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Autor Thema: "Jugendsprache" - Junge TZler vor: Was geht gar nicht? Was ist gut?  (Gelesen 31325 mal)

Offline Moni

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Re: "Jugendsprache" - Junge TZler vor: Was geht gar nicht? Was ist gut?
« Antwort #105 am: 09. Juli 2015, 09:40:19 »
Jugendsprache ist ja auch nicht in jeder Region gleich, das sollte man auch mit berücksichtigen. Ich höre morgens in der Bahn des Öfteren noch Krass oder Fett, aber teilweise auch Wörter, bei denen ich mir nicht sicher bin, was da überhaupt gesagt wurde. Scheinbar haben viele Jugendliche sich eine sehr nuschelige Ausdruckweise angewöhnt, sowohl Jungs als auch Mädchen und manchmal versteht man sie einfach nicht...  ??? Das finde ich noch schlimmer, als den grausigen Stenogrammstil, den viele mittlerweile pflegen und in Kombination hat man manchmal das Gefühl, die Kids reden eine völlig andere Sprache.  ;D

Spaten bzw. Klappspaten hat man übrigens schon vor 25 Jahren in der Jugendsprache benutzt (Gott, was fühl ich mich gerade alt...  :gähn: ), genauso geil, auch wenn das erst in den 90ern aufkam. Manche Dinge scheinen sich also nicht zu ändern, andere wiederum extrem.
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Offline Pygmalion

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Re: "Jugendsprache" - Junge TZler vor: Was geht gar nicht? Was ist gut?
« Antwort #106 am: 09. Juli 2015, 11:52:08 »
Noch kurz zum Nachrichten schreiben: Man kriegt "ne Whatsapp" oder der/die hat mir "ne Whatsapp geschickt". Das versteht jeder. Aber eigentlich schreiben die auch nichtmal mehr da. Viele benutzen, wenn es gerade geht, diese Sprachnachrichtfunktion von Whatsapp, gerade wenn sie etwas längeres los werden wollen. Kann also durchaus vorkommen, dass sie mit dem Handy reden :D

Offline Antigone

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Re: "Jugendsprache" - Junge TZler vor: Was geht gar nicht? Was ist gut?
« Antwort #107 am: 09. Juli 2015, 19:11:39 »
Was mich mal interessieren würde, wo ich immer drüber stolper, was benutzt man heute für Handy? Sagt man noch Handy? Oder Smart Phone? Phone? Telefon?
...
Und was sagt man wenn man sich schreibt, Emails kennen junge Leute ja kaum noch oder? Die meisten benuten whatsapp oder? Ich würde zum Beispiel sagen, ich schreib dir über facebook, ich lese eine fb-Nachricht etc.

Mag sein, dass es in Österreich auch noch anders ist als in Deutschland, aber hier ist der Begriff Handy m.E. immer noch der geläufigste. Und zum Kommunizieren haben sich so "schöne" denglische Wörter etabliert wie whatsappen sowie facebooken...

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