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Tintenzirkel / Re: Dieser eine Funken
« Letzter Beitrag vonNikkiam Heute um 16:38:03 »
Ich habe eine eigene Datei, in der ich Gedankenfetzen (von Phrasenebene bis hin zur Plotebene) zusammenfasse. Meistens reicht es, diese niederzuschreiben und die Sache ist einmal auf Eis gelegt.

Alle heiligen Zeiten aber verfolgt mich dieser eine Funken und denkt gar nicht erst daran, mich loszulassen. Daraus entwickelt sich dann zumindest ein Plotteil eines (neuen) Romans - das muss nicht einmal noch der Anfang sein. Es kann der Kern einer Geschichte sein oder sogar das Ende. Ich wälze diese Idee dann so lange hin und her, bis aus einem Funken in der Größe eines Staubkorns eine ganze Lawine geworden ist. In den letzten Jahren haben sich daraus sicher an die 10 Romanideen entwickelt, von denen ich mindestens 3 in ihrer Rohfassung niedergeschrieben habe, weil die Angst zu groß war, dass, wenn ich jetzt nicht das Gröbste in Worte fasse, das Meiste vergessen werde.
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Tintenzirkel / Re: Dieser eine Funken
« Letzter Beitrag vonFeeamPCam Heute um 16:25:11 »
Dummerweise kommen die Funken bei mir meist im Rudel und als Feuerwerk. Alle aufschreiben- dann käme ich überhaupt nicht mehr dazu, etwas Vernünftiges zu schreiben. Ich notiere mir nur die, die am hartnäckigsten sind.
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Tintenzirkel / Re: Dieser eine Funken
« Letzter Beitrag vonTrippelschrittam Heute um 16:16:39 »
Bei mir schlagen dauernd Funken und jede Idee, die ich für gut genug halte - das sind fast alle anfangs - notiere ich mir.

Ich habe mal ein konzept für ein Ideenmanagement entwickelt und auch ein Buch darüber geschrieben, wie man Ideen weiterentwickelt, aber da braucht wohl jeder seinen eigenen Weg.
Und nur ganz selten habe ich eine idee, die in mir das Bedürfnis erzeugt, gleich eine Geschichte dazu zu schreiben. Fällt mir aber gleich ein Text dazu ein, dann schreibe ich ihn auch. Er ist selten länger als eine Notizblockseite.

Ich verplane meine Ideen nur ganz selten sofort, weil ich ja Ideen auf allen Maßstabebenen brauche.
- Für eine Geschichte
- Für Plot und Figuren
- Für eine Szene
- Für einen Absatz
- Für einen Satz als gleich ganzen Satz oder nur als eine gute Formulierung.

Ich wäre überfordert, alle Ideen gleich am Anfang zu katalogisieren oder so was.

Liebe Grüße
Trippelschritt
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Tintenzirkel / Dieser eine Funken
« Letzter Beitrag vonNikkiam Heute um 15:42:17 »
Hallo liebe Leute, ich bin mir fast sicher, dass ihr folgendes Phänomen kennt ;):

Plötzlich ist da ein Funken, der euch nicht mehr loslässt. Vielleicht nur Wortfetzen, ein Landschaftsbild oder nur ein bestimmtes Gefühl, das immer konkretere Züge annimmt, bis es sich zur einer fixen Idee entzündet. Und mit einem Mal ist da eine Szene oder viele mehr vor eurem inneren Auge, die unbedingt geschrieben werden wollen.

Bei mir sind meistens Lieder und/oder Träume Auslöser für diese Funken, die unvermittelt überspringen. Die Frage ist dann immer - was soll daraus werden? Ein weiterer Posten in meinen Notizen? Ein ganzer Roman? Eine extra Szene für einen bereits bestehenden Roman? Ich persönlich tendiere dazu, dem Ganzen möglichst viel Raum zu geben, sodass meistens ein eigenständiger Roman herauskommt, der aber meistens an bestehende anknüpft. (Mein Romankomplex ist nicht ohne Grund komplex :rofl:)

