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Autor Thema: Alkohol in der Fantasy (Vorkommen, Arten, Akzeptanz)  (Gelesen 6637 mal)

Offline Fianna

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Alkohol in der Fantasy (Vorkommen, Arten, Akzeptanz)
« am: 03. Januar 2013, 03:40:38 »
Ich wollte mal abseits von Lebensmitteln etwas Neues eröffnen.

Mir fallen spontan nur 2 Bücher ein, in denen Alkoholsorten erfunden werden (vielleicht verbirgt sich ja im SuB noch etwas): die Sworddancer-Series und die Locke-Lamora-Serie.


Der Sandtiger ist ja ein starker Aquivi-Trinker, eine Art Schnaps, was mich spontan an billigen Wodka erinnerte.
Bei Locke Lamora gibts im zweiten Band (den ersten hab ich ungeplant dauer-verliehen) viele alchemistische Schnäpse oder Weine, Getränke, die willkürlich oder nach einer Gesetzmässigkeit (z.b. Erwärmen, also wenn man langsam trinkt und das Getränk an der Luft wärmer wird) ihren Geschmack verändern. Getränke, die mehrere sehr ungewöhnliche Geschmacksrichtungen vereinen.



Ich hab seltsamerweise gar keinen Alkohol bisher erfunden. Meine Figuren sind alle keinen starken Trinker. Bei meinem aktuellen Projekt kommen Kneipen vor, aber ich überlege, mich allgemein auf Bier und Wein zu beschrànken. Bzw. den Schnaps einfach wörtlich zu benennen (Bestandteil + Brand).


Bei anderen Werken könnte ich mir vorstellen, Alkohol zu erfinden, habe mir dazu aber noch keine Gedanken gemacht. Nur Schnäpse sollen nicht überall gebrannt werden können, da es ja destilliert werden muss. Also je nach technologischem Stand müssen sie es über Handel kaufen; sollte das entsprechende Land das selbst können, werde ich Export erwähnen.

Meine Elfen sollen auch Alkohol trinken :D die sind als einzige eher maßvoll - also die einzige Gruppe, die per se maßvoll ist.
Ansonsten hab ich keine trinkenden Figuren; meine Romanhelden waren meist Krieger, da passte es nicht. Nur bei Tôrrin (ich überlege, ob ich den Namen wegen dem Hobbit-Film ändern muss :(.) könnte es passen, da waren mir aber Parallelen zum Sandtiger zu heikel. Tôrrin wird evt ein maßvoll trinkender Krieger...


Wie siehts bei euren Projekten aus?
Habt ihr Alkohol erfunden?
Sind die fremden Namen vielleicht (beabsichtigt oder versehentlich) real existierende Alkoholika mit anderem Namen?
Wie ist das Trinkverhalten eurer Figuren, und gibt es Gruppen (z.b. religiöse), die Abstinenzler sind?

Und in Gedanken an den Thread im Off-topic-Bereich: wenn eure Figuren als Individuen Abdtinenzler sind, wie ist ihre Akzeptanz?
   

Offline Telas

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Re: Alkohol in der Fantasy (Vorkommen, Arten, Akzeptanz)
« Antwort #1 am: 03. Januar 2013, 10:40:39 »
Also ich kann mich eigentlich an kein Projekt erinnern, in dem bei mir kein Alkohol vorkam...
Einmal habe ich einen Schnaps aus Palmenbestandteilen erfunden, den dann allerdings ziemlich unkreativ als Palmenschnaps bezeichnet. Und vielleicht gibt es so etwas ja auch tatsächlich und ich habe ihn gar nicht erfunden.
Ansonsten halte ich es mit dem Alkohol eigentlich relativ klassisch. Regelmäßig baue ich Bier- oder Weinkeller ein, in denen in geselliger Runde das ein oder andere Glas gehoben wird. Meine Völker aus nördlichen Gefilden trinken ganz klassisch Met.

