und so sollten wir es alle halten, nur schade, dass es vielen einfacher scheint, sich mit Gewalt zu nehmen, was ihnen meist nicht einmal zusteht", ein bisschen Fatalismus ist in Calindorians Stimme zurückgekehrt, als er sich wieder in die Unterhaltung einschaltet.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 21. August 2014, 16:05:21
Erleichtert darüber, dass Calindorian sich zu Wort meldet, stimmt sie ihm mit einem sanften Nicken zu. Gerade möchte sie Lung etwas fragen, als sie erschreckt, da die Tür mit leichtem Quietschen aufgeht. Kaum erblickt sie, wer das Gasthaus betritt und verflucht dreimal ihren Autor dafür, dass sie diesem Kerl schon wieder begegnet. Sie lächelt Lung verlegen zu und wirft Calindorian noch einen schüchternen Blick über die Schulter zu, doch sie verlässt schweigend das Gasthaus durch die Hintür. Phai miaut widerwillig, als er den Fremden sieht, folgt ihr aber.

Mit kaum hörbaren Schritten nähert sich ein Mann, schlank wie eine Gerte und unauffällig gekleidet. Er trägt den linken Ärmel seines Hemds hochgekrempelt und fährt sich mit der Linken durchs kurze, dunkle Haar. Die Rechte ist behandschuht und mit ihr zieht er sich den Hocker ein Stück heran, der gerade frei geworden ist. "Weinbrand, zwei Finger breit", sagt er mit butterweicher Stimme, bevor er sich den Hals nach der gerade entschwundenen Shaya verrenkt. "Schade", flüstert er und leckt sich über die Lippen, "ich habe das arme Ding wohl vergrault." Er sieht zur Seite und bemerkt eine Frau mit feurigem Schein in den Augen, ein feenartiges Wesen und den Barkeeper. Zu seiner Rechten zwei Gestalten, mit denen er ebenfalls noch nichts zu schaffen hatte.
"Wesen, voller Anmut und Eleganz. Und sie hat noch immer diesen pestverseuchten Streuner bei sich", sagt er mehr zu sich selbst und lacht leise in sich hinein, als er sein Glas entgegennimmt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Blaurot am 16. September 2015, 13:34:10
"Lassen Sie uns etwas zu Mittag essen gehen, Flauschblume."
Oberkommissar Reinold Rothaar, ein schon etwas ergrauter Fuchs, deutet auf das Gasthaus. Zwar sieht es etwas verlassen aus, aber wo sie gerade schon mal hier sind, können sie ja trotzdem ihr Glück versuchen.
Seine Kollegin Sunny Flauschblume nickt erleichtert. Morgens hatte sie nur Zeit für einen flotten Milchkaffee gehabt, und nun hängt ihr der Magen auf halb acht.

Die beiden betreten das Lokal und setzen sich an einen runden Tisch nahe der Theke und warten ab.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Guddy am 16. September 2015, 13:42:27
An der Theke steht bereits jemand, eine großgewachsene Frau mit glattem, schwarzen Haar und einer Narbe quer über dem blassen, harten Gesicht. Lustlos dreht sie einen Becher auf der Theke herum und horcht auf, als jemand eintritt. Ihr Blick gilt erst einem Punkt zwei Etagen über den beiden Eintretenden, dann erst senkt sie ihn herab - und verzieht das Gesicht.

"Na herrlich...", murmelt sie und verdreht die Augen. "Ich bin in der Taverne zum lustigen Hasenpuschel gelandet... " Und lauter fügt sie hinzu: "He, ihr wollt jetzt aber nicht anfangen zu singen, oder? Warnt mich dann vorher."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Blaurot am 16. September 2015, 13:51:53
"Wie bitte? Was meinten Sie?" Rothaar betrachtet die Frau mit einem kühlen Blick und wendet sich wieder seiner Begleitung zu.
"Wo sind wir denn hier gelandet?" fragt Flauschblume, und zupft an den Plastikrosen auf dem Tisch. "Wenn mich mein Instinkt nicht täuscht, könnten wir hier möglicherweise auf neue Indizien im Fall Spitzmaus stoßen."

Sie steht auf und geht zum Tresen. "Eine Cola und eine Apfelschorle, bitte. Ach ja, und die Speisekarte," ruft sie dem Barmann zu, bevor sie die vernarbte Frau mustert. "Wieso denken Sie, dass wir singen werden?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 16. September 2015, 18:47:04
(Oh, finde ich schön, dass ihr das wieder aufruft. Momentan habe ich überhaupt keine Motivation mein Projekt weiterzuführen, aber vielleicht bring es ja das hier. ;D)

Völlig zerstreut tritt ein junger Mann aus einer Tür auf der Galerie des Gasthauses und schaut auf das Spektakel herunter.
Er trägt einen etwas angekohlten Kapuzenpullover, der eindeutig nicht in das Zeitalter der Kneipe passt und steckt sich mit zittrigen Fingern eine Zigarette an.
"Sprechende Tiere?", murmelt er leicht aufgebracht und verwirrt, während er mit einem Feuerzeug die zerknautschte Fluppe zwischen seine Lippen zieht, "Wieso versucht eigentlich jede Seltsamkeit sich noch zu übertreffen?"
Seine Verwunderung mit einem Seufzer ablegend, lässt er sich auf einem Tisch etwas abseits von der Frau mit der Narbe nieder und bestellt ein dunkles Bier.
"Also wenn Sie anfangen zu singen, werde ich mich endgültig als verrückt erklären lassen", bemerkt er schließlich und wirft den Dreien einen Blick zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 16. September 2015, 22:40:37
Es ist spät geworden, und aus den Fenstern der Taverne fällt warmes Licht auf das Kopfsteinpflaster der düsteren Gasse, welche die in einen Kapuzenmantel gehüllte Gestalt soeben betreten hat.
Sie mustert abschätzend die Tür, erreicht sie dann mit drei Schritten, und öffnet sie in einer einzigen, kraftvollen Bewegung.

Noch während die Tür hinter ihm ins Schloss fällt, setzt der Jüngling seine Kapuze ab, und schüttelt die Regentropfen aus den aschfahlen Haaren.
Er wirft einen ausdruckslosen Blick in die Runde, und seine grünen Augen leuchten auf, als sich der Wiederschein des Kaminfeuers darin spiegelt.

Wortlos schreitet er zu dem Tisch, der am nächsten am Kaminfeuer liegt, und setzt sich dort nieder.
Von seinem Gürtel hängt gut sichtbar der Griff eines Kurzschwertes herab, doch die Klinge des selbigen verbirgt er unter seine Mantel.

Er legt die rechte Hand auf den Tisch, welche Brandnarben verschiedenster Größe, Form und Farbe aufweist, und beginnt, leise eine unbestimmte Melodie zu pfeifen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Guddy am 16. September 2015, 23:08:13
"Indizien im Fall Spitzmaus"....", echot sie ungläubig und murmelt: "Die haben doch eine Meise..." Sie will sich gerade wieder ihrem illustren Getränk zuwenden, als sie von dem Tier angesprochen wird. Erneut mustert sie diese Kreatur, betont langsam. "Ich habe genug Theaterstücke von D.Isni gesehen, um zu wissen, dass sprechende Tiere singen müssen. Das ist schon fast eine Krankheit." Sie schnaubt und wendet sich demonstrativ ab. Sprechende Tiere. Tsts. Dass sie selber in einer magischen Welt wohnt, in der es die abstrusesten Dinge gibt, lässt sie außer Acht.

Die neu Hinzugetretenen betrachtet sie, besonders den Brandvernarbten. Das ist mal eine Gestalt ganz nach ihrem Gusto. Sie lauscht der Melodie, ob sie diese wohl wiedererkennt?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Blaurot am 17. September 2015, 15:14:08
Sunny Flauschblume notiert den Namen D. Isni, wobei sie leise vor sich hin murmelt, dass ihr der Namen irgendwie bekannt vorkomme. Sie nimmt zwei Speisekarten und die beiden Getränke, die der Barmann in der Zwischenzeit vorbereitet hatte, und begibt sich wieder an ihren Platz. Reinold Rothaar hatte währenddessen die Neuabkömmlinge beäugt und raunt seiner Kollegin argwöhnisch zu: "Hier hat sich ja ein ganz schöner Haufen dubioser Gestalten versammeln. 

Beide studieren das Speiseangebot. "Sind Sie fündig geworden?" fragt Rothaar und als Flauschblume nickt, schnippt er mit der Pfote und ruft: "Bedienung!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 17. September 2015, 17:14:11
Die Tür öffnet sich, und eine junge Frau mit dunkelbraunem Pferdeschwanz und älterer Mann von vielleicht Ende 50, in dessen rabenschwarzen Bart sich bereits die ersten grauen Strähnen eingenistet haben, treten ein. Er trägt eine schwarz-rote, offenbar einstmals prächtige Robe und mit zurückgeschlagener Kapuze, sie ist in ein einfaches, abgetragenes Baumwollwams gehüllt und trägt zerschlissene Stiefel. Beide blicken finster drein, doch sein Blick übertrifft den ihren um Längen. Eine gewisse Ähnlichkeit in ihrem Aussehen lässt sich kaum leugnen. Während sie der Bedienung mit einer Geste bedeutet, ihnen die Speisekarte zu bringen, lassen sich die beiden an der Theke auf die Hocker sinken und schweigen sich einige Augenblicke lang an.
"Ich sage dir, wir sind auf dem Holzweg", beginnt schließlich der Mann. "Hier werden wir es nicht finden."
Die Frau schnaubt. "Wenn du mir sagen würdest, was es ist, wären wir schon längst weiter."
Der Mann schweigt daraufhin und widmet sich nur der Speisekarte, die die Bedienung gerade vorbei gebracht hat. "Zwei Tassen schwarzen Tee, für mich und meine... Tochter", sagt er daraufhin tonlos, ohne die Bedienung eines Blickes zu würdigen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 17. September 2015, 20:35:56
Der Brandvernarbte stellt das Pfeifen ein, und fängt im selben Augenblick den konzentrierten Blick der Frau auf, welche ihn von der Theke aus verstohlen beobachtet hatte.
Er zieht eine Augenbraue hoch, lächelt freundlich, und macht eine kaum merklich Handbewegung, die auf den Stuhl ihm gegenüber weißt.

Die sprechenden Tiere würdigt er weiterhin keines Blickes, und auch dem neu eingetretenen Paar schenkt er keine Beachtung.
Mit einer Handbewegung bedeutet er der Bedienung, ihm etwas zu trinken zu bringen.

Dann wartet er, und sitzt mit ausdrucksloser Miene dar, abwartend, was sich aus der Situation ergeben möge.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 21. September 2015, 15:28:40
Der junge Mann in der Ecke seufzt, schiebt mit einer Bewegung den Stuhl weg und drückt die Zigarette in einer steínernen Schale aus.
"Sagt mal, warum sind hier eigentlich alle so finster? Vielleicht sollten die Tiere anfangen zu singen, dann ist hier endlich mal was los."
Er klopft sich ein wenig Staub (oder ist es Asche?) von den Schultern und pustet sich eine Strähne aus dem Gesicht.

"Also...wo kommt ihr seltsamen Gestalten denn alle so her?"
Der Wirt wirft ihm einen Blick zu, als wäre er todesmüde, aber das scheint ihn nicht besonders zu interessieren.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Blaurot am 21. September 2015, 18:04:27
"Wieso wollen bloß alle, dass wir singen?", flüstert Flauschblume ihrem Chef ins Ohr und blickt etwas perplex zu dem jungen Mann. Sie räuspert sich und ruft laut nach der Bedienung. Rothaar bestellt sich einen Elsässischen Flammkuchen, Flauschblume wählt das Toast Hawaii. "Aber bitte ohne Cocktailkirsche." Der Wirt murmelt etwas Unverständliches in seinen Zottelbart, notiert die Bestellungen aber ohne weiter zu murren.

Flauschblume fasst sich ein Herz und ruft in die Runde: "Wenn uns jemand am Klavier begleitet, könnten wir doch alle zusammen etwas singen. Wie wäre es mit  Yesterday von den Beatles?" Rothaar stöhnt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Sommerlilie am 21. September 2015, 18:13:02
Die Tür geht auf, der Wind peitscht Regen in die Gaststube. Eine Frau Anfang zwanzig tritt ein. Ihr langes schwarzes Haar ist vom Regen durchnässt. Sie lässt kurz ihren Blick schweifen und verzieht sich dann in eine dunkle Ecke. Aus sicherer Entfernung betrachtet sie das Treiben im Wirtshaus.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 21. September 2015, 23:54:38
Der Mann wirft einen finsteren Blick über die Schulter. "Wenn die beiden anfangen zu singen, dann bin ich ganz schnell hier weg", knurrt er mürrisch.
Seine Begleiterin seufzt. "Lass sie doch. Ich bleibe auf jeden Fall hier sitzen, und du solltest dich auch entspannen."
Der Wirt kommt mit dem Tee, und die Frau dank höflich, während der Mann finster in eine Ecke starrt, und eine Weile lang herrscht Stille zwischen den beiden, die mehr - oder weniger - genüsslich das wohltuende Nass schlürfen. In diese Stille fällt die Frage des jungen Mannes nach dem Ursprung ihrer Reise. Während der alte Mann sie geflissentlich überhört, scheint die Frau ganz erfreut über die Abwechslung zu sein, und dreht sich auf ihrem Hocker zu ihrem Gesprächspartner hin um. "Wir kommen aus Hassara, falls dir das etwas sagt. Diese Ruinenstadt im Norden al-Jizrats, jemals davon gehört? Mein Vater-" Sie deutet mit dem Daumen über ihre Schulter hin zu ihrem Begleiter. "- scheint dort etwas aus seiner Vergangenheit gefunden zu haben, und seitdem ist er noch mürrischer als sonst. Mit mir darüber reden - Fehlanzeige! Gut, er redet generell nicht sehr viel, zumindest nicht mit mir. Ich bin ja schließlich kein Rabe."Sie schmunzelt, und ihr Begleiter senkt mürrisch den Kopf. Dann wirft sie dem Wirt einen Blick zu. "Ich glaube, ich weiß, wie man diesen Miesepeter von Vater aus der Reserve locken kann. Könntet Ihr vielleicht Time von Hans Zimmer auflegen?" Ihr Vater wirft ihr einen mörderischen Blick zu, doch sie ignoriert ihn. "Unser Autor hat mir verraten, dass es damit eine besondere Bewandtnis hat, und während wir durch die Ruinen Hassaras gestreift sind, konnte ich diese Melodie förmlich hören."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 22. September 2015, 17:16:18
Der junge Mann gluckst amüsiert, auf den Vorschlag von Flauschblume hin und stemmt die Hände in die Hüften.
"Ich kenne da eine Frau, die das könnte, aber sie hat mich mit einem finsteren Blick hier abgesetzt und dazu verdonnert, auf jemanden aufzupassen. Heißt; die kommt bestimmt nicht so schnell wieder. Außerdem fürchte ich, dass uns mindestens einer der hier anwesenden Personen dann einen Kopf kürzer machen würde, nicht?"

Weiterhin breit grinsend wirft er einen Blick in die Runde und dreht sich interessiert zu der Tochter in dem Duo um.
"Geographie gehört leider nicht zu meinen Stärken", sagt er in entschuldigendem Ton und lächelt charmant, "aber eure Reise hört sich aufregend an. Ich frage lieber nicht weiter nach, dein Vater sieht nämlich so aus, als wolle er mich gleich erwürgen."
Elegant dem Regen ausweichend, den die neue Frau mit herein trägt, macht einen Schritt auf den Tisch mit dem Vater und seiner Tochter zu und hält ihr die Hand höflich hin.
"Ich bin übrigens Sebastian. Und darf man deinen Namen auch erfahren?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 22. September 2015, 18:42:16
Der Brandvernarbte lässt ein mattes Lächeln erkennen, und wirft einen scheelen Blick hinüber zu dem Klavier, das unweit von seinem Tisch an der Wand steht.
Er blickt einmal jeden der Anwesenden abschätzend an, und erhebt sich dann langsam. Ein leises Klirren ist zu hören, und die Dielenbretter knarren leicht unter seinen Schritten.

Er tritt an das Piano heran, setzt sich, und drückt behutsam auf einige Tasten. Dann zieht er in einer schnellen Bewegung ein Messer unter seinem Umhang hervor, und sticht damit die Notenblätter am Holz des Pianos fest, die er bereits auf dem Tisch bereitgelegt hatte. Langsam spielt er einige Akkorde, dann setzt er, ohne die Noten zu beachten, zum Spielen an.

Es ist nicht Yesterday von den Beatles, sondern Hit the road, Jack! von Ray Charles.
Dabei wirft er Sebastian und der Tochter einen süffisanten Blick zu, und besonders bei den Worten and don't you come back zwinkert er der jungen Frau wissend zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 22. September 2015, 20:31:11
Wir sitzen eigentlich am Tresen, aber was soll's! ;D

Die Frau erwidert den Händedruck einen Augenblick länger und kräftiger als nötig, und trotz ihres Lächelns liegt ein wachsames, kühles Funkeln in ihrem Blick, als sie ihm direkt in die Augen schaut. "Ich bin Maniša, und das -" Sie nickt in Richtung ihres Vaters. "- ist Esfandiyân, einstmals Hohepriester Amešnus im mehr oder weniger freiwillig gewählten Exil. Er ist in der Tat ein finsterer Zeitgenosse, aber keine Sorge, erwürgt hat er noch niemand." Sie lacht wissend und wirft ihrem Vater einen vielsagenden Blick zu, den dieser mit einem kaum wahrnehmbaren Lächeln zur Kenntnis nimmt.
Den Klavierspieler ignoriert sie, doch sie verdreht unmerklich die Augen auf seine Anspielungen hin. Wenn die wüssten!, denkt sie sich, und im selben Augenblick reißt ein eisiger Windstoß die Tür auf, fegt durch die Gaststube und wirbelt die Notenblätter vom Klavier.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 23. September 2015, 15:09:23
Während die Notenblätter noch durch den Raum wirbeln, greift der Brandvernarbte mit einer Hand hinter sich, sammelt das herausgerissene Messer wieder auf, und führt währenddessen das Lied mit einer Hand wieder, als wäre es so selbstverständlich wie das Atmen. Seine Gesicht schmunzelt weiterhin in Richtung der jungen Frau, doch in seinen Augen liegt eine kaum wahrnehmbare Verärgerung. Die Tür fliegt krachend ins Schloss, und ein kleiner Funke sinkt von der Klinke herab, verglüht dann auf dem Boden und hinterlässt einen kaum wahrnehmbaren Fleck.

Nun lächelt er wieder, und führt die Melodie vor. Da niemand das Versprechen zu singen wahrzunehmen scheint, beginnt er zunehmend wieder, mit seinem warmen Platz in der Nähe des Kaminfeuers zu liebäugeln.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 25. September 2015, 12:38:50
Verzeihung...:D

Sebastian macht keine Anstalten der Bedeutung der Musik Beachtung zu schenken und lässt sich das Lächeln davon nicht verbieten.
"Oh, das beruhigt mich aber", setzt er sein Gespräch mit Maniša lachend fort. "Ihr scheint ziemlich gefährliche Menschen aus einer interessanten Welt zu sein. Ich meine, gegen eure Namen klingt meiner so richtig schön langweilig."
Er pustet sich etwas Dreck von den angekokelten Kapuzenpulli und schwenkt sein Getränk fröhlich in der Hand herum.
"Ehrlich gesagt fühle ich mich in der gesamten Bar etwas...unter-bewaffnet. Es würde mich ja wirklich interessieren wo der Rest so her kommt."
Interessiert lässt er seinen Blick durch die Kneipe schwenken und hofft, dass jemand aus dem Nähkästchen zu plaudern beginnt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 29. September 2015, 10:45:35
@Acrosen: Die Narben kenne ich doch irgendwoher! ;D

Maniša lächelt vielsagend. "Gefährlich ist eine Frage des Blickwinkels. Aber wenn man in den Armenvierteln Tacht-e Amešnus aufwächst, tut man natürlich so einiges um zu überleben. Mein Name ist im Grunde verdammt gewöhnlich, deiner hingegen wirkt auf mich mehr als ungewöhnlich. Den Namen meines Vaters kenne ich übrigens gar nicht - Esfandiyân ist sein Name, den er als Hohepriester annahm, und bedeutet soviel wie der Ergebene oder der Demütige..." Sie verdreht die Augen wie über einen schlechten Witz.
Sie schaut sich um und begegnet dem Blick des Blick des Klavierspielers, dessen verärgerter Gesichtsausdruck sie zu amüsieren scheint. Sie lächelt kokett, aber auch leicht herablassend, und bedeutet ihm mit einer Bewegung ihres Kopfes, sie entweder direkt anzusprechen oder die Spielchen sein zu lassen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 29. September 2015, 17:34:40
@Mithras: Sei dir da mal nicht zu sicher... ;)

Der Klavierspieler erwidert den Blick der jungen Dame mit eisiger Kälte, und das Feuer im Kamin erlischt schlagartig. Er steht auf und wirkt mehr als verärgert. Plötzlich wirkt er größer und einschüchternder als zuvor, doch er kommt nicht auf die drei zu, sondern setzt sich wieder auf seinen Platz. Er neigt einmal den Kopf, und im Kamin flackern wieder einige warme Flammen. Als er zum ersten Mal etwas zu sagen ansetzt, hallt seine Stimme tief und schwer durch die Kneipe, als befänden sie sich in einer großen Halle.

"Man unterbricht einen Musiker nicht in einem guten Stück."

Dann richtet er den Blick aus dem Fenster und beginnt, mit einem langen Dolch aus einem Stückchen Holz eine Figur zu schnitzen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 13. Oktober 2015, 13:57:15
"Über die Qualität eines Stücks", setzt die melodisch-weiche Stimme des Mannes an der Bar an, der seit geraumer Zeit gelangweilt, aber aufmerksam die dazugestoßenen Gestalten beobachtet hat, "lässt sich streiten." Ein nichtssagendes Lächeln huscht über seine dünnen Lippen, die von sanftem roten Rückstand des Weins benetzt war, den er gleichmäßig schaukelnd in der Linken wog. "Und über die Interpretation ebenfalls. Niemanden genau fokussierend atmet er tief ein, spürt den abgestandenen und frischen Zigarettenrauch eines anderen Gastes in seinen Lungen und reißt sich zusammen, sich nicht augenblicklich zu übergeben. Von der Reizüberflutung erholt mustert er Vater und Tochter, deren Namen wie Musik in seinen Ohren geklungen hat. Danach haften seine golden schimmernden Augen auf Sebastian. "So ein ehrliches Lächeln", sagt er und lässt sich selbst zu einem hinreißen. "Schön, dass Ihr dieser Absteige wieder etwas Leben einhaucht. Der Tod ist für meine Begriffe zu ... langweilig."

Er trommelt mit den schlanken, langen Fingern auf dem rissigen Tresen, als der Wirt das leere Glas bemerkt, das Aireas gerade abgestellt hatte. Er will ihm auf die Schulter tippen, um seine Aufmerksamkeit zu gewinnen, doch noch ehe der Finger auch nur über den Tresen gelangt hatte, weicht Aireas zurück und sagt: "Ich sehe dich." Er deutet auf den Raben, der sich still auf eine Strebe unter dem Dach gesetzt hatte und den Wirt mit gedrehtem Kopf ansieht. "Und ja, ich nehme noch eins."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 13. Oktober 2015, 17:12:36
"Armenviertel, das klingt wirklich nicht besonders schön. Ich fühle mich in der Welt, in die sie mich gesteckt haben immer ein wenig...überfordert."
Plötzlich sehr nachdenklich kratzt er sich am Kinn und nimmt sich einen Stuhl irgendwo in der Nähe des ganzen Geschehens.
"Aber irgendwie muss man ja damit leben."
Grübelnd zieht er eine weitere Zigarette aus seiner Hose hervor und balanciert sie zwischen den etwas dreckigen Fingerspitzen.
Die Worte des Klavierspielers tut er mit einem Schulterzucken ab und schickt Maniša ein Lächeln hinüber, was allerdings etwas halbherzig wirkt.
Seine fröhliche Fassade scheint für einen Moment abgelegt zu sein.
Dankbar über die Ablenkung widmet er sich dem Mann, der eben gesprochen hat, auch wenn ihm bei der Szene mit dem Raben ein Schauer über den Rücken läuft. Er fängt locker zu kippeln an und trommelt mit den Fingern auf seine Oberschenkel.
"Ja, für besonders spannend halte ich den Tod auch nicht. Aber woher wollt Ihr das wissen, wenn ich so frech fragen darf?"
Misstrauisch hebt er den Blick zu dem Raben und schüttelt sich innerlich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 13. Oktober 2015, 18:43:54
Der Brandvernarbte schweigt zum Kommentar des Mannes, doch beim Namen Aireas legt er den Kopf schief und mustert ihn aufmerksam. Den Raben an der Decke behält er dabei im Augenwinkel im Blick.
Als er wieder zum Sprechen ansetzt, halt seine Stimme nicht mehr, sondern ist warm und freundlich. "Vielleicht wollt ihr uns eurerseits mit einem Stück beehren, mein Heer?" Er deutet einladend auf das Klavier.

Die Zigarette in Sebastians Hand betrachtet er mit unverhohlenem Abscheu, und dreht sich so, dass er nicht von dem Qualm eingehüllt werden kann. Dann schnitzt er einige letzte Holzspanne beiseite, und stellt das grobe Abbild eines Greifen auf den Tisch. Er greift nach einem weiteren Holzstück, mustert Sebastian kurz, und beginnt dann, eine neue Figur zu schnitzen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 14. Oktober 2015, 13:40:36
Die Tür knallt auf. Ein großer muskulöser Mann in schwarzer Kleidung und hohen Reitstiefeln stapft regendurchweicht hinein. Rotbraune Haarsträhnen hängen ihm ins Gesicht und fallen über die rötlichen Augen.

"So ein scheiß Pisswetter!", flucht er. "Und das hier, was ist das überhaupt für ein scheiß Kaff? Nur wegen deinen beschissenen Ideen, Drakan, immer das gleiche!" Trotz seiner zornigen Stimme hält er die Kneipentür für seinen Begleiter offen, einen kleineren und schlankeren Mann in einem durchnässten Reitmantel. Dessen lange schwarze Haare kleben zusammengebunden wie ein Rattenschwanz an seinem Rücken, er wirkt müde und resigniert.

"Ich bin mir sicher, es bereits mehrfach erwähnt zu haben - aber du hättest nicht mitkommen müssen, Anado."

Dann entdeckt er den Mann mit der Zigarette, sein Gesicht hellt sich auf. "Ich bin gerettet! Guter Mann, wenn Ihr mir nur eine Zigarette abtreten würdet - der Dank der Gilde wäre Euch auf ewig gewiss."

Anado schnaubt, sieht Sebastian ebenso finster an wie Drakan und zieht zu den Tresen, um sich lautstark das erste Glas Rum zu bestellen.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 14. Oktober 2015, 16:26:09
"Oh, frech mag ich, wirklich. Ohne Frechheiten würden wir alle, grau in Grau, unserem Alltag nachgehen und dahinsiechen, bis nichts mehr von uns übrig ist." Zittrig stellt der Barmann ein gefülltes Glas in einigem Sicherheitsabstand auf dem Tresen ab. Aireas ergreift es, liebkost das milchige Glas mit Daumen und Zeigefinger und beobachtet die tanzende, blutrote Flüssigkeit, in der sich blitzend das Kerzenlicht bricht. "Caluna?", fragt er und der Rabe spreizt die Flügel. Er verschwindet mit raschem Flügelschlagen in der Finsternis. Aireas blickt zufrieden und öffnet die linke Hand, als ob er Sebastian etwas anbieten würde. "Sie schien etwas unerwünscht." Ein Lächeln steht ihm ins blasse Gesicht. Eine Kerze auf dem Tresen produziert nun mehr Rauch als üblich. "Der Tod, Sebastian", fährt er fort und formt mit dem Rauch einer Kerze die Figur einer jungen Frau, die dahinschlendert. "... ist allgegenwärtig. Das Leben ist spannend und voller Möglichkeiten." Die Figur springt und dreht sich, als ob sie tanzte. "Manche leben länger", sagt er und funkelt über seine Schulter hinweg den Wirt an, der seinen Blick unverwandt erwidert. "Jeder lebt sein ganzes Leben. Und manche ..." Die Tür springt auf, zwei Männer kommen herein, erst ein Hüne von Kerl, dann ein kleinerer. Der Windzug, den die beiden mit hereinbringen, entreißt Aireas die Kontrolle über das Mädchen aus Rauch und es wird in die dunkle Luft des Schankraums verschleppt. "... sterben unerwartet."

Mit einem Ohr hört er den Großen fluchen, während er selbst zu einem Flüstern ansetzt und etwas näher kommt. "Aber Eines ist gewiss. Jedes Leben ist anders. Der Tod ..." Als die beiden Neuankömmlinge nähertreten, wird er wieder etwas lauter. "... ist bei allen gleich." Genüsslich trinkt er einen Schluck Roten und hätte sich beinahe geschüttelt, als der Große markerschütternd ein Glas Rum bestellt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 14. Oktober 2015, 19:14:19
Sebastian schenkt dem Brandvernarbten einen kurzen Blick, ist allerdings zu fasziniert von der Rede des anderen Mannes.
Gebannt schaut er seinem Spiel zu, doch jede Erwiderung wird von den zwei neuen Gestalten unterbrochen.
Ein wenig perplex schaut er zwischen den agierenden Parteien hin und her und weiß gar nicht, was er erwidern soll.
Als er bemerkt, dass der ruhigere Mann offensichtlich eine Handlung wünscht, schüttelt er sich einmal kurz und steht dann hilfsbereit auf.
"Na-natürlich, mein Herr, ich meine...öhm..."
Er unterbricht sich, da er keinen blassen Schimmer hat, wie er den Mann anreden soll und greift stattdessen in die Hosentasche.
"Sie ist etwas mitgenommen, doch sollte noch ihrem Zweck dienen. Ist eine meiner letzten, dann muss ich endgültig auf diesen Öko-Scheiß umsteigen."
Seine Miene verfinstert sich für einen Moment, dennoch reicht er dem Mann die etwas zerknitterte Zigarette.
"Ich habe lange niemanden mehr erlebt, der so dankbar war, Nikotin in den Fingern zu halten."
Er bietet dem Mann Feuer mit einem modernen Feuerzeug an, nachdem er sich seine eigene nun endlich angesteckt hat.
"Abgesehen von mir natürlich", murmelt er in sich hinein.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 14. Oktober 2015, 22:46:00
Drakan nimmt einen tiefen Zug und schließt die Augen dabei. Dann bläst er den Rauch aus und schenkt dem Mann in der merkwürdigen Kleidung ein strahlendes Lächeln.

"Tausend Dank dafür. Sollte es Euch jemals nach Auressa verschlagen, kommt unbedingt im Gildeschloss vorbei. Ich werde mich mit einer yapatischen Zigarre bei Euch revanchieren. Sagt einfach Drakan. Bei Lebensrettern lege ich keinen Wert auf Förmlichkeiten."

Er zieht wieder an der Zigarette und mustert dabei interessiert das Feuerzeug. "Was für ein beeindruckendes kleines Ding. Ein Artefakt? Aber verzeiht, ich wollte Euch nicht in Eurem Gespräch unterbrechen."

Er nickt dem sehr schlanken Mann mit den kurzen dunklen Haaren zu, der auf dem Barhocker sitzt, der Blick seiner goldenen Augen bleibt an dem Weinbrandglas hängen.

"Endlich jemand mit Geschmack. Könnt Ihr ihn empfehlen? Wenn es Euch nicht stört, würde ich eine Runde ausgeben und mich zu Euch gesellen. Chancen für gute Gespräche muss ich ergreifen, wo immer sie sich bieten."

Sein vielsagender Blick deutet auf den großen, schwarz gekleideten Mann, der mittlerweile nicht nur ein Rumglas in der Hand hält, sondern die ganze Flasche dazu.

Mit seiner Beute stiefelt Anado in die Nähe des Kamins und lässt sich neben dem Brandvernarbten in einen Stuhl fallen. Einen weiteren zieht er mit dem Fuß heran und legt die nassen Stiefel darauf ab.
"Jedes Mal die gleiche beschissene Nummer", knurrt er mit einem Seitenblick zu den Tresen. Dann gießt er das Glas randvoll, schiebt es dem Brandvernarbten rüber und setzt selbst die Flasche an. Etliche Schlucke später knallt er sie auf den Tisch zurück und starrt ins Feuer. "Das ist kein normaler Schuppen hier. Soviel komisches Pack auf einem Haufen... Du wirkst wie ein aufmerksamer Beobachter. Mal abgesehen von dir selbst, wer hier drin ist alles gefährlich?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 14. Oktober 2015, 23:07:26
Der Brandvernarbte mustert den Mann, der sich ungefragt an seinem Tisch niedergelassen hat, greift dann nach dem Rum und leert das Glas in einem einzigen Zug. Dann schiebt er es über den Tisch zurück und bedeutet mit einer Geste, dass er eine weitere Runde vertragen könnte. Er legt den Kopf schief, und schaut ebenfalls ins Feuer.

"Ich grüße Euch.", setzt er dann an, seine Stimme tänzelt lieblich auf und ab wie die junge Frau, die eben noch am Nebentisch aus Rauchschwaden erstanden war. "Jeder in diesem Raum ist gefährlich. Der junge Mann dort" er deutet kaum wahrnehmbar auf Sebastian "wird euch das Ohr abkauen, wenn ihr nicht aufpasst. Glücklicherweise hat die junge Dame seine Aufmerksamkeit von uns anderen etwas abgezogen. Sie wiederum scheint magiebegabt zu sein, doch wozu genau sie fähig ist, kann ich noch nicht sagen." Er machte eine kurze Pause. "Euer Freund Drakan ist schwer einzuschätzen - aber kein Mann, der sich seiner Sache nicht sehr sicher ist, würde sich so deckungslos bewegen, wie er es tut, nur einer Zigarette wegen." Als letztes wendet er sich Aireas zu. Seine Lippen umspielt ein kurzes Lächeln. "Eigentlich hatte ich vorgehabt, mich zu ihm hinüberzugesellen, und einen netten Plausch über Leben und Tod zu halten, nachdem er das Thema schon aufgriff. Aber ich schätze, ihr seid vorerst die bessere, und weniger stinkende Gesellschaft." Er schaut erneut angewidert zu der dunstigen Wolke hinüber, welche die Rauchenden umgibt.

Er stellt neben die Figur des jungen Mädchens eine zweite, und steckt sein Messer weg. Dann murmelt er kurz etwas, und die Figur färbt sich in blutigem Rot. "Sehr gut." flüstert er erfreut. "Junger Herr!" ruft er Sebastian zu "Ich habe hier etwas für euch! Aber seid so gut, erst eurer Leidenschaft zu Ende zu frönen..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 15. Oktober 2015, 07:49:37
Anado grinst schief, als er das geleerte Glas sieht und nickt knapp und achtungsvoll. Der Kerl gefällt ihm. Und seine Abneigung gegen das beschissene Gequalme noch viel mehr.

Er streckt der Arm aus und kippt schwungvoll nach. Nicht dieses weiche, rote Zeugs, das Drakan bestellt, sondern goldgelbes Leuchten, scharf und brennend, sowas muss ein Mann trinken. Einen Moment lang genießt er die Wärme an den Füßen, das Knistern des Feuers, die Wärme im Bauch, die der Rum hinterlässt.

Wieder ein langer Schluck.

"Abgekaute Ohren jucken mich nicht", erwidert er auf die Einschätzung seines Tischgenossen über den jungen Mann. "Kein lebensnotwendiges Körperteil. Trägt keine Waffe, bewegt sich nicht wie ein Kämpfer."

Seine Augen huschen zum Griff des Kurzschwertes, das der Mann neben ihm unterm Mantel trägt. Der Kerl sieht jung aus, aber seine Ausstrahlung passt nicht dazu. Anado bedauert, seine beiden Bogenklingen nicht bei sich zu haben, er würde sich wohler fühlen mit der Hand auf dem Knauf. Allerdings ist sein Arsenal an Messern in einer engen Kneipe ohnehin praktischer.

Er hört dem anderen zu, bis dieser Drakan erwähnt, seine dunklen Augenbrauen ziehen sich zusammen. "Freund? Dieser beschissene Goldjeck da drüben? Er steht unter meiner Bewachung, das ist alles. Genau der Grund, weshalb er sich so aufführt. Weil er drauf baut, dass ich ihm den Arsch rette, wenns drauf ankommt, der Drecksbastard."

Dann atmet er tief durch und drängt die kurz aufgeflammte Hitze in seinem Körper zurück.

"Plausch über Leben und Tod - sei froh, dass ich dir das hochtrabende Gelabere da erspare." Er schnaubt verächtlich. "Bringt nichts, drüber zu reden. Man tut es. Leben, töten, sterben."


Er trinkt wieder aus der Rumflasche und beobachtet, wie die geschnitzte Frauenfigur sich verfärbt und sein Tischgenosse doch tatsächlich den jungen, schlaksigen Kerl ruft, vor dessen Mundwerk er eben noch gewarnt hat. Verdammt nochmal. Hoffentlich kommt der nicht echt rüber. Anado hat wenig Lust, seinen warmen Platz aufzugeben, aber noch weniger Lust auf dummes Geschwätz.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Veldrys am 15. Oktober 2015, 08:45:44
Die Tür geht auf und eine Dame mit langem, kupferroten Haar betritt das Gebäude. Ihre Haut ist so blass wie das Mondlicht. Auch ihr Gewand – ein Kleid und ein mit Pelz verbrämter Umhang - ist weiß.

Mit skeptischem Blick mustert sie die versammelten Männer und Frauen und seufzt dann. ,,Ich war schon lange nicht in solch unkultivierter und unkreativer Gesellschaft", meint sie zu ihrem Begleiter, der hinter ihr eintritt. ,,Eine Weiterreise erscheint mir fast erträglicher, als mich diesen Kreaturen auszusetzen."

Er ist, zumindest optisch gesehen, ihr vollkommenes Gegenteil. Er ist ungefähr so groß wie sie, aber seine Haut ist dunkel. Sein Haar ist schwarz und lockig. Während sie goldene Augen hat, sind seine dunkelbraun.

Er trägt eine schwarze Robe mit goldenen und roten Mustern, die für eine Reise wohl genauso ungeeignet ist wie ihr Kleid, doch ohne Zweifel ein Vermögen gekostet hat.

,,Ich stimme Euch zu, was diese Gesellschaft angeht, Nali'sha", entgegnet er. ,,Doch bei diesem Wetter sollten wir nicht weiterreisen. Es ist draußen nicht sicher. Diese Menschen scheinen von minderer Qualität zu sein, doch es sind überraschend viele von ihnen hier versammelt. Womöglich ist etwas im Gange – oder der Wein ist von außergewöhnlich guter Qualität."

Theron, der Kaiser von Sahd reicht der wahren Herrscherin in seinem Reich den Arm. Sie hängt sich bei ihm ein, und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach freien Stühlen und etwas zu trinken.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 15. Oktober 2015, 20:03:16
Der Brandvernarbte führt das zweite Glas an die Lippen, und leert es erneut mit einem einzigen Zug. Er nickt anerkennend, dann dreht er das Glas schwungvoll um und platziert es hörbar auf dem Tisch.
"Man kann nicht nur mit dem Schwert kämpfen." sagt er bedächtig "Und wenn mich nicht alles täuscht, weiß unser junger Freund eine Feder durchaus zu führen." Als er den Blick zu seinem Schwert bemerkt, lächelt er verstohlen. "Keine Sorge, ich gedenke nicht, davon Gebrauch zu machen." Er betrachtet kurz seine leere Handfläche und schmunzelt dann. "Wollte ich kämpfen, zöge ich andere Mittel in Erwägung."

Sein Blick gleitet durch den Raum und bleibt an Drakan hängen, und er runzelt die Stirn. "Ihr müsst ein sehr guter Bewacher sein..." setzt er an "Oder euer junger Freund ist nicht sehr auf seine Sicherheit bedacht. Für jeden Gassenjungen wäre es ein leichtes, ihn zu überwältigen und zu bestehlen." Er schüttelt bedauern den Kopf.

"Man lebt, man tötet, man stirbt, und der Zyklus beginnt von neuem." ergänzt er seinen Tischgenossen. Die blutrote Figur lässt er in der Mitte des Tisches stehen, und wartet auf eine Reaktion seitens Sebastians.

Als die beiden Neuankömmlinge eintreten, lauscht er kurz ihrem Gespräch, dann schmunzelt er Anado an. "Es scheint, als seien soeben zwei weitere potentielle Kunden Eures Gewerbes eingetreten."
Mit einem Lachen dreht er das Glas wieder um, und schiebt es über den Tisch zurück. "Ein weiteres, bitte!" 
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 15. Oktober 2015, 21:40:53
Anado nimmt wieder einen großen Schluck, begutachtet dann den schmalen Rest der Flasche.
"Nicht schlecht das Zeug. Nicht so gut wie kasadorischer, aber trinkbar."
Vermutlich wird er noch eine Flasche bestellen. Sieht bei Drakan sowieso aus, als würde das noch länger dauern.

Er streicht seine rotbraunen Haare zurück, die in der Wärme der Kneipe langsam trocknen und sich wieder aufstellen. Sein Tischnachbar spricht vom Kämpfen und andren Mitteln, etwas ohne Waffen offensichtlich. Anado bleibt wachsam, aber der andere wirkt nicht, als wäre er auf einen Kampf aus. Und wenn man erst mal gemeinsam eine Flasche Rum geleert hat, sticht man sich nicht mehr hinterrücks ab. Man macht es von vorn.

"Wozu dann das Schwert, wenn du's nicht brauchst? Sieht nicht aus wie ein lächerlicher Zierstocher von nem verzognen Prenurersohn." Im Gegenteil. Anado hat einen Blick für Waffen und das ist definitiv eine.

Gefällt ihm.

Dass der Fremde schon wieder zu Drakan rüber schielt dagegen weniger. Er spannt sich an - und ertränkt das brennende Gefühl mit noch mehr brennender Flüssigkeit. "Ich sagte doch, ist nicht mein Freund. Und bei seinem Ego bleibt kein Platz für Sicherheit. Denkt, die ganze Welt liegt dem Goldnen Sohn zu Füßen. Ha!" Er trinkt wieder. "Das Beschissne dran ist, dass er damit auch noch durchkommt. Sieh dir das an. Oder besser nicht."

Ihn stört, wie nah der Zigarettentyp an Drakan klebt. Ihn stört, dass Drakan sich blendend zu unterhalten scheint. Ihn stört auf einmal die ganze beschissene Kneipe. Das Eintreten der beiden Neuankömmlinge ist daher eine willkommene Abwechslung, aber ihr Anblick trägt nicht dazu bei, seine Laune wieder zu heben.

"Arrogantes Prenurerpack", knurrt er. Dann bemerkt er die goldenen Augen der Rothaarigen, seine eigenen roten weiten sich. "Auch das noch. Noch ein Goldjeck." Auf den Schock braucht er tatsächlich eine zweite Flasche. "Nüchtern ertrag ich das nicht...He, Wirt, noch eine, wir verdursten!"

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 16. Oktober 2015, 12:53:27
Man, da hab ich ja was nachzuholen. ;D

"Oh nein, schon in Ordnung", erwidert Sebastian auf Drakans Wort hin und dreht das leuchtende Feuerzeug in den Händen, "das stammt aus meiner alten Welt. So lange noch Brennflüssigkeit drin ist, kann es ganz einfach Feuer entstehen lassen", er demonstriert die Funktionsweise mit einer galanten Handbewegung, "aber leider haben sie mir alles gestrichen was einfach ist. Angeblich, weil es schlecht ist."
Er seufzt theatralisch.
"Also sagen Sie nichts, falls meine Begleitung zurückkehren sollte."

Sebastian räuspert sich kurz und spürt, dass irgendetwas Seltsames vor sich geht. Dennoch drückt er die Zigarette aus und bestellt beim Wirt ein günstiges Bier auf die Zimmernummer 4. Dieser schaut grimmig herüber und murmelt etwas von "...hauptsache ich bekomme auch etwas ordentliches dafür und nicht eure neue, dreckige Währung...", doch Bastian ignoriert das gekonnt.
Vorsichtig näher er sich der blutroten Rauchgestalt.

"Dafür, dass Ihr den Rauch nicht besonders zu mögen scheint, könnt ihr aber kunstvolle Dinge daraus erschaffen", sagt er vorsichtig anerkennend und nimmt einen Schluck von dem Bier.
"Magie ist mir nicht ganz geheuer, müsst Ihr wissen. Ist neu für mich."
Es erklärt sein etwas defensives, aber doch schwer neugieriges Verhalten. Anado begutachtet er etwas misstrauisch.

Die Ankunft der beiden neuen Gestalten scheint ihn für einen Moment zu erschrecken, doch er erholt sich peinlich berührt lächelnd wieder und fasst sich an die Brust.
"Oh, gut. Wenn meine Begleiter zurückkehren und mich in dieser Aufzug vorfinden", er deutet auf die kaputte Jeans und den angekohlten Kapuzenpulli, "dann macht Ox mich mindestens einen Kopf kürzer."
Er verdreht die Augen und lehnt sich gegen eine Wand.
"Frauen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 16. Oktober 2015, 13:02:43
"Zweifelsohne", sagt Aireas und deutet auf die alkoholischen Getränke, "gibt es Besseres. Aber noch ist hier anscheinend niemand von dem Gebräu umgekommen." Das schmale Lächeln hat seine Lippen nicht verlassen und er beäugt den Tisch hinter sich, an dem kräftig getrunken und erzählt wird.

Der Wirt murmelt etwas davon, was für schräge Gestalten andauernd seine Taverne heimsuchen und dass er bald ein Schild mit "Tiere verboten" außen anbringen würde. Zumindest meint Aireas, etwas Derartiges vernommen zu haben. Der Rabe hüpft munter auf den Tresen und legt den Kopf schief, als der Wirt bereits nach einer leeren Flasche greift, um nach dem Vogel zu langen.

"Das", fährt Aireas seelenruhig fort und schaut zwar Sebastian an, aber sieht nicht wirklich. Seine Augen sind glasig und er ist für einen Moment wie erstarrt. "... ist keine gute Idee", hallt es in den Köpfen der ihm Nahestehenden wider. "Komm her, Caluna." Die Stimme klingt wieder normal und er zwinkert lässig den Rauchern zu, als er sich zurücklehnt und beobachtet, wie die Tür erneut aufspringt. Der Rabe setzt sich auf seine Schulter und er hebt sein Glas, um mit den Rauchern anzustoßen.

"Auf die flüchtigen, aber nicht unwillkommenen Bekanntschaften." Er wirft den Neuankömmlingen einen misstrauischen Seitenblick zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 16. Oktober 2015, 14:25:22
Der Brandvernarbte lächelt. "Ich weiß mit dem Schwert umzugehen. Das heißt aber nicht, dass sich Konflikte nur darüber lösen lassen. Wollte ich jemandem in diesem Raum etwas antun, hätte ich mir nicht die Mühe gemacht, mich vorher an einen Tisch zu setzen." Als der Wirt die nächste Flasche auf den Tisch stellt, begrüßt er dies mit einem respektvollen Nicken. Im Augenwinkel behält er weiterhin den seltsamen Raben im Blick.

Als er sien Gegenüber mustert, fällt ihm auf, dass dieser kaum eine offensichtliche Waffe zu tragen scheint. "Wenn ihr so bedacht auf den Kampf seit, wo ist dann die Waffe eurer Wahl? Schwert oder Axt?"

Nun eine Frage, wo steht Sebastian eigentlich? Die Rauchgestalt war bei Aires am Tisch, die blutrote geschnitzte Figur bei dem Brandvernarbten und Anado. Ich tue jetzt mal so, dass er mit Aires angestoßen hat, und jetzt an den anderen Tisch kommt, auch, wenn es bei dir andersherum stand.  ???

Der Brandvernarbte sieht Sebastians Neugierde in dessen Augen, und schmunzelt. "Nur zu, berührt sie. Ich habe sie für euch geschnitzt." Er setzt ein breites Grinsen auf. "Sie wird euch schon nicht umbringen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 16. Oktober 2015, 14:52:36
Ha, ich bin irgendwo durcheinander gekommen. Sebastian steht jetzt vor der roten Frau, jedenfalls. Entschuldigt.  :versteck: :D

Bastian grinst hin und hergerissen und murmelt etwas von: "Da bin ich mir nicht ganz so sicher..."
Dennoch streckt er die Finger aus und will die Figur gerade berühren.
In dem Moment schlägt die Tür der Taverne ein weiteres Mal auf und endlich wagen sich ein paar Sonnenstrahlen vor.
"Sebastian!", ruft eine weibliche Stimme erzürnt und dieser zuckt erschrocken zurück und wendet den Blick zu der Tür.

Eine Frau, vielleicht etwas jünger als er, erscheint in der Tür.
Sie hat dunkelblondes, schulterlanges Haar, das ihr wild aus einer halbhohen Frisur hängt. Sie ist komplett anders gekleidet als Bastian, es scheint als stammten sie aus komplett verschiedenen Zeiten. Ihr dunkelgrüner Umhang schwebt praktisch hinter ihr her.
Ihre blauen Augen funkeln Sebastian böse entgegen, als sie einen Kurzbogen vom Rücken holt.
"Du sollstest doch keinen anquatschen. Diese Taverne ist voll mit seltsamen Gestalten. Nichts für ungut."
Mit entschlossenem Schritt geht sie auf Bastian zu und packt ihm an den Kapuzenpullover.
"Sagte die Frau im mittelalterlichen Kampfanzug."
Sie seufzt nur und ignoriert seine Bemerkung geflissentlich.
"Merkst du denn nicht, dass du hier in Jeans viel mehr auffällst?"
In etwas milderem Ton bestellt sie sich ein Bier und mustert die üblichen Gestalten im Raum.
"Außerdem stinkst du nach Zigaretten. Die Schatten haben doch verboten..."
Als sie merkt, dass Sebastian ihr kein Stück zuhört, unterbricht sie sich selbst und schenkt seinen potenziellen Gesprächspartnern einen müden Blick.
"Tut mir sehr leid, wenn die Herren durch meinen Freund belästigt wurden. Er kommt mit dieser gesamten Umgebung noch nicht besonders gut klar."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 16. Oktober 2015, 15:11:26
Der Brandvernarbte lacht kurz herzhaft auf. "Mir scheint, unser junger Sebastian ist mehr von dieser Frau gebeutelt, als du vom jungen Darakan." scherzt er in Richtung Anando.
Er bedeutet der jungen Frau, dass der Tisch bereits voll sei. "Es tut mir leid, aber mein Freund Anand und ich..." er stößt Anand unter dem Tisch an, damit dieser das Spielchen mitspielt "... leeren gerade wie jeden Abend einige Flaschen, und werden dabei nur ungern gestört. Allerdings habe ich ein Geschenk für den jungen Herren, das er nicht verwehren sollte. Danach nehmt ihn mit, wohin ihr ihn nehmen wollt."

Seine Miene wird plötzlich ernst, als sein Blick auf die fast geschlossene Tür fällt. In ihr steht ein dunkler Schatten, welcher ihn nicht aus den Augen lässt. Er schließt die Augen, und murmelt etwas unverständliches. "Es wäre wirklich besser, wenn ihr jetzt geht... Der junge Herr scheint keine Waffe bei sich zu tragen." Er legt die Hand fest um den griff des Kurzschwertes, bereit, es jeden Moment zu ziehen. Seine Körperhaltung ist angespannt, und er bedeutet Anando, dass das nächste Glas einen Moment warten müsse.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 16. Oktober 2015, 15:28:51
Die Ablenkung nutzend, für die das Auftauchen von Sebastians Freundin gesorgt hat, erhebt sich Esfandiyân vom Tresen und begibt sich zu Aireas, wobei sein Blick nicht auf dessen Gesicht fixiert ist, sondern auf den Raben auf seiner Schulter. Ohne Sebastian eines Blickes zu würdigen, setzt er sich zu ihnen an den Tisch, dann schaut er erstmals Aireas direkt an. "Einen interessanten Begleiter habt Ihr da", bemerkt  er mit hochgezogener Augenbraue. "Keinen seiner Boten, aber ich sehe, dass da ein ganz besonderes Band zwischen ihm und Euch besteht. Ich fühle mich an mich selbst erinnert. Was hat es damit auf sich?"

Maniša sitzt weiterhin am Tresen und ist erleichtert, nicht mehr im Zentrum der Aufmerksamkeit zweier Männer zu stehen. Ihrem Vater, der die ganze Zeit über wie gebannt den Raben angestarrt hat, mustert sie nachdenklich. So gerne sie über dessen besondere Beziehung zu den schwarzgefiederten Vögeln lästert, so sehr flößen ihr die Tiere auch Respekt ein. Das war nicht immer so, doch ihre Reise hat sie verändert. Unweigerlich muss sie an die erste Begegnung mit ihrem Bruder denken. Hunderttausende Vögel, die völlig geräusch- und reglos auf den Mauern der Himmelgärten Tacht-e Amešnus verharrren; Hundettausende Augenpaare, die alle nur auf sie und ihren Bruder gerichtet sind, nur auf ihr Zeichen wartend, sich mit rauschendem Gefieder auf den Platz zu stürzen, zwischen sie und ihn, und den Tag mit ihren Schwingen zur Nacht zu machen. Ein Schaudern durchläuft sie, und sie wendet den Blick von ihrem Vater und dem Raben ab.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Veldrys am 16. Oktober 2015, 17:04:18
Nali'sha wirft einen kurzen Blick auf den Brandvernarbten. Seine Hand stört sie nicht, doch als er noch ein Glas verlangt, schüttelt sie den Kopf. ,,Ein Säufer, der sich gerne die Sinne vernebeln lässt", meint sie missbilligend. Sie trinkt gerne hin und wieder ein Glas feinen Wein, doch nie so viel, dass sie betrunken ist. Sie bevorzugt es, klar im Kopf zu sein. ,,Kommt. Er verdient unsere Aufmerksamkeit nicht".

Theron und sie wollen schon weitergehen, als Anados Kommentar an ihr Ohr dringt. ,,Wir sind keine Prenurer", korrigiert Theron ihn kühl. ,,Ich gehöre dem Kaiserhaus von Sahd an, und meine Herrin ist eine Edle von Terai." Er will noch mehr sagen und Anado zurechtweisen, als er bemerkt, wie Nali'sha den Fremden anstarrt, als ob sie ihn kennen würde – fast, als ob er ihr Angst macht. Er hat noch nie einen solchen Ausdruck auf ihrem Gesicht gesehen.

,,Das kann nicht sein", flüstert sie. ,,Ihr habt Augen wie sie, aber sie ist tot. Ich war dabei, als sie starb."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 16. Oktober 2015, 17:20:33
Wow, ihr seid ja flott hier.

,,Ich kann mit allem kämpfen, was sich werfen oder heben lässt." Anado kippelt mit seinem Stuhl und gähnt unverhohlen. ,,Und natürlich mit dem gesamten Rest meines Körpers."

Er legt den Kopf in den Nacken, kurz davor, die Augen zu schließen, als ihm der Rabe auf der Schulter des Mannes neben Drakan ins Auge fällt. Er hat kein gutes Gefühl bei dem Tier.

Vor einer längeren Belästigung mit dem qualmenden Labersack rettet ihn dessen noch wesentlich lautere Begleiterin.
,,Ein blökender Trottel und seine schreiende Hirtin." Anado grinst abfällig. ,,Wenn die nicht noch im Heu landen heut Nacht - und ich hab keinen Zweifel, wer oben ist."

Den Kommentar der beiden an den Tisch tretenden Möchtegernprenurer  tut er mit einem Schulterzucken ab. ,,Was auch immer. Interessiert mich nicht. Edle hier, Wilde dort - und hier drin nur zwei weitere Körper, die Platz wegnehmen."

Dann stellen sich plötzlich seine Nackenhaare auf und das Verhalten seines Tischnachbarn bestätigt sein Gefühl. Der hat die Hand auf seinem Schwert abgelegt. Hat der nicht eben noch gesagt, er ziehe andere Mittel im Kampf vor? Die Luft riecht nach Ärger. Und ausgerechnet der Typ neben ihm scheint sie anzuziehen.

,,Hey Kumpel, ich hab null Bock, aufzustehen. Also schlag ich vor, du kümmerst dich ums Schattenmännchen dort und ich sicher unsre Plätze. Zum Wohl!" Er setzt die Flasche an.

(@Veldrys: Sorry, nur Drakan (siehe ab jetzt) hat goldne Augen, Anado hat rote)


,,Ein Feuerzeug mit Brennflüssigkeit..." Drakan prägt sich die Form und Funktionsweise des Gegenstandes ein. Dem wird er auf die Spur gehen, wenn er zurück in Auressa ist.
Er würde gern mehr erfahren über die ,alte Welt', von der Sebastian gesprochen hat, aber der gehört zweifelsohne zur leicht ablenkbaren Sorte.

Wie ein Kind bestaunt er das rote Rauchgebilde.

Drakan lächelt. Er mag solche Menschen. Leicht zu begeistern, leicht zu beeinflussen.
Auf den Mann an den Tresen mit dem Raben auf der Schulter trifft das eher nicht zu und auf den alten Mann, der zu ihm herantritt, gewiss ebenfalls nicht. Statt dem Gespräch über Raben zu lauschen, beschließt er, sich der jungen Begleiterin des alten Mannes zuzuwenden.

,,Es wirkt nicht so, als seien Raben Eure Lieblingstiere, my Lady", sagt er und verschiebt sein Rotweinglas.  ,,Vielleicht wollt Ihr mir erzählen, welche Vögel Euch mehr begeistern?"

Dann spürt er den Blick auf sich, quer durch den Raum, seine Augen fokussieren vorbei an der jungen Frau vor ihm zu einer in der Nähe von Anados Tisch. Seine Augen weiten sich.

,,Eine Nebelläuferin!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 16. Oktober 2015, 20:17:37
Der Brandvernarbte erhebt sich langsam. Er ist größer, als man ihm im Sitzen vermuten würde, und sein Gesicht ist zu einer zornigen Grimasse verzehrt. "Nun, mein lieber Anado..." setzt er an, und zieht schwungvoll sein Schwert. "Das ist ganz sicher kein gewöhnliches Schattenmännchen."
Das Schwert, dass er unter seinem langen Umhang hervorgeholt hat, ist ganz gewiss kein Kurzschwert, sondern vielmehr ein Langschwert, welches ein kleinerer Mann nur mit beiden Händen hätte führen können. Er hält es locker in der Rechten, während in der Handfläche der Linken eine weiß-rote Flamme auflodert. Mit langsamen, schweren Schritten geht er auf die Tür zu, an den beistehenden Personen vorbei und beachtet diese kaum. Die blutrote Figur hat er auf dem Tisch stehen lassen.

Als er an der Tür angekommen ist, dreht er sich noch einmal um. Von draußen peitscht ihm der Regen ins Gesicht. Er wendet sich nun direkt an Anado. "Wenn ihr euren jungen Freund" er blickt mitleidsvoll zu Drakan hinüber "beschützen wollt, solltet ihr mich begleiten. Es wird nicht lange dauern, keine Sorge."

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 16. Oktober 2015, 23:41:54
Anado ist so überrascht, dass er vergisst zu trinken.

Erstens, weil der Kerl größer ist, als er sitzend gewirkt hat.

Zweitens, weil Anado sich vom Griff seines Schwertes hat täuschen lassen. Passiert ihm zum ersten Mal.

Drittens, weil der Fremde Feuer beherrscht. Dass der mehr auf dem Kasten hat als Waffenkampf, das ist ihm gleich klar gewesen, aber Feuer? Was ist das für ein Typ? Ein Feuerträger?

Er lächelt düster. "Und hier dachte ich, ich sei der letzte..." Seine roten Augen glühen.

Aber damit, dass der ihn doch tatsächlich auffordert, mitzukommen, wo draußen immer noch Pisswetter herrscht und seine Stiefel endlich trocken sind, damit hat er gar nicht gerechnet. Einen Augenblick lang ist er unschlüssig, dann erhebt er sich. "Wie oft noch? Der Bastard ist nicht mein Freund. Und grad mal ein Jahr jünger als ich!"

Schlecht gelaunt stiefelt er zur Tür, die Rumflasche noch immer in der Hand, und wirft einen wehmütigen Blick zurück in die Kneipe. Wehe dem, der es wagen sollte, sich in der Zwischenzeit auf seinen Platz zu setzen. Drakan sieht auf, als er geht, ihre Blicke treffen kurz aufeinander, ein Austausch bei dem sie mehr sagen, als sie es mit Worten je würden, dann wendet er sich mit strahlendem Lächeln dieser dahergelaufenen Goldjeckschnepfe zu.

"Also, wer nervt dich?", fragt er mürrisch den Brandvernarbten. "Und wenn du mich schon vom Besäufnis abhältst" Er nimmt wieder einen langen Schluck "kannst du mir zumindest mal deinen Namen verraten."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 18. Oktober 2015, 13:00:35
Kritisch zieht die junge Frau eine Augenbraue in die Höhe und schenkt dem Brandvernarbten einen funkelnden Blick.
"Tut mir sehr leid, aber wir müssen vorsichtig sein, was Magie", sie beäugt die Figur misstrauisch, "und vor allem das Licht angeht. Geschenke, die keine Gefahr darstellen, sind zu-"
Sie wird von ihm unterbrochen, als er in plötzlicher Kampfbereitschaft aufsteht. Ox folgt dem Blick des Brandvernarbten, doch ihr scheinen die Schatten keine Angst einzujagen.
Verständnislos, aber dennoch abgelenkt, blickt sie in Richtung der Tür.

Auf Anados Kommentar hin bleibt sie locker und grinst humorlos, aber gefällig. "Es ist nun wirklich nicht zu übersehen, wer bei diesem Spiel die Oberhand behalten würde. Aber Sebastian und ich? Das würde viel zu vielen Leuten in die Hände spielen."
Dann wirft sie sich auf den alten Platz des Brandvernarbten und verschränkt die Arme vor der Brust. "So wird das Warten doch spannend", kommentiert sie die anscheinend bevor stehende Kampfhandlung, legt allerdings eine Hand auf ihren Bogen.

Sebastian nutzt unterdessen aus, dass er so wenig beachtet wird. Er murmelt etwas von "och nicht schon wieder diese nervigen Schattenfutzis", dann streckt er endlich die Hand nach der roten Frau aus und berührt sie etwas unentschlossen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 18. Oktober 2015, 21:57:10
Der Brandvernarbte nickt Anado grimmig zu. "Ich danke Euch!" sagt er knapp.
Die Kommentare von Ox scheint er völlig zu ignorieren, wenn gar überhaupt nicht wahrzunehmen.
Die Flamme in seiner Hand verfärbt sich immer heller, und das Holz des Türrahmens direkt daneben beginnt zu knistern.

Während der Wirt sich leise fluchend, aber ängstlich hinter seinen Thresen duckt, treten Anado und der Brandvernarbte nach draußen. Die Tür fällt hinter ihnen ins Schloss, und lässt die Kneipe in gespenstischer Stille zurück. Draußen donnert es, und ein Blitz zuckt gleißend über den Himmel. Die Schattengestalt steht dem Brandvernarbten und Anado gegenüber, in genug Abstand, dass das Breitschwert nicht ausreicht, sie zu treffen.

Der Brandvernarbte knurrt, das Feuer in seiner Hand flackert unruhig. "Jéromé!" ruft eine dunkle Frauenstimme. "Was willst du hier, Josè?" schnaubt der Brandvernarbte. "Ich bin nicht allein, wie dir vielleicht aufgefallen sein sollte." Er schnippst einmal, und auf halber Strecke zwischen ihm und der Schattengestalt lodert eine Flammenwand empor. Josè scheint dies nicht zu beeindrucken. "Dir ist es untersagt, derartige Magie anzuwenden." sagt sie leise, und nickt in Richtung der Kneipe. Du weißt, welche Konsequenz es hat." Zwei schnelle Bewegungen, und sie hält einen gespannten Bogen in der Hand. Der Pfeil ist auf Anado gerichtet.

Zur selben Zeit, innerhalb der Kneipe

In dem Moment, als Sebastian die blutrote Figur berührt, gibt es einen kurzen Lichtblitz. Alle Umstehenden werden für wenige Sekunden geblendet. Als Sebastian wieder sehen kann, steht eine junge Frau vor ihm, die Ox zum verwechseln ähnlich sieht. Ihre Kleider sind blutrot, und das schwarze Haar fällt ihr weich bis um die Hüften. Sie setzt ein gewinnendes Lächeln auf. "Und wer seid ihr, holder Herr?" fragt Jenoná lieblich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 18. Oktober 2015, 23:00:36
"Dank nicht zu früh...", murrt Anado. Er muss irre sein, diesem Kerl nach draußen zu folgen. Drakan ist nicht begeistert, hat er ihm angesehen, aber Anado wäre nicht Anado, wenn er jetzt den Schwanz einzieht.

Tatsächlich schüttet es draußen noch immer und Anados Laune sinkt auf einen neuen Tiefpunkt. Die Schattengestalt vor ihm macht es nicht besser. Stellt sich raus, dass es ein weiblicher Schatten ist, aber Anado hat auch kein Problem damit, weibliche Schatten zu schlagen. Fragt sich nur, warum er es tun sollte, das hier ist doch nicht seine scheiß Suppe. Er kratzt sich im Nacken, wo das Wasser in Strömen aus seinen Haaren rinnt.


Oha, okay. Auf ihn gerichtete Pfeile kann er gar nicht ab. Jetzt ist es seine Suppe und wenn er sie schon auslöffeln muss, dann will er sie zumindest feurig. Vermutlich bringen einfache Wurfmesser bei Schatten ohnehin nicht viel.

"Jéromé also", sagt er und trinkt nochmal. "Sorry, Kumpel. Isn Schrottname. Aber José klingt noch bescheuerter."

Der Regen um ihn herum zischt, die Tropfen treffen ihn nicht mehr. Die Luft fängt an zu flirren und dann tanzen auf einmal Flammen über seinen Körper hinweg wie eine glühende Aura. Die Rumflasche in seiner rechten Hand platzt, aber die wurfbereiten Messer in seiner linken glühen so rot wie seine Augen..

"Was immer du bist, Süße, einen Feuerträger erledigst du nicht mit Pfeilen."

Dann wirft er die Feuermesser.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 18. Oktober 2015, 23:16:41
José macht sich nicht einmal die Mühe, den Messern auszuweichen. Sie spricht ein Wort, es halt wieder in der Luft, und eisige Kälte durchzuckt die Nacht.
Die Flammenwand erlischt mit einem Knall, und zu steinharten Klumpen gefrorene Regentropfen schlagen die Wurfmesser aus der Luft. Der glühende Stahl erkaltet in Sekundenbruchteilen.
Die wenigen auf ihrem Kurs verbliebenen Messer prallen schadlos an dem Schattenpanzer ab. José setzt die Kapuze ab, ihr bildhübsches Gesicht mit den blauen Augen umspielt ein kaltes Lächeln.
"Niedlich." schmunzelt sie "Aber jetzt bin ich dran!" Die Bogensehne klingt, und der Pfeil surrt blitzschnell auf Anado zu.

Jéromé schließt kurz die Augen, und der Pfeil wird donnernd aus seiner Bahn geschlagen. Er verfehlt Anado um Haaresbreite und durchbohrt die Tür zum Wirtshaus. Innen sieht man die Pfeilspitze sich aus dem kalten Holz bohren.

"Statt Sprüche zu klopfen, wie wär's wir konzentrieren uns darauf, sie zu vertreiben?" ruft Jéromé zu ihm herüber. "Feuer ist ein guter Anfang. Sie hasst es. Aber versuch nicht, sie zu töten. Das funktioniert nicht, und du machst sie nur stärker."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 18. Oktober 2015, 23:37:52
"Feuer ist kein Anfang", knurrt Anado wütend und schlagartig nüchtern. "Feuer ist das Ende!"

Er reißt beide Arme zur Seite mit gespreizten Handflächen, die roten Steine der Messer leuchten auf und kehren zurück zu ihm. Fehlgeschlagen.

Er hofft, der andere hat einen besseren Plan.

"Dann sorg dafür, dass sie sich verpisst! Ich rette unsre Kaminplätze."


Er steht zwischen der Kneipe und den beiden Magier. Noch immer sind seine Arme ausgestreckt, aber seine Flammenaura lodert nun höher und heller auf. Feuer heiß genug, um einen brennenden Schutzschild vor der Kneipe zu bilden. Nicht, dass ihn diese Idioten da drin irgendwie kratzen, aber Drakan ist da drin und Anado will nicht schon wieder mitansehen, wie er stirbt. Das letzte Mal ist noch nicht so lange her und dann hat er jedes Mal diese scheiß Albträume und Anado kommt nicht zum Schlafen.


Also Feuer.
Feuer zu heiß, um noch irgendwelche Geschosse zu ihm vordringen zu lassen.
Feuer zu heiß, um es lange zu halten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 19. Oktober 2015, 00:11:35
"Fragt sie selbst", erwidert Aireas mit einem butterweichen Lächeln, bei dem seine goldenen Augen kurz aufschimmern. Caluna legt den Kopf schief und fokussiert Esfandiyân. Eine sanfte, transzendente Stimme beginnt, nur in seinem Kopf zu erklingen und in Sekundenbruchteilen kennt er die gesamte Geschichte, die Bilder, die Beziehung zwischen Aireas und dem Raben: Wie er sie getroffen hatte, als er selbst noch ein Junge gewesen war. Wie er sich an ätherischer Magie versucht hatte. Wie er versucht hatte, die Körper von anderen zu übernehmen, um mehr Lebenszeit zu gewinnen. Dass er noch nie Erfolg bei weiblichen Wesen gehabt hatte. Nur sie hatte ihn freiwillig in ihren Geist gelassen.

"Sie ist ... eine gute Freundin. Wenn ich mich auf keinen Menschen verlassen kann - auf sie kann ich mich immer verlassen. Ich wünschte, jeder hätte so jemanden für sich. Das macht das Leben so viel lebenswerter." Er leert sein Glas. "Habt Ihr auch so jemanden? Oder bedeuten euch Raben auf eine andere Weise etwas?"

Plötzlich spürt Aireas eine seltsam heiße Atmosphäre, als der Hüne zur Tür hinausgeht. Irgendetwas ist hier faul. Caluna schaut für ihn durch den Raum, er ist zu interessiert an Esfandiyâns Antwort, denn irgendetwas hatte dieser Kerl an sich, mit dem er sich identfizierte. Zu viele Informationen. Zu wenig Augen, zu wenig Ohren. Aireas wird nervös. Eine Schweißperle rennt ihm die Schläfe hinunter. Er schließt die Augen und flüstert einen karvarischen Fluch. Einen Augenblick später atmet er ruhiger und scheint erleichtert.

Er bedient sich an dem Zigarettenrauch, den die beiden anderen Männer ausstoßen und bereits ausgeblasen haben. Er sucht sich ein Opfer. Irgendetwas. Er braucht mehr Kontrolle. Nur ein bisschen mehr Kontrolle. Die Raucher selbst? Zu auffällig. Esfandiyân? Würde nicht klappen, womöglich zu starker Geist. Gibt es hier jemanden, der bereits gebrochen war? Die Frauen kommen ohnehin nicht in Frage, sie würden vielleicht sterben, aber kein passendes Gefäß abgeben.

Calunas Blick fällt auf den Wirt, der sich noch immer hinter dem Tresen verschanzt. Aireas hält den Rauch zunächst in der Luft, keine besondere Schwierigkeit. Der Wirt würde nicht viel brauchen, um zusammenzubrechen. Es dürfte nur kein Licht mehr auf ihn fallen ...

Eine unerwartete Stimme unterbricht seine Konzentration und der Rauch wabert wieder frei durch die Luft.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 19. Oktober 2015, 13:11:34
"Interessant...", bemerkt Drakan und bläst Aireas noch ein wenig Rauch entgegen, "...was man in einer rauchigen Kneipe so alles übersieht."

Er lächelt spöttisch und wendet sich ab von der goldäugigen Dame, die im hinteren Teil der Kneipe noch mit sich und ihrem Begleiter zu ringen scheint, ob sie herkommt. Drakan würde zu ihr gehen, aber Anados Blick hat bedeutet: Rühr dich nicht vom Fleck.

"Goldene Augen sehen mehr...aber Eure scheinbar noch mehr. Etwas sagt mir, dass Ihr kein gewöhnlicher Nebelläufer seid." Drakan mustert neugierig den Raben, kramt dann in seinem Reitmantel und legt ein paar Walnüsse auf den Tresen. "Die habe ich vorhin im Wald gefunden. Sonst gibt es hier vermutlich wenig, was Eurer schwarzen Dame zusagt."

