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Autor Thema: Wir basteln einen Krieg  (Gelesen 7035 mal)

Churke

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Re: Wir basteln einen Krieg
« Antwort #45 am: 26. Juni 2019, 00:41:15 »
Und selbst im 1. Weltkrieg kann ich mir nicht vorstellen, dass ausnahmslos alle Befehlshaber so gedacht haben. Aber keine Ahnung, das ist nicht mein Fachgebiet.

Ich sage mal so: Wenn du Schlachten gewinnst, indem du deine Männer rücksichtslos verheizt, bist du die Richtige für den Job. Man wird dir das Kommando übertragen, weil du effizient bist. Daher glaube ich, dass solche Charaktereigenschaften typisch sind für ranghohe Militärs.


Wie kommt man eigentlich dazu, die Feldpost eines Generals im 1. Weltkrieg zu lesen?
Persönliche Beziehungen. Ich kenne zufällig jemanden aus der Familie.

Offline Oneira

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Re: Wir basteln einen Krieg
« Antwort #46 am: 26. Juni 2019, 10:19:35 »
@Churke
Ach weißt du, egal, wie es in der echten Welt aussieht, in einer Fantasy-Welt kann ich ja auch mal einen aus der Rolle fallenden Charakter eines Befehlshabers schreiben. Aber deine Argumentation hat natürlich etwas. Ich werde auf jeden Fall darüber nachdenken, wenn ich weiterschreibe. Aber die Kämpfe in meinen Büchern sind eher kurzfristige Überfälle als lang geplante, groß angelegte Schlachten. Das sollte mr auch in Bezug auf die Befehlshaber, die sich nicht immer freiwillig dafür entschieden haben, gewisse Freiheiten bezüglich deren Charakter geben.

@Aphelion
Oh wow, tausend Dank! So kurz und knapp hat es noch niemand zusammengefasst. Danke!!! Deine Anleitung wird, glaube ich, in Zukunft vieles einfacher machen  ;)  Bewusst über Stilmittel nachdenken, warum fällt mir so was nicht ein?
Bücher sind der einzige Ort, an dem man den Charakter eines Menschen mit einem Federstrich ändern kann.

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