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Begonnen von Herr Hazel, 26. Juni 2008, 10:40:04

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Tenryu

Das ist unterschiedlich. Manche kann ich mir schon bildlich vorstellen, andere hingegen bleiben unbestimmt.
Möglicherweise ist das auch eine Schwäche von mir, daß ich mich gerne um lange Beschreibungen drücke. Vielleicht sollte ich das mal in einer meiner nächsten Geschichten explizit üben. Als Leser geht es mir eben oft so, daß mich allzu ausführliche Beschreibungen langweilen, weil ich lieber erfahren möchte, wie es mit der Handlung weitergeht.

Lavendel

Das kann aber irgendwann zu einem Problem werden - wenn du selbst kein Bild im Kopf hast, meine ich. Es ist nicht unbedingt ein Muss, Figuren zu beschreiben ('The English Patient' ist ein großartiges Buch ... (für das Lobesblabla s. frühere Posts) und Ondaatje beschreibt seine Charaktere eigentlich überhaupt nicht (usw.)). So.
Und ein Problem wird es, wenn du doch mal eine Augenfarbe erwähnst und die dann später plötzlich wechselt - oder so. Narben, die die Seiten tauschen oder an anderen Köperteilen auftauchen usw.
Natürlich kann man ohne detaillierte Beschreibungen auskommen. Aber Aussehen und Gebaren können sehr viel zur Sympathie- oder Antipathiebildung bei den Leser/innen beitragen. Das alles muss nicht geballt auftauchen, und oft reichen kleine Details (jemand lacht und in Goldzahn blitzt auf o.Ä.), um einen Charakter lebendig werden zu lassen. Aber einen Überblick sollte man schon haben - ob man sich nun was aufschreibt oder nicht.

Luisa

So genau habe ich das noch nie genommen. Ich habe mir immer Notizen zu meinen Personen gemacht und zu den wichtigsten Orten. Ansonsten hatte ich alles im Kopf.
Das kann allerdings schiefgehen: J.K. Rowling hat selbst zugegeben, dass einige Klassenräume in ihrer Zaubererschule mit der Zeit unbeabsichtigt die Stockwerke gewechselt hätten... ;D