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Autor Thema: "Zombie" Apokalypse und wie es spannend bleibt.  (Gelesen 1323 mal)

Offline Mera

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"Zombie" Apokalypse und wie es spannend bleibt.
« am: 05. November 2021, 00:08:35 »
Hi ihr Lieben!

Ich versuche mich in diesem Jahr mit dem NaNoWriMo und habe mir dafür eine kleine Zombiapokalypse ausgesucht, dessen Idee schon eine Weil ein meinem Kopf festhängt.

Es geht um Alice Kaea Narden, die in einem der höchsten Gebäude ihrer Stadt lebt (welches ihren Eltern gehört). Diese Haus ist sicher. Und zwar wirklich sicher. Ihre Eltern waren Prepper und haben das gesamte Haus darauf ausgelegt, dass es auch ohne Strom funktioniert. (Wobei sie sich nicht auf die Apokalypse vorbereitet haben, sondern auf einen flächendeckenden, anhaltenden Stromausfall.)
Stromausfall gibt es auch, das Problem sind nur die "geisteskranken" Menschen.

Ich hatte mir vorgestellt, dass es auf dem Cordycebs beruht und designt wurde, um das menschliche Genom anzugreifen.

Diese Dinger (wie Alice sie nennt) sind
  • stumm
  • taub
  • blind
  • nahezu bewegungsunfähig

Sie werden durch die Wellen von Geräuschen angelockt. Der Pilz in dem Wirt reagiert auf die Schallvibrationen und lenkt den infizierten Wirt schnurstracks in die Richtung.
Mit nahezu bewegungsunfähig meine ich, dass sie keine Treppen gehen können, Böschungen sind ebenfalls unmöglich.
Davon ausgenommen sind Neuinfizierte, wobei sie diese Fähigkeiten nach etwa 48 Stunden verlieren.
Infizieren kann man sich ganz klassisch per Biss. Zusätzlich kommen noch Kratzer hinzu oder (wie bei 28 Days Later) wenn Infiziertes Gewebe auf Schleimhäute oder offene Wunden treffen. (Nein, man kann sich nicht mit dem toten Gewebe einreiben und unter ihnen wandeln  :pfanne: durch die Haut kann man eben auch Sachen aufnehmen - Nikotinpflaster z.B. - und bei längerem Kontakt mit dem Gewebe infiziert man sich halt auch.)

Der Plot an sich dreht sich darum, dass Alice versucht, zu überleben und Maddy, das Nachbarskind, ebenfalls am Leben zu erhalten.
Da ich nicht wie Walking Dead enden möchte, bleiben Interaktionen mit Menschen kurz, dass heißt, wenn sie später jemanden aufnimmt, verschwinden diese nach einigen Tagen auch wieder. Ausgenommen davon sind ihre zwei Brüder, die es Jahre nach dem Ausbruch mit einer Gruppe zurück nach Hause schaffen; sowie Kinder. Alice hat ein sehr weiches Herz und versucht immer Kinder zu retten, auch wenn sie dabei ihr eigenes Leben riskiert.

Jetzt (endlich!) mein Problem: Wie bleibt es mit den Untoten spannend?
Eine Sache hatte ich von Anfang an im Kopf (manche von euch bekommen jetzt vlt The Last of Us Vibes) : wenn der Pilz kein Gewebe mehr hat, von dem er sich im Wirt ernähren kann, fällt er in "Schlaf". Bei Bewegungen bzw. den Geräuschwellen, stößt der Pilz eine Wolke von Sporen aus, die selbst bei Schnappatmung sofort infiziert. Also Instant Luftanhalten, Augen zu, Nase zuhalten und raus aus dem Raum.
In geschlossenen Räumen bleibt diese Wolke intensiv und kann auch noch nach Monaten infizieren, im Freien vermischt sie sich mit der Luft und reagiert (mit iwas ka.) sodass sie nach wenigen Minuten nicht mehr ansteckend ist.
Der Pilz frisst permanent ein Stück vom Wirt. Deswegen auch der "Schlaf".

Meine Frage nochmal: Wie halte ich es spannend?
Bekommen sie nach einer gewissen Zeitspanne einen Schub, dass sie sich plötzlich schneller bewegen?
Kann der Wirt länger existieren (und der Pilz weiter an Kraft gewinnen) wenn er frisst? Also vom Gewebe im Magen nimmt?

Ich würde mich wirklich über ein paar Ideen freuen und vlt findet jmd auch ein paar Fehler in meinem Konstrukt?

Falls ihr genauere Ausführungen wollt, um besser mitzukommen, kann ich sie jederzeit hinzufügen, möchte euch nur nicht einen allzu langen Text aufs Auge drücken.  ;)

Danke im Vorfeld und liebe Grüße
Morgen ist auch noch in Tag ... alles auf Anfang!

Offline Grummel

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Re: "Zombie" Apokalypse und wie es spannend bleibt.
« Antwort #1 am: 05. November 2021, 13:53:39 »
Ich finde das Setting ganz hervorragend. Wie bleibt es spannend?

1. Möglichkeit. Mutation. Bau unterschiedliche Stadien und Typen von Zombies ein. Nicht innovativ, aber es funktioniert.

2. Möglichkeit. Weg von den Zombies, hin zu alltäglichen, schier unlösbaren Problemen. Medikamente werden knapp, ein Brand bricht aus. Ein Tornado voller Haie zieht durch die Stadt.

"Kaffee?"
"Ja, gerne."
"Wie möchtest du ihn?"
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Offline Mera

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Re: "Zombie" Apokalypse und wie es spannend bleibt.
« Antwort #2 am: 05. November 2021, 19:15:00 »
Ich finde das Setting ganz hervorragend. Wie bleibt es spannend?

1. Möglichkeit. Mutation. Bau unterschiedliche Stadien und Typen von Zombies ein. Nicht innovativ, aber es funktioniert.

2. Möglichkeit. Weg von den Zombies, hin zu alltäglichen, schier unlösbaren Problemen. Medikamente werden knapp, ein Brand bricht aus. Ein Tornado voller Haie zieht durch die Stadt.

Also einen Sharknado wollte ich jetzt nicht einbauen  :rofl:
Aber die alltäglichen Probleme zu betonen ist ein hervorragende Idee, danke!
Morgen ist auch noch in Tag ... alles auf Anfang!

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Re: "Zombie" Apokalypse und wie es spannend bleibt.
« Antwort #3 am: 06. November 2021, 11:14:06 »
Also wenn man so ein Zombie Setting hat, finde ich es ganz toll, wenn man diesen auch tatsächlich begegnet. Hab auch schonmal eine Geschichte gelesen, die beschäftigt sich toll mit alltäglichen Problemen, aber man kommt fast gar nicht mit den Zombies in Kontakt, was man meist ja eigentlich möchte, wenn man es liest.
Da gibt es ja auch tolle Möglichkeiten, für spannende Situationen zu sorgen. Wenn Protagonisten zum Beispiel einen bestimmten Weg gehen müssen und absolut nur da lang können und sonst nirgends - es da aber von Zombies (oder dem Pilz) nur so wimmelt. Das man eigentlich keine Wahl hat, als das irgendwie zu machen. Solche Situationen sind in Videospielen ja auch ganz oft und gern genommen, ob nun bei Zombies oder anderen Monstern. Und langweilig wird es nicht - ist eigentlich jedes Mal eine Herausforderung.

Die Idee, dass der Wirt durch das Fressen länger lebt finde ich ganz cool, vielleicht sind sie ja auch in einem gewissen Ernährungszustand schneller als die anderen? Wenn der Pilz sich also erstmal auf den "Mageninhalt" konzentriert und nicht auf den Wirt? Verschiedene Stadien wären jedenfalls eh sinnvoll, dass es noch welche gibt, die schnell genug sind wen anzufallen. So Zombienester wären doch eventuell auch ganz praktisch, um für ausweglose Situationen zu sorgen?

Offline Phlox

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Re: "Zombie" Apokalypse und wie es spannend bleibt.
« Antwort #4 am: 06. November 2021, 22:44:18 »
Bei Zombie-Physiologie kenn ich mich jetzt nicht so aus, aber aus aktuellem Anlass musste ich bei den "Sporen" an die mittlerweile berühmt-berüchtigten Aerosole denken... vielleicht gibt es spezielle Schutzmasken, die aus irgendwelchen Gründen (Pfusch, Materialmangel, Verschleiß...) plötzlich nicht mehr funktionieren wie gewohnt? Oder sie sind der einzig wirksame Schutz, und mangels frischen Wirten und rasch ansteigenden Sporenverbreitern  wird es ziemlich dringend für deine Heldinnen, an solche Schutzmaterialien ran zu kommen...
Noch was ganz anderes: Du weißt aber schon, dass es auch eine interne NaNo-Arbeitsgruppe im Tintenzirkel gibt, oder? Dort gibt es ein Extra-Board für die NaNo-Romane und auch eigene Plotfragen-Threads. Ist vielleicht eine Idee für nächstes Jahr, wenn es jetzt zum Einstieg schon zu spät sein sollte?
Viel Spaß noch mit den Zombies!

Offline Lucien

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Re: "Zombie" Apokalypse und wie es spannend bleibt.
« Antwort #5 am: 06. November 2021, 22:51:14 »
Ich fasse also zusammen: der "Zombie-Pils" vermehrt sich zum einen durch Sporen über die Luft und zum anderen bei Mensch-Zombie-Kontakten, richtig? Was ist mit Tieren als Zwischenwirten? Bei der Ansteckung mit dem Pils könnten sie z.B. von einer Zombiefizierung verschont bleiben, dafür aber aggressiv werden, damit der Pils über Tierbisse schneller wieder in einen menschlichen Wirt gelangt. :hmmm:

Offline Archibald

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Re: "Zombie" Apokalypse und wie es spannend bleibt.
« Antwort #6 am: 07. November 2021, 10:36:39 »


Es geht um Alice Kaea Narden, die in einem der höchsten Gebäude ihrer Stadt lebt (welches ihren Eltern gehört). Diese Haus ist sicher. Und zwar wirklich sicher. Ihre Eltern waren Prepper und haben das gesamte Haus darauf ausgelegt, dass es auch ohne Strom funktioniert. (Wobei sie sich nicht auf die Apokalypse vorbereitet haben, sondern auf einen flächendeckenden, anhaltenden Stromausfall.)
Stromausfall gibt es auch, das Problem sind nur die "geisteskranken" Menschen.

Diese Dinger (wie Alice sie nennt) sind
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Sie werden durch die Wellen von Geräuschen angelockt. Der Pilz in dem Wirt reagiert auf die Schallvibrationen und lenkt den infizierten Wirt schnurstracks in die Richtung.
Mit nahezu bewegungsunfähig meine ich, dass sie keine Treppen gehen können, Böschungen sind ebenfalls unmöglich.
Davon ausgenommen sind Neuinfizierte, wobei sie diese Fähigkeiten nach etwa 48 Stunden verlieren.
Infizieren kann man sich ganz klassisch per Biss. Zusätzlich kommen noch Kratzer hinzu oder (wie bei 28 Days Later) wenn Infiziertes Gewebe auf Schleimhäute oder offene Wunden treffen.

Der Plot an sich dreht sich darum, dass Alice versucht, zu überleben und Maddy, das Nachbarskind, ebenfalls am Leben zu erhalten.
Da ich nicht wie Walking Dead enden möchte, bleiben Interaktionen mit Menschen kurz, dass heißt, wenn sie später jemanden aufnimmt, verschwinden diese nach einigen Tagen auch wieder. Ausgenommen davon sind ihre zwei Brüder, die es Jahre nach dem Ausbruch mit einer Gruppe zurück nach Hause schaffen; sowie Kinder. Alice hat ein sehr weiches Herz und versucht immer Kinder zu retten, auch wenn sie dabei ihr eigenes Leben riskiert.

Jetzt (endlich!) mein Problem: Wie bleibt es mit den Untoten spannend?
Eine Sache hatte ich von Anfang an im Kopf (manche von euch bekommen jetzt vlt The Last of Us Vibes) : wenn der Pilz kein Gewebe mehr hat, von dem er sich im Wirt ernähren kann, fällt er in "Schlaf". Bei Bewegungen bzw. den Geräuschwellen, stößt der Pilz eine Wolke von Sporen aus, die selbst bei Schnappatmung sofort infiziert. Also Instant Luftanhalten, Augen zu, Nase zuhalten und raus aus dem Raum.
In geschlossenen Räumen bleibt diese Wolke intensiv und kann auch noch nach Monaten infizieren, im Freien vermischt sie sich mit der Luft und reagiert (mit iwas ka.) sodass sie nach wenigen Minuten nicht mehr ansteckend ist.
Der Pilz frisst permanent ein Stück vom Wirt. Deswegen auch der "Schlaf".

Meine Frage nochmal: Wie halte ich es spannend?


Bei "The Last Of Us" gibt es bekanntlich verschieden Typen: Runner, Clicker und im Endstadium Bloater. Bei "Days Gone" treten sie außerdem in Horden auf und es gibt noch ein paar mehr Mutationen, die auch immer gefährlicher werden.
In beiden (und anderen) Settings zudem noch haufenweise obskure Sekten, Plünderer, Kannibalen, Überreste der Armee usw. Die Spannung rührt zu großen Teilen aus den Interaktionen mit diesen Menschengruppen.

Bei deinem Plot soll Alice die ganze Zeit in dem Haus ihrer Eltern bleiben und nur gelegentlich schauen andere Leute vorbei. Wenn sie nur zu Hause bleibt – was ist das Ziel ihres Zuhausebleibens? Überleben, indem sie gelegentlich Streifzüge unternimmt, um an Nahrung zu gelangen? Kinder retten? Das kann spannend sein, aber dann wiederholen sich die Ereignisse irgendwann.

Wenn es so sein soll, dann muss sich die Umwelt verändern. Alte Strategien funktionieren plötzlich nicht mehr. Die Zombies mutieren, werden schneller, können vielleicht sogar wieder sehen – da gibt es sicherlich noch viele Möglichkeiten.

Trotzdem gibt es in den (nicht gerade wenigen) bekannten Settings der Zombieapokalypsen immer noch Ziele, die über das bloße Überleben hinausgehen. Entweder die Herstellung eines Impfstoffs, Vernichtung der Zombies, und/oder Erreichen/Erschaffen eines zombiefreien Gebiets, um wieder so etwas wie eine Zivilisation aufzubauen.

Spannender wäre es, wenn sie ihre Komfortzone verlassen müsste.

Offline Mera

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Re: "Zombie" Apokalypse und wie es spannend bleibt.
« Antwort #7 am: 07. November 2021, 21:08:51 »
Also wenn man so ein Zombie Setting hat, finde ich es ganz toll, wenn man diesen auch tatsächlich begegnet. Hab auch schonmal eine Geschichte gelesen, die beschäftigt sich toll mit alltäglichen Problemen, aber man kommt fast gar nicht mit den Zombies in Kontakt, was man meist ja eigentlich möchte, wenn man es liest.
Da gibt es ja auch tolle Möglichkeiten, für spannende Situationen zu sorgen. Wenn Protagonisten zum Beispiel einen bestimmten Weg gehen müssen und absolut nur da lang können und sonst nirgends - es da aber von Zombies (oder dem Pilz) nur so wimmelt. Das man eigentlich keine Wahl hat, als das irgendwie zu machen. Solche Situationen sind in Videospielen ja auch ganz oft und gern genommen, ob nun bei Zombies oder anderen Monstern. Und langweilig wird es nicht - ist eigentlich jedes Mal eine Herausforderung.

Die Idee, dass der Wirt durch das Fressen länger lebt finde ich ganz cool, vielleicht sind sie ja auch in einem gewissen Ernährungszustand schneller als die anderen? Wenn der Pilz sich also erstmal auf den "Mageninhalt" konzentriert und nicht auf den Wirt? Verschiedene Stadien wären jedenfalls eh sinnvoll, dass es noch welche gibt, die schnell genug sind wen anzufallen. So Zombienester wären doch eventuell auch ganz praktisch, um für ausweglose Situationen zu sorgen?

Mit den Dingern (wie Alice sie nennt, entmenschlicht die Zombies und hilft ihr, weniger über ihre früheren Leben nachzudenken) kommt sie auf jedenfall in Kontakt.
Sie musste ja auch schon ihr Haus säubern und hat schon ein paar erlöst.
Das mit dem Ernährungszustand baue ich auf alle Fälle ein. Das sorgt dann wieder schön für Verwirrung.
Den einzigen möglichen Weg gehen zu müssen, erinnert mich stark an Telltales Walking Dead, wobei der Pilz wesentlich schneller infiziert. Sie kann sich leider nicht durch "einschleimen" durch die Massen bahnen, aber ich denke auf jedenfall darüber nach.

Bei deinem Plot soll Alice die ganze Zeit in dem Haus ihrer Eltern bleiben und nur gelegentlich schauen andere Leute vorbei. Wenn sie nur zu Hause bleibt – was ist das Ziel ihres Zuhausebleibens? Überleben, indem sie gelegentlich Streifzüge unternimmt, um an Nahrung zu gelangen? Kinder retten? Das kann spannend sein, aber dann wiederholen sich die Ereignisse irgendwann.

Wenn es so sein soll, dann muss sich die Umwelt verändern. Alte Strategien funktionieren plötzlich nicht mehr. Die Zombies mutieren, werden schneller, können vielleicht sogar wieder sehen – da gibt es sicherlich noch viele Möglichkeiten.

