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TinkersGrey: für ein offenes Auge

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Rosentinte:
Von unserem neusten Mitglied muss ich mir definitiv ein paar Tricks abschauen, wie sie es immer schafft vor 8 Uhr schon zu schreiben. Wenn sie gerade nicht schreibt, designt sie übrigens, schaut Star Trek oder tauscht sich in Zukunft hier aus. Ich freue mich, dass wir hoffentlich demnächst etwas von der überschüssigen Fantasie abbekommen - herzlich Willkommen, TinkersGrey!

Leben: Hallo! Ich heiße Nina, bin 54 Jahre alt und lebe mit Mann und Hündin auf dem Land.
In erster Linie bin ich Designerin. Ein vollkommen visueller Mensch und zwar mit Leib und Seele. Ich entwerfe Interiors und ich sehe Geschichten.
Am Ende des Tages ist aber immer noch etwas Fantasie übrig, die noch keine Verwendung gefunden hat. Dummerweise kann ich das nicht abstellen oder den Klempner dafür rufen, damit er den Dichtungsring im Hirn austauscht. Das tröpfelt munter weiter.
Daher brauche ich bisweilen ein Ventil, damit ich nicht überlaufe.
Ich schreibe, seitdem ich schreiben kann. Mein erstes Werk hatte elf Seiten und elf Kapitel - das fand ich damals nur logisch - und spielte auf der Venus. (Ich war also schon Trekkie, bevor ich Kirk kannte.) Jahrelang hat mich das Schreiben als Hobby begleitet und mich glücklich gemacht, bis der Beruf einen zu großen Stellenwert bekam. In letzter Zeit hat es sich wieder einen Platz an der Oberfläche erobert. Nun ist es mir ernst damit. Jeden Morgen sitze ich von 6 bis 8 Uhr in meinem Büro und schreibe. Manchmal freue ich mich danach auf langweilige Elektropläne, weil es ganz schrecklich war, was ich fabriziert habe, manchmal überziehe ich auch eine Stunde, weil es gerade gut läuft.

Schreiben: Meine Vorliebe für Fantasy war immer schon sehr ausgeprägt. Schräges Zeug mag ich viel lieber als Helden in Mittelalterszenarien.
Ich schreibe über Interiors, verfasse manchmal kleine Texte als Begleitung für ein Werk befreundeter Künstler.
Eine Geschichte aber begleitet mich seit über 20 Jahren in diversen Fassungen und nun muss sie endlich fertig werden. Es geht um eine verkrachte Opernsängerin, die mangels Engagements ihren Lebensunterhalt mit Diebstählen bestreitet und dabei auf ein lange vermisstes Schmuckstück stößt. Dieses kann natürlich mehr, als nur hübsch am Hals zu glitzern.

Grund: Wenn ich beim Entwerfen einen Hänger habe, rufe ich eine Kollegin an. Und auch, wenn wir nur herumalbern, löst sich der Knoten dann oft von allein.
Das für das Schreiben - das wärs!
Ich tausche mich gerne aus. Und ich bin auch neugierig auf andere. "Reden bringt Qualität" war der Leitspruch eines Tischlers, den ich sehr mochte. Und das gilt nicht nur für Baustellen.

Zitat: Er lächelte jetzt nicht mehr. Langsam strich er Messer an seiner Weste sauber und klappte es wieder zusammen.
„Sie können hier nicht bleiben“, sagte er dann und Herr Schnippenkötter fand, dass der kleine Mann recht hatte. Ihm war wirklich schwindelig jetzt und er hatte vergessen, was er eigentlich hier wollte. Er stand auf und folgte ihm ins Tal hinab.

Earu:
Herzlich willkommen, TinkersGrey! Deinen vergleich mit der stetig tröpfelnden Fantasie kann ich sehr gut nachvollziehen. Davon wirst du hier sicher noch einige Gleichgesinnte finden. Ich wünsche dir viel Spaß bei und mit uns!

NatNat:
Herzlich Willkommen!  :winke:

Ah, ein Trekkie - bin ich auch, aber nur, solange es um Kirk und Co geht... mit allen anderen braucht man mir nicht kommen ;D

Das mit der Fantasie kenne ich zu gut, ich denke, das "Problem" haben hier viele.
Ein wenig neidisch bin ich auf dieses "von 6-8 schreiben" ... ich bin ein absoluter Morgenmuffel und kann froh sein, wenn ich morgens überhaupt aus dem Bett komme. :rofl:

Frostschimmer:
Hallo, TinkersGrey.
Du liebst also schräge Szenarien, wie sieht es mit Pratchett aus?
LG
Frostschimmer

TinkersGrey:
Hallo und vielen Dank für die Willkommensgrüße!
Heldenhaft ist das Frühaufstehen nun wirklich nicht.
Lange habe ich mich nur zwischendurch mit dem Schreiben beschäftigt und es kam nichts dabei heraus, weil die Pausen dazwischen zu lang waren. Das frühe Aufstehen ist gar nicht so schlimm, weil die Belohnung groß ist: Zeit nur für mich. Die größere Herausforderung ist eher, nicht schon mit dem Arbeiten anzufangen.
Wir werden sehen, ob ich den Winter durchstehe.😉
Ein astreiner Trekkie bin ich nicht (ich lasse auch Star Wars gelten), und ich mag die neueren Folgen lieber als Chauvi-Kirk. Die philosophischen Episoden mit dem gottgleichen Wesen „Q“ waren toll. 😃
Und wieso auch immer: ich habe Pratchett noch nicht gelesen. Vor ewigen Zeiten hatte ich ein Buch in der Hand, eine Seite gelesen und für uninteressant befunden. War wohl die falsche Seite. Ich sollte dem noch eine Chance geben.
liebe Grüsse
Nina

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