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Autor Thema: Pentagondodekaeder / PEN-Literaturpreis Krefeld  (Gelesen 1917 mal)

Offline Janika

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Pentagondodekaeder / PEN-Literaturpreis Krefeld
« am: 03. Juni 2020, 19:56:57 »
Die Stadt Krefeld hebt gerade einen Fantasy-Literaturpreis aus der Taufe. Mit involviert sind Bernhard Hennen sowie Jennifer Morscheiser, die Kuratorin und Burgherrin von Burg Linn, wo seit knapp einem Jahr die Fantastischen Lesenächte stattfinden.
Eingereicht werden kann ab August, verliehen wird im Januar 2021 und von da an im 2-Jahres-Takt. Dotiert ist der Preis mit satten 10.000€ Preisgeld. Eingereicht werden können Fantasy-Romane, die maximal 2 Jahre auf dem Markt sind und eine ISBN haben.
Zusätzlich gibt es einen Kurzgeschichtenwettbewerb für Jugendliche, bei dem die besten Beiträge in einer Anthologie gesammelt werden.

Hier der Artikel aus der Rheinischen Post.

Ich bin gespannt auf die finalen Richtlinien zur Einrichtung. 10.000€ sind auf jeden Fall eine Ansage. :o
  Immer eine Handbreit Plot unter dem Federkiel haben!
(eigener Spruch)

Offline Mara

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Re: Pentagondodekaeder / PEN-Literaturpreis Krefeld
« Antwort #1 am: 06. Juni 2020, 19:04:18 »
Davon habe ich auch schon in der Zeitung gelesen - scheint ja ziemlich groß zu werden. Ich fände es großartig, wenn der Preis sich so richtig kulturell etabliert und unser Genre dann auch in der Öffentlichkeit ein wenig mehr Aufmerksamkeit bekommt.  :prost:

Offline Grummel

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Re: Pentagondodekaeder / PEN-Literaturpreis Krefeld
« Antwort #2 am: 28. Juni 2020, 07:06:20 »
Und die Ausschreibung ist nun auch da:

http://www.museumburglinn.de/de/fantasy-preis

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Offline Ary

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Re: Pentagondodekaeder / PEN-Literaturpreis Krefeld
« Antwort #3 am: 28. Juni 2020, 14:17:33 »
Eine eigene ISBN-Nummer - was genau bedeutet das? Dürfen auch SP-Romane eingereicht werden, die eine ISBN-Nummer von Amazon haben? Reicht das? Oder müssen es Verlagsveröffentlichungen sein? Bin nur neugierig. :)
  Katzen sind Wörter mit Pelz. Wie die Wörter, so streifen sie um die Menschen herum, ohne sich je zähmen zu lassen. Wörter und Katzen gehören zur Rasse der Nichtgreifbaren. (Erik Orsenna)

Offline Grummel

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Re: Pentagondodekaeder / PEN-Literaturpreis Krefeld
« Antwort #4 am: 28. Juni 2020, 16:57:59 »
Eine eigene ISBN und einreichen können Verlage und Autoren. Das sagt eigentlich alles.

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Offline KaPunkt

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Re: Pentagondodekaeder / PEN-Literaturpreis Krefeld
« Antwort #5 am: 18. November 2020, 21:34:52 »
Die Longlist ist draußen. Es gab 157 Einsendungen. Davon sind jetzt 20 ausgewählt.
Ein paar Zirkler habe ich schon darauf entdeckt.  :vibes: und mein Roman hat es auch geschafft.
Anstoßen und gegenseitiges Daumendrücken, ihr Lieben?
 :prost:

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Rigalad

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Re: Pentagondodekaeder / PEN-Literaturpreis Krefeld
« Antwort #6 am: 19. November 2020, 18:57:05 »
Ich stoße mal mit an! Das war eine tolle Nachricht!  :vibes:

Offline KaPunkt

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Re: Pentagondodekaeder / PEN-Literaturpreis Krefeld
« Antwort #7 am: 19. November 2020, 19:14:25 »
Ne? Solche mails bekommt man gerne. 
:prost: Sköllchen!

