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Autor Thema: Autorendasein und Ernährung  (Gelesen 11293 mal)

Sprotte

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Re: Autorendasein und Ernährung
« Antwort #15 am: 29. November 2009, 16:46:49 »
Da ich nicht alleine lebe, muß ich einmal am Tag etwas Vernünftiges Kochen. Brokkoli-Creme-Suppe z.B., und davon brodeln dann gleich 3-4 Liter. Reicht für den nächsten Tag dank Microwelle.
Ansonsten esse ich beim Schreiben eher weniger. Gummisachen mag ich gar nicht, ich denke dabei ständig an meine armen Zähne.
Trinken immer in rauhen Mengen. Die Klopausen sind es auch, die mich gerne Richtung Kühlschrank führen.  :wums: Am Schreibtisch steht nämlich sonst nix.

Lomax

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Re: Autorendasein und Ernährung
« Antwort #16 am: 29. November 2009, 17:49:46 »
Hm, vielleicht sollte ich nur noch Äpfel im Haus haben...
Ich hoffe, das war kein Beispiel für gesunde Nahrungsmittel - ich bin Multiallergiker, und vor Äpfeln habe ich Angst! :o
Zum Glück gibt es Mami, die mich hin und wieder dran erinnert, dass es so seltsame Dinge wie Mittagessen gibt.
Ah ja, so was fehlt hier im Haus. Aber andererseits, wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch bin ... dann gibt es zwar sicher gesündere und abwechlsungsreichere Kost, aber dafür jedesmal schon die nächste Mahlzeit, bevor ich mich noch von der vorherigen erholt habe :gähn: Und einen Vater, der immer noch für sechs Personen kocht, und zwar vor allem die Fleischmengen und gerne auch zusätzlich noch mal Abends als Bonus zu den gesünderen Mittagessen ... Also, daheim bei Muttern fühl ich mich nach einer Weile dann auch oft genudelt und weiß nicht, ob das wirklich gesünder ist.

Zumindest ist es für eine Weile eine angenehme Abwechslung zu Tiefkühl-, Schnell- und Bringkost ;) Und die Rouladen und Reibekuchen sind natürlich allein schon eine Reise wert.

Offline Rhiannon

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Re: Autorendasein und Ernährung
« Antwort #17 am: 29. November 2009, 21:01:07 »
Futtern, vor allem Gummisachen und Schokolade tu ich bei geistiger Arbeit grundsätzlich nicht wenig. Aber da ich bei der Nahrungsaufnahme ziemlich schwanke und bei Stress aus irgend einem Grund die Nahrungszufuhr runterschraube (Ich weiß, das ist ungesund), fällt das nicht arg ins Gewicht, zumal es auch phasenweise ist und ich sehr schnell abnehme, wenn ich weniger esse.

Mit dem Trinken ist das so eine Sache. Ich trinke grundsätzlich zu wenig, weshalb mir das Teetrinken, das mich gewissermaßen auch inspiriert, eigentlich gut tut.

Fazit: Ich ernähre mich beim Schreiben eigentlich nicht anders, als sonst auch. Aufpassen muss ich nur, wenn ich stressbedingt weniger esse, das bringt nämlich bei mir alles durcheinander und ich bin krank, ohne eine Krankheit zu haben.


Joscha

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Re: Autorendasein und Ernährung
« Antwort #18 am: 29. November 2009, 21:58:55 »
Ich merke eigentlich keinen wirklichen Unterschied in meiner Ernährung, wenn ich intensiv schreibe. Andererseits ernähre ich mich nie besonders gesund, zu viel Zucker und Fett sind bei mir eigentlich Alltag (glaube ich zumindest - allerdings habe ich nur den krassen Gegesatz, weil meine Mutter sich rundum gesund, abwechslungs- und vitaminreich ernährt). Ein Glück bin ich noch im Wachstum, da wird so viel verbraucht, dass sich das wieder ausgleicht und mein Ernährungsverhalten nicht durch einen Bauchansatz auf die Probe gestellt wird. ;D

Alaun

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Re: Autorendasein und Ernährung
« Antwort #19 am: 30. November 2009, 08:35:20 »
Zitat
Ich hoffe, das war kein Beispiel für gesunde Nahrungsmittel - ich bin Multiallergiker, und vor Äpfeln habe ich Angst

Hm, Äpfel kann ich ohne Bedenken tonnenweise essen, die sind nämlich glutenfrei. Was ich von Flammkuchen leider nicht behaupten kann... ;)

Offline Dämmerungshexe

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Re: Autorendasein und Ernährung
« Antwort #20 am: 30. November 2009, 09:57:44 »
Oh je - ein leidiges Thema ...

