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Völkerspezifische Namensschemata

Begonnen von Ryadne, 21. Juni 2012, 22:39:05

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Ryadne

Häufig ist es ja in typischen Völkerfantasyromanen so, dass sich die einzelnen Völker oder auch Schichten /Berufsgruppen durch andere Klangarten oder Endungen voneinander unterscheiden; meist werden dadurch die Charaktereigenschaften noch unterstrichen.

Beispielsweise tragen Ritter oder (nördlich lebende) Menschen häufig skandinavische oder altdeutsche Namen, siehe z.B. ,,Drachenlanze" oder die ,,Elfen"-Reihe von Bernhard Hennen.

Klassische Elfenendungen sind zudem (auch bei Orten) -nor,  -(i)el oder generell sehr singende und lange Namen. Passend zu diesen ästhetischen Walddandys. (Habe außerdem den Eindruck, dass für Elfen und andere sehr ,,ästhetische" Völker gerne das ,,V" anstelle des ,,W" und generell viele Ypsilons gebraucht werden, was ich mir aber nicht ganz erklären kann – macht das der Wunsch nach Exotik?)

Gibt es auch bei euren Völkern klassische Endungen in den Namen und Bezeichnungen? Oder orientiert ihr euch irgendwie an bestehenden Sprachen?

Bei mir signalisieren Endungen manchmal den Stand. In einer Welt, die ich als ,,Holus" bezeichne, enden z.B. die meisten Ritter auf -dad. Bei Völkern ist das aber eher selten, wenn man mal davon absieht, dass meine Engel klassischerweise auf -el enden.  Aber völkerspezifische Klänge habe ich auch, wiederum in ,,Holus" sind meine Elfen zum Beispiel sehr ,,s(c)h"-vernarrt und die Namen beginnen eher mit weichen Buchstaben wie ,,N", während die harten männlichen Menschen zufallen. Ich gebe zu, das ist etwas klischeehaft, passiert aber auch unbewusst.

(Ich habe zwar mehrere Namensthreads gefunden, aber speziell hierzu noch keinen...  :engel:)

Ludovica

#1
Ich habe bei der Geschichte, die ich jetzt schon seit einer halben Ewigkeit plotte (vor allem, weil ich anderthalb Jahre lang mal spontan gar nix dran gemacht hab...) relativ deutliche Sprachkonventionen, vor allem bei einem Volk, das sprechende Namen hat, die während ihres Lebens geändert werden (entsprechend ihrer Lebensumstände, ihres Berufes, ihres Aussehens, ihrer Fähigkeiten, etc.). Ich hab leider nicht bedacht, dass es verdammt schwierig ist, sprechende Namen zu finden, die nicht irgendwie komisch klingen  :rofl: Dafür finde ich allerdings die, die ich dann doch finde, wahnsinnig schön :) (Donnerhieb, Flammenspiel, Spinnenarm...). Namen mit Wörtern wie Magie oder Zauber sind Magiern vorbehalten; Namen, die die Namen von Edelsteinen oder -metallen enthalten, weisen allgemein auf Adelige hin (es gibt Ausnahmen, da solche Elemente auch manchmal bei Magiern vorkommen).

Das andere Volk hat zum Großteil eher 'Standard'-Fantasynamen, wobei mir auffällt, dass ich bei männlichen Namen automatisch sehr oft mit einem hellen Vokal und einem geschlossenen Konsonanten aufhöre (-im, -en, -em, etc., sehr selten -on). Wobei das von der geographischen Herkunft der Charaktere bestimmt wird; die meisten Namen von denen, die aus dem Osten kommen, enden zum Beispiel auf Zischlaute.

Und seit ich angefangen habe, Russisch zu lernen, hab ich einen totalen Faible für Spitznamen als Rufnamen. Das hat sich auf meine weiblichen Namen sehr stark niedergeschlagen... Ein Mädchen namens Kirilia wird beispielsweise ausschließlich mit Kilia angesprochen, eine Dame namens Lymenestra wird von jedem, der sie beim Vornamen nennen darf, Lymia genannt, und so weiter.

Generell haben gerade weibliche Adelige sehr lange Namen, meistens mit Dipthongen oder Ypsilons (ist einfach ein schöner Buchstabe und kommt in 'echten' Namen zu selten vor   :P).

Ich denke generell eher weniger über Namenskonventionen nach, während ich die Namen tatsächlich erstelle - aber irgendwie fällt mir danach oft auf, dass doch eine gewiss Systematik dahintersteckt... Der Verstand ist eine komische Sache  ;D

Feather

Ich mag es mit Namen zu spielen. Die Buchstaben auch klassischer deutscher Namen einfach durcheinander zu hauen. Da kann dann schon mal aus einem einfachen Martin ein Matius werden. In den meisten Geschichten verwende ich ziemlich normale Fantasynamen, die mir so zu fliegen.
In meinem Lieblingswerk habe ich mir irgendwann in den Kopf gesetzt allein männlichen Figuren die Endung -ius oder -ox zu verpassen und den weiblichen ein -ea. Lieder ist die Umsetzung bei manchen Namen die mir sehr gefallen etwas schwierig und müssen dann leider geändert werden.

Tanja

Ich stöbere gerne im Internet nach länderspezifischen Vornamen und übernehme diese oder wandle sie ab. Das hat mir schon oft geholfen. Dabei achte ich auch auf die Bedeutung der Namen. Manchmal hilft es auch, den Klang eines Namens zu beachten (z.B. Darken - da erwartet man so schnell nichts Gutes).

Frauennamen lasse ich gerne auf -a enden, auch wenn das sehr häufig vorkommt.

Grüße
Tanja

Snöblumma

Ich muss zugeben, als Hobby-Sprach-Pseudowissenschaflter achte ich bei Namen ganz besonders auf die Stimmigkeit. Ich überlege mir auch, wie Adelstitel ausgedrückt werden, welche weiteren Formen der Höflichkeit es gibt, die sich in Namen niederschlagen, wie Spitznamen gebildet und gebraucht werden und andere Kleinigkeiten. Dabei gehe ich in aller Regel von einem in der Wirklichkeit bestehenden Sprachkreis oder einer echten Sprache aus und wandele diese Dinge dann ab. Gelegentlich mische ich auch Elemente aus zwei wirklichen Kulturen, um irgendetwas neues zu haben.

Ein Beispiel: Eines meiner Völker ist an die Römer angelegt. Also habe ich das römische Namensschema übernommen. Vorname - Familienname - Beiname. Die Damenwelt bekommt bei Familiennamen und Beinamen andere Endungen als die Herren der Schöpfung. Frauen werden grundsätzlich mit dem Familiennamen angesprochen, während bei Männern je nach Stand in der Gesellschaft der Vorname oder - eher respektvoll - der Beiname verwendet wird. Nur das Familienoberhaupt wird mit dem Familiennamen angesprochen.

Solche Dinge eben. Ich finde das sehr wichtig, um die Stimmigkeit innerhalb der Geschichte zu wahren. Außerdem lassen sich auf diese Weise herrliche Konflikte einbauen, wenn beispielsweise eine andere Kultur den Vornamen als respektvollste Variante der Anrede verwendet und es deshalb zu Missverständnissen kommt.

Die klassischen Endungen versuche ich eher bewusst, zu vermeiden. Auch diese Y-Namen. Ich orientiere mich eher an dem, was es in der Wirklichkeit gibt, als da für Exotik zu sorgen. Aber gut, ich habe auch keine klassischen Völker in meinen derzeit verwendeten Welten ;).

Fianna

quote author=Snöblumma link=topic=10485.msg387716#msg387716 date=1341524898]
Ich muss zugeben, als Hobby-Sprach-Pseudowissenschaflter achte ich bei Namen ganz besonders auf die Stimmigkeit. Ich überlege mir auch, wie Adelstitel ausgedrückt werden, welche weiteren Formen der Höflichkeit es gibt, die sich in Namen niederschlagen, wie Spitznamen gebildet und gebraucht werden und andere Kleinigkeiten. [/quote]
So etwas empfinde ich als viel wichtiger für einen Roman als die Entwicklung einer kompletten Grammatik und Vokabellisten wovon der Leser ohnehin nur wenig mitbekommt. Natürlich kann jemand das Rundum-Paket machen und das im Zitat auch noch berücksichtigen, doch dann hängt man ja ewig an einem Projekt. Dafür habe ich zuviele Ideen (leider alle in unterschiedlichen Ländern/Rassen).

Mir reicht es (als Autor), zu wissen, wie eine Sprache aufgebaut ist, wie die Satzstrukturen sind, wie sie klingt, wie sie verwendet wird und abgewandelt wird (Dialekte/versch. Gesellschafts-Klassen) etc. Erfunden werden nur Wörter, die im Text benutzt werden.

Assantora

Ja, mit den Namen für einzelne Völker ist das so eine Sache. Ich orientiere mich da ein wenig an die irdischen Modelle.
Da kann es schon mal vorkommen, dass manche sich anhören, wie Griechen, andere, wie Barbaren aus dem Norden, oder so ähnlich ;)

@ Tanja
ZitatFrauennamen lasse ich gerne auf -a enden, auch wenn das sehr häufig vorkommt.
Tja, das Namen auf -a enden, ist vor allem bei Frauennamen so üblich. Viele dieser Namen sind Abwandlungen von männlichen Namen. Aus Alexander wird Alexandra usw.

Fianna

Das kommt uns verbreitet vor, da die meisten gebräuchlichen Namen römische russische und germanische Namen sind... Alles indogermanische Sprachen  ;)

Eigentlich wäre es ja auch mal schön, dieses Muster zu brechen, aber da kommts natürlich drauf an, wieviel "Fremdes" man in seiner Geschichte hat. Wenn jemand so engagiert ist, dass er abweichende Planetensysteme oder sonstiges entwickelt (abweichende Tag-Nacht-Monats-Rhythmus) oder andere ungewöhnliche Dinge macht, und dann noch eine ganz aufwändig erfundene Sprache hat - ist schon schwierig.

Rakso

#8
Zitat von: Snöblumma am 05. Juli 2012, 23:48:18
Gelegentlich mische ich auch Elemente aus zwei wirklichen Kulturen, um irgendetwas neues zu haben.

So mache ich das auch in der Regel. Jedoch artet das bei mir immer drin aus, dass ich mich mit sechs bis acht Kulturen rumschlagen muss  ;D

Ein Volk, dass ich an Sami, Inuit, Polynesier (Maori, Tahitianer, Marshallesen) und Ainu angelehnt habe, hat eine, wie ich finde, etwas außergewöhnliche Art Namen zu vergeben. Die Namen tragen eine Bedeutung, wie bei uns auch, jedoch sind es richtige Sätze um den Träger die beannten Eigenschaften und Taten mit auf seinen Lebensweg zu geben. Da diese Art der Namen einerseits für das Schreiben sehr gewöhnungsbedürftig sind, und auch außerdem für das Volk selbst ziemlich kompliziert sind, werden jedoch Spitznamen verwendet, die meist ein Kernwort oder -aussage des Namenssatzes beeinhaltet. In der Regel enden weibliche Namen bei diesem Volk auf -o oder -i, die männlichen entweder auf -n, -a oder -e. (Die vielen Vokale sind einem Morensystem geschuldet, dass jedoch ein paar Endmoren bereithält)

Ein anderes Volk, für andere Geschichten, welches auf Ungarn/Esten, Etruskern, Basken, Sarden und Bulgaren basiert, hat ein eher typisch europäisches Namensschemata, ähnlich wie die Römer, mit Vorname - Sippenname - Nachname. Weibliche Namen enden dort auch oft auf -a oder -e, während die meisten männlichen Namen auf Konsonanten enden. Generell habe ich in dieser Welt, auch bei nicht-menschlichen Völkern ein ähnliches Namenssystem, was die Clan-, Sippen- und Schichtengesellschaften hervorheben soll.

Nirathina

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mir darüber anfangs gar nicht so viele Gedanken gemacht habe. Ich habe einfach die Namen genommen, die mir gerade eingefallen sind oder die mir eben gefielen. Aber das hat sich mittlerweile schon geändert, sodass ich sagen kann: Ich bin den typischen Fantasy-Namen unterworfen  :)
Wobei ich hinzufügugen möchte, dass ich mir ein Hintertürchen offen halte. Da ich nicht für alle Namen auch eine Bedeutung ins Deutsche haben will/haben kann, komme ich dann immer mit der Ausrede, dass dieser oder jener Name der vergessenen Sprache einer fast vergessenen Kultur entstammt  ;D So kann man sich natürlich auch durchhangeln.
Vor allem, was mein Barbarenvolk betrifft, halte ich mich allerdings eher an nordische/skandinavische Namen, also beispielsweise Wulff, Freya, Turja, Erik und so weiter. Bei den Elfenvölkern gehe ich auch mehr nach schön klingenden Namen, wobei ich mich um eine klare Abrenzung zwischen Dunkel- und Hochelfen bemühe. Vor allem die Namen der Dunkelelfen sollen nicht so weich klingen wie die ihrer Verwandten. Beispiel: Sorthan ist der Name eines dunkelelfischen Assassinen, Lelen der einer Waldläuferin der Hochelfen.
Bei den Menschennamen bin ich allerdings ziemlich durcheinandergewirbelt. Da werfe ich alles zusammen, was nicht niet- und nagelfest ist, heißt: selbst erdachte Namen, hebräische, romanische - alles dabei. Hier gilt bei mir zuvorderst die oben genannte Regel: alles, was schön klingt. Was Nachnamen angeht, so bekommt generell nur der Adel einen. Das hilft mir bei der besseren Übersicht, aber das wurde ja schon in einem anderen Thread genügend besprochen.

Zitat von: Feather am 03. Juli 2012, 22:25:57
In meinem Lieblingswerk habe ich mir irgendwann in den Kopf gesetzt allein männlichen Figuren die Endung -ius oder -ox zu verpassen und den weiblichen ein -ea. Lieder ist die Umsetzung bei manchen Namen die mir sehr gefallen etwas schwierig und müssen dann leider geändert werden.

Ah, so etwas Ähnliches habe ich auch mal versucht, und mein Resultat war ähnlich wie das deine.  ;)
Wenn man sich die lateinische Sprache anschaut, scheint das mit den wenigen Endungen immer gut zu funktionieren, aber es umzusetzen ist schwierig; dafür braucht man schon klangvolle Namen, die nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang sind, damit es umgesetzt authentisch wirkt. Ich bin an dieser Aufgabe nachgerade gescheitert.
Wie kommst du denn mittlerweile damit zurecht?

Jilia

So ähnlich hab ich es am Anfang auch gemacht: Je nach Herkunft und Geschlecht eine bestimmte Namensendung.
So ist dann Lirái oder Rimur eine Feye, Yevélu allerdings ein Fey und Wárean und Tohára sind Menschen aus Laratánien. Zwar erkläre ich diese Zusammenhänge nirgends explizit, aber ich denke, man merkt es beim Lesen schon.
Das hilft einerseits dem Leser (glaube ich), eine Figur einem bestimmten Personenkreis zuzuordnen, andererseits ist es aber nicht... authentisch. So einfach funktioniert Namensgebung meines Wissens in keiner real existierenden Sprache.
Da ich meine Sprachen in jüngerer Zeit ordentlich ausgebaut habe, bin ich inzwischen dazu übergegangen, Namen grundsätlich und immer eine Bedeutung zu geben. Dadurch klingen sie zum einen immer ein bisschen nach der Sprache, aus deren Kulturkreis sie kommen, und zum anderen musste ich das Endungsschema nicht ganz aufgeben, weil ich für die Namen eben immer noch gerne weibliche oder männliche Adjektiv- oder Substantivendungen verwende. Dieses System lässt aber auch zu, dass ich jemandem mal einen Namen gebe, der aus dem Rahmen fällt. Und bei einer Sprache, die einfach nicht mit Endungen arbeitet, kann ich das logischerweise auch bei den Namen vergessen... Von daher bin ich ganz zufrieden damit  :)

Feather

@Nirathina

Es läuft ganz gut mit den Namen. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, nur solche Namen für die Geschichte zu verwenden. Außer mit den wieblichen habe ich noch einige Probleme, es gibt irgendwie zu viele Kerle.
Da ich diese Geschichte schon gefühlt ewig schreibe existieren natürlich auch einige noch nicht verwendete Namen, die ich immer aufschreibe sobald sie mir in den Sinn kommen.

Einige Male war ich so begeistert von einem Namen und musste dann doch festestellen, er entsprang nicht meinem geistigen "Irrsinn", sondern muss sich klamm heimlich in mein Gehirn geschlichen haben. Bestes Beispiel Inox, der Name meines Königs und swupps ich kaufe einen Kartoffelschäler und stelle fest, es ist der Name einer Firma. Aber ich mag den Namen , also bleibt er so. Egal ob jemand Küchengeräte damit in Verbindung bringt.

Gwee

Bei mir ändert sich das eigentlich immer wieder. Bei der Fantasy-Welt, an der ich noch bastle, achte ich tatsächlich auf Namen, von denen Mann darauf schließen kann, dass sie zu einem bestimmten Volk gehören. Eine Rasse hat zum Beispiel Namen, die nur weiche Konsonanten enthalten und viele N's und E's enthalten. Statt t eher d und so weiter.
Bei meinem momentanen NaNo-Projekt habe ich dagegen vor allem auf die Bedeutung der Namen gesetzt. Daher sind die alle relativ durcheinander und ähneln sich überhaupt nicht. Aber ich habe mittlerweile ein ganz gutes Lexikon im Internet gefunden, wo die Namen nicht ganz so modern klingen, sondern auch gut für eine Fantasywelt geeignet sind.
Generell gefällt mir die erste Variante aber mehr. Besonders das Namen ausdenken, das natürlich dazu gehört. Ich denke, eine Volk wirkt glaubwürdiger, wenn es unter den Individuen einige Gemeinsamkeiten gibt und da zählt der Name auch dazu. Klar, irgendwann wird der Name übergreifen, aber eine generelle Tendenz finde ich doch schön.
Es ist so eine Art Obsession, glaube ich. Das Schreiben fasziniert mich so sehr,
daß, wenn es mir verboten würde, ich langsam daran sterben würde.
Johannes Mario Simmel

Ryadne

Ich hab gerade eine Insel, bei der ich beschlossen habe, alle menschlichen Männernamen auf -ol enden zu lassen und die Frauennamen unter Adligen auf -ei. Das ist mir anfangs logisch erschienen, aber inzwischen spielen mehr Einwohner als ursprünglich beabsichtigt eine Rolle. Befürchte, dass das bei Lesern insbesondere bei den Männern auf die Dauer zu Verwirrung führen könnte, da die Namen nun alle recht ähnlich klingen.  ::)

Zit

Die Anhängsel scheinen ja  eine Funktion zu haben, die den Menschen ja durchaus bewusst sein kann. Könnten sie sich dann nicht einfach mit Kosenamen bzw. um die Anhängsel gekürzte Namen anreden? So ähnlich wie sich Kollegen nur mit Nachnamen anreden, ohne Herr/ Frau.
"I think therefore I am
getting a headache."
Unbekannt