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Kleine Helfer im Schreiballtag

Begonnen von Alana, 18. September 2011, 09:17:58

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Alana

Hallo,

mich würde mal interessieren, was so eure kleinen Helfer im Alltag sind, ich meine jetzt nicht Autoren-Software oder dergleichen, deswegen poste ich auch hier und nicht im Workshop. (Ich bitte um Verschiebung, falls das doch in den Workshop gehört.)
Ich meine Alles, was euch hilft, eure Texte voran zu bringen, stilistisch zu verbessern oder erfolgreich zu editieren.

Ich finde im Moment besonders hilfreich:

Duden Synonymwörterbuch
Englisch - Deutsch Lexikon (Mir fallen besonders Adjektive oft nur auf Englisch ein)

Was nutzt ihr?
Ich brauche jetzt kein Entenfett.

Rynn

#1
Hey,

oh ja, mein Synonymwörterbuch liebe ich auch abgöttisch.
Und ich lese auch viel Englisch und bin dann manchmal wirklich neidisch; wieso gibt es für so schöne Ausdrücke wie "He scowled/flinched/shifted." keine (oder zumindest keine ähnlich einfache und schöne) deutsche Entsprechung? Wieso muss das Deutsche sowas immer so kompliziert machen? ::)

Etwas, was mir auch sehr hilft (Ich hoffe, es passt hier rein!), ist der Emotionsthesaurus. Auf der Suche nach einem passenden Ausdruck für "Show, don't tell", weil die zusammengepressten Lippen, hochgezogenen Augenbrauen und die schmalen Augen im Text schon gemeinsam genug Mannschaften bilden könnten, um die Fußballweltmeisterschaft zu bestreiten?
Hier findet man immer mal was Neues! (Link englisch, aber gut!)

Falls jemand Schwierigkeiten haben sollte, sich zurechtzufinden: Wenn man ein klein wenig herunterscollt, ist rechts eine Spalte von Oberbegriffen (Angst, Wut, Trauer, Freude und viele, viele mehr ...); wenn man einen anklickt, bekommt man eine tolle Liste von Gestiken und Verhaltensweisen, die Ausdruck dieses Gefühls sind.
»Dude, suckin' at something is the first step to being sorta good at something.« – Jake The Dog

Sanne

Hallo Alana,

was für das Überarbeiten sehr hilfreich ist, sind die 10 Punkte von Eschbach die Du hier http://www.andreaseschbach.de/schreiben/page96/page96.html kannst.

Und jetzt geh ich zum xten Male suchen, wie ich den Link hinter einem Wort, z.B. "hier" verstecken kann.  :versteck:

Rynn

#3
Zitat von: Sanne am 18. September 2011, 09:39:00
Hallo Alana,

was für das Überarbeiten sehr hilfreich ist, sind die 10 Punkte von Eschbach die Du hier http://www.andreaseschbach.de/schreiben/page96/page96.html kannst.

Und jetzt geh ich zum xten Male suchen, wie ich den Link hinter einem Wort, z.B. "hier" verstecken kann.  :versteck:

[*url=http://hierdieadresse.de]Hier dein Linktext[/url] ;D
(Der Stern ist ein Platzhalter, damit mein Beispiel nicht zu einem Link wird. Den weglassen. :))

Und damit es nicht völlig Offtopic ist:
Das Buch Self-Editing for Fiction Writers von Renni Browne/Dave King ist übrigens auch sehr zu empfehlen! Gibt es allerdings, glaube ich, nur auf Englisch. Und nicht alles, was für englische Texte gilt, gilt ja automatisch auch für deutsche; trotzdem ist es ein sehr guter Leitfaden.
»Dude, suckin' at something is the first step to being sorta good at something.« – Jake The Dog

Alana

#4
@Rynn: Ja das geht mir genauso wie dir. Ich überlege auch, mal ein Buch auf Englisch zu schreiben, für einige Themen ist ja der Markt in den USA auch viel größer.
Emotion Thesaurus klingt super, danke für den Tipp!


@Sanne: Danke, das seh mir mal an.
Ich brauche jetzt kein Entenfett.

Sanne

@Alana: gerne doch!  :D

@Rynn: Danke schön - dann werd ich das mal versuchen ...

Adalia

Zitat von: Rynn am 18. September 2011, 09:33:25
Etwas, was mir auch sehr hilft (Ich hoffe, es passt hier rein!), ist der Emotionsthesaurus. Auf der Suche nach einem passenden Ausdruck für "Show, don't tell", weil die zusammengepressten Lippen, hochgezogenen Augenbrauen und die schmalen Augen im Text schon gemeinsam genug Mannschaften bilden könnten, um die Fußballweltmeisterschaft zu bestreiten?
Hier findet man immer mal was Neues! (Link englisch, aber gut!)

Danke! Da habe ich mir gleich einen Bookmark gesetzt. Werde ich sicher öfter verwenden.  :)

Naudiz

Hm, seltsamerweise brauche ich keinerlei Hilfsmittel, weder beim Schreiben noch beim Überarbeiten. Naja, okay, es sei denn, mein bester Freund und meine Betas zählen auch ;) Warum das so ist, weiß ich auch nicht so recht.
Würde ich mir ein Synonymwörterbuch kaufen, würde ich es wohl gar nicht benutzen... ich bin ein wandelndes Wörterbuch, mir fallen von allein genug Synonyme ein.

Bei den Emotionen muss ich allerdings zugegebenermaßen ein bisschen länger nachdenken, damit ich mich nicht dauernd wiederhole. Aber im Endeffekt finde ich immer etwas Passendes.

Den Link habe ich trotzdem gebookmarkt. Man weiß ja nie, wann man's gebrauchen kann.

AngryMuffin

Also meine liebsten Helferlein sind immer noch mein Vornamen-lexikon, dass ich mal bei Lidl abgestaubt habe  ;D und das Zitate-Buch, in dem Zitate von den verschiedensten Personen nach Themen sortiert sind. (Hat mir schon über den ein oder anderen Engpass bei einem Plot hinweg geholfen  :))

Ansonsten schreibe und überarbeite ich eigentlich auch ohne andere Helferlein.  :winke:

LG AngryMuffin

Luciel

Ich mag das online-Wörterbuch "ein anderes Wort für" besonders gern. Zum einen weil ich gene pedantisch nach genau (und zwar ganz genau) dem Wort suche, das ausdrückt, was ich meine. Zum anderen bringen mich die vielen Querverweise dort oft auf nützliche Ideen. Es gibt auch noch andere Anbieter, aber die Ergebnisse gleichen sich meist.