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#11
Autoren helfen Autoren / Re: Wie wird mein Gestaltwande...
Letzter Beitrag von Barra - 26. Juni 2026, 10:16:58
Ich liebe das Fachsimpeln über Materie und Energie hier. :jau:
Kann aber nichts (wissenschaftlich Fundiertes/ Realistisches) dazu beitragen.
Natürlich wäre ein "Generator" oder "Speicher" wie zum Beispiel eine Halskette mit einem bestimmten Edelstein denkbar und erklärbar.
Oder ein "magischer Rucksack", in den persönliche Gegenstände automatisch "phasenverschoben" gelagert werden. Je nach Setting: Wohin sonst mit Haustürschlüssel, Mobiltelefon, wichtiger Plotrelevanter Brief, und so weiter.
- Würde für mich aber auch alles unter "Magie-isso" fallen.

Thema Kleidung:
Ich fand es bei Elfquest super gelöst, dass Kimo als Wolf immer ein Stück Stoff um den Hals trug, wie ein Halstuch. Und wenn er sich in seine Elfengestalt zurückwandelt, hängt es um seine Hüfte. Es bedeckt eben nur das Nötigste, weil er mehr als Wolf nicht mitnehmen kann. Timmain hingegen war halt immer nackt (sie hat in der Elfengestalt ultra lange Haare, die alles bedecken).
In einem Werwolf-Animationsfilm (Urban Fantasy) haben die Wandler "Kleidungsstationen" in der ganzen Stadt verteilt, falls sie mal in die Verlegenheit geraten und konnten sich da bedienen. Mussten also auch nichts mitschleppen.
Ist vielleicht auch abhängig von deinem Sub-Genre und deiner Tonality und Zielgruppe.
Zum Beispiel:
Spicy? Dann lass die Shirts reißen und sie nackt zurück verwandeln - ich denke ein Teil(!) der Lesenden mag das/ erwartet das.
High Fantasy ohne Spice? Dann lieber was deponieren oder Kleidung=Fell symbiotisieren. Ich denke sehr viele Lesende wissen, dass das "gemeinhin so funktioniert" bei Gestaltwandlern. (Vampirfürst in seinem coolen rot-schwarzen Umhang samt Rüschenhemd und enger Hose? - zack Fledermaus ohne alles - zack zurück im Mantel Mantel=Fledermausmembran Symbiose.)

YA (seh ich grad, dass du die Zielgruppe hast - also ja keine Nacktheit zeigen.): Dann vielleicht doch lieber magischer Rucksack? Ich überlege grad wie sie das bei diesem aktuellen Film: "Woodwalkers" gemacht haben. Mein 7-jähriges Kind hatte null Probleme hinzunehmen, dass die Kinder "die Kleidung abwerfen" und nach der Verwandlung - egal ob in einen Bison oder Eichhörnchen - wieder Kleidung brauchen und das nicht immer vorhanden ist. Also vielleicht mal aus der Sicht eines Kindes: Für ihn absolut realistisch und logisch, dass die "einfach wegfliegt" in der Verwandlung, aber "normal schnell" als Mensch angezogen werden muss und nicht "einfach wieder da" ist.
(Nochmal Nachtrag, für mein Gehirn ist es zu heiß. Young Adult ist natürlich kein 7-jähriges Kind. Ich wollte damit sagen, dass "Woodwalkers" FSK 6 hat, die dargestellten Figuren sind aber älter als 6, aber noch keine Young Adult (15-18). Jetzt find ich es schwer zu sagen: Bei 16-jährigen keine Nudity? Uff, grad in dem Segment, wo sie sich selbst entdecken und finden und "erste Male" sich häufen? Ich denke, da würd ich jetzt weniger Bedenken haben mit dem Thema Kleidung. Das sorgt ja wahrscheinlich für genau den Zündstoff und genau die prekären Situationen in dem Alter, dass sie dringend Kleidung suchen, damit ihnen der Schwarm nichts wegguckt. Kann ich aber nur schwer einschätzen, ist nicht meine Zielgruppe.)
#12
Autoren helfen Autoren / Re: Wie wird mein Gestaltwande...
Letzter Beitrag von Luna - 26. Juni 2026, 09:31:05
Puh. Wissenschaftlich erklären wollen. Die Verwandlung, bei der ein kleiner Mensch zu einer Katze mal eben 55 kg Gewicht verliert. Die komplett in Energie umzuwandeln ...

