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Autor Thema: Haben die Unterhaltungsmedien nachgelassen?  (Gelesen 2114 mal)

Offline Alana

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Re: Haben die Unterhaltungsmedien nachgelassen?
« Antwort #45 am: 03. Dezember 2020, 01:18:36 »
Nun ja. Es ist ein Teil der Theorie, dass wahre Kunst immer ein Dialog zwischen Betrachter und Erschaffer ist. Wenn du ein Buch schreibst und Leute es lesen, passiert das automatisch. Und zwar auch auf eine Art, die man als Autor nicht immer vorher sieht. Es gibt ja auch die Diskussion, ob man als Autor akzeptieren muss, dass Leser den Text ganz anders auslegen als man selbst und zwar auch dann noch, wenn sie die ursprüngliche Absicht des Autors kennen. De fakto kann man das nicht verhindern (würde ich eh nicht wollen, ich finde das toll und spannend). Das bedeutet, der Leser hat IMMER Anteil an der Rezeption eines Buches. Ob es dem Autor gefällt oder nicht. Der Autor kann dafür nicht komplett verantwortlich sein, weil er nicht jeden Leser vorhersehen oder berücksichtigen kann und meiner Meinung nach auch nicht sollte.
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Churke

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Re: Haben die Unterhaltungsmedien nachgelassen?
« Antwort #46 am: 03. Dezember 2020, 12:33:54 »
Wenn man einen Text auf verschiedene Arten lesen/deuten kann, werte ich das als Qualitätssignal. Es bedeuet nämlich, dass der Text offensichtliche dreiminensional ist und eine gewisse Denkarbeit erfordert. Ob das vom Autor so gewollt war, spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle.

Phlox, meine These lautete (und lautet immer noch), dass Trivialität das Fehlen von Überraschungen ist. Wenn mich ein Buch zum Gähnen bringt, weil ich das alles so oder so ähnlich schon mehr als einmal gelesen habe, kann der Autor schlecht sagen: "Ich konnte doch noch wissen, dass du das alles schon kennst."
Gut, er kann schon, aber dann sind die Ansprüche an sich selbst nicht sonderlich hoch.



Offline Alana

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Re: Haben die Unterhaltungsmedien nachgelassen?
« Antwort #47 am: 03. Dezember 2020, 13:12:18 »
@Churke Das ist aber massiv arrogant, denn dabei gehst du von dir ganz persönlich aus. Gerade im Jugendbuchbereich wächst die Zielgruppe immer wieder nach, da MUSS man immer wieder die gleichen Themen bearbeiten, gegebenenfalls mit einem neuen Twist etc. Auch in anderen Genres kommen immer wieder neue Leser dazu und auch Autoren kennen nicht immer alles, was schon geschrieben wurde. Dann kann so ein Buch super ankommen und wird von den Lesern nicht als trivial betrachtet. Wenn du nun so ein Buch liest, ist es dann trivial, weil du das schon mal gelesen hast? Sicher nicht. Ich denke, man sollte hier differenzierter herangehen.
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Offline Trippelschritt

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Re: Haben die Unterhaltungsmedien nachgelassen?
« Antwort #48 am: 03. Dezember 2020, 13:27:44 »
Nun ja. Es ist ein Teil der Theorie, dass wahre Kunst immer ein Dialog zwischen Betrachter und Erschaffer ist. Wenn du ein Buch schreibst und Leute es lesen, passiert das automatisch. Und zwar auch auf eine Art, die man als Autor nicht immer vorher sieht. Es gibt ja auch die Diskussion, ob man als Autor akzeptieren muss, dass Leser den Text ganz anders auslegen als man selbst und zwar auch dann noch, wenn sie die ursprüngliche Absicht des Autors kennen. De fakto kann man das nicht verhindern (würde ich eh nicht wollen, ich finde das toll und spannend). Das bedeutet, der Leser hat IMMER Anteil an der Rezeption eines Buches. Ob es dem Autor gefällt oder nicht. Der Autor kann dafür nicht komplett verantwortlich sein, weil er nicht jeden Leser vorhersehen oder berücksichtigen kann und meiner Meinung nach auch nicht sollte.

Dem stimmte ich sofort zu. Das ist in der Malerei oder Bildhauerei auch nicht anders. Dem Künstler mag die Öffentlichkeit gleichgültig sein, in dem Augenblick, wo sein Werk die Öffentlichkeit erreicht, gibt es diese Dreieinigkeit: Künstler-Kunstwerk-Rezipient

Liebe Grüße
Trippelschritt
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Churke

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Re: Haben die Unterhaltungsmedien nachgelassen?
« Antwort #49 am: 03. Dezember 2020, 14:18:10 »
Alana, der Anspruch die Leserschaft zu überraschen, ist nicht besonders hoch. Wir reden hier über Grundlagen einer Spannungskurve. Die Jugendbücher, dich ich damals so gelesen habe, waren alle irgendwie originell und darum kann ich mich auch noch an sie erinnern.

Offline Phlox

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Re: Haben die Unterhaltungsmedien nachgelassen?
« Antwort #50 am: 03. Dezember 2020, 14:48:06 »
Um mal den Bogen (mehr oder weniger elegant...) zurückzuschlagen zu Siaras Eingangsfrage: die Unterhaltungsmedien haben wahrscheinlich nicht pauschal nachgelassen, aber vermutlich hat sich die Art und Weise verändert, wie du, Siara, sie wahrnimmst. Und das dürfte für uns alle hier gelten in unserer Laufbahn als Medienkonsument/innen... Hinzu kommt, dass wohl auch der Grad unserer Begeisterungsfähigkeit lebensphasenabhängig schwankt - also, nur Mut, Siara - früher oder später wirst du wieder etwas finden, was dich so richtig mitreißt. Oder noch besser: es selber schreiben!  :winke:   
Zum Thema Überraschungen möchte ich noch einwerfen, dass viele zwar von sich sagen würden, dass sie gerne überrascht werden - Studien aber oft eine andere Sprache sprechen. z.B. im Radiobereich - angeblich reichen 300 Musiktitel aus, damit die Hörer treu bei der Stange bleiben und ja nicht wegschalten. Manche Studien sprechen sogar nur von 100 Titeln. Hinzu kommt die Macht der Algorithmen "(wenn du dies magst, konsumiere mal jenes...") und dass man heute vieles im Voraus googeln kann, wovon man sich früher überraschen lassen musste.
Ich halte es für durchaus wahrscheinlich, dass die Bereitschaft, sich überraschen zu lassen, tatsächlich eher ab- statt zunimmt. Ist aber wohl ein anderes Thema.       

   

Offline Yamuri

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Re: Haben die Unterhaltungsmedien nachgelassen?
« Antwort #51 am: 03. Dezember 2020, 18:12:39 »
Ich denke, dass nicht unbedingt die Medien nachlassen. Tatsächlich habe ich auch den Eindruck, dass sie vielfältiger werden. In Deutschland kommt das halt, wie das oft so ist, erst 10 Jahre nachdem es in Amerika schon zur Normalität gehört, an. Die deutsche Medienlandschaft habe ich in meiner Jugend als sehr starr, konservativ und unbeweglich wahrgenommen. Aber ich merke, dass sich da durchaus langsam etwas bewegt. Es ist nicht mehr ganz so verkrampft und erstarrt wie noch vor 20 Jahren.

Bezüglich des "überraschens" kommt es immer darauf an wie viel der Empfänger bereits gelesen/angesehen hat von einem best. Genre oder Thema. Jemand der ein richtiger Nerd ist und alles verschlingt was da Fantasy heißt, hat logischerweise schon mehr Tropes kennengelernt und lässt sich nicht mehr so leicht überraschen. Ich habe z.B. in meiner Kindheit/Jugend alle Krimis verschlungen. Daher überraschen sie mich nicht mehr. Ich kenne einfach schon zu viele Varianten und kann mir daher oft schon vorher denken, wie es ausgehen wird. Bei den ostasiatischen Krimis finde ich allerdings hin und wieder noch Überraschendes, weil ich da noch nicht so viele kenne, wie von den westlichen Krimis. So ist das mit allem. Umso mehr man kennt, aber auch umso höher die eigenen Ansprüche sind, desto schwieriger wird es, etwas zu finden, was einen mitreißt.

Sicherlich bediene auch ich ein paar Tropes, die anderen schon bekannt sind und die sie dann nicht mehr so bahnbrechend finden werden. Aber es wird bei bald 8 Milliarden Menschen (ich weiß nicht genau ob wir schon 8 Milliarden erreicht haben) wohl genauso viele Menschen geben, die  die Tropes noch nicht kennen. Es wird also immer jemanden geben, der überrascht wird. Und es wird sicher auch diejenigen geben, die gar nicht überrascht werden wollen, weil sie genau nach einem best. Trope gesucht haben und sich dann darüber freuen, dass es noch ein Buch/ noch einen Film dieser Art gibt.

Offline Feuertraum

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Re: Haben die Unterhaltungsmedien nachgelassen?
« Antwort #52 am: 03. Dezember 2020, 22:02:51 »
[...] z.B. im Radiobereich - angeblich reichen 300 Musiktitel aus, damit die Hörer treu bei der Stange bleiben und ja nicht wegschalten. Manche Studien sprechen sogar nur von 100 Titeln.

Ich hatte eine Zeitlang versucht, ein Volontariat bei einem Radiosender zu bekommen und habe mich dafür auch deutschlandweit bewerben. Zeitgleich war ich Mitglied in einem Forum für Radiomacher aber auch Radiokonsumierer.
Es war gar nicht mal selten, dass ich Sätze gelesen habe wie "Musik jenseits des Mainstreams ausprobiert und damit Zuhörer vergrault", "Beraterin empfiehlt immer Adult Contemporary Titel zu spielen und eine Playlist von maximal 120 Titeln in der Rotation", aber auch Sätze wie "Ich höre Webradio, um vom Einheitsbrei wegzukommen".
Von daher glaube ich, dass es mittlerweile eine Art "Erziehung" gegeben hat, eine Art: Wir spielen nur diese Musik, weil der Hörer nur diese Musik haben will. Und der Konsument hört eben nur diese Musik, weil er sich daran gewöhnt hat.
Ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass es irgendwann eine Übersättigung gibt, wie auch im linearen Fernsehen. Diverse Formate wurden begraben, weil der Zuschauer diese nicht mehr sehen wollte. Was teilweise auch verständlich war, belegten doch gerade die Privaten Fernsehsender ihre Zeiten mit einigen Stunden Talkshows, Gerichtsshows, Scripted Reality Shows, wobei es teilweise auch in die Richtung geht "Aggressivität, Beleidigungen, Abwertung"
Irgendwo sehe ich die Problematik eben in der Taktik, einen Hype auszulösen und so den Konsum zu steuern, auch wenn es eigentlich nicht die hohe Qualitätsstufe hat, die er haben sollte.
 
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Offline Aphelion

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Re: Haben die Unterhaltungsmedien nachgelassen?
« Antwort #53 am: 06. Dezember 2020, 10:43:14 »
Ich finde schon, dass Unterhaltungsmedien im Durchschnitt nachgelassen haben. Das liegt mMn aber einfach daran, dass der viele Schrott den Durchschnitt nach unten zieht. Es ist heutzutage viel einfacher, zu veröffentlichen. Das hat auch Schattenseiten, wenn auch nicht nur.

Zu allen Zeiten haben die Menschen geglaubt, es sei schon alles erzählt worden. Wirklich gestimmt hat das nie. Das Gefühl kenne ich aber auch. Bislang konnte ich mich als Leserin allerdings noch jedes Mal eines Besseren belehren. :D

Abgesehen davon gibt es heutzutage eine enorme Auswahl – und zu viel Auswahl macht nachweislich unzufriedener. Diese paradoxe Unzufriedenheit beschreibt zwar den aktuellen Zustand unserer Gesellschaft, aber ich denke, dass sie sich beheben lässt, sobald wir besser damit umgehen können. Dieses extreme Überangebot an Unterhaltungsmedien ist relativ neu. Da ist es eigentlich kein Wunder, dass sich die Gesellschaft (und damit auch der Einzelne) erst noch darauf einstellen muss.

Ich würde deshalb auch nicht wollen, dass mir diese Auswahl wieder genommen wird und es nervt mich, dass ständig Algorithmen versuchen, mir die Auswahl abzunehmen. DAS ist so ein Punkt, den ich viel schlimmer finde. Ich fand es allerdings auch schon früher™ saudämlich, wenn mir irgendwelche Hypes oder andere Formen von "Gruppenzwang" vorgeben wollten, was ich laut anderen lesen sollte...

Und klar: Wenn man immer wieder dasselbe liest, wird es irgendwann langweilig. Aber ist das nicht eher das Problem der Lesenden als der Gelesenen? Als Autorin ziehe ich mir diesen Schuh jedenfalls nicht an, als Leserin aber sehr wohl.

Offline Schneerabe

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Re: Haben die Unterhaltungsmedien nachgelassen?
« Antwort #54 am: 06. Dezember 2020, 14:25:14 »
Also zur größeren Auswahl und einer geringeren Qualität durch niedrigerer Hürden kann ich sagen das ich bis vor etwa einem Jahr ohnehin nur Bücher von Konzernverlagen wahrgenommen habe (und Filme der großen Studios aber beim Filmdrehen ist die Hürde wohl noch größer als beim Schreiben) und ich hatte trotzdem auch irgendwie das Gefühl, dass es mit den Geschichten gerade nicht so weit her ist... Ich ziehe mir den Schuh da auch als Leser an - ich glaube ich finde einfach nicht die richtigen Bücher und das man aus Genres rauswächst ist normal...

