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Schreiben mit Laptop

Begonnen von Roland, 23. Oktober 2006, 10:54:34

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Judith

Zitat von: Antigone am 11. Dezember 2008, 18:36:57
Tja, ich hab halt noch auf einer elektrischen Schreibmaschine das Tippen gelernt. d.h., mir kanns gar nicht laut und sperrig genug sein!  ;D
Das Tippen hab ich noch nicht mal auf einer elektrischen Schreibmaschine gelernt, sondern auf einer mechanischen.  ;)

Tenryu

Ich hatte auch ne mechanische Schreibmaschine (hab sie immer noch irgendwo). Nur richtig Tippen hab ich leider nie gelernt...  :-[

Antigone

Zitat von: Judith am 11. Dezember 2008, 23:37:09
Das Tippen hab ich noch nicht mal auf einer elektrischen Schreibmaschine gelernt, sondern auf einer mechanischen.  ;)

Upsi.... ich glaub, das war ein Fettnäpfchen....*duck und wegrenn*

lg, A.

Coppelia

#93
Ich hab mir inzwischen auch die Apple-Tastatur geholt. Seit gestern hab ich sie - ironischerweise nachdem meine GraKa abge...schmiert ist. Aber ich finde sie toll! Erinnert mich ein wenig an den Alphasmart. Auf dem Ding kann man gut tippen. Davor hatte ich eine ergonomische Tastatur von Microsoft. Aber das Ding war sein Geld nicht wert. Nach nicht einmal einem Jahr waren fast alle Buchstaben abenutzt, und wer nicht blind schreiben kann wie ich, war an meinem Arbeitsplatz völlig aufgeschmissen. Außerdem scheint mir die Ergonomie nicht den großen Unterschied zu machen beim Tippen. Zudem verschwanden immer irgendwelche Gegenstände unter der Tastatur und Krümel in ihrem Inneren ... ich hege die Hoffnung, dass es mit der neuen Tastatur anders ist.
Ohnehin überlege ich, ob ich mir ein McBook zulegen soll. Ist ja eine ziemlich große Investition. Lohnt das? Vom Computerspielen muss ich wohl ohnehin früher oder später Abschied nehmen, und dann lohnt sich ein Computer, auf den Verlass ist ... so eine Art Kumpel. ;D

@ Tenryu
Tippen lernen lohnt sich! Ich kann nur jedem einen Tippkurs empfehlen. Am Anfang nervt es zwar - na ja, eigentlich die ganze Zeit - aber bei mir hat sich kaum was jemals so gelohnt. Nur denke ich immer noch schneller als ich tippe.

Abakus

Mit 10 Fingern zu tippen, lohnt sich in der Tat. Obwohl meine Gedanken stets schneller sind, als meine Finger, aber das ist eine andere Geschichte. Damals auf dem Wirtschaftsgymnasium hatte ich den Kurs Textverarbeitung, dessen Schwerpunkt eben auf dem 10-Finger-Prinzip beruhte. Zu Schulzeiten habe ich den Kurs nicht gemocht, doch heute bin ich froh, dass ich ihn damals belegt habe. :)

Am 6. Januar werden wir in der Firma mit neuen Notebooks ausgestattet. Umstellung auf MacBook Air. Na, das kann ja noch was werden. Wie ich vom Kollegen erfahren habe, können die Apple Books nicht abstürzen, das Betriebssystem soll das nicht hergeben. Ich frage mich: Wo bleiben dann die typischen Wutausbrüche, wenn das Notebook nicht so will wie der Mensch, der davor sitzt? ;D Das macht ja dann keinen Spaß mehr!  ;)

Judith

Also ich hab mein MacBook seit etwas mehr als einem Jahr und es ist mir wirklich noch nie abgestürzt. Aber stimmt: Wohin mit angestauter Wut, die man sonst guten Gewissens am widerspenstigen Computer auslassen konnte?  ;D
Auf viele Spiele müsstest du dann allerdings tatsächlich verzichten, Coppi. Bleibt aber mehr Zeit zum Schreiben.  ;)

Gestern hab ich übrigens kurz am Laptop einer Freundin gearbeitet und hatte da massive Probleme mit der Tastatur. Irgendwie waren da die Tasten enger beisammen und auch flacher als bei meiner. Jetzt kann ich nachvollziehen, warum viele hier über Laptop-Tastaturen jammern - mit der würde ich auf Dauer auch nicht gern schreiben.

