
Zitat von: Malinche am 18. Februar 2026, 18:28:01Dazu noch als Ergänzung und zusätzliche Facette: KI-Übersetzungen sind allerdings merklich anstrengender zu lektorieren als menschengemachte (möglich natürlich, dass das durch weitere Spezialisierung und Training der KIs noch nachlässt). Aber Fehler sind häufig schwerer aufzuspüren, und oft hat man Formulierungen, die grammatisch völlig in Ordnung sind, aber auf diffuse Art doch unpassend klingen. Da lässt sich (nach meiner Erfahrung) im Lektorat oft schwerer der Finger drauflegen als bei einer menschlichen Übersetzung, wo es oft leichter ersichtlich ist, was für ein Denkprozess hinter einer bestimmten Übersetzungsentscheidung steht oder an welcher Stelle ein Wort falsch gewählt wurde.
Zitat von: Alana am 18. Februar 2026, 14:49:45Beispiel Übersetzungen. Hier entstehen Möglichkeiten für Selfpublisher, die auch dazu führen, dass Menschen Arbeit bekommen, die sie sonst nicht bekommen hätten und vor allem in Sprachen, wo Arbeit für Übersetzende und Lektor*innen sowieso Mangelware ist. (Und ja, die Ergebnisse maschineller Übersetzungen sind gut, da hat sich gerade im letzten Jahr sehr viel getan ) Wer das gut macht, bezahlt einen menschlichen Lektor, was sonst nicht passiert wäre.
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