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Ich spiele jetzt seit... sieben Monaten beinahe jeden Tag zumindest ein bisschen Genshin Impact, also wird es vielleicht mal Zeit, da eine Empfehlung für auszusprechen.
Wer es nicht kennt: Es erinnert stark an Breath of the Wild (was ich auch nur empfehlen kann), hat eine weitestgehende offene Spielwelt (allerdings muss man einzelne Bereiche freischalten, indem man die Story spielt), die auch noch erweitert wird, weil das Spiel noch einige Updates bekommen wird (wenn ich es richtig verstanden habe, soll es insgesamt sieben Gebiete geben und bis jetzt sind nur drei vorhanden). Es gibt wirklich viel zu erforschen und entdecken, verschiedene Gegner und Bosse, die besiegt werden wollen, viele spielbare Charaktere, die man sammeln kann...
Was weniger toll ist, ist der Gacha-Aspekt des Spiels, also wer anfällig für Glücksspiele ist, sollte lieber die Finger davon lassen. Neue Figuren bekommt man fast nur, indem man Gebete durchführt, die zufallsbasiert sind und eine spiel-interne Währung erfordern, die man entweder durch (regelmäßiges) Spielen oder halt Geld bekommt. Ich habe keinen einzigen Cent ausgegeben und trotzdem ziemlich coole Charaktere sammeln können, aber das liegt auch daran, dass ich das seit sieben Monaten beinahe täglich spiele und dadurch für meine Ansprüche genug von dieser Währung sammeln kann.
Ich kann wirklich nicht einschätzen, ob andere Leute da auch so großen Spaß dran haben würden und vor allem so lange dranbleiben, aber wer es mal ausprobieren möchte: Es ist kostenlos. Und ab einem gewissen Punkt wird die Mehrspielerfunktion freigeschaltet, also wer Hilfe braucht: Ich kann mit meiner Level-80-Truppe vorbeikommen und mit Zhongli und Beidou alles niedermetzeln, was euch im Weg steht ;D

Und noch ein anderes Spiel, das ich vor allem im Büro ganz gerne mal spiele, wenn nichts anfällt: Slay the Spire. Das ist ein Roguelike-Kartenspiel, in dem man sich von Raum zu Raum durchkämpft/spielt und Karten sammelt, um ein besseres Deck zu bauen, bis man es halt bis zum Spire schafft oder davor stirbt und wieder von vorne anfangen muss. Mit der Zeit schaltet man neue Karten frei, die man im nächsten Run sammeln kann, und es gibt vier verschiedene Figuren, mit denen man spielen kann, also gibt es viel zu tun und auszuprobieren. Ich habe bis jetzt meist "Die Stille" gespielt, weil ich die Giftangriffe so mag (hehe), aber die anderen Figuren sind auch mal ne nette Abwechslung. Ich habe es mir letztes Jahr irgendwann gekauft, als es im Nintendo eShop im Angebot war, also wer Interesse hat, sollte da wohl am besten warten, bis es das wieder heruntergesetzt gibt.
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Tintenzirkel / Re: 37. Kurzgeschichtentriell – Leser*innen gesucht!
« Letzter Beitrag vonManoucheam Gestern um 20:21:59 »
Ich hab jetzt auch begonnen. (Uff)
Die Idee überzeugt mich zwar nur halb, macht mir aber beim Schreiben Freude. Damit gebe ich mich jetzt zufrieden :) Ob dann die anderen beim Lesen Freude haben, wird sich zeigen und ist im Moment noch zweitrangig ;)
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Hallo Malou!

Ich habe mal ein Interview mit Angaangaq Angakkorsuaq gehört und mir seine Webseite gespeichert. Vielleicht findest du da ein paar interessante Informationen: https://icewisdom.com/de/ (Ich hoffe, es ist okay, dass ich den Link so reinstelle.) Er ist ein Schamane und traditioneller Heiler aus Westgrönland. Ein sehr spannender Mensch, der seinem Ruf folgt.
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Danke für den Hinweis Malinchen, ich kanns zwar abändern, ist aber leider auch defakto, dass es so in den Büchern steht und die kommen auch aus den Esotherikbereichen von eben jenen "Professoren?"
Aber Horoskopbücher sind allgemein unterschiedlich, was eben auch mit am Selben allgemeingrund liegt, wie bei den Runen. Ich würde es mal soweit auf Nordamerikanisch umändern, aber gemeint sind glaube ich meistens die Navajos, Apachen, Sioux, Shoshonen, Hopis, Algonquin aus Amerika gemeint, wenige beziehen sich dann noch auf die Aborigines.

