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Was gibt es bei Euch für Tiere?

Begonnen von Angelus Noctis, 21. Juli 2009, 14:12:04

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Angelus Noctis

Hallo allerseits!

Erst einmal vorweg: Ich habe ein wenig gestöbert, doch etwas Vergleichbares ist mir an Themen nicht aufgefallen (höchstens das mit den Tiermenschen, und das trifft es nicht ganz). :innocent:

Ich bin neugierig. ;D
Habt Ihr in Euren eigenen Welten auch eigene Tiere, oder verwendet Ihr "herkömmliche" Tiere?

Bei mir ist es so: Es gibt Welten, in denen bekannte Tiere leben wie Füchse, Pferde, Krähen und, und, und. Gleichzeitig gibt es aber auch Tierarten, die es auf der Erde nicht gibt. (Leider fällt mir nie ein adäquates Pendant zu einem Pferd ein. :wums:)
Und dann gibt es Welten, für die ich meine Tiere selbst "konstruiere" (hier meine ich so etwas wie die Mulefa bei Pullman).

Wie ist das bei Euch? Reiten Eure Helden auf Pferden oder auf Sechsbeinern, die ein bißchen aussehen wie eine Kreuzung aus Kuh und Apfelbaum?
Bellen Eure Hunde, oder gibt es Amphibien mit Fell, die sich durch Gebirge nagen?
Und wie ist das mit "Haustieren"? Gibt es in Euren Welten domestizierte Tiere, oder sind alle wild und frei?

Ich bin gespannt auf Eure Antworten!

Liebe Grüße!

Lucien

Hallo Angelus,

ich lasse in meiner Welt auch herkömmliche Tiere wie z.B. Hunde und Pferde erscheinen, aber ich "erfinde" auch eigene Arten, aber mehr in Richtung 1 + 1 = was Neues.
So gibt es in meiner Welt Tura z.B. auch "Canalas" (lat.: Canis = Hund). Das sind, wie der Name schon ahnen lässt, Hunde. Allerdings sind es eher Riesenhunde, denen ich Flügel verpasst habe. Es sind größtenteils Haustiere, ähnlich wie Pferde, nur für die Luft.
Auch bei Katzen habe ich es mir einfach gemacht und nur eine sprechbegabte neue Rasse erfunden, welche selten und dadurch besonders ist (bei Falken in einem anderen Werk habe ich es auch so gemacht).

Aber so richtig neue Arten, wie Echsen mit Fell, habe ich noch nicht erfunden. Wer weiß, vielleicht kommt das noch, wenn ich mal ein neues Sahnehäubchen für meine Geschichte brauche.

Liebe Grüße

Jenny

Ansonsten lassen sich auch manchmal ganz hübsche Effekte erzielen, indem man bereits bekannten Tieren oder Fabelwesen (z.B. Drachen) neue Rollen zuteilt oder deren Bedeutung ein wenig verschiebt. Das mache ich zurzeit mit den Drachen. Okay, ist jetzt vielleicht nicht sooo neu, aber bei mir gibt es eine deutliche Abgrenzung zwischen den wilden Drachen und denen des "Drachenkommandos", welche zahm sind. Und diese zahmen Drachen sind so treu wie ein Hund oder Pferd, wenn auch bisweilen etwas störrisch. Aber sie lassen sich ganz gut in Ställen halten  ;D

Beate

Meine Welt hat nur neue Tiere und Pflanzen und ich schreibe grad eine Art "Lexikon der Lebewesen", wo die wichtigeren Arten erläutert werden. Dabei wird natürlich nicht jeder Pilz oder Grashalm erwähnt und auch nicht jedes Insekt (bisher sind ja in unseren Zeiten nur ein Bruchteil der Insekten gefunden, warum sollte das in der Zukunft anders sein?).

Ein kleiner Querschnitt durch die bisher erfunden (Tier-)Arten:
Endraks (Endraca draco) --> Wüsten-Eidechsen, ähnlich Kragenechsen nur größer und mit klebendem Fangkragen
Una-Knacker (Bracussus una) --> riesige Vögel in den Wipfeln des Urwaldes, in enger Symbiose mit Una-Bäumen
Unatras (Unatara vulgaris, U. minor, U. major) --> Käfer im Urwald, in enger Symbiose mit Una-Knackern (indirekt mti Una-Bäumen)
Urwaldlöwen (Macaca leonis) --> winzige Äffchen im Urwald
Blindgrasgecko (Titrentus hernus) --> Geckos die sich von speziellem Gras "Blindgras" ernähren. Auch im Urwald lebend
Blitzschlange (Siranca luteus) --> eine Schlange im Urwald, die die Energie von Blitzen nutzen und speichern kann
Tiger-Ozelotl (Marsofelina tigris) --> eine Beutelkatze, die ebenfalls im Urwald lebt - mein momentaner Liebling neben den Urwaldlöwen
Niri-Niri (Malancus nirium) --> Molche im Andros-Sumpf
Wasserfalter (Butrafa aqua) --> "schwimmende" Schmetterlinge im Andros-Sumpf

Zu jedem dieser Tiere gibt es eine ausführliche Beschreibung mit Aussehen, Paarverhalten (teils mit ausführlichen Beschreibungen von Paarungsritualen), Aufwachsen der Jungtiere, Nahrung, Feinde, Populationsgröße usw. usf.
Eine Freundin von mir zeichnet außerdem nach und nach Bilder zu den jeweiligen Tieren, das Aquarell mit einem Endrak ist einfach nur genial geworden.


Grüße,
Beate

Lucien

Das ist ja wirklich sehr ausgefeilt, Respekt! Du hast nicht zufällig mit Biologie zu tun?

Joscha

Ich muss ganz ehrlich gestehen, so ausgefeilt wie meine Welt in vielen anderen Bereichen ist, so wenig habe ich mir Gedanken über eine eigene Fauna gemacht. Zwar ist hin und wieder einmal der Name eines exotischen Tieres eingestreut, aber das hat immer große Ähnlichkeiten mit einem existierenden.

Ich sehe das ganze so (jetzt rein wissenschaftlich): Wenn die Evolution, eine gigantische Kette von Zufällen, genau uns Menschen, die wir äußerst komplexe Tiere sind, in einer Parallelwelt genau so hervorgebracht hat, dann wird sie so ähnlich zu der unsrigen verlaufen sein, dass es auch dieselben Tierarten etc. gibt.

Tenryu

In meinen Geschichten traten Tiere bislang nicht prominent in Erscheinung. In meinem ersten Roman spielen außer den bekannten Tierarten ein Einhorn, ein Drache und ein Pegasus eine Nebenrolle. Das liegt vielleicht daran, daß die Welten in denen meine Geschichten angesiedelt sind, der unseren stark ähneln, und daher keine Veranlassung bestand, sich eine komplett andere Fauna auszudenken. Aber reizvoll wäre das bestimmt.

Vali

Da sich bei mir fast alles in modernen Städten abspielt, habe ich mir wenig Gedanken über die Tierwelt gemacht. So weit ich mich erinnere, kamen da bisher nur gewöhnliche Stadttiere vor, u.a. Singvögel, Katzen, Hunde, Mäuse, Ratten und sechsbeiniges Ungeziefer.
Aber für weit weit weit draußen in der Pampa, da habe ich mir einige weniger gewöhnliche Tiere gegönnt. So wird auf riesigen Wüstenspringmäusen geritten, kleine kreischende Affen mit Papageienschnabeln, Krallen und Löwenmähne hüpfen von Baum zu Baum, Echsen mit dem Körperbau eines Pitbulls beißen unvorsichtige Menschen, in der Erde vergrabene Viecher, die aussehen wie Embryos mit großen Kieferklauen, verschlucken Leute vom Erdboden.

Für einen ungemütlicheren Planeten habe ich mir ein paar Insekten und Insektoide ausgedacht. Aber eigentlich nichts neues, alles nach dem selben Bauplan. Einmal habe ich mit dem Gedanken gespielt Lebewesen aus Mineralien oder dunkler Materie zu basteln, aber das habe ich doch sein lassen, weil das doch zu kompliziert war.

In einer anderen Welt von mir reiten die Leute nicht nur auf Pferden, sondern auch auf großen Ziegen und Strauße. Das gemeine an Straußen ist, dass die im Kampf auch treten, kneifen und Augen aushacken.
Ansonsten denke ich mir nicht so viele Tiere aus. Die Neuschöpfungen, Mischlinge und Zweckentfremdeten entstanden bisher nur, wenn ich sie in Geschichten für bestimmte Szenen gebraucht habe. Da gebe ich zu, dass ich beim Weltenbasteln in Sachen Fauna und insbesondere Flora sehr faul bin ;D

Angelus Noctis

@ Beate: Das ist ja der Wahnsinn ... Mit lateinischen Namen, wow! Respekt!

Bei meiner jetzigen Geschichte gibt es eigentlich nur die "üblichen" Tiere, mal abgesehen von "wilden Tieren, die im Dunkel der Wälder hausen, schreckliche Kreaturen allesamt und tödlich" - genauer definiert werden sie allerdings nicht.
Besonders stolz bin ich allerdings auf eine Tierart, die mir schon vor langer Zeit in den Sinn kam und in meinem Projekt eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt: die Susagep. ;) ;D

Liebe Grüße!

Beate

Zitat von: Jenny am 21. Juli 2009, 20:42:21
Das ist ja wirklich sehr ausgefeilt, Respekt! Du hast nicht zufällig mit Biologie zu tun?

So ein bisschen ;) Ich studier das Fach im 2. bald 3. Semester.

Ich hab mit bislang - um alle zu "beruhigen" - auch nur wenig Gedanken über Tier- und Pflanzenwelt gemacht. Allerdings ist das bei diesem Roman nötig, weil die veränderte Flora und Fauna eine sehr zentrale Rolle spielt - eigentlich DIE zentrale Rolle. Und deswegen muss ich darüber Bescheid wissen. Denn ich kann meinen Prota schlecht in einen Wald gehen lassen, ohne dass er überhaupt sieht, was da ist und so. Immerhin kennt er lebende Pflanzen nur kümmerlich aus seinem Labor, lebende Tiere überhaupt nicht mehr.

Coppelia

#9
@ Angelus Noctis

Susagep? Hihi, die hab ich mir auch mal ausgedacht, gehört zu den ersten Dingen, an die ich mich erinnere in meinen Geschichten. Ich war auf jeden Fall noch in der Grundschule. 3. Klasse oder so, glaub ich. ;D

Ansonsten hab ich ne ganze Reihe neuer Tiere ... aber ich muss zusehen, dass sie nicht zu absurd werden. Ich hab z. B. in der Ewelt, wie ich mal in einem anderen Thread geschrieben habe, eine weitere Tier"klasse" (oder wie das heißt) neben Säugetieren, Echsen und Vögeln, die Scadai. Die sind ein Mittelding zwischen Vögeln und Echsen (ein bisschen wie die Vogelbecken-Saurier), und so lassen sich allerlei interessante Wesen erfinden. Aber ich versuch dabei immer halbwegs realistisch zu bleiben. Scadai-Arten haben meist ein schnabelähnliches Maul, vier Gliedmaßen und einen peitschenartigen Schwanz, und sie haben Federn. Im Roman kommt z. B. die Scadaca vor, eine Art Reitsaurier. ;D Aber alles, was man so erfindet, kann man eh nicht mehr einbauen ...
Mein Lieblingstier in der Ewelt ist die Meriske. Eigentlich hat sie mein Kumpel Paddo durch eine Spontanidee entworfen. Es ging darum, eine Mischung aus Schaf und Hyäne zu kreieren. Merisken besetzen die ökologische Nische von Wölfen in Bergland-Sanguin. Es sind intelligente fleischfressende Rudeltiere. Inzwischen ist es mehr eine Mischung aus Schneeziege und Wolf. Hier ein etwas älteres Bild von einer: http://xzaren.deviantart.com/art/Meriske-38603155 Merisken sind toll zum Bekämpfen und um Mäntel aus ihrem Fell zu machen und zum Domestizieren und zum Gewinn von Wolfsmilch ;D und für Sentis (ein goblinähnliches Volk), um auf ihnen zu reiten. :vibes:

Angelus Noctis

@ Coppelia:

Naja, die Susagep stammen bei mir auch so etwa aus der vierten Klasse, da habe ich sie mal für eine Hausaufgabe erfunden (allerdings habe ich damals vergessen, mir zu überlegen, wie dat Viehzeuch aussieht). Ich finde den Namen aber bis heute ganz putzig und habe mich inzwischen so an ihn gewöhnt, dass ich ihn nicht mehr ändern will - auch wenn er nicht sooo sehr von Kreativität zeugt. ;D ;) Mittlerweile gibt es auch eine ziemlich genaue Beschreibung ihrer Gestalt und ihres Wesens.
Beeinflusst hat mich damals ein Buch mit dem Titel "Der Affenstern" von Peter Abraham. Auf diesem Planeten gibt es nämlich die Städte Partas, Ethan und Ogathrak, die miteinander im Klinch liegen ... ;)

Die Meriske ist total klasse. Gefällt mir! Eignen sich denn auch die Hörner zur Verarbeitung? Ich denke da so an Trinkhörner ... :hmmm:

Liebe Grüße!

Shay

Zu 90% verwende ich die Tiere, die es auch auf unserer Welt gibt, weil ich nämlich keine Lust habe, dem Leser jedes Fitzelchen erklären zu müssen. Besondere Tierarten gibt es nur, wenn sie eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen, oder ich dringend etwas exotisches Flair brauche. Nebenher fallen mir aber auch immer wieder neue Tierarten ein, die noch in keiner Geschichte vorkommen.

Mal ein paar Beispiele:
Meerdrache: hat eigentlich nichts mit einem echten Drachen zu tun, außer in den Legenden der Bewohner Aurhims. Meerdrachen sind ziemlich große, im Meer lebende Echsen, die die Farbe wechseln können wie ein Chamäleon und gerne mal Menschen fressen, wenn sie einen erwischen.
Kristalltod: Kristalltode sind eigentlich friedliche Planktonfresser, so eine Art riesiger Schlauch, wo vorne das Wasser mit Plankton reingeht und hinten wieder rausläuft. Kristalltode werden ziemlich groß und haben keinen Feind außer dem Meerdrachen. Gegen die wehren sie sich aber nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" und da Meerdrachen etwa so groß sind, wie ein kleineres Schiff und Kristalltode quasi blind sind, geht da auch immer mal wieder ein Schiff drauf.
Pfori: Dieses possierliche Tierchen ist aus einem Schreibfehler entstanden (eigentlich hätte es Profi heißen sollen). Ich fand den Namen klasse und seither sind Pforis eine Halbaffenrasse, die gerne mal als Haustier gehalten wird.
Hexapoden: Das ist sogar eine komplette eigene Klasse, neben den Säugetieren, Reptilien etc. Hexapoden sind warmblütig, legen Eier und haben sechs Gliedmaßen. Sie leben in Koexistenz mit den anderen Klassen und kommen auf ganz Aurhim vor, aber in den unterschiedlichsten Fassungen. Der Stehgreif (der war der Auslöser für das ganze), ist z.B. so etwas wie ein magerer Löwe mit Gleitschwingen, er lebt an Steilküsten und macht Jagd auf Fische. Es gibt aber auch eine sechsbeinige Bergziege und alles mögliche andere.

Romy

#12
Zitat von: Angelus Noctis am 21. Juli 2009, 14:12:04
Ich bin neugierig. ;D
Habt Ihr in Euren eigenen Welten auch eigene Tiere, oder verwendet Ihr "herkömmliche" Tiere?

Ich habe eigentlich in fast jedem Roman irgendwelche Tiere - vor allem solche die Federn und Flügel (oder zumindest eins von beiden, wie z.B. Fledermäuse) haben - die eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielen. Aber wo ich so drüber nachdenke, fällt mir auf, dass es sich da tatsächlich so gut wie immer (zumindest fällt mir spontan keine Ausnahme ein) um reale Tiere handelt, die es dann in der jeweiligen Fantasywelt halt auch gibt.
Hin und wieder habe ich mir schon eigene Tiere ausgedacht, aber die haben bisher nie eine große Rolle gespielt. Viel lieber verwende ich reale Tiere und recherchiere denen dann eine Weile nach, um wirklich zu wissen, "mit wem ich es zu tun habe"  :) Ich kann da auch echt pingelig sein, wenn es z.B. darum geht, die Tiere in ihrem realen Klima und Lebensraum zu zeigen. Manchmal habe ich schon gedacht, "ach ist doch egal, ist ja Fantasy", oder "gib dem Tier halt einen Phantasienamen, damit es wie eine eigenständige Rasse wirkt", aber so richtig bringe ich es nicht über mich ... Warum ein Tier erfinden, wenn es ein Reales gäbe, das man nehmen könnte? Man muss nur das perfekte Tier erst mal finden, das kann zugegebenermaßen etwas tricky sein ...

Für ein Projekt, das ich in den letzten Tagen plotten wollte und für das ich recherchiert hab, hab ich z.B. genauere Infos über Habichte und Falken (hab mich da noch nicht konkret auf eine Art Falken festgelegt) gesucht und war auch auf der Seite einer Falknerei hier in der Gegend. Die bieten ein dreitägiges Seminar an, wo man zwar am Ende kein beglaubigter Falkner ist, aber doch eine Menge lernen würde ... das würde ich ja total gerne machen ... wenn es denn nicht so viel Geld kosten würde ... naja, ich denke mal, sooo viel Geld ist es gar nicht, für das was man da geboten kriegt, aber für mich ist es trotzdem definitiv zuviel  :seufz:

Beate

Zitat von: Shay am 22. Juli 2009, 21:41:02
Hexapoden: Das ist sogar eine komplette eigene Klasse, neben den Säugetieren, Reptilien etc.

Tut mir leid, wenn ich dir da mitteilen muss, aber den Begriff Hexapoden gibt es längst und ich denke, dass das bei Lesern, die den Begriff schonmal unter "heutiger Bedeutung" gehört haben, etwas verwirrend ist, denn die Hexapoden sind schlichtweg der schlaue Begriff für die Insekten, die ja - wie wohl bekannt ist - 6 ("hexa") Beine ("poda") haben. Die Flügel werden nicht als Extremitäten gezählt, weil sie, anders als bei den Vögeln, nur Hautlappen sind.

Liebe Grüße,
Beate

Shay

*nachschlag*
Die Hexapoden sind nicht die Insekten selbst, sondern die Überklasse, zu der die Insekten gehören, aber das ist letztendlich auch wurst.
Wir haben den Begriff Hexapoden gewählt, weil er eben klar sagt, um was es geht - Tiere mit sechs Gliedmaßen. Aber dieser Begriff spielt sowieso nur in den außertextlichen Diskussionen eine Rolle. Wenn wir mal einem Hexapoden in einer Geschichte begegnen, dann wird die biologische Klasse, zu der dieses Tier gehört, wohl kaum eine Rolle spielen und wenn doch, dann werden wir uns wohl noch einen in-world Fachbegriff überlegen müssen. Wir sind sowieso recht pingelig, welche Fremdwörter wir in unseren Geschichten zulassen und welche nicht.