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Neueste Beiträge

#11
Autoren helfen Autoren / Re: Fantasy-Welt inspiriert vo...
Letzter Beitrag von Jester - Gestern um 11:55:37
Zitat von: Anj am 13. Oktober 2026, 13:16:39Irgendwo im Buch sollte aus meiner Sicht also schon zumindest deutlich werden, woher eine Figur kommt oder woher sie inspiriert ist. Entweder als Teil des Textes oder in einem Glossar, Vor- oder Nachwort, o.ä.

Ich denke, es ist sehr wichtig, dass dies auch im Text selbst geschieht. Das kann ja auch bei High Fantasy erfüllt werden. Spontanes Beispiel: Wenn ein Ghul in einem europäisch angehauchten Reich vorkommt, dann ist er vor allem auf frisch gepflügten Ackern anzutreffen (weil der Ghul ursprünglich ein Wüstengeist ist und der firsch gepflügte Acker einer Wüste am nächsten kommt).
#12
Tintenzirkel / Re: Ein * E N D E * unter dem ...
Letzter Beitrag von Valentina - Gestern um 08:39:11
Glückwunsch @Berjosa!
Ich habe dieses Wochenende auch nach endlosem Überarbeiten mein erstes Buch abgeschlossen. Es ist auf verdauliche 112k gekürzt und danach bin ich direkt krank geworden XD
#13
Ausschreibungen / [KG] 31.1.27 "Dark 13" (Geiste...
Letzter Beitrag von Stefan - Gestern um 07:48:52
ZitatIn Hotels, Flugzeugen usw. wird die Zahl 13 gern ausgespart, weil sie angeblich Unglück bringt. Ich glaube nicht daran und möchte der Zahl 13 mit der neuen Geisterspiegel Anthologie endlich mal den Respekt erweisen, den die Zahl meines Erachtens verdient.

Es gibt überall Hinweise auf die Zahl 13. Hotels und Flugzeuge sind da noch die bekanntesten Beispiele neben dem Freitag, aber schaut man mal genauer, so findet man z. B. auch Hinweise in Religionen.

Ich möchte eine Sammlung unterschiedlicher Geschichten herausgeben und schränke daher nicht weiter ein. Es kann also um geheimnisvolle Personen, Orte, Dinge gehen, aber auch um Flüche, Legenden und unerklärliche Phänomene, die mit der Zahl 13 im Zusammenhang stehen. Alles ist möglich, wenn es nur mysteriös, spannend, geheimnisvoll und dennoch unterhaltsam ist.

Erwähnenswerte Bestimmungen:

Zitat
  • Zeichenzahl: 15.000 – 30.000 Anschläge (inkl. Leerzeichen)
  • Erste (Ich-Erzähler) oder dritte Person (Er/Sie/Es) – keine zweite Person (Du)
  • Das Manuskript muss zum Thema passen und den Genres Horror, Grusel, Mystery oder Thriller zuzuordnen sein. Bitte keine Fantasy mit Elfen, Trollen, Zwergen usw.

ZitatEs gibt keine Abnahmeverpflichtung und keine Startgebühr. Für Autoren ist die Teilnahme völlig kostenlos und unverbindlich. Als Honorar bekommen die Gewinner, deren Geschichten veröffentlicht werden, ein Belegexemplar.

Die Anthologie Dark 13 wird zur Leipziger Buchmesse 2028 erscheinen und dort am Stand der Romantruhe präsentiert.

https://www.geisterspiegel.de/?page_id=638345&fbclid=IwdGRjcAVDNmVjbGNrBUM2XmV4dG4DYWVtAjExAHBkb2YBc3J0YwZhcHBfaWQMMzUwNjg1NTMxNzI4AAEejumAnyZeRfYKs-liDHNqkHmanlyDSW4hRWz73ecI1bIpWS3_U7ipqGkgRnE_aem_fj_Vc1mYFqVtnCbZMDDQpg
#14
Tintenzirkel / Re: Farbe bekennen
Letzter Beitrag von David Oakenheart - 20. Oktober 2026, 12:50:32
Ich kann durchaus behaupten, dass mich die Arbeit an meinem Roman in gewisser Weise verändert hat. Ich bin durch das Schreiben nicht nur selbstbewusster geworden, sondern betrachte inzwischen auch einige Dinge wesentlich kritischer als früher. Besonders fällt mir auf, dass ich meine Mitmenschen und deren alltägliche Probleme zunehmend bewusster wahrnehme und dabei unwillkürlich Vergleiche zu meinen eigenen Erfahrungen ziehe.

