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Neueste Beiträge

#11
Veröffentlichungen / Re: [Roman] Regina Mars: Tause...
Letzter Beitrag von moonjunkie - Gestern um 19:51:51
Herzlichen Glückwunsch! Ich finde das Cover auch großartig!  :vibes:
#12
Veröffentlichungen / Re: [Roman] S. J. Link: Whispe...
Letzter Beitrag von moonjunkie - Gestern um 19:42:59
Herzlichen Glückwunsch noch mal und das Cover ist total schön geworden!  :herzchen:
#13
Veröffentlichungen / Re: [Roman] S. J. Link: Whispe...
Letzter Beitrag von Ixys - 06. November 2026, 15:00:56
Vielen Dank, ihr Lieben  :vibes:

Zitat von: Waffelkuchen am 03. November 2026, 08:24:18Hab mir direkt das eBook gekauft und bin schon super gespannt. :vibes:
Wie cool, Danke!  :wolke: Hab mir soeben auch endlich mal Die berstende Stadt gegönnt und freu mich aufs Lesen, sobald der Nano vorbei ist  ;D
#14
Das Willkommensboard / Re: Gideon Crimson: Ein glühen...
Letzter Beitrag von Shea - 05. November 2026, 11:50:40
Hallo und herzlich Willkommen im Tintenzirkel.

Deine Leseprobe gefällt mir ja ausgesprochen gut. So mag ich das. Ich freue mich, mehr von dir zu lesen  :buch:


(Verzeihung, falls das "du" nicht erwünscht ist. Dann wird es natürlich augenblicklich geändert  :)  )
#15
Das Willkommensboard / Gideon Crimson: Ein glühender ...
Letzter Beitrag von Arcor - 05. November 2026, 11:44:22
Liebes Forum, auch im NaNo stoßen neue Leute zu uns. Den Anfang macht jemand, der - wie der Titel schon verrät - die Schauerliteratur liebt. Herzlich Willkommen Gideon Crimson!

Wer bist du?
Ein sportlich gut erhaltener 68 jähriger Mann, der im höheren Alter zum schreiben kam. Immer viel an Literatur interessiert, nur nie Zeit gehabt selber zu schreiben. Das hat sich nun geändert, Rente gint einem diese Zeit und die Ruhe. .
Gideon war schon immer ein glühender Verehrer der klassischen Schauerliteratur. Vampir-Mythen? Großartig. Frankensteins Monster? Ein Meisterwerk menschlicher Überschätzung. Voodoo? Absolut faszinierend. Doch beim Betrachten dieser Welten dachte er sich stets: ,,Das ist mir alles noch viel zu harmlos. Da fehlt die totale Fantasie und Anarchie!" Aus dieser karibischen, mystischen Erleuchtung entstand eine Geschichte. Ein Gedankengespinst aus dunkler Magie, unheiligen Experimenten, blutsaugender Eleganz und purem, unverfälschtem Wahnsinn.
•    Inkubationszeit: Sagenhafte 20 Jahre reifte dieser geistige Hochofen in Valerians Kopf.
•    Der aktuelle Status: Der Kessel kocht über, es wird 3 Teile geben, Vorerst! Die Geschichte bricht mit der Wucht einer komplett außer Kontrolle geratenen Tournee aus ihm heraus und ergießt sich auf das Papier.


Was schreibst du?
Weil mich eine Geschichte schon annähernd, sehr persönlich 20 Jahre verfolgt und niemand sie je geschrieben hat. Seit 2025 schreibe ich nun und habe Badn 1 fertig. Es sollen noch 2 weiter folgen, vielleicht auch mehr.

Warum wir? Warum du?
Ich denke ich könnte hier Gleichgesinnte treffemn mit denen ich mich austauschen kann. Das Autorenleben kann einsam sein, ich Sinne, man lebt in seiner Geschichte, man erlebt diese und erlebt sehr intensiv diese Geschichte.