Das mit Samhaim war mal der Mittlere Tag (wenn wir mal die drei Tage vom Dia de Moertos betrachten) Halloween ist am Ersten Tag. Allgemein war Samhaim der "Gedenktag des Todes" zumindest war das mal die Übersetzung nach den Runen die man so halbwegs fand. Ich hatte dazu mal einen schönen Artikel in einer zeitschrift der Gothik-Szene, aber die hab ich nicht mehr in Besitz :(.
Das Dia de Moertos ist da anders, man gedenk ja der Verstorbenen und noch vielem mehr, es ist ja jeder Tag speziel ausgerichtet. Dazu kann man sich eigentlich den Film Coco- lebendiger als das Leben.
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Ich kenne einige Bücher über Horuskope, die auch das Nordische oder Indianische aufgreifen. Darin findest du dann auch deine Rune (Achtung hier! *), dein indianisches Tier, deinen Baum fürs nordische und noch vieles mehr.

@Wolfson: Ein Hinweis/Bitte, weil es mir hier gerade auffällt (gilt aber auch allgemein): »Indianisch« gibt es nicht.

Zum einen gehört das I-Wort zu den Begrifflichkeiten, die wir hier im Forum nicht sehen wollen – es ist aufgrund seiner Begriffsgeschichte problematisch und diskriminierend. Wenn ihr über indigene Gruppen sprecht, dann sagt bitte auch »indigen« – oder benennt konkret die Gruppe, über die ihr sprecht.

Zum anderen suggeriert der Begriff in diesem Zusammenhang eine Einheitlichkeit indigener kultureller Praxis, die es so in der Realität nicht gibt. Es gibt weltweit indigene Gruppen, daher ist der Verweis hier nicht sehr hilfreich. Wenn die Bücher nicht selbst genau eingrenzen, um welche konkreten Gruppen in welchem geographischen Raum es geht, wäre ich in Bezug auf die inhaltliche Qualität skeptisch. Ebenso, wenn es darum geht, ein Kraft- oder Seelentier nach indigenen Vorstellungen zu finden.

Ich bin im nordamerikanischen Raum nicht wirklich firm und habe daher jetzt nicht parat, bei welchen Gruppen es dieses Konzept in welcher Form gibt – ich weiß aber, dass das oft sehr spezifische, quasi heilige Vorstellungen sind, die auch mit entsprechenden Riten einhergehen, und dass es indigene Menschen mehr als kritisch sehen, wenn Weiße sich quasi aus Spaß an der Freude selbst ein »Krafttier« o.ä. zuweisen (und dabei eben auf eine indigene Praxis Bezug nehmen). Insofern wäre ich sehr, sehr vorsichtig, zur Recherche Formate zu benutzen, die mit so etwas arbeiten.

Den Día de los Muertos würde ich auch nicht 1:1 mit Samhain/Halloween gleichsetzen, auch wenn da durch die spanisch-katholischen Einflüsse seit der Eroberung natürlich europäisch tradierte Elemente reingekommen sind, aber insgesamt ist das alles schon etwas komplexer, weil da eben auch vorspanische mesoamerikanische Vorstellungen mit reinspielen.

On topic kann ich gerade auch nicht viel weiterhelfen, nur noch einmal aus kulturanthropologischer Perspektive anmerken, dass ich mit Begriff und Konzept »Schamanismus« grundsätzlich vorsichtig wäre und es sich lohnt, bei den Quellen ganz genau hinzugucken, von wem die stammen und welche Hintergründe die Leute haben (und eben auch, was sie jeweils alles unter den Begriff fassen) – also insbesondere, ob sie vor Ort/evtl. im Austausch mit Own Voices geforscht haben und/oder ethnologisches Wissen und Methodik mitbringen. Schamanismus ist generell nicht mein Fachgebiet, aber soweit ich das sehe, gibt es dazu eben auch viel vereinfachendes, esoterisch verklärendes Material, das für fundierte Recherche dann wenig Wert hat. 
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Phantastik und Fantasy / Re: Eure liebsten Computer- bzw. Konsolenspiele
« Letzter Beitrag vonMithrasam Gestern um 12:25:04 »
Gibt es gerade jemanden, der Tales of Arise spielt? Falls nicht, spreche ich eine klare Empfehlung aus ... :hmmm:
Auf Steam wird es mir immer wieder empfohlen, aber soweit ich weiß spielt man da mit vorgegebenen Charakteren, oder? Für mich ist Charakeranpassung leider zu wichtig.

Gerade eben spiele ich wieder The Outer Worlds. Eigentlich stehe ich nicht so sehr auf SciFi-Settings, aber das Spiel ist eines der wenigen echten Action-RPGs der letzten Jahre, mit bedeutsamen Entscheidungen, freier Charaktererstellung und -anpassung, lebendigen NPCs und einer klaren Handlung, die einem aber dennoch viele Freiheiten lässt. Die meisten cRPGs der letzten Jahre haben das zwar auch, aber denen fehlt ein Aspekt, der mir wichtig ist: Actionorientierte Kämpfe. Und es ist genau diese Kombination, die ich so gerne mag, weshalb mir das Spiel trotz SciFi-Setting so viel Spaß macht. Außerdem ist das Setting insgesamt sehr schräg: Es spuelt in einer hyperkapitalistischen Gesellschaft, in der die Arbeiter*innen praktisch den monopolistischen Konzernen gehören, die alle Lebensbereiche in einem neu erschlossenen Planetensystem kontrollieren, eine eigene Rechtssprechung haben etc. Das ganze ist dabei bewusst völlig überzeichnet, sodass man es auch als Satire/Persiflage sehen kann, ähnlich wie QualityLand von Marc-Uwe Kling, mit bitterbösem Humor: Wenn deine Frau deinen Kindern unautorisierte Bücher vorliest, bist du verpflichtet, sie der Konzernleitung zu melden. Du magst im Sterben liegen, trotzdem darfst du dich nur von Ärzten deines "Heimatkonzerns" behandeln lassen. Wenn du unproduktiv bist, darfst du deinem Konzern, der immer für dich gesorgt hat, einen letzten Dienst erweisen und dich selbst liquidieren, sonst machen die das für dich. Und eine besondere Spezialität ist Fleisch von Schweinen, im Original Cystipigs, die extra wegen ihrer wohlschmeckenden Cysten und Tumoren genetisch modifiziert wurden. Alles ziemlich makaber und ins Absurde überzeichnet, aber gerade deshalb sehr unterhaltsam. Außerdem macht das Spiel optisch und musikalisch einiges her.
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Huhu Malou,

zum Thema kann ich dir leider nur Tipps geben und Erfahrungen berichte.

Hochzeiten im Nordischen (Region nicht ganz bekannt)
Für die Hochzeit wurde ein kräftiges und Gesundes Pferd geopfert (in der Regel an Odin(oder einen seiner abertausenden Namen)) Das Blut wurde für die Zeremonie mit dem Bandschwur benutzt und das Fleisch für die Gäste zubereitet. (Während der Zeremonie) Ähnliche Rituale findet man heute noch in anderen Kulturen.

