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Autor Thema: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview  (Gelesen 65231 mal)

Offline Mithras

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Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #210 am: 26. Februar 2014, 02:07:11 »
Weil ich grad wieder wie ein Besessener an meinen Charakteren Arbeite, werfe ich nun zwei von ihnen in den Ring: Esfandiyan, Hohepriester der Amešnu-Religion, und Sepandeh, die Femme fatale, die er leider nicht loswird, weil er sie braucht. Esfandiyan sieht aus wie Anfang 50; er ist hoch gewachsen und kräftig gebaut, aber schlank. Seine Haut ist dunkel, und sein Gesicht wird dominiert von einer ausgeprägten Stirnpartie und hohen, ebenso ausgeprägten Wangenknochen. In seinem kurz gestutzten schwarzen Vollbart und an seinen Schläfen hat sich bereits das Grau eingenistet, doch gerade das verleiht seinem Auftreten Autorität. Sepandeh ist augenscheinlich Anfang 30 und für eine Frau ungewöhnlich groß, gerade in dieser archaischen Zeit; ihre hellblonde Mähne reicht fast bis zu den Hüften, und ihre Haut ist hell und verrät ihre Herkunft aus den Ländern des Nordens, obwohl ihr Name nicht darauf schließen lässt.
Ursprünglich wollte ich noch ihre gemeinsame Tochter als Nr. 3 mit ins Boot holen, aber die beiden entfalten ihre Eigendynamik wohl nur in trauter Zweisamkeit. Wer sich das Zwiegespräch auch akustisch vorstellen will, darf sich für Esfandiyan Udo Schenk und für Sepandeh Victoria Sturm zu Gemüte führen - ohne Stimmen funktioniert bei mir im Kopf ehrlich gesagt nichts.

1) Wie alt bist du?
Sepandeh lächelt gespielt brüskiert: So etwas fragt man eine Dame doch nicht!
Esfandiyan: Meine Liebe, gib ruhig zu, dass du auf die Sechzig zugehst. Man wird es dir schließlich nicht einmal dann ansehen, wenn du in mein Alter kommst.
Sepandeh: Das da wäre?
Esfandiyan? Seit Herbst 539 Jahre.
Sepandeh hebt die Augenbraue: Tatsächlich? Dann warst du ja in der Tat schon erwachsen, als die ganze Sache mit dem Krieg und so angefangen hat.
Esfandiyan, mit versteinerter Miene: Die nächste Frage bitte.

2) Wie groß?
Esfandiyan: Dreieinhalb Ellen.
Sepandeh: Was für Ellen? Alyseische, tachitische, biharische, arkamannische? Du musst dich schon etwas präziser ausdrücken, mein Guter.
Esfandiyan: Wir sind hier in Tachitna, welche anderen kann ich also meinen als tachitische?
Sepandeh: Aha. Also 4,2 arkamannische Ellen. Damit rechnet es sich doch gleich viel leichter. Ich bin übrigens 3,9 arkamannische Ellen groß.
Esfandiyan: Glaubst du nicht, dass du die Leute damit noch mehr verwirrst?
Sepandeh: Du hast mit den Ellen angefangen. Ich wäre schon gleich zur neuen Einheit übergegangen, die man in Alyseia seit einiger Zeit verwendet.
Esfandiyan: Die da wäre?
Sepandeh: Meter.
Esfandiyan: Aha. Und was käme dabei auf uns bezogen raus?
Sepandeh: 1,82 Meter für dich und 1,69 Meter für mich.
Esfandiyan: Ich bleibe bei meinen Ellen.

3) Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?
Esfandiyan: Wir sind uns in mancher Hinsicht gar nicht so unähnlich. Sie manipuliert gerne, ich manipuliere gerne. Sie hat gerne die Zügel fest in der Hand, ich ebenso. Wir dulden beide keinen Widerspruch. Nur beim jeweils anderen stoßen wir an unsere Grenzen. Ob das nun eine schlechte Angewohnheit ist? Ich halte es eher für eine adäquate Überlebensstrategie.
Sepandeh: Wenn du meinst.

4) Bist du noch Jungfrau?
Esfandiyan: Schwer möglich, wenn man Kinder hat.
Sepandeh, kokett lächelnd: Das setzt voraus, dass ich dir unsere Tochter nicht untergeschoben habe.
Esfandiyan, ungerührt: Deine Bedeutung ist überbewertet. Wie dem auch sei: Wir wissen beide sehr gut, dass wir keine Jungfrauen mehr sind.

5) Bist du verheiratet, oder lebst du allein?
Esfandiyan: Zölibat. Noch Fragen?
Sepandeh: Heuchler.
Esfandiyan, schulterzuckend: Man gewöhnt sich in der Tat nur schwer an Enthaltsamkeit, wenn man an andere Verhältnisse gewohnt ist.
Sepandeh: Selbst Jahrhunderte machen Männer nicht weiser.
Esfandiyan: Stimmt, sie enthemmen eher, aber du bist ja gerade selbst dabei, diese Erfahrung zu machen. Sie ist übrigens unstet wie eine Qualle im Wasser. Mit der hat es noch kein Mann länger ausgehalten.
Sepandeh leht sich gemütlich in ihrem Sessel zurück und legt die Beine überkreuz: Und doch kommen sie immer wieder zurück, nicht wahr?
Esfandiyan: Pah!

6) Hast du Kinder?
Sepandeh: Eine gemeinsame Tochter. Er vermutlich noch mehr, von denen er wahrscheinlich gar nichts weiß.
Esfandiyan zuckt mit den Schultern: Wie du meinst.

7) Was ist dein Lieblingsessen?
Sepandeh: Hm, schwer zu sagen. Ich mag die alyseische Küche am liebsten. Viel Fisch und guter, lieblicher Wein.
Esfandiyan: Polo, gekochter Reis mit knuspriger Kruste, gewürzt mit Zimt, Safran, Kreuzkümmel und Curcuma.
Sepandeh: Fleisch ist wohl nicht so dein Fall, was? Liegt das nur daran, dass du als Priester Enthaltsamkeit und Bescheidenheit heucheln musst, oder erinnert dich der Geruch von gebratenem Fleisch an den einen oder anderen Fehler in der Vergangenheit?
Esfandiyan: In der Tat. Bitte die nächste Frage.

8 ) Hast du irgendwelche Geheimnisse?
Esfandiyan: Ja, hat sie. Zu viele für meinen Geschmack. Nicht einmal ihr Name ist ihr eigener.
Sepandeh: Ach, mein lieber, griesgrämiger Asket. Was wäre eine Frau denn ohne ihre Geheimnisse? Sind es nicht sie, die sie erst wirklich begehrenswert machen?
Esfandiyan: Noch so ein Spruch und ich spring aus dem Fenster.
Sepandeh: Sagt der, der den meisten Dreck am Stecken hat.
Esfandiyan, genervt: Ich habe es doch bereits gesagt: Die Sache in Šamsidh war ein Versehen.
Sepandeh: Ein Völkermord - ein Versehen? Ist klar.
Esfandiyan: Sieh es, wie du willst. Kommen wir doch lieber mal zu dir. Deine ganze Existenz ist doch ein großes Fragezeichen und nur auf Lügen aufgebaut. Du machst dir etwas vor. Dass es mit dir und deiner Tochter anders ist als mit dir und deinem geistig völlig zerrütteten Vater. Dass du einer größeren Sache dienst und doch kleinlich und willkürlich entscheidest. Dass du mit dem Leben anderer Menschen spielst, wie es dir gerade passt, weil du nicht über deinen Tellerrand schauen willst. Du hast viel Dreck am Stecken, den du einfach leugnest und vor dir selbst versteckst.
Sepandeh, plötzlich mit unterkühltem Tonfall : Tu nicht so, als würdest du das nicht tun.
Esfandiyan: Tu ich nicht. Aber ich mache mir wenigstens nichts vor. Zumindest nicht in dem Maß wie du.
Sepandeh: Dein Wort im Ohr jenes Gottes, den du tot sehen willst.

9) Bist du gerade verliebt?
Esfandiyan: Nein.
Sepandeh, neckisch: Sicher?
Esfandiyan: Deine Spielchen gehen mir allmählich auf den Geist. Und das nach nicht einmal der Hälfte dieses bescheuerten Fragebogens. Tu mir einfach den Gefallen und bleib für den Rest dieses Verhörs normal. Nein, normal ist bei dir das falsche Wort. Versuch einfach, sachlich zu bleiben, damit wir diesen Humbug bald hinter uns haben.
Sepandeh: Dann nimm du diesen Fragenbogen ernst und antworte nicht nicht nur kurz und knapp.
Esfandiyan: Ich glaube, wir drehen uns im Kreis. Bitte die nächste Frage.

10) Welche Kunst sagt dir etwas?
Esfandiyan: Sagen tun mir die meisten Künste etwas. Ich praktiziere nur Kalligraphie, erfreue mich aber vor allem an Mosaikkunst und Architektur. Gärten sind etwas Wunderbares.
Sepandeh: Ich liebe die Musik und praktiziere die Kunst des Schauspiels.
Esfandiyan: Jetzt, in genau diesem Moment. Leider so mittelmäßig, dass man es dir nicht abnimmt.

11) Welche Augenfarbe hast du?
Esfandiyan: Dunkelgrau.
Sepandeh: Meerblau.

12) Badest du lieber im Pool oder am Strand?
Sepandeh: Ich bevorzuge die Thermen.
Esfandiyan: Ich ebenso.

13) Übernachtest du gern draußen oder bleibst du lieber zu Hause?
Sepandeh: Ein Dach über dem Kopf ist doch etwas Feines.
Esfandiyan: Klar, wenn man im Leben keine Stabilität hat und ständig wahlweise auf der Suche oder auf der Flucht ist. Meistens beides gleichzeitig. Ich genieße es hin und wieder auch, unter freiem Himmel zu schlafen, auch wenn es in er Wüste recht kalt werden kann.
Sepandeh: Tu nicht so, als seist du ein Asket.
Esfandiyan: Was soll ich machen? Menschen gehen mir mittlerweile auf den Geist.

14) Bist du auf natürliche Art »entstanden« oder geschaffen worden?
Die beiden tauschen bedrückte Blicke aus. Schließlich antwortet Sepandeh: Na ja, Menschen sind wir ja mehr oder weniger, und gezeugt wurde wir auch wie Menschen, aber was unmittelbar danach geschah... Darüber möchte ich lieber nicht sprechen.
Esfandiyan: Ich ebensowenig. Nun ja. Irgendwer hat sich wohl gedacht, uns nach seiner Vorstellung formen zu können, was zumindest meinem Vater schlecht bekommen ist. Leider bin ich daran nicht ganz unschuldig.

15) Welche Eiskrem ist deine liebste?
Esfandiyan: An den Höfe des Mihršahs und seiner Satrapen hat man mir so etwas mal aufgetischt. Honig-Rosmarin und Safran-Mandel. Köstlich.
Sepandeh: Wermut-Wacholder mit einem Hauch von Nelke.

16) Hast du jemals einen Menschen getötet?
Sepandeh kommt Esfandiyan zuvor, der schon das Wort ergreifen will, und blickt ihn durchdringend an: Ja, Völkermord zählt auch.
Esfandiyan, genervt: Wie oft denn noch: Das war keine Absicht! Man hat mich missbraucht!
Sepandeh: Das kannst du deiner Großmutter erzählen. Oh, ich vergaß: Du hast sie aus Versehen ja auch auf dem Gewissen.
Esfandiyan mit tonloser Stimme: Ich habe schon viele Menschen auf dem Gewissen, und den wenigsten trauere ich hinterher. Das erfüllt mich nicht mit Stolz, aber es musste sein. Wie im Falle meines Vaters. Mit dem Massaker von Šamsidh ist das etwas Gänzlich anderes.
Sepandeh: Wie war das noch einmal: Im Gegensatz zu mir machst du dir nichts vor?
Esfandiyan: Sei du erst einmal ehrlich zu dir und gestehe ein, welche Morde du schon verübt hast. Zum Beispiel die Sache mit Harun und seiner Frau.  Sie hatten deine wahren Absichten durchschaut und mussten daher still und heimlich verschwinden, war es nicht so?
Sepandeh lächelt herablassend: Kann sein, kann nicht sein.
Esfandiyan: Immerhin leugnest du es nicht direkt. Aber nicht aus Ehrlichkeit, sondern nur, weil du ein gewisses Bild von dir in der Öffentlichkeit pflegen willst. Was auch immer du sagst: Ich weiß, dass es stimmt.
Sepandeh: Sei nicht immer so griesgrämig. Oh, ich vergaß: Deine Vergangenheit lastet ja noch immer schwer auf deinen Schultern.
Esfandiyan: Können wir allmählich mal fertig werden?

17) Bist du dick oder dünn?
Sepandeh gibt sich betont betroffen: Wieder eine dieser indiskreten Fragen, die man einer Frau nicht stellt.
Esfandiyan: Du bist dünn, also stell dich nicht so an. Ich für meinen Teil bin ebenfalls dünn.
Sepandeh: Du lebst ja auch in Keuchheit und Enthaltsamkeit.
Esfandiyan: Stimmt. Zumindest meistens.

18 ) Gibt es irgendetwas Seltsames über dich zu erzählen?
Esfandiyan: Sicher genug. In einem halben Jahrtausend häuft sich da so manches an.
Sepandeh: Vor allem diese nervigen Routinen, die man sich angewöhnt... Erst heute hat er wieder wie ein Besessener die Daevamosaiken in der Tempelhaupthalle poliert, nachdem ein Gläubiger es bewagt hat, sie zu berühren! Das lässt er sich nicht einmal von einem einfachen Priester abnehmen. Und die Raben! Die Raben! Er redet mit ihnen!
Esfandiyan: Sie verstehen die menschliche Sprache und antworten mir. Daran ist ist nichts Ungewöhnliches.
Sepandeh: Sagt der, der unter Satrapen und Gottkönigen verkehrt und die Kunst der Rede zur Perfektion gebracht hat. Wenn er sich den nur hier Mühe geben würde. Aber Raben sind ja die angenehmere Gesellschaft. Denen kann man auch Gedichte vortragen.
Esfandiyan: Die werden dir dafür kaum den Kopf abreißen. Anders als die Menschen. Sie redet übrigens mit sich selbst. Da sind Raben noch direkt harmlos.
Sepandeh: Sofern sie nicht zum nächsten Satrapen flattern und ihm zwitschern, was du ihnen erzählt hast.
Esfandiyan: Oh, dafür ist gesorgt. Können wir jetzt endlich zum Schluss kommen?

19) Lieblingsgeschichte?
Sepandeh mit einem Hauch von Spott in der Stimme: Die vom Ketzerritter.
Esfandiyan schnaubt verächtlich: Das musste ja sein. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass dieses Werk vermutlich gar nicht existiert. Trotzdem sucht sie seit Jahrzehnten verzweifelt danach - vermutlich nur, um mir ständig meine Vergangenheit vorzuhalten. Ich bevorzuge übrigens die Geschichte vom Racheengel Thereleht und seiner gefallenen Wächterin - eine schöne Geschichte von Scheitern und Verantwortung, und vor allem so persönlich, nicht wahr, Sepandeh?
Sepandeh: Diffamierungen, nicht als Diffamierungen. Und noch dazu widerspricht sie deiner Heiligen Schrift, aber das scheint dich ja nicht zu kümmern.
Esfandiyan: Oh, es ist doch immer interessant, wie sich andere Völker die Geschichten erzählen, die wir von Gott persönlich erzählt bekommen haben. Wobei eingetrichtert das passendere Wort gewesen wäre.

20) Träume?
Esfandiyan: Sind damit Ziele gemeint? Den Verantwortlichen zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen für das, wozu er mich getrieben hat. Gerechtigkeit. Rache tut es aber auch. Den ganzen Wahnsinn hinter mir lassen, der mich jede Nacht verfolgt.
Sepandeh: Ausnahmsweise sind wir einer Meinung. Das alles soll ein Ende haben. Ich will endlich meine - unsere - Tochter in die Arme schließen und mich ihr offenbaren können. Sie endlich in Sicherheit wissen. Doch dazu muss mein Vater sterben. Und deine Schwester.
Esfandiyan: Ich werde mich dir nicht in den Weg stellen. Nun werde ich mich aber erst einmal meinen Raben widmen.

Offline Guddy

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Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #211 am: 19. April 2014, 00:16:12 »
Ach, warum nicht :) Hab grad eh Zeit!

Charaktere:
Adsiniliya: Halbelfe mit latentem Hang zu überhöhtem Alkohol- und Lakritzkonsum
Amicitas: Adlige aus "Eisfliegen", unerkannte Magierin
Zrasiramasas: Krieger aus "Eisfliegen"


1) Wie alt bist du?
Adsiniliya: Zwan...zig. Oder 21? 19? Ach. Tut nichts zur Sache! [sie ist 25.]
Amicitas: So etwas fragt man eine Dame nicht.
Zrasiramasas: Noch keine 30. Nächste Frage.
 
2) Wie groß?
Adsiniliya: 1,55 - komma 5!
Amicitas: Du bist lächerlich winzig. Ich bin 1,78. Das ist eine wunderbare Größe, findet ihr nicht auch?
Zrasiramasas: Jaja, wunderbar... ich bin 1,96.
Adsiniliya: Mein Beileid! Du passt ja nirgends durch!
Zrasiramasas: Aber ich spucke dir gleich auf den Kopf...


3) Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?
Adsiniliya: Nicht, dass ich wüsste...
Amicitas: Du stinkst nach Alkohol.
Adsiniliya: Aber nur weil ich versehentlich mein Bier über mir ausgekippt habe!
Amicitas: Ich habe allerdings in der Tat keinerlei schlechten Angewohnheiten.
Zrasiramasas: Meine schlechte Angewohnheit ist definitiv, bei solchen dubiosen Tintenzirkel-Sachen mitzumachen. Das ist nun schon das zweite Mal!
Adsiniiya: Also noch keine Angewohnheit! Ha, guckt mal! Da! Er streicht sich schon wieder durch's Haar, habt ihr das gesehen? Schon zum dritten Mal nur seit Beginn des Gesprächs!


4) Bist du noch Jungfrau?
Adsiniliya: Nein, ich bin Stier
Amicitas: Ich bitte dich! Das ist kein Fragebogen, sondern eine Farce!
Zrasiramasas, eine Braue hebend: Sehe ich aus, als sei ich noch Jungfrau?


5) Bist du verheiratet oder Single?
Adsiniliya: Single? Was ist das?
Amicitas, seufzend: Ob du einen Freund hast oder nicht... Ich bin übrigens verlobt. Mit ihm. *deutet auf Zrasi*
Zrasiramasas: Bei den Zweien nochmal! Die Verlobung ist nichtig!
Adsiniliya: Nicht die Diskussion schon wieder! Also ich bin frei wie der Wind!

6) Hast du Kinder?
Adsiniliya: Nö. Kinder sind doof.
Amicitas: Leider nein, doch wird es noch kommen.
Zrasiramasas: Ein... paar. Schätze ich. *hebt abwehrend die Hände* Hey, wenn Frauen keine Kinder wollen, sollen sie einfach verhüten!
Amicitas, dezent empört: Zrasiramasas! Pass auf, was du sagst!
Zrasiramasas, Augen verdrehend: Womit habe ich das verdient...?


7) Was ist dein Lieblingsessen?
Adsiniliya: Lakritze! Nein! Schmorbraten! Kartoffelsalat! Schneckensuppe! Algenbrot mit Pilzragout! Fladenbrot mit Ziegenkäse! Lakritzkuchen! Kart -
Amicitas: Bitte, kann jemand diese Plage entfernen? Mein Lieblingsessen ist jedenfalls Lachsfilet auf dreierlei Goldgewürz mit Feyransoße
Zrasiramasas: Saftiges Fleisch.


8 ) Hast du irgendwelche Geheimnisse?
Adsiniliya: Oh ja! Mein größtes Geheimnis ist, dass ich -
Zrasiramasas, augenzwinkernd: Adsini, ich wäre vorsichtig damit, ein Geheimnis auszuplaudern...
Amicitas, unsicher: Ich.... habe keines
Zrasiramasas, strikt: Niemand von uns hat Geheimnisse.

9) Bist du gerade verliebt?
Adsiniliya: Ne, ich glaube nicht. Obwohl, da gibt's den Kerl in der Südstraße... oh und den Bäcker! Der ist gar nicht so dick, wie das klingt!
Amicitas, rot werdend: Oh ja, das bin ich.
Zrasiramasas, lächelnd: Da kann ich mich ausnahmsweise Amicitas anschließen. Ich bin ziemlich verknallt.
Amicitas, hocherfreut: Oh, ich wusste ja gar nicht, dass -
Zrasiramasas, genervt: Nicht in dich.



10)  Welche Kunst sagt dir etwas?
Adsiniliya: Jede! Ich bin weltbekannte Künstlerin! Ich habe bereits mit den größten Künstlern gemalt, geschrieben und äh... skulpturiert! Meine Werke wurden schon ausgestellt und erzielen hohe Preise!
Amicitas: Deine einzige Kunst ist die der Hochstaplerei!
Adsini: Oha, das ist auch eine Kunst? Na dann kann ich das natürlich auch!
Amicitas, seufzend: Ich liebe die Goldschmiedekunst. Glänzendes Geschmeide, filigrane Kettchen und allerlei Ringe, Perlen... diese Feinheit, die man besitzen muss, um solch ein Kleinod zu erschaffen.. einfach wunderbar. Ach, ich würde alles geben, um es auch zu erlernen...
Zrasiramasas: Dann tu es doch, Zweigötternochmal! Ich selbst bin alles andere als ein Künstler. Ich zeichne, aber nicht gut.

11) Welche Augenfarbe hast du?
Adsiniliya: Lila! Habe ich von meiner Mutter geerbt!
Amicitas: Grün. Wie reinste Jade
Zrasiramasas: Um bei langweiligen Steinen zu bleiben: Bernstein. Wobei ich wirklich lieber braune hätte, wie jeder andere aus meiner Blutlinie.
Amicitas: Weder Jade, noch Bernstein sind Steine!
Adsiniliya: Lüge! Warum heißt es dann Bernstein? Hä? Hää?!
Amicitas: Man schaffe sie endlich raus...


12) Badest du lieber im Pool oder am Strand?
Adsiniliya, irritiert: Pool? Sowas wie in der Nase puhlen? Kann man in den Nasenlöchern von Riesen baden?
Amicitas: Im Pool. Man muss sich dort selten mit ordinären Objekten des Bürgertums herumplagen...
Zrasiramasas, leicht verträumt: Am Strand... im endlosen Meer. Dort, wo das Wasser so klar ist, dass man meterweit bis zum Grund sehen kann, zu den Korallen, Fischen.. dort, wo die Sonne das Meer funkeln lässt...
Adsiniliya: Laaaaaaangweilig!


13) Campst du gern oder bleibst du lieber zu Hause?
Adsiniliya: Das ist so gemein, ich verstehe hier kein einziges Wort!
Amicitas: Campen ist.... dreckig. Nein, ich bevorzuge es, in einem sauberen Bett zu nächtigen.
Zrasiramasas: Schwierige Frage. Ich liebe die Freiheit des Zeltens, aber...
Adsiniliya: AHA! Zelten heißt das also! Ich zelte gerne!



14) Bist du auf natürliche Art “entstanden” oder geklont?
Adsiniliya: Häh?
Amicitas: Wie bitte? Was für eine unsinnige Frage!
Zrasiramasas: Ich hoffe zumindest, dass meine Eltern Spaß bei meiner Entsteheung hatten.
Amicitas: Pfui!



16) Hast du jemals einen Menschen getötet?
Adsiniliya, ernst werdend: Ja. Ja, das hab' ich. Aber ich möchte nicht d'rüber sprechen.
Amicitas: Nein! Ich mache mir die Hände nicht dreckig!
Zrasiramasas: Ich bin ein Krieger. Ich mache es nicht gerne, aber manchmal hat man keine andere Wahl.

17) Bist du dick oder dünn?
Adsiniliya: Eher dünn, aber ich habe trotzdem unglaubliche Muskeln!
Zrasiramasas: Ja. Unglaublich... schmächtige Muskeln.
Adsiniliya: Gar nicht wahr! Guck! *zeigt ihre Streichholzarme*
Amicitas: Könnten wir bitte wieder die Aufmerksamkeit auf mich... danke. Ich bin schlank, wohlgerundet. An mir sieht fast jedes Kleid bezaubernd aus
Zrasiramasas: An mir nicht. Aber ich sehe heiß in maskuliner Kleidung aus. Und nackt natürlich. Ich bin eine Augenweide!


18 ) Gibt es irgend etwas Seltsames über dich zu erzählen?
Adsiniliya: Ne. Aber Zrasi, der guckt häufiger in den Spiege als auf seine Gesprächspartner! Und Amicitas trägt ihre Nase so hoch, dass ich ihr stets ein Taschentuch zum Schnäuben anbieten würde, um mir den Anblick zu ersparen!
Amicitas: Flegel! Das sagt die, die nach drei Sekunden nicht mehr weiß, was sie gesagt hat? Die in leeren Weinfässern schläft? Die sich selber ein Hautbild eingeritzt hat? Die glaubt, dass ihre Schwester ein Einhorn ist? Die...
Adsiniliya:  Fjurelija ist ein Einhorn! Und Zrasi?
Amicitas: Er... kann brutal sein. Zu brutal für einen Mann seines Status' und seines Aussehens!
Zrasiramasas: Schwachsinn. Seltsam seid ihr allerdings beide. Adsini lebt in ihrer ganz eigenen, ominösen Welt und du, Amicitas... du eigentlich auch. Zum Glück für euch beide allerdings in zwei verschiedenen Welten.


20) Träume?
Adsiniliya: Ich will weltbekannte Abenteurerin werden!
Amicitas: Eine Familie gründen
Zrasiramasas: Ich hatte Träume. Jetzt nicht mehr.

Offline heroine

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Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #212 am: 20. April 2014, 00:10:32 »
Charaktere:

Travabäus: Nebencharakter.
Jonas: pubertierender Protagonist (Jugendgeschichte).
Samirah: Botin eines Ordens, ebenfalls Protagonist (Fantasygeschichte).

1) Wie alt bist du?
Travabäus: "82"
Jonas: "17"
Samirah: "36"
 
2) Wie groß?
Travabäus: "Als ich so alt war wie er", Travabäus deutet auf Jonas. "180. Inzwischen fordert das Alter seinen Tribut und ich werde wieder kleiner."
Jonas: "185"
Samirah: "Fast 190."

3) Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?
Travabäus: "Meiner Meinung nach nicht; aber angeblich gehört es nicht zum guten Ton mit alten Freunden bei Wein und Zigarren um Geld, das man nicht hat, alte Gemälde und Unterwäsche von Geliebten zu spielen."
Jonas: "Alter! Du kannst doch nicht fremde Unterwäsche verzocken..."
Travabäus: "Ach meine Freunde holen mich aus Wettschulden und ähnlichen Problemen schon wieder raus."
Jonas: "Meine schlechten Angewohnheiten sind wohl, dass ich meinen Vater nicht wirklich ernst nehme und nicht so genau darüber nachdenke, was ich gerade mache."
Samirah: "Ich bin undiplomatisch."

4) Bist du noch Jungfrau?
Travabäus: "Nein."
Samirah (gleichzeitig mit Travabäus): "Nein."
Jonas braucht etwas länger, sieht zwischen beiden hin und her, räuspert sich kurz. "Natürlich nicht. Also echt, was ne Frage."

5) Bist du verheiratet oder Single?
Travabäus: "Verheiratet und vergeben. Meine Frau hat einen anderen geheiratet und ich habe mich auch neu orientiert. Scheiden lassen kommt aber nicht in Frage."
Jonas: "Ähm, nee."
Samirah: "Single."
Jonas: "Ja, ich auch."

6) Hast du Kinder?
Travabäus: "Sehr viele Kinder, ich würde sie gerne alle kennen lernen. Leider lässt sich das wohl nicht mehr bewerkstelligen. Vielleicht ist es auch besser, dass ich nicht alle kannte, denn einige dürfte ich inzwischen überlebt haben und es gibt kaum etwas traurigeres, als wenn Eltern ihre Kinder überleben.
Samirah: "Nein."
Jonas: "Bist du immer so kurz angebunden?"
Samirah schaut Jonas nur an.
Jonas: "Ich seh schon... Travabäus wieso kennst du deine Kinder ni... oh... OH!"
Travabäus zwinkert Jonas zu. "Und wie sieht es bei dir aus?"
Jonas: "Ich bin zu jung für Kinder!"

7) Was ist dein Lieblingsessen?
Travabäus: "Alles was mit Liebe und Hingabe zubereitet wurde."
Jonas: "Pizza, Döner, Burger, Pommes."
Samirah: "Fleisch; roh ist meistens gut."

8 ) Hast du irgendwelche Geheimnisse?
Travabäus: "Ich habe keine Geheimnisse, mein Leben ist ein offenes Buch. Alles was ich erlebe erzähle ich meinen Freunde, schreibe ich auf und teile ich. Alle Geheimnisse, die ich hüte sind von meiner Frau. Sie mordet, verrät Länder, kreiert neue Identitäten und was ihr sonst noch einfällt. Aber da sie mir vertraut, teilt sie ein wenig von dem mit mir und ich werde alles was sie mir anvertraut mit ins Grab nehmen."
Jonas: "Was ja nicht mehr lange dauern kann."
Samirah: "So alt ist er jetzt auch nicht."
Jonas: "Neee, aber bei so ner Frau..."
Travabäus: "Sie ist wundervoll, was ist mit euren Geheimnissen?"
Jonas: "Naja, sagen wir besser mein Vater sollte nicht unbedingt wissen was ich mache. Hoffe niemand erzählt ihm das mit dem abgefackelten Briefkasten."
Samirah: "Mein größtes Geheimnis ist wer ich bin. Ansonsten bin ich durch meinen Beruf bereits zur Geheimhaltung verpflichtet, kommt mir entgegen."

9) Bist du gerade verliebt?
Travabäus: "Immer und jeden Tag, seitdem ich denken kann. Jeder Tag an dem man nicht verliebt ist, ist ein verlorener Tag."
Samirah: "Nein, ich verliebe mich nicht. Braucht man auch nicht um gelegentlich Sex zu haben."
Jonas verschluckt sich als Samirah so offen über Sex spricht. "Nein, nicht verliebt."
Travabäus sieht beide tadelnd an. "Bitte, nicht mal ein bisschen? Das kann ich fast nicht glauben."

10)  Welche Kunst sagt dir etwas?
Travabäus: "Jede Form der Kunst, die geeignet ist Freude und Liebe in die Herzen der Menschen zu bringen. Dichten, Malen, Tanzen, Kochen, Schreiben, Erzählen, Musizieren, Zeichnen, Singen... Ich weiß gar nicht womit ich anfangen soll. Mein ganzes Leben habe ich nichts anderes getan und ich könnte mir nicht vorstellen darauf zu verzichten."
Jonas: "Ich spiele gerne am Computer und geh ins Kino."
Travabäus: "Ich habe nicht die geringste Ahnung was das ist, aber zeigst du es mir?"
Jonas: "Echt jetzt? Du weißt nicht was ein Computer oder ein Kino ist?"
Samirah rollt mit den Augen. "Mit schöngeistigem Zeug kann ich nichts anfangen."

11) Welche Augenfarbe hast du?
Travabäus: "Blau."
Jonas: "Grau."
Travabäus: "Nicht nur grau, deine Augen sind von Klarheit und einem so hellen blau, dass es an die leichten Wolk..."
Jonas: "Hör auf mir so in die Augen zu starren!"
Samirah: "Manchmal schwarz."

12) Badest du lieber im Pool oder am Strand?
Travabäus: "Das wo ist mir einerlei. Die Gesellschaft muss stimmen."
Jonas: "Meer, allerdings muss der Strand gepflegt sein."
Samirah: "Meer. Ich mag gezähmtes Wasser nicht."

13) Campst du gern oder bleibst du lieber zu Hause?
Travabäus: "Ich mag einen gewissen Luxus, allerdings ist Gesellschaft wichtig. Es kommt also darauf an, wer dabei ist und wie angenehm das campen gestaltetet ist."
Jonas: "Ich muss nicht zuhause sein. Aber Campen finde ich doof."
Samirah: "Ich bin gerne draußen, lieber als Campen ist mir jedoch unter freiem Himmel zu schlafen."

14) Bist du auf natürliche Art “entstanden” oder geklont?
Travabäus: "Ich bin ein Kind der liebe, so natürlich entstanden wie es nur geht."
Jonas: "Manchmal hoffe ich zwar, geklont oder aus einem Genlabor zu stammen, um allen anderen überlegen zu sein. Aber ich befürchte meine Erzeuger sind meine Erzeuger."
Samirah: "Ich vermute ich bin unnatürlich entstanden."
Travabäus und Jonas schauen Samirah an.
Jonas: "Du?!"
Travabäus: "Interessant."

16) Hast du jemals einen Menschen getötet?
Travabäus: "Wenn man die Menschen so liebt, wie ich es tue. Dann lassen sich gelegentliche Duelle nicht vermeiden. Leider ja."
Samirah: "Ja."
Jonas rutscht von den beiden weg: "Blöde Frage, natürlich nicht! Wer bringt Menschen um? Wir leben doch nicht im finsteren Mittelalter oder so..."

17) Bist du dick oder dünn?
Travabäus: "Weder noch, ich bin gesund."
Samirah: "Drahtig."
Jonas: "Ich bin sportlich."

18 ) Gibt es irgend etwas Seltsames über dich zu erzählen?
Jonas: "Ich sitze hier mit zwei Mördern! Wenn das nicht seltsam genug ist."
Travabäus: "Etwas Seltsames? Nein, ich lebe, ich genieße und ich akzeptiere meine Mitmenschen und mich, so wie wir eben sind."
Samirah: "Es gibt einen Teil von mir, der versteckt schlummert. Ich bin einen Pakt mit einem Dämon eingegangen und seitdem lässt es sich kaum mehr beherrschen. Dieser Teil in mir empfinde ich als sehr seltsam."

19) Lieblingsgeschichte?
Travabäus: "Ich mag die Erinnerungen und Geschichten von erlebten Festen und Orgien. Eine einzige Geschichte ist es nicht, aber es gibt Parallelen und Einmaliges bei jedem Fest und diese zusammen ergeben die Geschichte, die ich gerne erzähle, über die ich gerne dichte, schreibe und die ich mit Bildern erhalten will."
Jonas: "Lieblingsgeschichte, ich bin doch keine vier mehr!"
Samirah: "Geschichten sind mir zu trocken und zu schlecht zu greifen."

20) Träume?
Travabäus: "Ich wäre gerne noch einmal jung. Ich hab mein Leben genossen und es macht mich etwas traurig, dass es irgendwann endgültig vorbei sein wird."
Jonas: "Ich will endlich mein Abi haben, ausziehen und am Besten wäre es genug Geld zu haben."
Samirah: "Ich will die Wahrheit herausfinden."

Saelle

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Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #213 am: 01. Mai 2014, 17:07:28 »
Da ich gerade die Arbeit an einem Projekt wieder aufnehme, das ich fast ein Jahr lang unterbrochen habe, nehme ich das hier mal als Anstoß, um mich meinen Charakteren wieder anzunähern.
Die Charaktere:
Declan, der Protagonist, aus unserer Welt.
Rosie, aus einer anderen.
Lord Fenley Serrin, der einzige von den Dreien, der in die Welt gehört, in der die Geschichte spielt.

1.) Wie alt bist du?
Declan: 34.
Serrin: 31. Aber sicher stimmst du mit mir überein, dass ich mindestens drei Jahre jünger aussehe?
Rosie: *schnaubt* Ich bin 14.

2.) Wie groß?
Declan: 1,79.
Serrin *deutet auf Declan*: größer als er.
Rosie: nicht besonders groß ... aber ich hab mein Maßband gegen eine Orange getauscht, also weiß ich nicht genau.

3.) Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?
Declan: Nun ja ... *schaut betreten zu Boden*
Serrin: Zum einen stellt er ungewöhnlich viele dumme Fragen.
Rosie: Er kennt sich ja hier nicht aus.
Serrin: Und seine Intelligenz hat er also in seiner Welt zurückgelassen.
Declan: Hey! Wenigstens bin ich nicht so selbstverliebt!
Rosie: Wo er Recht hat ...
Serrin: Wenn wir anfangen, deine schlechten Angewohnheiten aufzuzählen, nervötendes Mädchen, dann sind wir morgen früh noch hier.
Rosie: Dann lassen wir es doch lieber.

4.) Bist du noch Jungfrau?
Declan: Nein.
Serrin: Natürlich nicht.
Rosie: Na ja, ich bin ja erst 14...
Serrin: Als ich 14 war--
Declan: Nächste Frage!

5.) Bist du verheiratet oder Single?
Declan: Single. Momentan. Aber da ist diese Frau...
Serrin: Single. Ich konzentriere mich derzeit ausschließlich auf meine Mission.
Rosie: Jep, Single.

6.) Hast du Kinder?
Declan: Nein.
Serrin: Nicht so weit ich weiß. Kann man natürlich nie so genau sagen.
Declan: Ach nein?
Rosie: Ich bin immer noch 14. Und wenn Serrin Kinder hat, dann tun die mir leid.

7.) Was ist dein Lieblingsessen?
Rosie: Kirschen! Die sind voll selten geworden. Letztens wollte einer zwanzig Streichhölzer haben für eine Handvoll Kirschen!
Declan: Für ein gutes Stück Pizza würde ich grad so einiges geben.
Rosie: Wir haben hier Pizza.
Declan: Hab ich gesehen. Betonung auf 'gut'. Nicht belegt mit Äpfeln und ... was auch immer das andere war.
Serrin: Für mich natürlich das Gericht meiner Heimat. Eine Forelle frisch aus den silbernen Flüssen, gedünstet in Butter mit ausgewählten Kräutern entlang des Flussufers gesammelt...
Rosie: Ziemlich blöd, dass die silbernen Flüsse vertrocknet sind, hm?
Serrin *sieht sie an, als denke er darüber nach, sein Schwert an ihr zu testen*
Declan *schiebt sich rasch vor Rosie.* Sie meint es nicht so. Traurige Sache, das mit deinen Flüssen.

8.) Hast du irgendwelche Geheimnisse?
Declan: Wie jeder andere auch.
Rosie: Also, der einzige, der all meine Geheimnisse zu hören bekommt, ist Rascoe.
Serrin: Das ist ihr Köter, richtig?
Rosie *deutet auf Serrin*: Warum müssen wir uns eigentlich ausgerechnet seiner Mission anschließen? Gibt es keine anderen Leute mit Missionen?

9.) Bist du gerade verliebt?
Declan: Ja.
Serrin: Nein. Vielleicht.
Rosie: Der Typ im Spiegel zählt nicht.
Serrin: Witzig.

10.) Welche Kunst sagt dir etwas?
Declan: Musik. Richtige Musik, aus meiner Welt.
Serrin: Unsere Musik ist also keine richtige?
Declan: Rock'n Roll habt ihr jedenfalls nicht. So weit ich das gesehen habe.
Rosie: Die Kunst des Handelns, in jedem Fall. Ich bin da gut drin. Die Kunst zu Überleben ist auch ganz praktisch hier.
Serrin: Fechtkunst. Als ich mit dem Fechten begann, war Rosie dort noch kein Gedanke im Hirn ihrer Mutter.

11.) Welche Augenfarbe hast du?
Declan: Blau.
Rosie: Braun.
Serrin: Grau. Die Farbe der silbernen Flüsse am frühen Morgen, wenn--
Rosie: Schon klar!

12.) Badest du lieber im Pool oder am Strand?
Declan: Strand.
Rosie: Hätte ich früher auch gesagt, aber ich hab da schlechte Erfahrungen gemacht. Ich würde dir nicht empfehlen, hier am Strand baden zu gehen, ganz ehrlich.
Serrin: Weder das eine noch das andere.
Rosie: Lass mich raten: Die silbernen Flüsse?
Declan: Was ist das Problem mit dem Strand hier?
Rosie: Willst du nicht wissen, bleib einfach weg von da.

13.) Campst du gern oder bleibst du lieber zu Hause?
Declan: Zuhause wäre jetzt schön, aber da gehe ich wohl nicht mehr hin zurück.
Rosie: Kommt drauf an, wo dein Haus steht und wo du dein Zelt aufschlagen willst. Im Moment definitiv lieber meine Wohnung als Campen am Strand.
Serrin: Zuhause war ich lange ich mehr...

14.) Bist du auf natürliche Art “entstanden” oder geklont?
Declan: Auf natürliche Weise! Laufen hier Leute herum, bei denen das nicht so ist?
Rosie: Also manche sehen in jedem Fall so aus, aber wer weiß schon, wo die alle herkommen.
Serrin: Geklont?! Ich bin einzigartig! Und selbstverständlich auf natürliche Weise entstanden.

15.) Welche Eiskrem ist deine liebste?
Rosie: Kirsche!
Serrin: Eiskrem?
Declan: Sag bloß, wir haben doch noch etwas gefunden, das es hier nicht gibt?

16.) Hast du jemals einen Menschen getötet?
Rosie: Sehe ich aus wie ein Serienmörder oder was?
Declan: Nein.
Serrin: *schweigt*
Declan *sieht Serrin misstrauisch an*: Ernsthaft?!
Serrin: Warte erst, bis du lange genug hier warst.

17.) Bist du dick oder dünn?
Declan: Kann man das nicht sehen?
Rosie: Ich denke, das ist für Leute, die das Interview später lesen, nicht die Interviewerin. Oder es ist ne psychologische Sache und sie will wissen, ob du denkst, dass du zu dick bist.
Serrin: Bin ich wirklich der einzige, der dieses Mädchen seltsam findet?

18.) Gibt es irgend etwas Seltsames über dich zu erzählen?
Serrin: Womit wir eben genau beim Thema wären. Mir fällt über Rosie gerade nichts ein, das nicht seltsam wäre.
Rosie: Du sollst aber nicht sagen, was an anderen seltsam ist, sondern an dir! Und da fällt mir übrigens so einiges ein, Mr. Ich-vergöttere-die-silbernen-Flüsse!
Serrin: Wir können auch Declan den Vortritt lassen.
Rosie: Stimmt, er ist schon seltsam genug.
Declan: Hey! Seit wann bist du auf seiner Seite?

19.) Lieblingsgeschichte?
Rosie: Diese!
Declan: Was soll das denn heißen?
Rosie: Na, unsere Geschichte! Glaubst du etwa, dass keiner die erzählen würde, wenn wir schon die Welt retten und so?
Serrin: Wenn dann wird es meine Geschichte sein. Es ist schließlich meine Mission. Nicht, dass die Leute mit meinem Namen nicht ohnehin schon ruhmreiche Geschichten verbinden würden...

20.) Träume?
Declan: Nach Hause zurückzukehren.
Serrin: Die silbernen Flüsse wieder Wasser tragen zu sehen.
Rosie: Meinen Vater wiederzusehen. Aber das wird nicht geschehen.

Offline Kadeius

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Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #214 am: 06. Juni 2014, 19:05:20 »
Finde den Thread super, habe ihn erst heute entdeckt.  :)
Kurz vor dem Beginn meiner Fortsetzung wollte ich mich mit einigen Charakteren noch einmal auseinandersetzen, dafür ist das hier ja die perfekte Gelegenheit ...
Daher stammen alle drei auch aus derselben Welt.

Travys, Großinquisitor des Imperiums
Senay, Bauernjunge, angehender Magier
Shaya, ausgebildete Magierin, Söldnerin

1. Wie alt bist du?

Travys: Spielt das eine Rolle? Ich verschwende hier wirklich meine Zeit.
Senay: 19.
Shaya: 21.
Senay sieht Travys an: Ist es dir peinlich?
Travys: Peinlich? Diese ganze Veranstaltung ist peinlich! Bei allen Göttern, 60, 70, 120 in Menschenjahren, Karvaren altern langsamer als eure normalsterbliche ...
I: Danke, danke, wir haben genug gehört.

2. Wie groß bist du?

Travys: Ich halte es für unwahrscheinlich, dass du so banal nach der Körpergröße fragst, also ... ich bin recht wichtig, ich bin Großinquisitor des Imperiums und ...
I: Die Köpergröße.
Travys seufzt: Es gibt größere, es gibt kleinere.
Senay: 1,73.
Shaya: Soll das 'n Witz sein?
Travys: 1,55 höchstens, dann können wir hier weitermachen. 
Shaya wirft ihm einen vernichtenden Blick zu: 1,56!
Travys: Wie auch immer.

3. Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?

Travys: Ich neige zu Jähzorn und kann nur schlecht verzeihen. Ich bin misstrauisch.
Senay: Das ist doch gar nicht so schlecht, du bist eben vorsichtig.
Travys: Habe ich dich nach deiner Meinung gefragt?
Senay seufzt und sieht zu Boden: Nun, ich ... kann nicht gut mit Frauen sprechen.
Shaya: Manchmal sage ich zu schnell etwas, das mir hinterher Leid tut.

4. Bist du noch Jungfrau?

Travys: Im Ernst? Ich habe eine Tochter, glaubst du, die hat mir der Storch gebracht, als die Zeit reif war?
Senay sieht verlegen zu Shaya hinüber und schüttelt den Kopf.
Shaya bemerkt den Blick und wird sofort knallrot. Sie flüstert: Nein.
Travys: Oh, bei den Göttern ...

5. Womit wir zur nächsten Frage kämen, hast du Kinder oder möchtest du mal welche?

Travys: Nur meine Tochter. Die reicht mir. (Seine Mundwinkel zucken und der Anflug eines Lächelns ist zu sehen)
Senay: Ich bin 19!
Travys: Er hat nicht gefragt, wie alt du bist.
Senay: Aber ... nein, natürlich noch nicht. Aber ein paar kleine Strolche würde ich schon gern einmal haben. Oder Strolchinnen.
Travys: In Sependora gibt es zwölfjährige Mütter. Und Väter, die kaum älter sind.
Shaya: Was du nicht sagst ...
Travys: Wie habe ich das jetzt zu verstehen?
Shaya: Ich habe jedenfalls keine Kinder. Und ich möchte auch keine.

6. Danke, damit zurück zum Thema. Verheiratet, liiert?

Travys: Das war ich ... (atmet tief durch und blickt dann weg)
Senay: Nein, nichts davon.
Shaya: Oh, bitte nicht.

7. Was isst du gern?

Travys: Ich bin nicht wählerisch. Wenn man so lange lebt ... lernt man, sich an die Dinge zu gewöhnen. Gegen ein gutes Stück Fleisch habe ich nichts.
Senay: Hähnchen, ich liebe Hähnchen. Mit Kartoffeln und Soße. (leckt sich über die Lippen und schließt die Augen)
Shaya: Als ob ich mir das aussuchen könnte, was auf den Tisch kommt.
Travys: Du siehst nicht so aus, als ob bei dir überhaupt etwas auf den Tisch kommt.
Shaya: Und du siehst nicht so aus, als ob du dir ein Urteil darüber ...
Travys lacht kurz auf.
Shaya: Ich weiß überhaupt nicht, warum ich darauf antworte.

8. Hast du irgendwelche Geheimnisse?

Travys: Das eine oder andere.
Senay: Nun, wenn ich so darüber nachdenke ... eigentlich fällt mir keins ein.
Shaya: Vielleicht.

9. Bist du gerade verliebt?

Travys: Wie am ersten Tag.
Senay (lächelt): Ja.
Shaya: Was?! Nein! Schau mich nicht so an! Vielleicht, aber wenn ... können wir weitermachen? Bitte?

10. Wie hältst du es mit der Kunst?

Travys: Gute Poesie. Und ein Kampf. Ein ordentlicher Kampf nach allen Regeln der ... Kunst.
Senay: Es gibt schöne Fris ... Fres ... wie heißen die?
Shaya & Travys: Fresken?
Senay: Genau! Die sind manchmal ganz schön ... Manchmal habe ich mit der Sense Muster ins Feld gemacht, dann hat Vater mir eine Ohrfeige gegeben.
Travys: Guter Mann.
Senay: Gut?! Er hat meine Mutter verlassen, als sie ...!
Shaya: Gute Güte ... Ausnahmsweise stimme ich ihm zu.
Travys: Hast du auch mit der Sense Muster geschnitten? Hast du wenigstens eine Ohrfeige gekriegt?
Shaya: Nein, aber du bekommst gleich eine! (Sie atmet durch und schließt kurz die Augen.) Poesie, meine ich.

11. Welche Augenfarbe hast du?

Travys: Grau.
Senay guckt ihn an und beugt sich hinüber. "Bist du sicher, dass da nicht ein bisschen Braun ..."
Travys hebt die Hand. "Wirst du wohl ... Könnt ihr bitte diesen Idioten entfernen?"
Senay kichert und setzt sich wieder. "Braun."
Shaya: Guck doch selbst.
Senay sieht sie verträumt an. "Grün ... wie Smaragde."
Travys: Womit habe ich das verdient?

12. Badest du lieber im Pool oder am Strand?

Travys: Ich bade, wenn ich die Zeit dazu habe, notfalls auch am Strand.
Senay: Notfalls? Der Strand ist so schön, das muss man genießen.
Travys: Hast du schon mal ein Bad von innen gesehen, Bauer?
Senay verschränkt die Arme und schmollt einen Moment.
Shaya: Ich kann nicht schwimmen. Ich bade nur in der Wanne oder im Bach.
Senay: Das würde ich zu gern mal sehen?
Travys: Ein Bad von innen?
Shaya: Was?!
Senay: Wie du badest.
Shaya: Was fällt dir ein, das vor allen ...

13. Gut, gut, nächste Frage: Campst du gern oder schläfst du lieber zu Hause?

Travys: Manchmal lässt sich das Kämpfen nicht vermeiden.
Shaya: Ich glaube, er hat "Campen" gemeint.
Travys: Was ist das denn?
Shaya: Das ist eine merkwürdige Redensart für "draußen schlafen".
Travys: Wenn das so ist ... Ich schlafe, um mich zu erholen, ich setze da keine Prioritäten.
Senay: Wenn Frühling ist. Oder Sommer ... Unter dem Sternenhimmel ... Morgens mit den Vögeln und der Sonne im Gesicht aufwachen.
Travys: Oder mit durchgeschnittener Kehle nicht mehr aufwachen ...
Shaya: Du kannst einem auch alles schlechtreden.
Travys: So läuft es aber nun einmal. Die Welt ist schlecht.
Shaya seufzt und fährt fort. "Ich mag mein Bett, ich bin gern zu Hause."

14. Bist du auf natürliche Art entstanden oder "geklont"?

Travys: Wer kann das schon sagen? Ich war bei meiner Geburt nicht anwesend.
Senay: Ich nehme an, meine Mutter hat mich auf natürlichem Wege zur Welt gebracht.
Shaya: Meine Mutter auch, auch wenn sie sich wünscht, sie hätte mich damals ersäuft oder vorher abgetrieben.
Travys sieht sie schockiert an, sagt aber nichts.
Senay: Das ist ja furchtbar ...
Shaya: So läuft es nun einmal. Die Welt ... kann schlecht sein.

15. Welche Eiscreme ist deine liebste?

Travys: Ist sehr selten bei uns, aber auf den großen Festen gibt es ab und an welche ... die grüne, fruchtige Sorte ... Waldmeister.
Senay: Das gab es einmal zum Jubiläum der Gilde, himmlisch! Eine weiße, die sehr sauer geschmeckt hat. Keine Ahnung, was das war, aber es war köstlich.
Shaya: Vermutlich Zitrone.
Senay: Du magst es auch?
Shaya: Ich bin noch nie in den Genuss gekommen.
Senay: Woher weißt du das dann?
Travys: Sie benutzt ihren Kopf, im Gegensatz zu dir.

16. Hast du jemals einen Menschen getötet?

Travys: Menschen, Elfen, Karvaren. Ich rede nicht gern darüber.
Senay: Ich konnte nicht anders ... (er sieht betrübt zu Boden und schüttelt sich) Es hieß, er oder ich. Vielleicht würdet ihr nun stattdessen ihn interviewen.
Travys: Das glaube ich kaum.
Senay: Warum nicht, was weißt du davon?
Travys: Der Typ war nicht wichtig genug.
Senay: Meinst du, ich bin wichtig? (Seine Augen leuchten und er lächelt euphorisch)
Travys: Nein, aber der Kerl, der uns befragt meint das ganz offenbar.
Shaya: Getötet? Ich habe niemals jemanden selbst getötet. Aber ich bin verantwortlich für den Tod vieler, vieler Menschen ... (nachdenklich sieht sie zur Seite)

17. Keiner von euch hat also eine weiße Weste ... kommen wir zu etwas Unverfänglicherem: Bist du dick oder dünn?

Travys: Weder noch.
Senay sieht sich Travys genau an und schätzt, während seine Hand sich in Travys Richtung bewegt. "Du bist doch nicht dick."
Travys steht auf und sieht Senay empört an. "Was ist denn los mit dir? Lass deine verdammten Hände bei dir!" Er nimmt seinen Stuhl und setzt sich zwei Schritt entfernt weg.
Shaya schüttelt den Kopf. "Du siehst es ja selbst. Dauernd sagen sie mir, ich esse zu wenig."
Senay: Ich bin ein bisschen klapprig gebaut, die anderen Jungs konnten immer besser die Feldarbeit verrichten. Zum Krieger hätte ich nicht viel getaugt. (er sieht Shaya an) Ich mag dich, so wie du bist.
Shaya wird schon wieder rot und sieht zu Boden. "Wie auch immer."

18. Gibt es irgendetwas Seltsames über dich zu erzählen?

Travys: Seltsam? Das kommt auf den Betrachter an, findest du nicht?
Senay: Nun, ich komme vom Dorf und möchte trotzdem Magier werden. Seltsam genug?
Shaya: Ich bin Söldnerin und hasse es ... jemanden sterben zu sehen.
Travys: Du bist die reinste Seltsamkeit.
Shaya ballt die Faust, doch sie schluckt ihren herunter.
Senay: Ich finde dich nicht seltsam.
Travys: Wann ist dieses Possenspiel vorüber?

19. Zwei noch: Was ist deine Lieblingsgeschichte?

Travys: Die von meinem kleinen Bruder. Er hat sich ewig gewünscht, in die Fußstapfen meines Vaters zu treten. Ich war ihm im Weg und er hat es getragen. Ich bin verschwunden und er konnte sein Nachfolger werden. Und er ist gar nicht so schlecht. (er lächelt und sieht nach oben)
Senay: Es klingt etwas selbstverliebt, aber ... meine eigene. Ich meine, ich habe alles, was ich wollte: Ich werde ein echter Magier, ich kann meinem Dorf helfen, meiner Mutter geht es gut, ich habe eine hübsche und liebeswürdige Gefährtin ...
Shaya versucht, so schnell wie möglich das Thema zu wechseln. "Die Sage über den Anbruch des Letzten Zeitalters. Der Schluss und die letzten acht Verse sind das Beste, was ich jemals gelesen habe. Von meinem Lieblingsdichter."

20. Hast du Träume?

Travys: Ich habe Albträume. Und ich versuche, dass sie sich nicht bewahrheiten. Kann ich jetzt gehen?
Senay: Ich möchte meine Liebsten beschützen können. Und dafür muss ich stärker werden.
Shaya: Ich wünsche mir, dass die Magie eines Tages nicht mehr zum Töten missbraucht wird und dass Frieden ... bei allen Göttern, das geht niemanden etwas an!
Senay: Das klingt wundervoll.
Travys: Das klingt utopisch ... aber gut.
Shaya: Das klingt albern.

I: Ich danke euch für eure Zeit, noch ein Schlusswort?
Travys: Ihr habt mir eine Stunde meines Lebens geraubt. Und die werde ich nie wieder zurückbekommen.
Senay: Es hat mich ... gefreut.
Shaya schüttelt den Kopf.
Sie stehen auf.
"Nur weil du es nicht mehr siehst, heißt das nicht, dass es nicht mehr da ist. Und schon gar nicht, dass du es vergessen kannst.""Denn die Menschen urteilen im Ganzen mehr nach den Augen als nach dem Gefühle. Die Augen hat jeder offen; wenige haben richtiges Gefühl." N. Machiavelli

Offline SinTheFox

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Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #215 am: 08. Juni 2014, 18:03:58 »
Kadeius, deine drei sind ja wirklich zum Kugeln.  :rofl:

Herrlich, wie Senay und Shaya umeinander herum schleichen.  ;D
Das einzig Rätselhafte an der Katze ist, warum sie sich je dazu entschieden hat, ein Haustier zu werden.
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Offline Miezekatzemaus

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Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #216 am: 04. Juli 2014, 22:12:13 »
So, nun will ich auch mal, mir ist gerade langweilig.

Zu interviewende Personen:
Mira (aus Miras Tagebuch)
Jean (aus Der Traum des Todes)
Holly (aus Der Traum des Todes)

1) Wie alt bist du?
Mira: Ich bin zwölf Jahre alt. Warum?
Holly: Ich bin seit dem 12.06 zweitausendund...
Jean: Holly, das will hier keiner wissen. Du bist genau wie ich einundzwanzig und dabei bleibt es. Kein aber.
Holly: Ja, aber ...

2) Wie groß?
Mira: 1,54.
Holly: 1,72.
Jean: 1,73.
Holly: Das sagst du nur, damit du größer bist als ich!

3) Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?
Mira: Was ist das hier für ein Interview?
Holly: Tststs.
Jean: Darf ich für Holly antworten? ;D

4) Bist du noch Jungfrau?
Mira: Ich bin zwölf Jahre alt. Also bitte.
Holly: entrüstet: Natürlich!
Jean: *hüstelt*
Holly: Noch ist er das, aber nicht mehr lange, ich habe ihn schon fast im Bett.
Mieze: Was zum?!!

5) Bist du verheiratet oder Single?
Mira: Ich bin zwölf. Ernsthaft.
Holly: Wie gesagt, noch nicht.
Jean: Single!
Holly: *rollt die Augen*

6) Hast du Kinder?
Mira: Ich gehe jetzt. *sie verschwindet*
Holly: Nein.
Jean: Ich schließe mich Holly ausnahmsweise an.

7) Was ist dein Lieblingsessen?
Holly: Kaffee. Kaffeekuchen. Kaffeeprodukte. Alles, was mit Kaffee zu tun hat.
Jean: Ich esse alles, was auf den Tisch kommt.

8 ) Hast du irgendwelche Geheimnisse?
*Schweigen ...

9) Bist du gerade verliebt?
Holly und Jean gleichzeitig und sehr schnell: Ja.

10) (Anmerkung von Coppelia: Ich hab es mal verändert) Welche Kunst sagt dir etwas?
Holly: Ich interessiere mich sehr für Naturwissenschaften und Kultur.
Jean: Bilder sind etwas Schönes.

11) Welche Augenfarbe hast du?
Holly: Grün.
Jean: Blau.

12) Badest du lieber im Pool oder am Strand?
Beide: Als ob es hier eine Bademöglichkeit gäbe, die erschwinglich wäre.

13) Campst du gern oder bleibst du lieber zu Hause?
Holly: Ich bin lieber in einem Haus.
Jean: Allein. Dann nervt Holly nicht.


14) Bist du auf natürliche Art “entstanden” oder geklont?
/

15) Welche Eiskrem ist deine liebste?
Holly: Erdbeere.
Jean: Orange.

16) Hast du jemals einen Menschen getötet?
Holly: Da das nicht auf die feine englische Art geht, nein.
Jean: Noch nicht, aber wenn Holly mich gleich wieder ins Bett bekommen will, schon!

17) Bist du dick oder dünn?
Holly: Dünn.
Jean: Ich muss ihr leider zustimmen.

18 ) Gibt es irgend etwas Seltsames über dich zu erzählen?
Beide: Wir sind übernatürlich.

19) Lieblingsfilme?
[kennen keine Filme, weil sie nicht genug Geld dafür haben]

20) Träume?
Holly: Stellen Sie die Frage mit einem verständlichen Satzbau und ich werde antworten.
Jean: Nein.

Viele Grüße
Mieze
Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

Offline Erdbeere

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Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #217 am: 17. August 2014, 16:25:40 »
Weil ich grad an meinem Projekt herumfeile, dachte ich, ich lasse meine neuen Lieblinge ein paar Fragen beantworten, solange sie warten müssen, bis ich den Plot fertig habe. :)

River Fields: Protagonist, Ermittler und Seelensammler für die Gesellschaft zur Erforschung paranormaler Ereignisse (lizenziert von Ihrer Majestät Königin Victoria), kurz G.E.P.E.
Norrick Lynch: Rivers Partner, ebenfalls Ermittler und Seelensammler der G.E.P.E.
Miss Melody Frampton: Aufstrebende Detective beim Scotland Yard Murder Squat.


1. Wie alt bist du?
River: Ich bin 30 Jahre alt.
Norrick: Ich auch.
Melody: Ich bin 32 Jahre alt.
River: *tauscht mit Norrick einen Blick*
Melody: Ihr habt mich wohl jünger geschätzt, was, meine Herren?
Norrick: Miss Melody, Ihre Schönheit ist zeitlos.
River: Hör auf zu schmeicheln.

2. Wie groß?
Melody: *legt sich die behandschuhte Hand auf den Scheitel* Ich glaube, ich bin 1.60m
River: 1.84m
Norrick: 1.79m

3. Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?
Norrick: Ich trinke zu viel.
River: Und läufst Frauen hinterher, verspielst dein Geld...
Norrick: Du bist auch nicht gerade ein Heiliger, River. Letzte Woche musste ich dich aus einer Opiumhöhle holen.
River: Manchmal werden mir all die Geister einfach zu viel.
Melody: Die Geister Ihrer Vergangenheit?
River + Norrick: *brechen in Gelächter aus*

4. Bist du noch Jungfrau?
River: Nein.
Norrick: Schon lange nicht mehr.
Melody: *wird etwas rot um die Nase* Wenn ich ehrlich bin, nein.

5. Bist du verheiratet oder Single?
River: Ich bin verlobt! Mit der schönsten Frau von ganz London!
Norrick: *ächzt*
Melody: Meine herzlichen Glückwünsche, Mr. Fields. Und Sie, Mr. Lynch?
Norrick: Ich lebe alleine, falls Sie das meinen, Miss.
Melody: Ich ebenfalls. Als Detective habe ich keine Zeit für eine Ehe.

6. Hast du Kinder?
River: Sara und ich hoffen, dass wir bald nach der Heirat Eltern werden.
Melody: Nein, ich habe keine Kinder. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich welche möchte.
River: Aber Miss Melody, Kinder sind für eine Frau die Erfüllung überhaupt.
Melody: Nicht für jede Frau, Mr. Fields.
Norrick: *ächzt erneut*

7. Was ist dein Lieblingsessen?
Melody: Ich mag Kartoffeln und Roastbeef.
River: Alles, was Sara kocht.
Norrick: Ich esse alles, solange ich hungrig bin. Fish und Chips mag ich sehr.

8. Hast du irgendwelche Geheimnisse?
Norrick: Na, meine Arbeit ist mein Geheimnis.
River: Da hat er recht.
Melody: Würden Sie mir das genauer erläutern, meine Herren?
River: Zu Ihrer Sicherheit lieber nicht, Miss Melody.

9. Bist du gerade verliebt?
River: *nickt lächelnd*
Norrick: *ächzt*
Melody: Ich glaube nicht.

10. Welche Kunst sagt dir etwas?
Melody: Ich verstehe die Frage nicht ganz. Meinen Sie die Malerei? Wenn ja, welche Epoche? Oder meinen Sie die literarische Kunst?
Norrick: Angeblich habe ich keinen Sinn für Kunst.
River: *kichert* Die Sache mit dem deutschen Maler?
Norrick: Was kann ich denn dafür? Er wollte eine ehrliche Meinung zu seinem Portrait.

11. Welche Augenfarbe hast du?
River: Blau.
Melody: Blau.
Norrick: Braun.

12. Badest du lieber im Pool oder am Strand?
River: Ich glaube, ich spreche für uns alle, wenn ich sage, wir baden am liebsten zuhause in der Badewanne.
Melody: Ein Ausflug nach Brighton wäre allerdings sehr schön.

13. Campst du gern oder bleibst du lieber zu Hause?
Norrick: Campen? Sie meinen unter freiem Himmel schlafen? So arm bin ich nicht.
River: Ich glaube, sie meint mit einem Zelt oder Baldachin. Wie auf einer Expedition in den Dschungel.
Norrick: Ah, ich verstehe. Nein.
River: Nein?
Norrick: Moskitos. Zikaden. Schlangen. Nein.

14. Bist du auf natürliche Art “entstanden” oder geklont?
Melody: Sie verwenden sehr merkwürdige Worte, meine Dame.
River: Wir würden Sie gerne dazu einladen, Mr. Lynch und mich in die Gesellschaft zu begleiten.

15. Welche Eiskrem ist deine liebste?
Norrick: *wechselt einen vielsagenden Blick mit River*

16. Hast du jemals einen Menschen getötet?
Melody: Gott bewahre, nein!
River: Miss Melody, Ihnen ist bewusst, dass Sie für Scotland Yard arbeiten, ja?
Melody: Natürlich. Ich bin Detective des Murder Squad.
River: Sind Sie sicher, dass Sie den richtigen Beruf gewählt haben?
Melody: Was wollen Sie mir damit unterstellen, Mr. Fields? Dass eine Frau in einem solchen Beruf nichts zu suchen hat?

17. Bist du dick oder dünn?
Melody: Ich verbitte mir solche Fragen.
Norrick: *zu River* Jetzt hast du sie wütend gemacht.
River: Ich wollte doch nur helfen. Ehrlich, hast du schon einmal von einem weiblichen Detective gehört?
Melody: Mr. Fields, Sie scheinen als Kind auf den Kopf gefallen zu sein.
Norrick: Der Punkt geht an sie.

18. Gibt es irgend etwas Seltsames über dich zu erzählen?
River: Ich kann Geister sehen.
Norrick: Ich auch. Gehört praktisch zur Grundvoraussetzung für unsere Arbeit.
Melody: Mein Vater hat einmal Charles Darwin getroffen.
River: Was ist so seltsam daran?
Melody: Weil er ihn wortwörtlich getroffen hat. Mit einem Apfel am Kopf.

19. Lieblingsgeschichte?
Melody: Ich mag diese deutschen Märchen der Gebrüder Grimm.

20. Träume?
Melody: Ich will eine gute Detective sein, vielleicht sogar zum Inspector oder Chief Inspector aufsteigen.
River: Mit Sara eine Familie gründen.
Norrick: Wenn ich so nachdenke, habe ich keine Träume.
Melody: Das kann doch nicht sein, Mr. Lynch.
Norrick: Ich würde gern eines Tages nach Amerika reisen.

Offline Simara

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Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #218 am: 17. August 2014, 17:33:36 »
@Erdbeere: Punkt 18 ist super. Ich kann nicht mehr.  :rofl:


Nun gut, ich muss mich dringen mehr für meine Raben begeistern, die Überarbeitung/Vervollständigung schleicht gerade mal wieder ein wenig. Hier also:

 
Valborg Ulrikstochter: Ein lebenslustiges Wikingermädchen aus dem Haithabu des frühen 10.ten Jahrhunderts, laut Aussage der Ältesten eine „Rabengeborene“ und somit im direkten Kontakt zu den Göttern.
Karina Bergman: Eine durch und durch unemphatische „Rabengeborene“ aus unserer heutigen Wirklichkeit ohne großes Wissen um die alten Götter
Loki: Nordischer Gott des Feuers und des Schabernacks, ein Überlebenskünstler mit zweifelhaften Liebschaften. 


Wie alt bist du?

Valborg: *gutgelaunt* Mein Vater behauptet seit vier Jahren, ich wäre noch 13, weil er meine Hochzeit herauszögern will. Ich schließe daraus dass ich jetzt 17 bin.
Karina: Ich bin vor kurzem 18 geworden.
Loki: Man sieht es mir vielleicht nicht an, aber ich existiere bereits seit mehreren tausend Jahren.


Wie groß?

Loki: Das kann ich glücklicher Weise je nach Lust und Laune ändern.
Karina: Übersetzt bedeutet das so viel wie: In seiner echten Form ist er gerade mal so groß wie ich, nämlich 1.72 m.
Loki: *rollt mit den Augen* Es kommt nicht auf die Größe an. Nicht jeder kann so wohl gewachsen sein wie Balder.
Valborg: *bekommt beim Gedanken an Balder einen leicht verträumten Gesichtsausdruck* Wohl gewachsen ist gar kein Ausdruck. Dieser Hintern…
Karina: *rollt mit den Augen* Du wurdest was gefragt.
Valborg: *grinst verlegen* ’Tschuldigung. Ich bin etwa eine Handbreit kleiner als meine Rabenschwester. 


Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?

Valborg: Ich rede zu viel.
Karina: Ich rede zu wenig.
Valborg: Mein Vater sagt, eine Frau kann nie zu wenig reden oder zu viel kochen.
Karina: Dein Vater ist ja auch ein Sexist.
Valborg: Zumindest habe ich einen Vater.
Karina: Ich auch, der hat jedoch das Selbe getan, was ich an seiner Stelle auch am Liebsten gemacht hätte: Bei der Geburt meiner Schwester ganz schnell wegrennen. Aber zurück zum Thema: Man wirft mir öfter einmal vor, die Gefühle anderer nicht ganz ernst zu nehmen.
Valborg: Und ich bin manchmal ein wenig zu übermütig.
Loki: Meine schlechten Angewohnheiten sind meine Liebsten: Ich bin ein Lügner, Betrüger und mächtiger Zauberer.
Karina: Was ist an „mächtiger Zauberer“ so negativ?
Loki: Ich lebe in einer Welt, in der Magie als Kunst der Frauen angesehen wird, meine Liebe, denn Rest kannst du dir wohl denken.


Bist du noch Jungfrau?

Loki: *fängt mehr oder weniger leise zu lachen an und fällt dabei fast vom Stuhl*
Karina: *bekommt einen Rotschimmer um die Nase* Ja, und da ist auch nichts Schlimmes dran.
Valborg: *grinst keck* Ich lege die Betonung einfach mal auf das „noch“ vorm nicht, schließlich bin ich verlobt. Und mein Timotheus wird die Keuschheitsschwüre, die er seinem Christengott geschworen hat, hoffentlich bald brechen, denn ein Leben in Leonhards Bett wäre ziemlich langweilig.
Karina: Langweilig wäre das letzte Wort, mit dem ich das Durcheinander, das du Leben nennst bezeichnen würde. Ich muss es wissen, ich musste es schließlich führen.


Bist du verheiratet oder Single / lebst du allein?

Loki: Ich bin Witwer.
Karina: Bitte sag mir, dass du sie nicht selbst getötet hast.
Loki: Natürlich nicht. Aber ich habe ihr Herz gegessen.
Karina: Zu viel Information.
Valborg: Ich bin, wie gesagt, verlobt und führe eine leider recht leidenschaftslose Affäre mit einem Mönch.
Karina: Selber Schuld. Wenn du ganz ehrlich mit dir bist merkst du selber, dass es eine blöde Wahl war. 
Valborg: *zieht einen Schmollmund* Ich mag Herausforderungen.
Karina: Wie auch immer. Ich bin Single und hoffe diesen Zustand noch etwas aufrecht zu erhalten. 


Hast du Kinder?

Loki: *springt sofort aufs Thema an und bekommt glänzende Augen* Wollt ihr die Babyfotos sehen?
Karina: Nein Danke, ich hab bereits deine Tochter getroffen, und wenn die alle so aussehen kann ich gut verzichten.
Loki: Eine wahre Mutter liebt alle ihre Kinder, unabhängig von ihrem Aussehen.
Valborg: Ich hoffe ja sehr, dass du nicht die Mutter sondern der Vater warst.
Loki: Sowohl als auch. Mein Sexleben war sehr abwechslungsreich.
Karina: Will ich wissen, wie es dazu kam?
Loki: Erinnerst du dich an das Herz, dass ich erwähnte?
Karina: Das deiner Frau, das du gegessen hast?
Loki: Das zum Beispiel hat mich geschwängert.
Karina: Ich wusste, dass ich es nicht wissen wollte. Wie viele Kinder hast du eigentlich?
Loki: *überlegt kurz* Elf, glaube ich. Doch es gibt da eine Göttin, Sigyn, der ich seit kurzem den Hof mache und sollte ich auf meine alten Tage tatsächlich noch einmal heiraten, so wird da bestimmt noch das ein oder andere bei Herauskommen, wenn ihr versteht was ich meine. *Loki grinst in die Runde*
Valborg: Ich glaube wir fassen dieses etwas seltsame Gespräch wie folgt zusammen: Du hast genug Kinder für uns alle.


Was ist dein Lieblingsessen?

Valborg: Ich liebe frisches Brot mit Ziegenkäse.
Karina: Ihr habt wirklich keine besonders hohen Ansprüche. Ich mag am liebsten Schokolade mit Chili.
Loki: Ich esse eigentlich alles, wenn ich hungrig bin.
Karina: Ja, wir erinnern uns.
Loki: Das Herz roch eben wirklich gut und ich hatte seit Tagen nichts gegessen. *grinst*
Die Autorin: Könntet ihr bitte einfach mal beim Thema bleiben und nicht dauernd in die tiefen der Mythologie abtauchen?
Loki: Was kann ich denn dafür, dass ich so interessant bin? 


Hast du irgendwelche Geheimnisse?

Valborg: Meine Affäre ist zum Glück geheim und bleibt es hoffentlich auch.
Karina: Nicht wenn du sie überall so spontan rum erzählst wie hier. Ich für meinen Teil habe keine Richtigen Geheimnisse, ich rede nur mit keinem drüber. Das ist ein Unterschied.
Loki: Geheimnisse? *denkt gewissenhaft einen Moment nach* Nein, ich glaube nicht.
Karina: Du hast höchstwahrscheinlich mehr Geheimnisse als ich und Valborg zusammen.
Loki: Aber ich lüge auch mehr als ihr beide zusammen und daher könnt ihr nicht erwarten, dass dieses Interview aufschlussreich wird.


Bist du gerade verliebt?

Loki: *schmunzelt* Sagen wir es so: Sigyn ist die erste Frau seit langem, für die ich meine Freiheit aufgeben würde. Aber vielleicht werde ich im Alter auch einfach ein wenig sentimental.
Valborg: Liebe sollte man nicht überstürzen- Aber ich denke, dass ich Timotheus zu lieben begonnen habe, auch wenn ich ihn anfangs eigentlich nur mit seinem Zölibat, oder wie das heißt, aufziehen wollte.
Karina: Für Liebe habe ich keine Zeit. Außerdem habe ich noch keinen Jungen getroffen der mir intellektuell gewachsen ist.
Valborg: *zur Seite* Das hat dich aber nicht davon abgehalten, meinem Verlobten zu küssen als du in meinem Körper feststecktest…


Welche Kunst sagt dir etwas?

Loki: Die Kunst der Magie und die der Täuschung, natürlich. Außerdem bin ich sehr gut mit Handarbeiten.
Karina: *sieht ihn schief an* Handarbeiten?
Loki: Ihr undankbaren Menschen scheint irgendwie ständig zu vergessen, dass ich es war, der das Fischernetzt erfunden hat. Und zudem habe ich mich einmal fast 8 Jahre als Milchmagd auf eurer Erde aufgehalten um Odins Launen etwas auszuweichen, da hat man viel Zeit zum Stricken…
Karina: Bin ich froh dass meine Gesellschaft nur an einen langbärtigen Alten mit Stimmungsschwankungen und seinen Hippie Sohn glaubt, und nicht an so eine Zirkusbande wie euch.
Autorin: Ich glaube mit diesem Statement hast du gerade mindestens 3 Religionen beleidigt…
Karina: Ich habe nun einmal weder mit Kunst noch mit Religion viel am Hut.
Valborg: Die einzige ‚Kunst’ die ich beherrsche ist leider das Kochen.
Karina: Ich glaube nicht, dass das eine Kunst ist.


Welche Augenfarbe hast du?

Loki: Grün natürlich, sieht man doch.
Valborg: Meine sind braun.
Karina: Und meine eine Mischung aus beidem die man wohl am ehesten als ‚morastig’ beschreiben kann…
Loki: Warum bekomme ich nur das Gefühl, dass du deine Augen nicht sonderlich magst?


Übernachtest du gern (draußen) oder bleibst du lieber zu Hause?

Loki: Ich hasse es, draußen zu schlafen. Immer wenn wir draußen übernachten passiert etwas Schlimmes. Meistens mir.
Valborg: Warum sollte ich bitte draußen übernachten wollen? Da ist es kalt.
Karina: Endlich sind wir uns mal in einem Punkt einig. Ich bin beeindruckt.


Bist du auf natürliche Art »entstanden« oder geklont / geschaffen worden?

Loki: *leicht irritiert* Ich bin der Sohn des Farbauti und der Laufey und ich gehe ganz stark davon aus, dass meiner Geburt eine sexuelle Handlung voran ging.
Karina: Ich denke, genau dass war mit ‚auf natürliche Art entstanden’ gemeint. Und das zählt auch für uns Anderen. Hoffe ich.   


Hast du jemals einen Menschen getötet?

Loki: Töten ist so ein hartes Wort, und nicht ganz leicht zu definieren-
Karina: Was ist an töten bitte schwer zu definieren? Selbst ihr Götter bleibt tot wenn ihr erst einmal aufgehört habt zu atmen.
Loki: Man könnte sagen dass ich am Tod gewisser Individuen beteiligt war, aber selbst getötet habe ich bislang nicht.
Karina: Ich habe mich gut genug unter Kontrolle um nicht zu töten, auch wenn es einem manche Menschen nicht leicht machen.
Valborg: Und ich hatte noch nie Grund, etwas Derartiges zu tun.


Bist du dick oder dünn?

Karina: Mein Körperbau ist durchschnittlich. 
Loki: Immer diese Äußerlichkeiten. Ich bin von schlanker Gestallt, kann dies jedoch, wie gesagt, nach belieben ändern. Formwandler haben es da sehr einfach.
Valborg: Ich bin dünn und drahtig.


Gibt es irgendetwas Seltsames über dich zu erzählen?

Loki: *wird von Karina unterbrochen*
Karina: Können wir den für diese Frage bitte überspringen? Sonst komme ich heute gar nicht mehr dazu, Hausaufgaben zu machen.
Valborg: Die machst du doch eh nie. Aber du hast schon recht, einen Gott sollte man so etwas nicht fragen.
Karina: So einen Gott, sollte man so etwas nie fragen, meinst du wohl. Das Seltsamste über uns zwei ist wahrscheinlich, dass wir in die Angelegenheiten besagten Gottes hineingezogen wurden.
Valborg: Wir sind ja auch rabengeboren!
Karina: Ja, ja, das sagt hier zwar dauernd jeder, aber beweisen konnte es mir noch keiner...


Lieblingsgeschichte?

Loki: Also, damals, als ich und Thor als Frauen verkleidet-
Karina: Okay, jetzt reicht’s. *packt Loki am Hemdkragen und schleift ihn aus dem Raum*
Valborg: *sieht ihnen leicht irritiert nach* Aber das ist wirklich eine gute Geschichte…
Karina: *zurück kommend* Mir egal ob sie gut ist, sie gehört nicht in unseren Roman und damit Basta. Ich bin durch die anderen Sachen, die er gesagt hat bereits genug traumatisiert.
Valborg: Aber- Warte, hast du gerade einen Gott in die Besenkammer gesperrt?
Karina: *grimmig die Wand anstarr*

"Gewisse beflügelte Naturen, ungestüm und ruhig zugleich, sind für den starken Wind geschaffen. Es gibt Sturmseelen." - Victor Hugo, "1793"

Offline Nycra

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Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #219 am: 12. September 2014, 16:22:12 »
Auf seine Figuren vorbereiten darf man sich ja schon, daher hab ich meine Bestien mal zum Interview geschickt. Es war sehr ... aufschlussreich.  ::)

Charaktere:
Zeynda, frischgekrönte Königin Selas und Bestie
Daeon, heimatloser Regent der Schwarzsteine, Gottes Geschenk an die Bestiendamenwelt und Bestie
Osan, königlicher Berater, Verräter und … Bestie

1) Wie alt bist du?

Zeynda: Mal überlegen, ich glaube so an die siebzig Jahre müssten es jetzt fast sein
Daeon beugt sich zu Zeynda und raunt: Man sieht dir keines davon an, Kätzchen.
Zeynda: Vielleicht solltest du lieber die Frage beantworten, es könnte sonst sein, dass ich vergesse, dass ich eine friedliebende Bestie bin. Und nenn mich nicht Kätzchen!
Osan hüstelt hinter vorgehaltener Hand: Also, um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich bin zu alt, um mich daran zu erinnern, wann ich geboren wurde, aber *er lächelt Zeynda an* mit dem Alter kommt auch die Erfahrung, die eine junge Königin sicher zu schätzen weiß.
Zeynda fängt an zu husten, so dass Daeon ihr auf den Rücken klopft. Als sie sich beruhigt hat, zieht er die Hand jedoch nicht weg, was ihm ein Fauchen von Zeynda einbringt.
Osan hebt konsterniert eine Braue.
Können wir bitte weitermachen?

