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Autor Thema: Magie  (Gelesen 7755 mal)

Lisande

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Re: Magie
« Antwort #15 am: 11. Februar 2008, 14:24:02 »
Na, dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben:

Zu eurem Roman
1) Was haltet ihr von Magie, ist sie in einen Fantasieroman zwingend notwenig? Welche Bedeutung hat Magie für euch?

Nein, Magie ist nicht zwingend notwendig. Es gibt genügend andere Elemente, um das Fantasygenre zu erfüllen. Bei mir spielen auch gerne mal die Götter der jeweiligen Welt persönlich mit (in Nebenrollen, aber immerhin).

Zitat
2) Unterscheidet ihr zwischen schwarzer, weißer und Chaosmagie oder ist das eurer Meinung nach nur schwarz-weiß Malerei? Sind bei euch die schwarzen Magier „böse“ oder verfolgen sie nur eine „dunkle Absicht“ (aus ihren Augen betrachtet)?
3) Wie äußert sich Magie in euren Werken? Worauf beruht sie?

s. o. - ich habe im Moment keinen Roman, in dem Magie eine Rolle spielt. Wenn, dann würde ich aber wahrscheinlich schon zwischen "schwarzer" und "weißer" Magie unterscheiden. Mir persönlich gefällt auch die Art der Magie, die Mercedes Lackey in ihren "Valdemar"-Romanen beschreibt, sehr gut - aber darauf jetzt ausführlich einzugehen, würde zu lange dauern.

Zitat
Zum realen Leben
1) Glaubt ihr an Magie?

Ein klares Nein. Zumindest nicht an Magie im Sinne von "Zaubern". Ich kann mir vielleicht noch vorstellen, dass es Menschen mit besonderen Fähigkeiten gibt - aber wenn, dann sind die so selten, dass es einfach noch nicht nachzuweisen war. Wären sie öfter, hätte man inzwischen zumindest wissenschaftliche Belege für diese Fähigkeiten, auch wenn man noch keine Erklärung gefunden hätte. Aber deswegen glaube ich eher nicht daran, dass es sowas wirklich gibt.

Zitat
2) Was haltet ihr von „David Copperfiel“ und „Uri Geller“, sind sie Betrüger oder echte Mentalisten?

Es fällt mir sehr schwer, die beiden in einem Atemzug zu nennen. David Copperfield bezeichnet sich selber als Illusionisten, das heißt, er behauptet gar nicht, irgendwelche übersinnlichen Fähigkeiten zu haben, sondern gibt ganz offen zu, dass es nur Tricks sind - aber verdammt gut gemachte und sehr unterhaltsame.

Uri Geller hingegen behauptet von sich, übersinnliche Kräfte zu haben - und da ich an die nicht wirklich glauben kann, muss ich ihn als Betrüger bezeichnen.

Zitat
3) Nehmen wir mal an, dass echte Magie (keine Suggestion) existiert. Welche(r) Seite/Richtung würdet ihr euch anschließen und warum?

Puh. Dafür müsste man erst mal genauer die Magie definieren, und das ist aufwändig. Ich würde mal einschränkend sagen, welcher Richtung ich ganz bestimmt nicht folgen würde: der eigentlich "klassischen" Definition schwarzer Magie, mit Blutopfern und Zwang.
Aber man kann das ja auch anders definieren...

Offline Möchtegernautorin

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Re: Magie
« Antwort #16 am: 11. Februar 2008, 15:41:44 »

Zu eurem Roman
1) Was haltet ihr von Magie, ist sie in einen Fantasieroman zwingend notwenig? Welche Bedeutung hat Magie für euch?
Es wurde ja schon vielfach angemerkt, das es darauf ankommt, wie man in dem Fall Magie definiert. Wenn ich nun davon ausgehe, dass es jemand die Fähigkeit haben muss zu zaubern, sei es mit Hellseherei oder irgendetwas „handfesteres“, würde ich sagen: Nein, sie ist nicht notwenig. Die Fantasy bietet so viele andere Elemente, dass man auf Magie durchaus verzichten kann.

2) Unterscheidet ihr zwischen schwarzer, weißer und Chaosmagie oder ist das eurer Meinung nach nur schwarz-weiß Malerei? Sind bei euch die schwarzen Magier „böse“ oder verfolgen sie nur eine „dunkle Absicht“ (aus ihren Augen betrachtet)?
Auf meiner kleinen Welt gibt es da zwei verschiedne Ansätze:

Der eine ist, dass jeder Magie sich im Großen und Ganzen seine Fachgebiete selbst aussuchen kann. Es gibt innerhalb dieser keine Grenzen, ob man nun Heilung mit Dämonen kombinieren will oder sonst irgendetwas Skurriles. Im Zuge dessen muss jemand, der sich mit Dämonen beschäftigt nicht gleich zu den „Bösen“ gehören und jemand, der sich mit Heilung beschäftigt nicht gleich zu den „Guten“. Solche Einteilungen gibt es offiziell nicht und hängen lediglich von den Einstellungen des betreffenden Zaubernden ab.

Die zweite Variante wird von einem Magierkonzil überwacht, dem zumindest ein Moralkodex zugrunde liegt. Magier, die sich vom Konzil lossagen sind zwar akzeptiert, aber nicht gerne gesehen, denn das impliziert, dass sie bereit sind gewisse Grenzen zu überschreiten.
Das wäre eine gewisse Abgrenzung zwischen Schwarz und Weiß, allerdings auch auch ohne Bezug auf ein Gebiet.

3) Wie äußert sich Magie in euren Werken? Worauf beruht sie?
Magie beruht darauf, dass bestimmte Lebewesen während der Kindheit ein Potential an Magie aufbauen können. Einige Menschen, Zwerge und Gnome, Elfen und Feenwesen für gewöhnlich immer. Im Grunde hat jeder seinen eigenen kleinen Pool an Magie, den er ausschöpfen kann (und auch muss, damit der Pool nicht irgendwann überläuft). Es ist im Grunde genauso angesiedelt, wie alle Menschen verschiedene Eigenschaften haben, kann man auch bei der Magie verschiedene Eigenschaften feststellen, sei es durch Farbe, Manifestation oder auch Töne.
Es gibt auch gaaaanz wenige Arten von versteckter Magie, die dann Hellseherei und solche Sachen beinhalten.

Zum realen Leben
1) Glaubt ihr an Magie?
Nicht wirklich. Ich würde es mir wünschen, aber ich bin - eider - zu sehr Realistin, um daran zu glauben.

2) Was haltet ihr von „David Copperfiel“ und „Uri Geller“, sind sie Betrüger oder echte Mentalisten?
Betrüger sind sie bestenfalls für diejenigen, die sich betrügen lassen. Ich sehe das ganze, wie einige andere, als Unterhaltung und versuche bestenfalls die Tricks dahinter zu erfahren.

3) Nehmen wir mal an, dass echte Magie (keine Suggestion) existiert. Welche(r) Seite/Richtung würdet ihr euch anschließen und warum?
Das ist eine schwere Frage und um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht genau. Ich finde Heilung und Beherrschung sehr interessant (tolle Kombination, ich weiß ::)) oder ich würde auch gerne mit den Elementen spielen können, mit Wind und Wasser oder mich in Tiere verwandeln können. Da gibt es vieles, das ich schön fände, aber festlegen mag ich mich auf keines.
Und die Seite… ehm.. naja, ich bin eine von den Personen, die auch so schon versucht die Welt ein klein wenig zu verbessern. Demnach würde ich wohl zu den „Guten“ tendieren. Leider mache und sage ich manchmal völlig unüberlegte Dinge, wenn ich wütend bin.
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Shay

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Re: Magie
« Antwort #17 am: 20. Februar 2008, 20:08:39 »
zum Roman
1) Ich bin der Meinung, daß man keine Magie (und überhaupt nichts Übersinnliches) in einem Fantasy-Roman braucht, aber wie es scheint, stehe ich da ziemlich allein auf weiter Flur. Jedenfalls suche ich seit Jahren verzweifelt nach einem Fantasy-Roman komplett ohne Magie.
2)+3) In meinen Geschichten gibt es nichts Übernatürliches. Es gibt immer wieder Leute, die daran glauben, aber diese Phänomene nehme ich liebend gerne auseinander. Meine "magischen Lampen" sind UV-Dioden, der magsiche Schrei meiner "Drachen" ist Infraschall und das magische Material schnödes Titan. Und wer sich auf meiner Welt auf Prophezeiungen und sowas verläßt kann ganz böse auf die Schnauze fallen.

zur Realität
1) Nein, ich glaube nicht an Magie. Ich bin mir sicher, daß es noch das eine oder andere gibt, was die Wissenschaft nicht erklären kann, aber das halte ich eher für eine Frage der Zeit (wobei diese Zeit noch sehr lang sein kann). Und Quantenphysik ist dermaßen verrückt, da braucht man keine Magie mehr ;)
2) Wurde schon gesagt: Copperfield ist ein Artist und Geller ein Scharlatan. Beeindruckend ist es schon, was sie da so hintricksen, aber ich bin mir sicher, daß es eben Tricks sind.
3) Wenn es irgend geht, würde ich wohl auf magische Kräfte komplett verzichten. Ich komm mit Magie einfach nicht klar. Ich finde sie langweilig.

Offline Judith

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Re: Magie
« Antwort #18 am: 20. Februar 2008, 22:02:43 »
Zitat
1) Ich bin der Meinung, daß man keine Magie (und überhaupt nichts Übersinnliches) in einem Fantasy-Roman braucht, aber wie es scheint, stehe ich da ziemlich allein auf weiter Flur.
Nein, bist du nicht. Ich sehe das genauso.  :)

Mein Nano-Roman ist etwa auch ganz ohne Magie, obwohl er in der gleichen Welt spielt wie mein Roman "Göttersteine" (AT), in dem Magie hingegen eine sehr große Rolle spielt. Ich habe aber einige weitere Fantasyromane in Planung, in denen keine "richtige" Magie vorkommt.

2) Sowas wie schwarze oder weiße Magie gibt es bei mir nicht, ebensowenig wie eine Unterscheidung in "gute" oder "böse" Magie.

3) Die Magie in den Göttersteinen ist Elementarmagie, die darauf beruht, dass die Elemente beeinflusst werden können. Das alles ist aber eher "intuitive" Magie - so etwas wie Zaubersprüche oder allgemeingültige Regeln gibt es nicht.

zur Realität:
1) Nein.

2) David Copperfield ist für mich ein durchaus beeindruckender Illusionist, der für mich persönlich aber viel zu "pompösen" Firlefanz betreibt. Und von Uri Geller hab ich noch nie was gehört.  ??? (Ich hab keinen Fernsehanschluss, vielleicht liegts daran *g*)

3) Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung. Darüber hab ich mir noch nie Gedanken gemacht und allgemein würde es mich wohl eher ängstigen, wenn ich Magie beherrschen würde. Was man da alles anrichten könnte, wenn man Fehler macht!  :o

Shay

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Re: Magie
« Antwort #19 am: 21. Februar 2008, 07:35:10 »
Danke, Neyasha! Daß ich nicht vollkommen allein dastehe, wußte ich schon (z.B. Ehanas Welt), aber es gibt sehr wenige, die das so zu sehen scheinen und bei den veröffentlichten Romanen hört es dann völlig auf. Wird Zeit, daß die Eisgeschichte fertig wird ;)

Zitat
Und von Uri Geller hab ich noch nie was gehört.  Huh (Ich hab keinen Fernsehanschluss, vielleicht liegts daran *g*)
Das liegt dann wohl einerseits am mangelnden Fernsehanschluß, andererseits daran, daß du zu jung bist. Ich bin ja so ein starkes halbes Jahrzehnt älter als du und zu meinen frühesten Kindheitserinnerungen gehören die Diskussionen über Uri Geller. Vor ei paar Monaten ist er jetzt mit irgendwelchen Shows in Sat1(?) wieder aus der Versenkung aufgetaucht. Sein größter Trick war immer, daß er nur in dem er sanft über einen Löffel strich durch die "Kraft seiner Gedanken" diesen Löffel komplett verbogen hat. Und angeblich klappte das auch bei einigen anderen Leuten, die sich an seine Anleitung hielten. So weit ich weiß, ist bis heute nicht geklärt, wie das funktioniert hat.

Offline Felsenkatze

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Re: Magie
« Antwort #20 am: 21. Februar 2008, 09:58:54 »
Zitat
So weit ich weiß, ist bis heute nicht geklärt, wie das funktioniert hat.

@Shay: bestimmte Metallegierungen werden schon bei Körpertemperatur weich und nachgiebig. Und das Schöne daran ist: alle Metalle sehen ziemlich ähnlich aus. Keine Magie also, sondern reine Chemie.
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Offline FeeamPC

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Re: Magie
« Antwort #21 am: 21. Februar 2008, 12:24:52 »
Dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben.
1. Fantasy braucht nicht zwingend Magie, macht aber eindeutig mehr Spaß mit.
2. Schwarz und Weiß sind immer mit Grau gemischt, niemand ist nur böse, niemand nur gut.
3. Magie ist in meinen Stories entweder unberechenbare Naturmagie (angeboren) oder gelernte Fähigkeit mit Regeln und vorhersehbaren Resultaten (wie jedes an Schule oder Uni zu lernende Fach)

real:
1. Ich weiß, daß es Dinge gibt, die noch nicht erklärt werden können. Habe selbst mit Leuten zu tun gehabt, die als Heiler oder Hellseher mir unerklärliche Resultate brachten. Ob man das jetzt Magie nennt oder PSI oder Quantenphysik, ist im Ergebnis gleich. Wobei Physik landläufig eher als Wissen und Magie und PSI als Glauben definiert werden.
2. Mag sein, daß sie auch echte Mentalisten sind. In der Hauptsache sind sie aber gute Bühnendarsteller. Und um Etagen besser als einige sonstige daily talk- and -soap Shows im Fernsehen.
3. Weiß mit grauen Unterabteilungen und der einen oder anderen schwarzen Linie (ich glaube nicht, daß ich mich für irgend eine Richtung eindeutig entscheiden würde)
Biete für werdende Hexen folgende Kurse:
Giftmischen für Anfänger
Dämonenwelten für Fortgeschrittene
Total schräge Fantasie-Plots für Experten

saraneth

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Re: Magie
« Antwort #22 am: 22. Februar 2008, 09:48:47 »
Hallo!

Dann werd ich auch  mal auf die Fragen eingehen, auch wenn Warlock fortgegangen ist.

Im Roman

Zitat
1) Was haltet ihr von Magie, ist sie in einem Fantasieroman zwingend notwenig? Welche Bedeutung hat Magie für euch?

Magie in einem Fantasyroman kann, muss aber nicht verwendet werden. Ich persönlich neige dazu sie einzubauen, aber das ist relativ und jedem Autor selbst überlassen, denke ich.


Zitat
2) Unterscheidet ihr zwischen schwarzer, weißer und Chaosmagie oder ist das eurer Meinung nach nur schwarz-weiß Malerei? Sind bei euch die schwarzen Magier „böse“ oder verfolgen sie nur eine „dunkle Absicht“ (aus ihren Augen betrachtet)?

Schwarzmagier haben bei mir immer einen Grund, weshalb sie so handeln, wie sie handeln. Niemand ist von Grund auf *nur* böse; davon gehe ich jedenfalls aus. Schwarze und weiße Magie kann schon mal vorkommen, Chaosmagie ist mir bisher allerdings nicht untergekommen.


Zitat
3) Wie äußert sich Magie in euren Werken? Worauf beruht sie?

Da geht es mir wie FeeamPC: Entweder die angeborene Magie, die sich irgendwann von selbst ihren Weg bahnt, oder man erlernt es.


Im realen Leben

Zitat
1) Glaubt ihr an Magie?

Was ist Magie? Bevor ich beantworten kann, ob ich daran glaube, muss ich erst einmal das wissen, bzw. mir darüber Gedanken machen.


Zitat
2) Was haltet ihr von „David Copperfiel“ und „Uri Geller“, sind sie Betrüger oder echte Mentalisten?

Ich finde die Show am Dienstag Abend unterhaltsam, während ich die letzten Reste meiner Hausaufgaben bewältige; aber ob das echt ist, kann ich nicht beurteilen, denn wenn man nicht wirklich dabei war, kann alles geschehen sein. ;)


Zitat
3) Nehmen wir mal an, dass echte Magie (keine Suggestion) existiert. Welche(r) Seite/Richtung würdet ihr euch anschließen und warum?

Der Weißen. Ich sehe keinen Sinn darin jemandem durch die schwarze Magie Schaden zuzufügen, wenn ich denn solche Kräfte beherrschen würde.

