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Autor Thema: Wenn der Zweifel an die Tür klopft  (Gelesen 168170 mal)

Offline Katido

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Re: Wenn der Zweifel an die Tür klopft
« Antwort #960 am: 17. Mai 2018, 22:00:56 »
Puh, ja, wahrscheinlich hast du recht. Ich muss einfach wieder mal einen Gang runterschalten. Wächst mir im Moment alles über den Kopf   ???
Das Wort Hippopotomonstrosesquippedaliophobie ist ein Ausdruck purer Bosheit.

Offline Turiken

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Re: Wenn der Zweifel an die Tür klopft
« Antwort #961 am: 18. Mai 2018, 08:05:02 »
@ Katido
Ich weiß ganz genau, wie es dir geht! Bei meinem Herzensprojekt, das ich vor kurzem nach vielen Jahren der Arbeit, des Verwerfens und des Umbauens endlich fertiggestellt hab, ist es dasselbe. Ist es wirklich gut genug? Will das irgendeiner lesen? So was würde sich doch kein normaler Mensch antun usw. Wenn ich gut drauf bin, denke ich dagegen manchmal: Auf mich hat die Welt gewartet! Das soll nicht arrogant klingen ... manchmal ist meine Begeisterung für eine Idee, ein Thema oder eine Figur eben so groß, dass ich es super finde, auch wenns von mir selbst kam. ;D

Schau dir Passagen deines Textes an, die dir besonders gut gefallen und auf die du richtig stolz bist. Lies sie dir in Ruhe durch, erleb die Emotionen, die du vllt beim Schreiben hattest, noch mal neu. Ich habe eine Szene im Roman, in der eine Hauptfigur stirbt, und jedes Mal, selbst nach dem x-ten Lesen, flenne ich dabei, weil die Welt (also ich selbst) doch so verflucht ungerecht ist, gerade diese Figur sterben zu lassen. Aber es muss keine traurige Szene sein, die du dir durchliest - sie muss nur Emotionen wecken. Ich jedenfalls weiß danach immer wieder, warum ich eigentlich schreibe und dass es nicht der allerletzte Mist ist, der dabei rauskommt. :)

HauntingWitch

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Re: Wenn der Zweifel an die Tür klopft
« Antwort #962 am: 18. Mai 2018, 10:07:11 »
@Katido: Damit hatte ich auch lange Mühe (und habe ich teilweise immer noch. Oh Gott, ich habe soolche Angst, dass ich mein neues Projekt nicht richtig hinkriege!). Für mich ist die Angst vor dem Versagen, die Angst davor, was andere von einem denken. Diese Angst muss man beiseite schieben, was leichter gesagt als getan ist. Sie hält einen nämlich davon ab, das zu schreiben, was man wirklich möchte, zu sagen, was man wirklich möchte, weil es zu peinlich, zu kindisch, zu wenig oder zu viel von irgendetwas sein könnte oder man evtl. jemandem auf die Füsse treten könnte.
Weisst du, was der Witz daran ist? Man kann immer jemandem auf die Füsse treten, selbst wenn man die harmloseste Kunst der Welt macht. Es wird immer jemanden geben, dem nicht passt, was du machst. Es gibt aber normalerweise auch mindestens genauso viele Leute (meistens sogar mehr), die gut finden, was du machst. Ich glaube, man muss da einen Punkt setzen und sich sagen, dass man es vor allem selbst gut finden muss und alles andere ist nicht wichtig. Wenn ich meine Geschichte selbst gut und wichtig genug finde, dass ich sie der Welt zeigen kann, werden auch andere sie mögen. Seit ich mir das selbst auch immer wieder sage, ist es besser geworden. :omn: Ich kann aber natürlich nur von mir sprechen, ich denke, ein Patentrezept gegen diese Ängste gibt es nicht.

canis lupus niger

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Re: Wenn der Zweifel an die Tür klopft
« Antwort #963 am: 18. Mai 2018, 10:44:57 »
Versagen ist, wenn du die Geschichte nicht beendest. Versagen ist, wenn du sie beendest und nicht überarbeitest. Nichts, was du schreibst, ist in Stein gemeißelt. Du kannst den größten Schrott schreiben, die Figuren völlig OOC (out of character) handeln lassen – am Ende kannst du immer noch alles editieren. ;)

Genau, was auch ich dazu sagen würde! Mach erstmal die Rohfassung fertig! Und sieh sie als Rohmaterial an, nicht als Endprodukt.

Wenn ich mit einem Romanprojekt auf das Ende zugehe, dann kommt mir mein Geschreibsel auch mit jedem Tag trivialer und langweiliger vor. Ich muss mich geradezu zwingen, trotzdem daran zu arbeiten. Inzwischen weiß ich, dass das daher kommt, dass ich mich schon so lange und so oft damit beschäftigt habe. Alles, was die Geschichte an intelligenten Wendungen und Lebendigkeit besitzt, kenne ich einfach schon auswendig. Da ist keine Überraschung mehr drin, keine Spontanität. Aber das ist doch auch logisch!

Schreib Deine Geschichte zuende und leg sie dann für mindestens vier Wochen ganz zur Seite. Wenn Du sie dann wieder in die Hand nimmst, wirst Du auch wieder einigermaßen objektiv darüber urteilen, ihre Stärken und Schwächen fair beurteilen können. Und dann denkst Du garantiert, dass das eigentlich doch eine ziemlich gute Geschichte ist.

Offline Katido

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Re: Wenn der Zweifel an die Tür klopft
« Antwort #964 am: 18. Mai 2018, 16:10:43 »
Es ist wirklich ein tolles Gefühl zu wissen, dass es hier Menschen gibt, die die gleichen Probleme haben. Man vergisst das viel zu oft, wenn man in seinem stillen Kämmerchen sitzt und vor seiner Geschichte brütet.

@Turiken: So geht es mir auch. Wenn ich zum gefühlt tausendsten Mal drüberlese, kommt es mir irgendwann nicht mehr wirklich innovativ oder interessant vor, obwohl ich die Idee am Anfang richtig toll fand.
Du hast vollkommen recht, es gibt einige Szenen, die ich mir immer wieder gerne durchlese. Das sollte ich einfach mal wieder tun, vielleicht verschwinden dann auch die Zweifel Stück für Stück  ::)

@Witch: Weißt du, manchmal wünsche ich mir, dass vielen Leuten meine Story gefällt. Aber dann denke ich wieder, dann hätte ich wohl einen Roman schreiben müssen, der auf die breite Masse zugeschnitten ist. Das ist er allerdings auf keinen Fall  ;D
Viele gute Ideen verkommen leider, weil man Erfolg möchte. Das habe ich sowohl bei Büchern als auch bei Bands erlebt. Das ist immer sehr schade.

@canis lupus niger: Im Moment hänge ich nur noch an den letzten zwei Kapiteln, da muss ich wohl oder übel die Zähne zusammenbeißen  :pfanne:
Aber ja, bisschen Abstand danach täte mir dann sicher gut. Ich häng im Moment geistig viel zu viel in der Welt meiner Protagonisten ab  ;D

Danke auf jeden Fall für eure Zusprüche. Da ein langes Pfingstwochenende vor uns allen liegt, werde ich versuchen, endlich mal einen Punkt unter die Story zu setzen. *seufz*
Das Wort Hippopotomonstrosesquippedaliophobie ist ein Ausdruck purer Bosheit.

HauntingWitch

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Re: Wenn der Zweifel an die Tür klopft
« Antwort #965 am: 20. Mai 2018, 14:31:36 »
@Witch: Weißt du, manchmal wünsche ich mir, dass vielen Leuten meine Story gefällt. Aber dann denke ich wieder, dann hätte ich wohl einen Roman schreiben müssen, der auf die breite Masse zugeschnitten ist. Das ist er allerdings auf keinen Fall  ;D
Viele gute Ideen verkommen leider, weil man Erfolg möchte. Das habe ich sowohl bei Büchern als auch bei Bands erlebt. Das ist immer sehr schade.

Jaa, da sagst du etwas! Das ist genau auch mein Dilemma, aber ich habe beschlossen, dass in erster Linie ich glücklich sein muss mit meiner Geschichte. Und wenn ich etwas schreiben würde, was mich nicht überzeugt, damit es in den Markt passt, wäre ich das nicht. Also, scheissegal. ;) Ich werde ja sehen, was herauskommt, bei meiner nicht-ganz-massentauglichen Geschichte. Jedenfalls weiss ich, dass es Menschen gibt, die lieber so etwas lesen als ein Generika.

Offline Katido

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Re: Wenn der Zweifel an die Tür klopft
« Antwort #966 am: 21. Mai 2018, 17:40:31 »
Zitat
Ich werde ja sehen, was herauskommt, bei meiner nicht-ganz-massentauglichen Geschichte. Jedenfalls weiss ich, dass es Menschen gibt, die lieber so etwas lesen als ein Generika.

Ich persönlich liebe ja alles, was anders und unkonventionell ist  ;D
Viele Bücher lege ich viel zu schnell wieder weg, da sich der Klappentext wie jedes andere hunderste Buch liest. Da ich selbst insgesamt bei Büchern so kritisch bin, ist das bei meinen eigenen Geschichten natürlich nicht anders. Zumindest habe ich die letzten beiden Kapitel endlich fertig und kann mich nun mit meinen Zweifeln aufs Expose stürzen  :rofl:
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Offline Feuertraum

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Re: Wenn der Zweifel an die Tür klopft
« Antwort #967 am: 23. Mai 2018, 08:17:06 »
Bei mir klopft der Zweifel auch, wenngleich es diesmal überhaupt nichts mit dem Schreiben zu tun hat.
Hier in Wolfsburg findet am Samstag eine Talentsuche statt, bei der eine TV-Produktionsfirma für ihre Sendungen Menschen sucht, die es verstehen, ein Publikum gut zu unterhalten.
Mitmachen kann ein jeder: Schauspieler, Moderatoren, Quizshow- und Gameshowkandidaten, Tänzer, Artisten und Comedians.
Da ich relativ größenwahnsinnig bin, wollte ich eigentlich ebenfalls mitmachen und mein Talent als Komiker vortragen.
Allerdings kommen mir gerade Zweifel. Bin ich überhaupt gut? Und wenn ja, bin ich auch gut genug, um andere Menschen von meinem Talent zu überzeugen? Um zu zeigen, dass ich Zuschauer (und Zuhörer) gut unterhalten kann?
Meine "Angst" ist, dass ich alles gebe, es dann aber heißt: "Können wir nicht einbinden. Ist einfach ungeeignet." Und das wäre für mich dann etwas, was mir aufzeigt, dass ich nichts kann, dass ich noch nicht einmal 08/15 bin und das damit mein (von mir für mich definierter) Sinn des Lebens - Menschen zum Lachen und zum Staunen zu bringen - wie eine Seifenblase platzt.
Und irgendwo schwanke ich gerade zwischen: Chance nutzen und mitmachen versus Wahrscheinlich bilde ich mir bloß ein, dass ich etwas kann, in Wahrheit aber bin ich vollkommen talentlos.
Seufz.
Ich weiß grad' nicht, was ich machen soll.  :schuldig: 
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Offline Dämmerungshexe

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Re: Wenn der Zweifel an die Tür klopft
« Antwort #968 am: 23. Mai 2018, 09:11:41 »
Werter @Feuertraum - bitte einfach hingehen und Ihr Bestes geben. Wenn sie es nicht versuchen, wissen Sie nie, ob es nicht geklappt hätte.
Und zweitens: selbst wenn man Sie ablehnt, weil "nicht einbindbar", heißt dass nur, dass Sie außerhalb des Mainstreams liegen. Das ist keinerlei qualitative Bewertung. Leute zum Lachen und Staunen bringen können Sie, das kann ich ihnen aus inzwischen langjähriger Erfahrung im BSC garantieren. Halt nicht alle Leute. Genauso wie manch einer nichts mit Helge Schneider anfangen kann, andere nichts mit Otto Walkes, wieder andere nichts mit Mario Barth. Niemand deckt die komplette Bandbreite ab.
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Offline Araluen

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Re: Wenn der Zweifel an die Tür klopft
« Antwort #969 am: 23. Mai 2018, 10:27:16 »
Dem schließe ich mich an. Probieren Sie es und gehen Sie ihren Traum endlich ein Stück entgegen.

canis lupus niger

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Re: Wenn der Zweifel an die Tür klopft
« Antwort #970 am: 23. Mai 2018, 10:28:45 »
"Versagt" hat man nur, wenn man es nicht versucht, wie beim Schreiben auch.

Darüber hinaus schließe ich mich @Dämmerungshexe in jeder Hinsicht an: Wenn man Sie nicht "einbinden" kann, oder Ihr Auftritt nicht gefällt, dann heißt das noch lange nicht, dass er nicht gut war, dass Sie nichts können. Das heißt nur, dass der/die Veranstalter Ihren Auftritt als nicht in ihr Konzept passend ansehen.

Und die Angst vor dem Auftritt, die Angst, es nicht "hinzukriegen", die ist Teil von öffentlichen Auftritten. Man nennt sie "Lampenfieber". Ich fürchte, daran werden Sie sich gewöhnen müssen, wenn Sie in diesen Beruf hinein möchten.  ;) Aber Sie können das! Haben Sie doch schon bewiesen.

Versuchen Sie es! Anderenfalls werden Sie im Nachhinein totunglücklich sein. Und bedenken Sie, welche Chance es für Sie wäre, endlich aus dem ungeliebten Job im Einzelhandel auszusteigen.

cryphos

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Re: Wenn der Zweifel an die Tür klopft
« Antwort #971 am: 23. Mai 2018, 10:54:13 »
Wenn Sie hingehen und was gewinnen, Glückwunsch, eine Hürde ist geschafft und die nächste wartet.
Wenn Sie hingehen und abgelehnt werden, sind Sie um einige Erfahrungen reicher und können sich deswegen weiter entwickeln und kommen so Ihrem Ziel auch ein Stück näher.
Wenn sie nicht hingehen, sabotieren Sie sich selbst und haben nichts dazugewonnen.

Ich habe mich jahrelang geweigert vor anderen Menschen zu sprechen, habe einige Berufe von Anfang an ausgeschlossen, weil man da vor anderen Menschen sprechen muss, obwohl ich ansonsten perfekt dafür geeignet gewesen wäre. Meine Vermeidungsstrategien waren vielfältig und sehr ausgeklügelt und meine Ausreden noch mannigfaltiger.
Hat alles nichts genutzt, irgendwann musste ich doch ran und musste es seither immer und immer wieder.
Anfangs hatte ich noch immer meine Probleme, aber eine Logopädin und ein Rethorikkurs haben den Anfang gemacht, dann der Sprung ins kalte Wasser, indem ich einer Theatergruppe beitrat. Es gab nicht nur einen Rück- oder Tiefschlag auf meinem Weg. Aber indem ich nicht aufgegeben habe sondern immer wieder aufstand und einen Fuss vor den anderen setzte habe ich mich verbessert. Jetzt kann ich auf Vorträge auf Fachmessen, Schulungen, Reden vor  Politikern, öffentlichen Streitgesprächen mit Ministerpräsidenten, Vorlesungen an der TU-München und anderes zurück blicken.
Noch immer rede ich viel zu schnell, noch immer nuschel ich ab und an, aber hey, ich habe echt viel erreicht. Hätte ich es nie versucht, wäre ich heute nicht da wo ich jetzt bin.

