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Neueste Beiträge

#11
Buch- und Verlagswesen / Re: KI als Autor
Letzter Beitrag von Sunflower - Gestern um 16:36:54
Ich rede auch im Job immer wieder mit Leuten, die mehr Ahnung als ich von KI haben und ich habe denselben Eindruck wie @Stefan: Das, was sie kann, kann sie halt, aber sie wird jetzt nicht einfach so immer besser im Bücherschreiben z.B. Es bräuchte hier (soweit ich das verstehe) eine grundlegend neue Innovation. Was die LLM gerade können, ist in dem Bereich mehr oder weniger die Grenze von den aktuellen Technologien. Wer behauptet, dass sie sich ohne viel Zutun immer weiter verbessern werden, will vermutlich Aktien verkaufen. (Dieselbe Erklärung steckt meiner Meinung nach auch hinter den ganzen düsteren Techbro-Szenarien, die Altman und Co. gern in Interviews aufmachen. Das ist halt gut für den Börsenkurs, wenn man erzählt, seine Erfindung würde bald die Weltherrschaft übernehmen. Viel dran ist da meiner Meinung nach aktuell nicht  ::) )

Also, nein, ich glaube nicht, dass die LLMs auf einmal anfangen, sinnvolle oder gute Bücher zu schreiben. Dafür müsste auf Forschungsebene mehr passieren, als gerade passiert. (Korrigiert mich aber gern, ich bin da auch nur interessierter Laie!)

Ich fand übrigens Brandon Sandersons Keynote über AI und Kunst ziemlich interessant.
#12
Buch- und Verlagswesen / Re: KI als Autor
Letzter Beitrag von Alana - Gestern um 16:08:35
Ich sehe das auch so, Texte sind aktuell unbenutzbar. Ich nutze MLVs zur Analyse von allen möglichen Dingen, aber erstens brauche ich selbst eine Menge Wissen, um das sinnvoll einzusetzen, und wenn es mir Vorschläge macht, finde ich die immer grausam. (Beispeil: Newsletter Betreffzeilen.) Generative KI nutze ich bewusst nicht.

Ich glaube aber leider, dass die Entwicklung hin zu Büchern, die den Markt befriedigen, nicht so lange dauern wird, aber ich hoffe, dass bis dahin KI auch das kostet, was sie kosten sollte. KI sollte nicht kostenlos sein dürfen, sondern kosten, was sie tatsächlich an Kosten verursacht. Dann hätten wir einige Probleme schon nicht mehr.
#13
Buch- und Verlagswesen / Re: KI als Autor
Letzter Beitrag von Stefan - 16. Februar 2026, 22:24:00
Das ist meine Meinung dazu: Was die KI nicht kann.

Bisher konnte ich noch keinen einzigen von der KI vorgeschlagenen Satz verwenden. Sie schreibt zu absurd. Ich kann mir nicht richtig vorstellen, dass ein gescheites Buch dabei rauskommt.

Einen Roman müsste man sowieso aufteilen, weil er insgesamt zu groß ist für die heutigen Modelle. Es braucht also: Planung, Plot, Konzeptarbeit, eine Verwaltung von Gegenständen und Eigenschaften etc. Das alles kann man der KI beibringen, und schon wird es teuer. Ja, die KI kann nützlich sein, aber am Ende ist sie doch einfach nur ein dummes Tool.

Zukunft der KI

Ich arbeite beruflich (als Software Ingenieur) mit KI. Ich bin kein Experte darin, aber ich spreche mit Leuten, die mehr davon verstehen. Ich glaube nicht, dass sich die KI so rasant weiterentwickelt, wie sich das viele Leute vorstellen. Im Moment wird viel mehr Geld reingesteckt, als zu holen ist. Jede Anfrage verheizt einiges an Rechenpower in einem extrem teuren Rechenzentrum. Bevor die Leistung durch die Decke geht, müssen die Betreiber die Kosten runterkriegen und die Preise erhöhen.

Im Moment sieht es wenig danach aus, als ob nebenbei noch groß in Grundlagenforschung investiert wird.

Natürlich entwickelt sich KI weiter, aber Grund zur Panik besteht nicht. Der nächste Quantensprung wird auf sich warten lassen.
#14
Tintenzirkel / Re: Lyrik und Musik in Roman e...
Letzter Beitrag von Stefan - 16. Februar 2026, 21:45:58
Mir fallen spontan ein folgende Beispiele ein (sorry, Kinder-/Jugendbücher):

- Michael Ende dichtet gern, z.B. die ganzen Zauberformeln im Wunschpunsch.
- Pu der Bär. Pus Lieder leiden leider unter der Übersetzung.
- Roald Dahl, z.B. Charlie und die Schokoladenfabrik, die (seitenlangen) Lieder der Umpa Lupas. Leiden auch unter der Übersetzung.

Überspringen?

