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Neueste Beiträge

#1
Das Technik-Board / Re: Lesezeichen setzen
Letzter Beitrag von Paka - Gestern um 23:20:31
Okay, jetzt verstehe ich, warum ich es nicht gefunden habe. Der Eingangspost war gefühlte 10 Seiten lang. Ganz da unten habe ich dann nicht gesucht. 😆
#2
Das Technik-Board / Re: Lesezeichen setzen
Letzter Beitrag von Maja - Gestern um 22:25:02
Du klickst auf das kleine grüne Herzchen unten rechts im Beitrag (oder unter dem Beitrag in der Mobilansicht), dann kannst du sie später unter  "meine Lesezeichen" in deiner Schaltzentrale (oben links im Forum, wo auch dein Avatar angezeigt wird) wiederfinden.
#3
Das Technik-Board / Lesezeichen setzen
Letzter Beitrag von Paka - Gestern um 22:21:22
Ich bin doch echt schon wieder zu blöd. 😭 😭 😭 Wie setzt man denn bitte ein Lesezeichen für einen Beitrag, den man später wiederfinden will?

Verzweifelt, wie immer hier, 😆
Anya
#4
Tintenzirkel / Re: BookTok
Letzter Beitrag von Alana - Gestern um 22:01:35
Ich bin da zwiegespalten. Ich mag Tiktok durchaus und ich finde alles gut, was Barrieren öffnet und Marketing demokratisiert. Das tut Tiktok auf jeden Fall. Aber die politische Kritik ist nicht falsch. Leider. Wenn ich mit dem Veröffentlichen wieder anfange, will ich trotzdem wieder mehr Zeit dort investieren und testen, was ich damit erreichen kann, weil es einfach unheimlich viele Möglichkeiten bietet, die man woanders nicht (mehr) hat und ich es mir nicht leisten kann, so eine Gelegenheit ungenutzt zu lassen. Leider hat Meta Instagram ja vollkommen ruiniert, was mich echt ärgert, weil ich da zwischendurch sehr erfolgreich war (ich hatte teilweise 1K Likes organisch auf einem einzigen Post) und es auch richtig viel gebracht hat, aber die ständige Einschränkung der organischen Reichweite in Verbindung mit immer weniger wirksamen Ads hat es mir vollkommen verleidet.

Ein paar Videos habe ich auf Tiktok hochgeladen und dafür, dass ich da null Follower hatte und auch jetzt nicht wirklich viele habe, waren die Views recht ordentlich, vor allem im Vergleich zu Instagram. Was ich mag: man kann wirklich schamlos Werbung für die Bücher machen, weil die Leute genau das suchen. Also, natürlich keine aufdringliche Werbung, aber man muss keinen Eiertanz machen so wie auf Instagram, sondern kann sagen: das passiert in meinem Buch, wenn es euch interessiert, kauft es. (Dazu hat man Page Flips und andere verschiedene Formate.) Das gefällt mir. Auch, dass die Qualität der Videos nicht so shiny und perfekt sein muss, aber ich befürchte auch, dass sich das bald ändern wird. Und ich mag auch, dass man sich Content nicht komplett ausdenken muss, sondern sich easy an Trends dranhängen kann, aber dann eben mit dem eigenen Buch, und das nicht nur okay ist, sondern sogar gewünscht wird.

Was mich derzeit an Tiktok richtig nervt, ist, dass es aus meiner Sicht den Effekt "Buchqualität spielt keine Rolle mehr für Verkaufszahlen" noch mal verstärkt. Eins hab ich gelesen, das war so unterirdisch schlecht - sowas sollte nicht verkauft werden. Und letztens habe ich auf Goodreads ein Buch gesehen, das hatte mehrere Tausend Rezensionen, Durchschnitt 4,7 Sterne - und war noch nicht mal erschienen. In den Reviews stand: Ich folge der Autorin auf Tiktok und das Buch kann ja nur toll sein, weil sie so sympathisch ist.  ::)  Generell habe ich das Gefühl, dass Autor*innen sich darüber an ungerechtfertigten Rezensionen "bereichern" und das ärgert mich, vor allem, weil Goodreads eine Plattform ist, auf der normalerweise schon 3,7 Sterne durch ehrliche (!) Rezensionen eine ordentliche Leistung für ein Buch sind, und diese Praktik zu einem sehr verzerrten Wettbewerb führt.

