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Neueste Beiträge

#21
Workshop / Re: Sind viele Zeitsprünge stö...
Letzter Beitrag von Caelynn - Gestern um 11:09:33
Vor meinen beiden Fantasyromanen habe ich Krimis verfasst.
Krimis sind rückwärts erzählte Geschichten.
Daraus entsteht ein Großteil der Spannung.
Am Anfang steht meist ein Verbrechen und um zu erfahren, wer dahintersteckt und warum, muss man Schritt für Schritt in der Vergangenheit zurückgehen.
Ich habe die Möglichkeit genutzt, die Perspektive des Täters (vor der Tat) hier und da als kursive Kapitel zwischen die zu setzen, die im Jetzt spielen (nach der Tat).

Zu viele verschiedene Zeitebenen liegen mir allerdings nicht besonders. Wenn ich beim Lesen erst lange überlegen muss, wie alles zusammenhängt, reißt mich das aus der Geschichte. Daher finde ich ebenfalls entsprechende Überschriften/Einleitungen gut.

Außerdem bin ich altmodisch und mag es, wenn eine Geschichte einen Anfang, eine Mitte und ein Ende hat. Sie muss nicht zwingend in dieser Reihenfolge erzählt werden, aber auch nicht völlig durcheinander, nach dem Motto: ein Stück Mitte, dann ein Stück Anfang, wieder ein Stück Mitte und so weiter. Eine gewisse Klarheit im Aufbau hilft, ganz in eine Geschichte eintauchen zu können.

Überlegst Du Dir vorher einen zeitlichen Aufbau und entwickelst dann nacheinander Kapitel für Kapitel? Oder entwickelst Du erst die Figuren und schreibst dann darauflos, um die Kapitel später in eine sinnvolle Reihenfolge zu setzen?
#22
Vorstellungsgespräche / Re: Cael
Letzter Beitrag von Caelynn - Gestern um 10:44:15
starrt auf das Handy

Was für ein infernalischer Lärm! Welch seltsames Folterwerkzeug ist das?
greift nach dem Handy, dreht es in der Hand, schaut es sich an und wirft es dann über die Brüstung

Ach, na ja. Musik...

Vielleicht mag ich melancholische Balladen. Lieder über Verlust, Pflicht und Loyalität.

Aber eigentlich ziehe ich die Musik vor, die die Natur hervorbringt: den Wind, der unter den Schwingen meines Drachen rauscht und in meinen Ohren singt, wenn ich auf ihm reite. Das leise Knistern eines Feuers. Regen, der auf Stein prasselt. Und... anderes, das dich rein gar nichts angeht.
#23
Tintenzirkel / Re: 70. Kurzgeschichtentriell ...
Letzter Beitrag von Biene - Gestern um 09:31:05
Passiert hier noch etwas? Es fehlen doch noch ein Schreiberling und Leserlinge, oder?  :winke:
#24
Workshop / Re: Sind viele Zeitsprünge stö...
Letzter Beitrag von criepy - 14. März 2026, 15:27:48
Ich arbeite selbst nicht wirklich mit langen Zeitsprüngen, kann aber vielleicht eine Leserperspektive beitragen.

Ein Zeitsprung sollte klar als solcher erkennbar sein und die Geschichte logisch fortsetzen. Ich hatte es tatsächlich immer mal wieder, dass ein neues Kapitel beginnt und erst irgendwann erwähnt wird ,,Ach übrigens, das spielt 3 Monate nach dem letzten Kapitel." Zusätzlich dann auch noch das Gefühl, während dem Zeitsprung stand eigentlich die Zeit still. Die Charaktere sind noch immer am gleichen Punkt (nicht geografisch gesehen) wie zuvor, es ist Augenschein nichts passiert, das Problem wurde einfach 3 Monate ignoriert um auf eine bessere Jahreszeit zu warten.
Gleichzeitig kann es auch passieren, dass in diesem Zeitsprung zu viel passiert, auf das Bezug genommen wird und ich dadurch einfach das Gefühl habe, etwas verpasst zu haben, was wichtig gewesen wäre.

Solange ein Zeitsprung Sinn macht, die Geschichte vorwärts bewegt, klar erkennbar ist und sich ,,natürlich" anfühlt, ist es eigentlich kein Problem, wie viele und wie lange. Bei wirklich vielen Zeitsprüngen mit kurzen Szenen hintereinander kann aber durchaus das Gefühl entstehen, nicht in der Geschichte ,,anzukommen" und keinen Bezug zu den Charakteren zu haben, weil man immer wieder rausgerissen wird. Es ist also ein bisschen ein Balanceakt.
#25
Workshop / Re: Sind viele Zeitsprünge stö...
Letzter Beitrag von Brillenkatze - 14. März 2026, 14:16:38
Zeitsprünge - das Thema habe ich auch aktuell in meiner Geschichte.  :d'oh:

Wenn es um das Gesamtwerk "Leben von Figur X" geht, kommt man um Zeitsprünge nicht herum. Manche Dinge, wie z.B. Schwangerschaften, lassen sich nicht beschleunigen. Bei Familienromanen wie z.B. den Buddenbrocks, wird wild nach vorn gehüpft - ist ein Klassiker geworden. Okay, keine Fantasy. Aber in Herr der Ringe wird auch viiiieeel gewandert, und ja, manchmal dreht der Leserling mit den Figuren jeden Stein am Wegesrand um, aber auch da wird nicht jedes Hobbitmahl beschrieben.

Was Spannung schafft, sind Konflikte, und der Konflikt mit der tickenden Uhr ist nur eine von unzähligen Möglichkeiten. Was auch Spannung schafft, sind offene Fragen, und die können ja durchaus über eine längere Zeitspanne offen bleiben. Die Frage "Wie entwickelt sich etwas?" finde ich spannend, neugierig wie ich bin. Innerhalb von drei Tagen sieht man da manchmal nix.

Bei meiner Geschichte zieht sich gerade der vordere Teil über ein Jahr hin. Just gestern habe ich deshalb die Struktur umgebaut, nicht, damit das verschwindet, sonder damit das besser sichtbar wird (bin selbst durcheinander gekommen ::) ). Statt jeder Perspektive ein einzelnes Kapitel (viel zu viele) zu geben, habe ich jetzt groß "Winter", "Sommer" und "Herbst" drüber geschrieben. Der Text läuft durch bis zur nächsten Jahreszeit, bei einem Perspektivwechsel habe ich einen Absatz und den Namen drüber geschrieben, vielleicht baue ich an der Stelle später figuren-individuelle Piktogramme ein. Mal sehen, ob das auch für die restliche Geschichte so funktioniert, wahrscheinlich werde ich da zu Tag X wechseln müssen. Die Geschichte ist ein Experiment. Ein Kunstwerk vielleicht. :flausch:

Wenn du deine Geschichte gut findest, dann go for it! :vibes:
#26
Vorstellungsgespräche / Re: Cael
Letzter Beitrag von Brillenkatze - 14. März 2026, 13:11:42
*Klettert auf den Turm, holt das Handy raus.*
Hallöchen Cael. Ich nenne das hier meine Figuren-Playlist ;D
*Macht "Let's turn it on" von Queen Freddie Mercury an*

Dein Freund ist Musiker, habe ich gehört. Interessant.  :hmmm:
Drei Fragen:

Magst du die Musik, die er macht?
Was ist dein Lieblingsmusikstil?
Was ist dein Lieblingslied?
#27
Das Willkommensboard / Re: Nancy Weis: Magie direkt v...
Letzter Beitrag von Stefan - 14. März 2026, 10:52:10
Willkommen! Urban Fantasy ohne Romantik: Dafür könnte ich mich auch begeistern.
#28
Workshop / Re: Sind viele Zeitsprünge stö...
Letzter Beitrag von Stefan - 14. März 2026, 10:25:27
Oder du gibts es einer kritischen Testleserin oder Testleser, sagst aber nichts von Zeitsprüngen, weil es die Wahrnehmung beeinflusst. Besser die Person nach dem Lesen darauf ansprechen.

Damit findest du heraus, ob es direkt stört, aber nicht, ob es unnötig bremst. So auf der theoretischen Ebene finde ich das sehr schwer zu beurteilen. Schick mir eine PM, wenn ich reinschauen soll, einfach mal für einen anderen Sichtweise.
#29
Workshop / Re: Sind viele Zeitsprünge stö...
Letzter Beitrag von Valentina - 14. März 2026, 09:57:20
Erstmal finde ich gut, dass du nicht nur drauf los schreibst, sondern versuchst, es gleich "besser" zu machen  :) Dann musst du später weniger überarbeiten!
Ich schreibe mit wenigen Zeitsprüngen, weil die Handlung es oft zwingend nötig macht. Aber manchmal gibt es Dinge (die auch außerhalb der Macht der Protas liegen), die Zeit brauchen, um sich logisch zu entwickeln und unabdingbar für den Plot sind. In dem Fall finde ich es gar nicht schlimm.
Und ja - die Figuren müssen den Plot vorantreiben, und ihre Motivation kann entweder ein einschneidendes Erlebnis oder viele kleine Dinge sein, die sich über einen größeren Zeitraum anhäufen. Also spricht an sich nichts gegen Zeitsprünge, aber sie sollten nicht wahllos und inflationär verwendet werden. Es kommt auf die Geschichte an.
Aber die Zeit innerhalb der Sprünge sollte nachvollziehbar überbrückt werden, der Grund für den Sprung klar gemacht werden. Ansonsten kann es schnell verwirrend werden.
#30
Autorenhard- und Software / Re: Was für einen Monitor habt...
Letzter Beitrag von Grummel - 14. März 2026, 09:43:13
Alles was Volker schreibt und ...
bitte auch grundsätzlich auf die Leistungsfähigkeit der GPU (Grafik/Grafikkarte) achten. Sollte bei aktuellen Laptops nicht so problematisch sein, aber ich musste meine letzte Netbook tauschen, weil die betagte Grafikkarte keine Auflösung über FullHD konnte und ich habe halt schlechte Augen und wesentlich leistungsfähigere Monitore.