Dann knackt er selbst die erste, der Blick seiner goldenen Augen springt abwechselnd von Esfandiyán zu Aireas. "Ich hoffe nicht, dass es soweit kommt, aber für den Fall, dass es dort draußen noch ein wenig ungemütlicher wird, wer von Euch magisch begabten Herren wäre in der Lage, dafür zu sorgen, dass diese Hütte hier stehen bleibt? Ich schlafe ungern im Regen."

Das Gebälk der Holzträger knarrt und ächzt im Sturm.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 19. Oktober 2015, 17:08:43
Sebastian starrt von der Frau zu Ox zurück, die für das Geschehen nur ein missbilligendes "Nett" übrig hat, doch man sieht, dass es sie kratzt.
Kopien von sich kann sie einfach nicht leiden.
"Sebastian", knurrt sie schließlich und verschränkt die Arme vor der Brust, "es wäre jetzt wirklich besser, wenn du dir etwas anderes überziehst. Der Anteil von heller Magie ist mir hier schlicht und ergreifend zu hoch."
Ihre Augen glühen und in diesem Zustand möchte Bastian ihr keinen Wunsch ausschlagen. Dennoch überspielt er seine Unsicherheit.
"Milady, mein Name ist Sebastian", sagt er charmant grinsend und verbeugt sich leicht, "und ich werde gleich wieder zu dem Getümmel stoßen."

"Und versuche Nhanduit zu wecken. Wir könnten ihn hier gebrauchen", ruft Ox noch Sebastian hinterher, der, bei jedem Geräusch des Kampfes zuckend, in Richtung Gemächer die Kammer verlässt. Schließlich wendet die Überbliebene sich zu Drakan und zuckt mit den Achseln.
"Ihr scheint doch einen starken Beschützer zu haben oder nicht? Falls unser dritter Gefährte im Hinterzimmer aufwacht, kann er uns vielleicht helfen. Aber ich kann es Euch nicht versichern. Ich fürchte, ich könnte im Notfall nur Sebastian, Nhanduit und mich retten."
Sie umfasst eine Halskette mit schwarzem Anhänger, der bei genauerem Hinsehen zu wabern scheint.
"Allerdings traue ich dieser Kneipe zu, dass sie noch die nächsten Jahrhunderte auf diesem Punkt zwischen den Welten stehen bleibt. Oder Wirt, wie seht Ihr das?"

Suchend dreht sie sich nach dem Wirt um.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 19. Oktober 2015, 17:50:40
José zieht angesichts der sich vor der Kneipe aufbauenden Feuerwand verblüfft die rechte Augenbraue hoch. "Beeindruckend, Jéromé!" Ihr Stimme klingt ehrlich beeindruckt. "Es ist lange her, dass du solch mächtige Verbündete mitbrachtest." Ein bösartiges Grinsen schleicht sich auf ihr Gesicht "Konntest du deine letzte Niederlage nicht verkraften?"
Jéromé scheint ihr keine besondere Beachtung zu schenken. Seine Augen sind angestrengt zusammengedrückt, die Stirn in tiefe Falten gelegt. Er sieht um hundert Jahr gealtert aus, die hünenhafte Gestalt ist eingesunken. Im Gegensatz zu seiner Gestalt grollt seine Stimme wie die eines Titanen über den entrückten Ort, durchdringt jedes bisschen Luft. Selbst in der Kneipe übertönt sie nun jedes gesprochene Wort, und bringt die Biergläser auf den Tischen zum Erzittern. "DAS LETZTE MAL..." grollt es "IST SCHON ZU LANGE HER!" Jéromé reißt die Augen auf, sie glühen in blauem Eis. Er reißt eine Hand empor, und hinter José zersplittert die Luft in tausend Scherben. Aus dem entstandenen Riss züngeln Flammen nach draußen, vereinigen sich mit der Feuerwand Anados, und formen einen Ring aus pulsierender Energie.
José kneift die Augen zusammen. "Das wagst du nicht..." setzt sie an. In diesem Moment trifft sie ein Schlag vor die Brust, zerfetzt den unsichtbaren Schutzschild, welcher die Messer noch so mühelos abgefangen hatte, und schmettert sie rückwärts in den Riss. Jéromé spannt sich schlagartig ab, es donnert ein letztes Mal, und der Riss ist verschwunden. Entkräftet sinkt Jéromé auf die Knie. Er blickt sich zu Anado um, der immer noch die Wand auf Flammen aufrecht erhält. "Ich könnte ein gutes Getränk nun wahrlich vertragen."

Währenddessen innerhalb der Kneipe.

Jenoná blickt Ox mit dem selben Blick an, den diese ihr gerade zugeworfen habt. "Einen adretten Begleiter habt ihr da." sagt sie spielerisch. "Ihr scheint euch sehr um ihn zu sorgen." Sie legt den Kopf schief und setzt ein unschuldiges Lächeln auf. "Ich kann euch gut verstehen. Ein ganz charmanter junger Kerl." Sie genießt, wir die Glut in Ox' Augen steigt, bevor sie sich in der Kneipe umblickt, und zu Drakan hinüberschelt. "Aber dieser junge Mann scheint auch keine schlechte Partie zu sein." säuselt sie. In diesem Moment unterbricht Jéromés Stimme alles übertönend die Unterhaltung. "DAS LETZTE MAL..." grollt es "IST SCHON ZU LANGE HER!" Jenoná legt nachdenklich den Kopf schief. "Ihr solltet euren Begleiter besser rasch wecken." sagt sie an Ox gewandt. "Egal, wie dieser Kampf ausgeht, diese Kneipe wird mehr erleiden müssen, als einen von Josés Pfeilen in der Tür." sie zwinkert Ox kurz zu. "Und schon weniger als das hat ganze Paläste zu Fall gebracht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 19. Oktober 2015, 19:20:42
Was im Namen der Göttin war das nun? Drakan und seine beschissenen Ideen die sie in dieses göttinverlassene Land geführt haben mit Leuten, deren Kräfte Anado beunruhigen.

Er lässt die Arme sinken. Die Flammen verschwinden nicht.

War das alles? Geister vertreiben - und all die Goldaugen da drin weiter lachen und spotten lassen? Sie intrigieren nur, und diese Goldaugen hier sind mächtiger als in unserem Land. Sie bringen Unheil. Wie er.

Anado knurrt und versucht, das Feuer herabsinken zu lassen. Er versucht, ruhig zu atmen, nicht auf Wolfs* Stimme zu hören.

Komm schon, lass los! Du kannst mich nicht halten, ich zerreiße die Ketten, ich werde einen Weg finden, ihn zu töten! Ihn zu verbrennen!

"Nein!", keucht Anado. "Du-" Er bricht ab. Das Feuer erlischt.

Der große Mann mit den nassen Haarsträhnen im Gesicht sieht zu dem Punkt in der Luft, an dem die Frau verschwunden ist. Dann wendet er sich Jéromé zu. Ein starker Kämpfer. Wolf mag starke Kämpfer. Er streckt den Arm aus. "Ich auch", sagte er. "Ein gutes Getränk - und Beute. Lass uns zurückkehren..."
Er zieht Jéromé mit einem Ruck nach oben und wendet sich der Kneipe zu. Seine Augen glühen und nicht ein einziger Fluch über das Wetter kommt mehr über seine Lippen.


In der Kneipe:

"Ich habe einen starken Bewacher", sagt Drakan zu Ox. "Das ist nicht das Gleiche wie ein Beschützer. Anado ist so etwas wie mein Wachhund. Er schnappt nach anderen, die mir zu nahe kommen, genauso wie nach mir, wenn ich vom Weg abkommen sollte. Aber...man muss schließlich vom Weg abkommen, um nicht auf der Strecke zu bleiben, nicht wahr?"

Sein Lächeln ist spöttisch und spiegelt sich nicht in seinen Augen wieder. Und es erlischt, als die Tür aufgeknallt wird.




*Nein - nicht die hundertste Wehrwolf-Story. Wolf ist sein Codename und Alter Ego.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 20. Oktober 2015, 12:26:56
"Ach", macht Ox leicht abwesend und beißt sich auf die Unterlippe, "irgendwer muss ja auf ihn aufpassen, wenn er es selbst nicht schafft und leider für das Wohl unserer Welt verantwortlich ist. Noch eine neue vertrage ich nicht."
Sie kratzt sich nachdenklich am Kopf und blickt zu der wackelnden Decke.
"Was ist das überhaupt für ein Kampf? Sie scheinen viel Licht in sich zu haben, wenn sie solch eine Macht besitzen. Und neugierig bin ich jetzt doch. Was genau stellt Ihr eigentlich da?"

Ox wird von Drakan abgelenkt, dem sie gerade zustimmen will, als die Tür auffliegt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 20. Oktober 2015, 13:09:01
Jéromé steht neben Anado in der offenen Tür. Regen peitscht herein, und aus dem Innenraum der Schenke starren ihn Augenpaare misstrauisch und ungläubig an. Er tritt schnell hinein, Anado folgt ihm, und knallt die Tür hinter sich zu. Das Gebäck der Kneipe zittert nicht mehr, aber der Pfeil steckt nach wie vor in der Tür. Die kalte Spitze glänzt im Licht das Kaminfeuers. "Wenn du so freundlich wärst." Jéromé greift blitzschnell Anados Hand, und schneidet noch bevor dieser reagieren kann mit einem scharfen Messer einen kleinen Schnitt hinein. Mit den paar Tropfen herausfließendem Blut benetzt er die Pfeilspitze. "Nichts für ungut." sagt er dann "Aber ohne diese Maßnahme stünde sie in zwei Minuten wieder hier. Und dieser Trick zieht nicht zweimal."

Er schreitet anschließend direkt auf Ox zu. "Das ist mein Platz." sagt er tonlos. Das Breitschwert liegt lose in seiner Hand, die Flammen allerdings sind verloschen. "Wenn ihr so freundlich wäret..."
Jenoná wirft er nur einen schnellen Seitenblick zu. "Nicht schlecht." kommentiert sie amüsiert den Auftritt der beiden Kämpfer. "Sieht so aus, als stünde es wieder Unentschieden."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 20. Oktober 2015, 15:14:28
Ich bin grad raus - könnt ihr nicht weniger schreiben? :D

Esfandiyân betrachtet den Raben argwöhnisch, beeindruckt von den Erinnerungen, die Caluna mit ihrem menschlichen Freund verbinden. "Nein, ich kenne keinen solchen Raben - keinen, zu dem ich eine persönliche Beziehung pflege. Raben sind die Boten und die Aspekte meines einstigen Meisters. Sie sind seine Augen und sehen, was er sieht, und auch ich sehe, was er sieht, doch anscheinend unterliegen sie in dieser Welt nicht seinem Bann..."
Er wirft Drakan einen missbilligenden Blick zu. Der Mann behagt ihm nicht, er ist ihm zu eitel und zu aufdringlich. "Warum sollte ich mich in den Streit dieser Narren einmischen?", fragt er tonlos, "Wenn sie meinen, spielen zu müssen, dann müssen sie auch die Konsequenzen tragen." Seine Miene ist regungslos, doch in seinen Augen glimmt ein gereiztes Funkeln. Er wwirft seiner Tochter einen fragenden Blick zu, den diese merklich nervös erwidert. Im Gegesatz zu ihrem Vater ist ihr ihre Beunruhigung jedoch deutlich anzumerken.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 21. Oktober 2015, 11:16:10
Drakan lehnt sich zurück und mustert Esfandiyân nachdenklich.

"Spielen wir nicht alle? Und warum Ihr solltet...nun, vielleicht, weil Ihr auf mich wirkt wie ein Mann, der Dinge nicht tut, nur weil er es sollte. Ganz und gar nicht. Erlaubt mir die Frage: Wenn ich Euch um Hilfe bitten sollte, als wehrloser, waffenloser Mann, weil ich Euch für deutlich stärker und mächtiger halte - würdet Ihr sie mir verweigern?"




Der einzige Grund, weshalb Wolf seine Hand nicht rechtzeitig wegzieht ist der, dass er wissen will, was dieser sonderbare Mann vorhat. Als er die Blutstropfen auf der Pfeilspitze sieht, verengen sich seine Augen.

"Bannzauber? Wieso nimmst du nicht dein eigenes Blut?"

Vor dem Tisch am Kamin sieht er mit glühenden Augen zu Ox, dann zu Jéromé.

"Kein Grund, die Dame aufzunötigen. Du kannst meinen Platz haben, wir gehen."

Damit wendet er sich ruckartig Drakan zu. "Jetzt." In seiner Stimme liegt eine Drohung.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 21. Oktober 2015, 13:05:23
Jéromé wirft Anado einen verständnislosen Blick zu und schüttelt dann energisch den Kopf. "Sie könnte uns mit diesem Pfeil jederzeit wieder aufspüren. Und mein Blut macht es ihr nur noch einfacher. Dein Blut kennt sie nicht, weshalb der Zauber wirkungslos wird." Sein Tonfall ist nach wie vor angespannt, als würde er sich selbst nicht wirklich glauben.

"Du willst gehen?" fragt er ungläubig. "Ich an deiner Stelle würde mich erstmal nicht mehr aus diesem Raum bewegen... Der Riss zwischen diesem Ort und anderen ist zwar optisch geschlossen, aber er ist immer noch da... Wenn du ihn erstmal betrittst, wird es schwierig für dich, den Jungen" er nickt zu Drakan hinüber "zu beschützen."

Dann wendet er sich Jenoná zu. Er mustert sie kurz, schaut dann zu Ox, dann wieder zu Jenoná. "Ziemlich gut getroffen." merkt er trocken an. "Ich hätte da draußen deine Hilfe gebrauchen können."
Jenoná lächelt nur lieblich und säuselt "Du hast es auch so geschafft, oder?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 21. Oktober 2015, 14:49:58
Esfandiyân verengt seine Augen für einen Moment zu Schlitzen und blickt Drakan durchdringend an. "Ich kann nicht jedem helfen, der darum bittet. Vielleicht würde das ja meine Pläne gefährden? Vielleicht müssen auch Opfer gebracht werden, um ein größeres Ziel zu erreichen?" Er lehnt sich zurück und sein Gesicht nimmt wieder einen kühlen, nachdenklichen Ausdruck an. "Ich habe gesehen, wie ganze Generationen von Menschen geboren werden, aufwachsen und sterben. Das ist der natürliche Lauf der Dinge - warum sollte ich mich also einmischen, wenn sie mir doch sowieso nichts bedeuten? Beweist mir erst, dass Ihr mir von Nutzen sein könnt, dann überdenke ich meine Meinung vielleicht."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 21. Oktober 2015, 18:54:25
Indrya und Shaya stoßen auf eine Gruppe vielerlei Charaktere. Sie sehen sich fragend an. Keiner von ihnen weiß, was die Ansammlung zu bedeuten hat und sie sind Ahnungslos, was zu tun ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 22. Oktober 2015, 07:39:03
Wolf blick irritiert zurück, als Jéromés Stimme ihn zurückhält. Nach den Worten des Mannes lächelt er jedoch böse.
"Wenn es irgendeinen Raum gibt, in dem irgendetwas diesen goldäugigen Bastard dort umbringen kann, kann ich gar nicht schnell genug dorthin gelangen. Und wenn sie es schafft, dann lege ich meine Klinge vor ihr nieder und schwöre ihr die Treue für den Rest meines Lebens. aber es wird ihr nicht gelingen."

Aus den Augenwinkeln behält er die Bar im Blick, an der Drakan sich mit diesem zwielichtigen Kerl unterhält.

"Nutzen", sagt er gerade. Seine Augen wandern von Esfandiyân zu seiner Tochter. "Das ist eine sehr veränderliche Wertung...heute lästig, morgen nützlich. Ihr wirkt, als sei die Last Eurer Jahre größer als die, die man Euch ansieht. Ihr wirkt, als würdet Ihr etwas suchen, vielleicht schon sehr lange. Ihr wirkt nicht wie ein Mann, der sich gerne von anderen abhängig macht. Was also nützt Euch? Jemand, der Zeit mit Euch teilt? Jemand, der Wege kennt?"

Drakan hält inne und lächelt.

"Ich kann nicht sehr viel, fürchte ich. Weder kämpfen noch mächtige Zauber. Aber ich kann Karten zeichnen. Mit Raben kann ich ebenfalls nicht dienen. Vielleicht jedoch mit dem Feuer des Phönix. Dazu jedoch..." Er presst seine abgebrannte Zigarette in den Aschenbecher. "...bräuchte ich Hilfe."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 22. Oktober 2015, 13:29:09
Esfandiâns Gesicht erstarrt, dann reißt er die Augen weit auf und blickt Drakan so durchdringend an, als wolle er ihn mit seinen Blicken erstechen. "Sagt das noch einmal", faucht er sein Gegenüber an, seine Selbstbeherrschung für einen Augenblick vergessend. "Was habt Ihr mit dem Phönix zu tun?"
Mit einem Mal liegt eine spürbare Spannung in der der Luft, wie unmittelbar vor einem bevorstehenden Gewitter, und das liegt keinesfalls an dem Kampf, der vor der Tür tobt. "Ihr habt Euch gerade in eine gefährliche Lage gebracht, wisst Ihr das? Wenn Ihr mir nicht augenblicklich alles erzählt, muss ich Euch nicht nur als nicht nützlich, sondern als potetiell gefährlich einstufen, und glaubt mir, das wollt Ihr auf keinen Fall. Ich bin gespannt, ob es Euch noch gelingt, Euren Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Nur zu, überzeugt mich!"

Hast du dich jetzt doch durch seine Charakterbeshreibung gearbeitet, oder ist das jetzt Zufall? :D
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 22. Oktober 2015, 14:12:23
Drakan atmet tief durch, stützt den Kopf auf der Hand ab und blickt an Esfandiân vorbei.

"Ich wiederhole meine Worte, so oft Ihr es wollt, und ich erzähle Euch, was immer ich weiß und Ihr wissen wollt", sagt er sanft. "Aber wenn Ihr nicht zuvor einen Schutzzauber oder eine magische Barriere wirkt, werde ich dazu nicht mehr in der Lage sein."

Hinter Esfandiân zieht Wolf seine Langdolche hervor. Sie glühen genauso rot wie seine Augen.

"Schluss jetzt! Ich sagte, wir gehen, Bastard!", knurrt er. "Und ich werde es kein drittes Mal sagen."

"Aber ich kann noch nicht gehen", hält Drakan ruhig dagegen. "Dieser Herr hier möchte Antworten von mir."

Die Spannung in der Luft knistert.

Wolfs rote Augen springen zu Esfandiân.


Sowohl als auch. ;)  Drakan würde in jedem Fall recherchieren, bevor er sich auf mächtige Gesprächspartner einlässt. ;)  Aber ein paar zufällige Parallelen tauchen bei mir tatsächlich auf zum Thema Unsterblichkeit.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 22. Oktober 2015, 14:42:21
Respekt! :D

Esfandiyân lässt sich nicht beirren. "Ihr unterschätzt meine Fähigkeiten. Wenn ich in Euch eine Gefahr sehe, dann werde ich Euch ganz sicher nicht retten, doch glaubt mir, es ist irrelevant, wie ich an Euer Wissen gelange - irrelevant für mich, nicht für Euch wohlgemerkt. Tote sind so unendlich leichter zum Reden zu bringen als Lebende, denn deren Willen muss man nicht erst brechen. Ich überlasse Euch die Entscheidung, wie Ihr mir Euer Wissen mitteilen wollt."
Sein Blick gleitet an Drakan vorbei und begenet dem seiner Tochter. In ihrem Gesicht liegt unverhohlene Missbilligung für seine Praktiken und die unausgesprochene Forderung, die Situation nicht weiter eskalieren zu lassen.
Er seufzt. "Also gut, ihr zu Liebe. Ich benötige keinen Schutzzauber, sie hingegen schon. Ich werde ihn auf sie wirken und auf Euch, aber auf niemanden sonst, verstanden?"
Er kramt eine milchige Phiole hervor, die ein rotbraunes Pulver enthält. Es sieht aus wie Ziegelstaub, doch eine weitere Substanz scheint beigement zu sein. Asche vielleicht. "Gebt mir einen Tropfen Eures Blutes und ich schütze Euch", knurrt er, "Doch seid gewarnt: Mein Schutz hat einen Preis. Mit Eurem Blut schmiedet Ihr einen Pakt mit mir, der prinzipiell wechselseitig ist, doch in dem der Stärkere dominiert. Und ich bezweifle, dass Ihr stärker seid als ich." Ein verächtliches Lächeln umspielt seine Lippen. "Und bevor ihr fragt: nein, es gibt keinen anderen Weg. Ich frage Euch also: Wollt Ihr meinen Schutz noch immer?"

So, mein Beitragskontingent ist leider voll, gerade jetzt, wo es spannend wird - bis morgen! ;D
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 22. Oktober 2015, 15:55:56
Shaya sieht sich entsetzt um, dann macht sie einen Schritt zurück.
"Bleib stehen," warnt sie Indrya. "Man könnte dir deine Unerfahrenheit anmerken."
"Willst du bleiben?"
"Ich finde es sehr interessant."
Shaya sieht ihre Begleiterin verständnislos an.

Wenn man hier irgendwie durchblicken könnte, wäre es ein echt interessanter Roman  :D
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 22. Oktober 2015, 16:15:11
"Nun, Drakan." Aireas macht eine bedeutungsschwere Pause. "Sicherlich könnte ich versuchen, diese ... Absteige", bei dem Wort sieht er sich etwas verächtlich um, "zu schützen, wenn mir etwas an ihr läge. Aber die Frage ist doch, schütze ich sie wirklich? Oder glaubt ihr nur, dass ich sie schütze? Illusion ..." Sein Blick schwenkt hinüber zu Esfandiyân, weil er glaubt, dass dieser versteht, was er meint, "kann eine starke Waffe sein. Stärker als jede irdische."
Er wendet sich, jetzt, da er wieder die Situation unter Kontrolle zu haben glaubt, an Esfandiyân. "Euer Meister klingt nach einer interessanten Persönlichkeit. Tausende Raben? Ich kann mit achtzehn Menschen und drei Tieren dienen, durch die ich sehen kann, aber eintausend und vielleicht mehr? Faszinierend. Von diesem Mann hätte ich gern gelernt. Kann er auch durch weibliche Vögel sehen? Durch etwas anderes als Raben?" Aireas' goldene Augen verengen sich etwas vom Rauch, aber er wartet gespannt auf Esfandiyâns Antwort, während er dem Tumult, der von draußen gekommen war, keine Beachtung schenkt. Große Kerle waren meistens nichts weiter als große Kerle. Egal wie bedrohlich sie wirken wollten.
Die Iris seines linken Auges scheint zu splittern, als die Tür vorsichtig aufgeht und zwei Frauen eintreten.
Shaja? Oder Shaya? Kann das wirklich sein?, fragt er sich selbst in Gedanken, als er versucht, die Gedanken der beiden Frauen zu lesen. Doch mehr als die Namen erfährt er dabei nicht. Doch er spürt, dass eine von ihnen durch irgendetwas in dieser Absteige angezogen wird. Er mustert die beiden Damen ganz genau durch Caluna, um nicht zu sehr aufzufallen. Doch die ist auch nur ein Tier und ist viel mehr damit beschäftigt die dritte Nuss in Folge zu knacken, die Drakan ihr auf den Tisch gelegt hat.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 22. Oktober 2015, 20:29:09
Shaya starrt schon eine Weile den Raben mit der Nuss an. Ein Gefühl sagt ihr, dass es nicht bloß ein Tier ist. "Merkst du das auch?" Indrya wendet ihren Blick von einem eigenartigen Jungen ab und sieht zu ihrer Freundin. "Meinst du den Geist des Rabens?" "Ja. Raben sind intelligent, aber können sie auch einen Geist menschlicher Natur besitzen?" "Nein. Sieh genauer hin. Der Vogel beherbergt zwei Geister. Der menschliche, den du so stark spürst, ist der eines Mannes."
Indrya sieht sich um, auf der Suche nach einem konzentrierten Gesicht. Sie findet ihn schwer erkennbar in einem mit zwei leuchtenden Augen. Diese Augen schnellen in die Höhe und sehen sie interessiert an.

Shaya spürt, wie der Geist aus dem Raben entweicht und dieser unbeirrt weiter versucht, die Nuss zu knacken. Sie geht zum Vogel, tippt mit dem Finger auf die harte Schale. Es funkt und sie platzt. Zurück bleibt der weiche Kern.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 22. Oktober 2015, 22:35:37
Jéromé dreht sich um, seine Augen verengen sich. Er spürt, dass sich etwas zusammenbraut, und der junge Drakan ist das Zentrum des ganzen. Eigentlich hatte er vorgehabt, das Breitschwert wegzustecken, doch jetzt wiegt er es locker ab, bereit zum Schwung. Ihm gefallen die beiden Männer am Tresen nicht. Sie sehen verschlagen aus, nicht wie ehrliche Kämpfer. Und plappern in ihrer Unwissenheit von der Unsterblichkeit. Das kann er noch viel weniger leiden.

Jéromé tritt nah an Anado heran und flüstert diesem zu: "Ihr habt mir geholfen, so ihr wünscht, helfe ich euch. Sollte einer dieser Männer den jungen Drakan angreifen, werden meine Klinge und meine Magie ihn beschützen." Dann beobachtet er wieder aufmerksam die Szenerie. Seine Augen haben sich inzwischen von dem Erscheinen normaler Pupillen zu durchdringendem Schwarz verfärbt.

Jenoná mischt sich unterdessen entschlossen unter Shama und Indrya. Das knacken der Nuss kommentiert sie mit einem anerkennenden Nicken. Sie setzt ihr unschuldigstes Lächeln auf. "Und woher kommt ihr, wenn ich fragen darf?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 23. Oktober 2015, 00:03:29
Aireas ist fasziniert. Fasziniert davon, dass sie ihren Namen trägt. Kann das sein? War das seine kleine Schwester, die er so lange gesucht hatte? Ein Ende der Strapaze? Genug von den Experimenten, um an mehr Informationen über ihren Verbleib zu kommen? Keine Tier- und Menschenseelen mehr zugrunde richten, um mehr Augen, mehr Ohren an immer mehr Orten zu haben?
Er möchte sie nicht verjagen, ihr keine Angst einflößen. Mit wachsender Aufmerksamkeit wendet er sich an die junge Frau.
Er wirft Jenoná ein zustimmendes, knappes Nicken zu und fügt an: "Das möchte ich auch gern wissen."
Sein Auge zuckt. Die Iris spaltet sich in drei gleichmäßige Teile und die Adern treten im Auge hervor. Er hält sich das Auge zu und sagt mehr zu sich selbst und im Flüsterton: "Nicht jetzt. Bitte, nicht jetzt."
Caluna starrt Shaja an und hüpft wenige Zoll weiter um die Nuss herum, bevor sie das Weiche beackert.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 23. Oktober 2015, 08:22:48
Wolf sieht zu Jéromé und lächelt anerkennend. "Wenn einer dieser Männer ihn angreift, ist er geschützt? Das ist gut. Ich danke dir, mein Freund."


Drakan schließt die Augen.

Zwei getriebene, rastlose Männer, die Furcht vor dem, was sie zu tun imstande sind, größer als die Furcht vor anderen Dingen. Der eine getrieben von höheren Zielen, der andere...

Blutroter Wein im Glas. Die sehende Krähe. Die Faszination des Todes. Die Gleichgültigkeit, mit der er einen Hilfesuchenden sterben lassen würde. Die Reaktion auf die Frau, die gerade hereingetreten ist.

Der andere getrieben von deutlich eigennützigeren Zielen.

Daneben eine junge Frau, schwankend zwischen Achtung und Missbilligung, Zu- und Abneigung, irgendwie verloren hier, und ihr sogenannter Vater ist niemand, der viel Halt bietet. Nicht den einzelnen.

Der Mann mit dem Breitschwert. Viel älter als er aussieht. Mächtig. Gefangen in seiner eigenen Zeit.

Die sitzende Frau am Tisch beim Kamin, die Begleiterin des jungen Mannes mit der Zigarette. Besorgter als sie zugeben will. Zuneigung zum jungen Mann trotz des schroffen Verhaltens.

Die Frau aus der Figur. Noch immer flackernd wie die Flamme, aus der sie entstanden ist. Unklare Motive...

Die zwei neu hereingetretenen Frauen, verwirrt, noch ein wenig verloren, aber eindeutig angezogen von dem, was in diesem Raum summt und knistert.

Muster. Alles Muster, die man lesen und deuten muss, alle irgendwie verwoben, alle hier in diesem Raum verknüpft, bis sie ein großes neues Muster ergeben, das er noch nicht deuten kann, und er muss sich beeilen, ihm bleibt nicht viel Zeit, denn der Mann direkt vor ihm-


Mit einer Bewegung zu schnell für ein normales menschliches Auge holt Wolf aus und sticht zu.


- will ihn umbringen. Drakan reißt die Augen auf, krümmt sich zusammen, zwei Langdolche im Bauch, die der Seraphist noch immer festhält.

"Da...habt Ihr Euer Blut...Meister Esfandiyân...", presst er hervor und sein schmerzverzerrtes Gesicht wird drängend. "Also beeilt-"

"Nein!", fährt Wolf dazwischen und wischt mit dem Arm alles vom Tresen. Gläser, Nüsse, Flaschen. "Keine Blutzauber!"
Um ihn herum lodern die Flammen auf, Drakans Augen weiten sich, als das Feuer ihn erfasst, ein Schrei hallt durch die Kneipe.

Es ist kurz, es ist heiß, es erfasst den Tresen, versengt den Boden, lässt die umstehenden Flaschen in der Nähe rot aufglühen.

Und dann ist es vorbei und der große Mann steht schwer atmend vor einer schwarz verbrannten Stelle, die beiden glühenden blutigen Dolchen in der Hand.
"Jemanden, den Ihr binden könnt und Euren Phönix müsst Ihr woanders suchen", sagt er knapp zu Esfandiyân, geht an dem entsetzt hinter den verbrannten Tresen kauernden Wirt vorbei, "Eine Flasche Rum für den durstigen Kämpfer dort", sagt er und knallt Geld auf etwas rauchendes Holz, geht an den Jéromé vorbei, mit einem schmalen Lächeln.

"Danke für die Hilfe."

Die Tür der Kneipe knallt hinter ihm so heftig zu, dass der Pfeil erzittert.




@ Mithras..... :ätsch:   ;D....aber wir sehen uns definitiv an anderer Stelle. ich würd die beiden gern nochmal reden lassen.
Für den Rest: Bühne wieder frei



Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 23. Oktober 2015, 09:13:28
Indrya beobachtet ihn weiter. Doch seine Aufmerksamkeit liegt bei Shaya, die Gedankenverloren mit ihrem Anhänger spielt. Der Mann scheint sich mit etwas zu quälen und hält sich ein Auge zu. Gern würde sie wissen, was er denkt.

Da tritt eine Frau an sie heran, nickt und lächelt. "Und woher kommt ihr, wenn ich fragen darf?"
"Aus einem kleinen Land, das für euch unbedeutend erscheinen mag. Ein Land um das sich drei angrenzende Reiche streiten, es sich einzuverleiben"

Shaya wird rot vor Scham. Sie denkt daran, was sie angerichtet hat und greift nach ihrem Anhänger. Schließt es in ihrer Hand ein.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 23. Oktober 2015, 11:58:52
Ox erschrickt merklich vor dem Feuer und geht in Kampfposition, doch als sie den Überfluss dieser Geste bemerkt, läuft sie rot an und tut als wäre nichts gewesen.
Ihr Herz schlägt wild in ihrer Brust und sie weiß nicht so recht, was sie tun soll.
Schließlich widmet sie sich der Gruppe an Frauen, zu der Jenona gerade gestoßen ist.
"He, Blutfrau, wärst du so gütig auf meine Frage zu antworten? Wer oder was bist du genau?"
Sie widmet Shaya einen Blick und freut sich insgeheim, dass endlich mal noch jemand hier ist, der nicht überaus überzeugt von sich ist.

In diesem Moment öffnet sich eine Tür hinter dem Tresen und ein hochgewachsener Elf tritt hinein. Er hat schmutzig blondes Haar und ist oberkörperfrei, das heißt abgesehen von den zahlreichen, schwarzen Tattoos, die seine Haut zieren. Zwar wirkt er etwas müde, dennoch trägt er ein breites Lächeln auf den Lippen.
"Na, na, liebe Ox, seid doch nicht so barsch. Die wehrte Dame hier ist ganz eindeutig magisch, was kümmert euch der Rest?"
Obwohl man erwarten könnte, Ox würde darauf erneut etwas rau reagieren, reißt sie die Augen auf und stürmt auf den Elf zu. Sie schließt ihn in eine innige Umarmung (auch wenn sie kaum zu seiner Brust reicht) und murmelt etwas von: "Gott sei dank geht es euch wieder gut..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 23. Oktober 2015, 12:23:44
Jéromé legt anerkennend den Kopf schief, und kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. Der alte Söldner hatte wohl doch mehr Tricks auf Lager, als Jéromé ihm zugetraut hatte. Aber schlau genug war er trotzdem nicht.
Unter seinem Mantel holt Jéromé eine kleine Phiole hervor, gefällt mit dem Blut, welches auch an der Pfeilspitze klebt. "Ihr wollt vielleicht nicht gefunden werden, mein Freund..." murmelt er selbstzufrieden vor sich hin. "Aber was Blutzauber angeht, kam eure Vorsicht leider zu spät." Vergnügt steckt er sich die Phiole wieder in eine Manteltasche.

Anschließend schlendert er zum Wirt, greift sich die Rumflasche, und nimmt einen großen Schluck. Das Breitschwert verschwindet wieder in seiner Halterung unter dem Mantel, und erscheint von außen erneut wie ein Kurzschwert, allerhöchstens. Seine Pupillen sind immer noch schwarz, und als er zur Tür blickt, in einiger Ferne, sieht er im flammendem Umriss die wohlvertraute Gestalt Anados durch die Nacht stapfen. "Clever..." sagt er erneut, wie zu sich selbst "aber nicht clever genug."

Kurz hinter der Tür hört Jenoná gerade die Antwort der jungen Shaya, als der Elf zur Tür hereintritt. Den Kommentar von Ox übergeht sie geflissentlich. Sie fragt einen Menschen doch auch nicht, aus welchem Mutterleib er gekrochen ist. Und ihren Namen hat sie bereits Preis gegeben. Das ist mehr als genug. Als ihr aber der Blick eines der älteren Männer auffällt, wird ihr Interesse geweckt. Ihr Anblick verschmilzt kurz, und darauf steht nun statt einem Abbild von Ox eine perfekte Äußerliche Kopie von Shaya zwischen den beiden Mädchen. "Das klingt äußerst interessant." fährt sie butterweich fort. "Und was treibt euch hierher?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 23. Oktober 2015, 15:04:05
Shaya sieht die junge Frau an, die sie angesprochen hat und sieht in diesem Moment, wie die flackernden Umrisse sich verändern und ein lebendes Spiegelbild vor ihr steht. Bis auf das Detail sieht sie aus wie Shaya. Das flammendrote Haar, die zarten Gesichtszüge einer heranwachsenden Frau. Sie ist überrascht und fasziniert. Oder soll sie empört sein? Im Augenwinkel bemerkt sie die Anwesenheit eines Mannes, der sie zu beobachten scheint. Doch statt ihn anzublicken, lässt sie ihren Blick sinken. Sie überlässt Indrya das reden.

Indrya merkt, dass sie ihre Aufmerksamkeit vergeblich dem geheimnisvollen Mann schenkt. Denn er beobachtet weiter Shaya. Ein wenig zu jung für ihn, denkt sie sich.
In der Runde hat sich etwas verändert. Statt die Frau, die sie angesprochen hat, steht eine zweite Shaya vor ihnen. Nur der Anhänger um ihrem Hals zeigt wer das Original ist, denn nur einer der beiden leuchtet.
"Wieso wir unterwegs sind und wohin wir wollen ist nicht wichtig. Erzählt mir lieber, welch ausordentliches Wesen ihr seid?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 23. Oktober 2015, 20:08:48
Gemeinheit! ;D

Esfandiyân funkelt Wolf wütend an, erspart sich jedoch einen Kommentar. Er ahnt, was vor sich geht, doch er legt keinen Wert darauf, die Situation eskalieren zu lassen. Nicht so. Als Wolf gegangen ist, lässt er sich an der Stelle, an der soeben noch Drakan geastanden hat, zu Boden sinken. Zwischen den Fingern zerreibt er die Asche, die Drakan hinterlassen hat, zwischen den Fingern und schmunzelt. Kurz schließt er die Augen und murmelt einige Worte in einer unverständlichen Sprache, die wie das kehlige Krächzen eines Vogels klingt, dann öffnet er sie wieder und flüstert, diesmal verständlich: "Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, Nebelläufer!"
Mit Bedacht erhebt er sich wieder und taxiert erneut Aireas. "Verzeiht bitte diese... Störung. Ihr hattet eine Frage, doch zunächst muss ich Euch berichtigen: Mein Meister ist kein Mann - er ist nicht einmal ein Wesen aus Fleisch und Blut. Seine Macht ist nicht an bestimmte Tier gebunden und macht auch vor Menschen nicht Halt. Zumindest vor solchen, die schwachen Geistes sind und sich nicht zu schützen wissen. Doch er bevorzugt Raben, da ihnen ein dunkler Ruf vorauseilt - zu Unrecht, wie wir beide wissen, doch es geht nicht um Wahrheit, sondern um Wirkung. Und die Wirkung, die er anstrebt, ist Angst. Stellt Euch Hunderttausende von Raben vor, die Euch stumm und gebannt anstarren und dann alle wie aus einem Mund zu sprechen beginnen, und die Stimme hallt in Eurem Geist wieder wie ein Peitschenhieb, der durch die Nacht fährt, immer und immer wieder, Nacht für Nacht. Ich habe viele Menschen getroffen, die es nicht ertragen haben, mich eingeschlossen. Sagt: Könntet Ihr es?"

Ein einzelner Rabe blickt vom Dach der Kneipe herab, als Wolf diese verlässt. Er legt den Kopf schief und wartet einen Augenblick, dann breitet er seine Flügel aus und fliegt der Nacht entgegen. Um ihn herum scheint sich die Dunkelheit zu verdichten, bis sie ihn völlig verschluckt hat.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 24. Oktober 2015, 03:54:09
Caluna starrt Shaya an. Aireas bekommt allmählich Gewissheit. Dieses Haar ist nicht gefärbt, es scheint natürlich zu sein. Auch wenn er rotes Haar schon immer gemocht hatte, ist er erleichtert, dass es sich nicht um seine kleine Schwester handelt. Selbst wenn es das Ende seiner Reise bedeutet hätte. Das Alter? Scheint zu stimmen. Das Verhalten? Shaya war nie gesprächig gewesen. Die Stimme? Kaum ein Unterschied. Aber die Haarfarbe. Mit einem Mal spielt sich die plötzliche Szene vor Aireas' Augen ab, er steht vom Hocker auf, weicht einen Schritt zurück und hört Holz bersten, Glas brechen und Menschen entsetzt schreien. Der Rauch schützt ihn vor der Hitze, selbst wenn er es nicht gewollt hätte.

Ein gewaltiger Gewitterschlag von draußen. Während zumindest der Wirt die Hände über den Kopf hält, hat Aireas nur darauf gewartet. Auch wenn sie nicht seine Schwester ist, er muss dieses Mädchen haben. Er muss es versuchen. Er nähert sich dem Original, ein solches Spielchen kann ihn nicht aus der Fassung bringen. Vorsichtig berührt er ihren Arm, spürt ihre Wärme, ihre weiche Haut, ihre Verwunderung. Ihre Angst. Ist das Angst? Oder Spannung? Erwartung? Caluna fliegt in die Höhe, als der Tisch abgeräumt wird; Aireas hat sich schon lange von dieser Realität verabschiedet.

Geistesgegenwärtig und anerkennend nickt er Esfandiyân zu. "Euer ...", er reibt sich das Auge, "Meister ist also ein höheres Wesen? Wie ähnlich wir uns doch sind. Eines kann ich euch versichern ..."

Ihr Gesicht, ihre Haut, ihre Augen. Alles widersetzt sich ihm. Ihr Geist wehrt sich, ihr Wille sträubt sich, sie verkrampft, lässt nicht los. Sie ist stark. Immerhin scheint sie in Calunas Bann zu sein, sonst würden das hier alle mitbekommen. Vielleicht bekam ihre Gefährtin auch alles mit? Dann müsste er sie zuerst beseitigen.

"Raben", fuhr Aireas an Esfandiyân gerichtet fort. Dann sieht er Shaya an. "Bedeuten Unheil."

Er will sie fühlen, sie spüren, sie übernehmen. Sie in die Finsternis holen. "Nicht jetzt", flüstert er energischer. Sein Auge splittert erneut. Sieben ungleichmäßige Bruchstücke bilden seine goldene Iris. Niemand sieht ihm sein Leid an. Nur dieses Mädchen. Sie wehrt sich. Das macht sie nur begehrenswerter. Vielleicht aber sollte er sich zunächst der Begleitung entledigen.

Caluna starrt Indrya an, die zumindest für den Moment mit einem Gefühl der Beklommenheit konfroniert wird.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 24. Oktober 2015, 13:32:04
Jenoná will gerade zu einer Antwort ansetzen, als sie den alten mann auf sich zukommen sieht. Er glaubt vielleicht, niemand würde ihn bemerken, aber da täuscht er sich gewaltig. Jenoná schließt die Augen, trennt sich von der beschränkten irdischen Sicht, und öffnet ihre zweiten, ihre geistigen Augen. Sie sieht die Umrisse des Mannes vor sich, die gesplitterte Pupille, die er hinter einer Hand zu verbergen sucht, den Raben, irgendein billiger Zauber, der oben im Gebälk hockt, und wie der Mann versucht, Shaya am Arm zu packen.
Auch, wenn sie in den Geist des Manne nicht blicken kann, seine Aura ist finster, was genug über seine Absichten aussagt. So leicht wird er Shaya nichtbekommen, Jenoná ist es leid, sich schon wieder ein neues Spielzeug suchen zu müssen.

Sie packt blitzschnell Aireas Arm und dreht diesen in einer unbequeme Position, weg von Shaya. Sie will ihn nicht verletzen. Sie will ihm nur zeigen, wem die junge Shaya gehört.
"Nanana, alter Mann." sagt sie tadelnd. "Ist das Mädchen nicht ein paar Jährchen zu jung für euch?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 24. Oktober 2015, 14:09:56
Oh, ein Mentalmagier-Battle. Das ist interessant. ;D

Er hatte mit allem gerechnet. Aber nicht mit Gegenwehr oder einem Eingriff bei diesen beschränkten Geistern. Offensichtlich doch nicht so beschränkt. Billige Tricks? Klar, die reichen für die meisten. Ein bisschen im Kopf herumgeistern, eine ätherische Stimme, der Schrei eines Raben, eine Schleife, die sich wiederholt, und das Opfer in den Wahnsinn treibt, weil es immer wieder die gleiche Szene sieht, bis es kapituliert. Das wären die billigen Tricks. Muss er mehr auspacken?

Für einen Moment glaubt er nicht, was er sieht; ihre Sphäre ähnelt der seinen so sehr. Oder ist das bereits ihr Bann? Shayas Geist entfernt sich, löst sich aus seinem Griff, seine Konzentration schwindet. Er wird zornig. Jetzt hat dieses Weibsbild es geschafft. Nichts und niemand stellt sich zwischen ihn und seine Beute.

"Alt?", fragt er unschuldig, doch seine Lippen bewegen sich nicht. Die Stimme scheint nur in Jenonás Kopf zu sein. Hinter ihr befindet sich ein zweites Abbild von Aireas, einem gerade mal volljährigen Jüngling gleichend. Calunas Bann wird hier nicht viel ausrichten. Einem Augenkontakt scheint sie widerstehen zu können. Ein starker Geist. Respektabel. "Gerade alt genug", sagt eine dritte, tiefe Stimme, deren Quelle sich von dort nähert, wo die Tür der Kneipe ist. Ein Mann mit spitzen Ohren und langem, graumelierten Bart. Sein Blick schweift von Shaya zu Jenoná.

Sie ist sowas von erledigt. Sowas von erledigt. Er kann seinen Zorn kaum zurückhalten.

Aireas linke Hand zittert. Er scheint nicht mehr so ruhig wie noch zuvor. Sein Gespräch mit dem alten Esfandiyân ist er kaum imstande weiterzuführen, sein Fokus ist voll auf die neue Störquelle ausgerichtet. Doch er darf sich nichts anmerken lassen. Keine Anfängerfehler. Am besten gar keine Fehler. "Nicht ... jetzt!", zischt er durch zusammengebissene Zähne seinen Vogel an.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 24. Oktober 2015, 14:45:33
Jenoná lächelt kalt angesichts der auftretenden Duplikate. Eigentlich gehört dieser Trick eher zu ihrem Inventar, aber der alte Mann scheint offenbar auch nicht gänzlich unbegabt zu sein. Sie schließt die Augen ein weiteres Mal kurz, und schwenkt erneut auf ihre magische Wahrnehmung um. Die Duplikate sind verschwunden, vor ihr steht nur der alte Mann, dessen Arm sie immer noch hinter dessen Rücken dreht.

Jenoná lächelt Shaya weiterhin unvermittelt an, aber ihre Stimme, die sich direkt an Aireas richtet, ist kalt wie Eis. "In eurem eigenen Interesse rate ich euch davon ab, es noch einmal zu versuchen. Sie spricht ein kurzes Wort, und die anderen Anwesenden verschwimmen vor Aireas Augen zu Silhouetten. Caluna zuckt einige Male zusammen, dann treibt sie vom Gebälk herab und lässt sich auf Jenonás Schulter nieder. Mit der freien Hand streichelt sie den Kopf des Vogels. Das Splittern in der Pupille des Mannes verstärkt sich. Gut so. Er soll wissen, dass niemand ihr etwas wegnimmt, womit sie spielen will.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 24. Oktober 2015, 15:49:04
Indrya blickt zwischen der Szenerie, die sich vor ihr absspielt, und Shaiya hin und her. Als der Mann sich auf sie zubewegt, zuckt ihre Begleiterin zusammen, der Anhänger beginnt unruhig zu funkeln. Sie befurchtet schon, ihre Schülerin könnte wieder die Kontrolle verlieren.
Dann greift Jenoná ins Geschehen ein. Die junge Frau und Shaiyas Doppelgängerin hat es ebenso erkannt wie sie selbst. Der Mann hat ein gesundes und gefährliches Interesse an ihr. Was er will, ist Indrya noch unklar, doch sie wird es nicht zulassen. Sie schließt die Augen und sammelt ihre Macht im Zentrum. Die Finger zucken.

Shaiya zuckt zusammen, als sie etwas in sich spürt. Eine nicht existente Hand an ihrem Arm, in ihrem Geist. Sie hat Angst und sie spürt, wie diese Angst die Kontrolle übernehmen will. Doch plötzlich entweicht das Fremde in ihr und sie blickt auf. Ihr Ebenbild, sie glaubt Jenoná, hat den Arm eines Mannes hinter dessen Rücken gedreht. Aus ihrem kurzen Gesprächsfetzen entnimmt sie, dass dieser Mann sie begehrt, auf welchem Wege auch immer. Doch Shaiya ist kein Gegenstand, den man begehren oder besitzen kann. Entschlossen drängt sie die Angst fort und sammelt all ihre Energie und steckt sie in den Anhänger, der stark aufleuchtet. Bereit, ihn zu benutzen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 24. Oktober 2015, 17:36:25
Esfandiyân spürt, wie sich die Härchen an seinen Armen aufstellen. Hier wird mächtige Magie gewirkt, das ist offensichtlich. Er schließt seine Augen und öffnet sein Bewusstsein, wird eins mit dieser fremden, chaotischen Welt. Und er sieht - Angst, Wut, Begehren, niedere Beweggründe. Und er spürt, wie auch in ihm eine unbändige Wut aufsteigt.
Er öffnet seine Augen erneut, und im selben Augenblick erfüllt ein Knistern wie das eines Lagerfeuers die Luft, leise nur, doch deutlich zu vernehmen, und besonders deutlich in Esfandiyâns unmittelbarer Nähe. Auch die Gäste merken, dass sich etwas verändert hat, denn die Spannund dringt ihnen buchstäblich durch die Haut.
Mit kaum unterdrückter Verachtung in seiner Stimme wendet sich Esfandiyân wieder an Aireas: "Nein, ich habe mich in Euch geirrt. Wir sind uns ganz sicher nicht ähnlich - ich folge nicht meinen niederen Trieben, und für mich sind Menschen kein Spielzeug."
Seine Stimme ist bedrohlich leise, doch jedes Wort ist trotz des Knisterns deutlich zu hören. Er mag alt, skrupellos und gleichgültig gegenüber den Menschen geworden sein, doch er hatte nie mit ihnen gespielt. Im Gegenteil - er hatte alles dafür getan, dass niemand mehr mit den Menschen, ja mit ganzen Völkern spielte. Damit er nicht mehr aus gekränkter Eitelkeit mit ihnen spielte.
Als er weiterspricht, ist seine Stimme kalt und schneidend wie ein Dolch. "Ich warne Euch beide nur einmal: Lasst ab von der Frau. Sie ist niemandes Spielzeug."
Das Knistern in seiner Gegenwart nimmt an Stärke zu, als sei er das Feuer, das es erzeugt. Die Luft in seiner Nähe beginnt zu wabern, und seine Körperhaltung verrät äußerste Konzentration. Eine falsche Bewegung, und ein Sturm würde lostoben.

Maniša, die sich bis dahin zurückgehalten hat, spürt deutlich die aufziehende Gefahr. Ihr Vater is wütend - sehr wütend. Er muss ganz offensichtlich an Amhenas denken, ihren Bruder in einem früheren Leben. Amhenas, der lieber sein eigenes Volk ausgelöscht hatte, als es unter den Einfluss seines Erzrivalen fallen zu lassen, als seien Völker Spielsteine. Und Esfandiyân, der ihm dabei ungewollt geholfen hatte. Würde ihr Bruder das gleiche tun, um ihrer habhaft zu werden?
Ein schaudern durchfährt sie, doch ohne einen weiteren Gedanken zu verschwenden, ist sie an der Seite ihres Vaters, mit dem sie sie auch nach den Monaten der gemeinsamen Reise nichts stäker verbindet als ihre Verachtung für Amhenas. Auch, wenn sie weiß, dass ihr Vater in ihr mehr sieht, als sie ist - seine Tochter, die Wiedergeburt der der Gottkönigin.
So steht sie einfach nur an seiner Seite, wartet ab - und und die Morgenenröte steigt in ihren Adern auf.

Ja ja, der gute Esfandiyân ist in Wirklichkeit ein gekränkter Idealist! ;D
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 24. Oktober 2015, 17:59:14
Jéromé erhebt sich wieder von seinem Stuhl am Kaminfeuer, und wirft Esfandiyân einen verächtlichen Blick zu. "Wenn ihr einen Kampf sucht, so geht vor die Tür, und behelligt nicht diejenigen, die in Ruhe etwas trinken wollen." Ein Blick zu Jenoná genügt ihm, um zu erkennen, dass deren Auseinandersetzung mit Aireas auf einer anderen Ebene stattfindet, als der, welche die meisten in der Kneipe wahrnehmen können. Der alte Mann am Tresen aber legt es offenbar auf eine andere Art des Kampfes an. Und davon hatte Jéromé an diesem Abend schon genug. "Und was meine Begleiterin angeht, rate ich euch, eure Zunge zu hüten. Wenn sie wollte, wäret ihr alle schon lange tot." Er grummelt noch etwas unverständliches, und lässt sich dann wieder auf seinen Stuhl sinken. Warum lässt man ihn nicht einfach in Ruhe seinen Abend genießen...?

EDIT: Hab's gerade gesehen - bisher gar nicht wahrgenommen, im Schrieb-Rausch. Werde mich dezent zurückhalten bis morgen früh, sorry.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 24. Oktober 2015, 18:21:47
@Acrosen: Ich erinnere nur ganz dezent an die Zwei-Beiträge-pro-Tag-Regel! ;D

Esfandiyân lacht verächtlich. "Tot? Ich bitte Euch, was soll das sein? Habt Ihr eine Ahnung davon, wie oft ich schon nach Menschenverständis tot war? Ich nicht, denn ich habe vor Jahrhunderten mit dem Zählen aufgehört. Meint ihr wirklich, ich sei so plump wie all die anderen einfachen Gemüter hier?"
Er schmuzelt fast amüsiert, wird jedoch gleich wieder ernst.
"Glaubt mir: Ich habe es nicht nötig, Euch vom Gegenteil zu überzeugen. Und jetzt weißt Eure Begleiterin in die Schranken, ehe ein Unglück geschieht. Ihr scheint  zu verkennen, in wessen Brust die Seele des Phönix brennt."
Seine Stimme ist immer leiser geworden, während spricht. Seine letzten Worte flüstert er fast, hörbar nur für Aireas, Jéromé und Jenoná: "Ich bin das Leben. Ich bin der Tod."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 25. Oktober 2015, 12:42:18
Danke für die sagenhafte Vorlage. ;D

"Wenn du glaubst, du kannst mich damit außer Gefecht setzen", fährt Aireas fort und es manifestiert sich eine Gestalt aus schwarzem Rauch hinter Jenoná. Diese ist keine Illusion, sonst würde sie ihrem Fokus nicht standhalten und genau so verschwinden wie die leeren Hüllen. Im selben Moment greift Jenoná ins Leere und fasst nicht mehr als wabernden, dichten Rauch. Caluna ist wie ausgewechselt. Ihre schwarzen Augen blicken nicht mehr gebannt auf Jenoná. Der Rabe beginnt, ohrenbetäubend zu kreischen. Der alte Aireas verschwimmt vor ihr wie eine Silhouette im Dämmerlicht. Er ahnt, wohin dieser Kampf führen wird. Sie kommt aus einer anderen Welt mit anderen Sitten. Er kennt ihre Magie nicht genau, er ahnt vielleicht die Ausmaße ihrer Macht, aber nicht mehr. Er ist beeindruckt. Das kommt selten genug vor. Und dann ist da noch der Rabenmann mit seiner Tochter. Er ist auf weniger subtile Art mächtig, als er zeigt. Er spürt regelrecht die Erschütterungen im Äther. Auf Jenonás nächsten Zug wartend kehrt er für einen Moment ins Irdische zurück und die Risse in seiner Iris schließen ich allmählich wie bei rissigem Stahl, dass der Schmied unter der Glut des Schmelzofens wieder zu einem Stück formt. Im selben Moment geht Caluna in sanftem, schwarzem Nebel auf, den er durch Hände und Nase einatmet.

Sein Blick trifft sanft den des Mädchens mit dem Anhänger. Er trifft ihre Begleiterin, verächtlich, abschätzig. Eine eisige Aura geht von ihm aus. Der Wirt ist mittlerweile alles andere als genervt von den Gestalten in seinem Haus. Blankes Entsetzen steht ihm ins Gesicht, sein Atem kommt in hellem Nebel aus seinem Mund, so kalt ist die Luft. Nur um den Hünen und Esfandiyán scheint die Luft wärmer zu sein. "Ich bin die Angst. Die Finsternis. Das Chaos. Das Gegengewicht zu allem, was euch lieb und teuer ist." Seine Hand zittert. Was zum Henker soll das? Ist es etwa schon so weit?

"Ai-! Mein Herr! Ich habe Euch überall gesucht!" Eine junge Frau mit ebenholzfarbenen, ewig langem, glatten Haar stürmt aus dem Vorratsraum des Gasthauses. Wie auch immer sie es da hineingeschafft hat. Nicht jetzt, bitte nicht hier. Augenblicklich gehört Aireas' Aufmerksamkeit nur ihr. Ihm steht der Mund offen, nicht imstande, etwas zu sagen. "Was steht ihr hier herum? Schürt das Feuer! Es ist Vollmond und verdammt kalt hier!" Ihr Blick galt dem Wirt, der zittrig nickte und sich an die Arbeit machte. Kein Vollmond. Nicht heute.

Er ist natürlich auch kein Werwolf. xD
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 25. Oktober 2015, 14:07:52
Indrya schnappt sich Shaiya und bewegt sich richtung Tür. "Komm wir gehen! Ich glaube, wir sind zu einem ungünstigen Zeitpunkt gekommen."
Shaiya, die mit dem verschwinden des Rabens keinen Grund zu bleiben mehr hat, stimmt ihr zu. Sie treten durch die Tür und verschwinden in der Nacht.

Ich versuche es irgendwann noch einmal. Ich hatte keinen guten Start und ich bin nicht in der Lage auf irgendwas zu reagieren ^^
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 25. Oktober 2015, 17:10:44
@Acrosen: Kann vorkommen - ich muss mich auch ständig zügeln! ;)

Esfandiyân lacht entgeistert auf. "Nein, das seid Ihr ganz sicher nicht. Mein einstiger Meister ist die Angst, die Finsternis, das Chaos, nicht so jemand wie Ihr. Glaubt mir, ich weiß, wovon ich spreche. Mein Meister ist ein Teil von mir, und Eure Schattenspiele beeindrucken mich nicht im Geringsten. Ihr seid..."
Er bricht ab, als er die Frau in die Wirtsstube stürmen sieht. Irgendetwas stimmt da nicht. Etwas an Aireas schein sich zu verändern, doch er kann es nicht in Worte fassen - zu fremd ist dessen Magie. Esfandiyân schließt die Augen und öffnet sich dem kollektiven Bewusstsein der Welt. Unschwer ist zu erkennen, dass niemand der hier Anwesenden Teil dises Bewusstseins ist und die Ideen sehen kann, die sich in allen Dingen widerspiegeln. Sie sind allesamt nur blasse Schatten, kaum fähig über den Tellerand ihrer eigenen Vorstellungskraft hinauszublicken. Sie hinterlassen keinen bleibenden Eindruck. Die beiden Frauen, die die Schankstube verlassen, kann er nur identifizieren, weil er weiß, um wen es sich bei ihnen handelt. Es ist geradezu ironisch - an einer von ihnen hatte sich der Funke des Streits entfacht, und nun gehen sie einfach. Esfandiyân kann es ihnen nicht verdenken.
Er konzentriert sich weiter, sieht, wie die Ideen um Aireas zu toben beginnen, ohne dass er sie zu erkennen scheint, und einen chaotischen Reigen anstimmen, der sich selbst Esfandiyân nicht erschließt. Irgendetwas wird passieren, doch er kann nur abwarten, was es ist.

Btw.: Warum sprechen Esfandiyân eigentlich immer alle den Sinn für Subtilität ab? Der Gute hat einen Hang zur Theatralik, weil er es gewöht ist, Menschen zu beeindrucken, weiter nichts! ;D
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 25. Oktober 2015, 19:52:53
Hier geht es ja zu! Aber einer fehlt noch... ;D

Durch die noch offene Tür huscht ein kleiner, roter Schatten in den Schankraum und schlängelt sich zwischen Beinen und Stühlen hindurch zum Tresen. Der Kater springt ungeniert auf die Holzplatte und späht neugierig dahinter, während er sich die feuchten Pfoten abzuschlecken beginnt und mit dem Schwanz hin und her peitscht. Da ihn nichts zu interessieren scheint, das er sieht, dreht der Kater sich um und setzt sich so, dass er den Raum überblicken kann. Seine Ohren zucken in alle erdenklichen Richtungen und fangen Gesprächsfetzen auf, während sein siebter Katzensinn wahrnimmt, was kurz zuvor im Raum geschehen ist.
"Guten Abend", begrüßt er die Anwesenden mit schnurrender Stimme und sieht jeden einzelnen ohne zu blinzeln an. Seine Schnurrhaare zucken ein wenig. "Morris mein Name. Keine Angst, ich werde nicht lange stören. Nur, bis der Regen draußen nachlässt."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 25. Oktober 2015, 20:11:37
Jéromé hebt entnervt die Augenbrauen, angesichts der Hektik, welche die neu diazugestoßene Frau zu verbreiten scheint. "Falls es auch nicht aufgefallen ist" ruft er mürrisch zu ihr hinüber "gibt es hier bereits ein wunderbares Kaminfeuer. Ihr seid willkommen, euch zu mir zu setzen, wenn ihr etwas zum Trinken mitbringt!" Der Mann am Tresen hat ihn in feinster Weise verunsichert. Er hat gerade José in einen Riss geschmettert, näher kann ein Mann dem Schicksal nicht sein, als in direkter Konfrontation mit ihr. Diese Gedankenspiele der anderen gehen ihm gehörig auf den Geist. Sie alten sich für mächtig doch weise, doch er könnte ihr Blut mit einem Fingerschnipsel auf dem Boden verteilen. Sie sollen ihn einfach in Ruhe den Abend verbringen lassen. Dem Kater schenkt er nicht mehr als ein knappes Nicken.

Jenoná vertreibt den wabernden Rauch mit einigen schnellen Handbewegungen, während die beiden Mädchen fluchtartig den Raum verlassen. Schade um ihr neues Spielzeug. Shayas Gestalt aufgebend setzt sie ein Grinsen auf. Aireas steht sich plötzlich selbst gegenüber, und das nicht nur einmal. Er ist umringt von perfekten Spiegelbildern seiner selbst, und unzählige Calunas flattern kreischend durch den Raum. In Jenonás Rechter Hand liegt ein kalt blitzender Dolch, in der Rechten brennt eine rauch- und lautlose Flamme. "letzte Chance, alter Mann!" zischt sie "Wenn das ganze nicht unschöne werden soll, empfehle ich dir, dich aus den Köpfen anderer fernzuhalten, solange du hier drinnen bist." Als der Kater hereinhuscht, berührt er ihre Aufmerksamkeit, dringt aber nicht darin vor. Sie ist ganz auf den Kampf konzentriert.

Huiuiui, so langsam müsst ihr mir mal ermöglichen, Jenoná zu beruhigen, sonst muss sich die bunte Truppe in ein paar Seiten eine neue Kneipe suchen.  ;D
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 25. Oktober 2015, 20:21:37
Die Kneipentür öffnet sich schwungvoll, ein junger, groß gewachsener Mann in einfacher Kleidung stürmt herein.

"Tut mir Leid!", keucht er. "Ich bin zu spät dran, ich weiß, aber da war dieser unheimliche Kerl auf dem Weg und deshalb-" Er bricht ab und blinzelt verwirrt in den Raum. "Ähh..." Mit der rechten Hand fährt er sich durch die nassen, dunkelblonden Locken und sieht sich nervös um.

"Das ist nicht die Kneipe zum Glücklichen Hans?"

Irgendwie sieht es nicht danach aus. Und was für komische, unheimliche Gestalten hier überall rumhocken. Und einer mit seinen....zehn anderen Zwillingsbrüdern!! Fennex reißt die Augen auf. Das ist ihm noch nie passiert. So etwas, bevor er auch nur den ersten Tropfen getrunken hat.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 26. Oktober 2015, 10:21:25
Der Fokus schwindet. Ist dahin. Ohne es zu wollen, überlässt er Jenoná das Feld, alles schwindet, ist wieder wie vor dem Kampf. Keine Kopien, er kann nicht einmal auf die ätherische Ebene wechseln. Was bei den verdammten Acht geht hier nur vor sich? Und zu allem Überfluss kommt dieses Kind nun noch zu ihm. Gut, sie mag inzwischen erwachsen sein, ist aber nichts anderes als ein naives Balg.
Wie ausgewechselt lächelt Aireas, der um Jahre jünger geworden zu sein scheint, Esfandiyân an. "Wie auch immer", sagt er lieblich und kichert.
"Verbreite hier keine Hektik, Naya. Was tust du überhaupt hier? Ich hab dir doch gesagt, du sollst ..."
"Ja, Meister", sagt sie, doch nicht so demütig, wie es hätte klingen sollen. Das gefällt ihm nicht. Interessiert wirft sie Jéromé einen Seitenblick zu. Sie geht hinter den Tresen, weil sich der Wirt um keinen Zoll zu bewegen scheint. "Wo versteckt ihr das gute Zeug?" Die Frage klingt mehr rhetorisch. Sie geht in die Hocke, der Wirt schaut sie entsetzt und stocksteif an, doch unternimmt nichts. Mit zwei Flaschen aus dunklem Glas, randvoll mit irgendeiner Flüssigkeit, die im Bodenschrank versteckt war, erhebt sie sich, steckt dem Wirt zwinkernd zwei Münzen zu und erntet einen verstörten Blick mit offenem Mund. Sie schlendert zu Jéromé hinüber, stellt ihm eine der Flaschen hin und setzt sich. Ihre dunkle Robe gibt außer ihrem blassen Gesicht nichts weiter preis. Sie überschlägt die langen Beine, nur die zu Aireas' Überraschung trockenen Stiefel, schauen unter dem Saum ihrer Robe hervor.
"Was glaubt Ihr, weshalb ich hier bin? Es ist Vollmond, mein Herr", lässt sie ihn wissen, ohne ihn anzuschauen und legt sich die langen Haare über die Schulter, damit sie nicht auf den Boden fallen. Mit den perfekten, weißen Zähnen zieht sie den Korken aus der Flasche und sieht mit hochgezogener Augenbraue Jéromé an. "Ihr wisst, mit Frauen umzugehen. Elinaya, freut mich. Verratet Ihr mir Euren Namen, damit ich weiß, mit wem ich diesen Abend vergessen kann?"

"Vergessen?", zischt Aireas durch zusammengebissene Zähne, doch kaum hörbar. Seine Schlagader am Hals pulsiert. Er wechselt die Augenfarbe in ein dunkles Violett. Sein Haar wird schneeweiß, nicht wie das eines alten Mannes. Schimmernd wie Perlen. Seine Muskeln beginnen zu verkrampfen. "Nicht ... heute."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 26. Oktober 2015, 14:04:03
Jenoná lässt den Dolch sinken, das Feuer erlischt. Sie ist nun die einzige magisch aktive Macht in diesem Raum, und das spürt sie. Langsam baut sie die Täuschungen ab, und begibt sich schließlich wieder ganz auf die Wahrnehmungsebne der restlichen Anwesenden. Dann zieht der Kater am Tresen ihre Aufmerksamkeit auf sich. Sie entschließt sich, wieder auf ihre ursprüngliche Erscheinung zu wechseln, und eine Frau, die Ox bis ins letzte Detail gleicht, schlendert zu dem Kater herüber. Als sie ihn erreicht, legt sie den Kopf schief, und beginnt, ihm die Ohren zu kraulen.

Jéromé nickt Elinaya stumm zu und entkorkt die ihm hingestellte Flasche. "Wozu braucht ihr einen Namen, wenn ihr den Abend ohnehin vergessen werdet?" fragt er sachlich. Seine Augen beobachten sie forschend, er ist sich noch nicht sicher, wo er sie einordnen kann. Eine Gefahr stellt sie für ihn sicherlich nicht da, aber sie ist selbstsicher. Zu selbstsicher für seinen Geschmack. "Zwei Gläser wären hier nicht unangebracht." Ruft er dem Wirt zu. "Wenn es schnell geht, soll es euer Schaden nicht sein."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 26. Oktober 2015, 14:31:35
Die Tür zum Schankraum öffnet sich erneut und der Wirt zuckt in Erwartung weiterer zwielichtigen Gäste zusammen.
Eine Frau tritt herein. Sie trägt eine braune Wildlederhose, ein grünes Hemd und einen breiten Gürtel mit mehreren Schnallen, an dem eine Dolchschneide hängt. Auf ihrem Rücken trägt sie einen Langbogen und ein Köcher aus Leder.
Ohne dem Geschehen weitere Beachtung zu schenken tritt sie an die Theke heran und nimmt Platz. Der Wirt stellt gerade zwei Gläser vor seinen Gästen ab, die jeweils eine Flasche dunkler Flüssigkeit vor sich stehen haben. Sie bestellt sich ebenfalls so eine Flasche und dazu ein Glas, was ihr der Mann hinter der Theke nur widerwillig gibt. Die große Frau schenkt sich ein und beginnt in ihr Glas zu starren. Für Außenstehende mag es so aussehen, als wäre sie in sich gekehrt, doch sie hört genau zu und beobachtet.
Nicht weit von ihr sitzt eine junge Frau und streichelt eine Katze. Im Raum steht ein Mann, der sichtlich verärgert über etwas ist. Die noch bestehende Anspannung und ein schwarzer Brandfleck auf dem Boden zeigen ihr, dass ein Konflikt noch nicht abgeklungen ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 26. Oktober 2015, 14:54:17
Fennex tritt hastig zur Seite, als die Frau mit dem Langbogen die Kneipe betritt und zielsicher auf den Tresen zusteuert. Die ganzen zwielichtigen Gestalten hier scheinen sie wenig zu beeindrucken.

Nun gut. Draußen schüttet es noch immer in Strömen. Fennex richtet sich zu seiner vollen Größe auf, versucht ein selbstsicheres Lächeln aufzusetzen und stiefelt in den Raum.

Er begrüßt freundlich den Wirt, der ihn daraufhin erst überrascht, dann misstrauisch ansieht. Freundliche Begrüßungen scheinen hier nicht an der Tagesordnung zu sein. Fennex fühlt seinen Mut sinken und sucht mit den Augen nach Halt.

Er findet ihn bei der gerade hinzugekommenen großen Frau, die allein an der Theke sitzt und verträumt in ihr Glas schaut. Neben ihr eine Frau mit einer Katze. Im Vergleich zu den anderen Gestalten hier erscheint ihm ein Platz zwischen den beiden Frauen die sicherste Option. Wer so verträumt schaut und wer Katzen mag, kann kein schlechter Mensch sein, oder?

"Guten Abend die Damen", sagt er und setzt sich. "Ich heiße Fennex, und ihr? Eigentlich wollte ich ja in eine andere Kneipe und Freunde treffen - aber Freunde kann man ja überall finden, nicht wahr? Auch wenn vielleicht nicht alle Leute hier auf sowas Wert legen..." Die letzten Worte nuschelt er in seinen durchnässten Wollschal.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 26. Oktober 2015, 19:01:43
"Du ... wagst es?!" Aireas' Stimme zittert, sein ganzer Körper pulsiert, wutentbrannt starrt er das Mädchen an, das ihn zuvor mit "Herr" und "Meister" angesprochen hat. Naya ist vollkommen unbeeindruckt. "Ich habe dir alles gegeben. ALLES! Und du sitzt hier in deiner Unverschämtheit und ..."
"Spart Euch Eure Kräfte, Meister. Ihr werdet sie brauchen." Aireas vernimmt die liebliche Stimme und kommt nicht mehr dazu, einen Fluch auszustoßen. Er taumelt nach draußen und sein Körper zerfällt in Dutzende Raben und Schatten, die mit infernalischen Geräuschen in die Nacht hinausziehen. Naya atmet sichtlich erleichtert auf, als die Tür sanft ins Schloss fällt und die Geräusche verhallen. "Mit der Dämmerung ... kommt das Vergessen", flüstert sie, ohne jemanden anzuschauen. "Ich bin nur hier, um die Scherben aufzusammeln. Aber das vergesse ich gern. Hab ungern Alpträume, wenn Ihr versteht." Sie funkelt Jéromé durch ihre violetten Augen an. "Nicht alles und jeder ist ein Feind, mein Lieber." Etwas unbehaglicher als sie nach außen den Anschein macht fühlt sie sich schon angesichts der Frau an der Theke, die sich mit ihrem Meister gemessen hat und dem Mann, der Interesse an Caluna gezeigt hatte. Glücklicherweise hatte sie die Szenerie lange beobachtet. Bis sie das Gefühl hatte, eingreifen zu müssen. "Er wird zurückkommen. Und dann darf ich hier saubermachen, nehme ich an. Und wenn Ihr mir erzählt, warum Ihr so vorsichtig seid oder so darauf bedacht, Eure Ruhe zu haben ...", fährt sie fort und greift nach der Flasche, Jéromé einen verstohlenen Seitenblick zuwerfend. "Dann merke ich mir mehr als nur Euren Namen." Sie will gerade ansetzen, als sie merkt, dass vor ihr ein Glas steht. Etwas peinlich berührt kichert sie und schenkt sich ein, bevor sie es grüßend erhebt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 26. Oktober 2015, 23:11:09
"Damen?"
Mr. Morris würde ja prusten, wenn das für einen Kater möglich wäre. Da es das nicht ist, wirft er Fennex einen durchdringenden Blick aus seinen grünen Augen zu und richtet sich zur vollen Größe auf.
"Ich muss doch bitten. Morris mein Name. Mister Morris, wenn es recht ist, du Möchtegern-Held."
Dann wendet sich der Kater der Frau zu, die ihn streichelt.
"Ich stecke wohl schon lange genug in diesem kleinen, kratzigen Körper fest, um Gefallen an diesem Gestreichel zu finden." Auch Seufzen ist als Kater schwierig, stellt er einmal mehr fest. Er mustert Jénona eindringlich, das ist eines der Dinge, die er am Katerdasein sehr schätzt: man kann endlos starren und bereitet den Leuten damit so viel mehr Unbehagen, als es in anderen Formen der Fall wäre. "Also kannst du weitermachen, während wir ein wenig zusammen schnurren, meine Liebe. Deine Erscheinung ist ... interessant. Von einem Gestaltwandler zum anderen: Interessant!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 27. Oktober 2015, 00:26:08
Jéromé füllt sein Glas, leert es in einem Zug, und stellt es dann wieder vor sich auf den Tisch. "Ich würde ihm davon abraten, noch mal wiederzukommen." Bemerkt er trocken. "Sie" er deutet eine Bewegung in Richtung Jenonás an "wird ihn sonst mit Sicherheit umbringen." Er schenkt sich erneut ein, leert das Glas und knallt es dann umgedreht auf den Tisch. "Ein durchaus annehmbares Getränk." sagt er bedächtig. Er scheint kurz zu überlegen, dann wirft er dem Wirt, welcher verbissen den Tresen wienert, und jeglichen Blickkontakt mit einem seiner Gäste zu vermeiden scheint, eine glänzende Münze zu. Der Wirt fängt sie auf, sie schimmert golden und liegt schwer in seiner Hand. Er traut sich jedoch nicht, ihre Echtheit mit einem Biss zu überprüfen, da er den Mann nur äußerst ungern verärgern möchte.

