• Willkommen im Forum „Tintenzirkel - das Fantasyautor:innenforum“.
 

Neueste Beiträge

#1
Das Willkommensboard / Re: Windsucher: Der Unentschlo...
Letzter Beitrag von Windsucher - Heute um 14:29:40
Zitat von: Kare am Heute um 10:40:13Wie ich so mitbekommen habe, brauchen manche das Projekthopping zur Motivation, weil ein Projekt allein für sie zu eintönig ist.
Bei mir ist es in erster Linie, dass ich in der passenden Stimmung sein muss. Wenn ich schlecht drauf bin, kann ich nur schwer etwas fröhliches schreiben. Dazu kommt, dass ich es frustrierend fand, an einer Geschichte festzuhängen und nur auf den Monitor zu starren, weil ich an einem Problem festhänge. Deshalb habe ich angefangen, an anderen Projekten zu arbeiten, um wenigstens etwas machen kann.

Zitat von: Kare am Heute um 10:40:13Mein Projekt ist recht komplex, vermutlich auf mehrere Bände ausgelegt, und mein Restleben mit Job und Co ist auch nicht ohne, da reicht meine Kapazität nur für ein Schreibprojekt nebenbei.  ;D
Wow, das klingt beeindruckend. Fantasy?

Zitat von: Kare am Heute um 10:40:13Tatsächlich? Keine Beta- und Testleser?
Bisher nicht - manchmal liest meine Frau etwas. Ich habe aktuell keine Ambitionen etwas zu veröffentlichen und solange ich nicht etwas geschrieben habe, mit dem ich zufrieden bin (oder zumindest leben kann ;D ), möchte ich dazu keine Kritik. Ich möchte mir nicht anhören, wie schlecht ich schreibe, wenn ich es nur zum Spaß mache.[/quote]

Zitat von: Kare am Heute um 10:40:13Und natürlich der Austausch mit anderen. Ich bin z.B. in einer Plotgruppe, wo alle an mehr oder weniger langen Projekte arbeiten und je nach Lebenslage versuchen, da mehr oder weniger mit Routine dranzubleiben. Nicht immer alle gleich aktiv, aber eben immer ein paar, das finde ich motivierend. Jeder arbeitet an seinem aber doch ist man irgendwie verbunden, so als würde man gemeinsam einen Marathon laufen.  :vibes:
Das klingt super. Hast du einen Rat, wo man so eine Plotgruppe finden kann?
Ich bin nicht wirklich im Social Media Bereich unterwegs, deshalb habe ich praktisch keinen Kontakt zu anderen (Hobby-)Autoren.
#2
Ausschreibungen / Re: [Roman] 01.11.2022: Rowohl...
Letzter Beitrag von Maja - Heute um 11:53:28
Nicht zu vergessen, dass es um ein reines Ebook-Imprint geht und nicht um ein Rowohlt Taschenbuch. Schon allein deswegen werden die Konditionen eher mau sein. Ein Preisgeld gibt es nicht, von einem Vorschuss ist keine Rede (Ebook Imprints haben oft keinen oder nur sehr kleinen Vorschuss). "Angemessene Honorierung" ist so was von schwammig, das kann alles heißen.

Eine 50-Seitige Leseprobe verfassen müssen, die man hinterher für nichts anderes verwenden kann, finde ich schon ziemlich happig. Da würden es zwanzig bis dreißig Seiten genauso gut tun, um einen Eindruck zu bekommen, mit signifikant weniger Arbeit für die Autor:innen.

Natürich kann man argumentieren, wie schön es ist, dass sie hier ausdrücklich Autoren, die keine Agentur haben, eine Chance geben wollen, aber ein Geschmäckle hat es in der Tat, dass sie das so kategorisch ausschließen. Immerhin wird die Agentur von ihren Autor:innen bezahlt, der Verlag sollte davon unberührt bleiben, und so legt es wirklich nahe, dass sie ihren Gewinner:innen ungünstige Knebelklauseln unterschieben wollen.
#3
Ausschreibungen / Re: [Roman] 01.11.2022: Rowohl...
Letzter Beitrag von Golden - Heute um 11:44:05
Die Zwischenschaltung einer Agentur ist im Übrigen auch nicht erwünscht. Scheinen dann ja großartige Konditionen zu sein. :hmmm:
#4
Das Willkommensboard / Re: Skalde: Moin Moin aus dem ...
Letzter Beitrag von Kare - Heute um 11:04:39
@Skalde
Zitat von: Skalde am 01. Juli 2022, 19:02:55Wobei ich gestehen muss, dass meine Erfahrungen im Selfpublishing Bereich zwar auch ziemlich erfolgreiche Zeiten hatten, aber genauso auch äußerst durchschnittliche Zeiten, wo der Verdienst allein nicht zum Überleben reichen würde. Auch jetzt ist das noch so, manche Phasen sind besser, andere schlechter. Ist eher so wie Ebbe und Flut  ;)
Na ja, that's life, würde ich sagen. Als "Nebenbeischreiber" mit sicherem 80% Brotjob ist zwar das Einkommen ein konstanter Fluss, dafür hat man da Ebbe und Flut mit Jobphasen - mal viel und stressig, kaum Schreibzeit, dann Ärger mit Projekten, weniger Freude. Einen Schreiballtag stelle ich mir zumindest selbstbestimmter vor.
Wobei ich mich auch frage: fehlen dir da eigentlich die Menschen außenrum? Für mich ist meine "Normalo"-Arbeit neben nötigem Gehalt auch viel der Kontakt mit anderen. Kollegen, Kunden, Dienstleister, die Palette. Kommst du ohne das gut klar?  :)

Zitat... hatte aber immer den Eindruck, dass es eine wirklich sehr schöne Hansestadt ist. Ich selber lebe mit meiner Familie auf Usedom. Sollte halt damals eine Insel werden und letztlich spielten Infrastruktur, Natur, etc. die entscheidende Rolle
Ist es!  :vibes:  Für mich eine der schönsten Städte in ganz Deutschland. Unbedingt einen Wochenendausflug wert - gib Bescheid, falls du je einen planst.  ;D
Usedom kenne ich wiederum nur von Bildern, finde die Insel aber auch sehr schön. Mir hat schon Rügen so gut gefallen und die direkte Nähe zum Meer hat schon was. Mit 20 Automin von Lübeck nach Travemünde ist es zwar ein Katzensprung, aber trotzdem mache ich das ziemlich selten, anders als wenn das Meer direkt vor der Haustür beginnt.

Zitatbin, was Bücher betrifft, eher ein Freund von sehr guten Fast Food Essen und weniger von schlechten Haute Cuisine Speisen. Will damit sagen, in meinen Augen sollte eine Geschichte schnell und einfach konsumierbar sein, zumindest wenn ich sie selbst schreibe.
:hmmm:  Bei Fantasy und allen Büchern, die sehr Handlungsgetragen sind, bin ich absolut bei dir. So zwischendrin mag ich durchaus diese leisen Bücher, die großartige Dinge mit der Sprache machen, wo aber eben meist nicht viel passiert. Ich habe früher ziemlich damit gehadert, beides nicht vereinen zu können, aber eine sehr feinsinnige Sprache kommt bei viel Handlung und Action einfach nicht zur Geltung - oder noch schlimmer, lenkt davon ab. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Und weil es bei mir an die ausgefeilte Sprache nicht hinreicht und ich viel zu gerne Handlung schreibe (oder spannende Dialoge!), beschränk ich mich auch auf das, was mir liegt. Und ich lese es ja auch gerne.  ;D
ZitatLetztlich kein Hexenwerk, gibt ja jede Menge Schreibratgeber, die Tipps diesbezüglich geben.
Hast du das gemacht? Viel mit SChreibratgebern gearbeitet? Ich hatte auch mal so eine Phase, aber irgendwann hat es mein eigentliches Schreiben ziemlich gehemmt, weil ich alles nach den Regeln bewertet habe, zu dem Punkt habe ich sie alle wieder verschenkt und habe versucht, nicht mehr dran zu denken. Stelle jetzt aber fest, dass ich doch einiges übernommen habe, nur mache ich es jetzt automatisch.  ;D

ZitatWas für Fantasy schreibst du so? Auch inhaltlich? Bin neugierig ...
ähm, am ehesten könnte man es Science-Fantasy nennen. Ich bin Ingenieurin, fasziniert von Naturwissenschaften, aber mir ist Science Fiction draußen im All zu weit weg. Also gehts in meinem Projekt um Magie als Energiequelle einer Gesellschaft, mit den ganzen Themen drumrum - Gesellschaftsunterschiede, wer sie sich leisten kann, Auswirkungen auf die Umwelt durch "Magieverschmutzung", wie man mit eienr endlichen Ressource umgeht (Magie steckt in magischen Speichersteinen, die abgebaut werden), und dergleichen. Und daneben natürlich eine hoffentlich spannende Story, wie das ganze System gestürzt wird, unfreiwillige Helden mittendrin.  ;D Bunter Mix also.
Und du? Worum geht es in deinem aktuellen / deinen aktuellen Projekten?  :)

ZitatNein, vor dem Tintenzirkel-Forum hatte ich eigentlich so gut wie keinen Austausch mit anderen Schreiberlingen (abgesehen von meiner Frau, die auch schreibt).
oh wie toll! Mein Partner hat leider so gar keinen Bezug zu - aber dafür habe ich ja das Forum hier.

ZitatWenn ich schreibe, schreibe ich jedoch ausschließlich für mich. Später bin ich durchaus offen für Anmerkungen von der Lektorin, aber vor der Fertigstellung der ersten Fassung will ich in der Regel nichts hören. Das empfinde ich persönlich eher als Störfeuer - aber das empfindet sicherlich jeder anders und da gibt es natürlich auch kein richtig oder falsch  ;D
spannend. Gerade weil ich z.B. in meinem Partner keinen so motivierten Cheerleader oder Sparringspartner habe, tausche ich mich hier im Forum ganz gerne aus. Aber nach bestimmten Regeln. Z.B. kann ich im Schreibprozess  keine detaillierte Textkritik gebrauchen. Sondern eher Rückmeldungen zu - was Leute interessant finden, was ihnen bisher gut gefällt, wie eine Szene auf sie wirkt, welche Fragen sie sich jetzt stellen. Das ist für mich hilfreich und motiviert mich. Also ein eher positiver und vor allem sehr konstruktiver Austausch. Oder, wenn ich mir am Ende einer Szene unsicher bin, ob es nun eine Zwischensequenz zur nächsten braucht oder so - da höre ich mir gerne andere Meinungen dazu an.  :)
#5
Das Willkommensboard / Re: Windsucher: Der Unentschlo...
Letzter Beitrag von Kare - Heute um 10:40:13
@Windsucher
Zitat von: Windsucher am 01. Juli 2022, 15:58:15Ja, ich wechsel viel - aber ob das so gut ist, weiß ich nicht. Mir fällt es schwer, mein eigenes Schreiben einzuschätzen.
Das ist vermutlich schwer zu beantworten und jeder tickt ja auch anders. Wie ich so mitbekommen habe, brauchen manche das Projekthopping zur Motivation, weil ein Projekt allein für sie zu eintönig ist.
Mein Projekt ist recht komplex, vermutlich auf mehrere Bände ausgelegt, und mein Restleben mit Job und Co ist auch nicht ohne, da reicht meine Kapazität nur für ein Schreibprojekt nebenbei.  ;D
Die Gefahr ist eventuell, wenn man zu viele Projekte zeitgleich schreibt, dass man sich vielleicht mehr in denen verzettelt und keins fertig kriegt.  :hmmm:  Ist aber nur die Mutmaßung aus der Außenperspektive, ich maße mir also keine Bewertung an.

ZitatAktuell arbeite ich an vier Projekten, wobei mich ein fünftes ziemlich lockt.
Sie befinden sich aber in unterschiedlichen Phasen - also manche plotte ich nur, andere habe ich zum Teil schon überarbeitet (aber noch nicht fertig geschrieben  ::) )
und das ist ja auch ein ganz wichtiger Punkt - in welchem Stadium das Projekt sich befindet. Mit "am Projekt arbeiten" meine ich dann meist das, an dem ich gerade schreibe, aber klar ist Plotten und Überarbeiten genauso Bestandteil des Schreibprozesses.  :)

Zitatliegt aber auch daran, dass ich meine Texte nur ungern aus der Hand gebe. Aber mit meiner Frau spreche ich ab und an über den Plot.
Tatsächlich? Keine Beta- und Testleser? Was ich ganz gerne mache und motivierend finde - während des Schreibens so mini-Ausschnitte mit anderen teilen und dazu Feedback bekommen. Nicht als umfassende Textkritik, sondern mehr so als Ansporn. Das funktioniert für mich ziemlich gut und hilft mir gerade beim täglichen Schreiben.
Und natürlich der Austausch mit anderen. Ich bin z.B. in einer Plotgruppe, wo alle an mehr oder weniger langen Projekte arbeiten und je nach Lebenslage versuchen, da mehr oder weniger mit Routine dranzubleiben. Nicht immer alle gleich aktiv, aber eben immer ein paar, das finde ich motivierend. Jeder arbeitet an seinem aber doch ist man irgendwie verbunden, so als würde man gemeinsam einen Marathon laufen.  :vibes:
#6
Das Technik-Board / Re: Wortcounter
Letzter Beitrag von Luna - Gestern um 18:22:34
Ich fürchte das mit dem August ist ein Bug. *seufz*

Das mit dem Daten abgreifen musste ich erstmal rausschmeißen. Die NaNoWriMo-Macher haben irgendwann die API (also die Schnittstelle) umgeworfen und für die neue gibt es leider keine Dokumentation.

Also sind die Counter so wie die anderen, haben nur ein eigenes Icon.
#7
Ausschreibungen / Re: [Roman] 31.08.2022 Phantas...
Letzter Beitrag von Schattenlied - Gestern um 18:14:10
So, Bewerbung ist raus  :vibes:

Das mit dem "aktuellen Stil" ist so eine Sache. Ich neige eher dazu große Teile wegzuschmeißen und dann alles neu zu schreiben, wenn es zu alt ist. Daher verordne ich solchen Sachen eher einen "Fertig"-Stempel und fasse sie nicht mehr an - im Interesse aller. Mit "aufpolieren" würde ich es eher schlimmer machen oder Teile passen dann wieder nicht zueinander...

Bei "neueren" Sachen, kommt dann halt immer die x-te Überarbeitungsschleife...bis die irgendwann den Fertig-Stempel kriegen.
#8
Das Technik-Board / Re: Wortcounter
Letzter Beitrag von Mindi - Gestern um 18:11:53
Wie funktionieren eigentlich die Camp Counter?
Ich habe versucht, einen anzulegen, aber dort steht dann August 2022 und ich wusste auch nicht, wie ich da mein Projekt verlinken könnte, damit es Daten abgreift? Oder mache ich da etwas falsch?

#9
Tintenzirkel / Re: Eure gelungensten ersten S...
Letzter Beitrag von Damiano - Gestern um 17:59:41
@Tom Arroway
Sehr gute Methode, den Leser gleich in die Szene zu holen. Das Gefühl für die Umgebung und im ersten Fall für das Wetter, wird hier hervorragend vermittelt.

@Kare
Danke dir für das nette Feedback!
Ja, zumindest am Anfang halte ich es gerne abstrakt, vor allem im Fall der Schöpfungsgeschichte, da ich Leben und Farbe aus dem Abstraktes und Leeren holen möchte.

Für deinen ersten Satz gilt wie bei Tom Arroway: Hervorragender Weg, den Leser gleich in die dargestellte Umgebung zu holen. Ich spüre die Hektik der Straße sehr deutlich!
#10
Das Technik-Board / Re: Wortcounter
Letzter Beitrag von Yamuri - Gestern um 17:40:56
@Luna: Danke dir. Schau ich mir nach dem Abendessen mal an.