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Offline Grummel

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Re: Pentagondodekaeder / PEN-Literaturpreis Krefeld
« Antwort #8 am: 19. November 2020, 19:36:08 »
Ich freu mich sehr für euch und noch ein paar weitere Freunde. 

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Offline Amber

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Re: Pentagondodekaeder / PEN-Literaturpreis Krefeld
« Antwort #9 am: 19. November 2020, 21:07:31 »
Ich gratuliere allen Zirkler*innen auf der Liste!

Offline Marta

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Re: Pentagondodekaeder / PEN-Literaturpreis Krefeld
« Antwort #10 am: 20. November 2020, 18:48:33 »
Wie schön! Glückwunsch an alle Longlist-Zirkler!!!  :pompom: :pompom: :pompom:


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Offline Mara

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Re: Pentagondodekaeder / PEN-Literaturpreis Krefeld
« Antwort #11 am: 21. November 2020, 20:52:22 »
Glückwunsch! =)  :jau:

Offline Koriko

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Re: Pentagondodekaeder / PEN-Literaturpreis Krefeld
« Antwort #12 am: 05. Dezember 2020, 19:52:58 »
Inzwischen wurde die Shortlist bekannt gegeben:

Zitat
Da waren’s nur noch fünf: Shortlist für den Fantasy-Preis steht fest
– Der Gewinner des Literaturpreises erhält 10.000 Euro Preisgeld
Das Rennen um den Krefelder Preis für Fantastische Literatur geht auf die Zielgerade: Mit Veröffentlichung der Shortlist sind jetzt nur noch fünf Bewerber übrig. Den Gewinner, der Anfang des neuen Jahres bekanntgegeben wird, erwartet ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Mehr als 150 Autoren aus dem deutschsprachigen Raum haben sich um den erstmalig ausgeschriebenen Krefelder Preis für Fantastische Literatur beworben. Unter den Einsendungen waren Eigenveröffentlichungen, Werke aus spezialisierten Kleinverlagen und Titel aus großen Verlagshäuser. Die Auszeichnung wird im kommenden Jahr erstmals verliehen. Eine fünfköpfige Fachjury entscheidet über den Gewinner.

Erster Kandidat auf der Shortlist ist der Roman „Was Preema nicht weiß“ von Sameena Jehanzeb, der in einer nahen Zukunft spielt. Das Buch entführt auf zwei spannende Handlungsebenen: auf eine hinter einem weißen Raum liegende, paradiesartige Lichtung kurz nach dem Weltuntergang und in die sich langsam aufbauenden, zurückkehrenden Erinnerungen einer jungen Frau. Beide Handlungsstränge werden von der 1981 in Bonn geborenen Autorin geschickt verwoben. Ein schönes Detail sind die jeweils am Kapitelanfang eingearbeiteten Grafiken, die nach und nach aus Scherben zu einem vollständigen Bild werden. Das Werk hat gerade den Selfpublishing Buchpreis 2020 gewonnen.

Irgendwo zwischen „The Italian Job“ und „Ocean‘s Eleven“ ist die Atmosphäre von Thilo Corzilius‘ „Diebe der Nacht“ angesiedelt. Das Buch spielt in einem fantastischen, alternativen Venedig und handelt von einer Trickbetrüger-Bande, die zugleich Talente als Theatertruppe entfaltet. Der in Essen lebende Autor und Theologe wirft seine Leser in eine Welt aus Magie, Kunst, Schätzen und Humor, das Setting ist zugleich postindustriell und erinnert an die Renaissance. Am Ende des Buches wünscht man sich ein mechanisches Theater, um damit umherzuziehen und mehr von dieser Welt zu entdecken.

Der Roman „Nanos – Sie bestimmen, was du denkst“ von Timo Leibig inspiriert zu Gedankenspielen, wie eine manipulierte Bevölkerung in einem absoluten Kontrollstaat wohl agieren würde. Erschreckend eindrucksvoll beschreibt der in Süddeutschland lebende Autor die Radikalität eines Überwachungssystems in der nahen Zukunft des Jahres 2028, aber auch das Leben der verfolgten Aussteiger und Oppositionellen im Freiheitskampf. Immer wieder geht es ihm dabei auch um menschliche Werte wie Vertrauen und Freundschaft.