2) Wie groß?

Zeynda: Mir ist durchaus nicht entgangen, dass du die Frage nicht beantwortet hast, Schwarzstein. Sind wir etwa eitel?
Daeon: Ich? Niemals. Ich bin dreihunderfünfzehn Jahre alt. Aber du weichst der Frage nach deiner Größe aus, Kätzchen.
Zeynda durch zusammengebissene Zähne. Ich bin ein wenig kleiner als 1,70m, und du?
Daeon grinst schief: Was genau meinst du?
Osan bleckt die Zähne und knurrt. Nicht die Größe deiner Stiefel, du Flohfänger. Sie meint deine körperliche Größe. Ich bin 1,87m groß.
Daeon: Wie niedlich. Im Übrigen bleibt die  Frage: Was genau ist gemeint?
Zeynda schaut von einem zum andern und ein listiges Funkeln schleicht sich in ihre Augen. Egal, worauf du hinauswillst, Daeon, falls du lügst, lasse ich Barrique die Messlatte holen und nachkontrollieren.
Daeon lehnt sich bequem zurück, die Beine gespreizt. Du darfst das gerne auch selbst machen, Schätzchen. [/i]
Osan: Beantworte doch einfach nur die Frage, Flohfänger. Bist du größer oder kleiner als ich … Osan hebt die Hand, ehe Daeon etwas sagen kann. Ich korrigiere, vom Scheitel bis zur Sohle, wie groß bist du da?
Daeon: 1,88m
Zeynda: Und wegen einem Zentimeter machst du so einen Aufriss? Ich bin nicht besonders beeindruckt.
Daeon:: Andere Stellen sind deutlich größer als bei dem da.
Zeynda: Barrique! Komm mit der Messlatte!
Osan: Also das muss wirklich nicht sein. Machen wir weiter, wir sind doch alle erwachsen!
Gelächter seitens Daeons. Wusste ich doch, dass die Schlange kneift.

3) Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?

Osan: Nein.
Daeon: Nein? Hör mal, seit ich dich kenne, benimmst du dich, als hättest du einen Stock im Hintern. Du schleichst der Königin hinterher und …
Zeynda: Wie bitte? Ich höre wohl nicht richtig!
Osan Vergib mir, meine Königin, aber ich habe nur euer Wohl im Sinn.
Daeon leise zu sich selbst Natürlich und nicht die Dinge, die unter der Kleidung zum Vorschein kommen.
Zeynda Darüber reden wir noch, Osan! Und um die Frage zu beantworten: Ich hänge allzu sehr an der Vergangenheit und wenn ich mich in etwas verbissen habe, lasse ich ungern wieder los.
Daeon reibt sich die Hände. Eine Frau ganz nach meinem Geschmack!
Zeynda knurrt und schnappt nach ihm.
Daeon: Nachher mein Kätzchen, jetzt beantworte ich erst einmal die Frage. Also es gibt einige, die behaupten, ich sei sehr von mir selbst eingenommen, aber ich glaube, das ist ein Irrtum. So gesehen: Nein, ich habe keine schlechten Angewohnheiten.

4) Bist du noch Jungfrau?

Daeon wackelt mit den Brauen: Willst du mir helfen, diesen Umstand zu ändern, Schätzchen?
Zeynda: Als ob er noch Jungfrau wäre. Ich vermute, der hatte seine erste Frau, kaum, dass sein Säbel gewachsen ist.
Daeon mit dem unschuldigsten aller Gesichtsausdrücke: Welchen Säbel …?
Osan verpasst ihm eine Kopfnuss. Du sprichst immer noch mit deiner Königin, du Wurm! Zufällig weiß ich genau, dass Daeon keine Jungfrau mehr ist – oder wie das in seinem Fall heißen mag. Ich bin es ebenso wenig. Ein Bestienmann muss früh Erfahrungen sammeln, um seiner Gefährtin Befriedigung bieten zu können.
Zeynda versonnen: Ja, Erfahrung hat einiges für sich.
Mit zusammengekniffenen Augen knurrt Osan. Also bist du keine Jungfrau mehr, meine Königin?
Zenyda: Eine wohlerzogene Bestie genießt und schweigt, Schlange. Weiter mit den Fragen.

5) Bist du verheiratet oder Single?

Zeynda: Single.
Osan: Noch bin ich frei, aber es kann nur eine Frage der Zeit sein, bis meine Herzdame mich erhört. Er wirft einen schmachtenden Blick gen Zeynda, die gerade eifrig eine Naht ihrer Lederhose inspiziert.
Daeon lacht. Viel Glück damit. Ich bin Single und habe vor, es zu bleiben. Die Frau, die mich zähmen kann, wurde noch nicht geboren. Außerdem: Wieso sollte ich das hier zeigt einmal von oben nach unten und wieder zurück an eine einzige Dame verschwenden?
Zeynda wirkt daraufhin irgendwie erleichtert.

6) Hast du Kinder?

Zeynda schüttelt den Kopf. Ohne richtigen Gefährten, den meine Bestie erwählt hat, unmöglich.
Daeon zuckt die Schultern. Gut möglich, dass da draußen irgendwo ein kleiner Bastard von mir herumläuft. Ich weiß es nicht so genau.
Osan pikiert. Wieder mal typsich. Streut seinen Samen in den Wind, ohne darauf zu achten, wohin er fällt. Kein Wunder, dass dein Clan ausgerottet wurde!
Daeon springt auf und ist innerhalb eines Herzschlags bei Osan und packt ihn an der Kehle. Mit solchen Äußerungen wäre ich vorsichtig, wenn ich ein Weilchen länger leben wollte.
Daeon! [/i]Zeynda packt seinen Arm und zieht ihn zurück.

7) Was ist dein Lieblingsessen?

Zeynda Endlich ein unverfängliches Thema: Rinderbraten, möglichst noch blutig.
Daeon setzt sich wieder, verschränkt die Arme vor der Brust und schweigt.
Osan: Das Kind schmollt. Ich esse gerne Eingeweide. Von welchem Tier ist mir egal, Hauptsache noch roh.
Zeynda stößt Daeon mit dem Ellenbogen an. Sofort lächelt der Bestienmann sie an. Ich mag Schlangenfleisch. Daraus kann man herrlichen Eintopf kochen, den ich mit Vorliebe bei Kerzenschein serviere. Kann ich dich dafür begeistern meine Königin?

8 ) Hast du irgendwelche Geheimnisse?

Osan wird plötzlich ganz steif. Er wirft einen misstrauischen Blick zu Zeynda und Daeon, die beide den Kopf schütteln, dann betont er etwas zu laut: Nein. Keine Geheminisse!

9) Bist du gerade verliebt?

Zeynda verneint erneut. Keine Zeit. Beziehungen sind anstrengend und bisher hab ich noch keinen Mann getroffen, den meine Bestie akzeptiert hätte. Mit Blick auf Daeon. Wirklich nicht.
Daeon nickt versonnen. Also ich liebe alle Frauen. Einer einzigen den Vorzug zu geben, wäre …
Osan:: Moralisch? Vernünftig? Weniger egoistisch?
Daeon: Ich wollte sagen, nicht gerecht den Frauen gegenüber, die mich noch nicht haben konnten. Aber wer weiß, wenn die richtige Bestie kommt ... ich bin für alles offen.
Osan: Abschaum findet immer wieder Abschaum, den es begatten kann, ganz klar.

10) Welche Kunst sagt dir etwas?

Daeon: Die Kunst, eine Frau zu verführen und sie trunken zu machen vor Lust.
Zeynda stößt einen erstickten Laut aus, räuspert sich und presst hervor: Die Kunst der Diplomatie. Wovon diese beiden hier keine Ahnung haben.
Also wirklich, meine Königin, ich bin das beste Beispiel …beginnt Osan, doch Daeon fällt ihm ins Wort: … dafür ein eingebildeter Fazke zu sein? Ganz eindeutig, Schlange, da widerspricht dir niemand.
Osan holt tief Luft – und wir springen zur nächsten Frage, ehe die beiden sich prügeln.

11) Welche Augenfarbe hast du?

Zeynda: Blau in Menschengestalt, in Bestienform nehmen sie einen Kupferton an.
Daeon schnurrt. Niedlich. Meine Augenfarbe ist blau, als Bestie werden sie zu dunklem Violett.
Zeynda seufzt kaum wahrnehmbar, doch Osan bemerkt es. Violett, das ist doch keine Augenfarbe für einen Bestienmann. Meine werden leuchtend gelb in Bestiengestalt und als Mensch, seht selbst, sind sie nicht wunderbar grün?
Daeon beugt sich zu Osan. Stimmt, jetzt wo du es sagst. Erinnert mich irgendwie an die Haut von Kobolden. Aber ob man darauf wirklich so stolz sein sollte …?
Zeynda: Wie lautet noch gleich die nächste Frage?

12) Badest du lieber in der Wanne (abgeändert wegen Setting) oder am Strand?

Zeynda: Einem Zuber voll heißem Wasser kann ich nicht wirklich widerstehen.
Daeon: Gut zu wissen, meine Königin, ich hätte dich zwar auch am Strand geliebt, aber in der Wanne ist es auch in Ordnung.
Osan verschluckt sich an seiner Antwort und würgt hervor: Wanne, in einem abgeschlossenen Raum, wo es mir nicht passieren kann, dass der da auftaucht!

13) Campst du gern oder bleibst du lieber zu Hause?

Daeon Wenn eine schöne Bestie bei mir ist, fühle ich mich überall zuhause … sogar hier. Und nein, Schlange, du warst nicht gemeint!
Osan Bestien wie du sollten nach der Geburt ersäuft werden! Kehren wir zum Thema zurück: Ich bin der königliche Spion, ich stelle keine besonderen Anforderungen an meinen Aufenthaltsort. Wenngleich ich ein heimeliges Herdfeuer einem Lager unter freiem Himmel vorziehen würde.
Zeynda: Stell mir die Frage noch einmal, wenn ich meine Probleme gelöst habe. Derzeit mag ich nicht darüber nachdenken.

14) Bist du auf natürliche Art “entstanden” oder geklont?
(weglassen, passt nicht zum Setting)

15) Welche Eiskrem ist deine liebste?
(weglassen, passt nicht zum Setting)

16) Hast du jemals einen Menschen getötet?

Zeynda seufzt: Noch nicht, aber ich fürchte, es wird nicht mehr allzu lange dauern, wenn wirklich ein Krieg ausbricht.
Daeon zögert. Nein, ich denke nicht.
Darauf antworte ich nicht. Osan verschränkt die Arme vor der Brust.

17) Bist du dick oder dünn?

Zeynda sieht an sich runter. Durchschnitt würde ich sagen. Ich bewege mich viel.
Daeon schnappt sich Zeyndas Hand und haucht einen Kuss darauf. Für mich bist du wunderschön und genau richtig.
Zeynda. Oh, äh … also du kannst dich auch sehen lassen. Dick bist du jedenfalls nicht. Eher … muskulös.
Osan schnaubt. Das ist nur heiße Luft, meine Königin. Und ich bin schlank, nur um das mal klarzustellen.
Dürr würden andere behaupten, murmelt Daeon.

18 ) Gibt es irgend etwas Seltsames über dich zu erzählen?

Zeynda: Mein Vater ist eine Bestie, die als Gott verehrt wird. Also … nein.
Daeon: Ich muss gestehen, dass ich nicht all die Dinge wirklich im Bett veranstalte, die mir unterstellt werden. Ansonsten, nein.
Osan: Zur Abwechslung habe ich mit dem Flohfänger etwas gemeinsam. Nein, nichts Seltsames.

19) Lieblingsfilm?
(weggelassen, meine Figuren kennen keine Filme)

20) Träume?

Zeynda: Ich will Rache an demjenigen, der meinen Vater verraten hat. Das ist mein wahrhaft größter Traum.
Daeon: Wozu träumen? Mein Sexleben ist ausgezeichnet. Grinst Zeynda an. Okay, einen Traum habe ich dann doch noch …
Osan hat sich klammheimlich davongestohlen.



Offline Malinche

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Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #220 am: 12. September 2014, 16:28:27 »
 :rofl: Die drei sind herrlich! Ich sitze hier und kriege kaum noch Luft vor Lachen. Es war ja nicht anders zu erwarten, aber ... jaaa, so hab ich mir das vorgestellt!
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que detenga tu canto rebelde ...«
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Offline Nycra

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Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #221 am: 12. September 2014, 16:30:18 »
:rofl: Die drei sind herrlich! Ich sitze hier und kriege kaum noch Luft vor Lachen. Es war ja nicht anders zu erwarten, aber ... jaaa, so hab ich mir das vorgestellt!
Awww, danke, ich hatte so gehofft, dass ich mir das Lustige nicht nur einbilde - so von wegen, das kommt vom normalen Nano-Wahnsinn, da redet man sich selbst viel schön.  :knuddel:

Sprotte

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Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #222 am: 12. September 2014, 16:39:03 »
Männer ...! Besonders Daeon ... OMG.  :rofl:

Offline Nika

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Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #223 am: 12. September 2014, 16:39:24 »
Awww, danke, ich hatte so gehofft, dass ich mir das Lustige nicht nur einbilde - so von wegen, das kommt vom normalen Nano-Wahnsinn, da redet man sich selbst viel schön.  :knuddel:
Ich bin nicht Malinche, aber nein, nicht eingebildet. Ich sitz immer noch mit den Zähnen in den Lippen vergraben und zuckenden Schultern hinter meinen Büro-Computer.  :rofl:

Offline SinTheFox

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Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #224 am: 30. September 2014, 18:02:34 »
Nycra, deine sind echt der Heuler.  :rofl:
Bloß gut, dass ich gerade daheim bin und sich niemand über mein Gekicher beschweren kann.  ;D

Dann werde ich auch mal wieder.  :D
Das Charakterinterview hier gehört schon zum NaNo dazu. Um sie ein wenig besser kennen zu lernen, um zu wissen, wie sie ticken und einfach, weil es Spaß macht.
Dieses Jahr wird im NaNo Devron 2 geschrieben. Die neu eingeführten Charaktere bekommen heute ihren Auftritt.

Der Dämonenfürst, hat keinen richtigen Namen und ist, wie man sich denken kann, der Boss in der Dämonenwelt.
JaRehd, ein Dämon, der aus bisher ungeklärten Gründen Irbis helfen will.
Irbina, eine Schattenleopardin, die einst eine Schneeleopardin war.


1. Wie alt bist du?

Irbina: guckt empört, legt die Ohren an Man fragt eine Dame nicht nach ihrem Alter! knurrt
JaRehd: lacht Irgendwann hört man auf, die Jahre zu zählen, wenn man so viel Zeit hat. Ich schätze mal, irgendwo in den 700er.
Dämonenfürst: zuckt mit den Schultern Ist mir ziemlich egal. Jedenfalls älter als ihr alle zusammen. sieht zu Irbina Du bist jedenfalls erst zweihundert Jahre in der Dämonenwelt. schnaubt belustigt
Irbina: funkelt ihn verärgert an, dreht ihren Kopf zur Seite

2. Wie groß bist du?

JaRehd: Wie hätten sie es denn gerne? wächst von 1,80m auf 2,53m an, wird dann wieder kleiner So recht? grinst frech
Dämonenfürst: lacht donnernd Herrlich. Willst es immer noch den Menschen recht machen, was? Lass das. schüttelt ungläubig den Kopf, wird ernst Die Menschen haben mehr Angst, wenn man größer ist.
Irbina: Und warum sitzt du dann hier in Menschengröße? grinst kätzisch
Dämonenfürst: knurrt Weil hier wenig Platz ist und unsere Autorin mich dazu verdonnert hat, so klein zu bleiben. guckt wütend zur Autorin
Autorin: grinst, wedelt mit Fernbedienung Du weißt, was passiert, wenn ich drücke, ne?
Dämonenfürst: schnaubt
Irbina: Ich bin 115cm lang. Dazu kommt noch mein Steuerruder mit 82 cm.

3. Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?

Irbina: putzt nachdenklich ihren Schwanz Kann schon sein.
JaRehd: sieht zu Irbina Naja, wenn man deine Verbissenheit sieht, wenn du etwas willst...
Irbina: faucht Wenigstens setzte ich Prioritäten. Du hingegen tingelst hin und her und plauderst dich um Hals und Kragen. knurrt
JaRehd: hebt eine Augenbraue Wenn es nur das ist, was dich stört... lacht
Irbina: starrt in eine andere Richtung
Dämonenfürst: Als Herrscher kann ich machen, was ich will und wie ich will.
JaRehd: will den Mund öffnen
Irbina: krallt JaRehd ins Bein
JaRehd: Spinnst du?! besinnt sich, dass er gerade beinahe einen bösen Fehler gemacht hätte
Dämonenfürst: hebt verstimmt eine Augenbraue

4. Bist du noch Jungfrau?

Dämonenfürst: schnaubt belustigt Nein.
JaRehd: Nein.
Irbina: verlegen Nein.

5. Bist du verheiratet oder Single?

JaRehd: Single. Eine feste Bindung brauche ich nicht, ich kann mir jede Nacht eine andere suchen. grinst anzüglich
Dämonenfürst: Mit steht sowieso jede und jeder zu.
Irbina: putzt sich nachdenklich die Brust Verheiratet nicht. Aber ich würde gerne eine feste Bindung mit jemandem eingehen. Kann man das als Dämon überhaupt noch?
Dämonenfürst: Das geht schon. Aber kaum ein Dämon will das, immerhin stehen einem alle Türen offen. grinst

6. Hast du Kinder?

Dämonenfürst: Nein. Aber über die ganzen Dämonen zu regieren, das ist manchmal, als müsste man eine ganze Kinderschar beaufsichtigen. schüttelt den Kopf
JaRehd: Nein. Solche Blagen brauch ich nicht.
Irbina: traurig Ich hatte mal welche. Die meisten sind ihrer Wege gezogen, als sie groß waren. Und das letzte wurde zusammen mit mir getötet... Nur ich wurde zu einem Dämon. Mein Junges nicht. schnieft
Dämonenfürst: Wäre ja noch schöner, wenn jeder hier her gelangen könnte...
Irbina: knurrt
Dämonenfürst: ignoriert sie

7. Was ist dein Lieblingsessen?

Irbina: Rohes Fleisch, Blauschaf. Am besten selbst gefangen. leckt sich die Lippen
JaRehd: Das klingt gut. Hauptsache blutig. grinst
Dämonenfürst: Hmpf. Blutig ist immer gut. Ab und an mal einen ungehorsamen Dämon...
JaRehd: erschaudert

8. Hast du irgendwelche Geheimnisse?

Dämonenfürst: Natürlich. Und das geht hier niemanden etwas an.
JaRehd: Ja. leise Warum ich Irbis helfe und das bleibt auch so. verschränkt die Arme vor der Brust
Irbina: Natürlich. Jeder hat seine Geheimnisse, nicht wahr? knabbert an ihren Pfotenballen

9. Bist du gerade verliebt?

Irbina: Ja. Immer noch in diesen Kater...
Dämonenfürst: verächtlich So ein Quatsch. Dämonen haben keine Gefühle zu haben. knurrt
Irbina: knurrt zurück
JaRehd: stellt sich zwischen die beiden Nein.
Irbina: grummelt, wendet sich ab, putzt ihre Pfote

10. Welche Kunst sagt dir etwas?

Dämonenfürst: Foltern ist eine Kunst. grinst Besonderen Spaß macht es ja, diesen neuen Stift aus Engelsessenz an Dämonen zu testen...
JaRehd: schluckt Das ist allerdings eine Kunst. überlegt Die Welten ohne Hilfsmittel zu wechseln.
Dämonenfürst: Pft. Als wenn das eine Kunst wäre. Das ist doch so einfach. schnipst, verschwindet, taucht nach einer Minute wieder auf Siehst du? grinst überheblich
JaRehd: Für dich vielleicht. verschränkt die Arme vor der Brust
Irbina: Die Jagd. Es ist gar nicht so leicht, ein Blauschaf zu fangen.
Dämonenfürst: schüttelt fassungslos den Kopf, leise Man glaubt es kaum...
Irbina: leckt empört über ihre Flanke

11. Welche Augenfarbe hast du?

JaRehd: seufzt Grau, wie die meisten Dämonen.
Irbina: schnurrt JaRehd aufmunternd an Grün. Wie mein Dämonenkater...
Dämonenfürst: verdreht genervt die Augen Rot. Gehört sich so für einen Dämonenherrscher. Dauert das hier noch lange? starrt genervt auf seine langen, scharfen Fingernägel
Autorin: Kommt drauf an, wie ihr euch anstellt und benehmt. Jetzt habt ihr gerade die Hälfte hinter euch.
Dämonenfürst: knurrt genervt, macht einen Schritt auf die Autorin zu
Autorin: wedelt fröhlich mit der Fernbedienung herum Vergiss die hier nicht. grinst

12. Badest du lieber im Pool oder am Strand?

Irbina: mit gesträubtem Fell Weder noch. Als Schattenleopardin reicht es, wenn man sich gründlich mit der Zunge putzt. Und am liebsten trinke ich aus einem Bach oder See. Meerwasser ist salzig und im Poolwasser sind Chemikalien drin, bäh.
JaRehd: schüttelt sich Wenn ich schon mal baden muss, dann höchstens in einer der heißen Quellen, die wir in der Dämonenwelt haben.
Dämonenfürst: Ja, so eine heiße Quelle hat schon was. In die Menschenwelt gehe ich nicht. Was soll ich da auch?
JaRehd: nickt

13. Campst du gerne oder bleibst du lieber zu Hause?

Dämonenfürst: Wie gesagt, am schönsten ist es in der Dämonenwelt.
JaRehd: zuckt mit den Schultern In der Dämonenwelt ist es schon schön. Ab und an mal einen kleinen Besuch in der Menschenwelt finde ich aber auch nicht schlecht. Die haben so schöne weiche Schlafstätten.
Irbina: Meine Höhle war sehr gemütlich und wenn, dann bin ich dort geblieben. Die Höhle hier ist auch nicht schlecht, aber meine erste Höhle war einfach die schönste.

14. Bist du auf natürliche Art entstanden oder erschaffen worden?

Dämonenfürst: schüttelt genervt den Kopf Ich war schon immer da. Punkt.
Irbina: Ich war eine Schneeleopardin und bin dann zu einer Schattenleopardin geworden. Ich würde das als erschaffen worden werten. streckt sich, räkelt sich, betrachtet ihr schwarzes Fell mit den hell- und dunkelgrauen Flecken Das dunkle Fell gefällt mir besser als mein helles damals.
JaRehd: Ich war schon immer ein Dämon. Also bin ich auf natürliche Art entstanden.
Dämonenfürst: Sag ich doch.

15. Welche Eiscreme ist deine liebste?

Irbina: Was ist das?
JaRehd: Kaltes Zeug, meist mit Milch oder Früchten, das die Menschen gerne essen. Schmeckt gar nicht so schlecht, wenn man sich dran gewöhnt hat, dass es so kalt ist.
Irbina: starrt JaRehd an
Autorin: stellt eine Schüssel mit Eis und Sahnehäubchen vor Irbina Probier mal.
Irbina: nähert sich vorsichtig, schnüffelt, leckt mit der Zunge an der Sahne, dann am Eis Brr. Das Zeug ist echt kalt. Bäh. Aber die Sahne ist lecker...
Dämonenfürst: Mir ist das auch zu kalt. Außerdem, in der Dämonenwelt schmilzt es so schnell, da hat man nichts davon. nähert sich dem Schälchen, das Eis schmilzt Und schon ist es flüssig.
Irbina: schnuppert wieder, schlappt vorsichtig an der Flüssigkeit So schmeckt es schon eher. Schön süß. schnurrt, während sie das Schälchen ausleckt
JaRehd: schüttelt nur den Kopf

16. Hast du jemals einen Menschen getötet?

Dämonenfürst: Einen? Mehrere. zuckt mit den Schultern Ist doch nur natürlich.
JaRehd: Natürlich. Den einen oder anderen habe ich in die Dämonenwelt gebracht. Steht so auch in der Jobbeschreibung.
Irbina: Ja. Aber nur, weil ich meine Jungen beschützen musste. Diese Menschen hätten sich sonst aus ihrem Fell einen Pelzmantel gemacht. knurrt aufgebracht

17. Bist du dick oder dünn?

Irbina: schmollend Das ist auch so eine Frage, die man einer Dame nicht stellt.
Dämonenfürst: Seltsame Fragen, die hier gestellt werden... Natürlich habe ich den perfekten Körperbau.
JaRehd: hüstelt
Irbina: krallt nach JaRehd
Dämonenfürst: mit zusammengezogenen Augenbrauen Will hier jemand was anderes behaupten?
JaRehd: Nein, nein. Natürlich nicht. grummelt leise Bis auf den kleinen Bauchansatz...
Irbina: hat es gehört, kichert
Dämonenfürst: starrt die beiden feindselig an
JaRehd: Ich für meinen Teil fühle mich wohl. Nicht dick, nicht dünn, mit ausreichend Muskeln. sieht zu Irbina Gilt auch für dich.
Irbina: schnurrt freudig

18. Gibt es irgendetwas seltsames über dich zu erzählen?

Dämonenfürst: Nein. hebt abwartend eine Augenbraue Oder will jemand was anderes behaupten?
Irbina: Ich wüsste nichts. Außer, dass ich mal ein Schneeleopard war. Und mich in einen Schatten verwandeln kann. grinst
JaRehd: Vermutlich zählt es schon als seltsam, dass ich einem anderen Dämon helfe... seufzt
Dämonenfürst: Das ist allerdings sehr seltsam.
JaRehd: brummelt Ein Dämon, der Essenz aus Engelsfedern gewinnt und damit andere foltert, ist wohl nicht seltsam?
Dämonenfürst: knurrt aufgebracht Ab und an braucht man mal neue Methoden!
Irbina: schnurrt laut
JaRehd: macht einen Schritt rückwärts, hebt beschwichtigend die Hände
Dämonenfürst: beruhigt sich wieder
Autorin: Das mit dem beruhigenden Schnurren muss ich mir aufschreiben... zückt Papier und Stift
Irbina: lacht schnurrend

19. Dein Lieblingsfilm? Deine Lieblingsgeschichte?

Dämonenfürst: Brauch ich nicht.
Irbina: Für sowas interessiere ich mich nicht.
JaRehd: Ich habe dafür auch keine Zeit. Und kein Interesse daran.

20. Welche Träume hast du?

Irbina: seufzt unglücklich Ich möchte meinen Kater wieder finden.
JaRehd: zuckt mit den Schultern Keine Ahnung. überlegt eine ganze Weile Vielleicht mal wieder in die Menschenwelt zu gehen. Da war ich schon hundert Jahre oder so nicht mehr.
Dämonenfürst: Weiter der Herrscher über die Dämonen bleiben. Mehr will ich nicht.


Oha. Da lernt man ja noch richtig was über die drei.  ::)
Das einzig Rätselhafte an der Katze ist, warum sie sich je dazu entschieden hat, ein Haustier zu werden.
Compton Mckenzie

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