Ein echtes Alkoholproblem hatten eigentlich nur die dekadenten Bewohner in Maravilla, wo das Trinken zum guten Ton gehört fast kein Tag ohne zünftiges Gelage ins Land geht.

Ansonsten hatte ich noch einen Abstitentler, der allerdings zusätzlich und hauptsächlich Drogenkonsument war und den Alkohol noch "on top" genommen hat. Der war natürlich ganz weit unten in der Beliebtheitsskala der Gesellschaft.

DEckel

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Re: Alkohol in der Fantasy (Vorkommen, Arten, Akzeptanz)
« Antwort #2 am: 03. Januar 2013, 10:59:10 »
Neuen Alkohol erfunden habe ich bisher noch nicht, allerdings habe ich auch die ...-Schnäpse und Brände aus einheimischen Pflanzen.

Leute mit ernsthaften Alkoholproblemen kamen bei mir nur in Nebenrollen vor, da die Alkoholiker die ich kenne allesamt große Probleme haben den Ar*** hochzukriegen ;) Und das macht sich einfach nicht gut als Hauptfigur.

Trinken zur Entspannung oder auch mal mehr an Festen dürfen eigentlich beinahe alle meine Figuren. In einer Welt ohne Fernseher und Computer muss ja auch irgendeine Form der Abendunterhaltung geboten werden ;D

Magier sind bei mir entweder Abstinenzler oder sehr vorsichtig mit Alkohol weil ein Kontrollverlust bei ihnen böse Folgen haben kann - Das ist dementsprechend akzeptiert weil niemand gerne von einem betrunkenen Magier in Brand gesteckt werden möchte.
Allerdings hat mich das OT-Alkohol-Thema ja schon dazu gereizt mal einen Anti-Alkoholiker einzubauen der keinen offensichtlichen Grund hat sich aus dieser allgemeinen Freizeitbeschäftigung herauszuhalten  :hmmm:

K a t e

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Re: Alkohol in der Fantasy (Vorkommen, Arten, Akzeptanz)
« Antwort #3 am: 03. Januar 2013, 11:34:55 »
In meinen Projekten sind die Figuren eigentlich recht brav - sie trinken zwar, aber nicht zu viel.

Eine Protagonistin ist strikt gegen das Trinken, sie rührt keinen Tropfen Alkohol an, aber bei ihr liegt es auch am Kontrollverlust und ihrer Arbeit, bei der sie immer einen kühlen Kopf bewahren und jederzeit wachsam sein muss. Außerdem hat sie in der Vergangenheit unangenehme Erfahrungen mit betrunkenen Männer gemacht, unter anderem mit einem Schmuggler, der sehr gerne trinkt, wenn er seine Waren erfolgreich abliefern konnte - und da gerne auch mal ein bisschen zu tief ins Glas schaut und manchmal handgreiflich wird.

Meine Zwerge prahlen gerne mit ihren Festen, an denen es viel zu Essen und zu Trinken gibt und die teilweise in einer Orgie enden. Hauptsächlich trinken sie Bier und Met.

Neuen Alkohol habe ich nicht erfunden, in Kneipen wird mit Bier angestoßen, Adelige trinken gerne mal einen guten Wein, Schnaps gibt es nicht so häufig, wird aber gerne geschmuggelt.

Alkoholiker habe ich keine. Meine Figuren trinken, aber in Maßen. Es kommt da ganz auf die persönliche Einstellung, die momentane Situation (Krieg oder nicht) und vor allem dem Geldbeutel an. ;)

Churke

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Re: Alkohol in der Fantasy (Vorkommen, Arten, Akzeptanz)
« Antwort #4 am: 03. Januar 2013, 12:02:57 »
In einem SF-Projekt taucht als Running Gag ein "53er Baron de Sigognac" (Armagnac) auf. Als Zeichen für Korroption und Schwarzmarktkontakte, denn nur für Eliten und Kriminelle sind derart prätentiöse Alkoholika erhältlich.

Außerdem wird der Held von einem Farmer mitgenommen, der schwarz gebrannten Fusel ausliefert und mit dem Zeug seinen Pickup betankt.

In einem F-Projekt neigt die Heldin dazu, sich aus Frust zu betrinken und dann irgendwelchen Unfug wie z.B. Duelle anzuzetteln. Ihr treuer Sklave muss nüchtern bleiben, um sie zu beschützen. Nicht so einfach, wenn die Herrin einen abfüllen will...  ;D

Offline Ryadne

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Re: Alkohol in der Fantasy (Vorkommen, Arten, Akzeptanz)
« Antwort #5 am: 03. Januar 2013, 12:34:48 »
Habe auch überlegt, so einen Thread zu eröffnen, als ich mich durch den Alkoholthread gelesen habe. In vielen Fantasybüchern ist es ja ziemlich in, dass die hartgesottenen Krieger sich ordentlich einen hinter die Binde kippen und selbst Bäume besoffen werden (siehe z.B. Die Elfen) oder auch Jugendliche unter 16 mal ein Gläschen Wein nach dem anderen leeren, um runterzukommen (Sylvie und die verlorenen Stimmen). Kritisch wird das Thema in den Faeriewalker-Büchern behandelt...

Aber das nur am Rande. Was mich angeht, ich bringe Alkohol in der Regel selten ein, meine Figuren machen so schon genug bewusstseinserweiternde Erfahrungen.  ;) Aber bei meinem aktuellen Projekt gibt es eine Stadt, deren Bürger manchmal nichts Besseres zu tun haben, als sich ihre nicht sehr lebensfrohe Umgebung ganze Tage lang schön zu trinken.
Die trinken aber ganz klassisch Bier. Glaube ich. Um die Getränkevielfalt habe ich mir noch nicht so Gedanken gemacht, aber bei den klimatischen Bedingungen bietet sich das einfach am besten an.

Offline Naudiz

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Re: Alkohol in der Fantasy (Vorkommen, Arten, Akzeptanz)
« Antwort #6 am: 04. Januar 2013, 18:09:28 »
Meine Romane sind nach anfänglichen Eskapaden in Richtung Paolini extrem realistisch ausgelegt. Und da kommt man nicht um Alkohol herum, es sei denn, es gibt Gründe wie z.B. eine technisch extrem rückschrittliche Gesellschaft dafür, dass keiner hergestellt wird. Alkohol wird allgemein als zum guten Ton gehörig angesehen, jedenfalls in Elasia, meiner am weitesten entwickelten Fantasy-Welt. Im SciFi-Projekt "Rebellion" benutzt man Alkohol vor allem, um seine Sorgen für einen Moment zu vergessen oder einfach nur, um irgendetwas zu feiern, wobei da sehr gerne über die Stränge geschlagen wird. Im nordischen Setting der "Göttertöter" gibt es natürlich Saufgelage mit Met.

Eigene Alkoholsorten habe ich bis dato noch nicht erfunden. Wozu auch? Es gibt eine riesige Auswahl an real existierenden Alkoholika. Ich suche mir immer nur das zum Setting Passende heraus. Für Elasia sind das ganz klassisch Bier und Wein für das Festland, Schnaps und Whiskey-artiges für eine Inselgruppe, die an Großbritannien/Irland angelehnt ist, und Met für die nordischen Gefilde.

Einen wirklichen Alkoholiker habe ich nur in einer meiner Geschichten, und das ist eine Paladina, die so viele Schicksalsschläge wegstecken musste, dass sie keinen anderen Fluchtweg vor ihren Problemen sieht als den Dämon Alkohol.

Pestillenzia

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Re: Alkohol in der Fantasy (Vorkommen, Arten, Akzeptanz)
« Antwort #7 am: 04. Januar 2013, 18:18:27 »
Einmal habe ich einen Schnaps aus Palmenbestandteilen erfunden, den dann allerdings ziemlich unkreativ als Palmenschnaps bezeichnet. Und vielleicht gibt es so etwas ja auch tatsächlich und ich habe ihn gar nicht erfunden.

Gibt es und nennt sich Arrak (nicht Arak, der ist aus Anis). Ist zwar nicht nur aus Palme, aber die ist mit drin. *Klugscheißermodus aus*
Ich kenn den noch von gaaanz früher, den hat meine Mutter zum Backen hergenommen und - wenn ich mich recht erinnere - auch in den Punsch gekippt.

Offline Fianna

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Re: Alkohol in der Fantasy (Vorkommen, Arten, Akzeptanz)
« Antwort #8 am: 04. Januar 2013, 18:23:21 »
Im Prinzip kann man aus allem Alkohol machen, wo Zucker drin ist, man muss es nur irgendwie zum Gären bringen  :)
   

Offline Christian

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Re: Alkohol in der Fantasy (Vorkommen, Arten, Akzeptanz)
« Antwort #9 am: 04. Januar 2013, 18:27:55 »
Eigene Alkoholsorten habe ich bis dato noch nicht erfunden. Wozu auch? Es gibt eine riesige Auswahl an real existierenden Alkoholika. Ich suche mir immer nur das zum Setting Passende heraus. Für Elasia sind das ganz klassisch Bier und Wein für das Festland, Schnaps und Whiskey-artiges für eine Inselgruppe, die an Großbritannien/Irland angelehnt ist, und Met für die nordischen Gefilde.
Im Prinzip handhabe ich das auch so. In meinen Projekten wird auch getrunken und gelegentlich gesoffen. Eine meiner persönlichen Lieblingsfiguren nutzt Alkohol, um sich von Zeit zu Zeit abzuschießen und die persönlichen Dämonen im Griff zu halten. Diese Figur ist ein Söldner, will aber ausschließlich alleine trinken und wird von seinen (zeitweiligen) Kameraden deswegen oft schief angesehen. In einem anderen Projekt gibt es einen desillusionierten Enddreißiger, der ein ausgewachsenes Problem mit und ohne Alkohol hat.
"Few things are as destructive and limiting as a worldview that assumes people are mostly rational."
– Scott Adams
  

Pestillenzia

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Re: Alkohol in der Fantasy (Vorkommen, Arten, Akzeptanz)
« Antwort #10 am: 04. Januar 2013, 18:30:27 »
Im Prinzip kann man aus allem Alkohol machen, wo Zucker drin ist, man muss es nur irgendwie zum Gären bringen  :)

Stimmt, dann kommen solche Sachen raus wie Knoblauchschnaps. *würg* Und der stammt nicht aus einem Fantasy- oder Vampirroman, er existiert wirklich. Ich bin hart im Nehmen, was Schnaps angeht, aber da hatte mein Magen das kaum bezähmbare Verlangen, sich umzustülpen.

Aber zurück zum Thema:
bei mir gibt es die üblichen Alkoholika wie Wein, Bier, Met etc. Neue Schnapssorten habe ich noch nicht erfunden, aber das ist eigentlich gar keine so schlechte Idee. Meine Figuren kippen sich auch unterschiedlich viel Alkohol in die Birne, mal nur einen Becher Wein zum Essen oder heißen Met zum Aufwärmen. Ein Besäufnis darf es auch mal sein, aber ich habe keine Figur, die einem Alkoholiker gleichkommt. Zumindest noch nicht.