Jénona mustert den Kater gründlich, dann lächelt sie. "Ich bin untröstlich, aber Ihr irrt euch." schnurrt sie " Ich bin keine Gestaltwandlerin. Meine Magie hat anderen Charakter." An den jungen mann gewandt fügt sie hinzu: "Bisher hat leider keiner der Gäste wert auf eine freundliche Unterhaltung gelegt. Und wenn doch, dann hat er schnurstracks kehrt gemacht und diese Kneipe wieder verlassen. Ich hoffe doch, dass ihr euch nicht so leicht verschrecken lasst...?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 27. Oktober 2015, 08:46:50
Emuya blickt auf und sieht den Mann an, der sie angesprochen hat. Kurz darauf beginnt der Kater an zu sprechen. Interessant, findet sie. Ein magisches Wesen? Ein Gestaltenwandler? Ein Gestaltenwandler. Er hat es eben selbst kundgetan. Nach dem Gespräch zu urteilen, ist die junge Frau ebenso jemand, der Magie beherrscht und ihre Gestalt verändern kann. Emuya trifft nicht oft magische Menschen. Nie, um genau zu sein. Mit Ausnahme ihrer selbst.
Während sie zuhört, starrt sie weiterhin Fennex an und schließlich beginnt sie zu sprechen. "Guten Abend!" Sie nimmt das volle Glas und leert es in einem Zug, um es wieder aufzufüllen und erneut damit zu beginnen, hinein zu starren,
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 27. Oktober 2015, 10:48:15
"Der da?", greift Mr. Morris Jénonas Aussage auf. "Als ob der länger bleiben würde." Er würde gerne die Augen verdrehen oder süffisant lachen, aber das ist für einen Kater auch nicht so einfach möglich, also starrt er den Mann einfach noch einmal ein wenig an und peitscht mit dem Schwanz hin und her, bevor er sich wieder zu Jénona umdreht.
"Nun, wenn das so ist, bin ich auch kein Gestaltwandler." Er zeigt seine spitzen Zähne. "Das ist nur eine Facette meiner Kräfte." Momentan allerdings die prominenteste und gleichzeitig launischste, denkt er ein wenig zerknirscht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 27. Oktober 2015, 15:35:54
Fennex fallen fast die Augen raus, als der Kater anfängt zu sprechen und sich ihm als Mister Morris vorstellt.
,,Er redet! Habt ihr das gehört? Ich bilde mir das nicht ein, oder? Er redet!" Er sieht zwischen den Frauen hin und her, um sicher zu gehen, dass er nicht an Halluzinationen leidet. Allerdings wirken beide wenig beeindruckt.
Die, die den Kater streichelt, macht munter weiter damit und antwortet ihm sogar. Fennex schluckt.
,,Ähm...also... Ja, doch, ich würde sehr gerne nette freundliche harmlose Unterhaltungen führen. Und als ob ich mich von einem sprechenden Kater verschrecken lassen würde. Also... Nicht, wenn er so höflich grüßt, meine ich. Guten Abend Mister Morris, sehr erfreut. Ich heiße Fennex." Er lächelt dem Kater ein wenig nervös zu.
Erst nach Ewigkeiten antwortet auch die andere Frau, aber immerhin grüßt auch sie ganz nett zurück. Vielleicht ist sie einfach sehr schüchtern. Oder der Kater irritiert sie genauso wie Fennex. ,,Wie heißt du denn? Kommst du oft hierher?", fragt er sie und findet zu einem etwas festeren Lächeln zurück.
Bis Mister Morris ihn durchdringend ansieht.
,,Ähm..." Das Tier ist ihm nicht geheuer. Aber dann fällt ihm etwas ein, das auch bei den bös dreinblickenden Streunern geholfen hat. Er zieht einen Bindfaden aus der Tasche und wedelt damit vor Morris Gesicht auf und ab. ,,Schau mal, mein Kleiner, na, gefällt dir das?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 27. Oktober 2015, 19:32:11
"Lass dir deine Nervosität nicht anmerken", sagt Emuya zu Fennex ohne aufzublicken. "Das kann dir hier zum Verhängnis werden. Und mit dem Kater solltest du nicht umgehen wie mit jeder beliebiger Katze."
Schließlich blickt sie auf und ihre grünen Augen bohren sich in seine. "Mein Name ist Emuya. Ich bin auf Durchreise, wie sonst auch."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 27. Oktober 2015, 21:43:01
Mr. Morris springt auf alle Viere und plustert sich empört auf.
"Mein Kleiner? Mein Kleiner?" Er schlägt mit der Pfote nach dem Faden und trifft absichtlich daneben, sodass er ein paar blutige Striemen in Fennex' Hand reißt. "Was fällt dir eigentlich ein, Junge? Du bist ja kaum trocken hinter den Ohren!"
Morris wendet sich Emuya zu und schenkt ihr ein respektvolles Nicken.
"Es ist mir eine Ehre, Emuya. Immerhin eine von euch beiden", er wirft Fennex schon wieder einen durchdringenden Blick zu, "scheint Manieren und mehr als eine Prise Hirn im Kopf zu haben." Im nächsten Moment setzt sich der Kater wieder und beginnt, Fennex' Blut von seinen Krallen zu lecken, bevor er beschwichtigend in dessen Richtung zwinkert. "Ich bin noch einmal nachsichtig mit dir, Jungchen. Man trifft nicht jeden Tag eine so außergewöhnliche Erscheinung, wie ich es bin, und nicht jeder ist mit der Gabe gesegnet, seine Augen und seinen Verstand auch zu nutzen. Aber wenn du mir noch einmal mit diesem dummen Faden kommst, dann..." Morris kommt etwas ins Stocken und kehrt zu seinem eindringlichen Starren zurück. "Streck mir noch einmal den blöden Faden vor die Nase, und du bekommst mehr als drei Kratzer ab!"
Vier?, denkt er ein wenig sarkastisch. In seiner derzeitigen Gestalt sind ihm doch etwas die Hände - oder Pfoten - gebunden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 27. Oktober 2015, 21:58:35
"Bei der Strahlenden!" Fennex reißt beschwichtigend beide Hände hoch. "Das tut mir Leid, ich wollte Euch nicht kränken, Mister Morris!"
Entschuldigt er sich gerade bei einer Katze? Ja, das tut er. Allerdings ist er auch nie zuvor so einem eindrucksvollen Kater begegnet. Ehrlicherweise auch keinem, der sprechen konnte.

"Außergewöhnliche Erscheinung....in der Tat...", nuschelt er und fängt an, das Blut an seiner Hand abzulutschen. "So zur Wiedergutmachung, darf ich dir was zu trinken bestellen? Ein...äh...Schälchen Milch oder so?"

Jetzt, wo der erste Schock langsam verfliegt, findet er die sprechende Katze zunehmend interessant. Wenn er das Glen und den anderen erzählt! Das glauben die ihm nie! Sie glauben ihm seine Abenteuergeschichten auch sonst nie, aber diesmal ist sie ja nicht mal erfunden.

Über den Schreck hinweg hat er völlig ignoriert, dass seine Nebensitzerin ihm geantwortet hat. "Ah, Entschuldigung", sagt er hastig. "Emuya. Was für ein schöner und ungewöhnlicher Name. Auf der Durchreise? Wohin reist du denn?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 27. Oktober 2015, 22:27:03
Esfandiyân atmet erleichtert auf, als Aireas verschwunden ist. Ja, die beiden haben tatsächlich mehr miteinander gemein, als er sich eingestehen mag. Die Raben und die wabernden Schatten erinnern ihn nur zu sehr an seinen einstigen Mentor. Nein, Aireas ist kein Mensch, den man sich lichtfertig zum Feind machen sollte - noch mehr Feinde kann er sich kaum noch leisten. Doch eine derartige Konkurrenz kann er nicht neben sich dulden. Und charakterlich liegen Welten zwischen ihnen. Natürlich bildet sich Esfandiyân schon lange nichts mehr auf seinen Charakter ein, denn er hat kaum einen Grund dazu. Lediglich einen: Er hat stets zu den Konsequenzen seiner Taten gestanden. Nicht immer sofort, denn das war bisweilen nicht möglich, doch letzten Endes immer. Bis auf eine Ausnahme.
Er entspannt sich allmählich und bemerkt erst jetzt, dass er alleine mitten im Schankraum steht, zu sehr war er damit beschäftigt, die Spuren der Anwesenden in der Sphäre zurückzuverfolgen. "Macht es nicht noch schlimmer", kommentiert er Fennex' Sticheleien gegen den Kater, der alles sein mag, nur nicht das, was er zu sein vorgibt, als er sich wieder auf seinen Platz an der Theke sinken lässt. Ein Anflug von Belustigung liegt in seiner Stimme, denn er will genau das, worauf der Mann offenbar so erpicht ist: Herausfinden, was es mit diesem Kater auf sich hat und wie er reagieren wird. Doch für den Moment ist er sehr zufrieden damit, ausnahmsweise mal nicht im Zentrum eines schwelenden Konflikts zu stehen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 28. Oktober 2015, 09:55:10
"Die Ehre liegt ganz meinerseits, Mr. Morris. Und was mein Funken Grips angeht. Sagen wir, ich verdanke es meinen Erfahrungen, dass ich mich nicht von Äußerlichkeiten täuschen lasse."
Dann wendet sie sich wieder an Fennex. "Ich habe kein Ziel. Man könnte mich eine Nomadin nennen, denn ich Reise von Ort zu Ort, ohne lange zu bleiben."
Es tritt ein weiterer Mann an die Theke. Wie konnte Emuya ihn nicht bemerkt haben? Er nimmt auf einem der Höcker Platz und beobachtet die Situation zwischen Fennex und dem Kater.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 28. Oktober 2015, 14:04:37
Jénona hat das Streicheln eingestellt, als Mr. Morris mit der Kralle nach Fennex geschlagen hat. Sie hat keine Angst, dass er sie verletzen könnte, aber sie weiß aus Erfahrung, dass mit den Launen einer Katze nicht zu spaßen ist. Und nur weil dies kein gewöhnlicher Kater war, hieß das nicht, dass er nicht auch seine Launen hatte.

Als der alte Mann an den Tresen zurückkehrt, beachtet sie ihn kaum. Seine eben noch ausgesprochenen Drohungen scheinen mehr als leer gewesen zu sein. Gut so. Ein Kampf pro Abend sollte eigentlich genügen.

Da sich Fennex, Emuya und Mr. Morris gerade angeregt unterhalten, beschließt sie, sich in Unauffälligkeit zu üben und erstmal nur zu lauschen. Mal sehen, was sie interessantes erfahren kann.
Jéromé trinkt augenscheinlich gemütlich ein Gläschen mit der vor kurzem hereingewehten Frau. Er sieht nicht so aus, als würde er sie alsbald stören.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 28. Oktober 2015, 14:42:26
Mist. Fennex zuckt zusammen. Jetzt hat dieser unheimliche Alte ihn doch bemerkt. Dabei ist Fennex so unauffällig an ihm vorbeigeschlichen. So unauffällig es eben geht, wenn man fast zwei Meter groß ist.

Als er sich umsieht, stellt er fest, dass der Mann mit seinen zig Zwillingen verschwunden ist. Vielleicht ab zur nächsten Kneipe. Vielleicht haben sie alle zusammen Geburtstag heute.

,,Ich hab nicht vor, irgendwas schlimmer zu machen", meint er etwas eingeschüchtert zu dem Alten. ,,Eigentlich glaub ich fest daran, dass man die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen kann. Glaubst du nicht auch?" Mit dieser Frage wendet er sich wieder an Emuya.

,,Eine Nomadin...wie aufregend! Bestimmt hast du schon unheimlich viel gesehen – verschiedene Städte, Länder und das alles! Wo war denn der schönste Ort, an dem du bisher warst? Ich bin bisher nur in zwei Städten gewesen, ganz schön langweilig, was?"

Er bemerkt den belustigten Blick der rothaarigen Frau mit dem Kater. Vermutlich hält sie ihn jetzt für den letzten Langweiler.

,,Aber in diesen beiden Städten dafür in jeder Straße", fügt er deshalb eilig hinzu. ,,Und es sind große Städte, fast schon riesig! Man könnte sich verlaufen, wenn man sich nicht so gut auskennt wie ich und ja...ähm..." Ihr eindringlicher Blick macht ihn nervös. ,,Jedenfalls, wenn du mal nach Caira kommst, gib Bescheid, ich führe dich gerne rum. Wir haben da auch Kneipen. Und ein paar darf man auch seinen Hund mit reinbringen, also sicher auch seine Katze."

Fennex lächelt und schiebt Morris das Milchschälchen hin, das der Wirt mit einem Kopfschütteln auf die Theke knallt. ,,Lass es dir schmecken, Mister Morris."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 28. Oktober 2015, 17:47:04
"Seine Katze? Seine Katze?" Mr. Morris springt schon wieder auf und verteilt dabei - ganz ausversehen natürlich - die Milch über den ganzen Tresen, als er das Schälchen mit der Pfote umstößt. Er springt auf Fennex zu und starrt ihn aus nächster Nähe an, sodass er ihm den Blick zu Emuya abschneidet. Mr. Morris bleckt fauchend die Zähne. "Junge, der alte Mann da drüben hat verdammt Recht: Mach-Es-Nicht-Noch-Schlimmer! Als ob ich das heruntergekommene Haustier einer ...", er räuspert sich und wirft Jénona einen entschuldigenden Blick zu. "Als ob ich das heruntergekommene, verlauste Kätzchen von irgendjemandem wäre! Pah!" Er stolziert vor Fennex auf und ab, nur um ihn dann wieder anzufauchen. "Ein Bauernlümmel wie du, der gerade einmal zwei Städte gesehen hat, und jetzt von sich behauptet, die Welt gesehen zu haben, traut sich, so mit mir zu sprechen? Früher hätte ich dich als Haustier gehalten und dir dann Milch vor die Nase gestellt, damit du dran schlabbern und mich belustigen kannst."
Mit der nötigen Theatralik wirft Mr.Morris den Kopf in den Nacken, reckt die Schwanzspitze nach oben und nickt Jénona noch einmal respektvoll - und vielleicht etwas entschuldigend, weil er sie beinahe eine Jahrmarktshexe genannt hätte - zu. Immerhin ist sie eine Frau mit Verstand und Talenten, die klug genug ist, einem wütenden Kater seinen Freiraum zu lassen. Vielleicht sollte er aufhören, Elisabetha hinterher zu rennen, und sich stattdessen an Jénona halten? Oder an den Alten, der endlich bemerkt hat, dass er ganz allein in der Mitte des Raumes eine sehr seltsame Figur abgibt.
Mr. Morris leckt sich die Milch würdevoll von den Pfoten, dann stolziert er auf den alten Magier zu und schnurrt eine Melodie vor sich hin, die er neulich bei seinem Jagdpartner Jonas im Fernsehen aufgeschnappt hat.
"Ob goldenes oder rotes Fell,
ein jeder Löw' hat Klauen,
Und meine sind so lang und scharf - mein Lord -
so lang und scharf wie Eure", schnurrt er dem alten Mann zur Begrüßung vor und zeigt die Zähne wie zum Lächeln. "Ein Zitat, das mir persönlich ganz gut gefällt."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 28. Oktober 2015, 18:11:06
Der Mann redet sich um Kopf und Kragen. Seine deutliche Verunsicherung und der Versuch, unbeschwert zu wirken bringt Fennex dazu, unbedacht zu reden.
Plötzlich fährt Mr. Morris aus der Haut. Das musste ja passieren.
Emuya blickt zum Wirt, der wieder einmal in Deckung gegangen ist. Der arme Mann, denkt sie sich. Er musste heute bestimmt vieles mitmachen. Sie grüßt ihn mit einem Lächeln und leert ihr Glas. Anschließend legt sei eine Hand auf Fennex Schulter. "Für mich ist jede Stadt eine Stadt. Ich kenne keine von ihnen so, wie sie Reisende kennen würden. Dafür sind Ihre zwei Städte, dessen Straßen Sie kennen, respektabel."
Dann wendet sie sich an Mr. Morris, der mittlerweile zum alten Mann stolziert ist. "Schonen sie doch etwas den armen Mann", sagt sie und neigt ihren Kopf zu dem noch immer zusammengekauerten Wirt.
Mr. Morris durfte nicht freiwillig zum Kater geworden sein, sonst würde er sich nie so aufregen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 28. Oktober 2015, 19:42:35
@Krähe: Du weißt ja gar nicht, was du mit dem Lied anrichtest - The Rains of Castamere läuft bei mir im Hintergrund, wenn Esfandiyân durch die Trümmer seiner Heimatstadt läuft... :rofl: Aber ich will ihn nicht schon wieder ausflippen lassen, also entscheide ich mal, dass er nicht weiß, was im meinem Kopf herumspukt...

Esfandiyân seuft angesichts der Naivität den Hünen, der offenbar nicht verstanden hatt, dass die Entscheidungen in dieser Welt nicht zwischen Gut und Böse, sondern zweischen Pest und Cholera fielen. Dann schaut den Kater mit hochgezogener Augenbraue an. "Ich habe keine Ahnung, wo Ihr diese Worte aufgeschappt habt, aber daran, dass Eure Klauen scharf sind, zwweifele ich keinen Augenblick. Ob dies auch auf den Verstand dieses vermeintlichen Katers zutraf? Anzunehmen.
Ein belustigtes Funkeln erscheint in den Augen des alten Mannes. "Ihr müsst wissen: Meine Großmutter hatte ebenfalls Krallen, zumindest zeitweise. Ihr Fell war allerdings schwarz, wenn man den alten Schriften trauen darf. Kennt Ihr auch zu schwarzen Sphingen einen klugen Spruch?"
Hinter ihm stöhnt Maniša entnervt auf, doch ihr Vater ignoriert sie. Mag sein, dass er zu sehr der Vergangenheit nachhängt, doch die Suche nach dem Grab seiner Großmutter steht über allem.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 28. Oktober 2015, 22:41:32
"Tut mir Leid, tut mir Leid!" Bei der Strahlenden, wieso ist dieser Kater nur so empfindlich? Ist das normal für sprechende Katzen? "Ich hab nie behauptet, dass du heruntergekommen und verlaust bist! Natürlich bist du ein ganz besonders eindrucksvoller Kater. Sicher...ähm...schnurren dir ganz viele Miezen nach." Fennex kratzt sich im Nacken. Was kann man denn einem Kater Nettes sagen?

Zum Glück gibt Morris weiteres Verhalten ihm endlich einen Hinweis.

"Oh, du kannst gut singen", sagt er erstaunt. "Viel besser als die Kater, die sonst so in Cairas Straßen singen. Nur irgendwie klingt es sehr düster. Was haltet ihr von etwas Leichterem?"

Fennex liebt Musik. Aus der Tasche zieht er eine kleine Flöte. Keine besondere, nichts, was die die reichen Prenurerjungen auch nur ansehen würden. Aber selbst geschnitzt und sein ganzer Stolz.

Er steht auf und breitet die Arme aus. "Das ist doch eine Kneipe! Eine Kneipe mit Bier, schönen Frauen, mutigen Männern und einem sprechenden Kater! Es kann doch nicht sein, dass hier niemand tanzt!"

Dann legt er die ohnehin leere blecherne Milchschale auf den Boden, setzt den Fuß darauf und die Flöte an den Mund und fängt an, ein Tanz- und Trinklied zu spielen:

"Es fließt der Wein, es fließt das Bier,
hoch die Krüge, trinken wir!
Es fließt der Wein, es fließt das Bier,
hoch die Krüge trinken wir!"

Dabei tappt er mit dem Fuß den Takt dazu und stellt er freut fest, dass der Wirt den Takt an einer Flasche mitschlägt. Der gute Mann wirkt sichtlich erleichtert. Fennex strahlt.

"Mylady" Er geht vor Emuya in die Knie. "Darf ich die schöne Nomadin um einen Tanz bitten? So jung kommen wir nicht mehr zusammen. Komm, Morris, lass nochmal deine Stimme hören, aber etwas Fröhliches bitte!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 28. Oktober 2015, 23:52:42
Jénona blickt dem Kater halb neugierig, halb belustigt hinterher. Beinahe hätte er sie beleidigt, das hatte sie genau bemerkt. Sie nimmt es ihm nicht übel, Unwissenheit ist eine Gabe, mit der nur wenige noch gesegnet sind. Einen leichten Hang zur Eitelkeit weißt Mr. Morris dennoch auf. Wer auch immer er gewesen war, bevor er zu einem Kater wurde, das Wesen dieser Gestalt scheint außerordentlich gut zu ihm zu passen, findet Jénona.

Den jungen Mann, Fennex, bedenkt sie eher mit einem traurigen Lächeln. Er ist so wunderbar naiv und gutgläubig, ebenfalls Eigenschaften, die in dieser Kneipe, und vor allem in Jéromés Gesellschaft echte Raritäten sind. Als sie zu diesem hinüberblickt, starrt er immer noch versunken ins Leere. Für einen kurzen Moment bemitleidet sie ihn, aber nur kurz. Er hat sich sein Schicksal zwar nicht ausgesucht, aber selbst zuzuschreiben. Auch, wenn das schon sehr lange her ist. 
Als der junge Mann zu allem Überfluss auch noch zu musizieren beginnt, huscht ein ehrliches Lächeln über Jénonas Gesicht. Der Wirt scheint ebenfalls zum ersten Mal seit ihrer Anwesenheit etwas in seinem Element zu versinken, und nicht nur hinter dem Tresen zu kauern.

Als sie sich sicher ist, dass alle Augen auf den jungen Fennex gerichtet sind, wechselt sie erneut die Gestalt. Dieses Mal ist es weniger theatralisch aufgemacht, es ist ein schlichter Übergang, ohne nennenswerte Effekte, mit denen sie sonst Eindruck schindet. Das Abbild von Ox ist verschwunden, und am Tresen sitzt ein junges Mädchen, höchstens siebzehn, mit langem, goldenen Haar. Ihre Züge sind weich und makellos, die Haut leicht gebräunt, doch im Licht der Fackeln blass und gesprenkelt von winzigen Sommersprossen. Die Augen sind von einem Blau, in dem sich jeder, der hineinblickt, augenblicklich verlieren kann. Das Kleid, welches sie trägt, ist aus leichtem Stoff gewebt und verläuft in seinem Saum wie in Blütenblättern. Der Duft von frischem Gras und Rosen geht von ihr aus, aber so unterschwellig, dass es selbst ein mächtiger Magier nicht als Magie identifizieren könnte. Sie legt den Kopf schief, und schaut kurz an sich herab. Auch wenn ihre Erinnerungen an die Inhaberin dieses Wesens unvollständig sind, und dem Original nie gerecht werden, beruhigt sie diese Gestalt. Sie ist ihre letzte Erinnerung an längst vergangene Tage.
Leise beginnt sie, ein Lied zu summen, dann, einen Text in einer unbekannten Sprache zu singen. Das ganze passiert so unscheinbar, dass es sich in Fennex' Flötenspiel einfügt und als Teil dessen erscheint, sodass niemand auf die Idee kommen könnte, dass sie sänge, solange Fennex spielt.

Jéromé blickt in diesem Moment auf, weil er Fennex etwas zurufen will. "Keine Kritik, Bursche..." setzt er an "Aber das letzte Mal, als hier Musik erklang, gab es im Anschluss zwei Scharmützel und einen Toten. Nur, damit du weiß, worauf du dich einlä-" Er verstummt, als sein Blick Jénona streift. Das schwarz, was bis eben noch seine Augen gefüllt hat, verschwindet, und verläuft sich in einem See tiefster Melancholie, der sich dort nun wie ein Spiegel jedem zeigt, der ihm ins Gesicht blickt. Er sinkt etwas in sich zusammen, und sein ganzer Körper spricht plötzlich von tiefster Trauer. Er stellt sein Glas, welches er eben noch vor sich in der Hand gewogen hatte, langsam auf den Tisch ab. Dann schüttelt er bedächtig den Kopf und schweigt.

Jénonas Gesang zieht wieder wie die Melodie eines Wesens durch die Kneipe, eingeflochten in Fennex' Flötenspiel.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 29. Oktober 2015, 09:41:55
Emuya muss lachen, als Fennex sich vor ihr auf die Knie wirft. Es tut ihr schon fast leid, dass sie ablehnen muss. "Ich bin keine große Tänzerin. Doch es gibt genug Damen hier, die ihr fragen könnt."
Im Augenwinkel nimmt sie Jenónas Verwandlung wahr. Dass sie keine gewöhnliche Frau ist, war ihr schon klar. Doch jetzt scheint sie wie ein Nebel zu sein, der aus der Luft um sich herum eine Form gibt, egal welche sich das Wesen wünscht. Ein zarter Duft füllt die Luft und Jenóna beginnt zu singen.
Der Mann am Tresen, der Fennex eben noch vor der Musik gewarnt hat, ist plötzlich ganz still und sein Ausdruck zeigt Trauer. Sie hat keine willkürliche Gestalt angenommen, diese Frau war jemand, den Jeróme kannte.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 29. Oktober 2015, 17:30:52
@Mithras: ;D Wie kommt es, dass ich nicht überrascht bin? Die Gelegenheit war zu gut, und ich dachte mir, dass ich dich damit erwische!

Mr. Morris sieht Fennex ungläubig an. Im Inneren verdreht er die Augen mehr als einmal und wünscht sich, die Hand theatralisch an die Stirn legen und seufzen zu können. Bitte gib mir die Geduld, die es braucht, um diesen gutgelaunten, naiven Trottel auszuhalten., fleht er stumm.
"Jungchen, nicht alles, was Gold ist, glänzt", sagt er dann ruhig an den Knienden Jungspund gewandt. "Ich hoffe, dass du das noch lernen wirst, und zwar nicht auf die harte Tour. Was das Singen angeht", Mr. Morris stößt ein belustigtes Fauchen aus, da das einem Lachen am nächsten kommt, "solltest du dir gut überlegen, was du dir wünschst. Es heißt nicht umsonst Katzenjammer." Damit wendet er sich wieder dem Alten zu und bleckt die Zähne zu einem Lächeln.
"Ihr scheint ein weitgereister und gebildeter Mann zu sein", erwidert er in dessen Richtung. "Vermutlich einer der schlaueren Anwesenden", er schielt aus dem Augenwinkel noch einmal zu Fennex hin, "in dieser Absteige."
Mr. Morris legt den Schwanz gekonnt um seinen Körper und neigt den Kopf zur Seite.
"Eure Großmutter war eine Sphinx, sagt Ihr? Äußerst interessant. Nun, meine war eine Milchmagd. Nichts besonderes. Ich scheine der Erste meiner Familie zu sein, der von seinen Krallen reden gemacht hat. Doch ja, ich kenne einen Reim, der einer Sphinx gewidmet ist. Ob sie schwarz war? Als ob das eine Rolle spielen würde." Er schließt die Augen einen Moment, dann fokusiert er das faltige Gesicht des Alten und beginnt mit eindringlicher Stimme zu sprechen:
"Und wärst du das teuflische Nixenweib,
Das die Seele mir saugt aus dem sehnenden Leib,
Mit grausamem Blick im düst'ren Gesicht, -
Ich fürcht mich nicht, ich fürchte dich nicht!"*

_________________________________
*Das Gedicht heißt "Sphinx" und stammt von Ludwig Jacobowski. Eigentlich gehört noch ein zweiter Vers dazu. :)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 30. Oktober 2015, 13:40:17
"Nein, nein", sagt sie so gelassen wie überzeugt. "Meinen Mentor kann man nicht töten, davon habe ich mich bereits überzeugt. Das war der Grund, weshalb er mich überhaupt aufgenommen hat", faselt Naya gleichgültig vor sich hin. "Ich hätte trotzdem keine große Lust, seine Laune zu ertragen, wenn Eure Begleiterin sich erneut Seiner annimmt. So starken Widerstand ist er nicht gewohnt."

Bei der Musik legt sie den Kopf zurück und lässt sich berauschen. Davon ... und vom zweiten Glas, nachdem sie das erste zwischen den beiden Sätzen in zwei Zügen geleert hatte.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 31. Oktober 2015, 00:05:42
Esfandiyân schaut den Kater weiterhin amüsiert an. "Ihr scheint über eine Menge außergewöhnwlicher Kenntnisse zu verfügen. Mit Lyrik konnte ich mich nie anfreunden, also fragt mich bitte nicht nach meinem Lieblingsgedicht. Ich kenne naturgemäß eine ganze Menge, aber das mit dem Mögen ist so eine Sache..."
Er wirf Jenoná einen verächtlichen Blick zu. Konnte sich diese Frau nicht endlich einmal für eine Rolle entscheiden? Er spielte die Rolle des hohepriesters Esfandiyân bereits seit Jahrzehnten und hatte sein Aussehen seit sicher drei Jahren nicht mehr verändert - er hatte es nicht nötig. Die eigenwillige Frau offenbar schon.
Mit einem Seufzer wndet er sich wider seinem pelztragenden Gesprächspartner zu: "Meine Großmutter war keine Sphinx, zumindest nicht so, wie Ihr Eich das vielleicht vorstellt", greift er das Gespräch wider auf. "Wenn es so etwas wie Götter wirklich gäbe, wäre sie ihnen wohl am nächsten gewesen. Sie erschuf um sich den Mythos der Sphinx, der Göttin der Morgenröte, Tochter und Vorbotin der Sonne, und erschien andren Menschen in dieser Gestalt. Das ist nun zweieinhalb Jahrtausende her und schon längst eine Legende, ehe selbst ich geboren wurde. Wann immer Ihr eine Sphinx seht, dürft Ihr meiner Großmutter für diese herrliche Idee danken."
In seinen letzten Worten liegt unverhohlener Sarkasmus. Esfandiyân mag seinen hang zu Theatralik nicht leugnen können, doch soweit wie seine Großmutter oder ihr Bruder zu gehen und sich selbst als Gott verehren lassen - nein, ganz sicher nicht! Allein beim Gedanken an seinen Großonkel beschleunigt sich sein Herzschlag. Verdammt, er darf sich nicht wieder in diese emotionale Tretmühle begeben! Würde ihm der Kater nun auf den Schoß springen und den Milchtritt geben - er wäre froh über die Ablenkung...

Ein Kater, der von einem Menschen geboren wurde - woran erinnert mich das nur? :hmmm: Mr. Morris ist aber kein prophezeiter Weltenretter, oder? Hat etwas gedauert, bis mir das augefallen ist! ;D
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 31. Oktober 2015, 12:03:05
@Mithras: Okay, okay, er outet sich gleich mit dem Namen Sir Pounce. :rofl: Das mit dem Milchtritt auf dem Schoß finde ich etwas... befremdlich. :versteck:

"Eure Großmutter scheint einen Interessanten Verstand gehabt zu haben. Auf die Idee, die Sphinx zu erfinden, muss man auch erst kommen. Und unter uns gesagt, Sphingen sind sehr eindrucksvolle Kreaturen", erwidert Morris und wirft über die Schulter einen leicht bedauernden Blick zum Wirt. Vielleicht hätte er die Milch doch nicht so voreilig umstoßen sollen, denkt er, dann drängt er verärgert die Idee beiseite, er könne die Milch immer noch vom Tresen auflecken. Reiß dich zusammen, schimpft er sich im Stillen. Du siehst aus wie eine Katze, aber bei den sieben Schnurrhaaren, du bist keine! Er wendet sich wieder Esfandiyân zu. "Ihr wiederum ... scheint Eure Talente ein wenig anders zu nutzen. Nun, ich kann Euren Wunsch nach Beständigkeit nachvollziehen, doch ist nicht die Wandelbarkeit der Dinge etwas, das ein langes Leben erst lebenswert macht?" Er zwinkert und wirft sich ein wenig in Pose. Irgendetwas musste er mit den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten anfangen, also hat er sich ein breites Repertoire an Sprichwörtern und zitierbaren Texten angeeignet. "Auch dazu kenne ich ein paar Zeilen, die Euch vielleicht vertraut sind:

"Stets hoffen sollst du auf das Schicksal zwar,
Doch, Weiden gleich, vor seinem Wechsel beben.
Du sprachst: »Nach Schwarz kann's keine Farbe geben;«
Doch wesshalb wurde weiss mein schwarzes Haar?"*


___________
*von Hafis. :)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 31. Oktober 2015, 13:14:37
Ich gebe zu, dass ich nicht darüber nachgedacht habe, dass der Milchtritt in dieser Situation etwas komisch rüberkommen könnte... :versteck: Ich hatte nur kurz davor unseren WG-Kater auf dem Schoß, und der hat sicher zwei Minuten lang auf meinem Oberschenkel herumgetrampelt. Ich sollte langsam wissen, dass meine Witze meistens nach hinten losgehen, gerade nach einem langen Labortag... ::)

"Oh, ich glaube, Ihr missversteht mich", erwidert Esfandiyân, dankbar für das Stichwort. "Wenn man so lange gelebt hat wie ich, weiß man, dass Beständigkeit eine Illusion ist. Jahrzehnte und Jahrhunderte können so langsam vergehehen, wenn sich nichts tut. Doch im Gegensatz zu anderen ... Personen erzwinge ich einen Wechsel nicht mit aller Macht und mit zigtausenden Toten, nur weil ich aus Langeweile Gott spielen will."
Da waren sie schon wieder, die finsteren Gadanken an die Ketzerkriege - Esfandiyân wurde sie einfach nicht los. Die Gedanken an seine eigene Schuld beschäftigten ihn schon seit fast fünf Jahrhunderten, doch seit seinem Fund in Hassara waren sie düsterer un drängender geworden. Er musst sich ablenken.
"Nun, wenn Ihr Gedichte hören wollt, dann krame ich auch mal eines hervor:

Eines Tages sagte ein Derwisch zu einem Schâh:
'Du bist ein König und du bist groß.
Ich bin ein Derwisch und ich bin klein.
Weiß du, warum?
Weil vierzig Derwische gemeinsam auf dem Boden auf einem Teppich schlafen,
doch zwei Könige nicht gemeinsam in einem Land existieren können.'*

Während er rezitiert, verfinstern sich seine Gedanken weiter. Warum hat er kein anderes Gedicht wählen können?
"Ersetzt einfach Schâh durch Möchtegern-Gott, selbsternannten Propheten oder Gottkönig, je nachdem, was Euch lieber ist - dann könnt Ihr Euch vielleicht vorstellen, waelche Problem ich mit derlei Gesindel habe", erwidert er trocken. Verdammt, seine Gedanken drehten sich im Kreis!

*Von Saadi, eigene Übersetzung, daher nicht ganz so poetisch! :P
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 31. Oktober 2015, 19:19:41
Jenoná nimmt den missfallenden Blick des alten Mannes zur Kenntnis, lässt sich davon aber nicht beeindrucken. Er hält sich für schlau, doch er kennt nur sieben Teil der Wahrheit, und hat erst ein, zwei Mal an dem, was wirklich ist, gekratzt. Insgeheim beneidet sie ihn darum. Er glaubt, zu wissen, und kann daraus Selbstsicherheit ziehen, und doch weiß er so wenig, dass es seinen Geist zwar belastet, aber noch nicht bricht.
Sie singt wieder das geheimnisvolle Lied, und Fennex macht keine Anstalten, sein Flötenspiel zu unterbrechen. Sie hätte nichts dagegen, wenn es noch eine Weile anhalten würde.
Mr. Morris Sing-Sang fädelt sich ab und an kurz in die Melodie ein, doch leider singt er immer nur sehr kurz. Eigentlich schade, er scheint viele interessante Texte zu kennen.

Jéromé blickt weiterhin in Gedanken und Erinnerungen versunken aus einem der Fenster hinaus in den Regen, und Nayas Worte dringen nur wie durch Watte zu ihm durch. Ihm ist nicht danach, dass unerfahrene Mädchen darüber aufzuklären, dass man Jenoná weder richtig bekämpfen, noch töten konnte." Früher oder später würden sie es ja doch herausfinden. Gedankenverloren wiegt er das andere Holzmännchen in der Hand, welches er bereits zuvor geschnitzt hatte. Es ist das Abbild eines Jungen, höchstens siebzehn, und die Details sind bis ins letzte nachempfunden. Im Gegensatz zu Jenoná, deren Figur durch und durch blutrot gewesen war, ist dieser Jüngling in schneeweiße Gewänder gehüllt. Nur das Gesicht nicht. Das Gesicht ist schwarz und leer, die Augen blicken aschfahl aus ihren gespenstischen Höhlen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 31. Oktober 2015, 20:38:27
Fennex sieht überrascht auf, als der Mann am Kamin ihm etwas zuruft. Irgendetwas von Musik und Toten. Die Augen des Mannes huschen dabei zu dem schäbigen Klavier in der Ecke. Wünscht er sich etwa einen Trauermarsch?
Dann verändern sich die Gesichtszüge des Mannes und auf einmal wirkt er traurig.

Auch die Musik scheint sich verändert zu haben, obwohl Fennex nicht genau sagen kann, woran es liegt. Erst, als er kurz die Flöte absetzt, bemerkt er die weiche Frauenstimme.

Hinter ihm, wo zuvor noch die rothaarige Frau saß, sitzt nun ein junges Mädchen mit blauen Augen. Fennex ist auf der Stelle fasziniert. Von ihr, ihren Augen, ihrem Gesang.

Erst Emuyas Stimme bricht seinen Bann.

,,Oh, Tanzen muss man nicht können", sagt er grinsend. ,,Man muss es nur fühlen. Schau!" Und damit zieht er sie einfach mit, hin zum Tisch des Mannes.

,,Guter Mann, ich muss heute Nacht einer Dame das Tanzen beibringen. Wollt Ihr mir nicht dabei helfen und ein wenig spielen?" Er deutet auf das Klavier. ,,Ihr seht aus wie jemand, der spielen kann und bestimmt kennt Ihr gute Lieder!"

Fennex trillert ein paar mit der Flöte an und beugt sich dann verschwörerisch runter. ,,Und gewiss beeindruckt Ihr damit auch das bezaubernde Mädchen am Tresen. Es gibt keinen Grund, in einer langen Nacht wie dieser allein zu bleiben, nicht wahr, Emuya?"

Mit diesen Worten und einem Lachen springt er auf den Tisch des Mannes und zieht seine Begleiterin mit hinauf.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 31. Oktober 2015, 22:52:26
Jéromé sieht Fennex direkt in die Augen, bevor dieser auf den Tisch springt. Müde blicken sie auf den Jungen, der so galant vor ihm steht. So unschuldig, so unwissend. Als er "das bezaubernde Mädchen am Tresen" erwähnt, sinkt sein Blick auf die Tischplatte. "Ihr solltet mit Kommentaren solcher Art vorsichtig sein." flüstert er tonlos. Es klingt nicht drohend, vielmehr resigniert und unendlich erschöpft. "Es gibt Ohren, in denen sie euch ein übles Schicksal einbringen könnten."

Trotz seiner offensichtlich niedergeschlagenen Stimmung erhebt er sich, und schlurft zum Klavier hinüber. Dabei murmelt er ein "Wenn mich wieder jemand stört, hat der Laden hier ausgedient!" vor sich hin, was aber für niemanden außer ihm hörbar ist. Er beginnt zu spielen, gefühlvoll, so, wie er es schon lange nicht mehr getan hat, ein Lied aus einer Zeit lange vor Leid und Kummer. Jenonás Stimme erklingt nun in voller Helligkeit, sie versteckt sich mehr, wie eben noch in Fennex' Flötenspiel, sondern führt die Melodie und übertönt auf unheimliche, liebliche Weise, ohne dabei an Anmut einzubüßen, das Gemurmel, welches in der Kneipe vorherrscht. Es ist kein schnelles Lied, doch jeder, der auch nur einen Funken Taktgefühl hat, kann dazu tanzen.

Auch, wenn die Laute, die aus ihrem Mund kommen, für niemanden außer Jéromé verständlich sind, fällt doch eine Wiederholung am Ende jeder Strophe ins Auge, die eine offensichtliche Bedeutung für das Lied zu haben scheint.

a karabur, a karabur
a karabur, a karabur,
kintar es de krun, a karabur
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 01. November 2015, 15:06:21
Als Fennex plötzlich nach ihr greift, zieht Emuya reflexartig den Dolch aus seiner Scheide, doch er scheint es nicht zu bemerken. Stattdessen plappert er munter darauf los und fordert den älteren Mann im Raum auf, etwas auf dem Klavier zu spielen. Dann wird sie auf den Tisch gezogen, wobei ihr Bogen etwas hinderlich ist.
Jeróme setzt sich an das Instrument und murmelt etwas. Er glaubt, es hört keiner, doch Emuya hört die Drohung, was geschieht, wenn ihn jemand stört. Sie steckt den Dolch weg, denn sie will es nicht herausfordern. Dennoch springt sie vom Tisch hinab, denn die angeschlagene Melodie ist nichts für ihre plumpe Bewegungen. Sie sieht Fennex entschuldigend an und kehrt an ihren Platz zurück. Sie stellt fest, dass ihre Flasche leer ist und fragt den Wirt nach einem Zimmer für die Nacht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 01. November 2015, 21:07:27
Hier ist ja wirklich was los.

Die Musik und der strömende Regen haben Joyce in die Kneipe gelockt. Sie blickt sich um. Einen kurzen Augenblick ist sie erstaunt über den Kater, der sich ganz offensichtlich zu unterhalten scheint, dann seufzt sie leise. Mittlerweile scheint nichts mehr unmöglich. Erst überlegt sie, sich an die Bar zu setzen, dorthin wo die Leute sind, sich angeregt unterhalten. Ein paar tanzen sogar zu der Melodie. Nach tanzen ist ihr im Moment nicht zumute. Sie fährt sich durch ihre langen, roten Haare, die vor Wasser zu triefen scheinen. Immernoch trägt sie ihr altes, zerschlissenes Hemd. Es erinnert sie an ihr früheres Leben,als alles noch weniger verwirrend war, als sie ihren Platz in der Welt noch kannte. In der Nähe des Klaviers in einer schwach beleuchteten Ecke ist noch ein Tisch frei. Entschlossen lässt sie sich dort nieder. Bestimmt hilft es einfach ein wenig dem Spiel zu lauschen um sich einiger Dinge klarer zu werden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 01. November 2015, 21:17:19
Naya lauscht der betörenden Musik und hört sich um. Die Stimmung ist nicht angespannt, aber sie spürt die Differenzen zwischen den Leuten in diesem Raum und die Missverständnisse, die dadurch hervortreten. Sie möchte sich davon nicht beunruhigen lassen und lehnt sich gerade wieder zurück, als sie die überzeugten gedachten Worte von Jéromé wahrnimmt. Er war ein interessanter Mann, aber wahrscheinlich auch nur, weil er nichts von sich preisgab. Solange er nichts von sich preisgab. Als sie von draußenen das Grollen hört, das für einen Moment trotz der Musik zu vernehmen ist, murmelt sie: "Die Zwillinge streiten schon wieder."

Sie bekommt mit, dass Emuya nicht tanzen möchte und ihr tut der arme Junge auf dem Tisch leid. Gerade fängt sie an, sich mit dem Gedanken abzufinden, dass die Ruhe bald vorüber sein dürfte und ihr Meister sie zu sich ruft, wo immer er gelandet ist - da stolziert der kleine, schwarze, einohrige Kater von dieser Göre hinter der Theke hervor. Zunächst scheint er sie gar nicht zu bemerken, doch als der näher kommt, faucht er mit aufrechtem, buschigem Schwanz - zumindest mit dem Stück, das noch übrig ist. "Erbärmliche Plage", murmelt sie und schenkt sich nach.

"Phai", hört sie die sinnliche Stimme, die sie so hasst, obwohl sie nur ein einziges Wort gesagt hat. Ein entsetztes Aufatmen seiner Herrin, die sich lange im Hintergrund gehalten hat, kann nichts daran ändern, dass er mit zwei beherzten Sprüngen auf dem Tisch herumschlawenzelt und an Fennex vorbeitapst. Der andere Kater im Raum jedoch scheint ihn zu interessieren. Er späht nach Mr. Morris, verharrt jedoch an der Tischkante, von der Emuya soeben heruntergesprungen ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kraehe am 01. November 2015, 21:43:01
Kompliment für die Übersetzung, @Mithras.
@Kadeius: Es heißt Morris, nicht Norris. Aber hey, nennt ihn Chuck, wenn ihr wollt, er ist sowieso cooler. ;D

Mr. Morris streckt sich ausgiebig und gähnt, bevor er sich etwas tiefer kauert.
"Ihr solltet weniger Trübsal blasen. Ehrlich gesagt tun das allerdings die meisten von uns, die mit langem Leben gestraft sind, nicht wahr? Genau deswegen halte ich mich meist von unsereiner fern. Das ist, zumindest auf längere Sicht betrachtet, einfach klüger, wenn man sich die gute Laune bewahren will. Was hätte ich davon, mich für vergangenes zu krämen, wenn ich es doch nicht mehr ändern kann? Die Zukunft ist deutlich interessanter, nicht zu vergessen die Gegenwart!"
Er will noch weiter ausholen, da wird die Tür geöffnet. Mr. Morris beobachtet die neu dazu gekommene Frau und wie sie sich ihren Platz sucht, dann entdeckt er das hässliche Katervieh, das hinter dem Tresen vor huscht und ihn anstarrt.
"Der muss eine noch größere Klappe als ich haben, um so zugerichtet worden zu sein", murmelt er.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 01. November 2015, 21:59:12
Joyce streckt ihre erschöpften Glieder und lässt den Blick schweifen. Auf einem der Tische steht ein junger Mann. Er wirkt etwas verloren. Sie lächelt aufmunternd in seine Richtung, ohne sich sicher zu sein, dass er es wahrgenommen hat. Ein zweiter Kater zieht ihre Aufmerksamkeit auf sich. Er sieht ziemlich heruntergekommen aus. Ob wohl auch er die Gabe hat zu sprechen. Eine seltsame Kneipe ist das. Nicht seltsamer jedoch, als die Dinge, die ihr in letzter Zeit widerfahren sind.
Irgendwie scheint sich die von ihr erhoffte Ruhe nicht richtig in ihr einstellen zu wollen. Mit einem weiteren leisen Seufzer erhebt sie sich und schlendert zur Bar. Heute Nacht würde sie ohnehin nicht mehr weit kommen. Was also sollte gegen einen guten Wein und ein warmes Bett sprechen. Sie konnte sich nicht mehr entsinnen, wann sie das letzte Mal in einem richtigen Bett geschlafen hatte.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 01. November 2015, 23:12:28
Fennex sieht etwas perplex Emuya nach, die ihn einfach auf seinem Tisch hat stehen lassen. Schade. Er hätte wirklich gerne mit ihr getanzt und noch mehr von ihren Reisen erfahren. Aber vermutlich ist sie sehr sehr schüchtern und schüchterne Mädchen tanzen nicht gerne auf Tischen.

Während er wieder vom Tisch herabspringt, bewundert er die Holzfiguren, die der Mann geschnitzt hat. Scheinbar kann er nicht nur bemerkenswert gut Klavier spielen, sondern auch gut schnitzen. Kurz überlegt er, das hübsche blonde Mädchen anzusprechen, aber sie singt so wunderschön, dass er sich nicht traut. Außerdem liegt etwas in ihrer Ausstrahlung, das ihn ebenso fasziniert wie auf Abstand hält.

"Sicher ohnehin eine wohlhabende Prenurertochter, die sich fortgeschlichen hat vom Elternhaus...", murmelt er zu sich selbst. Nicht gut, die Finger nach so einem Mädchen zu strecken. Bestenfalls gibt es ein gebrochenes Herz und schlimmstenfalls eine gebrochene Hand.

Auf dem Weg zur Bar fällt ihm die weitere Katze auf. Ob die auch sprechen kann? Ehe er sie fragen kann, bemerkt er, wie ein rothaariges Mädchen zur Bar tritt. Irgendwie sieht sie aus, als würde sie nicht ganz herpassen. Und ein bisschen verloren. Fennex schließt sie augenblicklich ins Herz.

"Hallo", sagt er und lächelt sie an. "Ich heiße Fennex, und du? Kann es sein, dass du zum ersten Mal hier bist? Ich hab dich hier noch nie zuvor gesehen. Ähm....gut..." Er reibt sich verlegen den Nacken. "Ehrlich gesagt, bin ich hier auch noch nie zuvor gewesen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 02. November 2015, 14:13:05
"Hallo Fennex, man nennt mich Joyce. Ich war vorher tatsächlich noch nie hier. Das ist ein eigentümlicher Ort, nicht wahr. An dem Kater sprechen können und diese Musik. Sie wirkt irgendwie nicht ganz wie von dieser Welt oder."
Eigentlich hatte sie gar nicht vorgehabt, sich mit jemandem zu unterhalten, aber sie kann einfach nicht anders. Fennex erinnert sie so sehr an Doger. Seine freundliche, offene Art, obgleich er sie ja gar nicht kennt, ja selbst die leichte Verlegenheit. Einen kurzen Moment überkommen sie Schmerz und Schuldgefühle beim Gedanken an ihren guten alten Freund. Es war nicht ihre Schuld, das weiß sie, weshalb also jedes Mal das schlechte Gewissen, wenn sie sich an Doger erinnert. Ohne sie ist es ohnehin ungefährlicher für ihn. Sie hat es zwar immer noch nicht jedes Mal unter Kontrolle, aber sie wird besser. Immerhin kann sie jetzt wieder unter Menschen sein, Leuten die so sind wie sie. Naja zumindest ein Bisschen.
Fennex scheint bemerkt zu haben, dass sie tief in Gedanken ist. Sie lächelt entschuldigend. " Verzeih' meine Unhöflichkeit. Du erinnerst mich an jemanden, den ich früher gut gekannt habe."

Während sie noch spricht, fühlt sie sich plötzlich beobachtet. Sie blickt zur Seite und bemerkt den Kater, der sich vorhin mit einem älteren Mann unterhaltet hat. Er schaut Fennex kritisch an, dann beäugt er sie prüfend. " Sag, kennst du den Kater, er scheint dich nicht besonders gut leiden zu können, oder?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 02. November 2015, 18:10:51
@Krähe: So toll find ich die Übersetzung ja jetzt nicht, aber trotzdem danke! ;)

Esfandiyân seufzt. "Wisst Ihr - es geht mir in die Tat der um die Zukunft. Die Vergangenheit ist für mich Ansporn, auf eine andere Zukunft hinzuarbeiten." Eine Zukunft ohne ihn, fügt er in Gedanken hinzu, ehe er weiterredet. "Es gibt Personen, Wesen, denen man nicht das Feld überlassen, denen man nicht das Schicksal ganzer Völker in die Hände legen sollte, meint Ihr nicht auch?"

Maniša, die sich die ganze Zeit im Hintergrund gehalten hat, beobachtet das heruntergekommene Katzenvieh interssiert. Es erinnert sie an einen Kater, dem sie einst in den Gassen Tacht-e Amešnus begegnet war und der ihr eine unschöne Wunde auf dem Handrücken beschert hatte, die jedoch keine Narben hinterlassen hatte. Mittlerweile wusste sie auch, warum - damals hatte sie es noch gewundert, heute war ihr klar, weshalb.
Unweigerlich geht sie in die Hocke und sreckt dem Kater die Hand entgegen. Sie kann es sich nicht verkneifen. Würde dasselbe passieren wie damals? War das Tier auch so aggressiv, wie es den Anschein hatte?
Es war egal. Nun, da sie wusste, welche Kräfte in ihr ruhten, war sie eher neugierig, was geschehen würde. Sie hatte noch keine Gelegenheit gehabt, ihre Fähigkeiten aktiv einzusetzen, dies war also eine geeignete Gelegenheit. Und sie mochte Katzen. Sie erinnerten sie an das, was sie wirklich war.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 04. November 2015, 00:08:27
@Krähe: Nichts für Ungut - Freudscher Verschreiber ;D Ich habe unterbewusst an die Katze des Hausmeisters von Harry Potter gedacht.  :-\

Phai schert sich wie so oft nicht um den mahnenden Laut, den das Mädchen ihm hinterherruft. Ihm entgeht auch der Kommentar des Katers nicht, egal wie leise er ihn ausspricht. Wie recht du doch hast, denkt er. Er reckt den Kopf vor, drückt das gesunde Ohr gegen die warme Hand und spürt sofort die Zuneigung mit einer einzigen Berührung. Wie bei dem Mädchen, aber hier ist es anders, sie hat andere Kräfte. Er muss diese Leute noch eine Weile beobachten. Ein paar Streicheleinheiten heißt er mit einem Schnurren, das ausnahmsweise dem eines gewöhnlichen Katers entspricht, willkommen. Unlängst tritt das Mädchen vorsichtig hinter ihn und blickt Maniša entschuldigend an.

Naya stellt ihr Glas ab. Da ist sie ja. Diese kleine, verlogene Schlampe. Die ihrem Meister so viel Kummer bereitet. Sie? Hier? Dass sie das überhaupt wagt. Vielleicht weiß sie es nicht besser, aber Eines ist sicher. Sie wartet jetzt nur noch auf den rechten Moment, um zuzuschlagen. Naya wird aus ihren Rachegedanken gerissen, als Fennex sich dem rothaarigen Mädchen zuwendet, nachdem er mit einem federnden Satz auf die Dielen gesprungen war. So viele unerfüllte Träume und Sehnsüchte in diesem Raum ...

Shaya - ebenso blass wie Naya mit ebenso schwarzem Haar, mit dem Gesicht einer Porzellanpuppe, deren einziger Makel eine winzige Narbe an der Unterlippe ist - lässt Phai für den Moment in Ruhe. Solange das Mädchen sich ihm freiwillig zuwendet, bitte. Aber dass er immer so aufdringlich sein muss ... Shaya zittert noch immer, seitdem Aireas verschwunden ist. Ihre Körpersprache zeugt von allem, nur nicht von Selbstsicherheit. Sie will zur Bar, mit dem Wirt sprechen. Doch Phai macht keine Anstalten, den Streicheleinheiten von selbst zu entsagen. Etwas peinlich berührt blickt Shaya zwischen Maniša und Phai hin und her.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 07. November 2015, 22:15:51
Jéromé lässt das Klavierspiel langsam ausklingen, da es sich mit dem Tanz, den der junge Mann wohl geplant hatte, offenbar vorerst erledigt hat. Er bleibt allerdings am Klavier sitzen, und klimpert nachdenklich eine Melodie auf den Tasten. Sie ist leise, doch weiß den Regen, der von draußen gegen die Fensterscheiben drückt, sanft zu ersticken, und den ganzen Raum mit wohliger Wärme zu füllen. Das Feuer im Kamin lodert etwas stärker, und der Wirt beginnt langsam, sich wieder mit entspannter Routine seiner Arbeit zu widmen.

Jenoná hat inzwischen so unscheinbar das Lied beendet, wie sie es begonnen hatte, und beobachtet neugierig die Neuankömmlinge. Es gefällt ihr, dass sich nun auch einige Frauen unter das Volk mischen. Nachdenklich legt sie den Kopf schief, und lauscht Emuya, wie sie ein Zimmer für die Nacht bestellt. Würde sie schlafen müssen, hätte sie jetzt sicherlich ähnliches getan. Dann tritt sie zu Fennex und Joyce, um deren Unterhaltung zu lauschen, und vielleicht die Aufmerksamkeit etwas von den armen Katzen wegzulenken, die nun von allen Seiten betüddelt werden. Arme Geschöpfe, denkt sie bei sich, dabei wollen sie doch auch nur beobachten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 11. November 2015, 15:58:44
Emuya geht die Treppe hinunter und findet den Schankraum so vor, wie sie ihn verlassen hatte. Mit Außnahme zwei neuen Besuchern. Sie blickt aus dem Fenster, um dann festzustellen, dass die Sonne noch sehr tief steht und sie ist vielen Kneipengängern begegnet, die erst zu dieser Zeit, oder sogar etwas später das Glas abstellen um zu gehen.
Sie lässt ihren Blick schweifen. Der junge Mann, der Interesse an ihr gezeigt hatte, ist auch noch anwesend und hat die nächste Person seines Interesses gefunden. Oder ist das vielleicht schon die Person X. Der zweite Kater sieht etwas mitgenommen aus. Von der Art, wie er von einigen angesehen und behandelt wird merkt sie, dass auch er kein gewöhnliches Tier ist. Der Wirt, sichtlich erschöpft, sieht sie flehend an. Also geht sie auf ihn zu. Auf dem Weg, legt sie eine Hand auf Fennex Schulter und sieht ihn entschuldigend an. Am Tresen angetroffen nickt der Wirt mit dem Kopf zu den Gästen, als würde er sie bitten, sie rauszuwerfen. Sie sieht ihn Ahnungslos an, obwohl sie seine heimlichen Gedanken, endlich Ruhe zu haben, genau erkennen kann. Während sie so tut, als wüsste sie nicht, was er von ihr wollte, bestellt sie einen Kaffee. Kurz darauf geht ein heftiger Wind durch den Raum und lässt die Türe nach draußen auffliegen. Dazu kommt ein Ohrenbetäubender Lärm.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 14. November 2015, 23:09:39
kurze Meldung: leider gänzlich offtopic, aber da ich hier vorher rege gepostet habe und sich einige vielleicht wundern, wo ich stecke: ich bin gerade Nano-mäßig ziemlich eingespannt, aber ab Dezember melde ich mich hier mitsamt Fennex zurück, versprochen!  :winke:
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 03. Dezember 2015, 21:22:12
Melde mich hier mal ganz verstohlen wieder, da ja der Dezember angebrochen ist und vielleicht unsere kleine Schenke wieder etwas Leben eingehaucht bekommt. Ich orientiere mich jetzt an Scrivatore und schreibe einfach so weiter, als wäre der nächste Morgen angebrochen. Hoffentlich gesellen sich wieder allerhand interessante Charaktere zueinander.

Jéromé kommt leise und geschmeidig die Treppe hinunter. Das Bett war nicht berauschend, aber mehr, als man sich von so einer Absteige erwarten konnte. Er blickt sich im Schankraum um, doch außer Emuya kann er niemanden ausmachen. Der Wirt ist geschäftig hinter dem Tresen am hin und herlaufen, offenbar erledigt er eiligst eine Bestellung. Die Tür steht offen, und er blickt noch einem letzten Gast hinterher, welcher die Straße entlang taumelt.

Er versucht, sich an den gestrigen Abend zu erinnern. Viel ist passiert, er hat viele interessante wie gefährliche Menschen getroffen. Jenoná scheint noch nicht da zu sein, was ihn beunruhigen sollte, aber erstaunlicherweise gänzlich kalt lässt. An diesem Ort kann sie niemandem schaden, der ihm wichtig wäre. Warum ihr also nicht mal etwas Zeit unter den Unwissenden vergönnen?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 05. Dezember 2015, 19:20:24
Alles klar, dann schließe ich mich Acrosen mal an. Der nächste Morgen ist angebrochen.
Joyce streckt sich noch einmal genüsslich, bevor sie die Treppen hinunter läuft. Es war ein langer, aber interessanter Abend gewesen. Das Gespräch mit Fennex, die schöne Fremde, "Emuya" hatte der junge Mann sie genannt und die beiden seltsamen Kater, der sprechende Orangene und der verwahrlost aussehende. Sie vermochte sie alle noch nicht recht einzuordnen, aber sie fühlte sich stärker, frischer nach der Nacht in einem richtigen Bett. An diesen Luxus musste sie sich immer noch gewöhnen.

In der Schenke selbst ist es noch recht still, außer Emuya und dem Mann, der gestern die eigentümliche Melodie gespielt hatte, ist nur der Wirt zu sehen. Sie streicht sich gedankenverloren durch das wellige rote Haar, dann lächelt sie und hebt die Hand zaghaft zum Gruß. Der Mann hat etwas mysteriöses an sich und die schöne Frau nicht weniger. So hat eben jeder seine Geheimnisse, denkt sie bei sich und läuft in die Richtung der Beiden. Mal sehen, was der neue Morgen bringen wird.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 05. Dezember 2015, 20:05:12
Jéromé lächelt Joyce freundlich, aber distanziert zu, bevor er sich an dem Tisch niederlässt, welche er bereits am vorherigen Abend für sich beansprucht hatte. Er nimmt Blickkontakt mir dem Wirt auf, und als dieser eilenden Schrittes herantritt, bestellt er ein ordentliches Frühstück aus Brot, Räucherschinken und einer leichten Gemüsesuppe, dazu einen großen Krug Bier.
Der Wirt eilt davon, einen erleichterte Gesichtsausdruck zur Schau tragend. Wenigstens diesmal hat sein Gast offenbar keine Auseinandersetzung mit jemand anderem am Laufen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 06. Dezember 2015, 20:52:57
Ein Mann und eine junge Frau hatten den Schankraum betreten, als Emuya wie sonst ihren Gedanken nachhing.. Sie bekommt mit, wie er sich ein Frühstück bestellt und sich der Wirt über die Einkehr der gewöhnlichen, routinemäßigen Arbeit freut. Mit einem Brett voller Lebensmittel in der einen und ein schwerer Krug in der anderen Hand geht er an ihr vorbei. Sie hält ihn am Arm fest, er sieht sie erschrocken an. Nach dem sie ihn eine Weile angestarrt hat, bestellt sie das gleiche bei ihm und lässt seinen Arm los.
Für einen Moment hätte sie Fassung verloren. Als sie seinen Arm berührte, konnte sie hinter seine gewöhnliche Aura sehen. Eine Aura, die er sich wie ein Kostüm angelegt hat. Wer oder was ist dieser Mann?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 06. Dezember 2015, 22:40:58
Joyce blickt sich um. Der Mann hat sich allein an einem Tisch niedergelassen. Er sieht nicht so aus, als wolle er Gesellschaft haben, dennoch kommt sie sich ein wenig albern dabei vor, sich allein irgendwo niederzulassen. Halb hofft sie Fennex möge bald auftauchen. Ob er wohl noch in dem Wirtshaus ist, sie war vor ihm auf ihr Zimmer gegangen und deshalb unsicher, ob auch er die Nacht hier verbrachte hatte. Einen kurzen Augenblick steht sie unschlüssig da und beobachtet, wie Emuya den Wirt am Arm packt. Ein seltsamer Ausdruck tritt dabei in ihre Augen. Verwundert beobachtet Joyce sie, was das wohl zu bedeuten hat? Es fällt ihr schwer neue Freundschaften zu schließen, aber alleine essen möchte sie heute morgen auch nicht. Die schöne Fremde muss ja nicht gleich ihre beste Freundin werden, doch wer weiß, vielleicht ergibt sich ja ein interessantes Gespräch, denn interessant wirkt Emuya allemal. Bestimmt läuft Joyce auf sie zu und lächelt sie an. "Hallo, haben wir uns nicht gestern bereits gesehen? Mein Name ist Joyce, ich bin neu hier und kenne noch kaum jemanden. Ein eigentümlicher Ort hier, nicht wahr, ich hoffe du hast dennoch gut geschlafen." Sie streckt Emuya freundlich die Hand hin.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 06. Dezember 2015, 22:57:33
Jéromé verzehrt langsam sein Frühstück, ein durchaus schmackhaft zubereitetes Mahl, was um Haaresbreite gar nicht bei ihm angekommen wäre. Die Frau am Tresen, Emuya, hatte den Wirt am Arm gepackt und für eine ungewöhnlich lange Zeit festgehalten, bevor sie sich ebenfalls ein Frühstück bestellte. Egal, was sie getan oder vorgehabt hatte zu tun, solange es sein Frühstück nicht betraf, interessierte es ihn nicht. Die Art, wie sie den Wirt angeblickt hatte, war eigentümlich gewesen, aber nichts, was Jéromé beunruhigt hätte. Der letzte Abend hatte gezeigt, dass Ungewöhnliches hier an der Tagesordnung war.

Die andere junge Frau, Joyce, wie er sich erinnert, scheint offensichtlich verunsichert. Dabei hatte er sie sogar angelächelt. Zu so etwas war er nur an sehr guten Morgenden in der Laune. Als er mit seinem Frühstück fertig ist, nimmt er einen kräftigen Schluck Bier und beginnt leise die selbe Melodie zu summen, welche er am Vorabend auf dem Klavier gespielt hatte. Jenoná ist immer noch verschwunden. Das gefällt ihm nicht. Es war ihr gutes Recht, auch mal etwas Auslauf zu bekommen, doch je länger sie draußen blieb, desto schwieriger wurde es, sie wieder einzufangen. Jéromé legt nachdenklich die Stirn in Falten und fragt sich, wie lange er dieses Spiel schon spielt, und wie lange er es noch unbedacht spielen kann.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 08. Dezember 2015, 16:49:43
Der Wirt stellt ihr das Frühstück ohne ein Wort hin. Stattdessen sieht er sie skeptisch an. Ich habe ihn wohl etwas verschreckt.
Sie genießt gerade das Essen, als sich Joyce nehmen sie setzt und begrüßt. Die Hand, die ihr hingehalten wird, ignoriert sie, während sie einfach nur nickt. "Guten Morgen. Ich muss dich gestern übersehen haben. War aber auch sehr voll gestern."
Der Mann am Tisch beginnt zu summen und Emuya blickt über ihre Schulter zurück zu ihm. Es ist der gleiche Mann, der am Klavier abends zuvor gespielt hatte. Und es ist die gleiche Melodie. Ob sie eine Bedeutung hat?
Sie konzentriert sich und nimmt die Aura des Mannes wahr. Sie wackelt ein wenig, als wäre er sich unsicher. Das kann vieles bedeuten, doch nach der Spannung in der Luft gestern abend und dem äußeren Erscheinungsbild des Mannes, ist es eher wahrscheinlich, dass ein falsches Wort und eine falsche Bewegung sich Jerómes Stimmung schlagartig ändern kann.
In der Analyse des Mannes vertieft, hörte sie Joyces Antwort nicht. Sie dreht ihren Kopf wieder zu ihr und sieht sie entschuldigend an.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 08. Dezember 2015, 18:08:49
Joyce lässt ihre Hand langsam sinken. Ob es sich wohl nicht gehört, jemandem hier die Hand zu geben? Na wie auch immer. Als sie Emuya gerade versichert, dass gestern tatsächlich ein ziemliches Durcheinander war, vernimmt sie erneut diese eigentümliche Melodie, die sie gestern Nacht bereits verzaubert hat. Sie ruft so viel in ihr hervor, dass sie einen Augenblick damit beschäftigt ist, das alles wieder hinunter zu drücken. Das kann sie jetzt und hier nun wirklich nicht gebrauchen. Halb will sie den Mann bitten das Pfeiffen zu unterlassen, doch die Musik ist ebenso wundervoll wie schmerzhaft. Sie scheint das Feuer tief in ihr zu rufen. Panik steigt in ihr auf, nicht hier, nicht jetzt. Wenn sie jemand so sehen würde. Sie muss sich beruhigen. Sie atmet langsam ein und aus und versucht die Flamme zu löschen. Erleichtert bemerkt sie, dass es ihr tatsächlich gelingt.
Als sie wieder bei sich ist, sieht sie, dass Emuya sie beinahe schuldbewusst ansieht. Sie fragt sich warum und ob sie wohl etwas verpasst hatte. Ein seltsamer Haufen sind sie drei. Sie ruft den Wirt freundlich zu sich und bestellt Frühstück, dabei unterdrückt sie den Wunsch nach rohem Fleisch. Wie schnell man sich doch umgewöhnt. "Ist das nicht eine außergewöhnlich schöne und seltsame Melodie?" Wendet Joyce sich an ihre Tischnachbarin. "Kennst du den Mann?" Sie versucht sich zusammen zu reißen, um ihn nicht dauerhaft anzustarren und blickt kurz zu dem Tresen. Der Wirt wirkt ziemlich angespannt. Sie fragt sich, wer von ihnen es wohl sein könnte, der den Mann so aus der Fassung gebracht hat.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 08. Dezember 2015, 18:24:31
"In der Tat", bestätigt sie Joyces Aussage. "Sie lässt einen Nachdenken. Und das was man versucht zu vergessen, und Impulse die man zu unterdrücken versucht, werden nach oben geschwemt." Ohne es sich bewusst zu machen, hat sie sich eben einer völlig Fremdem ein wenig geöffnet, so sehr nahm die Musik sie in den Bann. Doch sie konnte sich noch beherrschen und war ihres eigenen Handelns bewusst.
"Nein, ich kenne ihn nicht. Habe ihn erst gestern kennen gelernt. Nicht einmal, nur gesehen und ihn am Klavier spielen hören."
Sie wendet sich wieder dem Frühstück zu, dass nur noch aus ein paar Brotresten besteht. Der Wirt bringt ihrer Gesprächspartnerin währenddessen das Frühstück, ein Auge auf Emuya.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 08. Dezember 2015, 18:59:21
Jéromé ist so sehr in die Melodie vertieft, dass er das Ziehen an seiner Schläfe zunächst gar nicht bemerkt. Als er dann realisiert, dass sich jemand seinem Verstand nähert, ist er zunächst erstaunt, dann wütend, und schlussendlich besorgt. Er kann die Menschen, die noch wissen, wie man sich dem verstand eines anderen nähert, an einer Hand abzählen. Und keiner dieser Menschen ist auch nur auf tausend Meilen in seiner Nähe. Noch bevor er die Quelle des Ziehens lokalisieren kann, ist es schon wieder verschwunden. Kurz schüttelt er den Kopf, dann erreichtet er einen Schutzwall um seinen Verstand. Wenn das nächste Mal jemand schnüffeln will, ist er vorbereitet.

Die beiden Frauen, Joyce und Emuya, sind in ein lockeres Gespräch verfallen. Beide wirken dabei auf ihre ganz eigene Art und Weise unsicher, und versuchen, es gegenüber der jeweils anderen zu überspielen. Jéromé lächelt traurig in sich hinein. Die alten Lieder verfehlen ihre Wirkung nie. denkt er bei sich. Er setzt die Melodie fort, doch ändert etwas an ihre Intensität, um etwas Druck aus dem Raum zu nehmen. Der Wirt löst sich sichtlich aus der Anspannung, die ihn befallen hat, und auch alle anderen Sorgen fließen, wie von Magie getragen, langsam aus dem Raum heraus. Nur Jéromés eigene Gedanken lässt das Lied völlig kalt.