Kurze Kostprobe
Der Nebel in der Gasse roch nach verwesendem Flusswasser und kaltem Eisen. Jakob presste seinen Rücken gegen die feuchte Ziegelmauer und kontrollierte seinen Atem. Jeder Atemzug musste flach und lautlos sein. Auf der anderen Seite des schmalen Durchgangs verschmolzen Teo und Bastien völlig mit der undurchdringlichen Dunkelheit. Die feinen Tropfen des Nebels legten sich wie Leichentücher über Jakobs Gesicht. In seiner rechten Hand spürte er das kalte Glas der massiven Spritze. Die bernsteinfarbene Flüssigkeit darin war das einzige Mittel, das sie zwischen sich und den sicheren Tod stellen konnten.
Schritte zerrissen die unnatürliche Stille. Es waren keine vorsichtigen Schritte eines Mannes, der sich in der Nacht fürchtete. Es war der schwere, arrogante Tritt eines Raubtiers, dem die Dunkelheit gehörte. Eine gewaltige Silhouette schälte sich aus dem dichten Weiß. Der Vasall trug einen teuren Mantel aus dunkler Wolle, der schwer bis zu seinen Knöcheln reichte. Ein silberner Gehstock schwang in seiner rechten Hand. Unter der breiten Krempe seines Zylinders leuchteten seine Augen in einem widerlichen, unnatürlichen Gelb. Der Zauber der Priesterin hatte diesen Mann längst von jeglicher menschlichen Schwäche befreit.
#16
Veröffentlichungen / Re: [Roman] S. J. Link: Whispe...
Letzter Beitrag von Amaryn - 04. November 2026, 11:27:30
Gratulation! Und was für ein tolles Cover!  :herzchen:
#17
Veröffentlichungen / Re: [Roman] S. J. Link: Whispe...
Letzter Beitrag von Waffelkuchen - 03. November 2026, 08:24:18
Ich hab das jetzt erst durch deine indirekte Erwähnung im NaNo-Board gesehen; wie cool! :wolke: Herzlichen Glückwunsch! Das Cover ist super schön. Hab mir direkt das eBook gekauft und bin schon super gespannt. :vibes:
#18
Tintenzirkel / Re: Die Frage nach dem Sinn
Letzter Beitrag von David Oakenheart - 02. November 2026, 18:30:51
Eine wirklich interessante Frage, über die ich vermutlich deutlich länger philosophieren werde. :rofl:

Ich kann deinen Gedankengang durchaus nachvollziehen, würde allerdings an einem Punkt eine etwas andere Perspektive einnehmen. Du stellst die Frage, ob Literatur ohne einen tieferen Sinn überhaupt einen Wert besitzt. Ich frage mich hingegen, ob wir als Autoren überhaupt selbst bestimmen können, welchen Sinn unsere Geschichten letztendlich haben.

Natürlich können wir bewusst gesellschaftliche Probleme aufgreifen, moralische Konflikte erschaffen oder philosophische Gedanken in unsere Werke einfließen lassen. Aber bedeutet das im Umkehrschluss, dass eine Geschichte, die zunächst nur aus dem Wunsch heraus entsteht, etwas Spannendes zu erzählen, keinen tieferen Sinn besitzt?

Ich glaube, dass wir zwischen der Absicht eines Autors und der Bedeutung unterscheiden müssen, die ein Werk für seine Leser entwickelt.

Nehmen wir beispielsweise einen Roman, in dem ein gewöhnlicher Mensch durch außergewöhnliche Umstände gezwungen wird, über sich hinauszuwachsen. Der Autor möchte vielleicht einfach nur eine spannende Geschichte erzählen. Ein Leser erkennt darin jedoch eine Auseinandersetzung mit Mut, Verantwortung und der Frage, ob unser Schicksal durch unsere Herkunft bestimmt wird oder durch unsere Entscheidungen.

Ein anderer Leser entdeckt darin möglicherweise etwas völlig anderes, weil seine persönlichen Erfahrungen ihn zu einer anderen Interpretation führen.

Wer von beiden hat nun recht? Und besitzt die Geschichte weniger Bedeutung, nur weil der Autor diese Gedanken ursprünglich gar nicht beabsichtigt hat?

Gerade darin liegt für mich eine besondere Faszination der Literatur. Ein Buch ist nicht zwangsläufig mit seiner Fertigstellung abgeschlossen. In gewisser Weise beginnt mit jedem Menschen, der es liest, eine neue Auseinandersetzung mit seinem Inhalt.

Auch die Unterscheidung zwischen anspruchsvoller Literatur und Unterhaltungsliteratur sehe ich deshalb etwas kritisch. Selbstverständlich gibt es Werke, die sich wesentlich intensiver mit gesellschaftlichen oder existenziellen Fragen beschäftigen als andere. Aber ich glaube nicht, dass sich daraus automatisch eine Rangordnung ihres Wertes ableiten lässt.

Denn welchen Wert besitzt beispielsweise eine Geschichte, die einem Menschen in einer schwierigen Lebensphase Hoffnung schenkt? Oder ein Fantasyroman, der jemanden dazu bringt, über Freundschaft, Loyalität, Macht oder die eigene Sterblichkeit nachzudenken, obwohl er ursprünglich nur der Unterhaltung dienen sollte?

Muss Literatur uns zwingend neue Erkenntnisse vermitteln, oder kann es bereits von Bedeutung sein, wenn sie uns etwas fühlen lässt?

