0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

  • Drucken

Autor Thema: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview  (Gelesen 38516 mal)

Offline Coppelia

  • Imperatrix Florarum Officii
  • Blaustern
  • *****
  • Beiträge: 7.994
  • Geschlecht: Weiblich
  • Musa, mihi causas memora
    • Kaja Evert - Autorin
Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #15 am: 08. Juni 2008, 10:04:47 »
Jetzt habe ich, anstatt etwas Sinnvolles zu tun, auch noch ein Interview geschrieben. Es steht in meinem Schreibtagebuch.
     Und da verstand er scharf/bei ihren Worten, dass man sich/nicht alles anhör'n darf .../Man wird sonst doch zum Lich ...

Offline Aryana

  • Samtpfote
  • Obermotz
  • ******
  • Beiträge: 20.283
  • Geschlecht: Weiblich
  • Quidquid agis, prudenter agas et respice finem.
    • Tina Alba
Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #16 am: 08. Juni 2008, 15:24:25 »
 :rofl: Der Nekromant ist zum Schreien!

Katzen sind Wörter mit Pelz. Wie die Wörter, so streifen sie um die Menschen herum, ohne sich je zähmen zu lassen. Wörter und Katzen gehören zur Rasse der Nichtgreifbaren. (Erik Orsenna)

Offline Lisande

  • Inaktiv
  • ***
  • Beiträge: 1.138
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #17 am: 08. Juni 2008, 16:39:34 »
Herrlich!!!  ;D

Ich bin versucht, noch mal andere Charaktere zu interviewen... vielleicht komme ich DANN endlich mal mit Asrya weiter.  >:(
Nichts gegen Beamte - wir tun doch gar nichts!

Offline Aryana

  • Samtpfote
  • Obermotz
  • ******
  • Beiträge: 20.283
  • Geschlecht: Weiblich
  • Quidquid agis, prudenter agas et respice finem.
    • Tina Alba
Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #18 am: 08. Juni 2008, 17:26:41 »
:) Ich hatte es heute auch noch mal versucht, aber Jiandro hat nur dummes Zeug gelabert, darum habe ich alles erst mal wieder gelöscht. Das kommt davon, wenn man drogensüchtige Fantasyprotagonistn erschafft. *seufz* Eigentlich sollte ich schreiben...

Katzen sind Wörter mit Pelz. Wie die Wörter, so streifen sie um die Menschen herum, ohne sich je zähmen zu lassen. Wörter und Katzen gehören zur Rasse der Nichtgreifbaren. (Erik Orsenna)

Abakus

  • Gast
Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #19 am: 15. Juni 2008, 18:57:55 »
Die eingeladenen Charaktere:

Micha-El (Erzengel, Oberbefehlshaber der Heerestruppen von Arqa)
Luzifer (Fürst der Dunkelheit, König von Gehenna)
Lukas (der Erbe Sariels)

Interviewer: Vielen Dank, dass ihr alle gekommen seid.
Micha-El: Gerne, es ist mir eine Ehre.
Luzifer: *gelangweilt schaut* Bla, bla, bla... kommen wir jetzt mal zur Sache?
Lukas: Auch mir ist es eine Ehre heute hier zu sein.
Interviewer: Nehmt bitte Platz *auf die drei Stühle verweist*

1) Wie alt bist du?

 Micha-El: *schaut eindringlich* Die Zahl ist für dich unvorstellbar.
 Luzifer: *lacht dämonisch* Wenn ich dafür deine Seele bekomme, sage ich es dir!
 Lukas: 21 Jahre

2) Wie groß?

 Micha-El: *den Blick immer noch nicht vom Interviewer genommen* Das kommt auf die Gestalt an, die ich annehme.
 Luzifer: *lacht fies* Ich kann dir was Großes zeigen.
 Lukas: Pfui… *schüttelt den Kopf* Ich bin 184 cm groß.
 
3) Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?

 Micha-El: Nein.
 Luzifer: Oh ja… da wären zum Beispiel…
 Lukas: *unterbricht Luzifer* Ich glaube, das können wir uns sparen.
 
4) Bist du noch Jungfrau?

 Micha-El: Es ist mir nicht gestattet, der Unzucht nachzugehen. Darauf läuft die Frage doch hinaus, oder?
 Luzifer: *lacht* Armer Kerl, da hast du was verpasst. Ganz ehrlich.
 Lukas: Hmm… zwar habe ich eine Freundin zu Anfang des Buches, aber mehr weiß ich leider nicht.
 
5) Bist du verheiratet oder Single?

  Micha-El: Den ehelichen Bund kann ich nicht eingehen.
  Luzifer: *erneut lacht* Ich bin weder verheiratet, noch Single. Frauen habe ich aber genug.
  Lukas: Leider wieder Single. Da ist der da neben mir dran schuld *anklagend auf Luzifer zeigt*

6) Hast du Kinder?

  Micha-El: Nein, es ist mir untersagt.
  Luzifer: *plötzlich ernst wird und sich an Micha-El wendet* Sag mal, ganz ehrlich: Für was habt ihr keine Regeln?
  Lukas: Nein.
 
7) Was ist dein Lieblingsessen?

  Micha-El: Die Nahrungsaufnahme, wie Menschen sie kennen, ist für mich nicht relevant.
  Luzifer: *gähnt* Dito
  Lukas: Am liebsten Burger.

8 ) Hast du irgendwelche Geheimnisse?

  Micha-El: Nein.
  Luzifer: *lacht wieder dämonisch* Ja, sehr viele. Wenn ich dafür deine Seele bekomme, sage ich es dir!
  Lukas: Ja. Ich bin der Erbe Sariels.
 
9) Bist du gerade verliebt?

  Micha-El: Wenn du Liebe in Form von Zuneigung zu einem anderen Wesen meiner Gattung meinst, dann nein.
  Luzifer: Liebe? Pah… das ist was für minderwertige Kreaturen wie es die Menschen sind.
  Lukas: *traurig wirkt* Nein.
 
10) Welche Kunst sagt dir etwas?

  Micha-El: *stirnrunzelnd schaut* Kunst?
  Luzifer: Mir sagt Kunst gar nichts.
  Lukas: Die Kunst einen Dämonen zu töten. Leicht ist das nicht.

11) Welche Augenfarbe hast du?

  Micha-El: Ich bin ein Lichtwesen. Wenn ich mich in einen Menschen materialisiere, kann ich alle Augenfarben der Schöpfung annehmen.
  Luzifer: Rot.
  Lukas: Grün.

