Na ja, das muss es dann der Gerechtigkeit halber auch eben.
Also, es geht um eure besten Schlusssätze, also die, wenn die Kurzgeschichte, das Gedicht, der Roman oder was weiß ich für ein Schreiberzeugnis vollendet ist.
Mir fiel das ganze gerade ein, weil ich einen Schlusssatz tippte. ;D Aber er gefiel mir nicht. Deswegen eröffne ich vorerst auch nicht mit einem eigenen Beispiel, sondern warte darauf, was ihr so zu bieten habt. ;D
Liebe Grüße,
Elena
Naja, meiner wäre
"Tut mir leid um den Teppich."
Aber der erklärt sich wohl leider nur aus dem Kontext^^'.
Mit dem Schluss von "Der Feuertänzer" bin ich extrem zufrieden, aber den darf ich wohl aus (c)-Gründen hier nicht posten.
Das ist aber wohl auch der einzige Schluss, mit dem ich zufrieden bin - ansonsten bin ich meist gar nicht fertig geworden. ::) Ich kann höchstens sagen, dass ich mir den Schluss spannend vorstelle. Und manchmal ist mein Schluss auch nicht besonders gut, wie in "Der Sohn des Beschwörers", da ist er irgendwie lasch.
Tatsächlich fallen mir letzte Sätze immer leichter als erste ... das gilt sowohl für Einzelszenen und Kurzgeschichten als auch für komplette Romane (von denen ich wenig genug vorzuweisen habe ::) ). Eigentlich blöd ... aber mit den ersten Sätzen muss ich echt immer kämpfen, die letzten entstehen mir meist einfach so und ich bin dann auch in der Regel zufrieden damit.
Wie gesagt, so besonders groß ist die Auswahl bisher nicht, aber
"Wenigstens scheint die Sonne."
finde ich doch schon recht gelungen :)
Obwohl ich mir dafür ja nicht allein die Ehre auf die Fahnen schreiben darf *zu Lavendel schiel* ^^
Meine letzten Sätze überfallen mich immer irgendwie. Ich schreibe einen Satz und merke auf einmal: Hoppla, das war's!
Im "Zauberlied" meinem jüngsten Epos habe ich leider mit "Und es war alles, alles gut" aufgehört, und zwar - ich schwöre - bevor ich erfahren hatte, das ein kürzlich erschienener Jugendbuch-Bestseller ähnlich aufhört.
Aber der letzte Satz von "Rodania", meinem rausgekegelten Hohlbein-Beitrag, gefällt mir immer noch:
"Ich freute mich, ihn so lachen zu hören. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich freute."
Seltsamerweise weiß ich ganz genau, wie meine Fanfiction "Coming Home" enden wird:
"Die Haustür fiel hinter ihnen zu; endlich."
...
nur...
dahinkommen muss ich erst mal noch, aber der Satz steht, den hab ich mir sogar dick und fett auf Post-It's notiert, damit ich mich auch daran erinnere...
ach ja, und der Schlussatz eines englischen Drabbles von mir(das Drabble ist laut Zeugenaussagen "nett" - das gibt mir Hoffnung, dass ich mich verbessern kann):
"In this night she finally fell asleep for good."
Okay ich auch. Es sind bei mir zwei Sätze, die ich nur ungern trennen möchte. Sie stammen aus der einzigen Kurzgeschichte, die ich je geschrieben habe. Und es ist keine Fantsay Geschichte sondern viel mehr ein ganz fieser kleiner Psycho Thriller. ;D
Entsetzt starrte sie auf das Namensschild an seiner Brusttasche. >Professor Dr. med. Johannes Marquardt<
Ein erstickter Schrei war zu hören, der im Zimmer verhallte.
LG
Termi
"Seelenfeuer" ist zwar noch lange nicht fertig, doch ich bin schon sehr stolz auf den Schluß:
Und dann lehnt es sich zurück
und schaut zu
wie die Sonne
untergeht.
An fertigen Geschichten schmeiße ich "Schwanenkind" in den Pott:
Sie hatten ihre Freiheit - sonst nichts.
War wohl das Beste.
Aus "Der Werdrache und der Tor":
Dann öffnete der Drache sein Maul und verschlang den Hexer.
,,Eðrik wohnt weiter oben in den Bergen", erklärte er dem verwirrten Pferd des Hexers und rülpste, ,,und außerdem verlangt ,wegen' den Genitiv!"
