• Willkommen im Forum „Tintenzirkel - das Fantasyautor:innenforum“.
 

Cael

Begonnen von Caelynn, 01. September 2025, 20:31:29

« vorheriges - nächstes »

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Caelynn

Ich bin Cael.
Nachname Ashbourne.

Ich bin 22 Jahre alt und Magister an der Drachenreiter-Akademie Skareth.
Ja, ich habe dafür nur zwei Jahre gebraucht statt der üblichen vier.
Ach verdammt, wenn ich etwas hasse, dann ist es Fragen zu beantworten und über mich zu reden.
Ok, ok, schon gut.
Ich mach's ja.

Was noch?
Ich bin groß.
Meine Haare sind dunkelbraun und meine Augen bernsteinfarben.
Ich trage gern schwarze Kleidung. Ein Vorteil in der Dunkelheit der Nacht, in der ich auf der Jagd nach Arakhs häufiger unterwegs bin.
Ich beherrsche und trainiere meinen Körper und meinen Geist. Manche sagen, ich bin eine Waffe auf zwei Beinen. Manche haben Angst vor mir. Das sind die Klugen.

Ich trage das Feuerzeichen und das Drachenzeichen auf meiner Haut. Und etliche Narben.
Ich bin sinnlichen Genüssen nicht abgeneigt. Ich esse gern, ich trinke gern, ich vögle gern. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.
Ich bin sehr ordentlich. Ich hasse Chaos. Chaos ist verloren gegangene Kontrolle.

Ich stamme aus Sylvara, dem Kontinent des Feuers.
Okay, ich stamme aus einem alten Adelsgeschlecht Sylvaras.
Okay, okay, mein Vater ist der König von Sylvara.
Und mein Vater ist ein machthungriges Arschloch. Scheiß auf ihn.

Mein Drache Tharok ist der größte aller Drachen, ein wunderschönes braun-grünes Monstrum. Er ist wortkarg, sarkastisch und treu und ich liebe ihn.

Es gibt nur sehr wenige Menschen, denen ich vertraue und niemand von ihnen kennt mich ganz. Glaubt mir, ich habe verdammt gute Gründe dafür. Aber ich habe ein paar sehr gute Freunde, die mir wichtig sind.

Mein Freund Rion ist das Gegenteil von mir. Er ist offen, sympathisch, bringt die Leute gern zum lachen. Keine Ahnung, wieso er sich unbedingt mit mir anfreunden wollte. Er ist ein guter Kämpfer, immer loyal und er fragt mir keine Löcher in den Bauch.

Mein Freund Lior ist ein mächtiger alter Magier und mein Mentor. Einer, der die Regeln beugt, wenn er es für notwendig hält. Das verbindet uns.

Mein Freund Tavien ist Musiker. Er ist ein ganzes Stück älter als ich, verheiratet und hat zwei Söhne, die etwa in meinem Alter sind. Er hat mir mal das Leben gerettet.

Und dann gibt es da Ardina. Ich weiß nicht, was sie für mich ist. Beim Feuer Zharaks, eine verdammte Nervensäge ist sie auf jeden Fall. Ihre Kampfkünste sind gelinde gesagt ausbaufähig. Allerdings bewundere ich dieses unbeirrbare Etwas in ihr, das sich weigert, sich zu beugen.

Ich habe zwar ihre Nähe so gut es mir möglich war, vermieden, dennoch kann ich meine Aufmerksamkeit nicht von ihr abwenden. Als hätte ich nicht schon genug Probleme am Hals, hat sich auch noch herausgestellt, dass sie die Auserwählte und wir Schicksalsgefährten sind. Obwohl mir bewusst ist, in welcher Gefahr wir dadurch schweben, habe ich nicht verhindern können, dass es einen Mordanschlag auf sie gab. Sie hat es knapp überlebt. Ich war nicht wachsam genug. Ich hätte diesen Anschlag vorhersehen müssen. Die Göttin sei seiner Seele gnädig, wenn ich denjenigen finde, der ihr das angetan hat. Er wird tot sein, bevor er den Boden berührt.
Nein, ich liebe Ardina nicht. Ich will mich nicht verlieben. Denn diese Welt kennt nur eine Wahrheit: sie bricht dir das Herz. Seltsam, wie Verlangen Menschen beugt, wie es sie zu Dingen treibt, die sie nie für möglich hielten. Am Ende bleibt nur Schweigen, Leere und Schmerz. Nein danke. Was ich gelernt habe ist, dass Hoffnung dir Flügel schenkt, nur um sie dir später auszureißen. Und ich habe nicht vor, wieder zu fallen.
Ich habe mich im Griff.
Ich muss mich im Griff haben.
Ich muss klar denken.
Man sollte nichts anfangen, was keine Mitte, sondern nur ein Ende kennt.
Ich muss mich an das erinnern, was auf uns wartet. Was auf mich wartet.
Der Tag, an dem die Arakhs das Herz Elyndors in ihre Finger bekommen, ist der Tag am Abgrund.
Mögen die Elemente uns beistehen: wenn wir scheitern, wird unsere Welt zugrunde gehen.
Und jetzt fragt halt.
Aber fasst euch kurz.
Ich muss eine Welt retten.
Von der Muse geküsst, von der Deadline geohrfeigt.

Emmi

O.k. Cael, wie gewünscht, ich fasse mich kurz, damit du deine Welt retten kannst.  :engel:
1. Wie war eine Kindheit so?
2. Ist es nicht anstrengend immer so cool sein zu müssen?
3. Auch wenn du es ungern zugeben willst, wobei blüht dein Herz auf?
4. Wie siehst du das Heldentum in deiner Zeit/ Welt?

VG Emmi

KaPunkt

Hallo Cael,

Klingt, als hättest du schon viel erreicht. Wieviel davon verdankst du wohl der Tatsache, dass dein Vater der König ist? Was denkst du?

Wie passt deine Angst vor Kontrollverlust mit deinem Spaß an Sex und Alkohol zusammen?

Liebe Grüße
KaPunkt
She is serene
with the grace and gentleness of
the warrior
the spear the harp the book the butterfly
are equal
in her hands.
(Diane di Prima)

Caelynn

@Emmi

1. Wie war eine Kindheit so?
Die ersten sechs Jahre waren schön. Der Rest war scheiße, aber da rede ich nicht drüber.
2. Ist es nicht anstrengend immer so cool sein zu müssen?
Cool sein ist wie atmen. Ich atme ständig.
3. Auch wenn du es ungern zugeben willst, wobei blüht dein Herz auf?
Bei Gefahr. Und gutem Gebäck. Reihenfolge je nach Tagesform.
4. Wie siehst du das Heldentum in deiner Zeit/ Welt?
Ich habe eine Schwäche für hoffnungslose Situationen.
Von der Muse geküsst, von der Deadline geohrfeigt.

Caelynn

@Blaustern

Wieviel davon verdankst du wohl der Tatsache, dass dein Vater der König ist? Was denkst du?
Meinem Vater verdanke ich vieles. Aber nichts davon war freiwillig.

Was denkst du?
Er hat mich früh in die Armee geschickt. Ich denke, wenn du das für einen Vorteil hältst, den man als Prinz genießt, kannst du das gern ausprobieren.

Wie passt deine Angst vor Kontrollverlust mit deinem Spaß an Sex und Alkohol zusammen?
Welche Angst vor Kontrollverlust? Ich habe keine Angst vor Kontrollverlust, denn ich verliere niemals die Kontrolle.
Von der Muse geküsst, von der Deadline geohrfeigt.

KaPunkt

Zitat von: Caelynn am 03. März 2026, 16:06:43@Blaustern

Wieviel davon verdankst du wohl der Tatsache, dass dein Vater der König ist? Was denkst du?
Meinem Vater verdanke ich vieles. Aber nichts davon war freiwillig.
ja, gut. Beantwortet nur nicht die Frage?

Zitat von: Caelynn am 03. März 2026, 16:06:43Was denkst du?
Er hat mich früh in die Armee geschickt. Ich denke, wenn du das für einen Vorteil hältst, den man als Prinz genießt, kannst du das gern ausprobieren.
Wenn du glaubst, dass das der einzige Einfluss ist, den dein Prinzentitel auf dein Leben hatte, kannst du gern das Leben als Nichtadeliger ausprobieren.

Zitat von: Caelynn am 03. März 2026, 16:06:43Wie passt deine Angst vor Kontrollverlust mit deinem Spaß an Sex und Alkohol zusammen?
Welche Angst vor Kontrollverlust? Ich habe keine Angst vor Kontrollverlust, denn ich verliere niemals die Kontrolle.
Das ist vermutlich das dümmste, dass ich in den letzten drei Wochen gehört habe. Beeindruckend. (*poke poke*)

Liebe Grüße
KaPunkt
She is serene
with the grace and gentleness of
the warrior
the spear the harp the book the butterfly
are equal
in her hands.
(Diane di Prima)

Caelynn

Mein Vater ist ein Arschloch. Scheiß auf ihn. Beantwortet das die Frage?


Habe ich. Ich habe ein paar Jahre auf der Straße gelebt ohne dass irgendjemand wusste, wer ich war.


*zieht eine Braue hoch und legt eine Hand auf den Griff seines Schwerts*
Von der Muse geküsst, von der Deadline geohrfeigt.

Emmi

Aaah, auf der Straße gelebt, dass ist interessant ...

Also gut, Cael, wir wissen jetzt, dass du ziemlich cool, wenn nicht sogar aalglatt bist, wenn es sein muss. - Und, dass du, wenn es darum geht Auskünfte über dich zu erteilen gerne einen Haken schlägst um dem zu entkommen.
Aber nun mal Hand auf`s Herz: Wer bist du wirklich?
Mein Vorschlag: Schnapp dir ne Tüte Zimtschnecken und drei Flaschen Tequila, oder das, was man in deiner Welt als Äquivalent an der Bar so bekommt, kipp sie dir hinter die Binsen und dann erzähl mal. Nimm dir ruhig Zeit.
(Über den nicht-vorhandenen Kontrollverlust werden wir höflich schweigen.  :zensur:  ;D  )

Caelynn

,,Wer ich bin?"
Du bist ziemlich neugierig. Und hältst dich wohl auch für witzig, hm?

Er stellt das leere Glas Silbertau auf den Tisch.

Was für eine verdammte Zeitverschwendung. Wozu soll das gut sein?
Aber schön.
Ich bin nicht der Sohn, den mein Vater wollte. Einfach nur ein Mann, der versucht, das Richtige zu tun.

Er greift nach zwei Krügen Bier und schiebt einen über den Tisch.

Wenn ich trinke, trinkst du auch.
Ich bin einer, der früh gelernt hat, dass Titel nichts bedeuten. Ich habe die Armee überlebt, weil ich gelernt habe, wann man sich zurückhält und wann man zuschlägt – und weil ich beschlossen habe, dass mein Vater mich nicht brechen wird.

Er nimmt einen Schluck.

Ich rede nicht viel. Ich beobachte, ziehe meine Schlüsse. Und wenn ich handle, ist es meistens zu spät für den anderen.

Er sieht sich kurz und unauffällig im Raum um und greift dann nach einer Handvoll Schokoladenkekse.

Ich habe einen ziemlich einfachen Ehrenkodex.
Ein gegebenes Wort gilt.
Respekt verdient man sich durch das, was man tut.
Jeder fällt - entscheidend ist, wer wieder aufsteht.
Wenn eine Entscheidung getroffen ist, handle ich.
Ein Mann steht zu dem, was er getan hat.
Die Starken sollten die Schwachen beschützen.

Ich bin sehr loyal gegenüber den wenigen Menschen, die ich in meine Nähe lasse. Wenn jemand einmal zu meinem inneren Kreis gehört, verteidige ich diese Person kompromisslos.

Er stellt fest, dass keine Kekse mehr da sind. Kurzes, kaum wahrnehmbares Zucken des Kiefers.

Ich bin kein guter Mann. Ich tue, was getan werden muss.
Das war's.

Er lehnt sich zurück, mustert dich einen Moment und runzelt die Stirn.

"Zimtschnecken"? Sind das Schnecken, die man mit Zimt bestreut? Ich habe während meiner Jahre auf der Straße einiges essen müssen, um nicht zu verhungern, aber das ist wirklich widerlich, Emmi.

Kurze Pause während er dich anstarrt, dann beugt er sich ganz leicht nach vorn.

Und jetzt erklär mir bitte noch etwas.
Wie schweigt man über etwas, das nie geschehen ist?
Von der Muse geküsst, von der Deadline geohrfeigt.