Lomax

Ich habe mir zu Geburtstag und Weihnachten von meinen Eltern ja einen Samsung NC10 schenken lassen - auch so ein Netbook ;) Das ist sehr praktisch und handlich und hat sogar schon seinen ersten produktiven Einsatz hinter sich gebracht, als ich zuletzt im Verlag war, um noch einige Änderungen am Roman durchzugehen. Und nach vier Stunden hatte ich immer noch knapp 40% Akku :)
  Ich wollt ja schon immer einen Laptop, für den man nicht mal eine Laptoptasche benötigt, sondern den man wie einen Schreibblock formlos in den Ruchsack packen kann.

Die Diskussion über Abstürze versteh ich allerdings weniger ... Dafür braucht man doch keinen Mac. Ich hatte am PC schon so lange keine Abstürze mehr, dass mir das vorkommt wie eine Erscheinung aus einem anderen Zeitalter. Genau genommen hatte ich keine Abstürze mehr, seitdem ich kein Word mehr verwende. Der letzte Absturz, den ich miterlebt hatte, war bei Linda - als sie Worddateien vom Verlag zurückbekam und die auch in Word bearbeiten musste. Für mich ist seither die Empirie eindeutig: Abstürze haben nichts mit PC oder Windows zu tun, sondern einzig und allein ... Ich sprech's nicht aus ;D
  Die letzten Abstürze, die ich persönlich erfahren habe, waren 2000/2001. Auf Macs. Aber heftig und immer wieder. Da hab ich in einer Redaktion mit völlig überlastetem Netzwerk überarbeitet. Und ich muss sagen, ich hätte selbst in den 90ern jeden PC weggeworfen, wenn er mir so oft gekracht wäre wie diese Macs. Ich würd also eher sagen, wenn man keine Abstürze will, sollte man einfach stabile Programme verwenden, und seine Rechner nicht an die Grenzen treiben.

Judith

Mir ist halt bis jetzt noch jeder PC und Windows-Laptop regelmäßig abgestürzt, selten in Verbindung mit Word und auch, wenn ich nur mit OpenOffice gearbeitet habe.
Und auch beim Mac hab ich Word drauf und arbeite manchmal damit, manchmal mit OpenOffice - ein Problem mit Word hatte ich hier auch noch nie.

Insofern ist meine persönliche Erfahrung halt: Windows = häufige Abstürze
Vielleicht hab ich da halt einfach Pech; genauso, wie ich manche Pflanzen nur ansehen muss und schon gehen sie ein (während andere wunderbar in meinem Zimmer gedeihen).  ;D

So ein Netbook wär ja schon praktisch, aber ist das nicht ungangenehm für die Augen, wenn man da länger damit arbeitet?
Formlos in den Rucksack packen kann ich mein MacBook zum Glück auch - ich hab nicht mal eine Laptoptasche. Und ich bin ja immer noch erstaunt, dass mein Akku auch nach über einem Jahr immer noch bis zu 6 Stunden hält. Da hatte ich vorher Probleme - bei meinem früheren Laptop hielt der Akku nach einem Jahr nur noch 10 Minuten. Das ist besonders nervig, wenn man gern im Zug oder im Park schreibt.

Falckensteyn

Schreiben tue ich oft mit dem Laptop. Eigentlich fast ausschliesslich, wenn ich ehrlich bin. Es ist der Laptop, der mir vom Geschäft zur Verfügung gestellt wurde.

Leider kam er jetzt in die Jahre und ist sehr sehr langsam geworden. Aber schreiben tue ich sehr gerne damit. Einen Absturz hatte ich damit noch nie, aber ich bin trotzdem vorsichtig und speichere immer wieder "zwischen", wenn ich am Schreiben bin. Umfangreiche Datenverluste hatte ich also noch nie.

Im Januar kriegen wir eine neue Generation. Hab mir einen Sub-Laptob bestellt. Die sind vom Format her kleiner als die Standard-Laptops, und die Tastatur ist auch etwas kleiner. Ich bin gespannt, ob ich dann immer noch so flüssige schreiben kann. Da ich grosse, aber schlanke Finger habe, bin ich aber zuversichtlich. Auch mit dem Schreib-Tempo - dank 10-Finger-System - bin ich absolut zufrieden.

Schreiberling

Wenn ich mir das so durchlese, dann ist ein Kurs, indem ich mit zehn Fingern schreiben lerne, wohl doch einen Versuch wert. Wie lange habt ihr denn gebraucht, bis ihr mit den zehn Fingern gut zurecht kamt? Denn ich befürchte, dass ich immer wieder in mein altes System zurückfallen werde.

Ich schreibe auch immer auf einem Laptop, die Tastatur an unserem anderen Computer finde inzwischen etwas unpraktisch, weil die Tasten so hoch hervorstehen und auch weiter auseinander liegen. Aber nach ein paar Minuten Schreibzeit kann ich auf der Tastatur genauso gut tippen wie auf der bei meinem Laptop.

Leon

#100
Hallo Schreiberling

Warum einen teuren Kurs besuchen?
Ich habe mir das "Schreiben" im 10 Fingersystem damals selbst beigebracht. Dazu benötigte ich nur ein Buch für 19,90 DM (zu dieser Zeit gab es den Euro noch nicht), Zeit und etwas Selbstdisziplin. Bereits nach kurzer Zeit (so ca. 8-14 Tage) konnte ich im 10 Fingersystem schreiben. Zwar nicht so schnell wie Heute, aber ich konnte es. :)

Dieses Buch, welches ich besitze, ist Heute leider nicht mehr im Handel erhältlich. Hab gerade bei Amazon nachgeschaut. Aber dort sind andere Bücher unter der Bezeichnung "Tastenschreiben" für kleines Geld zu finden.  Dies ist mit Sicherheit eine gute Alternative, wenn man nicht die Zeit dazu hat, einen Kurs zu besuchen.;)

Gruß
Leon

Coppelia

Man braucht natürlich Selbstdisziplin, vor allem während der Zeit, wo man mit dem alten System noch schneller wäre.
So ein Kurs ist absolut grauenhaft langweilig, das Langweiligste, was ich jemals erlebt habe! Er hat 6 Wochen gedauert, ich glaub aber, dass er nur einmal in der Woche stattfand. Komischerweise erinnere ich mich an diese Zeit meines Lebens kaum, ich muss in der 9. Klasse gewesen sein ... na ja, jedenfalls hab ich ihn auch nicht bis zum Ende gemacht, weil ich ihn so öde fand, beherrsche das Tippen aber trotzdem. Damals hat außer mir nur eine einzige Person aus meiner Klasse auch diesen Kurs gemacht, und ich frag mich bis heute, wie alle anderen ohne überleben konnten. ;)

Schreiberling

Ich glaube, dass mit der Selbstdisziplin wird mein größtes Problem werden, aber noch bin ich guter Dinge.
Meistens brauch ich jemanden der mir einfach sagt, du machst das jetzt und mir auf die Finger klopft, wenn ich faul werde.  :pfanne:
Ein Kurs hätte den Vorteil, dass ich weiß, ich muss da hingehen, damit sich das Geld lohnt, dass ich ausgegeben habe. Bei einem Buch würde ich mir immer sagen: Heute nicht mehr, ich bin dafür zu müde und es verkommt ja nicht.
Aber da muss ich dann halt durch :)

Aidan

Es gibt irgendwo ein kostenloses Schreiblernprogramm, das müsste ich sogar noch irgendwo haben. Keine Ahnung wo. Das gefiel mir aber zum Trainieren ganz gut.

Ich habe mir damals (klingt toll, oder?) das Heft von meiner Mutter geschnappt, mit dem sie bei einem Schreibmaschinenkurs gelernt hat, und dann selber auf Schreibmaschine gelernt. Heute möchte ich nicht mehr mit Schreibmaschine schreiben, ganz ehrlich.

Ich schreibe eigentlich immer und am liebsten auf dem Laptop, und selbst, wenn ich ihn an einen großen Monitor anschließe - die richtige Tastatur macht mir eher Schwierigkeiten. Nun habe ich sehr kleine Hände und von daher bin ich froh, wenn die Tasten nah beieinander liegen.

Bei meinem "besten Freund und fast ständigen Begleiter" ist nur leider die Netzwerkkarte mehr als bescheiden, aber daran wird jetzt nichts geändert, denn vermutlich gibt es doch irgendwann einen neuen.
"Wenn du fliegen willst reicht es nicht, die Flügel auszubreiten. Du musst auch die Ketten lösen, die dich am Boden halten!"

,,NEVER loose your song! Play it. Sing it. But never stop it, because someone else is listening."

Falckensteyn

Zitat von: Schreiberling am 21. Dezember 2008, 13:48:55
Wie lange habt ihr denn gebraucht, bis ihr mit den zehn Fingern gut zurecht kamt?

Das weiss ich leider nicht mehr. Ich lernte das 10-Finger-System, als ich 16 oder 17 Jahre alt war. Es war ein separates Fach in der Handelsschule. Wir haben es sogar mit einem Test abgeschlossen. Zuviele Fehler bedeutete eine schlechte Note. Was war ich nervös damals!