12) Badest du lieber im Pool oder am Strand?

  Micha-El: Was ist ein Pool?
  Luzifer: *sich mit der Hand an die Stirn fasst* Bruder, du bist wirklich nicht mehr up to date.
  Lukas: Das ist mir gleich.
 
13) Campst du gern oder bleibst du lieber zu Hause?

  Micha-El: Ihr Menschen habt seltsame Begriffe. Was heißt campst?
  Luzifer: *rollt die Augen* Ich geb’s auf.
  Lukas: Im Buch bin ich zu Hause nicht mehr sicher. Ich bin durch die Handlungen meiner Gegner mehr oder weniger dazu gezwungen zu campen.

14) Bist du auf natürliche Art “entstanden” oder geklont?

  Micha-El: Ich bin aus der Schöpfung erschaffen worden.
  Luzifer: Das beantworte ich nicht.
  Lukas: Ich denke mal natürlich, oder?

15) Welche Eiskrem ist deine liebste?

  Lukas: Schokolade und Vanille.

16) Hast du jemals einen Menschen getötet?

  Micha-El: Nein, ich bin zwar Soldat, aber beschütze die Menschen.
  Luzifer: Ja sicher doch. Wo bleibt denn sonst der Spaß?
  Lukas: Leider ja.
 
17) Bist du dick oder dünn?

   Micha-El: Das musst du mich nicht fragen.
   Luzifer: *dämonisch gut singt* Ob dünn oder dick, ich finde jede Sünde schick.
   Lukas: Na ja, dick bin ich nicht, aber auch nicht dünn. An den richtigen Stellen wohl proportioniert. Schon mal meinen Bizeps gesehen?

18 ) Gibt es irgend etwas Seltsames über dich zu erzählen?

  Micha-El: Nein.
  Luzifer: *lacht und lehnt sich in seinem Stuhl cool zurück* Vieles.
  Lukas: Ich glaube nicht.

19) Lieblingsfilm?

   Micha-El: Lieblingsfilm? Davon habe ich schon mal gehört, aber den Sinn verstehe ich nicht.
   Luzifer: Ja, der Exorzist. Die Szene, in der der Pfarrer vom Dämon besessen ist und sich aus dem Fenster stürzt.
   Lukas: Gladiator mit Russel Crowe.

20) Träume?
 
  Micha-El: Ich brauche keinen Schlaf und damit habe ich auch keine Träume.
  Luzifer: Träume sind was für Menschen.
  Lukas: Oh ja, ich könnte darüber ein Buch schreiben.

Interviewer: Vielen Dank, dass ihr euch Zeit genommen habt.

Melchior

  • Gast
Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #20 am: 16. Juni 2008, 19:31:11 »
Charaktere:
•   Handalan (ewiger Zweiter – Antagonist Nr. 2)
•   Ihámbrila (Freundin des Protagonisten, Opfer des Schicksals)
•   Amîla (Protagonist, zweifelnder Held)
Allesamt entnommen aus dem Fragment »Eiseskälte«.

1) Wie alt bist du?
Handalan: »Alt genug, um dein Alptraum zu sein.«
Ihámbrila: »Ich weiß nich’. Irgendwann hab’ ich aufgehört zu zählen. Jung, glaub ich.«
Amîla: »Siebenundzwanzig Winter und Sommer, da Gurion mich ans Licht des Tages führte.«

2) Wie groß?
Handalan: »So groß wie deine Furcht und deine erbärmliche Feigheit, Gurion! Meine Meisterin wird wachsen und ich mit ihr.«
Ihámbrila: »Nicht klein für ’ne Frau, aber nich’ so groß wie die Elfen. Durch die Türen hab’ ich noch immer gepasst.«
Amîla: »Fünf Fuß und einen halben.«

3) Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?
Handalan (lacht höhnisch): »Schlecht? Für mich jedenfalls nicht …«
Ihámbrila: »Meine Vergangenheit ist dunkel, ich möchte sie ruhen lassen. Ich lebe, endlich!«
Amîla (überlegt sehr lange): »Bestimmt. Mir fallen keine ein. Ich habe alle Angewohnheiten hinter mir gelassen.« (sehr nachdenklich) »Mein Leben hat gerade erst begonnen.«

4) Bist du noch Jungfrau?
Handalan: »[…]« Seiner unflätigen Antwort wollen wir hier keine Öffentlichkeit gewähren.
Ihámbrila: (schüttelt kaum merklich den Kopf und schweigt, in Gedanken versunken)
Amîla: »Mein Leben hat gerade erst begonnen …«

5) Bist du verheiratet oder allein?
Handalan: »Ich hasse Menschen – Frauen, Männer, Kinder. Mit der Macht bin ich vereint, mit der Größe, dem Sieg, in einem untrennbaren Bündnis!«
Ihámbrila (lacht sarkastisch auf): »Wer wollte mich denn? Eine arme, ehrenlose, schmutzige Diebin? Als Sklavin vielleicht!«
Amîla: »Weder … noch. Mein Herz gehört nur Ihámbrila.« (seine Augen gleiten träumerisch zu ihr, sie schlägt die Lider nieder)

6) Hast du Kinder?
Handalan: »Ja, wenn die Macht meine Frau ist, dann sind Tod und Elend meine Kinder. Und ich streue sie mit Fleiß!«
Ihámbrila: »Nein.«
Amîla: »Nein!«

7) Was ist dein Lieblingsessen?
Handalan: »Menschenfleisch?«
Ihámbrila: »Ich würde alles nehmen, wenn ich nur wieder satt werden würde. Ich glaub’, ich kenne nur noch Hunger.«
Amîla: »Das Essen bei den Elfen war wirklich großartig, obwohl sie uns wahrscheinlich am liebsten vergiftet hätten. Kein Vergleich zu den Leshiye jedenfalls!« (muss grinsen)

8 ) Hast du irgendwelche Geheimnisse?
Handalan: »Nun, Gurion, Meister Allwissend, habe ich sie? Vielleicht, vielleicht nicht. Ihr werdet es schon noch sehen.«
Ihámbrila: »Meine Vergangenheit ist ein dunkles Geheimnis. Ich will sie nicht wiedersehen!« (ihre Gesichtszüge verkrampfen sich)
Amîla: »Ich wünschte, ich bräuchte keine zu haben. Ich wünschte, ich könnte mit jemandem reden. Gurion fehlt mir so!«

9) Bist du gerade verliebt?
Handalan: »Liebe? Diese größte Schwäche meiner Feinde? […]« Wir beschränken uns hier auf den wesentlichen Inhalt seiner Aussage.
Ihámbrila: »Ja, ich glaube schon …«
Amîla: »Ja!«

10) Welche Kunst sagt dir etwas?
Handalan: »Töten ist mein Handwerk, Quälen meine Kunst.«
Ihámbrila: »Die Kunst zu überleben. Ich habe sie kennen gelernt.«
Amîla: »Die Kunst der Elfen von Tren Aldúrino Hârklos!«

11) Welche Augenfarbe hast du?
Handalan: »Schwarz wie der Tod? Rot wie das Blut?«
Ihámbrila: »Grün, wie meine Heimat.«
Amîla: »Vor Monaten habe ich meine Augen blau im Spiegel gesehen. Blau wie der Himmel, nicht wie das Meer.«

12) Badest du lieber im Pool oder am Strand? Handalan, deine unpassenden Kommentare kannst du dir gleich sparen!
Handalan: »Im Elend meiner Feinde, …« Danke, das reicht!
Ihámbrila: »Ich hatte nie Zeit zu tun, was mir Spaß macht. Ich habe das Meer noch nicht einmal gesehn.«
Amîla: »Im Meer! Aber lieber überquerte ich es noch mit dem Schiff!«

13) Campst du gern oder bleibst du lieber zu Hause?
Handalan: (wurde auf unsanfte Weise von uns ruhiggestellt)
Ihámbrila: »Ich habe kein zu Hause mehr!«
Amîla: »Ich auch nicht, Ihámbrila, ich auch nicht!«

14) Bist du auf natürliche Art “entstanden” oder geklont?
Handalan: »Ich bin der Tod und lebe. Natürlich? Unnormal? Abartig
Ihámbrila: »Ich die Tochter meiner Eltern. Mehr weiß ich nicht. (nach einer Pause) Was zum Teufel soll klonen sein? Irgend so ein Schwachsinn von Handalan, oder was?«
Amîla: (schweigt nachdenklich)

15) Welche Eiskrem ist deine liebste?
Bevor Handalan mit sinnlosen Antworten anfängt, streichen wir die.

16) Hast du jemals einen Menschen getötet?
Handalan: »Nur dann und wann, wenn es sein musste. Töten langweilt mich. Die meisten sehen darin sogar eine Erlösung.«
Ihámbrila: »Nein!«
Amîla: »Zu viele! Jeden Tropfen Blut reue ich!«

17) Bist du dick oder dünn?
Handalan: »Nicht so dürr wie die Elfen jedenfalls!«
Ihámbrila: »Ja, im Vergleich zu Niguldin …«
Amîla: »Ich war einmal muskulös. Ich habe aber auch einmal genug zu essen bekommen …«

18 ) Gibt es irgendetwas Seltsames über dich zu erzählen?
Handalan: »…« Nein, wir wollen jetzt nicht deine Unheilsgeschichte hören.
Ihámbrila: »Seht mich an! Bin ich nicht so schon seltsam genug?«
Amîla: »Als ob ihr das nicht wüsstet.« (kann sich ein Grinsen nicht verkneifen)

19) Lieblingsfilm?
Das sparen wir uns gleich.

20) Träume?
Handalan: »Ich bin dein Alptraum, aber du wirst nie erwachen, Gurion!«
Ihámbrila: »Dorthin kommt niemand mit mir!«
Amîla: »Zu viele und zu oft wahre! Ich verstehe das nicht …«

Rachlan
Rachnor

Ist das anstrengend mit den dreien! Dabei sind meine anderen Figuren noch schlimmer.

PS: Habe ich schon erwähnt, wie sehr ich Handalan verabscheue?

Offline AngelFilia

  • Forengott
  • *****
  • Beiträge: 535
  • Cyberfeder
    • Meine (Fantasy-)Welt
Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #21 am: 19. Dezember 2009, 23:31:20 »
Interviewer: *Räusper* Guten Abend meine Lieben, ich finde das äußerst nett von euch, dass ihr euch dazu bereit erklärt habt, dieses Interview mit mir zu führen.
(Charaktere)
Lia - Drachentränen *nickt höflich*
Nia - Chaossaat *verzieht das Gesicht* "Ich wäre lieber woanders. Zuhause zum Beispiel!"
Hikari - BlueStarProject *schaut sich neugierig um* "Was ist das hier denn für eine Zurückgebliebene Welt?"
Nia: "Was heißt zurückgeblieben?"
Hikari: "Nun, ich sehe keine Raumschiffe, keine Roboter, Glühbirnen, die ins Museum gehören ..."
Lia: "Was sind Glühbirnen?"

Interviewer: "Das tut nichts zur Sache, kommen wir zur ersten Frage: Wie alt seid ihr?"
Lia *wird leicht rot*: "Inzwischen zwanzig ..."
Nia: "So eine Frage stellt man einer Frau nicht!"
Hikari: "Warum nicht? Bist du etwa zu alt, um darauf zu antworten?"
Nia: "Halt die Klappe, du freches Biest."
Hikari: "Aha, ich habe also recht."
Nia: "Sag lieber, wie alt du bist!"
Hikari: "Mindestens dreihundertvierundzwanzig. An mehr erinnere ich mich nicht mehr."
Nia bleibt der Mund offen stehen.

Interviewer: "Ok, wie groß seid ihr?"
Lia: "Etwa 1,68"
Nia: "1,66 ... aber ich war mal größer."
Hikari: "Hast du mit einsetzendem Alter angefangen zu schrumpfen?"
Nia: "Nein, das hat einen anderen Grund! Außerdem schrumpft man mit achtundzwanzig noch nicht!"
Hikari: "Man, seid ihr jung. Ich bin übrigens 1,34"

Interviewer: "Gut, habt ihr irgendwelche schlechten Angewohnheiten?"
Nia: "Ist das hier ein Interview oder eine Therapiestunde?"
Interviewer: "Das steht hier so auf dem Zettel, ich kann nichts dafür!"
Lia: "Weiß nicht recht. Was genau zählt denn jetzt unter schlechte Angewohnheit?"
Hikari: "Zum Beispiel Selbstbefr..." *bekommmt von Nia den Mund zugehalten.*
Nia: "Können wir das Thema wechseln?"
Interviewer: "Das interessiert mich jetzt aber doch."
Nia: "Willst du sterben?"

Interviewer: "Ok, ok ... Bist du noch Jungfrau?"
Alle drei nicken Simultan.
Nia: "Durch den schlamassel bin ich doch erst hier reingeraten."
Lia: "Kurz vorm ersten ist mein Freund..." *Sie bricht in Tränen aus.*
Hikari: "Kein Interesse. Wahrscheinlich stimmt meine hormonelle Balance noch nicht. Irgendwie altere ich extrem langsam." *Zuckt mit den Schultern*

Interviewer: "Dann seid ihr auch nicht verheiratet, oder?"
Nia: "Ich könnte mir auch nicht vorstellen mit einem Kerl ... *brr*"
Lia: "Zählt ein Heiratsantrag?"
Hikari: "Solche Bräuche sind da wo ich herkomme überflüssig geworden."

Interviewer: "Demnach habt ihr auch keine Kinder, oder?"
Lia: "Zählen adoptierte?" *Lächelt verlegen*
Nia: "Das würde doch ... bääähh, Nein!"
Hikari: "Seh ich so aus, als wäre ich Geschlechtsreif?"
Nia: "Du siehst so aus, als wärst du für gar nichts reif!"
Hikari: "Ach? Das muss ich mir von jemandem sagen lassen, der 296 Jahre jünger ist?"
Nia: "Geb bloß nicht mit deinen Rechenkünsten an!"

Interviewer: "Ladies! Ruhe bitte. Was ist euer Lieblingsessen?"
Lia: "Lieblings... essen? Das Frühstück, wenn alle beisammen sind ..."
Nia: "Pfannkuchen mit Apfelmus ... Lecker!"
Hikari: "Essen? Ist überbewertet. Ich komme meist auch ohne aus. Dieses Synthetikzeug schmeckt meist eh nicht."

Interviewer: "Habt ihr irgendwelche Geheimnisse?"
Lia: "Im Moment nicht ..."
Nia: "Nein. Es sei denn, dass der Fakt zählt, dass ich mal männlich war? Ich hab mich zumindest noch nicht ganz an diesen extra-Balast gewöhnt."
Hikari: "Wenn, dann habe ich sie vergessen. Oder ich will sie nicht erzählen."
Nia: "296 Extrajahre reichen für eine Menge Geheimnisse, nicht wahr? Du kannst doch sicherlich das ein oder ander... AUA."

Interviewer: "Seid ihr gerade verliebt?"
Lia: "Weiß nicht so recht ... Es könnte sein. Wie genau äußert es sich nochmal? Ich meine ... er ist ganz ..." *wird rot*
Nia: "Ich nicht, aber genug andere. Und anscheinend ausgerehnet in mich. Können die ihre Hormone nicht unter Kontrolle halten?"
Hikari: "Nein. Definitiv nicht. Ohne diese Gefühle komme ich bisher auch ganz gut klar."

Interviewer: "Welche ... Kunst sagt dir etwas?" *Verzieht die Augenbrauen*
Lia: "Was ist Kunst? Irgendwelche Bilder und Skulpturen? Und was sollen die mir sagen? Ich mein, die sehen meist ganz kunstvoll aus und so, aber sonst..."
Nia: "Kunst ist, irgendeinen Scheiß als Kunst teuer zu verkaufen."
Hikari: "Ich interessiere mich nicht dafür."

Interviewer: "Welche Augenfarbe habt ihr?"
Lia: "Inzwischen ganz rot. Hatte mal braune und einige sagen sogar goldene" *zittert leicht*
Nia: "Lila. Hatte mal normalere Farben."
Hikari: "Normalerweise ein dunkles Braun. Ich glaube, das passt am besten zu meinen Haaren."
Nia: "Das klingt so, als könntest du sie ändern."
Hikari: "Exakt!"

Interviewser: "Badet ihr lieber im Pool oder am Strand?"
Lia: "Was ist ein Pool?"
Nia: "Bisher eher Pool, ein ordentlicher Strand ist zu weit weg."
Hikari: "Im Kosmos. Der Sternenozean, der sanfte klang der ..."
Nia: "Hör auf uns zu verarschen. Niemand überlebt im Weltall."
Hikari: "Nicht? Ich hatte bisher keine Probleme..."
Nia: "Ich muss mal dringend mit dem Autor sprechen ..."

Interviewer: "Campt ihr gern oder bleibt ihr lieber zu Hause?"
Lia: "In letzter Zeit war ich eigentlich eher draußen zu Hause, ich weiß nicht, ob ich da wirklich eine Aussage treffen kann ..."
Nia: "Ich sagte schon zu beginn: Ich will nach Hause!"
Hikari: "Was ist campen?"

Interviewer: "Bist du auf natürliche Art “entstanden” oder geklont?"
Lia: "N... Natürlich." *Wird wieder rot* "W... was ist eigentlich ... ge-klo-nt? Eine spezielle ... Stell ... ?" *verschluckt sich fast*
Nia: "Einmal natürlich, dann wurde an meiner DNS und an meinem Körper rumgepfuscht, aber geklont ist nichts!"
Hikari: "Ich weiß es nicht, aber ich glaube es muss natürlich gewesen sein. Versuche mich zu klonen sind schief gelaufen."

Interviewer: *räusper* "Welche Eiskrem ist eure liebste?"
Lia: "Was ist ... ?"
Nia: "Zitrone. Nein Straciatella ... Nein ... ach, eigentlich fast alle. Bevorzuge auch gerne die mit Schokolade. Hauptsache nicht total künstlich."
Hikari: "Eis...kreme? Muss ich bei Gelegenheit mal probieren. Wo ist deine Geldbörse und das nächste Kiosk?"
Interviewer: "Das hat um diese Jahreszeit geschlossen. Und mein Geld kriegst du nicht!"
Hikari: "Gemeinheit" *Schmollt*
Interviewer: "Das zieht bei mir nicht... Auch nicht, wenn du mit den Augen klimperst Nia! Du musst noch ein wenig mehr das aufreizende Frau-sein üben!"
Nia verzieht grummelnd das Gesicht. "Dabei weiß ich, dass es das auch im Supermarkt um die Ecke gibt."
Interviewer murmelt leise: "Ich hätte die Frage auch streichen sollen."

Interviewer: "Habt ihr jemals Menschen getötet?"
Lia: "Das war ein versehen, das wollte ich nicht. Ich habe es nicht einmal mitbekommen. Ich bin unschuldig!"
Interviewer: "Das ist ein Interview, keine Anklage."
Nia: "Notwehr, reine Notwehr."
Hikari: "Auch wenn es einige verdient hätten ... Nein."

Interviewer: "Seid ihr dick oder d...." *bekommt einige sehr böse Blicke* "Streichen wir die Frage ..."

Interviewer: "Gibt es irgendetwas Seltsames über euch zu erzählen?"
Lia: "Ich bin ein Halbdrache ... Ist das seltsam genug?"
Nia: "Sagte ich bereits: Ich war mal n Mann."
Hikari: "Ich bin älter als ihr alle zusammen und seh jünger aus, reicht das?"

Interviewer: "Ich glaube ... schon ... Habt ihr Lieblingsfilme?"
Lia: "Was ist ein Film?"
Nia: "Uh, einige. Wo fange ich an? Ach ja, Zurück in die Zukunft, dann Stargate, dann ..."
Interviewer: "Es reicht, danke."
Hikari: "Ich habe schon ewig keinen Film mehr gesehen. Das meißte lief schon mal so oder so ähnlich ... Ist inzwischen alles langweilig."

Interviewer: "Und die letzte Frage: Träume?"
Lia: "Unterschiedlich, teils prophetisch, teils wirr, teils friedlich, teils ... gar nix."
Nia: "Das nennt man dann prophylaktisch."
Interviewer: "Schlechter Witz, sehr schlecht."
Nia: *Zuckt mit den Schultern.* "Ist meine Natur. Ich Träume nicht mehr wirklich, und was ich stattdessen mache geht hier keinen was an."
Hikari: "Ich erinnere mich nicht an sie. Vielleicht haben sie mit meiner verlorenen Vergangenheit zu tun?"

Interviewer: "Ja, danke Ladies. Ihr könnt nun in eure Welten zurückkehren."
Hikari: "Ich will erst noch ein Eis!"

Und ich hatte gehofft, sie vergessen das, arg!
Change is something natural, but we are too used to not changing anything, that some of us refuse to change themselves, even if they need to

Offline Romy

  • Nachtwache
  • Blaustern
  • *****
  • Beiträge: 6.258
  • Geschlecht: Weiblich
  • Schubladen sind langweilig
Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #22 am: 20. Dezember 2009, 01:15:25 »
Charaktere: alle drei aus „Der ewige Krieg II“
Nanari „Nan“ Patteran = eine uneheliche Tochter des Barons von Ymalyn
Petrisa „Tris“ von Ildoran = (Lieblings-)Nichte des Königs von Ildoran
Joanna „Jo“ Taganien von Nexen = ein jüngeres Kind der Baronin von Nexen
Die Drei sind beste Freundinnen, seit sie sich im Alter von 10 Jahren am traditionsreichen Kriegerinternat von Samthar erstmals begegnet sind. Im Alter von 17 Jahren haben sie gemeinsam ihren Abschluss als Kriegerinnen gemacht.

1) Wie alt bist du?
Nanari: 20
Petrisa: 20
Joanna: 20 – Nan ist ein wenig älter als wir anderen beiden.

2) Wie groß?
Nanari: Für eine Samtharkriegerin wohl eher klein *errötet leicht*
Petrisa: 1,79 m
Joanna: 1,84 m – Mach dir nichts draus, Nan. Wir trainieren doch sowieso hauptsächlich auf Geschick und Schnelligkeit; Größe und Stärke ist nebensächlich.

3) Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?
Nanari: Ich träume zu viel vor mich hin und hänge Dingen nach, auf die ich ohnehin keinen Einfluss habe.
Petrisa: Da solltest du meine Mutter fragen. Die würde sofort loslegen aufzuzählen und wär morgen um diese Zeit noch nicht fertig *verdreht die Augen*
Joanna *senkt die Stimme*: Ich bin oft zum lügen gezwungen.
Petrisa: Warum flüsterst du so, was sagtest du gerade?
Joanna *räuspert sich*: Ich sagte, ich bin oft etwas unordentlich.
Petrisa *lacht*: „Etwas“ ist gar kein Ausdruck, du bist so eine perfekte Kriegerin, aber dein Quartier sieht ständig aus, als hätte der Ewige Krieg darin stattgefunden.

4) Bist du noch Jungfrau?
Nanari *seufzt*: Ja
Petrisa: Na klar. Und ich habe nicht vor, mich jemals auf einen Mann einzulassen.
Joanna: Ähm … nun ja …
Petrisa: Ich denke, du hast einen Liebhaber. Wann lernen wir den eigentlich mal kennen?
Joanna: Ähm … er ist momentan auf Reisen … vielleicht … sobald er wiederkommt …
Petrisa: Wohin ist er denn verreist? Was ist das eigentlich für einer? Krieger? Kaufmann? – Also, „wenn“ ich mich mit einem Kerl einlassen würde, dann nur einem anderen Krieger. Aber ich sagte ja schon, dass ich von Männern die Finger lasse.
Joanna *lächelt hintergründig*: Warte nur ab, das geht manchmal schneller, als man denkt. – Die nächste Frage bitte!

5) Bist du verheiratet oder Single?
Nanari *seufzt*: Single
Petrisa: Das habe ich ja eigentlich schon bei der letzten Frage beantwortet.
Joanna *lächelt unschuldig*

6) Hast du Kinder?
Nanari *seufzt*
Petrisa: Nei-en“ Kannst du mal aufhören, solche Fragen zu stellen?
Joanna *überlegt kurz*: Keine eigenen. Aber vor kurzem bin ich zu einer Patentochter gekommen.
Petrisa: Ach ja, deine Schwägerin hat ihr Kind mittlerweile gekriegt. Ist ja auch schon ne Weile her, dass ich sie getroffen habe und damals war sie schon ziemlich ... rund.
Joanna: Ich sagte ja nicht, dass es sich um die Tochter meines Bruders und seiner Frau handelt.
Petrisa *guck ratlos*: Und wo kommt dein Patenkind dann her?
Joanna: Das ist eine längere Geschichte. – Nächste Frage bitte!

7) Was ist dein Lieblingsessen?
Nanari: Früchte mit Schokoladenüberzug – hmmm
Petrisa *grinst*: Gilt Bier als Essen?
Joanna *kichert*: Ist ja sehr nahrhaft, zu einem guten Bier sage ich auch nicht nein. – Aber mein Lieblingsessen? Ich esse eigentlich nur Sachen, die gut für meinen Körper sind.