Aus "Rabbit":
I know, said the Dream Fox and smiled a very human smile.
Zitat von: Dorte am 24. August 2007, 21:39:19
Aus "Der Werdrache und der Tor":
Dann öffnete der Drache sein Maul und verschlang den Hexer.
,,Eðrik wohnt weiter oben in den Bergen", erklärte er dem verwirrten Pferd des Hexers und rülpste, ,,und außerdem verlangt ,wegen' den Genitiv!"
Das finde ich mal absolut genial. :D
Ich mag viele meiner Geschichten-Enden, mehr als Anfänge. Aber der beste ist wohl (im Zusammenhang):
,,Was haben Sie denn da?", fragt er schließlich fast unhörbar.
Die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: ,,Das Deutsche Grundgesetz und den Duden."
Hm, ich weiß nicht. Gute letzte Sätze haben meistens eine Geschichte im Rücken, die ihnen den richtigen Schwung gibt.
Ich habe allerdings mal eine richtig grauenhafte, unausgegorene Geschichte fabriziert, die mit dem Satz endet: "So rochen Affen, wenn sie starben."
Den find ich immer noch gut, den Rest kann ich guten Gewissens wegschmeißen.
Letzte Sätze sind immer so eine Sache - überhaupt der Schluss. Ich schreibe lieber den Anfang einer Geschichte als das Ende.
Hier mein aktueller letzter Satz: »Dann lass´ uns gehen.«
Männlein und Weiblein wollen sich eine schöne Stunde in ihrem Hotelzimmer machen. Das wäre der Kontext.
Grüße
Aneirin
Die meisten meiner "letzten Sätze" lesen sich einfach grauenhaft, weil ich immer krampfhaft versuche, einen möglichst guten Schluß zu schreiben. :wums: Nichtsdestotrotz gibt es m.E. nach auch Ausnahmen.
"Und so tun es die Kojoten auch heute noch."
Die letzten Sätze? Hmm auch mal interessant. Ich habe schon oft in meinem Lieblingsbuchhaus "Hugendubel" in Frankfurt einfach in Fantasybüchern rumgestöbert und den ersten sowie auch den letzten Satz gelesen. Ich finde beides super super wichtig. Es entscheidet ob man weiterliest und zum Schluss ob das Buch einen guten Abschluss hatte. Ich achte beim Schreiben selbts auch sehr drauf. Ob es mir immer so gelinkt ist was anderes ;)
Hier ist einer meiner letzten Sätze:
Als Teufel verbannt, geht er seinen Weg, der letzte Unsterbliche, der Letzte seiner Art.
Uh, letzte Sätze ... die sind mindestens so böse zu schreiben wie die ersten Sätze ::)
Bei mir kann es Wochen dauern, bis ein netter Schluss gefunden wurde, der weder langweilig noch übertrieben pseudo-moralisch ist.
Hier ist mein derzeit bester:
»Gehen wir nachhause«, sagte er, und zum ersten Mal seit langer Zeit konnte er sich über seine Entscheidung wirklich freuen.
Hmm, das ist das erste Mal, daß ich den letzten Satz einer aktuellen Geschichte geschrieben habe, als ich mich mit einer anderen Szene beschäftigte. Er schoß mir so durch den Kopf.
"Der Alte lächelte wissend und überhörte das Knurren seines leeren Magens."
Irgendwie gefällt er mir. Mal sehen, wie ich dahinkomme.
Ja, da sind wirklich einige schöne dabei ... ich mag es, wenn man quasi am Ende des letzten Satzes den Punkt spürt.
Dn hier finde ich besonders gelungen:
"I know, said the Dream Fox and smiled a very human smile."
Wobei man den natürlich auch in der Mitte eine Geschichte haben kann, aber trotzdem ein schöner letzte Satz.
Liebe Grüße,
Elena
:) Die "Schattenherz-Chroniken" (also das chronologisch letzte Buch) enden mit dem Satz
Der Wind liebkoste ein letztes Mal das Buch; dann erfasste eine Bö den Einband und schlug es zu.
Gerade eben zu PC gebracht, die letzten drei Sätze einer Kurzgeschichte über das Meer:
Doch das Meer vergisst nichts. Eines Tages wird aus der kleinen Sandbank wieder eine neue Insel entstehen, und der Kreislauf von Wind und Sturm, von Geben und Nehmen, von Wachsen und Zerstören wird von neuem beginnen.
