• Willkommen im Forum „Tintenzirkel - das Fantasyautor:innenforum“.
 

Neueste Beiträge

#11
Vorstellungsgespräche / Mavren - Arzt, Heiler, Wolfswa...
Letzter Beitrag von Ary - 12. April 2026, 20:44:09
Hi ihr,

für mein Gaslight/Fantasy/Dark-Academia-Projekt habe ich bereits einen Protagonisten, der so lebendig wie sonstwas ist in meinem Kopf, nämlich Jonair Harrowmere, den Katzenwandler und Leiter des Blackport Instituts für paranormale Forschung, spöttisch von Kollegen und Gesellschaft auch Harrowmere-Institut genannt.
Teilnehmende des Camp 2026 finden den Romanthread hier: https://forum.tintenzirkel.de/index.php?topic=29580.0

Kurz zusammengefasst geht es um eine düstere Verschwörung, die mit paranormalen Erscheinungen einhergeht und die Jonair erforscht.

Mavren Ashbourne kommt mit dem ganzen paranormalen Kram, an den er nicht wirklich glaubt, in dem Moment in Berührung, in dem ihm eine Leiche abhanden kommt, die eigentlich für eine Anatomiestunde herhalten sollte. Die Leiche: verschwunden. In den leeren Tüchern nur ein schmuddeliger Zettel mit der Aufschrift: "Wähle deine Seite klug". Und nun weiß Mavren auch nicht - soll er sich etwa  an seinen Kollegen wenden, diesen wandelnden Skandal mit Vorliebe fürs Esotherische, diese ... Katze? Oder soll er der Spur der Leiche allein folgen? Das war doch sicher nur Schlamperei vom Bestatter oder von der Universität odfer von beiden.
Warum sollte er sich seinem komischen Kollegen anvertrauen? Jonair ist ein arroganter, unerträglicher, unmöglicher Scharlatan ... der dazu umwerfend aussieht, charmant ist und ... äh, was?

Das einzige, was ich über Mavren weiß, ist, dass er ruhig und beständig ist, ein guter Arzt mit einer zusätzlichen schwachen Heilergabe durch sein Wandlerblut, und dass er Jonair eigentlich ziemlich anstrengend und nervig findet. Doof nur, dass er, seit er ihn auf einer Abendgesellschaft zum ersten Mal gesprochen hat, dauernd an ihn denken muss. Und das nicht nur, weil er intelligent, brillant und witzig ist, sondern auch noch unglaublich grüne Augen ... moment. Was? Stop.
 
Mavren ist Anfang 30, praktizierender Arzt und Dozent an der Universität und eher bodenständig. Von Esotherik hält er gar nichts. Die Geistererscheinungen, die Jonairs Sponsorin gesehen haben will, schiebt er eher auf eine Migräne als auf etwas Übernatürliches.

*schiebt Mavren in den Thread*
So. Da. Fragt ihn aus. Ich will mehr über ihn wissen als ... das.

#12
Vorstellungsgespräche / Re: Lyanne - Der Paladine Lied
Letzter Beitrag von Emmi - 12. April 2026, 20:40:45
Hey Lyanne,
du sagst oft Verzeihung und Entschuldigung. Aus Höflichkeit oder hast du Angst? Wenn ja, wovor genau?
#13
Vorstellungsgespräche / Re: Enni
Letzter Beitrag von Emmi - 12. April 2026, 20:32:40
Enni: Zu spät? Nö, bist du nicht. Ich habe Zeit, besonders wenn es morgens darum geht pünktlich zur Schule zu kommen...
Wer hat dir gesagt, dass ich gutgläubig bin? Find ich jetzt nicht so. ... Na, vielleicht in Bezug auf einen gewissen Mitschüler, in den ich verknallt war und der mich erst ausgenutzt, dann auf einer Party abgefüllt und bloßgestellt hat. War ganz schön sch... Äh, klar, hier im Form wird nicht geflucht.
Ich lasse diese Erinnerungen mal beiseite und erzähl dir was von meiner Mutter, wenn man sie so nennen kann. Sie ist wirklich egozentrisch. Ja, ich weiß, ich soll meine Mutter lieben, sie hat mich auf die Welt gebracht und so weiter, aber sorry, in diesem Fall klappt das nicht.
Ganz "wortlos" war ihr Abgang auch nicht. Papa und sie hatten viel Streit. Sie haben immer geglaubt, dass ich das nicht mitbekomme, aber Streit ist wie wabernder Dampf, der durch alle Ritzen kriecht.
Natürlich war ich traurig, als sie weg ist, aber mit der Zeit hat sich herausgestellt, dass es nicht wirklich einen Unterschied gemacht hat. Mein Papa ist der, der mich von Anfang an großgezogen hat und der ist ein klasse Typ. Na gut, er trauert immer noch meiner Mutter hinterher. Meine beste Freundin Nang und ich wollen ihn mit Nangs Mutter verkuppeln. Die steht auf ihn und beide kochen gerne ... Aber er checkt das einfach nicht. Sehr laaaaange Leitung, sage ich nur.
Meine Mutter sehe ich ab und an, wenn sie beruflich in der Stadt, in der ich lebe, zu tun hat. Eigentlich habe ich überhaupt keinen Bock sie zu sehen, aber Papa ermutigt mich immer wieder dazu. Manchmal glaube ich, ich mach das für ihn.
Erst neulich waren wir in einem feinen Restaurant, wo sie mir mein verspätetes Geburtstagsgeschenk gegeben hat.
Ein DinA3 großes Foto von - Jetzt rate mal! - Von sich selber, in ihrem Businessoutfit, mit nagelneuem IPad unter dem Arm und einer Pradahandtasche. Ich sollte es mir in mein Zimmer hängen, damit ich ihre Nähe spüren kann. Geht`s noch?
Ganz bestimmt schäme ich mich nicht dafür verlassen worden zu sein. Es macht mich wütend, aber es beeinflusst mich nicht tagelang. Ich bin so oft von ihr enttäuscht worden, dass ich ihr schon lange nicht mehr hinterherlaufe. 
So, nächstes Thema: Schwachstellen. Du fragst mich, eine Teenagerin, ob ich Schwachstellen habe? Erzählt man das einfach so wildfremden Leuten? ... Okay, weil du es bist. Meine Schwachstelle ist Fin. Zuerst arbeiten wir zusammen an einem Geschichtsprojekt für die Schule, nicht freiwillig, denn oben genannter Mitschüler hat mich versetzt. (- Nein, du musst mich nicht darauf hinweisen, dass ich tatsächlich zweimal auf diesen Mistkerl reingefallen bin.)
Fin ist o.k.. Nett, gut aussehend und ein klein wenig geheimnisvoll, aber das sage ich ihm ganz bestimmt nicht!
Als ich diese alten Briefe mit den Hinweisen auf die Tagebücher finde, erzähle ich ihm davon und wir machen uns zusammen auf die Suche.
Tja, geheimnisvoll trifft es ganz gut, denn als wir das Erste finden verwandelt er sich in einen Fuchs um einen Angreifer von uns abzulenken. Mega krass. Ich bin weder spirituell noch esoterisch veranlagt, und dann so was!
Zurück zur Schwachstelle. Mittlerweile suchen wir nach dem zweiten Buch und manchmal habe ich das Gefühl, dass Fin mehr weiß, als er zugeben will. Ich versuche das auszublenden, denn zugegeben, ich bin ganz schön verknallt in ihn.
Muss hier mal Schluss machen, gehe gleich ins Kino. Morgen schreibe ich dir noch was zu den Hobbys und dem anderen Kram.
VG Enni
#14
Vorstellungsgespräche / Lyanne - Der Paladine Lied
Letzter Beitrag von Jakob Weikum - 12. April 2026, 19:05:56
Hallo. Das ist ein sehr spannendes Format und ich würde das gern ausprobieren. Aus den Autorenchallange weiß ich, dass man seine Figur nie in- und auswendig kennt. Es gibt immer Aspekte, Gedanken, Eigenheiten, Vorlieben und Sichtweisen, die einem vorher gar nicht in den Sinn gekommen waren.
Theoretisch weiß ich viel über Lyanne. Aber ich bin ja nicht hier, um zu wissen, sondern um zu lernen und zu überdenken.

