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Autor Thema: Exposé, Verlags-/Agenturbewerbung und überhaupt: Die Skriptschmiede  (Gelesen 2176 mal)

Offline Die Wölfin

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Weil der Plotschmiedethread langsam einen Bandwurmcharakter hat und die Skriptschmiede sich zu etwas eigenem gemausert hat, hier ein kleiner Thread mit einer großen Werbung dafür.

Die Skriptschmiede ist eine unserer geschlossenen Arbeitsgruppen (Siehe auch am Schwarzen Brett: Arbeitsgruppen). Hier werden Exposé und Verlagsanschreiben auf Hochglanz poliert und es können spezielle Fragen zur eigenen Agentur- bzw. Verlagsbewerbung gestellt werden, die man ungern in der Öffentlichkeit stellt. Wer nach der Bearbeitung wieder austritt, braucht keine Angst zu haben, dass jetzt alle das Exposé lesen können, denn dann kommt es ins geschlossene Archiv.

Anmelden könnt ihr euch ganz einfach: In eurem Profil findet ihr bei euren Einstellungen "Gruppen-Mitgliedschaft". Wenn ihr hier klickt, seht ihr die Gruppen, denen ihr beitreten könnt und könnt euch ganz einfach anmelden - kurze Begründung nicht vergessen - und ich schalte euch frei. Da ich kein Administrator bin, kann ich euch nur so freischalten. Mir eine PN schreiben oder hier posten, dass man in die Skriptschmiede möchte, ist zwar nett, aber ich kann dann nichts tun.
Ganz wichtig: In die Schmieden können nur Mitglieder, die auch im Betaleseboard einen Beitrag schreiben können. Könnt ihr hier kein neues Thema eröffnen, seid aber von der schweigsamen Sorte, die wenige aber gehaltvolle Beiträge leisten, dann könnt ihr euch an Maja und mich wenden und wir entscheiden dann im Einzelfall.

Runden mit festgelegter Zeit gibt es derzeit keine. Jeder kann jederzeit beitreten, wenn ein rudimentäres Exposé vorhanden ist, mit dem man arbeiten kann. In Hinblick auf den Arenawettbewerb also vielleicht zuerst in die Plotschmiede und dann in der Skriptschmiede die Einsendung perfekt machen?  ;)

Bis bald,
Wölfin
"Die wahren Elben gewinnen immer!"

Offline Die Wölfin

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Re: Exposé, Verlags-/Agenturbewerbung und überhaupt: Die Skriptschmiede
« Antwort #1 am: 16. Januar 2010, 13:36:44 »
Seit mehr als einem Jahr besprechen wir Exposés und Co. in der Skriptschmiede, mal mehr mal weniger ausdauernd.
Da wir nun an einem Punkt angekommen sind, an dem auch die Plotschmiede hakt, möchte ich gemeinsam mit euch überlegen, wie wir - mit den bisherigen Erfahrungen - die Skriptschmiede überarbeiten können.

Fakten: Wir arbeiten selten, aber sehr intensiv zusammen. Meistens spielt es sich auf zwei Leute ein, die intensiv an einem Exposé sitzen. Es kostet auch sehr viel Zeit, sich in den Plot des anderen hineinzudenken und zu analysieren, wo Probleme auftauchen können, welche Info relevant ist und welche den Lektor vielleicht nicht interessiert.
Allerdings ist es natürlich so, dass ein oder zwei weitere Meinungen evtl. einen anderen Blickwinkel bieten. Das Contra ist hier, dass zuviele Meinungen verwirren und ggf. Ratschläge kommen, die der Autor nicht verwerten kann, bzw., die auch falsch sind.

- Ein Vorschlag kam bereits von einem Mitglied: Man könnte die Skriptschmiede stark vergrößern und z.B. alle inneren Zirkler automatisch mit einbeziehen.

- Eine andere Möglichkeit, mehr Mitglieder zu haben, die eventuell an einem Exposé arbeiten können/wollen ist, die Mitglieder nicht mehr aus der Schmiede zu kicken, deren eigenes Exposé fertig ist. Wer austreten möchte, kann das über das Profil mit einem Klick tun und sich jederzeit wieder anmelden.

- Eine Idee von mir ist es, die Skriptschmiede nur noch zwei- oder dreimal im Jahr anzubieten mit langen Vorlaufzeiten. Die Gruppengröße wäre mir dann egal. Wir würden dann z.B. sagen, dass es in 2 Monaten losgeht für genau 2 Wochen und in dieser Zeit ist intensive Zusammenarbeit gefordert. Das hat für mich den Vorteil, dass ich planen kann und nicht überrollt werde, wenn ich mal schlecht drauf bin oder auf der Arbeit viel los ist und die Mitglieder können sich in dieser Zeit dann auch vornehmen, ein oder zwei Abende dafür zu opfern.

Ein absolutes Optimum wäre es natürlich, wenn uns ein erfahrener Autor bei einem Intensivworkshop begleiten würde  ;)

Dann eröffne ich hiermit die Diskussion und bin gespannt auf eure Meinungen und Vorschläge.

Herzliche Grüße,
Nadine
"Die wahren Elben gewinnen immer!"

Offline Kerimaya

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Re: Exposé, Verlags-/Agenturbewerbung und überhaupt: Die Skriptschmiede
« Antwort #2 am: 16. Januar 2010, 13:58:10 »
Ich bin leider nicht in der Skiptschmiede (was bei mir früher terminliche Gründe hatte), aber ich finde den Vorschlag, die Skriptschmiede nur zu bestimmten Terminen anzubieten, sehr gut. Man kann sich dann darauf vorberieten und im Vorfeld abwägen, ob gerade Zeit ist, einzusteigen, oder nicht.
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Offline Die Wölfin

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Re: Exposé, Verlags-/Agenturbewerbung und überhaupt: Die Skriptschmiede
« Antwort #3 am: 16. Januar 2010, 16:44:36 »
Die bestimmten Termine wären - jedenfalls so lange nur ich als Mod zur Verfügung stehe - halt wirklich nur bis zu dreimal im Jahr. Sonst wird es mir zu viel, weil ich dann auch jedes Exposé kommentiere und die Kommentare verfolge.
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Offline Romilly

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Re: Exposé, Verlags-/Agenturbewerbung und überhaupt: Die Skriptschmiede
« Antwort #4 am: 16. Januar 2010, 16:45:54 »
Ich bin bisher auch nicht in der Skriptschmiede gewesen, obwohl ich das ja eigentlich letztes Jahr schon vor hatte. Aber dieses Jahr wollte ich doch mal mitmachen.
Mir würde dieser Vorschlag am Besten gefallen:

Zitat von: Die Wölfin
- Eine andere Möglichkeit, mehr Mitglieder zu haben, die eventuell an einem Exposé arbeiten können/wollen ist, die Mitglieder nicht mehr aus der Schmiede zu kicken, deren eigenes Exposé fertig ist. Wer austreten möchte, kann das über das Profil mit einem Klick tun und sich jederzeit wieder anmelden.


Die Idee, die Gruppe nur zu begrenzten Terminen zu öffnen, finde ich nicht so gut. Ich sehe es jetzt schon kommen, dass ich ausgerechnet zu diesen Terminen grundsätzlich keine Zeit habe  :'( und anderen Leuten könnte es vielleicht auch so gehen. Da würde man dann für diese kurze Zeit ziemlichen Stress machen (gilt ja auch besonders für Dich als Mod des Ganzen) und ist ziemlich unflexibel, wenn es vielleicht mal eilt.
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Offline Tastentänzerin

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Re: Exposé, Verlags-/Agenturbewerbung und überhaupt: Die Skriptschmiede
« Antwort #5 am: 16. Januar 2010, 22:15:13 »
- Ein Vorschlag kam bereits von einem Mitglied: Man könnte die Skriptschmiede stark vergrößern und z.B. alle inneren Zirkler automatisch mit einbeziehen.

- Eine andere Möglichkeit, mehr Mitglieder zu haben, die eventuell an einem Exposé arbeiten können/wollen ist, die Mitglieder nicht mehr aus der Schmiede zu kicken, deren eigenes Exposé fertig ist. Wer austreten möchte, kann das über das Profil mit einem Klick tun und sich jederzeit wieder anmelden.