Ich persönlich schreibe in erster Linie, weil ich Geschichten erzählen und eine Welt erschaffen möchte, in der andere Menschen für eine gewisse Zeit verweilen können. Dennoch entstehen während des Schreibens immer wieder Situationen, in denen meine Figuren Entscheidungen treffen müssen, die weit über die eigentliche Handlung hinausreichen. Entscheidungen über Moral, Verantwortung, Opferbereitschaft oder darüber, was einen Menschen überhaupt zu einem guten Menschen macht.

Und manchmal glaube ich, dass gerade solche Fragen besonders wirkungsvoll sind, wenn wir sie nicht ausdrücklich beantworten, sondern unseren Lesern die Möglichkeit geben, ihre eigenen Antworten darauf zu finden.

Vielleicht liegt die wahre Tiefe einer Geschichte also gar nicht darin, welche Botschaft der Autor vermitteln möchte, sondern darin, welche Fragen sie im Leser zurücklässt.

Daraus ergibt sich für mich noch eine weiterführende philosophische Frage.

Wenn ein Autor eine Geschichte ohne jede tiefere Botschaft schreibt, ein Leser darin aber eine Erkenntnis findet, die sein Leben nachhaltig verändert, wer hat dieser Geschichte dann ihren eigentlichen Sinn gegeben? Der Autor, das Werk selbst oder der Leser?

Und vielleicht noch einen Gedanken weitergedacht. Kann ein Kunstwerk überhaupt bedeutungslos sein, solange es einen Menschen gibt, für den es etwas bedeutet?

Oder anders gefragt. Wenn eine Geschichte erst durch ihre Leser einen tieferen Sinn erhält, ist der Autor dann tatsächlich der alleinige Schöpfer seines Werkes oder lediglich derjenige, der die Voraussetzungen dafür geschaffen hat?

Ich glaube, gerade über diese Fragen könnte man wunderbar diskutieren.

Zum Schluss möchte ich dir noch etwas Persönliches mitgeben.

Ich hoffe wirklich, dass ich dich mit meinen Gedanken ein wenig ermutigen konnte, weiterzuschreiben und deinen eigenen Weg als Autor zu gehen. Ich kann deine Zweifel gut nachvollziehen, denn ich glaube, dass sich jeder, der mit Leidenschaft schreibt, irgendwann die Frage stellt, ob das, was er erschafft, überhaupt von Bedeutung ist.

Aber vielleicht sollten wir uns selbst manchmal weniger unter Druck setzen und uns wieder daran erinnern, weshalb wir ursprünglich angefangen haben, Geschichten zu erzählen. Nicht, weil wir der Welt unbedingt eine große Wahrheit vermitteln mussten, sondern weil da etwas in uns war, das erzählt werden wollte.

Deshalb wünsche ich dir von Herzen, dass du dir diese Freude bewahrst und dich von solchen Zweifeln nicht entmutigen lässt. Schreib weiter, auch wenn du noch nicht weißt, welchen tieferen Sinn deine Geschichten einmal haben werden. Vielleicht berühren deine Worte eines Tages jemanden auf eine Weise, die du selbst niemals hättest vorhersehen können.

Und ich finde, allein diese Möglichkeit ist schon ein wunderschöner Grund, niemals mit dem Schreiben aufzuhören.
#19
Tintenzirkel / Re: Mit was schreibt ihr?
Letzter Beitrag von David Oakenheart - 02. November 2026, 10:19:13
Ich gehöre tatsächlich eher zu denjenigen, die ihre Hauptarbeit am PC erledigen. Dort schreibe ich an meinem Roman, überarbeite meine Texte und versuche vor allem, bei all den Ideen, Figuren und Handlungssträngen eine gewisse Ordnung zu bewahren.

Ganz ohne Zettel und Stift geht es bei mir allerdings auch nicht. Gerade spontane Ideen kommen ja bekanntlich immer dann, wenn man am wenigsten damit rechnet. Wenn ich gerade keinen PC oder ein anderes geeignetes Medium zur Hand habe, muss eben auch mal ein Stück Papier herhalten. Hauptsache, der Gedanke ist festgehalten, bevor er wieder in den Tiefen meines Gedächtnisses verschwindet.

Letztendlich ist der PC für mich das wichtigste Werkzeug beim Schreiben, während Zettel und Stift eine schöne und manchmal unverzichtbare Ergänzung bleiben. Denn eine gute Idee fragt schließlich nicht danach, ob man gerade am Schreibtisch sitzt.  ;D
#20
Das Willkommensboard / Re: Nimora: Zwischen Büchern u...
Letzter Beitrag von alba - 02. November 2026, 00:10:23
Herzlichst willkommen! Für den NaNoWriMo ja auf den Punkt :wolke: