Hallo allerseits!
Erst einmal vorweg: Ich habe ein wenig gestöbert, doch etwas Vergleichbares ist mir an Themen nicht aufgefallen (höchstens das mit den Tiermenschen, und das trifft es nicht ganz). :innocent:
Ich bin neugierig. ;D
Habt Ihr in Euren eigenen Welten auch eigene Tiere, oder verwendet Ihr "herkömmliche" Tiere?
Bei mir ist es so: Es gibt Welten, in denen bekannte Tiere leben wie Füchse, Pferde, Krähen und, und, und. Gleichzeitig gibt es aber auch Tierarten, die es auf der Erde nicht gibt. (Leider fällt mir nie ein adäquates Pendant zu einem Pferd ein. :wums:)
Und dann gibt es Welten, für die ich meine Tiere selbst "konstruiere" (hier meine ich so etwas wie die Mulefa bei Pullman).
Wie ist das bei Euch? Reiten Eure Helden auf Pferden oder auf Sechsbeinern, die ein bißchen aussehen wie eine Kreuzung aus Kuh und Apfelbaum?
Bellen Eure Hunde, oder gibt es Amphibien mit Fell, die sich durch Gebirge nagen?
Und wie ist das mit "Haustieren"? Gibt es in Euren Welten domestizierte Tiere, oder sind alle wild und frei?
Ich bin gespannt auf Eure Antworten!
Liebe Grüße!
Hallo Angelus,
ich lasse in meiner Welt auch herkömmliche Tiere wie z.B. Hunde und Pferde erscheinen, aber ich "erfinde" auch eigene Arten, aber mehr in Richtung 1 + 1 = was Neues.
So gibt es in meiner Welt Tura z.B. auch "Canalas" (lat.: Canis = Hund). Das sind, wie der Name schon ahnen lässt, Hunde. Allerdings sind es eher Riesenhunde, denen ich Flügel verpasst habe. Es sind größtenteils Haustiere, ähnlich wie Pferde, nur für die Luft.
Auch bei Katzen habe ich es mir einfach gemacht und nur eine sprechbegabte neue Rasse erfunden, welche selten und dadurch besonders ist (bei Falken in einem anderen Werk habe ich es auch so gemacht).
Aber so richtig neue Arten, wie Echsen mit Fell, habe ich noch nicht erfunden. Wer weiß, vielleicht kommt das noch, wenn ich mal ein neues Sahnehäubchen für meine Geschichte brauche.
Liebe Grüße
Jenny
Ansonsten lassen sich auch manchmal ganz hübsche Effekte erzielen, indem man bereits bekannten Tieren oder Fabelwesen (z.B. Drachen) neue Rollen zuteilt oder deren Bedeutung ein wenig verschiebt. Das mache ich zurzeit mit den Drachen. Okay, ist jetzt vielleicht nicht sooo neu, aber bei mir gibt es eine deutliche Abgrenzung zwischen den wilden Drachen und denen des "Drachenkommandos", welche zahm sind. Und diese zahmen Drachen sind so treu wie ein Hund oder Pferd, wenn auch bisweilen etwas störrisch. Aber sie lassen sich ganz gut in Ställen halten ;D
Meine Welt hat nur neue Tiere und Pflanzen und ich schreibe grad eine Art "Lexikon der Lebewesen", wo die wichtigeren Arten erläutert werden. Dabei wird natürlich nicht jeder Pilz oder Grashalm erwähnt und auch nicht jedes Insekt (bisher sind ja in unseren Zeiten nur ein Bruchteil der Insekten gefunden, warum sollte das in der Zukunft anders sein?).
Ein kleiner Querschnitt durch die bisher erfunden (Tier-)Arten:
Endraks (Endraca draco) --> Wüsten-Eidechsen, ähnlich Kragenechsen nur größer und mit klebendem Fangkragen
Una-Knacker (Bracussus una) --> riesige Vögel in den Wipfeln des Urwaldes, in enger Symbiose mit Una-Bäumen
Unatras (Unatara vulgaris, U. minor, U. major) --> Käfer im Urwald, in enger Symbiose mit Una-Knackern (indirekt mti Una-Bäumen)
Urwaldlöwen (Macaca leonis) --> winzige Äffchen im Urwald
Blindgrasgecko (Titrentus hernus) --> Geckos die sich von speziellem Gras "Blindgras" ernähren. Auch im Urwald lebend
Blitzschlange (Siranca luteus) --> eine Schlange im Urwald, die die Energie von Blitzen nutzen und speichern kann
Tiger-Ozelotl (Marsofelina tigris) --> eine Beutelkatze, die ebenfalls im Urwald lebt - mein momentaner Liebling neben den Urwaldlöwen
Niri-Niri (Malancus nirium) --> Molche im Andros-Sumpf
Wasserfalter (Butrafa aqua) --> "schwimmende" Schmetterlinge im Andros-Sumpf
Zu jedem dieser Tiere gibt es eine ausführliche Beschreibung mit Aussehen, Paarverhalten (teils mit ausführlichen Beschreibungen von Paarungsritualen), Aufwachsen der Jungtiere, Nahrung, Feinde, Populationsgröße usw. usf.
Eine Freundin von mir zeichnet außerdem nach und nach Bilder zu den jeweiligen Tieren, das Aquarell mit einem Endrak ist einfach nur genial geworden.
Grüße,
Beate
Das ist ja wirklich sehr ausgefeilt, Respekt! Du hast nicht zufällig mit Biologie zu tun?
Ich muss ganz ehrlich gestehen, so ausgefeilt wie meine Welt in vielen anderen Bereichen ist, so wenig habe ich mir Gedanken über eine eigene Fauna gemacht. Zwar ist hin und wieder einmal der Name eines exotischen Tieres eingestreut, aber das hat immer große Ähnlichkeiten mit einem existierenden.
Ich sehe das ganze so (jetzt rein wissenschaftlich): Wenn die Evolution, eine gigantische Kette von Zufällen, genau uns Menschen, die wir äußerst komplexe Tiere sind, in einer Parallelwelt genau so hervorgebracht hat, dann wird sie so ähnlich zu der unsrigen verlaufen sein, dass es auch dieselben Tierarten etc. gibt.
In meinen Geschichten traten Tiere bislang nicht prominent in Erscheinung. In meinem ersten Roman spielen außer den bekannten Tierarten ein Einhorn, ein Drache und ein Pegasus eine Nebenrolle. Das liegt vielleicht daran, daß die Welten in denen meine Geschichten angesiedelt sind, der unseren stark ähneln, und daher keine Veranlassung bestand, sich eine komplett andere Fauna auszudenken. Aber reizvoll wäre das bestimmt.
Da sich bei mir fast alles in modernen Städten abspielt, habe ich mir wenig Gedanken über die Tierwelt gemacht. So weit ich mich erinnere, kamen da bisher nur gewöhnliche Stadttiere vor, u.a. Singvögel, Katzen, Hunde, Mäuse, Ratten und sechsbeiniges Ungeziefer.
Aber für weit weit weit draußen in der Pampa, da habe ich mir einige weniger gewöhnliche Tiere gegönnt. So wird auf riesigen Wüstenspringmäusen geritten, kleine kreischende Affen mit Papageienschnabeln, Krallen und Löwenmähne hüpfen von Baum zu Baum, Echsen mit dem Körperbau eines Pitbulls beißen unvorsichtige Menschen, in der Erde vergrabene Viecher, die aussehen wie Embryos mit großen Kieferklauen, verschlucken Leute vom Erdboden.
