Hallo Eleonora,
mir hat dein Prolog deshalb so gut gefallen, weil du die beiden Personen mit jeder Zeile lebendiger werden lässt. Besonders Alkarion hat es mir angetan, er hat etwas geheimnisvolles an sich, zu dem man gleich Vertrauen findet. Nur eine Stelle (und sicher ist sie unbedeutend) bin ich gestolpert: „... dass du den Größteil mühelos kapiert hast ...” hat er gesagt. Ich meine, dass das Wort in ‚verstanden’ o.ä. getauscht werden müsste, so redet er in meinen Augen nicht.
Bei Deira bin ich unentschlossen geblieben, ob sie nun eher böses im Schilde führt - was dann aber in den nächsten Abschnitten zunichte gemacht wird, dann aber wieder doch ... sie schein mir rätselhaft, aber interessant rätselhaft. Das lockt nach einem Weiterlesen. Was mir allerdings nicht einleuchten will: Warum ist sie erst neun Jahre alt? Klar, im Vergleich zu Menschen viel zu jung, aber am Anfang denkt man, sie sei ein Mensch. Ich habe auch nicht erkannt, was genau ihr Ziel ist, ihre Bestimmung. Irgendwo muss ein Problem auftauchen, damit man weiterliest. Ist es ihr altes Volk, das sie retten will? Ich meine, ein kleiner Hinweis fehlt darauf, nur andeutungsweise. Vielleicht aber hab ich es auch überlesen!
Lieben Gruß
Veronika