Offline Winkekatze

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Re: Alkohol in der Fantasy (Vorkommen, Arten, Akzeptanz)
« Antwort #11 am: 04. Januar 2013, 18:34:43 »
Da sage ich nur "Pangalaktischer Donnergurgler".  ;D (Per Anhalter durch die Galaxies)

Bei mir heißt es ehrlich gesagt öfter "Hoch die Tassen!" und für meinen letzten Roman habe ich auch selbst ein paar neue Alkoholsorten erfunden. Einen echten Alkoholiker hatte ich bisher aber genauso wenig dabei wie einen strickten Abstinenzler.
"Das Licht am Ende des Tunnels ist oft nur eine sterbende Leuchtqualle! (Walter Moers- Die Stadt der träumenden Bücher)

Offline chaosqueen

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Re: Alkohol in der Fantasy (Vorkommen, Arten, Akzeptanz)
« Antwort #12 am: 04. Januar 2013, 19:16:20 »
Ansonsten hatte ich noch einen Abstitentler, der allerdings zusätzlich und hauptsächlich Drogenkonsument war und den Alkohol noch "on top" genommen hat. Der war natürlich ganz weit unten in der Beliebtheitsskala der Gesellschaft.

Nun haste mich verwirrt - ist er nun abstinent, oder trinkt er zusätzlich zu den Drogen auch Alkohol? ???

In meinem 2012er NaNo haben sie ständig Whisky getrunken - kein Wunder, wenn man in der schottischen Einöde herumhängt! ;D Ansonsten wird bei mir auch eher moderat getrunken und erfunden hab ich wissentlich auch noch keinen Alkohol, wäre für mein Never Ending high Fantasy-Projekt aber keine schlechte Idee, schließlich hab ich da auch schon Früchte und andere Nahrungsmittel erfunden.

canis lupus niger

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Re: Alkohol in der Fantasy (Vorkommen, Arten, Akzeptanz)
« Antwort #13 am: 04. Januar 2013, 21:13:16 »
Ein gerne von mir zitiertes alkoholisches Getränk ist Terry Pratchetts "Knieweich"
(wird in den Spitzhornbergen aus Äpfeln hergestellt, ... jedenfalls hauptsächlich, und nur aus Holzbechern getrunken. Metall korrodiert zu schnell  8))

Der pangalaktische Donnergurgler, oh ja, den habe ich auch immer geliebt.

Ich denke, dass Alkohol in Fantasy-Geschichten nicht grundsätzlich ausgelassen werden kann. In nativen oder 'armen' Gesellschaften gibt es kaum eine andere Möglichkeit, der harten Realität durch einen Rausch zu entfliehen, als mithilfe von Alkohol. In der Regel wird das Bedürfnis dazu vorhanden sein, z.B. anlässlich besonderer Feste, weil das persönliche Schicksal  eben nicht mal eben mithilfe eine Revolution oder eines Goldfundes verbessert werden kann.  Die Chance, sich wenigstens kurzzeitig besser zu fühlen, ist dann schon ein Wert an sich. Leute mit mehr Geld oder weniger Verpflichung zu Rücksichtnahme gönnen sich dann schon mal öfter einen Schluck. Man kann moralischen oder persönlichen Verfall hervorragend durch ein Absinken in die Sucht darstellen.

Deshalb sind Alkoholkonsum und sein Ausmaß ein hervorragendes Hilfsmittel für viele Arten von Geschichten, nicht nur für die Fantasy..

Offline Telas

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Re: Alkohol in der Fantasy (Vorkommen, Arten, Akzeptanz)
« Antwort #14 am: 05. Januar 2013, 17:30:50 »
Nun haste mich verwirrt - ist er nun abstinent, oder trinkt er zusätzlich zu den Drogen auch Alkohol? ???

In meinem 2012er NaNo haben sie ständig Whisky getrunken - kein Wunder, wenn man in der schottischen Einöde herumhängt! ;D Ansonsten wird bei mir auch eher moderat getrunken und erfunden hab ich wissentlich auch noch keinen Alkohol, wäre für mein Never Ending high Fantasy-Projekt aber keine schlechte Idee, schließlich hab ich da auch schon Früchte und andere Nahrungsmittel erfunden.

Er hat beides genommen und versucht von beidem loszukommen ;).

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