Ich überlasse also meine Protagonistin euren Fragen und bin üneraus gespannt.
________________________________

Was ist das für ein Ort? Wer seid ihr? Weiß Stahlfalke, dass ich hier bin? Oder Reticeo?

Was? Nein! Ruhe jetzt.

Verzeiht, ich ... ich bin Lyanne. Lyanne Feldmann. Sechzehn Winter alt und komme aus Neusiedlingen. Das liegt westlich von Appelburg. Ihr wisst schon: Damgarisches Reich.
Nicht? Na gut. Seid Ihr vom Solitariat? Ich bin nicht weggelaufen! Und schaut! Ich trage noch die Ägis.

Entschuldigt bitte. In Ordnung: Mein Vater ist ein Feldmann, wie ihr euch schon denken könnt. Aber kein normaler Bauer, sondern ... naja, sagen wir mal, er ist wohlhabend. Oder ... mittlerweile müsste er schon Großbauer im Dienste des Barons sein. Das wollte er zwar nie, aber ... ja. Jetzt ist er es wohl. Wegen ... tja. Da kommen wir auch schon zu mir: Ich habe es verbockt — und zwar so richtig. Oh Gott ... muss ich wirklich?

Schon gut. Hör auf!

Das war nicht an Euch. Vor ... ich weiß nicht genau wann. Da ist etwas passiert. Seitdem bin ich ... ich bin manchmal so ... so wütend.
Verzeiht. Ich habe jemandem sehr wehgetan. Romael. Romael von Baumkronen, den Sohn und Knappen von Ritter Ronaldin von Baumkronen. Also eigentlich habe ich ihn windelweich geprügelt. Er hätte es auch verdient, aber ... tja. Wie? Keine Ahnung. Es war schlimm. Ich konnte einfach nicht aufhören. Ich wollte ihm ... ja. Ich wollte ihm wehtun. Und wie.

Was? Nein!

Verzeiht. Ich rede manchmal mit ... egal. Er — also Herr Ritter Ronaldin — ist eine echte Berühmtheit und wirklich gütig. Sogar für einen Ritter. Naja. Die Strafe wäre trotzdem ... Tod oder Tribut. Niemand wollte das wirklich — denke ich. Außer vielleicht Romael. Aber er — also Herr Ritter Ronaldin — bot mir einen Ausweg an: Ich soll Romael heiraten. Ich habe ihn gehasst. Und er mich. Aber ... das wäre es: Die Prügel wären vertuscht — Streit zwischen Liebenden, würde es heißen. Und mein Vater könnte weiter einfach Feldmann sein, ohne dem Baron zu gehören. Nur zwei Söhne. Das war das Angebot. Dann würde man mich in Ruhe lassen und alles wäre vergessen und ...
Und wisst ihr, was ich gesagt habe: Dass ich lieber sterben würde. Nur war das gelogen.

Oh Silberlichtiger, ich bin so dumm. So dumm! Ich habe dann alles nur noch schlimmer gemacht. Und dann ... dann war Scheusal da und half mir. Nur ein Mal. Ich wollte einfach nicht ... ich ... ich wollte nicht. Aber ... dann habe ich es getan. Ein einziges Mal schwach geworden. Ein einziges Mal nicht aufgepasst und ... Mama. Ich. Ich habe sie getötet. Ich. Dreck.

Es ist nur ...

Naja. Mein Vater — er war nicht wütend — er wäre nicht mein Vater, wenn er nicht einen Ausweg gefunden hätte. Mit den Gilden. Mit Fürst Aravell und dem Solitariat: Kloster. Der Konvent zur Silberähre im Himmelsendgebirge. Ganz weit weg, bei den Silberschwestern und den Paladinen. Die Bedingung war, dass er dem Baron die Treue schwört — wegen mir! Dreck.

