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Neueste Beiträge

#11
Workshop / Re: "The Artist's Way" für blo...
Letzter Beitrag von Novae - 06. August 2026, 19:38:24
Da sind viele spannende Sätze und Gedanken dabei. Vor allem der mit dem catching ball ...

Und es ist toll, wenn es dir geholfen hat.
#12
Workshop / Re: "The Artist's Way" für blo...
Letzter Beitrag von Jen - 06. August 2026, 17:29:26
Mein Fazit zu ,,The Artist's Way" (Durchgang vom 01.05. bis 03.08.2026)
13 Wochen sind vorbei, und in dieser Zeit habe ich mit einer minimalen Verlängerung das erste Mal Julia Camerons vielbesprochenes Buch durchgearbeitet. Erstmal: Man merkt, dass es aus den Neunzigern stammt, dass die Zielgruppe eher verheiratete Frauen sind – und das regelmäßige ,,trust in God" muss man sich ggf. umdichten, was zumindest bei mir gut funktioniert hat. Lasst euch davon nicht abschrecken! Dieses Buch ist dafür gemacht, sich nur das zu nehmen, was einem nützt.

Wer ist die Zielgruppe? Blockierte Artists und alle, die eigentlich gerne welche wären, aber aus unterschiedlichen Gründen Angst haben (,,Was wird mein Mann denken?").
Jedes Kapitel beginnt mit einem längeren Text, aus dem ich gleich zitiere, damit ihr ungefähr wisst, was da so drinsteht. Anschließend gibt es Übungen und ,,verpflichtende" Routinen, nämlich die Artist Dates und die Morning Pages (beide habe ich nicht lange durchgehalten, weil sie nicht in meinen Alltag gepasst haben).
Artist Date: 1x wöchentlich idealerweise allein etwas Kreatives tun, ausprobieren, erkunden, ... da geht echt alles
Morning Pages: 1x täglich drei Seiten schreiben, bis der Kopf leer ist ... super zum entmüllen, und danach will man meiner Erfahrung nach ran an den Speck

Persönliches Fazit:
Bevor ich jetzt etwas detaillierter werde, möchte ich festhalten: Dieses Projekt hat mir viel Spaß gemacht, war flexibel, nicht unfassbar aufwühlend, manchmal dennoch gruselig-spot-on ... und der Wandel, den ich erlebt habe, ist ziemlich subtil verlaufen, aber spürbar. Mir geht es jetzt besser. Da waren einige Worte drin, die ich dringend hören musste.

Die Kapitel behandeln die Themen (abgeschrieben von den Kapitelüberschriften für Woche 1-12): Safety, Identity, Power, Integrity, Possibility, Abundance, Connection, Strength, Compassion, Self-Protection, Autonomy, Faith

Ein paar Beispiele für (Ab)sätze, die ich als hilfreich empfunden habe:
– Remember that it is far harder and more painful to be a blocked artist than it is to do the work. (Week 2)
– Many blocked people are actually very powerful and creative personalities who have been made to feel guilty about their own strengths and gifts. (Week 3)
– Yes, I am asking you to baby yourself. We believe that to be artists we must be tough, cynical, and intellectually chilly. Leave that to the critics. As a creative being, you will be more productive when coaxed than when bullied. (Week 3)
– Art lies in the moment of encounter. (Week 4)
– One reason we are miserly with ourselves is scarcity thinking. We don't want our luck to run out. (Week 5)
– Art is not about thinking something up, it is about getting something down. (Week 7)
– The perfectionist writes, paints, creates with one eye on her audience. (Week 7)
– All artists must learn the art of surviving loss: loss of hope, face, money, self-belief. [...] Artistic loss can be turned into artistic gains and strength – but not in the isolation of the beleaguered artist's brain. [...] We must acknowledge and share it. [...] Because they are seldom openly acknowledged or mourned, they become artistic scar tissue that blocks artistic growth. (Week 8.)
– In order to catch the ball, you have to want to catch the ball. Stop complaining about the lousy curves you get thrown and stretch, reach for what you really want. (Week 8.)
– In a creative career, thinking about the odds is a drink of emotional poison. It robs us of the dignity of art-as-a-process and puts us at the mercy of imagined powers 'out there'. Taking this drink quickly leads to a severe and toxic emotional bender. It leads us to ask, 'What's the use?' instead of 'What next?' (Week 8.)
– A productive artist is quite often a happy person. This can be very threatening as a self-concept to those who are used to getting their needs met by being unhappy. (Week 9)
– Fame is not the same as success. (Week 10)
– As an artist, my self-respect comes from doing the work. (Week 11)
– To kill your dreams because they are irresponsible is to be irresponsible to yourself. (Week 11)
– The first rule of magic is self-containment. (Week 12)