Er lehnt sich zurück, und erwartet gespannt, ob die beiden Frauen, nun von ihren gröbsten Hemmungen befreit, ein interessantes und aufschlussreiches Gespräch führen werden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 09. Dezember 2015, 01:13:18
Joyce nickt Emuya zu. "Ja, das tut es in der Tat. Erschreckend, wie tief es in einem hinein blickt." Sie erschaudert kurz, wie in Gedanken redet sie weiter. "Es ist als ob alles, dass man mühsam verstaut, geordnet hat ganz plötzlich wieder hochkommt, die Kontrolle, die man sich Stück für Stück aufgebaut hat ins Wanken gerät und.." Erschrocken drückt sie sich die Hand auf den Mund. Was im Namen von allem, dass ihr heilig war, sollte denn jetzt das.
Clever, Joyce, ganz klasse, erzähle einer Frau, die du erst seit Minuten kennst deine ganze Lebensgeschichte, sie wird es schon keinem verraten und ganz bestimmt findet sie dich unheimlich faszinierend. Hatte Ladon sie nicht gewarnt, ebenso wie Nagas, was geschah, wenn sie ihre wahre Gestalt preisgab und hier saß sie, kurz davor alles auszuplaudern. Die Musik war etwas leichter geworden, während sie sich beinahe um Kopf und Kragen geredet hatte, selbst der Wirt wirkte nun ein gutes Bisschen entspannter. Sie seufzte und lehnte sich zurück.
"Wie ist dein Frühstück?" fragte sie so belanglos, wie sie konnte, dann blickte sie erneut zu dem Mann. Fast ein wenig gruselig, wie sehr er sie mit der Melodie zu kontrollieren schien, oder kontrollierte die Melodie auch ihn? Sie wusste es nicht genau einzuschätzen, aber etwas in ihr, ein uralter Instinkt, riet ihr wachsam zu sein.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 09. Dezember 2015, 07:46:24
Als Joyce sie nach dem Frühstück fragt, blickt Emuya zum Brett vor der jungen Frau. Sie hat kaum etwas anderes gehabt. "Ich weiß, was du meinst. Und keine Sorge, du hättest zu viel gesagt. Die Welt ist voll von Menschen und Wesen, die etwas verbergen. Eine Vergangenheit oder einen Teil ihrer Persönlichkeit. Für meinen Teil ist das die Vergangenheit. Nur dass ich sie nicht kenne."
Mit einem schnellen Blick sieht sie zu Jeróme am Tisch. Sie hat genug gesagt. Seine Absicht ist ihr unklar, doch sie hat nicht vor, sich zu verraten. Weder indem sie alles erzählt, noch dass sie ihm zeigt, dass die Musik zwar Wirkung auf sie hat, sich aber zusammenreissen kann. Also öffnet sie sich ein bisschen, erzählt nur einen Teil.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 10. Dezember 2015, 11:44:19
Dankbar lächelt Joyce sie an. "Ich wünschte mir manchmal, ich könnte beides besser verbergen." erwidert sie kurz. Jerómé, so hatte Emuya ihn genannt, lässt seine gepfiffene Melodie langsam ausklingen. Joyce ist nicht entgangen, dass er sie Beide beobachtet. Es gefällt ihr gar nicht. Verfolgte er ein Ziel damit? Wenn schon, dann hatte sie ihn lieber direkt vor der Nase, außerdem kam es ihr doch ein wenig seltsam vor, wie sie drei da an zwei verschiedenen Tischen saßen.
Sie überlegte kurz, sie spürte, dass auch Emuya dem Mann gegenüber eher skeptisch schien, dennoch erschien ihr diese Idee die Beste. Als er mit der Melodie geendet hatte, lächelte sie ihm auffordernd zu. "Mister" fragte sie und bemerkte, wie ihr breiter londoner Akzent herauskam. "Möchten sie sich nicht zu uns gesellen, nun da sie Ihr Frühstück beendet haben? Eine außergewöhnliche Melodie kennen sie da, wo lernt man solche Lieder?" Sie hatte die Stimme kaum erhoben, doch das war in dem stillen Wirtshaus auch nicht nötig. Einladend wies sie auf den freien Platz neben ihr hin. Das versprach interessant zu werden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 10. Dezember 2015, 16:38:12
Jéromé hat dem Gespräch der beiden aufmerksam gelauscht, als sich Joyce ihm plötzlich direkt zuwendet. Ihr Tonfall ist herausfordernd, in ihren Augen brennt ein unterdrücktes Feuer. Emuya hat ihn ebenfalls bereits mehr als einmal misstrauisch beäugt. Vermutlich bemerken sie einen Teil der Wirkung, den das Lied auf sie hat. Oder sie denken zumindest, dass sie etwas bemerkten. Er hat gerade erst mit dem Lied geendet, als er so rüde in seinem Frühstück unterbrochen wird. Er legt den Kopf schief, und ein flüchtiges Lächeln huscht über sein Gesicht, bevor er es unterdrücken kann. "Ein durchaus reizvolles Angebot." sagt er bedächtig "Und einer solch bezaubernden Dame wie euch kann ich es eigentlich schon aus Gründen der Höflichkeit nicht abschlagen." Seine Worte sind warm, doch seine Stimme lässt die Luft zu Eis erstarren. Der Wirt bemerkt die Änderung der Stimmung und legt unwillkürlich die Stirn in ängstliche Sorgenfalten.

Jéromé steht langsam auf, nachdem er seinen Becher in einem Zug geleert hat. Er wirft klirrend eine schimmernde Münze hinein, und schlendert dann langsam zu den beiden Frauen herüber. Dabei lässt er das Langschwert, welches er bereits am vorherigen Abend einmal zum Einsatz gebracht hatte, mehrmals unter seinem Umhang hervorblitzen. Er ragt groß auf, und das Feuer im Kamin flackert unruhig.

Als er am Tisch der beiden Frauen angekommen ist, lässt er sich geschmeidig nieder, und die düstere Atmosphäre verflüchtigt sich etwas. "Also" setzt er an. Seine Stimme ist schmeichelnd, und in sie flechtet sich eine Melodie ein, die kraftvoller und zwingender als das eben gesummte Lied ist "solche Lieder lernt man an keinem Ort, man lernt sie in einer Zeit, die ihren Abend schon lang verlebt hat." Dann wendet er sich Emuya zu. Sein Lächeln ist wie eingefroren, auch wenn seine Stimme weiterhin melodisch schmeichelnd und süß die Worte verkleidet. "Warum verratet ihr mir nicht, warum ihr versucht, in fremden Gedanken zu graben...?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 11. Dezember 2015, 08:13:03
Emuya zuckt kaum merklich zusammen, als Joyce den Mann zu sich rief. Dass sie überhaupt zuckt, zeigt, dass die Musik doch eine gewisse, tiefere Wirkung auf sie hatte und sie noch immer anhält. Aus irgendeinem Grund passt es ihr nicht, dass er sich zu ihnen setzen soll.
Der Mann antwortet und die Miene des Wirtes verändert sich. Ist ihr etwas entgangen? Vielleicht eine unschöne Außeinandersetzung am Tag zuvor, nach dem Jeróme diesen Ton angeschlagen hatte?
Hinter ihr klimpert eine Münze, dann nimmt sie Schritte wahr, bis er sich zwischen sie setzt. Ist Joyce für ihn zur Seite gerückt?

Als Jeróme sie auf den Versuch in seinen Geist einzudringen anspricht, bleibt sie gelassen und reagiert nicht. In seinen Geist eindringen? Das war nicht ihre Absicht gewesen und sie ist dazu auch nicht in der Lage, es sei denn sie hat Hautkontakt. Entweder er hatte er wahrgenommen, wie seine Aura beobachtet wurde. Oder er weiß was vorging, als sie den Wirt am Arm hielt. Wenn er auch nur eine der beiden Möglichkeit anspricht, dann muss er weit fähiger sein, als sie es ist.
Sie wendet sich ihm zu und erwidert sein Lächeln ebenso kalt: "Ich weiß nicht, was ihr meint."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 11. Dezember 2015, 22:40:05
Jeróme verzieht keine Miene und schaut Emuya weiterhin durchdringend an. Sein kaltes Lächeln wird etwas breiter, es ist bösartig und die Zähne blitzen wie weißer Knochen zwischen blutroten Lippen hervor. Die Frau bleibt zwar äußerlich ruhig, doch ihre Unsicherheit ist fast schon mit Händen zu greifen. Joyce beachtet er in diesem Moment nicht, da sie noch nicht auf seine Antwort reagiert hat.

Er beschließt, Emuya einen Warnschuss zu verpassen, ohne dabei Schaden anzurichten. Er formt in Gedanken einen glühenden Speer mit sängender Spitze und feuert ihn geradewegs in Emuyas Richtung. Er reicht nicht aus, um die Mauern eines gewöhnlichen Geistes zu durchbrechen, doch schmerzt er stark und sollte der Frau klar aufzeigen, dass sie sich aus anderer Leute Köpfe heraushalten soll, solange sie in seiner Nähe ist.

Er lächelt währenddessen wieder, um nach außen den Schein zu wahren, und erwidert genüsslich langsam: "Oh, ich glaube, ihr wisst sehr wohl, wovon ich spreche."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 13. Dezember 2015, 02:06:37
Joyce blickt unruhig von dem einen zum anderen. Die Stimmung ist angespannt, nein, eisig trifft es deutlich besser. Mittlerweile hegt sie Zweifel daran, ob es eine solch gute Idee war, Jéromé zu sich zu bitten, andererseits jedoch hatte sie die Art wie er Emuya und sie beobachtet hatte weit mehr beunruhigt, als der unterschwellige Schlagaustausch. Sie beschließt einen Versuch zu wagen, von dem heiklen Thema abzulenken. Warm lächelnd hakt sie nach. "Eine längst vergangene Zeit, Jéromé, wenn ich euch so nennen darf? Wollt ihr damit sagen, dass ihr Zeuge dieser Zeit wart? Wenn ich meinen Sinnen vertrauen darf, spüre ich eine gewisse Magie in ihnen, diesen fremden Melodien, aber ich kann mich irren, denn was ist heutzutage schon, wie es auf den ersten Blick scheint? Aber bitte, wenn ihr erlaubt, gebe ich gerne eine Runde aus. Bitte bestellt beide, was ihr möchtet."
Sie ruft den Wirt hinzu. Seine Angst ist auf Meter zu riechen. Sie spürt wie ungerne er sich ihnen nähert, doch welche Wahl hat er? Sie kann es ihm bis zu einem gewissen Punkt nachfühlen. Auch sie kann nicht leugnen, dass die Situation jeden Augenblick zu kippen droht. Sie macht sich keine Sorgen um sich selbst, denn dass sie sich zu verteidigen weiß, hat sie mehrfach bewiesen. Das Wirtshaus jedoch würde dabei vermutlich weniger glimpflich davon kommen. Jedoch, noch ist das Gespräch zivilisiert, warum sollte es nicht so bleiben?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 14. Dezember 2015, 12:20:24
Emuya ist Dankbar für Joyces Einmischung. Normal hätte sie so etwas geärgert und sie würde dem Störfaktur etwas sagen, doch in diesem Fall hat es sie aus einer Situation befreit, aus der sie glaubte, so leicht nicht zu entkommen. Zumindest nicht auf weiße, die sie bevorzugt.
Dankbar sieht sie zu Joyce hinüber. Ihr ist klar, dass der jungen Frau bewusst ist, dass die Dankbarkeit nicht ihrer Einladung gilt.
"Vielen Dank. Wie wäre es mit einem Krug Met?"
Ihre Nervosität war verschwunden und sie hatte sich wieder im Griff. Bloß nicht auffallen, sagt sie immer. Beobachten ist erlaubt, Handeln will überlegt sein. Sie hat sich geirrt. Ihre Neugier ist aufgefallen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 14. Dezember 2015, 22:29:48
Jeróme blickt ruhig zwischen den beiden Frauen hin und her. Emuya hat auf seinen kleinen Angriff keine erkennbare Reaktion gezeigt, sie muss sich gut im Griff haben. Nicht, dass es an dem vorherrschenden Kräfteverhältnis etwas ändern würde, aber er kann nicht anders, als einen gewissen Respekt zu verspüren.

Joyce versucht offenbar, das Gespräch am Laufen zu halten, indem sie es in sanfteres Fahrwasser lenkt und gleichzeitig den Wirt herbeizitiert. Der Mann wirkt alles andere als erfreut. Jeróme kann es ihm nicht vergessen, schließlich ist es keine fünf Minuten her, dass jemand in seinem geist herumgeschnüffelt hat. Er schnippt dem Wirt eine weitere Münze zu und schnurrt dabei: "Das selbe wie gestern Abend, als ich mit dem jungen Herren am Kamin saß." Der Wirt nickt eilig und verschwindet.

Jeróme wendet sich wieder Joyce zu. Sie glaubt, gute Fragen zu stellen. Doch bei ihm beißt sie auf Granit. Niemals würde er jemandem seine geheimnisse Preis geben, der sie nicht schon selber kannte. "Was ich sagen will" beginnt er schneidend "ist, dass alle Zeugen dieser Zeit noch Äonen vor eurer Geburt zu Staub zerfallen sind." Er runzelt kurz die Stirn, und halb bereut er, was er nun sagt, doch die Wahrheit aussprechen zu müssen war schon immer seine größte Stärke und Schwäche zugleich. "Ihr redet so viel von Magie, Mädchen" schnalzt er "da wo ich herkomme, würdet ihr nicht mal zum niederen Gehilfen taugen. Seine Augen speien schwarzes Feuer. "Nun lasst mich euch eines sagen: Ich hege keinen groll gegen euch, oder gegen diese Absteige von einer Gaststätte. Doch hört ihr nicht auf in meiner Vergangenheit zu schnüffeln, dann muss ich euch mit anderen Mitteln daran hindern."

Die dunkle Aura, welche sich kurz um Jeróme aufgebaut hatte, verschwindet schnell wieder. Er lehnt sich auf seinem Stuhl zurück. "Nun, wo das geklärt ist, können wir einfach alle wieder unser Frühstück genießen, ohne" er wirft Emuya einen Seitenblick zu "etwaige unliebsame Unterbrechungen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 15. Dezember 2015, 14:48:49
Joyce unterdrückt ein Knurren. Jéromé macht es ihr nicht leicht. Das Alter mag er ihr voraus haben, aber ansonsten scheint er sich sehr viel sicherer zu sein, als ihm gut tun kann. Sie kann es ihm schwer verdenken. Ihre Art von Magie ist eine andere, eine die er wohl nicht kennen kann, auch wenn es sie wundert, dass er sie nicht erkennt. Eine alte Macht, uralt wie die Welt selbst. Seine Worte provozieren sie, ob bewusst oder unbewusst, vermag sie nicht zu sagen. Sie entfachen in ihr die wohlbekannte Wut, das Feuer, welches sie nun erneut ruft, sie umschmeichelt. Es wäre so leicht, so befreiend. Sie blickt zu Emuya, lächelt sie sanft an. Ihr Anblick gibt ihr die Ruhe, die sie braucht um sich an die Gesetze zu halten, die sie und andere ihr zum Schutz auferlegt haben.
Sie wendet sich, nun wieder entspannt, an Jéromé. "Ich hatte nicht vor in eurer Vergangenheit herum zu stöbern. Entschuldigt meine Neugier, sie ist nur allzu menschlich." Sie verkneift sich ein Grinsen ob des gelungenen Scherzes. "Was meine Magie anbelangt, so glaube ich euch gerne, dass sie in eurer Welt fremd erscheinen mag und dass sie schwer zu erkennen ist, lasst euch davon jedoch nicht täuschen. Was die Gehilfin angeht, möchte ich doch gerne sehen, wie mich jemand dazu degradiert. Aber lassen wir das. Ihr habt Recht mit dem, was ihr sagt, lasst uns das Frühstück genießen. Wir wollen ja nicht, dass sich jemand unwohl fühlt."
Sie blickt freundlich zu dem Wirt, der aussieht, als würde er jeden Augenblick einen Herzinfarkt bekommen. Mit solchen Gästen wie ihnen drei ist es gewiss kein leichtverdientes Brot.
Wieder in sich ruhend, wendet sich Joyce an Emuya. "Mit einem guten Met kann man wohl nichts falsch machen. Für mich dasselbe." Auch die Frau scheint angespannt zu sein. Es war nicht ihre Intention einen Streit zu verursachen, aber sie hat das ungute Gefühl, dass das bei Jéromé nur allzu leicht passiert.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 16. Dezember 2015, 11:16:48
Die Dunkelheit der Aura ihres Sitznachbarn war so deutlich zu sehen, dass Emuya nicht einmal ihre Sinne danach ausrichten musste, um sie wahrzunehmen. Kaum hatte sie sie bemerkt, war sie auch schon verschwunden. Was war mit diesem Mann los? Was machte ihn so nervös, dass er so unberechenbar war? Oder ist er von Natur einfach Impulsiv?
Der Wirt unterbrach ihre Gedanken, als er ihnen drei Becher aus Ton und einen Krug, ebenfalls aus Ton, mit einer dampfenden Flüssigkeit vor ihnen abstellte. "Einschenken könnt ihr euch selbst", blaffte er sie an und verschwand in einer Hinterstube. Überrascht ob seines aggresiven Tons blickte sie ihm hinterher. Sie schloss die Augen und suchte nach ihm, doch der unschuldige Wirt war verschwunden, stattdessen stand hinten ein Mann, umgeben von einem blutroten Nebel. Das konnte nichts gutes bedeuten.
"Vorsicht!", warnte sie die anderen und griff nach dem Krug, um sich den Becher zu füllen, ehe sie ihn weiterreichte.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 16. Dezember 2015, 13:55:46
Jéromé registriert, wie Joyce langsam aber sicher zu kochen beginnt, und es hätte ihn amüsiert, wäre nicht der seltsame Mann an ihren Tisch getreten, der sich als Wirt ausgibt. Der Interesse für den kleinen Streit ist in den Hintergrund geschoben, auch, wenn es ihm immer Spaß macht, sich mit denen zu beißen, die glauben, ihm überlegen zu sein. Zu Schade, dass sie so schnell zerbrechen und vergehen.

Er nimmt wahr, wie erneut jemand das Gleichgewicht der Auren leicht stört. Er braucht Emuya nicht anzusehen, um zu wissen, dass sie es war, aber ihm ist bewusst, dass dieser Blick nicht ihm galt, sondern dem seltsamen Mann. Dieser Verdacht bestätigt sich, als Emuya ihn mit dem für seine  Geschmack etwas zu lauten "Vorsicht!" warnt. Er schenkt sich aus dem trug ein, rührt das Getränk aber nicht an. Er senkt seine Stimme etwas, und legt einen Schleier darüber, der sie nur für Emuya und Joyce hörbar macht. "Auch wenn ich unseren Disput nur ungern unterbreche" er wirft Joyce einen herausfordernden Blick zu "schlage ich vor, dass wir unsere Aufmerksamkeit kurz dem Mann widmen, der unseren liebenswerten Wirt um die Ecke gebracht hat." Er nickt in Richtung Hinterzimmer. "Ich werde darüber hinwegsehen, dass ihr schon wieder schnüffelt" sagt er in Richtung Emuya "sagt mir, was ihr seht. Ich für meinen begriff kann nur Blut entdecken, aber das muss nichts Schlechtes heißen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 16. Dezember 2015, 15:22:17
"Blut?", fragte Emuya sichtlich überrascht, vergas dabei jedoch nicht, ihre Stimme zu senken. "Ich sehe lediglich, wie sich das Wesen des Mannes dort hinten", sie nickte zur Tür, in dessen Rahmen der Wirt mit einem seltsamen Ausdruck in den Augen erschienen ist. "schlagartig zu einer aggresiven und Angriffslustigen Form übergegangen ist. Seine Aura ist tiefrot, fast schwarz."
Sie kümmerte es nun nicht mehr, dass sie ihre Gabe offen zugab. Jéromé wusste ohnehin bereits bescheid und der angebliche Wirtsmann machte ihr mehr Sorgen. Sie nahm an, er besaß zwei Perönlichkeiten und die Streitigkeiten vom Vorabend und die Spannung in der Luft des heutigen Morgens ließen das Fass überlaufen und zum Vorschein kam der Mann, der eine gewisse Bedrohung ausdrückte. "Es gibt etwas, das er ausführen möchte. Vielleicht sollten wir ihn daran hindern." Sie lächelte die beiden an, als wäre es lediglich ein schlechter Scherz, den sie verhindern wollten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 16. Dezember 2015, 22:14:06
Der plötzliche Stimmungsumschwung des Wirtes hat Joyce einen kurzen Augenblick aus der Fassung gebracht, dann übernehmen ihre Instinkte. Emuyas Warnung ist wie ein Weckruf für sie. Die Auseinandersetzung mit Jéromé ist vergessen, auf seinen Kommentar hin nickt sie nur kurz. Die Bedrohung ist eine ganz andere. Mit Auren kennt sie sich nicht aus, sie hat davon gehört, natürlich, aber lesen vermag sie sie nicht. Dennoch ist die Gefahr völlig greifbar. Sie kann es riechen. Der Wirt hat nichts menschliches mehr an sich, oder zumindest nicht mehr viel. Vorher war sie zu abgelenkt von ihrem Sitznachbarn, hat sich zu sehr von ihrer Wut leiten lassen. Ein Anfängerfehler. Gott sei Dank hat Emuya schnell genug reagiert. Sie überlegt sich, ob es bereits an der Zeit ist sich erkennen zu geben. Das Wirtshaus ist ihr nun ziemlich egal und die beiden Anderen schienen fähig genug sich vor ihr weder zu fürchten, noch die falschen Schlüsse zu ziehen. Doch dennoch, noch ist sie sich nicht völlig sicher, wen oder was sie da vor sich hat. Sie braucht mehr Informationen, um am Effektivsten anzufragen. Nun, im Angesicht der Bedrohung, scheint ihre kleine Gruppe sehr nützlich zu sein. "Könnt ihr erkennen um welche Art von Wesen es sich handelt? Viel menschliches hat es jedenfalls nicht an sich, das kann ich riechen." Sie schaut von einem zum anderen und rechnet dabei stumm aus, wieviel Zeit ihr im Falle eines Angriffs für die Verwandlung bleibt. Sie ist zuversichtlich, außerdem sollte das Wesen, dass den Wirt ersetzt hatte, auch ihre Mitstreiter nicht unterschätzen, denn mächtig waren sie auf ihre Art definitiv beide. Mächtig und intelligent. Der "Wirt" wird sein blaues Wunder erleben.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 16. Dezember 2015, 23:22:52
Jéromé legt den Kopf schief. Schade, dass Joyce auf seinen kleinen Seitenhieb nicht reagiert hat. Sie scheint sehr angespannt zu sein. Ein weiteres Zeichen dafür, wie unerfahren sie noch ist. Er wirft einen weiteren Blick in Richtung Hinterzimmer, und wendet sich dann wieder an Joyce. "Ich sehe genug Blut, um zwei menschliche Körper zu füllen, und eine leere fleischliche Hülle in dessen Mitte." Er rümpft die Nase. "Was für eine Sauerei. Das muss doch irgendwer wieder aufwischen."
Jéromé greift nach seinem Becher, und schüttet dessen Inhalt schwungvoll neben dem Tisch auf den Boden. Es platscht leise, aber unüberhörbar. "Mal schauen, wie ihm das gefällt." grinst Jéromé. Vergnügt stürzt er die Arme auf und bettet den Kopf in seine Handflächen, wie ein Kind, welches einer spannenden Geschichten lauscht. Beiläufig erwähnt er, an Joyce gewandt: "Solltet ihr eure Gestalt wechseln wollen, so tut es bald. Oder findet euch ab, als Mensch zu kämpfen. Unser Freund in der Küche wird uns nicht mehr ewig Zeit geben." Seine Mund umspielt wieder das kalte Lächeln, dass er schon zur Schau getragen hatte, als er an ihren Tisch getreten war "Und wenn ihr ihn berühren wollt, bevor ich ihn niedergemacht habe, solltet ihr sowohl schnell als auch tödlich sein."

Seine Selbstsicherheit ist zum größten Teil echt, doch sein Verstand bearbeitet mühsam das Restrisiko, welches in dieser wundersamen Schenke immer bleibt. Man weiß nie, was einen hier erwartet. Es kann nicht schaden, vorbereitet zu sein. In seiner rechten Hand beginnt, nachdem er seinen Kopf leicht von ihr gehoben, und den Tonkrug damit umfasst hat, eine dunkelrote Flamme aufzulodern. Der Tonkrug zerplatzt donnernd in tausende winzig kleine Scherben. "Das Gesöff war fürchterlich!" ruft er in Richtung Hinterzimmer. "Habt Ihr nichts besseres?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 17. Dezember 2015, 00:52:35
Fennex kommt in eben jenem Moment gähnend die Treppe herab, als der Tonkrug zerspringt. Überrascht bleibt er stehen und reibt sich die Augen und lauscht der Beschwerde des Klavierspielers von gestern Abend.

Dass der Mann mit den sanften Klängen plötzlich so aggressiv ist, wundert ihn, aber manche Menschen sind morgens nach langen Nächten mit Vorsicht zu genießen.

Dann fällt ihm der Wirt auf, der mit merkwürdig verzerrtem Gesichtsausdruck an den Tresen steht. Kurz runzelt Fennex die Stirn, dann setzt er seinen Weg fort.

"Guten Morgen, guter Mann", ruft er, strahlt den Mann an und hebt die Hand zum Gruß. Es dauert ein paar Herzschläge, aber dann glätten sich plötzlich die Züge des Wirts. Er brummelt etwas von Scherben und ständigem Ärger mit den Gästen und zieht los, einen Lappen zu holen.

"Bitte, bringt mir ein Frühstück mit! Etwas...nicht so Teures! Ein Kanten Brot oder so!", ruft er ihm hinterher und wendet sich dann den anderen Gästen zu. Erfreut erkennt er Emuya und Joyce. "Guten Morgen. Habt ihr alle auch so gut geschlafen? Ist bei euch noch ein Plätzchen frei?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 17. Dezember 2015, 08:19:46
Als der Krug zersprang, zuckte der "Wirt" zusammen. Dann erklang ein fröhliches "Guten Morgen". Emuya drehte sich um und sah Fennex die Treppe herunter kommen. Er wusste nicht, was vor sich ging und könnte unvorsicht sein. Zu allem Überfluss provozierte Jéromé den Mann noch zusätzlich. Doch die gute Laune von Fennex schien den Mann hinter dem Tresen zu beruhigen, denn seine Aura wurde blasser. Genervt und vor sich hin murmelnd verschwand er wieder und kam mit einem Lappen zurück.
"Wenn es stimmt, was ihr sagt, dann ist der Wirt nicht der Mann, den er ausgibt zu sein. Er hat wohl nicht mitbekommen, dass wir die Veränderung mitbekommen hatten, geschweige denn sein Geheimnis. Er beruhigt sich wieder."
Sie trank ihren Becher leer, den sie vor dem zerstören des Kruges noch retten konnte. "Armer Tropfen. So guten Met hatte ich noch nirgends getrunken", flüsterte sie und sprach dabei mehr zu sich selbst.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 17. Dezember 2015, 15:35:35
Jéromé nimmt wahr, wie das dunkle Wabern hinter dem eben hereingetretenen Fennex sich deutlich abschwächt. Das Wesen scheint offenbar vorerst keinen Kampf mehr zu suchen, wie es gerade noch schien. Das in dem Raum, aus dem es nun den Lappen holt, nach wie vor ein blutüberströmter, toter Körper herumliegt, hat sich allerdings nicht geändert, das spürt er so, als sähe er es vor sich.

Fennex begrüßt er mit einem freundlichen Nicken. Er mag den Jungen. Er scheint von allen Anwesenden der am wenigsten mit Magie befähigte zu sein, oder aber er kann seine Fähigkeiten überzeugend verstecken.
Wie dem auch sei, er ist sympathisch. Und er scheint eine beruhigende Wirkung zu haben.

An Emuya gewandt raunt Jéromé: "Ich spüre dort im Hinterzimmer nach wie vor eine Leiche, auch, wenn der Wirt sich wieder beruhigt hat. Ich zöge es vor, dass mal zu untersuchen. Vielleicht können wir ihn ja mit Fennex Hilfe etwas ablenken, nur ein paar Minütchen..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 17. Dezember 2015, 16:58:32
Fennex, der gerade dabei ist, sich einen Stuhl ranzuschieben, reißt die Augen auf. "Leiche?", wiederholt er fassungslos und offensichtlich zu laut, wenn er Jeromés Blick richtig deutet. "Das ist nicht Euer Ernst, oder?", fährt er mit gesenkter Stimme fort und versucht es mit einem halbherzigen Lachen. "Guter Witz, beinahe hätte ich Euch geglaubt. Aber bitte, erspart mir so etwas vor dem Frühstück. Und vorm Mittag- und Abendessen."

Er lässt sich auf den Stuhl fallen und sammelt ein paar der Scherben vom Tisch. "Hat der Met nicht geschmeckt?" Er lässt ein paar Tropfen von einer Scherbe auf seine Zunge rollen. "Hm, der ist doch gut! Meister, braut Ihr den selbst?", fragt er den Wirt, der sich vorbeugt, um über den Tisch zu wischen.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 18. Dezember 2015, 14:41:38
Joyce hat das Spektakel einen Augenblick lang stumm beobachtet. Jéromé scheint sich seiner sehr sicher, wenn er das merkwürdige Wesen so unverfroren provoziert. Nunja wenn er nur halb so viel kann, wie er denkt ist das sicher nicht zu ihrem Nachteil. Nicht im Moment zumindest. Fennex Ankunft erfreut und erschreckt sie zugleich. Sie macht sich Sorgen um den gutherzigen jungen Mann. Er scheint die Gefahr nicht zu erkennen und sie hat Angst er könne sich in Gefahr bringen. Doch tatsächlich scheint seine freundliche Art den "Wirt" milde zu stimmen. Dennoch Jéromé hat Recht. Es stinkt nach Blut, so sehr dass es ihr die Lust auf Met gänzlich verdorben hat. Sie wendet sich an Fennex und versucht so sanft und vorsichtig wie möglich zu sein.
"Guten Morgen Fennex, ich möchte dich nicht erschrecken, aber das ist keinesfalls ein Scherz. Ich denke auch wir sollten uns das einmal ansehen. Traust du dir zu ihn einen Moment abzulenken? Ansonsten könnte ich mich auch verwandeln." Sie schaut zweifelnd nach oben. "Allerdings glaube ich nicht, dass das Dach das überleben würde, oder der Rest der Schenke. Vielleicht wäre ein weniger rabiater Weg vorerst angebracht." Nun da Jéromé sie ohnehin durchschaut hat, muss sie ihre Fähigkeiten wohl nicht länger verbergen. Sie fragt sich ob ihm klar ist, was sie ist. Sie schüttelt den Gedanken ab. Das ist momentan nicht vorrangig. "Ihr nehmt ihn wahr, nicht wahr Emuya, ihr könnt sehen, wenn sich seine Stimmung verändert. Wenn es euch nicht zu sehr erschöpft, würde ich vorschlagen, dass ihr euch darauf konzentriert. Das gibt uns einen Vorteil. Nun, Fennex, wie sieht es aus. Fühlt ihr euch ausgeruht genug. Nicht die schönste Art den Morgen zu beginnen, ich weiß. Ich hatte mir mein Frühstück auch anders vorgestellt." Sie zwinkerte ihm aufmunternd zu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 18. Dezember 2015, 15:05:00
Emuya lauschte lediglich den Worten und nickt bejahend, wenn ihre eine Frage gestellt wurde. Sie wartete ab, was Fennex antworten würde. War er bereit dazu?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 18. Dezember 2015, 17:01:39
"Verwandeln? Ablenken?" Fennex sieht etwas irritiert von einer hübschen Frau zur nächsten, dann etwas hilflos zu Jeróme. Alle drei seiner Tischgenossen wirken ernst, niemand scherzt.

Gut. Er hat keinen Plan von nichts, aber das ist nichts Neues.

"In Ordnung", sagt er. Wenn er es richtig verstanden hat, soll er sich einfach nur nett mit dem Wirt unterhalten. Das zumindest klingt nicht weiter schwer. "Aber wehe, das ist nur ein feiger Vorwand, um mich loszuwerden, ja?"

Schon steht er auf, um auf die Tresen zuzugehen, wo der Wirt den nassen Lappen über einem Eimer auswringt. "Ah, Meister! Dieser Met, braut Ihr den selbst? Und habt Ihr zufällig einen Bruder in Caira? Ich schwöre Euch, der Wirt im Bärtigen Barsch, der sieht Euch sowas von ähnlich..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 19. Dezember 2015, 00:00:00
Jéromé beobachtet, wie sich Fennex dem Wirt nähert und beginnt, ihn in ein lockeres Gespräch zu verwickeln. Sehr gut, die Aufmerksamkeit des Wesens, was auch immer genau es sein mag, soll sich voll auf den Jungen konzentrieren. Er erhebt sich langsam, bedächtig, dabei möglichst unauffällig zu bleiben. Emuya scheint sich in die Betrachtung der Aura des Wirtes versenkt zu haben, Joyce scheint unentschlossen, was genau sie tun soll.

Jéromé murmelt einige fremde Worte, und dann zerfällt sein Gestalt rasch in tausende Blätter, welche schnell von einem umspürbaren Wind verweht werden. Unsichtbarkeit ist immer wieder die Mühe wert, denkt er bei sich. Lautlos und geschmeidig wie ein Katze schleicht er am Tresen vorbei, ohne dabei den Wirt aus den Augen zu lassen. Sollte diese etwas merken, muss Jéromé sofort kampfbereit sein. Joyce und Emuya sitzen immer noch am Tisch, und er hofft inständig, dass keine der beiden jetzt etwas dummes unternehmen wird.

Er sieht sich ein letztes Mal um, dann betritt er das Hinterzimmer, in dem er das Blut und die Leiche ausgemacht hatte. Dich was er jetzt sieht, lässt ihn weder erschrecken, noch ekelt es ihn an.
Jéromé lächelt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 19. Dezember 2015, 23:15:28
Vorsichtig lächelt Joyce Fennex an. "Keineswegs, wir wollen dich nicht loswerden, nur verhindern, dass hier noch mehr Blut fließt." Flüstert sie, doch der freundliche junge Mann hat den Wirt bereits in eine Unterhaltung verwickelt. Emuya wirkt hochkonzentriert. Gut, um die Launen des Wirtes muss sie sich also keine Sorgen machen. Jéromé fackelt nicht lange und begibt sich ins Hinterzimmer. Sie überlegt kurz ob sie ihm folgen soll. Doch er scheint Erfahrung in solchen Dingen zu haben und sie fühlt sich immernoch unwohl dabei Fennex allein zu lassen. Hier kann sie in der Not noch eingreifen.
Eine Weile passiert nichts, mit Ausnahme des seichten Gespräches zwischen dem undefinierbaren Wesen und ihrem Kameraden. Einige Minuten verstreichen ereignislos und Jéromé kommt noch immer nicht zurück. Das Ganze ist ihr nicht geheuer. Was kann er entdeckt haben, dass ihn so lange aufhält. Sie schaut erst zum Wirt der, vollauf beschäftigt mit Fennex keinerlei Notiz von ihr nimmt, dann zu Emuya. Sie traut den Beiden genug zu, um sie einen Augenblick sich selbst zu überlassen.
So leise wie eine Katze auf Samtpfoten erhebt sie sich und schleicht, den Blick noch immer auf die hinter ihr gerichtet, auf das Zimmer zu. Keiner bemerkt ihre Abwesenheit. Zufrieden nähert sie sich Jéromés Gestalt. Sie wirft einen Blick auf das, was hinter ihm liegt. Hätte sie Folter, Qual und Tod nicht schon zuhauf miterlebt, sie hätte geschrien. So bleibt sie nur stehen, erstarrt für einen Augenblick und blickt dann zu dem Mann neben ihr. Ein Lächeln ist auf sein Gesicht gemalt. Was kann das bedeuten? Doch kein Laut kommt über ihre Lippen, aus Furcht den Wirt aufzuschrecken. Stumm wandert ihr Blick erneut zu der Gestalt auf dem Boden, wenn man das noch so nennen kann.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 20. Dezember 2015, 00:01:56
"Guten Morgen, Esfandiyân!"
Er schlägt blitzartig die Augen auf. Diese Stimme, diese herablassende, spöttische Stimme! Von der Kante seines Bettes blicken ihn zwei himmelblaue Augen an, die im Schein der aufgehenden Sonne wie Saphire funkeln. Etwas in ihm verkrampft sich.
"Was tust du hier, Sepandieh?", fragt er die Frau, die er in diesem Augenblick am allerwenigsten gebrauchen kann, während er sich aufrichtet.
"Sichergehen, dass es ihr gut geht."
Esfandiyân schnaubt. "Und, alles zu diener Zufriedenheit?"
Sepandieh wird ernst. "Nein. Heute Nacht sind hier zwei Morde geschehen, und ihr habt einfach geschlafen."
"Zwei Morde?" Alle Verachtung weicht schlagartig aus seiner Stimme. "Wer, wann, warum?" Seine letzte Frage stellt er nicht laut, doch sein Gesicht spricht Bände: Was ist mit meiner Tochter?
"Kann ich mit den Toten reden oder du? Und nein, Maniša geht es gut. Sie schläft wieder, dafür habe ich gesorgt. Du hast es also mittlerweile akzeptiert?"
"Dass sie meine Tochter ist? Was gibt es da nicht zu akzeptieren?" Sogleich bereut er seine Worte, als ihm klar wird, dass Sepandieh sehr wohl die Wahrheit kennt.
"Oh, gar nichts", erwidert sie sarkastisch, "Du hast sie damals nur in deine Falle tappen lassen, die du mir gestellt hast, und hättest ihren Tod billigend in Kauf genommen."
"Ich fasse zusammen: Du machst mir Vorwürfe für etwas, das ich getan hätte, ohne zu wissen, um wen es sich handelt, während du sie damals ohne zu zögern umgebracht hättest, wenn du nicht in meine Falle getappt wärst und sie dich nicht gerettet hätte." Esfandiyân leht sich seufzend zurück. "Nein, ich erwarte keine Rechtfertigung. Aber tu nicht so, als hättest du nie eine andere Meinung vertreten."
Sepandieh schaut ihn mit einer Mischung aus Belustigung und gespieltem Schuldbewusstsein in ihrer Miene an. "Ich würde sagen, wir sind quitt. Ich hoffe, dass sie für dich ebenfalls mehr ist als die Seele, die in ihr wiedergeboren wurde."
Wäre in diesem Augenblick Amhenas durch die Tür getreten - Esfandiyâns Entsetzen hätte nicht größer sein können. Er spürt, wie sich eine Gänsehaut auf seinen Armen ausbreitet und sich sein Herzschlag beschleunigt. "Wer weiß es sonst noch?", hört er sich selbst mit tonloser Stimme fragen.
"Niemand", antwortet Sepandieh so schneidend kalt, dass er es förmlich auf seiner Haut spüren kann. "Und wenn es doch jemanden geben sollte, dann schneide ich ihm eigenhändig die Kehle durch. Und jetzt kläre diesen Mord auf oder verschwinde mit ihr von hier, so schnell dich deine Beine tragen!"

Etwas hat sich verändert, als Esfandiyân die Wirtsstube betritt. Etwas ist ander als gestern. Er spürt etwas, das er schon lange nicht mehr vernommen hat, von ihrem Abstecher nach Yätark mal abgesehen. Das Atar eines Drachen! Überrascht beäugt er die kleine Gruppe, die sich bereits zum Frühstück eingefunden hat, und hat sofort die Rothaarige im Blick, die mehr ist, als es noch am Vorabend den Anschein hatte. Gerade, als er sich zu ihnen setzen will, erhebt sie sich. Ihr Ziel ist klar - sie will in den Nebenraum, zu den Leichen, und zu diesem arroganten Möchtegern-Magier, mit dem sich Esfandiyân schon am Vorabend angelegt hat. Eine interessante Konstellation, denkt er sich, und beschließt, seinen Teil dazu beizutragen. Die Aufmerksamkeit anderer Personen zu manipulieren ist eine seiner leichtesten Übungen, und so lässt er die Rothaarige ungehindert den Wirt passieren und huscht ihr mit einigen Augenblicken Abstand ungesehen hinterher in das Zimmer mit den Leichen. Leise fällt die Tür hinter ihm ins Schloss, doch ohne auf die Reaktionen der beiden anderen zu warten, knurrt er ebenso leise wie grimmig: "Was auch immer Ihr vorhabt: Versucht nichts ohne mich."

//Tut mir leid, der Exkurs musste gerade sein.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 20. Dezember 2015, 00:40:39
Jéromé registriert, wie zunächst Joyce, dann der Mann vom Vorabend, Esfandiyân, welcher in seiner Eitelkeit, sich mit Jenoná anlegen zu müssen, um ein Haar einen wahrhaftigen Sturm riskiert hätte, den Raum betreten. Obwohl er nach wie vor seine Unsichtbarkeit wahrt, scheinen beide ihn problemlos wahrzunehmen. Er nimmt sich vor, beim nächsten Mal seine Unsichtbarkeit nicht auf die visuelle Wahrnehmung zu beschränken.

Esfandiyân knurrt etwas, ohne die Situation überhaupt erfasst zu haben, und kurz verspürt Jéromé das inständige Verlangen, sich mit der flachen Hand auf die Stirn zu schlagen. Er unterdrückt diesen Zwang, und sondiert stattdessen die Ausgangssituation. Wie viel Zeit blieb dem armen unwissenden Fennex draußen noch? Jéromé entledigt sich der Unsichtbarkeit und zieht sein Schwert aus der Scheide. Es funkelt gleißend, auch wenn der Raum nur durch eine spärliche Fackel beleuchtet ist, und reflektiert dabei das Licht in allen erdenklichen Farben. In seiner linken Handfläche beginnt erneut die geräuschlose, blaue Flamme zu brennen.

"Was auch immer ihr tun wollt" nickt er Esfandiyân grinsend zu "tut es bloß ohne mich!" Er wendet sich zum Gehen, und hebt das Schwert auf Brusthöhe. Er senkt die Stimme etwas, sodass nur Joyce und Esfandiyân ihn hören können. "Ich für meinen Teil werde mich dem Ding da draußen jetzt annehmen, bevor der arme Fennex endet wie das da." Er weist auf die zur Unkenntlichkeit zerfetzte Leiche auf dem Boden. "Ach ja, bevor ich es vergesse." Er grinst erneut. "Zerbrecht euch nicht eure Köpfe über das Zeichen. Seine Bedeutung ist nur für mich relevant."

Als er den Raum verlässt, beginnt das, worauf er eben noch gewiesen hat, rötlich zu schimmern. Mit Blut ist eine achtzackige Windrose an die Wand gezeichnet, ineinander verschlungen, und an jeder der Spitzen ist ein fremdartiges Symbol in die Holzwand eingebrannt. Alle Symbole sind dunkelschwarz und heben sich deutlich vom roten Leuchten der blutigen Linien ab. Nur der Zacken, welcher nach Süden und zum Boden, auf den zerfetzten Körper hin, weißt, ist anders. Das Symbol unter ihm scheint wie ein Tor zur Sonne, gleißendes Licht tritt nun aus ihm hervor, und blendet jeden, der direkt hineinschaut.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 20. Dezember 2015, 13:13:10
Als Jéromé in den Schankraum zurückkehrte, blickte sie zu ihm und lies somit den Wirt und Fennex aus den Augen. Der Wirt wirkte die meiste Zeit gelangweilt, dennoch froh über etwas anderes, als Konflikte. Allerdings würde sich das bald ändern, denn Jéromé ging geradewegs auf die beiden Männer zu, sein Schwert in der Hand und eine dunkle Aura. Sie reagiert schnell. Zückt ihren Bogen, zieht einen Pfeil und legt ihn auf. Allerdings spannt sie ihn noch nicht, sondern stellt sich zunächst dem Mann in den Weg.
"Was habt ihr gesehen? Was ist zu tun?"
Sie folgt ungern anderen Anweisungen und bittet noch weniger gern um Hilfe, doch sie wusste zu wenig. Jéromé war es, der alles gesehen hatte. Joyce war verschwunden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 20. Dezember 2015, 13:45:04
Joyce blickt zu dem Mann, der sich beinahe von ihr unbemerkt zu ihnen gesellt hat. War er es nicht gewesen, der sich gestern mit dem sprechenden orangenen Kater unterhalten hatte? Jéromés Worte verwundern Joyce, doch mittlerweile vermag sie wenig zu erschrecken. Er verlässt den Raum und beinahe ist sie erleichtert darüber, zumal sie Fennex und Emuya nur ungern allein gelassen hatte. Jéromés leuchtendes Schwert fasziniert sie, nicht dass sie Waffen nötig hat, aber sie bewundert die filigrane Arbeit dennoch. Der fremdartige Mann neben ihr hat ihr Interesse geweckt, aber ob im Moment wirklich der rechte Moment für eine Vorstellungsrunde ist? Da Jéromé sich die Mühe nicht gemacht hat, überlegt sie sich, wie man dem Opfer des "Wirts" die letzte Ehre erweisen kann, sie will ihn nicht so einfach da liegen lassen. Ihr Feuer könnte helfen, warum beim großen Pendragon musste hier denn alles aus Holz sein. Sie blickt den Mann neben sich an. Er scheint das Zimmer überprüfend zu scannen. Gut so, mit ihm zusammen zu arbeiten kann sie sich tatsächlich vorstellen, nachdem Jéromé doch eher für Alleingänge zu haben ist. Ihr gefällt nicht, dass er mit dem Schwert in Richtung des Wirtes gelaufen ist. Sie kann sich wohl vorstellen, dass sich der Wirt und er als Gegner ebenbürtig sind, doch erschreckt es sie Fennex in Mitte dessen zu wissen. Bereits gestern hatte er in ihr eine protektive Ader geweckt. Sie würde nicht zulassen, dass ihm etwas geschieht. Und wenn ich die ganze Schenke abfackeln muss, um ihm zu helfen, denkt sie bei sich und wirft einen prüfenden Blick hinter sich. Emuya hat einen Pfeil an ihren Bogen gelegt. Das beruhigt Joyce ein Bisschen, auch wenn sie nicht weiß wie effektiv das gegen einen der Beiden tatsächlich ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 20. Dezember 2015, 19:06:24
"...beste dort ist der Braten - und die rothaarige Kellnerin, die-" Fennex stockt und sieht verwirrt auf. Von der einen Seite kommt Jéromé mit gezücktem Schwert auf ihn zu, auf der anderen richtet Emuya einen gespannten Pfeil auf ihn.

Oder den Wirt.

Fennex sieht Furcht über das Gesicht des bärtigen Mannes flackern - und kann dieses Gefühl nur zu gut nachempfinden. Und dann, für den Bruchteil einer Sekunde, fühlt er noch etwas anderes, das ihn durchläuft wie ein Beben.

Mensch. Aber nicht nur. Aber auch. Immer noch Mensch.

Oh, verdammt, denk nach, Fennex, denk nach! Was würde Laska tun? Sich unauffällig davon schleichen. Keine Aufmerksamkeit erregen, genau. Oder furchteinflößend knurren. Also. Flieh oder knurr. Hauptsache du bleibst ruhig.

"NEIN!", brüllt er und reißt den Wirt mit sich zu Boden. Dann hebt er beide Hände über den Kopf, Innenflächen nach außen, nur, dass er gar nicht weiß, in wohin er sie abwehrend richten soll. "Immer langsam, ja?? Kann mir das bitte einer erklären? Das ist sicher alles nur ein Missverständnis!"

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 20. Dezember 2015, 19:38:48
Ehe Jéromé ihr antworten konnte, fing Fennex hinter ihr an zu schreien und warf sich und den anderen Mann zu Boden. Dabei machte er eine abwehrende Haltung. Emuya verstand nicht ganz, was das sollte. Sie und Jéromé standen noch mit einigem Abstand von den beiden entfernt, ihr Bogen hing noch immer locker in ihren Händen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 20. Dezember 2015, 21:51:38
"Ein Glück, er ist weg", erwidert Esfandiyân trocken. "Es gibt Leute, die sich zu Recht viel auf sich einbilden, und es gibt solche, die dabei die Bodenhaftung verlieren. Schade nur, dass ihm jetzt das Beste entgehen wird."
Er blickt die Rothaarige an. "Schon einmal einen Toten wiedererweckt?", fragt er mit einem Anflug von Belustigung in seiner Stimme. "Sollte für jemanden wie dich eigentlich kein Problem sein, oder?"
In diesem Augenblick ertönt Fennex' Schrei aus dem Schankraum. Esfandiyân rollte seine Augen. "Ich hatte angesichts all dieser Menschen - oder was auch immer sich hier sonst noch herumtreibt -, die sich weiß-Amešnu-was auf ihre mgischen Fähigkeiten einbilden, fast vergessen, dass es hier auch ganz normale Menschen gibt. Keine Sorge, deinem Freund wird nichts passieren, auch wenn er offenbar ein Händchen dafür hat, sich in die Scheiße zu reiten. Die anderen werden mit dem falschen Wirt schon zurechtkommen, und danach ist immer noch Zeit, ihn genauer unter die Lupe zu nehmen. Konznetrieren wir uns also auf das hier und jetzt."
Er lächelt grimmig-entschlossen, dann sieht er die junge Frau durchdringend an. "Hatte ich schon erwähnt, dass Totenbeschwören mit Drachenblut weitaus besser funktioniren?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 20. Dezember 2015, 22:22:13
Jéromé hatte den Wirt schon fast erreicht, als Fennex diesen plötzlich mit wildem Geschrei zu Boden riss. Für einen Bruchteil einer Sekunde ist er unentschlossen, zumal Emuya unweit von ihm steht, mit gezogenem Bogen. Sie eilt herbei und stellt sich ihm in den Weg, fragt, was er gesehen hat. Er hat keine besondere Lust zu antworten, soll sie doch selber nachgucken gehen. "Genug", brummt er nur, da sein Vorhaben, unerkannt von hinten anzugreifen, nun ohnehin gescheitert ist.

Er drückt Emuya mit einer schnellen, kraftvollen Bewegung beiseite und geht mit raschen Schritten auf Fennex und den Wirt zu. "Aus dem Weg Fennex!" knurrt er "Jetzt!". Er richtet die Spitze des Schwertes auf die Kehle des Wirtes, und das Feuer in seiner Linken spiegelt sich darin. Er wartet nicht ab, ob der Junge seinem Ratschlag folgt, sondern befördert ihn kurzerhand mit einem kraftvollen Tritt in die Rippen eine Manneslänge in Richtung Emuya. Er wird es ihm noch danken.

Er hebt nun das Schwert über den Kopf des Wirtes, welcher mit angsterfüllten Augen zu ihm aufblickt. In Jéromés Augen liegt kein Hadern, kein Zögern. Es ist nicht das erste Mal, dass er dieses Urteil vollstreckt.
"A Crinan gebrut zalar." Murmelt er. "Uz hanfrul lobiteres Forgain."

Das Feuer in seiner linken Hand schwillt an, und ein mächtiger Flammenstoß fährt auf den Wirt nieder. Im selben Moment blitzt die Klinge auf und senkt sich auf die Kehle des Mannes.

Dann geschieht alles zugleich. Während die Klinge den Kopf des Wirtes feinsäuberlich von seinen Schultern trennt, ohne dabei auch nur einen einzigen Tropfen Blut zu verspritzen, wird der Feuerstrahl reflektiert und wandelt sich in eine gewaltige Explosion, welche den Thresen pulverisiert und alles im Umkreis von einem Meter in eine Flammenwand einhüllt. Emuya und Fennex werden zurückgeschleudert, aber die sengenden Flammen reichen nicht bis zu ihnen.

Währenddessen geht auch die Leiche im Nebenzimmer vor Joyce und Esfandiyâns Augen in einen glühenden Feuerball auf. Das blutige Symbol an der Wand beginnt noch stärker zu leuchten.

Sekunden später ist es vorbei. Die Leiche ist verschwunden, zerfallen zu einem Häufchen Asche. Jéromé steht immer noch da, wo er zuvor gestanden hatte, doch geschockte Überraschung umspielt seinen Gesichtsausdruck. Das hatte er sich anders vorgestellt. Die verkohlten Überreste des Wirtes liegen vor ihm auf dem Boden. Sein Schwert funkelt kalt wie Eis zwischen den glühenden Holzresten des Thresens.
"Das war... unerwartet." Sagt er konsterniert, wie zu sich selbst. Dann geht er zu Emuya hinüber und beginnt, ihr aufzuhelfen. Fennex wirft er einen kurzen Seitenblick zu, aber der Junge scheint keinen körperlichen Schaden genommen zu haben. Gut so.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 20. Dezember 2015, 23:36:44
Er weiß es, erstaunlich, wie kann er das wissen. Joyce sieht den Mann neben sich an. All die Menschen hier, die in ihr wie in einem Buch zu lesen scheinen. Langsam ist ihr das ein wenig unangenehm. Allerdings scheint er sie weder provozieren, noch ihr etwas tun zu wollen. Was soll es also, wenn er ein weiteres ihrer Geheimnisse kennt. "Naja, tot ist tot, zumindest was mich anbelangt, aber von der Schwelle des Todes, ja das vermag ich. Ich helfe euch gerne, wo ich kann, auch mit Blut, wenn das nötig ist." Fast hätte sie sich die Hände gerieben. Es gibt kaum ein schöneres Gefühl, nein es gibt kein schöneres Gefühl, als dafür zu sorgen, dass jemand dem Tod von der Schippe springt.
Sie hört den Tumult draußen, doch schon ist sie zu konzentriert auf die Aufgabe, die vor ihnen beiden liegt. In dem Moment, in welchem sie ihr Feuer in sich zu konzentrieren beginnt, passiert es. Ein Knurren entfährt ihr. Vor ihrer beider Augen geht die Leiche in Flammen auf. Eine Explosion erfüllt die Luft. Sie spürt die Hitze, die Druckwelle. Wie kann das sein? Wie ist das möglich? Sie hätten ihn doch retten können. Einen Unschuldigen.
Sie blickt sich um, sucht die Quelle dieses Vorfalls. Natürlich, da steht er, Jéromé. Das kann doch nicht sein Ernst sein. Um ihn verstreut liegen zusammengesunken Fennex und Emuya. Hatte er denn nicht ein einziges Mal im Team arbeiten können. Sie hätte den Wirt retten können, gemeinsam hätten sie es gekonnt. Das wütende Knurren zu unterdrücken fällt ihr dieses Mal schwerer. Sie wirft dem Mann neben ihr einen Blick zu. Sie ist sich sicher, dass er weiß wie sie im Moment denkt und fühlt. Doch jetzt gilt es den entstandenen Schaden zu begrenzen. Sie rennt, so schnell ihre Beine sie tragen, auf Fennex zu und verlässt sich darauf, dass ihr Begleiter sich um Emuya kümmert.
Ihr Herz rast wie wild, als sie sich zu ihm herunterbeugt. Er liegt auf dem Bauch, sie kann nicht sehen, ob er bei Bewusstsein ist. "Fennex," ihre Stimme ist brüchig, sie will so etwas nicht noch einmal erleben. "Fennex, geht es dir gut. Es tut mir Leid, ich dachte..bist du in Ordnung?" Bitte, oh bitte, bei Pendragon, lass es ihm gutgehen!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 21. Dezember 2015, 00:52:50
Das darf doch alles nicht wahr sein!, schießt es Esfandiyân durch den Kopf, als die Leiche vor ihm in Flammen aufgeht. Er zwingt sich, ruhig zu bleiben, und geht in die Knie, um ein wenig von der Asche aufzuklauben und in ein kleines Metalldöschen zu füllen, das an seinem Gürtel hängt. Nur für alle Fälle.
Dann hält ihn nichts mehr auf. Mit wenigen, energischen Schritten ist er im Schankraum, sein Gesicht wutverzerrt, sein Blick auf Jéromé gerichtet. "Seid Ih wirklich so primitiv, dass es nur mit roher Gewalt geht, oder bildet Ihr euch so viel auf Eure Fähigkeiten ein, dass es Euch nicht kümmert, was um Euch herum passiert?", faucht er den Mann an. "Es mag Euch egal sein, aber ich hätte tatsächlich gerne erfahren, was hier vor sich geht. Und glaubt mir, das werde ich. Und nun weiht mich entweder ein oder geht mir aus dem Weg!"
Mit einem Blick in die Runde versichert er sich, dass es allen gut geht, dann ist er auch schon bei der Leiche des Wirts, die bis zur Unkenntlichkeit verbrannt ist. Trotzdem: Es hätte schlimmer kommen können. Er würde auf das Blut der Rothaarigen verzichten können, denn wenn es in dieser Schenke etwas gab, das dem Atar von Drachenblut ebenbürtig, dann war es sein eigenes. Kurzerhand zückt er seinen Dolch und zieht ihn sich über die Handfläche, und schon in dem Moment, in dem der erste Tropfen Blut auf die verkohlten Überreste trifft, hat sich die Wunde bereits geschlossen. Dann presst Esfandiyân seine noch immer blutverschmierte Hand auf das, was von Kopf des Mannes übrig ist, und fast augenblicklich wird es in der Schenke spürbar kälter - und dunkler. Es sind die Augen des Toten, die alles Licht aufzusaugen scheinen, diese leeren, toten Augenhöhlen, in denen nun weißgoldene Seen aus gleißendem Licht wabern.
Und dann bewegt sich die Leiche. Erst nur ein Zucken mit dem verstümmelten Arm, dann bäumt sie sich unter Esfandiyâns unbarmherzigen Griff auf, ein stummer Schrei auf den zerfetzten Lippen. Ungerührt beugt sich der Mann vor, den Blick weiterhin auf das gerichtet, was einst ein Gesicht gewesen war. "Mach es nicht noch schlimmer, als es sein muss", flüstert er fast sanft, aber dennoch bestimmt. "Sag mir, was ich wissen will, und du darfst für immer ruhen." Er verstärkt seinen Griff, und der Widerstand des Toten schwindet von einem Moment zum anderen. Esfandiyân nickt zufrieden, dann löst er seine Hand von der nun bewegungslosen Leiche, und im selben Augenblick kehrt das Licht in den Raum zurück und mit ihm die Wärme. Vom vermeintlichen Wirt ist nicht mehr geblieben als ein Haufen Asche.
Esfandiyân richtet sich auf und blickt Jéromé kühl an, und seine Miene verrät, dass er auf nicht weniger als auf eine Antwort wartet. "Nun?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 21. Dezember 2015, 08:42:51
Emuya nimmt Jéromés Hand dankbar an und kommt wieder auf die Beine. Es war alles so schnell passiert. Fennex schrei, Jéromés Angriff, die Druckwelle. Was das war und was das sollte, wird sie bald genug erfahren, denn ein weiterer Mann, dessen Anwesenheit Emuya bislang nicht bemerkt hatte, ist wutentbrannt auf Jéromé zugegangen und stellt ihn zu rede. Allerdings geht er, ohne auf eine Antwort zu warten auf die verbrannte Leiche zu und stellt etwas mit dem Kopf an. Auf einmal wird es eiskalt und Emuya nimmt wahr, wie alles Licht verschwindet. Sie nutzt ihr inneres Auge, wodurch alle Auren sichtbar werden und sie starrt zu dem Kopf in Esfandiyâns Hand. Der Kopf.... hat eine Aura. Er lebt? Nach allem was sie gesehen hatte auf ihren Reisen, dachte sie immer, es gibt nichts mehr, was sie überrascht. Dies ist der Beweis, dass sie sich geirrt hat.
Die Aura, wie eine kleine Flamme, schwebt um den Kopf herum und sie ist schwarz. Und so fest, dass sie sicher keine Laune ist oder aufgesetzt. Es ist das Wesen des Menschen oder Tieres, oder was es auch war. Sie weicht kaum merkbar zurück, dann wird es wieder hell und wärmer. Die Aura verschwindet und Emuya starrt den Mann an. Wer ist das?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 21. Dezember 2015, 10:56:49
"Uhh..." Fennex stöhnt und versucht, sich aufzurichten. Seine Rippen schmerzen und wenn sie nicht gebrochen sind, dann nun zumindest gebogener als zuvor. Vewirrt sieht er auf - und direkt in ein besorgtes Gesicht.

"Joyce, der Göttin sei Dank..." Bei der Strahlenden, sein Herz schlägt höher bei ihrem Anblick. Das Schwert, der Wirt, der Feuerball, alles wirbelt durcheinander in seinem Kopf.

Emuya!

Hastig sieht er sich nach ihr um und atmet ein weiteres Mal erleicht auf, als er sie unverletzt sieht - und gleich darauf scharf ein.

Der Wirt ist verschwunden, ein Großteil der Kneipe zerstört und verbrannt, und inmitten der schwarzen verkohlten Fläche kniet der Alte von gestern vor einem Aschehaufen.

"Was ist mit dem Wirt?", fragt er mit zitternder Stimme in dem Raum. "Was habt ihr mit ihm getan? Ihr habt ihn umgebracht, oder? Er hatte eine Frau, hat er erzählt, und drei kleine Kinder! Zwei Mädchen und ein Junge...lernt gerade erst Laufen..."

Seine Stimme bricht. Seine Hand umfasst von allein das Schutzamulett an seinem Hals.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 21. Dezember 2015, 14:39:21
Erleichtert lächelt Joyce Fennex an. Keiner von ihnen scheint verletzt, das ist immerhin etwas. Sie legt dem jungen Mann beschwichtigend eine Hand auf die Schulter. " Das war nicht der Wirt. Er sah nur so aus wie er, kannte seine Gedanken und Erinnerungen. Eine gute Imitation, aber eben nur das. Dennoch," sie wendet sich an Jéromé "habt ihr den Wirt auf dem Gewissen. Ich hätte ihm helfen können, dafür ist es nun zu spät. Zumindest für mich." Mit einem Schimmer der Hoffnung blickt sie zu dem Mann, dessen Namen sie noch immer nicht kennt, der sie aber sofort als das durchschaut, was sie ist. Er könnte mächtig genug sein, fähig zu dem sein, was sie nicht kann. Mit dem seltsamen Imitat des Wirtes hat er es geschafft. Wenn auch nur kurz. Es war beinahe gespenstisch. Die leeren toten Augen, und doch Leben, zumindest ein Hauch davon.
Den Tod betrügen können, wenn auch nur für einen Moment. Erstaunlich. Ihre Hand immer noch beruhigend auf Fennex Schulter gelegt, wendet sie sich zu Emuya. "Wie geht es dir, ist alles in Ordnung. Du siehst blass aus." Es wundert sie kaum. Sie bezweifelt, dass einer von ihnen so etwas zuvor schon gesehen hat, aber der Mann hat es nicht ohne Grund getan, das weiß sie, vermutlich kann nur er ihr sagen, was das Wesen bezweckt hatte.
Sie tritt auf ihn zu. "Ich bin übrigens Joyce, bei all dem Durcheinander will ich die Höflichkeit mich vorzustellen nicht vergessen. Würdet ihr mir den Gefallen tun, sagt was habt ihr erfahren? Was bezweckte das Wesen? Und noch viel wichtiger, haben wir mit einem erneuten Angriff zu rechnen? Ich möchte mich nicht in der falschen Hoffnung wiegen, dass die Gefahr gänzlich gebannt ist." Sie schaut sich um. So wie die Schenke jetzt aussieht scheut sie sich weniger, sich im Notfall zu verwandeln. Eine Renovierung wird so oder so nötig sein. Tolle Gäste waren sie alle. Sie ist sich auch sicher, dass einer von ihnen das unselige Wesen angelockt hatte. Seinem Kommentar nach wahrscheinlich Jéromé. Wunderbar denkt sie sarkastisch haben wir also doch etwas gemeinsam. Wir ziehen beide eine Spur der Verwüstung hinter uns her.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 21. Dezember 2015, 16:28:27
Jéromé hat Emuya gerade hoch geholfen, will sich zu Fennex umdrehen, als ihm ein vor Wut schnaubender Esfandiyân in den Weg stellt. Aus seinen Augen brennt Feuer, und er spuckt ihm einige giftige Fragen entgegen. Dieser Narr. denkt Jéromé bei sich. Er kann es nicht verstehen. Als er gerade zu einer Antwort ansetzen will, beugt sich Esfandiyân nieder, und vollführt eines jener scheußlichen Rituale, von denen Jéromé gehofft hatte, sie nie wieder mitansehen zu müssen. Angewidert wendet er sich ab.

Er macht einen Schritt zu Fennex hinüber, welcher sich bereits angeregt mit Joyce unterhält. Hoffentlich kann sich der Drache im zum halten. "Tut mir aufrichtig leid, Fennex." sagt er, an den am Boden kauernden Jungen gewandt, und fügt in Richtung Joyce hinzu: "In Lebensgefahr ist hier zumindest für den Moment keiner mehr, entspannt euch etwas." Er will zu Emuya hinübergehen, doch diese wendet sich schon an Esfandiyân. jener steht auf, und richtet seinen kühlen Blick auf Jéromé und zischt nur ein Wort: "Nun?"

Jéromé erwidert den Blick ebenso eisig und steckt sein Schwert zurück in die Scheide. "Was wollt Ihr wissen, Ketzer?" fragt er tonlos. "Wenn Ihr mich Mörder schimpfen wollt, tut es in euren Gedanken; wollt Ihr mich Dummkopf nennen, tut es in euren Gedanken; wollt Ihr eine Antwort, so sucht sie in eurer abscheulichen Magie. Ich habe Euch nichts mehr zu sagen, also behelligt mich nicht mit euren leeren Drohungen. Es wurde getan, was verlangt war. Findet euch damit ab."

Danach wendet er sich an Joyce, Emuya und Fennex. "Ich bitte für die Feuersbrunst von eben um Entschuldigung. Normalerweise läuft das ganze kontrollierter ab. Ich schlage vor, dass wir dem, was von dem Wirt" er blickt bewusst in Richtung des Hinterzimmers "und von diesem Kragon" er deutet auf die Ascherest hinter dem verkohlten Stumpf, wo vor kurzem noch der Tresen stand "noch übrig ist, angemessen beisetzen. Da vermutlich niemand von euch mit einem Kragon vertraut ist, werde ich das übernehmen. Wäret ihr so freundlich, unserem armen Wirt die letzte Ehre zu erweisen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 21. Dezember 2015, 17:39:34
Fennex schweigt.

Joyces Worte hallen nach, aber etwas daran fühlt sich falsch an, genau wie es sich immer noch falsch anfühlt, dass dieser Mann, dieses Wesen, was auch immer getötet wurde. Nicht ganz Mensch, soviel hat er verstanden. Aber wenn es die Gedanken, Gefühle und Erinnerungen des Wirts übernommen hat, dann ist es damit zumindest teilweise Mensch geworden, oder nicht?

Was sonst macht einen Menschen aus, wenn nicht seine Erinnerungen?

Ruckartig dreht er sich um und geht in das besagte Hinterzimmer. Ein Aschehaufen auch hier. Er kehrt ihn sorgfältig zusammen, geht zurück in den Schankraum, schippt wortlos  diese Asche dazu und begibt sich nach draußen.

Nach dem Sturm der Nacht leuchtet der Morgen golden, die Luft schmeckt klar und reingewaschen. Es hätte ein schöner Morgen sein können, wenn nicht gerade vor seinen Augen ein Mensch gestorben wäre - und irgendein seltsames Wesen dazu.

Wie es in Linurien üblich ist, streut er die Asche der Toten in die Luft und hofft, dass die Göttin ihnen den Weg ins Licht leuchtet. Dann zieht er seine kleine Holzflöte hervor, zögert und setzt sie an.

Er hasst Abschiedslieder. Er hasst Abschiede überhaupt. Er hasst es, wenn Leute gehen müssen und andere zurücklassen und er nichts dagegen tun kann.

Die ersten Flötenklänge steigen hinauf. Im umliegenden Wald verzieht sich der letzte Nebeldunst.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 21. Dezember 2015, 17:48:33
Sie kann es immer noch nicht glauben. Nichts bringt sie aus der Ruhe, doch diesmal ist es anders. Sie ist nicht in der Lage sich zu bewegen oder etwas zu sagen, dabei würde sie gerne fragen, was ein Kragon ist. Doch ihre Lippen bewegen sich ohne einen Ton. Erstarrt steht sie da und betrachtet die Holzlatten auf dem Boden. Ihr Pfeil ist zu boden gefallen und die Hand krampft sich um den Bogen. Vor ihren Augen noch immer der Kopf und dessen schwarzer Nebel.
Fennex verstreut die Asche in de Luft und spielt auf seine Flöte. Jéromé macht sich daran, die Asche hinterm verkohlten Tresen zu einem Haufen zu kehren. Ihre Gedanken srehen sich im Kreis. Erinnerungen welche keine sind.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 21. Dezember 2015, 22:34:19
Jéromé hat inzwischen die Asche zusammengeschoben, und füllt sie nun in einen kleinen Stoffbeutel. Da Esfandiyân ihn weiterhin nur grimmig anstarrt, schrebt er ihn kurzerhand beiseite und verschwindet mit der Asche ins Hinterzimmer, wo immer noch das rötliche Symbol an der Wand glüht.

Draußen, vor dem Wirtshaus.

Fennex ist noch so aufgewühlt von den Geschehnissen und in sein trauriges Flötenspiel vertieft, dass er die beiden Gestalten, welche sich ihm aus dem das Gasthaus umgebenden Wald nähern, nicht bemerkt.
Es sind zwei, dem Augenschein nach noch rechte junge Männer, beide in geflickte Kapuzenmäntel gehüllt. Sie nähern sich dem Flötenspieler mit vorsichtigen Schritten, wobei einer etwas entschlossener voranschreitet, und der andere ihm eher zögerlich nachfolgt.
Der vordere der beiden hat blasse, weiße Haut und pechschwarzes Haar, die braunen Augen blicken neugierig umher, sein schmaler Mund drückt Vorsicht und Ehrfurcht aus. Sein Kamerad hingegen weißt einen dunklen Teint auf, fast schon schwarz, und auch sein Haar bricht diesen Eindruck nicht. Nur seine Augen funkeln blau und ängstlich hervor, seine Nase zittert leicht und er hat den Mund zu einem schmalen Strich zusammengezogen. Die beiden halten kurz hinter Fennex an, und lauschen gebannt dem Flötenspiel.

Als Fennex geendet hat, und sich wieder dem Eingang des Gasthauses zuwendet, steht er den beiden unvermittelt gegenüber. Wie ein Lumpenpack müssen sie aussehen, die Füße in zusammengebundene Lappen gehüllt, nichts als Flicken am Leib, und verdreckt bis auf die Knochen.

Der braunhäutige Mann beäugt Fennex misstrauisch, doch die Neugierde scheint seinen Gefährten überwältigt zu haben, so dass er vortritt, und Fennex die rechte Hand hinhält. "Ein wundervolles Lied habt ihr da gespielt." sagt Finn "darf man erfahren, warum es euch an einem so schönen Tag so traurig anmutet?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 22. Dezember 2015, 01:26:41
Joyce spürt, dass Fennex immer noch aufgewühlt ist. Sie kann es ihm nachempfinden, so schnell wie sich die Ereignisse in den letzten Minuten überschlagen haben. Sie bleibt ihm zuliebe ruhig, als Jéromé sich nähert, auch wenn da noch ein paar Dinge gewesen wären, die sie ihm nur zu gerne gesagt hätte. Als der junge Mann aufsteht und ins Hinterzimmer läuft, zu dem kleinen Haufen Asche, dass einmal ihr Wirt war, schaut sie ihm einen kurzen Augenblick nach.
Dann wandert ihr Blick auf Emuya, die immer noch wie erstarrt scheint. Auf ihre Frage hat sie ebenso wenig reagiert, wie auf die letzten Geschehnisse. Vorsichtig tritt sie auf sie zu, um sie nicht noch mehr zu verstören. Sanft wiederholt sie ihre Frage "Geht es euch gut, kann ich euch irgendwie helfen?" Einen Moment lang überlegt sie ihr eine Hand auf die Schulter zu legen, doch ihre Stimmung macht sie unsicher, Joyce möchte nicht, dass sie sich unvermittelt erschreckt oder schlimmeres. Die Frau scheint völlig in ihrer Gedankenwelt gefangen. Sie möchte ihr helfen, ist sich aber nicht ganz sicher wie. Sie ruft das Feuer in sich, nur ein Wenig, gerade so viel, dass sie ein Bisschen Wärme ausstrahlt. Vielleicht vertreibt sie so die Kälte ihrer Gedanken.
Währenddessen hat Fennex begonnen die Asche zu zerstreuen und spielt auf einer hölzernen Flöte eine zarte, melancholische Melodie. Etwas in ihr summt zufrieden. Es ist gut, dass dem Wirt die letzte Ehre erwiesen wird. Vermutlich hatte der Mann sie mit seinem unfreiwilligen Opfer alle gerettet.
Als die Melodie endet dreht sie sich kurz zu Fennex um. Zwei Gestalten haben sich ihm auf dem Weg in das Gasthaus in den Weg gestellt. Noch wittert sie keine akute Gefahr, aber nach den letzten Vorkommnissen sieht sie es nicht ein, ein Risiko einzugehen. Sie tritt auf die drei Personen zu, hält sich dabei noch im Hintergrund, dem Gespräch lauschend, aber nur gerade so weit entfernt, dass sie im Notfall sofort eingreifen kann. Kein Zögern mehr dieses Mal, wenn Gefahr drohen sollte.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 22. Dezember 2015, 11:56:17
@Acrosen: Gemeinheit! Jetzt, wo es gerade spannend wird, den Rückzieher machen, bloß weil ich nicht regelmäßig zum Schreiben komme! :P

Die Manieren hier lassen zu wünschen übrig, denkt sich Esfandiyân mit einem Seufzer und lässt sich auf einen Stuhl sinken. Erwarten alle gleichzeitig eine Antwort, und wenn man nicht gleich reagieren kann, verlieren sie das Interesse.
Donnoch tut ihm die Verschnaufpause ganz gut. Er muss darüber nachdenken, was er erfahren hat - oder erfahren hätte, hätte dieser Egomane von einem Magier nicht so gründlich gewütet. Ein verkappter Frömmler ist er also auch noch, denkt sich Esfandiyân amüsiert, Nun, da ist er wohl tatsächlich an den Richtigen geraten, ohne sich überhaupt der Tragweite bewusst zu sein.
Trotzdem: Er ist noch immer wütend, und er wird sich nicht die Blöße geben, hinter seinen Gesprächspartnern herzurennen. Was auch immer dieses Wesen war, das sich unter sie gemischt hat - dieser Kragon, wie ihn der Mann genannt hatte -, es stammte sicher aus dessen Welt, denn es war Esfandiyân völlig unbekannt. Vielleicht sollte ich ja mal eine Kashtar auf ihn ansetzen, die würde ihm sicher den letzten Nerv rauben, denkt er sich belustigt, beschließt aber, es dabei zu belassen - vorerst. Der werte Herr würde noch früh genug mit dem Kopf gegen eine Wand rennen, die seiner ungezügelten Gewalt nicht nachgab, wenn er sich weitethin zu begreifen sträubte, dass es in diesem Wirtshaus auch noch andere Personen gab, die durchaus mit Magie und dem Hauch des Göttlichen umzugehen vermochten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kare am 23. Dezember 2015, 08:34:54
Als Fennex die Flöte absetzt und sich umdreht, fährt er heftig zusammen.