- Eine Idee von mir ist es, die Skriptschmiede nur noch zwei- oder dreimal im Jahr anzubieten mit langen Vorlaufzeiten. Die Gruppengröße wäre mir dann egal. Wir würden dann z.B. sagen, dass es in 2 Monaten losgeht für genau 2 Wochen und in dieser Zeit ist intensive Zusammenarbeit gefordert. Das hat für mich den Vorteil, dass ich planen kann und nicht überrollt werde, wenn ich mal schlecht drauf bin oder auf der Arbeit viel los ist und die Mitglieder können sich in dieser Zeit dann auch vornehmen, ein oder zwei Abende dafür zu opfern.


Hmm, Vorschlag eins und zwei finde ich gut (also Blausterne automatisch einzubeziehen und wer einmal drin ist bleibt drin bis er sich wieder abmeldet). Die Idee die Skriptschmiede nur 2-3mal im Jahr anzubieten finde ich allerdings überhaupt nicht gut. Was ist, wenn jemand zu einem Zeitpunkt außerhalb dieser Termine Hilfe mit seinem Plot oder Exposé braucht? Und was, wenn einer Hilfe braucht, zu den vorgegebenen Terminen aber nicht kann, weil er da z.B. eine wichtige Klausurphase oder ähnliches hat? Läuft das dann nach dem Motto "Pech gehabt", oder wie? Also, ich wäre schon für eine dauerhafte Skriptschmiede.
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Offline Maja

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Re: Exposé, Verlags-/Agenturbewerbung und überhaupt: Die Skriptschmiede
« Antwort #6 am: 17. Januar 2010, 00:31:03 »
Ich fände es gut, wenn die Sciptschmiede nicht nur auf dem Rücken der armen Wölfin ausgetragen würde, sondern wenn sich ein Team von engagierten - und erfahrenen! - Freiwilligen finden könnte, die Beratung für Aussendewillige anbietet.

Erfahren deswegen, weil Exposees eine andere Sache sind als das freundliche Betalesen von Romanen - es geht nicht um den persönlichen Geschmack und um das Heraussuchen von Rechtschreibfehlern, sondern um knallhartes Marketing. Ein Exposee ist nicht zum Vergnügen da, sondern zum Verkaufen. Es ist das Aushängeschild eines Romans, und nicht jeder gute Autor kann auch gute Exposees fabrizieren - ich zum Beispiel tu mich immer extrem schwer damit.
Es macht also keinen Sinn, die Scriptschmiede pauschal für alle Tintenzirkler zu öffnen und zu sagen "So, und jetzt seid ihr alle Juroren, wenn es um Exposees geht" - das führt nur dazu, daß viele Köche den Brei verderben und die hilfesuchenden Autoren bestenfalls verwirrt, schlimmstenfalls fehlinformiert werden. Ich erinnere da an eine gewisse Jungautorin, die vor einigen Jahren noch dazu aufgerufen hat, in Exposees keinesfalls den Schluß zu verraten, um den Lektoren noch die Spannung zu erhalten…

Es sollten also Leute sein, die sich damit auskennen - ich denke, wir haben davon inzwischen bestimmt schon eine Handvoll zusammen, die Frage ist nur, ob die auch wollen und zeithaben. Aber jedes Engagement, das ein Mitglied, sogar ein Moderator wie die Wölfin, die auch nicht dafür bezahl wird, hier erbringt, ist ein freiwilliger Service und sollte nicht einfach für selbstverständlich genommen werden. Je mehr in der Plotschmiede gemosert und gemeckert wird, je lauter die Leute rufen "Warum komm ich noch nicht dran, ich will das doch übermorgen einreichen!", desto mehr wird vergessen, daß hier jemand freiwillig seine Freizeit opfert und das nicht tun müßte, sondern es nur tut, weil er/sie nett ist.

Wenn daher die Wölfin den Zeitaufwand reduzieren will und die Plotschmiede auf ein, zwei, drei Workshops pro Jahr beschränken will, so ist das ihr gutes Recht. Es ist ihr Leben und ihre Zeit, vor allem, solange das außer ihr niemand macht. Auch wenn es bedeutet, daß dann Leute ihr Exposee doch allein schreiben müssen, oder eben ein paar Monate auf die persönliche Betreuung warten.
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Offline Tastentänzerin

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Re: Exposé, Verlags-/Agenturbewerbung und überhaupt: Die Skriptschmiede
« Antwort #7 am: 17. Januar 2010, 00:36:01 »
Wenn daher die Wölfin den Zeitaufwand reduzieren will und die Plotschmiede auf ein, zwei, drei Workshops pro Jahr beschränken will, so ist das ihr gutes Recht. Es ist ihr Leben und ihre Zeit, vor allem, solange das außer ihr niemand macht. Auch wenn es bedeutet, daß dann Leute ihr Exposee doch allein schreiben müssen, oder eben ein paar Monate auf die persönliche Betreuung warten.


