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Neueste Beiträge

#11
Autoren helfen Autoren / Re: Dialekte/Akzente
Letzter Beitrag von Sturmloewin - Gestern um 17:34:34
Ich glaube, Akzente darzustellen ist immer schwer, wenn man nicht selbst die entsprechende Sprache spricht oder wirklich tiefe Recherche betreibt. Sonst kann es schnell in unangenehme Klischees kippen.
Ich habe leider kein gutes Beispiel im Kopf, lese es aber persönlich am liebsten dann, wenn möglichst wenig versucht wird, die Akzente und Dialekte in Schriftlichkeit zu übersetzen, einfach, weil es sonst schnell übertrieben wird und vor allem für tatsächliche Muttersprachler unangenehme Fremdscham auslösen kann. Einzelne Einstreuungen finde ich wiederum okay. Ein typisches Hilfsmittel ist ja auch sowas wie
Zitat"[...]", sagte er in breitem Südstaatendialekt.
Das hat folgende Vorteile: 1.: Es wirft einen nicht so schnell aus dem Lesefluss. 2.: Es vermeidet Fehler.
Was hier auch schon angesprochen würde und was ich sehr mag sind sprachspezifische Sprichworte oder Flüche. Funktioniert besonders gut im Fantasysetting ("bei Merlins Bart" o.Ä.), ist aber bestimmt auch in realen Settings oder mit realen Sprachen umsetzbar.
#12
Autoren helfen Autoren / Wie wird mein Gestaltwandeln l...
Letzter Beitrag von Sturmloewin - Gestern um 17:25:14
Hallo an alle!

Ich arbeite gerade an einem Urban-Fantasy-Setting mit Gestaltwandlern (vom Mensch zum Tier) und suche nach einer möglichst stimmigen Erklärung dafür, wie die Verwandlungen funktionieren.

Mir ist wichtig, dass sie sich körperlich "echt" anfühlen und Konsequenzen haben. Ich möchte das ganze so "wissenschaftlich" wie möglich erklären können. Die Gestaltwandler werden also nicht einfach zu Tieren oder erschaffen eine Illusion, sondern ihr Körper verändert tatsächlich seine Form. Gleichzeitig soll das Ganze aber nicht völlig biologisch sein, weil dann sofort klassische Probleme auftreten.

Ein paar Grundregeln, die ich bisher habe:

  • Die Gestaltwandler behalten ihre menschliche Identität und ihr genetisches Material. Sie erzeugen eine Art resonanten Körperzustand, bei dem ihr menschlicher Körper in eine andere physische Organisationsform übergeht. Heißt: Knochen verschieben sich, Muskeln ordnen sich neu, Sinnesorgane verändern ihre Struktur, Haut, Haare, Federn, Schuppen entstehen. Stoffwechsel passt sich an. Die zugrunde liegende Identität des Körpers bleibt jedoch menschlich. (Also Blut, DNA und Gewebe = menschlich)
  • Die Verwandlung ist anfangs schmerzhaft und muss wie eine körperliche Fähigkeit trainiert werden. Mit der Zeit wird sie schneller, kontrollierter und weniger belastend.
  • Je stärker sich die Tierform anatomisch vom Menschen unterscheidet (z. B. Vogel oder Schlange statt Menschenaffe), desto schwieriger ist die Verwandlung.


Jetzt hänge ich an zwei Punkten:

1. Masse und Energie
Wie würdet ihr erklären, dass sich ein 60-kg-Mensch in einen kleinen Vogel oder Hasen verwandeln kann, ohne einfach zu sagen: "Magie, fertig"?

Ich überlege, ob überschüssige Masse während der Verwandlung teilweise in eine Art Resonanzenergie übergeht und dabei Wärme freisetzt. Umgekehrt müsste für die Rückverwandlung Energie aufgenommen werden, weshalb sie in großer Kälte schwieriger sein könnte. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das elegant genug ist oder ob es bessere Ansätze gibt.

2. Kleidung
Die Figuren sollen sich nicht jedes Mal ausziehen müssen (Zielgruppe ist YA :D ) Gleichzeitig möchte ich vermeiden, dass Kleidung einfach grundlos "mitmagisch" wird. Habt ihr Ideen, wie man erklären könnte, warum Kleidung (oder bestimmte Kleidung) die Verwandlung mitmacht, ohne dass dadurch sofort jedes beliebige Objekt ebenfalls mitverwandelt werden könnte? Ich habe in der Geschichte generell das Konzept von Resonanzverstärkern und Resonanzblockern, also dass z.B. manche Materialien (z.B. Holz oder Pflanzenfasern bei Tieren aus dem Wald) die Verwandlung vereinfachen können, während andere (z.B. künstliche Fasern) dies erschweren.

Mich interessieren vor allem Ansätze, die sich in sich logisch und wissenschaftlich anfühlen, auch wenn sie letztlich natürlich ein fantastisches Element enthalten.



