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Welche E-Book-Reader verwendet ihr?

Begonnen von Sanne, 16. August 2011, 07:38:30

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Debbie

@ alle Kindle Fire Besitzer:

Mal eine ganz dumme Frage: Kann man mit dem Fire im Dunkeln lesen?

Rynn

#136
Ich hab schon ziemlich lange den Kindle 3, überlege aber, mir jetzt mal einen neuen E-Reader anzuschaffen. Kann mir jemand von Erfahrungen berichten, ob es E-Reader gibt, mit denen man bequem Notizen an den Text machen kann, die dann auf dem Rechner auch angezeigt werden? Ich habe beispielsweise keine Ahnung von den Sony Readern, können die so etwas? Nutzt jemand seinen Reader so, um betazulesen? Oder ist das wegen der fehlenden Tastatur eh zu umständlich?
»Dude, suckin' at something is the first step to being sorta good at something.« – Jake The Dog

Alana

#137
Ich nutze den Sony Reader zum Betalesen. Man kann Notizen mit der Tastatur machen (wie beim Smartphone) oder per Hand mit dem Stift direkt in den Text schreiben. Allerdings habe ich noch nie versucht, die Notizen zu übertragen. Da das Tippen mit der Tastatur auch nicht sooo rasend komfortabel ist, mache ich meist nur Stichwörter oder nur Markierungen und gehe das hinterher dann am PC nochmal durch und füge per Hand ein.
Ich bin zufrieden, aber es ginge sicher komfortabler. Was ich am nervigsten finde, ist, dass der reader nichtmal rtf kann. Er kann epub und pdf, aber zum Betalesen mache ich dann meistens .txt, und da verschwindet dann die Formatierung. Ohne einen Touchscreen würde ich allerdings wahnsinnig werden. Dass man das Wort gleich antippen und markieren bzw. einen Kommentar machen kann, finde ich schon unentbehrlich. Schön sind auch die Lexika, man tippt auf das Wort und kann sich die Bedeutung anzeigen lassen.
Alhambrana

Judith

Da mein kleiner Sony (PRS-350) noch mit rtf umgehen kann, lade ich zum Korrektur-/Betalesen gern die Dateien direkt als rtf auf den Reader, aber eine Konvertierung von rtf zu epub geht in Calibre mit einem Klick und führt in der Regel auch zu guten Ergebnissen.

Notizen mache ich oft und gerne - ich finde, dass das mit der virtuellen Tastatur gut funktioniert. Natürlich kann man damit nicht so flüssig tippen wie mit einem Smartphone, da e-Ink ja etwas träger reagiert, aber dank der Wortvorschläge geht es trotzdem recht fix. Das Übertragen ist allerdings so eine Sache. Angeblich geht das mit der Sony Reader-Software, aber da ich die für eine absolute Katastrophe halte und nur mit der Kneifzange anfasse, hab ich mich mit dem Exportieren der Notizen noch nicht wirklich beschäftigt.
Ich mache es wie Alana, lege den Reader einfach neben den PC und pflege die Notizen dann ein - also so, wie ich es auch bei einem handschriftlichen Ausdruck machen würde. Ist natürlich nicht so praktisch wie die Notizen gleich auf dem PC zu haben, aber für mich funktioniert die Methode eigentlich recht gut (da man sich die Notizen eh in einer Liste anzeigen lassen kann).

Die Frage ist, ob es beim neuen Sony-Reader, also dem T2, mit Evernote funktioniert. Angeblich kann man da auch Markierungen/Notizen übertragen. Da ich ganz neu jetzt auch im Besitz eines solchen bin, kann ich mir das ja mal genauer ansehen und berichten.  :)

Rynn

Danke erst mal für eure beiden Einschätzungen! Das klingt ja schon mal ganz interessant. Bisher habe ich noch den recht alten Kindle mit Tastatur, deshalb weiß ich auch gar nicht, wie sich ein E-Reader mit Touchscreen so bedient.

Zitat von: Judith am 18. Februar 2013, 20:08:40
Die Frage ist, ob es beim neuen Sony-Reader, also dem T2, mit Evernote funktioniert. Angeblich kann man da auch Markierungen/Notizen übertragen. Da ich ganz neu jetzt auch im Besitz eines solchen bin, kann ich mir das ja mal genauer ansehen und berichten.  :)
Oh ja, mach das bitte mal, interessiert mich sehr. :)
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Nirahil

*Thread rauskram*

Ich bin inzwischen auch am Überlegen, mir einen eBook Reader anzuschaffen - nach Möglichkeit sollte er sich zum Betalesen eignen, wie Rynn schon angefragt hat, aber in der riesigen Auswahl komme ich mir doch ein wenig verloren vor. Einerseits tendiere ich zu Kindle, weil es einfach ist. Andererseits denke ich mir - Sony oder ein anderer täte es doch sicherlich auch ... aber welches Modell nur von den vielen?
Judith, hast du den T2 inzwischen getestet? Würdest du deine Erfahrungen berichten? Oder ein anderer von euch?  :bittebittebitte:
Ich tanze wie ein Kind im Nebel,
zufrieden, weil ohne Ziel.
Callejon - Kind im Nebel

Judith

Ich mag zwar meinen T2 sehr, muss aber zugeben, dass ich auf keinen Fall mehr einen Reader ohne Beleuchtung kaufen würde. Das kommt natürlich auch drauf an, wo man liest und wie dort die Lichtsituation ist. Ich les öfter mal wo, wo es doch gern heller sein könnte. Und da immer eine Aufstecklampe mitnehmen und draufpfriemeln ... da wärs schon praktischer, einfach die Beleuchtung zuschalten zu können.

