• Willkommen im Forum „Tintenzirkel - das Fantasyautor:innenforum“.
 

Neueste Beiträge

#31
Das Willkommensboard / Re: Sam: Auf der Suche nach Gl...
Letzter Beitrag von Jakob Weikum - 11. April 2026, 19:04:34
Hallo Sam. Ich bin ebenfalls neu. Und ich freue mich auf den Austausch, auch wenn ich noch keinen Anschreibmarathon hinter mir habe.

Was sind denn so deine Lieblingsbücher?
#32
Das Willkommensboard / Re: Jakob Weikum: Es stelle si...
Letzter Beitrag von Jakob Weikum - 11. April 2026, 18:01:41
Herzlichen Dank für die warmen Aufnahmegrüße.

Die Annahmebestätigung war ein Schönes Begrüßungsgeschenk nach meinem Urlaub.

Jetzt geht es wieder an das Schreiben und ich freue mich mit euch meine Fortschritte und Rückschläge zu teilen.

#33
Das Willkommensboard / Re: Sam: Auf der Suche nach Gl...
Letzter Beitrag von Stefan - 11. April 2026, 17:39:21
Willkommen Sam!  :winke: Ich hab meine Chromosomen nie nachgezählt, aber ich bin auch ein Mensch! (Glaub ich jedenfalls.)

Zitat von: Arcor am 11. April 2026, 16:56:00Bis jetzt schrieb ich etwa zehn Bücher
Bin beeindruckt.

Zitat von: Arcor am 11. April 2026, 16:56:00ein ,,Expose" das Grauen in (digitaler) Papiergestalt ist
Oh ja.
#34
Das Willkommensboard / Sam: Auf der Suche nach Gleich...
Letzter Beitrag von Arcor - 11. April 2026, 16:56:00
Liebe TiZis, heute kommt unser nächstes neues Mitglied. Sie ist Familienmensch, Freizeitrebell und das Schreiben gehört für sie zu ihrem "Stoffwechel" (O-Ton). Herzlich Willkommen Sam!


Wer bist du?
Hallo zusammen! Wer bin ich? Ich bin Sam, ein menschliches Wesen mit 46 Chromosomen, vollzähligen Gliedmaßen und Sinnesorganen, drei Kindern und einem weiteren menschlichen Wesen ganz in der Nähe. Habe ich jetzt gerade gesagt, dass Kinder keine menschlichen Wesen sind? Nein. Oder doch? Die Antwort liegt sicherlich im Auge des Betrachters, dem überlasse ich sie jetzt auch. Nach einem Biologiestudium und dem gehörigen Tappen durch die Republik bin ich momentan in Rheinland beheimatet und versuche, alle Bälle wie Job, Familie und Schreiben gleichzeitig in der Luft zu halten. Das gelingt weitgehend, obwohl ich mich häufiger frage, warum ein Tag nur 24 Stunden hat und warum man unbedingt so lange schlafen muss. Dazu bin ich ein Freizeitrebell und kämpfe gerne gegen die Schubladen: ,,Männer müssen stark und unabhängig sein"! ,,Mädchen müssen brav und lieb sein!"  ,,Ein Satz muss kurz sein und die Adjektive sind nur Füllwörter!" Ich mag neue Wege und Experimente, im Leben wie in der Literatur und bin immer noch überzeugt, dass man mit gegenseitiger Wertschätzung, Ehrlichkeit und Akzeptanz sehr viel erreichen kann.

Was schreibst du?
Was schreibe ich? Vor allem schreibe ich Geschichten, die Größe ist dabei zweitrangig. Ich habe mit dem Schreiben zu der gleichen Zeit angefangen, zu der ich gelernt habe, zu lesen. Mein erstes Meisterwerk hieß so etwas wie ,,Die Abenteuer von Dennis" und berichtete (sehr zum Leidwesen meiner Eltern, die es sich immerzu anhören durften)... von Dennis und seinem wunderlichen Schulalltag! Es mussten einige Meilensteine erklommen werden, bevor ich meinen ersten echten Roman schrieb und nicht versucht war, das Ding zu verbrennen, nachdem ich es später selbst gelesen habe. Zu den fantastischen Welten bin ich noch als Kind gekommen und bin da für immer geblieben. Ich mag die Freiheit, zu entscheiden, wie eine Welt funktioniert, und ich schätze die Farben, die man dieser Welt fast ohne Beschränkungen geben kann. Die Gedankenexperimente mit den neuen Wesen, deren Eigenheiten und sich daraus resultierenden neuen Gesetzen finde ich faszinierend. Ich versuche mich an den komplexen Charakteren, die sich entwickeln, und an den nicht ganz standardmäßigen Geschichten, um diese Entwicklung zu zeigen. Wenn ich schreibe, geht es mir um die Leser: Ich möchte sie mitreißen, denen eine Geschichte vorlegen, in der sie sich verlieren, in der sie den Text dahinter gar nicht wahrnehmen, sondern das eigene Kopfkino genießen. Ich schreibe Wörter, doch ich ziele auf die Gefühle, und der Text ist für mich ein Mittel zum Zweck. Ein schon lange und regelmäßig geübtes Mittel zum Zweck. Bis jetzt schrieb ich etwa zehn Bücher und das Schreiben scheint irgendwie zu meinem Stoffwechsel zu gehören.