Vor ihm stehen zwei Männer, deren Auftauchen ihm völlig entgangen ist, und nach dem Trubel gerade eben ist er noch ein wenig nervös. Dann spürt er Joyces Blick auf sich und etwas in ihm entspannt sich wieder.  Er kann es nicht genau erklären, aber ihre Anwesenheit wirkt beruhigend...und schützend. Ein bisschen erinnert sie ihn an Carina. Nicht vom Aussehen – dafür sieht seine Zwillingsschwester ihm zu ähnlich – aber in ihrer ruhigen, besonnen Art...

Er lächelt ihr leicht verlegen zu, ehe er sich dem Mann zuwendet, der ihn angesprochen hat:
,,Ihr übertreibt...ich spiele nicht sonderlich gut. Nicht so gut, wie es für ein Himmelstiegslied gehört jedenfalls." Er sieht traurig zum klaren Himmel auf.  ,,Ihr habt keinen guten Zeitpunkt gewählt, um dieses Gasthaus zu besuchen, fürchte ich. Zumindest gibt es gerade niemanden, der euch noch etwas anbieten und euch bedienen kann. Der Wirt ist...ums Leben gekommen. Für ihn habe ich das Lied gespielt."

Er weiß nicht genau, wie er den beiden Fremden etwas erklären soll, was er selbst kein bisschen versteht. Sie sehen müde und weit gereist aus, sicher sehr froh, endlich eine Raststätte gefunden zu haben.

,,Vermutlich findet ihr noch Brot drinnen..."
Sein Magen knurrt auch, aber er kann sich nicht überwinden, nochmal in die Vorratsstube zu gehen. Und auch nicht, das Haus eines Toten zu plündern.

Stattdessen strafft er die Schultern und ruft ins Kneipeninnere hinein: ,,Ich werde durch den Wald zu dem kleinen Dorf gehen, in dem die Frau des Wirts mit seinen Kindern lebt, und ihr Bescheid geben. Das ist das mindeste, was ich tun muss. Will mich jemand begleiten?"

Er hofft, dass jemand ja sagt. Zum einen ist er nicht gern allein mit seiner gedrückten Stimmung und weiß, dass ihm Gesellschaft gut tut. Zum anderen...ahh....selbst bei Tag ist der Wald ziemlich dicht und dunkel. Und kein Laska da, um diesmal hungrige Raubtiere fernzuhalten.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 23. Dezember 2015, 10:24:00
@Mithras: Ich kann doch nichts dafür, dass hier alle so wunderbar aktiv sind.  ;)

Finn sieht sich halbwegs verdutzt zu seinem Mitreisenden um, doch bevor er eine weitere Frage an Fennex richten kann, stapft dieser schon in Richtung Wirtshaus. "Und da denkt man, der Tag könnte nicht noch sonderbarer werden..." raunt er ihm zu. Dann gehen sie dem davongeeilten nach, als sie Joyce passieren, nicken ihr beide grüßend zu und ein strahlendes Lächeln huscht über Finns Gesicht.

Drinnen tippt Finn Fennex abermals auf die Schulter. "Wenn es euch nichts ausmachen würde, täte ich euch sehr gerne begleiten. Ich bin schon den ganzen Tag auf Wanderschaft, und wenn es hilft, hier ein warmes Bett und etwas zu Essen wieder verfügbar zu machen, bin ich gerne zu einem kleinen Fußmarsch bereit. Außerdem würde ich euch gerne etwas näher kennenlernen. Auch, wenn ihr euch in Bescheidenheit übt, so ein Flötenspiel hört man nicht alle Tage!"

An seinen Begleiter gewandt fügt er hinzu: "Du bleibst erstmal hier, Etúkon. Hör' dich etwas um, und sieh' zu, ob du nicht vielleicht etwas Ordnung in das Chaos" er weist auf den zerstörten Tresen "bringen kannst." Etúkon nickt stumm, und geht langsam in Richtung Emuya, da sie ihm geheurer erscheint als der seltsame Mann inmitten der Asche, welcher ebenfalls noch in der Kneipe steht.

Finn wendet sich wieder an Fennex. "Ich bin bereit zum Aufbruch. Sagt nur, wenn ihr losgehen wollt, und ich folge euch auf dem Fuße."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 23. Dezember 2015, 12:03:14
Fennex' Ruf in die Stube hinein weckt Emuya und sie löst sich aus ihrer Starre. Fennex betritt soeben das Haus wieder und ihm folgen zwei Männer, die soeben angekommen sein müssen. Joyce steht an der Tür, die neuen Gäste wurden misstrauisch beobachtet. Jéromé war verschwunden und der eigenartige Mann sitzt auf einem Stuhl mitten im Raum. Sie wird das Gefühl nicht los, etwas versäumt zu haben. Das mag sie überhaupt nicht. Sie weiß gerne über alles bescheid und will alles mitbekommen, denn nur so, kann sie eine Situation einschätzen und richtig reagieren.
Soe wie eben?, denkt sie sich. Sie verliert die Kontrolle über sich selbst und ihre Gefühle. Eine Schockstarre war das schlimmste Ausmaß. Schlimm genug, dass man ihr auch nur im Gesicht anmerkt, dass sie sich erschreckt hat. Sogar ihre eigene Aura sollte sie im Griff haben. Visuell wie formel. Weder sieht man, noch fühlt man die Wahrheit. So die Theorie, die Jahrelang funktioniert hat.
Sie blickt sich im Raum um und sucht Jéromé, er kennt das Wesen. Sie will wissen, was sie da gesehen hat. Und was das mit ihren Erinnerungen zu tun hat. Sie macht seine Aura im Hinterzimmer aus und folgt seiner Spur bis zu dem seltsamen Symbol an der Wand. Der Boden ist schwarz verkohlt. Ein Beweiß dafür, dass auch hier etwas in Flammen aufgegangen war.
Der Mann wird immer interessanter, denkt sie und blickt zu ihm auf. Er hat ihr den Rücken zugedreht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 23. Dezember 2015, 16:17:26
Joyce überlegt kurz. Emuya scheint sich wieder ein wenig beruhigt und vor allem aus ihrer Schockstarre gelöst zu haben. So weit so gut. Fennex will offenbar ins Dorf aufbrechen. Sie ist sich nicht sicher, ob sie dem Schlamassel ausgerechnet jetzt den Rücken kehren will, wenn auch nur für kurz. Gerade will sie bedauernd ablehnen, da hört sie Finns Antwort. Der Fremde will Fennex begleiten. Im Moment, nach allem was passiert ist, traut sie lieber keinem, den sie nicht kennt. Kurz ruft sie Fennex zu: "Wartet bitte einen kurzen Augenblick, seid so gut!"
Sie läuft zügig zu Esfandiyân und flüstert ihm zu, sodass es außer ihm auf keinen Fall ein Anderer hören kann: "Ich würde den jungen Mann gerne begleiten, den Fremden dort traue ich nicht so ganz über den Weg. Es ist doch merkwürdig, dass sie ganz zufällig ausgerechnet jetzt auftauchen. Könntet ihr für mich ein Auge auf die anderen haben und wenn möglich herausfinden, was es ist, das Jéromé so hartnäckig verheimlichen will. Ich bin mir sicher Ihr seid ihm mit Leichtigkeit gewachsen, falls er Ärger machen sollte und ich möchte Fennex nur ungerne allein lassen."
Während sie noch auf seine Antwort wartet, beobachtet sie den anderen Fremden, der auf Emuya zugeht. Sie möchten den Neuankömmligen trauen, aber im Augenblick sieht sie sich nicht in der Position dazu. Wachsamkeit ist gefragt. Sie ist sich sicher, dass der falsche Wirt nur der Anfang war, das sagen ihr ihre Instinkte.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 23. Dezember 2015, 21:41:07
@Acrosen: Du kannst nun wirklich nicht behaupten, dass Jéromé unter Zugzwang stand! ;)

Esfandiyân lächelt in sich hinein, als Joyce auf ihn zutritt. "Ihr scheint ja großes vertrauen in mich zu stecken", erwidert er mit gehobener Augenbraue. Kurz überlegt er, ob er sie noch ein wenig zappeln lassen und sein Zugeständnis an Bedingungen knüpfen soll, doch für derlei Spielchen fehlt ihm der Nerv. "Nun, ich hatte ohnehin nicht vor, diesen Ort zu verlassen", fährt er mit einem Schmunzeln auf den Lippen fort, "Ich kann ihn hier" - er nickt in Richtung des Nebenzimmers, in das Jéromé verschwunden ist - "doch nicht alleine lassen." Und sie auch nicht, fügt er in Gedanken an seine Tochter hinzu, die ein Stockwerk über ihnen noch immer schläft. "Aber bevor Ihr geht" - er kramt in einem seiner vielen Beutel, die an seinem Gürtel hängen, und fischt einen einfachen Ring aus Bronze hervor, in den eine Perle aus rotem Glas eingefasst ist, in deren Innerem ein tiefschwarzer Gesteinssplitter funkelt - "bitte ich Euch darum, meine Augen und Ohren zu sein, was im Wald geschieht. Und im Haus der Familie des Wirts. Ich habe da nämlich alles andere als ein gutes Gefühl."
Er hält ihr den Ring entgegen und nickt auffordernd. "Keine Sorge, es ist keine Blutmagie. Er hilft mir nur, Euch ausfindig zu machen, um mit Euch in Kontakt zu treten, und umgekehrt. Wen Ihr das nicht wollt" - er lächelt spöttisch - "werft ihn einfach weg oder jubelt ihn einer Peraon unter, die Ihr nicht leiden könnt."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 24. Dezember 2015, 21:44:07
Joyce zögert kurz, doch dann nickt sie. Sie ist es, die sich entschlossen hatte Esfandiyân zu vertrauen, zumindest so sehr es hierfür nötig ist. Zudem hat sie Vertrauen in ihre Instinkte. Sollte an dem Ring etwas nicht in Ordnung sein, würden sie sie warnen. Darauf hofft sie zumindest. Sie nimmt ihn leicht zögernd an. Als sie ihn auf ihren Ringfinger schiebt, verspürt sie ein eigenartiges Gefühl, dennoch macht es ihr keine Angst. Alles scheint soweit in Ordnung zu sein. Sie lächelt kurz und ihre Anspannung löst sich ein wenig. Sie bedankt sich kurz für das Zugeständnis des Mannes, dann läuft sie, den Blick noch immer auf Emuya und den Fremden gerichtet zu Fennex und dem Neuankömmling, der sich Finn nennt.

"Wenn ihr erlaubt, würde ich euch sehr gerne begleiten. Vorausgesetzt natürlich, drei ist euch nicht einer zu viel." Sie lächelt die Beiden an. "Mein Name ist übrigens Joyce, ich freue mich euch kennen zu lernen, wenn auch unter solch unschönen Umständen." Sie streckt ihm die Hand hin und lächelt. Ihr Misstrauen entspringt nur ihrer Lage, versucht sie sich einzureden, kein Grund ihre Manieren zu vergessen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 28. Dezember 2015, 20:42:56
Finn erwidert schüchtern Joyce Lächeln, und schüttelt ihr sanft die Hand. Seltsam sieht es aus, sie in edler Kleidung und unverkennbar gerüstet, dazu gewaschen und gepflegt an Körper und Haar, und daneben der verschmutzte, in Lumpen gehüllte Junge, welcher ehrfürchtig den Blick senkt. "Ich bedaure zutiefst, dass wir unter so unglücklichen Umständen unsere Bekanntschaft machen. Mein Name ist Finn, stets zu Diensten. Einer wunderschönen Dame wie euch müsste ein Mann, der etwas auf sich hält, bei jedem Treffen etwas verehren, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf." Er blickt etwas beschämt zu Boden. "Leider lässt meine derzeitige Lage nur zu, dass ich euch meine tiefste Bewunderung entgegenbringe." Er wirft ihr ein letztes scheues Lächeln zu, dann dreht er sich wieder zu Fennex. "Wann immer Ihr bereit seid."

Drinnen in der Kneipe.

Etúkon steht etwas verloren in der Mitte des Raums. Eigentlich hatte er zu der zweiten Frau gehen wollen, doch die war im Hinterzimmer verschwunden, bevor er bei ihr angekommen war. Jetzt steht nur noch der etwas unheimliche Mann im Zimmer, mit dem die Frau, welche sich Joyce nennt und nun mit Finn offenbar aufzubrechen gedachte, vor kurzem noch getuschelt hatte. Mangels anderer Optionen macht sich Etúkon nun auf den Weg zu ihm, da er als einziger überhaupt noch verblieben ist.

Im Hinterzimmer.

Jéromé spürt, dass er beobachtet wird. Es ist nicht der Ketzer, der hätte sich einen Kommentar nicht verkneifen können. Er tippt auf Emuya, ist sich aber nicht ganz sicher. Eigentlich spielt es auch keine Rolle. Er beginnt, einige Worte zu murmeln, sie unablässig wiederholend, und verstreut die Asche, welche er zuvor vor Fennex' unbedachtem Handeln gerettet hatte, vor dem blutigen Zeichen auf dem Boden. Nach einigen Augenblicken fängt die Asche erneut Feuer, und löst sich dann langsam auf, bis nichts mehr von ihr übrig ist. Zufrieden dreht sich Jéromé um, und tatsächlich steht er Emuya gegenüber. "Kommt ihr um Lebewohl zu sagen?" fragt er überrascht und belustigt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 29. Dezember 2015, 11:22:31
Joyce lächelt Finn an, dass er schüchtern ist, hatte sie nicht erwartet. Es entwaffnet sie ein wenig, nimmt ihr ein bisschen von ihrem Misstrauen. Sie entschließt sich wachsam zu bleiben, doch es spricht nichts dagegen freundlich zu sein. Ein wenig geschmeichelt ist sie von dem Kompliment, doch obgleich sie heute in schönen Gewändern unterwegs und sauber ist, erinnert sie sich an andere Zeiten. Auf Oberflächlichkeiten gibt sie nichts, ihr Aussehen ist ihr zweitrangig. Seine höfliche Art gefällt ihr, wenn er wüsste, dass sie vor nicht allzu langer Zeit auch nicht mehr als Lumpen am Leib getragen hatte. Seine Art erinnert sie an ihre alten Freunde. Sie schätzt Bescheidenheit. "Ach bitte, Finn, eure Freundlichkeit ist mir genug, ich freue mich ein Stück des Weges gemeinsam mit euch zu gehen."
Auch wenn es nett ist. sich mal wieder etwas entspannter zu unterhalten, die Gefahr ist nur allgegenwärtig. Sie blickt in Richtung des kleinen Waldes, der das Dorf von der Schenke trennt. Ein guter Ort um drei arglosen Wanderern aufzulauern. Wie als Generalprobe entfacht sie kurz das Feuer in sich, dann drückt sie es augenblicklich wieder hinunter. Gut, sehr gut. Sie ist schnell geworden. Wenn sie bedenkt, wie lange sie früher für eine Verwandlung gebraucht hätte. Sie war gewappnet gegen eventuelle Gefahren. Bereit die zu beschützen, die es nicht selbst konnten oder es nicht wollten. "Nun denn Fennex, lasst uns schnell aufbrechen, je eher wir Hilfe holen, desto besser."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 29. Dezember 2015, 14:05:52
Mit einem angedeuteten Nicken verabschiedet sich Esfandiyân von Joyce, als sie sich den anderen anschließt. Igendetwas liegt in der Luft, das kann er deutlich süpüren, und er ist froh, dass er weiterhin in Manišas Nähe bleoben kann. Seine Tochter schläft weiterhin friedlich ein Stockwerk über ihnen - er kann ihren Atem hören, ihren Herzschlag spüren und den Trunk aus Mohnblüten riechen, den Sepandieh ihr verabreicht hat, dass sie nicht vor Mittag aufwacht. Er seufzt. Allles nur, damit sie ungestört ihre Spielchen mit ihm treiben konnte!
Während er seinen Gedanken nachhägt, bemerkt er, wie ihn einer der Neuankömmlinge anschaut und auf ihn zugeht. Na, wenigstens bekomme ich wieder Gesellschaft, denkt er sich mit einem Seufzer und leht sich weiter auf dem Stuhl zurück, auf dem er sitzt. Zumindest langweilig wird es hier nie.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 29. Dezember 2015, 14:14:55
Emuya lächelt. "Verabschieden? Nein, ich habe Fragen." Doch sie befürchtet, dass sie die Antworten darauf nicht einfach bekommen würde. Nicht, ohne sich und ihr Leben zu offenbaren. Doch konnte sie es wagen? Sie kannte den Mann nicht und jetzt ist der einzige Weg, etwas über sich zu erfahren, was sie eigentlich nie wollte, sich ihm anzuvertrauen, sich ihm vorzustellen und alles über sich zu erzählen, was es zu sagen gibt. Er würde sie kennen, wissen wer sie ist und das könnte am Ende noch gefährlich werden.
"Ihr habt das Wesen erkannt. Ich habe seine natürliche Aura gesehen. Dunkler als die schwärzeste Seele und dennoch ohne eigene Gefühlsregungen. Klärt mich auf. Was ist es und was für Absichten hegen diese Monster?"
Sie sprach das Wort Monster bewusst aus, denn sie hatte Angst, auch wenn es ihr nicht anzumerken war. 
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 01. Januar 2016, 17:28:16
Draußen vor der Kneipe.

Finn deutet Joyce gegenüber eine weitere Verbeugung an, dann dreht er sich wieder zu Fennex. "Sobald ihr bereit seid." Er blickt stirnrunzelnd zum sich zusehends zuziehenden Himmel, noch fällt etwas Sonnenlicht auf seine Haut, doch das dunkle Grau der Regenwolken schiebt sich zusehends vor die nunmehr kraftlos wirkende Scheibe. "Wenn es Euch nichts ausmacht" setzt er vorsichtig an "sollten wir bald aufbrechen, wenn wir nicht durch stärksten Regen wandern wollen." Er blickt leicht beschämt an sich herab "Meine Kleider eignen sich leider nicht besonders für kalte und nasse Tage, und ich besitze keine anderen."

Im Schankraum.

Etúkon nähert sich langsam dem seltsamen Mann, der sich gerade wieder auf seinen Stuhl fallen lässt. Direkt neben im liegt ein großes, zur Unerkenntlichkeit verkohltes Stück Holz, doch das scheint ihn nicht zu stören. Der Mann wirkt abgespannt und auf gewisse Weise entnervt. Etúkon beschließt, sich vorerst in der Nähe niederzulassen und auf Finns Rückkehr zu warten. Da kein Stuhl in Reichweite ist, lässt er sich erschöpft zu Boden sinken. Aus den Tiefen seiner geflickten Kutte holt er das kleine Goldamulett, dass Finn ihm geschenkt hatte. Ein grüner Drache aus Saphir, welcher sich um einen goldenen Ring wand und rubinrote Flammen spie. Vorsichtig dreht er das Amulett hin und her, und versinkt in dessen Betrachtung.

Im Hinterzimmer.

Jéromé lächelt Emuya an, nicht hämisch, eher so, wie ein Vater seine Tochter anlächelt, wenn sie eine Frage stellt, deren Antwort er ihr nicht geben kann und will, um sie zu beschützen. "Ihr stellt viele Fragen." erwidert er sanft, beinahe liebevoll. "Neugierde ist eine wunderbare Eigenschaft, aber Ihr sucht Antworten, wo es keine gibt. Euch muss genügen, dass es Mächte gibt in dieser Welt und anderen, die jenseits der Zeit und ihrer Bindungen liegen, Mächte, deren Antlitz man nicht schauen kann, deren Macht mit Feuer brennt, und doch mit Eiseskälte beißt." Er legt den Kopf schief und das selbstbewusste Grinsen kehrt zurück. "Und es gibt Menschen, die diese Mächte kennen, sie berühren, sie bekämpfen oder ihnen dienen. Diesen Menschen-" Er macht eine vielsagende Pause "kommt man besser nicht in den Weg."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 04. Januar 2016, 14:48:58
Emuya lächelt zurück. Eines, das ihm sagt, sie würde sich mit wo etwas nicht abschütteln lassen.
"Nicht viele. Genau zwei und sie sind sehr klar gestellt."
Sie spürt, wie ihre Geduld, die sonst nie erschöpft ist, sich langsam dem Ende neigt. Emuya hat das Gefühl, dass  wenn sie jetzt nicht dran bleibt, wird Jerómé verschwinden und mit ihm die Antworten auf recht einfache Fragen. Zudem betrifft es sie zum ersten Mal selbst und in dieser Angelegenheit hatte sich bislang immer geschwiegen und alle Hinweiße gekonnt, ignoriert. Doch dieses Mal war etwas anders.
"Mir ist durchaus bewusst, dass es Dinge gibt, die ich nicht kenne. Meinereins lebt nicht lang genug, alles kennenzulernen und zu verstehen. Ich begnüge mich damit, was ich wissen muss. Und dies ist wichtig!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 10. Januar 2016, 21:58:05
Jéromé setzt ein gewinnendes Lächeln auf. "Seid versichert, dass die Antworten, die ihr sucht, nicht zu dem weiten Feld gehören, das ihr wissen zu müssen gedenkt."
Dann schwindet das Lächeln, langsam, so dass der eigentliche Prozess kaum bemerkbar ist, doch schon Sekunden später ist jeder Ausdruck von Gefühl aus seinen Zügen gewichen.
"Ihr seid ein kluges Ding, deswegen wiederhole ich mich noch ein einziges Mal." Sein Schatten wird länger, im Hinterzimmer wird es düster, ja gänzlich schwarz, nur Emuya und Jéromé sind noch da, sehen einander an, und scheinen selbst die Quelle des Lichtes zu sein, welches auf sie fällt. Als Jéromé nun spricht, ist seine Stimme voller und tiefer als der geheimnisvollste Ozean, in ihr schwingt das Grollen eines fernen Sturmes, der sich zu ohrenbetäubendem Donner entfaltet, als er Emuya erreicht. "Steht mir nicht im Weg, oder ich werde euch zerbrechen und euren Körper in die Leere schleudern, aus der er kam."
Daraufhin schwindet die Dunkelheit, Jéromé scheint zu schrumpfen, und steht nun wieder normal vor Emuya. Warmes Licht dringt aus dem Schankraum herein. Das sanfte Lächeln hat seinen Weg zurück auf Jéromés Gesicht gefunden. "Wenn ihr erlauben würdet, setze ich meine Reise nun fort. Lebt wohl!"
Er dreht sich um und geht langsam auf das blutrote Zeichen an der Wand zu, das nun außer glühendem Schein auch eine beträchtliche Hitze auszustrahlen scheint.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 11. Januar 2016, 13:01:54
Als auf einmal alles dunkler wurde und Jéromé ein ernstes Gesicht machte, zog Emuya unbewusst einen Pfeil aus ihrem Köcher, legte ihn auf den Bogen, den sie die ganze Zeit in der Hand gehalten hatte und spannte ihn. Das alles lief wie in Zeitlupe ab und als sie dann auf ihn zielte, hatte er ihr schon den Rücken zugewandt und ging auf das Symbol an der Wand zu. Sie steckte Pfeil und Bogen zurück auf ihren Rücken, bevor er bemerkte, dass er bedroht wurde und machte auf dem Absatz kehrt. Sie verließ die Kammer, durchschritt die Schenke Richtung tür. Dor wartete noch immer die kleine Gruppe, bereit aufzubrechen. Sie verabschiedete sich und verschwand im Wald.
Sie versuchte zu vergessen, was geschehen war und folgte ihrem geplanten Weg.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 11. Januar 2016, 20:56:57
Während Joyce noch wartet, dass Fennex ihnen grünes Licht für die Mission wünscht, spürt sie das etwas nicht stimmt. Für einen klitzekleinen Moment nur und doch bis in jede Faser spürbar. Eine Bedrohung, die sich hinter ihr auftut, um dann ebenso plötzlich zu verschwinden, wie sie gekommen war. Ihre Nackenhaare bleiben jedoch aufgestellt und sie wachsam.
Während sie noch zu ihren beiden Begleitern blickt, ist ihre Aufmerksamkeit auf die verwüstete Schenke gerichtet. Gerade überlegt sie doch noch einmal hinein zu gehen, da tritt Emuya zielstrebig nach draußen. Sie verabschiedet sich kurz. Joyce erwidert, ein wenig erstaunt, den Abschied und sieht einen kurzen Augenblick tatenlos zu, wie die Frau in Richtung Wald davonläuft. Dann jedoch sammelt sie sich im letzten Moment und ruft: "Seid vorsichtig, ich glaube nicht dass der Wald sicher ist, passt auf euch auf."
Sie hofft, dass Emuya ihre Warnung noch gehört hat. Ihre Instinkte sagen ihr, dass sich zwischen diesen Bäumen nicht nur Waldtiere tummeln. Und ihr Instinkt hat sie noch nie getäuscht. Sie seufzt leise. Hoffentlich dehnt sich ihre Mission nicht auch noch zu einer Rettung oder gar Bergung aus. Sie hält Emuya für kompetent und stark, aber sie ist sich nicht sicher, ob die Geschöpfe, die dort im Schatten zu lauern scheinen, nicht doch mächtiger sind. Keine gute Idee im Moment alleine seines Weges zu gehen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 13. Januar 2016, 21:08:12
Im Hinterzimmer.

Jéromé merkt unbewusst, wie sich Emuya aus dem Zimmer entfernt. Gut so. Dann würde später niemand sagen können, was genau vorgefallen war. Das Symbol an der Wand, welchem er sich inzwischen bis auf zwei Schrittlängen genähert hat, vibriert nun regelrecht, die eingeritzten Zeichen verlaufen langsam, nun ist unverkennbar, dass sie mit Blut geschrieben worden waren. Als er noch einen Schritt macht, verschwimmt das Holz, verschwimmt mit den blutigen Linien, und öffnet sich zu einem Durchgang, der nur aus endloser Schwärze zu bestehen scheint. Jéromé entzündet eine kleine Flamme in seiner Hand, und shnippt probehalber einen Funken in den Durchgang. Es zischt kurz dann geht der Funken in einer gewaltigen Stichflamme auf. Er grinst. Alles ist genau so, wie es sein sollte.
Jéromé dreht sich ein letztes Mal um, niemand ist da und beobachtet ihn. Dann tritt er in das Portal.
Ein leiser Knall ist zu vernehmen, dann hat es ihn verschluckt und Jéromé ist verschwunden. Das Hinterzimmer liegt in schwummrigen Licht da, als wäre es nie anders gewesen, alle Spuren von blut und Magie restlos verschwunden.

Im Schankraum.

Etúkon ist so versunken in die Betrachtung seines Amuletts, dass er die vorbeieilende rau erst bemerkt, als sie schon an ihm vorbeigerauscht und ist und die Schenke verlassen hat. Er blickt ihr etwas verwundert nach, doch nach den Ereignissen der letzten Tage kann ihn nichts mehr überraschen. Er blickt zu dem Mann hoch, welcher sich ebenso unbeeindruckt präsentiert. Der Mann scheint ein Auge auf das Amulett geworfen zu haben, zumindest meint Etúkon einen verstohlen Blick erahnt zu haben. Schnell schhließt er die Hand fest um das Schmuckstück. Der goldene Drache verschwindet samt den rubinroten Flammen aus dem Sichtfeld Esfandiyâns.

Draußen vor der Schenke.

Finn blickt irritiert zwischen Fennex, Joyce und der davoneilenden Frau hin und her. Er weiß nicht recht, was er dazu sagen soll, daher beschränkt er sich vorerst darauf, Fragen zu stellen. Er wendet sich an Joyce, die der Frau gerade noch etwas nachruft. "Ist es da drinnen nicht sicher?" Sein Tonfall ist besorgt. Er hat immerhin Etúkon dort hineingeschickt. Fennex zeigt immer noch keine Regung, starrt nur ununterbrochen in den Wald. Will er nun losgehen, oder nicht?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 13. Januar 2016, 22:00:11
Joyce überlegt kurz, was auf Finns Frage zu antworten sei. Er wirkt verstört und sie will ihm nicht noch mehr Sorgen bereiten, aber es bringt auch nichts die Tatsachen zu beschönigen. "Ich glaube nicht, dass es im Moment irgendwo sicher ist." Sie blickt noch einmal zwischen Schenke und Wald hin und her. "Genau deshalb sollten wir schnellstmöglich zum nächstgelegenen Dorf, vielleicht befindet sich dort jemand, der uns mehr über die Geschehnisse sagen, oder uns sogar helfen kann. Außerdem," sie lächelt bitter "braucht dieses Gasthaus einen neuen Wirt, auch wenn ich nicht sicher bin, ob sich nach den Vorfällen des Morgens noch jemand um diese Stelle reißt."
Die Antwort scheint Finn nicht sonderlich zu beruhigen, aber vielleicht ist ein wenig gesunde Vorsicht und Wachsamkeit jetzt bei jedem angebracht.
Von Emuya sieht sie nichts mehr, meint jedoch sie noch immer hören und riechen zu können, oder spielt man ihren Sinnen einen Streich. Sie schaut zum Himmel der sich, so ganz anders als in Legenden und Geschichten sonst üblich, klar und wolkenlos auftut, dennoch fröstelt ihr. Sie wünscht sich weg von der Schenke, auch wenn ihr der Wald nicht als die schönste Alternative erscheint.

Kare komm zurück wir vermissen dich *ähem* natürlich Fennex :knuddel:
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 25. Januar 2016, 18:58:50
Ich befürchte fast, dass sie Fennex hier nicht zurückmelden wird. Um Esfandiyân ist es auch still geworden...
Ich hoffe, es haben ein paar neue Leute mit ihren Figuren Lust, sich hier anzuschließen... Macht echt viel Spaß, hier zu schreiben!  :-\


Finn beobachtet den Himmel, der sich nun endgültig verdunkelt hat. In wenigen Minuten wird ein leichtes Tropfen einsetzen, doch wenn ihn sein Eindruck nicht trügt, wird es schon bald in einen ausgewachsenen Sturm umschlagen. "Nun." sagt er unsicher "Wir können ja auch morgen noch aufbrechen." Er wendet sich um und tritt wieder in den Schankraum. Etúkon sitzt auf dem Boden und dreht verstohlen das Amulett hin und her. Soweit alles in Ordnung.

Da das Gasthaus offenbar außer dem Wirt keine Angestellten oder Bediensteten besaß, trotzt Finn in die Küche, um dort nach etwas zu Essen zu suchen. Schon nach dem ersten Schritt merkt er, wie hungrig er ist, und beschleunigt einen Schritt noch etwas.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 25. Januar 2016, 22:38:38
Fennex scheint noch immer unschlüssig, als plötzlich erschreckend schnell Wolken aufziehen. Ist hier denn gar nichts normal denkt Joyce angespannt. Ein Sturm bahnt sich an, es scheint fast als wolle sie etwas mit allen Mitteln davon abhalten Hilfe zu holen. Sie überlegt was jetzt zu machen ist. Soll sie sich allein in den Wald wagen oder besser im Gasthaus bei den anderen bleiben. Finn scheint seine Entscheidung getroffen zu haben. Sie zuckt wie für sich selbst mit den Schultern und folgt ihm in die Schenke. Noch immer hängt Rauchgeruch in der Luft, von Jéromé ist nichts mehr zu sehen, die anderen scheinen ebenso in Gedanken versunken wie sie selbst. Sie blickt zum Dach, immerhin das ist bei dem Chaos vorher ganz geblieben. Sie läuft zum Kamin und entfacht ein kleines Feuer aus den sacht glühenden Kohlen.

Den züngelnden Flammen zuzusehen entspannt sie ein wenig und nach einigen Minuten des Schweigens schlendert sie auf den anderen Fremden zu und lässt sich lächelnd neben ihm nieder. "Das ist ein sehr schönes Amulett" sagt sie freundlich, "Dient es dir zum Schutz?" Das könnte man hier gut gebrauchen fügt sie in Gedanken dazu. "Ich bin übrigens Joyce, entschuldige ich habe bei der Aufregung vorhin ganz vergessen mich vorzustellen. Was verschlägt euch Beide in diese Gegend?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 26. Januar 2016, 08:42:01
Ich lese hier brav weiter mit. Wenn es sich ergibt und die Entwicklung des Chara abgeschlossen ist, werde ich mich später vielleicht mit einer neuen Person hier melden ;)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 03. Februar 2016, 20:58:12
Etúkon blickt erschreckt hoch, und schließt reflexartig die Hand um das Amulett. Die rubinroten Flammen zucken ein letztes Mal im Licht des entfachten Feuers, dann werden sie von einen Fingern bedeckt. "Ich weiß es nicht." antwortet, er ohne nachzudenken, bevor er sich erschreckt auf die Zunge beißt. Finn hatte ihm geraten, möglichst nichts von sich selbst preiszugeben. Wobei das nicht allzu schwer war, wenn man nichts über sich selbst wusste. Und dennoch hatte er es geschafft, eine vielleicht wichtige Information voreilig preiszugeben.

Das Mädchen, dass ihn angesprochen hat, stellt sich ihm als "Joyce" vor. Ein seltsamer Name. Andererseits so gut wie jeder andere. Vermutlich besser als sein eigener.

Er denkt kurz nach. Vermutlich wäre es jetzt angebracht, sich selbst vorzustellen. Ein paar nette Worte zu wechseln. Aber das hatte bisher immer Finn übernommen. Und es war ohnehin kaum jemand freundlich genug zu ihnen gewesen, dass man eine Unterhaltung hätte führen können. "Etúkon." presst er schließlich heraus. Ohne jede Betonung. Fremd. Wie immer.

Er überlegt noch, wie er seine Verwirrung überspielen kann, als Finn glücklicherweise wieder in den Schankraum tritt, die Situation erfasst und herbeieilt. "Wie sind nur auf der Durchreise." wirft er ein. Etúkon ist völlig unklar, wie er überhaupt die Frage gehört haben kann. Finn setzt wieder das unschuldige Lächeln auf, mit dem er manchmal mitleidigen Leuten auf der Strasse eine Münze abluchsen kann. "Wie man unschwer erkennen kann" diesmal scheint sein Scham nicht gespielt "sind wir nirgendwo besonders willkommen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 04. Februar 2016, 21:33:32
Die Reaktion des Mannes wundert Joyce, sie scheint ihn erschreckt zu haben, nur kann sie sich beim besten Willen nicht vorstellen womit. Sie versucht es noch einmal mit einem aufmunternden Lächeln. Gerade will sie ihm versichern, was für ein außergewöhnlicher und schöner Name Etúkon ist, da stößt Finn dazu.
Einen kurzen Augenblick lange möchte Joyce fragen, warum sie denn nicht willkommen seien, doch dann besinnt sie sich. Ihre Neugier hat ihr in den letzten Stunden nicht die besten Dienste erwiesen. Stattdessen erwidert sie: "Ihr könnt hier schlecht weniger willkommen sein als wir, spätestens wenn sich herumspricht was wir, oder besser Jéromé mit dieser Taverne angestellt haben. Der hat es schlau gemacht, sich zu verziehen." Sie unterdrückt ein Knurren. "Bei uns seid ihr in jedem Fall bekommen, so lange ihr uns nicht auch nach dem Leben trachtet, das ist ermüdend und davon hatten wir heute schon reichlich. Außerdem können zwei zusätzliche Paar Augen nicht schaden. Ich bin nicht sicher, ob die Gefahr wirklich vollständig beseitigt ist. Das Wesen, was auch immer es war, ist vermutlich nicht allein und was immer da im Wald lauert, es ist alles andere als freundlich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 04. Februar 2016, 22:06:45
Finn erkennt, dass Etúkon seine Vorsicht nach wie vor nicht abgelegt hat, und beschließt daher, das Gespräch vorerst zu übernehmen. Wenn er das Thema von dem Amulett wegdenken konnte, umso besser.

"Jéromé, sagt ihr?" Finn runzelt angestrengt die Stirn. "Der Name ist mir gänzlich unbekannt. Hat er etwas mit diesem Schutthaufen dort zu tun? Und was meint ihr mit "verschwunden"? Ich habe niemanden die Taverne seit unserer Ankunft verlassen sehen." Dann lächelt er wieder verlegen. "Ich fürchte, was Gefahren angeht, sind wir eher ein Klotz am Bein, und keine große Hilfe. Aber die Augen offen halten können wir auf alle Fälle."

Etúkon blickt kurz auf. Keine Hilfe sein? Denkt er sich. Für einen Moment will er etwas sagen, doch dann beschließt er, Finn auch und dieser Angelegenheit zu vertrauen. Wenn er es für klug hielt, sich vorerst als wehrlos auszugeben, war dies wohl die richtige Entscheidung. Und als sein Blick nochmals die verkohlten Überreste des Tresens streifte, zweifelte er sogar daran,d ass dies überhaupt gelogen war.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 06. Februar 2016, 00:24:27
Joyce nickt zustimmend. "Ich habe ihn auch nicht gehen sehen, er ist einfach verschwunden, aber ich bin ziemlich sicher, dass er nicht mehr hier ist. Ich weiß immer noch nicht so ganz, ob ich traurig darüber bin, dass er gegangen ist, ihr habt also vermutlich nichts verpasst. Ich würde auch nicht sagen, dass ich ihn wirklich kennengelernt hätte. Er war doch eher verschlossen. Was die Hilfe anbelangt, im Moment sollte es genügen einfach die Augen offen zu halten und Wachen für die Nacht aufzustellen. Sollte euch irgendetwas seltsam vorkommen, gebt mir bloß Bescheid, alles weitere sehen wir dann."
Sie blickt sich noch einmal um, unsicher ob dieser Ort im Ernstfall nach außen hin gut zu verteidigen wäre. Vermutlich nicht. Es gefällt ihr gar nicht, dass auch Emuya gegangen ist, doch sie bringt es einfach nicht über sich diesen Ort ohne Weiteres zu verlassen, immerhin trägt auch sie eine Mitschuld an dem Chaos.

Mit ein paar Worten erklärt sie den Beiden, dass sie sich noch einmal gründlich umsehen will. Noch einmal tritt sie ins Hinterzimmer und unterdrückt ein unwillkürliches Schaudern. Nur ein paar Flecken zeugen noch von der Tragödie, die sich hier erst vor wenigen Augenblicken zugetragen hat. Am Ende des Raumes bemerkt sie eine weitere Tür. Sie ist unverschlossen. Einen kleinen Moment zögert sie, dann jedoch drückt sie die Klinke bestimmt hinunter. Es ist unverschlossen. Sie befindet sich in dem privaten Gemach des Wirtes. Es ist nicht sehr groß, aber dennoch gemütlich. Ein Bett aus Holz mit einer dunklen grünen Decke, eine Kommode, darauf ein kleiner Spiegel und ein Bild in einem schlichten Rahmen aus Ebenholz. Der Wirt lächelt ihr entgegen, umgeben von zwei kleinen Jungen, einem Mädchen und einer bildschönen blonden Frau. Wo die vier wohl sind, haben sie ihn verlassen, oder warten sie bereits auf ihren Vater, ihren Ehemann. Es bedrückt sie, dass sie umsonst warten würden. Ein Kind sollte nicht ohne seinen Vater aufwachsen. Doch zumindest bleibt ihnen ihre Mutter. Eine Weile bleibt sie dort stehen, vertieft in den Anblick. Da lässt ein Geräusch sie hochschrecken. Ein leises Knarzen und doch ist sie sich sicher, dass sie es sich nicht eingebildet hatte. Sie blickt sich gehetzt um, doch niemand scheint in der Nähe. Ein weiteres Knarren verrät ihr die Lokalisation. Es kommt von ihren eigenen Füßen, um genau zu sein von darunter.  Sie steht auf einer Falltür, in die ein eiserner, schwarzer Ring eingelassen ist.

Sie atmet tief durch. Irgendetwas ist da unten, oder irgendjemand. Sie überlegt kurz, ob sie die anderen rufen soll, doch sie möchte ihnen keine Angst machen. Vielleicht ist es ja bloß ein verirrtes Kaninchen. Noch einmal atmet sie tief ein, sie ruft das Feuer in sich, jetzt gilt es bereit zu sein, dann öffnet sie die Falltüre und ihre schwachen menschlichen Augen blicken in völlige Dunkelheit, die auch das schwache Licht des Zimmers kaum zu erhellen mag.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 06. Februar 2016, 17:44:41
"In Ordnung. Wenn uns etwas auffällt" er wirft Etúkon einen aufmunternden Blick zu "machen wir uns bemerkbar." Bevor er nachfragen kann, was genau ihnen denn auffallen sollte, ist Joyce mit einem flüchtigen Hinweis, dass sie sich umsehen geht, schon wieder verschwunden. Finn vergwissert sich kurz, dass sie im Hinterzimmer verschwunden und außer Hörweite ist, dann dreht er sich zu Etúkon um. "Es scheint uns hier keine Gefahr zu drohen." flüstert er rasch. "Dieses Mädchen ist mehr, als sie vorgibt zu sein."

Etúkon schöpft etwas Mut, so viel, dass er sich zu einer kecken Antwort hinreißen lässt. "Das dürfte nichts Neues für dich sein, oder?" Ein fragendes Lächeln ziert sein Gesicht.

Finn erwidert das Lächeln mit einem angedeuteten Grinsen, bevor siene Miene wieder ernst wird. "Wir halten uns vorerst bedeckt, und schauen mal, ob sie etwas weiß. Jemand wie sie ist mir noch nicht begegnet, aber Fragen kostet ja nichts. In der Zwischenzeit" schlagartig wird seine Stimme rau und fordernd "verbirgst du das Amulett. Ich kann dir später mal erklären, warum, aber jetzt ist es wichtig, dass sie es nicht mehr zu Gesicht bekommt."

Als Finn sieht, dass Etúkon tut, wie er ihm geheißen, entspannt er sich etwas. Mit einer Bewegung der Finger, welche er unter seinem geflickten Umhang nahezu unbemerkbar durchführt, lässt er die Zauber fallen, mit denen er Joyce kurz ablenken wollte. Eine negative Aura. Eine magische Schwärze. Ein Kratzen, das aus der Tiefe geboren wird. All dies lässt er fallen und offenbart den Keller der Brauerei wieder so, wie er vor Minuten schon gewesen war. Gefüllt mit nichts als dem wohligen Licht entzündeter Fackeln und Fässern voller Bier.

Dann bewegt er sich Vorsicht in Richtung des Hinterzimmers, ändert seine Stimmlage wieder auf den schüchternen Jüngling. Als er im Türbogen steht erblickt er Joyce, sie beugt sich noch über die Falltür, welche in den Keller führt. "Alles in Ordnung?" fragt er vorsichtig.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 06. Februar 2016, 23:42:01
Joyce blickt noch immer in die Finsternis, als das, was sie eben noch beunruhigt hat sich wie ins Nichts auflöst . Sie sollte erleichtert sein, müsste sich freuen, dass dort nun nichts mehr auf sie alle zu lauern scheint, doch es gefällt ihr nicht. Das stinkt bis zum Himmel nach Magie. Nicht nach der alten, warmen Sorte, die sie gewohnt ist, nein es hat viel mehr etwas von einem Schatten, einer dunklen Präsenz. Ihr Körper spannt sich wie ein Pfeil, bereit sich zu entfesseln und den Dingen auf den Grund zu gehen. Sie hat genug davon an der Nase herumgeführt zu werden. Irgendetwas lässt ihr die Nackenhaare zu Berge stehen. Genau so hatte es heute morgen auch angefangen und geendet hatte es mit Feuer und Tod und schwärzester Magie.
Immer noch angespannt bemerkt sie wie sich von hinten jemand nähert. Sie fährt herum, ihre Mimik jedoch wieder unter Kontrolle habend und sieht Finn im Türrahmen stehen. "Alles in Ordnung" erwidert sie höflich "Ich dachte nur da wäre...Nicht so wichtig." Sie fragt sich, ob die Beiden etwas damit zu tun haben könnten. Immerhin kennt sie sie ja gar nicht. Sie schiebt die Gedanken beiseite. Jetzt gilt es zu beobachten und vorerst keine Schlüsse zu ziehen. Was immer auch passiert,  sie ist nicht wehrlos, auch wenn die Aussicht auf einen Kampf, gegen welche Feinde auch immer, ihr keine Freude bereitet. Sie überlegt dennoch kurz hinunter zu steigen. Selbst wenn sich dort unten nichts und niemand verbirgt, vermag sich doch etwas zu finden, dass ihnen nützlich sein könnte. "Ich würde mich dort unten gerne ein wenig umschauen" fährt sie an Finn gewandt fort "Möchtet ihr mich begleiten? "
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 07. Februar 2016, 12:39:04
Finn blickt Joyce fragend an. "Ihr wirkt angespannt." bemerkt ihr. "Ist wirklich alles in Ordnung?" Sie scheint unsicher zu sein, das war nicht seine Absicht gewesen. Er hatte sie doch nur kurz ablenken wollen. Um ihr die Sicherheit und das Vertrauen etwas zurückzugeben würde er mit ihr in den Keller klettern. Dort war schlißlich nun nichts mehr anzutreffen.
"Ich kann gerne mitkommen." erwidert er schnell "Aber baut nicht darauf, dass ich eine große Hilfe bin, falls diese Gefahren, von denen ihr spracht, dort unten lauern..." Er blickt etwas beschämt zu Boden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 08. Februar 2016, 23:27:38
Etwas entschuldigend nickt sie. "Ja, es ist alles in Ordnung, die letzten Stunden verliefen nur ein wenig anders als geplant. Die Anspannung sitzt wohl doch noch etwas tiefer, als ich dachte. Ich freue mich, dass ihr mich begleitet." Joyce nimmt sich die Kerze vom Nachttisch des Wirtes, zündet sie an und hält sie nach unten. Selbst mit dem kleinen Licht ist der Boden nicht auszumachen, doch eine robust wirkende Leiter aus Holz führt hinab. "Ich gehe voran, wenn das für euch in Ordnung ist." Behände klettert sie hinunter und gibt dabei Acht, dass die kleine Flamme nicht erlischt. Der Untergrund ist aus hartem Erdboden. Der Regen scheint noch nicht bis hier vorgedrungen zu sein.
Sie wartet auf Finn, dann schreitet sie voran. Der Gang mündet in eine dunkle Höhle, die wohl als Keller dient. Als sie sich gerade umsehen will, hört sie ein leises Stöhnen. Ruckartig dreht sie sich nach rechts, sodass die Kerze beinahe ausgeht. Sie atmet einmal tief durch, dann bedeutet sie Finn mit einer Handbewegung ihr zu folgen. Vorsichtig geht sie einige Schritt in die Richtung. Dann spricht sie, dankbar über ihre nur leicht raue Stimme: "Wer oder was seid ihr, Fremder, zeigt euch uns!"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 15. Februar 2016, 14:13:11
So, nun bin ich wieder dran  ;D Ich warne schon einmal vor, der Charakter ist noch nicht so fertig. Aber bei Emuya habe ich festgestellt, dass es für die Entwicklung eines Protagonisten ganz gut kommt, wenn er Situationen ausgesetzt wird.  ;)

Er tritt einen Schritt voran, hinaus aus dem Schatten in den Schein der Kerze. Seine Kleidung war staubig und schmutzig, einige Schrammen im Gesicht und an den Händen. Doch das bemerkt er nicht, stattdessen grinst er die junge Frau vor ihm an. Ihren Begleiter ignoriert er.
"Hallo hübsche Dame. Was macht Ihr denn an einem so finsteren Ort? Einer schönen Frau wie Euch kann an dunklen Orten viel böses geschehen."
Während er sprach näherte er sich ihr und legte einen Arm um sie. Dabei stöhnte er erneut vor Schmerz. Ein ihm völlig unbekanntes empfinden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 15. Februar 2016, 21:42:04
Einen kurzen Moment scheinen ihre Verteidigungsinstinkte oberhand zu nehmen, als plötzlich ein fremder Mann vor ihr steht und auch noch völlig unverfroren seinen Arm um sie legt. Joyce tritt einen Schritt zurück, um seinen Griff um sie ein wenig zu lockern, stützt ihn aber doch, als sie merkt, dass er Schmerzen hat. Doch selbst wenn dem seltsamen Fremden jeder Knochen wehtut, wird er nicht darum herum kommen ihr zu erklären was er hier macht, wer er ist und noch viel wichtiger, ob er etwas mit der Ermordung des Wirtes zu tun hat. Sie mustert ihn prüfend. "Wer seid Ihr und was bringt euch dazu hier im Dunkeln auf uns zu lauern. Wollt Ihr beenden, was Ihr heute morgen begonnen habt. Wenn das der Fall ist, seid euch sicher, dass ich mein Leben zu verteidigen weiß und das der Personen, die unter meinem Schutz stehen." Sie wirft einen Seitenblick auf Finn. "Den Wirt mögt Ihr überrumpelt haben, aber bei mir wird euch das nicht gelingen, auch nicht mit Süßholzgeraspel, das verspreche ich euch."

Joyce ist klar, dass es keineswegs sicher ist, dass der Fremde etwas mit den Geschehnissen zu tun hat, doch sie hofft mit der Konfrontation Klarheit zu erlangen. Die Flamme erhellt flackernd sein Gesicht, in welchem sie konzentriert auf jede noch so kleine Veränderung seiner Mimik achtet. Was auch immer hier vorgeht, sie wird es herausfinden!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 15. Februar 2016, 22:03:15
Er hat ihr eine Weile zugehört und kommt zum Schluss, dass er nicht versteht, was sie da redet. "Verzeiht, wenn ich Euch gekränkt haben sollte", sagt er, und stellt sich aufrecht hin. Dann hebt er entschuldigend beide Hände.
Jede Bewegung verursacht ein Stechen oder ziehen, das versucht ihm einen Schrei zu entlocken. Doch vor ihr würde er keine Schwäche zeigen und nachgeben. Er blickt an die Decke, die keinerlei Schaden zeigt. Seltsam, er dachte, er wäre soeben einige Kilometer in die Tiefe gestürzt. Dann sieht er wieder zur Frau. "Könnt Ihr mir sagen, wo ich etwas zu trinken bekomme? Mir ist nach einem guten Tropfen." Er schmatzt mit dem Mund. Weniger um sein gesagtes zu verdeutlichen, sondern viel mehr um eine unangenehme Trockenheit loszuwerden.
Zum ersten Mal sieht er ihren Begleiter bewusst an. Dieser trägt bescheidene Kleidung und macht ein verwirrtes und doch entschlossenes Gesicht. Seine Augen verengen sich.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 16. Februar 2016, 19:13:41
Wie wir zwei den Thread gerade alleine am Leben erhalten :D. Aber weiter im Text.

Joyce schaut den Mann noch einige Sekunden lang misstrauisch an, wenn er lügen sollte, dann zumindest ziemlich überzeugend. Sie nimmt ihm tatsächlich ab, dass er nicht versteht, was hier vor sich geht. Möglicherweise ist er ja ebenso ein Opfer der Umstände wie sie. Sicher ist sie sich dessen nicht, aber es spricht ja nichts dagegen nett zu sein und ihn zur Vorsicht weiterhin im Auge zu behalten.
Als sie gerade noch so vor sich hin grübelt, bemerkt sie den Blick des Fremden in Richtung Finn. So viel Feindseligkeit, oder ist es eine Spur von Angst in seinem Blick? Unwillkürlich tritt sie schützend einen Schritt vor ihren Begleiter, um sich im nächsten Augenblick zu fragen wieso. Sie kennt Finn kaum besser, als den Fremden, dennoch hat sie das Gefühl auf ihn aufpassen zu müssen.
"Ist alles in Ordnung?" Fragt sie und lässt den Blick zwischen den Beiden hin- und herwandern. "Ich denke einen guten Tropfen werden wir finden, auf den Wirt müsst Ihr allerdings vorerst verzichten. Ich bin übrigens Joyce, darf ich fragen wer Ihr seid und was euch in den staubigen dunklen Keller eines Wirtshaus am gefühlten Ende der Welt verschlägt?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 17. Februar 2016, 21:27:59
So, ich melde mich auch mal wieder zurück. Hab bald meine Abi-Prüfungsphase, da kann es leider immer mal sein, dass ich zwischenzeitlich ausfalle.  :-[

Finn hatte der Unterhaltung gelauscht, und die Zeit genutzt, um den Fremden und sein plötzliches Auftauchen zu untersuchen. Er war kein Portalgänger, und doch kam er wie aus dem nichts. Unmöglich? Nein. Aber äußerst unwahscheinlich. Finn hat keine Angst vor ihm, offensichtlich plagt den Mann ein großer Schmerz, den er höchstens mässig überspielt. Aber dieser Blick, mit dem er plötzlich fokussiert wird. Verengte Augen. Eisig. Eine Herausforderung.
Finn ist nicht so dumm, darauf einzugehen. Er muss sich Joyce egenüber nach wie vor halbwegs hilflos verhalten, wenn er ein paar Informationen aus ihr herausbekommen will. Er hat keine Angst vor dem Mann.  Für einen kleinen Augenblick, als Joyce sich etwas schützend vor ihn stellt, und so unmöglich sein Gesicht sehen kann, verzieht er das Gesicht für den Bruchtteil einer Sekunde zu der Maske, die er trägt, wenn er in einer seiner vielen Rollen wandelt. Der Mund ein irres Lächeln, erstarrt und wahnsinnig, die Augen von glühendem Feuer, und eine blutie, zerrissene Narbe über das ganze Gesicht gezogen, die Nase brutal zerschneidend.

Das ganze dauert so kurz, dass jeder Betrachter es eher für eine Einbildung als für die Wirklichkeit hält, aber lang genug, um den Mann zu verunsichern. Danach setzt er sofort sein leicht schüchternes Gesicht auf, und wechselt in eine etwas unsicher wirkende Tonlage. "Dürfte man erfahren" stottert er "warum ihr euch hier versteckt haltet? Ihr hättet auch rufen können, als wir hinabgestiegen sind!"
An Joyce gewanndt fügt er im Flüsterton hinzu, eine gespielte Spur Angst in der Stimme "Wer ist dieser Kerl? Ist er gefährlich?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 17. Februar 2016, 23:59:46
Klar, das ist ja selbstverständlich :). Freu mich wenn du Zeit findest und wenn nicht ist das auch kein Drama...wo wir gerade dabei sind:

Joyce gefällt die Situation nicht, sie gefällt ihr ganz und gar nicht, dennoch tut Finn ihr ein wenig Leid. Ob er wirklich solche Angst hat vor dem Fremden, wie es scheinen soll. Die Anwesenheit des Mannes behagt ihr nicht, doch Furcht verspürt sie keine. Sie fragt sich wie Finn und sein Begleiter es ohne eine gehörige Portion Mut und Kampfgeist überhaupt bis in diese Gegend geschafft haben. Aber neuerdings scheinen die Leute hier ja von Bäumen zu fallen, oder in düsteren Kellern herumzulungern. Sie beugt sich zu ihrem Begleiter, dem sie noch immer eine Antwort schuldig ist: "Ich weiß nicht, ob oder wie gefährlich er ist, aber wer ist in dieser Welt schon harmlos. Ich nehme an, dass wir uns vorerst keine allzu großen Gedanken machen müssen, solange wir immer wachsam bleiben. Kennt Ihr ihn denn oder wie erklärt ihr euch seine Reaktion?" Insgeheim ist sich Joyce nicht ganz sicher, wem sie im Augenblick mehr misstraut. Wenn die Beiden sich nicht kennnen sollten, hat der Fremde möglicherweise etwas in Finn gesehen, dass sie nicht bemerkt hat, ob das für sie selbst eine Gefahr bedeuten könnte, kann sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen.
Dennoch, sie erinnert sich an den Moment zurück in dem sie eine plötzliche Dunkelheit gespürt hat. Diese Finsternis hat sie sich nicht eingebildet und die Chancen stehen gut, dass sie von einem der Anwesenden hervorgerufen wurde, ob von Finn oder dem seltsamen Fremden vermag sie noch nicht zu sagen.
Sie blickt zu dem Mann, der ihr und ihrem Begleiter noch immer eine Antwort schuldig ist. Eines ist sicher, sie muss sich an ihren eigenen Rat halten: Immer wachsam bleiben!
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 18. Februar 2016, 10:06:06
"Wir befinden uns im Keller eines Wirtshaus? Wie passend." Er grinst und blickt an Joyce vorbei. Wenn sie sich schützend vor ihn stellt, dann ist er kein ernstzunehmender Gegner. Um sie für sich allein zu haben, braucht er dem sichtlich ängstlichen Mann nur noch mehr Angst einzujagen.
"Ich bin Cyril. Mehr braucht Ihr nicht zu wissen." Sein grinsen verschwindet, als ihm wieder die Sache mit dem Wirt einfällt. "Wieso auf den Wirt verzichten? Hat nicht jedes Wirtshaus einen Mann, der ausschenkt? So dachte ich zumindest immer." Letzteres sagt er leise aus, mehr zu sich selbst.
Ihm ist erst einmal wichtig, dass er was zu trinken bekommt und Ruhe und Zeit, um nachzudenken. Er sucht einen möglichen Grund seines Aufenthalts hier unten, wo er eben noch da oben saß und Wein im Überfluss hatte.
Joyce und ihr Begleiter stehen noch immer da und starren ihn an. Sie wissen nicht, was sie von ihm oder der Situation halten sollen.
"Seid so nett, und führt mich hinauf."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 18. Februar 2016, 15:50:25
Finn beobachtet die Antwort des Mannes geanau. Er scheint sehr selbstsicher zu sein. Einerseits könnte das darauf hindeuten, dass er ein in der Tat nicht zu unterschätzender Gegner war, andererseits zeute es auch davon, dass sein Einschätzungsvermögen was Finn selbst betraf völlig versagte. Und das ist ein Vorteil.

Er beschließt, siene änstliche Rolle leicht abzulegen, auch, um Joyce etwas mehr auf seine Seite zu ziehen. Nach allem ist er sich sicher, dass Cyril, wie der Mann sich nennt, mehr von ihr will als bloß einige Fragen stellen.

"Nennt mir einen Grund." beginnt er, nun mit einer festen Stimme. "Warum wir euch einfach so den Rücken zudrehen oder euch hinaufführen sollten." Er beschließt, es nicht zu übertreiben, auch, weil ihm nicht alle vergangenen Ereignisse bekannt waren. "Ihr taucht hier plötzlich auf, erschreckt uns zu Tode, macht euch nicht mal die Mühe, euch vorzustellen oder zu erklären" er legt eine kurze Atempause ein "und stellt harrsche Forderungen. Bevor wir euch herausführen, wäre eine Erklärung angebracht."
Er tritt einen Schritt beiseite, um nicht mehr hinter Joyce zu stehen, sondern dem Mann direkt gegenüber.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 19. Februar 2016, 19:20:09
Joyce blickt beinahe anerkennend zu Finn. Sie muss sich eingestehen, dass sie ihm so viel Mut nicht zugetraut hat, aber er hat völlig Recht. Selbst wenn Cyril, wie sich der Mann nennt, nichts mit dem Tod des Wirtes zu tun haben sollte, was er doch relativ glaubhaft abstreitet, bleibt da immer noch die Tatsache, dass er hier aus dem Nichts aufgetaucht ist und ihnen nicht einmal eine Erklärung zu liefern gedenkt. Außerdem gefällt ihr die Art wie er sie ansieht ganz und gar nicht.
"Wenn ihr uns ein paar Fragen beantworten würdet, führen wir euch mit Freuden hinauf, aber Ihr müsst doch eingestehen, dass das alles hier mehr als verdächtig wirkt. Vor einigen Stunden erst wurde der Wirt auf mysteriöse Weise getötet, ein Wesen, das seinen Körper kopiert hat, hat uns angegriffen, sodass als Resultat beinahe die Schenke abgebrannt ist und hier seid ihr, versteckt im Keller ebenjenes Wirtes und wollt uns keine Erklärung liefern. Woher kommt ihr? Was führt euch ausgerechnet hier her und was sind eure Absichten? Wenn Ihr nichts zu verstecken habt und niemandem schaden wollt, seid Ihr hier ebenso willkommen wie jeder andere, aber Ihr versteht sicher, dass wir vorsichtig sein wollen."
Sie blickt kurz zu Finn, der immernoch recht resolut aussieht. Die kleine Kerze flackert leicht verloren in der Dunkelheit, die sie sonst noch immer zu umgreifen scheint.
Joyce lächelt Cyril an. Sie hat nicht vor unhöflich zu sein, aber einem Fremden ohne Weiteres zu vertrauen fällt ihr schwer. Wenn man bedenkt, dass sie ursprünglich nur eine ruhige Nacht und einen entspannten Morgen haben wollte. Es scheint ihr unmöglich nicht in Schwierigkeiten zu geraten. Egal wie sehr sie sich auch bemüht, sie scheinen ihr zu folgen wohin sie auch geht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 23. Februar 2016, 14:36:20
Cyril hört sich an, was die beiden sagen. Es ist etwas schreckliches passiert. Ein Mord, ein seltsames Wesen und eine beinahe verbrannte Wirtsstube. Er kann verstehen, dass sie ihm gegenüber misstrauisch sind, deshalb setzt er ein beruhigendes Lächeln auf.
"Es tut mir ehrlich leid, dass ich Euch erschreckt habe. Die Frage, woher ich komme, werde ich gerne beantworten. Doch Ihr glaubt mir sicher nicht. Weshalb ich hier bin und das auch noch im Keller einer Schenke, wüsste ich selbst nur allzugern. Doch lasst uns hinauf gehen, im kaltfeuchten und dunklen Keller lässt es sich nicht schön unterhalten. Geht es dort entlang?" Er zeigte in die Richtung, aus der die beiden gekommen waren. Er wirft einen letzten Blick an die schwarze Decke über sich. Dann drängt er sich an die beiden vorbei und verschwindet im dunkeln. Nach einer Weile sieht er ein helles Quadrat an der Decke, die eine kleine Treppe beleuchtet, welche offensichtlich hinausführt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 23. Februar 2016, 16:18:53
Joyce blickt ein wenig fassungslos hinter Cyril her, aber letztendlich muss sie ihm rechtgeben. Hier unten in der Dunkelheit redet es sich nicht sonderlich gemütlich. Sie kann ihn in der Schenke ja immer noch befragen. Sie bedeutet Finn mit einer Handbewegung ihr zu folgen, dann läuft sie dem Mann hinterher. Die kleine Flamme, die immer noch tapfer brennt und schwaches Licht spendet, lässt die Schatten auf den feuchten Wänden tanzen. Es erinnert Joyce an die vielen Verstecke, in denen sie früher gehaust hat, zu einer anderen Zeit, in einem anderen Leben.  Vorsichtig klettert sie die Leiter hinauf und zeigt Cyril den Weg ins Wirtshaus. Noch immer erinnert ein Fleck an der Wand des Hinterzimmers an das, was am Morgen dort geschehen ist. Verwundert bemerkt sie, dass Etúkon immer noch auf dem Boden sitzt, genauso wie sie ihn verlassen hat, als wäre keine Zeit vergangen. Seltsame Gestalten gehen hier ein und aus, doch letztendlich ist sie wahrscheinlich nicht weniger eigentümlich.
Sie zeigt auf einen der Tische, die den Morgen unbeschadet überstanden hat und läuft zum Tresen. "Ihr sagtet, ihr wolltet etwas trinken? In Ermangelung eines Wirtes nehme ich an wir dürfen uns selbst bedienen, was kann ich euch bringen? Und dann erzählt uns bitte was ihr wisst." Ihr Ton ist höflich aber bestimmt, Ausflüchte wird sie nicht gelten lassen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 23. Februar 2016, 19:41:06
Finn blickt Cyril und Joyce nach, doch bleibt bewusst zurück. Zwar lässt er so Etúkon oben kurz alleine mit den beiden, aber es gibt ihm die Gelegnheit, den Keller genau unter die Lupe zu nehmen.

Mit einer schnelle Handbewegung lässt er die Fackel an der Wand erlöschen, dann entzündet er in seiner Handinnenfläche eine kleine, magische Flamme, und leuchtet vorsichtig an den Platz, an dem Cyril so plötzlich aufgetacht war. Über den kalten Stein zogen sich erste Ansätze von moss, offenbar hatte der Wirt schon eine Weile nicht mehr ordentlich den Stein gereinigt, und die Feuchttigkeit setzte auch den Fässern etwas zu. Seltsam, legte man doch sonst so großen Wert darauf, derartige Gewölbe trocken zu halten.

Er beschließt, das Wagnis einzugehen und sich noch einmal gründlich umzusehen. Er schließt die Augen und öffnet sie wieder, diesmal nicht durch siene Maske, sondern durch siene wahren Augen blickend. Er sieht hinauf, nimmt die wohlvertraute Aura Etúkons wahr, und macht auch Joyce und Cyril aus. Er mustert den Keller, nichts scheint ungewöhnlich, doch genau dieser Umstand machte das Ungewöhnliche erst aus. Nichts entging Finns letztem Blick. Nichts konnte sich vor ihm verbergen, wenn er seine wahren Augen öffnete. Und doch war Cyril wie aus dem Nichts aufgetaucht. Vielleicht würde Finn ihn doch befragen müssen, um eine befridigende Antwot zu erhalten.

Er konzentriert sich kurz, legt seine Maske wieder an, und folgt dann den beiden anderen zurück in den Schankraum. Etúkon sitzt noch immer da, wo er Finn zurückgelassen hat, und beeugt den Neuankömmling sekptisch. Gut so. Cyril ist gerade dabei, sich an einem der Tische niederzulassen, während Joyce offenbar nach etwas Essbarem Ausschau hält. Finn beschließt, sich vorerst nicht in ihr Gespräch direkt einzumischen, und nimmt an einem Tisch Platz, welcher zwar durch einen hohen Holzbalken außerhalb des Sichtwinkels von Cyril liegt, von welchem er aber dennoch alles mithören kann, egal, wie leise es gesprochen wird.

Etúkon erhebt sich und trottet langsam herbei, bevor er sich auf den Stuhl neben Finn niederläßt. Finn macht eine unauffällige Kopfbewegung in Richtung Cyril und funkelt Etúkon dann warnend an. Dieser versteht und senkt den Blick.
Nun heißt es abwarten, was als nächstes geschehen wird.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 24. Februar 2016, 14:27:52
Cyril nimmt an dem ihm gewiesenen Tisch Platz und wartet darauf, von der schönen jungen Frau bedient zu werden. Er denkt sich nichts weiter, als dass er sich darüber freut, denn er kennt es nicht anders und es ist und war immer seine Freude, Frauen und Wein um sich zu haben.
Trotz allem bleibt ihm nicht verborgen, dass der andere Mann noch nicht den Raum betreten hat. Erst später tritt er hinaus und setzt sich an einen anderen Tisch, der seinem Blick entgeht. Kurz darauf gesellt sich ein weiterer Mann zu diesem Tisch. Auch ihn kann Cyril nicht beobachten, doch er merkt, dass der zweite Mann ein schweigsamer Zeitgenosse ist.
Cyril sieht sich um. Joyce ist hinter dem Tresen verschwunden, der an einer Stelle einen schwarzen, verkohlten Fleck aufweist. Davor steht ein heruntergebrannter Stumpen, dies war wohl einmal ein Barhocker. Mitten im Raum existiert noch ein Brandfleck und nicht weit davon entfernt sitzt ein Mann tief in den Stuhl hineingelehnt und beobachtet was in der Schenke geschieht. Cyril wird das Gefühl nicht los, in eine unangenehme Gegend und Situation hineingeraten zu sein. Das ist natürlich nicht aus freien Stücken geschehen, denn eben saß er noch in seinem Raum und beobachtete den Planeten durch seinen Spiegel, als er im nächsten Moment in völlige Dunkelheit gehüllt wurde. Dann kam Joyce mit ihrer Kerze.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 24. Februar 2016, 18:43:45
Joyce schnappt sich eine edel wirkende Flasche Wein, sowie eine Flasche Met und kramt noch ein Wenig Brot und Käse hervor. Immerhin das ist von dem Feuer verschont geblieben. Währenddessen behält sie aus den Augenwinkeln die Situation im Auge. Finn ist ihr nicht gefolgt, als sie Cyril nach oben begleitet hat. Gerade als sie sich bückt um noch nach weiteren Lebensmitteln Ausschau zu halten, betritt er, beinahe lautlos, den großen Raum. Er schreitet auf Etúkon zu, doch setzt sich zu ihrer Verwunderung nicht zu Cyril, sondern stattdessen an einen einzelnen Tisch, der von hier aus kaum zu sehen ist. Sein Freund begibt sich zu ihm. Nun gut, beteiligt er sich eben nicht an dem Gespräch, das ist auch kein Klauenbruch. Vorsichtig trägt sie die Speisen zu dem Wartenden. Sie läßt sich entspannt ihm gegenüber nieder. Bevor sie ihn zur Rede stellt, schenkt sie sich erst einmal einen guten Schluck Met ein.
"Nun denn, Cyril, vielleicht könnntet ihr mir nun erklären, woher ihr kommt, was und wie es euch hierher verschlagen hat und vor allem, welche Ziele ihr, neben gutem Essen, verfolgt. Fairerweise erzähle ich euch erst einmal, warum ich solche Fragen stellen und darauf eine Antwort verlangen muss."
In knappen Worten fasst sie die Ereignisse des Morgens zusammen. Der Wirt und sein Imitator, der eigenartige Jéromé und seine ganz eigene Art, die Dinge in die Hand zu nehmen und schließlich die seltsamen Geräusche, die sie direkt zu ihm in den Keller geführt haben. Dabei achtet sie unentwegt auf seine Mimik und seine Reaktionen, versucht sicherzustellen, ob und wieviel ihm davon bekannt ist. Schließlich kommt sie zu dem relativ sicheren Schluss, dass er tatsächlich nicht weiß, was hier vor sich ging. Dennoch ist es nun an ihm, ihre Fragen zu beantworten, um die letzten Zweifel zu beseitigen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 25. Februar 2016, 08:02:48
Ich dachte, ich lasse sie mal wieder mitspielen. Ihr Abgang war dann doch etwas überstürzt :D

Die Tür geht auf und Emuya betritt erneut die Schenke. Es hat sich kaum etwas verändert. Einen Ersatz für den Wirt wurde auch noch nicht gefunden. Das verwundert sie nicht, denn Fennex, der dessen Familie verständigen wollte, steht noch immer vor der Tür und regt sich nicht. Als wäre er lediglich eine Statue.
Sie entdeckt Joyce an einem der Tische, zusammen mit einem Fremden. Wie der Mann sie ansieht, zeigt Emuya, welcher Art Mensch er ist. Sie hat viele solcher Leute getroffen um sie genau zu erkennen und wie man mit ihnen umgeht. Zielsicher geht sie auf den Tisch zu und läuft dabei an den anderen drei Anwesenden vorbei, die sie sehr wohl wahrnimmt. Bei Joyce und dem Mann angelangt zieht sie ihren Dolch aus der Scheide und lässt ihn auf den Tisch fallen, so dass sich die Klinge ins Holz bohrt, als Joyce gerade mit ihrem Bericht geendet hatte. Dann setzt sich sich neben sie und fragt: "Wer ist das?"
Ihre stumme Warnung ist überdeutlich. Er soll sich benehmen.
***
Cyril betrachtet die Frau, die sich zu ihnen gesetzt hat. Sie ist hübsch, auf ihre eigene Art. Die roten Haare hat sie hochgebunden und der Dolch, der auf dem Tisch steht, ist nicht ihre einzige Waffe.
Liebendgern übernimmt er für Joyce die Antwort.
"Ich bin Cyril. Ich bin geehrt. Darf ich auch Euren Namen erfahren, wehrte Frau?"
Dann wendet er sich etwas ernster an Joyce.
"Ich bin ehrlich zu dir, war ich die ganze Zeit. Ich weiß es nicht. Eben war ich noch dort und im nächsten Moment war ich hier, in völliger Dunkelheit gehüllt. Es war nicht meine Absicht, hierher zu gelangen und ich kenne den Grund nicht. Was hier passiert ist, ist schlimm, das kann ich nicht leugnen. Doch sei dir sicher, dass ich damit nichts zu tun habe."
Dann sieht er wieder mit seinem verführerischem Lächeln zwischen Joyce und der anderen Frau hin und her. Vielleicht würde er am Ende des Tages beide noch zu Vergnügungen überreden können. Dann sieht er den drohenden Blick der großen Frau, der Stumm zum Dolch zeigt und sein Lächeln stirbt. Die Hoffnung stirbt jedoch bekanntlich zuletzt.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 25. Februar 2016, 18:03:14
Joyce fährt erschrocken herum, als die Tür der Schenke sich abrupt öffnet. Zu ihrer Erleichterung ist es bloß Emuya und nicht noch ein undurchsichtiger Fremder, obgleich sie alles andere als entspannt wirkt. Etwas gedankenverloren betrachtet sie den Dolch, während sie Cyrils Erzählung lauscht, dann nickt sie. Er hat sie überzeugt, zumindest in soweit, dass sie recht sicher ist, dass er mit den Geschehnissen nichts zu tun hat. "In Ordnung", spricht sie und nickt ihm zu "ich glaube dir deine Geschichte. Hier geschehen nunmal seltsame Dinge, warum soll man da nicht auch vom Himmel fallen können, ich habe heute schon Eigenartigeres gesehen."
Sie folgt seinem Blick zu Emuya. Erst grinst sie kurz in sich hinein, als sie seine Gedanken erahnt, dann aber wird sie wieder ernst. Sie freut sich, dass die Frau zurück ist, wundert sich aber über die Umstände ihres Kommens, beinahe genau so sehr, wie über ihr plötzliches Verschwinden.
"Schön, dass du wieder bei uns bist, aber wenn du mir die Frage erlaubst, wie kommt es dass du so einfach gegangen bist? Und was hast du im Wald erlebt, wie ist es dir ergangen? Hast du etwas beobachten können?" Innerlich komplettierte sie die Frage mit: Hat dich etwas beobachtet?
So vieles hier scheint einfach keinen Sinn zu ergeben, als hätte es sich noch nicht zusammengereimt. Vielleicht kann ja Emuya ein Wenig Licht ins Dunkel bringen. Außerdem ist sie zu gespannt darauf, was die Frau von Finn und seinem schweigsamen Begleiter hält.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 25. Februar 2016, 20:50:51
Finn lauscht Cyrils Ausführungen aufmerksam. Joyce scheint überzeugt zu sein, aber er selbst ist sich nicht so sicher, ob er tatsächlich die ganze Wahrheit gehört hat. Kurz überlegt er, einen weiteren Blick durch seine wahren Augen zu riskieren, verwirrft den Gedanken aber gleich wieder, da er dafür seine Maske ablegen müsste.
Daraufhin schildert Joyce die vergangenen Ereignisse, welche sich offenbar unmittelbar vor seiner und Etúkons Ankunft ereignet haben. Beim Namen Jéromé horcht er auf, verbirgt seine Reaktion aber so gut, dass nicht mal Etúkon sie wahrnehmen kann. Hier war es also gewesen. Das erklärte einiges.

