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Tipp für SciFi Namensgenerierung

Begonnen von Sparks, 02. Mai 2026, 12:01:01

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Sparks


Algorithmus für SciFi Namensgenerierung im Star Wars Stil (würde aber auch für Startrek ec. passen)

Eigener Vorname erste Silbe
Eigener Nachname erste Silbe

Eigener Geburtsort erste Silbe
Eigener Mädchenname der Mutter erste Silbe
(oder ein anderer Name, der besser nicht identisch mit dem eigenen Nachnamen ist (Manchmal aber doch/Probieren)

Neuer Vorname = Eigener Nachname erste Silbe + Eigener Vorname erste Silbe

Neuer Nachname = Eigener Mädchenname der Mutter erste Silbe + Eigener Geburtsort erste Silbe

Ergebnis betrachten, Aussprechen und eventuell etwas glattziehen.  ;)

Wer Fanfiction Schreibt, könnte auch aus den schon bekannten Vor- und Nachnamen des Vorbilds neue nach einem Zufallsprinzip zusammensetzten.
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression

Stefan

#1
Hm. Mein Vorname und mein Nachname beginnen mit den gleichen drei Buchstaben. Das ist dumm.

Was ist eigentlich "Eigener Mädchenname der Mutter"? Ich meine, mein eigener oder der meiner Mutter?  :hmmm: Ich könnte meinen Mädchenname verwenden  :hmhm?: . Ich bin kein Mädchen und nie eins gewesen, aber ich habe den Namen meiner Frau angenommen, darum bestehe ich darauf, einen Mädchennamen zu haben. Hätte ich gewusst, dass ich damit Namen für Romanfiguren erzeugen soll, hätte ich das natürlich nicht gemacht, jetzt habe ich nämlich das oben erwähnte Problem.

:rofl:  :rofl:  :rofl:

Mir gelingen Namen immer am besten, wenn ich überhaupt nicht nachdenke, sondern einfach mal ein paar Namen hinschreibe, die mir gerade mal so in den Sinn kommen. Oft nehme ich einen aus dem ersten Wurf. Ab und zu "generiere" ich später auf die gleiche Weise neue Namen oder poliere nach.

Richtig lange dauert die Namensgebung, wenn ich mich darauf versteife, dass er einen Sinn haben sollte.  :d'oh: Sowas kann dann schon Stunden in Anspruch nehmen, sich über Tage oder Wochen erstrecken, und endet selten mit einem befriedigenden Resultat. Also lass ich den Unsinn mit dem Sinn meistens.

Bei realen Namen (also nicht Fantasy-Namen) wähle ich zuerst Namen aus dem Kopf, dann suche ich die Bedeutung auf einer Baby-Namensseite heraus (Achtung: es gibt ganz schrecklich oberflächliche solche Seiten) und suche neue, wenn das nicht richtig passt.

Sparks

Zitat von: Stefan am 02. Mai 2026, 20:41:27Hm. Mein Vorname und mein Nachname beginnen mit den gleichen drei Buchstaben. Das ist dumm.

Auch kein Problem. Tipp halt irgend einen Namen aus dem Telephonbuch.  ;)

Die Idee ist eigentlich, aus einem Pool von gängigen Namen durch Zerwürfelung neue Namen zu generieren, die noch Aussprechbar sind und vertraut genug klingen, um nicht zu unheimlich zu wirken, aber exotisch genug klingen, um für SciFi als "fremd" durchzugehen.

Das ganze funktioniert auch mit "irgendwelchen" Worten aus einem beliebigen Sprachraum.

H.P. Lovecraft ist konsequent den anderen Weg gegangen, möglichst fremd klingen zu wollen.
Da kamen dann solche Dinge wie ",,Ph'nglui mglw'nafh Cthulhu R'lyeh wgah'nagl fhtagn" heraus.
Er hat, laut eigener Aussage(?) bewusst Buchstaben- bzw. Lautkombinationen gewählt, die in europäischen Sprachen ungewöhnlich sind.


ZitatWas ist eigentlich "Eigener Mädchenname der Mutter"? Ich meine, mein eigener oder der meiner Mutter?  :hmmm: Ich könnte meinen Mädchenname verwenden  :hmhm?: . Ich bin kein Mädchen und nie eins gewesen, aber ich habe den Namen meiner Frau angenommen, darum bestehe ich darauf, einen Mädchennamen zu haben. Hätte ich gewusst, dass ich damit Namen für Romanfiguren erzeugen soll, hätte ich das natürlich nicht gemacht, jetzt habe ich nämlich das oben erwähnte Problem.

:rofl:  :rofl:  :rofl:


Du wirst einen Weg finden.  ;)

ZitatMir gelingen Namen immer am besten, wenn ich überhaupt nicht nachdenke, sondern einfach mal ein paar Namen hinschreibe, die mir gerade mal so in den Sinn kommen. Oft nehme ich einen aus dem ersten Wurf. Ab und zu "generiere" ich später auf die gleiche Weise neue Namen oder poliere nach.


Weil ich es selten Schaffe, mich beim Schreiben aus den Verstrickungen meiner Vergangenheit zu befreien, muss ich stark darauf achten, dass die Personen nicht auch noch im Namen an konkrete Vorbilder angelehnt zu erkennen sind.
Vom Aussehen und Handlung ist das meistens schon durchsichtig genug. Und ich könnte sogar drauf verklagt werden, das sein zu lassen.

ZitatRichtig lange dauert die Namensgebung, wenn ich mich darauf versteife, dass er einen Sinn haben sollte.  :d'oh: Sowas kann dann schon Stunden in Anspruch nehmen, sich über Tage oder Wochen erstrecken, und endet selten mit einem befriedigenden Resultat. Also lass ich den Unsinn mit dem Sinn meistens.

Das würde auch meistens nur bei Satiren oder Grotesken sinnvoll sein. Zumindest bei mir.


ZitatBei realen Namen (also nicht Fantasy-Namen) wähle ich zuerst Namen aus dem Kopf, dann suche ich die Bedeutung auf einer Baby-Namensseite heraus (Achtung: es gibt ganz schrecklich oberflächliche solche Seiten) und suche neue, wenn das nicht richtig passt.

Ich setzte oft Platzhalter wie übliche Variablennamen ein. Und irgendwann, wenn ich einen Rappel kriege, schreibe ich einen mir passenden Namen hin.
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