Warum wir? Warum du?
Warum ihr? Warum ich? Wie viele von uns, habe auch ich den Freunden/Bekannten/Verwandten Kreis von glühenden Anhängern der Sam*s Literatur. Diese wunderbaren Menschen lesen ein Kapitel nach dem Anderen und diskutieren das unvernünftige Verhalten der Protagonisten mit. Mein großer Dank gehört ihnen uneingeschränkt. Doch letztes Jahr habe ich versucht, meine Welten an die breiteren Kreise vorzustellen. Und ich habe dabei festgestellt, dass ein ,,Expose" das Grauen in (digitaler) Papiergestalt ist und wenn man eine Agentur anschreibt und... und... und... (Moment mal, eine Warteschleife mit der Aufzugsmusik muss dringend her)... und... Nach ewig Zeit einfach gar keine Antwort bekommt, wird man auch kein Deut schlauer. Seitdem suche ich nach dem Erfahrungsaustausch mit den Menschen, die dieses Labyrinth schon erkundet haben. Und da scheint TiZi ein geeigneter Ort dafür zu sein. Außerdem scheint die Einhaltung der Prinzipien ,,Geben und Nehmen" und ,,Hinter jedem Buch steht ein echter Mensch" hier groß geschrieben zu sein, was mir besonders sympathisch ist. Was kann ich dem Forum geben? Wahrscheinlich, am besten das, was in dem jeweiligen Moment am nötigsten ist. Schreibblockade? Kenne ich, schaffte ich, kann gerne versuchen zu helfen. Plattgetretenes Selbstwertgefühl durch was oder wen auch immer? Kriegen wir auch zusammengeflickt. (Mein Zweithobby ist Psychologie). Im Kopf ein schönes Bild entstanden, es muss ins Buch, doch leider weiß man partout nicht, wie man im Plot plausibel dahin soll? Ein Lieblingscharakter gelingt manisch-depressiv anstelle von eloquent böse und man möchte mit wenigsten Federgriffen da raus? So etwas liebe ich! Und ja. Bio habe ich bereits erwähnt. Wer also die Überlebensfähigkeit der eigenen Welt checken, anpassen oder sich bewusst dagegen entscheiden möchte, denen könnte ich auch gerne dabei behilflich sein. Ich freue mich auf euch, auf die Seriosität, auf die gemeinsam ausgestandene Widrigkeiten!