Und vielleicht werden es dann meine Ur-Ur-Enkel sein, die mit ihren Freunden auf dem Zauberland spazieren gehen.
Nichts wirklich dramatisches, aber mir gefällt's.
Ich habe mich an einer Kurzgeschichte -inspiriert von meinem Lieblingsautor Terry Pratchett- versucht, in der der Tod als Personifizierung im mittelalterlichen Sinne vorkommt. Die Story ist nicht weltbewegend hat aber meinen liebsten Schlußsatz:
Sie ging mit ihm und ließ sich zurück.
Hallo,
Ich poste einfach mal ein paar letzte Sätze:
Niemals.
(und da das so nichtssagend ist einfach noch den Vorsatz dazu):
Sie hatte sich für den Weg durch Avaril entschieden in dem Wunsch auf endgültige Heilung und obwohl diese nun hinausgezögert wurde, durfte sie die Hoffnung darauf niemals aufgeben. Niemals.
Ja, eine Familie. Seine Familie!
,,Ja", hauchte Ervon und legte seinen Arm um Nathaki, ,,Mögen sie das tun."
Auch wenn es keinen richtigen Krieg zu geben brauchte.
Immerhin war es ihre eigene gewesen.
Bye
caity
Letzte Sätze ohne Zusammenhang, das ist viel schwieriger, aber gut
Ich hasse Hunde. Und jetzt weiß ich auch, warum.
aus: Anton, erschienen in: Tatort Wien, Milena Verlag
~ ~ ~
Er drehte sich um, und ich starrte ihm nach, wie er die Straße entlangging, solange, bis er mit den Schatten der Nacht verschmolz.
aus: Rendezvous nach Mitternacht, erschienen in: Pandaimonion VI - Tod
~ ~ ~
Aber das ist wieder eine andere Geschichte.
aus: Dumm gelaufen, unveröffentlicht
LG Fran
aus "Felis Vigor"
Zitat
,,Gib ihm Zeit, Unasuh! Wir werden nicht alles heilen können, was wir
sehen. Was wir heilen können,wird nicht immer sichtbar sein."
Zitat
Der "Dream Fox" Satz ist absolut klasse.
Die meisten letzten Sätze taugen leider nur was im Zusammenhang mit der Geschichte.
So werden die meisten Leute mit meinen Lieblingsenden wenig anfangen können.
Berühren tut mich noch immer:
Ich weiß nicht, was er wirklich getan hat, für mich jedenfalls wird er immer ein Held sein. Ein Drachenjäger. - stammt aus einer Kurzgeschichte namens "Drachenjäger", die mir selber immer noch nahe geht.
Ansonsten: ,,Tut mir leid", sagte Paldis. - kg namens "Trollbonbons". Die Entschuldigung ist dafür, dass der Troll gerade einem Menschen erklärt hat, dass die Trolle unabsichtlich das Menschenvolk dem Untergang geweiht hat.
Und der seltsamste Schluss ist wahrscheinlich: Sie fragte sich, wie alt sie sein würde, wenn sie am nächsten Morgen erwachte. - auch aus einer Kurzgeschichte, "Lebensgefährten".
Ein eben zu Papier gebrachter Schlußsatz, zu dem mir nur noch eine passende Geschichte fehlt:
"Das war ein Mensch", sagte Kero abwertend, "Absolut scheußliche Kreaturen wenn du mich fragst."
Also ich versuche immer, meine Bücher mit was Optimistischen zu beenden (weil im vorletzten Kapitel immer das große Gemetzel stattfindet, und die Überlebenden brauchen einfach ein wenig Hoffnung... ;D). Da wär einmal:
Er wusste, mit ihr an seiner Seite konnte er trotz allem mit Zuversicht in die Zukunft sehen.
Und aus meinem aktuellsten Werk:
Offensichtlich begann sie, sich an ihr neues Leben ohne Magie zu gewöhnen.
Lg, A.
Zitat von: Nagi am 20. September 2007, 21:13:11
Ein eben zu Papier gebrachter Schlußsatz, zu dem mir nur noch eine passende Geschichte fehlt:
"Das war ein Mensch", sagte Kero abwertend, "Absolut scheußliche Kreaturen wenn du mich fragst."
Gefällt mir sehr gut!
