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Autor Thema: Im Outback  (Gelesen 6000 mal)

Offline Kati

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Re: Im Outback
« Antwort #15 am: 10. April 2010, 19:35:12 »
Zitat
Wäre alles nach (meinem unrealistischen) Plan gelaufen, dann würde ich seit zwei Wochen an der Überarbeitung sitzen.


Nach meinem hätte ich bis morgen die sechs Kapitel geschrieben, die mir noch fehlen.  ;D Habe ich aber nicht. Leider. Ich glaube fast, ich laufe hier im Kreis. Immer wieder sage ich mir, ich mache jetzt den Krähenfels fertig, dann entscheide ich mich doch etwas anderes zu tun und sage mir am nächsten Tag wieder, ich mache jetzt den Krähenfels fertig....

LG,

Kati
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Alaun

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Re: Im Outback
« Antwort #16 am: 11. April 2010, 10:17:28 »
Mensch Kati, mach doch einfach mal den Krähenfels fertig  ;D

Maran

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Re: Im Outback
« Antwort #17 am: 11. April 2010, 11:23:57 »
Ja, Kati, mach doch einfach den Krähenfels fertig.  :pfanne:

Luciel

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Re: Im Outback
« Antwort #18 am: 11. April 2010, 19:51:51 »
@ Ilona
Komm doch mal in die Plotschmiede ... ich glaube, wir könnten da ein wenig Zuwachs gebrauchen und weiterhelfen können wir ganz sicher.

Ansonsten gehöre auch ich derzeit zu den verlorenen in der Wüste. Ich plane generell sehr sehr lange Zeit für meine Projekte ein, aber wenn dann immer wieder was dazwischen kommt, wie derzeit (Stress im Job, Kind krank, ich krank ...), dann ist das so frustrierend und irgendwie finde ich einfach den Faden nicht wieder, wenn ich erst mal eine Pause einlegen musste.
Könnte nicht mal jemand einen schönen roten Faden ausrollen im Outback, an dem ich mich langhangeln kann ... :bittebittebitte:

Geli

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Re: Im Outback
« Antwort #19 am: 12. April 2010, 08:54:13 »
Willkommen im Club, kann ich da nur sagen. Ich kämpfe seit bisher 4 jahren und 2 und einer halben Neu-Fassung immer noch mit demselben Roman. Er war schon mal fertig. Dann hat mir ein wohlmeinender, knallharter Kritiker gesagt, dass ich versuche zwei Plots gleichzeitig zu schreiben, die nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun haben - so dass sich die Erzählstränge auch noch heftig gegenseitig behindern. Folglich stehe ich jetzt mit zwei Rumpfromanen da und arbeite seit einem Jahr daran, wenigstens Ruine 1 neu aufzubauen. Ruine 2 muss warten.

Offline Herr Hazel

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Re: Im Outback
« Antwort #20 am: 14. April 2010, 21:21:05 »
*aus dem Sand buddel*

*Augenreib*

Ganz schön was los hier.

Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal geschrieben habe. Doch, irgendwann im Februart habe ich versucht, einen groben Plotumriss zu schreiben, dabei hat es mich ziemlich verrissen. Folgte einer Fata Morgana und sah das tiefe Loch im Sand nicht. Sandstrudel oder so.

Mein aktuelles Projekt hängt in der Warteschleife, es ist für meine Fähigkeiten einfach noch eine Nummer zu groß, obwohl der Plot steht und stimmt. Und was anderes habe ich seitdem zwar versucht anzufangen, aber ... Füße verbrannt im heißen Sand oder so.

Mein Hirn fühlt sich gerade etwas ausgetrocknet an. Gaukelt mir Wahnvorstellungen vor, wie, dass ich nie wieder werde schreiben können und so.
"Wenn du fliegen willst reicht es nicht, die Flügel auszubreiten. Du musst auch die Ketten lösen, die dich am Boden halten!"

„NEVER loose your song! Play it. Sing it. But never stop it, because someone else is listening.“

Geli

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Re: Im Outback
« Antwort #21 am: 15. April 2010, 08:07:34 »
Das sind normale Autorenängst. Ich weiß nicht, ob es Dir hilft, aber ich schlage mich gerade auch massiv damit herum. Nach dem schönen Motto: Bin ich überhaupt fähig, meine Romanfiguren sympathisch erscheinen zu lassen, oder liest sich das wie eine Horde arrogante Schnösel, der Schicksal keinen Menschen interessiert?

Alaun

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Re: Im Outback
« Antwort #22 am: 15. April 2010, 08:29:35 »
@Geli:Also mich interessieren arrogante Schnösel...

Und diese Autorenängste sind wahrscheinlich das uralte  Grundproblem. Ich frage mich gelegentlich, was ich hier im Outback eigentlich überhaupt mache. Es war so gemütlich und nett an der Küste. Nun habe ich beschlossen, wieder regelmässiger Morgenseiten zu schreiben. Das ist zwar noch ein bißchen mehr Gepäck, aber vielleicht hilfts ja.

Gestern hatte ich übrigens eine sehr gruselige Fata Morgana: ich sah mich nach langem Marsch staubig, erschöpft (aber glücklich) an der Küste ankommen. Ich wedelte mit meinem wunderbaren Manuskript. Und keinen hats interessiert. Statt dessen hat man mich zurück in die Wüste geschickt...  :o

Thaliope

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Re: Im Outback
« Antwort #23 am: 15. April 2010, 08:49:01 »
*g* das war vermutlich eine hellseherische Vision davon, wie du mit der nächsten Überarbeitungsrunde anfängst :) Aber ich glaube, man wird dir zwischendurch ein paar Tage Strandurlaub gönnen.

Ich habe mich mit diesem Outback-Bild bisher nicht so richtig anfreunden können, aber so langsam habe ich im T12 so viel Rohmaterial produziert, dass sich hinter mir (ich stiere immer noch stur auf die Wellen und surfe auf meinen Launen) eine Papierwüste bildet. Da muss ich irgendwann auch noch dran. Und dann werde ich mich vermutlich auch fühlen wie im Outback.

Aber jetzt schiebe ich die Wüste wieder hinter mich und versuche mir, von den Schaumkronen der Wellen noch ein paar spritzig-frische Ideen abzugreifen.

Liebe Grüße ins Outback, ich schicke euch eine kleine Karawane mit Wasser, Melonen, Seide, Tee und Durchhaltesirup. Wenn ihr sie seht: Es ist keine Fata Morgana!

LG
Thali

Alaun

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Re: Im Outback
« Antwort #24 am: 15. April 2010, 08:52:59 »
Wow, Melonen!!! Hechel!!! Dankeschön!  :pompom:

Thaliope

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Re: Im Outback
« Antwort #25 am: 15. April 2010, 09:05:02 »
Guten Appetit!

Maran

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Re: Im Outback
« Antwort #26 am: 15. April 2010, 09:31:56 »
Ich will Papier, Füller und Tinte, sonst nutzt mir der Durchhaltesirup nichts. Aber auf die Melonen stürze ich mich auch. *schmatz*

Geli

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Re: Im Outback
« Antwort #27 am: 15. April 2010, 14:20:01 »
Wäh ... sie sind schon alle weg!

Offline Herr Hazel

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Re: Im Outback
« Antwort #28 am: 15. April 2010, 14:28:33 »
ich habe ein paar Kaktusfrüchte gefunden. Ob die schmecken? Vorsicht, pieksig.
"Wenn du fliegen willst reicht es nicht, die Flügel auszubreiten. Du musst auch die Ketten lösen, die dich am Boden halten!"

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Offline Merrit

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Re: Im Outback
« Antwort #29 am: 15. April 2010, 22:56:58 »
Leute, ich werde euch (leider) verlassen.
Habe gestern mit einem Weisen  :rofl: gesprochen und nun flutschen die Ideen für die Überarbeitung und den letzten Roman für meinen Krieger nur so. Echt beängstigend, was so ein Gespräch auslösen kann :gähn:.
Aber ich gehe nicht, ohne eine Fährte zu hinterlassen und zu hoffen, daß ich bald folgt!
Also, immer dem Marzipan nach ...
(Sorry, das musste raus)

Lg Merrit
´Schmerz lässt sie nicht weinen,
doch Freude vermag es zu machen.
Schmerz, er lässt sie lachen,
dem Feinde freudig entgegen,
sich der Gewalt des Fremden entheben.
Gefühle sind einzig was sie leitet,
sie sind der einzige Pfad, den ein Krieger beschreitet!´ (Eigen, Nebelflut)

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