• Willkommen im Forum „Tintenzirkel - das Fantasyautor:innenforum“.
 

Gideon Crimson: Ein glühender Verehrer der klassischen Schauerliteratur

Begonnen von Arcor, Heute um 11:44:22

« vorheriges - nächstes »

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Arcor

Liebes Forum, auch im NaNo stoßen neue Leute zu uns. Den Anfang macht jemand, der - wie der Titel schon verrät - die Schauerliteratur liebt. Herzlich Willkommen Gideon Crimson!

Wer bist du?
Ein sportlich gut erhaltener 68 jähriger Mann, der im höheren Alter zum schreiben kam. Immer viel an Literatur interessiert, nur nie Zeit gehabt selber zu schreiben. Das hat sich nun geändert, Rente gint einem diese Zeit und die Ruhe. .
Gideon war schon immer ein glühender Verehrer der klassischen Schauerliteratur. Vampir-Mythen? Großartig. Frankensteins Monster? Ein Meisterwerk menschlicher Überschätzung. Voodoo? Absolut faszinierend. Doch beim Betrachten dieser Welten dachte er sich stets: ,,Das ist mir alles noch viel zu harmlos. Da fehlt die totale Fantasie und Anarchie!" Aus dieser karibischen, mystischen Erleuchtung entstand eine Geschichte. Ein Gedankengespinst aus dunkler Magie, unheiligen Experimenten, blutsaugender Eleganz und purem, unverfälschtem Wahnsinn.
•    Inkubationszeit: Sagenhafte 20 Jahre reifte dieser geistige Hochofen in Valerians Kopf.
•    Der aktuelle Status: Der Kessel kocht über, es wird 3 Teile geben, Vorerst! Die Geschichte bricht mit der Wucht einer komplett außer Kontrolle geratenen Tournee aus ihm heraus und ergießt sich auf das Papier.


Was schreibst du?
Weil mich eine Geschichte schon annähernd, sehr persönlich 20 Jahre verfolgt und niemand sie je geschrieben hat. Seit 2025 schreibe ich nun und habe Badn 1 fertig. Es sollen noch 2 weiter folgen, vielleicht auch mehr.

Warum wir? Warum du?
Ich denke ich könnte hier Gleichgesinnte treffemn mit denen ich mich austauschen kann. Das Autorenleben kann einsam sein, ich Sinne, man lebt in seiner Geschichte, man erlebt diese und erlebt sehr intensiv diese Geschichte.

Kurze Kostprobe
Der Nebel in der Gasse roch nach verwesendem Flusswasser und kaltem Eisen. Jakob presste seinen Rücken gegen die feuchte Ziegelmauer und kontrollierte seinen Atem. Jeder Atemzug musste flach und lautlos sein. Auf der anderen Seite des schmalen Durchgangs verschmolzen Teo und Bastien völlig mit der undurchdringlichen Dunkelheit. Die feinen Tropfen des Nebels legten sich wie Leichentücher über Jakobs Gesicht. In seiner rechten Hand spürte er das kalte Glas der massiven Spritze. Die bernsteinfarbene Flüssigkeit darin war das einzige Mittel, das sie zwischen sich und den sicheren Tod stellen konnten.
Schritte zerrissen die unnatürliche Stille. Es waren keine vorsichtigen Schritte eines Mannes, der sich in der Nacht fürchtete. Es war der schwere, arrogante Tritt eines Raubtiers, dem die Dunkelheit gehörte. Eine gewaltige Silhouette schälte sich aus dem dichten Weiß. Der Vasall trug einen teuren Mantel aus dunkler Wolle, der schwer bis zu seinen Knöcheln reichte. Ein silberner Gehstock schwang in seiner rechten Hand. Unter der breiten Krempe seines Zylinders leuchteten seine Augen in einem widerlichen, unnatürlichen Gelb. Der Zauber der Priesterin hatte diesen Mann längst von jeglicher menschlichen Schwäche befreit.
Not every story is meant to be told.
Some are meant to be kept.


Faye - Finding Paradise