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Autor Thema: Das Moderatorenteam: Die Obermotze stellen sich vor  (Gelesen 7536 mal)

Offline Maja

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    • Autorenseite Maja Ilisch
Das Moderatorenteam: Die Obermotze stellen sich vor
« am: 05. Juni 2012, 00:40:56 »
Dieses Forum wird betreut von einem siebenköpfigen Moderatorenteam, den Obermotzen. Sie sind zum Teil schon so lang im Tintenzirkel unterwegs, dass es nirgendwo auch nur einen Vorstellungsthread von ihnen gibt. Darum werden sie hier noch einmal in Kürze vorgestellt. Jeder Obermotz hat seine eigenen Zuständigkeiten, und wer sich nur in bestimmten Bereichen des Forums aufhält, wird mit manchen Moderatoren sehr viel zu tun haben und mit anderen kaum etwas. Trotzdem zieht sich das Team durch alle Bereiche des Forums - wichtige Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, und egal in welchem Board, im Zweifelsfall hat der Obermotz recht. Und nun: Die Vorstellungen.


Ary
 
                    Ary ist schon seit ihrer Kindheit ein Lesejunkie. Kein Buch war vor ihr sicher, und als sie dann in der Fleischerei ihrer Eltern Tafeln und Kreide in die Finger bekam (eigentlich für die Tagesangebote) wurden erste Buchstaben gemalt und mit Hilfe von Eltern und Großeltern Lesen gelernt. Natürlich blieb das nicht ohne Folgen - die Geschichten, die Aryana nachs ihren Stofftieren erzählte, mussten irgendwo bleiben, denn in den Kopf passt ja bekanntlich nur eine begrenzte Menge hinein. Also wurde geschrieben. Das Schreiben begleitete Aryana durch Schulzeit und Bio-Studium, allerdings eher sporadisch und ohne den Nachweis abgeschlossener Projekte. Nach dem Studium nahm sie dann das Schreiben erneut in Angriff, lernte üder das Filken Maja kennen, entdeckte den Tintenzirkel und wusste - das ist es.
Seit 2010 ist sie Mitglied im Obermotzteam.
Im realen Leben wohnt Aryana mit ihrem Mann, vier Aquarien und drei Katzen im platten Ostfriesland, der Heimat der Ostfriesenwitze und des schwarzen Tees. Sie arbeitet hauptberuflich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Emder Fachhochschule und als Kirchenmusikerin; in ihrer Freizeit besucht sie Wikingermärkte und schreibt Geschichten, Gedichte und Lieder. In ihren Geschichten geht es immer sehr phantastisch und häufig spitzohrig zu, manchmal auch ein wenig erotisch. Bei Rechercheproblemen könnt ihr sie nach biologischen Themen und der Französischen Revolution und Napoleon fragen, und sie kennt sich gut mit Katzen und Zierfischen aus.
 
 
Grey
 
                    Greys Leben ist voller Geschichten, so lange sie sich erinnern kann. Das verdankt sie vor allem ihren pädagogisch cleveren Eltern, die ihrer Landplage von einer frühaufsteherischen Tochter schon im zarten Kindergartenalter das Lesen beibrachten - damit sie selbst morgens länger schlafen konnten. Die ältesten von Greys Erinnerungen hängen alle mit Buchstaben zusammen - und natürlich mit Büchern. Kein Wunder also, dass es nicht lange dauerte, bis sie selbst Geschichten erfand. Und das tut sie bis heute, nur jetzt in größerem Stil: Inzwischen hat sie insgesamt acht Romane fertiggestellt, die alle irgendwie mit Fantasy zu tun haben. Sie mag es, bekannte Themen auf ungewöhnliche Weise darzustellen, und für ihre Geschichten gilt folgender Leitspruch, den sie sich von Astrid Lindgrens "Karlsson vom Dach" abgeguckt hat: "Knallen muss es tüchtig, und lustig will ich's ha'm!"
2007 meldete sie sich im Tintenzirkel an, weil sie zu diesem tollen Haufen unbedingt dazugehören wollte. Und seit 2009 gehört sie sogar zu denen, die am lautesten motzen dürfen - sie ist die Wachwolfsrüdin an der Tür, Betreuerin der Verlagsrubrik und Neuigkeiten-Ausruferin in einem: Wenn ihr eine Pressemitteilung über eine neue Veröffentlichung aushängen wollt, wendet euch vertrauensvoll an sie.
Wenn sie sich nicht gerade im virtuellen Wohnzimmer Tintenzirkel rumdrückt, wohnt Grey in Bielefeld, der "Stadt, die es nicht gibt". Seit Juli 2010 arbeitet sie hauptberuflich als Schriftstellerin. Besonders gut kennt sie sich mit Neurobiologie, japanischer Geschichte und Kampfkunst aus, vor allem, wenn es um Katanas und Dämonen geht.
 
 
Maja
 
                    Maja wusste schon immer alles besser, weswegen sie auch Bibliothekarin geworden ist. Ein Tag in ihrer Gesellschaft ist nicht nur grundsätzlich amüsant, sondern auch lehrreich. Entgegen landläufigen Meinungen hat sie den Tintenzirkel aber nicht gegründet, um andere herumkommandieren zu können, sondern um mehr Leute kennenzulernen, die ihre Leidenschaft zum Schreiben teilen - ein Hobby, das ihr schon als Kind den Ruf eingebracht hat, verrückt zu sein, und von dem sie heute sagt, dass es längst kein Hobby mehr ist. Sie hat das Ganzjahreskampfschreiben in den Tintenzirkel eingeführt und glaubt seitdem nicht mehr an Schreibblockaden, nur an Faulheit. Immerhin, seitdem mault sie nicht mehr darüber, dass sie nichts zu Papier bringt, sondern nur noch darüber, dass sie keinen Verlag findet, und bezeichnet sich selbst halb im Scherz als 'Puffmutter der deutschen Fantasy', ein Titel, der ihr wohl noch bis jenseits des Literaturnobelpreis, den sie hartnäckig zu gewinnen beabsichtigt, nachhängen wird.
Sie pflegt ein gesundes Ego und schätzt Leute, die sich nicht ständig für alles entschuldigen, aber so laut sie auch motzen mag, wenn jemand die Regeln ignoriert oder nicht versucht, sich im Problemfall erst einmal selbst zu helfen, ist sie tatsächlich ein hilfsbereiter, freundlicher und, man glaubt es nicht, ausgesprochen schüchterner Mensch. Als Geek vom Dienst kümmert sie sich um alle technischen Belange von Forum und Webseite und ist die richtige Ansprechpartnerin für alle, die Probleme mit der Bedienung des Tintenzirkels haben. Und so furchterredend sie auch auftreten mag - Angst haben muss man vor ihr sicher nicht.

 
Malinche
 
                    Die Freude an Sprache ist Malinche quasi in die Wiege gelegt worden, denn sie ist zwischen Wiener Schmäh und Berliner Schnauze aufgewachsen und trieb ihren Vater schon früh mit Regieanweisungen für Gute-Nacht-Geschichten zur Verzweiflung, sodass sie die Geschichten schließlich komplett selbst erfand. Auf der Schreibmaschine im väterlichen Büro wurde Malinche zur Jägerin verlorener Buchstaben, bis ihre Eltern ihr eine eigene Maschine und einen Kurs fürs Zehnfingersystem spendierten und das Unheil vollends seinen Lauf nahm.
Während ihres Studiums betrog Malinche das Geschichtenerzählen lange Zeit ruchlos mit Sachartikeln und Fremdsprachenvokabeln. Sie reiste sogar nach Südamerika, um den Geschichten zu entkommen – oder sie dort wiederzufinden? Seit sie 2010 von der Felsenkatze in den Tintenzirkel gelockt wurde, sind Malinche und die Geschichten jedenfalls wieder glücklich vereint, und das soll auch so bleiben!
Außerhalb des Tintenzirkels ist Malinche Ethnologin und Altamerikanistin, was ihr in ihren Schreibprojekten immer wieder zugute kommt. Sie interessiert sich leidenschaftlich für die indigenen Kulturen Amerikas samt Archäologie, Mythologie und Sprachen, schreibt sich rücksichtslos durch alle Genres und hat eine Schwäche für Tee, Notizbücher, peruanischen Traubenschnaps, tschechische Grammatik und Lamas. Vor allem Lamas. Aber keine Sorge, auch als Obermotz spuckt sie nicht Gift und Galle, sondern allerhöchstens Wörter!
 
 
   Niemand hantiert gern ungesichert mit kritischen Massen
Robert Gernhardt

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