Auch meine Herangehensweise an das Schreiben hat sich verändert. Zu Beginn meines Romans habe ich beispielsweise längere Interaktionen zwischen zwei oder mehreren Charakteren möglichst vermieden. Nicht etwa, weil ich sie für unwichtig hielt, sondern weil ich schlichtweg der Überzeugung war, dass ich solche Szenen nicht besonders gut schreiben könnte.

Noch schwieriger wurde es für mich, sobald die Liebe ins Spiel kam. Gerade hier hatte ich anfangs erhebliche Hemmungen, die Gefühle und Beziehungen meiner Figuren ausführlicher darzustellen.

In den vergangenen Monaten habe ich diesbezüglich allerdings eine durchaus positive Entwicklung an mir festgestellt. Je sicherer ich mich beim Schreiben solcher Szenen fühle, desto mehr Raum gebe ich inzwischen auch den Gesprächen meiner Charaktere. Meine Dialoge werden ausführlicher und ich traue mich zunehmend, zwischenmenschliche Beziehungen intensiver auszuarbeiten.

Was mir dabei besonders hilft, ist die Tatsache, dass meine Charaktere inzwischen selbst eine gewisse Entwicklung durchgemacht haben. Ich kenne sie mittlerweile wesentlich besser und kann mir dadurch viel leichter vorstellen, wie sie in bestimmten Situationen reagieren würden.

Hinzu kommt, dass einige meiner Figuren tatsächlich auf Menschen aus meinem persönlichen Umfeld beruhen. Freunde und Bekannte dienen mir teilweise als Vorbilder, wodurch ich auf reale Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen zurückgreifen kann. Das hat sich für mich als ausgesprochen hilfreiche Unterstützung beim Schreiben erwiesen.

Was ich dabei besonders interessant finde, ist die Tatsache, dass ich durch das Schreiben manchmal sogar Seiten an diesen Menschen entdecke, die ich zuvor überhaupt nicht wahrgenommen habe. Wenn ich versuche, mich in meine Charaktere hineinzuversetzen und ihre Entscheidungen nachvollziehbar darzustellen, beginne ich automatisch auch darüber nachzudenken, weshalb die Menschen, die mir als Vorbilder dienen, in bestimmten Situationen so denken oder handeln, wie sie es eben tun.

Manchmal wird mir dadurch erst beim Schreiben bewusst, welche Beweggründe hinter gewissen Verhaltensweisen stecken könnten.

Das ist für mich eine wirklich spannende Erfahrung. Denn letztendlich beeinflusst nicht nur mein eigenes Leben die Geschichte, die ich schreibe. Vielmehr habe ich zunehmend das Gefühl, dass auch das Schreiben selbst meine Sicht auf das wirkliche Leben verändert.

Und wenn ich darüber nachdenke, ist das eigentlich eine ziemlich bemerkenswerte Entwicklung für etwas, das ursprünglich einmal damit begonnen hat, einfach nur eine Fantasygeschichte erzählen zu wollen. :)
#15
Tintenzirkel / Re: Wenn der Zweifel an die Tü...
Letzter Beitrag von David Oakenheart - 20. Oktober 2026, 12:27:29
Oh ja, dieser gute alte Zweifel. Ein ziemlich hartnäckiger Zeitgenosse, der auch bei mir regelmäßig und meistens vollkommen unangemeldet vor der Tür steht.  ;)

Bei mir entstehen solche Zweifel allerdings nicht unbedingt nur dann, wenn ich meine eigenen Texte kritisch betrachte. Besonders schlimm wird es, wenn ich Menschen aus meinem persönlichen Umfeld anbiete, Ausschnitte aus meinem Fantasyroman zu lesen, und diese Möglichkeit dann einfach nicht wahrgenommen wird.

Da kommen mir ziemlich schnell Gedanken wie, wenn es schon meine Freunde, Bekannten oder Familienangehörigen nicht interessiert, warum sollte es dann irgendwann wildfremde Menschen interessieren? Warum sollten andere Freude daran haben, meine Geschichte zu lesen, in meine Welt einzutauchen und meine Charaktere auf ihren Wegen zu begleiten?