Mein Motto zu dieser Zeit war und ist es noch heute: "Wer nicht vor kommt, kommt nicht vor!"
Also auf, wagen Sie es, kommen Sie hervor und treten sie auf, treten Sie ins Rampenlicht, nur so kommen Sie vor.


Sascha

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Re: Wenn der Zweifel an die Tür klopft
« Antwort #972 am: 23. Mai 2018, 10:58:08 »
Das Wichtigste haben die anderen schon gesagt.
Selbst, wenn Sie "durchfallen", bedeutet das nicht, daß Sie schlecht sind, sondern nur, daß sie die gewünschte Richtung bzw. den Geschmack der Jury nicht getroffen haben.

Hape Kerkeling hat irgendwo mal die Anekdote erzählt, daß er als Anfänger in einer Comedy-Show aufgetreten ist, die Otto Waalkes auf die Beine gestellt hatte. Er ist beim Publikum gnadenlos durchgerasselt. Otto hat ihn hinterher – ich glaube – zum Essen eingeladen und gemeint: "Das bedeutet gar nix. Die Leute sind alle auf meine Art Humor eingestellt, Du machst was anderes, deshalb konnten sie nix damit anfangen. Ich fand Dich gut."
Und Hape ist ja nun schon lange sehr erfolgreich. Manches von ihm finde ich genial, anderes ziemlich doof (wie z.B. die Figur Horst Schlämmer).

Außerdem oute ich mich jetzt mal als jemand, der sich im Netz gerne Clips der "XY's got Talent"-Shows reinzieht. (Die deutschen Shows dazu schaue ich nicht. Wenn man ausgerechnet Dieter Bohlen Gesang beurteilen läßt, was soll da schon rauskommen? Genauso gut könnte man Stevie Wonder Gemälde bewerten lassen.) Unter anderem erinnere ich mich an einen Jungen, der auf die Bühne kam und meinte, einer der Juroren hätte ihm bei seinem ersten Versuch vor 2 oder 3 Jahren gesagt, er solle bloß das Singen bleiben lassen, hätte absolut kein Talent. Bei diesem zweiten Auftritt hat eben dieser Juror den Golden Buzzer gedrückt, weil der Junge echt saugut gesungen hat.

Wenn Sie's nicht versuchen, kann's auch nix werden. Wenn Sie's versuchen, können Sie scheitern … oder auch nicht.

Akirai

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Re: Wenn der Zweifel an die Tür klopft
« Antwort #973 am: 23. Mai 2018, 10:59:35 »
Ich schließe mich den anderen 100%ig an. Und selbst wenn Sie hingehen, auf der Bühne Ihr Bestes geben und die Programmleitung dann sagt: "Äääh, danke, aber können wir nicht einbinden."
So what? Sie haben neue Erfahrungen im Rampenlicht gewonnen und können sich darauf aufbauend weiterentwickeln. Wieviel ruhiger werden Sie beim nächsten Auftritt sein? Wieviel gelassener, entspannter? Allein dafür lohnt es sich doch!
Gehen Sie hin, leben Sie Ihren Traum und genießen Sie den Auftritt. Das kann Ihnen hinterher keiner, ich betone, keiner mehr nehmen. Also seien Sie stolz auf sich und rocken Sie das Ding!  :)

Offline Gizmo

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Re: Wenn der Zweifel an die Tür klopft
« Antwort #974 am: 23. Mai 2018, 11:12:19 »
Ich kann meinen Vorrednern praktisch nichts hinzufügen und finde ebenfalls, dass Sie den Schritt wagen sollten. Deshalb möchte ich mich darauf beschränken, Ihnen viel Erfolg zu wünschen!
"Appears we just got here in the nick of time. What does that make us?"
"Big damn heroes, sir!"
- Joss Whedon's "Firefly", Episode 5, "Safe"

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