• Willkommen im Forum „Tintenzirkel - das Fantasyautor:innenforum“.
 

"Gestatten? Mord!"

Begonnen von Rei, 30. März 2006, 15:08:47

« vorheriges - nächstes »

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Rei

++++++++++++++
30. April 2006
++++++++++++++
"Gestatten? Mord!" 

Das ist das Thema einer Ausschreibung des Literarischen Forums der 
Meister-Akademie Husum.

Gesucht werden schreibende Talente, die sich stilistisch an den klas-
sischen Meistern von Krimis und Mystik orientieren und Spannung fabri-
zieren können.

Es soll ein Buch als Sammelwerk erscheinen. Jeder kann mit bis zu drei 
Geschichten teilnehmen.   

1. Preis: 500 Euro 
2. Preis: 300 Euro 
3. Preis: 120 Euro 
4. und 5. Preis: Sachpreise

Bitte zunächst nur ein Exposé einreichen, keine kompletten Geschich-
ten! Der Einsendung sind beifügen: Kurzvorstellung der eigenen Person 
und Rückporto (2 Briefmarken à 55 Cents). Teilnahmeunterlagen werden 
dann umgehend zugeschickt.

Einsendungen an: Literaforum, Stichwort: Krimis und Mystik, Postfach 
13 45, 25344 Glückstadt

Buecherjaegerin

Hallo. Wie lang dürfen denn die Geschichten sein?

Rei

Hmm, keine Ahnung. Mehr Infos standen nicht dabei.

Vielleicht kannst Du ja beim Verlag nachfragen...

Schelmin

Hi!
Klingt erstmal interessant. Aber die wollen nur ein Exposé, obwohl es nur eine Kurzgeschichte sein soll? Nicht mal eine Seite Leseprobe oder so?
Das kommt mir schon ein bißchen komisch vor...
:hmhm?:
Schelmin

Elena

Ich habe da vor zwei Wochen ein Exposé hingeschickt, kam mir auch etwas komisch vor. Eine Antwort habe ich bisher noch nicht erhalten. Mal schauen, ob das noch was wird...  ???

Liebe Grüße,

Elena

Linda

 :wache!:

ohne jetzt irgendjemandem irgendetwas unterstellen zu wollen : ihr wisst ja, Ideen kann man nicht schützen lassen. Nur deren Ausgestaltung.
Wollte ich nur angemerkt haben...

Arielen

Meinst du, da könnte so was dahinter stecken? Das sie einfach nur Ideen für ihre eigenen Schreiber suchen? Zuerst nur ein Expose hinzuschicken, das halte ich auch für sehr merkwürdig.
Alles liegt im Auge des Betrachters

Linda

Hallo Arielen,

das will ich so konkret nicht gesagt haben.
Ich denke, sie möchten sich in erster Linie die Arbeit sparen, etliche Manuskripte zu wälzen, weil bekannt ist, dass auf solche Aufrufe nicht selten dreistellige Summen an Geschichten eintrudeln.

Aber: ein Handlungsabriss ist keine Geschichte.* Man kann danach nicht beurteilen, wie gut und individuell eine Geschichte ist, wie gekonnt ein Wendepunkt gesetzt oder wie treffend eien Pointe herkommt. Gerade in der kurzen Form der Geschichte wird sehr viel über Satzbau und Einteilung vermittelt, das bei einem Exposee verloren geht. Arbeitsabriss und Endprodukt sind zwei Paar Schuhe.
Eine fertige Geschichte wirkt immer besser. Punkt.

Soweit meine Meinung.

Linda


*Liebes- und Lebensgeschichte im amerikanischen Bürgerkrieg.  Das kann von "Vom Winde verweht" über "Fackeln im Sturm" (glaube ich äh, ich hab mir das nie angetan) bis hin zu ""Ein Vorfall an der Owl-Creek-Brücke" alles mögliche sein.


Schelmin

Zitatohne jetzt irgendjemandem irgendetwas unterstellen zu wollen : ihr wisst ja, Ideen kann man nicht schützen lassen. Nur deren Ausgestaltung.
Wollte ich nur angemerkt haben...
Sowas in der Art dachte ich ehrlich gesagt auch. Ich mag auch niemandem etwas unterstellen, aber Krimi-Plots zu erstellen und sich auszudenken, ist ein gutes Stück Arbeit. Wenn dann jemand um eine Geschichte für einen Wettbewerb zu beurteilen nur die Handlung haben will ....  :-\

Rei

Hmm, ich dachte, es wär was Seriöses, weils ja im Tempest stand... *grübel* :seufz:

Schelmin

Es kann ja durchaus sein, daß es seriös ist. Vielleicht haben sie nur eine seltsame Vorgehensweise gewählt oder sie denken sich was Sinnvolles dabei. Spanisch kommt es mir trotzdem etwas vor. Am besten, man beobachtet mal, was mit den Geschichten passiert, ob es wirklich eine Anthologie und Gewinner gibt, und man bleibt mal auf dem Laufenden, ob die eigene Geschichte irgendwann unter anderem Namen auftaucht, dann ist man schlauer....
Vielleicht ist es aber auch ein ganz normaler Wettbewerb.
:-\
Schelmin

Elena

Ich habe vom selben Veranstalter bei dem zweiten Wettbewerb mitgemacht, den sie ausgerufen haben - Weihnachtsgeschichten. Da musste man den ganzen Text einsenden, und sie antworteten sofort, da kam mir die Sache sehr seriös vor. Also Eingangsbestätigung, Beschreibung, wer die eigentlich sind...

Ich kann ja mal hier schreiben, was da steht:

"Die Meister-Akademie für Künste und Wissenschaften wurde im Jahr 1983 als Pendant zu staatlichen Meisterschulen gegründet.
Sie wirkt überregional und gemeinnützig und ist als Freie Akademie beim Bundesministerium für Bildung und Forschung registriert.
Sie ist eingetragen bei dem Registergericht des AG Husum, Nordfriesland, Schleswig-Holstein, unter der Nr. 347 seit 1983.

Das Präsidium: Roland B. Schultz (Vorsitz), Regina Kahrs, Ines Andres. Sitz: Husum S.-H.

Leitung des Literarischen Forums: Joachim G. Wende

Literarisches Forum ist eine freie Vereinigung von Schriftstellerinnen und Schriftstellern sowie von Interessenten der Literatur. Ziel ist die gegenseitige Förderung durch Lesungen und Publikationen.
Literaforum bietet insbesondere Förderung neuer Talente durch begleitende Hilfe für Schritte in die Welt der bildenden Künste.
Der Beitritt ist kostenfrei und weder an eine Bedingung noch  Verpflichtung gebunden."

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die sich einen Ideenklau erlauben könnten, denn so etwas spricht sich rum.

Was es soll ist mir allerdings auch nicht ganz klar...

Liebe Grüße,

Elena