„Die Silbermeersaga – Der König der Krähen“ von Katharina Hartwell ist als Jugendbuch ab 14 Jahren empfohlen, schlägt aber auch Erwachsene in den Bann. Das überaus ansprechend und liebevoll gestaltete Buch erzählt die sehr düstere Geschichte verschwundener Kinder in einem nordischen Reich voller magischer Kreaturen. Als Auftakt einer Reihe ist der nächste Band für das Frühjahr angekündigt. Die gebürtige Kölnerin Hartwell hat schon mehrere Literaturpreise gewonnen, sowohl im Bereich Fantasy als auch in anderen Literaturgenres.

Birgit Jaeckel hat mit „Das Erbe der Rauhnacht“ ein Weihnachtsbuch der anderen Art geschrieben. Weit entfernt von pausbäckigen Englein nimmt sie die Leser mit in die Mythologie des 16. Jahrhunderts und begibt sich auf die Spuren von Knecht Ruprecht. Die Handlung erzählt von der „Wilden Jagd“, die in den längsten Nächten des Jahres Dörfer bedroht und Schrecken verbreitet. Die Autorin hat mit diesem Werk 2019 schon den Fantasy-Preis Seraph gewonnen.

Insgesamt hat die Stadt Krefeld für den ersten „Krefelder Preis für Fantastische Literatur“ 157 Einsendungen erhalten, zumeist aus Deutschland, aber auch aus Österreich, der Schweiz und Norwegen. Die Jury, bestehend aus Oberbürgermeister Frank Meyer, der städtischen Kulturbeauftragten Dr. Gabriele König, der Leiterin des Museums Burg Linn, Dr. Jennifer Morscheiser, der Schriftstellerin und Vorstandsmitglied von PAN (Phantastische Autoren Netzwerk), Fabienne Siegmund, und dem renommierten Lektoren Dr. Helmut W. Pesch, hat die Werke studiert und wird sich bis zum Jahreswechsel auf einen Preisträger verständigen. Aufgrund der Corona-Epidemie wird die offizielle Verleihung auf den Sommer 2021 verschoben.

Mit der neu geschaffenen Auszeichnung würdigt die Stadt Krefeld herausragende Romane oder Graphic Novels in deutscher Sprache, die sich mit Märchen, Sagen, Fantasy, Science-Fiction und anderen Inhalten der Fantastik beschäftigen. Der Preis, der in Form eines zwölfseitigen Würfels (Pentagondodekaeder) überreicht wird, soll ab 2021 alle zwei Jahre vergeben werden. Der zwölfeckige Würfel, der als Vorlage für die Trophäe dienen wird, ist ein archäologisches Fundstück aus dem nahe gelegenen Gelleper Gräberfeld, das in der Dauerausstellung im Museum Burg Linn zu sehen ist. Es gilt als eines der spannendsten Rätsel der Archäologie, weil bis heute niemand weiß, was eigentlich sein Zweck war. Entsprechend soll bereits dieses Objekt, das der Preisträger als Kopie erhält, die Fantasie anregen. Mit der Stiftung des neuen Preises möchte die Stadt Krefeld hochwertige Geschichten aus der Fantastik für eine breitere Öffentlichkeit entdecken und vor allem Kinder und Jugendliche für Literatur begeistern: Denn nicht erst seit „Harry Potter“ ist Fantasy ein bevorzugtes Genre bei jungen Menschen.
"Das schönste aller Geheimnisse: ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen." - Mark Twain

www.assjah.de
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www.like-a-dream.de

Offline KaPunkt

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Re: Pentagondodekaeder / PEN-Literaturpreis Krefeld
« Antwort #13 am: 05. Dezember 2020, 20:23:31 »
Ich habe noch keinen der fünf gelesen. Kennt die jemand?
(Ich bilde mir jetzt was ein, zusammen mit Kati, Heitz und Eschbach rausgeflogen zu sein.  ;D )

Liebe Grüße,
KaPunkt
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Re: Pentagondodekaeder / PEN-Literaturpreis Krefeld
« Antwort #14 am: 05. Dezember 2020, 20:43:00 »
Ja, ich kenne sie alle 5 und drei davon persönlich. ;)

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