Na, dagegen habe ich ja auch gar nichts gesagt, oder? Ich fände es auch gut, wenn nicht nur einer allein die Grippe schmeißen würde. Je mehr Leute dabei sind, die sich auskenne, desto besser! Nur muss sich da eben jemand finden. Ich würde jetzt einfach mal behaupten, dass ich zum Beispiel leider einfach (noch) nicht die nötigen Qualifikationen aufweise, um mich für diesen Job zu melden.
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Offline Kerimaya

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Re: Exposé, Verlags-/Agenturbewerbung und überhaupt: Die Skriptschmiede
« Antwort #8 am: 17. Januar 2010, 11:41:47 »
Es stimmt, die Wölfin hat schon ziemlich viel um die Ohren und das ist, denke ich, ein Grund mehr, wenn das nur noch zu bestimmten Terminen angeboten wird.
Wenn es allerdings hilft, würde ich mich als "Expo-Mithelfer" anbieten. Ich kann zwar bisher keinen Roman bei einem großen Publikumsverlag vorweisen, aber zumindest habe ich schon ein bisschen Erfahrung was Exposés und Bewerbungen bei Agenturen angeht.
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Offline Elena

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Re: Exposé, Verlags-/Agenturbewerbung und überhaupt: Die Skriptschmiede
« Antwort #9 am: 17. Januar 2010, 13:09:10 »
Ich würde mich auch als Helfer anbieten.
Wenn wir sagen: Wir wollen, dass nur einige Leute, die kompetent sind (oder so aussehen) die Exposés/Anschreiben etc. kommentieren, oder dass hilfesuchende Leute sich gezielt an diese Leute wenden können, wäre vielleicht eine Liste mit den entsprechenden Ansprechpartnern sinnvoller, an die sich dann diejenigen wenden können, die eine entsprechende Meinung dazu brauchen.
Äh. Will sagen:
Vielleicht wäre eine solche Liste mit Freiwilligen sinnvoll, bei denen man dann gezielt anfragen kann: Hättest du gerade Zeit und Lust, dir mal mein Exposé anzuschauen/das ganze in der Skriptschmiede mitzu"betreuen", wenn es dort in einem größeren Rahmen diskutiert werden soll, und dann die Leute mit fertigem Exposé einfach drin zu lassen.

Ich hoffe, das ergibt jetzt alles halbwegs Sinn - ich fühle mich gerade nicht so geistig auf der Höhe ...
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Offline Kaeptn

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Re: Exposé, Verlags-/Agenturbewerbung und überhaupt: Die Skriptschmiede
« Antwort #10 am: 17. Januar 2010, 13:13:52 »
Also ich sehe das Thema gerade aktuell aus zwei Sichten:
a) hatte ich gerade selber ein Expose zu schreiben und hoffte da in der Skriptschmiede auf Rückmeldung. Kam auch, vor allem von der Wölfin, die mir auch durchaus geholfen hat.
b) habe ich danach selber versucht bei einem anderen Expose zu helfen.

Ich bin eindeutig NICHT der Ansicht, dass NUR qualifizierte da eine Rückmeldung geben können. Denn es geht im Exposee ja auch darum, den Plot verständlich zusammenzufassen. Und JEDER kann doch zum Ausdruck bringen, ob er den Plot verständlich findet oder - wenn nicht - wo es hakt und ob die Zusammenfassung sein Interesse weckt.
Mir geht es da wie Maja. ich bin bei Exposees sehr unsicher und kann mein Werk ganz schlecht verkaufen, daher bin ich für jede Rückmeldung dankbar.
Außerdem spart der Profi Zeit, wenn gewisse Dinge, die er auch schreiben wollte, schon von jemand anderem angesprochen wurden.