Ich glaube, wenn die Gedichte inhaltlich ergiebig sind, also Informationen enthalten, die Geschichte weiterbringen und außerdem leicht zu lesen sind, gibt es keinen Grund, sie zu überspringen.

Ehrlich gesagt finde ich übersetzte Gedichte oder Lieder meistens nur anstrengend.

Musik beim Lesen
Da fällt mir Cosey ein, ein Comic-Künstler aus der französischen Schweiz. In seiner Jonathan-Reihe hat er eine Musikempfehlung in jedem Band. Z.B. "Der Blaue Raum zwischen den Wolken", da steht:

ZitatDie ist ein sehr stimmunsvoller Comic. Zur besseren Einstimmung in die Atmosphäre der Landschaft wie der Handlung empfiehlt der Autor Cosey, während der Lektüre die folgende Musik aufzulegen:
Beethoven - 3. Klavierkonzert C-Moll Op. 37
Chopin - 2. Klavierkonzert F-Moll Op. 21

Das war 1980 (fr) und 1986 (de). Man konnte nicht einmal Spotify anwerfen.

Musik beim Schreiben
Ich kann nicht bei Musik schreiben. Musik nimmt mich immer ganz in Anspruch, egal, was es ist. Und Schreiben auch. Also muss ich mich leider entscheiden.
#15
Veröffentlichungen / Re: [Roman] Markus Heitkamp: D...
Letzter Beitrag von Syvaren - 16. Februar 2026, 20:05:20
Herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung!  :vibes:
#16
Tintenzirkel / Re: 69. Kurzgeschichtentriell ...
Letzter Beitrag von xadhoom - 16. Februar 2026, 14:46:17
Nun, was soll ich sagen ... Meine Lieblingsmuse ist eine Namens Pampel und davon sind gleich mehrere hier vorhanden. Die Rohfassung ist seit Samstag fertig und gärt gerade vor sich hin, damit ich in Ruhe drüberlesen und korrigieren kann.
#17
Autorenhard- und Software / Re: Hat schon mal jemand etwas...
Letzter Beitrag von Topaz - 16. Februar 2026, 12:49:46
Ich überlege gerade, ob Twine sich eignet, um Leserinnen ein Buch aus der eigenen Backlist to empfehlen.

Idee:
0: Magst du etwas romantisches lesen?
Ja, weiter bei a
Nein, weiter bei b

A: Magst du
C hetero
D gay
E lesbische Romantik lesen?

B: worauf hast du Lust?
F Weltraum Abenteuer mit Aliens
G fantasy mit Portalen
H etwas, dass in meiner Stadt passieren könnte

....

Und am Ende steht dann eine Buchempfehlung mit Links zu den entsprechenden online Shops

 :rofl:
#18
Autorenhard- und Software / Re: Hat schon mal jemand etwas...
Letzter Beitrag von Ryadne - 16. Februar 2026, 11:39:11
Ich habe Twine im Arbeitskontext häufiger genutzt, um interaktive Geschichten zu bauen. In der Mediendidaktik ist das ein Klassiker. Empfehle es immer noch gerne Kolleg*innen. Der Vorteil ist hier, dass man für die Basics keine Programmierkenntnisse benötigt, die generierten HTML-Dateien aber kompatibel sind mit vielen Learning-Management-Systemen.

Als mein Roman "Spielende Götter" herausgekommen ist, der in einer Simulation spielt, habe ich mit Twine auch eine Art Tutorial dafür gebaut. Es wurde allerdings so komplex, dass ich bei den Korrekturen den Überblick verloren habe  ::) Letztlich war es viel Arbeit, die ich nie veröffentlicht habe. Wobei es trotzdem ein nettes Hobby war.

Falls jemand eine Basis-Datei zum Ausprobieren braucht: Ich habe vor einigen Jahren mal eine über Edusharing unter CC0 veröffentlicht.
#19
Veröffentlichungen / Re: [Roman] Markus Heitkamp: D...
Letzter Beitrag von Dino - 16. Februar 2026, 09:40:50
Herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung und viel Erfolg! :pompom:
Das Cover ist wirklich toll ;D
#20
Tintenzirkel / Re: 69. Kurzgeschichtentriell ...
Letzter Beitrag von Topaz - 16. Februar 2026, 08:45:28
Zitat von: Biene am 16. Februar 2026, 07:24:13
Zitat von: Topaz am 16. Februar 2026, 07:00:18
Zitat von: Biene am 15. Februar 2026, 20:42:37Liebste Schreiberlinge, wie läuft es? Hat die Muse euch besucht? Ich hoffe, die Mannschaft der Denkfabrik benimmt sich und unterstützt euch fleißig.

Ja. Sie hat zu viele Ideen da gelassen. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll...  :rofl:

Na besser zu viele als gar keine. Ene mene miste? Oder würfeln?

Oder alle schreiben und eine Liste Ideen abgeben?  :rofl: