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Autor Thema: Dieser eine Funken  (Gelesen 1320 mal)

Offline Nikki

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Dieser eine Funken
« am: 20. Oktober 2020, 15:42:17 »
Hallo liebe Leute, ich bin mir fast sicher, dass ihr folgendes Phänomen kennt ;):

Plötzlich ist da ein Funken, der euch nicht mehr loslässt. Vielleicht nur Wortfetzen, ein Landschaftsbild oder nur ein bestimmtes Gefühl, das immer konkretere Züge annimmt, bis es sich zur einer fixen Idee entzündet. Und mit einem Mal ist da eine Szene oder viele mehr vor eurem inneren Auge, die unbedingt geschrieben werden wollen.

Bei mir sind meistens Lieder und/oder Träume Auslöser für diese Funken, die unvermittelt überspringen. Die Frage ist dann immer - was soll daraus werden? Ein weiterer Posten in meinen Notizen? Ein ganzer Roman? Eine extra Szene für einen bereits bestehenden Roman? Ich persönlich tendiere dazu, dem Ganzen möglichst viel Raum zu geben, sodass meistens ein eigenständiger Roman herauskommt, der aber meistens an bestehende anknüpft. (Mein Romankomplex ist nicht ohne Grund komplex :rofl:)

Meine aktuelle Situation schaut so aus, dass ich eine konkrete Szene bzw. sogar einen Handlungsstrang vor Augen habe, den allerdings mit zwei Figuren aus meinem Mammutwerk, die Krux an der Sache ist allerdings: Ich weiß nicht, wohin damit. ::) Für einen ganzen Band der Serie ist es (momentan) noch zu wenig, aber für einen banalen Nebenschwenk zur Hauptgeschichte zu viel. Im Moment schwebt mir also so etwas wie eine Novelle zwischen Band X und X vor. :vibes:

Also, kennt ihr diesen einen Funken? Und wenn ja, wie hegt und pflegt ihr ihn? Wozu hat er sich bis jetzt entwickelt oder warten noch ganz viele Funken darauf, aus der Schublade auszubrechen und geschrieben zu werden?
  

Trippelschritt

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Re: Dieser eine Funken
« Antwort #1 am: 20. Oktober 2020, 16:16:39 »
Bei mir schlagen dauernd Funken und jede Idee, die ich für gut genug halte - das sind fast alle anfangs - notiere ich mir.

Ich habe mal ein konzept für ein Ideenmanagement entwickelt und auch ein Buch darüber geschrieben, wie man Ideen weiterentwickelt, aber da braucht wohl jeder seinen eigenen Weg.
Und nur ganz selten habe ich eine idee, die in mir das Bedürfnis erzeugt, gleich eine Geschichte dazu zu schreiben. Fällt mir aber gleich ein Text dazu ein, dann schreibe ich ihn auch. Er ist selten länger als eine Notizblockseite.

Ich verplane meine Ideen nur ganz selten sofort, weil ich ja Ideen auf allen Maßstabebenen brauche.
- Für eine Geschichte
- Für Plot und Figuren
- Für eine Szene
- Für einen Absatz
- Für einen Satz als gleich ganzen Satz oder nur als eine gute Formulierung.

Ich wäre überfordert, alle Ideen gleich am Anfang zu katalogisieren oder so was.

Liebe Grüße
Trippelschritt

FeeamPC

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Re: Dieser eine Funken
« Antwort #2 am: 20. Oktober 2020, 16:25:11 »
Dummerweise kommen die Funken bei mir meist im Rudel und als Feuerwerk. Alle aufschreiben- dann käme ich überhaupt nicht mehr dazu, etwas Vernünftiges zu schreiben. Ich notiere mir nur die, die am hartnäckigsten sind.

Offline Nikki

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Re: Dieser eine Funken
« Antwort #3 am: 20. Oktober 2020, 16:38:03 »
Ich habe eine eigene Datei, in der ich Gedankenfetzen (von Phrasenebene bis hin zur Plotebene) zusammenfasse. Meistens reicht es, diese niederzuschreiben und die Sache ist einmal auf Eis gelegt.

Alle heiligen Zeiten aber verfolgt mich dieser eine Funken und denkt gar nicht erst daran, mich loszulassen. Daraus entwickelt sich dann zumindest ein Plotteil eines (neuen) Romans - das muss nicht einmal noch der Anfang sein. Es kann der Kern einer Geschichte sein oder sogar das Ende. Ich wälze diese Idee dann so lange hin und her, bis aus einem Funken in der Größe eines Staubkorns eine ganze Lawine geworden ist. In den letzten Jahren haben sich daraus sicher an die 10 Romanideen entwickelt, von denen ich mindestens 3 in ihrer Rohfassung niedergeschrieben habe, weil die Angst zu groß war, dass, wenn ich jetzt nicht das Gröbste in Worte fasse, das Meiste vergessen werde.
  

Offline Wildfee

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Re: Dieser eine Funken
« Antwort #4 am: 20. Oktober 2020, 17:44:18 »
Ich schreibe solche Funken auf. Meistens sind es aber Funken, die sich an irgendetwas dranhängen. Ich schreibe anscheinend nur unter Druck konsequent und bin dann am kreativsten. Man gebe mir ein Thema, eine Deadline in den nächsten Wochen und schon funkelt es an allen Ecken und Enden  ;D
Aus heiterem Himmel fallen mich Funken eher selten an, die werden aber auch notiert und verwahrt, bis ich sie vielleicht mal einbaue.




Offline Möchtegernautorin

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Re: Dieser eine Funken
« Antwort #5 am: 31. Oktober 2020, 12:48:34 »
Mit einem Fünkchen kann ich selten soviel anfangen, dass gleich etwas brauchbares draus wird :hmmm: Aber für gewöhnlich kommen die Fünkchen bei mir oft hintereinander und entfachen dann ein ganzes Feuer, mit dessen Antrieb ich dann letztlich eine Geschichte zusammenbasteln und schreiben kann.
In letzter Zeit sind es bei mir meistens Kurzgeschichten, weil so ein Feuer brennt nicht ewig und ich habe leider (zu) wenig Zeit. Aber Funken können sich auch einbrennen und die Idee somit lange lange vorhalten, bevor ich dazu komme, sie wirklich aufzuschreiben. Oder zu integrieren.

Du siehst, die Umschreibung des "Funken" gefällt mir :engel: Meistens ist ja eher von Plotbunnies die Rede.
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Offline Linda

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Re: Dieser eine Funken
« Antwort #6 am: 31. Oktober 2020, 13:21:11 »
Ich liebe diese Funken und jedem meiner Texte liegt (mindestens) einer zugrunde. Ich hege und pflege sie daher, behalte sie im Gedächtnis und lebendig, bis sie ihren Weg in einen Text finden.
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Offline Felix Fabulus

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Re: Dieser eine Funken
« Antwort #7 am: 19. November 2020, 21:29:03 »
Meist schweben mir die Funken genau dann ins Hirn, wenn ich absolut keine Zeit habe, mir darüber Gedanken zu machen, geschweige, sie auch aufzuschreiben. Und wenn dann einer dieser Funken hängen bleibt und mich nicht mehr loslässt, mich bis in den Schlaf verfolgt, dann muss was dran sein.
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Offline Yvonne

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Re: Dieser eine Funken
« Antwort #8 am: 28. Dezember 2020, 10:40:43 »
Ich habe solche Funken oft in Bezug auf Setting/Atmosphäre oder eine Art von Charakteren/Dynamik, ohne konkreten Plot/Konflikt/Idee für eine Geschichte. Dann nehme ich mir ein bisschen Zeit zum Tagträumen und genießen und notiere alles zum Funken, damit es aus dem Kopf ist. Irgendwann wird die Zeit kommen, wenn mir mehr einfällt oder ich Funken kombinieren kann, sodass es tatsächliche Geschichten werden. Ich habe dafür ein Ideennotizbuch, in dem ich alles mögliche der Funken notiere. Sätze, Charaktere, Settings, kleine Plots und Ideen. Irgendwann findet alles schon seinen Weg in eine Geschichte oder wird zur eigenen Geschichte. :)

Angela

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Re: Dieser eine Funken
« Antwort #9 am: 28. Dezember 2020, 11:32:03 »
Ich liebe diese Funken, denn sie bedeuten immer etwas. Ich weiß nur erst nicht was. Daraus spinnen sich Geschichten, Welten. Ob dann ein Buch oder 'nur' eine KG daraus wird, ist eine andere Geschichte. Ich behalte das im Kopf, auch Jahre später erinnere ich mich an den Auslöser.
Ich habe jedoch nicht so viele davon wie andere hier, muss ich sagen, Feuerwerk ist es bei mir nicht.




Offline Pintana

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Re: Dieser eine Funken
« Antwort #10 am: 28. Dezember 2020, 12:12:32 »
Jaja, dieser wunderbare Funken  ;D Bei mir kann das ungeahnte Ausmaße annehmen. Manchmal ist der Funke nur eine Idee, die sich gut ins laufende Projekt eingliedern lässt, andere Male sind s ganze Romane, die ich sofort komplett im Kopf habe, dann rast die Geschichte an mir vorbei und ich muss mich beeilen, zumindest die Kernelemente fassen zu können, damit sie sich verarbeiten lassen. Bei mir artet das teilweise so aus, dass schon jeder weiß, wenn ich "Ich muss jetzt schreiben" sage, heißt das, da ist eine neue Idee gelandet, die sofort raus will, dann kann man mir nichts mehr anfangen, bis sie auf Papier ist, oder ich zumindest schnell den Plot festhalten konnte :rofl:

Offline Hüterin der Feder

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Re: Dieser eine Funken
« Antwort #11 am: 28. Dezember 2020, 13:17:05 »
Ach ja, diese lieben Fünkchen, die einen anspringen und in Flammen aufgehen lassen. Mir passiert das leider häufig beim. Autofahren, während der Arbeit oder in anderen Situationen, in denen es einfach nicht möglich ist, nsich das ganze schnell zu notieren. Häufig fallen mir dann auch die Lösungen für meine Probleme ein - und sind nachher wieder vergessen. Mein Hirn - das Sieb..  ::)
Aber ich versuche immer, meine Ideen erst einmal irgendwo zu notieren, und wenns mit einer Sprachnachricht an mich selbst ist. Leider habe uch viel zu wenig Zeit, um alles umzusetzen....

Offline Archibald

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Re: Dieser eine Funken
« Antwort #12 am: 24. August 2021, 15:31:51 »
Ich sammle solche Funken in separaten Textdateien (nicht in Papyrus, das ich sonst benutze). Meist ist es bei mir so, dass sie mich hinterhältig anspringen, und in der Regel nie mit dem aktuellen Projekt zu tun haben.
 
Das können ganz einfache Gedanken sein, oder auch Ideen, die für eine Kurzgeschichte taugen würden.

Gelegentlich durchforste ich meine Sammlung. Ab und zu entdecke ich Schnipsel, die eventuell zusammenpassen könnten und erweitere die Textfragmente. Manchmal ergeben sich daraus Dialoge, bei manchen wird die Idee ausgebaut, bei manchen entsteht so etwas wie ein Plot.

Allerdings halte ich mich damit nicht allzu lange auf, aber im Laufe der Zeit werden einige "Funken" größer.

Die Methode habe ich dreist von einem Heavy Metal Gitarristen geklaut, der bestimmte Riffs,  – 0wann immer sie ihm in den Sinn kommen – notiert und aufnimmt. Wenn er hundert Stück oder so zusammenhat, hört er sich alles an und fängt an, zu kombinieren. Oft entstünden auf diese Weise neue Songs, die sonst nie entstanden wären.

Gewisse Autoren, wie Stephen King, der sinngemäß gesagt hat, dass er sich keine Ideen notiere, da die, die wirklich gut seien, sich sowieso in sein Gedächtnis brennen und ihn nicht mehr loslassen, würden so etwas ablehnen.
Ich halte das für eine gute Kreativitätstechnik.

Denn da ich mich mit der Niederschrift nicht lange aufhalte, bin ich bisweilen von mir selbst überrascht, was ich da zu Tage fördere. Denn würde ich mir das nicht aufschreiben, würde ich vieles davon wieder vergessen, so ähnlich wie bei Träumen, an die man sich schon ein paar Minuten nach dem Aufstehen nicht mehr erinnern kann.

Ob sich jemals etwas daraus ergeben wird? Ich weiß es nicht, aber dadurch, dass ich mir diese Funken notiere, habe ich den Kopf hinterher wieder freier und muss nicht darüber brüten.


     
 



 


Offline Malou

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Re: Dieser eine Funken
« Antwort #13 am: 24. August 2021, 16:04:00 »
@Nikki

Tolles Thema  ;)

Zitat
Also, kennt ihr diesen einen Funken?
Nur ein Wort: JA.
Und jetzt weitere Worte  ;D bei mir sind es meistens Bruchstücke einer völlig zusammenhanglosen Szene, ein ganz vager Umriss eines Charakters oder einfach nur ein persönlicher Wunsch nach etwas, wie "Ich will eine Geschichte über Dschinns schreiben." Es können aber auch Gegenstände sein oder Ideen zu bestimmten Fähigkeiten, selbst, wenn sie noch völlig unausgereift sind. Oder Fragen, die mir in den Kopf kommen. Ganz besonders Fragen. Aktuell präsent ist beispielsweise, wie man eigentlich den Tod tötet  ;D

Zitat
Und wenn ja, wie hegt und pflegt ihr ihn?
Aufschreiben. Das endet zwar im Chaos, aber ich habe für mich noch keine andere Methode gefunden. Wenn ich den Funken, den Gedanken nicht sofort aufschreibe, ist er weg. Oft ist er gnädig und kommt nochmal wieder, aber nicht immer. Somit habe ich ein riesiges Dokument an wilden, zusammenhangslosen, bekloppten Notizen. Gelegentlich nehme ich mir dann die Zeit und versuche, ein klein wenig Ordnung zu schaffen und die Funken z.B. einer bestimmten Geschichte zuzuordnen.

Zitat
Wozu hat er sich bis jetzt entwickelt oder warten noch ganz viele Funken darauf, aus der Schublade auszubrechen und geschrieben zu werden?
Ganz ganz viele Funken haben sich noch nicht weiterentwickelt. Ich bin sicher, ich wäre schockiert darüber, was ich alles finden würde, wenn ich mir mal das komplette Dokument ansehen würde. So einiges habe ich sicherlich auch mehrmals notiert. Also ja, ganz viele warten noch darauf, aus der Schublade auszubrechen. So einige brechen aber auch von ganz alleine aus. Das sind meistens die, die zu einer eigenen Geschichte werden (wollen). Dann schreibe ich Szenenfetzen und versuche, den Funken unterzubringen. Kein Plan oder Plot vorhanden. Einfach mal irgendetwas machen und schauen, ob daraus weitere Funken geboren werden.

Zitat
Die Frage ist dann immer - was soll daraus werden? Ein weiterer Posten in meinen Notizen? Ein ganzer Roman? Eine extra Szene für einen bereits bestehenden Roman?
Hm. Meine Antwort auf diese Frage kommt jetzt auf die Definition von "Funke" an. Es gibt viele Funken, von denen ich weiß, dass sie gut in meine aktuelle Reihe passen, weil sie einfach mit dem Thema zusammenhängen oder mit einem Charakter. Wenn mir der Funke besonders gut gefällt, ändere ich auch schonmal die Geschichte, damit er reinpasst. Letztens habe ich die Vorgeschichte eines Charakters geändert (auf Basis eines Funkens) und daraus wird auch eine niedergeschriebene Vorgeschichte werden. Das war so nicht geplant.
Ich habe aber auch so einige Funken, die sich als eigener Roman aufdrängen. Die tun sich alle klammheimlich über einen langen Zeitraum zu einem Feuer zusammen, bis ich das Gefühl habe, ich muss das schreiben - obwohl es meistens selbst dann noch total vage ist.

Alles in allem versuche ich, jeden Funken zu notieren. Ich denke, es ist was Wahres an der Aussage dran, dass die besonders guten vermutlich eh wiederkommen und nicht aufgeschrieben werden müssen, aber genauso sehr glaube ich, dass einem sehr viel entgehen würde, wenn man nicht jede Idee aufschreiben würde. Manches kann jetzt noch nicht blühen, weil die Geschichte dafür noch nicht da ist. Oder weil man noch keine Zeit hatte, sich tiefer damit auseinanderzusetzen. Es ist nunmal nicht alles Gold, was glänzt  ;)

EDIT: Achja. Ganz viele Funken ergeben sich bei mir aus der Musik. Aus einem kompletten Song oder einem einzelnen Satz. Viele Charaktere werden so geboren oder besser ausgearbeitet. Ich habe eine komplette Reihe gestartet nur auf Grundlage eines einzigen Songs:
Nine Lives (Stella and The Storm)
»Ich werde dich nicht töten, Ossian von Cumhaill. Nein, ich werde zusehen, wie du lebst.«.


Offline Exlibris

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Re: Dieser eine Funken
« Antwort #14 am: 24. August 2021, 19:20:04 »
Hallo liebe Leute, ich bin mir fast sicher, dass ihr folgendes Phänomen kennt ;):



@Nikki Ja, ich kenne es auch. Der Funke ist ein Fluch und ein Segen ... :rofl:

Ein Segen insofern, da ich mir sicher bin, nie in die peinliche Situation zu geraten, keine Ideen mehr zu haben. Aber warum Fluch? Tja ...

Wie viele andere auch schreibe ich meine "Funken" immer sofort in wenigen Stichworten auf. Das sorgte in der Vergangenheit schon für ganze "Ideenarchive", die ich dann meistens Jahre später mit entnervtem Gesichtsausdruck aussortiere. Im Normalfall übernehme ich zwar alle meine Ideen früher oder später, das muss aber nicht sofort geschehen. Vielmehr setzen sie sich in meinem Verstand fest und kommen mir beim nächsten Projekt abgewandelt in den Sinn. Dass ich eine Idee wirklich in ihrer "reinen" Form ausführe, war bisher nur zweimal der Fall ...

Wenn mich jemand fragt, würde ich dazu raten, ein digitales "Ideenarchiv" anzulegen (ja, so schlau war ich jetzt auch, nachdem die Zettel mir bis zum Hals reichten :vibes:) und die Funken dort aufzuschreiben. Sollte man dann doch einmal ratlos sein, kann man sich dort wieder neu inspirieren.

Und ja, bei mir sprühen die Funken meist auch bei der Musik ...
"Turning history into avantgarde"
- Krzysztof Penderecki

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