Natürlich weiß ich, dass nicht jeder Mensch etwas mit Fantasy anfangen kann und dass ausbleibendes Interesse nicht zwangsläufig etwas über die Qualität meiner Geschichte aussagt. Aber dieses Wissen und das, was einem der eigene Kopf in solchen Momenten erzählt, sind leider manchmal zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Wie ich damit umgehe? Nun ja, das ist tatsächlich gar nicht so einfach. Oft hilft es mir, Fantasy Musik zu hören oder mir einen guten Fantasy Film anzuschauen. Dadurch bekomme ich meistens wieder neue Inspiration, neue Ideen und vor allem auch neuen Mut, mich erneut an meinen Roman zu setzen.

Manchmal greife ich aber auch zu einer ganz anderen Methode. Dann lese ich mir einfach eines meiner bisherigen Lieblingskapitel noch einmal durch. Und nicht selten sitze ich anschließend da und denke mir. Ha, das ist doch richtig gut geworden! Ich kann ja doch etwas!  ;D

Das mag vielleicht ein wenig nach Eigenlob klingen, aber ich glaube, manchmal muss man sich auch selbst daran erinnern, was man bereits geschafft hat, anstatt immer nur das zu sehen, was möglicherweise noch nicht gut genug ist.

Was mich aber letztendlich immer wieder zum Schreiben zurückbringt, ist die persönliche Bedeutung meiner Geschichte. In meiner Fantasy-Saga steckt nämlich auch eine ganze Menge aus meinem eigenen Leben. Erlebnisse, Erfahrungen und Gefühle, die ich auf diese Weise verarbeite und denen ich durch die Fantasy manchmal ganz andere Wendungen geben kann. Wendungen, die im wirklichen Leben vielleicht niemals möglich gewesen wären oder die ich mir damals gewünscht hätte.

Und vielleicht ist genau das einer der wichtigsten Gründe, weshalb ich trotz aller Zweifel weiterschreibe. Weil ich mit meiner Geschichte nicht nur eine fremde Welt erschaffe, sondern auch ein kleines Stück meiner eigenen darin wiederfinde.

Natürlich wünsche ich mir, dass irgendwann andere Menschen Freude daran haben, diese Welt zu entdecken. Aber selbst wenn der Zweifel mal wieder besonders laut an meine Tür klopft, versuche ich mich daran zu erinnern, dass diese Geschichte zunächst einmal mir selbst etwas bedeutet.

Und manchmal ist das schon Grund genug, weiterzuschreiben.  :)
#16
Tintenzirkel / Re: Das Schreiben und die Musi...
Letzter Beitrag von David Oakenheart - 20. Oktober 2026, 12:11:44
Bei mir spielt Musik tatsächlich auch eine ziemlich wichtige Rolle beim Schreiben, insbesondere an den Tagen, an denen mich meine Inspiration ein wenig im Stich lässt. Gerade dann höre ich gerne Fantasy-Musik oder die Soundtracks verschiedener Fantasy-Filme.

Interessanterweise passiert es dabei nicht selten, dass plötzlich ganze Szenen vor meinem inneren Auge entstehen. Das können Gespräche zwischen meinen Charakteren sein, verschiedene Kampfhandlungen oder sogar vollkommen neue Orte, an die ich zuvor noch gar nicht gedacht hatte. Manchmal reicht schon ein einziges Musikstück, um meine Fantasie wieder ordentlich anzukurbeln.

Ob ich die Musik dabei während des Schreibens höre oder lieber vorher, ist tatsächlich ganz unterschiedlich. Manchmal gerate ich durch die Musik in einen regelrechten kreativen Rausch, in dem die Gedanken und Ideen nur so sprudeln und ich vollkommen in meiner eigenen Fantasywelt versinke. An anderen Tagen wiederum merke ich, dass mich dieselbe Musik beim eigentlichen Schreiben eher ablenkt und meine Konzentration darunter leidet. Dann höre ich sie lieber vorher, lasse mich inspirieren und schreibe anschließend in Ruhe weiter.

Für mich ist Musik deshalb weit mehr als eine angenehme Hintergrundbeschallung. Sie kann ein wunderbarer Schlüssel zur eigenen Fantasie sein, auch wenn ich manchmal die Tür anschließend lieber wieder in aller Stille hinter mir schließe.  :omn:
#17
Ausschreibungen / [KG] 30.06.2027 "Musik" (Welte...
Letzter Beitrag von Stefan - 19. Oktober 2026, 22:30:30
ZitatWir wollen Geschichten, die mehr als Hintergrundmusik sind!
Stimmt etwas an, das wir so noch nicht gehört haben!