Reticeo hat mich dorthin gebracht. Er ist ein Paladin. Ist er hier? Weiß er, dass ich hier bin?

Verdammt. Ich halte es kurz, ja? Ich bin ... der Nyktiri hat ...
Was ein Nyktiri ist? Na, ein Geistlicher der Sechs. Also, ich habe ... ich wollte nur den Schwestern helfen. Es war nicht richtig, was er ... so etwas sollte man nicht tun — niemand. Dieses Schwein.

Ich habe also wieder die Hand gebissen, die mich füttert. Und schützt. Und über mein Schicksal entscheidet. Und nun heißt es: Scheusal bezwingen oder ... Tribut oder Tod.

Die Silberschwestern dürfen mir nicht mehr helfen. Ende. Den Paladinen ist es gleich. Wäre ich ein Kerl, dürfte ich ein Paladin werden — so einfach ist das. Aber ich bin nun mal keiner. Mädchen ist es in Damgar sogar verboten, ein Schwert zu berühren!

Reticeo und Cain hatten einen Einfall: In meiner Heimat, im olgetischen Reich, da wird Leuten wie mir anders geholfen. Dort könnte ich eine Nebelwächterin werden. Eine ... ich weiß nicht. Artella scheint mir auch eine Art Priesterin zu sein. Baro ist ein Krieger. Und sie behaupten von sich, Jäger zu sein. Die Priesterschaft Tyras. Aber nicht wie die Nyktiri oder die Silberschwestern. Keine Ahnung. In Damgar beten wir zu Tasinah.

Aber dieser Nyktiri hat mir noch einen reingewürgt: Vierzehn Monde — bis zum nächsten Tribut. So viel Zeit habe ich, um eine Nebelwächterin zu werden. Allein die Reise dauerte fast zwei. Dreck. Und dann darf ich auch nur von Stahlfalke ausgebildet werden. Wenn ihr die kennenlernen würdet ... Weiß meine Meisterin, dass ich hier bin? Ich darf nicht ohne ihr Wissen fort — oder ohne dass Reticeo davon weiß. Es ist wichtig! Redet mit mir!

Entschuldigt mich bitte. Ich wollte nicht unhöflich sein.

Ich bin ein Nebeling. Eine Nebelwächterin in Ausbildung — oder so. Aber ich lerne hier nichts. Jeden Tag nur den Schwebebalken, Jagdkunde und Meditation. Sinnfrei. Scheusal ist immer noch da. Dreck. Dreck! Ich glaube, sie will mich einfach loswerden und weggeben, und es macht mich ... mich ...
Verzeiht. Ich will doch nur nach Hause zu Pa. Ich will das alles nicht. Ich ...

Sei du still!

Nicht Ihr! Ich meine: Seid ... seid Ihr wirklich ein Zirkel? Zauberer und Hexen? Das ist ... weiß Reticeo, dass ich hier bin? Er wird sauer, wenn ... Ihr solltet weg sein, wenn er mich holen kommt. Er ist schließlich ein Paladin und Ihr ... naja. Ihr wisst schon.
#15
Das Willkommensboard / Re: Annili: Fantasy kann eben ...
Letzter Beitrag von Annili - 12. April 2026, 18:33:13
Hallo ihr Lieben!

Vielen Dank für eure netten Worte, ich fühle mich jetzt schon ganz wohl bei euch! Ich bin leider die letzten Wochen wieder viel im Brotjob versumpft und komme deshalb erst jetzt dazu, mich bei euch zu melden.