Es gilt E = m·c²
Die Energie E ist gleich der Masse multipliziert mit der Lichtgeschwindigkeit in Quadrat.
Das wären ca. 5·10^12 Joule. Ähm ... 5·10^6 MJ, 5000 GJ ... 5 TJ.
Die üblichen 2000 kcal, die ein Mensch so braucht würden 6 MJ entsprechen. Wir sprechen hier immer noch von einem Faktor von 1 Millionen.
Dann müsste die Verwandlung entsprechend Lange dauern.

Für Little Boy – die Atombombe, die über Hiroshima explodiert ist – finde ich eine Sprengkraft von 13 kt TNT. Für TNT finde ich ca. 3600 kJ/kg Explosionswärme. Also 4,68·10^16 J. 46800 TJ. (Die 4400 kg schwere Bombe enthielt 64 kg Uran.)

Also die 5 TJ sind nicht so schlimm wie die Atombombe, aber mit einer Äquivalenz von 1,2 kilotonnen TNT wäre das auch schon eine sehr große Explosion. Damit bekommst du mehrere Häuserblocks geplättet.

In den Zellen kann man die Energie auch nicht speichern. Die würden verbrennen. Also ohne "Magie" kommst du bei Gestaltwandeln nicht aus. Da bin ich bei Volker. Das ist absolut ungesund.

Es sähe natürlich anders aus, wenn das Tier die gleiche Masse hat, wie der Mensch. Wären dann in den meisten Fällen große Tiere, oder kleine Pferde/Elefanten. Allerdings kostet der Umbau des Körpers auch einiges an Energie.

Teile des Körpers zurücklassen ... weiß nicht. Das klingt so Alien. Das wäre dann ein Körper, der weiterhin Autonom arbeiten muss. Also weiter arbeiten, weiter Herzschlag haben. Ein Gestaltwandler müsste also von vorneherein zwei Herzen, zwei Lungen und zwei autonome Nervensysteme haben – eigentlich sogar alle Organe doppelt –, die sich gegenseitig unterstützen.

Wenn man nämlich bedenkt, dass entweder in einem Arm alle diese Organe und das Gehirn jedesmal neu gebildet werden müssten ...

Wir kommen also über das Körper wechslen Problem nicht hinaus uns müssten nichtmal wegen der Kleidung schauen.

Klassische Gestaltwandlung geht nicht ohne "Magie, isso."

Meine Lösung wäre folgende: Eine Art "Familiar-Prinzip": Deine "Gestaltwandler" haben bereits eine Bildung zu einem Tier und können es "übernehmen". In dem Fall bleibt ihr Körper "schlafend" zurück (oder, vielleicht noch interessanter: Das Tier übernimmt solange den menschlichen Körper ;D )

Vorteile: Tiergestalt ist vorhanden. Körper müssen nicht umgebaut werden. Kein Problem mit der Kleidung. Wissenschaftlich am Besten erklärbar (Die Gehirne der beiden "koppeln" über Quanteneffekte – da gibt es aktuell Anzeichen, dass diese im Gehirn vorliegen.)
Nachteile: Gestaltwandler müssen lernen, den Tierkörper korrekt zu verwenden. Der Originalkörper muss geschützt werden/bleiben.


Oder du ignorierst all diese Energie-Effekte und sagst, das ist halt alles Magie, die den Körper tatsächlich umbaut – was tierische Schmerzen verursachen würde (Organe müssen komprimiert werden, Knochen werden länger oder kürzer. Das ist dann jedes Mal der Fall. Wird nie einfacher werden. Man kann sich an Schmerzen gewöhnen. Dann wären die Leute generell recht unempfindlich gegenüber schmerzen. (Gibt es auch ein Krankheitsbild für ;-) ) Nicht zu vergessen, dass Haare/Federn gebaut werden müssen ... Die Leute müssten also verdammt viele Proteine zu sich nehmen).

Das Problem mit der Kleidung bleibt dann aber. Rein theoretisch könntest du da mit Wollkleidung und Lederschuhen gehen. Weil die Wolle aus tierischen Produkten besteht (und somit auch aus Proteinen) könnte diese Kleidung von der Magie mitgenommen werden. Aber synthetische Kleidung (Kunststoffe) oder Baumwolle (Cellulosebasiert) hingegen nicht.

Das wäre eine Mischung.

Viel Spaß mit den Überlegungen  ;)
#13
Autoren helfen Autoren / Re: Wie wird mein Gestaltwande...
Letzter Beitrag von Stefan - 26. Juni 2026, 07:44:12
Ich bin auch der Meinung, dass es unglaubwürdiger ist, wenn du das "realistisch" erklären willst.