Davonabgesehen kommen mir viele Geschichten auch irgendwie so... trivial vor. Im jüngeren Fantasy-Bereich fühlt es sich so an wie ein endloses durchkauen von Campbells Heldenreise +/- ein wenig Twililight-Flair, wieder und wieder ohne das irgendwelche ernsthaften Reflektionen hinter den präsentierten Moralvorstellungen stehen würden- oder ohne das jemals irgendwie vom alten Kochrezept abgewichen werden könnte. Und das macht es für mich irgendwie... belanglos ohne Gewicht und Gravitas - Tv-Shows wie Avatar (die Serie) haben auch klassische Helden-Moralvorstellungen präsentiert, aber zumindest wurden hier auch durch die Figuren Reflektionen zu Themen wie Ehre und Moral angestellt - und das durchaus auf eine Weise, die für ein jüngeres Zielpublikum geeignet war, während die eigentliche Story ja noch dazu meisterhaft erzählt wurde... Solche Sachen, die ein wenig tiefer gehen, vermisse ich irgendwie und nehme sie in den Unterhaltungsmedien momentan im jüngeren Fantasybereich eben nicht wirklich wahr - dabei gab es sowas vor nicht allzu langer Zeit wie gesagt durchaus mal zumindest in meinen Augen... Aber gut, vielleicht sind wir ja auch nur in einen kleinen Loch bis zum nächsten Hype (und ich meine das gar nicht abwertend, ich meine hier einfach nur populäre Werke a la Panem die irgendwas treffen, dass den Zahn der Zeit berührt...)
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Offline Ahneun

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Re: Haben die Unterhaltungsmedien nachgelassen?
« Antwort #55 am: 07. Dezember 2020, 02:28:53 »
Ihr Lieben,
ich möchte sehr gern den Titel des Threads etwas genauer betrachten, und, die aufgeworfene Frage von Siara, sowie meinen Beitrag vom 29. November dahingehend ergänzen.

Ich würde die Frage, ob die Unterhaltungsmedien nachgelassen haben, sehr gern mit einem "Nein" beantworten. Wenngleich ich generell eine Veränderung des Angebotes unserer Unterhaltungsmedien feststellen kann und hier wäre diese Frage für mich mit einem "Ja" zubeantworten. Ist das aber eine Verschlechterung? Hier würde meine Antwort,"Nein" lauten.
So ist es doch das jeweilige Empfinden des Konsumenten, ob er eine Verschlechterung bzw. eine Veränderung feststellt. Ich persönlich habe nicht die Absicht, das Angebot von privaten und öffentlich Rechtlichen Anbietern zu vergleichen. Es kommt doch hier speziell auch auf mein eigenes Konsumverhalten sowie auf mein breitgefächertes Interesse an den Inhalten an.

Ich denke beim Lesen der Kommentare hier zum Beispiel, - an das alte Programm von "Jürgen von der Lippe - Männer, Frauen, Vegetarier". *Tante Gogg'l weiß Bescheid* Dieses Programm ist in dieser Fassung SO heute überhaupt nicht mehr darstellbar. Weil sich die beschriebenen Personengruppen diskriminiert sowie verunglimpft fühlen und eine Klagewelle wäre die Konsequenz. Etwas Lustig finden, oder aber sich in der Öffentlichkeit über Etwas lustig machen, muss als Veranstalter/Moderator/Autor/Darsteller heute sehr genau überlegt werden.

Ich erinnere mich an die ausschweifenden Diskussionen über gendergerechte Formulierungen hier im Forum (Nein!! Bitte jetzt nicht) Genau hier sehe ich aber auch eine Veränderung der Unterhaltungsmedien, in Wort, Schrift und Bild. Ist das aber ein Nachlassen der Qualität? Hier denke ich, "Nein", denn der Erzeuger von Unterhaltung MUSS sich genau überlegen, was er dem gemeinen Konsumenten präsentiert.

Ob die Unterhaltungsmedien nachgelassen haben, - kann also entweder mit einem "Nein" als auch mit einem "Ja" beantwortet werden.

Sicher ist, dass sich mein Beitrag mit anderen Kommentaren überschneidet bzw. deckt. Ich wollte nur noch eine Ergänzung meiner Äußerung zum Besten geben.  :engel:
      - Wenn die letzte Buchverkäuferin entlassen und der letzte Buchladen
geschlossen, dann wird man feststellen, dass das Grinsegesicht auf
dem Päckchen von "Amazon" nur aufgedruckt ist.
      - Manchmal, wenn ich Ruhe brauche,                 
setze ich mich in meine Bonbonniere
und ein Gummibärchen hält mir die Hand.
   - Ein Diamant
ist ein Stück Kohle
das Ausdauer hatte.

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