Das mit dem Englischen hat sich bei mir auch erst mit der Zeit so ergeben - viel auf Englisch gelesen, englische Serien geschaut (in der Zeit vor Netflix und Co waren die ja auf Englisch einfach immer sooo viel früher verfügbar, und ich habe wenig Geduld 😉)...und durch den Kontakt war dann irgendwann auch der Wortschatz für das, was ich ausdrücken will, die Konnotationen und das, was so mitschwingt, im Englischen einfach größer geworden als im Deutschen. Ich bin auch total davon überzeugt, dass man tolle deutsche Fantas schreiben kann. Nur ich kann das, glaube ich, nicht so gut. 😁

Da ich bisher aber auch noch nicht versucht habe, zu veröffentlichen, musste ich mich auch (noch) nicht mit dem englischen Buchmarkt auseinandersetzen...vielleicht bereue ich es dann irgendwann 😉

Was an der Stelle aber gut passt, ist die Frage nach den Lieblingsbüchern. Ein Buch, das mich wirklich total abgeholt hat, und das sowohl den Fantasyaspekt als auch die Frage nach dem möglichen Ausdruck in unterschiedlichen Sprachen aufgreift, ist ,,Babel" von R. F. Kuang, das mich total abgeholt hat. Absolute Leseempfehlung!
#16
Das Willkommensboard / Re: Sam: Auf der Suche nach Gl...
Letzter Beitrag von Jakob Weikum - 12. April 2026, 11:36:14
Zitat von: Sam am 11. April 2026, 20:28:08
Zitat von: Jakob Weikum am 11. April 2026, 19:04:34Hallo Sam. Ich bin ebenfalls neu. Und ich freue mich auf den Austausch, auch wenn ich noch keinen Anschreibmarathon hinter mir habe.

Was sind denn so deine Lieblingsbücher?
"Anschreibmarathon" ist vielleicht sogar zu viel. Ein Paar Versuche mit dem oben beschriebenen Ergebnis, trifft es eher. Bin sehr gespannt auf den Austausch mit den alten und neuen Hasen und Hasinnen!  :prost:

Naja. Es gibt unzählige Werke die zwar vielstimmig abgelehnt und später doch extrem erfolgreich geworden sind.
Kennst du den Anime/Manga One Punch Man?

Gut, kulturell gesehen ist der jetzt nicht gerade die Mona Lisa. Aber er wurde überall abgelehnt und ist nun trotzdem weltberühmt. Attack on Titon auch.

Bei Büchern gibt es auch unzählige Beispiele.

Vielleicht lohnt es sich noch ein paar Versuche zu starten.
#17
Das Willkommensboard / Re: Jakob Weikum: Es stelle si...
Letzter Beitrag von Jakob Weikum - 12. April 2026, 11:29:55
Zitat von: Sam am 11. April 2026, 20:31:16Hallo Jacob!
Hey, Sam. Ich weiß, ich bin unglaublich charismatisch. Aber das K in meinem Namen steht für Kraft. :P

Zitat von: Sam am 11. April 2026, 20:31:16Was liest du gern? :buch:

Ich lese gern ganz dicke Schinken. Einerseits gern etwas schlicht unterhaltsames wie der dreizehnte Paladin. Zu meinen Lieblingsbuchreihen gehört aber auch  die Sturmlichtchronik von Brandon Sanderson und seine Mistbornreihe. Die Zwerge und die Drachen von Markus Heitz. Aber zurzeit lese ich Abercrombi, weil mir nachgesagt wird, das mein Stil seinem Ähnelnt. Ich denke ich muss widersprechen, aber gut finde ich den trotzdem.

Also sehr viel Mainstream.