Ist es wichtig, dass die Gestaltwandler menschliche DNA und Gewebe haben? Das ist mMn die entscheidende Einschränkung. Wenn die Gestaltwandler nämlich Gestaltwandler-DNA und -Gewebe haben, kannst du deine eignen Regeln aufstellen.

Größenveränderungen: Deine Überlegung ist sehr gut. Ich würde das aber nicht nur physikalisch, sondern auch dramaturgisch betrachten. Sollen kleinere Wesene eine Art tieferes Energie-Niveau haben? Es hätte direkten Einfluss auf die Geschichte, wenn die Figuren Energie abstoßen (könnte man für einen Angriff verwenden), sie aber wieder brauchen, um sich zurückzuverwandeln. Vielleicht muss die Energie in einer bestimmten Form vorliegen, in ein Behältnis übergehen, das sie später brauchen. Etc. Das gibt unendlich Material für Geschichten.

Die Energieform ist übrigens Erklärung genug, dass sich ein Wesen in jeder beliebigen Form materialisieren kann. Beamen ist nicht realistischer.

Kleider. Das klassische Problem. Wenn du schon natürliche oder küstliche Materialien unterscheidest, würde ich das hier auch tun. Gestaltwandler brauchen vielleicht bestimmte Baumwollstoffe, oder etwas Seltenes wie Hanf oder Jute, die sie mitverwandeln können. Also in Energie umwandeln und daraus x-beliebig etwas Neues formen.
#14
Autoren helfen Autoren / Re: Wie wird mein Gestaltwande...
Letzter Beitrag von Volker - 26. Juni 2026, 03:17:18
Eine Lösung für das Massen-/Kleidungs-Problem könnte sein, dass die Gestaltwandler die überschüssige Masse (einschließlich Kleidung) in einem nestähnlichen Haufen zurücklassen. Das bedeutet auch, dass sie irgendwann wieder dahin zurück müssen, und dass sie auch einen sicheren Ort dafür finden müssen.

Sich einfach verwandeln, wegfliegen und nie wieder herkommen?
Geht damit nicht.
Das verhindert gleichzeitig, dass die Gestaltwandlung eine zu mächtige Eigenschaft wird.

Dies sorgt aber auch für entsprechende Plot-Komplikationen, die sich daraus quasi automatisch ergeben.
#15
Autoren helfen Autoren / Re: Wie wird mein Gestaltwande...
Letzter Beitrag von Volker - 26. Juni 2026, 02:53:37
Zitat von: Sturmloewin am 25. Juni 2026, 17:25:141. Masse und Energie
[...]
Ich überlege, ob überschüssige Masse während der Verwandlung teilweise in eine Art Resonanzenergie übergeht und dabei Wärme freisetzt.

Bei einer Atombombe wird nur ~1% der Masse in Energie umgewandelt. Bei der Hiroshima-Bombe war das nicht mal ein Kilo. Und für die Verkleinerung auf einen Vogel müsste das 100fache umgesetzt werden. Das wäre ... ungesund?
#16
Autoren helfen Autoren / Re: Wie wird mein Gestaltwande...
Letzter Beitrag von Sam - 26. Juni 2026, 01:08:56
Hallo Sturmlöwin,

zur Energie/Masse:
würde @Soly zustimmen: "is so" ist die nachhaltigste Lösung. Ansonsten wird der Zeitpunkt kommen, wo du eine Ausnahme von einer Ausnahme machen würdest. Die Experten auf den angesprochenen Gebieten würden beim Lesen Augen rollen / ins Fäustchen lachen / das Buch womöglich nicht ernst nehmen können. Das Gleiche gilt auch für DNS: wenn du dich gut genug auskennst, sind ein Paar Wörter zum Fachsimpeln ganz nett. Wenn der Kenntnis eher dem Grundlevel entsprechen sollte, wären zB die Mutationen als Erklärung ganz passabel. Vielfältig, unbestimmt, bedeutungsschwanger.
Vorsicht, unter dem Spoiler hat sich ein Erklärbär versteckt!
Spoiler
Die DNS kodiert etwas, und wenn sie etwas anderes kodiert, wird die DNS auch anders sein. Das würde man bei einer entsprechenden Analyse deutlich sehen (auch die Mutationen übrigens). Ansonsten werden die entsprechende Merkmale nicht einfach so kodiert (sprich, DNS eines Menschen kodiert keine Fledermausohren. Und wenn sie es doch tut, dann ist es keine "normale" menschliche DNS). :no:
[close]