Vor allem denke ich auch nicht, dass ein veröffentlichter Autor zwangsweise ein guter Exposee-Schreiber ist. Vielleicht hat bei seinem Roman ja auch die Leseprobe den Lektor noch überzeugt, obwohl das Exposee eher so la la war. Wenn hier ein Lektor unterwegs ist, der sich tagtäglich damit rumschlägt, ist das natürlich was anderes - aber ob der neben den Exposees die er schon auf dem Schreibtisch hat, auch noch unsere durchgucken will, das bezweifle ich mal.

Deshalb bin ich auch dafür, die Skriptschmiede zu öffnen (das jemand automatisch gekickt wird, war mir gar nicht klar, der Sinn dahinter erschlißet sich mir auch nicht), denn mir persönlich  ist es lieber ich kriege überhaupt eine Rückmeldung, als zig Monate warten zu müssen. Dieser Vorschlag scheint mir vor allem deshalb nicht zielführend, da sich dann ja Exposees ansammeln werden, und dann geballt auf einmal in der Skriptschmiede auftauchen. Da ist ja jetzt schon klar, dass das wieder zu Überlastung führt.

VORSCHLÄGE VON MIR:
- Skriptschmiede öffnen (z.B. für alle TZler, oder für zumindest für jeden TZler der will)
- Wer nur professionellen Rat will, soll es beim Einstellen des Exposees in den Titel schreiben (und muss dann eben warten, bis sich jemand findet, dafür könnte dann die Wölfin ihre Termine rausgeben, wenn die Arme eine Einzelkämpferin bleiben muss)
- Prinzipiell sollte die Regel gelten, dass sich nur in Einzelfällen noch ein Hobbyist dazu äussert, wenn sich 2-3 Leute des Exposees schon angenommen haben, damit es nicht zu "zu viele Köche verderben den Brei" kommt.

Es wäre jedenfalls schade, wenn dieser an sich sehr nützliche Bereich einginge.
Jörg Benne
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Offline JulyRose

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Re: Exposé, Verlags-/Agenturbewerbung und überhaupt: Die Skriptschmiede
« Antwort #11 am: 17. Januar 2010, 13:57:29 »
@ Kaeptn: gute Exposés schreiben können hilft aber, wenn man irgendwann Romane nur noch aufgrund eines Exposés verkauft ;-)

Also. Ich überleg schon seit heute Früh, ob und wie ich mich einbringen kann. Ich würde gerne helfen, aber das Problem ist natürlich auch bei mir Zeitmangel. :-(

Elenas Vorschlag fände ich auch gut - eine Liste von Ansprechpartnern, die quasi als Exposé-Pate mit dem Autor am Text arbeiten? Ich könnte aber auch versuchen, mich in die Skriptschmiede einzubringen, wenn die für jene quasi aufgemacht wird, der gerne mithelfen möchte.

LG, Juliane

Offline Kaeptn

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Re: Exposé, Verlags-/Agenturbewerbung und überhaupt: Die Skriptschmiede
« Antwort #12 am: 17. Januar 2010, 19:17:18 »
@ Kaeptn: gute Exposés schreiben können hilft aber, wenn man irgendwann Romane nur noch aufgrund eines Exposés verkauft ;-)


Sicher, ich wollte nur klarstellen, dass ein veröffentlichter Autor nicht zwnagsweise ein Exposee-Fachmann ist. Vor allem denke ich, das Exposees von halbwegs bekannten Autoren ohnehin wohlwollender gelesen werden, als die von noch Unveröffentlichten.

@Unterstützung: Ich unterstütze auch gern, wenn gewünscht - bin aber eben kein Exposee-Profi. (Und selbst wenn mein aktuelles dazu reichen würde, eine Agentur zu überzeugen, würde ich mich nicht als solchen bezeichnen)
Jörg Benne
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Offline Rumpelstilzchen

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Re: Exposé, Verlags-/Agenturbewerbung und überhaupt: Die Skriptschmiede
« Antwort #13 am: 18. Januar 2010, 18:21:08 »
Aus jüngster Erfahrung kann ich sagen, dass die Skriptschmiede eine gute Sache ist und ich mich dort sehr gut beraten fühle :jau:

Ich fand es in der Skriptschmiede schön, dass ich zwei Meinungen zu meinem Exposé hören durfte. Einen fällt das auf, was der andere für nicht so wichtig erachtet und anderesrum. Probleme sehe ich, wenn die Skriptschmiede für alle Tintenzirkler geöffnet wird, weil dann jeder sein Kommentar abgibt und das Thema durch die vielen Antworten unübersichtlich wird. Damit ist niemandem geholfen, besonders nicht, wenn sich die verschiedenen Antworten widersprechen.

Mein Vorschlag wäre es in Gruppen aus 3 Leuten zu arbeiten, die gegenseitig ihre Exposees besprechen und einem "Experten", der die Gruppe betreut. War das nicht eigentlich auch so gedacht oder ging es dabei nur um die Plotschmiede?

Immer wenn es drei Anmeldungen gibt, wird eine Gruppe aufgemacht, dann würde sich die Teilnehmer nicht häufen, wenn die Skriptschmiede nur eine bestimmte Zeit im Jahr genutzt werden kann.
„Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.“ – aus Götz von Berlichingen (Goethe)

Offline Die Wölfin

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Re: Exposé, Verlags-/Agenturbewerbung und überhaupt: Die Skriptschmiede
« Antwort #14 am: 24. Januar 2010, 17:03:47 »
Hallo zusammen!

Die Überlegungen ahbe ich jetzt eine Weile sacken lassen, ein paar Leute für die Schmiede freigschaltet und weiter beobachtet.
Viel tut sich - leider nicht. Vielleicht trauen die Neuen sich noch nicht?

Deshalb bin ich auch dafür, die Skriptschmiede zu öffnen (das jemand automatisch gekickt wird, war mir gar nicht klar, der Sinn dahinter erschlißet sich mir auch nicht),

Exposé, Vita und Verlagsanschreiben sind Vertrauenssache. Normalerweise schreibe ich die Leute an, bevor ich sie aus der Schmiede nehme und jeder kann auch selbst aus der Gruppe austreten, wenn er das möchte.
In diesem Fall werden alle Threads, die dieses Mitglied eröffnet hat, ins Archiv geschoben, auf das nur ich und die Moderatoren Zugriff haben. Auf Wunsch löschen wir diese Beiträge natürlich auch. Ebenso wird der Diskussionsthread von Zeit zu Zeit archiviert und neu gestartet.
Um ehrlich zu sein möchte ich nicht, dass jeder mein Exposé und meine Vita lesen kann und anderen geht es wahrscheinlich genauso. Die Beschränkung auf "nur Tintenzirkler" schließt viele Leute aus, die fleißig dabei sind, aber noch nicht in den inneren Zirkel aufrücken konnten (es gelten die selben Bedingungen wie für die Betalesersuche).

Zitat von: Rumpelstilzchen
Mein Vorschlag wäre es in Gruppen aus 3 Leuten zu arbeiten, die gegenseitig ihre Exposees besprechen und einem "Experten", der die Gruppe betreut. War das nicht eigentlich auch so gedacht oder ging es dabei nur um die Plotschmiede?

Ganz so war es nicht gedacht. Auch, weil wir keine Experten haben, die diese Zeit ständig aufwenden können. Außerdem funktioniert das auch bei fest verabredeteten Gruppen mit Zeitlimit oft nur eine Woche lang und dann ist wieder tote Hose ...

Das bringt mich aber auf eine Idee, die mehrere Vorschläge aufgreift:
Wir könnten es halten wie in den letzten Wochen, nämlich dass nur noch viermal im Jahr durch die Mitgliederliste gegangen und aus der Skriptschmiede gekickt wird, wer sich gar nicht beteiligt.
Dazu bewerben sich diejenigen für die Skriptschmiede, die sich hier als Experten angeboten haben. Die Experten haben das Privileg, in der Gruppe zu bleiben, auch wenn sie einmal eine lange Zeit schweigen. Sie können sich die Zeit selbst einteilen und beschließen, ob sie mit jemandem an einem Exposé arbeiten wollen oder nicht. Wie jedes andere Mitglied auch, können sie jederzeit austreten ohne von mir mit dem Rohrstock verfolgt zu werden.
Wenn bereits 3 Leute mit einem Exposé beschäftigt sind, sollten sich weitere Kritiker nur melden, wenn sie einen ganz neuen Aspekt hineinbringen möchten oder sich der Kommentar vor allem auf den Aufbau des Exposés bezieht, um den Exposéschreiber nicht zu verunsichern.

Wie klingt das? Vorschläge? Anregungen? Meinungen?

Grüße,
Nadine
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