8 ) Hast du irgendwelche Geheimnisse?
Nanari: Nur so ein offenes Geheimnis, das ohnehin jeder kennt.
Petrisa: Nööö
Joanna *hebt beziehungsreich eine Braue*
[woraufhin sich die Autorin an das Geständnis vom Lügen erinnert und lieber nicht genauer nachfragt]

9) Bist du gerade verliebt?
Nanari: Leider ja.
Petrisa: Oh man, ich dachte diese Art Fragen hätten wir hinter uns.
Joanna: Nein.
Petrisa: Ja, ich merk’s
Joanna *lacht*: Ich meinte, ich bin zur Zeit nicht verliebt.
Nanari *überrascht*: Was ist mit deinem Liebhaber?
Joanna: Was soll mit dem sein?
Nanari: Warum verschwendest du deine Zeit mit dem, wenn du ihn nicht liebst?
Joanna *hebt eine Braue*: Meine kleine Nan, muss ich dir das wirklich erklären?
Nanari *verschränkt beleidigt die Arme vor der Brust*

10) Welche Kunst sagt dir etwas?
Nanari: Ich lese viel, also das geschriebene Wort. – Und die Erfindung des Buchdrucks finde ich sehr praktisch, das ist wohl auch eine Art Kunst.
Petrisa *grübelt* *lacht*: Die Kunst des Bierbrauens?! *knufft Joanna und Nanari beide einmal in die Seite*
Nanari *lächelt milde*
Joanna *grinst – antwortet dann ernst*: Außer den verschiedenen Waffenkünsten würde ich ebenfalls die Kunst des Buchdrucks nennen.

11) Welche Augenfarbe hast du?
Nanari: grün-braun
Petrisa: blau – wozu soll die Frage gut sein? Das sieht doch jeder!
Joanna: hellblau

12) Badest du lieber im Pool oder am Strand?
Nanari: Was ist ein Pool? Den Strand finde ich auch nicht sehr anziehend. In Amedas gäbe es da ohnehin nur den Hafen, zum Strand müsste man erst Mal einen längeren Ritt bis vor die Stadt machen … Um sauber zu werden nutze ich das Badehaus in der Kaserne.
Petrisa: Nan hat es ja schon gesagt, da schließe ich mich an. – Schwimmen gehen am Strand macht aber auch Spaß. Erinnert ihr euch an die wenigen Gelegenheiten, wo wir in unserer Internatszeit mal frei hatten und am Strand vor Samthar waren?
Nanari: Hm ja
Joanna: Jaah, ich erinnere mich. Unsere Ausflüge waren immer schön.
Petrisa: Vielleicht sollten wir das mal wieder machen.
Nanari: Dafür sind wir mittlerweile zu alt Tris und ein Krieg steht vor der Tür. Da würdest du doch wohl nicht im Meer plantschen gehen und dich von den Rebellen oder den Darwosen überraschen lassen?
Joanna: Da hat Nan völlig recht.
Petrisa: Ach, ihr seid ja langweilig.

13) Campst du gern oder bleibst du lieber zu Hause?
Nanari: Was ist Campen? Und wo soll bitte „zu Hause“ sein? Das Internat von Samthar war mir bisher am ehesten ein Zuhause. Jetzt lebe ich halt in meinem Quartier in der Kaserne von Amedas. Aber wie ich ja grad schon sagte, steht ein Krieg vor der Tür, da werden wir sicher bald ausziehen und viel unterwegs sein. Ob mir das gefallen wird, weiß ich noch nicht, frag mich das noch mal, sobald dieser Krieg vorbei ist. Falls es nicht ein zweiter, ewiger Krieg wird.
Petrisa: Mit campen habe ich auch noch nicht viel Erfahrung, aber immerhin ziehe ich unser Quartier in der Kaserne dem Palast vor. – Im Palast ist alles immer so steif und meine Mutter kommt ständig vorbei, um mich zu kontrollieren, als ob ich noch zwei wäre …
Joanna: Ein richtiges zu Hause habe ich nicht mehr, seit ich mit zehn Jahren nach Samthar gegangen bin. Seitdem war ich nur zwei Mal für kürzere Besuche in Nexen. – Campen ist nicht sonderlich bequem, aber okay.
Petrisa: Wann bist du ohne uns campen gegangen?
Joanna *hebt eine Braue*: Die beiden Male, als ich in den vergangenen drei Jahren nach Nexen gereist bin, hatte ich jeweils weite Strecken zu bewältigen und ich habe nicht immer ein Gasthaus gefunden.
Petrisa: Hm. Ach so.

14) Bist du auf natürliche Art “entstanden” oder geklont?
Nanari: Was versteht man unter geklont? Ich bin unehelich „entstanden“, nichts worauf ich stolz bin und was mir die anderen Schüler im Internat von Samthar oft genug unter die Nase gerieben haben.
Petrisa *legt Nanari einen Arm um die Schultern*: Hör nicht auf die Idioten!
Joanna: Lass dir nichts einreden, das macht doch gar keinen Unterschied!
Petrisa: Sag mir bescheid, wenn dich jemand nervt, dann stell ich den schon ruhig *diabolisches lächeln*
Nanari: Ihr zwei seid damals in Samthar wirklich meine Rettung gewesen.
Petrisa *kichert*: Meine Eltern waren ja auch noch nicht verheiratet, als ich „entstanden“ bin. Mein Onkel hätte wohl nie erlaubt, dass meine Mutter – seine süße, kleine Schwester – meinen Vater heiratet. Ich glaube, er konnte ihn schon ganz gut leiden, fand ihn aber trotzdem nicht wirklich standesgemäß. Aber dann war meine Mutter schwanger und so konnte mein Onkel nicht mehr nein sagen.
Joanna *ereifert sich*: Es ist doch völlig nebensächlich, ob die Eltern verheiratet sind, oder ob der Eine dem Hochadel entstammt und der Andere aus der Gosse kommt …
Petrisa *unterbricht sie*: He, mein Vater kam nicht aus der Gosse! Und Nans Mutter auch nicht!
Joanna *verdreht die Augen*: Ich wollte lediglich mit einem extremen Beispiel deutlich machen, dass solche Unterschiede egal sind, das hat nichts mit euch beiden zu tun.
Nanari *winkt ab*: Ich weiß, wie du das gemeint hast.
Joanna *nickt dankbar*
Petrisa *brummelig*: Jo, hör endlich auf mit deinem Rebellenfreundlichen Gerede, das wird dir irgendwann noch den Kopf kosten!

