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Autor Thema: Windröschen: Klein, fein, Schreiberlein  (Gelesen 302 mal)

Offline Rosentinte

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Windröschen: Klein, fein, Schreiberlein
« am: 14. Juli 2020, 10:15:00 »
Sozusagen von Rose zu Rose heiße ich Windröschen willkommen! Sie steht uns zu allen Fragen rund um die Pflanzenwelt zur Verfügung und ich bin schons ehr gespannt auf ihre Romanideen rund um die die viktorianische, edwardianische und Wikinger-Zeit!

Leben: Ich bin das Windröschen, gerne auch einfach nur rose (englisch ausgesprochen), 29 Jahre jung.
Aufgewachsen bin ich im Blumenladen der Familie, in einem kleinen Dorf in Hessen. Später hat es mich zum Studium der Sozialen Arbeit (Schwerpunkt Kultur- und Medien) nach Frankfurt verschlagen, dann der Liebe wegen ins schöne Rheinland und schließlich wieder zurück in meine alte Heimat, wo ich nun sitze und diesen Beitrag verfasse.
Ich bin verheiratet und zweifache Mutter. Ich arbeite derzeit nicht in meinem Studienberuf, sondern im Familienbetrieb, wo ich Blumen und Pflanzen verkaufe und pflege. .
Meine begrenzte Freizeit verbringe ich gerne mit verschiedensten Tätigkeiten wie Handarbeiten, Videospielen, der gelegentliche Besuch von Mittelalter-Events und natürlich der Arbeit an meinem Schreibprojekten, die leider immer wieder zu kurz kommen.
Meine Aktivität in der Manga- und Anime-Szene ist in den letzten Jahren ziemlich eingeschlafen, dafür würde ich mich gerne – sobald die Kinder etwas älter sind – wieder meiner Schwiegerfamilie als Helferlein auf MagicCon und FedCon anschließen sowie die ein oder andere Buchmesse besuchen.

Schreiben: Schon als Kind war ich eine Leseratte und meine Mutter hat sich immer beschwert, wenn ich von Shopping-Touren mit Freunden statt mit neuen Klamotten mit zwei neuen Büchern nach Hause kam.
Mit 12 oder 13 habe ich meine ersten, kleinen Geschichten konzipiert, von denen ich allerdings nie eine zu Ende gebracht habe.
Mit meinem ersten eigenen PC habe ich mich schnell auf diverse Online-Plattformen verirrt und einen Großteil meiner Zeit mit dem Schreiben von Rollenspielen verbracht. Den Sternchen-Stil konnte ich dabei nie leiden und bin schnell zum Romanstil gewechselt, wo ein einzelner Beitrag gerne 100 - 500 Wörter lang sein konnte. Thematisch ging es auf und ab zwischen Fanfiction-Konzepten oder eigenen Storylines, manche RPG‘s waren nach wenigen Wochen beendet, einige haben sich über Jahre gezogen.
Damals schon habe ich immer wieder versucht, einzelne meiner eigenen Geschichten niederzuschreiben, bin aufgrund mangelnder Planung aber oft an Logik- oder Plotlücken gescheitert.
In 2016 / 2017 habe ich einige Kapitel einer englischsprachigen Fanfiction veröffentlicht, musste diese allerdings pausieren, da mein Beta-Leser abgesprungen ist.
Mein derzeitiges Manuskript, welches ich bis Ende des Jahres fertig stellen möchte, ist im Gegensatz zu meinen vorherigen Versuchen komplett durchgeplant und braucht nur noch die ein oder andere ergänzende Szene, sowie natürlich Motivation und Muße, alles auf Papier zu bringen.
Dieses und auch weitere Konzepte, die momentan in meiner Schublade liegen, bewegen sich im Low oder Urban Fantasy Setting.

Grund: Motiviert, mein erstes Manuskript fertig zu stellen, bin ich auf der Recherche nach einer guten Community zum inhaltlichen und schreibhandwerklichen Austausch auf den Tintenzirkel gestoßen. Mich hat das Forum direkt angesprochen und ich lese seit ein paar Wochen immer wieder in den öffentlichen Diskussionen mit.
Ich hoffe im Tintenzirkel auf einen regen Austausch mit anderen Schreib-Begeisterten und auf die ein oder andere hitzige Diskussion zu verschiedenen Themen.
Ich bin allgemein recherchefreudig und beschäftige mich gerne mit den verschiedensten Themen, die im ein oder anderen Kontext hilfreich sein könnten. Frei nach dem Motto: Man muss nicht alles wissen, sollte aber wissen, wo man es nachschlagen kann.
Bei Fragen zur Blumen- oder Pflanzenwelt biete ich gerne mein Wissen an, sowie zum Ablauf und Alltag in Floristik- oder Gärtnereibetrieben, die in der Literatur sehr oft falsch dargestellt werden. Auch im Bereich der Medienpädagogik oder zum Thema Geistige Behinderung kann ich einiges beitragen.
Ich bin fasziniert von fantastischen Weltkonzepten, dem Frühmittelalter und der Wikingerzeit, dem Viktorianum und Edwardianum, sowie historisch angelehntem Steampunk, würde mich in diesen Bereichen allerdings keineswegs als Expertin bezeichnen (derzeit bin ich sehr fasziniert von historischen Näh- und Handarbeitstechniken). Ich hoffe darauf, mir mehr Wissen zu den entsprechenden Themen anzueignen und das, was ich weiß, bestmöglich als Hilfestellung anzubieten.

Zitat: Er konnte nichts mehr spüren. Schwärze umgab ihn, erfüllte ihn und nahm ihm die Fähigkeit, zu sehen, so als treibe er in einem unendlichen Meer aus Dunkelheit. Langsam verschwammen die letzten Bilder des Kampfes vor seinem inneren Auge und wurden eins mit dem Schwarz. Etwas zog ihn mit sich, wie in einen Strudel, weiter hinein in die Finsternis, immer weiter weg von dem, was er kannte. Lautlos traten Silben über seine Lippen, formten Namen, doch deren Klang verging im Dunkel. Krampfhaft versuchte er sich an diesen letzten Gedanken zu halten, ehe die Finsternis ganz von ihm Besitz ergriff und alles in ihm übertönte.
Eine Seele, in der die Liebe wohnt, ermüdet nie und nimmer. (Übersetzung aus Taizé)

Offline Earu

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Re: Windröschen: Klein, fein, Schreiberlein
« Antwort #1 am: 15. Juli 2020, 13:49:39 »
Herzlich willkommen, Windröschen! Ich finde ja die historischen Näh- und Handarbeitstechniken, die du angesprochen hast, interessant. Ich wusste gar nicht, dass es da Unterschiede zu heute gibt. Dachte, die Erfindung der Nähmaschine und deren Weiterentwicklung wären so die größten Veränderungen in den letzten paar hundert Jahren gewesen, zumindest, was das Nähen betrifft. Mit Handarbeit meinst du Häkeln und Stricken, vielleicht auch Klöppeln? Würde mich interessieren und wäre sicher auch interessant für jeden, der historisch angehauchte Geschichten schreiben will.

Offline Ahneun

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Re: Windröschen: Klein, fein, Schreiberlein
« Antwort #2 am: 15. Juli 2020, 20:23:48 »
Hallo Windröschen, herzlich Willkommen hier bei uns!  :winke:
Na, und wer hat nicht einen schönen Blumenstrauß gern.

Also, komm rein und sieh Dich richtig um.
Herzliche Grüße, schön das Du da bist!
 

Wenn die letzte Buchverkäuferin entlassen und der letzte Buchladen
geschlossen, dann wird man feststellen, dass das Grinsegesicht auf
dem Päckchen von "Amazon" nur aufgedruckt ist.
  
Manchmal, wenn ich Ruhe brauche,                 
setze ich mich in meine Bonbonniere
und ein Gummibärchen hält mir die Hand.
Ein Diamant
ist ein Stück Kohle
das Ausdauer hatte.

Offline Windröschen

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Re: Windröschen: Klein, fein, Schreiberlein
« Antwort #3 am: 15. Juli 2020, 20:40:15 »
Danke für die netten Willkommensgrüße  ;D

Dachte, die Erfindung der Nähmaschine und deren Weiterentwicklung wären so die größten Veränderungen in den letzten paar hundert Jahren gewesen, zumindest, was das Nähen betrifft. Mit Handarbeit meinst du Häkeln und Stricken, vielleicht auch Klöppeln? Würde mich interessieren und wäre sicher auch interessant für jeden, der historisch angehauchte Geschichten schreiben will.

Von dem, was ich bis jetzt weiß, haben sich beim Nähen vor Allem Techniken, Materialien und Schnitte verändert. Und das nicht unbedingt immer zum positiven. Speziell die heutige "Fast Fashion" weist gegenüber traditioneller oder historischen Techniken viele Mankos auf. Das kann man auch gut daran sehen, dass gerade hochwertige Kleidung immer noch viel Handarbeit ist und nicht alle Kanten einfach mit einer Overlock-Maschine versäubert werden.
ich bin selber noch dabei, mir das Handnähen langsam anzueignen und habe vor, mir irgendwann ein historisch möglichst akkurates Frühmittelalter- Outfit komplett selber zu nähen (nur das Stoff weben werde ich mir sparen).

Ich stricke hauptsächlich, aber auch häkeln und nähen gehören immer mal wieder dazu. Ab und an traue ich mich auch an eine kleinere Stickarbeit, aber das macht mir weniger Spaß, als irgendwann ein komplettes Kleidungsstück oder Accessoire in den Händen halten zu können. Ans Klöppeln habe ich mich bisher noch nicht ran gewagt, da mich der Aufwand und die reinen Anschaffungskosten aller Materialien erst einmal abgeschreckt haben. Ich bin chronischer Autodidakt und Perfektionist, was meine Handarbeiten angeht, von daher steht das auch erst einmal nicht auf der Liste der Sachen, die ich mir zeitnah aneignen möchte. Aber wer weiß, wie es in ein paar Jahren aussieht?
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Offline Earu

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Re: Windröschen: Klein, fein, Schreiberlein
« Antwort #4 am: 15. Juli 2020, 22:06:19 »
:D Stimmt. Häkeln kam für mich früher nicht in Frage. Als Kind konnte ich Luftmaschenketten häkeln, mehr nicht. Entsprechend war ich eher vom Stricken angetan, wo ich immerhin Anschlag, rechte Maschen und das Abmaschen (Heißt das so? Jedenfalls den Schluss eines Strickstücks machen.) konnte. Mit viel Glück gelangen mir sogar Luftmaschen, ohne dass ich ein riesiges Loch im Strickstück hatte. Mittlerweile beherrsche ich auch linke Maschen und stricke Socken aus dem Effeff, aber ich habe mich in den letzten Jahren immer mehr mit dem Häkeln beschäftigt. Theoretisch kenne ich jede Maschenart beim Häkeln und irgendwie fällt es mir heute leichter als das Stricken. Meine Vorliebe hat sich entsprechend geändert, aber es juckt mir seit etwa einem Jahr auch in den Fingern, das Sticken zu lernen. Da gibt es so tolle Sachen, die man machen kann, und ich war als Kind recht geschickt mit der Nadel, habe viel für meine Barbies genäht und entsprechend millimetergroße Stiche gemacht, damit die Stoffstücke auch zusammenhalten. Aber da habe ich mich noch nicht herangetraut. Geht mir ähnlich wie dir mit dem Klöppeln. Ich scheue die Anschaffung der Materialien und zugleich finde ich schon kaum Zeit, um mal ein wenig zu malen. Vielleicht ändert sich das auch noch.

Offline Anila

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Re: Windröschen: Klein, fein, Schreiberlein
« Antwort #5 am: 16. Juli 2020, 07:50:17 »
Herzlich willkommen Windröschen auch von mir!

Dein Schnipsel gefällt mir.

Ausserdem  beneide ich dich um deinen grünen Daumen! Mein Vater hatte den auch und ich bin fest davon ausgegangen, dass man das erbt..Nein, leider nicht! Bei mir halten nur die widerstandsfähigsten Pflanzen durch :versteck:

Beim Handarbeiten kann ich leider gar nicht mitreden, aber dass die Qualität der meisten heutigen Kleidungsstücke murks ist, glaube ich sofort!

Komm gut an, du wirst dich bestimmt wohlfühlen! :vibes:

Courage is grace under pressure." (Hemmingway)

Offline Pety

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Re: Windröschen: Klein, fein, Schreiberlein
« Antwort #6 am: 16. Juli 2020, 08:22:40 »
Hallo und Herzliche Willkommen, Windröschen.  :winke:

Ich liebe Blumen, es gibt (fast) nichts Schöneres. In meiner Kindheit und Jugend habe ich viel Zeit in der Gärtnerei verbracht, in der meine große Schwester gearbeitet hatte und später im Blumengeschäft, wo meine Mutter war. Wir hatten einen großen Garten, wo ich als Kind schon meine Geschichten aufgeschrieben habe. Natur ist einfach was Schönes.  :vibes:

Leb dich gut bei uns im TZ ein.
Egal, wie hässlich dein Umfeld ist. Du bist es die/der daraus einen besonderen Ort macht.    (von Pety)


Offline Siara

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Re: Windröschen: Klein, fein, Schreiberlein
« Antwort #7 am: 16. Juli 2020, 16:11:27 »
Willkommen, Windröschen.

Von der Arbeit in einer Gärtnerei/Blumenladen habe ich eine ziemlich romantisch-verklärte Vorstellung, die vermutlich ebenfalls völlig verkehrt ist. Bin sehr gespannt, was wir noch von dir darüber erfahren. ;D

Viel Spaß beim Umschauen und Einleben!
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Offline Nuya

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Re: Windröschen: Klein, fein, Schreiberlein
« Antwort #8 am: 17. Juli 2020, 09:41:18 »
Hallo und herzlich Willkommen! :winke:
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Offline Krähe

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Re: Windröschen: Klein, fein, Schreiberlein
« Antwort #9 am: 17. Juli 2020, 09:42:49 »
Auch dir hallo und herzlich willkommen, Windröschen! Leb dich gut ein. :)
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Offline Windröschen

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Re: Windröschen: Klein, fein, Schreiberlein
« Antwort #10 am: 17. Juli 2020, 10:04:51 »
Auch den Anderen vielen Dank für die Willkommensgrüße  ;D

Mein Problem ist, dass ich mir bei größeren Häkelarbeiten oft die Hand verkrampfe, was mir beim Stricken überhaupt nicht passiert, und ich deswegen selten irgendetwas arbeite, dass die Größe eines Topflappens übersteigt. Beim Stricken kommen da gerne schon mal Decken oder Kleider für die Kinder raus, so 1-2x im Jahr auch mal eine Strickjacke. Meine Mutter und ich stricken beide auch sehr gerne Socken, viel zu viele, um sie selber zu tragen, deswegen haben wir inzwischen immer ein kleines Sortiment im Geschäft zum Verkauf liegen und die sind auch sehr beliebt bei einigen Kunden.

Ausserdem  beneide ich dich um deinen grünen Daumen! Mein Vater hatte den auch und ich bin fest davon ausgegangen, dass man das erbt..Nein, leider nicht! Bei mir halten nur die widerstandsfähigsten Pflanzen durch :versteck:

Ich habe auch sehr lange gebraucht, bis mal etwas anderes als Orchideen auf meiner Fensterbank überlebt haben, obwohl ich mit Pflanzen und Blumen aufgewachsen bin. Wichtig ist es, den richtigen Typ Pflanze für sich zu finden, ich sehe immer wieder, dass die Blumen wortwörtlich tot gepflegt werden  :-\

Nach der schule hatte ich mich bewusst dagegen entschieden, Floristin zu lernen, weil ich von Kleinauf gesehen habe, was für Arbeit hinter einem gut geführten Blumenladen und einer Gärtnerei stecken - und bin am Ende doch wieder im Grünen gelandet.
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