Es ärgert mich auch deshalb, weil es den Markt immer mehr auf junge, hübsche Menschen verschiebt (Ausnahmen gibt es natürlich!) und der Buchmarkt eigentlich einer der Märkte war, bei denen man in jedem Alter und mit jeden Aussehen gute Chancen hatte, solange die Qualität der Bücher stimmte.

Besonders ärgert es mich, wenn minderwertige Bücher auch noch übersetzt werden, nur, weil sie auf Tiktok gut gelaufen sind. Das ist so unfair gegenüber den Autor*innen, die eine Übersetzung verdient hätten, und gegenüber den Leser*innen, die dann natürlich unzufrieden sind, weil sie ein echt schlechtes Buch gekauft haben. Was mir dabei auch vollkommen unverständlich ist: Wenn ich als Verlag eine "Tiktok-Sensation" einkaufe, warum mache ich dann nicht ein gutes Lektorat und bringe die Qualität auf einen guten Stand? Wenn man sogar mit Übersetzungen rechnen kann, lohnt sich das doch.

Und zu guter Letzt hadere ich sehr damit - obwohl ich Marketing spannend finde und durchaus gerne mache - dass man als Autor*in heute wirklich gar nicht mehr einfach nur schreiben und sich etwas am Marketing beteiligen kann, sondern eigentlich wirklich Marketing-Profi sein und dann auch noch alles selbst produzieren muss, wenn man auch nur ein bisschen Erfolg haben will. Marketing ist ein eigener Job und das aus gutem Grund. Aber viele meiner Freundinnen, die beruflich schreiben, verwenden mittlerweile die Hälfte ihrer Zeit auf Marketing, weil es anders eben nicht geht, und das finde ich einfach nicht richtig. Tiktok verstärkt diesen Effekt noch mal.

Na ja. Aktuell kostet mich allerdings schon der Gedanke zu viel Energie, bei Tiktok voll einzusteigen und bis ich soweit bin, ist der Goldrausch vermutlich schon wieder vorbei und der Algorithmus auch da ruiniert.  :P Dann kommt was neues und ich steige eben damit ein.  ;D
#5
Autorenhard- und Software / Re: Freeform - Whiteboard-App,...
Letzter Beitrag von Paka - Gestern um 21:07:53
Ja, Conceptboard kann ich auch nicht empfehlen. Das wird total träge, wenn man ein bisschen mehr drauf hat.
#6
Autorenhard- und Software / Re: Freeform - Whiteboard-App,...
Letzter Beitrag von Petitcreiu - Gestern um 20:33:53
@Anj Super, Danke! Da werde ich mich gleich mal etwas einlesen.
#7
Tintenzirkel / Re: 42. Kurzgeschichtentriell ...
Letzter Beitrag von Manouche - Gestern um 20:14:09
Alles klar @Fluide. Ich hab dich eingetragen.

Habt ihr in den Vorratskammern schon etwas gefunden!
Ich freue mich schon auf die Geschichten :vibes:
#8
Tintenzirkel / Re: BookTok
Letzter Beitrag von Aylis - Gestern um 19:59:01
Ich bin sehr gern auf Booktok unterwegs. Sicher ist die Kritik allgemein an der App auch angebracht. Ich bin leider schon vom Streamen so platt, dass ich nur kurz auf einige Aspekte eingehen möchte.

1. Fällt mir besonders im Vergleich zu Insta auf, dass Tiktok viel mehr darüber funktioniert, persönliche Inhalte zu teilen. Am besten funktioniert Verzweiflung und sich beschweren. Deshalb ist auch die Diskutierfreude höher, gefühlt zumindest. Bei Insta geht es ja häufig darum, wer das schönere und bessere Leben hat (gefühlt, alles subjektiv betrachten bitte). Bei Tiktok wird sich schon fast am Leid ergötzt. Es lebt auch viel von (teils fiesen, teils sehr supportiven) Kommentaren. Das geht bei Insta ja total unter.

2. Der Algorithmus funktioniert viel besser. Ich kriege ständig Buch interessierte, deutschsprachige Follower, die auch ganz vielen Kolleg*innen folgen. Seit Oktober habe ich 172 neue Follower, Tendenz steigend, pro Video 1-5. Es sei denn es läuft richtig schlecht. Das habe ich auf Instagram nicht. Da mache ich viel mehr Posts und habe 70 Follower weniger. (Vielleicht auch falsch, aber 3 Bildposts, max 2 Reels finde ich eigentlich okay).