Offline Romy

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Re: Magie
« Antwort #23 am: 28. Februar 2008, 00:51:11 »
Ja also, da geb ich doch auch mal meinen Senf dazu  ;)

Zitat von: Warlock
Zu eurem Roman
1) Was haltet ihr von Magie, ist sie in einen Fantasieroman zwingend notwenig? Welche Bedeutung hat Magie für euch?
Magie finde ich keineswegs zwingend notwendig, wobei ich fast immer Magie mitverwende, aber halt in den unterschiedlichen Projekten in möglichst unterschiedlichen Variationen und Ausprägungen usw. Aber über Drachen hab ich auch mal geschrieben, da gibts/gabs keine Magie (ich bin/war mal am überlegen, ob ich sie einbauen soll ... ::) )

Zitat von: Warlock
2) Unterscheidet ihr zwischen schwarzer, weißer und Chaosmagie oder ist das eurer Meinung nach nur schwarz-weiß Malerei? Sind bei euch die schwarzen Magier „böse“ oder verfolgen sie nur eine „dunkle Absicht“ (aus ihren Augen betrachtet)?
In dem Projekt in dem aktuell immer noch arbeite, gibt es verschiedene Arten von Magie und jeder ist ein Gott und eine Farbe zugeordnet. Und ja, es gibt schwarze Magie, aber keine weiße  ::) Und die Schwarzmagier sind nicht mal die 'Bösen'  8) Nee also, ich spiele schon gerne mit Klischees, ich mag sie einfach nicht sonderlich ...
Da kommt mir gerade die wunderbare Idee mal eine Geschichte zu schreiben, in der die weißen Magier die 'Bösen' sind und die schwarzen Magier die 'Guten'. Das wär doch lustig  :rofl:

Zitat von: Warlock
3) Wie äußert sich Magie in euren Werken? Worauf beruht sie?
Um wieder auf mein aktuelles Projekt mit der Magie und den verschiedenen Farben zurückzukommen: Jede Art der Magie hat eine andere Quelle, der Magier besitzt eigentlich lediglich die Fähigkeit, diese Quelle anzuzapfen. Die grüne Magie ist z.B. Naturmagie usw. Wenn ich meine übrigen Projekte anschaue, dann kommt die Magie eher aus den Menschen/sonstigen Wesen selbst, ist also eine geistige Fähigkeit, nah verwandt mit Telepathie u.ä.

Zitat von: Warlock
Zum realen Leben
1) Glaubt ihr an Magie?
Eher nicht  ::), aber ich bedaure meinen Unglauben selbst. Ich denke immer, wer Fantasy schreibt, sollte doch auch im wahren Leben an Magie glauben, allerdings bin ich ein ziemlicher Realist. Und wie ich hier lese, bin ich damit überhaupt nicht allein. Vielleicht ist der typische Fantasyliebhaber tatsächlich eher Realist und beschäftigt sich so gern mit diesem Genre um sich halt mal treiben zu lassen und die böse Welt da draußen zu vergessen  :hmmm:

Zitat von: Warlock
2) Was haltet ihr von „David Copperfiel“ und „Uri Geller“, sind sie Betrüger oder echte Mentalisten?
Wie ja schon mehrfach gesagt wurde, bezeichnet David Copperfield sich selbst als Illusionist und genauso sehe ich ihn. Als Kleinkind habe ich vielleicht geglaubt, dass er wirklich zaubern kann (oder zumindest war ich mir nicht sicher  ;) ) Uri Geller dagegen behauptet ja von sich, wirklich zaubern zu können und ich finde es schon beeindruckend, was er so macht. Seine aktuelle Show sehe ich mir allerdings dann doch nicht an und das er oder sein gesuchter Nachwuchs da, wirkliche Magie ausüben, kann ich auch nicht recht glauben - es ist zwar alles gut gemacht, aber es wird schon alles eine vernünftige, sachliche, reale Erklärung für all das geben (siehe Punkt 1  :D)

Zitat von: Warlock
3) Nehmen wir mal an, dass echte Magie (keine Suggestion) existiert. Welche(r) Seite/Richtung würdet ihr euch anschließen und warum?
Auf jedenfall würde ich mich der 'guten' Seite anschließen, wie auch immer die nun aussehen mag, ob weiß oder schwarz oder bunt ... auf jeden Fall würde ich versuchen, wenn ich über solche Kräfte verfügen würde, damit anderen Menschen zu helfen, sonst würde ich mir schäbig vorkommen. Was habe ich davon, andere Menschen zu quälen, ihnen zu schaden, sie umzubringen etc.??? 

Gute Nacht
Romy
       Cause I need freedom now
And I need to know how
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(Mumford & Sons - The Cave)
     No one understands the way you found your God
(Editors - Bricks And Mortar)

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