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#11
Ausschreibungen / Re: [KG] 30.06.26 "Aus der Asc...
Letzter Beitrag von Stefan - 21. Juni 2026, 14:56:05
Zitat von: Jen am 21. Juni 2026, 12:54:15Warum denkst du, dass deine Geschichten nicht intersektional sind?
Das habe ich nicht andeuten wollen. Auch nicht, dass ich das Thema ignoriere, sonst hätte mich ja das Ausschreiben nicht interessiert. Manchmal blockieren mich Vorgaben, obwohl sie zu meinen bisherigen Geschichten passen. Vielleicht liegt es daran, dass ich gewisse Themen lieber von innen heraus entwickle, als sie mir vorschreiben lasse. Dann fühlt es sich falsch an und bemüht und ich muss abbrechen.

Edit: Sorry, "einfach ignorieren" hab ich gesagt, hat sich aber auf das Ausschreiben bezogen und bei deiner Antwort habe ich das ganz allgemein verstanden, darum nicht richtig gecheckt, warum du das sagst. Alles gut.
#12
Ausschreibungen / Re: [KG] 30.06.26 "Aus der Asc...
Letzter Beitrag von Jen - 21. Juni 2026, 12:54:15
Danke @Stefan!

"Intersektional" ist ja kein Muss, auch wenn es in der Branche natürlich absolut angemessen ist, das Thema mitzudenken. Dafür sind Kleinverlage und Anthologien die perfekte Spielwiese. Muss ja nicht in Leuchtschrift ausgeschrieben sein.

Warum denkst du, dass deine Geschichten nicht intersektional sind? Es lohnt auf jeden Fall, sich damit zu befassen, egal ob in den Themenbereichen Geschlecht, Glaube, Sexualität, Hautfarbe, Herkunft, chronische Erkrankungen, Behinderungen, politische Einstellungen, ... die Möglichkeiten sind vielseitig. Selbst, wenn eine Geschichte dann nicht genommen wird, trägt es ja zum eigenen Verständnis bei und bildet ggf. ein Fundament für zukünftige Geschichten. "Einfach ignorieren" wäre da echt schade.
#13
Ausschreibungen / Re: [KG] 30.06.26 "Aus der Asc...
Letzter Beitrag von Stefan - 20. Juni 2026, 19:16:58
Ich habe bis jetzt immer noch keine Idee, darum wirds wohl nix. Schade, ich habe nicht so viele Ausschreiben gefunden, die für mich in Frage kommen, und diese sieht super interessant aus. "Intersektional" hat mich komplett blockiert, keine Ahnung, warum. Vielleicht hätt ichs einfach ignorieren sollen. Viel Erfolg, @Jen!
#14
Das Sprachbastelboard / Re: Eine Kurze Frage zu einem ...
Letzter Beitrag von Jakob Weikum - 19. Juni 2026, 23:17:14
Wenn du damit andeuten möchtest, dasd "er" zum wiederholten Male aufgewacht ist und sich fragt, das wievielte mal es war, könnest du es atmosphärischer gestalten, in dem du seine Eindrücke miteinbeziehst.

Beispielweise könntest du beschreiben, worauf gerade der Mondstrahl fällt.

Quasi:
Ein Trapetz aus Silber. Starr blieb es auf der Sofalehne, wie ein trügerisches Gespendt, das sich zu regen nichg wagte. Seit dem letzten Mal war es nur um vier, vielleicht fünf Handbreit gewandert. Wie oft würde er in dieser Nacht noch aufwachen und frustriert von dem Klecks Mondlicht zur Uhr, und von der Uhr zum Klecks Mondlich starren? Das wievielte Mal war es denn diese Nacht? Sofa, Tischlampe, das Wandbild mit dem See, der anansehnliche Haufen Dreckwäsche. Vier. Dabei war es ert kur nach Mitternacht. «Dreck.» Und immer wieder der Selbe Traum.
#15
Workshop / Re: Sind viele Zeitsprünge stö...
Letzter Beitrag von Jakob Weikum - 19. Juni 2026, 22:59:23
Spannendes Thema. Ich bin großer Fan von Rückblenden, die Licht auf Geschehnisse in der Gegenwart werfen.

Bei meinem Aktullen Roman behinne ich in einem Dorf ganz familiär und deute einem Konflikt an. Dann ganz plötzlich ein Zeitsprung um 2 Jahre.

Da geht die Geschichte dann erst richtig los. Aber um zu verstehen, wie es dazu kam, gib es immer wieder kleine Rückblenden.