3. Ich höre immer wieder, dass viele Tiktok meiden, weil das ja China (?!) gehört und daher man mehr überwacht wird. Dass darum auch der Algorithmus besser funktioniert. Weiß ich nicht. Deine Daten bei Metabusiness zu lassen ist vielleicht auch nicht viel besser (vor allem müssen wir über Facebook als Neue Leute Generierungsfaktor gar nicht anfangen).
Was ich aber auf jeden Fall festgestellt habe: Ich habe vier Videos im gleichen Stil gepostet. Lustiges Voice Over, Pinterest Bilder, Cliffhanger, also so ein bisschen wie die Trailer heute. Man kriegt nur einen ganz knappen Eindruck - danach ist man eigentlich nur verwirrt.
Drei Videos haben über 50 Likes, was für mich dato durchschnittlich bis überdurchschnittlich ist.
Das Vierte Video lief unterirdisch schlecht im Gegensatz zu den anderen - das einzige, was anders war, war, dass es um einen queeren Charakter ging. ich habe keine anderen Hashtags benutzt, nichts. Trotzdem hat Tiktok ausgerechnet das Video floppen lassen.
Das finde ich schon sehr weird, muss ich sagen. Vielleicht ist es ein Zufall, aber ich habe das Gerücht schon öfter gehört, dass Tiktok wegen dem Staat, aus dem es kommt, solche Inhalte filtert.

EDIT: Beim Crowdfunding habe ich übrigens 2 oder 3 Leute nur über Tiktok gewonnen. Das gibt es von keiner anderen Plattform. Weder bei Insta noch bei Facebook habe ich überhaupt Leute, die mich nur über diese Plattform gefunden haben, glaube ich. Auch, wenn das natürlich nicht immer so easy zu erkennen ist.
#9
Autorenhard- und Software / Re: Freeform - Whiteboard-App,...
Letzter Beitrag von Anj - Gestern um 19:48:32
Also die verbreitetsten virtuellen Whiteboards sind wohl Miroboard, Mural und Conceptboard. Ich arbeite am liebsten mit Miro, das finde ich intuitiver und optisch ansprechender und im Seminarkontext mit Teilnehmenden weniger fehleranfällig als Conceptboard.
Mural kenne ich selbst nicht, soll aber Miro sehr ähnlich sein.
Ob die Gratisversionen (haben beide) ausreichen, müsstest du halt schauen.
Miro hat auf jeden Fall auch eine App für Ipads, bei drn anderen weiß ich das nicht sicher, die wären dann vielleicht nur mit Browser nutzbar.
#10
Autorenhard- und Software / Freeform - Whiteboard-App, Alt...
Letzter Beitrag von Petitcreiu - Gestern um 19:26:03
Vor ein paar Wochen hat IOS seinen Tablets die App Freeform hinzugefügt. Ich habe nun mit diesem digitalen Whiteboard zu experimentieren begonnen und bin sehr angetan. Üblicherweise habe ich mit vielen Post-its und altem Packpapier gearbeitet und das Haptische hat ja etwas für sich, nur, sehen diese Entwürfe bei mir schnell derart vollgeschrieben und wirr aus, dass ich den Plot vor lauter Pfeilen nicht mehr erkenne...

In der digitalen Version kann man nun erst rein assoziativ arbeiten, alles anfügen, was unbedingt reingehört, eine Karte einfügen, bei der man gleich sieht, wo die einzelnen Figuren sind, die ich mit den kleinen vorgegeben Symbölchen markiere usw usf. Am Schluss bringe ich alles in eine lineare Form, teile es entsprechenden Kapiteln zu und kopiere die Schnipsel gleich in Skrivener.

Die App hat also große Vorteile gegenüber nicht digitalen Varianten. Ich konnte sogar ein paar wirklich schwierige Plotknoten lösen, an denen ich sonst sicher wochenlang gegrübelt hätte.

Nur: leider hat die App auch Nachteile, Pfeile sind äußerst mühsam zu zeichnen, Herumschieben klappt oft nicht gleich, die Textfelder sind als erstes unglaublich winzig und anderes mehr. Darum habe ich mich gefragt, ob Ihr alternative Whiteboard-Apps für das Tablet kennt? Eines wurde mir vorgeschlagen, allerdings hat dies ein Abo-Modell und ich werde es zu wenig verwenden, um mich nicht an einen weiteren Vertrag zu binden. Ich würde aber durchaus auch etwas kaufen, falls es nicht allzu teuer ist.

Vielen Dank für Vorschläge! Und wenn Ihr noch Ideen habt, was man aus Freeform oder anderen digitalen Whiteboards fürs Schreiben sonst noch rausholen kann, würde ich mich mich mehr als freuen!