@Julia und Cailin
ich will nicht die Diskussion - 'Was ist der Königsweg des Schreibens' aufwärmen. Das soll jeder für sich entscheiden. Der eine geht gern spazieren und schaut, wo er landet, der andere schreitet bewusst Etappen ab, der dritte setzt sich ein Ziel und macht sich mit Karte und Kompass ins Gelände. Ich tendiere übrigens auch zum Typ Orientierungsläufer, Etappen mache ich hauptsächlich bei Auftragsarbeiten, die sowieso stärker geplottet werden müssen.
Wenn man sich mit dem Ergebnis aber hinterher bewerben möchte, dann braucht man ein Exposè (den Begriff kenne ich für eine Projektvorstellung in allen Entwicklungstufen und verwende ihn so, das mit der sog. Synopsis ist wieder so ein neumodischer amerikanischer Kram - Zeter--- Krächz)
Und es ist tatsächlich einfacher, wenn man den Hauptplot vorher mit den ersten klaren Linien aufschreibt, und ohne die ganzen Verschnörkelungen, die man nachher, wenn das Ding fertig ist, dann unweigerlich mit im Kopf hat.
Mit Anfang, Ende und ein oder zwei Wendepunkten, sowie den wichtigsten Figuren kann man (bzw ich) hervorragend ein knappes und aussagekräftiges Exposee bzw Zusammenfassung und Vorstellung des Romans schreiben.
Ob es fürs Schreiben leichter ist, mag Ansichtssache (und Erfahrungssache) sein, fürs Exposé ist es tatsächlich empfehlenswert.
Gruß,
Linda