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Autor Thema: Qualität und Quantität - Wie verhält sich das bei euch?  (Gelesen 8470 mal)

Online Rosentinte

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Re: Qualität und Quantität - Wie verhält sich das bei euch?
« Antwort #30 am: 14. Oktober 2011, 18:26:03 »
Wenn ich mich nicht zwinge, dann schaffe ich vielleicht 500k in der Stunde und diesen merkt man die Quälerei genauso an wie den guten Szenen ihre Dynamik. Die 500k kann ich dann auch gleich wieder löschen, einen Überarbeitungsdurchgang würden sie niemals überleben.
OT: Ähm, Valaé, du weißt aber schon, dass 500k 500.000 Wörter sind? So viel schafft ganz bestimmt niemand in der Stunde  ;)

Ansonsten stimme ich dir aber in allem zu, das ist genau die Methode, nach der ich schreibe.
El alma que anda en amor
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Eine Seele, in der die Liebe wohnt, ermüdet nie und nimmer. (Übersetzung aus Taizé)

Pestillenzia

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Re: Qualität und Quantität - Wie verhält sich das bei euch?
« Antwort #31 am: 14. Oktober 2011, 18:54:59 »
Wenn ich damit anfangen würde, druckreif schreiben zu wollen...  :d'oh:

Ich versuche das genausowenig. Es ist ja auch nicht so, dass ich an jedem Satz bis zum Erbrechen feile oder so perfektionistisch bin, dass alles bis ins Letzte passen und perfekt sein muss. Ich will nur nicht irgendwelche Sätze stehen lassen, bei denen es mir die Nackenhaare aufstellt, weil sie so schrecklich klingen.

Ich mache auch den Fehler aus meinen Romananfangstagen nicht mehr. Damals habe ich immer das, was ich beim letzten Mal geschrieben habe, wieder verbessert. Das fällt heute - bis auf sehr seltene Ausnahmen - komplett aus.

Ich kann jedenfalls bei mir keinen eklatanten Unterschied zwischen den flüssig geschriebenen und den mühsam zugefeilten Stellen erkennen.

Offline Valaé

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Re: Qualität und Quantität - Wie verhält sich das bei euch?
« Antwort #32 am: 14. Oktober 2011, 22:28:26 »
OT: Ähm, Valaé, du weißt aber schon, dass 500k 500.000 Wörter sind? So viel schafft ganz bestimmt niemand in der Stunde  ;)

Ansonsten stimme ich dir aber in allem zu, das ist genau die Methode, nach der ich schreibe.

Hups, klar weiß ich das 500k 500.000 ist, ich meinte natürlich nur 500 Wörter. Keine Ahnung da hat sich das k einfach reingeschummelt ich editier das mal schnell.
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Offline Naudiz

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Re: Qualität und Quantität - Wie verhält sich das bei euch?
« Antwort #33 am: 14. Oktober 2011, 22:29:43 »
[OT] @Valaé:  :psssst: Das ist das NaNo-Fieber. [/OT]

Offline Malinche

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Re: Qualität und Quantität - Wie verhält sich das bei euch?
« Antwort #34 am: 14. Oktober 2011, 22:30:08 »
 :rofl: Das war wohl ein Freud'scher, Valaé. Aber bei deinem Output hätte ich das vielleicht gar nicht mal in Zweifel gezogen ...
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Offline Valaé

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Re: Qualität und Quantität - Wie verhält sich das bei euch?
« Antwort #35 am: 14. Oktober 2011, 22:38:53 »
 :rofl: Ja ihr habt Recht. Wahrscheinlich träume ich irgendwo in meinem tiefsten Inneren davon irgendwann mal 500k die Stunde rauszuhauen *Schmunzel* und das dann noch als "langsame Quälerei" abzustempeln.

@Malinche: XD Ne so schlimm bin ich dann doch noch nicht. Und hoffentlich werde ich es auch nie, sonst hätte ich ja vom NaNo nichts mehr. Dann wär mein Roman ja in weniger als einer Viertelstunde fertig geschrieben XD.
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Offline Ryadne

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Re: Qualität und Quantität - Wie verhält sich das bei euch?
« Antwort #36 am: 11. März 2012, 22:27:10 »
Ich bin wohl eher die Qualitative (hoffentlich ;) ) als die Quantitative. Als ich angefangen hab, längere Geschichten zu schreiben, da hab ich manchmal zwanzig Normseiten am Tag runter geschrieben, aber inzwischen bin ich eher so jemand, der eine Stunde an einem Absatz feilt.
Genaue Zahlen zu nennen finde ich schwierig, aber zum Beispiel gestern habe ich an ein und denselben ca. 250 Wörtern den ganzen Tag gehangen. Dauernd wieder gelöscht, neu geschrieben, hier noch was verändert, da noch was gelöscht.
Entsprechend dauert es auch arg lange, bis ich etwas zu Ende bekommen habe und meine fertigen Werke bewegen sich bis jetzt auch maximal im 250 Normseiten-Bereich. Wobei mein aktuelles wohl mal etwas länger wird, aber ich seh auch schon, dass ich da noch die nächsten 2 Jahre dran sitzen werde, obwohl ich eigentlich bis zum Sommer grob fertig sein wollte. Aber dann muss ich schneller vorankommen als jetzt. Erheblich schneller. Naja, ab April vielleicht, wenn ich die meisten Unisachen abgearbeitet habe...

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