#13
Autorenhard- und Software / Re: BYOK – Klein und ablenkung...
Letzter Beitrag von Jen - 24. Juni 2026, 16:58:39
Nur noch heute gibt es mit dem Code PREORDER20 -20$ aufs BYOK, dann kostet das Teil 179$.

Ich brings mit in den Schieferpark, falls jemand mal testen möchte. Alle meine bisherigen Issues haben sich aufgelöst, das Teil funktioniert jetzt wie versprochen.
#14
Ausschreibungen / Re: [KG] 30.06.26 "Aus der Asc...
Letzter Beitrag von Katze - 23. Juni 2026, 11:08:28
Mich hat auch noch eine Idee angesprungen und ich schau mal, wo sie mich hinträgt. Falls sie fertig wird bis 30., dann versuche ich auch mein Glück. :)
#15
Ausschreibungen / Re: [KG] 30.06.26 "Aus der Asc...
Letzter Beitrag von Valkyrie Tina - 23. Juni 2026, 09:44:02
Ich habe ... gestern eine Idee bekommen....
jo, wird knapp.  :rofl:
#16
Das Willkommensboard / Re: SairaDalVarek: In andere W...
Letzter Beitrag von SairaDalVarek - 23. Juni 2026, 08:14:50
Ich glaube, wir haben einen wirklich sehr ähnlichen Geschmack, was Spiele angeht :D
(Wanderhome ist super und The Mending Circle und Vaesen sind auch lange auf meiner Liste.)

Vielen Dank für die Idee, dass man mein Spiel auch als Briefspiel spielen könnte, da wäre ich überhaupt nicht draufgekommen, und es klingt echt spannend.
#17
Autoren helfen Autoren / Re: Dialekte/Akzente
Letzter Beitrag von Jester - 22. Juni 2026, 14:44:09
Folgende Alternative, Akzente zu zeigen, finde ich spannend: Wenn es um eine Kultur geht, die z.B. von China beeinflusst ist, kann man sich an der Satzstruktur des Mandarin orientieren. Natürlich nicht 1:1 übernehmen, dann klingt's wieder komisch wie bei Asterix bei den Briten: "Lasst uns schütteln die Hände." Aber wenn man subtiler vorgeht, kann das m. E. schon eine starke Wirkung haben. Man merkt das ja auch z. T. bei Übersetzungen (Mandarin->DE oder was auch immer), dass ein übersetzter DE-Text anders klingt als ein Text, der original in DE geschrieben wurde. Andere Satzbausteine, andere Melodie, andere Prio von Informationen etc.
#18
Ausschreibungen / Re: [KG] 30.06.26 "Aus der Asc...
Letzter Beitrag von Joge - 21. Juni 2026, 21:14:48
Wollte auch teilnehmen, habe soeben gesehen, dass meine Geschichte null den Genre-Anforderungen entspricht und darf die jetzt also nochmal adaptieren... Wird knapp
#19
Ausschreibungen / Re: [KG] 30.06.26 "Aus der Asc...
Letzter Beitrag von Stefan - 21. Juni 2026, 14:56:05
Zitat von: Jen am 21. Juni 2026, 12:54:15Warum denkst du, dass deine Geschichten nicht intersektional sind?
Das habe ich nicht andeuten wollen. Auch nicht, dass ich das Thema ignoriere, sonst hätte mich ja das Ausschreiben nicht interessiert. Manchmal blockieren mich Vorgaben, obwohl sie zu meinen bisherigen Geschichten passen. Vielleicht liegt es daran, dass ich gewisse Themen lieber von innen heraus entwickle, als sie mir vorschreiben lasse. Dann fühlt es sich falsch an und bemüht und ich muss abbrechen.

Edit: Sorry, "einfach ignorieren" hab ich gesagt, hat sich aber auf das Ausschreiben bezogen und bei deiner Antwort habe ich das ganz allgemein verstanden, darum nicht richtig gecheckt, warum du das sagst. Alles gut.
#20
Ausschreibungen / Re: [KG] 30.06.26 "Aus der Asc...
Letzter Beitrag von Jen - 21. Juni 2026, 12:54:15
Danke @Stefan!

"Intersektional" ist ja kein Muss, auch wenn es in der Branche natürlich absolut angemessen ist, das Thema mitzudenken. Dafür sind Kleinverlage und Anthologien die perfekte Spielwiese. Muss ja nicht in Leuchtschrift ausgeschrieben sein.

Warum denkst du, dass deine Geschichten nicht intersektional sind? Es lohnt auf jeden Fall, sich damit zu befassen, egal ob in den Themenbereichen Geschlecht, Glaube, Sexualität, Hautfarbe, Herkunft, chronische Erkrankungen, Behinderungen, politische Einstellungen, ... die Möglichkeiten sind vielseitig. Selbst, wenn eine Geschichte dann nicht genommen wird, trägt es ja zum eigenen Verständnis bei und bildet ggf. ein Fundament für zukünftige Geschichten. "Einfach ignorieren" wäre da echt schade.