Danke der Nachfrage.
#18
Vorstellungsgespräche / Re: Cael
Letzter Beitrag von Sam - 12. April 2026, 01:12:32
Hi Cael,
als ein Beobachter in der Taverne, wo ihr alles mögliche heruntergeschluckt habt, frage ich weniger und sage mehr, wie eure Unterhaltung sich für mich anhörte. Und, bevor du ein Schwert ziehst: ich bin eine ätherische Gestalt, lass also stecken.
Wenn ich meinen Eindruck mit einem Wort beschreiben sollte, würde ich sagen: Unsympathisch.
Mit zwei Worten hieße es dann: unsympathisch und unsicher.
Mit einer kleinen Reflexion dazu: unsicher und daher arrogant.
Ich bin nur eine Stimme, und viele sehen es ganz sicher anders, doch vielleicht verdient mein erster Eindruck eine zweite Chance?
Deswegen ein Paar Aussweifungen, die die Welt noch abwarten könnte. :vibes: 
Schwere Kindheit, böser Vater, ich erzähle euch nicht mehr, weil geht euch nicht an. Kann Schwert, Drachen und bin ein Kontrolle-Freak, weil meine Welt immer weiter entgleitet und ich keine bessere Option kenne, als alles kontrollieren zu wollen.
Dazu passt in meinen Augen, wie ein Passant bereits meinte, die Völlerei, Alk und Bums nicht ganz ins Bild. Alles davon (auch der verbissene Kontrollzwang) ist eine potenzielle Sucht. So viel Sucht kann man doch nicht haben  :hmmm: Und das interessanteste für mich wäre, was passiert, wenn du die Kontrolle verlierst, die du mit voller Kraft versuchst, aufrecht zu erhalten. :brüll:
"Ich habe mich im Griff.
Ich muss mich im Griff haben.
Ich muss klar denken.
"
Klingt nach Verzweiflung. Nach Selbstüberzeugung. Nach Demonen, die nach außen wollen.  :darth: (und Dämonen sind spannend :))
Und weswegen interessiert dich die Welt und wie es um sie steht? Du klingst verbittert und ziehst Mauern hoch, damit du nie wieder verletzt wirst. Weswegen also die Welt und ihre Rettung? Was / Wer treibt dich?
Welche Eigenschaften mögen deine Freunde an dir?  Was waren deine schönsten Momente der Freundschaft, wo man sowohl von Innen, als auch von Außen sehen konnte, dass diese Freundschaft echt und nicht die Funktion einer Freundschaft ist? Wo du das zeigst, was du von dir behauptest?
Huch, da kamen doch noch die Fragen...
Klingt so, als müsse ich dich schon mehr kennenlernen, um deine Tiefe zu sehen und Motivation zu verstehen - es interessiert dich wahrscheinlich nicht, aber vielleicht die Caelynn?  :winke:
#19
Vorstellungsgespräche / Re: Enni
Letzter Beitrag von Sam - 12. April 2026, 00:13:51
Hallo Emmi,

hoffentlich nicht zu spät für Ennis "Vorstellungsgespräch" :)

Hallo Enni!
Ich verstehe nicht ganz, wie es sein kann, dass du so gutgläubig geworden bist, wo dich deine eigene Mama mit 10 wegen eines Jobs (!) wortlos verlässt. Mich wundert auch ein wenig, dass du genau dieser Sache nicht auf den Grund gegangen bist - denn das machen häufiger die Menschen, deren ein fieses Unrecht geschah, von denen durchgezogen, die dir am meisten bedeuten. Wie hast du diese Wunde erlebt und was macht es mit dir, wenn du darüber nachdenkst? Lenkt sie dein Verhalten in der Geschichte? Wie gehst du damit in der Schule um? Erzählst du es deinen Freunden und nicht-Freunden? Schämst du dich darfür, verlassen zu werden? Bist du wütend?
Kennst du deine Schwachstellen, Enni? Wenn ja, welche sind das?
Emmi meint, du seiest sportlich und liebst Geschichte, du gehst aus und hast Freunde. Was magst du beim Ausgehen? Kino? Party? Geschichtsmuseum?
Was sagen denn deine Freunde, außer Fin, zu deiner fixen Idee mit den Tagebücher? Wenn du sie belügen müsstest, um weiter zu gehen, würdest du das tun? Oder würdest du zur Wahrheit stehen?

Und wenn wir sagen, dass deine Mutter dich verlassen hat und du wächst mit deinem Vater auf: wie siehst du deinen Vater? Vertraust du ihm? Hast du Angst um ihn, weil deine Mutter euch verlassen hat?
Fragen über Fragen :) Für die erste Runde reicht es aber vielleicht :D
Also, Enni, fangen wir an?
#20
Das Willkommensboard / Re: Avatarwünsche (3) / Erst ...
Letzter Beitrag von Sam - 11. April 2026, 23:37:30
Hallo!
Ich würde gern meinen Avatar hochladen.
Das Blümchen wurde selbst aufgenommen, gehört somit mir.
Vielen Dank!