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Autor Thema: Metaphern - Fluch oder Segen?  (Gelesen 19138 mal)

Offline pink_paulchen

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Re: Metaphern - Fluch oder Segen?
« Antwort #60 am: 29. Oktober 2015, 13:04:30 »
Oh, ihr habt den Frosch wieder hochgekramt. Der ist aus Matamba und er ist geblieben, allerdings quakt er jetzt nicht mehr.
"1648 Mal knackte die Prothese am linken Bein dabei, wie ein hämischer Frosch."
Im Zusammenhang verbindet man die Häme damit, dass das eine lächerliche Ersatzprothese für eine ganz ausgezeichnete Arbeit ist, die nämlich geräuschlos nahezu perfekt das menschliche Gelenk simulierte. Im Gegensatz dazu knackt das Ersatzexemplar - froschig.
„There have been five great kisses since 1642 B.C...(before then couples hooked thumbs.) And the precise rating of kisses is a terribly difficult thing, often leading to great controversy.... Well, this one left them all behind.“ ― William Goldman, The Princess Bride

Offline Vic

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Re: Metaphern - Fluch oder Segen?
« Antwort #61 am: 04. Januar 2016, 18:34:38 »
Ich liebe Metaphern und finde gute, originelle Metaphern sind auch echt Gold wert.
Allerdings (!!) sollten sie mMn kurz sein und den Lesefluss nicht unterbrechen. Also wenn man mitten in der Erzählung rausgeworfen wird weil eine absatzlange Metapher die Handlung unterbricht, finde ich das eher störend. ;)
Aber wenn sie in einem Nebensatz fällt und ein Gefühl ganz wunderbar zusammenfasst, dann finde ich Metaphern ganz großartig.
     

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