Für einen ungemütlicheren Planeten habe ich mir ein paar Insekten und Insektoide ausgedacht. Aber eigentlich nichts neues, alles nach dem selben Bauplan. Einmal habe ich mit dem Gedanken gespielt Lebewesen aus Mineralien oder dunkler Materie zu basteln, aber das habe ich doch sein lassen, weil das doch zu kompliziert war.
In einer anderen Welt von mir reiten die Leute nicht nur auf Pferden, sondern auch auf großen Ziegen und Strauße. Das gemeine an Straußen ist, dass die im Kampf auch treten, kneifen und Augen aushacken.
Ansonsten denke ich mir nicht so viele Tiere aus. Die Neuschöpfungen, Mischlinge und Zweckentfremdeten entstanden bisher nur, wenn ich sie in Geschichten für bestimmte Szenen gebraucht habe. Da gebe ich zu, dass ich beim Weltenbasteln in Sachen Fauna und insbesondere Flora sehr faul bin ;D
@ Beate: Das ist ja der Wahnsinn ... Mit lateinischen Namen, wow! Respekt!
Bei meiner jetzigen Geschichte gibt es eigentlich nur die "üblichen" Tiere, mal abgesehen von "wilden Tieren, die im Dunkel der Wälder hausen, schreckliche Kreaturen allesamt und tödlich" - genauer definiert werden sie allerdings nicht.
Besonders stolz bin ich allerdings auf eine Tierart, die mir schon vor langer Zeit in den Sinn kam und in meinem Projekt eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt: die Susagep. ;) ;D
Liebe Grüße!
Zitat von: Jenny am 21. Juli 2009, 20:42:21
Das ist ja wirklich sehr ausgefeilt, Respekt! Du hast nicht zufällig mit Biologie zu tun?
So ein bisschen ;) Ich studier das Fach im 2. bald 3. Semester.
Ich hab mit bislang - um alle zu "beruhigen" - auch nur wenig Gedanken über Tier- und Pflanzenwelt gemacht. Allerdings ist das bei diesem Roman nötig, weil die veränderte Flora und Fauna eine sehr zentrale Rolle spielt - eigentlich DIE zentrale Rolle. Und deswegen muss ich darüber Bescheid wissen. Denn ich kann meinen Prota schlecht in einen Wald gehen lassen, ohne dass er überhaupt sieht, was da ist und so. Immerhin kennt er lebende Pflanzen nur kümmerlich aus seinem Labor, lebende Tiere überhaupt nicht mehr.
@ Angelus Noctis
Susagep? Hihi, die hab ich mir auch mal ausgedacht, gehört zu den ersten Dingen, an die ich mich erinnere in meinen Geschichten. Ich war auf jeden Fall noch in der Grundschule. 3. Klasse oder so, glaub ich. ;D
Ansonsten hab ich ne ganze Reihe neuer Tiere ... aber ich muss zusehen, dass sie nicht zu absurd werden. Ich hab z. B. in der Ewelt, wie ich mal in einem anderen Thread geschrieben habe, eine weitere Tier"klasse" (oder wie das heißt) neben Säugetieren, Echsen und Vögeln, die Scadai. Die sind ein Mittelding zwischen Vögeln und Echsen (ein bisschen wie die Vogelbecken-Saurier), und so lassen sich allerlei interessante Wesen erfinden. Aber ich versuch dabei immer halbwegs realistisch zu bleiben. Scadai-Arten haben meist ein schnabelähnliches Maul, vier Gliedmaßen und einen peitschenartigen Schwanz, und sie haben Federn. Im Roman kommt z. B. die Scadaca vor, eine Art Reitsaurier. ;D Aber alles, was man so erfindet, kann man eh nicht mehr einbauen ...
Mein Lieblingstier in der Ewelt ist die Meriske. Eigentlich hat sie mein Kumpel Paddo durch eine Spontanidee entworfen. Es ging darum, eine Mischung aus Schaf und Hyäne zu kreieren. Merisken besetzen die ökologische Nische von Wölfen in Bergland-Sanguin. Es sind intelligente fleischfressende Rudeltiere. Inzwischen ist es mehr eine Mischung aus Schneeziege und Wolf. Hier ein etwas älteres Bild von einer: http://Xzaren.deviantart.com/art/Meriske-38603155 Merisken sind toll zum Bekämpfen und um Mäntel aus ihrem Fell zu machen und zum Domestizieren und zum Gewinn von Wolfsmilch ;D und für Sentis (ein goblinähnliches Volk), um auf ihnen zu reiten. :vibes:
@ Coppelia:
Naja, die Susagep stammen bei mir auch so etwa aus der vierten Klasse, da habe ich sie mal für eine Hausaufgabe erfunden (allerdings habe ich damals vergessen, mir zu überlegen, wie dat Viehzeuch aussieht). Ich finde den Namen aber bis heute ganz putzig und habe mich inzwischen so an ihn gewöhnt, dass ich ihn nicht mehr ändern will - auch wenn er nicht sooo sehr von Kreativität zeugt. ;D ;) Mittlerweile gibt es auch eine ziemlich genaue Beschreibung ihrer Gestalt und ihres Wesens.
Beeinflusst hat mich damals ein Buch mit dem Titel "Der Affenstern" von Peter Abraham. Auf diesem Planeten gibt es nämlich die Städte Partas, Ethan und Ogathrak, die miteinander im Klinch liegen ... ;)
Die Meriske ist total klasse. Gefällt mir! Eignen sich denn auch die Hörner zur Verarbeitung? Ich denke da so an Trinkhörner ... :hmmm:
Liebe Grüße!
Zu 90% verwende ich die Tiere, die es auch auf unserer Welt gibt, weil ich nämlich keine Lust habe, dem Leser jedes Fitzelchen erklären zu müssen. Besondere Tierarten gibt es nur, wenn sie eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen, oder ich dringend etwas exotisches Flair brauche. Nebenher fallen mir aber auch immer wieder neue Tierarten ein, die noch in keiner Geschichte vorkommen.
Mal ein paar Beispiele:
Meerdrache: hat eigentlich nichts mit einem echten Drachen zu tun, außer in den Legenden der Bewohner Aurhims. Meerdrachen sind ziemlich große, im Meer lebende Echsen, die die Farbe wechseln können wie ein Chamäleon und gerne mal Menschen fressen, wenn sie einen erwischen.
Kristalltod: Kristalltode sind eigentlich friedliche Planktonfresser, so eine Art riesiger Schlauch, wo vorne das Wasser mit Plankton reingeht und hinten wieder rausläuft. Kristalltode werden ziemlich groß und haben keinen Feind außer dem Meerdrachen. Gegen die wehren sie sich aber nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" und da Meerdrachen etwa so groß sind, wie ein kleineres Schiff und Kristalltode quasi blind sind, geht da auch immer mal wieder ein Schiff drauf.
Pfori: Dieses possierliche Tierchen ist aus einem Schreibfehler entstanden (eigentlich hätte es Profi heißen sollen). Ich fand den Namen klasse und seither sind Pforis eine Halbaffenrasse, die gerne mal als Haustier gehalten wird.
Hexapoden: Das ist sogar eine komplette eigene Klasse, neben den Säugetieren, Reptilien etc. Hexapoden sind warmblütig, legen Eier und haben sechs Gliedmaßen. Sie leben in Koexistenz mit den anderen Klassen und kommen auf ganz Aurhim vor, aber in den unterschiedlichsten Fassungen. Der Stehgreif (der war der Auslöser für das ganze), ist z.B. so etwas wie ein magerer Löwe mit Gleitschwingen, er lebt an Steilküsten und macht Jagd auf Fische. Es gibt aber auch eine sechsbeinige Bergziege und alles mögliche andere.
Zitat von: Angelus Noctis am 21. Juli 2009, 14:12:04
Ich bin neugierig. ;D
Habt Ihr in Euren eigenen Welten auch eigene Tiere, oder verwendet Ihr "herkömmliche" Tiere?
Ich habe eigentlich in fast jedem Roman irgendwelche Tiere - vor allem solche die Federn und Flügel (oder zumindest eins von beiden, wie z.B. Fledermäuse) haben - die eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielen. Aber wo ich so drüber nachdenke, fällt mir auf, dass es sich da tatsächlich so gut wie immer (zumindest fällt mir spontan keine Ausnahme ein) um reale Tiere handelt, die es dann in der jeweiligen Fantasywelt halt auch gibt.
Hin und wieder habe ich mir schon eigene Tiere ausgedacht, aber die haben bisher nie eine große Rolle gespielt. Viel lieber verwende ich reale Tiere und recherchiere denen dann eine Weile nach, um wirklich zu wissen, "mit wem ich es zu tun habe" :) Ich kann da auch echt pingelig sein, wenn es z.B. darum geht, die Tiere in ihrem realen Klima und Lebensraum zu zeigen. Manchmal habe ich schon gedacht, "ach ist doch egal, ist ja Fantasy", oder "gib dem Tier halt einen Phantasienamen, damit es wie eine eigenständige Rasse wirkt", aber so richtig bringe ich es nicht über mich ... Warum ein Tier erfinden, wenn es ein Reales gäbe, das man nehmen könnte? Man muss nur das perfekte Tier erst mal finden, das kann zugegebenermaßen etwas tricky sein ...
Für ein Projekt, das ich in den letzten Tagen plotten wollte und für das ich recherchiert hab, hab ich z.B. genauere Infos über Habichte und Falken (hab mich da noch nicht konkret auf eine Art Falken festgelegt) gesucht und war auch auf der Seite einer Falknerei hier in der Gegend. Die bieten ein dreitägiges Seminar an, wo man zwar am Ende kein beglaubigter Falkner ist, aber doch eine Menge lernen würde ... das würde ich ja total gerne machen ... wenn es denn nicht so viel Geld kosten würde ... naja, ich denke mal, sooo viel Geld ist es gar nicht, für das was man da geboten kriegt, aber für mich ist es trotzdem definitiv zuviel :seufz:
Zitat von: Shay am 22. Juli 2009, 21:41:02
Hexapoden: Das ist sogar eine komplette eigene Klasse, neben den Säugetieren, Reptilien etc.
Tut mir leid, wenn ich dir da mitteilen muss, aber den Begriff Hexapoden gibt es längst und ich denke, dass das bei Lesern, die den Begriff schonmal unter "heutiger Bedeutung" gehört haben, etwas verwirrend ist, denn die Hexapoden sind schlichtweg der schlaue Begriff für die Insekten, die ja - wie wohl bekannt ist - 6 ("hexa") Beine ("poda") haben. Die Flügel werden nicht als Extremitäten gezählt, weil sie, anders als bei den Vögeln, nur Hautlappen sind.
Liebe Grüße,
Beate
*nachschlag*
Die Hexapoden sind nicht die Insekten selbst, sondern die Überklasse, zu der die Insekten gehören, aber das ist letztendlich auch wurst.
Wir haben den Begriff Hexapoden gewählt, weil er eben klar sagt, um was es geht - Tiere mit sechs Gliedmaßen. Aber dieser Begriff spielt sowieso nur in den außertextlichen Diskussionen eine Rolle. Wenn wir mal einem Hexapoden in einer Geschichte begegnen, dann wird die biologische Klasse, zu der dieses Tier gehört, wohl kaum eine Rolle spielen und wenn doch, dann werden wir uns wohl noch einen in-world Fachbegriff überlegen müssen. Wir sind sowieso recht pingelig, welche Fremdwörter wir in unseren Geschichten zulassen und welche nicht.
Bei meinen Nithyara gibt es Nachtschleicher. Nachtschleicher ähneln recht großen schwarzen Panthern, bis auf die Tatsache, dass sie gewundene Hörner ähnlich Widderhörnern am Kopf tragen, mit denen die Tiere Revierkämpfe austragen. Die Kater haben größere Hörner als die Katzen, bei denen sie meistens nur angedeutet sind.
Zwischen den Nithyara und den Nachtschleichern besteht so eine Art natürliches Gleichgewicht. Jeder junge Nithyara lernt bei seiner Ausbildung, Nachtschleicher zu jagen, denn die Nithyara schätzen ihr Fleisch und ihr Fell und vewerten von einem gejagten Tier beinahe alles. Das Dumme ist nur, dass so ein Schleicher ganz schön gefährlich werden kann und sehr schlau ist - es kann also durchaus sein, dass die Katze dem Jäger entwischt, oder der Jäger seine Jagd mit dem Leben bezahlt.
Irgendwie erinnert mich dieser Thread daran, dass ich so ein Viech mal malen wollte. *katze schnapp und zum Modellsitzen dressier*
In meiner Vampir - Kurzgeschichte, die in einer Anthologie erschienen ist, gibt es Seelenlose: :laken:
Seelenlose. Man nannte sie auch den Weißen Tod, denn ihre Pupillen und auch die Iris waren weiß wie Schnee. Sie waren abtrünnige Vampire, die mit grausamster Brutalität und ohne Erbarmen mordeten. Ihre Verwandlung war hervorgerufen worden, nachdem sie sich im Blutrausch von Leichen genährt, und dabei ihre Seele eingebüßt hatten. Diese Monster mussten vernichtet werden, damit das Leben der Menschen und somit auch das der Vampire gesichert war.
Ich überlege gerade, ob ich diese Monster auch in meinem Fantasy - Roman mitspielen lasse... :hmmm:
Lg
Verena
EDIT: Ups, hab grad gesehen, dass es hier nur um Tiere geht. Peinlich ... ich glaube ich bin noch nicht ganz wach ...
Wir verzeihen dir. ;)
Ich habe vor ein paar Tagen ein "Tier" entworfen, das eigentluch nicht so wirklich ein Tier ist, aber dann irgendwie doch wieder.
Diese Wesen nennen sich Orechen, leben in der Wüste und graben sich Höhlen in den Sand, jagen wie Tiere, kämpfen wie Tiere, verhalten sich wie Tiere ... Aber wenn man mal von den vier Flügeln, den Klauen-Händen, den Reiszähnen und den riesigen Ohren absieht, ähneln sie schon eher den Menschen, vor alklem, weil sie über einen menschlichen Verstand verfügen, sich Kleider anziehen und sprechen können. Trotzdem habe sie eher die Tier-Position inne, auch was das Verhalten der Menschen gegenüber den Orechen angeht.
Meine Lieblingstiere aus meiner Welt sind die Sternenfalter (guckt mein Profilbild) ;D
:innocent: Die sind hübsch.
Also ich hab meistens eine "Grundausstattung" an normalen Tieren, aber ich denk mir auch gerne neue aus. Bei meinem derzeitigen Projekt, habe ich etwa Aasfeen eingeführt, die trotz des namens und des entfernt an Feen erinnernden Äußeren, eher wie ein Aasfressender Bienenstock funktionieren und auch ähnlich bedeutend sind. Als Reittier bevorzuge ich Echsen aller arten, hatte nie viel für Pferde übrig!
Eine weitere Idee, die ich aber noch nicht ausformuliert habe, ist ein "Astral Hund oder Wolf" Ein Wolfartiges Wesen, dass bei bestimmten Ritualen entsteht und in Rudeln durch die Stätte ziehen. Sie ähneln eher einem Schatten, als einem Lebendem Wesen, aber sie sind wichtig, da sie sich von verwilderter Magie ernähren, so dass diese nicht gefährlich werden kann ... aber das geht jetzt zu sehr ins Detail :rofl:
Interessant!
Mir sind noch die Geckos von mir eingefallen. Sie haben Drachenflügel und sind ca. so groß wie ein Terrier. Ernähren sich von Klee und Honig und sind sehr anhänglich *g*
Alles hoch interessant.
Ich bin zur Zeit dabei die Tierwelt eines Überschwerkraftplaneten (Sci-Fi Story) zu entwickeln. Landtiere haben dort in der Regel 6 Beine. Die intelligenteste Rasse ist das Dexeichhörnchen, eine etwa katzengroße sechsbeinige wie ein Eichhörnchen aussehende Rasse von Allesfressern. Diese Eichhörnchen haben zwar keine Spreche, aber eine Art telepathischer Kommunikation.
Ihre gefährlichsten Feinde sind Säbeltieger, sechsbeinige tiegerartige Wesen, mit mächtigen säbelförmigen Hauern, ungefähr doppelt so groß wie ein irdischer Löwe und natürlich sechsbeinig. Daneben gibt es noch die Felsbeißer, eine Art Murmeltier, die sich ihre Höhlen in Kalk. und Sandsteinbergen graben, in dem sie natürliche Öffnungen mit ihren mächtigen Schneidezähnen aufnagen.
Da sich für mein Verständnis auf einem Planeten mit mehr als 4 G keine Vögel entwickeln können, plane ich eine Rasse von Gleitpickern, eine Mischung aus Flughörnchen mit großen Hautlappen zwischen den Beinen und zusätzlichen Flügeln. Suie sind Nesträuber, die die Bäume erklettert, Nester ausraubt und dann im Gleitflug das weite sucht.
@Wilpito: Kling sehr interessant. Ich hab mal eine Dokumentation über das mögliche Leben auf anderen Planeten, mit anderen Schwerkraft Bedingungen gesehen. Da hieß es, dass bei erhöhter Schwerkraft, einige Wesen für Geburten, oder Häuten und derartiges ins Wasser müssen, um den enormen Druck auszugleichen. Keine Ahnung ob es hilft, ist mir aber gerade eingefallen :hmmm:
Huch, also so genau bin ich da nicht mit meinen Tieren. Ich habe allgemein auch erst einmal das "normale" Setting an Tieren gewählt. Dann gibt es bei mir erst einmal noch zusätzlich die Tiere, die für die Story wichtig sind: Wie die Einhörner, von deren Blut die Blutelfen leben könnten, anstatt von dem der Menschen. Jetzt beschützen menschliche Wächter aber die Einhörner, weil sie glauben, dass die Einhörner das Gleichgewicht der Natur halten (was auch stimmt). Naja, dann habe ich noch riesige Wölfe: Schwertwölfe. Mannshoch und sehr aggressiv, werden aber noch hilfreich im Krieg gegen, wer häts gedacht, die Blutelfen.
Was ich noch an Tieren brauche wird sich zeigen :)
Bei mir gibt es Flupps. Das sind kleine runde Tiere die in Symbiose mit Drachen leben. :)
Ich habe bei "Zwischen den Toren" auch gemischt. Es gibt Pferde und Katzen, daneben aber auch wild lebende Tiere, denen ich immer Namen gebe, die sich irgendwie fast selber erklären:
Wundfliegen, Glitzerflizter --> Insekten
Schreckschnabel - Raubvogel
Steinspringer - Antilopenart
Schattenkatze - kleine Wildkatzenart
Wow...
Bei euren ganzen Ideen muss ich mich ja fast schämen, für die Tierarten die ich (ohne derartiges Fachwissen) erschaffen habe.
Bei mir gibt es sowohl Wesen dieser Welt, als auch Wesen die es nicht gibt.
zB:
Burgét: Eine geflügelte, Löwenähnliche Raubkatzenart, welche in den Gipfeln des Waldes lebt.
Ägémi: Eine kleine Vogelart, vgl mit den Spatzen.
& dann noch die Üblichen Arten wie Einhörner oder Drachen. :D
Ein paar Tiere hab ich schon für mein Gebirge und die Hochebenen, mehr werden dazu kommen, sobald meine Protas sich auf die Reise begeben.
Mal sehen... Da wären:
Ilv - eine Laufvogelart, Reittiere
Gnorbu - Hochlandrinder, vgl. in etwa mit Bisons
Leap - eine Antilopen/Gemsen-Mischung
Pirim - äußerlich eine Mischung zwischen Biber und Erdmännchen
Die Sammlung wird bestimmt bald erweitert, ich bin aber einfach zu faul, mir lange Tiere auszudenken, solange ich sie nicht brauche.
Oh, nettes Thema. Hallo allerseits! :)
In meinem Buch kommen FAST nur herkömmliche Tiere vor (vor allem Waldtiere). Ich versuche allerdings, gerade eine Rasse zu, wie soll ich sagen, "erschaffen". Mein Buch ist zwar fertig (mache gerade Neu-Überarbeitung), aber diese Tiere würd ich schon gerne mehr ins Detail bringen. Diese spielen auch eine wichtige und entscheidende Rolle.
Das wären (noch kein Arbeitstitel) die "schwarzen Wölfe" (ein perfekter Name ist mir bisher noch nicht eingefallen). Es handelt sich um einen Wolf, ja, aber es soll eine Unterrasse werden, imposanter und vor allem gefährlicher (nein, keine Werwölfe ;D). Wie man schon lesen kann, bedarf es noch anstrengender Arbeit und Kreativität, um diese Tiere auch logisch und glaubwürdig rüberzubringen, aber an Zeit fehlt es mir sicher nicht. Bis September kann ich 10 Stunden täglich an diesen Geschöpfen rumwerkeln (und natürlich auch am Buch selbst).
Ich denke mir eigentlich selten irgendwelche abgedrehten Kreaturen aus, weil mir dafür die Vorstellungskraft ein wenig fehlt.
Ich benutze in der Regel
- Minotauren
- Schakale
- Scerpias (Gift spuckende Skorpione)
- Schlangen aller Art
- Greifvögel
Einmal habe ich auch so etwas wie fliegende Quallen eingebaut, aber die Betonung liegt auf einmal und nie wieder!
Kaixo,
Also bei mir so teils, teils, einerseits gibt es Tiere die real existieren und dann wieder habe ich Tiere die ich mir selbst ausdenke, einfach weil sie mir im Kopf herum spuken und raus wollen. Da wären zum Beispiel die Leuchtmäuse, sie sind gerade einmal so groß wie Feldmäuse, haben Schuppen statt Fell, Barten an der Nasenspitze und produzieren ihr eigenes Licht.
Dann der Riesenwolf, er ist so groß wie ein ausgewachsenes Reitpferd, kein Pony, eher so etwas wie die Pferde die große Wagen ziehen. :hmmm: Da müsste ich mich nochmal genauer Informieren, aber wenn ich sage das sie die Größe von den Zugpferden haben, die man immer bei Umzügen vor den Brauereiwagen sieht, weiß hoffentlich jeder was für Pferde ich meine. Eigentlich sind sie nicht im Traditionellen Sinne Reittiere, erst muss man sie zähmen und dann kann man sie reiten, aber eigentlich sind sie zu freiheitsliebend um als Reittiere verwendet zu werden und es gelingt nur einer Handvoll Menschen auf ihnen zu reiten.
Hm ... da ich Urban Fantasy schreibe, kommen derzeit in meinem Roman nur die üblichen Wildtiere vor: Raben, Wölfe, Hirsch und Wildschwein.
Die lebenden Felsenfrauen kann man nicht als Tiere rechnen.
Aber ich kann Euch auf meiner Science-Fiction-Seite den Nachtweih vorstellen, von dem es eine Bleistiftzeichnung gibt, aber leider kein JPG. Stellt Euch am besten einen Löwen mit Adlerkopf vor, also in etwa einen Greif ohne Flügel. Also nichts wirklich Innovatives.
Außerdem gibt es noch ein paar Beispiele der Pflanzenwelt von Plejades:
http://www.plejades.net/hblum1.html
http://www.plejades.net/hblum3.html
http://www.plejades.net/hblum4.html
<hüstel> wen Plejades interessieren sollte:
http://www.plejades.net/framea.htm
Es gibt immer wieder Threads, bei denen bin ich dankbar, dass sie ausgegraben werden. Da wird doch tatsächlich ein schwerwiegender Fehler in meinem Zwergenbuch vorgeführt. Dort gibt es nämlich viele "neue" Tierarten wie den Elluk (eine Mischung zwischen Elch und Hirsch) aber auch ganz normale Wölfe. Mhh die werde ich dann wohl zu Fleischreißern machen oder so.
Ansonsten gibt es in meinem anderen Projekt.. na ratet mal.. ganz unnormale Eichhörnchen. :vibes:
Kaixo,
Kennt jemand von euch den Fuchs mit den neun Schwänzen? Das ist ein Märchen... aber den Namen des Autors habe ich leider vergessen. Tut leid mein Namensgedächtnis ist einfach Miserabel! :pfanne:
Jedenfalls hat mir die Geschichte so gut gefallen das ich mir überlegt habe wie ich diese Vertreter meiner Lieblingstiere noch in die Drachenfeder einbauen könnte. Aus diesen Übnerlegungen erwuchsen dann die Wasser und die Feuerfüchse. Je älter sie werden desto mehr Schwänze bekommen sie. Die Feuerfüchse sind, wie ihr euch schon denken könnt rot, die Wasserfüchse sind grau.
Die Feuerfüchse leben am liebsten in Gegenden wo es oft Heiß ist und fallen während des "Winters" in einen Tiefschlaf den sie an geheimen Orten verbringen :psssst: Einfach ausgedrückt sie schlafen in Dachsbauten ;D Mit ihren Schwänzen können sie Feuer entfachen und löschen. Die Körperform dieser Füchse habe ich mir von dem Fennek, also dem Wüstenfuchs abgeschaut, Fenneks sind doch einfach niedlich, oder? :innocent:
Die Wasserfüchse sind wie schon gesagt grau und sehen aus wie unsere europäischen Füchse, sie leben gerne an Orten mit Wasser; also praktisch überall :hmhm?: na ja, in der Wüste kommen sie eher seltener vor. Auch ihre Schwänze werden mit dem Alter immer mehr. Mit ihren Schwänzen können sie Wasser aus allem ziehen, in dem Wasser ist; also, praktisch aus allem was lebt. Ach ja und sie machen keinen Winterschlaf, sie finden Schnee, Eis und Kälte extrem cool 8)
Ihre Kräfte verwenden sie nur, wenn sie sich bedroht fühlen.
Ach ja und diese Aussage:
ZitatKennt jemand von euch den Fuchs mit den neun Schwänzen?
Da bin ich mir wegen der Anzahl der Ruten nicht mehr sicher, könnten auch zwölf gewesen sein :hmmm: ICh weiß nur das es keine drei waren :embarassed:
Es gibt ein Pokémon, Vulnona, das hat neun Schweife. (Heißt im Engl. auch Ninetales. *g*) In Japan gibt es auch heilige Füchse, die Kitsune, daher kommt das auch mit den neun Schweifen. ;)
Zitat von: Zitkalasa am 24. August 2010, 13:01:25
Es gibt ein Pokémon, Vulnona, das hat neun Schweife. (Heißt im Engl. auch Ninetales. *g*) In Japan gibt es auch heilige Füchse, die Kitsune, daher kommt das auch mit den neun Schweifen. ;)
Ja aber von da habe ich es nicht,... Pokemon? ist das nicht die Kinderserie in RTL2? Hab ich ein oder zweimal gesehen, aber ich dachte das Pokemon hieße Vulpix, kann sein das ich mich irre, aber ich habe die Serie auch nicht so verfolgt!
Nein das Märchen das ich meine geht so:
Ein alter Fuchs mit ... sagen wir einfach
vielen Schweifen ist mit einer jungen hübschen Füchsin verheiratet als er eines Tages dem Teufel begegnet. Der Teufel behauptet das keine Frau ihrem Mann die Treue hält, wenn dieser gestorben ist. Der Fuchs will das nicht glauben, daruafhin schlägt der Teufel ihm eine Wette vor: Er will ihn für einige Zeit in einen Todesähnlichen Schlaf versetzen, damit sie prüfen können ob seine Frau ihm wirklich über den Tod hinaus treu ist. Wenn der Fuchs gewinnt, dann hat er das gute Gefühl eine treue ihm liebende Ehefrau zu haben, wenn nicht, dann müssen beide Füchse mit ihm zur Hölle fahren!
Am Abend fällt der Fuchs in diesen Schlaf und seine Frau fängt an zu trauern. Am nächsten Tag kommt ein junger Fuchs; die Füchsin weist ihn ab. Als der alte Fuchs sich schon am Ziel glaubt kommt ein Fuchs mit genauso vielen Schweifen wie er selbst. Seine Frau nimmt seinen Antrag an und da fahren sie und ihr totgeglaubter Ehemann zur Hölle.Ist so eine Geschichte die mit einem Moralsatz endet, an den ich mich leider nicht erinnern kann. Aber da habe ich die Idee her und wegen dem Teufel kam es auch zum Feuerfuchs ;D
Zitat von: Ilargi am 24. August 2010, 15:18:40
Ja aber von da habe ich es nicht,... Pokemon? ist das nicht die Kinderserie in RTL2? Hab ich ein oder zweimal gesehen, aber ich dachte das Pokemon hieße Vulpix, kann sein das ich mich irre, aber ich habe die Serie auch nicht so verfolgt!
Ihr könnt Vulpix oder Vulnona sagen. Vulpix ist rot-braun und hat 6 Schwänze, Vulnona ist cremefarben und hat 9 Schwänze. Vulnona ist die Entwicklung von Vulpix.
Das mal aus dem Pokemon "Ein mal Eins".
Bei Naruto z.B . da gibt es auch den Neunschwänzigen Fuchs, welcher hauptsächlich aus Feuer besteht und bösartig ist. Zum Schutze der Welt wurde er in Naruto eingeschlossen.
In meiner Welt laufen eigentlich auch nur ,,herkömmliche" Tiere herum... also Pferde, Hunde, Kühe, Katzen, Raben etc. . Ein Falke und ein Schaf sind in herausragenden Rollen dabei, und bei Szenen in einem etwas exotischerem Setting kommen am Rande auch Papageien und kleine Affen vor.
Meine Drachen kann man nicht zu den Tieren zählen; dabei handelt es sich stets um gestaltwandelnde Magier, die plotbedingt gerade besonders Eindruck machen wollen. ;)
Das einzige, was an ,,echtem" Fabeltier durch meine Texte trabt, sind die Einhörner. Und die sind etwas sonderbar – stellt euch so was wie sehr große wuchtige Kaltblutpferde mit Horn, Wiederkäuer –Klauen statt Hufen und proportional passenden gefiederten Flügeln vor. Und das ganze in quietschbunt – jedes hat eine andere Farbe, die jeweils zu seinem Herrchen passt. Es sind nämlich die Reittiere der Regenbogenritter und entsprechend auch nicht wirklich fragil, elegant und mädchenkompatibel wie die ,,klassischen" Einhörner, sondern richtig ernstzunehmende ,,Kampf-Tiere" für Luft- und Bodeneinsätze. Auch das bonbonrosafarbene ;)
(Wobei das Reittier von einem meiner Protas noch seltsamer aussieht: Kunterbunt gesprenkelt... und es gibt ein Halb-Einhorn, dessen Mutter ein normales Pferd ist. Das hat die Statur eines normalen Pferdes und Flügel, aber nur ein rudimentäres Horn, was praktisch ist, weil man es (mit eng angelegten Flügeln) bei Bedarf auch mal als Pferd verkleiden kann ;D ))
Mir ist gerade aufgefallen, dass ich kaum Tiere in der Story habe. Es sind alles eher Wesen und die Tiere erwähne ich so gut wie nie und wenn dann sind sie hässlich und man muss sich vor ihnen in Acht nehmen.
Mein Favorit die Moorspinne oder der Dunkelgeier.
Interessante Fragestellung. Weil ich, glaube ich, noch nie zuuu viel Zeit darauf verwand habe, darüber nachzudenken...
Demnach: bei mir gibt es normale Tiere. Pferde braucht man, auch mal einen Hund, aber eigentlich habe ich sonst kaum Tiere, weil dort, wo meine Geschichte spielt, auch kaum Lebensraum bzw. ein geeigneter Rahmen ist.
Allerdings wird sich das glaube ich beim nächsten Projekt auch ändern (müssen).
Naja, und ... ich tue mir manchmal schwer mit Büchern, in denen es nur so vor erfundenen (und teils übertriebenen) Tieren wimmelkt. Ich denke halt, wenn man eine neue Werlt entwirft, muss man dem Leser auch irgendwo noch etwas zum festhalten, etwas Bekanntes lassen. Und zumindest wenn ihnen keine allzu große Rolle zukommt, kann man die Tiere vlt. einfach mal lassen oder bei Bedarf noch ein oder zwei hinzufügen... ;) Das wäre meine Meinung.
Und ich erinnere mich an ein Buch, in dem einmal einfach alle existenten Tiere umbenannt worden waren. Das war vielleicht eine Verwirrung beim lesen. Bis man mal rausbekommen hatte, dass das Ding ein Pferd ist (weil die Beschreibung nunmal nichts anderes zuließ) ... ::)
ich habe immer beides. Real existierende und erfundene Tiere. Bei meiner einen Geschichte habe ich allerdings glaub ich, zu viele erfunden, sodass man als leser mit den Namen sicher durcheinander kommt.
Ich denke man sollte auf jeden Fall reale Tiere übernehmen, da man den Leser sonst mit zu viel neuem Überschüttete. (Es gibt sicher auch ausnahmen, wenn Tiere in der Geschichte unwichtig sind)
Tiere erfinden ist ein Hobby, dem ich in Schreibpausen manchmal fröne. Im Gymnasium habe ich mal ein kleines Lexikon gemacht, mit Tierbeschreibungen à la Grzimek (nicht ganz so ausführlich natürlich). Ich glaube, ich muss das wieder einmal aufgreifen.
Am liebsten mag ich zufällige Begriffe aus dem Alltag, wie Nusshörnchen oder Wandschläfer, aus denen man dann Wesen entwickelt. Oder Kombinationen aus bekannten Fabelwesen: Greiffhörner, Sphoenixe ... Und manchmal ist es auch nur ein schlechtes Wortspiel, wie im Falle des Zabbars (auch bekannt als triefender Tröpfling).
Auf alle Fälle stimme ich jedoch zu, dass man nicht alle Tiere erfindet, das überfordert so manchen Leser, denke ich. Pferde, Hunde und Katzen kommen ja irgendwie immer vor.
Also bisher habe ich mir kaum irgendwelche Tiere ausgedacht, vielleicht auch, weil die Welten, in denen meine Geschichten spielen immer sehr unserer Welt gleichen.
Zwar entwickele ich fabelwesen weiter oder lasse tiere sprechen, aber so richtige neue Wesen habe ich noch nie "erschaffen".
Dafür mache ich Sachen, die es in unserer Welt nicht geben würde, wie dass zum Beispiel in kalten Schneeregionen Gürteltiere und Papageien leben lasse. (Aber das mach ich nciht nur mit Tieren so. Dort leben auch [Ersetzung: rassistische Fremdbezeichnung für Sinti und Roma] mit Zelten.)
Und ich erfinde auch neue "Haustiertrends", dass es zum Beispiel Gang und Gebe ist, sich zu Hause einen Pinguin zu halten, der einen bedient oder ähnliches.
Zitat von: Höllenpfau am 19. September 2010, 17:55:44
dass es zum Beispiel Gang und Gebe ist, sich zu Hause einen Pinguin zu halten, der einen bedient oder ähnliches.
:hmmm: Leicht sati(e)rischer Ansatz?
Satire? Warum? ;D
Nein, es muss ja etwas geben, was diese welt von unserer unterscheidet. ;)
Ein toller Thread, Welten basteln macht einfach Spaß, und Tiere sowieso ;D
Bei mir gibt es ebenfalls herkömmliche und selbst erdachte Tiere, allerdings kommen Tierbeschreibungen bei mir auch eher selten vor...meist sind es eher intelligente Wesen, die etwas sehr Tierisches an sich haben, dafür habe ich irgendwie ein Faible (Meine Protagonisten sind für den Menschen sehr unansehnlich und eine davon ist praktisch ein halbes Tier).
Victor Hugo hat der Hässlichkeit mal ihre eigene Schönheit und Faszination zugeschrieben, das sehe ich ähnlich ;)
Ich mag meine Sirenen :P Die habe ich etwas umgemodelt. Für empfindliche Ohren ist ihr "Gesang" furchtbar und lässt sogar Äderchen platzen. Die menschengroßen Sirenen sind alles Männchen, mit Körpern wie Meermänner und annähernd menschlichen Gesichtern, die mir dem breiten Maul und den Zähnen aber auch an Haifischgesichter erinnern. Sie bilden einen Stamm um ein Weibchen herum, das den ganzen Tag nur zusammengerollt am Meeresgrund liegt und bequem die Größe zweier Schiffe erreicht (Ich denke mir, die Fortpflanzung funktioniert dann extern wie bei Fischen). Weibchen sind selten und werden von Seemännern der ganzen Welt gefürchtet; die Schuppen sind messerscharf, das Gesicht ein wahrer Albtraum von Zähnen und roten Augen und der Schwanz macht ganz gerne mal Schiffe kaputt. Gott sei Dank kommen die nicht so oft an die Wasseroberfläche ;D
Hallo zusammen,
ich benutze auch oft Tiere, die es im wahren Leben bereits gibt, aber manchmal erfinde ich auch welche, ganz nach Lust und Laune.
Hier z. B. die Slongs ;)
Die Zweige rechts neben ihnen teilten sich und ein Ungetüm von Tier tauchte neben ihnen auf. Sanjani starrte es entsetzt an. Der Kopf war der eines Elefanten. Er besaß einen langen, widerstandsfähigen Rüssel und zwei riesige Stoßzähne. Als er das Maul öffnete, sah sie, dass er auch darin scharfe Zähne hatte. Der Körper war gedrungen wie der eines Löwen und an den Füßen saßen messerscharfe Krallen, mit denen keiner der Gefährten Bekanntschaft machen wollte. Geifer tropfte dem Slong aus dem halb geöffneten maul und er musterte sie mit starren Augen.
Ich habe das Vieh Slong genannt, weil das serbische Wort für elefant Slon ist und irgendwie gefiel mir das mit dem G hinten dran ;)
Oder es gibt auch sog. Gordos. Urssprünglich hatte ich Gordo als Eigenname für das Tier gewählt, habe mich dann aber anders entschieden (wo bei der eine immer nur Gordo gerufen wird). Warum ich ihn so genannt habe, weiß ich absolut nicht mehr, denn Gordo heißt ja auf spanisch dick und dick ist der gute eigentlich nicht. Es handelt sich dabei um ein Tier mit unzähligen Beinen und einem zotteligen Fell. Die Beine sind dabei relativ dünn, wobei die genaue Größe des Tieres nie genannt wird. Eine besondere Eigenschaft ist, dass seine Gelenke immer knacken, wenn es sich bewegt und wenn jemand in der Nähe ist, hat er auch so ein Empfinden, als würden seine Gelenke knacken, was recht unangenehm ist (von so einem Tier habe ich mal geträumt, das Knacken übertrug sich im Traum aber nicht auf mich). Außerdem kann es seinem Opfer durch Angucken körperlichen und seelischen Schmerz zufügen und wird daher von fiesen Dämonen gern als "Nutztier" gehalten. :innocent:
Ansonsten gibt es in meiner Welt noch Banntiere, aber die habe ich nie beschrieben. Das einzige, was über sie bekannt ist, dass außer dem Sirenen der Nacht niemand in ihre Nähe kommen kann ohne ihrem Bann zu verfallen.
Und zu guter Letzt gibt es dann noch die Zauberbienen. Sie sind etwas größer als normale Bienen. wenn sie zustechen, injizieren sie ein Gift, welches die magischen Kräfte eines Lebewesens zersetzt und früher oder später zum Tode führt, da Magie ganz eng mit Lebensenergie verknüpft ist.
Die Bienen können aber nur ein wenig Gift injizieren und dann mit ihrem Rüssel die Magie heraussaugen, auch einzelne Gaben wie z. B. Teleportationsfähigkeit, daraus machen sie dann in ihrem Waben Material. Ihr könnt euch vorstellen, dass es attraktiv ist, solche Bienen zu besitzen ;)
Ansonsten gibt's auch einige Kräuter, aber davon ist meist nur die Farbe oder ungefähre Größe oder Wirkung bekannt. Ich hatte da irgendwie nie wirklich Ambitionen, das näher auszuführen, und es ist auch nicht wirklich nötig für den Verlauf der Geschichte.
achja und beinahe hätte ich noch die Seelengreifer vergessen, allerdings ist da fraglich, ob es sich um Tiere handelt, der Begriff Wesen passt da wohl besser ...
LG und weiterhin viel Spaß beim Erfinden von Tieren und Pflanzen,
Sanjani
Ach noch was: Vor zwei Nächten kam bei mir im Traum jemand durch "Mräser" (Singular Mras) um *lol* Ich kann mich aber nicht erinner, ob es sich um ein Kraut oder ein Gewürz handelte, auf jeden Fall befand es sich in einer Salatschüssel, ich glaube, im Dressing und in Maßen ist es auch genießbar, aber zu viel davon ist tödlich. Ich glaube, es war ein fein gehacktes Kraut, aber ich weiß es nicht mehr. Jaja, ich bin n bissi durchgeknallt *kicher*
Die Zauberbienen gefallen mir :) Irgendwie verbinden sie die total abstruse magische Welt mit einer Art Raubbau, wie er in der modernen Welt nicht schöner stattfinden könnte - sowas mag ich ;D
Hallöchen!
hm, Tiere.
Also ein riesiger Fan vom Tierebasteln war ich nie. Aber während der Schreiberei kamen einfach Ideen für ein anderes Tier und ich habe dass dann so übernommen.
zum größten Teil nutze ich bekannte Tiere. Macht es mir selbst einfacher ;)
Aber das, was ich selbst entwickelt habe, scheint halt auch nicht immer 100% durchdacht ;D
Aber seht selbst: http://www.gartenderengel.de/tierrana/bestiarium.html
Gruß
Flafi
Angelus Noctis, werter Freund ...
Bei mir ähnelts deinem ersten Punkt, auch bei mir hats viele der Tiere, dies auf der Erde in den gemäßigten Klimazonen, der Wüste und Sumpf ebenfalls vorkommen. Allerdings habe ich mir auch das ein oder andere selbst erdacht, wie z.B. der Dunkelfelswanderer, eine Skorpionähnliche Kreatur mit schwarzer Schale aber ohne Greifzangen. Des weiteren hätte ich auch noch eine Pferdeähnliche Spezies, das Helrin anzubieten. Rötliches Fell, Schweiflos, fünfbeinig (des fünfte is zwischen den Vorderläufen) und etwa etwa um die Hälfte größer als ein Pferd.
lg
Celtur
Ich hab's mir da anfangs ganz einfach gemacht. Science-Fiction for President!
Durch ein fehlgeschlagenes Experiment wurde ein Virus freigelassen, der eigentlich die DNS der menschlichen Rasse angreifen sollte. Die Entwickler dieser biologischen Waffe sind bereits genetisch veränderte Humanoide, die aber von den Menschen abstammen und somit Immunität aufweisen.
Jedenfalls haben sie ihren Virus freigesetzt, doch zu ihrer Überraschung liefen die gehassten Urväter noch quietschfidel durch die Gegend. Dafür starben aber alle tierischen Bewohner des schönen Planeten Erde.
Doch durch die vorrangehende Kolonisierung des Sonnensystems wurden die mitgenommenen Haustiere verschont. Durch Genmanipulation wurden auf dem Mond und Mars die kuriosesten Geschöpfe erschaffen: Hunde mit Flügeln und Federn oder Pferde mit sechs Beinen. Durch abermalige Kreuzung mit anderen Rassen, die im Laufe der Jahrhunderte in dutzenden Sternensystemen entdeckt wurden, entstanden auch dort neue Arten.
Mit denen habe ich gerade ziemlich viel Spaß. (Ehem, nicht falsch verstehen. Ich meine natürlich Spaß mit dem Beschreiben.)
So gibt es auf dem Planeten Higarius einen riesenhaften Vogel mit vier Klauen und einem Schweif, der an den Phönix erinnert. Oder eine seltene Spezies mit unaussprechlichem Namen, die mit ihren zwei Beinen, einem kurzen Rüssel und schwarzem Federkleid an nichts erinnert, das existiert. Stellt euch eine Mischung aus Yeti, Elefant, Mensch und fluguntauglichem Adler vor. Das alles verpackt in einem Körper, der kleiner ist als der eines durchschnittlichen Mannes, aber viel breiter. Ich stelle mir das Teil ziemlich hässlich vor.
"Das Universum hat einen seltsamen Sinn für Humor." - Rev. Bem
Ich hab keine große Fauna auf meinen Kolonien, denn ich beschreibe nur das nötigste an Tieren, die auch eine Rolle spielen. Im Hintergrund hört man dann ab und zu Vogelzwitschern und Wolfsgeheul. Doch die, die vorkommen, bleiben auch in ihrer Art bestehen.
Selbstverständlich existieren auch noch normale Hunde, Katzen, Pferde. Jedoch sind diese synthetisch reproduziert und danach ausgesetzt worden, denn es gab sie nicht mehr.
Ich sollte mich mehr damit beschäftigen, wenn ich mal wieder meine Helden im Reich der Fantasy umherziehen lassen will.
Cheers.
Auch auf die Gefahr hin, dass das schon mal gesagt wurde:
Ich bevorzuge eingentlich auch eine Mischung aus realen Tieren und Tieren die ich mir selbst ausgedacht habe. Und je nach Welt ist das Verhältnis unterschiedlich. Je nach dem, welchen Eindruck ich machen möchte.
In meiner "Hauptwelt" ist das Verhältnis klar realitätslastig, mit ein paar Abstufungen. Zum Beispiel sechsbeinige Gavile mit einer gegabelten Rute, die von acht bis elf Meter lang werden, um die 150 Jahre alt, pro Tragezeit bis von 10 bis 50 Eier legen und sich mit Vorliebe in Kanalisationen diverser Großstädte herumtreiben.
Oder auch ein paar Riesenfledermäuse mit zwei Metern spannweite. Oder, oder, oder...
Auch schön, wenn man Tiere aus einigen Mythologien oder Sagen ableiten kann. :buch:
Aktuell schreibe ich an einer Geschichte, in dem unter anderem etwas abgewandelte stymphalische Vögel oder Riesenschlagen mehr oder weniger normal sind.
Und ein Pendat zum Pferd hab' ich leider auch noch nicht gefunden.
Gruß
Esteve
Wahnsinn, was es hier alles gibt.
Ganze Bestiarien. :o
Ich hab mir ein Tierchen gebastelt, dass ich sehr gerne hab.
Es sieht ungefähr aus wie ein Eichhörnchen mit Papageienschnabel und Greifschwanz. AllesFresser.
In Tagora teilte es sich seinen Platz so ungefähr mit den Ratten.(Gibt es auch in der Wildnis, fühlt sich aber in menschlichen Siedlungen, in menschlichem Müll, viel wohler.) Da bräuchte ich dann noch einen Namen. Der von später würde zu dem Zeitpunkt keinen Sinn machen.
Dann entwickelte sich allerdings das Bankwesen, und jemand schlaues bemerkte, dass die Viecher da sehr nützlich sein können. Jetzt heißen sie Kontentierchen, Bankangestellte sollten tierlieb sein und über ein musikalisches Gehör verfügen, und keiner traut sich mehr, ein wildes Kontentierchen zu vertreiben.
Der genaue Grund würde hier vermutlich zu weit führen ... sie funktionieren so ähnlich wie unser Pin Nummern System.
Davon abgesehen gibt es noch ein paar fremde Tiere (Das ein oder andere Raubtier und auch einen domestizierten Meeressäuger, den man in manchen Gegenden zum Ziehen von Schiffen einsetzt z.B.) und - wie bei so vielen hier - die ganz normalen.
Ich habe allerdings den seltsamen Tick, dass ich am liebsten auf Pferde verzichten würde. Bis heute bin ich mir nicht sicher, ob es sie in Tagora gibt. :hmmm:
Ich mag Pferde wirklich gern, daran liegt es nicht.
Ich merke gerade, ich weiß gar nicht, woran es eigentlich liegt. Mir sträuben sich nur irgendwie die Haare, wenn ich meine tagorischen Helden im Geiste reiten sehe.
Die Botin vielleicht noch, das ginge unter Umständen, aber die anderen ... Nööö.
Aha, vielleicht liegt es daran, dass ich mir nicht auch noch über das Verhältnis von Held zu treuem Reittier Gedanken machen möchte? Diese ganze 'Mein Pferd heißt so, es muss versorgt werden, bevor ich versorgt werde, Oh Gott, ich hätte es beinahe zu Schanden geritten' Nummer.
Fußgänger sind pflegeleichter. ;D
Liebe Grüße,
Kirsten
Haha, Kirsten, genau aus dem Grund meide ich so etwas bei den meisten Figuren auch :rofl:
Nur meine Hauptkriegerin besitzt ein Reittier, eine Mischung aus Pferd und Leopard, sehr agressiv, passt aber zu ihr ;) Das kann man dann nebenher quasi als "Charakter" mit eigener Persönlichkeit führen.
Nicht personifizierte Reittiere sind aber echt überflüssig, meistens zumindest.
Hihi, Kontentierchen...in meinem Kopf sind sie niedlich ;D Eine coole Idee, auch, wenn ich nicht weiß, welche Funktion sie genau erfüllen.
Ich bin gerade selbst ganz erstaunt. :o Diese ganze Pferde-Erkenntnis kam mir nämlich erst beim Formulieren hier.
Ich war nur ein wenig stolz auf mich, dass ich es geschafft hatte, einen Fantasy Roman zu schreiben, ohne das Wort 'Pferde' auch nur zu erwähnen ... und dann kommen da solche psychologischen Erkenntnisse bei raus.
Das mit den Kontentierchen funktioniert so:
Wenn man ein Kontentierchen streichelt, fiept es auf eine ganz bestimmte Weise.
Egal, welches K-Tierchen man streichelt, macht man die selbe Bewegung, gibt es die selben Töne von sich.
Macht jemand anders die selbe Bewegung, sind es andere Töne (Liegt vermutlich am Geruch)
Jede Bank hat also ein paar Kontentierchen. Wenn jemand Geld von seinem Konto haben will, muss er ein Tier streicheln, das fiept, und der Bankangestellte kontrolliert, ob es die richtigen Töne sind.
Fertig ist das Sicherheitssystem.
Leider sind die Biester sehr nachtragend.
Wenn du beispielsweise ein wildes Kontentierchen tritst (weil es dich gerade in den Schuh gebissen hat) kannst du davon ausgehen, dass sämtliche Kontentierchen sauer auf dich sind. Und zwar bis an dein Lebensende. Und dann kommst du nie mehr an dein Geld.
Und deshalb sind Kontentierchen in Tagora zu einer echten Plage geworden. ;D
Aber niedlich sind sie alle mal. Eine Freundin hat mir eine Zeichnung gemacht. So knuffig, die allesfressenden Biester.
Liebe Grüße,
Kirsten
Wow, auf was für Ideen du kommst ;D Solche kleinen Dinge machen Geschichten aber sympathisch und lebendig...ein bisschen wie diese Puschelviehcher in Harry Potter, die man durch die Gegend werfen konnte...
Mir ist noch eine reizvolle Ergänzung zu den Sirenen eingefallen...man kennt das ja aus Erzählungen, das Seemänner total auf "Meerjungfrauen" abfahren, mit ihren blonden, wallenden Mähnen und den grazilen Körpern...all das trifft auch auf meine Sirenen zu, nur sind die kleinen Exemplare ja leider Männchen und keine Jungfrauen, was die Seemänner aber aus der Ferne ja nicht sehen ;D Daher stammt also die Sage der Meerjungfrauen...diejenigen Seemänner, die einem Siren nahe genug gekommen sind, um eventuell das Fehlen von Brüsten etc. zu bemerken (sie sehen ansonsten ziemlich androgyn aus, sieht man mal von den Haifischgesichtern ab), sahen nur noch unter der goldenen Mähne das grausige Gesicht hervorblitzen, und dann war's auch schon zu spät ;D So konnte die Legende der Meerjungfrau sich halten.
Passt.
Und böse. :darth: ;D
Daher: Gefällt.
Liebe Grüße,
Kirsten