Musik begleitet die Menschheit seit ihren Anfängen. Sie verbindet, tröstet, beschwört, erinnert und erzählt. Kaum eine andere Kunstform vermag uns so unmittelbar und so tief zu bewegen, wie es die Musik vermag. Sie kann Welten erschaffen, Grenzen überwinden, Vergangenes zurückbringen oder etwas in uns zum Klingen bringen, von dem wir bisher nichts wussten oder längst vergessen haben, dass es existiert.

Für unsere zweite Weltenportal Sonderausgabe wollen wir Geschichten, in denen Musik eine zentrale Rolle spielt. Gesucht werden Erzählungen der Genre Science-Fiction und Fantasy – von High Fantasy bis zur Space Opera, von Urban Fantasy bis zu denkbaren Zukunftsspekulationen. Auch Grenzgänger sind ausdrücklich willkommen. Unheimliche und düstere Erzählungen sind gestattet; harter Horror passt dagegen nicht in das Konzept des Magazins.

Dabei darf die Musik in euren Texten ganz unterschiedliche Formen annehmen: Sie kann ein geheimnisvolles Objekt, um das sich alles dreht; eine Welt und ihre Gesellschaft prägen oder eine metaphorische Bedeutung besitzen. Vielleicht ist sie eine Sprache, die nur Maschinen verstehen. Vielleicht bewahrt ein Lied etwas, das nie hätte vergessen werden dürfen. Möglicherweise verändert eine Melodie die Wirklichkeit. Oder Musik ist etwas völlig anderes, als wir bislang gedacht haben.

Wir legen besonderen Wert auf Originalität und ungewöhnliche Ideen. Geringe Chancen auf eine Veröffentlichung haben reine Satiren, insbesondere Texte über zickige Diven und abgewrackte Rockstars, ebenso wie Geschichten, in denen Musik und ihr Umfeld lediglich als austauschbare Kulisse dient. Klischees wie der Rock n Roll Lifestyle, der bannende Gesang von Sirenen (oder ihnen entsprechende Wesen) oder Klänge, die ihre Zuhörer:innen in den Wahnsinn treiben, sollten nur eingesetzt werden, wenn ihnen eine frische Facette abgewonnen wird. Die Redaktion kann zudem H. P. Lovecrafts Werk nicht leiden (bitte keine Diskussion darüber beginnen. Es ist, wie es ist).
Wir freuen uns auf eure Einsendungen.

ZitatEinreichung:
• Deadline: 30.06.2027
• Umfang des Textes: 5.000 – 30.000 Zeichen inkl. Leerzeichen

https://weltenportalmagazin.de/ausschreibung-musik/
#18
Tintenzirkel / Re: 76. Kurzgeschichtentriell ...
Letzter Beitrag von Koboldkind - 19. Oktober 2026, 18:40:44
Ja, die NaNoVorbereitungen halten die einen auf Trab, die anderen gehen im Trubel von Hallonachten langsam unter  ;)

Danke @Joge ist notiert. Ich fürchte nur, dass die Runde erst im Dezember startet.

76. Triell im Oktober/November/Dezember 2026! Wer will dieses Jahr nochmal antreten?! Wer will dieses Jahr nochmal was lesen?! Herbei, herbei!
#19
Tintenzirkel / Re: 76. Kurzgeschichtentriell ...
Letzter Beitrag von Joge - 19. Oktober 2026, 17:45:59
mh hier ist ja jetzt schon ne ganze Weile Stille. im Versuch, diesen Thread mal wieder zu beleben melde ich mich einfach fürs nächste Triell als Schreiber   ;D
#20
Archiv: Ausschreibungen / Re: [KG] 31.10.25 "Einhornschl...
Letzter Beitrag von Holger - 19. Oktober 2026, 17:20:35
Zitat von: Fianna am 18. Oktober 2026, 11:36:08Hat denn jemand tatsächlich was eingeschickt?

Ich habe hier etwas eingeschickt, bisher aber noch nichts gehört. Bei einer anderen Anthologie aus dem Verlag habe ich auch etwas eingeschickt. Da kam heute die Rückmeldung, dass noch nicht bekannt ist, wie es genau weitergeht.

Das ist natürlich absolut verständlich. Mich hat die Nachricht um Torstens Tod auch schockiert.