Hi zusammen,
mir fiel es gerade in diesem Magiethread auf - ich brauche dringend ein Wort, das die telepathische Kommunikation meiner Nithyara beschreibt. Sie können per Gedankensprache miteinander "reden", ohne dabei laut zu sprechen.
Bisher habe ich das Ganze immer "Senden" genannt, aber das ist mir doch sehr bei Elfquest geklaut.
Da die Geschichte in einer frühmittelalterlichen Wel spielt, wüde ich Worte wie "Telepathie" und "stumme Kommunikation" gern rauslassen, da mir diese zu modern klingen. Gedankensprache wüde noch gehen, aber jedes Mal zu schreiben : "-.... telte sie ihm durch die Gedankensprache mit" klingt auch blöd. Was ich hin udn wieder verwende ist "... flüsterten seine Gedanken", aber das ist so schwülstig, dass ich es auch nur sparsam einsetzen will.
Hat jemand eine Idee?
???
Aryana
Hmmmm.... du könntest ja die Gedankensprache konsequent kursiv schreiben, dann könntest du nach ein paar mal "Sprach er im Gedanken" oder ähnlichem diese Erläuterungen einfach weglassen. So in etwa:
Er machte es sich auf dem Bett bequem.
Komm in meine Arme, Geliebte. Sie lächelte.
Was für eine gute Idee. Rasch löschte sie noch das Kaminfeuer....
Lg, A.
Du könntest es vielleicht als "sechsten Sinn" oder so bezeichnen, durch den Worte nur durch die Konzentration des Geistes übermittelt werden können. Ansonsten würde kursiv schreiben gut funktionieren, denke ich.
Hi,
kursiv schreibe ich schon eigene Gedanken der Charaktere, innere Monologe.
Die Gedankensprache setze ich in Slashes: //blahblahbla laber, kram, sülz, fasel...//
Würde euch als Leser nach ein paar mal "Direkthinweis" auf die Gedanken die Kennzeichnung mit Slashes oder kursiv/fett/sonstwas reichen?
Hallo Aryana,
ich weiß zwar nicht genau, was du gegen das "Senden" hast (meiner Meinung nach würde es nämlich schon auch gehen), aber sonst zwei Vorschläge:
"Gedankenübertragung/übermittlung/..."
Ein anderer Vorschlag: Gib ihm doch einen ganz eigenen Namen.
Mittelalterwelt: würde sich da nicht das gute alte Latein anbieten?
schicken heißt "mittere" (soweit ich weiß, sonst frag noch mal bei Coppelia nach), wenn sie es jetzt irgendwie "mitten" oder so nennt?
Das wären jetzt meine spontanen Gedanken dazu ;)
Bye
caity
Das reicht absolut. Die betreffende Person wird sicher dann wissen, von wem die Botschaft kommt. In //würde ich es nicht setzen//. Das wirkt irritierend.
"Senden" ist aber eigentlich relativ verbreitet, das ist nicht nur Elfquest (daher kann ich es nämlich nicht kennen). Ich würde mir als Leser dabei überhaupt nichts denken. Bei Misty ist das auch gebräuchlich.
@Caity: Das hatte ich doch oben geschrieben - "senden" erinnert mich so an Elfquest, und ich will nicht klauen.
Kursiv ist schwierig, weil ich auch innere Monologe und Träume kursiv setze, das dürfte noch mehr irritieren als andere Kennzeichen.
Mercedes Lackey setzt Gedankensprache in Doppelpunkte UND kursiv:
:laberfaselblubber...:
Ginge natürlich auch.
Hallo Aryana,
ZitatDas hatte ich doch oben geschrieben - "senden" erinnert mich so an Elfquest, und ich will nicht klauen.
Deshalb habe ich ja geschrieben, ich verstehe es
nicht genau. Dein Argument habe ich schon verstanden, aber meiner Meinung nach ist das jetzt kein so gravierender Grund. Wenn dir das Wort "Senden" an sich gefällt und es ansonsten deiner Meinung nach passend ist, würde ich es nicht nur nicht nehmen, weil es bereits jemand anderes benutzt hat. Ich spreche in meinem Roman auch von "Senden", das ist das Freilassen der Gedanken von Einhörnern, ihre Art zu sprechen (Ich glaube, das müsstest du sogar wissen, ist ja auch egal) und ich habe Elfquest noch nie gelesen. Außerdem gefällt mir das Wort. Ich würde es nicht austauschen, nur, wegen so etwas.
Das soll jetzt kein Apell sein allà "behalt es auf jeden Fall", aber wenn dein einziger Grund ist, dass es dir zu geklaut erscheint, würde ich mir noch einmal ernsthaft darüber Gedanken machen, ob du es wirklich nicht mehr benutzen möchtest.
Bye
caity
Ich würde auch zu einem eigenen Namen tendieren. Gar nicht mal an andere Sprachen angelehnt, sondern frei erfunden. Was das genau sein kann, ist deiner Phantasie überlassen und um das dann klar zu machen, kannst du Anfangs beispielsweise die Gedankensprache erläuternd einfügen.
Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob du das auch meintest caity... Oder nur Aspekte meines Vorschlags.
LG
@ saraneth: Doch, mein zweiter Vorschlag ging auch in diese Richtung.
Ich meinte nur, falls Aryana etwas mit Bedeutung will, wäre eine andere Sprache (z.B. eben das Lateinische) auch passend.
Frei erfunden wäre aber eventuell noch besser, je nachdem.