Meine aktuelle Situation schaut so aus, dass ich eine konkrete Szene bzw. sogar einen Handlungsstrang vor Augen habe, den allerdings mit zwei Figuren aus meinem Mammutwerk, die Krux an der Sache ist allerdings: Ich weiß nicht, wohin damit. ::) Für einen ganzen Band der Serie ist es (momentan) noch zu wenig, aber für einen banalen Nebenschwenk zur Hauptgeschichte zu viel. Im Moment schwebt mir also so etwas wie eine Novelle zwischen Band X und X vor. :vibes:

Also, kennt ihr diesen einen Funken? Und wenn ja, wie hegt und pflegt ihr ihn? Wozu hat er sich bis jetzt entwickelt oder warten noch ganz viele Funken darauf, aus der Schublade auszubrechen und geschrieben zu werden?
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Workshop / Re: Urban Fantasy mit Setting in Deutschland? Wenn ja: wo?
« Letzter Beitrag vonAraluenam Heute um 13:58:57 »
@Araluen

Bei Urban Fantasy kann man sich noch streiten (ich würde es als morderne Lebensumgebung beschreiben und damit eher die Atmosphäre als das Setting - das kann gerne auch "sub"urban sein, zum Beispiel) - aber contemporary bezieht sich immer auf die direkte Zeit- oder Wirkungsperiode des Autors. Also "Mary Poppins" zählt zur Contemparory Fantasy, zum Beispiel, aber streng genommen nur, wenn man sich auf den Roman und dessen Rezeption innerhalb seiner Schaffensperiode bezieht. Die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, geschrieben aus dem Blickwinkel des Jahres 2022, sind dann aber in jedem Fall historische Fantasy.
Ich verbürg mich bei dem nachgelesen Halbwissen auch nicht für Richtigkeit. Es ging dabei um die Frage, ab wann etwas noch zeitgenössisch ist und ab wann historisch und da wurde die Grenze beim 20. Jahrhundert gezogen (mittlerweile würde man das vermutlich eher beim 21. Jahrhundert tun). Ob das nun so richtig ist, sei dahingestellt.

Was den viktorianischen Fantasykrimi angeht - da kommt es darauf an, worauf der Fokus liegt. Ist er in einer alternativen Welt angesiedelt (wogegen allerdings die direkte Verwendung des Begriffs "viktorianisch" spricht), wäre es Alternate History bzw. Alternate Fantasy, je nach technologischen Elementen auch Steampunk. Eine im (damals) realen viktorianischen England angesiedelte Story zählt aber ziemlich sicher entweder zur Gaslight Fantasy oder (falls es noch eine Verbindung zu diversen Horror-Topoi oder Elementen des gotischen Schauerromans gibt) dann eben Dreadpunk.

Schlussendlich, bei ländlicher Fantasy in Schleswig-Holstein steht es dir vermutlich frei, dein ganz eigenes Subgenre zu kreieren. Wie wäre es mit Kuhtemporary Fantasy? Oder Deichpunk?  ;D
Sorry fürs OT: Es spielt im historischen London des Jahres 1883 und erzählt eine Detektivgeschichte gespickt mit phantastischen Elementen (konkret Geister und ihr dunkles Pendant). Gaslight Fantasy ist vermutlich noch passender, da ein viktorianischer Krimi ja die phantastischen Elemente missen lässt. Dreadpunk passt nicht - nicht Lovecraft mäßig genug ;).
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Workshop / Re: Urban Fantasy mit Setting in Deutschland? Wenn ja: wo?
« Letzter Beitrag vonMagineeram Heute um 13:34:14 »
@Araluen

Bei Urban Fantasy kann man sich noch streiten (ich würde es als morderne Lebensumgebung beschreiben und damit eher die Atmosphäre als das Setting - das kann gerne auch "sub"urban sein, zum Beispiel) - aber contemporary bezieht sich immer auf die direkte Zeit- oder Wirkungsperiode des Autors. Also "Mary Poppins" zählt zur Contemparory Fantasy, zum Beispiel, aber streng genommen nur, wenn man sich auf den Roman und dessen Rezeption innerhalb seiner Schaffensperiode bezieht. Die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, geschrieben aus dem Blickwinkel des Jahres 2022, sind dann aber in jedem Fall historische Fantasy.

Was den viktorianischen Fantasykrimi angeht - da kommt es darauf an, worauf der Fokus liegt. Ist er in einer alternativen Welt angesiedelt (wogegen allerdings die direkte Verwendung des Begriffs "viktorianisch" spricht), wäre es Alternate History bzw. Alternate Fantasy, je nach technologischen Elementen auch Steampunk. Eine im (damals) realen viktorianischen England angesiedelte Story zählt aber ziemlich sicher entweder zur Gaslight Fantasy oder (falls es noch eine Verbindung zu diversen Horror-Topoi oder Elementen des gotischen Schauerromans gibt) dann eben Dreadpunk.

Schlussendlich, bei ländlicher Fantasy in Schleswig-Holstein steht es dir vermutlich frei, dein ganz eigenes Subgenre zu kreieren. Wie wäre es mit Kuhtemporary Fantasy? Oder Deichpunk?  ;D
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Autorenhard- und Software / Re: Papyrus Autor
« Letzter Beitrag vonMagineeram Heute um 13:15:25 »
Dass manche Dinge nicht passieren dürfen bzw. sollten, bleibt ja auch unwidersprochen. Nur hilft das ja bei der Problemlösung nicht weiter. Das Problem kann viele Ursachen haben, und da ist es einfacher, wenn man (zur Vermeidung künftiger Probleme) eben im Papyrusforum die Projektdatei unkompliziert zum Entwickler persönlich schickt, der sich dann in der Regel innerhalb weniger Stunden mit der Ursache des Problems zurückmeldet. Vielleicht hast du irgendwo korrumpierte Files drin, oder irgendwas anderes liegt im Argen. So kannst du es in Zukunft aber vermeiden.
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Workshop / Re: Urban Fantasy mit Setting in Deutschland? Wenn ja: wo?
« Letzter Beitrag vonAraluenam Heute um 12:05:20 »
Ich hatte gelesen, dass es noch als Contemporary gilt, solange es anfang des 20. Jahrhunderts angesiedelt ist (als ich versucht hatte herauszufinden, in welche Schublade ich nun "Schatten der Vergessenen stopfen kann - es ist nun ein viktorianischer Fantasykrimi). Also die 50er Jahre wären noch Contemporary bzw. Urban. Aber natürlich scheiden sich da die Geister ;) Aber bevor ich nun noch ein neues Subgenre kreieren würde bezogen auf die ländliche Fantasy in Schleswig Holstein, würde ich eher bei Bewährtem bleiben.
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Autorenhard- und Software / Re: Papyrus Autor
« Letzter Beitrag vonNikkiam Heute um 11:16:44 »
Zitat
Du könntest es im Forum oder in der Facebookgruppe probieren.

In der FB-Gruppe kriegst du vielleicht konkrete Hilfestellungen für das Problem von Leidensgenoss*innen, im Forum dagegen kannst du offiziell den Fehler melden und hoffen, dass daran gearbeitet wird.

Was mir bereits 2x aufgefallen ist, dass manche Aktualisierungen im Organizer nicht übernommen/gespeichert/whatever werden. Das hat mich extrem verunsichert, weil ich nicht ausschließen kann, dass es an anderer Stelle ebenso Notizen vernichtet hat, ohne dass ich es gemerkt hätte. Version 9 wohlgemerkt. Grundsätzlich gilt, immer Back-ups zur Hand zu haben und auf Nummer sicher zu gehen, indem ein duales Sicherungssystem verwendet wird (bspw. händische und digitale Notizen).

Zitat
Sowas ist echt ein No-Go, aber ich fürchte, kein Programm ist vollständig dagegen sicher.
Ich gebe dir vollkommen recht, Coppelia, so etwas darf einfach nicht vorkommen.
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Autorenhard- und Software / Re: Papyrus Autor
« Letzter Beitrag vonChristianam Heute um 10:47:51 »
Du könntest es im Forum oder in der Facebookgruppe probieren. Ich würde eher zur zweiten Möglichkeit tendieren. Ich benutze Social Media inzwischen fast nur noch, um Beanstandungen öffentlich zu melden. Scheint im Allgemeinen ganz gut zu funktionieren.
Das Problem mit der Datenbank hatte ich noch nicht. Klingt fies. Da verschiebe ich mein Papyrus-Update wohl wieder auf nächstes Jahr.
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