Gerade, als er den Tisch wechseln wollte, stapft die Frau, die vor nicht allzu langer Zeit verschwunden war, wieder in den Schankraum hinein. Finn kann sich eiN lächeln nicht verkneifen, als er ihren schroffen Tonfall und das unverkennbare Klirren von scharfem Metal auf Holz vernimmt. Sehr gut, das würde Cyril etwas ausbremsen und ihm mehr Zeit geben.

Er gibt Etúkon ein Zeichen, eines ihrer einstudierten Symbole, welches er schnell in die Luft malt. Dieser verstehtsofort und schiebt ihm geräuschlos unter dem Tisch das Amulett zu. Finn dreht es shcnell dreimal in der Hand und mumelt einige Worte, bevor er es Etúkon wieder zurückgibt.

Ein kleiner, aber für jedes magisch begabte Wesen spürbarer Impuls durchdringt den Raum, dabei scheint er von überall zu kommen und seine Herkunft ist unmöglich auszumachen. Dazu ein leises Sirren, mehr zu erahnen als zu hören. Die Holzbalken des Daches knacken, und die Glut im Kamin flammt auf. Das Feuer brennt gemütlich vor sich hin, ohne von jemandem entfacht worden zu sein.

Da er und Etúkon die einzigen im Raum sind, die nicht offen Magie oder ähnliches beherrschen, würde ihn niemand verdächtigen. Und aus den Reaktonen der anderen drei kann er sehr genau schließen, wie mächtig sie wirklich sind.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 26. Februar 2016, 08:06:52
Emuya will gerade antworten, als sie das Gefühl bekommt, ein magischer Gegenstand wäre in der Nähe. Kurz darauf geht ein Flimmern durch den Raum und im Kamin entzündet sich ein Feuer. Bis auf einen Finsteren Blick, den nur Cyril und Joyce sehen kann, lässt sie sich nichts anmerken. Nachdem etwas Zeit vergangen ist, beginnt sie mit der Antwort:
"Jeróme wollte mir keine Erklärung über das geben, was passiert ist, obwohl er eindeutig bescheid wusste. Als er dann einfach verschwand, bin ich selbst hinaus um Antworten zu suchen. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, euch auf dem Pfad zum Dorf zu sehen, doch ihr kamt nicht. Was ist passiert? Fennex steht versteinert an der Tür und regt sich kein bisschen."
Sie wartet kurz, dann redet sie weiter. "Sonst habe ich nichts beobachtet. Keine Antworten auf die Fragen."
***
Cyril erschrickt, als sich der Blick der Frau, die sich noch immer nicht vorgestellt hat, plötzlich verfinstert. Er fragt sich, was er denn jetzt wieder angestellt hat, was den Blick rechtfertigt. Dann entfacht ein Feuer im Kamin und kein Mensch ist in der Nähe. Mit großen Augen starrt er es an. Dann hört er die Neue reden. Sie sucht Antworten. Tut das nicht jeder?
Er erholt sich ein wenig, doch wagt er es nicht, das Wort zu ergreifen. Frauen hören sich gerne Reden, den Gefallen wird er ihnen gerne machen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 26. Februar 2016, 12:59:20
Gerade als Emuya zu Reden beginnen möchte, spürt Joyce einen seltsamen Impuls, ein Sirren, laut und durchdringend klingt ihr in den Ohren. Für Menschen ist es vermutlich kaum zu erahnen, doch ihre Drachensinne sind noch immr geschärft. In diesem Fall ein großer Fehler. Sie unterdrückt ein Aufheulen, verzieht bloß kurz, in Emuyas Richtung die Miene und erkennt, dass sie den Impuls ebenso gespürt haben muss. Das Feuer im Kamin beginnt zu brennen. Ganz kurz überlegt sie, ob sie selbst dies unbeabsichtigt entfacht hat, verwirft diese Überlegung jedoch sofort. Dafür hat sie zu große Fortschritte gemacht. Die Kontrolle, die sie über sich erlangt hat, ist nicht durch etwas so banales zu durchbrechen. Kurz gleitet ihr Blick zu Emuya und Cyril, kommt aber zu dem Schluss, dass die Beiden für die Magie, die soeben gewirkt wurde, nicht verantwortlich sind. Die Frau sieht selbst ähnlich wütend aus, wie Joyce sich fühlt und Cyril, er scheint sich vor allem erschreckt zu haben. Nach dem Morgen hat Emuya die ständige Magie wahrscheinlich ebenso satt, wie sie selbst. Einen Augenblick lang überlegt sie, ob sie Finn zur Rede stellen soll. Er ist der einzige, den sie nicht sehen konnte. Dann jedoch beginnt Emuya ihren Bericht.

Als sie geendet hat, nickt Joyce wissend. Sie konnte Jéromés Geheimniskrämerei auch nicht begreifen. Es ist eine Sache seine eigenen Geheimnisse zu hüten, eine andere jedoch, wenn die Vorkommnisse sie alle betreffen. "Mh, das ist seltsam, ich bin sicher in diesem Wald geht irgendetwas nicht mit rechten Dingen zu. Ich bin nicht sicher, was mit Fennex geschehen ist. Im einen Moment wollte er mit uns zum Dorf, im nächsten reagierte er auf keine Ansprache mehr. Noch etwas, dass es herauszufinden gilt. Die ganze Situation gefällt mir ganz und gar nicht. Vielleicht finden wir zusammen einen Weg das Ganze aufzuklären. Cyril, habt Ihr etwas beobachtet, als ihr im Keller gestrandet seid? Irgendetwas gehört, gesehen oder gar gespürt, dass uns helfen kann?"
Während sie mit den Beiden redet, tauscht sie Blicke mit Emuya. Sie hofft inständig, dass diese versteht, was sie ihr sagen möchte, welchen Verdacht sie mit ihr teilen möchte. Je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto weniger ist sie davon überzeugt, dass Finn der ist der er zu sein scheint. Nur was er vorhat, das will sich ihr nicht erschließen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 26. Februar 2016, 15:48:11
Finn wartet gespannt ab, und auch, wenn er die anderen nicht sehen kann, so spürt er doch, wie sie reagieren.
Die beiden Frauen nehmen den Impuls deutlich war wohingegen der Mann kaum mehr als das plötzliche Feuer zu bermerken scheint.
Interessant, also ist er nicht so gefährlich, wie seine Herkunft vermuten ließe. Oder zumindest nicht in dem Sinne, wie Finn es erwartet hätte.

Schnell geht er alle Optionen durch. Das Amulett war aktiviert, Etúkon also geschützt. Und zur Not erhielt er nch das Kraftfeld aufrecht, das ihn schützte. Die Stimmung mochte sehr schnell kippen, auch, wenn er momentan kaum verdächtig sein würde. Bliebe er aber an seinem Tisch sitzen und weiter außerhalb der Sichtweise der anderen, machte ihn das potentiell verdächtig. Er gibt Etúkon ein letztes Zeichen, sitzen zu bleiben und sich ruhig zu verhalten, dann steht er auf und wechselt geräuschvoll den Tisch.

Er zieht quitschend eine Stuhl heran und lässt sich zwischen Emuya und Cyril nieder. Er hat sein leicht schüchternes Geischt aufgesetzt, und die Stimme zittert ihm leicht. Niemand kam an seine Schauspielerei heran. "Entschuldigt bitte" beginnt er vorsichtig, in Emuyas Richtung gewandt, aber den Blick demütig gesenkt "Ihr schient vorhin so in Eile, ist alles in Ordnung?"

An Joyce gewandt fügt er, mit etwas festerer Stimme hinzu: "Wenn ihr Cyril glaubt" er wirft diesem einem skeptischen Blick zu "dann will ich ihm auch vertrauen." Er lässt sich nicht anmerken, dass er das brennede Feuer bermekt hat, denn schließlich sollte er in ihren Augen zu denjenigen zählen, welche von Magie nichts verstanden. Zum Glück ließ sich der Impuls des Amuletts unmöglich lokalisieren. Und wenn er ihn nicht wahrnahm, bedeutete es, dass er keien Magie verspürte.
In wenigen Minuten würde es einen weiteren Impuls aussenden. Und dann war er im Sichtfeld aller Anwesenden, offensichtlich keine Magie wirkend. Er wartet kurz.
Ein leises Sirren. Er registriert es ganz deutlich. Die beiden Frauen zucken zusammen. Er reißt erschrocken die AUgen auf und blickzt sie halb verwirrt, halb entsetzt an.
"Was ist los?" fragt er, eine Spur Angst in der Stimme. "Was beunruhigt euch?" Er wartet mit seiner eigenen Realtion bewusst so ab, dass sie erst dann geschieht, wenn die anderne ebiden deutlich reagiert haben. Gleichzeitig mit ihm reagiert auch Cyril. Sehr gut. Eine bessere Maskerade kann es nicht geben.

Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Thistle am 26. Februar 2016, 15:56:25
Puh, ich bin endlich im Thema drin.  :)

Eine junge Frau mit hüftlangem, beinahe goldenem Haar, das sie zu einem lockeren Zopf gebunden hat, betritt den Schankraum durch die geöffnete Tür. Sie trägt Hosen und einen Bogen sowie einen halbvollen Köcher mit Pfeilen auf dem Rücken. Etwas verwirrt blickt sie noch einmal über die Schulter zu dem jungen Mann, der wie in Trance in den Wald starrt, bevor sie den Blick nach vorne richtet. "Huch, was ist denn hier geschehen?"
Während sie sich umsieht, steht einer der beiden Männer auf, die an einem der hinteren Tische sitzen und setzt sich zwischen die beiden Frauen, die gerade einen Mann befragen. Sie unterhalten sich kurz, als der Kristall, der um ihren Hals hängt, erzittert. Sie ist froh, dass die Zwerge ihr den Kristall zu ihrem Schutz gegeben haben, denn ihre magischen Fähigkeiten sind mehr als amateurhaft, um sich gegen solch starke Impulse zu wehren.
Vorsichtig räuspert sie sich. "Mein Name ist übrigens Njura, aber bitte nennt mich Niri, denn die meisten Leute, die ich treffe, ziehen gerne Rückschlüsse auf die Frau, nach der ich benannt wurde. Ich hatte gehofft, hier ein Frühstück zu finden, aber offensichtlich ist die Situation hier auch nicht besser als in Jolika. Letzte Nacht hat der Zwergenkönig nur knapp einen Mordanschlag überlebt. Dass es vermutlich ein Zwerg aus den eigenen Reihen war, hat alle, sogar mich, obwohl ich als Mensch nur Gast bei den Zwergen war, ziemlich schockiert. Apropos, wenn wir schon von schockiert sprechen: Was ist mit dem jungen Mann los, der draußen steht?" 
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 27. Februar 2016, 09:32:40
Während Emuya erzählt, spürt sie einen Druck im Kopf, als suche etwas verstärkt ihre Aufmerksamkeit. Joyce Worte nimmt sie kaum wahr.
Dann kommt alles auf einmal.
Einer der Männer, die am Tisch sitzen und von ihren Blicken verborgen sind, setzt sich plötzlich neben sie. Eine Weile beobachtet sie ihn und setzt dabei einen leicht verwirrten Blick auf. Denn er hat mit ihr gesprochen, doch sie ihn nicht verstanden. Sie merkt sofort, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Doch es ist noch zu früh, ihn wissen zu lassen, dass sie ihn durchschaut hat. Also sieht sie ihn kaum an. Nur, wenn er spricht und sie mit ihm redet. Ihre Stimme, ihre Mimik, Körpersprache und auch ihre Gefühle verraten nichts von dem Verdacht. Auch Joyce würde es vorerst nicht wissen müssen. Es ist wichtig, dass sie erst herausfindet, mit wem sie es zu tun hat.
Zur gleichen Zeit betritt eine blonde Frau, die sich mit Njura vorstellt, den Raum und der Druck in ihrem Kopf wird stärker. Zwei Artefakte an einem Ort, das hatte sie noch nie erlebt. Geschweige denn, dass sich auch nur eines an einem solchen Ort zeigt. Außerdem ist ein weiteres und stärkeres Surren zu vernehmen.
Bei alledem kann sie nicht verhindern, dass sie zusammenzuckt. Was dem Mann neben ihr sehr zu freuen scheint.
Ohne eine Veränderung wahrnehmen zu lassen legt sie einen Magieschutz wie eine zweite Haut auf ihr Haupt. Dann konzentriert sie sich und versucht die beiden Gegenstände zu lokalisieren. Das erste findet sie sofort, es hängt um den Hals der Frau am Eingang. Doch sie ist nicht für das Wirken der Magie verantwortlich. Das übrige lässt sich schwerer finden, doch sie entdeckt es schließlich bei dem Mann am anderen Tisch. Emuya ist etwas verwirrt. Der schüchterne und in sich gekehrte Mann schauspielert offensichtlich nicht. Nicht so, wie sein Begleiter. Also bewahrt er es lediglich auf. Sie belässt es dabei und beschließt, beide gut im Auge zu behalten.
"Ich habe etwas gespürt. Doch es ist nichts weiter." Ihr gelassene Art und die Offenheit dem Mann gegenüber zeigt, dass sie ihm vorerst vertraut und ihm seine Spielchen abkauft.
***
,,Nein, im Keller ist mir nichts aufgefallen. Nur ein sehr unangenehmer Druck, der endete, sobald sich die Finsternis um mich schloss." Er sieht Finn wieder mit einem finsteren Blick an. Diesmal nicht als Konkurrenten bei den Frauen, sondern wissend, was er getan hat. Doch legt er es nicht darauf an, seine Wut zu entfachen. Denn wer in der Lage ist, einen Gott vom Himmel zu holen, hat viel Macht. Und da hilft ihm auch seine Schauspielerei nichts.
Die beiden Frauen zucken zusammen und Finn fragt, was los sei. Er sieht sie ebenso fragend an. Dann bemerkt er die hübsche Frau, die soeben in die Schenke getreten ist. ,,Ihr entschuldigt mich." Damit steht er auf und schlendert auf Njura zu.
,,Hallo hübsche Frau. Dein Name ist auch sehr schön. Das mit dem Zwergenkönig ist ja tragisch. Und es war wirklich einer aus den eigenen Reihen? Erzählt mir doch mehr. Bitte!" Er weist auf einen Stuhl am anderen Ende des Raumes, weit weg von den mysteriösen Männern und den Frauen. Besonders zu Finn hegt er erst einmal Abstand.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 27. Februar 2016, 19:44:40
In ihrem Kopf pocht das Blut, hart und unbarmherzig als würde jemand von innen gegen ihre Schläfen treten. Sie zuckt unwillkürlich zusammen, als das Sirren noch einmal quälend lange ertönt. Das darf nicht wahr sein. Alle ihre Drachensinne rebellieren, der Wunsch jemanden dafür in Stücke zu reißen erhärtet sich in ihr. Sie versteht sich selbst nicht mehr. Sonst ist ihr nichts wichtiger als friedlich zu bleiben, doch dieses Geräusch. Wer auch immer dafür verantwortlich ist, sie wird es herausfinden und er wird eine gute Entschuldigung dafür anbringen müssen, warum er ihr etwas so Scheußliches antut. Joyce ist völlig auf sich selbst fixiert, versucht den Impuls zu unterdrücken, sich zu verwandeln und hier so lange zu wüten, bis der Verantwortliche mit der Wahrheit herausrückt. Sie nimmt kaum wahr, dass Finn und Cyril mit ihr sprechen ebenso wie auch Emuyas Antwort. Von außen sieht sie nachdenklich aus, nichts weiter als das, diese Maske hat sie zu gut trainiert, als dass sie Risse bekommen könnte. In ihrem Innern jedoch tobt ein Krieg. Dieses Sirren, dieses verdammte Sirren. Sie möchte knurren, um sich schlagen, alles abfackeln. Dann lässt es eben so schnell nach, wie es begonnen hat. Sie lässt sich weiterhin nichts anmerken, doch die Erleichterung durchflutet sie wie eine Welle. Dennoch, ihr Zorn ist nicht völlig besänftigt. Schlafende Drachen soll man nicht wecken. Der Verantwortliche hat soeben einen schlimmen Fehler begangen.
Sie erinnert sich an das Amulett, das Etúkon trägt. Ein Drache ist darauf, ein Drache. Kann das ein Zufall sein. An Zufälle glaubt sie schon lange nicht mehr. Der Mann jedoch wirkt für sie nicht wie jemand, der solcher Magie fähig ist, aber Finn, ja Finn. Er ist immer um seinen Freund herum geschlichen. Seine Art ist zwar glaubwürdig. Das Zittern in der Stimme, die Unsicherheit, doch ihr sind in der Vergangenheit noch bessere Schauspieler begegnet. Sie erinnert sich bitter an Ras zurück. Ob es sich hier genauso verhält? Doch wenn ja, was bezweckt er damit?
Auch Emuya scheint einen Verdacht zu haben, ihn aber noch nicht teilen zu wollen. Auch gut, Vorsicht ist hier sicher angebracht. Erst als Cyril aufsteht, nimmt sie den Neuankömmling wahr. Die Frau ist unbestritten wunderschön, diese Erkenntnis steht auch im Gesicht des Mannes geschrieben. Lächelnd beschließt sie, Cyril erst einmal die Bühne zu überlassen. Sie winkt bloß zu der hübschen Frau und ruft ihr zu, ehe sie an das andere Ende des Raums gelotst wird: "Hallo, ich bin Joyce, schön dich kennen zu lernen Niri, tut mir Leid, dass wir dir nicht die Ruhe bieten können, die du nach den offensichtlich turbulenten Ereignissen suchst, aber wir haben reichlich Essen und guten Wein." Sie lächelt erneut, dann wendet sie sich an Emuya und Finn.
"Hat einer von euch eine Idee, wie wir jetzt reagieren. In Hinblick auf Fennex, die Vorkommnisse heute morgen und alles andere. Was schlagt ihr vor. Und will sich euer Freund nicht zu uns setzen, es ist doch einsam so ganz allein an einem Tisch. Er hat bestimmt auch Interessantes beizutragen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 27. Februar 2016, 21:15:04
Finn sieht Emuya kurz an, spielt ihre Antwort in Gedanken durch. Das Kraftfeld, dass sie um sich gelegt hat, scheint mehr eine Ablenkung zu sein, wäre es doch mit einer kleinen magischen Attacke auszuschalten. Vortrefflich gegen physische Angriffe. Aber gegen mächtige Magie nutzlos. Alleridngs scheint sie ihn vorerst für den zu halten, als der er sich ausgibt. Also kein Grund zur Sorge.

Joyce verträgt die magischen Impulse offenbar ganz und gar nicht. Nach außen hin baut sie eine Fassade auf, doch Finn ist sich sicher, dass auch Emuya diese durchschaut. Nun gut, er würde sie vorerst nicht wieter reizen. Einen Kampf konnte er nicht gebrauchen. Vorerst nicht.

Cyril erhebt sich, als die junge Frau hereintritt. Finn registriert lediglich den magischen Kristall, den sie um den Hals trägt. Er scheitn eine ähnliche Funktion zu erfüllen wie das Amulett. Das musste er für seinen nächsten Schazug einkalkulieren.

Emuyas Antwort ist eine derart offensichtliche Lüge, dass er sich zusammenreißen muss, um nicht zu schmunzeln. Aber er muss in der Rolle bleiben. "Das ist gut." erwidert er, mit einer wiedergewonnen Festigkeit in der Stimme. "Dieser Ort ist mir nicht sehr geheuer."
Gerade, als er überlegt, wie er das Gespräch fortführen kann, unternimmt Joyce etwas unerwartetes. Anstatt sich weiter ihrem inneren Kampf zu widmen, richtet sie das Wort an den Tisch. Schlimmer noch, sie spricht Finn direkt an. Innerlich knurrt er. Sie hielt sich für sehr schlau. Aber sie verstand doch so wenig.

"Ich glaube kaum." erwidert er gelassen. "Ihr habt mir doch versichert, das zur Zeit keine Gefahr besteht. Und er ist gerne für sich, er hat nicht die..." er sucht für einen Moment nach Worten, bevor er flüsternd fortfährt " besten Erfahrungen mit Fremden gemacht." Er zögert kurz, bevor er, immer noch im Flüsterton, wieder zum Sprechen ansetzt. "Ich traue Cyril nicht. Er nutzt die erstbeste Gelegenheit um sich von uns zu entfernen. Diese Nummer mit dem auf alle schnen Frauen fliegen ist doch ein alter Hut. Ich dneke, da steckt mehr dahinter. Aber vielleicht..." er lächelt hoffnungsfroh in die Runde "wisst ihr mehr als ich? Als Gejagter kenne ich mich mit der Welt draußen gut aus, bin aber mit den Gepflogenheiten der Menschen doch eher wneig vertraut."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 27. Februar 2016, 21:55:12
Zitat von: Acrosen am 27. Februar 2016, 21:15:04
Das Kraftfeld, dass sie um sich gelegt hat, scheint mehr eine Ablenkung zu sein, wäre es doch mit einer kleinen magischen Attacke auszuschalten. Vortrefflich gegen physische Angriffe. Aber gegen mächtige Magie nutzlos.

Argh. Und ich hab ewig überlegt, wie ich es formuliere, damit es kein Missverständnis ist. Tatsächlich soll der Schild sie vor Magie schützen und physischen Attacken gegenüber ist sie Schutzlos...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 27. Februar 2016, 22:27:44
Ach verdammt, und ich habe lange überlegt, wie es gemeint ist, und mich dann entscheiden, dass es genau anders herum gemeint sein muss.   ???

Soll ich es einfach in meinem Beitrag umändern?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Thistle am 27. Februar 2016, 23:48:38
Njura muss sich beherrschen, dass sie dem Mann, der auf sie zukommt, nicht zeigt, dass sie sich vor Männern fürchtet, doch sie erinnert sich rasch an ihre eigenen Ermahnungen und lächelt ihn an. "Danke für das nette Kompliment, ich erzähle Euch gerne von den Vorkommnissen der letzten Nacht, aber..." Da ruft ihr eine der Frauen am Tisch freundlich zu, die sich mit Joyce vorstellt, dass es trotz der verwüsteten Schenke genug Wein und Essen gäbe. Njura lächelt den Mann, der noch immer vor ihr steht, noch einmal an und beendet ihren Satz: "...aber zuerst würde ich gerne etwas essen und den Wein kosten." Während sie unsicher Richtung Theke geht, spürt sie den argwöhnischen Blick der zweiten Frau und augenblicklich fühlt sie, wie der Kristall warm wird. Sie muss sich beherrschen, dass sie ihn nicht vom Hals reißt, denn sie weiß, dass er besonders heiß wird, wenn er mehr Magie ausschüttet. Doch die Gefahr geht nicht von der Frau aus, sondern von dem so schüchtern wirkenden Mann bei den beiden Damen. Während sie vorgibt, lange unter der Theke zu suchen, bemerkt sie plötzlich, dass der Mann, der sie direkt angesprochen hatte, ihr gefolgt war. Vor Schreck rutscht ihr die Weinflasche aus der Hand.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 28. Februar 2016, 22:20:14
Joyce nickt auf Finns Antwort hin nur stumm. Soll er ruhig denken er hätte sie mit dieser fadenscheinigen Ausrede abgespeist. Im Moment sieht sie noch nicht den unmittelbaren Bedarf zu handeln. Hat sie gerade noch die Wut beherrscht, versucht sie jetzt ein wenig besonnener zu sein. Ein weiteres Mal wird sie einen solchen Angriff auf sich nicht ungestraft lassen, egal von wem er ausgeht, doch im Augenblick spricht nichts dagegen erst einmal die Lage zu beobachten. Aus dem Augenwinkel beobachtet sie, dass die fremde Frau mit den atemberaubenden Haaren Cyrils Einladung nicht gefolgt ist und stattdessen zum Tresen läuft. Sie wirkt unsicher und angespannt, vermutlich wegen der vielen seltsamen Fremden, die hier um sie versammelt sind. Als der Mann aus dem Keller ihr folgt, rutscht ihr plötzlich der Wein aus der Hand.
Mit einer fließenden Bewegung steht Joyce auf und eilt zu ihr. Sie wirkt beinahe verstört. "Ist alles in Ordnung?" Die Rothaarige hört die Besorgnis in ihrer eigenen Stimme. "Cyril, ich glaube du hast unseren Neuankömmling erschreckt." Sie hofft, dass er den Wink versteht und wendet sich wieder an Niri. "Kann ich dir irgendwie helfen? Lass mich die Scherben wegräumen, ich schneide mich nicht so schnell." Sie blickt auf die Hände der hübschen Frau. "Du hast dich allerdings ziemlich böse geschnitten, das sieht gar nicht gut aus. Wenn du es so lässt, könnte es sich entzünden. Bist du mit Magie vertraut?" Den letzten Teil flüstert sie. Natürlich ist sie sich der Tatsache bewusst, dass die anderen sie auf die eine oder andere Weise vermutlich dennoch hören, aber sie muss ihre Fähigkeiten ja nicht gleich durch den ganzen Raum schreien. "Wenn du die Magie fürchtest, verstehe ich das nur zu gut, aber wenn du möchtest kann ich dir helfen. Was meinst du?" Joyce lächelt sie freundlich an. Sie ist keineswegs überzeugt, dass sich die Fremde helfen lassen wird, aber es liegt einfach in ihrer Natur zu tun was möglich ist um Anderen Leid oder Schmerz zu ersparen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 29. Februar 2016, 07:58:55
Cyril will die Flasche, die Njura fallen lässt, noch auffangen. Doch seine sonst so schnellen Reflexe sind nicht mehr das, was sie waren. Sie gleitet ihm durch die Finger und zerbricht auf dem Boden. "Der schöne Wein", murmelt er. Dann kommt Joyce herbei geeilt, um ihnen zu helfen. Oder viel mehr der blonden Frau. "Cyril, ich glaube du hast unseren Neuankömmling erschreckt." Er bleibt betroffen stehen, statt sich ebenfalls hinzuknien. Er versteht nicht, wie er sie erschreckt haben soll. Er sieht Joyce hilfesuchend an.

***

Emuya nickt ebenfalls nur. Was Cyril betraf, ist sie sich ziemlich sicher, dass er keinen Ärger großen Ausmaßes machen wird, geschweige denn kann.
Hinter ihr am Tresen klirrt es, eine Flasche ging zu Bruch. Joyce springt auf und eilt zur Hilfe. Dabei flüstert sie etwas von Magie. Emuya hat sich schon gedacht, dass sie keine gewöhnliche Frau ist. Niemand in diesem Raum ist gewöhnlich. Außer vielleicht Cyril und vermutlich Finns Begleitung. Sicher ist sie sich bei letzterem jedoch nicht.
Sie dreht sich um und beobachtet das Geschehen. Cyril steht missverstanden neben den am Boden knieenden Frauen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Thistle am 29. Februar 2016, 11:12:10
Njura blickt auf ihre Hände, als Joyce sie darauf aufmerksam macht, dass sie bereits blutet. "Magie?", flüstert Njura zurück. "Nein, die Zwerge haben versucht, sie mir näher zu bringen, aber meine Lehererin meinte, sie könnte eher einem Stein das Zaubern beibringen als mir", antwortet Njura grinsend.
Als sie sieht, wie betroffen der Mann neben ihnen ist, der anscheinend fieberhaft überlegt, wie er sie erschreckt haben könnte, versucht Njura es mit einem Lächeln und setzt an, um ihm zu erklären, was mit ihr los ist. Als sie merkt, dass ihre Stimme zittrig ist, schließt sie den Mund wieder. Njura weiß, dass jemand, der Schwäche zugibt, sich selbst zur Beute macht und sie wollte bestimmt nicht in Gegenwart dieser vielen Menschen ihre Lebensgeschichte auspacken, denn es könnte passieren, dass ihr die Tränen kommen.
Als sie wieder Joyce anblickt, sieht sie, dass die Frau zumindest ahnt, was in ihrem Kopf vorgeht. Auch den Blick der anderen Frau, die noch am Tisch sitzt, spürt sie. Njura blickt sich verstohlen nach dem Loch im Boden um, in dem sie am liebsten verschwinden möchte. >>Wie peinlich<<, denkt sie.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 29. Februar 2016, 11:28:47
Cyril und Niri scheinen beide ähnlich betroffen über den, wirklich harmlosen, Vorfall. Joyce versucht es mit einem Lächeln in die Runde, ehe sie die letzten Scherben aufliest. Was immer die junge Frau veranlasst hat, sich vor ihm zu erschrecken, es scheint ihr nun mehr als peinlich. "Mach dir keine Sorgen, jeder lässt mal etwas fallen." Sie fügt mit einem Zwinkern hinzu: "Das hier ist auch nicht annähernd der beste Wein, den diese Theke zu bieten hat." Sie deutet auf die vielen, teils staubigen Flaschen um sie herum , die zum Teil wahre Schätze sind, bezogen auf ihren Jahrgang. Entschlossen zieht sie eine besonders alt wirkende heraus, betrachtet kurz das Etikett und fragt dann freundlich. "Wollen wir es mit diesem hier versuchen, denn wie kann man verschütteten Wein besser feiern, als mit einem noch feineren Tropfen." Dabei blickt sie vor allem auch Cyril aufmunternd zu. Sie ist sich sicher dass er Niri nicht erschrecken wollte und die Schuld steht ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. Joyce ist ebenso davon überzeugt, dass das Ganze nicht direkt etwas mit dem Mann zu tun hat. Wir haben eben alle eine Vergangenheit und wer weiß, was Niri in ihrer widerfahren ist.

Sie läuft auf einen etwas größeren Tisch zu, an dem sie prinzipiell alle Platz hätten, stellt die kostbare Flasche ab und eilt dann zurück zu den Zwei an den Thresen um Becher zu besorgen. Dieses Mal wendet sie sich an alle. "Bitte, wie wäre es, einen guten Schluck Wein um sich von all dem zu erholen, dass in der letzten Zeit passiert ist. Es ist genug für uns alle da." Einladend deutet sie auf den Tisch und lächelt auffordernd in die Runde.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 29. Februar 2016, 13:11:58
Cyril grinst bei dem Anblick der Weinflasche, die Joyce hinter der Theke hervorholt. Das Ettiket verspricht einen Genuss für den Gaumen. Sie stellt ihn auf den größten Tisch und holt noch Becher, bevor sie alle einlädt, dort Platz zu nehmen. Emuya erhebt sich sofort, entfernt den Dolch aus dem Holz und nimmt am anderen Tisch wieder Platz. Die Pfeile in ihrem Köcher klappern. Cyril selbst zögert. Wenn sich alle an diesen Tisch setzen, so bestimmt auch Finn und er ist nicht erfreut darüber. Doch schließlich nimmt er Njuras Hand, zieht sie zum Tisch und setzt sich neben Emuya.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 29. Februar 2016, 15:06:53
Finn schreckt kurz hoch, als Niri die Wienflasche aus der Hand gleitet. Joyce eilt ihr sofort zur Hilfe, und Cyril bleibt hilflos stehen. Nur noch Emuya ist bei ihm, eigentlich hatte er nicht vorgesehen, soch so von den anderen zu trennen. Kurz darauf flüstert Joyce etwas über Magie, aber sie scheint keine Anstalten zu machen, den Shcnitt in Niri's Hand zu versorgen.
Als Joyce sie daraufhin alle an einen Tisch bittet, erhellt sich seine Laune. Das kommt ihm schon wieder mehr gelegen.

Finn steht auf und geht schnellen Schrittes zu Njura hinüber, welche gerade von Cyril zum Tisch gezogen wird. Vorsichtig, um sie nicht nochmals zu verunsichern, tritt er an sie heran. "Entschuldigung, dürfte ich mal sehen?" Mit Bestimmtheit, aber dennoch sanft nimmt er ihre geshcnittene Hand, und dreht sie so, dass er den Schnitt betrachten kann. "Ich kenne mich mit Magie zwar nicht aus..." beginnt er, Joyce einen bewusst fragenden Blick zuwerfend "aber die Straße hat mir beigebracht, wie man solche kleinen Wunden versorgt, wenn man einer Infektion vorbeugen möchte." Er tritt ebenfalls an den Thresen und zieht eine Flasche mit hochprozentigem Schnapps hervor. Dann holt er aus der Kammer des Wirt schnell noch ein sauberes Tuch, und ist im Handumdrehen wieder bei Njura. "Es wird ein klein wenig brennend." warnt er sie, mit einer ruhigen Stimme, als spräche er mit einem verängstitem Kind. Dann träufelt eretwas von dem Schnaps auf den Schnitt, Niri zuckt zusammen, doch sie scheint sich gut beherrschen zu können. Dann wickelt er das Tuch sorgfälltig um den Schnitt, bevor er es mit einer zweikantigen Metallnadel, welche er aus seinem Umhang zieht, fixiert. "Fertig." schließt er stolz, und lässt Njuras Hand wieder los. "Das wird sicherlich schnell verheilen. Da habe ich schon weitaus schlimmeres gesehen." Ein gequälter Ausdruck streift sein Gesicht. "Wollt ihr euch nicht zu uns an den Tisch setzen?" Er tritt an den Tisch heran und rückt behutsam einen Stuhl ab, bevor er erwartungsvoll zu Njura hinüberblickt. Cyril schien darüber mehr als verärgert.

Etúkon beobachtet das Geschehen, und als Finn sich an den großen Tisch setzt, vertsteht er es als Zeichen, ebenfalls dort Platz zu nehmen. Er erhebt sich leise, geht hinüber und lässt sich auf der anderen Seite von Finn nieder. Es gefiel ihm nicht, neben einem Fremden zu sitzen. Andererseits hatte er kaum eine Wahl, und das Amulett würde ihn schützen, auch wenn er nicht wusste wie. Er wirft Niri ein schüchternes Lächeln zu, bevor er sich niederlässt. Neben ihm steht Finn, welcher Niri immer noch den Sitzplatz anbietet, sodass Finn gleich von ihm, Etúkon und Njura flankiert sein würde. Es sei denn, die junge Frau schlug Finns Angebot aus und setze sich neben den anderen Fremden. Wie dem auch sei, zumindest er würde neben einer Frmeden sitzen müssen. Und da war ihm Joyce mit der Weinflasche in der Hand noch am liebsten.


Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Thistle am 29. Februar 2016, 16:20:45
Njura blickt zwischen Finn, Cyril, ihrer gerade verarzteten Hand und dem angebotenen Stuhl hin und her. Sie möchte weder Finn noch Cyril verärgern, erneut sucht sie nach dem Schlupfloch. Noch nie haben ihr so viele Leute Aufmerksamkeit entgegen gebracht, und das auch noch gleichzeitig. Da, wo sie herkommt, rügt man sie nur, dass sie nicht so ist wie ihre Namensgeberin, bei den Zwergen war das zwar anders, aber wegen der Vorkommnisse in der letzten Nacht ist sie ziemlich schnell aufgebrochen.
Schließlich nimmt Njura auf dem von Finn angebotenen Stuhl Platz und meint höflich zu Cyril, nachdem sie Finn mit hochrotem Kopf für die Verarztung gedankt hat: "Ich habe auch noch eine linke Seite." Etúkons Lächeln erwidert sie freundlich, während sich Cyril hastig neben sie setzt und ihre unverletzte, linke Hand ergreift, anscheinend glücklich darüber, dass ihre rechte Hand bandagiert ist.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: funkelsinlas am 29. Februar 2016, 20:10:47
jetzt hab ich von Foxy so die Nase lang gemacht bekommen, dass ich mitspielen muss. Hoffe ich hab das alles richtig verstanden und mein lieber Charakter sorgt nicht für allzu viel Furore.

Mitten im Raum steht plötzlich ein Mann mit hellbraunen, leicht rötlichen Haaren. Er blinzelt verdutzt und schaut sich zwischen den anderen Gästen an. Er trägt ein unbequemes kanarienvogelbuntes Outfit mit seltsamen Metallapplikationen, unter anderem einem hohen Metallkragen. Man sieht ihm an, dass er es hasst! In der einen Hand hält er ein Glas mit einer irisierenden Flüssigkeit, in der anderen ein Obsidianmesser. Seine Fingerkuppe ist abgesäbelt, das Messer blutig. Verdutzt schaut er sich um. "Scheinbar eine Halluzination! Svanja sollte sich wirklich mit der Blutanalyse beeilen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 01. März 2016, 16:25:03
Emuya beobachtet lediglich und wartet darauf, dass Joyce einschänkt. Bei entgeht ihr nicht, dass Finn ein Auge auf Njuras Anhänger geworden hat.
***
Cyril setzt sich eifrig auf die andere Seite Njuras, was für gewöhnlich nicht seine Art ist. Normalerweise ist er immer locker und spielt den unnahbaren. Wieso ist er so von der Frau gefesselt und fasziniert, dass er die anderen Frauen im Raum vergisst? Wieso benimmt er sich in ihrer Gegenwart wie ein unbeholfener, liebestrunkener Mann?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 01. März 2016, 17:10:37
Zufrieden beobachtet Joyce wie alle, zu ihrer Verwunderung auch Etúkon, ihrer Einladung folgen und sich am Tisch niederlassen. Sie hofft, trotz der vielen unterschiedlichen Gemüter und Interessen, so zu einem lockeren Gespräch und einer Lösung für die etwas angespannte Situation zu kommen. Gerade lässt sie sich entspannt neben dem schüchternen Mann mit dem Drachenamulett nieder und beobachtet mit leichter Sorge Niris Unsicherheit in Bezug auf die beiden Männer um sie herum, da taucht plötzlich ein Mann wie aus dem Nichts in der Mitte des Raumes vor ihrem Tisch auf.
Seine Kleider wirken schrill, wie bei einem der fahrenden Gaukler, an die sie sich noch dunkel aus ihrem alten Leben erinnert. Er scheint über sein Auftauchen ebenso verdutzt zu sein, wie sie selbst es ist. Was hat dieser Ort denn bloß an sich, grübelt sie, dass hier immer wieder wie aus dem Nichts Leute auftauchen. Erst Cyril im Keller und jetzt dieser bunte Vogel.
Obgleich sie etwas irritiert von ihm und seinem Anblick ist, beschließt sie erneut die Initiative zu ergreifen und läuft entschlossen auf ihn zu. "Hallo, darf ich mich vorstellen, mein Name ist Joyce. Wisst Ihr, wo Ihr euch befindet und wie Ihr hierher gekommen seid?"
Sie blickt in die Gesichter an dem Tisch hinter sich, in denen sich die verschiedensten Emotionen spiegeln.
Kurz schmunzelt sie über Cyril der, nebst seiner Verwunderung, vor allem Feuer und Flamme für den zugegeben sehr feinen Wein ist.
Vorsichtshalber zieht sie noch einen Stuhl heran, wartet aber die Reaktionen ab, ehe sie den Mann bittet sich zu ihnen zu setzen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 01. März 2016, 17:34:07
Finn schenkt Njura ein ehrliches Lächeln, als sie sich neben ihn setzt. Im Augenwinkel bemerkt er, dass auch Etúkon ihr einen schüchternen Blick zugeworfen hat, und muss sich zwingen, nicht zu schmunzeln. Cyril scheint, entgegen seiner Vermutung, nicht verärgert, dass sich Nruja für den Platz an seiner Seite entscheidet, und kommt schnell herüber, bevor er sich auf ihrer anderen Seite niederlässt. Emuya blickt immer noch grimmig in die Runde, und Joyce will gerade anfangen, Wein auszuschenken, als er plötzlich eine wietere Präsenz wahrnimmt. Er braucht sich nicht umzusehen, um den Mann zu erkennen, der im Raum aufgetaucht ist. Über die Schulter ruft er: "Ihr scheint ebenfalls nicht gerne Türen zu beobachten. Keine Sorge, ihr seid nicht der erste, der sich seinen eigenen Eingang geschaffen hat." Im nächsten Moment ist Joyce bereits aufgesprungen und eilt zu dem Neuankömmling hinüber. Das gibt ihm Zeit, die Rund etwas genauer im Augenschein zu nehmen.
Sie sitzen an einem kreisrunden Tisch, links von ihm Nruja, und zu ihrer Linken Cyril. Auf dessen anderer Seite hat sich Emuya niedergelassen, zwischen ihr und Etúkon, welcher wiederum rechts von Finn sitzt, war ein Platz für Joyce freigeblieben. Letztere holte nun bereits einen Stuhl für den neuen Mann heran, welche sie vermutlich links oder rechts von sich positionieren würde. So wie es aussah, saß er Emuya nach wie vor direkt gegnüber. Gut so, er würde die mächtigste der anwesenden Magierinen permanent im Blick haben.

Er dreht sich mit einem charmanten Lächeln nach rechts und beginnt ein lockeres Gespräch mit Nruja. "Ihr sagtet, ihr kämet von einem Hof?" beginnt er schüchtern "bitte verzeiht, wenn meine Anwesenheit euch gekränkt haben sollte. Wir" er hält kurz inne "Landstreicher sind keine gern gesehene Gesellschaft, selbst an Orten wie diesem nicht."

Etúkon beobachtet stumm die Runde, das kalte Amulett auf der Brust. Es würde ihn beschützen, so viel weiß er, aber nicht, wie es das anstellen würde. Vorerst bleibt ihm nichts als abzuwarten, und so lauscht er Finn, welcher auf eine Plauderei mit Nruja auszusein scheint.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Thistle am 01. März 2016, 18:23:35
Njura denkt, dass sich die Situation endlich entspannen kann, da jetzt alle friedlich am Tisch Platz genommen haben, als ein weiterer Mann ziemlich unerwartet den Raum, nun ja, betritt. Sie muss bei seiner kunterbunten Aufmachung lächeln, denn es erinnert sie an...
Finn unterbricht ihren Gedankengang, als er fragt, von welchem Hof sie kommt und dass seinesgleichen wohl eine nicht gerne gesehene Gesellschaft wären. Sie mustert ihn kurz. "Ihr kleidet euch zwar wie ein Landstreicher, aber in eurem Blick sehe ich etwas, dass für eine höhere Bildung spricht, außerdem habt Ihr vorbildliche Manieren. Ihr erinnert mich an meinen Onkel, der Gaukler war, bevor er meinen Vater traf und sie enge Freunde wurden. Mein Onkel und ich haben uns immer blendend verstanden, warum ich aber am Hof der Zwerge eine Weile zu Gast war, lag an meinem Vater, der mich in die Rolle meiner Namensgeberin zwingen wollte. Aber lassen wir das." Sie wandte sich an den Fremden, der von Joyce gerade an den gemeinsamen Tisch eingeladen wurde. "Guten Tag Fremder, wie nennt man Euch?" 
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 01. März 2016, 20:11:02
Sie sagte es schon wieder. Ihre Namensgeberin. Cyril lehnt sich ein wenig auf dem Stuhl zurück. "Du sagtest bereits einmal, dass man dich mit deiner Namensgeberin verwechseln würde. Darf ich fragen, welche Njura dir den hübschen Namen gegeben hat und was für eine Persönlichkeit sie ist?"
***
Emuya bemerkt, dass sie ihren Dolch noch immer in der Hand hat und steckt in zurück. Den bunt gekleideten Mann möchte sie ungern verschrecken, denn Joyce stellt einen weiteren Stuhl neben den anderen noch freien neben sich. Sie setzt sich gerade hin und lächelt den Ankömmling aufmunternd an. Dann nimmt sie einen Schluck von ihrem Wein.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Thistle am 02. März 2016, 08:18:50
"Njura war eine Elfe, die die Mentorin und die beste Freundin meines Vaters war. Allerdings hat sie in ihren jungen Jahren den Elfen durch einen Zauber die Pest gebracht, weil jene ihr in einem ungerechten Mordprozess nicht den Rücken gestärkt hatten." Njura schmunzelt. "Egal, wie man es dreht und wendet, sie war eine Mörderin. Allerdings hatte sie in der großen Schlacht, in der auch mein Vater kämpfte, eine gute Idee, die ihnen den Sieg einbrachte und sie opferte sich für die Elfenprinzessin. Von daher erinnern sich die meisten nur noch an ihre letzten Taten und mein Vater hat mich nach ihr benannt und versucht, mich von kleinauf zu einer Kopie zu machen. Deswegen habe ich mein Zuhause verlassen, um etwas Abstand zu meinem Vater zu gewinnen." Sie muss lächeln, als sie an den Streit vor ihrer Abreise denkt. Er warf ihr vor, dass eine Dame aus gutem Hause, immerhin ist er der Botschafter der Königin, sich nicht mit einer anderen Frau einlassen sollte und noch schlimmer: Man hatte sie zusammen gesehen. Njura schüttelt den Kopf, um die wirren Gedanken los zu werden, bevor sie sagt: "Was meinen Spitznamen Niri angeht, Njura hatte ein Geheimnis der Zwerge aufgedeckt, weswegen sie den Namen sehr ungern hören. Das Erste, was mir eine Zwergin in Jolika gesagt hat, war den Rat, meinen Namen abzulegen."   
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 02. März 2016, 14:57:19
Ich bin zurück! Aber freut ich nicht zu früh, ab morgen bin ich nämlich für ein paar Tage in den Wassergärten von Dorne (meine Freiburger wissen, was ich meine 8)), also plant mich vorerst mal nicht zu sehr ein! :D

"Schön, dass hier so etwas wie Normalität eingekehrt ist." Esfandiyân hat den Schankraum betreten und blickt mit hochgezogener Augenbraue in die illustre Runde. "Hier können Tresen zertrümmert, Morde begangen und Menschen zu Asche verbrannt werden, und trotzdem würde der Wirt hier mehr Umsatz machen als ein Weinhändler im Herzen der Wüste Heshman. Was für eine Goldgrube!" Das Lächeln auf seinem Gesicht ist spöttisch, fast aufgesetzt, und in seinen Tonfall liegt eine Spur beißenden Spotts. "Na, wie dem auch sei, ich bin froh, dass sich im Augenblick niemand gegenseitig an die Gurgel geht."
Er wäre am liebsten längst gegangen. Doch seine Tochter ist noch immer nicht aus ihrem Schlaf aufgewacht, in den Sepandieh sie versetzt hat. Würde er diese notorische Giftmischerin nicht besser kenne, würde er sie für eine Dilettantin halten, die keine Ahnung von dem hatte, was sie tat. Doch eine Dilettantin war Sepandieh ganz sicher nicht. Wenn Maniša noch immer schlief, dann, weil Sepandieh es genau so wollte. Mochten die Götter der Firku wissen, was diese Geheimniskrämerin mal wieder im Schilde führte!
Gemessenen Schritts begibt er sich an den Tisch und blickt in eine Reihe neuer Gesichter, empfindet aber kein Verlangen, Platz zu nehmen. Die Erfahrung hat ihn gelehrt, dass hier niemand das ist, was er zu sein vorgibt. Er bleibt lieber wachsam und macht sich sein eigenes Bild, für den Fall, dass sich hier erneut eine Gefahr zusammenbraut. Dieser Ort scheint dafür prädestiniert zu sein.

Und falls sich die Neuankömmlinge Fragen: Nein, der Gute hat es natürlich nicht nötig, sich vorzustellen! ;D
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 02. März 2016, 22:24:00
Während Joyce noch immer die Lage beurteilt, lauscht sie mit einem Ohr Njuras spannender Geschichte. Die Frau ist sehr offen, was wirklich erfrischend ist, wenn man bedenkt, dass hier jeder seine Geheimnisse wie Augäpfel hütet. Dennoch beschließt sie ein wenig auf sie aufzupassen, denn hier kann es durchaus gefährlich werden, zu viel von sich preis zu geben. Joyce will niemandem etwas böses, am Wenigsten der guten Niri, ist sich aber absolut nicht sicher, dass das auch für alle der restlichen Anwesenden gilt.
Als sie gerade so ihren Gedanken nachhängt, betritt Esfandiyân die Schenke. Sie hatte sich bereits gewundert, ob er eben so verschwunden war, wie Jéromé.
Der Spott trieft ihm nur so aus seinen wohlgewählten Worten. Sie lächelt kurz. Ob sie ihm vertrauen kann, weiß sie immer noch nicht, aber von wem kann man das hier schon behaupten. Doch bis jetzt hat er sie unterstützt und ihr geholfen den gröbsten Ärger zu beseitigen. Ein kleiner Funke Hoffnung keimt in ihr auf, als sie daran denkt, wie er zuvor ein wenig Asche des Wirtes an sich genommen hat. Wer weiß, vielleicht vermag er das, was ihr nicht gelingen will. Kann er auch über die Schwelle hinaus das Wunder wirken, welches ihr nur bis dort gelingt? Er scheint kein Interesse zu haben sich zu ihnen zu setzen, dennoch lächelt sie ihn einmal kurz einladend an und lässt sich dann nieder.
Einige Gesichter in der Runde schauen etwas verblüfft. Kein Wunder, bei zwei Leuten, die in so kurzer Zeit nacheinander auftauchen. Sie blickt zu Emuya, die die Bekanntschaft mit Esfandiyân bereits gemacht hat, dann wartet sie gespannt, was die anderen, allen voran der knallbunte Fremde, zu sagen haben.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 03. März 2016, 10:03:32
"Ich verstehe, warum du nicht mit deiner Namensvetterin verglichen werden möchtest. Sie hat etwas schreckliches getan, keine Frage. Aber im tiefsten ihrerselbst war sie doch gut. Welchen Eigennutz hat es denn, das Leben für jemanden zu geben? Dennoch finde ich es mutig und selbstbewusst, eurem Namen eure eigene Geschichte anhaften zu lassen." Während Cyril spricht, sieht er ihr direkt in die Augen. Den neu hinzugekommenen Mann ignoriert er geflissentlich. Er hat sich nicht vorgestellt und er macht auch keine Anstalten, an dem großen Tisch Platz zu nehmen.
"Ich wünschte, ich könnte viel von mir erzählen, doch wer würde mir schon glauben." Er lächelt.
***
Emuya lauscht den Gesprächen am Tisch und interessiert sich besonders für Njuras Geschichte. Als Esfandiyán die Schenke betritt, blickt sie auf. Obwohl sie aufgegeben hat, noch Antworten auf die Geschehnisse zu bekommen, hofft sie inständig, er würde einiges darüber erzählen. Die dunkle Aura, welche sie wahrgenommen hatte, vergisst sie so schnell nicht mehr. Sie war stark, sonst hätte sie sie vermutlich nie wahrgenommen. Und so finster, dass sie selbst Angst bekommen hatte. Klar, dass sie Antworten will. Es ist auch nicht sicher, dass die Gefahr vorüber ist.
Ein Seitenblick zu Finn genügt, um zu bemerken, dass er sie beobachtet. Hält er mich für gefährlich? Sie deutet den Blick absichtlich falsch und dreht sich zu ihm um.
"Habt keine Angst. Dies ist ein Wirtshaus und es ist üblich, dass hier viele einkehren. Sollte jedoch wider Erwarten etwas geschehen, sind genug fähige Menschen anwesend, um das schlimmste zu verhindern." Ihr Fürsorge bestätigt sie mit einem Lächeln.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Thistle am 03. März 2016, 12:36:01
Njura lächelt Cyril an. "Ihr könnt es ja ausprobieren, ob Eure Geschichte so bizarr ist, dass wir sie nicht glauben können. Ich für meinen Teil habe trotz meiner gerade einmal 18 Jahren genug Seltsames gehört, um auch die absurdesten Dinge in Erwägung ziehen zu können." Sie blickt zu dem Mann auf, der neben den Tisch getreten ist. Sie nickt ihm höflich zu, doch er erwidert ihren Gruß nicht, weswegen sie sich dem Mann in der bunten Tracht zuwendet, der noch immer wie gebannt auf das Messer in seiner Hand und die abgesäbelte Fingerkuppe starrt und anscheinend nicht realisiert, wo er eigentlich ist. Ob er für Experimente missbraucht wurde? Oder ist er bereits nicht mehr bei Sinnen wegen des Blutverlustes? "Geht es Euch gut? Können wir Euch helfen?", fragt sie ihn besorgt.   
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 03. März 2016, 23:18:43
Finn hat dem Gespräch von Nruja und Cyril eine Weile gelauscht, während er nebenbei Emuya beobachtete. Als sie sich zu ihm dreht, bedenkt er sie mit einem schüchternen Lächeln, bevor er sich wieder Nruja zuwendet. Dem Mann, der zuvor den Schankraum betreten hat, schenkt er keine Beachtung. Bei sich denkt er, dass dieser gar nicht so verkehrt sein kann, immerhin besaß er die Höflichkeit, einen physischen Eingang zu benutzen, und sich nicht einfach aus dem Nichts zu materialisieren.

"Eine äußerst interessante Geschichte." sagt Finn, an Nruja gewandt, und fügt noch hinzu: "Euer Vater scheint ein sehr, mit Verlaub, unkluger Mann zu sein, wenn er eine Tochter wie euch aus seiner Nähe scheucht." Er hasst diese Art der Schmeichelein, aber manchmal waren sie notwendig. Emuya sichert unterdessen zu, dass keine Gefahr besteht. Innerlich muss Finn grinsen. Natürlich besteht keine Gefahr. Führ ihn nicht, und für Etúkon schon gar nicht. Aber das konnten die anderen nicht wissen.

Der bunt gekleidete Mann steht immer noch in der Mitte des Raumes, regungslos, und reagiert nicht auf Nrujas Worte. Finn beschließt, vorerst abzuwarten, was als nächstes geschehen würde.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 04. März 2016, 08:28:28
"Glaubst du an die Existenz von Göttern? Aber nicht in dem Sinne, wie die Menschen an einen glauben und zu ihm beten. Sondern in Form einer Spezies, die so ähnlich leben wir ihr Menschen. Mit einem Leben und einer Aufgabe. Ich bin so einer und ich habe keine Ahnung, wieso ich von da oben" er zeigt mit dem Finger an die Holzdecke "hier unten gelandet bin. Der Sturz war schmerzvoll, und düster." Er blickt vielsagend in Finns Richtung. "Wer weiß, warum man mich hergerufen hat."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 04. März 2016, 22:31:40
Cyrils Worte irritieren Finn kurzzeitig. Er weiß mehr, als es anfangs schien. Binnen des Bruchteils einer Sekunde beschließt er, dass er Joyce seine Fragen nun stellen muss, sonst würde er ungestört nicht mehr dazu kommen. Auch, wenn das ganze etwas dratsischere Maßnahmen erfordern würde und er sich damit in eine exponierte Position begab. Aber er sah keine Möglichkeit, anders noch dazu zu kommen. Etúkon war sicher. Es war der richtige Zeitpunkt.

Finn konzentriert sich, und baut zunächst die gesitige Verbindung zu Cyril auf. Er bewegt die Lippen nicht, doch in Cyrils Kopf hallt seine Stimme deutlich wieder, ohne dabei laut zu sein. Ein tiefer Bass zwischen den unendlichen Gedanken. "Ich glaube nicht an Götter. Ich weiß von ihnen. Und der letzte, den ich traf, musste die Erfahrung machen, dass auch ein Gott den Tod der Sterblichen erleiden kann." Dann trennte er die Verbindung ruckartig wieder, und zieht ein magisches Schild um sich. Stärker, als jeder der Anwesenden es zu brechen vermochte. Stärker als das des Amuletts. Ein Schutzwall gegen alle magischen und physischen Attacken, die gegen ihn gerichtet sein mochten.

Dann schnipst er einmal mit den Fingern.

In der Kneipe:

Finn verdreht die Augen und kippt vorüber auf die Tischplatte. Im selben Moment bricht Joyce auf ihrem Stuhl zusammen und gleitet zur Seite auf den Boden. Sie atmet, doch ist nicht aus ihrer Ohnmacht zu wecken.
Etúkon springt auf und wirft dabei seinen Stuhl um. Der Schreck steht ihm ins Gesicht geschrieben. Hilflos blickt er die Anwesenden an.

In der achten Welt:

Nurrihir erhebt sich aus der knienden Position, in der er gerade noch dagesessen hatte. Vor ihm auf dem Boden liegt Joyce, welche gerade die Augen aufschlägt. Er muss erschreckend auf sie wirken. Bekleidet in eine mattschwarze Rüstung, mit dem schwarzen Mantel und dem glutroten Schwert. Das Gesicht ist von einem unheimlichen Schatten verhüllt. Er beschließt, sie zu beruhigen. Er wollte ihr nichts böses. Nur einige Fragen mussten beantwortet werden.

"Willkommen in der achten Welt." beginnt er freundlich. Um sie herum ist nichts als Schwärze, durchzogen von Partikeln aus purem Licht, welche wie Sternenstaub um sie schweben. Aus weiter Ferne erklingt eine Melodie, die fremd jeden irdischen Ursprungs zu sein scheint. "Keine Angst, ich will dir nichts tun. Hätte ich es vorgehabt, wäre es längst geschehen. Ich erhoffe mir von dir lediglich die Antwort auf ein paar Fragen." Er legt die rechte Hand an den Schwertknauf. "Versuch' bitte nicht, mich anzugreifen. Diese Welt unterliegt meiner Macht, und deine Kräfte sind hier wirkungslos. Es würde uns lediglich kostbare Zeit kosten."

Er macht einen Schritt auf sie zu und reicht ihr die linke Hand, um ihr beim Aufstehen zu helfen. "Also" setzt er erneut an, mit sanfter Stimme, aber einem deutlich fordernden Unterton. "Was weißt du über die Drachen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 06. März 2016, 19:07:47
Cyril schreckt auf, als eine tiefe Stimme zu ihm spricht. Niemand spricht und niemand anderes scheint sie zu hören. Über den Inhalt muss er lächeln. Wenn die Stimme nur wüsste.

Gleichzeitig nimmt auch Emuya eine Veränderung war. Zunächst merkt sie, wie sich Finn stark konzentriert und Cyril dann zusammenzuckt. Finn stellt etwas an, doch sehr schlimm kann es nicht sein, denn Cyril lächelt bald darauf. Er verspürt also keine Schmerzen. Sie fragt sich, wer der Mann eigentlich ist und was er vorhat. Jemand, der so gekonnt einen unschuldigen, ängstlichen Mann spielt und es eigentlich nicht ist, muss doch etwas planen. Sie will ihn im Auge behalten und bemerkt sogleich ein schwaches, magisches Flimmern. Es bedeckt Finn vollständig. Ein Schutzwall. Dann schnipst dieser und sein Kopf fällt auf den Tisch. Sie kneift misstraurisch die Augen zusammen. Dann hört sie einen dumpfen Aufprall und einen Schrei. Emyua blickt neben sich, dort liegt Joyce auf dem Boden, vom Stuhl gekippt. Sie sieht noch einmal zu Finn, doch der hat sich nicht gerührt. Schließlich sinkt sie auf die Knie und beugt sich über die Frau. Mit einem schnipsen mit den Finger lässt sie einen ihrer Finger wie eine Kerze aufflammen, um es unter dem Tisch etwas heller zu machen und betrachtet sie. Sie wist blass und ihre Augen zittern unter den geschlossenen Augen. Mit der freien Hand bedeutet sie allen, fern zu bleiben. "Sie steht unter einem Bann."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 07. März 2016, 19:48:48
Ich würde hier ja gerne weiterschreiben, aber offenbar sind momentan fast alle in der Versenkung abgetaucht.  :(
Hoffentlich melden sich einige bald wieder zurück, es macht hier echt super viel Spaß.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: funkelsinlas am 07. März 2016, 20:42:00
Der Mann in der seltsam fremden Kleidung beugt sich nach vorne und stellt das Glas ab, das er noch immer in der Hand hält. Er betrachtet die anderen fasziniert. "Irgendwie hab ich das Gefühl, dass ihr mehr seid als eine Haluzination. Aber was seid ihr?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 08. März 2016, 16:40:56
Entschuldigt bitte ihr Lieben, ich war in Kurzurlaub ohne Internet, aber hier bin ich wieder mit Joyce, der gönnt hier auch keiner etwas Ruhe, ne :D.

Eben noch hatte sie den bunten Fremden betrachtet und den Gesprächen gelauscht und dann plötzlich, ohne jede Vorwarnung sind da diese seltsamen Kräfte um sie herum und sie ist, ja wo eigentlich? Alles um sie herum ist schwarz und doch irgendwie auch nicht. Eigentlich hätte sie Angst haben, sich fürchten müssen, doch in letzter Zeit, ja eigentlich in den ganzen letzten Jahren sind so viele seltsame Dinge mit ihr und um sie herum geschehen, dass sie mehr verwundert als erschrocken ihre Umgebung betrachtet. Fasziniert von den wunderschönen Lichtpunkten, die um sie herum zu tanzen scheinen, bemerkt sie den mysteriösen Ritter erst gar nicht. Erst als er sie anspricht, betrachtet sie ihn genauer. Sie kann ihn also nicht angreifen, wunderbar. Das mag nur ein Trick sein, doch sie ist gewillt ihm zu glauben und es nur im Notfall darauf ankommen zu lassen. Als er sie fragt, was sie über Drachen weiß, ist sie einen Moment versucht laut aufzulachen. "Ihr wollt also wissen, was ich über Drachen weiß? Wie wäre es, wenn Ihr mir erst einmal euer Gesicht zeigt, euer wahres Gesicht und euren Namen. Das gebietet die Höflichkeit, meint Ihr nicht. Denn wer Ihr vorgabt zu sein, meine ich bereits zu wissen. Ein Handel also. Ihr zeigt und erzählt mir eure Wahrheit und ich zeige euch meine. Allerdings möchte ich vorher wissen, warum Ihr diese Informationen wollt und was ihr mit ihnen anzufangen gedenkt." Joyce richtet sich noch etwas auf. Zufrieden bemerkt sie, dass diese Welt, oder was immer das auch ist, keinerlei Einfluss auf ihr Feuer hat. Ihre Magie mag sie ja zu unterdrücken, aber nicht ihr Wesen. Es ist ein Teil von ihr, den ihr nichts und niemand zu nehmen vermag.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: funkelsinlas am 08. März 2016, 20:27:08
Der bunte Fremde (er heißt übrigens Lirjan) wendet sich zu Joyce. "Drachen? Aber Drachen gibt es nur in Märchen. Wo kommst du denn her, dass du das nicht weißt?"
Dann sieht er das Flimmern um Finn und greift fasziniert nach den Funken. "Was ist das für eine Technologie?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 08. März 2016, 21:21:43
@funkel: Psst, Joyce ist gerade in einer ganz anderen Dimension (oder sowas in der Art)! :psssst:

Esfandiyân erwidert Emuyas Antwort mit einem sarkastischen Lächeln und setzt gerade zu einer Antwort an, als er eine Veränderung bemerk. Irgendjemand scheint mal wieder das Bedürfnis zu verspüren, mit mächtiger Magie spielen zu müssen. Joyce ist bereits weggetreten, und es ist offensichtlich, dass sie nicht einfach nur ohnmächtig geworden ist. Sie ist förmlich verschwunden, geistig zumindest. Wie gut, dass ich ihr den Ring gegeben habe, denkt er bei sich. Er hat noch nicht völlig verstanden, was hier vor sich geht, doch damit ihm kann und will er sich später beschäftigen. Nun interessiert ihn eher, was mit Joyce' Geist passiert ist. Vorsichtig konzentriert er sich auf den Ring und versucht, eine Verbindung zum Geist der jungen Frau herzustellen. Ein vorsichtiges Anklopfen nur an die Pforte ihres Geistes, die ihr Körper ist. Gegen ihren Willen kann er sich keinen Zugriff zu ihrem Geist verschaffen, nicht so, nicht jetzt, wo dieser nicht mehr dort ist, wo er sein sollte. Doch der Ring hat einen Abdruck in ihrer Seele hinterlassen, der sie mit dem Hier und Jetzt verbindet - und mit Esfandiyân, der ihn mit jenem Jahrtausende alten Zauber belegt hat. Hörst du mich?, projiziert er seinen Gedanken auf den Ring, in der Hoffnung, dass sie bis an jenen Ort dringen, an dem Joyce' Geist derzeit weilt.

Erneut öffnet sich die Tür zum Schankraum, und Maniša tritt ein. Noch immer benommen von ihrem tiefen Schlaf stützt sie sich an der Wand ab und blickt in den zerstörten Schankraum, in dem sich mal wieder eine illustre Runde versammelt hat. Von den Anwesenden erkennt sie niemanden mit Ausnahme ihres Vaters, und der scheint mal wieder völlig in seine Magie vertieft zu sein. Sie seufzt und wirft einen Blick in die vielen fragenden Gesichter. "Halluzinationen?", erwidert sie die Aussage des bunt gekleideten Mannes mit einem matten Lächeln. "Ich glaube, die habe ich ständig." Ihre Erinnerungen an den gestrigen Abend sind lückenhaft. Sie erinnert sich daran, die Gaststube verlasen und in ihr Zimmer gegangen zu sein, doch irgendetwas fehlt. Der Blick himmelblauer Augen hat sich in ihr Gedächntnis eingebrannt, und sie weiß, wem sie gehören. Aber was um alles in der Welt Sepandieh hier zu suchen hatte, ist ihr ein Rätsel.
Sie hat das Gefühl, sich übergeben zu müssen. Ihre Beine geben nach, und sie geht in die Knie.

Wer Maniša noch nicht kennt: Anfang 20, schwarzer Pferdeschwanz, orientalischer Typ, einfach gekleidet.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 08. März 2016, 22:10:45
Nurrihir zieht die Hand zurück, als Joyce sich selbst erhebt. "Für jemanden in Eurer Lage stellt ihr beeindruckende Fordeurngen." entgegenet er ihr kühl. "Einen Namen sollt ihr haben, doch seid gewiss, er ist so gut wie die tausend anderen, bei denen man mich nennt." Er unterbricht sich kurz, da er ein äußeres Einwirken auf die achte Welt wahrnimmt. Irgendjemand versucht, Kontakt zu Joyce aufzunehmen, vermutlich über ein von ihr mitgeführtes Artefakt. Nurrihir zerfetzt die Worte mit einem Gedanken, bevor sie auch nur in Joyce Nähe kommen, und schleudert einen gezielten Schock zurück in die Richtung, aus welcher der Zauber kam. Dann wendet er sich wieder an Joyce. "Ich bin Nurrihir. Herr der achten Welt. Dunkler König des Untergangs. Heilsbringer aller Welten. Nennt mich, wie ihr wollt."

Dann setzt er die Kapuze ab, doch der Schatten verflüchtigt sich nicht. Es ist nicht möglich sein Anlitz zu schauen, und kurz darauf setzt er die Kapuze wieder auf. "Ihr seht mein Gesicht." sagt er tonlos. "Begnügt Euch damit." Dann fährt er fort: "Ich verberge mich hinter niemandem. Derjenige, der euch hergebracht hat, ist nicht ich. Wir teilen uns lediglich einige Bereiche der magischen Struktur, nicht mehr, nicht weniger." Er nimmt die Hand vom Knauf seines Schwerts und schnippst einmal. Das Leuchten verschwindet, und alles um sie herum färbt sich in glühender Röte. Die Luft erhitzt sich und beginnt zu virbirieren. "Ich glaube nicht, dass ich Euch weitere Erklärungen schuldig bin. Was wisst ihr über die Drachen?"

In der Kneipe.

Etúkon bemerkt gerade, wie eine wietere junge Frau den Schankraum betritt, als um ihn herum alles marginal zu zittern beginnt. Wenn man es genau betrachtete, war es ein leichtes Flimmern, dass in der Luft hing, hachdünne, glühende Risse im Holz, wo keine sein sollten. Was auch immeer Finn tat, es hatte weitreichende Auswirkungen, und würde die anderen magisch begabten Anwesenden sicherlich nicht kalt lassen. Das Amulett auf siener Brust fühlte sich schwer und kalt an, als absorbierte es alle aufkommende Hitze in seinem Umkreis, wie ein riesiger Eiskristall.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 08. März 2016, 22:59:07
Joyce lächelt, Heilsbringer aller Welten, nennt er sich also, ein hochtrabender Titel, vor allem wenn man bedenkt, dass er ihre Welt nicht einmal zu kennen scheint. Sie blickt sich um. Sie weiß nicht, wie er das anstellt, aber bei ihr verfehlt es die Wirkung. Glühen mochte sie schon immer, das liegt in ihrem Blut. "Ihr kleidet euch in Rauch und Schatten und schmückt euch mit schönen Worten, aber noch habt ihr mir nicht alle Antworten gegeben. Was gedenkt ihr mit den Informationen anzufangen, die ich euch geben soll? Ich sehe nicht ein, dass ich etwas preisgebe, dass zum Schaden derer gereicht, die ich schütze. Beantwortet mir also diese Frage und wenn ich mir sicher sein kann, dass niemandem Gefahr droht, dann sollt ihr eure Antworten haben, auch wenn mir euer Spiel ganz und gar nicht gefällt."

Sie blickt auf den Ring, der noch immer an ihrem Finger steckt. Irgendetwas stimmt damit nicht, etwas ist anders, als noch zuvor. Ob Esfandiyân nach ihr ruft, ihr zur Hilfe eilen will. Sie hofft insgeheim, dass er das vermag. Ganz fest denkt sie daran wie sie seinen Namen ruft, versucht ihm ein Bild dessen zu übermitteln, was sie vor sich hat. Sie weiß nicht ob und wieviel davon funktioniert, aber sie will es nicht unversucht lassen. Der Fremde gefällt ihr ganz und gar nicht, zumal es ihr überhaupt nicht passt, dass er versucht ihr ohne jede Erklärung Informationen zu entlocken. Wie kann sie sicher sein, dass er damit niemandem schadet. Vertrauenswürdig wirkt er in keinem Fall.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 08. März 2016, 23:34:59
Nurrihir lauscht gespannt Joyce's Worten, doch sie sind leer und verraten ihm nichts von dem, was er wissen will. "Wie ihr meint." sagt er freundlich "sagt bitte nicht, ich hätte euch nicht die Chance gegeben, die Informationen ohne äußeren Druck preiszugeben." Dann erfüllt wieder das Sirren, welches bereits in der Kneipe von dem AMueltt ausgeangen war, den Raum, nur tausendfach auter und durchdringender, als riebe jemand zwei kreischende Metalle aneinander, und es zwängt Joyce Geist in den reinsten Schraubstock. Nurrihir scheint von dem Sirren gänzlich unbeeindruckt, er lässt sich im Scheindersitzt nieder und beobachtet, wie Joyce sihc vor Schmerzen krümmt.

