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Gibt es diese Wörter eigentlich überall?

Begonnen von Grey, 24. November 2007, 17:21:32

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Manja_Bindig

Ich meinte damit auch - als was betrachtet unser Dozent - absoluter Kinderhasser, grässlicher Mensch in der Beziehung - Kinder? Ich zitiere: "Eine Plage, die nicht schnell genug abgeschafft werden kann."(Mann, muss der traumatisiert sein)
...
irgendwie vermute ich, dass die "Blache" daher kommt.

Lisande

Ach so, Du meinst, dass aus "Plage" einfach im Lauf der Zeit, durch Mundarten oder wie auch immer "Blache" geworden ist? Halte ich für gut möglich.

Manja_Bindig

Ja, so meine ich es... auch, wenn ich Kinder mag, irgendwie kommt einem das Wort doch ab und an mal in den Sinn, wenn es um die lieben Kleinen geht...

Lisande

Aber geht es nicht jedem so? Du weißt doch: It's okay, if you want to throw your child out of the window... ;)
Und wenn's noch nicht mal die eigenen sind, dann ist das erst recht okay!

Manja_Bindig

"it's okay, it really is, but it's not okay to do!"
Ja, ich weiß...

Nur... woher kommt die "Zwegge"?

Ary

Ich denke eher "woher kommen" die Zwegge - ich vermute mal, dass das "Zwerge" bedeuten soll.  ;D
Einfach mal machen. Könnte ja gut werden.

Manja_Bindig


Lisande

Na und? Glaubst Du, dass der Sprachgebrauch über Jahre hinweg darauf Rücksicht nimmt?

Als weiterer Wortstamm würde mir noch die "Zwecke" (Wie in Heftzwecke") einfallen - klein und spitz, kann ganz schön wehtun, besonders, wenn man nicht damit rechnet...

Mogylein

Das Thema ist alt, doch irgendwie immer aktuell. Grade stellte sich mir eine Frage, die ich mir als Berlinerin nicht selbst beantworten kann:
Wisst ihr, wie man sich fühlt, wenn man 'groggy' ist?

Im Übrigen möchte ich mal anmerken, dass ich bis ich dann einen rheinländischen Freund hatte, nicht wusste, dass "schellen" ein Wort für "klingeln" oder "läuten" gewesen ist und jedes mal, wenn ich es gelesen habe, dachte, es habe etwas mit einer Backpfeife ("eine Schelle geben") zu tun..
   "Weeks of Writing can save you hours of plotting."
- abgewandeltes Programmiersprichwort

Tanrien

Zitat von: Mogylein am 04. Januar 2012, 19:25:27
Wisst ihr, wie man sich fühlt, wenn man 'groggy' ist?

Sowas wie übermüdet oder angetrunken. Du stolperst ein bisschen herum, vergisst manche Sachen, brauchst einen Moment länger zum Denken, bist durcheinander, etc.

Wikipedia:
ZitatDer Begriff groggy bezeichnete ursprünglich das Gefühl, wenn man zu viel Grog getrunken hatte und wird heute auch häufig benutzt, um einen erschöpften Zustand zu beschreiben. Speziell in der Boxersprache wird es als Synonym für angeschlagen und taumelnd verwendet.

Mogylein

Aaaah, falsch formuliert  :versteck: Ich weiß, was groggy ist! Wobei ich es nur als übermüdet kenne, nicht als angetrunken. Ich wollte wissen, ob man das überall in Deutschland/Österreich/Schweiz versteht.. aber wenn Wiki es kennt, wird das wohl so sein.
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- abgewandeltes Programmiersprichwort

Erdbeere

Dass groggy vor allem in der Boxbranche verwendet wird, habe ich nicht gewusst. Sehr aufschlussreich. ;D
Edit: @Mogylein: Als Schweizerin kann ich dir sagen, ja, wir verstehen es. Genauso wie schellen, das benutzen wir selber (jedenfalls ich gewissen Dialekten).

Im Gegensatz dazu wusste ich lange nicht, was eine Backpfeife genau sein soll. Eine gebackene Pfeife? Wieso gibt man denn sowas? Das gab ein grosses A-ha!, als ich es endlich kapiert hatte.

Romy

Ich komme gebürtig aus dem Großraum Hannover und habe meine ersten 21 Jahre da gelebt (spreche also quasi keinen Dialekt) und weiß trotzdem was "groggy" ist. (Und es ist nicht so, dass ich das erst in Köln gelernt hätte. ;D)

"Schellen" wüsste ich auch, auch wenn das bei uns nicht gesagt wird.

Grey

Ich denke, das ist mehr Anglizismus als Dialekt. Ich kenne es jedenfalls auch, und ich komme aus dem ostwestfälischen Lipperland. ;)

Pestillenzia

Sogar der Oberbayer kann mit "groggy" etwas anfangen!  ;D
Ich kenne es aber nur als Anglizismus, nicht als Dialekt.