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Handwerkliches => Auskunft und Recherchen => Autoren helfen Autoren => Archiv: Auskunft und Recherchen => Thema gestartet von: Grey am 18. April 2011, 15:11:54

Titel: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Grey am 18. April 2011, 15:11:54
Hallo zusammen,

ich könnte mal euer geballtes Wissen brauchen ...

Und zwar möchte ich (oder vielmehr eine meiner Figuren) ein altes Herrenhaus in Brand setzen. Und zwar so, dass es möglichst schnell und möglichst heiß brennt und am besten noch komplett abfackelt, mit allem was drin ist.
Nun hat diese Figur den Vorteil, dass sie eine besondere Fähigkeit hat: Nämlich kann sie anorganische Stoffe in ihrer Struktur verändern - also quasi alles, was im Haus nicht aus Holz ist, in leichter brennbares Material verwandeln als z.B. Stein. Das Holz selbst brennt natürlich von allein, aber da sind ja auch noch Steine, Glas, Mörtel, synthetische Stoffe, Metall etc.
Der Plan ist jetzt, all diesen Stoffen eine Struktur zu geben, die sich leicht abfackeln lässt. Die Frage ist nur: Was brennt denn gut? Am besten ein festes Material, denn das Haus soll ja bis zum Zeitpunkt X weiterhin so aussehen, wie vorher.

Sind hier Chemiker oder Feuerwehrleute am Start, die mir da Tipps geben könnten? :bittebittebitte: Es darf auch gern explodieren ...
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Maganius am 18. April 2011, 15:17:39
Wenn dein Prota alles anorganische abfackeln kann dann soll er doch alles auf einmal anzünden, wenn er das kann. Da brennt das gesamte Haus in kürzester Zeit. Explosionen sind nicht zu befürchten, es sei den man führt einem Raum, in dem das Feuer eine hohe Rauchentwicklung hat, schlagartig Frischluft zu. Dann kann eine Rauchgasexplosion erfolgen, eine Verpuffung halt. 
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Artemis am 18. April 2011, 15:20:03
Mit was willst du es denn abfackeln? Offenes Feuer? Brandbomben? Alkohol?

Holz ist an sich immer ein guter Brandträger, aber je nach Material dauert es, bis der Krempel lichterloh brennt. Dafür fackelt das Zeug aber auch ordentlich lange.
Wenn das Feuer schnell das gesamte Haus erfassen soll, würde ich Stroh benutzen, wie man es bei Fachwerkhäusern nahm. Bekanntermaßen vernichteten Brände in Altstädten schnell einen großen Radius, wenn mit Fachwerk gebaut wurde. Du könntest also die Steine der Mauern in eine Mischung aus Holz, Stroh und Lehm verwandeln.
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Hoellenpfau am 18. April 2011, 15:30:28
Also ich muss sagen, dass ich der Meinung bin, dass das nciht so leicht geht, wie meine Vorredner sagen.
Das weiß jeder, der schonmal ein Brett genommen hat und ein Feuerzeug drunter gehalten hat - das brennt natürlich nicht.
Meinst du, dass ein Gerüst des Hauses noch stehen bleiben soll? Weil sonst müste dein Prota das ganze in Zunder verwandeln (Watte, Wolle, Späne, etc...), das brennt nämlich innerhalb von Sekunden komplett weg - dann bleibt aber auch nichts mehr übrig.
Schlauer wäre es vielleicht alles in Holz und zum Teil auch Holzkohle zu verwandeln und das ganze dann mit Spiritus oder so in Brand zu setzen. Dann bleibt auch eine alte Ruine zurück...
Aber wie gesagt, vielleicht habe ich auch etwas falsch verstanden ;)
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Grey am 18. April 2011, 15:40:52
Zitat von: Maganius am 18. April 2011, 15:17:39
Wenn dein Prota alles anorganische abfackeln kann dann soll er doch alles auf einmal anzünden, wenn er das kann. Da brennt das gesamte Haus in kürzester Zeit.

Also, sie kann nicht mit dem Finger schnipsen und plötzlich brennt irgendwas - sie ist keine Feuermagierin. Zur eigentlichen Brandstiftung hatte ich mir gedacht, dass sie die Gardinen ganz klassisch mit einem Streichholz oder Feuerzeug anfackelt. Das Feuer soll dann aber möglichst schnell auf das ganze Gebäude übergreifen und es restlos niederbrennen. Dass es heiß genug wird, ist auch sehr wichtig, aber dafür bräuchte ich wahrscheinlich Öl oder Gas oder sonstwas Flüssiges. Aber das ist dann auch schon wieder organisch, waaaah ... Gibt es überhaupt anorganische Stoffe, die leicht entflammbar sind? :hmmm:
Sonst müsste ich die Möglichkeiten dieser Gabe neu definieren.

Oder wie ist das mit brandfördernden Stoffen? Wenn ich jetzt z.B. Zinkoxid in die Mauern verbastle - das gäbe auch noch ein hübsch farbiges Feuerwerk. Aber klingt das plausibel?

Zitat von: Artemis am 18. April 2011, 15:20:03
Mit was willst du es denn abfackeln? Offenes Feuer? Brandbomben? Alkohol?

Holz ist an sich immer ein guter Brandträger, aber je nach Material dauert es, bis der Krempel lichterloh brennt. Dafür fackelt das Zeug aber auch ordentlich lange.
Wenn das Feuer schnell das gesamte Haus erfassen soll, würde ich Stroh benutzen, wie man es bei Fachwerkhäusern nahm. Bekanntermaßen vernichteten Brände in Altstädten schnell einen großen Radius, wenn mit Fachwerk gebaut wurde. Du könntest also die Steine der Mauern in eine Mischung aus Holz, Stroh und Lehm verwandeln.

Na ja, das Problem ist, wie gesagt, dass sie eigentlich nur Zugriff auf Anorganische Verbindungen hat (und ich glaube, sie ist nicht gut genug, um wirklich die atomaren Bestandteile auseinanderzupflücken). Stroh ist aber eine tote Pflanze und damit sehr organisch. Trotzdem danke für den Hinweis. Vielleicht schichtet sie irgendwo ein paar Strohballen auf, um dem ganzen mehr Power zu geben. ;)

@Höllenpfau
Nein, es soll nichts übrig bleiben. Am besten gar nichts außer vielleicht ein bisschen Asche ... Wenn es ein bisschen länger dauert, ist das aber nicht schlimm.
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Sven am 18. April 2011, 15:43:30
Hey Grey!

Eine Verwandlung des Stoffes ist also kein Problem?
Wie wäre es denn mit Aluminiumalkylen? Das Zeug brennt, sobald Luft daran kommt und explodiert in Verbindung mit Wasser.
Was auch prima brennt und zudem noch wunderschön tropft, ist Styropor.
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Sprotte am 18. April 2011, 15:44:01
Was wirklich erschreckend schnell, heiß und unaufhaltsam ist: Reetdach.
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Maganius am 18. April 2011, 15:44:53
Zitat von: Höllenpfau am 18. April 2011, 15:30:28
Also ich muss sagen, dass ich der Meinung bin, dass das nciht so leicht geht, wie meine Vorredner sagen.
Das weiß jeder, der schonmal ein Brett genommen hat und ein Feuerzeug drunter gehalten hat - das brennt natürlich nicht.


Das Stimmt schon. Mit einem Feuerzeug kann man den "Flammpunkt" nicht erreichen der notwendig wäre um das Holz zu entzünden. Wenn aber ein Feuer heiß und lange genug brennt, geht alles in flammen auf. Der Brennpunkt von Holz liegt z.b bei 850 Grad. Und ein Großfeuer kann diese Temperatur schnell erreichen. Metall schmilzt z.b ab 1100 Grad und Grey, um dein Feuer etwas anzureißen, sollte dein Prota Wasser auf Stahl spritzen, das gibt eine schöne Verdampfung ;D

Ich würde also einen Beschleuniger Bauen der schnell und heiß brennt, Benzin oder Benzol im Kombination mit Stroh, Wolle oder was auch immer, wie meine Vorrednern schon gesagt haben. Am besten wäre hier Thermit, nichts brennt heißer...

@Grey

ALLES brennt, wie gesagt ist der Flammpunkt entscheidend. Sie sollte also tatsächlich Flüssigkeiten als Beschleuniger verwenden.

@Sven

Ist Aluminiumalkylen nicht sogar bestandteil von Thermit?
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Sven am 18. April 2011, 15:49:46
ZitatIst Aluminiumalkylen nicht sogar bestandteil von Thermit?

Soweit ich das weiß, ist da nur Aluminiumgranulat drin.
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Grey am 18. April 2011, 15:56:29
Zitat von: Sven am 18. April 2011, 15:43:30
Wie wäre es denn mit Aluminiumalkylen? Das Zeug brennt, sobald Luft daran kommt und explodiert in Verbindung mit Wasser.
Was auch prima brennt und zudem noch wunderschön tropft, ist Styropor.

Hui, das klingt gut! Welchen Aggregatzustand haben denn Aluminiumalkyle?
Styropor klingt wiederum nach einer großartigen Lösung. Ich versuche gerade, herauszufinden aus was für Stein das Haus vermutlich gebaut ist ... vielleicht hilft das auch weiter.

@Maganius
Das Problem ist, sie muss das heimlich vorbereiten, während die Personen, die sie gleich mit abfackeln will *räusper* sich immer mal wieder im Haus aufhalten. Sie weiß auch nie genau, wann die vorbeikommen. Spontaneität zum richtigen Zeitpunkt ist gefragt. Natürlich kann sie hier und da ein bisschen Benzin deponieren, aber es darf nichts sein, was zu sehr auffällt. Daher soll sie das Brennmaterial als Steine tarnen können, und dafür muss das Zeug zumindest einen halbwegs festen Aggregatszustand haben.

Wahrscheinlich macht sie mehrere Sachen, hauptsache es geht am Ende alles mit Krawumm in die Luft und fackelt dann bis auf den letzten Krümel ab.

EDIT: Gerade Thermit gegooglet - das klingt auch recht brauchbar. ;D Ich muss es ja nicht so nennen, aber den Vorgang zu beschreiben, das ginge.
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Felsenkatze am 18. April 2011, 16:07:10
Noch ein Vorschlag? Magnesium. Brennt auch unter Wasser. (Ist dann mistig zu löschen) - allerdings wäre das in Pulverform realistischer.

Natrium, Lithium und Kalium - Alkalimetalle - brennen rasch, Kalium auch in Verbindung mit Wasser http://www.trinkwasserhilfe.de/klawonn/Chemie/alkali.htm (http://www.trinkwasserhilfe.de/klawonn/Chemie/alkali.htm). Ein Chemieprof hat mal erzählt, dass sie als Studenten einen Kaliumblock in Marburg in den Fluss geworfen haben. Das gab eine mittlere Explosion. Brennt schnell und heiß.

Allerdings sind sie halt recht weich.
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Sven am 18. April 2011, 16:11:13
ZitatWahrscheinlich macht sie mehrere Sachen, Hauptsache es geht am Ende alles mit Krawumm in die Luft und fackelt dann bis auf den letzten Krümel ab.

Solltest Du Dich für die Aluminiumalkyle entscheiden, wird es einen ziemlich dicken Wumms geben. Das Zeug zertrümmert Dir Stahlträger wie Strohhalme.

Über das Handling kann ich Dir im Augenblick nicht viel sagen. Dazu müsste ich einen Fachmann befragen. Wenn Du magst, kann ich Dir dazu wahrscheinlich heute Abend mehr sagen.
Aber in der Industrie werden diese Stoffe wahrscheinlich eh anders gehandhabt, als es für Dich nötig wäre.
Prinzipiell können Metallalkyle fest/pulverförmig sein.
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Sven am 18. April 2011, 16:13:05
In Ergänzung zum Post von Felsenkatze: Auch Natrium brennt in Verbindung mit Wasser und kann explodieren
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: TheaEvanda am 18. April 2011, 19:01:00
Ich dachte jetzt ganz prosaisch an ein paar dicht verschlossene, nicht ganz vollständig mit Mehl gefüllte Fässer. Mit genug Hitze macht das unschuldige Mehl ganz heftig Kawumm - aka.Staubexplosion.

Hier und da einen Dieselkanister deponieren sollte sogar noch besser funktionieren als Benzin.

Und ganz einfach und klassisch zum Anzünden des Hauses: Einen Stapel Grillanzünder (Trockenesbit) an ein paar strategisch günstige Holzbalken legen und anzünden. Flüssiggrillanzünder treibt die Flammtemperatur auch sehr schnell in die Höhe, den riecht man aber leichter - das Zeug stinkt wie Seuche.

Und ich stimme Sprotte zu: Deck' das Herrenhaus mit Reet und wirf ein paar Grillanzünder drauf. Der Dachstuhl ist auch Geschichte, und alles was darunter lebt, hat eine Rauchvergiftung.

Zu den anorganischen Sachen: Mach' doch einfach die Wände porös, damit die Flammen gut durchschlagen können. Ein "Problem" mit Beton ist ja, dass er stark kühlt und so dicht ist, dass es etwas länger dauert, bis er ein ordentlicher Wärmeleiter wird.

--Thea
Herzogenaurach, Germany
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Grey am 18. April 2011, 19:07:24
Das Problem ist: Ich kann das Dach nicht mehr mit Reet decken, weil es in Band I schon mit schmutzigbraunen Schindeln gedeckt war. Das nehmen mir die Leser übel, fürchte ich. ;)

Ich habe jetzt erstmal einfach die Alkalimetalle genommen, ohne zu sehr ins Detail zu gehen:

ZitatIn den langen Jahren ihrer Freundschaft mit Kris und während der Erforschung effektiver Waffen gegen die Bluter hatte sie einiges über Chemie gelernt. Zum Beispiel, dass Alkalimetalle schnell und heiß brannten. Seit dem ersten Besuch der Bloodstalkers hatte Hannah nach und nach damit begonnen, die Steine, aus denen Insomniac Mansion gebaut war, mit Hilfe ihrer neu gekräftigten Gabe mit Lithium und Kalium zu durchsetzen – gerade genug, dass die Wände stabil blieben. Und eines Nachts ... wenn sie es wirklich nicht mehr aushielt, diese Warterei, diese Bindung an das Haus, das längst nicht mehr das war, in dem sie sich wohl und heimisch gefühlt hatte ... dann würde sie es anzünden.

Das ist die fragliche Stelle. Würdet ihr mir das so abkaufen? Oder klingt das zu weit hergeholt? :-\
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Sanne am 18. April 2011, 19:16:44
Hmm - grundsätzlich passt das schon rein. Die Frage ist - bemerkt das keiner? Geht das so im "Vorbeigehen"?
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Sven am 18. April 2011, 19:20:57
Zitat von: TheaEvanda am 18. April 2011, 19:01:00
Ich dachte jetzt ganz prosaisch an ein paar dicht verschlossene, nicht ganz vollständig mit Mehl gefüllte Fässer. Mit genug Hitze macht das unschuldige Mehl ganz heftig Kawumm - aka.Staubexplosion.

*Klugscheißer an* Hast Du schon mal versucht ein Pfund Mehl anzuzünden? Das wird nicht funktionieren, auch wenn man es in Filmen immer wieder sieht. Für eine Mehlexplosion muss das Mehl fein verteilt sein und dann ist es eigentlich egal, ob es Mehl ist oder Staub. *Klugscheißer aus*

Verzeih mir, ich  :pfanne: mich fix selbst.

@ Grey: Wenn Du Alkalimetalle nimmst, wäre Wasser noch eine schöne Art die Einschlüsse zu "aktivieren". Bei der Reaktion bildet sich Wasserstoff und Hitze, was zu einer herrlichen Kettenreaktion führt. Vielleicht würde ich für die Skeptiker noch erwähnen, dass diese Einschlüsse versiegelt sind. Mit Paraffin, oder so, denn Alkalimetalle sind hochreaktiv und könnten frühzeitig erhitzen?
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Grey am 18. April 2011, 19:23:56
@Sanne
"Im Vorbeigehen"? Nein, natürlich nicht ... sie arbeitet seit Wochen dran, jede Nacht mehrere Stunden, wenn sie allein ist. Oder wie meintest du das? ???

@Sven
Ja ... das könnte ich erwähnen. Wenn mir einfällt, wie ich es geschickt formuliere, ohne dass es wie ein angestrengter Erklärungsversuch klingt. *händering* ;)
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Sven am 18. April 2011, 19:34:23
Zitat von: Grey am 18. April 2011, 19:23:56
Wenn mir einfällt, wie ich es geschickt formuliere, ohne dass es wie ein angestrengter Erklärungsversuch klingt. *händering* ;)

Viel Glück  ;) (hähähä)

Vielleicht reicht es zu erwähnen, dass das Metall im Stein eingeschlossen ist und durch eine Initialzündung herausgesprengt wird. Eine große Schüssel Wasser, eine hinreichende Menge Metall und ein gezielter Wurf (Vorsicht, nicht anfassen!) sollten ausreichen, den Stein zu sprengen. Für den Rest sorgt die Kettenreaktion. Oder so?
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Grey am 18. April 2011, 19:39:19
Oder so, ja. ;D
Ich spare mir das mal für noch ein bisschen später auf, wenn es dann ans Anzünden geht. Fürs erste soll das mal so reichen, denke ich. Danke euch allen für eure Hilfe, ihr seid super! :vibes:
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Sanne am 18. April 2011, 19:48:24
Zitat"Im Vorbeigehen"? Nein, natürlich nicht ... sie arbeitet seit Wochen dran, jede Nacht mehrere Stunden, wenn sie allein ist. Oder wie meintest du das? ???

Neiiin  :wums: - SO meinte ich es nicht- sondern eher so, ob man das nicht vielleicht riechen oder spüren kann, wenn sie das immer mehr verteilt in dem Mauerwerk? Aber wenn das eingeschlossen ist, hat sich das schon erledigt - dann wird es wohl so versteckt sein, dass es wirklich niemand bemerkt, wenn das immer mehr angereichert wird. Irgendwie denk ich bei Chemie immer an Dämpfe und Gase und ... naja, jedenfalls, was ich bemerken würde, wenns nicht grad geruchlos ist ... hab ich gedacht.  :laken: *bin schon wieder still*
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Grey am 18. April 2011, 20:55:10
Nee, ich glaube tatsächlich, Alkalimetalle riecht man nicht. Allerdings hast du natürlich recht, die Gefahr entdeckt zu werden, besteht. Vor allem, wenn dort jemand herumschnüffelt, der die gleiche Fähigkeit hat. Aber Hannah ist sehr vorsichtig. ;)
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Felsenkatze am 18. April 2011, 21:07:12
Axel meinte gerade, die sichere Methode wäre, alles auf einmal in Plutonium zu verwandeln. Dann hast du eine ziemlich eindrucksvolle Explosion ... ::)
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Grey am 18. April 2011, 21:09:34
Argh, ja ... Aber alles auf einmal geht nicht, und der Rest muss bis zum Zeitpunkt X gekühlt werden. Mal abgesehen, dass sie vermutlich nicht die Menschenfarm in der Nähe verstrahlen will. ::)
Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: TheaEvanda am 18. April 2011, 21:33:14
@Sven: Die Mehlfässer waren auch für später, nicht zum Direktanzünden. Die sind nämlich auch gute Brandbeschleuniger, wenn das Mehl frei wird und durch die schnelle Luftverteilung im Brand ordentlich verteilt wird. Erstens gibt es Brandverletzungen mit glühendem Mehl, zweitens die Möglichkeit einer Staubexplosion. Ich kenne ehrlich gesagt keinen einzigen Film, in dem so etwas vorkommt - wahrscheinlich mangels Fernseher. Das mit dem Mehl habe ich noch vom FFW-Unterricht, da wir eine Mühle am Ort hatten.
Wichtig ist auch, dass das Mehlfass nicht ganz voll ist - wie bei Kerosin ja auch. Das Aerosol machts.

Grey: Zum Zitat: Willst du nicht lieber ein paar Hinweise über die Tätigkeit deiner Hauptperson im Buch verteilen? Recherche zur Umwandlung in Lithium, ein paar böse Blicke und üble Wünsche aufs Haus? So ist das irgendwie undramatisch ;)

--Thea
Herzogenaurach, Germany

Titel: Re: Ein Herrenhaus in Brand setzen
Beitrag von: Grey am 18. April 2011, 21:53:29
Zitat von: TheaEvanda am 18. April 2011, 21:33:14
Grey: Zum Zitat: Willst du nicht lieber ein paar Hinweise über die Tätigkeit deiner Hauptperson im Buch verteilen? Recherche zur Umwandlung in Lithium, ein paar böse Blicke und üble Wünsche aufs Haus? So ist das irgendwie undramatisch ;)

Ach, aber sie ist ja gar nicht die Hauptperson. Und dass sie das Haus niederbrennt, ist auch nur eine kleine Nebenhandlung. Es ginge auch ohne, aber ich fand, es passte zum Charakter, so drastisch zu sein. Das eigentliche Drama passiert trotzdem an anderer Stelle. :D
Mal abgesehen davon kann das Haus an sich eigentlich nichts dafür. Es ist mehr ... hmm ... ein symbolischer Akt für einen Neuanfang. ;) Ansonsten hättest du natürlich völlig recht. :)