Zitat von: Grummel am 08. März 2026, 12:11:51Weil es ja nicht wirklich in die Ausschreibungen passt (und wenn doch, bitte verschieben), mein Lieblingsverein startet mit den Bewerbungen zum Stipendium 2026.
, und der "schweigsame Held" dafür wirklich ausreichen. - Das kannst du natürlich auch anders sehen. Zitat,,Sound der Finsternis"
Ausschreibung Kurzgeschichten-Anthologie – herausgegeben von Michael Leuchtenberger in Kooperation mit dem muc Verlag
Wir suchen kurze Prosatexte über Unheimliches und Schreckliches aus der Welt der Musik! Erzählt uns von dem verbotenen Lied, das böse Geister beschwört. Dem verfluchten Konzertsaal, aus dem niemand lebend entkommt. Der Bandprobe, bei der plötzlich ein Dämon den Bass spielt. Ob beim Rave, beim Festival oder im Geigenunterricht – es darf sehr gerne subtil unheimlich zugehen, gerne auch blutig. Splatter und Gore suchen wir allerdings nicht. Ein bisschen schwarzer Humor ist gerne gesehen, aber kein Muss. Das Gruselige soll im Vordergrund stehen. Queere Figuren und Themen sind ausdrücklich willkommen, aber ebenfalls keine Pflicht.
Was die Art der Musik angeht: Auch hier freuen wir uns über Vielfalt. Bekannte Genres wie Klassik, Pop, Metal und Jazz dürfen ebenso in den Erzählungen vertreten sein wie ausgefallenere oder uns fremde, phantastische Klänge. Und wenn ihr euch von bekannten Geschichten wie Gaston Lerouxs ,,Phantom der Oper" oder Lovecrafts ,,Die Musik des Erich Zann" inspirieren lasst, findet dabei trotzdem eure ganz eigene Note.
Reine Gedichte werden nicht gesucht, aber Lyrik bzw. Songtexte dürfen in den Geschichten enthalten sein, sofern deren Verwendung nicht die Rechte Dritter verletzt. Mit der Einreichung wird versichert, dass das Werk selbst und ohne Verwendung von KI (z. B. ChatGPT oder andere) geschaffen wurde.
Die gewünschte Länge der Texte liegt bei maximal 15 000 Zeichen, eine Minimalgrenze gibt es nicht. Texte, die unsere Längenvorgabe um mehr als 500 Zeichen überschreiten, fließen nicht ins Auswahlverfahren ein. Pro Autor*in darf nur eine Geschichte eingereicht werden, die bislang unveröffentlicht sein muss. Die Einreichung muss in Form einer Word-, ODT- oder RTF-Datei (nicht PDF) erfolgen.
Letzter Tag für die Einreichung ist der Weltmusiktag, der 1. Oktober 2026. Schickt uns die Texte bitte bis dahin an sound_finsternis@gmx.de (Ansprechpartner ist der Herausgeber Michael Leuchtenberger).
Wir benötigen von euch bis zum Einsendeschluss nur die Datei und eine E-Mail-Adresse, über die wir euch kontaktieren können. Darüber hinaus könnt ihr die Texte, wenn gewünscht, anonym einreichen und unter Pseudonym veröffentlichen. Weitere Informationen über die Autor*innen erfragen wir erst, nachdem die Geschichten ausgewählt wurden.
Die Anthologie wird beim muc Verlag als Print und E-Book veröffentlicht. Die Veröffentlichung ist für 2027 geplant.
Die im Buch vertretenen Autor*innen erhalten jeweils ein Freiexemplar sowie 40 Prozent Rabatt bei der Bestellung weiterer Exemplare der Anthologie.
Sowohl die Teilnahme an der Ausschreibung als auch die Veröffentlichung in der Anthologie sind kostenlos. Die Autor*innen sind weder zur Abnahme von Büchern noch zur Vermarktung verpflichtet.
Wir freuen uns auf eure düster klingenden Geschichten!
ZitatFür den Verlag ohneohren sucht Herausgeberin Ingrid Pointecker Geschichten über Wesen, die strahlend den Trümmern ihres Daseins entsteigen. Die Geschichten sollen im Bereich der Urban- und Dark Fantasy angesiedelt sein, gerne mit mythologischen Anleihen (aber auch gerne völlig selbst kreierten Wesen phantastischer Welten) sowie starken Beschreibungen des Neubeginns.