Apropos, verändern: die Farbpalette des Sehens passt sich dann auch dem entsprechenden Tier an? Also, ich meine auch nachteilig? (zum Beispiel das Rot nicht sehen zu können?). Oder nur hören zu können?  :hmmm:

Kleidung: Gewisse Vorsicht bei "natürlich" vs "künstlich" bei der Kleidung wäre meiner Meinung nach gut. Denn die meiste Unterwäsche hat was an Elastan dabei, wie auch viele Hosen, T-shirts und gut anliegenden Klamotten. Berechnet sich dann der Resonanz- und Blockeffekt nach Prozentsatz der Chemie? Und welche Chemie? Und wenn die Chemie biobasiert (durch zB Hefen) produziert wurde? Und was machen wir mit Viskose/ Polyester /Leinen Mischung? Du siehst, man kann es schnell ins Lächerliche ziehen.

Wie wäre es mit Blut (Gestaltwandler DNS!)? Man tropft einige Tropfen und eine große Schüssel Wasser, und tunkt die Klamotten darin. Es geht dabei mehr oder minder gleichmäßig in die Faser und kann prima mitschwingen, resonieren und sich umwandeln (bei Wunsch zB als farbige Kekse auf dem Fell - oder auch nicht :)). Die Entscheidung, ob man nach jeder Wäsche "nachimpregnieren" muss oder nicht, liegt in den Händen des Schaffenden. Und Unfälle ja, die können den Protas passieren.
So wäre es, glaube ich ausnahmesicher, mit dem Prota und seinem Tier direkt gebunden und einigermaßen nachvollziehbar.
#17
Autoren helfen Autoren / Re: Wie wird mein Gestaltwande...
Letzter Beitrag von Soly - 25. Juni 2026, 18:05:43
Thema Masse und Energie:
Ganz persönlicher Take, aber ich glaube, da wirst du mit "Magie, #isso" langfristig glücklicher. Wenn du eine Erklärung willst, wohin die überschüssige Masse geht, brauchst du auch eine Erklärung, wohin die überschüssige Materie (Blut, Knochen, Gewebe) geht und woher neue Materie kommt. So richtig schlüssig wird das nie, deshalb kommst du früher oder später sowieso an den Punkt, an dem du eine unrealistische Randannahme treffen musst.
So gesehen finde ich deine Idee mit der freigesetzten oder zugeführten Wärmeenergie schon sehr elegant.

Thema Kleidung:
Wie wäre es damit, dass Materie sich umso einfacher mitverwandelt, je enger und flächiger sie am Körper anliegt? Ein weit fallendes Kleid würde beispielsweise zurückbleiben, ein eng anliegender Radanzug würde aber die Verwandlung hin und zurück mitmachen. Damit wären sämtliche Objekte, die sich in Taschen und nicht direkt am Körper befinden, automatisch ausgeschlossen. Eine Halskette aus Leder mit einem flach aufliegenden Anhänger, oder ein Ring aus Holz könnten aber mitgenommen werden.
#18
Autoren helfen Autoren / Re: Wie wird mein Gestaltwande...
Letzter Beitrag von Anj - 25. Juni 2026, 17:40:20
Ich habe null Ahnung von Physik oder Chemie, aber könnte die überschüssige Energie nicht im Zellen gespeichert werden? Ggf. gibt's ein spezielles Molekül, dass durch die Verwandlung freigesetzt wird und dann bestimmte Zellen (Haare/Fell/Federn/Krallen/Haut) aufläd und ihnen entweder zusätzliche Fähigkeiten (Härte, farbwechsel, ekektromagnwtisches Feld, Heilkraft, ...) verleiht oder sie eben nur speichert  wobei ein Verlust dann auch zum Verlust von Energiespeichern, wie Fett- und Muskelzellen des menschlichen Körpers führt oder zu einem Temperaturverlust und der sgefahr einer Unterkühlung.