Einer meiner Hauptgründe, den T2 zu nehmen, waren ja die Blättertasten, da ich meistens mit den Tasten blättere. Nun ist ein beleuchtetes Pocketbook in den Startlöchern, das ebenso wie der T2 unten Tasten hat und ich ärgere mich ziemlich, dass es das nicht schon vor ein paar Monaten gegeben hat, als ich den neuen Sony gekauft habe.  ::)

Wenn du einen Reader zum Betalesen nehmen möchtest, Nirahil, kommen meiner Meinung nach in erster Linie der Kindle Paperwhite, dann eben der Sony PRS-T2 oder ein Pocketbook Touch (entweder das "alte" 622 ohne Beleuchtung oder das neue Lux) in Frage. Diese Reader haben alle eine sehr gute Notizfunktion. Ich hab ja im Februar sehr ausgiebig getestet, und bei den anderen Readern war das deutlich umständlicher oder man hatte nicht die Möglichkeit, die Notizen in einer Liste anzeigen zu lassen, was ja doch eine sehr praktische Sache ist.
Was allerdings das Übertragen der Notizen betrifft, ist das wohl nirgends optimal gelöst (Kindle- und Pocketbook-Besitzer mögen mir widersprechen, falss ich mich irre). Zumindest mittels Evernote kann man es ziemlich vergessen.

Nirahil

Vielen lieben Dank für den ausführlichen Erfahrungsbericht!  :knuddel:
Den Paperwhite habe ich mir inzwischen näher angesehen, nachdem ich den "alten" Kindle wegen der Tasten unten irgendwie umständlich finde und der ohne Beleuchtung daher kommt. Der sah eigentlich gar nicht so schlecht aus und die Variante ohne 3G ist auch noch bezahlbar. Das mit den Notizen werde ich wohl überall ausprobieren müssen, deswegen greife ich jetzt mal zum PW, um zu sehen, ob der mir taugt. Wenn nicht, probiere ich mich durch die anderen beiden.
Yay, Entscheidung getroffen!  ;D Danke noch mal!
Ich tanze wie ein Kind im Nebel,
zufrieden, weil ohne Ziel.
Callejon - Kind im Nebel

Erdbeere

Ich überlege mir gerade, mir den Kindle Paperwhite als frühes Geburtstagsgeschenk zu kaufen. Das Dumme ist nur, dass Amazon Deutschland ihn, aus welchen Gründen auch immer, nicht in die Schweiz liefert. Der schnelle Check in den USA macht ihn mir aber noch schmackhafter, da er umgerechnet und im Vergleich sogar günstiger für mich ist, selbst mit den Lieferkosten.

Ich habe mich bis anhin gegen einen eReader gewehrt, weil ich richtige Bücher wollte - ihr kennt die Argumentation. Aus Platznot und vor allem geldtechnischen Gründen liebäugele ich nur aber sehr mit dem Kindle. Ich habe versucht, ein eBook auf dem iPhone zu lesen. Pfff, die reinste Katastrophe. :gähn: Und meine "Zu-lesen"-Liste ist mittlerweile so lang...! :d'oh:

Franziska

Ich überlege im Moment auch, mir einen Reader zu kaufen. Ich habe jetzt ein paar ebooks am PC gelesen. Es geht, aber angemener ist es doch mit einem Reader. Ich wollte allerdings nicht so viel Geld ausgeben.  Das würde sich dann wiederum nicht lohnen, da ich nicht so viele Bücher kaufe. Wo kann man die eigentlich mal ausprobieren? Ich sehe die immer nur bei Thalia. Aber da gibt es dann auch nur bestimmte. Bei Saturn oder so habe ich noch keine entdeckt. :(
@Erdbeere. Was ist eigentlich der Sinn von dem Paperwhite? Leuchtet das dann? Und ist das dann nicht genauso, als würde man an einem Bildschirm lesen? Ich lese am PC ja immer lieber mit dunklerem Hintergrund, da ich das wesentlich angenehmer für die Augen finde und habe entdeckt, dass man das bei dem PC-Programm von amazon auch einstellen kann. Daher kann ich mir das mit dem Paperwhite nicht so wirklich vorstellen. ???

Ary

Ich habe seit Freitag den Kindle, den kleinen, einfachen ohne Paperwhite und ohne Fire, und ich finde ihn toll. Bisher hatte ich mich auch immer gegen einen EReader gewehrt, weil ich eben auch das Gefühl eines richtigen Buches so liebe, aber Platz-und Kostengründe sprachen dann doch für einen Reader.
Das Tolle ist - man kann sich auf den Kindle auch eigene Dokumente packen und zum Beispiel Druckfahnen darauf durchlesen, auch Kommentare sind beim Kindler möglich (der Tolino von Thalia kann das so weit ich weiß nicht). Andere Reader neben der Kindle-Gruppe und Tolino habe ich auch schon bei Miediamarkt gesehen. Von der Größe her sind sie alle ungefähr so wie der Kindle und die Displays mit eInk sehen irgendwie auch alle gleich aus. Ich habe mich für den Kindle entschieden, weil der KLeine im Moment sehr günstig ist und ich sowieso viel über Amazon bestelle. Man kann ja auch mit dem Kindle direkt einkaufen, udn die Werbung lügt nicht, wenn sie sagt, dass man innerhalb von einer Minute das gewünschte Dokument auf dem Ding hat und loslesen kann. Das klappt tatsächlich.
Einfach mal machen. Könnte ja gut werden.

Judith

#146
Franziska, die neueren Reader sind jetzt fast alle mit Beleuchtung. Aber die ist ja optional. Es ist also normales E-Ink, wie auch bei anderen Readern, aber man kann bei schlechten Lichtverhältnissen die Beleuchtung dazuschalten. Entweder nur ganz schwach (das verbessert lediglich den Kontrast und lässt den Hintergrund "weiß" erscheinen, der ja sonst eher grau ist) oder eben so, dass er richtig leuchtet.
Im Gegensatz zu einem Bildschirm ist es aber keine Hintergrundbeleuchtung, die einen quasi anstrahlt. Stattdessen sind LEDs im Rahmen verbaut, die den Reader beleuchten. Das ist vom Licht her eher so, als würde man ein Buchlämpchen an den Reader (oder ein Buch ;)) stecken und ihn damit beleuchten.

Hier (also in Wien) kann man übrigens die meisten Reader bei Saturn oder Media Markt ausprobieren. Bei Thalia gibts immer nur den Tolino und ab und zu auch noch den Bookeen Cybook Odyssee.

Aryana, sag mal, ist das mit Kommentaren nicht total mühsam beim "kleinen" Kindle ohne virtuelle Tastatur? Ich hatte den nur mal bei einer Freundin in der Hand und fand das wahnsinnig umständlich, Wörter über das Steuerkreuz einzugeben. Da hab ich etwa dreimal so lang gebraucht wie mittels Touchscreen.  :gähn:

Malinche

Zitat von: Judith am 20. Mai 2013, 01:03:42
Aryana, sag mal, ist das mit Kommentaren nicht total mühsam beim "kleinen" Kindle ohne virtuelle Tastatur? Ich hatte den nur mal bei einer Freundin in der Hand und fand das wahnsinnig umständlich, Wörter über das Steuerkreuz einzugeben. Da hab ich etwa dreimal so lang gebraucht wie mittels Touchscreen.  :gähn:

Ich habe auch den "kleinen" Kindle und behelfe mir ja meistens damit, dass ich entweder nur markiere oder als Kommentar ein einziges Stichwort eintippe, eben, weil es schon etwas mühsam ist. Wenn ich dann die Sachen am Ende ins Word-Dokument übertrage, hilft mir das meistens schon, mich zu erinnern, und dann formuliere ich (bei Betakram) meinen ausführlichen Kommentar da. Wenn ich Typos, Bezugsfehler oder Wortwiederholungen anstreiche, reicht mir auch das einfache Markieren, später beim Durchgucken erinnere ich mich dann ja, warum ich das angestrichen habe, bzw. kann es nachvollziehen. Insgesamt funktioniert das für mich sehr gut, so ein großer Nachteil ist es für mich nicht, dass das nicht einfacher geht. Man kann sich ohne Weiteres damit arrangieren. (Aber ich mache auch immer einen weiten Bogen um Touchscreen und habe mich unter anderem deshalb für den normalen Kindle entschieden, weil er keinen hat. ;D)



»Be suspicious of the lemons.« (Roxi Horror)

Volker

Hat jeman praktische Erfahrungen mit dem Kobo Glo - und vielleicht sogar einen Vergleich zum Kindle Paperwhite?

Erdbeere

@Franziska: Judith hat's bereits so schön formuliert. Beim Paperwhite gibt es mittels LEDs eine Beleuchtung, die stufenlos verstellbar ist. Gerade, weil ich gern auf dem Balkon oder am See lese, ist das bei praller Sonneneinstrahlung von Vorteil (da ist mir selbst eine Buchseite zu grell); oder abends im Bett bei schwachem Licht. Ich mag nicht eines dieser Fire Tablets haben, denn für all die zusätzlichen Funktionen nebst dem Bücherlesen habe ich ja Smartphone und Labtop, und der "kleine" Kindle ist mir zu, ähm, klein und ohne nichts. Der Paperwhite ist ein schönes Zwischending ohne unnötige Schnörkel.

Ach, ich freu mich auf den Kindle. Jetzt muss nur noch das Geld auf meiner Kreditkarte ankommen und ich kann ihn bestellen. :vibes: