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Autor Thema: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread  (Gelesen 151228 mal)

Offline Acrosen

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Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
« Antwort #1875 am: 13. Mai 2017, 13:54:32 »
Noch bevor die junge Frau, welche sich ihm als "Mianne" vorgestellt hat, seine Frage beantworten kann, bermerkt Vektin, wie sich am Rand seines Blickfelds eine weitere Frau erhebt, und nun langsam, aber zielsicher auf seinen Tisch zusteuert. Der Mann, mit dem sie eben noch Blicke ausgetauscht hatte, starrt weiterhin auf das leere Blatt Papier in seinen Händen und scheint dabei in einer anderen Welt gefangen zu sein.

Bevor er sich darüber weitere Gedanken machen kann, ist die Frau an den Tisch herangetreten, und erkundigt sich ebenfalls nach seinen Schnitzereien. Vektin blickt auf und gibt sich Mühe, dabei überrascht zu wirken. "Oh, ich habe Euch gar nicht kommen sehen!" sagt er freundlich. "Ich möchte Euch gerne darüber aufklären, was es mit diesen kleinen Spielereien auf sich hat, aber was haltet Ihr davon, wenn wir uns zunächst miteinander vertraut machen?" er setzt ein freundliches Lächeln auf. "Ich bin Vektin. Mögt Ihr mir auch Euren Namen verraten?" Er wiegt die dunkle Dame vorsichtig hin und her, betrachtet sie aus verschiedenen Winkeln, dann nickt er zufrieden und stellt sie auf dem Tisch ab.

Die Figur ist von solchem Detailreichtum, dass es niemanden überrascht hätte, wäre sie auf der Stelle zum Leben erwacht. Die schlanke Gestalt hüllt sich in eine dunkle Robe, welche über den schmächtigen Brüsten von einer kleinen, verzierten Kette gehalten wird. darunter zeichnen sich die Glieder eines Kettenhemdes ab, und auf dem Rücken trägt sie eine breite Klinge, deren Griff zwischen ihren Schulterblättern ruht. Die schulterlangen Haare hängen ihr tief ins Gesicht, und obwohl ihr Mund ein spöttisches Lächeln zur Schau stellt, scheinen die Augen Vektin nachdenklich zu mustern.

Offline Scrivatore

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Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
« Antwort #1876 am: 26. Juni 2017, 10:28:51 »
Ich würde auch gern wieder mitmachen. Doch mein Charakter, an dessen Projekt ich aktuell arbeite, passt hier einfach nicht rein. Ein ganz normales Mädchen von 15/16 Jahren :D Oder ein Junge der weniger normal ist, doch nicht wirklich in eine Schenke gehen kann/ wird.

Offline Silvasurfer

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Re: Der Prota/Antagonisten-Laberfasel-Thread
« Antwort #1877 am: 26. Juni 2017, 18:57:54 »
Also wie ich gehört habe, werde ich ja bald zu Papier gebracht. Das heisst letzten Endes habe ich mein bescheidenes Leben nicht einer Wette zwischen meinem "Schöpfer" Quint und seinem Freund Nihilson zu verdanken sondern einem 27 Jährigen jungen Schreiber. Das wird ja immer besser... Wenn ich ehrlich bin, dann freue ich mich, dass es so ist. Wenigstens leide ich nicht, weil jemand, der sich mein Schöpfer und Vater schimpft meint, auf mich Wetten zu müssen, sondern, um einer fiktiven Geschichte ein wenig Drama hinzuzufügen.
Es ist beruhigend zu Wissen, dass das eigene Leben nur fiktiv ist. Du guckst dir die Leere und Bedeutungslosigkeit deines Lebens an und angesichts dieser Wahrheit erschrickst du vielleicht ein bisschen. Es tut weh ja, dein Leben ist fiktiv, aber sobald du hineinzoomst und Ameisen nicht einfach zetrittst sondern als Lebensform respektierst so wie du dich als bedeutungslose kleine Ameise respektierst, dann hat in der grossen Sinnlosigkeit von allem alles auf einemal eine ganz besondere xbeliebige Bedeutung und du bist frei, ein sinnloses Leben zu führen, dem du deinen eigenen Sinn gibst. Jeder Moment wird auf einmal zu etwas, dass das Leben wert ist, denn ich liebe das Leben. Ich liebe es so sehr, dass ich mich noch nicht umgebracht habe, was nebenbei gesagt eine willkomenne Option wäre, angesichts des ganzen Weltschmerzes.
Ich leibe es ein fiktiver Charakter zu sein, den sein Schöpfer quält, nur um eine Wette zu gewinnen. Danke Lieber mir unbekannter Autor meines Lebens dafür das du beschlossen hast, deiner Geschichte einen Antagonisten wie mich hinzuzufügen, der die Wahrheit erkennt. Ignoranz ist wahrlich ein segen, muss ich sagen, aber es ist nunmal, wie es ist. Ich war nie ein grosser Freund von Selbstliebe, selbstliebe ist schön aber Selbstbewusstsein ist besser. Jetzt da ich weiss, dass ich fiktiv bin kann ich wenigstens machen,w as ich will, es ist eh egal, lass es geschehen, lass los Elijah. Hier Teufel, kannst meine Seele haben sie hat mir sowieso nie gehört, ihr könnt mich alle Mal, ich werde jetzt die Weltherrschaft an mich reissen.

Liebe Grüsse

Euer Elijob

PS: Gott ist nicht tot sondern nur eine fiktive Figur, genau wie ich, das ist sogar noch besser! *Irres Lachen*
Sie sagen: "Wenn du denkst, dein Protagonist habe genug gelitten, lass deinen Helden noch ein wenig mehr leiden!" Ich weiß nicht wer es zuallererst gesagt hat. Aber er oder sie hat verdammt nochmal recht!

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