Vielleicht hilft das ja beim Brainstormen ...
#19
Autoren helfen Autoren / Re: Dialekte/Akzente
Letzter Beitrag von Sturmloewin - 25. Juni 2026, 17:34:34
Ich glaube, Akzente darzustellen ist immer schwer, wenn man nicht selbst die entsprechende Sprache spricht oder wirklich tiefe Recherche betreibt. Sonst kann es schnell in unangenehme Klischees kippen.
Ich habe leider kein gutes Beispiel im Kopf, lese es aber persönlich am liebsten dann, wenn möglichst wenig versucht wird, die Akzente und Dialekte in Schriftlichkeit zu übersetzen, einfach, weil es sonst schnell übertrieben wird und vor allem für tatsächliche Muttersprachler unangenehme Fremdscham auslösen kann. Einzelne Einstreuungen finde ich wiederum okay. Ein typisches Hilfsmittel ist ja auch sowas wie
Zitat"[...]", sagte er in breitem Südstaatendialekt.
Das hat folgende Vorteile: 1.: Es wirft einen nicht so schnell aus dem Lesefluss. 2.: Es vermeidet Fehler.
Was hier auch schon angesprochen würde und was ich sehr mag sind sprachspezifische Sprichworte oder Flüche. Funktioniert besonders gut im Fantasysetting ("bei Merlins Bart" o.Ä.), ist aber bestimmt auch in realen Settings oder mit realen Sprachen umsetzbar.
#20
Autoren helfen Autoren / Wie wird mein Gestaltwandeln l...
Letzter Beitrag von Sturmloewin - 25. Juni 2026, 17:25:14
Hallo an alle!

Ich arbeite gerade an einem Urban-Fantasy-Setting mit Gestaltwandlern (vom Mensch zum Tier) und suche nach einer möglichst stimmigen Erklärung dafür, wie die Verwandlungen funktionieren.

Mir ist wichtig, dass sie sich körperlich "echt" anfühlen und Konsequenzen haben. Ich möchte das ganze so "wissenschaftlich" wie möglich erklären können. Die Gestaltwandler werden also nicht einfach zu Tieren oder erschaffen eine Illusion, sondern ihr Körper verändert tatsächlich seine Form. Gleichzeitig soll das Ganze aber nicht völlig biologisch sein, weil dann sofort klassische Probleme auftreten.

Ein paar Grundregeln, die ich bisher habe:

  • Die Gestaltwandler behalten ihre menschliche Identität und ihr genetisches Material. Sie erzeugen eine Art resonanten Körperzustand, bei dem ihr menschlicher Körper in eine andere physische Organisationsform übergeht. Heißt: Knochen verschieben sich, Muskeln ordnen sich neu, Sinnesorgane verändern ihre Struktur, Haut, Haare, Federn, Schuppen entstehen. Stoffwechsel passt sich an. Die zugrunde liegende Identität des Körpers bleibt jedoch menschlich. (Also Blut, DNA und Gewebe = menschlich)
  • Die Verwandlung ist anfangs schmerzhaft und muss wie eine körperliche Fähigkeit trainiert werden. Mit der Zeit wird sie schneller, kontrollierter und weniger belastend.
  • Je stärker sich die Tierform anatomisch vom Menschen unterscheidet (z. B. Vogel oder Schlange statt Menschenaffe), desto schwieriger ist die Verwandlung.


Jetzt hänge ich an zwei Punkten:

1. Masse und Energie
Wie würdet ihr erklären, dass sich ein 60-kg-Mensch in einen kleinen Vogel oder Hasen verwandeln kann, ohne einfach zu sagen: "Magie, fertig"?

Ich überlege, ob überschüssige Masse während der Verwandlung teilweise in eine Art Resonanzenergie übergeht und dabei Wärme freisetzt. Umgekehrt müsste für die Rückverwandlung Energie aufgenommen werden, weshalb sie in großer Kälte schwieriger sein könnte. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das elegant genug ist oder ob es bessere Ansätze gibt.

2. Kleidung
Die Figuren sollen sich nicht jedes Mal ausziehen müssen (Zielgruppe ist YA :D ) Gleichzeitig möchte ich vermeiden, dass Kleidung einfach grundlos "mitmagisch" wird. Habt ihr Ideen, wie man erklären könnte, warum Kleidung (oder bestimmte Kleidung) die Verwandlung mitmacht, ohne dass dadurch sofort jedes beliebige Objekt ebenfalls mitverwandelt werden könnte? Ich habe in der Geschichte generell das Konzept von Resonanzverstärkern und Resonanzblockern, also dass z.B. manche Materialien (z.B. Holz oder Pflanzenfasern bei Tieren aus dem Wald) die Verwandlung vereinfachen können, während andere (z.B. künstliche Fasern) dies erschweren.

Mich interessieren vor allem Ansätze, die sich in sich logisch und wissenschaftlich anfühlen, auch wenn sie letztlich natürlich ein fantastisches Element enthalten.