Irgendwie habe ich mehr erste Sätze, als letzte Sätze ;) aber wahrscheinlich geht es den meisten so ....
Hier ist der hochdramatische Schluss von "Augenstern"
Raphael nahm das Fläschen wieder heraus, schüttete den restlichen Inhalt in seinen Schnaps und trank aus. Dann setze er sich hin und wartete. Wartete bis es vorbei war.
So endet "Musenkuss"
,,Ach was," sagte er und wunderte sich selbst. ,,Ich schreib was ganz Neues."
,,Krieg ich eine Rolle?"
,,Vielleicht."
Und eine Krimi-Kurzgeschichte endet so:
Dann setzte sie zu einem spitzen Schrei an. Dies sollte nur der erste in einer Reihe von tragischen Unfällen sein.
Die letzten Sätze aus Seleno http://www.amicus-verlag.de/product_info.php/manufacturers_id/60/products_id/124 (http://www.amicus-verlag.de/product_info.php/manufacturers_id/60/products_id/124) ist eigentlich auch ganz gelungen:
...er sah auf seine linke Hand, dann schob er seine Kleidung vom linken
Oberarm zurück.
,,Ein Seleni gibt sich niemals geschlagen,Gerrit!Niemals!", klangen
ihm die Worte seines Vaters im Ohr.
Vielen Dank, Nurel.
An deinem Schluss stört mich die Wortwiederholung im ersten Satz ein wenig, sonst finde ich ihn allerdings gelungen.
Nagi. :winke:
Zitat von: Nagi am 21. September 2007, 14:19:46
Vielen Dank, Nurel.
An deinem Schluss stört mich die Wortwiederholung im ersten Satz ein wenig, sonst finde ich ihn allerdings gelungen.
Nagi. :winke:
Ja, jetzt wo du es ansprichst -stimmt!
@ Felsenkatze:
Dieser letzte Satz von dir:
Ich weiß nicht, was er wirklich getan hat, für mich jedenfalls wird er immer ein Held sein. Ein Drachenjäger.
Der ist echt toll. :) Als ich den gelesen habe, begann die Geschichte leichte Konturen anzunehmen. Vielleicht liege ich ja sogar richtig was die Handlung angeht. ;)
Lg
Ich hab noch nicht allzu viele Schlusssätze, aber den hier (aus meiner Kurzgeschichte "Das Lächeln der Monde") mag ich ganz gern:
Und obwohl sie wusste, dass Monde nicht lächeln können, nahm sie sich doch vor, den Himmel in der nächsten Zeit genauer zu beobachten.
Zum Thema Schlusssätze ist mir gestern Nacht etwas eingefallen. Oder besser gesagt: Ich habe es geträumt, bin danach aufgewacht und habe es schnell aufgeschrieben.
Für solche Sachen habe ich immer Bleistift und Notizblock neben dem Bett liegen, denn mir kommen häufig gute Ideen im Traum. Geht euch das auch so? ;)
Nun ja, jedenfalls habe ich jetzt einen schönen Schluss, nur der Mittelteil muss noch her. ;D
@saraneth
Jetzt hast du mich neugierig gemacht. Poste ihn doch mal!
Ich find solche Ideen immer toll, die man träumt. Da hat man gleich was im Kopf, dass man sich bildlich vorstellen kann.
@ Nagi: Eigentlich ist das recht kurz und bündig: Ich befinde mich im Wald. Aber nicht in so einem, wie wir ihn kennen, also schön übersichtlich, sondern in einem... hm... Ronja-Räubertochter-Wald. Ich hoffe du kennst das Buch. ;D Oder den Film. Dort befindet sich ein reißender Fluss und eine verschwommene Gestalt, die vor ihm kniet.
Das im Zusammenhang mit meiner Geschichte ergibt ein ganz gutes Ende. :) Aber ist nicht verständlich, wenn man die Geschichte nicht kennt.
Natürlich kenne ich das Buch!
Übrigens ein hübscher Satz, auch wenn er sich im ersten Moment wie ein Anfang anhört.
War auch mehr als rhetorische Frage gemeint. ^^
Hm? Welchen Satz? Diesen hier? Ich weiß nicht, was er wirklich getan hat, für mich jedenfalls wird er immer ein Held sein. Ein Drachenjäger. Der ist von Felsenkatze. Hatte den nur mal gelobt, weil ich ihn auch toll fand.
Ein letzter Satz von mir, den ich auch ganz gelungen finde, ist dieser hier:
Als der Morgen graute schwang sie sich auf ihr Pferd und verließ die Stadt und somit alle, die ihr jemals etwas bedeutet hatten. Nur eine Ahnung blieb zurück. Eine Ahnung von Gefahr.
Nein, nein. Ich meine deinen Wald-Satz.
Achso, ok.^^" Danke.
Was da jetzt so besonders dran ist, erschließt sich mir aber gerade irgendwie nicht. Magst du das mal erklären? :)
Nun, erstens mag ich Geschichten im Präsens sehr gerne, und Geschichten, in denen Wälder vorkommen.
Achso, alles klar. ;D Hatte das seltsamerweise gerade bisschen anders verstanden. Aber jetzt ist, denke ich, alles klar. :)
Gut, dass das geklärt wäre.
Der Abschluss eines Gedichtes endet bei mir mit:
Rache ist der einzige Rat,
Der letzte Weg, ein großer Schritt.
Ich persönlich empfinde Abschlussätze, die sich auf den Titel beziehen, als störend. Sätze, die den Nagel auf den Kopf treffen sind als Abschluss eine Kunst für sich. Ein Ziel, auf das man lang und vor allem bewusst hinschreiben muss.
Riesar
Hm, was habe ich denn so im Angebot...
Zitat
"Was heißt 'dir helfen'?", sagte Philipp. "Wir drei stecken bis zur Halskrause drin, liebe Schwester, und wir helfen uns gegenseitig." Er grinste. "Ich freu mich schon." (Einhornzauber 1, Über die Nebelbrücke)
Zitat
Sonja und Melanie galoppierten durch eine klare, kalte Nacht nach Hause, und über ihnen glitzerten die Sterne von tausend Welten.
(Einhornzauber 2, Die weißen Schwestern)
Zitat
Natürlich, sagte Nachtfrost und schnaubte belustigt, während er schneller als der Wind durch den Nebel flog. Hast du es vergessen? Ich muss doch noch ein Rennen verlieren!
(Einhornzauber 3, Die zerbrochene Stadt)
Zitat
"Na komm, mein Junge", sagte der Beobachter mit sanfter, tiefer Stimme. "Kein Grund, sich so aufzuregen. Sie sind wieder zu Hause, das ist alles. Es ist alles in bester Ordnung."
(Einhornzauber 4, Das Volk im Kristall)
Mein absolut ultimativ bester und meistgeliebter letzter Satz ist allerdings der hier:
Zitat
Dann, ohne sich noch einmal umzusehen, ging er hinaus: ziellos, nur den Rufen des Windes folgend.
Das ist das Ausatmen nach einer gigantischen Anstrengung von zweitausend Seiten. Und leider ist dieser Satz mittlerweile aus der Geschichte rausgefallen, weil das geplante Ende nicht mehr passte. *schnief*
Der neue letzte Satz lautet:
Zitat
Jetzt und für alle Zeit.
Übrigens fehlt im Fredtitel ein "en". :)
ZitatÜbrigens fehlt im Fredtitel ein "en".
Recht du hast. Ist korrigiert.
Ein möglicher Schlusssatz für mein Buch (der noch lange hin ist... ich bin gerade mit dem 1. Kapitel fertig) fiel mir gestern ein:
"Sie nahmen sich bei den Händen und tanzten auf den schwankenden, glitschigen Dielen, ungeachtet der Gefahr auszugleiten."
Oder so sinngemäß....
Aus einer abgeschlossenen Geschichte:
Denn er lebte. Und das würde er niemals mehr vergessen.
"Ja," flüsterte Sive, "ja, ich freue mich sehr, dass du da bist."
Ich hab irgendwie meistens Enden die ein bisschen hoffnungsvoll sind.... die Charaktere sozusagen "dem Leben wiedergegeben". Ich mag das.
Ich hab jabisher nur einen *G*
"Dann folgte er seiner Beute durch die Hintertür"
*so noch einen Thread gefunden der dringend mal frische Luft braucht*
Der erste Schlusssatz stammt aus meinem Erstling. Bin ziemlich stolz drauf. Schön finde ich ihn nebenbei noch.
"Die Röte der Dämmerung zog über den Drachenplatz und tauchte alles in ein abendliches Kleid."
