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[KG] 31.08.27 "Die Zukunft der Vergangenheit" (Eridanus Verlag)

Begonnen von Fianna, Heute um 01:57:04

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Fianna

ZitatEine Anthologie zur Erinnerungskultur von Morgen


Ausschreibungsbedingungen

Es darf eine Kurzgeschichte pro Person eingereicht werden. Die Kurzgeschichte muss bislang unveröffentlicht und frei von Rechten Dritter sein. Die Erstellung der Kurzgeschichte durch eine sogenannte Künstliche Intelligenz ist unzulässig.
Gesucht werden Science-Fiction-Kurzgeschichten der nahen Zukunft. Andere Genres oder Textgattungen werden ausdrücklich nicht gesucht, daher bitte keine Fantasy, Märchen usw. und auch keine Besinnungsaufsätze, Gedichte oder ähnliches.

Die Kurzgeschichte ist bis spätestens zum 31.08.2027 als Datei in einem gängigen Textformat (z. B. .doc oder .docx) per E-Mail einzureichen (manuskripte@eridanusverlag.de). Die maximale Länge der Kurzgeschichte beträgt 50 000 Zeichen inklusive Leerzeichen. Ein Mindestumfang existiert nicht. Die Formatierung erfolgt linksbündig ohne Silbentrennung. Hervorhebungen können durch kursive Formatierung erfolgen (bitte auf weitere Formatierungen verzichten).
Die eingereichten Kurzgeschichten werden vom Verlag anonymisiert an den Herausgeber weitergegeben (daher bitte keine persönlichen Angaben im Textdokument hinterlegen). Über die Annahme oder Nichtannahme entscheiden allein Originalität und Qualität. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Jede angenommene Kurzgeschichte wird einmalig mit 100 Euro vergütet. Die Autorin oder der Autor erhält ein Freiexemplar und hat die Möglichkeit, weitere Exemplare mit 30 % Rabatt (bezogen auf den Brutto-Verkaufspreis der Anthologie) zu erwerben. Der Erwerb weiterer Exemplare ist jedoch nicht verpflichtend.
Die Rechte am Text bleiben bei der Autorin oder dem Autor. Die Kurzgeschichte darf nach Ablauf von drei Jahren nach der Anthologie-Veröffentlichung anderen Verlagen angeboten oder in eigenen Werken wiederveröffentlicht werden.

Die Veröffentlichung der Anthologie ist für Mitte 2028 vorgesehen.

Projektbeteiligte

Die Anthologie ist ein Projekt des Eridanus Verlags sowie des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg, des MARCHIVUMs Mannheim und des Hauses der Stadtgeschichte – Stadtarchiv Ulm. Inspiriert wurde das Projekt durch die Kooperation zwischen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) und der Phantastischen Bibliothek Wetzlar (PBW) im Rahmen von Future Life. Initiator des Projekts und Herausgeber der Anthologie ist Kai Focke, Koordinator der Kooperation von DHBW und PBW sowie Professor für Lehraufgaben am Standort Mannheim.


Themenstellung

Gesucht werden Kurzgeschichten, die sich mit dem Archivwesen der nahen Zukunft im Spannungsfeld zwischen Gesellschaft, Politik, Technik sowie Wirtschaft auseinandersetzen und diesbezüglich den Leserinnen und Lesern ein mögliches Bild der Erinnerungskultur von Morgen vermitteln.


Themeneingrenzung

Das Thema darf abenteuerlich, kriminalistisch, humorvoll, romantisch, dramatisch, ernst, kritisch, nachdenklich stimmend, schockierend – oder auch ganz anders – kreativ bearbeitet werden, wobei neben Originalität ein logischer Handlungsstrang erwünscht ist.
Die Perspektive zur Themenbearbeitung ist nicht auf direkte Akteure wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Archivs beschränkt. Sie kann von sämtlichen Personen eingenommen werden, welche einen nachvollziehbaren Bezug zu Archiven oder zum Archivwesen haben (Beispiele: siehe unten).

Die Kurzgeschichten können sich auf ein reales oder fiktives Archiv der Zukunft beziehen und sollen grundsätzlich auf der Erde spielen, wobei – soweit für den Plot erforderlich – auch der Erdorbit, der Mond oder der Mars denkbar wären. Die Einbindung von Außerirdischen ist nicht erwünscht.
Das Zeitfenster der Kernhandlung beträgt ungefähr die Zeitspanne von 2050 bis 2070. Eine explizite zeitliche Angabe innerhalb der Kurzgeschichte ist nicht erforderlich.
Ziel ist es, eine ausgewogene und sämtliche Themenbereiche – Gesellschaft, Politik, Technik und Wirtschaft – umfassende Anthologie zusammenzustellen, welche ein vielschichtiges Bild des Archivwesens der Zukunft und somit der Erinnerungskultur von Morgen vermittelt. Dies schließt auch von den genannten Themenbereichen abgeleitete Aspekte mit ein, wie beispielsweise die Technikfolgeabschätzung, ethische sowie moralische Fragen oder gesellschaftliche Wechselwirkungen (zum Beispiel den Beitrag zur Demokratieförderung oder -erhaltung). Hierbei können sämtliche Archivtypen behandelt werden (Auflistung: siehe unten).
Der kontroverse oder kritische Umgang mit Ideologien oder Weltanschauungen ist selbstverständlich möglich, ebenso ist der (angemessene) Einbezug sowohl von Gewalt als auch Erotik erlaubt, solange sich diese sinnvoll in die Handlung einfügen und nicht dem Selbstzweck dienen. Nicht akzeptiert werden hingegen extremistische, pornografische oder gewaltverherrlichende Inhalte.

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Link zur Ausschreibung