Totenkult der Wikinger und Nord
In der Regel wurden die Toten mit dem Schiff nach Valhalla geschickt - diese wurden mit Brandpfeilen angezündet - Reverenzen siehst du dazu zb bei der Nibälungen Saga und auch bei The Witcher gibt es so eine Szene im Spiel Teil 3 sehr gut dargestellt. In der Regel geht die erste Ehefrau mit auf das Boot ihres Mannes um ihn zu begleiten (verbrannte in der Regel lebändig) Gift zu nehmen gald als Verpönt unter den Nord und als Feige. Man stirbt lieber würdig in der Schalcht, auch die Frauen.
Es gibt ein Schiff auf dem Land als Grabstätte, man weiß noch nich ganz warum, die Ausgrabungen dazu laufen noch. Je größer das Boot, desso Mächtiger und Geehrter der Herrscher (auch bei einigen Kämpfern bekannt)

Schamanismus / Druidentum
Neben den Relegionen zu den Nordischen Göttern (gibt es ein schönes Buch zu - https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1054518328)
hast du auch die Natur und Geisterwelt, dazu liefert das obrige Buch noch 2 Bandbücher (gibt es auch als Pack zu kaufen)

Typische Mythen und Sagen
Emfpehlung fürs Ohr - Faun Saga, Faun Mythen und Märchen und allgemein Faun und Folk-Musik. Faun erklärt auch woher die Sagen kommen und teilen ihre Recherchen.
Ich kenne einige Bücher über Horuskope, die auch das Nordische oder indigenen Völker aufgreifen. Darin findest du dann auch deine Rune (Achtung hier! *), dein indianisches Tier, deinen Baum fürs nordische und noch vieles mehr.

Beispiel an mir: Steinboch, Affe/Ziege(Chinesisch), Schneeganz(Indigen), Kiefer(Baum), Ewaz(Rune)

* Runen
Wenn du dich darin vertiefen willst, schau dir die Literatur allein dazu an, die nur Runen an sich behandelt. Sie sind zum einen sehr allumfassend und verstreut, denn Runen als "Alphabet" bezeichneten einen Futak/Furtak (also das verwendete Alpabet) meist für einen Stamm/ eine Siedlung/ eine Region und daher existierten sehr viele davon. Runen sind eigene Studienteile geworden für Sprachwissenschaft und nordische Geschichte (und sicher noch mehr)
Ich war mal mit einem Menschen zusammen, der konnte Runen singen und tanzen (nein keine Baumschulwitze!) Deine Namensrune entspringt deiner Namensbedeutung, deine Familienrune beinhaltet alle lebenden Personen und Ahnen (wurde anscheinend nach jeder Geburt also erweitert) Diese Rune setzt sich also aus vielen anderen zusammen. Jeder Rune wird ein Klang/Tier/Geist/ Instrument usw. nachgesagt und darin spielen sie dann bei Rituellen Gesängen und Tänzen eine Bedeutung.

Wie gesagt dazu gibt es viele Bücher, ich kenne da leider nur dicke Wälzer.

Die Wichtigsten Zeiten für die Nord waren eigentlich die Sommersonnenwende und Wintersonnenwende, letzte Ernte, erste Saat und Samhaim(Totentag - heute bekannt als Halloween oder Día de Muertos (spanisch/mexinanisch)

Ich hoffe, es hilft dir ein wenig? Ich habe mein Hirn für dich mal etwas durchgefeudelt XD  :flausch:
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Tintenzirkel / Re: 37. Kurzgeschichtentriell – Leser*innen gesucht!
« Letzter Beitrag vonWolfsonam 26. Mai 2022, 21:36:51 »
Ich bin ganz still geworden, nachdem ich fast die 3k Wörter hatte und dann bemerkte, dass ja nur 4k erlaubt sind....o.O ich war schnell fertig, nachdem ich am Samstag die Eingebung hatte. Ich hol mir nur gerade Meinungen ein und lasse die Korrekturmäuse mal die Fehlerlinsen auslesen^^
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Auskunft und Recherchen / Re: Schamanismus - suche Literatur, Homepages, Videos,...
« Letzter Beitrag vonFiannaam 26. Mai 2022, 20:43:05 »
Huhu,

ich habe eine Bekannte gefragt, die folgende Bücher empfiehlt:

  • "Schamanismus bei den Germanen. Götter - Menschen - Tiere - Pflanzen", Thomas Höffgen, ISBN: 978-3-946425-20-5 sie kommentiert es mit "Das hier ist das beste Buch für die Fragen!")
  • "Heilung für Mutter Erde. Wie wir uns und unsere Umwelt verwandeln können.", Sandra Ingerman
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