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Autorenmund

Begonnen von Maja, 19. Dezember 2012, 01:35:46

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Brillenkatze

Diese Wollmaus hier made my day  :rofl:
Leider kann ich nichts beitragen, da ich da bisher sehr zurückhaltend war, was seltsame Äußerungen in der Öffentlichkeit angeht. Aber vielleicht überlege ich mir das nochmal. Klingt nach Spaß.
Ich renne nur manchmal verrückt kichernd durch meine menschenleere Wohnung und fange in den absurdesten Situationen an wie blöd zu grinsen, weil ich gerade irgendeine wilde Assoziation zu einem Wort hatte. Im Stillen kenne ich viele der Probleme. All diese Figuren im Kopf können wirklich nerven.
Ich habe jedenfalls gerade beim Lesen des kompletten Threads sehr, sehr gelacht.  :rofl: Danke dafür.

Habt ihr dazu vielleicht mittlerweile noch mehr Geschichten gesammelt?  :bittebittebitte:
"But have you ever noticed one encouraging thing about me, Marilla? I never make the same mistake twice."
"I don't know as that's much benefit when you're always making new ones."
- Anne of Green Gables, Lucy Maud Montgomery

TinkersGrey

In der Küche. Der Gatte schnippelt Gemüse, ich sitze am Tisch und tippe.

"Gleich ist er tot."
"Oh nein, ich mochte ihn."
"Der Plot, Schatz, der Plot verlangt dieses Opfer."
"Ich mochte ihn wirklich."
Tränen rollen über das Gesicht meines Liebsten. Ich überlege, die Figur zu retten.

Und sehe dann, dass der Gatte Zwiebeln schneidet.

Brillenkatze

@TinkersGrey  :rofl:

Vielleicht hab ich doch noch was von mir gefunden:

Ich habe mit einer Freundin über Figuren für ihre Geschichte geschrieben und irgendwas ist wohl schief gegangen.

Ich: "Falls du dich fragst, wo die Figuren alle stecken - gerade quetschten sie sich alle bei mir mit unter die Dusche. Das war vielleicht voll und laut. Aber auch unterhaltsam. Ich versuche sie dir rüberzuschicken."
Sie: ":rofl: Gut, ich bin währenddessen auf der Couch eingenickt."

Ich wollte die nicht adoptieren!
Vor allem konnte mir natürlich keiner von denen das Duschgel anreichen...
"But have you ever noticed one encouraging thing about me, Marilla? I never make the same mistake twice."
"I don't know as that's much benefit when you're always making new ones."
- Anne of Green Gables, Lucy Maud Montgomery

Damiano

Ich kenne den Umgang meines Umfeldes und meiner Art zu reden und zu schreiben dahingehend,
dass oft zwischen meiner Art, mich auszudrücken, und der meiner Charaktere verglichen wird.

In einem Videoessay wurde neulich über einen Filmcharakter resümiert, wobei der Satz fiel:
"He is well-spoken to a fault!"
Meine Frau meinte darauf: "Wie deine Antagonisten... oder wie du, wenn du im Wald über die
Herrlichkeit der Bäume sprichst."

Das habe ich mich schon oft gefragt: Sollte es mir zu denken geben, dass das Meiste von mir
in meine Antagonisten fließt?