Der zweite Abhlusssatz, in diesem Fall werden es zwei sein, stammt von meiner Zweitligsserie, meinem anderen Baby.
"Glücklich war Liyra auch an den schlechten Tagen. Lächelnd würde sie auch jeden weiteren entgegen gehen."
Bin schon gespannt auf eure. :)
Find ich beide gelungen, Windfeuer. :)
Aus meinem NaNo-Roman des letzten Jahres:
ZitatUnd so schnell wie sie [feine Linien] rot aufglühten und von einem Funken Leben sprachen, so schnell verstummten sie, denn der kräftige Wind riss das Herz in winzigen Teilen mit sich, löschte auch das letzte bisschen Lebensflamme aus ihm heraus und verteilte es über dem Kontinent.
Nett Nuya, wirklich nett. :o Das arme Herz.
Aber ich denke mal meine Reaktion spricht für den Satz.
Ich deinen auch Nuya. :)
Dein letzter Satz hat was. Am liebsten würde ich wissen wie es weitergeht - vielmehr alles davor. Hat mich richtig neugierig gemacht.
Uff, das hört sich nach einem sehr tragischen Schluss an, Nuya. Gefällt mir sehr gut.
Der letzte Satz meines derzeitigen Projekts:
Zitat,,Die Jagt ist vorüber.", sprach er leise zu sich selbst und legte sich dann auf seine Pritsche, um das erste Mal seit langer Zeit zu Schlafen.
Die ganze Geschichte beginnt mit einer Jagt und so schliesst sich der Kreis zum Schluss. :)
Nuya, dein Satz ist wirklich schön!
Aber RockSheep, deinen Satz mag ich auch. Vor allem, wenn eine Geschichte sozusagen endet, wie sie beginnt. Das finde ich immer ganz toll :)
ZitatIch fließe aus meinem Körper wie mein Blut, das noch immer auf den Schnee tropft.
Dann fühle ich nichts mehr.
Ein doch etwas psychopathischer Satz aus meinem insgesamt ziemlich abgedrehten Projekt.
Mit frischer Kraft an eine neue Idee. Das macht Laune :) Meist bin ich kritisch, was erste Sätze betrifft. Dieser hier gefällt mir gut.
ZitatDass es seine Hände waren, die ihren Körper aufrissen, machte es nicht leichter.
Zitat von: Schreinhüter am 19. April 2013, 19:53:05
was erste Sätze betrifft.
:psssst: ist ein Letzter-Satz-Thread. Mir gefällt dein Satz aber trotzdem!
Das kommt davon, wenn man seit früh um acht durcharbeitet ::) Ich könnte hier entsprechend den runden Schluss der Früchte vorstellen, die ja nun "Den Letzten fressen die Raben" heißen. Er endet, wie er beginnt - dafür müsste man ja wohl einen neuen aufmachen, nicht? :D
ZitatGutheim war schon immer eine hässliche Stadt gewesen.
Zitat von: Amberle am 17. April 2013, 07:49:05
Nett Nuya, wirklich nett. :o Das arme Herz.
Aber ich denke mal meine Reaktion spricht für den Satz.
Danke euch. :vibes:
Zitat von: Windfeuer am 17. April 2013, 07:55:01
Ich deinen auch Nuya. :)
Dein letzter Satz hat was. Am liebsten würde ich wissen wie es weitergeht - vielmehr alles davor. Hat mich richtig neugierig gemacht.
Ich stecke mitten in der Überarbeitung, aber wenn es dich interessiert, ich sende dir gern die Rohfassung als Lesefutter. :)
Zitat von: RockSheep am 17. April 2013, 13:56:35
Uff, das hört sich nach einem sehr tragischen Schluss an, Nuya. Gefällt mir sehr gut.
Das ist es auch, jedenfalls für eine Seite. ;) Danke!
Wir haben schon echt tolle letzte Sätze hier, super! :pompom:
Tut es Nuya. Lesefutter kann man ja nie genug haben. :)
Aus einer Kurzgeschichte, die ich vor laaaanger Zeit einmal geschrieben habe:
ZitatIch schaute immer noch auf die verlassene Stelle und fühlte, wie etwas warm meine Wange herabrann. ,,Werde ich dich je wiedersehen, mein Bruder?", sagte ich leise zu mir selbst. Diese Frage sollte mich mehrere Jahrhunderte beschäftigen.