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Neueste Beiträge

#21
Das Willkommensboard / Re: Annili: Fantasy kann eben ...
Letzter Beitrag von Valentina - 21. März 2026, 10:24:01
Hallo Anni, Herzlich Willkommen!  :vibes:
Mir wurde, als ich mit Fantasy schreiben begonnen habe auch gesagt: "Du betreibst doch nur Eskapism".  :hmhm?:
Ich mag dein Standing dazu - ja, wir wollen manchmal in eine andere Welt fliehen, in ihr wachsen und lernen und daraus etwas ins echt Leben mitbringen.
Und tatsächlich würde ich es auch gern auf Englisch versuchen wollen. Aber da ich eine dicke High Fantasy Reihe schreibe und damit und mit dem "Schreiben lernen" noch zu kämpfen habe, hatte ich das (bis jetzt) für später aufgehoben.
Viel Spaß beim Zurechtfinden!
#22
Das Willkommensboard / Annili: Fantasy kann eben doch...
Letzter Beitrag von Arcor - 21. März 2026, 10:04:08
Etwas verspätet trifft heute unser neuestes Mitglied bei uns ein: eine Magic Realism-Liebhaberin mit Vorliebe für dicke Schicken, die danach sucht, dem Schreiben wieder mehr Platz im Leben zu geben. Herzlich Willkommen Annili!


Wer bist du?
Ich bin Anni und ich lebe seit fast zehn Jahren in Thüringen, nachdem ich vorher durch Schule, Studium und Arbeit viele verschiedene Bundesländer belebt habe und auch das ein oder andere Semester im Ausland verbracht habe. Ich hatte irgendwann mal nachgerechnet - als ich nach Weimar zog betrug meine durchschnittliche Verweildauer je Wohnung seit meinem 18. Geburtstag etwa 9 Monate. Uff. Seither bin ich aber nur noch einmal umgezogen und habe mich durch die vielen lieben Menschen, die ich hier kennenlernen durfte, fest verwurzelt und kann mir nicht vorstellen, dass es mich noch einmal weit wegzieht. Unter anderem durfte ich hier das erste Mal wirklich 'Schreiben in Gemeinschaft' kennen lernen. Geschrieben habe ich schon als Teenie, aber es gab in meinem Freundeskreis lediglich eine einzige Freundin, die diese Leidenschaft geteilt hat - hier habe ich nun eine ganze Gruppe Autor*innen, die ich regelmäßig treffe und für die das Schreiben genauso Teil ihres Lebens ist wie für mich. Neben dem Schreiben verbringe ich viel Zeit in meinem Brotjob. Der ist recht fordernd und ich versuche, dem einen Ausgleich durch viel Bewegung und Kreativität entgegenzusetzen. Da das Schreiben aber auch einiges an mentalen Kapazitäten voraussetzt, komme ich leider nicht so oft dazu, wie ich es mir wünschen würde; ich möchte das aber unbedingt wieder ändern und dem Schreiben mehr Raum in meinem Leben geben.

Was schreibst du?
Ich schreibe, was ich gerne lese: sehr dicke Bücher. Unter 120.000 Wörtern komme ich selten davon. Angefangen habe ich vor vielen Jahren, als ich noch zur Schule ging, mit Teenie-Romantikgeschichten im Stile derer, die damals im Thienemann-Verlag veröffentlicht wurden (Freche Mädchen - freche Bücher). Diesen Bereich habe ich aber recht schnell verlassen und insbesondere während meines Studiums viel Fantasy geschrieben. Ich würde meine Romane dabei aber eher als Urban Fantasy oder Magic Realism beschreiben. Ich lese zwar sehr gerne High Fantasy, habe mich aber bisher an den Weltenbau noch nicht so richtig herangetraut. In den letzten Jahren bin ich auch öfter mal in Richtung Science Fiction oder Alternative History abgeschweift. Eine konkrete Science Fiction-Idee habe ich, die aber ähnlich weltenbauintensiv sein könnte wie High Fantasy - diese geistert schon bestimmt zehn Jahre durch meinen Kopf und ich hoffe sehr, dass ich es in naher Zukunft schaffen werde, mir die Zeit zu nehmen, sie wirklich anzugehen. Denn wenn sie mich schon so lange verfolgt, will sie auch geschrieben werden. Es soll um eine postapokalyptische Welt gehen, in der sich eine abgeschottete Gesellschaft neu findet - neue Sprache, neue Strukturen, neue Legenden und neue Mythen. Ein anderes WIP spielt in einer Gesellschaft, in der Menschen Wert allein basierend auf ihrer Schönheit beigemessen bekommen - und was passiert, wenn diese verloren geht. Vielleicht noch interessant: In der Regel schreibe ich auf Englisch, da für mich Lesen, Bücher und Geschichten schon seit der Schulzeit mit der englischen Sprache verbunden sind.