Wie schon bei vergangenen Ausschreibungen ist ein Punkt dabei besonders wichtig: Der Neubeginn, das Aufsteigen aus der Asche soll direkt thematisiert werden und ein Gefühl der Hoffnung bei den Lesenden hinterlassen. Die Hoffnung kann dabei im Kleinen wie im Großen greifbar werden. Protagonist*innen mit miesen Jobs, die am Schreibtisch ihre Superkräfte entdecken, das Monster unter dem Bett, das sich als freundlicher und praktischer herausstellt als gedacht oder aber die düstere Urban Fantasy-Stadt, deren Lost Places plötzlich von Held*innen mit ganz eigenen Fähigkeiten und Plänen bevölkert sind.
Auch einer Prise Humor sind wir bei den Geschichten nicht abgeneigt: Vielleicht gehen aus den Resten einer verlassenen Stadt auch Racheengel hervor, die sich im Hippiebus auf eine Reise machen?
FORMALE KRITERIEN & INFOS
Die Teilnahmebedingungen:
- Wir suchen Kurzgeschichten mit einer maximalen Länge von 17.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen). Diese Anzahl umfasst das ganze Dokument (inkl. CN und Titel).
- Zu jeder Geschichte bitte zwei Dokumente einreichen:
[li]Pro Autor*in darf ein Beitrag eingereicht werden.
- Geschichte (ohne Namen im Dokument) mit Content Notes
- Kurzvita mit Kontaktdaten
- Jeder Beitrag muss eigenständig verfasst sein, darf keine Rechte Dritter verletzen und darf auch bisher nicht veröffentlicht sein (gedruckt oder online).
- Beiträge mit Schilderungen expliziter Gewalt (speziell auch sexualisierte Gewalt, Folter etc.) werden ausgeschlossen!
- Jegliche Zuhilfenahme von generativen KI-Tools ist unerwünscht und führt bei Erkennen zu einer automatischen Absage.
- Angenommene Beiträge werden in Form eines E-Books und eines Taschenbuchs veröffentlicht.
- Im Falle der Veröffentlichung erhalten Autor*innen einen branchenüblichen Verlagsvertrag, der auf fünf Jahre befristet ist (mit Option auf Verlängerung). Zusätzlich erhalten Autor*innen eine Vereinbarung zum Ausschluss von genKI-Kreationen (um dies auch von Seiten des Verlags auszuschließen).
- Die Beiträge sollten in einheitlicher Rechtschreibung verfasst sein.
- Schriftart: neutral und gut lesbar (Empfehlung: Courier oder Arial)
- Eine Formatierung in Normseiten wird von uns empfohlen.
- Dateiformat: .rtf, .doc, .docx oder .odt
- Autor*innen erhalten eine Eingangsbestätigung per E-Mail.
- Jede angenommene Geschichte erhält ein Korrektorat und Lektorat. Wir erarbeiten gemeinsam mit den Autor*innen eine großartige Anthologie.
Einsendung bis zum 30.06.2026 um 23.59 Uhr an verlag@ohneohren.com mit dem Betreff ,,Aus der Asche". Gehen bis zum genannten Zeitpunkt insgesamt zu wenige Geschichten für eine Veröffentlichung ein, wird die Frist zur Einsendung verlängert.
Honorar:
Autor*innen erhalten einen branchenüblichen Verlagsvertrag, in dem eine einmalige Zahlung für den Beitrag vereinbart wird. Zusätzlich erhält jede*r Autor*in zwei Belegexemplare und kann zusätzliche Exemplare vergünstigt beim Verlag erwerben. Es besteht keine Pflicht zur Mindestabnahme in irgendeiner Form.
Rechtlicher Rahmen:
Mit Einreichung der Geschichte/n erklären sich die Teilnehmer*innen mit den oben genannten Bedingungen einverstanden. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung sind die Qualität des Textes und das Erfüllen der gestellten Einsendekriterien. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Ingrid geht doch als Verlegerin? Warum noch eine Ausschreibung?
Ja, ich gehe als Verlegerin, kurz nachdem diese Anthologie erscheint (Weihnachten 2026, wenn alles klappt). Aber ich bleibe Herausgeberin und möchte mich mit einer wirklich beeindruckenden Anthologie von der Phantastik verabschieden.
Mal sehen, was passiert.Zitat von: Stefan am 06. März 2026, 23:21:44Was das Honorar anbelangt, vergleiche ich mit anderen Ausschreibungen. Von einem einzigen kostenlosen Belegexemplar wird man nicht reich, von 5% der Einnahmen verteilt auf alle Beteiligten kann man sich vielleicht mal ein Eis kaufen. Reduzierte Exemplare sind üblich und irgendwie uninteressant. Zumindest für mich.
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