Ich habe bis vor etwas mehr als einem Jahr noch beim Schreiben immer literweise Kaffee getrunken, mit viiiiiel Zucker, dazu Schokolade und ähnliches.
Dann, eines Tages, sagte mein Magen: So, jetzt reichts!
Seitdem leide ich an einer Fructosemalapsorption. Mit anderen Worten: ich darf keine Früchte essen, Zucker sollte ich auch nicht zu mir nehmen (einzige Ausnahme ist Traubenzucker). Das heißt soviel wie keine Schokolade, keine süßen Getränke, keine Gummibärchen, keine Kekse, kein Kuchen, kein Nutella, kein gesüßter Tee ... (setzt diese Liste des Schreckens für euch selbst fort und erschaudert - ich tue es auch regelmäßig). Gönne ich mit trotz allem mal eine kleine Nascherei wird das meist von meinem Magen ziemlich schnell bestraft.
Das Schlimme daran ist dass ich seitdem immer das Gefühl habe, dass mein Kopf voller Watte steckt. Was sich nciht gerade positiv auf meine Motivation zum Schreiben auswirkt.

Zum Glück gibt es immer wieder Phasen, in denen es mir besser geht und ich schaffe es teilweise auch mich gerade in schlechten zeiten zu motivieren.

Trotzdem - neben dem Schreiben her trinke ich jetzt nur noch ab und an ein kleines Tässchen Cappucchino und geknabbert und genascht wird auch nicht mehr viel.
Das tut zwar der Motivation nicht besonder gut, dafür der Gesundheit und der Figur ...
Wohl bekomms ...
„So basically the rule for writing a fantasy novel is: if it would look totally sweet airbrushed on the side of a van, it’ll make a good fantasy novel.“ Questionable Content - J. Jacques

Geli

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Re: Autorendasein und Ernährung
« Antwort #21 am: 30. November 2009, 13:20:41 »
Ach  herrje ... ich glaube, ich bin hier die Exotin, oder Asketin der Runde.
Ich esse nie, wenn ich schreibe. Ich trinke auch nicht.
Selbst wenn ich mir mal was neben die Tastatur stelle, vergesse ich, etwas davon zu mir zu nehmen.
Kommt vielleicht daher, dass ich mir schon als Kind beim Malen abgewöhnte, Essbares in Reichweite zu halten.
Wasserfarbepinsel in Limo getunkt kommt nicht so gut ;-))

Und sonst?
Mein Mann ist Vegetarier und ich bin bis auf 1-2 Tage pro Monat zu faul, mir extra noch etwas zu braten.
So gibt es immer viel Gemüse, viel Salat, viel Obst (und Kuchen, Schokolade, Nüsse)

Moa-Bella

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Re: Autorendasein und Ernährung
« Antwort #22 am: 30. November 2009, 14:22:19 »
Das Beste an meiner Ernährung ist der Tee. Ich trinke am Tag vier Kannen Tee, dreimal Schwarz und einmal Rotbusch. Ich liebe Tee. Und immer noch gesünder als Kaffee. Oder Schnaps.

Fragt sich, wie gut man noch schreiben kann, wenn man dabei Schnaps trinkt. So ein Buch würde ich gerne mal lesen  ;D

Seitdem leide ich an einer Fructosemalapsorption. Mit anderen Worten: ich darf keine Früchte essen, Zucker sollte ich auch nicht zu mir nehmen (einzige Ausnahme ist Traubenzucker). Das heißt soviel wie keine Schokolade, keine süßen Getränke, keine Gummibärchen, keine Kekse, kein Kuchen, kein Nutella, kein gesüßter Tee ... (setzt diese Liste des Schreckens für euch selbst fort und erschaudert - ich tue es auch regelmäßig). Gönne ich mit trotz allem mal eine kleine Nascherei wird das meist von meinem Magen ziemlich schnell bestraft.

Das ist meine absolute Horrorvorstellung, kein Obst!!! Ich liebe Äpfel, Birnen, Mandarinen, Orangen, Pomelos und besonders Himbeeren und alles andere fruchtige Zeugs, Süßigkeiten esse ich dafür eigentlich nicht so gerne, Schokolade mag ich überhaupt nicht.

Ach  herrje ... ich glaube, ich bin hier die Exotin, oder Asketin der Runde.
Ich esse nie, wenn ich schreibe. Ich trinke auch nicht.
Selbst wenn ich mir mal was neben die Tastatur stelle, vergesse ich, etwas davon zu mir zu nehmen.
Kommt vielleicht daher, dass ich mir schon als Kind beim Malen abgewöhnte, Essbares in Reichweite zu halten.
Wasserfarbepinsel in Limo getunkt kommt nicht so gut ;-)

Irgendwie kann man praktisch gesehen beim Schreiben garnicht so gut essen, eher wenn man mal nicht nur fließend schreibt sondern nachdenken muss o.ä., die Hände sind einfach nicht frei, jedenfalls beim Tippen...

Artemis

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Re: Autorendasein und Ernährung
« Antwort #23 am: 30. November 2009, 14:51:37 »
Süßkram kann ich direkt beim Schreiben eigentlich nicht essen - wenn mich die Gier nach Schoki packt, nehme ich mir ein Stück, stell mich ans Fenster und lutsche gedankenverloren, ehe ich wieder weiterschreibe.
Gummibärchen mag ich nicht, der pure Zucker verursacht bei mir immer Zahnweh (hab empfindlichen Zahnschmelz)

Ich futtere beim Schreiben allerdings kiloweise Obst, hübsch in Häppchen geschnitten. Dabei ärgere ich mich dann regelmäßig, wenn ich das feuchte Zeug andatsche und dann mit klebrigen Fingern schreiben will - deshalb liegt immer noch ein Handtuch neben der Tastatur.

Ansonsten kippe ich in Schreibpausen gut und gerne 2 Liter Tee in mich hinein  ;D

Offline Linda

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Re: Autorendasein und Ernährung
« Antwort #24 am: 30. November 2009, 15:24:58 »
Fragt sich, wie gut man noch schreiben kann, wenn man dabei Schnaps trinkt. So ein Buch würde ich gerne mal lesen  ;D

dann schlag nach bei Hemingway ... Goethe hat wohl auch ganz schön gebechert (2 Flaschen Rotwein am Tag), Kings Cujo z.B. ist berüchtigt dafür, dass der Autor wohl selbst nicht mehr wusste, was er da im geschrieben hat (aber er war sich immerhin bewusst, Alkoholiker zu sein und hat was dagegen gemacht)

und und und :engel:
“We like to think we live in daylight, but half the world is always dark, and fantasy, like poetry, speaks the language of the night.”

― Ursula K. Le Guin

Offline Aryana

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Re: Autorendasein und Ernährung
« Antwort #25 am: 30. November 2009, 15:38:50 »
Ich bin bekennender Tee-Junkie, und das nicht nur wenn ich schreibe. Wenn wir zuhause sind, steht immer eine Kanne Tee auf dem Tisch, tagsüber schwarzer, abends bevorzugt Kräuter oder Roiboos. Während ich schreibe, esse ich so gut wie nie, das am PV nebenbei naschen musste ich mir abgewöhnen, weil ich sonst in gar keine Hosen mehr passen würde. Und meine drei Liter Tee am Tag trinke ich großteils ohne Zucker (wenn ich erkältet bin, mit Honig). gekocht wird bei uns nur, wenn wir beide zuhause sind, unter der Woche gehen wir meistens in die Mensa, auch nicht gerade toll für Abnehmwillige. Wenn Fett wirklich ein geschmacksträger wär, müsste das Essen dort eigentlich bombig schmecken, tut's aber nicht... irgendwie schmeckt da alles nur nach altem Pappdeckel.
  Katzen sind Wörter mit Pelz. Wie die Wörter, so streifen sie um die Menschen herum, ohne sich je zähmen zu lassen. Wörter und Katzen gehören zur Rasse der Nichtgreifbaren. (Erik Orsenna)

Online Fynja

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Re: Autorendasein und Ernährung
« Antwort #26 am: 30. November 2009, 15:55:29 »
Interessante Frage, und ich lese hier interessante Antworten. ;)

Bei mir kommt es ganz darauf an, ob ich das Vielschreiben als Stress empfinde oder als Freude.
Bei Schulstress, Schreibstress oder irgendeiner anderen Form von Stress, bin ich nebenbei dauernd am Essen. Mal ist es Obst, zu oft sind es Chips oder Kekse.  :innocent: Vielleicht ist das viele Essen in stressigen Zeiten aber auch eine Form von Prokrastionation... Darin bin ich ohnehin Profi. Wenn meine Hände damit beschäftigt sind, Chips zu meinem Mund zu führen, kann ich immerhin leider, leider nicht tippen.  :d'oh:
Ein anderes Laster in Vielschreib- oder Viellernzeiten ist das Koffein. *hust*.
Der November, Monat des vielen Lernens und des NaNos, ist in der Sache besonders tückisch. Wahrscheinlich ist es mehr Placebo als dass es tatsächlich wirkt, allerdings habe ich das Gefühl, ohne Cola, Energy Drinks oder Kaffee überhaupt nicht leistungsfähig zu sein. Und mit geht's dann viel besser und ich bin produktiver... Und Schlaf, wer braucht schon Schlaf?  :hmhm?:
Ab und zu schaffe ich es jedoch sogar, viel zu schreiben ohne mir dabei Stress zu machen. Dann bereitet mir das Schreiben einfach nur enorme Freude, die so groß ist, dass das Bedürfnis nach Essen gar nicht erst auftaucht. ... Und ich, wenn meine lieben Eltern mich nicht daran erinnern würden, wohl gar nicht regelmäßig warme Mahlzeiten einnehmen würde. ;)

 

Offline Möchtegernautorin

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Re: Autorendasein und Ernährung
« Antwort #27 am: 30. November 2009, 16:15:55 »
Stresszeiten sind bei mir meistens auch Schokoladenzeiten. So richtig echten Schreibstress habe ich noch nicht gehabt (hätte ich aber ganz gerne mal, würde nämlich bedeuten, jemand will, dass ich etwas schreibe ;)), aber ich erinnere mich noch an die knappen zwei Semester im Medizinstudium. Da hieß es eine Packung Kinderriegel am Tag und viel Cola, aber nichts anderes.

Derzeit steht es so, dass ich mich zuhause eher ungesünder ernähre, als früher und als auf der Arbeit. Liegt daran, dass mein werter Gatte kochen muss und irgendwie schafft er es doch immer wieder, mir Fertigkram unterzuschieben. Den kann ich ansonsten gar nicht leiden, von Fischstäbchen und Backcamonbait einmal abgesehen.
Am Wochenende sieht es meistens so aus, dass ich vor allem mehr Cola light trinke, als unter der Woche, dafür aber immerhin selbst und deutlich gesünder koche und … naja, mein Schokoladenbedürfnis stille ich täglich, mal mehr mal weniger, je nach bedarf.
Generell sorge ich dafür, dass ich immer irgendwo Sesamsticks und Obst (wenn wir keines haben, murrt mein kleiner Goldelf ohnehin schnell) in griffweite habe, einfach nur um des Knabberns willen, wenn ich essen möchte, ohne wirklich Hunger zu haben. Hilft auch bei Stressphasen ganz gut :)

Was das trinken angeht, sage ich nur: Immer! Egal wo, ich muss mindestens immer Wasser in der Nähe haben. Wenn ich nicht morgens schnell genug etwas trinke und kontinuierlich am Tag, beschwert sich meine Blase.

Von dem, was ich esse, bin ich ohnehin eine etwas komplizierte Esserin. Immer nach Lust und Laune, immer das, wonach mir gerade ist. Und das funktioniert eigentlich wunderbar – ohne Stress, denn dann nimmt doch die Schokolade überhand.
Gut, aber deswegen habe ich auch kein Problem mit dem eigensinnigen Essverhalten meines Söhnchens.


@ Dämmerungshexe
Öhm … wie? Kein Obst und keine Schokoldade?  :'(
Da muss ich Moa-Bella recht geben: das wäre ja ein regelrechter Albtraum für mich <schauder> Dann fange ich lieber garnicht erst an, Kaffee zu trinken, sondern bleib bei meiner Cola.
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Offline Romy

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Re: Autorendasein und Ernährung
« Antwort #28 am: 30. November 2009, 17:28:48 »
Es beruhigt mich doch zu lesen, dass ich offenbar nicht die einzige Person bin, die sich so ungesund ernährt  ;D

In stressigen Zeiten neige ich zu viel ungesundem Süßkram, allerdings lieber Kekse in allen Variationen, oder Schoko-Cappuccino, als richtige Schokolade. Richtige Schokolade esse ich dann doch eher seltener.
Kochen tue ich normalerweise schon jeden Tag, einmal am Tag, brauche ich was Warmes. Aber was ich so koche :d'oh: Da steht den einen Tag Nudeln auf dem Programm und den nächsten Nudeln und den danach - ach ja, Nudeln  ;) Manchmal darf es auch Reis sein, aber da kann man dann schon fast ein rotes Kreuz im Kalender machen.
Ich bin ja immer ganz glücklich, wenn ich in der Heimat bin und Mittags bei meiner Oma esse. Da kriege ich dann immer mal was Vernünftiges zu essen (bzw. einfach mal was Anderes) - und besser als meine Oma kocht sowieso niemand. Aber wenn ich in der Heimat bin, habe ich ja im Normalfall keinen Stress, sondern das betrachte ich dann eher als Urlaub.
Wenn ich mir den November so angucke, dann habe ich mich jetzt im NaNo aber doch noch mal ne Schippe ungesünder ernährt als sonst. Und sogar ungesünder, als z.B. in einer Lern-Stress-Phase. Wenn ich lernen müsste, koche ich manchmal wesentlich aufwendiger und auch noch gesünder, als wenn ich Schreib-Stress habe und nichts lieber will, als zurück an den PC. - Aber das mit dem aufwändigen Kochen während des Lernens nennt man dann wohl eher Prokastrination, als das es ein bewusster Versuch gesünderer Ernährung wäre  ;D
Vom Kochen abgesehen ess ich halt immer fleißig Käsebrote. Ohne Käse würde ich wohl tod gehen. Und Schwarzbrot muss es sein, das mag ich sogar lieber als Weiß- und Graubrot, ich esse es also nicht nur deshalb, weil ich mich anstrengen will, mich gesund zu ernähren ...

Nur in Sachen trinken lebe ich wohl wirklich ziemlich gesund. Ich muss immer und überall was zu trinken dabei haben, beim Schreiben und Lernen sowieso. Ich merke sonst sehr schnell, dass meine Aufmerksamkeit und meine Konzentration nachlässt, mal abgesehen davon, dass ich sowieso sehr schnell Durst kriege. Für Unterwegs habe ich meist Wasser oder Cola light dabei.
Kaffee trinke ich gar nicht, weder beim Schreiben, noch sonst wann. Tee wäre das Getränk meiner Wahl, vor allem Pfefferminz, Grüntee oder verschiedene Roiboossorten, Schwarztee ist okay, aber nicht so wirklich meins. In stressigen Schreib- oder Lernphasen komme ich da auch auf Minimum 3 Kannen pro Tag, mein Rekord lag mal bei 7, glaube ich. Aber da war mir dann anschließend auch ziemlich schlecht.  :psssst:
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Offline Hanna

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Re: Autorendasein und Ernährung
« Antwort #29 am: 01. Dezember 2009, 09:53:50 »
Bei mir wirkt sich Stress andersherum aus. Wenn ich Stress habe, vergesse ich meist zu essen. Seit diesem Jahr voller Liebeskummer und Hin und her wiege ich nur noch 55 Kilo. Ansonsten haben meine Essgewohnheiten mit dem Schreiben wenig zu tun. Das ist bei mir eher Zyklusabhängig. So esse ich um den Eisprung herum immer besonders viel, in der Woche vor Tag 1 hauptsächlich Schokolade, um dann während der Periode so gut wie gar nichts zu essen.

Da ich für ein kleines Kind koche, sollte man meinen, ich würde mich gesünder ernähren. Allerdings ernährt sich mein Kind hauptsächlich von Fleisch/Fischstäbchen und Bratkartoffeln. Aber ich habe mir angewöhnt, dazu für mich gemüse zu machen. Ich kann nämlich keine Fischstäbchen mehr sehen.

Ich nasche sehr gerne, liebe aber auch Rohkost und Obst. Das einzige, was ich bei Vielschreibzeiten brauche, sind 5-Minuten-Terrinen. Wenn ich beim Schreiben nämlich die Zeit vergesse und es auf einmal drei Uhr morgens ist, bekomme ich immer Hunger auf was Salziges. Notfalls geht auch eine Tasse Brühe.

Tja. Und ich trinke gerne alles, was ungesund ist. Literweise Kaffee, schwarzen Tee oder Cola - immer mit viel Zucker.
   “Abra-Ka-Bratkartoffel!“ (Julian)  

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