Gleichzeitig erlöschen die Flammen rings um sie her, und werden zu eisigen Kristallen. Die Temperatur fällt rapide, und der Atem beider Perosnen bildet große Dampfwolken. In dieser Kälte fiel es den Drachen schwer, ihr Feuer zu entzünden. Ein Grund, warum er einen der ihren hier so lange gefangen gehalten hatte und noch hielt. Niemand vermochte gegen seinen Willen aus der achten Dimension auszubrechen. Das würde auch Joyce nun erfahren, bis sie ihm das sagte, was sie über die Drachen wusste.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 08. März 2016, 23:58:21
Das Sirren durchdringt sie, füllt sie aus, ihre Ohren scheinen zu zerspringen. Die Schmerzen scheinen überhand zu nehmen. Gerade denkt sie, es nicht mehr aushalten zu können. Dann denkt sie an Nagas Worte, an seine Lehren. Er hat ihr immer geraten eins zu werden mit allem, aber er hatte sie auch gelehrt sich zu schützen, zu separieren. Sie tut es nicht gerne, aber jetzt hat sie keine Wahl.

Sie geht tief in sich. Die Wut zu rufen ist kein Problem, sie braucht nicht lange danach zu suchen, er entfacht sie in ihr ebenso wie den Schmerz. Sie lässt ihren Geist tief dringen und lacht innerlich auf, als sie begreift was geschehen ist. Er drängt ihr Feuer zurück, offensichtlich hat er sie unterschätzt. So fällt ihr der nächste Schritt wesentlich leichter. Sie drückt das Glühen zurück, versiegelt es, bis es sicher dort eingeschlossen ist. Augenblicklich verebben die Schmerzen. Sie blickt den Mann wütend an. "Ihr hättet eure Informationen haben können, völlig entspannt und ohne Gewalt, wenn ihr einfach nur ehrlich gewesen wärt. So werdet Ihr von mir nichts gesagt bekommen. Ihr könnt mich foltern, Ihr könnt mich töten, Ihr könnt in meinen Geist eindringen, doch ich verspreche euch ihr werdet nicht mehr bekommen was ihr wollt. Also nur zu, quält und tötet mich. Ich sterbe lieber, als euch zu helfen. Vor Schmerz und Tod habe ich keine Angst." Sie lächelt, denn sie weiß, dass das was sie sagt wahr ist. Sie hat mehr Schmerz durchgestanden, als er sich vermutlich vorstellen kann und der Tod, dem ist sie so nahe wie einem guten Freund. Sollte er nun kommen, dann würde sie ihn mit offenen Armen empfangen. Noch einmal erinnert sie sich an alles, was Nagas sie gelehrt hat. Die Erkenntnis füllt sie aus wie ein warmer Schauer. Es ist so einfach. Der seltsame Fremde hat es selbst veranlasst. Noch einmal durchdenkt sie alles und kommt zu dem Schluss, dass ihre Überlegungen richtig sind. Dann blickt sie ihn entschlossen an. Er mochte meinen, dass er hier Macht über sie hatte, aber das würde er nicht verhindern können. Keine Macht der Welt, keine Magie, konnte ihre wahre Natur unterdrücken und die Folgen, die diese für sie hat.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 09. März 2016, 01:40:10
Ich wollte nur mal wieder ganz dezent an die Zwei-Beiträge-pro-Tag-Regel erinnern! :D

Esfandiyân verspürt einen stechenden Schmerz, als ihn die Wucht der Gedanken trifft. Er stöhnt kurz auf, doch dann lächelt er: Der seltsame Fremde scheint in seiner Dimension so etwas wie ein Gott zu sein, doch mit vermeintlichen Göttern kennt er sich bestens aus. Und nun hat der Fremde zu viel von sich preisgegeben. Er hat einen Abdruck in Esfandiyâns Geist hinterlassen, einen Abdruck, der einer unübersehbaren Fährte gleicht, die sich leicht zurückverfolgen lässt, und sei es bis in eine andere Dimension. Und dann gab es noch immer Joyce.
Erneut konzentriert sich Esfandiyân, das schrille Kreischen, das den Raum erfüllt, ignorierend, und er sieht alles deutlich vor sich, so wie Joyce es tut: Den Mann, dessen Gesicht Schatten umspielen. Die wabernden Lichtpunkte. Die Flammen, die zu Eis erstarrt sind. Er spürt die Kälte, doch sie macht ihm nichts aus. Dann erhebt er die Stimme in seinen Gedanken; ein tiefes Grollen, als komme es direkt aus dem Inneren der Erde und das einfach da ist. "Diese Frau ist Euch keine Rechenschaft schuldig, und glaubt mir, ich werde dafür sorgen, dass es so bleibt. Dies mag Eure Ebene sein, doch dieses Band existiert zwischen ihr und mir und ist an keine Sphäre gebunden. Also versucht gar nicht erst, mich noch einmal loszuwerden - ich finde immer einen Weg zu einer Seele, mit der ich verbunden bin, wo auch immer sie nun weilt." Er macht eine kurze Pause, dann fährt er fort - leiser diesmal, aber mit unverhohlenem Sarkasmus in seiner Stimme: "Und wenn Ihr etwas über die Drachen herausfinden wollt - nun ja, vielleicht wollt Ihr das wirklich noch einmal überdenken."
Ob Joyce' Gegenüber ihn auch optisch wahrnimmt, ob er sehen kann, wie er in ihrem Geist ist, vermag er nicht zu sagen, doch es ist ihm gleich. Es reicht, dass er seine Worte hört. In der Gaststube nähert sich Esfandiyân der bewusstlosen Frau, legt ihr eine Hand auf die Schulter und schließt die Augen, sucht nach dem Atar, dem Lebensfunken, der in ihren Adern pulsiert, so stark wie bei kaum einem anderen Menschen, den er kennt. Nun, Joyce hebt sich ja auch von den übrigen Menschen dadurch ab, dass sie kein Mensch ist. Nicht wirklich.
Was nun folgt, nimmt der seltsame Mann in aller Deutlichkeit wahr: Ein Wabern in der Luft beginnt sich um Joyce herum zu manifestieren, so wie ein Sirren in der Hitze eines Sommertages. Es wird schlagartig warm um sie, und das Eis um sie herum schmilzt nicht etwa, sondern verdampft einfach. Nicht erschrecken, das kann jetzt gleich etwas... brennen, flüstert Esfandiyan in den Gedanken der jungen Frau zu. Dann passiert alles ganz schnell: Ein rotgoldener Blitz zuckt durch die Schwärze, und an er Stelle, an der sich soeben noch die junge Frau befunden hat, rieseln Flocken dunkler Asche zu Boden, ansonsten ist nichts geblieben.
Esfandiyân schlägt die Augen auf, er ist wieder in der Gaststube und nur dort. Der Übergang kam plötzlich, er ist noch völlig benommen. Ob es Joyce auch so gut überstanden hat?

@Acrosen: Nope, so leicht wirst du Esfandiyân nicht los. 8) Das ganze ist mit Varys Foxy abgesprochen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 09. März 2016, 11:23:55
Erst nichts los, und dann so viel  :o

Emuya ist zum ersten mal hilflos und weiß nicht, was sie tun kann, um Joyce zu helfen. Wozu hatte sie so hart gekämpft, so viel gelernt, wenn sie am Ende doch wieder auf eine Seele trifft, der sie nicht helfen kann. In dieser Situation bringen ihr Bogen und Dolch nichts. Sie mag magisch sehr begabt sein, doch was bringt es ihr, wenn sie keine Ausbildung genießen konnte? Magie ist zwar ein Teil ihres Lebens, doch die Anwendung beschränkt sich auf kleine, einfache Zauber, die sie sich selbst beibrachte. Nichts davon reichte aus, um zumindest die Situation zu begreifen.
Sie nimmt ein erneutes Flimmern wahr und sieht auf. Esfandiyán ist wie erstarrt, blickt unentwegt auf den Tisch, doch betrachtet gewiss nicht seine Struktur. Er ist hochkonzentriert und Emuya wagt zu hoffen, dass er in der Lage ist, dem Mädchen zu helfen und es sogar bereits tut. Das Gefühl geht jedoch nicht von ihm aus, es erfüllt ohne Quelle den ganzen Raum. Sie bemerkt Etúkons Unruhe, der aufgeschreckt vor seinem Platz steht. Auch er starrt den Tisch an. Als sie sich schließlich erhebt und einen eigenen Blick durch die Schenke wagt, sieht sie die Auswirkungen der eben gewirkten Magie. Das Holz scheint zu bersten und doch wiederum nicht. Wie ein heller Punkt, den man sich im Sichtfeld einbildet, wenn man zu lange in die Sonne geblickt hat. Zum gleichen Moment sieht sie auch das Mädchen, das sie Treppe heruntergekommen ist. Sie unterhält sich mit dem bunt gekleideten Mann.
Emuya ist sichtlich unwohl, das durften die anderen ruhig sehen und merken. Es ist erneut ein gefährlicher Ort geworden und es ist besser, wenn unerfahrene und schwache Gäste sich aufmachen, weiter ihre Wege zu gehen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 09. März 2016, 11:42:23
Gerade wartet Joyce darauf, dass der Mann ihr antwortet, da spürt sie etwas in sich, ein Auflodern der Flammen. Wilde Freude durchstößt sie. Jemand, sie vermutet Esfandiyân, hat es geschafft das Feuer in ihr zurück zu bringen. Von fern ist ihr, als höre sie eine Stimme. Sie nickt stumm, als Antwort auf die Warnung. Dann beginnt es, ein allumfassendes Brennen, dass ihren Körper einnimmt, ihn gefangen hält. Wenn sie es nicht besser wüsste, sie wäre sich sicher sie stehe in Flammen. Joyce konzentriert sich auf ihr Inneres, sucht einmal mehr dort Schutz. Es zeigt seine Wirkung, das Brennen ist nicht mehr ganz so unaushaltbar.

Vorsichtig öffnet sie die Augen und blickt in die erschrockenen Gesichter um sie herum. Sie ist wieder in der Schenke. Erleichterung durchflutet sie. Ihre Glieder fühlen sich schwer an und ihr ist ein wenig schwindelig, aber das alles macht ihr nichts aus. Sie blickt zu Esfandiyân, lächelt ihm dankbar zu. Zu Sprechen fällt ihr noch schwer, doch sie weiß, dass er auch so versteht wie sehr sie die Aktion wertschätzt.
Vorsichtig versucht sie aufzustehen, es gestaltet sich deutlich schwieriger als erhofft, doch sie gibt ihr Bestes nicht wie eine Witzfigur auszusehen, als sie sich leicht schwankend erhebt. Das ist eine Erfahrung, die sie so schnell nicht noch einmal machen möchte. Der Zorn in ihr ist trotz der Strapazen allgegenwärtig. Sie einfach in eine fremde Welt, Dimension oder was immer das auch war zu katapultieren.
Noch einmal blickt sie sich um. Emuya ist ganz in ihrer Nähe. "Könntest du mir vielleicht etwas Wasser bringen" krächzt sie "und jemand muss auf Finn aufpassen, bitte, ich weiß nicht wie, aber er hat etwas mit der ganzen Sache zu tun. Ich würde das ungerne noch einmal durchmachen."

Das war vor allem mir/ uns zuliebe, damit wir wieder alle zusammen in der Schenke schreiben können und ihr nicht in der Luft hängt :). Dein Beitrag passt schon noch finde ich, keine Sorge.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 09. März 2016, 11:50:09
Huch, wann hat Mithras denn seinen Beitrag editiert? Jetzt passt meiner ja gar nicht mehr richtig :(

Emuya steht nach Joyce Worten auf und holt ein Glas Wasser. Vorsichtig hält sie es der Frau an die Lippen. Sie beginnt zu trinken. Nach den ersten Schlucken äußert sie ihre Befürchtungen und den Plan. Finn ist noch bewusstlos und bekommt von alle dem nichts mit.
"Lassen wir ihn im Glauben, wir würden weiterhin seiner Täuschung erliegen" flüstert sie Joyce und Esfandiyán zu. "Als Folge der Art, wie du zurückgeholt wurdest, kannst du dich nicht mehr erinnern, was nach dem Moment deiner Bewusstlosigkeit passiert ist. Ich befürchte, wenn wir ihn jetzt bloßstellen, kann er Gefährlich werden und die Situation wird schlimmer als sie bisher ist."
Danach steht sie wieder auf und holt ein weiteres Glas. Diesmal stellt sie es vor Finn ab, der langsam aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht. "Hier, trinkt. Das wird euch gut tun. Könnt ihr mir sagen, wass passiert ist?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 09. März 2016, 18:02:09
@ Mithras: Wie gemein! Dabei wollte ich Joyce doch nur mal kurz in Ruhe was fragen.  ;D In der Schenke kamen ständig neue Gäste dazu, deswegen die kurze "Flucht" an einen anderen Ort.
Ich muss aber zugeben, dass ich nicht richtig druchsteige, was genau passiert ist. Da steht, dass Joyce verpufft, und dann scheint sie plötzlich wieder in der Kneipe zu sein. Aber wo? Materialisiert? Wenn ich es einfach überlesen habe bitte gnädig sein.  :-[

Ach, und noch eins: So leicht gibt Nurrihir sich nicht geschlagen.   ;)
Ich werde mit Etúkon etwas aktiver werden, damit es in der Kneipe nicht langweilig wird.  :)


Nurrihir blickt sich erstaunt um. Sie war einfach ausgebrochen. Weg aus der achten Welt. Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Er wirft einen schnellen Blick durch die Risse. Sie ist wieder bei Finn. Ein zweiter Mann ist bei ihr. Nun gut, wenn sie nicht zu ihm kamen, dann ging er eben zu ihnen. Nurrihir lässt sich wieder im Schneidersitz nieder und schließt die Augen.

In der Kneipe.

Etúkon wirft gerade einen verstörten Blick zu Emuya hinüber, als es passiert. Finn beginnt, unruhig zu zucken, dann, plötzlich, erstrahlt ein heller Lichtblitz, und alle Anwesenden sind für einen Augenblick gebeldent. Finn ist verschwunden, und in der Mitte des Tisches siitzt ein gänzlich in Schwarz gekleiderter Mann. Er dreht das Kapuzenverhüllte Gesicht in Etúkons Richtung. Dieser erkennt ihn sofort. Mit einem Schreckensschrei spirngt er auf, schmeißt seinen Stuhl beiseite und rennt in Richtung des verkohlten Thresens.

Unterdessen richtet sich Nurrihir langsam auf, den Riss sorgsam hinter sich schließend. Er blickt zwischen den Anwesenden hin und her, und macht sogleich Joyce, Esfandiyân und Emuya aus. Er zieht in einer einzigen, schwungvollen Bewegung sein Schwert, dessen mattschwarze Klinge die Luft fast zu schneiden scheint, während sie hindurchgleitet. Er schnippst mit der rechten Hand, und Etúkon wird in hohem Bogen durch die Kneipe geschleudert, wobei er Joyce, welche sihc gerade mühsam aufgerappelt hatte, mit zu Boden reißt.
Anmerkung meinerseits: Das Amulett blockt mit seinem Kraftfeld die magische Attacke, aber die Wucht reißt den armen Etúkon trotzdem um, und da die Barriere nur vor Angriffen schützt, stößt er trotz ihr mit Joyce zusammen.

Dann schreitet er geschmeidig vom Tisch herunter und auf Emuya zu. "Wir hatten noch nicht das Vergnügen." sagt er leise, aber freundlich. "Gestatten, Nurrihir." er deutet eine Verbeugung an.
Dann dreht er sich zu Esfandiyân, wobei er die Spitze seines Schwertes weiter in Emuyas Richtung dreht. "Wir hingegen." seine Stimme wird kalt. "Kennen uns wohl bereits."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 09. März 2016, 19:36:29
@Acrosen: Das soll dir eine Lehre sein, nicht einfach ungefragt mit fremden Charakteren zu spielen!
Joyce selbst ist nicht verbrannt, sie war ja gar nicht körperlich anwesend. Das, was in Flammen aufgegangen ist, war ihre "Seele" bzw. ihr Atar/Lebenshauch (wir beide haben da ähnliche Konzepte). Esfandiyân hat ihr geholfen, das Feuer ihrer Seele zu entzünden und sich den Weg zurück in ihren Körper praktisch "frei zu brennen".


Esfandiyâns Kopfschmerzen ebben abrupt ab, als er sieht, dass plötzlich jener Mann inmitten des Raumes steht, dem sie soeben entkommen sind. Damit habe ich fast gerechnet, denkt er sich zerknirscht. Doch unvorbereitet ist er nicht. Er ist nie unvorbereitet. Mit hochgezogener Augenbraue wendet er sich dem Neuankömmling zu. "Wir sind uns schon einmal begegnet, aber ob wir uns wirklich kennen, wage ich zu bezweifeln. Wie dem auch sei: Ich scheine einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben, wenn Ihr Euch extra wegen mir in diese Sphäre begebt." Seine Stimme ist völlig nüchtern und frei von Spott, und auch sein Gesicht verrät keinerlei Regung. Dann umspielt jedoch ein spöttisches Schmunzeln seine Lippen, als sein blick in Richtung des Schwertes wandert. "Aber ich muss mich doch fragen, ob Ihr wirklich beabsichtigt, damit einen Unbewaffneten anzugreifen. Wir Ihr seht bin ich doch nichts weiter als ein alter Priester, den nichts weiter schützt als sein unerschütterlicher Glaube." Sein Lächeln ist nun ebenso breit wie falsch und in seine Augen tritt das gleiche rotgoldene Glühen wie am Vorabend. Schwach nur, aber das konnte sich rasch ändern.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 09. März 2016, 20:05:07
Gerade als sich Joyce bei Emuya bedankt hat und beginnt sich aufzurichten, passieren mehrere Dinge gleichzeitig. Finn scheint zu verschwinden und der seltsame Mann tritt an seine Stelle. Sie bleckt die Zähne. Hier kann er ihre Fähigkeiten nicht blockieren. Gerade beginnt sie das Feuer zu rufen, noch einmal wird sie nicht warten und jemand anderen ihre Arbeit tun lassen. Da wird sie plötzlich mit einem Ruck von den Füßen gerissen. Etúkon ist wie aus dem Nichts auf ihr gelandet. Er sieht fast so verstört aus, wie sie sich noch vor einigen Minuten gefühlt hat. Doch damit ist jetzt Schluss. Entschlossen schiebt sie ihn von sich und sieht dabei noch einmal das Amulett. Die Drachen, alles scheint sich um sie zu drehen.
Sie blickt zu Esfandiyân. Er scheint auf den Mann fixiert, aber sie spürt, dass er ihren Geist noch immer berühren kann. Soll ich? Blut pulsiert heiß in allen ihren Adern. Sie blickt zur Decke. Was solls, die Schenke muss ohnehin wieder aufgebaut werden. Sie wartet nur noch auf ein Zeichen. Alleingänge gab es heute schon genügend. Ihre Muskeln spannen sich und sie spürt die unbändige Kraft, gepaart mit der uralten Magie, die bereit sind herauszubrechen. Sie duckt sich hinter Emuya und versucht dabei die Anderen im Auge zu behalten.
Sie erinnert sich gut an ihren Schock beim ersten Mal, dennoch wird der Schreck die Anwesenden nicht töten. Bei dem Ritter ist sie da anderer Meinung.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 09. März 2016, 23:03:48
@Mithras: Alles klar, jetzt habe ich es auch verstanden. Ging für mich aus den Texten einfach nicht so klar hervor. Danke für die Aufklärung!  :)

Nurrihir betrachtet die Dreiergruppe aufmerksam, als Esfandiyân als erster seine Worte erwidert. Der Mann gibt sich nicht so, wie er es noch vor Minuten getan hatte. Er ist vorsichtig, was ihn zu einem nicht zu unterschätzenden Gegner macht. Im Verlauf seiner Antwort offenbart er jedoch wieder einen Teil seines wahren Wesens und wagt sich spöttisch ein Stück aus der Deckung. "Wärt ihr ein Unbewaffneter" gibt Nurrihir tonlos zurück "würde ich meine Klinge nicht mit euch kreuzen. Doch eure Waffen sind anderer Natur. Dementsprechend erwartet bitte nicht, dass ich euch milder behandle, nur, weil ihr keinen Dolch in der Hand tragt."

Dann wendet er sich in Richtung Joyce, welche offensichtlich ihre Verwandlung vorbereitet. Er hatte keine Angst davor, er kannte die Drachen und alle, die mit ihnen zu tun hatten, also wusste er auch, wie man sie töten konnte. Nichtsdestotrotz hätte er gerne mehr über sie erfahren, verkörperte sie doch Magie einer ihm neuen und unbekannten Art. "Das würde ich nicht probieren." Seine Stimme ist leise und doch überall im Schankraum zu hören.

Nurrihir hebt die linke Hand, ballt sie zu Faust, und eine wabernde Wolke bildet sich schnell um sie, eisig, wie ein Hauch von Frost, gefangen in bitterkalter Umarmung. Er lässt die Hand in Richtung Joyce mit einer schwungvollen Bewegung vorschnellen, wobei er die Faust öffnet und die Schockwelle aus Eis, welche er bis eben noch darin gefangen hielt, in ihre Richtung entlässt. Das Eis fegt los, sprießt aus dem Boden und sticht in wild aufragenden Kristallen aus ihm hervor. Auf halber Strecke brandet es über Etúkon hinweg, doch in kurzem Abstand um ihn herum scheint es seine Wirkung zu verlieren, wobei es sich hinter ihm wieder zu einer unaufhaltsam und unerbittlich vorrückenden Front zusammenschließt. Etúkon blickt sich erschreckt um, die Augen in Angst erstarrt, und sieht, wie die Wellenfront aus eisigen Spitzen in rasendem Tempo auf Joyce zusteuert.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 10. März 2016, 12:02:59
Emuya sieht die riesige Eiswelle auf Joyce zurasen. "Dieses Mal nicht!" schreit sie, springt auf und schubst Joyce beiseite. Dabei wird sie selbst vom Eis erfasst und gefriert. Es ist erdrückend kalt, es schnürt ihr die Luft ab.
Der Mann in schwarzer Rüstung ist wie aus dem Nichts erschienen, ersetzte Finn in diesem Raum. Sie wurde weggestoßen, als er Aufstand und fast die doppelte Breite einnahm, wie der Bursche vor ihm. Zwar grüßte er freundlich, doch bedrohte er sie mit seiner Schwertklinge. Was sollte das, wer ist er?
Durch die eisige Temperatur fällt ihr das denken schwer und bevor sie das Bewusstsein verliert, blickt sie noch einmal zu Joyce, die unweit auf dem Boden sitzt und Emuya geschockt ansieht.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 10. März 2016, 13:26:04
"Ein eigenwilliger Zeitgenosse seid Ihr", erwidert Esfandiyân trocken, "Entführt eine Frau, um Geheimnisse aus ihr herauszupressen, und gebt Euch nicht damit zufrieden, dass sie Euch nicht gehört. Nun gut, wenn Ihr es unbedingt so wollt." Zugegeben, Esfandiyân weiß, dass er nicht anders handeln würde. Doch er ist selbst zu sehr an Joyce interessiert, um sie gehen zu lassen. Und sie erinnert ihn zu sehr an seine eigene Tochter, auch wenn sie vom Wesen her völlig anders war. Er hatte noch eine Schuld zu begleichen. die Luft um Esfandiyân beginnt zu wabern, und ein Knistern ist zu hören, ganz wie bei einem Brand. Funken glimmen auf und verlöschen wieder, und ein Sirren breitet sich m ganzen Schankraum aus. Er schließt die Augen, konzentriert sich, sieht - und reagiert einen Moment zu langsam, um die eisige Welle zu erkennen, die der Fremde auf Joyce loslässt, zu überraschend kommt diese Aktion. Erschrocken reißt er die Augen auf. Emuya ist ihr bereits zu Hilfe geeilt und hat den Preis dafür bezahlt.
"Zerstören, was Ihr nicht besitzen könnt?" Esfandiyâns Stimme trieft vor Verachtung und Hohn. "Das Gefällt mir gar nicht." Im Raum wird es schlagartig so warm, dass die Eiskristalle einfach verdampfen, und doch ist es keine unangenehme, tödliche Hitze. Es ist eine angenehme, trockene Wärme, der hauch des Lebens, der in allen pulsiert, stärker als je zuvor.
Erneut schließt er die Augen, nur um sie erneut zu öffnen; der Blick seiner golden glühenden Augen, so hell wie das Licht der Sonne, dass er jeden blendet, der ihm ins Gesicht schaut, scheint an seinem Gegenüber vorbeizugleiten, doch er sieht alles in einer Klarheit wie es nur die wenigen vermögen, die die Ideen hinter den Dingen zu erkennen wissen. Worte huschen wie Schatten über seine Lippen, doch nichts ist zu hören. Um ihn herum pulsieren Lichtfäden, die bei genauerem Hinsehen Schriftzüge zu bilden scheinen, doch ehe sie genau zu erkennen sind, sind sie schon wieder verschwunden wie die Worte auf seinen Lippen. Ein Sirren erfüllt die Luft, das jedem der Anwesenden einen Schauer über den Rücken treibt. Esfandiyân hebt seine Hand, richtet sie auf den Fremden. "Du gehörst nicht hierher. Verschwinde, solange du es noch kannst." Es ist Esfandiyân, der die Lippen bewegt, doch die Stimme ist nicht seine. Es ist ein Grollen wie das Donnern eines entfernten Gewitters, tief und dröhnend. Golden glühende Lichtfäden erscheinen um den Eindringling, pulsieren, tanzen, dringen in ihn ein, ohne Spuren zu hinterlassen, und ziehen sich dann schlagartig zusammen, als Esfandiyân die Hand zur Faust ballt.
Schlagartig zieht er die Luft ein. Die Seele dieses Mannes ist kälter, als er erwartet hatte. Er hatte schon Tote aus den Tiefen der Sphäre zurückgerufen, die mehr Wärme ausstrahlten als der Fremde. Aber auch zahlreiche Tote, der Seele so kalt und leer war wie das Eis. Fast wie ein Ssarfey, denkt er sich. Das machte es schwieriger, ihn aus dieser Ebene zu reißen. Gefährlicher. Was mochte er alles mit sich reißen, wenn es Esfandiyân gelang?
"Machen wir es kurz und schmerzlos", dröhnt seine Stimme durch den Raum. "Ich verrate Euch, was ich über Drachen weiß, und Ihr verschwindet. Ansonsten wird das hier sehr unschön enden."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 10. März 2016, 16:08:43
Nurrihir erkennt den Plan der zweiten Frau, Emuya, einen Moment zu spät, um zu verhindern, dass die Eiswelle sie trifft. Gegen einen Drachen war sie äußerst nützlich, auch gegen Drachenmagie. Bei normalen Sterblichen hingegen war bereits ein derart schwacher Angriff meistens tödlich. Die Frau scheint noch zu atmen, sie hatte Glück gehabt. Aber den Drachen hatte er damit nicht neutralisiert. Da dieser aber vorerst nicht weiter in Aktion tritt, sondern schwer atmend auf dem Boden kauert, wendet er sich Esfandiyân zu, welcher seine Magie zu wirken beginnt, während er einen wohl drohend gemeinten Monolog hält, den Nurrihir gar nicht erst in sein Bewusstsein durchdringen lässt.

Während sich die Magie um Nurrihir bindet, analysiert er ihre Natur. Esfandiyân war offenbar der Meinung, ihn zurück in die achte Welt schmettern zu können. Ein folgenschwerer Irrtum. Wortlos hebt er die linke Hand, doch statt Eiskristallen wendet er nun eine ältere, sehr viel mächtigere und komplexere Magie an. Die Wärme, welche von Esfandiyân ausgeht, scheint in seine Hand zu fließen, er absorbiert sie förmlich, und hätte Esfandiyân seinen Geist nicht gut versiegelt, hätte er ihm alle Energie entzogen. Auch die goldenen Fäden dringen langsam wieder aus Nurrihirs Brustkorb hervor, strömen in seine Handfläche und sammlen sich zu einer nichts umarmenden Kugel.

Der letzte Satz Esfandiyâns dringt zu ihm durch, und er erwidert, nun unverholen grausam, doch im Gegensatz zum Getöse seines Gegenübers mit erschreckender Ruhe: "Ich bin geneigt, euer Angebot anzunehmen, so die Dame ihr Wissen ebenfalls mit mir teilt. Andernfalls lassen wir es so unschön enden, wie ihr es für euren Tod bevorzugt."

Er ballt die Faust, Esfandiyâns Zauber mit seiner eigen Magie verstärkend, und schmettert sie dann zwischen sich und seinen Kontrhenten. Die Luft flimmert erst, dann reißt sie, und die sternendurchzogene Schäwrze der achten Welt bricht herin. Der Schankraum gerät ins Wanken, Teile verschwinden und werden von der achten Welt verschluckt, während sich deren Kälte überall breitmacht und das Feuer des Kamins verpuffen lässt. "Wenn ihr mich in die achte Welt bringen wollt." flüstert er tonlos "Dann lasst sie mich zu euch holen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 10. März 2016, 19:08:05
Ehrlich gesagt: Es macht mir so keinen Spaß. Gut, wir haben beide mächtige Charaktere, aber warum müssen sie sich immer an die Gurgel gehen und sich beweisen, wer der größere Obermacker ist? Ich habe immer wieder überlegt, meinen mächtigsten Charakter hervorzuzaubern, aber das ist mir zu platt. Es geht mir um die Persönlichkeit meiner Lieblinge und nicht darum, sich ständig an die Gurgel zu gehen und mit den mächtigsten Zaubern um sich zu schmeißen. Dafür heißt es ja schließlich "Laberfasel-"- und nicht ""Schädeleinschlagthread"! :P Action ist schön und gut, aber bitte nicht ständig. Vor allem dann, wenn die anderen hier keine derart mächtigen Charaktere beisteuern und dadurch ins Hintertreffen geraten. Das beste Foren-RPG, an dem ich jemals teilgenommen habe, ist daran zugrunde gegangen, dass die beiden Spielleiter ständig um die mächtigsten Charaktere gewetteifert haben, und die übrigen Spieler vergessen oder einfach über sie verfügt haben. Wollen wir bitte alle mal einen Gang zurück schrauben? Abgesehen davon möchte Foxy irgendwann mal wieder selbst entscheiden können, was sie tut! ^^ Noch eine Aktion, dann verabschiedet sich Esfandiyân und macht Platz für einen anderen Charakter, der weitaus weniger mächtig ist.


"Ihr habt es noch immer nicht verstanden", grollt Esfandiyân genervt. "Wenn die junge Dame nicht reden will, dann habt Ihr das zu akzeptieren, dafür werde ich schon sorgen. Ich habe keine Lust mehr, mich mit Euch herumzuplagen." Er wirft Joyce einen Blick aus seinen golden glühenden Augen zu, dann geschieht alles ganz schnell: Ehe sich die junge Frau versieht, schält sich ihre Haut wie Asche von ihrem Körper, dessen Inneres in Flammen zu stehen scheint. Sie hat kaum Zeit, sich zu wundern, da hat sie ihr inneres Feuer auch schon verzehrt und nichts als ein Häufchen Asche zurück gelassen. Esfandiyân lächelt, dann ist auch er zu Asche zerfallen.


- In der Sphäre -

Bänder aus gleißendem Licht ziehen sich durch die Dunkelheit, die ansonsten so allumfassend ist, dass sie jeden Lichtschein im Keim erstickt. Zwei Punkte, heller als alles andere, tanzen auf und ab, und doch nehmen sie sich wahr, wie sie sind: Ein alter Mann und eine junge Frau, im Geiste miteinander verbunden, die das sehen, was sie sich vorstellen: Esfandiyâns Gestalt zeichnet sich deutlich vor Joyce' Geist ab und umgekehrt. "Hier sind wir für den Augenblick sicher. Und falls du dich fragst: Ja, wir sind tot, zumindest nach menschlichen Maßstäben. Doch nichts ist letztlich wirklich tot. Nicht mit der Lebensformel, die nur ich kenne. Es war die einzige Möglichkeit, dieser Nervensäge zu entkommen. Irgendwann wird er das Interesse verlieren, und Zeit hat für uns momentan sowieso keine Bedeutung. Wir müssen einfach nur etwas warten."

Das ist mit Foxy abgesprochen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 10. März 2016, 19:28:05
Joyce ist sich einen Augenblick unsicher, was sie tun soll. Sie sieht wie Emuya zu Eis erstarrt, ist dadurch voller Schuldgefühle. Nicht schon wieder darf jemand ihr zuliebe das Leben lassen. Für einen Moment lähmt sie das in ihrer Entscheidungsfähigkeit. Gerade als sie reagieren will, hat Esfandiyân der Frau bereits geholfen. Sie sieht ihn an, spürt, vermutlich durch ihre Verbindung, dass er einen Plan hat und wartet. Urplötzlich lodert ihr inneres Feuer in ungekanntem Maß in ihr auf. Es ist stark, zu stark für ihre verletzliche menschliche Hülle. Im nächsten Moment ist sie erneut an einem fremden Ort
Ehe sie sich wundern kann, erklärt der Mann ihr die Umstände. "So fühlt es sich also an tot zu sein. Das hat mich schon lange interessiert. So oft habe ich Wesen von der Schwelle des Todes geholt. Nun habe ich sie tatsächlich selbst überschritten. Ihr sagt Ihr kennt den Weg zurück? Das ist außergewöhnlich, sogar für mein Verständnis von Tod und Leben."
Lächelnd blickt Joyce sich um. Es ist so friedlich, zum ersten Mal seit Langem fühlt sie sich ruhig, nun da sie sich und die Drachen in Sicherheit weiß. Keiner wird ihr die Information mehr entlocken können. "Ich danke euch für die Rettung, zweimal gleich. Meint Ihr die anderen sind in Sicherheit. Emuya-sie hat mich beschützt, ich möchte sie ungern im Stich lassen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 11. März 2016, 08:37:20
Langsam, aber allmählich wird es wärmer um sie herum. Ihr Bewusstsein erwacht, doch kann sie ihren Körper noch nicht bewegen. Ein leises Tropfen, begleitet von einem dampfenden Geräusch und mehreren Stimmen. Dann fällt sie zu Boden. Sie atmet, also lebt sie noch. Vieles nimmt sie um sich herum wahr, doch fehlt ihr die Kraft, sich zu rühren und die Augen zu öffnen. Dann trifft sie eine heiße Welle und Emuya beginnt zu furchten, dass etwas schlimmeres passiert sei, als das, vor dem sie Joyce bewahrt hatte.
Es vergeht einige Zeit, bis sie sich erholt hat und endlich erheben konnte. Sie betrachtet ihre Umgebung. Schwarze dunkelheit mit vielen, weißen flackernden Punkten umgab sie. Sie, Etukon und den Fremden. Von Joyce und Esfandiyán fehlt jede Spur. Haben sie es geschafft zu fliehen? Oder hat die schwarze Rüstung von ihnen abgelassen und stattdessen Emuya hierher gezogen? Oder sind sie sogar bereits tot?
Sie richtet sich auf, auf dem einen Bein knieend, ein Fuß auf den Boden gestemmt. Bereit loszuspringen und ihren Bogen zu spannen.
Gibt es ihren Tod zu rächen, wird sie es tun. Wenn nicht, wird sie ihn auffordern, sich zu erklären und nachzugeben. Sonst wird sie dafür sorgen, dass kein weiterer Ärger von ihm ausgeht.
Mit entschlossenem und finsteren Blick sieht sie den Mann an, der ein höhnisches Lächeln trägt. Sie wartet ab, was er als nächstes tun wird.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 11. März 2016, 15:55:19
- in der Sphäre -

Esfandiyân zuckt mit den Schultern. "Ob die anderen in Sicherheit sind vermag ich nicht zu sagen. Zumindest meine Tochter weiß sich zu helfen, denn in ihr schlummern dieselben Fähigkeiten wie in mir, auch wenn sie sie noch nicht im selben Maße beherrscht. Sie wird sich schon zu helfen wissen. Zur Not kann ich sie zu mir rufen. Was Emuya betrifft - keine Ahnung. Unser Gernegroß könnte auf die Idee kommen, sie als Druckmittel einzusetzen, aber er wird wohl ahnen, dass es nichts bringt. Was auch immer außerhalb der Sphäre passiert - hier bekommen wir nichts davon mit. Und sollte sie sterben, kann sie noch immer mit uns zurückkehren."
Sein Tonfall ist so lapidar, als spräche er von einer Reise in die Nachbarstadt, nicht etwa durch die Nebel des Limbus. Ernster, fast nachdenklich, fügt er hinzu: "Ich habe lange gebraucht, bis ich diese Fähigkeit erlernt habe. Ich musste erst auf meinen Bruder treffen, von dem ich dachte, ihn umgebracht zu haben, um festzustellen, dass wir beide des Rätsels Lösung sind: Des Rätsels, Leben zu erschaffen. ich bin eigentlich schon längst tot, doch offenbar habe ich im Leben ein so starkes Echo hinterlassen, dass ein Teil von mir nicht sterben will. Und dieser Teil kennt die Lebensformel, mit der er sich selbst im Diesseits hält. Der einzige Weg zu sterben ist, die Lebensformel zu vergessen, zu vergessen, dass es mich gibt. Aber das habe ich noch nicht vor."


- im Gasthaus -

Maniša zuckt zusammen, als sich ihr Vater und die rothaarige Frau einfach verglühen und zu Asche zerfallen. Das hat er noch nie getan, zumindest nicht so. Sie hat ihn schon viele Dinge tun sehen, hat miterlebt, wie er Menschen zu Asche hat zerfallen lassen, Seelen zertrümmert und Existenzen ausgelöscht hat, als haben sie nie existiert. Doch dieser Zauber war anderer Natur. Die Magie war mächtig, aber nicht bedrohlich, nicht böse, wie sie sonst gewesen war. Im Gegenteil: Sie war friedlich, beruhigend, wärmte von innen und stand damit im krassen Gegensatz zu der Kälte und der Dunkelheit, die der Neuankömmling mit sich gebracht hatte.. Sie wusste, dass ihr Vater in Sicherheit war, doch sie selbst war es nicht, das wusste sie. Und doch hätte er sie nie so einfach zurückgelassen, wenn er nicht gewusst hätte, dass ihr keine Gefahr drohte. Was also sollte sie nun tun?
Sie spürt die Morgenröte in sich aufsteigen. Es ist ein angenehmes Gefühl und gibt ihr Zuversicht. Was auch immer ihr Vater gemacht hat - er hat die Lebensformel eingesetzt, und sie war der Schlüssel zu deren Verständnis. Noch verstand sie sie noch nicht völlig, doch wenn es darauf ankam, würde das Wissen um sie intuitiv zurückkehren. So war es schon immer gewesen.
Sei blickt den vermummten Eindringling entschlossen an. "Wie Ihr seht, gibt es hier nichts mehr für Euch zu holen", erwidert sie so selbstsicher, wie sie kann, obwohl sie innerlich zittert. "Es gibt für Euch keinen Grund mehr, uns das Leben unnötig schwer zu machen, also lasst uns gehen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 11. März 2016, 21:45:04
Nurrihir betrachtet, wie der Drache und der ältere Mann sich in Asche auflösen, während eine junge Frau den Raum betrifft und ihn mit einer leeren Rede zu langweilen beginnt. Der Drache hatte sich ihm entzogen. Vorerst. Aber das machte nichts, er hatte bekommen, was er wollte. Zufrieden schließt er die Risse zur achten Welt, einen nach dem anderen, bis das Wirtshaus wieder nahezu unberührt daliegt. Unterdessen erwacht die bewusstlose Emuya langsam wieder, doch Nurrihir beachtet sie kaum.
Er wendet sich stattdessen an das junge Mädchen, und erwidert, als sie ihre Ansprache beendet hat, mit samtener Stimme: "Bitte nicht erschrecken, das könnte jetzt ein klein wenig ungewohnt werden." Er schnippst einmal, in diesem Moment stürzt Etúkon Hals über Kopf aus dem Schankraum und in den Wald hinaus. Dann legt sich ein magischer Schlummer über den Raum, und die Anwesenden verfallen, mit Ausnahme Nurrihirs, in einen tiefen, ruhigen Schlaf. Nurrihir schnippst ein zweites Mal, und die Zeit beugt sich seinem Willen. "Wie damals." murmelt er verträumt vor sich hin. Sekunden später (oder früher) sieht die Kneipe wieder so aus, wie sie am Tag zuvor noch ausgesehen hatte. Der verkohlte Thresen ist verschwunden, stattdessen stehen auf seiner polierten Platte verschiedenste Flaschen und ein Korb frisches Brot. Nurrihir nickt zufrieden, und während er sich auflöst, betritt aus dem Hinterzimmer ein älterer Mann mit weißen Haaren und freundlichen Knopfaugen den Wirtsraum. Er trägt die typische Kleidung eines Gastwirts, und beginnt zufrieden, den Thresen zu wienern.

---

Nies wirft einen Blick in den Raum, und bemerkt sogleich die auf dem Boden schlafenden Gestalten. Er wundert sich, schmeißt er doch jeden Abend auch die letzten Trunkenbolde heraus, bevor er sein Gasthaus abschließt. Offenbar war der letzte Abend auch für ihn ein langer geworden, zumindest ließen die Lücken in seinen Erinnerungen einen ähnlcihen Schluss zu. Er widmet sich weiter dem Putzen des Thresens und summt fröhlich ein Liedchen vor sich hin.

Hoffentlich traf bald wieder zahlende Kundschaft ein, er würde den Klang einiger Münzen sehr zu schätzen wissen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 12. März 2016, 20:41:39
Joyce blickt zu Esfandiyân. Nicht sterben zu können, zumindest nicht völlig, sie ist sich nicht sicher, ob sie ihn dafür beneiden oder bemitleiden soll. In all dem Trubel vorhin hatte sie kaum Zeit seine Tochter auszumachen, doch wenn sie nur halb so viel weiß wie er, wird sie hoffentlich auch die Anderen behüten können. Sie verdankt Emuya ihr Leben, das würde sie nicht vergessen. Sie ist froh, dass sie nicht allein ist. Verträumt betrachten sie die Lichter in der sonst alles verschluckenden Dunkelheit. Es fällt nicht schwer zu glauben, dass man hier Ewigkeiten verbringen kann. Wieviel Zeit wohl vergangen sein mag? "Kannst du trotzdem erfassen, was in der Welt der Lebenden geschieht? Spürst du, was mit deiner Tochter oder den anderen geschieht, oder sind wir hier völlig abgeschnitten?"
Joyce hat so viele Fragen, weiß aber auch, dass manches sein Geheimnis bleiben muss. Der Tod hat sie schon immer fasziniert, seit sie selbst erfahren hat, wie es ist bis an dessen Schwelle vorzudringen und ihm seine Beute im letzten Moment zu entreißen.
Ein eigentümliches Gefühl zu wissen, dass er sie nun doch zu sich geholt hat, wenn auch nur für den Augenblick.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 13. März 2016, 10:39:23
Emuya erhebt sich. Sie ist wieder in der Schenke und diese sieht aus, wie vor dem schrecklichen Ereignis. Ob der Wirt wieder er selbst ist, oder wohnt noch das Wesen in ihm? Sie wird es ohne Esfandiyán und Joyce nicht herausfinden können. Es sei denn. Sie blickt zu dem Mädchen, das schlafend auf dem Boden liegt. Sie hat eine ähnliche Austrahlung wie er. Es wird sie nicht wundern, wenn sie auch die gleichen Fähigkeiten besitzt.
Dennoch wünscht sie sich die beiden zurück. Dass sie tot sind, glaubt sie nicht. Sie sind stärker als Emuya selbst und sie hat überlebt. Das grenzt allerdings an ein Wunder. Sie glaubte, erfrieren zu müssen, doch eine wärmende, zweite Haut hat sich über sie gelegt, als das Eis kam. Woher, kann sie sich nicht erklären.
Seufzend lässt sie sich auf einem Stuhl nieder und betrachtet das Mädchen. Es ist so vieles passiert. Erst der Wirt, der nicht der Wirt war und dann diese beiden seltsamen Männer, die auf schüchtern und ängstlich taten und am Ende so ein Chaos anrichteten. Bei Chaos muss sie lächeln. Die Stube sah noch nie so sauber und neu aus.
Was wollten sie von Joyce? Und was für eine Rolle spielt Esfandiyán? Eigentlich kann es ihr egal sein. Es ist alles wieder in Ordnung.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 13. März 2016, 17:41:55
- in der Sphäre -

Esfandiyân blickt zu Joyce und schmunzelt angesichts der Tatsache, dass sie ihn noch immer so informell anspricht. "Ich kann nicht wissen, was jenseits der Sphäre passiert. Es ist mehr eine Art untrügliches Bauchgefühl." Er hält einen Augenblick inne, dann nickt er kaum merklich. "Und dieses Bauchgefühl sagt mir, dass es jetzt sicher ist. Falls nicht - nun, ich kann das ewig so wiederholen. Zeit spielt hier ja bekanntlich keine Rolle." Er blickt Joyce an. "Ich werde nicht mitkommen, unsere Wege trennen sich hier. Wenn Ihr meine Tochter seht, sagt Ihr, dass wir uns in Alyseia treffen. Sollte sie nicht dort sein, so gebt mir Bescheid - mit dem Ring könnt Ihr mich jederzeit und überall erreichen, es sei denn, ich weile in der Sphäre. Aber das kommt selten vor. Und solltet Ihr jemals wieder in Schwierigkeiten geraten..." Seine Augen leuchten kurz auf. "... gebe ich Euch hiermit mein Wissen um das Atar der Drachen auf den Weg. Geht in Euch, und Ihr wisst, was ich weiß. Seid Ihr nun bereit?"


- in der Schenke -

Maniša hat nicht geschlafen, nicht wirklich. Sie war einmal mehr in ihren Träumen eines früheren Lebens versunken, das nicht ihres war. Ihre Gedanken sind wirr und unstet, als sie die Augen öffnet, doch ihre Erinnerungen sind klar. Großkotz, denkt sie sich. Wieder jemand, der Gott spielen musste. Sie hatte die Abneigung ihres Vaters übernommen, auch wenn dieser mehr und mehr selbst zu dem zu werden schien, was er verachtete. Doch immerhin ging er mit seinen Fähigkeiten verantwortungsvoll um - noch.
Sie blickt sich im Raum um. Alles scheint so wie am Vorabend zu sein, doch die Erinnerungen lassen sich nicht auslöschen. Nur eine einzige Person scheint neben ihr noch wach zu sein, die anderen sind noch immer im Schlaf versunken. Sie blickt di andere Frau an, rollt mit den Augen, seufzt. "ich hoffe, derlei Zwischenfälle bleiben uns in Zukunft erspart."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 13. März 2016, 18:29:16
Joyce nickt stumm, fasziniert von dem Mann und seinen Fähigkeiten. Sie ist dankbar für ein solch wertvolles Geschenk, es wird ihr im Falle einer weiteren Gefahr unendlich nützlich sein. Einen Augenblick sieht sie gebannt zu ihm. Dann ist auf einmal alles verschwunden.

Bei der Schenke

Langsam öffnet sie die Augen. Strahlend grün blicken sie sich misstrauisch um. Sie hebt die ausladende Schnauze und untersucht die Gerüche. Nein, von dem seltsamen Mann ist nichts mehr zu schmecken. Sie spreizt die Flügel, dankbar dafür, dass Esfandiyân sie hierhin zurück gebracht hat, wo ihre Gestalt weniger Aufsehen erregt. Die Bäume verbergen das feurige Rot ihres Panzers zwar eher mäßig, doch es ist besser als mitten im Schankraum anzukommen. Sie reckt sich, spreizt ihre Glieder und genießt das Gefühl wieder ganz sie selbst zu sein. Doch deshalb wurde sie nicht zurück geschickt. Sie hat einen Auftrag zu erfüllen, eine Botschaft zu übermitteln. Schweren Herzens kehrt sie in sich und betrachtet einmal mehr das pulsierende Feuer. Sie schließt die Augen, atmet tief durch und spürt wie es in ihr kälter wird. Sie verabscheut das. Obwohl sie es genießt sich in beiden Gestalten bewegen zu können, zu wissen, dass Beides ein Teil von ihr ist, ist es jedes Mal wie ein Abschied.
Die junge Frau streicht sich gedankenverloren durch das rotgewellte Haar. Ihre Augen sind noch immer grün, doch sie haben ihr Glühen eingebüßt; etwas, dass nur das Feuer zurückbringen kann.
Sie eilt auf die Schenke zu, betritt den Raum und stellt verwundert fest, dass beinahe alle der Anwesenden in einen tiefen Schlaf versunken sind. Emuya und die Frau, die Esfandiyâns Tochter sein muss, scheinen jedoch wach zu sein. Joyce ruft halblaut. "Hallo ihr Beiden, ich bin froh, dass es euch gut geht. Was habe ich verpasst?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 13. März 2016, 19:09:37
Nies blickt von seiner Täigkeit auf, als Joyce den Raum betritt, und bemerkt, dass auch zwei weitere Frauen wieder erwacht zu sein scheinen. Eine weitere Frau und zwei Männer liegen dahingegen nach wie vor selig schlummernd auf dem Boden. Pfeifend wirft er sich das Putztuch über die Schulter und schlendert zu der Frau hinüber, welche sich bereits an einem Tisch niedergelassen hat. "Guten Morgen, edle Dame!" begrüßt er sie herzlich "Darf es etwas zu trinken oder vielleicht eine Kleinigkeit für den Magen sein? Ihr seht, ohne euch zu nahe treten zu wollen, aus, als könntet ihr einen Bissen vertragen." Bevor Emuya ihm groß antworten kann, setzt er seinen Redefluss fort. "Heute kann ich euch besonders die hauseigene Gemüsebrühe empfehlen, gerade gestern bekam ich eine Lieferung mit den feinsten Zutaten herein, sie ist äußerst delikat. Dazu noch etwas Speck und ein selbstgebackenes Brot?" Er setzt sein freundlichstes Lächeln auf, und schenkt dieses mit zwei kurzen, ermutigenden Seitenblicken ebenfalls Joyce und Maniša. Gleich drei Gäste am frühen Morgen, welche ihrer Kleidung nach zu urteilen in der Lage waren, gutes Geld zu bezahlen.
Es versprach, ein guter Tag zu werden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 16. März 2016, 17:09:12
Ich hoffe, ihr wartet nicht alle auf mich  :-[ Ich finde nichts, was ich schreiben könnte, außer:

Als Joyce in die Schenke gerannt kommt, sieht Emuya auf. Sie freut sich, dass sie zurück ist. Doch ehe sie Joyce ansprechen kann, kommt der Wirt auf sie zu und fragt sie nach ihren Wünschen. Nachdem seine lange Rede über die verschiedenen Angebote zu Ende ist, bestellt sie nur einen Krug Met und drei Becher. Sie hält es für unwahrscheinlich, dass sich noch alle Zutaten und Speisen in der Küche und im Keller befinden, nachdem seit seinem Verschwinden mehrere Gäste ein- und ausgegangen sein mussten.
Emuya hebt sich von ihrem Stuhl und stellt sich vor Joyce. "Schön, dich wieder hier zu wissen. Jetzt, wo endlich Ruhe eingekehrt ist, hoffe ich, dass wir unsere Bekanntschaft auf eine Freundschaft vertiefen können."

:)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 17. März 2016, 19:36:13
Joyce vermag ihre Verwirrung dieses Mal nicht zu verbergen. Es sieht nicht so aus, als sei viel Zeit seit ihrem Tod vergangen und doch. Hier vor ihr steht ein neuer Wirt und spricht über Lieferungen, die er gestern erhalten hat. Wo kommt er her und wieso ist er so überzeugt schon immer hier gewesen zu sein? Sie entscheidet sich dafür erst einmal abzuwarten und herauszufinden, was hier vor sich geht. Emuya kann ihr dabei sicher helfen. Sie blickt zum Wirt und entgegnet freundlich. "Danke Ihnen, das klingt wunderbar. Wenn sie das gleich an den Tisch bringen könnten."
Sie lächelt die Frau an. "Das klingt wunderbar und ich muss mich noch einmal herzlich bedanken für die Rettung. Ich hoffe Ihr habt euch davon gut erholt. Was ist denn hier eigentlich passiert, seit ich weg war? " Sie deutet auf die schlafenden Gestalten um sie herum. Dann läuft sie kurz zu der jungen Frau die Esfandiyâns Tochter sein muss. Leise flüsternd überbringt sie ihr die Nachricht, um sich dann zu Emuya zu setzen.
"Hast du eine Idee, wie wir die alle aus ihrem Schönheitsschlaf bekommen. Verletzungen haben sie keine. Ich würde ja versuchen sie zu heilen, aber ich bin nicht ganz sicher wovon eigentlich? Was ist eigentlich mit dem Wirt, wie kommt der hierher?" Fügt sie leise flüsternd hinzu, sodass sie sonst keiner vernehmen kann.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 18. März 2016, 14:48:25
"Ich hatte gehofft, du könntest mir da weiterhelfen. Der Wirt kam einfach aus dem Hinterzimmer und scheint sich an keine Ereignisse zu erinnern. Er wirkt normal, doch ich bin mir nicht sicher, ob er wirklich ein Mensch ist. Ich bin lieber vorsichtig und gehe sicher. Was die anderen betrifft." Sie sieht zu den betreffenden, auf dem Boden schlummernden Gästen. "Sie sind alle ohnmächtig geworden, bevor der Mann mit der schwarzen Rüstung verschwand. Kurz nachdem ihr zwei ebenso verschwunden seid."
Emuya grübelt. "Wohin seid ihr verschwunden? Musstet ihr fliehen? Als ich wieder zu mir kam, wart ihr bereits weg."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 18. März 2016, 15:23:24
Maniša runzelt die Stirn, als ihr die Rothaarige die Nachricht überbring. Alyseia, denkt sie sich, Na großartig! Der werte Herr Vater nimmt mal wieder den direkten Weg und lässt mich hier zurück! Wie lange mochte es dauern, bis sie da war? Sicher einige Wochen. Sie schnaubt. Um Gefahren macht sie sich keine Gedanken, es ist einfach nur nervenaufreibend, die ganze Strecke zu Fuß oder, wenn sie Glück hatte, zu Schiff zurückzulegen.
"Meine Damen", beginnt sie mit einem angedeuteten Nicken in Richtung der Angesprochenen, "Wir haben kaum Bekanntschaft miteinander gemacht, und schon trennen sich unsere Wege wieder." Leiser, mit einem Seitenblick auf den Wirt, fügt sie hinzu: "Und um ehrlich zu sein: Mir ist es hier nicht mehr ganz geheuer. Gebt auf euch Acht."
Mit diesen Worten wendet sie sich in Richtung der Tür und winkt den beiden Frauen im Vorbeigehen ein letztes mal zu, da schwingt auch schon die Tür auf und ein Mann von vielleicht Mitte Dreißig tritt hindurch. Er ist mittelgroß, so groß wie Maniša selbst, die ihrerseits nicht die Kleinste ist, und stammt ganz eindeutig aus nördlicheren Gefilden, wie die Farbe seiner Haut und seiner Haare verrät. Die Blicke der beiden treffen sich im Vorbeigehen, und Maniša hat für einen Augenblick das Gefühl, seine Augen schon einmal gesehen zu haben, doch der Moment vergeht schnell. Dann ist sie aus dem Wirtshaus ins Freie getreten und genießt den frischen Wind in ihrem Gesicht. Es war Zeit zum Aufbruch!

Fast wäre Estekân zusammen gezuckt, als ihm ausgerechnet Maniša entgegen tritt. Wie lange war es her, dass sie Hals über Kopf mit ihrem Vater hatte fliehen müssen? Anderthalb Jahre sicher. Seitdem war kein Tag vergangen, an dem er nicht an sie gedacht hatte. Die Versuchung ist groß, ihr hinterher zu rennen und sich ihr zu offenbaren, doch er kann es sich nicht erlauben. Er würde sie unnötig in Gefahr bringen. Und er hat eine Mission zu erfüllen, die keinen Aufschub duldete und von der ihm nichts ablenken durfte. Andererseits: Wenn sie hier war, dann konnte das nur bedeuten, dass er auf der richtigen Spur war. Er kann sich nicht vorstellen, dass es sich dabei um einen Zufall handelt. So schluckt er die Versuchung herunter und richtet seinen Blick auf die Gaststube, in der offenbar einige der Anwesenden noch ihren Rausch vom Vorabend ausschlafen. Mit hochgezogenener Augenbraue blickt er erst demonstrativ auf die Schlafenden, dann auf die beiden Frauen und den Wirt an der Theke. "Ist gestern offenbar spät geworden", stellt er mit einem müden Lächeln fest. "Ich werte das mal als positives Zeichen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 19. März 2016, 23:30:33
Gerade als Joyce sich von der jungen Frau verabschiedet und nun im Vertrauen mit Emuya über die letzten Vorkommnisse sprechen möchte, betritt ein weiterer Gast die Kneipe. Erstaunlich, denkt sie bei sich. Nach allem was diese Schenke immer wieder überstehen muss und in Anbetracht der Tatsache, dass sie sich hier keineswegs am Nabel der Welt befinden, scheint es doch ungewöhnlich viele Gestalten hierher zu verschlagen. Sie lächelt ein Wenig ob des Kommentars von dem Fremden, dann begrüßt sie ihn höflich. "Ja, spät wurde es in letzter Zeit tatsächlich, dennoch fühle ich mich wie neugeboren." Den kleinen Scherz kann sie sich einfach nicht verkneifen, zumal sie hier sonst noch nicht so viel zu lachen hatte. "Mein Name ist Joyce. Mit wem habe ich das Vergnügen? Tretet doch ein, das Essen und der Wein hier sind vorzüglich. Der Fußboden scheint auch sehr bequem." Noch einmal grinsend deutet sie auf den Tisch, an den sie sich mit Emuya zu setzen gedacht hatte. Es erscheint ihr unfreundlich ihn nicht zu ihnen zu bitten. Ein Auge auf den Wirt kann sie ja so oder so haben. "Die erste Runde Wein geht auf mich, ich habe eine zweifache Rettung meines kurzen Lebens zu feiern." Sie lächelt noch einmal dankbar in Emuyas Richtung.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 21. März 2016, 20:59:05
Nies nimmt eifrig die Bestellungen auf. Met für drei, dazu eine komplette Mahlzeit. Und wenn er seine Kochkünste erstmal unter Beweis gestellt hatte, würden die anderen Gäste womöglich auch noch etwas bestellen. Das Geld würde dem Gasthaus guttun, die Zutaten waren in der Tat teuer gewesen, allerdings vermochte er von diesen nun auch einige Zeit zu zehren.

Schnellen Schrittens zum Thresen zurückeilend schnappt Nies einige Gesprächsfetzen auf, aus denen er nicht so recht schlau wird. Es scheint wirklich ein langer Abend gewesen zu sein. Hinter dem Thresen angekommen zappft er aus einem Metfaß drei volle Becher, und stellt diese auf die frisch geputzte Tischplatte. Dann eilt er ins Hinterzimmer, wo er flugs einen Topf mit Wasser übers Feuer hängt und den großen Steinofen anfacht.

Als er zurückkehrt ist eine der drei Frauen verschwunden, glücklicherweise jene, welche noch nichts bestellt hatte. Stattdessen komplettiert die Dreiergruppe nun ein junger, müde wirkender Mann. Nies tritt pfeifend an den Tisch heran und stellt die drei vollen Metkrüge ab. "Ich werde mich umgehend um Eure Mahlzeit kümmern!" strahlt er Joyce an. "Dürfte es für die Herrschaften auch etwas für den Magen sein?" fügt er hoffnungsvoll mit einem Seitenblick auf Emuya und den jungen Neuankömmling hinzu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 22. März 2016, 00:41:12
Mit einem angedeuteten Nicken bedankt sich Estekân und nimmt auf dem ihm angebotenen Stuhl Platz. "Zweifache Rettung Eures Lebens?", fragt er mit einem Schmunzeln. "Ich scheine wirklich etwas verpasst zu haben." Er lehnt sich auf seinem Stuhl zurück und betrachtet die Schankstube aufmerksam. "Dafür, dass die Gäste hier auf den Boden schlafen, sieht es hier erstaunlich aufgeräumt aus. So etwas verbinde ich eher mit den Rattenlöchern, in die es mich bisweilen verschlägt. Aber wie dem auch sei - ich habe Eure Frage noch gar nicht beantwortet: Mein Name lautet Galtis, und ich stamme aus einer so entlegenen Gegend der Welt, dass es keinen Sinn ergibt, Euch mit Einzelheiten zu langweilen. Ich verspreche es Euch sogar, denn ich habe vor langer Zeit damit aufgehört, Menschen von der Existenz von Göttern zu überzeugen, von denen sie noch nie gehört haben, weil nur noch mein Volk sie anbetet." Estekân lächelt müde. Die Rolle gefällt ihm. Anfangs ist es ihm schwer gefalllen, relgiöse Menschen darzustellen, deren Überzeugungen mit den seinen nicht übereinstimmten, doch mittlerweile macht es ihm Spaß, damit zu spielen. Am meisten gefällt es ihm, religiösen Starrköpfen auf Augenhöhe zu begegnen und sie aus einer Kombination aus eigenen Waffen und präziser Argumentation zu schlagen. Wenn sie denn nur nicht gewalttätig wurden... Aber danach sieht es hier zum Glück ja nicht aus.
Als der Wirt kommt, schaut Estekân verdutzt auf. "Verzeiht, aber ich hatte nichts bestellt. Und ich hatte nicht vor, um diese Stunde schon mit dem Trinken zu beginnen." Er lächelt in sich hinein. Er musste seine Rolle ausfüllen, und dazu musste seine Aufmerksamkeit ungetrübt bleiben, auch wenn er selbst nichts gegen etwas Alkohol einzuwenden gehabt hätte. Mit einem einnehmenden Lächeln fügt er hinzu: "Gegen etwas gutes Brot, Käse und ein paar Eier hätte ich aber nichts einzuwenden."

@Acrosen: Bitte den Namen ändern - ich habe nicht gesagt, dass sich Estekân als Estekân vorstellen wird! :D
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 22. März 2016, 10:57:08
Sie nickt freundlich und bedankt sich für den Becher, gibt aber keine weitere Bestellung auf.
"Ihr seid nicht der einzige", sagt sie und deutet auf den ihm am nächsten liegenden Mann. "Auch er behauptet, ein Gott zu sein. Weiß aber selber nicht, weshalb er hier ist." Sie macht ein Gesicht, als glaube sie dieser Tatsache nicht. Cyril wirkt doch recht harmlos. Galtis dagegen hat eine ganz andere Ausstrahlung. Eine Selbstsicherheit, die jeden mehrmals überlegen lässt, ob man ihn als Freund oder Feind haben möchte.
"Mein Name ist Emuya." Sie lächelt und ihre grünen, katzenartigen Augen blitzen kurz auf.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 24. März 2016, 11:20:58
Joyce blickt zu dem Mann. Ein weiterer Gott also. Sie hat aufeghört in solchen Dingen zu misstrauisch zu sein. Vor einiger Zeit war sie auch überzeugt, dass es Drachen nur in alten Sagen gibt. "Galtis also, es freut mich euch kennenzulernen. Ja, wir hatten doch das eine oder andere Vorkomniss in den letzten Stunden. Mich persönlich würde jetzt auch vordringlich interessieren, wie wir unsere müden Freunde hier wecken könen. Wenn ihr erlaubt?" Die junge Frau beugt sich über Cyril, der am Nächsten bei ihr liegt und hält einen der silbernen Löffel vor seinen leicht geöffneten Mund. Erleichtert bemerkt sie, dass er tatsächlich beschlägt. Dann horcht sie auf seinen Herzschlag, der ebenso regelmäßig geht wie sein Atem. "Sie scheinen definitiv zu schlafen, aber ich nehme an ganz so einfach verhält es sich nicht. Ihr ward anwesend, Emuya, habt ihr irgendetwas mitbekommen? Es muss eine Möglichkeit geben sie wieder zurück zu holen. Was Eure Frage betrifft," sie wendet sich noch einmal an ihre Freundin "ich glaube man könnte sagen, dass ich vorübergehend nicht mehr auf dieser Welt gewandelt bin. Ich verdanke es Esfandiyân, dass ich wieder unter euch weile." 
Noch einmal begutachtet sie die anderen Schlafenden, dann wendet sie sich an den Neuankömmling: "Ihr sagt Ihr seid ein Gott. Lassen wir mal dahin gestellt, ob wir an die Existenz von Göttern glauben, aber meint Ihr, Ihr könnt den Leuten hier helfen. Ich kenne mich nur bedingt mit solchen Dingen aus, aber bei uns bezeichnet man das als einen Schlaffluch, zumindest wenn ich mit meiner Einschätzung richtig liege."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 27. März 2016, 18:00:29
Estekân schnappt überrascht nach Luft. Hätte er in diesem Augenblick etwas getrunken, hätte er es wahrscheinlich nicht bei sich behalten können. "Ein Gott"?, presst er fassunglos hervor. Immerhin hat er sich nicht selbst verraten. Der echte Galtis wäre zweifellos genauso überrascht über Joyce Aussage wie Estekân gewesen, wäre es ihm damals nur gelungen, den Wundbrand aufzuhalten. "Meine Dame, ich glaube, Ihr habt mich gründlich missverstanden. Mit den Göttern verbindet mich allein die Tatache, dass ich einst die Laufbahn eines Priesters eingeschlagen habe. Meine Ausbildung hab ich jedoch nie beendet, weil es mich immer in die Ferne gezogen hat, um zu sehen, wie andere Völker ihren Göttern huldigen. Mehr ist da nicht. Sofern es sich um einen natürlichen Schlaf handelt, kann ich natürlich versuchen, einige Kräuter zusammenzumischen, doch wenn es sich um eine Fluch oder gar um Magie handelt, kann ich lediglich neten beten, und mit der Gunst der Götterist es bekanntlich so eine Sache..."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 27. März 2016, 20:20:07
"Kein Gott also, schade eigentlich, denn unser einziger Gott hier schläft tief und fest. Leider bin ich auch nicht sicher, wieviel ich hier vollbringen kann, denn ich befürchte es handelt sich tatsächlich um Magie." Joyce überlegt fieberhaft. Sie kann Wesen heilen, sie von der Schwelle des Todes holen, aber an einem Schlaffluch soll es nun scheitern. Das passt ihr ganz und gar nicht. Einen Versuch ist es immerhin  wert, aber ohne Verwandlung kann sie nicht darauf hoffen, dass ihre Macht stark genug ist. Einfach verwandeln ist allerdings auch keine Option. "Ich könnte etwas versuchen, aber es könnte ein Wenig furchteinflößend sein und ihr müsstet euch dafür an die Wand dort stellen." Joyce zeigt in die Nähe des Kamins. "Außerdem brauche ich euer Wort, dass mir kein Leid widerfahren wird, denn auch ich habe nicht vor euch Leid zuzufügen. Es ist nur die einzige Möglichkeit, die mir einfällt, um den Anderen zu helfen. Nun was sagt ihr?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 30. März 2016, 19:52:59
Eifrig die Bestellungen aufnehmend lauscht Nies kurz dem Gespräch seiner Gäste. Sie plaudern munter über Götter und Magie, als wäre es das Normalste der Welt. Er beschließt, sich kurz in das Gespräch einzuschalten, bevor diese Heißsporne ihm am Ende versehentlich die Einrichtung zerlegten. "Seid versichert" beginnt er freundlich, an Joyce gewandt "dass diese Herrschaften nur ihren Rausch ausschlafen. Ich habe in meinen Jahren als Wirt schon viele denkwürdige Nächte erlebt, und dies scheint mir ein eher harmloser Nachklang eines womöglich dennoch langen Abends zu sein. Solltet ihr von Eurer" er räuspert sich "Magie gebrauch machen wollen, muss ich euch bitten, dafür vor die Tür zu gehen."

Dann entschwindet Nies erneut in die Küche, wo er schnell etwas Brot und Käse schneidet, bevor er einen zweiten Kochtopf über das Feuer hängt und in den ersten, welcher inzwischen hörbar vor sich hinbrodelt, einige Eier schmeißt. Dann stellt er sich an seine Arbeitsplatte, welche er selbst gefertit hat und regelmäßig einölt, greift sein großes Schneidemesser und beginnt damit, verschiedene Gemüsesorten sowie etwas Speck für die bestellte Suppe zu kleinen Würfeln zu zerschneiden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 31. März 2016, 21:18:11
Während die beiden redeten, kramt Emuya in ihrem Beutel. Jedoch findet sie nicht, wonach sie sucht. Ein Kraut, das jeden Schlaf stören würde, sofern er nicht durch einen starken Zauber verursacht wurde. Ihr fällt auf, dass die Hälfte des Inhaltes fehlt.
Die Geschäftigkeit des Wirtes nimmt sie nicht wahr. Auch nicht, was Joyce plant zu tun. Die Freundin hat Ähnlichkeiten mit ihrem alten Freund, doch auch das scheint sie nicht zu merken. Details, die sie sonst nie ignorieren würde. Der fehlende Inhalt zieht ihre volle Aufmerksamkeit auf sich. Ihr Blick geht hektisch zum Wirt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 01. April 2016, 15:55:02
Sie sieht den Wirt etwas misstrauisch an. Zugegebenermaßen hat sie nicht geflüstert, aber sie kann es nicht leiden, wenn man ihre Gespräche überhört. Und wie stellt er sich das vor, soll sie jeden der Leute hier einfach raustragen? Ein Rausch ist das in keinem Fall, dass sieht sie den Anderen deutlich an. Dennoch versichert sie dem Wirt kurz seiner Bitte zu folgen.