15) Welche Eiskrem ist deine liebste?
[Da die Süßen so was nicht kennen, reicht ihre Autorin mal eine Runde verschiedenster Sorten zum kosten]
Nanari: Schokolade-Kirsch!!!! Oder Schoko-Orange! Oder Schoko-Banane! Alles Fruchtige mit Schokolade ist toll!!!
Petrisa *murmelt*: Keine große Überraschung.
Joanna *kichert*
Petrisa: Stracciatella ist okay.
*lauscht*
Zitat von: Koriko
Kimmy: Alles! Ich nehme von jeder Sorte eine Kugel *lechz* Nur so krude Sorten wie Spargel oder Bier können mir gestohlen bleiben!
Petrisa: WAS?! Es gibt Bier-Eis?! Her damit, das MUSS ich probieren! – He, warum wird mir sowas überhaupt vorenthalten?!!
[Autorin verdreht die Augen und geht Bier-Eis besorgen]
Joanna: Lieber gar keine Eiskrem. Wenn dann vielleicht Joghurt. Oder Zitrone oder Orange.

16) Hast du jemals einen Menschen getötet?
Nanari: Bisher musste ich nie ernsthaft kämpfen, aber ein Krieg steht vor der Tür.
Petrisa *nickt grimmig*
Joanna *zögert – zieht ein gequältes Lächeln – und ist froh darüber, dass die anderen beiden nichts bemerken*

17) Bist du dick oder dünn?
Nanari: Dünn
Petrisa: „Dünn“ ist ein blödes Wort, ich bevorzuge es, mich als „schlank“ zu bezeichnen.
Joanna: Bin ich auch.

18 ) Gibt es irgend etwas Seltsames über dich zu erzählen?
Nanari: Außer meiner unehelichen Geburt? Und das ich seit Jahren einem Kerl hinterher trauere, den ich ohnehin nicht kriegen kann, weil er lieber eine arrangierte Ehe eingeht, weil er seinem Paten und Schwiegervater alles recht machen will und sich nicht traut, ihm zu sagen, dass er dessen beknackte Tochter nicht leiden kann? Vermutlich ist es doch die Machtposition, die ihn lockt. *seufz*
Petrisa: Öhm nö. – Das heißt, frag meine Mutter, die findet mich wohl seltsam. Vor allem, weil ich nicht so bin wie sie und es nicht darauf anlege, möglichst schnell zu heiraten und Kinder in die Welt zu setzen.
Joanna: Seltsam? ICH doch nicht *guckt unschuldig*

19) Lieblingsfilm?
Nanari *seufzt*: Was für’s Herz.
Petrisa: Comicverfilmungen sind toll, überhaupt alles mit viel Action. Und natürlich alles, was von Quentin Tarantino stammt!
Joanna: Ich mag intelligenten Humor in Form von Satiren.

20) Träume? Wünsche?
Nanari: Oh, ich träume zu viel vor mich hin. Aber ich weiß trotzdem, dass mein größter Wunsch nie wahr werden wird.
Petrisa: Das meine Mutter endlich erkennt, dass ich erwachsen bin und etwas anderes von meinem Leben erwarte, als sie es gerne hätte? – Aber das wird wohl nie eintreten. Da ist es wahrscheinlicher – viiiiiel wahrscheinlicher! – dass Ildoran den Krieg gewinnt und wir die Darwosen UND die Rebellen besiegen. Ha!
Joanna: Soll ich ehrlich sein? Dann muss ich es aufschreiben.
[Die verständnisvolle Autorin reicht Schiefertafel, Kreide und Schwamm]
Joanna *schreibt*: Dass die Rebellen den Krieg gewinnen und eine neue Ordnung eintritt – und mich Petrisa anschließend nicht *doppelt unterstrichen* umbringt
Petrisa: Was hast du da geschrieben? Zeig mal! *will ihr die Tafel aus der Hand ziehen*
Joanna *wischt die Tafel eilig ab*: Du musst ja nicht alles wissen!

Autorin: Danke meine Lieben für das Interview :)
Cause I need freedom now
And I need to know how
To live my life as it's meant to be

(Mumford & Sons - The Cave)
No one understands the way you found your God
(Editors - Bricks And Mortar)

Offline Immortal

  • Forengott
  • *****
  • Beiträge: 741
  • Geschlecht: Weiblich
  • Wolfsmädchen
    • Battle zwischen Duana und mir
Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #23 am: 20. Dezember 2009, 20:11:56 »
Keine schlechte Idee. Doch nach 2 schreibtechnisch (und privat) wirklich schlechten Monaten, mache ich das jetzt eher zum Spaß, mit Charakteren aus drei angefangenen Romanen. Eigentlich möchte ich nächstes Jahr zum mindest 2 von ihnen fertig stellen. Ich werde es auch mit drei Herren machen, da ich vor allem mit diesem Geschlecht immer wieder Probleme habe.

Charaktere:
Seramo (Gauklermond)
Nahuel (Rote Dämmerung)
Xantin (Katzenreiter)

1) Wie alt bist du?
Seramo: 25 Jahre, ein perfektes Alter. Sowohl die reiferen Frauen als auch die Jungfern lieben mich.
Nahuel: 19 Jahre und leider noch immer nicht verheiratet
Xantin: 17 Jahre

2) Wie groß?
Seramo: 1,74m, aber Frauen stehen auf kleine Männer
Nahuel: 1,85, wie die meisten Aventuren sehr groß.
Nahuel: *schaut Nahuel mit großen Augen an*1,85? Als Mensch? Dabei dachte ich wir Wüstenelfen wären eher groß. Ich bin 1,80

3) Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?
Seramo: Hmm, ich mag mich oft nicht so recht festlegen bei den Frauen. Ich versuche zwar meiner Freundin treu zu sein, aber wisst ihr so einfach ist das nicht als Messerwerfer eines Gauklertrupps, dem die Frauen zu Füßen liegen.
Nahuel: Ich lebe gerne in den Tag hinein. Als mir der Dorffälteste erzählt, dass ich ein großer Magier sei, war meine erste Sorge, ob ich jetzt immer noch zu Hause bleiben darf und den köstlichen Maisbrei meiner Mutter genießen darf.
Xantin: *beäugt Nahuel fassungslos* Ich wäre froh, wenn es für mich solche eine Prophezeihung gebe! Ich würde nichts lieber als Abenteuer erleben, stattdessen versauere ich in der Wüste! Ich bin oft übermütig und etwas zu stürmisch...
Interviewer: Ja und da gibt es noch was habe ich gehört...
Xantin: Jaja, und auf meine Abstammung als Wüstenelf bin ich auch stolz, obwohl wir uns kaum noch von den normalen Menschen unterscheiden. Aber das ist doch jeder von uns...