Kurze Kostprobe
Als der Kleine aus dem Gebüsch herauskam und den feinen gelben Sand am Ufer fast erreicht hatte, ertönte ein tiefes glucksendes Grollen über dem Wasser, das Kreise von zerplatzenden Blasen über den See trieb. Es war, als ob durchsichtige Kugeln vom Grund aufstiegen, einige größer, andere kleiner. Sie holten sich gegenseitig ein, stießen zusammen und verschmolzen, bevor sie lustig zerplatzten.
Der Junge hatte so etwas noch nie gesehen, der prächtige Anblick zog ihn in seinen Bann, aber der heisere, dröhnende Gesang, der aus dem stillen See kam, stieß ihn ab und machte ihm Angst. Trai fühlte sich unwohl, er hickste laut und wich zurück. Das unruhige Wasser schien noch an zwei weiteren Stellen zu kochen. Es plätscherte und schäumte gewaltig. Dem Gesang kamen neue Geräusche hinzu, die den plötzlich zu sich gekommenen Jungen aufspringen ließen, als wären ihm Flügel gewachsen.
#35
Workshop / Re: Sind viele Zeitsprünge stö...
Letzter Beitrag von Sam - 11. April 2026, 15:58:45
Ich habe mich dabei ertappt, bei den Zeitsprüngen  gleich an so Zeitsprünge zu denken, wie sie im ersten Season der "Witcher" Serie eingebaut wurden. Also ein Strang wird im "heute", und ein anderer Strang in "vor 10 Jahren" erzählt. Die Episoden kamen nacheinander ohne besondere Kennzeichnung
 und erst später kam ich dem nach, dass zwei Zeitstränge parallel erzählt wurden. So etwas finde ich persönlich absolut spannend, es bedarf allerdings auch guter Erzählweise, um nicht komplett zwischen den Strängen verloren zu gehen.  :hmhm?:
Die "normalen" Zeitsprünge, wie sie wohl auch gemeint wurden, finde ich wichtig. Schließlich (wie bereits geschrieben in Thread) möchte man nur die Momente lesen, die etwas voranbringen und nicht den Flug einer Motte durch die Küche beobachten. Und um die Zeitspanne, die nicht erwähnt wurde, klarzumachen, bedarf es eigentlich keiner großen Rückblende. So etwas wie "Er schaute aus dem Fenster und sah die Bäume wieder langsam zu erblühen. Als er und diese Stadt kam, lag noch der tiefste Schnee..." gibt schon Bescheid und man kann danach gleich mit dem eigentlichen Inhalt loslegen und vielleicht kurz erwähnen, was in der Zwischenzeit relevantes passierte.
KEINE Zeitsprünge bei einem Fantasy Vollepos ist dann eher eine Sünde...  :vibes:

#36
Das Willkommensboard / Re: Jakob Weikum: Es stelle si...
Letzter Beitrag von Stefan - 10. April 2026, 17:28:19
Willkommen!  :winke:

Zitat von: Arcor am 10. April 2026, 09:11:17Doch weil mir Autoren und Leser in meinem Freundeskreis fehlen, fühle ich mich auf eine Art einsam – so, wie jemand, der inmitten einer vollbesetzten Taverne sitzt und dennoch in belanglosen Gesprächen untergeht. Ich suche Gleichgesinnte – oder zumindest jene, die anderer Meinung sind.

Das ist so ziemlich der Grund, warum ich auch hier gelandet bin. Zwar bin ich noch nicht lange dabei, aber eins habe ich schon festgestellt: Andere Meinungen findest du hier auf jeden Fall!  :rofl:
#37
Das Willkommensboard / Re: Jakob Weikum: Es stelle si...
Letzter Beitrag von novembercat - 10. April 2026, 16:19:10
Herzlich Willkommen!
Ich wünsche Jakob, dass er hier findet, was er sucht!

#38
Das Willkommensboard / Re: Jakob Weikum: Es stelle si...
Letzter Beitrag von Jammy - 10. April 2026, 14:19:58
Herzlich willkommen!
#39
Phantastik und Fantasy / Re: SWTOR - Tintenzirkler in w...
Letzter Beitrag von Mithras - 10. April 2026, 13:19:28
Ich exhumiere das Thema mal. Spielt noch jemand? Ich habe gerade wieder angefangen. Und das, obwohl ich dem Designer, Drew Karpyshyn, nicht verzeihen kann, was er der Hauptfigur aus KOTORII, der Verbannten, angetan hat, nur um "seinen" Revan in einem besseren Licht erstrahlen zu lassen. Dass er Revan die ganzen Nuancen und den Tiefgang genommen hat, den KOTORII hinzugefügt hat, ärgert mich zwar auch, aber da Revan seine Schöpfung ist, muss ich das zähneknirschend hinnehmen. Doch der Umgang mit der Verbannten ist unverzeihlich, zumal sie nicht sein Wer ist, sondern das von Chris Avallone von Obsidian. Meine Wut auf Karpyshyn war so groß, dass ich lange auch nicht mit Mass Effect beginnen konnte, das er mitentwickelt hat. Heute zählt die Originaltrilogie zwar zu meinen Lieblingsspielen, aber das rehabilitiert Karpyshyn für mich nicht. SWTOR macht zwar durchaus Spaß, aber ganz ohne Wut und Wehmut kann ich das Spiel leider nicht spielen, weil hier schon im Vorfeld einer des am besten gestalteten Charaktere aus dem gesamten Star Wars-Universum um seine Rolle gebracht und betrogen wurde.
#40
Das Willkommensboard / Re: Jakob Weikum: Es stelle si...
Letzter Beitrag von LaCaffeinata - 10. April 2026, 09:13:45
Herzlich willkommen!