Trotzdem gibt es in den (nicht gerade wenigen) bekannten Settings der Zombieapokalypsen immer noch Ziele, die über das bloße Überleben hinausgehen. Entweder die Herstellung eines Impfstoffs, Vernichtung der Zombies, und/oder Erreichen/Erschaffen eines zombiefreien Gebiets, um wieder so etwas wie eine Zivilisation aufzubauen.

Das Ziel von Alice ist, die Stadt möglichst sicher für Maddy zu machen, das junge Mädchen, dass sie in Obhut genommen hat. Maddy ist ein sehr geselliger Mensch und kommt äußerst schwer mit der Isolation klar. Alice befürchtet, dass sie iwann von zuhause ausreißt. Bis dahin möchte sie die Stadt so sicher wie möglich gemacht haben.

Bei "The Last Of Us" gibt es bekanntlich verschieden Typen: Runner, Clicker und im Endstadium Bloater. Bei "Days Gone" treten sie außerdem in Horden auf und es gibt noch ein paar mehr Mutationen, die auch immer gefährlicher werden.
In beiden (und anderen) Settings zudem noch haufenweise obskure Sekten, Plünderer, Kannibalen, Überreste der Armee usw. Die Spannung rührt zu großen Teilen aus den Interaktionen mit diesen Menschengruppen.

Eine Horde habe ich tatsächlich schon eingebaut. Sie saßen für einen Monat im Haus fest. Zu den o.g. Gruppen … ich bin unsicher. Wenn sie mit einer solchen Gruppe zu tun hat, würde sie die nicht in die Nähe ihres Heims lassen. Aber vlt kann ich es gerade dann gut einbauen; dass sie sich in der Stadt vor diesen Menschen verstecken muss. Aber du erwähntest explizit die Interaktion mit ihnen … ich werde sie auf im Hinterkopf behalten!  ;D

Spannender wäre es, wenn sie ihre Komfortzone verlassen müsste.

Das wabert in meinem Kopf herum, allerdings habe ich noch keinen passenden Grund gefunden. Eine Möglichkeit wäre, das aufgrund des teilweise eingestürzten Bahnhofs der darunter laufende Kanal nicht mehr abfließen kann und ihr Stadtteil langsam überflutet wird, andere Möglichkeit wäre, dass ihr Haus abbrennt; wobei das iwie komisch wäre, da sie permanent Angst vor Feuer hat und dementsprechend sehr darauf achtet und sämtliche Handfeuerlöscher mitnimmt, die sie findet.

Trotzdem gibt es in den (nicht gerade wenigen) bekannten Settings der Zombieapokalypsen immer noch Ziele, die über das bloße Überleben hinausgehen. Entweder die Herstellung eines Impfstoffs, Vernichtung der Zombies, und/oder Erreichen/Erschaffen eines zombiefreien Gebiets, um wieder so etwas wie eine Zivilisation aufzubauen.

Ich hab mir von Anfang an vorgenommen, dass sie keine Heldin im typischen Sinne wird. Sie ist eher Einzelgängerin, scheut vor Fremden und ist hochmisstrauisch. Sie vertraut nicht ohne Grund. Allein diese Eigenschaften disqualifizieren sie, meiner Meinung nach, eine Heldin zu werden, die einen sicheren Ort baut. Aber vlt sind ihre Brüder so … die trudeln nach ein paar Jahren Überleben nämlich wieder zuhause ein.

Ich fasse also zusammen: der "Zombie-Pils" vermehrt sich zum einen durch Sporen über die Luft und zum anderen bei Mensch-Zombie-Kontakten, richtig? Was ist mit Tieren als Zwischenwirten? Bei der Ansteckung mit dem Pils könnten sie z.B. von einer Zombiefizierung verschont bleiben, dafür aber aggressiv werden, damit der Pils über Tierbisse schneller wieder in einen menschlichen Wirt gelangt. :hmmm:

Ist richtig. Tiere als Zwischenwirte sind geplant, besonders die verwilderte Form von domestizierten Hunden. Ich würde dabei dann eher auf die Karnivoren gehen. Sie hat ja zuhause auch noch zwei Senior Kater … vlt könnte ich es dann einbauen, dass andere Katzen ihr dann auflauern.
Die Hunde plagen sie schon seit dem ersten Mal, als sie das Haus verlassen hat. Derzeit weiß sie allerdings noch nicht, dass durch deren Biss der Pilz übertragen wird, sondern mag sie im allgemeinen einfach nicht.