Dann wendet sie sich an Emuya, die etwas zu suchen scheint. Sie wirkt völlig abwesend dabei, scheint weder ihre Gespräche, noch sonst etwas mitbekommen zu haben. Sie scheint aufgebracht und Joyce beginnt sich Sorgen zu machen. Es kann nichts Gutes bedeuten, wenn ihrer Freundin etwas fehlt. Ihr Blick wandert zu dem Wirt und mit einem Seitenblick auf Emuya erkennt sie, dass diese denselben Gedanken hatte. So leise flüsternd, wie ihr nur irgendwie möglich ist fragt sie die Frau: "Was ist es, dass ihr sucht, meint ihr der Wirt hat es euch entwendet? Kann ich euch irgendwie behilflich sein?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Pinnie am 22. April 2016, 00:28:54
Die Zeit steht still. Kein Lüftchen bewegt sich, ganz zu schweigen von der kleinen Gruppe, die in diesem Gasthaus zuflucht gefunden hat. Es herrscht absolute Stille, bis auf leichte Schritte, die von niemandem bis auf einem gehört werden. Beinahe gleichgültig schreitet der Harlekin mit gelb glühenden Augen zwischen den reglosen Reihen der Gäste hindurch, nähert sich der Gruppe und denkt über ihr Gespräch über Götter und Sterbliche nach.
Wo liegt da schon der Unterschied? Wenn man es recht bedenkt, waren sie alle fehlbar, oder?
Und doch...diese Zusammenkunft unterschiedlichster Individuen interessiert ihn. Leise lächelnd blickt er auf die Hände der Suchenden herab. Auch sein Blick wandert kurz zum in der Bewegung eingefrorenen Wirt. Sein Lächeln wird breiter und er verschwindet mit einem mühelosen Satz im Schatten eines Dachbalkens.
Im gleichen Moment nimmt das Leben im Gasthaus wieder an Bewegung auf.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 23. Mai 2016, 13:52:02
Emuya löst sich von ihrem Beutel. Sie überkommt ein seltsames Gefühl. Eben wurde Magie gewirkt, kurz nachdem etwas in ihrer Tasche seltsam reagiert hat. Sie glaubt, der Wirt wäre die Ursache gewesen, doch er konnte nichts magisches angewendet haben. Also sieht sie sich um und ihre Gefühl weist zu einem dunklen Schatten. Doch sie lässt den Blick darüber hinweg gleiten, ohne hängen zu bleiben. Zu sehen ist nichts, doch eine gewisse Bedrohung kommt aus dieser Ecke am Dach.
Sie wendet sich zu Joyce, die noch den Wirt beobachtet. "Nein, mir wurde nichts entwendet." Sie schließt ihren Beutel wieder. Darin ist kein Kraut enthalten, dass die Ohnmacht der Menschen auflösen könnte. In den Augenwinkel sieht sie, wie Cyril sich am Boden Richtung Tür bewegt. Er ist wach und ihm wurde es wohl zu gefährlich, um hier seine Frauen aufzureissen. Emuya lächelt, dann nimmt sie wieder Platz und nimmt einen tiefen Schluck aus ihrem Krug.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 24. Mai 2016, 21:02:24
Ein leichter Schauder fährt Joyce den Rücken hinunter und ihre Nackenhaare stellen sich auf. Irgendetwas ist anders, als noch vor einer Minute. Sie unterdrückt den Wunsch Witterung aufzunehmen und wendet sich gedanklich wieder Emuya zu. Immernoch grübelt sie, was gegen den seltsamen Schlaf der restlichen Gäste zu tun sei, doch so sehr sie sich auch bemüht, ihre Gedanken scheinen zu kreisen. Immer wieder kommt sie zu demselben Schluss. 'Etwas stimmt hier nicht'. Es beunruhigt sie, dass sie nicht genau ausmachen kann, was es ist. Schließlich beugt sie sich ganz nahe an ihre Freundin. "Emuya, das klingt jetzt vielleicht etwas seltsam, aber weißt du was gerade passiert ist, ich habe ein ungutes Gefühl, aber ich kann nicht sagen woran es liegt."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 07. Juni 2016, 11:44:14
"Du tust Recht mit deinem Gefühl. Aber wir können nichts tun, außer abzuwarten." Emuya hätte sie gerne beruhigt, doch das ist falsch. Sie fühlt, dass Gefahr in der Luft liegt. Natürlich kann sie sich irren, doch es verheißt nie etwas Gutes, wenn sich jemand verbirgt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Thistle am 18. Juni 2016, 22:58:53
Njura öffnet benommen die Augen. Sie spürt sofort, dass ihr der Kristall, den sie von den Zwergen bekommen hat, in den Ausschnitt gerutscht ist. Bisher hat sie es nur wenige Male vernommen, dass der Kristall wirklich aktiv war, aber zumindest weiß sie, dass er heiß wird wie glühende Kohle, wenn dies geschieht.
Langsam richtet sie sich auf und stellt irritiert fest, dass der Gasthof wieder aussieht wie ein ordentliches Gebäude und nicht wie eine Ruine. Erfreut bemerkt sie, dass Joyce wieder wach ist und es ihr anscheinend gut geht. Allerdings liegen um sie herum noch ein paar schlafende Gestalten, mit denen sie vor wenigen Stunden, zumindest scheint es ihr so, noch friedlich zusammen gesessen hat.
"Guten Morgen. Oh je, ich habe das Gefühl, aus einem Albtraum zu erwachen, aber unseren werten Freunden hier sehe ich an, dass es wohl doch nicht nur ein Hirngespinst meinerseits war." Dankbar schließt sie den Kristall in ihre Faust. "Anscheinend hat mich die Magie der Zwerge beschützt." Sie setzt sich zu den beiden Damen, die sie bereits kennt, und zu dem Fremden an den Tisch. Dann streckt sie ihm freundlich die Hand entgegen. "Ihr seid neu dazu gekommen, nicht wahr? Mein Name ist Njura, aber bitte nennt mich Niri." Sie beugt sich zu Joyce herüber und flüstert:"Ist alles gut, soweit? Ich war vor Angst geradezu wie gelähmt. Was ist denn mit ihnen los?", fragt sie und zeigt auf die Schlafenden.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 27. Juni 2016, 19:54:31
Erleichtert bemerkt Joyce, dass zumindest Niri dem merkwürdigen Schlaf nicht verfallen scheint. Sie beugt sich näher zu ihr, als diese sie anspricht. "Wenn ich das nur wüsste. Erst werde ich in eine Art Zwischenwelt katapultiert, dann bin ich wieder hier und alle scheinen in traumlosen Schlaf versunken. Irgendetwas geht hier absolut nicht mit rechten Dingen zu. Und" sie senkt die Stimme noch weiter, bis kaum mehr als ein Flüstern aus ihrem Mund entweicht "ich werde das Gefühl nicht los, dass uns schon wieder jemand beobachtet. Kannst du etwas wahrnehmen? Es macht mich wahnsinnig, dass ich nicht herauszufinden vermag was hier vorgeht." Noch einmal blickt sie zu Emuya, die ebenso finster dreinblickt, wie sie sich fühlt. Vielleicht gelingt es ihnen gemeinsam zu ergründen, wer oder was sich in den Schatten verbirgt.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 02. Oktober 2016, 16:13:54
*Staub wegpust*  :hatschi:

Nicht einmal der markige Schrei der Krähe, die durch ein offenes Fenster hereinfliegt, vermag, die Schlafenden aufzuwecken. Sie setzt sich auf eine Strebe im Gebälk des Gasthauses und beobachtet für einen Moment, was vor sich geht. Kurz fixieren die schwarzen Augen die Frauen, dann den Wirt - oder vielmehr, was er ausschenkt. Mit einem Satz stürzt sich die Krähe aus der Höhe zu Boden und zergeht in einer Wolke aus dunklem Rauch, als wäre nasses Laub im Kamin verfeuert worden. Stolpernd richtet sich ein Mann aus dem Qualm auf und stützt sich schnaufend am Tresen ab.
"Das war doch nicht so elegant", brummt er in seinen gestutzten Kinnbart. Seine hochgewachsene, filigrane Erscheinung kann man durch den dunklen Überwurf nur erahnen, er streift die Kapuze ab und entblößt einen vernarbten, Schädel, an dem nur unregelmäßig kurze, dunkle Haare wachsen. Er zeigt auf den Zapfhahn, wartet auf sein Getränk und dreht sich verlegen den anderen zu.
"Warum, zum Henker, schlafen hier alle?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 05. Dezember 2016, 18:50:59
off-topic: irgendwie kommt man hier nicht weiter. Hilft es vielleicht, ganz von vorne zu beginnen?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 25. Dezember 2016, 13:46:58
Würde ich auch vorschlagen. :) Vielleicht stoßen dann ein paar neue Leute dazu.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 31. Dezember 2016, 12:18:40
Prinzipiell wäre ich gerne wieder dabei, ich hatte nur in den letzten Taghen keine Muße, mit ein neues Szenario auszudenken, sonst hätte ich schon selbst etwas vorgeschlagen! :P
Und ich wette darauf, dass Foxy auch nur darauf wartet, dass es hier weiter geht. Ich frag mal unverbindlich nach! ;D
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 08. Januar 2017, 20:47:13
Ich habe mich mal daran versucht, eine neue Szenerie zu zeichnen, welche den Prota-/Antagonisten, die sich hier hoffentlich treffen, etwas mehr Entfaltungsmöglichkeiten als nur die Unterhaltung in einem Gastraum bietet. Hoffentlich stoßen viele altbekannte und auch neue Autoren mit ihren Figuren hier dazu, sodass es wieder zu einer interessanten Geschichte kommt. 

Als Vektin die Hauptstraße des kleinen Dorfes betritt, wird ihm gewahr, dass er nun wohl endgülig von seinem angestrebten Weg abgekommen sein muss. Die Häuser sind ganz aus Holz gebaut und scharren sich um zwei größere Gebäude, eine Mühle, deren gewaltiges Mühlrad sich gemächlich im Trieb des das Dorf durchziehenden Flusses dreht und einen kleinen Tempel, welcher offenbar einem ihm nicht bekannten Gott geweiht ist.

Inmitten der in der Morgensonne golden schimmernden Felder wirken die Tempelmauern, welche neben dem Fundament der Mühle das einzig steinerne in der Siedlung zu sein scheinen, regelrecht erhaben, und Vektin senkt unwillkürlich den Blick. Als er nun seine Umgebung etwas näher in Augenschein nimmt, wird er gewahr, dass das Dorf entgegen seiner ersten Annahme durchaus über mehr als ein paar Häuschen und eine florrierende Weizenproduktion verfügt. Neben einem kleinen Gebäude steht ein großer Schmiedeofen, in welchem die bereits angefachte Glut leise knackt. Etwas weiter die Straße entlang kündet ein vom Giebel hängendes Schild, welches verblichen einen gut gefüllten Bierkrug zeigt, von einem schlichten Gasthof.

Es sind allerlei Menschen mit Ochsenkarren und Erntewerkzeugen unterwegs, doch niemand scheint ihm, dem hageren Wanderer mit den scharfen Wangenknochen und dem kurzgeschorenen Haar, sonderliche Beachtung zu schenken. Vektin beschließt, sich zunächst einen ruhigen Punkt zu suchen, um nach einer durchwanderten Nacht etwas Ruhe zu bekommen. Er macht sich zum Gasthof auf und findet die Tür unverschlossen vor. Als er den Schankraum betritt, begrüßt ihn der Wirt mit überschwinglicher Höflichkeit. So weit draußen sind Gäste vermutlich eine Seltenheit. denkt sich Vektin, erwidert allerdings die Begrüßung ebenso herzlich. Anschließend bestellt er sich einen Krug Bier und etwas Brot mit Speck und setzt sich an einen der beiden freien Tische, welche auf der kleinen Außentherasse zu einer Rast einladen.

Er lässt sich auf einen der grob gezimmerten, aber dennoch überraschend bequemen Stühle fallen und fasst die Hauptstraße ins Auge, während er auf seine Mahlzeit wartet.
Wer weiß, vielleicht würden ja doch auch andere Wanderer den Weg in dieses kleine Idyll am Ende der Welt finden, mit denen sich eine Unterhaltung lohnte...
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 13. Januar 2017, 15:28:52
@Acrosen: Danke für den Einstieg. Es wäre allerdings schön, wenn du dich dieses Mal etwas mit übermächtigen Charakteren, die einfach mal so über andere Charaktere entscheiden, zurückhalten könntest! ;)

Aus den Augenwinkeln bemerkt Sisakrun, wie sich die Tür öffnet und ein Mann eintritt, doch er schenkt ihm zu dieser frühen Stunde keine Beachtung. Der Vormittag ist die Tageszeit, zu der sein Geist besonders wach ist und an dem er sich ungestört von seiner Begleiterin einer Frage widmen kann, die ihn beschäftigt, seit er sich zurückerinnern kann. Seinem Namen.
Angestrengt starrt er auf das Schriftstück, das vor ihm auf dem Tisch liegt. Verschlungene Zeichen erscheinen vor seinen Augen, deren Sinn sich ihm nicht erschließt und die ihm doch so vertraut sind wie die Jahandars Reiseberichte oder die Offenbarung des Tharaîl, ganz so, als sei es ein Teil von ihm. Denn das Blatt ist leer und alles, das er sieht, sieht er vor seinem inneren Auge. Die Zeichen haben sich in sein Gedächtnis eingebrannt, so wie alles, das er sieht. Umso mehr nagt es an ihm, dass er sich nicht an die Bedeutung dieser Zeichen erinnern kann, obwohl er weiß, dass er sie einst kannte. Er trägt dieses Rätsel stets mit sich, wohin auch immer er geht, und doch ahnt niemand, dass es überhaupt existiert. Das Original lagert sicher verwahrt an einem Ort, den außer Sisakrun niemand kennt. Nicht einmal Nephoris. Es ist sein größter Schatz. Seine Lebensversicherung.
"Ich frage dich besser nicht, warum du schon wieder auf ein leeres Stück Papier starrst", erklingt Sepandiehs Stimme hinter ihm. Er hat gespürt, dass auch sie den Schankraum betreten hat, ohne ihr Beachtung zu schenken. Bei all ihrem Scharfsinn kann auch sie nicht in seinen Kopf blicken und Hieroglyphen sehen, von deren Existenz sie nichts ahnt. Zwischen ihnen gibt es eine stillschweigende Übereinkunft, nicht über ihre Geheimnisse zu reden, auch wen Sisakrun sehr genau weiß, was seine Gefährtin verbirgt. Sie hat die Gestalt einer reisenden Heilerin angenommen, in deren sonnengebräunten Gesicht sich feine Fältchen eingenistet haben und deren brünettes Haar von den ersten grauen Strähnen durchzogen ist. Sisakrun hingegen ist bei seiner Verkleidung nah an der Realität geblieben, und so wirkt er - hochgewachsen, drahtig und stets angespannt - wie eine Raubkatze auf der Lauer, bereit, stets zu reagieren, wenn er eine Gefahr wittert. Die Rolle des Leibwächters, die er für diese Mission angenommen hat, ist ihm damit praktisch auf den Leib geschneidert, selbst wenn er keine offensichtlichen Waffen bei sich trägt.
Er seufzt. "Wir sollten zusehen, dass wir von ihr weg kommen. Allmählich wird es für meinen Geschmack zu voll, und ehe wir uns versehen, geraten wir in irgendeine missliche Lage." Seine Augen blitzten auf. "Ich kenne dich ja."
Sepandieh lacht leise auf, erwiderte aber zu seiner Verwunderung nichts. Vermutlich, weil es ihr ihre Rolle gebietet, ihre scharfe Zunge zu hüten. Sie sollten hier nicht noch länger verweilen und Aufmerksamkeit erregen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 20. Januar 2017, 20:12:56
Mianne zieht ihren Mantel enger um ihre Schultern. Sie fröstelt, obgleich die Morgensonne ihr sanft den Hinterkopf erwärmt und ihre seidengleichen, schwarzen Haare zum Schimmern bringt. Sie schafft es einfach nicht diese Kälte loszuwerden. Früher hatte ihr das keinerlei Probleme bereitet, aber seit Kurzem ist ohnehin alles anders. Sie schlendert durch das Dorf, bewundert die hölzernen Bauten und lauscht dem leisen Rauschen des Flusses. Das sonst so beruhigende Geräusch bewirkt heute jedoch das genaue Gegenteil. Bilder drängen sich ihr auf, Erinnerungen die sie vergessen will, endlich begraben. Beinahe flüchtend eilt sie auf das naheliegende Gasthaus zu. Es ist nicht allzu laut in dem Raum, doch als sie ihn betritt, verebben die Geräusche von draußen.

Erleichtert blickt sie sich um. Der Wirt begrüßt sie freudig und lächelt ihr aufmunternd zu. Vermutlich sieht man ihr ihre Unruhe an. Einen kurzen Moment geht sie in sich, atmet tief durch, dann lässt sie den Blick noch einmal durch den Schankraum gleiten. Einige wenige Gäste haben sich versammelt. Etwas unschlüssig blickt sie von der Theke zu den Tischen, beschließt dann jedoch erst einmal, dass ihr ein guter Tropfen nicht schaden könnte. Mit einem offenen Lächeln fragt sie den Wirt nach einer Karte und lässt sich auf einem der recht unbequemen Hocker nieder.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 21. Januar 2017, 19:45:37
Vektin beobachtet die herannahende Person mit wachen Augen, doch sie stürmt geradezu an ihm vorbei ins Innere des Gasthauses. Er schüttelt leicht irritiert den Kopf, beschließt aber, vorerst auf eine Unterhaltung zu verzichten. Aus dem Schankraum klingen gedämpfte Geräusche nach draußen, doch er schenkt ihnen wenig Beachtung. Kurz darauf tritt der Wirt aus der Tür, er hält einen flachen Holzteller und einen großen Kurg in den Händen. Vektin nickt ihm dankend zu, als das Frühstück vor ihm abgestellt wird. Er genemigt sich einen großen Schluck und stellt erstaunt fest, dass das Bier hier weitaus herber und dunkler schmeckt als jenes, das er aus Kneipen Sakzes gewohnt ist.

Das Essen schiebt er vorerst zur Seite, um etwas Platz auf dem Tisch zu machen. Anschließend kramt er etwas in seinem Beutel und zieht ein scharfes Messer sowie einige dunkle und helle Holzstücken, kaum größer als ein Daumen, hervor. Er beginnt zu schnitzen, und schält langsam das kantige Gesicht einer jungen Frau aus der Spitze eines der schwarzen Späne.

Als er gedankenverloren einen Blick zur Tür wirft, fällt ihm auf, dass der Wirt diese offen gelassen und einen kleinen Holzkeil vorgeschoben hat, vermutlich um den Schankraum etwas zu entlüften. Sein Blick fällt auf einen Mann und einer Frau, welche sich an einem Tisch unterhalten und auf ein augenscheinlich unbeschriebenes Stück Papier starren. Die Frau, die gerade noch an ihm vorbeigestürzt war, hatte sich ebenfalls niedergelassen und wartet offenbar darauf, ihre Bestellung aufgeben zu können. Vektin richtet seine Aufmerksamkeit wieder auf die dunkle Dame, während er behutsam die schmalen Rundungen ihrer Brüste und die schmächtigen Schultern formt.

Vielleicht würde ja einer der anderen Gäste bald Kontakt zu ihm suchen. Andernfalls verlockte es ihn wohl nach dem Frühstück einen Blick auf dieses mysteriöse Papier werfen, welches interessanter war, als es der erste Blick vermuten ließ.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: foxgirl am 18. Februar 2017, 09:36:19
Mit einem höflichen Lächeln und einem gemurmelten 'Dankeschön', nimmt Mianne den heißen Met entgegen. Der warme Honigwein entspannt ihre Glieder und wenig später fühlt sie sich ruhig genug, um sich noch einmal in Ruhe um zu sehen. 

Außer ihr scheinen nur drei weitere Gäste anwesend zu sein. Ein Mann und eine Frau sitzen scheinbar vertieft über ein Stück Papier etwas weiter von ihr entfernt an einem der Tische. Ein weiterer Gast hat sich keinen Steinwurf von ihr entfernt niedergelassen und schnitzt an einem Stück Holz. Sie kann die Figur, die sich langsam daraus hervortut nur schwer erkennen, doch ihre Neugier ist geweckt. Sie liebt Schnitzereien und bewundert die Kunstfertigkeit, die es dafür bedarf. 'Ob es wohl unverschämt wäre, sich zu dem Mann zu setzen' überlegt sie, doch da er nicht abweisend oder unfreundlich wirkt, beschließt sie, ihr Glück zu versuchen.

Den kleinen Tonkrug in der Hand läuft sie auf den Mann zu und lächelt ihn freundlich an. "Das ist wunderschön." Sie deutet auf das Stück Holz, dass nun ganz klar das Bildnis einer Frau darstellt. "Würde es Sie stören, wenn ich mich zu Ihnen geselle? Mein Name ist übrigens Mianne, mit wem habe ich das Vergnügen?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 19. Februar 2017, 15:10:05
Vektin ist so darin vertieft den Saum des Gewandes der kleinen Figur mit winzigen Stickereien zu versehen, dass er das Herannahen der jungen Frau, die eben noch an ihm vorbeigeeilt war, erst bemerkt, als sie ihn anspricht. Er legt Messer und Schnitzerei behutsam aus der Hand und blickt dann auf, um das freundliche, aber etwas schüchtern wirkende Lächeln der Frau herzhaft zu erwidern.

Er erhebt sich, zieht einen Stuhl an den Tisch heran und antwortet "Welcher Mann wüsste die Gesellschaft einer solch bezaubernden und überdies höflichen Dame nicht zu schätzen? Ich bin hocherfreut, Mianne. Mein Name ist ein ermüdendes Wirrwarr aus Ahnen und Floskeln, aber 'Vektin' reicht völlig aus."

Er überlegt einen Moment, bevor ihm bewusst wird, dass er sich noch nicht für das Kompliment bedankt hat. "Ihr schmeichelt mir, Mianne. Nicht viele würden einen Fremden so tollkühn und herzlich begrüßen, noch weitaus weniger haben ein Auge für kleine Kunstfertigkeiten, wobei mein Können doch eher bescheiden ist." Er wirft der Figur einen kritischen Blick zu "In diesem Punkt würde mir das Modell eindeutig zustimmen." und ein flüchtiges Grinsen huscht über sein Gesicht.

"Setzt euch doch zu mir, vielleicht finden wir später Zeit für eine Partie. Was führt euch in diese Lande, oder seid ihr gar von hier?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 19. Februar 2017, 17:59:40
Während sich Sisakrun wieder dem Stück Papier vor seinen Augen widmet, winkt Sepandieh den Wirt herbei und bestellt einen Kräutertee, etwas Brot und Rühreier. Wenn es um ihre morgendlichen Rituale geht, ist mit ihr nicht zu verhandeln, selbst wenn die Zeit zum Aufbruch drängt. Während sie auf das Essen wartet, registriert Sisakrun, dass eine weitere Person - eine junge Frau - den Schankraum betreten hat und einen der Gäste in ein Gespräch verwickelt hat. Sepandieh scheint die Umwelt um sich herum sehr viel genauer zu beobachten, denn als Sisakrun von seinem Schriftstück aufblickt, bemerkt er, dass sie sich in ihren Stuhl zurückgelehnt hat und ihre Blicke schweifen lässt. Als schließlich der Wirt kommt, um ihr die Bestellung zu bringen, zückt sie sofort ihre Geldkatze, um zu bezahlen. Ohne es sich erklären zu können, zieht diese Aktion Sisakruns Aufmerksamkeit auf sich. Etwas ist anders als vorhin, als Sisakrun selbst bezahlt hat - eine seltsame Anziehungskraft geht von der Börse des Mannes aus, als er diese öffnet, um Sepandiehs Münzen entgegen zu nehmen. Sein Blick fällt auf den Inhalt der Geldbörse - und er zuckt zusammen: Dort liegt eine Münze, deren Motiv ihm bestens vertraut ist. Eine Münze, die von soweit her stammt, dass er niemals damit gerechnet hätte, hier auf sie zu treffen. Es ist nur ein kurzer Blick, den er auf sie erhaschen kann, doch er reicht aus, um das Wichtigste zu erkennen: Kupfern, quadratisch und mit einem Loch in der Mitte, gesäumt von einem doppelten Rand. Eine Münze aus dem Ašata-Reich. Sisakrun merkt, wie sich sein Herzschlag beschleunigt. Kann es wirklich Zufall sein, genau hier auf eine dieser Münzen zu stoßen? Nein, daran kann und will er nicht glauben, denn diese münzen sind nicht zufällig im Umlauf. Esfandiyân, schießt es ihm durch den Kopf, und er muss sich zwingen, seinen Atem unter Kontrolle zu bringen. Er hatte diese Münzen in Umlauf gebracht. Münzen, die fast wie ein zweites Auge fungieren, erlauben sie ihm doch, durch die Augen der Person zu sehen, die sie berührt. Er wirft Sepandieh einen Blick zu, die ihn besorgt anschaut, in ihrem Blick erkennen.
Diese Münze kann erst in den letzten Minuten in der Geldbörse der Wirts gelandet sein. Als Sisakrun wenige Augenblicke zuvor bezahlt hat, ist sie ihm nicht aufgefallen, und er ist sich sicher, dass sie ihm um nichts in der Welt entgangen wäre. Das lässt nur einen Schluss zu: Einer der Gäste muss mit ihr bezahlt haben. Gerade eben.
Er merkt, wie sich seine Muskeln anspannen, und sein Blick gleitet wie der eines Raubvogels durch den Raum, in der Hoffnung, irgendetwas zu finden, das Aufschluss über die Herkunft der Münze gibt. Sepandieh hat sich derweil aufgerichtet und schländert scheinbar entspannt und unverbindlich durch den Schankraum, wirft mal diesem Gast einen Blick zu und mal jenem, und bleibt schließlich bei den beiden neuen Gästen hängen, die sich angeregt über das Schnitzen einer Holzfigur unterhalten. "Das sieht ja interessant aus, was Ihr da macht", erwähnt sie so beiläufig und zugleich interessiert wie möglich, "Darf man fragen, was das genau werden soll?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Acrosen am 13. Mai 2017, 13:54:32
Noch bevor die junge Frau, welche sich ihm als "Mianne" vorgestellt hat, seine Frage beantworten kann, bermerkt Vektin, wie sich am Rand seines Blickfelds eine weitere Frau erhebt, und nun langsam, aber zielsicher auf seinen Tisch zusteuert. Der Mann, mit dem sie eben noch Blicke ausgetauscht hatte, starrt weiterhin auf das leere Blatt Papier in seinen Händen und scheint dabei in einer anderen Welt gefangen zu sein.

Bevor er sich darüber weitere Gedanken machen kann, ist die Frau an den Tisch herangetreten, und erkundigt sich ebenfalls nach seinen Schnitzereien. Vektin blickt auf und gibt sich Mühe, dabei überrascht zu wirken. "Oh, ich habe Euch gar nicht kommen sehen!" sagt er freundlich. "Ich möchte Euch gerne darüber aufklären, was es mit diesen kleinen Spielereien auf sich hat, aber was haltet Ihr davon, wenn wir uns zunächst miteinander vertraut machen?" er setzt ein freundliches Lächeln auf. "Ich bin Vektin. Mögt Ihr mir auch Euren Namen verraten?" Er wiegt die dunkle Dame vorsichtig hin und her, betrachtet sie aus verschiedenen Winkeln, dann nickt er zufrieden und stellt sie auf dem Tisch ab.

Die Figur ist von solchem Detailreichtum, dass es niemanden überrascht hätte, wäre sie auf der Stelle zum Leben erwacht. Die schlanke Gestalt hüllt sich in eine dunkle Robe, welche über den schmächtigen Brüsten von einer kleinen, verzierten Kette gehalten wird. darunter zeichnen sich die Glieder eines Kettenhemdes ab, und auf dem Rücken trägt sie eine breite Klinge, deren Griff zwischen ihren Schulterblättern ruht. Die schulterlangen Haare hängen ihr tief ins Gesicht, und obwohl ihr Mund ein spöttisches Lächeln zur Schau stellt, scheinen die Augen Vektin nachdenklich zu mustern.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Scrivatore am 26. Juni 2017, 10:28:51
Ich würde auch gern wieder mitmachen. Doch mein Charakter, an dessen Projekt ich aktuell arbeite, passt hier einfach nicht rein. Ein ganz normales Mädchen von 15/16 Jahren :D Oder ein Junge der weniger normal ist, doch nicht wirklich in eine Schenke gehen kann/ wird.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Silvasurfer am 26. Juni 2017, 18:57:54
Also wie ich gehört habe, werde ich ja bald zu Papier gebracht. Das heisst letzten Endes habe ich mein bescheidenes Leben nicht einer Wette zwischen meinem "Schöpfer" Quint und seinem Freund Nihilson zu verdanken sondern einem 27 Jährigen jungen Schreiber. Das wird ja immer besser... Wenn ich ehrlich bin, dann freue ich mich, dass es so ist. Wenigstens leide ich nicht, weil jemand, der sich mein Schöpfer und Vater schimpft meint, auf mich Wetten zu müssen, sondern, um einer fiktiven Geschichte ein wenig Drama hinzuzufügen.
Es ist beruhigend zu Wissen, dass das eigene Leben nur fiktiv ist. Du guckst dir die Leere und Bedeutungslosigkeit deines Lebens an und angesichts dieser Wahrheit erschrickst du vielleicht ein bisschen. Es tut weh ja, dein Leben ist fiktiv, aber sobald du hineinzoomst und Ameisen nicht einfach zetrittst sondern als Lebensform respektierst so wie du dich als bedeutungslose kleine Ameise respektierst, dann hat in der grossen Sinnlosigkeit von allem alles auf einemal eine ganz besondere xbeliebige Bedeutung und du bist frei, ein sinnloses Leben zu führen, dem du deinen eigenen Sinn gibst. Jeder Moment wird auf einmal zu etwas, dass das Leben wert ist, denn ich liebe das Leben. Ich liebe es so sehr, dass ich mich noch nicht umgebracht habe, was nebenbei gesagt eine willkomenne Option wäre, angesichts des ganzen Weltschmerzes.
Ich leibe es ein fiktiver Charakter zu sein, den sein Schöpfer quält, nur um eine Wette zu gewinnen. Danke Lieber mir unbekannter Autor meines Lebens dafür das du beschlossen hast, deiner Geschichte einen Antagonisten wie mich hinzuzufügen, der die Wahrheit erkennt. Ignoranz ist wahrlich ein segen, muss ich sagen, aber es ist nunmal, wie es ist. Ich war nie ein grosser Freund von Selbstliebe, selbstliebe ist schön aber Selbstbewusstsein ist besser. Jetzt da ich weiss, dass ich fiktiv bin kann ich wenigstens machen,w as ich will, es ist eh egal, lass es geschehen, lass los Elijah. Hier Teufel, kannst meine Seele haben sie hat mir sowieso nie gehört, ihr könnt mich alle Mal, ich werde jetzt die Weltherrschaft an mich reissen.

Liebe Grüsse

Euer Elijob

PS: Gott ist nicht tot sondern nur eine fiktive Figur, genau wie ich, das ist sogar noch besser! *Irres Lachen*
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 31. März 2018, 17:57:43
Zwischenfrage: Hier wurde ja schon lange nichts mehr geschrieben. Mich juckt es in den Fingern, einige neue Charaktere auf die Spielwiese zu schicken, aber das lohnt sich natürlich nur, wenn jemand mit ihnen spielen will! ;) Gibt es hier denn noch mehr Leute, die an einer Wiederbelebung des Themas interessiert sind?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christian M. am 01. April 2018, 08:25:47
Ich würde dazustoßen. Könnte eine interessante Sache sein, um den Charakter noch ein bisschen abzurunden. :winke:
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 16. April 2018, 13:29:42
Ich wäre auch dabei! :)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 17. April 2018, 11:19:49
Dann wären wir ja schonmal ein paar. Foxy wäre prinzipiell auch dabei, hat aber anscheinend viel um die Ohren und würde dann wohl später dazustoßen, und @Aylis hat mir geschrieben, dass sie auch interssiert ist. Ich versuche jetzt seit einiger zeit, mir ein Szenario zu überlegen, das sich für den Einstieg eignet, aber außer der üblichen Wirtshaus-Situation ist mir noch nicht viel eingefallen. Wenn jemand Vorschläge hat, darf er/sie sich gerne melden, ansonsten werde ich versuchen, mir noch diese Woche etwas aus den Fingern zu saugen! :)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 17. April 2018, 21:19:38
Ich erlaube mir mal einen Doppelpost, um die Einstiegsszene zu schreiben.

Die Sonne hatte ihren Zenit bereits überschritten, und mit jedem Herschlag hatte Iasherra das Gefühl, dass die Schatten länger und länger wurden. Es war noch immer unerträglich heiß, und die hellen Fassaden der weiß verkleideten Lehmhütten reflektierten das Sonnenlicht so stark, dass es Iasherra nicht wagte, ihre Augen ganz zu öffnen. Sie hatte sich die Kapuze ihres weißen Leinengewandes weit ins Gesicht gezogen. Das Kleid war weit und luftig und verhinderte, dass sie sich wie in einem Dampfbad fühlte, doch diese Hitze, die hier, mitten in der Wüste, herrschte, war mehr, als sie ertragen konnte.
Von allen Seiten stiegen ihr Gerüche in die Nase. Der Duft von Kreuzkümmel, Kardamon und Nelken mischte sich mit dem Gestank von Schweiß, Pferdeäpfeln und Kameldung. Noch war das Treiben, das auf dem großen Markt der Oasenstadt herrschte, überschaubar; noch sah Iasherra neben den Händlern nur wenige andere Menschen, die es bei dieser Hitze bereits aus den schattigen Hinterhöfen und Seitengassen in das Herz der Stadt verschlagen hatte. Vorsichtig schaute sie sich um. Nicht alle der Anwesenden, die sich ihren Weg durch die engen Gassen zwischen den Ständen suchten, schienen Einheimische zu sein. Vielleicht hatte sie ja Glück - vielleicht konnte ihr einer von ihnen ja behilflich sein und dabei helfen, die Spur des seltsamen Mondamuletts zurückzuverfolgen, die sie nach vielen Monden der Suche schließlich in diese entlegene Oasenstadt am Knotenpunkt zweier Handelsstraßen geführt hatte.

Noch eine persönliche Anmerkung: Mir ist klar, dass ihr alle ein unterschiedliches Maß an Magie in euren Werken, aber ich empfand es letztes Mal als sehr anstrengend, dass viele Intaraktionen bzw. Konfrontatationen in regelrechten Magie-Exzessen ausgeartet sind. Es wäre schön, wenn wir das dieses Mal vermeiden könnten! ;)
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 18. April 2018, 21:24:16
Ein stämmiger Mann stolpert auf die Kreuzung vor Iasherra. Er hat bleiche Haut, langes, braunes Haar und ist viel zu warm angezogen für die Umgebung. Dementsprechend schwitzt er und sieht völlig desorientiert und verloren aus. Er blickt zu Iasherra und beschließt, sie nach dem Weg zu fragen.
"Entschuldigt bitte", hechelt er und als er sich über die Stirn streicht, fliegt sein Umhang etwas zur Seite und eröffnet den Blick auf ein recht schlichtes Schwert, "habt Ihr eine Legion von wenigen Männern und Frauen gesehen, die aus Kanthis stammen könnten?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 19. April 2018, 11:24:18
Eingehüllt in die ewigweißen Gewänder der Wüste betrachtete Ramash mit kritischem Blick eine Warenladung Datteln an einem der Stände, während er sich die zu groß geratene ewigweiße Kapuze wieder und wieder aus den Augen schob - jedoch nicht zu weit, um nicht von der unbarmherzigen Sonne geblendet zu werden. Eingeborene würden ihn auf den ersten Blick als Fremden erkennen, wie er dort stand, schweißgebadet, rot im Gesicht, trotz all der Versuche, sich nicht am göttlichen Licht zu verbrennen. Doch vor den Einheimischen floh er auch nicht. Unzufrieden mit der Qualität der Datteln schlenderte er weiter, um an einem Stand voller Drachenfrüchte erneut Halt zu machen. Doch statt seinen Blick auf die Früchte zu senken, fiel ihm ein stämmiger Mann ins Auge, der offenkundig ein wenig zu viel Kleidung für das gegebene Klima trug. Neugierig beobachtete Ramash, wie der Mann eine Frau in denselben ewigweißen Gewändern ansprach, die das Wüstenvolk so gerne trug.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christian M. am 21. April 2018, 00:26:19
"Eine Legion, oder nur wenige Männer und Frauen?" Eine Frau steht in der Nähe an einem Stand und mustert stirnrunzelnd die exotischen Früchte. die sie nicht zu kennen scheint. "Da wo ich herkomme, sind eine Legion ziemlich viele. Hast du den Aufbruch versäumt, oder haben sie dich versehentlich zurückgelassen, weil du bei einem Mädchen warst?"
Lorana trägt einfache Reitkleidung, einen Köcher auf dem Rücken und einen merkwürdig gekrümmten Bogen über der Schulter. Sie hat sehr helle Haut, pechschwarzes, zu einem Zopf geflochtenes Haar und  den etwas o-beinigen Gang eines Menschen, der viel Zeit im Sattel verbracht hat.
"Na, wie auch immer, wenn du nicht etwas trinkst, wirst du sie bei dieser Hitze auf keinen Fall einholen." Mit einem freundlichen Lächeln reicht sie dem schwitzenden Mann einen Wasserschlauch. Aber trotz der freundlichen Geste ist deutlich zu sehen, dass in ihren dunklen Augen die Angst nistet, und gelegentlich sieht sie sich unvermittelt um, als könnte jemand plötzlich hinter ihr auftauchen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 21. April 2018, 11:58:58
Gut, schalte ich auch auf Präsens um, sonst wird das zu verwirrend! :P

Noch ehe Iasherra antworten kann, hat sich bereits eine weitere Frau zu Wort gemelset und ist auf die Frage des ungewöhnlich hellhäutigen Mannes eingegangen. Dieser Ort scheint wirklich ein Knotenpunkt des Handels zu sein, geht es ihr durch den Kopf. So viele unterschiedliche Gesichter aus allen Teilen der Welt... Sie selbst hat das Aussehen einer Einheimischen angenommen, um an diesem Ort nicht weiter aufzufallen - dunkelbraune Haare, schwarze Augen und eine dunkle, sonnengebräunte Haut. Sie zieht  sich die Kapuze ihres weiten, weißen Gewandes aus der Stirn und mustert die Fremden interessiert. Sie alle scheinen nach etwas auf der Suche zu sein. Oder zu fliehen. Die nervösen Blicke, die die Frau mit dem Bogen immer wieder über ihre Schulter wirft, sind ihr nicht entgangen, ebenso wenig wie der weitere Mann, der einige Schritt entfernt von ihnen steht und sie beobachtet. Suchende ziehen sich anscheinend an.
"Auch ich habe keine Legion gesehen", erwidert sie schließlich mit einem entschuldigenden Schulterzucken. "Auf meinem Weg hierher habe ich die Wege einiger Karawanen gekreuzt, doch das waren die einzigen größeren Menschengruppen, die mir begegnet sind. Und dieses Kanthis, von dem Ihr sprecht, sagt mir auch nichts." Sie überlegt kurz, ehe sie fortfährt: "Doch vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen. Ich suche einen Händler, der Schmuck und Edelsteine verkauft, vielleicht sogar so etwas wie das hier." Sie kramt unter einer Falte ihres Gewandes eine Kette hervor, an der ein handtellergroßes Amulett aus kunstvoll getriebenem Silber hängt, in dessen Mitte ein polierter Mondstein prangt. Rund um den Mondstein sind Zeichen in das Metall getrieben worden, deren Sinn sich Iasherra auch nach all der Zeit nicht erschlossen hat. "Ich versuche herauszufinden, woher dieses Kleinod stammt, und ich habe erfahren, dass es über diese Oasenstadt in meine  Hände geraten ist. Habt Ihr eine Idee, wo ich einen Händler finden könnte, der Schmuck dieser Art führt?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 22. April 2018, 19:51:21
Tschuldigung...:rofl: *schreibt sonst nie im Präsens aber uups!*

Erik schaut zwischen den beiden Frauen hin und her. Er streicht sich das nasse Haar aus der Stirn und legt endlich den mächtigen Umhang ab, der mit Fell besetzt ist.
Über die Frage Loranas scheint er leicht verwirrt und etwas wütend zu sein, doch er sammelt sich und seufzt. Er mustert Loranas Wasser mit kritischem Blick, riecht kurz daran, doch trinkt dann einen großen Schluck.
"Danke", meint er ehrlich und nickt ihr zu, dann erklärt er in etwas aufgeregter Stimme: "Wir sind so wenige, weil ich einen verdammt idiotischen und sturen Vater habe. Doch eigentlich war ich bereits bei ihnen, ich habe keine Ahnung, wie ich hierherkam. Was ist mit Euch? Was führt Euch hierher?"
Interessiert betrachtet er dann Iasherras Gegenstand und streckt die Finger danach aus.
"Hm. Bei Azaaris, ich könnte Euch vermutlich nicht einmal helfen, falls dieser Gegenstand aus den Klostern meines eigenen Landes stammen würde. Für geistliche Dinge ist immer meine Schwester Gyscha dagewesen. Ich nehme an, dass es etwas Religiöses an sich hat?"
Er legt nachdenklich eine Hand an seinen gut gepflegten Bart.
"Doch ich traf in einer Gasse nicht weit von hier einen Mann, der mir nicht ganz geheuer war. Er wollte mir etwas sehr Wertvolles verkaufen, bis ich ihm erklärte, dass ich keine Zeit und keine Mittel hätte, um mir irgendetwas zu leisten und mich hastig davon machte. Sucht ihr nach solch einer Gestalt?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christian M. am 22. April 2018, 22:38:33
Lorana bemerkt den leichten Anflug von Wut in Eriks Miene und versucht, ihre ersten Bemerkung mit einem Lächeln abzumildern. "Tut mir leid, ich kann mir vorstellen, das ist sicher nicht einfach für dich. Ich hoffe, dass du sie bald wieder findest." Sie mustert Iasherra kurz, aber eindringlich und stimmt ihren Worten mit einem Nicken zu. "Ich glaube auch, wenn diese Männer und Frauen, die ihr sucht, hier durchgekommen wären, hätten sie auffallen müssen. Wenn sie so ähnlich angezogen und bewaffnet sind wie ihr. Ich bin Lorana und komme aus dem weiten Grasland im Osten. Ich...bin nur auf der Durchreise." Die schlechte Lüge treibt Lorana die Schamesröte auf die Wangen, so dass sie sich rasch über das Amulett in Iasherras Hand beugt. "Ich finde auch, das sieht nach allem anderen als einem gewöhnlichen Schmuckstück aus. Wie genau ist es denn an dich gekommen?" 
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 23. April 2018, 09:02:03
Neugierig geworden tritt Ramash einige Schritte näher an das kleine Grüppchen heran, geradeso, dass man ihn versteht, als er zu sprechen beginnt, jedoch nicht nahe genug, um sich ernsthaft einzumischen. "Ich ... habe einige Leute gesehen", beginnt er stockend, als habe er lang nicht mehr einen ganzen Satz von sich gegeben. Seine Stimme ist dabei dunkel, zurückhaltend und er spricht sehr vorsichtig, als könne er sich an den Worten verbrennen. "Sie gingen nach Norden, mit Wagen. Ihre Kleidung habe ich jedoch nicht erkennen können, zu weit ... weg." Sein Blick fällt auf das Kleinod in Iasherras Händen. "Auch diesen Händler habe ich gesehen", sagt er dann, sein Blick huscht kurz zu Erik hinüber. "Er ging auf den großen Platz, in die Schenke." Er verstummt, die Augen glitzernd, die Lippen verkniffen, als fiele es ihm schwer, der Aufmerksamkeit ausgesetzt zu sein.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 29. April 2018, 22:01:11
Habt ihr auf mich gewartet? Tut mir leid, ich bin momentan arbeitstechnisch ziemlich ausgelastet und komme wahrscheinlich nur zwischendurch zum Schreiben, also orientiert euch bitte nicht zu sehr an mir... :versteck:

Iasherra schaut den hellhäutigen, schwitzenden Mann skeptisch an. "Ich denke nicht", antwortet sie schließlich skeptisch. "Ich vermute, dass dieses Schmuckstück auf regulärem Weg in meinen Besitz gelangt und nicht durch die Hände von Hehlern gewandert ist. Doch in einer Angelegenheit habt Ihr Recht: Dieser Gegenstand steht mit einer Religion in Verbindung. In den Hafenstädten im Westen verbreitet sich der Kult der Mondjünger fast wie ein Lauffeuer, doch niemand weiß so recht, woher er eigentlich stammt. Bei meinen Reisen bin ich mit ihnen mehrfach in Berührung gekommen, doch nicht überall sind sie gerne gesehen." Sie wirf der anderen Frau einen Blick zu und fährt, an sie gewandt, fort: "Dieses Amulett fiel mir in die Hände, als ich auf eine Notiz einer Hohepriesterin stieß, die den Schatz des Mondtempels vor Plünderern in Sicherheit gebracht hat. Das war vor fast sechzig Jahren, als im Westen die große Seuche wütete und die Menschen Sündenböcke brauchten. Vielleicht habt Ihr schon davon gehört?" Sie wartet einen Augenblick, doch in den Gesichtern der anderen spiegelt sich kein Erkennen. "Wie auch immer, ich bin den Hinweisen der Priesterin nachgegangen und habe den Schatz gefunden, und darunter war auch dieses Amulett, das unter den übrigen Wertgegenständen hervorstach. Seine Machart scheint soghadrisch zu sein, aber genau das irritiert mich so. Es ist über anderthalb Jahrtausende her, dass das soghadrische Reiche florierte und Gegenstände wie diesen hervorbrachte, doch der Kult der Mondjünger ist viel jünger. Trotzdem findet sich das Symbol ihrer Göttin auf diesem Gegenstand, und ich möchte wissen, wie das sein kann." Eine gute Geschichte. Nahe an der Wahrheit, ohne dabei zu viel über sich selbst preiszugeben. Es ist offensichtlich, dass sich die anderen Mühe geben, etwas zu verbergen. Hoffentlich merkt man mir das aber nicht ganz so deutlich an.
Sie zuckt zusammen, als sie hinter sich eine weitere Stimme vernimmt. Als sie sich umwendet, blickt sie dem Mann in die Augen, dessen verstohlene Blicke sie schon seit einiger Zeit bemerkt hat. Sie runzelt kurz die Stirn, als sie über dessen Worte nachdenkt. Dann nickt sie. "Ich danke Euch für diesen Hinweis. Vielleicht werde ich dort ja fündig..."
Kurz ist sie versucht, den anderen den Rücken zu kehren, doch irgendetwas hält sie davon ab. Sie ist neugierig geworden. Sie alle scheinen etwas verbergen oder zumindest nicht gleich alles über sich preisgeben zu wollen, das ist offensichtlich. Und wie immer, wenn Iasherra ein Geheimnis wittert, kann sie sich dessen Anziehungskraft nicht entziehen. Vielleicht half es ja, wenn Iasherra den ersten Schritt tat. "Fremde scheinen einander anzuziehen, nicht wahr?", bemerkt sie mit einem angedeuteten Lächeln. "Das ist eine Lektion, die ich auf meinen Reisen gelernt habe und die sich seitdem immer wieder bewahrheitet hat. Mein Name lautet jedenfalls Khazaneh und stamme ebenfalls nicht von hier, auch wenn ich vielleicht so aussehe."

Ätsch, Iasherra tritt gar nicht als sie selbst auf! :ätsch:
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 30. April 2018, 20:20:29
"Durchreise? Wohin geht es, wenn ich fragen darf?", sagt Erik zu Lorana und lächelt leicht. Immer noch ist er interessierter daran, seine Umgebung zu beobachten, als die Fremden um ihn herum, bis Ramash das Wort an ihn wendet.
"Norden? Habt Ihr noch eine genauere Richtung? Mein Trupp hätte eigentlich nach Süd-Osten vorstoßen müssen, ich wüsste nicht, warum sie Heim kehren sollten. Wir haben eine wichtige Aufgabe und ich weiß, dass ich keine Feiglinge unter meinen Kriegern habe."
Erik merkt, dass er Ramash etwas zu sehr bedrängt und versucht, nicht zu sehr auf ihn zu zu treten. Das scheint wenig Erfolg zu haben und so ist er froh, als Iasherra die Stille unterbricht.
"Es tut mir leid, dass ich Euch nicht weiterhelfen kann, Khazaneh. Mein Name ist Erik Bjorekson, es freut mich, Eure Bekanntschaft zu machen. Diese Geschichte klingt sehr spannend. Bloß habe ich von einer Göttin des Mondes wahrhaftig noch nie etwas gehört. Ist sie vielleicht dieselbe wie die des Lichtes? Cahya?"
Kurz denkt er über ihre weiteren Worte nach, dann fast er sich an den gepflegten Bart und murmelt nachdenklich: "Wohl wahr, manch Fremde haben eine spannende Anziehungskraft zueinander. Vielleicht können wir uns ja gegenseitig helfen? Was ist Euer nächster Schritt?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christian M. am 01. Mai 2018, 23:02:41
bin die nächste Woche im Urlaub

Lorana sieht einen Augenblick aus, als wollte sie den Moment nutzen, als Erik sich an Ramash wendet und in der Menge untertauchen. Aber obwohl sie nervös von einem Fuß auf den anderen tritt, entscheidet sie sich zu bleiben. "Ich habe kein besonderes Ziel, solange ich nicht wieder dahin zurück muss, wo ich herkomme. Da gibt es nichts mehr für mich." Sie befürchtet, zu viel gesagt zu haben und wendet sich an Khazaneh. "Du weißt etwas über Vorgänge, die tausendfünfhundert Jahre her sind?" flüstert sie ehrfürchtig. "Diese Namen und Götter von denen du sprichst, sind in meiner Heimat völlig unbekannt. Ich bin wohl auch noch nicht weit genug gereist, für mich ist es hier fast schon zu bunt und zu verwirrend." Sie denkt kurz nach und wischt sich den Schweiss von der Stirn. "Aber das Amulett ist ziemlich auffällig, denke ich. Ich mache mal einen Rundgang über den Markt, ob ich etwas ähnliches sehe. Wo kann ich dich oder euch denn später finden?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 02. Mai 2018, 09:20:48
Ramash beißt sich bei Eriks Worten auf die Lippe und runzelt die Stirn. "Da war ein ... Turm in der Ferne. Sie hielten darauf zu und schienen ihn zu passieren. Dann bin ich weiter gegangen und habe sie nicht mehr beachtet. Ich glaube, dieser Turm steht etwas nordöstlich der Stadt ..." Sein Blick ist angestrengt auf einen Marktstand gerichtet, während er sich zu erinnern versucht. Bei Iasherras Worten ruckt sein Blick zu ihr auf. Nach einem Atemzug neigt er den Kopf, um ihr für ihre Worte zu danken. "Diese Religion ist mir fremd. Ich komme von ... weit her", sagt er leise, seine Finger spielen mit dem Saum seines Ärmels. "Mein Name ist ... Ramash." Sein Gesicht verzieht sich kurz, als schmeckte der Name auf seiner Zunge bitter, doch er hat sich rasch wieder unter Kontrolle. "Wenn Ihr gestattet, würde ich Euch gern ein Stück begleiten. Ich erfahre gerne Neues über andere Kulturen." Er wirft Lorana einen kurzen Blick zu. Ihre Aussage über tausendfünfhundert Jahre alte Vorgänge hat ihn neugierig werden lassen.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 06. Mai 2018, 19:39:40
Iasherra blickt Erik nachdenklich an, runzelt die Stirn und schüttelt dann den Kopf. "Nein, ich denke nicht. Die Mondgöttin, von der ich spreche, heißt Nyškar und wird verehrt als die Göttin der Nacht, der Träume und der Prophezeiungen. Sie hat Anhänger in allen großen Städten Kananthereas und Sârâms, das Zentrum ihrer Religion befindet sich jedoch im Osten Sârâms, doch ich vermute, dass ihr Kult auf viel ältere Vorgänger zurückgeht, deren Ursprung tatsächlich im einstigen Soghadrischen Reich liegen könnte." Sie hält kurz inne, als ihr klar wird, dass die meisten dieser Namen ihren Gesprächspartnern nichts zu sagen scheinen. "Verzeiht", erwidert sie mild lächelnd, "ich verwende Begriffe, die seit einem Jahrhundert sicher nicht mehr als eine Handvoll Menschen in den Mund genommen haben und die sicherlich in Vergessenheit geraten wären, wenn Gelehrte nicht so gründlich Archive und Bibliotheken auf der halben Welt durchsucht und vergessene Sprachen rekonstruiert hätten, um Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende alte Schriftstücke lesen zu können. Meine Erinnerungen reichen daher natürlich nicht anderthalb Jahrtausende zurück", fährt sie an Lorana gewandt und mit einem angedeuteten Lächeln fort, und was ich weiß, weiß ich ebenfalls aus alten Schriften." Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Ihre einstige Meisterin hat den Aufstieg und Fall des Soghadrischen Reiches miterlebt und behauptet von sich, eine Nachfahrin jener Person zu sein, die nun, Jahrtausende später, als Mondgöttin verehrt wird. Auch die Tatsache, dass ihr Leben bereits fast fünfhundert Jahre umfasst, verschweigt sie, wie sie es stets tut, um keine Aufmerksamkeit zu erregen.
"Wie dem auch sei", fährt sie fort, "ich werde jetzt vermutlich erst einmal Eurem Hinweis nachgehen, Ramash. Vielleicht führt der Händler noch mehr Gegenstände wie diesen und kann mir sagen, woher sie stammen. Falls Ihr bei Eurer eigenen Suche noch mehr Gegenstände wie diesen findet, wäre ich natürlich über jeden Hinweis dankbar. Vielleicht können wir uns ja später am Nachmittag noch einmal hier auf dem Markt treffen, wenn sich die größte Hitze wieder verzogen hat." Sie wirft einen Blick über ihre Schulter, zu einem großen Maulbeerbaum an der Mauer eines großen Anwesens. "vielleicht können wir uns im Schatten dieses Baumes wieder treffen."

Ich merke gerade, dass ich mir selbst widersprochen habe: Wenn Iasherra das Amulett aus einem Schatz hat, der vor sechzig Jahren vergraben wurde, kann es nicht in jüngster Zeit durch die Hände verschiedener Händler gewandert sein - wer braucht schon Logik! :P Ergo sucht Iasherra nicht nach einem Händler, der genau dieses Amulett vertickt hat, sondern lediglich mit Schmuck dieser Art handelt.

Übrigens: Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber in meiner persönlichen Vorstellung orientiere ich mich bei dieser Wüste eher an der Taklamakan in Zentralasien/Westchina als an der Sahara oder der Arabischen Wüste. Ich befasse mich seit einiger Zeit mit den indoeuropäischen Völkern, die dort während der Bronze- und Eisenzeit lebten und die mich sehr beim Weltenbau inspiriert haben.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 08. Mai 2018, 11:47:49
Die Hitze ist vertraut grausam, aber weder salzig noch feucht genug, damit Eranor sich heimisch fühlt. Was ist schon Heimat? Wenn ich den Kram hier für nur die Hälfte des Werts loswerde, kann ich gehen, wohin ich will.
Der alte Händler mit dem wettergegerbten Gesicht gestikuliert wild und scheint Eranor zu beschimpfen, als er die goldene Kette um seine Finger spielen lässt und einen viel zu hohen Preis nennt. Der ältere Mann macht eine abwehrende Geste, scheint aber nicht gänzlich abgeneigt zu sein, diese Haltung kennt Eranor nur zu gut. Er weiß, wann er zu weit gegangen ist. Jedenfalls glaubt er, das zu wissen. In seinem Rucksack verbirgt sich noch mehr davon und ein Haufen Wervolleres, doch seit das Gerede über alte Götter und verlorene Amulette an sein Ohr dringt, verhandelt er nur halbherzig und mit einer guten Prise Vorsicht. Er kontrolliert, ob sein Dolch noch dort sitzt, wo er ihn gut ziehen kann, nur im Zweifelsfall. Die Worte des Händlers waren einfach und dennoch seine Sprache zu schwer, um alles exakt zu verstehen. Doch die Beleidigungen hat er nur zu gut verstanden. Gerade will sich Eranor abwenden, um mit den interessanteren Fremden, die über das Amulett diskutieren, zu verhandeln, antwortet in der hiesigen Sprache so viel wie "irgendjemand wird es schon zu schätzen wissen", da packt ihn der Händler am Arm. Gerade will Eranor seinen Dolch ziehen, doch ein dicker Beutel Silber landet krachend auf der hölzernen Theke, begleitet von Hasstiraden über den Wucherpreis. Das Gewicht scheint zu stimmen und ein geschulter Blick in den Beutel bringt Eranor dazu, um die Kette wie Plunder auf den Tisch zu werfen.
Mit einer kurzen Verbeugung verabschiedet er sich vom Händler, lächelt dann wissend und hört der Gruppe mit voller Aufmerksamkeit zu, bevor er vielleicht etwas zu leise sagt, ohne jemanden direkt anzuschauen: "Vielleicht kann ich euch ja weiterhelfen."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 08. Mai 2018, 14:08:01
Erik mustert Lorana abschätzend. Er fragt sich, warum diese Gruppe sie so nervös macht und ob sie vielleicht etwas gesehen hat, was ihm entgangen ist, doch als er sich auf dem Platz umschaut, kann er nichts entdecken. So entschließt er sich, ihr Auftreten nicht weiter miteinzubeziehen.
"Das geht mir recht ähnlich. Vielleicht könnte ich Eure Geschichte ja verstehen", sagt er freundlich und sein Blick scheint eine Aufforderung zu sein. "Bei mir ist es eine Pflicht, die ich erfüllen muss, um mich daheim wieder wohl zu fühlen. Falls ich es denn schaffe."
Aufmerksam hört Erik Ramashs Worten zu und blickt in die Richtung, die er ihm beschreibt. Auf einmal ist er sehr konzentriert und hoffnungsvoll, doch Euphorie über den Hinweis sucht man in seinen Zügen vergebens.
"Ich danke Euch, Ramash. Hoffentlich werde ich meine Legion dort finden."
Eriks Stimme klingt nachdenklich, doch als er sich aus seinen Gedanken reißen kann, möchte er Ramash freundlich die Hand reichen.

"Mondgöttin", murmelt er dann an Iasherra gewandt, "eine spannende Geschichte. Was begehrt Ihr an diesem Objekt eigentlich, wenn ich fragen darf? Wollt Ihr es nur entschlüsseln oder auch seine Macht entfalten? Oder vielleicht überprüfen, ob es wahrhaftig göttliche Macht enthält?"
Als Iasherra sich verabschieden möchte, kommt Erik das nur zu Gute. Seit Ramashs Hinweis sitzt er wie auf glühenden Kohlen, dem Hinweis endlich nachgehen zu können.
"Ich werde vermutlich nicht wiederkehren, wenn ich meine Legion gefunden habe", meint er, doch eine Spur Missmut liegt darin, als wisse er bereits, dass er erfolglos sein würde, "obwohl ich mich freuen würde, falls ich mich dann bei Euch bedanken könnte, Ramash."
Eranors Gespräch mit dem Händler bekommt Erik kaum mit, da er so konzentriert auf Ramashs Hinweis ist. Den Griff zum Dolch hat er allerdings aus den Augenwinkeln bemerkt und nimmt sich daher vor, Eranor noch etwas zu beobachten. Könnte er Iasherras Spur haben?
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Nirahil am 09. Mai 2018, 08:50:13
Ramash neigt bei Iasherras Worten zustimmend den Kopf, dabei zuckt sein Blick wieder auf das Kleinod in ihrer Hand, um es sich einzuprägen. "Ich werde danach Ausschau halten", verspricht er. "Es wäre mir eine Ehre, Euch später wieder hier zu begegnen." Es scheint, als würde sich seine Zunge langsam daran gewöhnen, mit Menschen zu sprechen. Lange hat er nicht mehr so viele Sätze an einem Tag gesprochen. Ob er es hätte verlernen können, hätte dieser Zustand länger angedauert? In diese Gedanken versunken dauert es eine Weile, bis Eriks Worte zu ihm durchdringen und er auch die Hand wahrnimmt, die dieser ihm entgegen streckt. Irritiert mustert er die Finger des großen Mannes. Die Hand schütteln? Das Handgelenk umfassen? Einige Sekunden später greift er zögerlich nach der dargebotenen Hand und schüttelt sie unsicher. "Keine Ursache", murmelt er, fast schüchtern. "Ich hoffe, Ihr findet Eure Legion." Derart abgelenkt hätte er Eranor nicht bemerkt, hätte dieser nicht leise gesprochen. Ein weiterer Reisender, der zufällig auf dieses bunte Trüppchen stößt? Es erscheint Ramash wie ein skurriler Wink des Schicksals, dass sich ausgerechnet in dieser Wüstenstadt am Ende der Welt eine ganze Gruppe Fremder zusammen findet.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christian M. am 12. Mai 2018, 23:00:27
Lorana sieht Erik einen Augenblick mit schräg gelegtem Kopf an, dann tritt sie einen Schritt auf ihn zu. "Ich wünsche dir wirklich, dass dein Wunsch in Erfüllung geht. Deine Geschichte erinnert mich ein wenig an meine eigene." Sie holt kurz Luft und senkt die Stimme. "Du solltest acht geben, welche Pflichten du dir selbst auferlegst, oder welche Pflichten du dir von anderen auferlegen lässt. Ich dachte auch einmal, ich müsste meine Pflicht tun und habe einen Mann geheiratet, der nicht gut für mich war. Mein König wünschte es. Aber der Preis für die Erfüllung der Pflicht war viel höher, als ich anfangs dachte. Nun bin ich frei, aber auch das hat mich einiges gekostet, und vermutlich werde ich nie wieder daheim sein können. Deshalb wünsche ich dir Glück bei deiner Suche. Aber sei vorsichtig, dass die Pflicht dich nicht eines Tages erdrückt wie ein schwerer Stein."
Lorana tritt zurück, wischt sich heftig die Augen und nickt Khazaneh und Ramash zu. "Ich werde am Nachmittag wieder hier sein." Sie will sich gerade zum Gehen wenden, als sie Eranors leise Bemerkung hört und innehält. Sie wischt sich den Schweiß von der Stirn. "Ein wenig Hilfe ist uns bestimmt mehr als Willkommen. Ich bin Lorana. Bist du so etwas wie ein Händler auf diesem Markt?"
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 20. Mai 2018, 23:30:56
Es hängt wohl mal wieder an mir... :versteck:

Auf Eriks Frage hin muss Iasherra kurz auflachen. "Göttliche Macht? Bei den Göttern, welche auch immer es sein mögen! Nein, nein, ich bezweifle, dass diesem Amulett eine Macht innewohnt, die sich in Kategorien wie göttlich oder magisch einordnen lässt. Mein Interesse ist das eines Gelehrten, der den Dingen auf den Grund gehen will. Es geht mir um nicht mehr und nicht weniger als um die Ursprünge des Nyškar-Kultes, um den Mythos um die Mondgöttin selbst, woher er stammt und welche realen Geschichten ihm zugrunde liegen mögen. Und was an der Behauptung meiner einstigen Mentorin dran ist, sie könne ihren eigenen Stammbaum bis zu Nyškar selbst oder zumindest bis zu jener Person, auf der der Mythos der Mondgöttin basiert, zurückverfolgen. Lange hatte ich andere Dinge zu tun, die mich trotz meiner Neugier davon abgehalten haben, dieser Frage nachzugehen, doch dann stieß ich auf dieses Amulett, das belegt, dass der Glaube an Nyškar sehr viel älter ist, als ich bislang annahm und dass er möglicherweise der Schlüssel zur Lösung grundlegender Rätsel dieser Welt ist. Für die Anhänger der Mondgöttin ist das natürlich Blasphemie, doch sie sind in der Regel weitaus toleranter als die Anhänger anderer Religionen." Kurz überlegt sie, sie sich mit dieser Aussage nicht auf dünnes Eis gewagt hat, da sie nicht einschätzen kann, wie ausgeprägt die religiösen Gefühle der anderen sind. Doch es ist ihr im Grunde gleichgültig, denn keinen der Anwesenden schätzt sie als fanatisch und gewaltbereit ein.
Sie will sich bereits verabschieden, als sie den weiteren Fremden bemerkt, der sich ihnen genähert und das Wort erhoben hat. Sein Blick auf das Mondamulett verrät, das er mitbekommen hat, worüber sich Iasherra mit den anderen unterhalten hat. Sie mustert ihn kurz nachdenklich, fährt sich mit den Fingern über das Kinn und antwortet dann mit bedächtiger Stimme: "Ich bin über jede Hilfe dankbar. Wisst Ihr vielleicht mehr über diese Artefakte wie dieses?"

Ich sorge demnächst mal für etwas Action, damit das hier nicht so vor sich hin dümpelt, aber gerade bin ich zu müde! :P
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 24. Mai 2018, 12:59:49
Freut mich, dass so viele wieder vorbeischauen!  :jau:

Gespannt mustert Eranor die bunte Truppe und schmunzelt über den Handschlag, der symbolisch für die Verschiedenheit der Charaktere ist. Die Szenerie erinnert ihn an ein Gespräch in seiner Heimat, wo er auf dem Vater der Märkte gelernt hat, was es bedeutet, seine Brötchen mit nichts als seinem Verstand, seinem Handelsgeschick und vielleicht einer kleinen Prise Hinterlist zu verdienen. Nur war diese Zusammenkunft deutlich weniger aggressiv, doch das begrüßte er.

Die Worte über die Mondgöttin lassen ihn zurückschweifen an die Zeit, in der sie - besser gesagt, ihr Wächter - ihm geholfen hatte, seine Freundin zu retten. Dass sie in anderen Kulturen einen anderen Namen hat, wundert Eranor keineswegs. Die Götter sind überall. Gottesfürchtig ist Eranor seinerzeit nicht gewesen, doch er kannlebhaft nachvollziehen, dass es sich um etwas Wichtiges bei diesem Kult handeln muss: Er selbst hat schließlich die Erfahrung gemacht, was es heißt, Götter, deren Kulte und ihre Bedeutung zu unterschätzen; von religiösen Fanatikern gar nicht zu sprechen.

Seine Augen haben mittlerweile alles binnen weniger Wimpernschläge gemustert, die Situation scheint vorerst sicher. Auch wenn mit der etwas ungewohnten Aufmerksamkeit ein wenig überfordert ist, wendet er sich zunächst an Lorana: "Ein schöner Name, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf. Ich bin Eranor ..." Er hält kurz inne und nennt vorsichtshalber nicht wie üblich seinen vollen Namen, da er hier wohl kaum einen Vorteil davon hätte. "Und ja, dass ich Händler bin, ist zumindest die halbe Wahrheit." Er schenkt ihr ein ehrliches, kurzes Lächeln und sucht für einen Moment in ihrem Blick nach einer Reaktion. "Artefakte wie dieses, sagt Ihr?" Aus der Nähe betrachtet bestätigt sich sein Verdacht. Beim Blick auf das Amulett lässt er die anderen für einen Moment ganz und gar aus den Augen. Das ist ihm lange nicht passiert. Er atmet kurz auf und hat sich wieder gesammelt. "Seid Ihr Euch sicher, dass dies hier nicht das einzige ist? Ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass es zumindest etliche Fälschungen gibt." Seine Stimme wird etwas leiser: Das wäre bei Händlern wie diesen hier bestimmt nichts Neues."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Christian M. am 29. Mai 2018, 20:16:43

"Freut mich, dich kennen zu lernen," sagt Lorana zu Eranor und sieht ihn offen an, mit einer Mischung aus Neugier und instinktiver, offenkundig nicht persönlich gemeinter Vorsicht. "Aus welchem Grund denkst du, würde jemand ein solches Amulett fälschen?" Sie wendet sich an Khazaneh. "Ich glaube, dann sollten wir bei der Suche ein wenig vorsichtiger vorgehen. Ich kenne diese Anhänger der Mondgöttin nicht, aber ich kann mir vorstellen dass sie es nicht gerne sehen, wenn ihre Legenden angezweifelt werden. Aber ich glaube kaum, dass deine Erkenntnisse - welche auch immer es werden mögen - die Mondgöttin selbst beleidigen können. Mythen und Legenden sind für Menschen, ich glaube nicht dass die Götter sich darum kümmern. Und Legenden können sich verändern, vor allem wenn die Zeiträume stimmen, von denen du gesprochen hast."
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Mithras am 03. Juni 2018, 17:17:47
"Es müssen ja nicht zwangsläufig Fälschungen sein", erwidert Iasherra nachdenklich. "Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass Artefakte mit religiöser Bedeutung selten Unikate sind. Häufig werden sie in großer Zahl Hergestellt, um sie an Tempelbesucher, Pilger oder andere Gläubige zu verkaufen. Sicher, die meisten davon sind billige Kopien der Originale, die die Priester in ihren Zeremonien verwenden, doch wenn ein Gegenstand von hoher kultischer Bedeutung ist, reißen sich die Tempel meistens darum, ebenfalls ein Exemplar in ihren Besitz zu bringen. Von daher bin ich mir ziemlich sicher, dass es noch mehr Amulette wie dieses gibt, auch wenn sie vielleicht in Vergessenheit geraten sind. So wie der Glaube an die Mondgöttin in dieser Gegend, wie mir scheint. Auf meiner Reise hierher ist mir zumindest keines ihrer Heiligtümer über den Weg gekommen. Die Gefahr, dass ich ihren Anhängern mit meinen Fragen auf die Füße trete, erscheint mir daher gering."
Für einen Moment huscht ein Schmunzeln über ihr Gesicht, doch dann erstarrt ihre Miene. Etwas hat sich verändert, das spürt sie. Ein ihr wohlbekanntes Kribbeln breitet sich auf ihrer Haut aus, vom roten Spiegel, den sie eng an ihren Oberkörper gepresst trägt, erreicht binnen weniger Augenblicke ihre Fingerspitzen. Trotz der drückenden Hitze, die um sie herum herrscht, spürt sie, wie sich die Härchen auf ihren Armen aufstellen. Gefahr.
sie zwingt sich, ruhig zu bleiben und nicht hektisch den Kopf zu wenden. Ihre Linke wandert unter das Gewand, und als ihre Finger den Spiegel ertasten, breitet sich eine wohlbekannte Taubheit in ihnen aus. Bilder erreichen ihr Bewusstsein, Bilder von sich selbst aus der Vogelperspektive, auf diesem Basar, unter all den fremden Menschen, die nichts von dem ahnen können, was sich um sie herum zusammenbraut.
In ihren Augenwinkeln nimmt sie eine Bewegung wahr. Das Blitzen von Metall, in dem sich das Licht der Sonne bricht. Ruckartig wendet sie den Kopf, und so spürt sie nur einen Luftzug, der ihre Wange streift. Als sie sich erneut umdreht, in die Richtung, aus der das Geschoss gekommen ist, sieht sie, wie ein Mann, der wie sie ganz in ein weißes Gewand gekleidet ist, in einer Seitengasse verschwindet. Wer ist das?, geht es ihr durch den Kopf, doch sie hält sich nicht mit Spekulationen auf, sondern setzt sogleich zur Verfolgung des Mannes an. Lorana und die anderen, mit denen sie sich wenige Augenblicke zuvor noch angeregt unterhalten hat, lässt sie einfach zurück.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Aylis am 26. Juni 2018, 18:23:19
Entschuldigt bitte meine lange Abwesenheit. Umzug, DSL Krieg und ein neues Familienmitglied hielten mich auf Trab. Außerdem hat sich in Eriks Entwicklung etwas Gravierendes getan, das ich nun nachträglich in mein Projekt einarbeiten darf...

Erik spürt, dass Ramash unsicher ist und versucht, selbstbewusst zu wirken. Dabei hofft er, dass sein Gegenüber nicht bemerkt, wie sehr seine Hände schwitzen. Trotz der Hitze scheint das Ausmaß ungewöhnlich und obwohl Erik zu verbergen versucht, was es damit auf sich hat, scheint sich etwas mit ihm verändert zu haben. Er wirkt blass, fahl und zittrig, als setze ihm die Mittagssonne zu sehr zu.
"Mein Freund, Ihr scheint etwas unsicher, ich hoffe Ihr nehmt mir diese Vermutung nicht übel", lenkt er ab, "begrüßt man sich in Eurem Land anders?"

"Ich danke Euch für diese Geschichte", erwidert er an Lorana gerichtet und klingt sehr ehrlich. Es liegt eine Spur von Reue in seiner Stimme und auf einmal sieht er sehr gebrochen aus. Doch währt dieser Eindruck nur für wenige Sekunden, dann setzt er ein halbes, schiefes Lächeln auf und streicht sich über die Stirn.
"Sicher wird sie mir eines Tages hilfreich sein. Vielleicht hat mich die Pflicht schon vor langer Zeit erdrückt. Dies würde einiges erklären..."
Der junge Krieger versinkt in seinen Gedanken.

Dann lauscht er wieder aufmerksam Iasherras Erklärungen, als hätten sie ihn erweckt. Seine eigene Aufgabe scheint er längst vergessen zu haben.
"Ihr geht also von einer etwas wissenschaftlicheren Seite heran? Das finde ich sehr interessant! Obwohl sich in meiner Gegend der Einfluss von Göttern eindeutig beweisen lässt.
Nicht von der Hand zu weisen, dass die Macht, gegen die ich zu kämpfen habe, von Azaaris selbst stammt. Also unterschätzt die Macht solcher Wesen nicht, wenn auch ihr Stand durchaus anzuzweifeln ist..."

Erik mustert Eranor nur kurz. Es scheint, als falle es ihm schwer, noch einen weiteren Menschen einhundertprozentig fassen zu können.

Das Geschoss weckt ihn aus seiner Starre, doch nur träge blickt er dem Angreifer und Iasherra hinterher. Dann scheint er blitzschnell zu schalten, es ist beinahe seltsam, zieht ein Kurzschwert und rennt den beiden hinterher. Sie jagen durch eine enge Gasse und Erik hat die beiden schnell eingeholt. Doch als er um die nächste Ecke rennt, sind beide plötzlich verschwunden und Erik steht vor einer Sackgasse. Verwirrt und sehr wild blickt ersich um, als glaube er etwas übersehen zu haben, doch es ist nichts in der sandigen Straße außer zwei Gegenständen, die unten im Staub liegen.
"Iasherra!", hustet Erik und ringt viel zu sehr nach Luft für einen ausgebildeten Krieger, "was ist passiert? Wo seid ihr?"
Hektisch sucht er die ganze Straße ab.
Titel: Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
Beitrag von: Kadeius am 28. Juni 2018, 19:02:20
Willkommen zurück, Aylis. :)

"Die Freude ist ganz meinerseits", entgegnet Eranor Lorana und ihm entgeht ihre leicht skeptische Haltung nicht. Eine kluge Frau, denkt er bei sich. "Gründe gibt es mehr als genug, so etwas zu fälschen. Es gibt Kulturen, in denen solche Amulette Kostbarkeiten sind und ich habe Leute kennengelernt, die beim Anblick von religiösen Zeichen, die nicht die richtigen sind, erst Fragen stellen, nachdem sie mit ihren Waffen um sich schlagen." Er lauscht Iasherras Ausführungen und ist einigermaßen verblüfft. "Vielleicht ging ich auch vom reinen Standpunkt des Sammlers und Händlers aus, Ihr habt aber recht, das leuchtet mir durchaus ein. Billige Kopien hin oder her, meistens geht es nur um das verkörperte Symbol."

Iasherras Nervosität und auch eine Gestalt in weißer Kutte hat er im Laufe seiner Worte bemerkt, doch zu spät. Eranor hat seinen Satz kaum beenden können, da muss er sich entscheiden, den Kuriositäten nachzugehen oder sich lieber kein weiteres Mal in Dinge einzumischen, die ihn nichts angingen. Sein Blick sucht noch einmal zweifelnd Loranas, als er sich schließlich durchringt, den anderen nachzusetzen, wenn auch zögerlich. Doch das einzige, was er wahrnimmt, ist Eriks Rufen. Und dessen Erscheinungsbild. "Alles in Ordnung mit dir?", fragt er aus einigen Schritten Entfernung.