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Autor Thema: Das Schreiben und die Musik  (Gelesen 8790 mal)

Offline Curlincess

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Re: Das Schreiben und die Musik
« Antwort #30 am: 18. Juli 2021, 16:45:59 »
Oh ja, ich habe auch die meisten Ideen wenn ich Musik höre!
Ich suche mir auf Youtube meistens zur Stimmung oder Atmosphäre passende Soundtracks aus, während ich in die Tastatur haue  ;D
Aber auch während dem Auto fahren (also als Beifahrer) oder der Busfahrt höre ich immer Musik und träume dann immer so vor mich hin, da kommen dann schöne Szenenideen wie von selbst hergeflogen!

Und ja, bei mir ist es auch so, dass ich meinen Charakteren bestimmte Songs zuordne. Manchmal hör ich auch eine Stimme im Lied und denke mir: so hört sich die Stimme von XY an! Oder die Story im Lied passt einfach haargenau zum Charakter. Manchmal kann ich es aber gar nicht sagen, warum ein Song zu einer Person passt... es ist halt dann einfach so.  ;D

Offline NatNat

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Re: Das Schreiben und die Musik
« Antwort #31 am: 24. Juli 2021, 14:42:05 »
Oh ja, ich habe auch die meisten Ideen wenn ich Musik höre!
Ich suche mir auf Youtube meistens zur Stimmung oder Atmosphäre passende Soundtracks aus, während ich in die Tastatur haue  ;D
Aber auch während dem Auto fahren (also als Beifahrer) oder der Busfahrt höre ich immer Musik und träume dann immer so vor mich hin, da kommen dann schöne Szenenideen wie von selbst hergeflogen!

Und ja, bei mir ist es auch so, dass ich meinen Charakteren bestimmte Songs zuordne. Manchmal hör ich auch eine Stimme im Lied und denke mir: so hört sich die Stimme von XY an! Oder die Story im Lied passt einfach haargenau zum Charakter. Manchmal kann ich es aber gar nicht sagen, warum ein Song zu einer Person passt... es ist halt dann einfach so.  ;D

Das kenne ich! ;D
Genau so geht es mir auch.
Wenn ich zum Beispiel eine Schreibblockade habe, reicht es oft schon, wenn ich mich mit meinen Kopfhörern ins Bett lege. Dann meditiere ich eine Weile zur Musik und danach sprudelt mein Kopf über.

Offline Exlibris

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Re: Das Schreiben und die Musik
« Antwort #32 am: 19. August 2021, 14:54:22 »
Wenn ich zum Beispiel eine Schreibblockade habe, reicht es oft schon, wenn ich mich mit meinen Kopfhörern ins Bett lege. Dann meditiere ich eine Weile zur Musik und danach sprudelt mein Kopf über.

Ja. Einfach nur ja! :vibes:

Ich für meinen Teil höre zwar nie Musik beim Schreiben selbst, aber ich nutze sie gern, um mich "einzustimmen". Einen richtigen "Soundtrack" für ein Projekt habe ich zwar nicht, aber trotzdem assoziiere ich bestimmte Geschichten immer mit bestimmten Stücken. So gab es zum Beispiel ein Werk von Maurice Ravel (Pavane für eine verstorbene Prinzessin), das mich einen ganzen Monat lang fast täglich begleitete, weil es hervorragend zu meiner Geschichte passte. Ich hörte sie dabei meistens immer vor und nach dem Schreiben.

Ich finde, dass die Musik eine hervorragende Möglichkeit bietet, als Autor den richtigen "Ton" für eine Geschichte zu setzen. Nicht umsonst verwenden Filme Soundtracks. ;D

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Offline NatNat

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Re: Das Schreiben und die Musik
« Antwort #33 am: 20. August 2021, 11:49:10 »

Ich für meinen Teil höre zwar nie Musik beim Schreiben selbst, aber ich nutze sie gern, um mich "einzustimmen". Einen richtigen "Soundtrack" für ein Projekt habe ich zwar nicht, aber trotzdem assoziiere ich bestimmte Geschichten immer mit bestimmten Stücken. So gab es zum Beispiel ein Werk von Maurice Ravel (Pavane für eine verstorbene Prinzessin), das mich einen ganzen Monat lang fast täglich begleitete, weil es hervorragend zu meiner Geschichte passte. Ich hörte sie dabei meistens immer vor und nach dem Schreiben.

Ich finde, dass die Musik eine hervorragende Möglichkeit bietet, als Autor den richtigen "Ton" für eine Geschichte zu setzen. Nicht umsonst verwenden Filme Soundtracks. ;D

Da stimme ich dir voll und ganz zu! Beim schreiben selbst höre ich auch immer irgendetwas, was zur Stimmung passt :)

Offline Archibald

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Re: Das Schreiben und die Musik
« Antwort #34 am: 07. September 2021, 10:50:12 »
Wenn ich schreibe, benötige ich Ruhe – keine Musik. Niemals. Und auch kein Internet, Emails checken oder eben mal die News lesen oder im Internet stöbern.

Mit meinen Charakteren oder generell verbinde ich keine Songs, meistens habe ich auch nur eine vage Vorstellung davon, wie sie überhaupt aussehen, da ich der Meinung bin, dass Filme das können, Texte nicht. Im Film klappt das mit der Musik besser. (Ich habe neulich gelesen,  dass es sogar Leute gibt, die dafür bezahlt werden, für bestimmte Szenen passende Musik auszuwählen.)

Wogegen ich mittlerweile eine Aversion habe, sind "Playlists", die den Büchern vorangestellt werden. Die Absicht dahinter ist mir klar, aber ich denke, es funktioniert nur für eine kleinen Teil. Nicht jeder oder jede empfindet das Gleiche beim Hören eines bestimmten Titels. Außerdem haben solche Playlists eine unglaubliche kurze Halbwertzeit. Bereits nach wenigen Jahren erscheinen solche Bücher antiquiert und viele Leute werden die aufgelisteten Stücke überhaupt nicht mehr kennen.

Es ist Geschmackssache. Ebensowenig mag ich z.B. die exzessive Verwendung von Markennamen in Büchern. Es soll die Immersion erhöhen, aber mir ist es immer noch lieber, jemand zieht sich Sneakers an, als dass jemand die Sneaker eines bestimmten Herstellers anzieht.

Letztendlich bleiben Charaktere für mich dadurch in Erinnerung oder gewinnen meine Sympathie (oder Antipathie), durch dass, was sie sagen, (oder nicht sagen) und tun, (oder nicht tun). Ich finde es schon schwierig, alleine mit Worten Bilder  aufzubauen, die mehr oder weniger von allen LeserInnen recht ähnlich interpretiert werden (meine Intention). Verwende ich aber Musiktitel, oder spiele ich mit irgendwelchen sonstigen Versatzstücken (meistens der Popkultur), gehe ich vom Allgemeinen ins Spezifische und laufe Gefahr, dass meine Werke schneller "out" sind, als mir lieb ist. 
 

 
     

Offline Frostschimmer

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Re: Das Schreiben und die Musik
« Antwort #35 am: 07. September 2021, 11:53:16 »
In völliger Ruhe schreibe ich selten, oft habe ich irgendwas auf Netflix im Hintergrund laufen, was ich schon zigmal gesehen habe und daher kenne. Es gibt aber auch Szenen, die ich ohne jede Störung schreiben will (was bei meinen superlauten Nachbarn leider schwierig ist).
Manche Charaktere sind mit Songs verbunden, die meisten aber nicht. Im Moment habe ich einen Charakter in Arbeit, der tatsächlich mit einem ganz bestimmten Song zusammenhängt. Bei dem Charakter bin ich mir aber unsicher, wann und wo der passen könnte.

Offline Barra

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Re: Das Schreiben und die Musik
« Antwort #36 am: 07. September 2021, 18:54:48 »
Bei mir kommt beides vor.

Ich erstelle Inspirations/ Emotions - Playlisten zu Projekten (vor allem für den NaNo, weil ich da das ganze Jahr über Titel sammeln kann). Ich "arbeite" da aber nicht weiter dran. Ich hau die einfach in die Liste und lass die dann auf Shuffle laufen. Wenn mal was Stimmungstechnisch beim Schreiben nicht passt: Skip. Aber oft "überhöre" ich solche Titel dann auch einfach die paar Minuten kann ich auch mal so tippseln, oder kurz absetzen. Das ist dann immer eine wilde Mischung aus: Hab ich Bock drauf, hab ich lang nicht gehört, passt zum Setting und spielt in anderen/ ähnlichen Werken (Serien/ Filmen) auch eine Rolle.
Dies Jahr wäre das zB:
Bock drauf: "The Bare Necessaties" (Geoff Castelucci)
Lang nicht gehört: Slash
Setting: "Hurrian Hymn No.6" (Lyra)
Serie (Masters of the Universe: Revelation, Trailer) "Holding out for a hero" (Bonnie Tyler)

Manchmal inspirieren mich auch einzelne Titel zu einer Geschichte. Gelegentlich gibt es auch mal einen Lied-Prompt, welcher dann herhalten muss.
Nur wenige Charaktere beanspruchen ein eigenes Lied für sich als "Einlaufmusik" in den Ring. Wobei das schon cool ist, wenn sie das tun. In einem meiner Projekte hätte ich nie gedacht, dass der Hauptcharakter Ash'ur sich XAmbassadors "B.I.G" aussuchen würde, ich kannte das Lied vorher nicht, hab nur mal reingehört und da kam gleich ein: "MEINS!"

@Archibald Das stimmt, ich höre mir auch selten die Songs an, wenn sie mir dazugelegt werden. Aber manchmal hab ich eindeutige Wiedererkennungswerte und freu mich dann total, wenn ich das angedeutete Lied mitschmettern kann. Bei "Eintagsliedern" (Stichwort 'out') mag das nicht der Fall sein, bei Urban-Fantasy find ich das aber durchaus super, wenn Marken oder Lieder als "Zeitstempel" mitbenutzt werden. Oder wenn eine Figur total gern Queen hört (nur als Beispiel) und ich dann direkt was Greifbares habe.
 Ich stimme dir aber unterm Strich zu, dass jede*r das für sich selbst, als Geschmackssache, mitnehmen sollte.
Ich mag zum Beispiel auch keine Gedichte vor Kapiteln, es sei denn es ist für die Geschichte relevant - sagen wir jemand in der Geschichte ist Dichter und hat es verfasst und es beinhaltet etwas Plotrelevantes - so in der Art Orakel. Dasselbe gilt für Songtexte - das find ich in Contemporary Werken gut, wenn sich zB auch um biografische Züge handelt, aber nicht in der Fantasy - in der die Lieder im schlimmsten Fall gar nicht existieren können. Als Fan-Service jedoch, so von Autor*in als Bonus für die Leser*innen, kann man das gern auf der Homepage oder so anbieten. Dann scroll ich so eine Liste vielleicht mal durch.

Synästhesie mit Farbe, Musik und Vorstellungskraft find ich in der Hinsicht auch sehr interessant. Danke für den Input.
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Offline springcrow

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Re: Das Schreiben und die Musik
« Antwort #37 am: 26. September 2021, 21:14:15 »
Ich habe eine mittlerweile 45 Songs starke Youtube-Playlist die passenderweise "beim schreiben" heißt. Das meiste ist Metal, oder Rock (viel Blind Guardian z.B.) aber auch Pop, Soundtracks und Punk. Manchmal ist auch eine Idee für eine Szene, oder einen Dialog an ein Lied gebunden, dass ich gehört habe, als es mir eingefallen ist. Und wenn das dann "Gundam Style" ist, dann läuft das in Endlosschleife, bis die Szene getippt ist. Ich nutze die gleiche Liste auch zum Malen. Irgendetwas in diesen Liedern hält meine Inspiration hoch. Über die Zeit fliegen dann Lieder wieder raus, die sich "abgenutzt" haben und dann kommt was frisches dazu.
Im Grunde finde ich, ist Musik genauso ein kreatives Werkzeug, wie ein gutes Schreibprogramm.
Es soll ja Leute geben, die können nur schreiben, wenn es ganz still ist, oder zum Klang der Natur, oder der Stadt. Aber ich brauche Musik, am besten seehhhr laut :vibes:, um in die Welt der Geschichte abzutauchen.

Offline Waldhex

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Re: Das Schreiben und die Musik
« Antwort #38 am: 26. September 2021, 22:08:22 »
Bei meinen ersten beiden Büchern habe ich nebenher immer "Ancient Bards" gehört.
Zwischenzeitlich ist es mir lieber, wenn ich in vollständiger Ruhe schreibe.

Offline Wintersturm

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Re: Das Schreiben und die Musik
« Antwort #39 am: 14. Januar 2022, 08:57:56 »
Ich höre immer stundenlange Epic-Music Playlisten, wenn ich schreibe. Das klappt wunderbar. Die Ohren sind beschäftigt und suchen nicht nach irgendwas, was ihre Aufmerksamkeit erregt, und mein Kopf kommt in die richtige Stimmung. Wenn ich dann mal drin bin, merke ich genau nichts von der Musik, aber sie hilft doch.
Musik übertönt eben das übliche "Grundrauschen" und so stört nichts. Und vor allem bekomme ich von den richtigen Titeln ganz schnell epische Szenen oder Szenenzusammenschnitte in den Kopf. Gesang kann ich aber fast gar nicht ab, das versaut meistens die Stimmung. Da höre ich dann wieder auf den Text und aus dem Film in meinem Kopf werden keine Sätze.

Offline Andersleser

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Re: Das Schreiben und die Musik
« Antwort #40 am: 17. Januar 2022, 20:19:33 »
Also ich habe definitiv einen Charakter bei dem ich Musik beim Schreiben höre, allerdings höre ich wenn nur ohne Gesang. Gequatsche, und somit Gesang, lenken mich extrem ab. Dann kann ich mich nicht konzentrieren. Größtenteils ist es bei mir Klavier und mein Geschriebenes reist gern mal durch die verschiedenen Stimmungen der Lieder. Will ich eine bestimmte Stimmung, kann es echt sehr helfen, das entsprechende in Dauerschleife zu hören. Es ist aber auch eher im Hintergrund. Gibt aber auch Geschichten und Figuren,  bei denen gar keine Musik geht. Zum Großteil glaube ich sogar.

Ich finde es super faszinierend,  wie andere ganz normal zu Musik mit Gesang schreiben können  :D

Offline zDatze

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Re: Das Schreiben und die Musik
« Antwort #41 am: 13. Februar 2022, 13:15:38 »
Meine liebste Schreibmusik sind auch stundenlange Epic-Music-Mixes auf Youtube. Also, kann mich da @Wintersturm und @Andersleser voll anschließen, was einerseits die Stimmung, aber auch die Ablenkung bei Gesang betrifft. Somit habe ich schon ein paar Lieblings-Mixes, die dann auch meist zu einem bestimmten Projekt gehören. Oft hilft es mir auch als erstes die Musik anzumachen und mich wieder an ein Projekt heranzutasten.

Einen Soundtrack speziell zu einem Projekt habe ich schon lange nicht mehr gebastelt, aber ich mag es total gern, wenn andere Autor*innen ihre Schreib-Soundtracks auf Social Media teilen. Ist schon spannend, welche Musik zu welchen Werken inspiriert haben.

Offline Andersleser

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Re: Das Schreiben und die Musik
« Antwort #42 am: 14. Februar 2022, 12:11:31 »
Ohja, genau solche Mix(e?) lasse ich neben meiner selbst gesammelten Klavier-Playlist auch gern laufen. Wobei ich die tatsächlich auf meiner "Zeichen-Playlist" habe, die ich eben zum Zeichnen nutze. Geht zum Schreiben aber auch wunderbar  :rofl:
Die sind auch einfach sehr praktisch wenn die zwischen 2 und 4 Stunden gehen. Mich stört da nur die neuere Funktion bei Youtube, dass ständig gefragt wird ob man noch hört und das dadurch dann pausiert.  :rofl:

Offline Elinor

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Re: Das Schreiben und die Musik
« Antwort #43 am: 16. Februar 2022, 19:35:21 »
Zur Musik denke ich mir ständig Geschichten aus. Teile davon benutze ich dann auch beim Schreiben, was ich allerdings meist ohne Hintergrundgeräusche tue. Dass die Stücke altmodisch werden, brauche ich nicht zu befürchten. Ich höre am liebsten Klassik und Romantik. Je nach Auffassung sind die Sachen schon alt oder zeitlos.

Offline Brillenkatze

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Re: Das Schreiben und die Musik
« Antwort #44 am: 18. März 2022, 17:24:30 »
Da ich eh ein Musikfan bin, nutze ich diese natürlich auch sehr gern zum Fantasie anregen und zum Schreiben. Bestimmte Charaktere haben bestimmte Songs bei mir (nicht nur meine eigenen, auch die Charaktere aus Büchern anderer Autoren. Mit der passenden Musik kann ich diese alten Freunde "besuchen" gehen, ohne das Buch wieder aufzuschlagen). Um mir meinen jeweiligen Charakter vor's innere Augen zu locken, Musik an - da ist er schon. Und wenn ich eine bestimmte Stimmung für eine Szene brauche und diese selbst gerade nicht habe, kann Musik mich ruckzuck in Resonanz bringen. Bei manchen traurigen Lieblingssongs verdrücke ich eh schon eine Träne, wenn ich nur die ersten drei Töne höre. Fröhliche Musik funktioniert bei mir zum Glück auch so. Ich weiß gerade gar mehr nicht, ob ich schon mal zu Songs (Gesang) geschrieben habe, oder ob das alles nur instrumental war. Im Nachhinein verwischt der Schreibprozess in meiner Erinnerung meistens. Vielleicht ist das der Flow, der mich packt? Bei meiner Wüstengeschichte hatte ich auf jeden Fall passende instrumentale Musik beim Schreiben, um mich da besser reinzufühlen. Ich glaube, da spielte das Wetter nicht mit und es war kühl um mich herum, also brauchte ich diesen warmen Schubs.
Dabei bin ich bei Inspirationsquellen meist wählerischer, was das Musikstück und den Klang betrifft, als dass mich das Genre interessiert: Rock, Metal, Punk, Alternative, Singer-Songwriter, Epic Pop, Klassik, Didgeridoo… alles da gewesen.
"But have you ever noticed one encouraging thing about me, Marilla? I never make the same mistake twice."
"I don't know as that's much benefit when you're always making new ones."
- Anne of Green Gables, Lucy Maud Montgomery

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