Bei Zombie-Physiologie kenn ich mich jetzt nicht so aus, aber aus aktuellem Anlass musste ich bei den "Sporen" an die mittlerweile berühmt-berüchtigten Aerosole denken... vielleicht gibt es spezielle Schutzmasken, die aus irgendwelchen Gründen (Pfusch, Materialmangel, Verschleiß...) plötzlich nicht mehr funktionieren wie gewohnt? Oder sie sind der einzig wirksame Schutz, und mangels frischen Wirten und rasch ansteigenden Sporenverbreitern  wird es ziemlich dringend für deine Heldinnen, an solche Schutzmaterialien ran zu kommen...
Noch was ganz anderes: Du weißt aber schon, dass es auch eine interne NaNo-Arbeitsgruppe im Tintenzirkel gibt, oder? Dort gibt es ein Extra-Board für die NaNo-Romane und auch eigene Plotfragen-Threads. Ist vielleicht eine Idee für nächstes Jahr, wenn es jetzt zum Einstieg schon zu spät sein sollte?
Viel Spaß noch mit den Zombies!

Aerosole gibt es schon eine ganze Weile, muss ich auch benutzten wegen meinem Asthma. Kurz neben bei, was meinst du mit mittlerweile berühmt-berüchtig? Hab ich schon wieder iwelche Nachrichten verpasst? ???
Mit Schutzmaterialien haben ihre Eltern sie gesegnet. Die waren Prepper und haben sich auf mögliche Szenarien vorbereitet. Neben Atemschutzmasken wartet sogar ein Schlauchboot im Lager.  :rofl:

Und ich wusste tatsächlich nicht von der Gruppe. Vlt dann für nächstes Jahr, sollte ich mich wieder dem NaNo widmen wollen.

Ich danke euch Lieben für eure vielen Vorschläge!  :vibes: :herzchen:
Falls euch noch was einfallen sollte, dürft ihr gerne schreiben.
Morgen ist auch noch in Tag ... alles auf Anfang!

Offline Phlox

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Re: "Zombie" Apokalypse und wie es spannend bleibt.
« Antwort #8 am: 13. November 2021, 12:12:29 »
Aerosole gibt es schon eine ganze Weile, muss ich auch benutzten wegen meinem Asthma. Kurz neben bei, was meinst du mit mittlerweile berühmt-berüchtig? Hab ich schon wieder iwelche Nachrichten verpasst? ???
Huhu @Mera, sorry für die späte Antwort! Nein, ich glaube nicht, dass du etwas verpasst hast, es sei denn, du lebst seit zwei Jahren in einem autarken Hochhaus-Turm ohne Medienkonsum  ;)
Ich meinte natürlich die Aerosole, die jeder Mensch permanent ein- und ausatmet, und mit ihnen u.U. auch Krankheitserreger wie z.B. Coronaviren... Und nun wenden wir uns lieber wieder erfreulicheren Dingen zu, wie z.B. Zombies :)! Wenn deine Heldin eine Jugendliche ist, finde ich es gar nicht so unrealistisch, dass sie zunächst mal keine "höheren Ziele" verfolgt als zu überleben. An anderer Stelle schreibst du ja, dass sie trotzdem stets versucht, Kinder zu retten. Als Einzelgängerin, die plötzlich einen Haufen (naja, ein paar reichen ja auch schon) noch Jüngerer an der Backe hat, hast du auf jeden Fall auch schon viel Potential für interessante Handlungsstränge und Komplikationen

Offline Mera

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Re: "Zombie" Apokalypse und wie es spannend bleibt.
« Antwort #9 am: 13. November 2021, 13:12:00 »
Zombies :)! Wenn deine Heldin eine Jugendliche ist, finde ich es gar nicht so unrealistisch, dass sie zunächst mal keine "höheren Ziele" verfolgt als zu überleben. An anderer Stelle schreibst du ja, dass sie trotzdem stets versucht, Kinder zu retten. Als Einzelgängerin, die plötzlich einen Haufen (naja, ein paar reichen ja auch schon) noch Jüngerer an der Backe hat, hast du auf jeden Fall auch schon viel Potential für interessante Handlungsstränge und Komplikationen

Jaa die Gespräche mit der Nachbarstochter, die sie ganz zu Beginn aufnimmt, sind schon ab und an witzig geraten.

Aber danke, dass du es schreibst; ich hab mir schon ein wenig Gedanken gemacht, dass es vielleicht doch zu trivial ist  :rofl:
Morgen ist auch noch in Tag ... alles auf Anfang!

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