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Cael

Begonnen von Caelynn, 01. September 2025, 20:31:29

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Stefan

Gut, reden wir über Ardina. Die Nervensäge, in die du dich so gar nicht verliebst.

Erstens mal: was denkt Ardina eigentlich von dir? Bestimmt hast du dir kein bisschen den Kopf darüber zerbrochen, nicht wahr? Und zu welchem Schluss bist du dabei gekommen?

Dann der Mordanschlag. Wir sind da unter uns, du kannst ganz ehrlich reden. Der erste Gedanke, der dir durch den Kopf geschossen ist? Hast du diesen gleich wieder verdrängt? Und wie hat sich die Sache angefühlt?

Caelynn

Zitat von: Stefan am 11. März 2026, 19:25:56Erstens mal: was denkt Ardina eigentlich von dir? Bestimmt hast du dir kein bisschen den Kopf darüber zerbrochen, nicht wahr? Und zu welchem Schluss bist du dabei gekommen?


Ich nehme an, sie hält mich für arrogant. Für gefährlich. Vielleicht sogar für grausam.

Und ein Teil von mir glaubt, dass sie damit nicht ganz unrecht hätte.



Zitat von: Stefan am 11. März 2026, 19:25:56Dann der Mordanschlag. Wir sind da unter uns, du kannst ganz ehrlich reden. Der erste Gedanke, der dir durch den Kopf geschossen ist? Hast du diesen gleich wieder verdrängt? Und wie hat sich die Sache angefühlt?


Sie hätte sterben können. Sie hätte tatsächlich sterben können.

Der Gedanke gefällt mir nicht. Gar nicht. Und es gefällt mir nicht, dass mich das derart aus der Bahn wirft.

Und jetzt habe ich... zu tun.

klettert auf den Turm um eine zu rauchen

Von der Muse geküsst, von der Deadline geohrfeigt.

Brillenkatze

#17
*Klettert auf den Turm, holt das Handy raus.*
Hallöchen Cael. Ich nenne das hier meine Figuren-Playlist ;D
*Macht "Let's turn it on" von Queen Freddie Mercury an*

Dein Freund ist Musiker, habe ich gehört. Interessant.  :hmmm:
Drei Fragen:

Magst du die Musik, die er macht?
Was ist dein Lieblingsmusikstil?
Was ist dein Lieblingslied?
"But have you ever noticed one encouraging thing about me, Marilla? I never make the same mistake twice."
"I don't know as that's much benefit when you're always making new ones."
- Anne of Green Gables, Lucy Maud Montgomery

Caelynn

starrt auf das Handy

Was für ein infernalischer Lärm! Welch seltsames Folterwerkzeug ist das?
greift nach dem Handy, dreht es in der Hand, schaut es sich an und wirft es dann über die Brüstung

Ach, na ja. Musik...

Vielleicht mag ich melancholische Balladen. Lieder über Verlust, Pflicht und Loyalität.

Aber eigentlich ziehe ich die Musik vor, die die Natur hervorbringt: den Wind, der unter den Schwingen meines Drachen rauscht und in meinen Ohren singt, wenn ich auf ihm reite. Das leise Knistern eines Feuers. Regen, der auf Stein prasselt. Und... anderes, das dich rein gar nichts angeht.
Von der Muse geküsst, von der Deadline geohrfeigt.

Brillenkatze

Interessant ...  :hmmm:
*macht sich Notizen:* "Figur zeigt Sinn für Poesie, ist allerdings missmutig. Ihr ist nicht nur egal, was andere Leute denken, sie zeigt darüber hinaus aggressive Intoleranz gegen andere Meinungen und Geschmäcker. Außerdem hat sie keinen Respekt vor Ressourcen und anderer Leute Eigentum."

*Das Handy kommt mit einem empörten Zwitschern zurückgeflogen und stimmt beleidigt "Bad Ones" von Matthew Dear und Tegan and Sara an.*

Glückwunsch, du hast zwei von drei Fragen beantwortet.  :vibes:

Singt dein Freund auch Balladen?

Danach bist du uns beide los, versprochen. *tätschelt das Handy*

"But have you ever noticed one encouraging thing about me, Marilla? I never make the same mistake twice."
"I don't know as that's much benefit when you're always making new ones."
- Anne of Green Gables, Lucy Maud Montgomery

Caelynn

legt den Kopf schief

Mancher glaubt, dass Lieder nur dem Zeitvertreib dienen. Aber diese Menschen haben nie richtig zugehört. Volkslieder, Kinderreime, sie tragen mehr Weisheit, als viele Bücher je fassen können. In ihnen steckt Wissen, das überlebt hat, als Schriften verbrannten, als ganze Bibliotheken verloren gingen.

Ein der Schrift unkundiger Bauer in Thandor kann kein Buch über Erdmagie lesen. Aber er kennt ein Lied, in dem jede Zeile den Wandel der Jahreszeiten beschreibt, die Zeichen des Bodens, das Flüstern der Wurzeln. Ein Paar auf Sylvara tanzt um ein Feuer und singt vom Funken, der geboren wird, wenn Wille und Licht sich küssen. Und ein Mädchen an den Klippen Thalareths stimmt ein Wiegenlied an, das von Strömungen erzählt, denen selbst erfahrene Seefahrer keine Namen geben.

Mein Freund Tavien erforscht solche Lieder. Es ist zuweilen ermüdend seinen elaborierten Vorträgen zu folgen, zumal er oft kein Ende zu finden scheint, doch er ist ein kluger Kopf und ein leidenschaftlicher Musiker. Und ja, er singt auch Balladen.

schnappt das Handy aus deiner Hand
Klopft damit auf den Steinboden
In einer Taverne Thandors begegneten mir einst die untalentiertesten Spielleute Elyndors, doch deiner Spieluhr gelingt es tatsächlich sie an Gräßlichkeit zu übertreffen.
wirft das "Handy" erneut über die Brüstung
Von der Muse geküsst, von der Deadline geohrfeigt.