Warum wir? Warum du?
In letzter Zeit ist mir leider das Schreiben ein wenig abhandengekommen. Ich habe zwar wundervolle Schreibgesellschaft gefunden und tolle Autor*innen in meinem Freund*innenkreis, aber insbesondere in den letzten Monaten hat mein Job zu stark die Führung in meinem Leben übernommen. Ich wünsche mir sehr, wieder mehr in die Fantasy abtauschen zu können - um dem ein wenig zu entfliehen, aber auch, um wirklich Schritte zu gehen, mir langfristig den Traum vom hauptberuflichen Schreiben erfüllen zu können. Da mein Leser*innenherz an der Fantasy hängt, hoffe ich sehr, dass ich durch ein Fantastikforum auch wieder mehr meine Schreibfeder in diese Richtung bewegen kann. Dazu kommt, dass zwei meiner Autorinnenfreundinnen (@Rynn und @Tina) sehr begeistert vom TiZi erzählen und das einfach Lust auf euch macht. Ihr scheint besonderer zu sein als andere Foren oder Zusammenschlüsse und wirklich einen Zusammenhalt unter euren Mitgliedern zu haben und euch gegenseitig zu unterstützen. Das finde ich toll. Ich sehe hier auch Stärken von mir, das Forum mitzubereichern - durch Inputs, Feedbacks, soziale Interaktion und Vieles mehr – vielleicht tatsächlich, falls es Personen gibt, die sich auch im Englischen versuchen wollen? Aber auch ansonsten bin ich offen und würde mich einfach freuen, einen ortsunabhängigen Anschluss an Autor*innen zu haben. Wie ihr auf eurer Webseite beschreibt – der Tintenzirkel ist für viele der Zweitwohnsitz geworden. Da ich derzeit nur einen ersten habe, würde ich mich über einen zweiten sehr freuen!

Kurze Kostprobe
The short moment of pain showed the desired effect and brought my thoughts back in order. Faith and Trust. The same servant who had brought us the dagger now approached with a goblet, filled with a translucent liquid.
I was fascinated by the way our blood mixed in the cup and coloured the liquid scarlet.
"Stand," ordered the priest. Behind me, I heard the rustling of dozens of coats and dresses. The priest overtook the goblet and put it to Jules' lips.
"May Marduk bless your bond."   
Then he went to me. The liquid was surprisingly hot and burned in my throat.
I looked at him. Jules. So young and beautiful. He had all the possibilities one could ever dream about. Now, his only task was to die by my hand.
#23
Das Willkommensboard / Re: Nancy Weis: Magie direkt v...
Letzter Beitrag von Emmi - 20. März 2026, 11:41:06
Hey Nancy,
herzlich willkommen! Was du schreibst klingt spannend. Ich habe auch gerade mit einem Urban Fantasy Schreibprojekt begonnen. Auf einen guten Austausch!
VG Emmi 
#24
Das Willkommensboard / Re: Nancy Weis: Magie direkt v...
Letzter Beitrag von Valentina - 20. März 2026, 09:33:19
Herzlich Willkommen, Nancy!
Mir gefällt dein Auszug  :)
Bei mir gibt es auch kaum Romance, aber unter der Lupe könnte man sie vielleicht finden  ;D Und bei mir steht auch eine Familie, genauer gesagt ein Geschwisterpärchen im Vordergrund und die Grundprämisse in meinen ähnlich wie die deine. Urban schreib ich zwar gar nicht, finde ich aber sehr spannend!
Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Schreiben, beim Einleben im neuen Haus und mit dem updaten deines Teegärtchens  :vibes:
#25
Das Willkommensboard / Re: Nancy Weis: Magie direkt v...
Letzter Beitrag von novembercat - 20. März 2026, 07:53:22
Willkommen!

Deine Energie finde ich inspirierend. Bisher haben mich die Herausforderungen beim Self-Publishing abgeschreckt. Du lässt es ganz leicht klingen!
Urban Fantasy klingt sehr gut. Freue mich auf den Austausch hier im Tintenzirkel!
#26
Phantastik und Fantasy / Re: Clair Obscur: Expedition 3...
Letzter Beitrag von Mindi - 19. März 2026, 13:35:54
Im Thank You Update waren nur Versos Drafts und ein paar Kämpfe im endlosen Turm neu hinzugekommen. Aber ja, ich fand es auch ungünstig, dass viele der optionalen Gebiete viel schwerer waren als der Endkampf, ich war dort auch vollkommen overpowered. Dazu hatten die Entwickler mal gesagt, dass sie absolut unterschätzt hatten, wie viele Spieler*innen allen optionalen Content ausreizen, den das Spiel zu bieten hat, bevor sie zum Endgegner gehen. Im Grunde würden andere Spiele diesen schweren Content erst Postcredit anbieten, aber hier ist es halt schon vorher verfügbar.

Und mir ist mittlerweile aufgefallen, dass mein Speicherstand auf vor dem Endkampf zurückgesetzt hatte. Also, der hat in meiner Welt einfach nie stattgefunden  :rofl:
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weil ich halt auch beide Optionen nicht wirklich toll fand.
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Nur musst ich dann ja für NG+ zum Ende spielen. :d'oh:
#27
Phantastik und Fantasy / Re: Clair Obscur: Expedition 3...
Letzter Beitrag von Novae - 19. März 2026, 12:38:17
Ich habe ziemlich viel über das Ende nachgedacht
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und vor allem, warum mich diese so nerven.
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Achtung, ein etwas längerer Rant.

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Ja, das Leben zwingt einen manchmal oder oft zu schwierigen Entscheidungen. Aber ...

Ein zentrales Thema ist ja Trauer, Schuld und der Umgang damit. Da gibt es so viele Variationen wie es Menschen gibt und Trauer ist auch nicht linear. Das sieht man auch gut in den verschiedenen Gesprächen während des Spiels.
Aber am Ende werden uns dann nur zwei, in meinen Augen die extremsten, als Möglichkeiten präsentiert. Einmal Maelle, die die Erinnerungen wachhalten möchte, aber zu dem Preis, dass sie sich darin vollständig verliert, und auf der anderen Seite Verso, der jede Erinnerung auslöschen möchte, um die Trauer zu bewältigen. Wobei es ja eigentlich Renoir ist. Verso war für mich da eher der Stand-In für Renoir, der diese Rolle mit seiner eigenen Motivation ausfüllen musste, weil Spielenden ja schon eine Verbindung zu ihm hatten.
Und weder das eine noch das andere funktioniert für mich, gerade weil diese Optionen so extrem sind und in meinen Augen auch gerade deswegent eher ungesund.

Außerdem finde ich diese entweder-oder Entscheidung passt auch nicht zum Ton des bisherigen Spiels. In vielen Gesprächen ging es darum, eine gemeinsame Basis finden, Achtsamkeit für die Gefühle der anderen und ihrer Wünsche, als Gruppe sich irgendwie weiterentwickeln und am Ende bricht das einfach zusammen. Es gibt nur noch Verharren im Eskapismus und damit auch Lune, Sciel und die anderen erhalten (was ich eigentlich wollte :brüll: ) oder zumindest die Möglichkeit von Veränderung zu dem Preis alles und alle zu  vernichten. Im günstiges Fall passt es einfach nicht zusammen, im schlechtesten sendet es eine gefährliche Message. Wobei ich diese Absicht den Machern des Spieles gar nicht unterstellen möchte!

Warum die einzelnen Figuren diese unterschiedlichen Vorstellungen und Wünsche haben, finde ich allerdings gut nachvollziehbar und auch im Charakter logisch, aber wie sie eben am Schluß damit umgehen nicht. Das widerspricht für mich einfach des Wesens des Spiels.

Ich finde Claire Obscure immer noch wahnsinnig faszinierend, aber diese beschränkten Wahlmöglichkeiten am Ende, die einfach nicht für mich gepasst haben, sorgen halt auch dafür, dass ich da mit einem sehr negativen Gefühl rausgehe. Und wenn ich überlege, wie viel Zeit ich darin verbracht habe und Computerspiele für mich einfach auch Entspannung sind, finde ich das schade.

Das heißt nicht, dass ich mir ein rosarotes Happy End wünschen würde (das passt ja auch nicht zum Spiel), aber die Enden sind für mich einfach nicht schlüssig und dadurch bleibt das Spiel unbefriedigend.

Werde ich es in Teilen nochmal spielen? Definitiv. Werde ich mir die Enden noch mal antun? Wohl eher nicht.

Und noch ein letztes Kommentar zu einem eher technischen Aspekt ...
Ich habe das Spiel erst vor kurzem gekauft und mir war nicht klar, dass viele der neuen Orte vor der Rückkehr nach Lumier wohl ein Teil von einem nachträglichen Dankespaket sind. Als ich dann die ersten paar betreten habe und sehr schwach im Vergleich zu den Gegnern war, dachte ich, ich muss erst Mal ordentlich aufleveln bevor ich in den Endkampf kann. Mit der Folge, dass ich dort völlig overpowered war.
So im Nachgang hätte ich mir gewünscht, dass das klarer ist. Oder ich war zu doof, dass zu realisieren.  :versteck:
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Ich kann aber sagen, ich habe mir noch nie so viele Gedanken über ein Computerpiel gemacht und wurde auch noch nie auf so eine extreme Gefühlsachterbahn geschickt. Und das ist schon irgendwie cool.

EDIT: Ich lese gerade eure Posts nach ...
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und das mit Versos Todestag ist mir in der Nacht gar nicht aufgefallen.  :o
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#28
Phantastik und Fantasy / Re: Clair Obscur: Expedition 3...
Letzter Beitrag von Sunflower - 19. März 2026, 11:21:25
@Novae

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Je länger ich drüber nachdenke, desto mehr glaube ich, man soll auch einfach nicht glücklich mit dem Ende sein. Am Ende sind alle potenziellen Entscheidungen Mist. Die Familie Dessendre hat sich da einfach in eine sehr blöde Situation reinmanövriert, aus der es keinen guten Ausweg mehr gibt. :ithurtsandstings!:
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#29
Phantastik und Fantasy / Re: Clair Obscur: Expedition 3...
Letzter Beitrag von Novae - 19. März 2026, 00:31:39
Ich hab's grad fertig gespielt.

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Fuck. Ich weiß gar nicht so recht wohin mit meinen Emotionen, weil glücklich bin ich nicht.  :no:

Ich habe ja schon vermutet, dass es auf ein Verso vs. Maelle hinaus laufen wird und trotzdem habe ich bis zum Ende noch auf einen Kompromiss gehofft. Naiv, ich weiß. Jetzt muss ich erst Mal meine Gedanken und Gefühle sortieren und vielleicht auch noch schlafen.
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#30
Buch- und Verlagswesen / Re: KI als Autor
Letzter Beitrag von Sparks - 18. März 2026, 21:35:25
Zitat von: Luna am 02. März 2026, 07:52:26Fühlen ist keine Fuzzylogik. Gefühle sind etwas tief menschliches. Liebe, Hass, Zuneigung, Ablehnung. Das sind alles Dinge, die eine Maschine nicht replizieren kann.

Da hast Du mich falsch verstanden. Ich denke, dass mein Fühlen mir bei einer Reflexion darüber aber sehr deutlich zeigt, wie ich selber nach "Fuzzyregeln" funktioniere.

ZitatUnd zu dem Krieg auch noch eine Überlegung: Bisher waren an den entscheidenden Stellen Personen mit Erfahrung und einer Ausbildung, welche wichtige Entscheidungen getroffen haben, nicht ein Hot Pot and Leuten aus der Bevölkerung, was so ein Sprachmodell wäre.

Das ist natürlich Richtig. Was aber würde jemand mit der "falschen" Erfahrung machen? z.B. Jemand, der aus seinem Werdegang heraus gelernt hat, das man um aus einer problematischen Situation herauszukommen sehr wohl Wege wählen kann, die man nur mit viel Glück überlebt?

ZitatAllerdings sehe ich auch, das weniger denkfähige Leute immer häufiger in Entscheidungspositionen sind, also könnte das eine Zukunftsvision sein.

Das sehe ich allerdings auch. Letztlich hat der zweite Weltkrieg so angefangen, und auch aktuell sehe ich, das zwei große Konflikte toben, wo sich die Urheber der letzten Eskalationsstufe verzockt haben. Aber ich denke nicht, dass das etwas mit grundsätzlich "weniger denkfähig" zu tun hat, sondern eher mit einer höheren Bereitschaft, Risiken einzugehen. "Positives Denken" kann sehr gefährlich sein.


Zitat von: Amber am 03. März 2026, 09:44:56Dazu stellt sich mir die Frage: Schreibt (und plottet etc.) ihr nicht, weil ihr das gerne tut? Wenn es ums Geldverdienen geht ist doch fast jeder andere Job erfolgversprechender als das Schreiben? Es sei denn der Autor hat mehr Spaß am Prompten ... aber ich bin hochgradig skeptisch, was das Ergebnis betrifft.

Genau dass ist es! Ich schreibe aus Spass am Schreiben selber. Obwohl ich eher Sachtexte schreibe, ist das für mich ein Hauptargument.

Ich habe vor zwei oder drei Jahren mal ein paar Abende damit verbracht, ChatGPT mit Prompts für Geschichten zu füttern. Das hat mich halt nicht so fasziniert. Aber bei anders gestrickten Leute kann das Ergebnis anders ausfallen: Spass daran eine KI mit Prompts zu füttern.

Und "Spass" ist etwas, was man nur sich selber gegenüber als Argument angeben kann, nicht aber gegenüber der Gesellschaft. Für die Gesellschaft ist "Spass" irrelevant. Selbst wenn sie sich über die Steuern aus der Unterhaltungsindustrie und der Touristik freut.


Da wir gerade bei KI sind:

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat den Job-Futuromat herausgebracht:
https://job-futuromat.iab.de/

Wählt man aus den Berufen die aus, die nach Ansicht des Programmes etwas mit "Autor" zu tun haben und gleichzeitig auch irgendwie plausibel erscheinen, so hat man es mit Wahrscheinlichkeiten von 0% (!) bis 60% zu tun, dass der Beruf durch eine KI ersetzt wird.
Bei meinem Beruf (Elektroniker) und verwandten Berufen, sowie Berufe, in denen ich mir vorstellen könnte, sie alternativ zu meinem jetzigen auszuüben, sind es immer 100%.

Ok, meine Erfahrung mit dem Arbeitsamt ist aber auch, das die Vermittler mir gegenüber zugegeben haben, dass sie sich überhaupt nicht Vorstellen können, was ich eigentlich mache bzw. gemacht habe, und sie mir daher bei einer Stellensuche auch nicht helfen können ausser mir Zugang zu der Datenbank mit offenen Stellen zu geben....und nein, da hat nie etwas gepasst.

Stellen habe ich immer bekommen, in dem ich mich beim erstbesten Verleiher gemeldet habe (das wird mit über 50 aber auch eng). Die besseren Stellen waren immer schierer Zufall und entsprechend selten.