Übungen, die ich gemacht habe:
WOCHE 1: 6, 10, 2, 8, 5, 9
Lieblingsübung: Als Artist Date (Übung 2) habe ich mich selbst als Mixtape zusammengestellt und auf eine Kassette übertragen – positive Eigenschaften, die ich fördern möchte. Das Artist Date war nicht vorgegeben. Von den vorgegebenen Aufgaben mochte ich Übung 8 besonders (,,Was ich in einem anderen Leben machen würde").
WOCHE 2: 3, 4, 7, 8, 9, 10, 6, 2
Lieblingsübung: 3+4, ,,20 Dinge auflisten, die ich gerne mache + 2 davon diese Woche tun")
WOCHE 3: 5, 8, 9, 10, 2, 3, 4
Lieblingsübung: 8+9+10, ,,Menschen, die ich besonders schätze, welche Eigenschaften diese Menschen haben und welche Schlüsse ich daraus für mich ziehe"
WOCHE 4: 5, 1, 2, 3, 9
Lieblingsübung: 1, ,,Meine ideale Umgebung", hier umgesetzt als Collage.
WOCHE 5: 8, 2, 6, 7, 9
Lieblingsübung: 9, ,,Warum lohnt es sich für mich, blockiert zu bleiben?"
WOCHE 6: 6, 8
Lieblingsübung: keine, dafür habe ich in der Zeit etwas anderes gemacht (s.u.)
WOCHE 7: 8, 4, 2
Lieblingsübung: keine besonders
WOCHE 8: 3, 1
Lieblingsübung: 1, ,,Zielsuche, kurz-, mittel- und langfristig"
WOCHE 9: 2, 4
Lieblingsübung: keine, war hier aber im Stress/Schieferpark und habe etwas pausiert
WOCHE 10: 2, 3, 4, 5
Lieblingsübung: 5, ,,Small victories, nurturing actions for my artist und promises to myself" (Liste)
WOCHE 11: 4, 5, 7
Lieblingsübung: 7, ,,Welchen Wandel gab es in den vergangenen Wochen?"
WOCHE 12: 1, 8, (10)
Lieblingsübung: 10, ,,Lies das Buch nochmal" (habe es vor).

Außerdem:
Zwischen Woche 6 und 7 habe ich darüber nachgedacht, welche Projekte ich wann genau schreiben will (was zwei Tage Denkarbeit waren).
Der Schieferpark war zwischen Woche 9 und 10.
In Woche 11 habe ich verschiedene Schreibroutinen zusammengestellt und angefangen, sie auszuprobieren.
In Woche 12 habe ich nach insg. 13 Monaten Schreibzeit eine Rohfassung beendet.
(Die Links führen zu meinem T12-Thread, falls ihr darauf keinen Zugriff habt, aber die Listen/Tabellen und den Prozess dahinter doch mal sehen möchtet, könnt ihr mir gerne schreiben).

#13
Tintenzirkel / Re: 74. Kurzgeschichtentriell ...
Letzter Beitrag von Koboldkind - 06. August 2026, 16:25:59
@Stefan das liegt an der Hitze. Ich hab heute endlich mal zwei Stunden wohltemperiert spazieren können, um aus dem Siehste auch eine Story zu quetschen...
#14
Tintenzirkel / Re: 74. Kurzgeschichtentriell ...
Letzter Beitrag von Stefan - 06. August 2026, 16:02:21
Es ist ein wirklich tolles Thema.  :pompom:

Leider fällt mir gar nichts Brauchbares ein.  :pfanne:

Das heißt, es kommen mir ein Dutzend Situationen mit Siehste-Effekt in den Sinn. Aber keine scheint eine Geschichte werden zu wollen.  :d'oh:
#15
Tintenzirkel / Re: 74. Kurzgeschichtentriell ...
Letzter Beitrag von alba - 06. August 2026, 14:23:53
Ach schön :engel:  Da weiß ich schon über was ich morgen im Flugzeug nachdenken kann :)
#16
Tintenzirkel / Re: 74. Kurzgeschichtentriell ...
Letzter Beitrag von xadhoom - 04. August 2026, 14:25:09
Zitat von: Lasko am 04. August 2026, 10:04:46Ich würde mich gern zum Lesen melden  :winke:
Perfekt! Danke und Willkommen!
#17
Tintenzirkel / Re: 74. Kurzgeschichtentriell ...
Letzter Beitrag von Koboldkind - 04. August 2026, 10:16:37
Oooh, da fällt mir direkt eine Prämisse ein. Jetzt brauche ich nur noch Setting, Handlung, Figuren XD
#18
Tintenzirkel / Re: 74. Kurzgeschichtentriell ...
Letzter Beitrag von Lasko - 04. August 2026, 10:04:46
Ich würde mich gern zum Lesen melden  :winke:
#19
Tintenzirkel / Re: 74. Kurzgeschichtentriell ...
Letzter Beitrag von xadhoom - 04. August 2026, 09:55:51
Na siehste! Geht doch ...

Willkommen zum 74. Triell im Tintenzirkel!

Es gibt Dinge, die sieht man kommen. Andere übersieht man gewollt oder geflissentlich. Selbst wenn sie direkt vor einem stehen. Man kann einsehen, nachsehen, vorhersehen, schwarzsehen oder tatenlos zusehen – und hinterher selbstmurmelnd behaupten, man habe es schon immer gewusst.

Siehste!

Da triumphiert jemand, dessen Warnungen nicht ernst genommen wurden. Einer anderen Figur geht möglicherweise endlich ein Licht auf. Vielleicht sieht jemand Dinge, die gar nicht da sind – oder als Einziger etwas, das alle anderen nicht sehen können oder wollen. Auch kann der nervige Klugscheißer wieder einmal zum Zuge kommen – und trotzdem abnerven. Und mit viel Glück begegnen uns auf dem Weg sogar ein Nasshorn und ein Trockenhorn. Das eine fällt ins Wasser, das andere nicht. Siehste.

Was ihr aus dem Zauberwort macht, bleibt wie immer euch überlassen. Das Wort selbst ist keineswegs alternativlos, kürzt aber beispielsweise »Hab ich et Dir nich jesacht?« ganz wundervoll ab. Will sagen, es muss nicht zwingend gesagt werden, aber einen entsprechenden Moment zeigen.

Ob der Neunmalkluge besserwisserisch den Zeigefinger hebt oder selbst mit im angerichteten Desaster sitzt ... Lasst in eurer Geschichte auf irgendeine Weise durchblicken, was zuvor verborgen, übersehen, vorhergesehen oder schlicht nicht einzusehen war.

Die Schreiblinge
@Koboldkind
@alba
@Steffan

haben bis Mittwoch, den 19. August 2026, 23.59 Uhr Zeit, mir ihre Geschichten zu schicken. Meine Mailadresse folgt wie gewohnt per PN.

Bei den Leserlingen besteht noch Bedarf! Meldungen gerne auch kurz vor Übergabe!!


Die Leserlinge
@Biene
@Lasko

@[Dein Name könnte hier stehen]
@[Dein Name könnte hier stehen]
dürfen anschließend bis Mittwoch, den 2. September 2026, 23.59 Uhr lesen, kommentieren und ihre Punkte verteilen.

Ich freue mich auf Geschichten mit Weitsicht, Einsicht, Aussicht oder vollständigem Realitätsverlust. Und wer hinterher behauptet, das Thema habe genau zu diesem Ergebnis führen müssen, darf natürlich sagen: Siehste!

#20
Tintenzirkel / Re: 74. Kurzgeschichtentriell ...
Letzter Beitrag von Stefan - 04. August 2026, 09:20:45
Ich wollte schon lange mal mitmachen und warte immer auf die geeignete Lebenslage.

Im Moment bin ich gerade so völlig unkreativ und unschreibsam. Was gibts da Schöneres als unnötiger Zeitdruck und ein aufoktroyiertes Thema?