Die frei erfundene Bedeutung hätte zusätzlich den Vorteil, dass es nicht "geklaut" wäre. Ich denke, das war Aryana doch auch wichtig, oder?
Hm... ich könnte mal schauen, ob ich ein Nithyarawort dafür erfinden könnte, ich baue deren Sprache sowieso regelmässig ein, also brauche ich sowieso ein Glossar. Ohne geht gar nicht. Huch, an was man alles denken musss..
Senden ist mir halt auf der einen Seite zu geklaut und auf der anderen Seite zu modern - ich denke da immer an Antennen und Funkmasten und nicht unbedingt an waldelfenähnliche Lebensformen.
Ich verwende, wenn meine Götter miteinander kommunizieren, kursive Schrift und dann baue ich den Satz etwas um. Also, wenn einer zum anderen "sagen" will: Da musst du aber aufpassen, da rate ich dir lieber zur Vorsicht!
Schreibte ich: Da muss er aber aufpassen, da rät sie ihm lieber zur Vorsicht!
Das erste Mal, das meine Figuren so kommunizieren, erkläre ich auch, dass normale Menschen sie nicht hören können, das stelle ich durch einen Begleiter dar, der immer wieder etwas fragt, weil er ja nichts hört, aber sieht, dass offenbar kommuniziert wird.
Ansonsten könntest du problemlos ein eigenes Wort dafür einführen. Der Leser gewöhnt sich sicher schnell daran und wenn du das ein oder andere Mal andeutest, dass es via Gedanken abläuft, ist das auch klar.
-> "...", hörte er die Stimme von ... in seinem Kopf sagen
-> "...", vernahm er als wiederhallendes Echo in seinen Gedanken
-> "...", erkannte er ... Stimme, die durch seinen Kopf geisterte
-> Erklang ???s Stimme in seinen Gedanken und sprach: "..."
-> Identifizierte er den Satz "..." in seinem Kopf als eine gedankliche Verbindung
Da du "flüstern" ab und an verwendest, würde es sich doch vielleicht auch anbieten, nach Synonymen für "flüstern" zu suchen, da gibt es doch so viele. Murmeln, raunen, wispern ... Ein eigener Nithyarabegriff hätte auch was, aber das eine schließt das andere ja nicht aus. Selbst wenn du ein eigenes Wort dafür hast, kannst du es ja nicht jedesmal verwenden, das wäre ja als würde man nach wörtlicher Rede immer nur "sagte er" schreiben.
Was ich auch immer schön finde, ist der Vergleich von Gedanken mit Wasser. Dann können sie auch noch tröpfeln, plätschern, rauschen, fließen, strömen etc. Und es gibt dem ganzen einen multisensorischen Touch. Hören und fühlen gleichzeitig. ;D
Soweit meine spontanten Ergüsse zum Thema .
Hi,
mach doch einfach die "stumme Sprache" draus. Mit ner Erklärung beim ersten Mal, was stumme Sprache bedeutet und danach dann etwa so:
Blafaselsülz, sagte er stumm.
Blubber brabbel, sprach sie stumm.
Das wirkt beim ersten Mal irritierend, aber sobald das Muster klar ist, sollte der Leser das auch verinnerlichen.
Gruß,
Linda
Danke für die vielen Vorschläge, daraus lässt sich was machen.
@Grey: Den Vegleich Gedanken -> Wasser finde ich auch sehr schön. :)
Zitat von: Aryana am 05. Februar 2008, 12:17:00
Senden ist mir halt auf der einen Seite zu geklaut und auf der anderen Seite zu modern - ich denke da immer an Antennen und Funkmasten und nicht unbedingt an waldelfenähnliche Lebensformen.
Ups, da sagste was; :hmmm: ich lasse meine Telepathen nämlich auch senden. Dabei kenne ich Elfquest gar nicht. Ich nehme aber auch sonst alle brauchbaren Verben: meinte, berichtetete... oder was mir grad so einfällt schon wegen der Wortwiederholungsproblematik. Und kennzeichne telepathische Gespräche mit einfachen statt doppelten Abführungsstrichen.
Das Problem hab/hatte ich auch schon häufiger und hab mir für ein Projekt einen eigenen Namen dafür ausgedacht, wo die Telepathie an sich eine recht große Rolle spielt. Da hab ich an MZBs 'Laran' gedacht, deshalb war es für mich klar, dass ein eigener Phantasiename dafür her musste :D
Ansonsten neige ich generell dazu, dass alle meine Magier auf fast allen Welten telepathisch kommunizieren können, wofür dann kein extra Name her muss. Da halte ich es ähnlich, wie die meisten meiner Vorredner: stummes reden, sprechen ohne Worte etc.
Diese telepathische Sprache schreibe ich stets kursiv und setze sie in normale Anführungszeichen. Also zum Beispiel
" ... blablablubb ... ", hörte er ihre Stimme in seinem Kopf, ohne das sie die Worte laut ausgesprochen hätte.
Die Slashes // finde ich ehrlich gesagt ganz schrecklich, ich glaube da bräuchte ich als Leser eine etwas längere Zeit, um mich dran zu gewöhnen ... ::) Ist aber sicherlich Ansichtssache ...
Wie immer du das löst, so sollte eines noch bedacht sein. Telepathische Kommunikation ist bestimmt Energie aufwendiger, als gewöhnliches Reden und für mich gibt es keinen plausiblen Grund in Gedanken miteinander zu reden, wenn sich zwei Leute in Hörweite befinden.
Außer sie können sich nicht mit Lauten verständigen, oder es sind eben noch andere in Hörweite, die davon nichts mitbekommen sollen. Aber in diesem Fall ist es meist besser seine Protagonisten warten zu lassen, bis die Luft rein ist.
Für die Sache wie man dieses stumme Kommunizieren benennt, könnte auch hilfreich sein sich vorzustellen, wie es funktioniert. Falls Telepathie sowieso nicht nur ein Akt des intensiven Zuhörens ist. Vermutlich muss man nur bereit dafür sein und dann fühlt vielleicht jeder, was andere denken, wie man auch manchmal spürt, wie sich eng verbundene Meschen fühlen.
Nur so interessehalber, Adiga - wie kommst du darauf, dass Telepathie auf jeden Fall energieaufwändiger sein müsste als verbale Kommunikation? Mal davon abgesehen, dass ein Fantasyvolk da theoretisch grundsätzlich andere Bedingungen und Möglichkeiten haben könnte, meine ich jetzt.
@Adiga:im Falle meiner Nithyara ist es sogar andersrum- das telepathische Sendenkostet sie so gut wie gar keine Kraft, da es ihnen sozusagen im Blut liegt.Im Geist miteinander zu reden ist fürdiesesVolk soselbstverständlich wie atmen. Das nur zur Erklärung.
Für die Darstellung habe ich mich inzwischenfür einfache Anführungszeichen und Kursivschrift entschieden.
Zuerst sollte einem klar sein, wie telepathische Kommunikation überhaupt aussieht. Meistens sieht man Telepathie nur als "Stimme im Kopf". Anders bei den ca'Rhuun. Dort werden nur Momentaufnahmen übertragen - Bilder, Stimmungen, Gefühl - aber nichts mit zeitlichr Ausdehnung: keine Geräusche, keine Sprache, keine Sätze, keine "Filme", nichts sich änderndes. Ein Verlauf kann von fähigen ca'Rhuun durch die Abfolge zweier oder mehrerer Bilder (vorher/nachher) grob nachgestellt werden, ist aber bei Weitem nicht äquivalent.
ca'Rhuun können dieses Mitteilen meist nur auf kurze Distanz oder Sichtweite. Für größere Entfernungen gibt's aber Hilfsmittel... ;D
Ein Beispiel kann man nachlesen in der ersten Geschichte unter
http://carhuun.de/bibliothek/schriftlicht/Schriftlicht-16___Follow-393.pdf
Eine telepathische Kommunikation muss räumliche und materielle Grenzen überwinden, was nicht ohne Energie geht. Selbst wenn Telepathie angeboren ist, ist sie mehr geistige Arbeit als Nicht-Denken. Schachspielen benötigt mehr Energie als Zeitung lesen und Zeitung lesen mehr als Fernsehen, aber hinter Telepathie steckt mehr geistige Kapazität als hinter all den genannten zusammen, selbst wenn sie angeboren ist. Was ja nur bedeutet, dass eine solche Lebensform den Umgang mit Telepathie besonders effizient betreibt, weil ein Organismus sich im Laufe seiner Entwicklung immer mehr optimiert hat, durch die Evolution.
Und wenn Telepathie nicht eine angeborene Fähigkeit ist, ist sie wahrscheinlich eine magische. Für viele ist Magie das Vorhandensein von grenzenloser Energie und dessen Benutzung, ohne dafür eine ausreichende Erklärung zu haben. Ja das geht einfach, man plappert einige nutzlose Worte und die benötigte Energie ist einfach da. Dadurch wird Fantasy meistens zu Schwachsinn gemacht, das ist eben meine Meinung.
Auch in der Fantasy-Welt gibt es Naturgesetze und eben auch Magiegesetze und man darf sich alles ausdenken. Aber da gibt es eben große Unterschiede in Sachen Glaubwürdigkeit und Einfallsreichtum und wer sagt Magie gibt es, weil sie einfach da ist, sollte lieber eine Geschichte ohne Magie schreiben und dasselbe gilt für Telepathie. Ich meine es ist Faulheit sich keine Gedanken über die Funktionsweise übernatürlicher Phänomene zu machen.
Entschuldige bitte, ich hoffe ich höre da nicht den Vorwurf, wir würden uns über so etwas keine Gedanken machen, denn genau aus diesem Grund fragte ich nach einer Begründung für deine Behauptung/Vermutung. Die war ja auch erstmal nur so ohne weitere Erklärung dahingestellt, nicht wahr? ;)
Was die Magie angeht, gebe ich dir in der Hinsicht Recht, dass sie zu oft als einfache Lösung für alles missbraucht wird, wenn man sich doch so viele phantastische und trotzdem noch schön logische Prozesse ausdenken kann.
Was die Telepathie angeht, hat deine Ansicht natürlich auch was für sich. Ich würde allerdings dagegen halten (Sorry Ary für diese Ausschweifungen in deinem Thread! *duck*), dass bei der verbalen Kommunikation zig Muskeln angestrengt werden müssen, zusätzlich zum normalen "Gedankenaufwand", daher ist ein reiner Gedanke weniger energiezehrend als ein gesprochenes Wort. Meines Wissens gibt es keine Untersuchungen darüber, auf welche Art verbale Gedanken sich manifestieren, also auch keine Aussagen dazu, wie sie übermittelt werden könnten, einfach weil Telepathie in unserer Welt eben doch noch eine eher esoterische Angelegenheit ist. Ein Gedanke ist also vermutlich anderen Naturgesetzen unterworfen als Schall oder Licht. Total unbekannt. Also auch energietechnisch ein großes Fragezeichen. Und wenn man da einen Wert einsetzt, der klein genug ist und auch von Entfernung und Hindernissen nicht zu stark beeinflusst wird, könnte die Gedankenübertragung immer noch lohnender sein als das gesprochene Wort. Nicht zuletzt hätte sie sich im Verlauf der Evolution der Nithyara wohl kaum gehalten ;)
So. Genug Theorien aufgestellt für heute Abend. Tut mir leid, es überkam mich so ... *flücht*
Und mich überkommt es auch nochmal: Nix für ungut - aber dass Telepathie mehr Energie benöltigt als reden halte ich persönlich für Unfug. Die Muskelarbeit, den Körper zum reden zu bringen, erfordert definitiv mehr Energie als der reine Denkprozess. Und selbst wenn der jeweilige Weltenbastler mir erzählt, dass in seiner Welt das ISSO Prinzip gilt, dann ist das so - ich kann es mögen der nicht mögen - aber man ist keineswegwes gezwungen, sich eine allgemeine Theorie der Magie auszudenken - und wenn ich das tue, dann gehorcht sie den pseudophysikalischen Gesetzen meiner Welt und nicht denen, die ein anderer Leser gerne hätte. Insofern finde ich deine Kritik unangemessen Adiga.
Sorry für den Fredmisbrauch aber das musste ich jetzt mal loswerden.
Grey: Das ist schon okay, ich finde es interessant, wie andere die Sache mit der Telepathie sehen.
Ich sehe das eher so wie Felis, nämlich, dass die Telepathie nicht energieaufwändig ist.
Und ja, bei meinen Nithyara ist es auch die "Stimme im Kopf". Und nein, sie reicht nicht unendlich weit, sondern in profanen Metern ausgedrückt ungefähr 1000 m weit, wenn die "Worte" noch deutlich gehört werden sollen. Über eine weitere Distanz können meine Nithyara Bilder und flüchtige Eindrücke vermitteln, sowas wie "Alles in Ordnung" oder "Gefahr!", aber nichts wirklich Konkretes, so dass das schon mal zu lustigen und weniger lustigen Missverständnissen fürhren kann.
Das Wichtigste für die Nithyara ist Nähe, sowohl körperlich als auch in seelischer Hinsicht. Es gibt "Seelengebundene", die im Grunde ständig ihre Gedanken miteinander teilen, weil ihre Seelen einander so nah sin, als wäre es nur eine einzige in zwei Körpern. Bei einem solchen Paar ist lautes Sprechen einfach überflüssig, weil sie sich ohne Worte verstehen.
felis - "dass Telepathie mehr Energie benötigt als reden, halte ich persönlich für Unfug"
Ich halte dagegen, dass es nach wie vor weniger mühsam ist meinen kleinen Finger zu krümmen, als Forumsbeiträge zu lesen, und noch weniger mühsam als die Meinungen in den Gedanken unserer Schreib-Kollegen zu erkennen, bevor sie ihre Meinung geäußert haben. (Mühsam, was den Energie- und Konzentrationsaufwand betrifft.) Den Energieaufwand kann ich natürlich nicht in Zahlen benennen, aber er ist Fakt.
Es ist natürlich erwiesen, dass im Gehirn Energie verbraucht wird, immerhin werden dort in Verarbeitung befindende Informationen als schwache elektrische Signale durch die Synapsen und Nervenverbindungen geschickt. Selbst wenn man sich seiner nur halbwegs bewusst ist und gar nicht wirklich denkt, geht im Gehirn ein ständig laufender Prozess ab. Das Gehirn schaltet sich nie ab, auch beim Schlafen nicht. Durch mehr Denken wird auch mehr Energie im Gehirn verbraucht. Telepathie ist vermutlich kaum anstrengend, wenn sie beherrscht wird. (Denken ist für mich auch keine Anstrengung, und wenn ich zu reden beginne, kann das eine ganze Nacht durchgehen, bevor ich erschöpft fühle, obwohl ich kaum noch meine Augen aufhalten kann.)
Phantasie-Wesen haben gewiss auch ein Gehirn, und die meisten dieser Geschöpfe beruhen vermutlich auf einem biologischen System, und die Signalverarbeitung im Gehirn dürfte der unseren ähnlich sein. Sie haben ja auch ähnliche Gefühle, sonst würden wir sie nicht interessant finden. Das Gehirn verbraucht also ständig Energie, selbst wenn man nichts damit tut, für besondere Aufgaben und Leistungen benötigt es auch mehr. Deshalb und deshalb und deshalb, ist Telepathie mit einem größeren Energieaufwand verbunden, als reden und niemand wird mich vom Gegenteil überzeugen, zumindest solange mir nicht empirisch fantastische Fakten präsentiert werden die glaubwürdiger wie die Realität sind.
Ich entschuldige mich noch für meine heftige Wortwahl in meiner letzten Äußerung. Obwohl es manchmal notwendig ist ein bisschen zu provozieren. Außerdem mussten sich nur jene angesprochen fühlen, die sich noch nie um die Funktionsweise von Magie gekümmert haben, und ich sagte weder, dass es in Hörweite des Forums jemanden gibt, der sich's allzu leicht macht, und schon gar nicht sagte ich: alle. Aber ich habe es natürlich so formuliert, dass sich jeder betroffen fühlen konnte, der jene Frage schon mal in seiner Position als Fantasy-Autor als vernachlässigbar angesehen hat.
Das ist eben der Punkt: darf ein Fantasy Autor nachlässig werden in einem für die Fantasy sehr spezifischen Thema, wie Magie und Telepathie... Wohl kaum sage ich... Adiga
Zitat von: Adiga am 21. Februar 2008, 16:32:20
Ich halte dagegen, dass es nach wie vor weniger mühsam ist meinen kleinen Finger zu krümmen, als Forumsbeiträge zu lesen, und noch weniger mühsam als die Meinungen in den Gedanken unserer Schreib-Kollegen zu erkennen, bevor sie ihre Meinung geäußert haben. (Mühsam, was den Energie- und Konzentrationsaufwand betrifft.) Den Energieaufwand kann ich natürlich nicht in Zahlen benennen, aber er ist Fakt.
Das ist ja schon möglich, dass es dir mühsamer erscheint. Das Problem ist hier allerdings, dass du deine subjektiven Empfindungen darüber, wie mühsam etwas ist, mit einem höheren oder niedrigeren Energieverbrauch im Gehirn gleichsetzt. Das ist schlicht und ergreifend falsch.
Aber vielleicht ist es so langsam an der Zeit, eine eigene Diskussion zu dem Thema zu eröffnen? Denn wenn ich jetzt meine neurobiologische Klugscheißerkiste auspacke, artet das vielleicht doch zu sehr aus ... ;)
Mist, und jetzt wollte ich Adiga doch noch fragen, ob er selber Telepath ist, oder warum er sonst so genau darüber Bescheid weiß, wie das in anderer Leute Büchern auszusehen hat. ;)
Nichts für ungut, Adiga, aber Telepathie ist kein wissenschaftlich anerkanntes oder erklärbares Phänomen. Niemand auf dieser Welt, es sei jemand wäre(!) selbst telepathisch veranlagt, kann für sich beanspruchen zu wissen, wie diese Art der Kommunikation funktioniert. Alle Versuche, sich über die korrekte Beschreibung zu streiten, werden daher irgendwann lächerlich.
Eine kurze Anmerkung zum "Energieverbrauch": die kleinen, anmeldefreien Handfunkgeräte (http://de.wikipedia.org/wiki/PMR-Funk (http://de.wikipedia.org/wiki/PMR-Funk)) brauchen max. ein halbes Watt Leistung - ein trainierter menschlicher Körper kann kurzzeitig (Minuten) bis 500W abgeben - allein im Ruhezustand verbraucht er 50-100W.
Wenn Telepathie also so etwas ist wie "Stimmen im Kopf", vielleicht ähnlich funktioniert wie so eine moderne CB-Funke, dann braucht das mit 0,5W fast nichts an Leistung. Zum Vergleich: normales, entspanntes Gehen verbraucht 150W - das 300fache.
berechtigter Einwand; Volker - und an Lavendel - natürlich kann ich nix Telepathisches... höchstens Psycho...; :wums: (...manche sagen ich sei stur und will stets mit dem Kopf...) Aber es geht mir eigentlich nicht darum, wie etwas in anderen Büchern auszusehen hat, aber ich wünschte mir, es gäbe mehr Leute, die eine Sache nicht als gegessen hinnehmen, sondern sich überlegen, wie die Dinge funktionieren könnten, besonders die Unmöglichen, die man kaum erklären kann und für uns unerreichbar sind.
Sich auf den Energieverbrauch in Watt zu verlegen, ist natürlich ungeschickt ... von mir.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man eine potentielle menschliche Fähigkeit wie Telepathie, die man vielleicht als "biologische Funktion" bezeichnen kann, mit einer "technischen Funktion" eines elektronischen Gerätes vergleichen sollte. Wäre das nicht genauso, als würde man die berühmten Äpfel mit den noch berühmteren Birnen vergleichen? Wie legt man die Vergleichskriterien fest? An der Sendereichweite? Oder dem Akkuverbrauch? Nehmen wir anstelle eines anmeldefreien Funkgerätes mit vielleicht 500m Reichweite (bei gutem Empfang) einmal ein Handy. Braucht man dann "Telephatieverstärker", weil Handys ja an allen Ecken und Enden diese umstrittenen Antennenmaste benötigen, damit die überhaupt auf eine vernünftige Reichweite kommen? Wenn nicht, braucht Telepathie dann mehr Energie? Jedenfalls stelle ich mir diesen Vergleich sehr schwierig vor. Besser wäre es Telepathie mit einem "Telepathiegerät" zu vergleichen. Aber das geht leider nicht ...
Insofern halte ich Adigas Einstellung für grundsätzlich richtig und gut, dass man sich überlegen sollte, wie die Dinge funktionieren könnten, wenn man darüber schreibt. Bücher, die zuviel "ist halt so" und "Geht eben mit Magie" verwenden, fliegen bei mir in den Müll, ganz gleich, wie gut die geschrieben sind. Allerdings befürchte ich, das ist jetzt völlig OT ... sorry Aryana.
Liebe Grüße,
Dieter.
@Silabaron: Ist vollkommen okay! :)
Schon klar, dass man vieles erklären sollte udn dass Leser sich langsam von den vielen "das ist halt so"s vergackeiert fühlen. Aber die Telepathie ist dem Volk, um das es geht, angeboren. Da ist es schon etwas schwierig, die ganz genaue Funktion zu beschreiben. das will ich auch gar nicht.
@Aryana: Ich stimme dir völlig zu, dass es nicht notwendig ist, alles zu detailliert zu erklären. Das wäre langweilig. Aber gerade Telepathie und all die Fähigkeiten, die nur in einer fantastischen Welt möglich sind, sollten eben nicht einfach nur da sein. Du schreibst ja, die Fähigkeit ist angeboren und das ist für mich in Ordnung. Wir erklären uns ja auch nicht ständig gegenseitig, warum wir sprechen können und z.B. Affen nicht. Wir können es eben und würden wie lange Aufsätze "über das Sprechen" lesen, dann verstehen wir auch detailliert warum. Ist aber langweilig ... und deswegen lesen wir diese Aufsätze nicht (oder doch eher selten). Genauso sehe ich es für gute Geschichten. Manchmal reicht ein knapper Satz und alles ist ausreichend erklärt. Und manchmal lohnt sich ein größerer Aufwand.
Mich stören nur die ganzen - vielen - Geschichten, wo bei jedem Problem ein "deus ex machina" aus dem Sack gezaubert wird. Nach dem Motto: Ich muss meinem Helden, der gerade tausend Meilen ein "Blashorn" durchs "Th'et'ho'blah-tsetseland" gejagt hat mitteilen, dass die Suppe fertig ist. Wie mache ich das nur? Klar, nehm' ich mal eben Telepathie. Und gut. Das ist es, was mich so stört. Du hast schon völlig recht mit dem "vergackeiert" ...
Wird Telepathie hingegen als integraler Bestandteil einer Geschichte verstanden und wird diese Fähigkeit gut eingeführt (und sparsam und an der richtigen Stelle verwendet), dann ist das für mich "gut geschrieben" und vor allem spannend zu lesen. Mir geht es dann immer so, dass ich regelrecht darauf warte, dass wieder Telepathie eingesetzt wird, weil ich weiß: "Achtung: jetzt wird es spannend!" Das sind die Geschichten, die ich lesen will. Wann also kann ich Dein Buch kaufen :)
Liebe Grüße,
Dieter.
So wie Silabaron, es dargelegt hat: kommen wir der Sache näher, denke ich. Smiley
Aryana Da ist es schon etwas schwierig, die ganz genaue Funktion zu beschreiben. das will ich auch gar nicht.
Gestatten, ich möchte versuchen, deine Aussage auf den Grund zu gehen.
Für dich, wie für uns alle, ist Telepathie etwas ganz scher zu verstehendes, wenn es um die Funktionsweise geht. Für dein Volk, dem diese Kommunikationsform angeboren ist, ist es aber etwas ganz Selbstverständliches, eine Gabe über deren Funktionsweise sie kaum nachdenken.
Diese offensichtliche Diskrepanz: du versuchst etwas zu beschrieben, was du aus eigener Erfahrung nicht kennst. - Du entscheidest dich also, dass es besser ist, es überhaupt nicht zu beschreiben; Und damit niemand sich daran stößt, dass du es nicht beschreibst, willst du es ganz allgemein belassen. Schreibst also, es ist angeboren und hoffst, dass es für möglichst viele so ganz OK ist und niemand sich wünschen möge, wie dieses "Es Ist Angeboren" aussieht, wenn man sich diesem Moment der versuchten Nicht-Konstruktion dennoch zu nähern versucht.
Aber spannend wäre es schon, wenn du irgendwo in einem einzigen kurzen Satz, die Richtung in die es geht, darlegen würdest. Als Appetithappen, und fünfundsiebzig Seiten später einen halben Satz. Es können Aussagen sein, die Telepathie nicht wirklich erklären, sondern vielleicht nur spannend verpacken.
Aber wie es aussiehst, willst du dich auf dieses Abenteuer nicht einlassen. Aber genau dieser Moment des Schreibens ist der Punkt, weshalb ich schreibe und nicht nur Fantasy schreibe. Man hat die Freiheit seine Phantasie zu benutzen, man kann Dinge möglich machen. Glaubwürdig möglich machen, Dinge die sich niemand vorstellen kann oder noch besser, niemand vorzustellen wagt.
Ich denke nicht, dass es besser ist, darauf zu verzichten, auf die Funktionsweise von Telepathie einzugehen. Aus welchen Gründen du das auch immer tust. Doch ich hoffe doch sehr, du tust es nicht aus der Befürchtung heraus, du könntest es falsch beschreiben, oder es wäre langweilig, wenn du es lang ausführst, weil du es kurz und knackig nicht sagen kannst, oder gar aus dem Grund, dass es für die Geschichte nicht erforderlich ist.
Und wenn es nur halbwegs gute Erklärungen sind, es würde deine Geschichte noch glaubwürdiger machen, davon bin ich überzeugt.
Ich plädiere hiermit, versucht es trotzdem! ;)
Wenn ich nochmal ein bisschen dagegenhalten darf - ich bezweifle, dass Aryana sich überlegt hat, dass die Telepathie angeboren ist, nur um die Ursprünge nicht beschreiben zu müssen. Das ist schon eine gewagte Unterstellung. ;)
Und sicher ist es richtig, sich Gedanken zu machen, wie so etwas biologisch funktionieren könnte, vielleicht braucht man sogar ein extra Organ, und dann ist es eine Art sechster Sinn oder so ...
Aber das war ja die ganze Zeit hier überhaupt nicht der Punkt, sondern du hast behauptet, Telepathie müsse energetisch aufwändiger sein als zu sprechen, und das haben wir diskutiert. Ich glaube ganz sicher, dass Aryana diese Fähigkeit nicht einfach so in den Raum stellt, weil sie fürchtet, etwas falsch zu beschreiben. Ich glaube nicht mal, dass sie überhaupt nicht darauf eingehen will, denn sie sagte ja nur, dass es schwer (und außerdem aus der Sicht eines gebürtigen Telepathen unsinnig) wäre, so etwas genau zu beschreiben.
Und das, so hast du es ja selbst gesagt, findest du ja auch nicht notwendig. Also hast du jetzt eigentlich nur ihre Aussage ausgeführt, die deiner eigenen im Grunde gar nicht widerspricht. ;) Alles andere hast du ihr in den Mund gelegt ...
@Adiga:
Sorry, aber dem möchte ich widersprechen. Ich schreibe Fantasy, eine wissenscgaftliche Abhandlung über Telepathie.
In meiner Geschichte ist die
Weise, wie die Telepathie funktioniert, schlicht und ergreifend nicht wichtig.
Würde ich SF schreiben, hätte ich als Biologin einen diebischen Spaß daran, mir zu überlegen, wie das ganze funktioniert.
ZitatDiese offensichtliche Diskrepanz: du versuchst etwas zu beschrieben, was du aus eigener Erfahrung nicht kennst. - Du entscheidest dich also, dass es besser ist, es überhaupt nicht zu beschreiben; Und damit niemand sich daran stößt, dass du es nicht beschreibst, willst du es ganz allgemein belassen. Schreibst also, es ist angeboren und hoffst, dass es für möglichst viele so ganz OK ist und niemand sich wünschen möge, wie dieses "Es Ist Angeboren" aussieht, wenn man sich diesem Moment der versuchten Nicht-Konstruktion dennoch zu nähern versucht.
Auch auf die Gefahr hin, dass es provokant klingt: Schon mal dran gedacht, dass ich den Leser vielleicht auch ein bisschen nachdenken lassen möchte und ihn dazu bringen will, seine eigenen grauen Zellen anzustrengen und zu fordern? Vielleicht haben meine Leser ja Spaß daran, sich zu überlegen, wie das ganze funktionieren könnte, wenn es sie denn wirklich interessiert. Sagt Dir "Elfquest - Abenteuer in der Elfenwelt" was? Die Protagonisten in dieser Comicserie sind auch des "Sendens" mächtig. Und dort erklärt auch niemand, wie das ganze wissenschaftlich zu erklären ist. Es ist Magie. Und? ist das so viel besser oder schlechter als eine "angeborene Fähigkeit"?
Ich mache es mir nicht "mal eben leicht" und labere was von einer angeborenen Fähigkeit, weil ich keine Lust habe, mich damit auseinanderzusetzen, wie sie funktioniert. Eine wissenschaftliche Erklärung passt nicht in die Geschichte, weil sie schlicht und ergreifend nicht wichtig ist.
Grüße,
Aryana
@Grey
Zitat von: Grey am 17. März 2008, 20:09:24
Wenn ich nochmal ein bisschen dagegenhalten darf - ich bezweifle, dass Aryana sich überlegt hat, dass die Telepathie angeboren ist, nur um die Ursprünge nicht beschreiben zu müssen. Das ist schon eine gewagte Unterstellung. ;)
Ist es. Ich würde die Telepathie und ihre Funktionsweise dann beschreiben, wenn diese Funktionsweise wichtig für die Geschichte wäre. Ist sie aber nicht. Einzig die Tatsache, DASS es Telepathie gibt, ist wichtig, und das einzige,w as durch ihr Vorhandensein ausgedrückt wedren soll, ist die Nähe der Charaktere zueinander.
ZitatUnd sicher ist es richtig, sich Gedanken zu machen, wie so etwas biologisch funktionieren könnte, vielleicht braucht man sogar ein extra Organ, und dann ist es eine Art sechster Sinn oder so ...
An genau sowas hätte ich als erstes gedacht - bestimmte Hinrnareale dürften vergrößert sein, die für sogenannte "6. Sinn"-Fähigkeiten genutzt werden.
ZitatIch glaube ganz sicher, dass Aryana diese Fähigkeit nicht einfach so in den Raum stellt, weil sie fürchtet, etwas falsch zu beschreiben. Ich glaube nicht mal, dass sie überhaupt nicht darauf eingehen will, denn sie sagte ja nur, dass es schwer (und außerdem aus der Sicht eines gebürtigen Telepathen unsinnig) wäre, so etwas genau zu beschreiben.
Stimmt, Grey! :)
Siehe oben - die Funktionsweise der Telepathie ist für die Geschichte nicht wichtig. Telepathie tritt nur in den Szenen auf, in denen sich die Charaktere sehr nahe sind, vor allem emotional nahe - sie sind seelengebunden, das bedeutet für Wesen wie sie wirklich so etwas wie eine Seele zu besitzen, die auf zwei Körper verteilt ist. Und nein, ich beschreibe auch das nicht wissenschaftlich, weil es keine Rolle spielt, mit welchen wissenschaftlichen Zusammenhängen das zu erklären ist. Es ist einfach nur wichtig, dass bei dem Volk, dem meine Protagonisten entsammen, möglich ist. :)
Zitat von: Aryana am 17. März 2008, 20:39:41
Telepathie tritt nur in den Szenen auf, in denen sich die Charaktere sehr nahe sind, vor allem emotional nahe ...
Habe ich das richtig verstanden, dass Du die Telepathie in Richtung "Empathie" und "Kognition" (im Sinne von emotionaler Wechselwirkung?) einsetzt? Für mich hört sich das total interessant an. Wenn du einen Betaleser brauchst ... :)
Liebe Grüße,
Dieter.
Zitat von: Silabaron am 18. März 2008, 13:26:04
Habe ich das richtig verstanden, dass Du die Telepathie in Richtung "Empathie" und "Kognition" (im Sinne von emotionaler Wechselwirkung?) einsetzt? Für mich hört sich das total interessant an. Wenn du einen Betaleser brauchst ... :)
Liebe Grüße,
Dieter.
Ich kann Dich ja SO gut verstehen - und mache Dich jetzt mal ganz böse neidisch. Ich bin Betaleserin. Und ja: es ist interessant, wenn auch nicht ganz so, wie Du es beschreibst. Aber die genaue Antwort dazu überlasse ich lieber Aryana. Ich wollte nur einfach mal damit angeben, dass ich die Geschichte schon lesen darf. ;)
Hi,
@Silabaron: ja, so in der Art. Es können Worte übermittelt werden, gedanken und Bilder, aber eben auch starke gefühle, und das funktioniert umso besser, je näher sich die Charaktere stehen. Alledings kommunizieren sie micht ausschließlich auf diese Weise, sondern nur, wenn es schnell gehen muss, besonders wichtig ist oder alle sichergehen wollen, dass niemand lügt, denn wer auf diese Weise "spricht" ist wegen der gedenklichen und gefühlsmässigen Nähe nicht in der Lage, zu lügen. Die anderen würden es sofort spüren, wenn jemand, der sendet, nicht die Wahrheit mitteilt oder versucht, etwas zu verbergen.
Sorry, die Betajobs und Patenschaften für diesen Roman sind bereits vergeben! :)
Grüße,
Aryana
Ich wurde missverstanden, wie es scheint... :wums:
Aryana wenn du deine Vermutung bestimmte Hirnareale dürften vergrößert sein, in deine Geschichte einbauen würdest, in irgendeiner Form, wäre das bestimmt keine wissenschaftliche Abwandlung(*, denke ich.
und wie ich bereits erwähnte, ich sagte, der eine oder andere SATZ über die Funktionsweise wäre ausreichend und ich würde es als Bereicherung sehen, erst durch eine solche beginne ich mir vorzustellen, was im Gehirn deiner Nithyara anders sein könnte, was du ja gerne deinen Lesern überlässt. Vorsorglich nenne ich deine Nithyara schon mal "Telepathie-Elfen", es sind doch Elfen?
*(Es wissenschaftlich zu sagen, kann sowieso niemand, weil es Telepathie nicht gibt.)
Ich glaub', ich würde deine Telepathie-Elfen mögen.
und ich beginne mir vorzustellen, was die Leute in den engen, schmutzigen Gassen, über die Nithyara zu wissen glauben: ..."Habt ihr schon gehört, die Nithyara haben veränderte Gehirne und sie spionieren unsere Gedanken aus, zumindest muss man das befürchten."
"Oh ja, sie könnten mit ihrer Gabe, die Geheimnisse der anderen aufdecken und zu ihrem Vorteil verwenden. Vielleicht haben sie nur deshalb die Schlacht gewonnen. Wahrscheinlich übermitteln sie untereinander Taktiken und ändern ihr Vorgehen von einer Sekunde auf die andere; ...und dann metzeln sie uns nieder."
Das ist blanker Unsinn Ulf. Ein Volk das über übernatürliche Talente verfügt, hat Einsicht auf die Geschehnisse in der Welt. Mehr als unsereins. Vielleicht können sich auch mit unseren Göttern reden und dann würden sie nicht ihre Gabe zu ihrem Vorteil nutzen. Das wäre irgendwie erbärmlich. Siehst du, sie können überhaupt nicht böse sein."
Hi Adiga,
NEIN, es sind keine Elfen, es sind Nithyara. Meine eigene Kreation. Elfenähnlich vom Aussehen, aber keine Elfen.
In Gassen wird man niemals jemanden etwas über sie sagen hören, denn sie leben zurückgezogen in den Wäldern und haben mit Menschen nichts zu schaffen, wenn es nicht unbedingt sein muss.
Und nochmal nein, Hinweise auf die Funktion der Telepathie bereichern meine Geschichte in meinen Augen nicht, sie würden einfach nur stören.
Ich würde diese Diskussion hier jetzt gern abbrechen, da sie zu nichts führt. Ich finde deine Vorschläge okay, aber ich werde sie hier und jetzt und in diesem Projekt nicht umsetzen.
Grüße,
Aryana
Zitat von: Lisande am 18. März 2008, 18:43:53
Ich kann Dich ja SO gut verstehen - und mache Dich jetzt mal ganz böse neidisch. Ich bin Betaleserin. Und ja: es ist interessant, wenn auch nicht ganz so, wie Du es beschreibst. Aber die genaue Antwort dazu überlasse ich lieber Aryana. Ich wollte nur einfach mal damit angeben, dass ich die Geschichte schon lesen darf. ;)
und
Zitat von: Aryana am 18. März 2008, 18:54:58
Sorry, die Betajobs und Patenschaften für diesen Roman sind bereits vergeben! :)
Ich hab's geahnt - wieder mal zu spät ... *lacht*
Liebe Grüße,
Dieter.
PS: Ich bin gar nicht neidisch, Lisande. Naja. OK - vielleicht ein klitzekleines bisschen ... ;)
Ende gut, alles ... offen! und so schließt sich auch dieser Vorhang... erkenne ich betroffen.
Gruß Adiga
Zitat von: Silabaron am 18. März 2008, 20:59:05
und
PS: Ich bin gar nicht neidisch, Lisande. Naja. OK - vielleicht ein klitzekleines bisschen ... ;)
:ätsch: Und das Schönste ist: ich weiß, dass das nächste Kapitel zu Hause auf mich wartet!
(Aber tröste Dich - Du darfst den Roman bestimmt kaufen, wenn er veröffentlicht ist!)