Komisch. Denn Zeitsprünge an sich mag ich gar nicht so germ  :-X

Ob es funktioniert? Keine Ahnung! Werde ich wohl sehen, wenn es durch die Finger von ein paar Testleser gewandert ist.  :omn:

#16
Tintenzirkel / Re: Ein * E N D E * unter dem ...
Letzter Beitrag von Jakob Weikum - 19. Juni 2026, 21:06:18
Herzlichen Glückwunsch  :prost:

Ich glaube hier wurde schon reichlich zu dem Thema gesagt. Immer rechtlich absichern. Eine schlichte schriftliche Erlsubis zur Nutzung der Story ist nach Hinten raus Gold wert.

Wenn wenn es keine Erlaubnis gibt, dann wenigstens de Gewissheit.
#17
Autoren helfen Autoren / Re: Dialekte/Akzente
Letzter Beitrag von Jakob Weikum - 19. Juni 2026, 20:52:43
Ich muss zugeben, dass ich überhaupt kein Fan von Dialekten bin. Grubdsätzlich bringen sie mich beim Lesen aus dem Lesefluss. Wie schon @Sam und andere beschrieben haben, ist gerade bei ernsteren Themem ein lustiger Dialekt eher schwierig.

Viel wichtiger ist eher die sprachliche Perspektive wichtig. Quasi die Sprichwörter anpassen.

Im Realen ist es einfach, da hat jedes Land und jede Region eigene Sprichwörter, Redewendungen und Flüche.

Bei Fantasy sollte man das dann anpassen. So würde ein Zwerg seinem Kumpanen vermutlich nicht einen blöden Hund nennen, sondern eine Bimsbirne.
Gerade gelebter Rassismus unter fiktiven Figuten lässt da viel Spielraum, ohne die bestehenden ethnischen Gruppen zu schmähen.
Das, und kleine Besondeeheiten wie «Aj, Jou usw», sorgt meiner Meinung nach für genügend sprachliche Vielfalt.
#18
Autoren helfen Autoren / Re: Dialekte/Akzente
Letzter Beitrag von LaCaffeinata - 17. Juni 2026, 10:14:45
Beim Übersetzen wird es dann spannend, welche Vergleiche man mit Dialekten/Soziolekten der Zielsprache treffen kann. Oder ob man eben direkt etwas erfinden muss.

Mir geht seit gestern Abend der Begriff "Plüschappel", angeblich plattdeutsch für "Pfirsich", nicht aus dem Kopf. Das haben sich irgendwelche Leute ausgedacht, auf Platt gibt es den Begriff nicht (da ist es ein "Peersch"). Aber als Neologismus mag ich den trotzdem. ^^
#19
Autoren helfen Autoren / Re: Dialekte/Akzente
Letzter Beitrag von Stefan - 16. Juni 2026, 20:25:20
Ich hab was: Emil und die Detektive. Berliner Jugendsprache der Zwanzigerjahre des letzten Jahrhunderts, keine Ahnung wie 'echt' das ist, vermutlich halb/halb.

Dialektfärbung:
Zitat»Also, Emil, du Rabe«, sagte sie, »kommt nach Berlin und dreht gleich 'nen Film! Wir wollten gerade noch mal nach dem Bahnhof Friedrichstraße zum Neustädter Zug, ...«

Jugendsprache (vermutlich 'aufgewertet'):
Zitat»Mensch, das reinste Theater. Zum Quietschen. Also, hört zu! Ich schleiche ins Hotel, sehe den Boy rumstehn und mache Winkewinke. Er kommt zu mir, na, und ich bete ihm die ganze Geschichte vor. Von A bis Z, so ungefähr. Von Emil. Und von uns. Und von dem Dieb. Und daß er in dem Hotel wohnte. Und daß wir eklig aufpassen müßten, damit wir ihm morgen das Geld wieder abjagen...

Da fällt mi noch was ein: Huckleberry Finn. Ist komplett in Umgangssprache geschrieben, kaum gescheit übersetzbar.  Twain hat sich viel Mühe gegeben, die Sprache der Leute zu erfassen. Auch der schwarze Bevölkerung, die ganz anders geredet hat. Aber eben: sowas ist immer orts- und zeitgebunden.
#20
Tintenzirkel / Re: Ein * E N D E * unter dem ...
Letzter Beitrag von LaCaffeinata - 16. Juni 2026, 19:19:47
Der erste Entwurf ist fertig! Seit Freitag, um genau zu sein. Jetzt ein paar Tage hängen (und Kurzgeschichten schreiben), dann die ersten beiden Bände lesen, um zu gucken, was ich alles vergessen oder falsch erinnert habe. ^^