4) Bist du noch Jungfrau?
Seramo: Ist die Frage ernst gemeint? Du stellst sie immerhin einem Gaukler!
Nahuel: Ich habe doch gesagt, dass ich noch nicht verheiratet bin... müsst ihr so auf mir herum hacken?
Xantin: Ja

5) Bist du verheiratet oder Single?
Seramo: Eigentlich vergeben, ich glaube sogar verlobt. Aber Single bin ich seit meinem fünfzehnten Lebensjahr nicht mehr gewesen. Irgendjemand ist doch immer da
Nahuel:  :'(
Xantin: Single, Frauen interessieren mich nicht

6) Hast du Kinder?
Seramo: Ich glaube nicht... oder vielleicht doch? Naja, das kümmert mich ja nicht, bin ja meistens wieder weg, bis die Frau merkt, ob sie schwanger ist
Nahuel: ICH BIN JA SCHLIEßLICH AUCH NICHT VERHEIRATET, WARUM SOLLTE ICH ALSO KINDER HABEN
Xantin: Nein, ich habe keine.

7) Was ist dein Lieblingsessen?
Seramo: Hmm... ich bin eigentlich froh, wenn es mal etwas deftigeres als Suppe zu essen gibt, von demher liebe ich alles, das mehr sättigt als eine Suppe
Nahuel: Mamas Maisbrei
Xantin: Psicoeintopf, ein Essen meiner Rasse *stolz ist*, das schmeckt wirklich vorzüglich

8 ) Hast du irgendwelche Geheimnisse?
Sermao: Ohja. Viele.
Nahuel: Nicht, dass ich wüsste. Naja, ich habe ziemlich lange ins Bett gepinktelt, als ich klein war. Ach und ich bin schon neunzehn und noch immer nicht verheiratet, aber ich glaube, dass ihr das schon mitbekommen habt.
Xantin: Keine spektatkulären

9) Bist du gerade verliebt?
Seramo: Ja, leider so oft...
Nahuel: Nein
Xantin: Eigentlich interessieren mich Frauen wie gesagt nicht, aber im Laufe der Geschichte werde ich jemanden kennen lernen. Sie ist so unbeschreiblich... *wird rot* lassen wir das

10) Welche Kunst sagt dir etwas?
Seramo: Ich sehe in vielen Dingen eine Kunst. Wir sind eine bunte Gauklertruppe, jeder kann irgendetwas besonders gut. Kiray kann so wunderschön singen und Flöte spielen, Ayala beherrscht es ihren Körper zur Musik so aufreizend zu bewegen, dass wir die Zuschauer oft zurückhalten müssen. Aber auch das Messer werfen und schlucken, wie ich es mache ist eine Kunst. Ich sehe sie wirklich in vielem. Sogar in der Verführung selbst
Nahuel: Unser Stamm schnitzt besonders schöne, aber auch gruselige Holzmasken, ich glaube kaum ein anderer Stamm bekommt das so hin. Diese Kunst sagt mir etwas.
Xantin: Ich mag eigentlich nur das Kämpfen, der Rest ist mir ziemlich egal...

11) Welche Augenfarbe hast du?
Seramo: Blau, hellblau. Glaubt mir, die Frauen lieben das im Kontrast zu meinen schwarzen Haaren.
Nahuel: Dunkelbraun, fast schwarz
Xantin: Braun

12) Badest du lieber im Pool oder am Strand?
Seramo: Ich bade überall gerne. Körperhygiene ist auf Reisen besonders wichtig.
Nahuel: Wasser in Wannen zu geben ist die reinste Verschwendung. Wir baden nur an Wasserstellen.
Xantin: *staunt* Genau sehen wir das auch.

13) Campst du gern oder bleibst du lieber zu Hause?
Seramo: Als Gaukler hat man kein zu Hause, man ist nur unterwegs. Aber ich liebe die Freiheit. Auch wenn ich für einen Palast sicher auch das aufgeben würde.
Nahuel: Ich bin gern zu Hause. In der Wildnis ist alles so gefährlich
Xantin: Wir sind Nomaden und ziehen folglich viel herum. Somit "campen" wir ja immer, oder?

14) Bist du auf natürliche Art “entstanden” oder geklont?
(lasse ich auch weg)


15) Welche Eiskrem ist deine liebste?
(lasse ich auch weg, da das meine Jungs auch nicht kennen)

16) Hast du jemals einen Menschen getötet?
Seramo: Nein, vielleicht mal verletzt, wenn ein Auftritt schief ging...
Nahuel: Bei der Magie! Nein!
Xantin: Nein, aber ich trainiere um eines Tages meinen Feind töten zu können und nicht ständig weglaufen zu müssen

17) Bist du dick oder dünn?
Seramo: Ich habe einen ganz netten Körper, glaube ich *grinst*
Nahuel: Schlank, wir Avanturen sind alle schlank, okay, im Vergleich zu denen habe ich schon ein Bäuchlein
Xantin: Dünn, schmächtig  >:( Ich hätte gerne mehr Muskeln

18 ) Gibt es irgend etwas Seltsames über dich zu erzählen?
Seramo: Leider hat meine Autorin ja so Probleme mit unserer Geschichte.  >:(
Nahuel: Ich werde jemanden vor Blutelfen oder Vampiren, wie wir sagen, retten und das obwohl ich als Avanture sein Feind bin (und das nur weil sie Angst vor unserer Magie haben) und dann wird uns aber eine ganz enge Freundschaft verbinden.
Xantin: Ich kenne einen Schicksalsweber und merke davon zehn Jahre lang nichts, bis er mich auf einmal in das Abenteuer meines Lebens verwickelt.

19) Lieblingsfilm?
(lasse ich auch weg, aus oben genannten Gründen)

20) Träume?
Seramo: Ein Schloss, viel Gold und viele Frauen
Nahuel: Weiß ich nicht, bin eigentlich mit meinem Leben ganz zufrieden. Okay, ich wäre gerne mutiger und würde auch gern endlich eine Frau finden
Xantin: Ein großer Krieger zu werden und das Volk der Wüstenelfen zu altem Ruhm zurückführen.
Zahme Vögel träumen von der Freiheit, wilde fliegen.

Joscha

  • Gast
Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #24 am: 20. Dezember 2009, 21:24:33 »
Jetzt, da ich mir die anderen Interviews durchgelesen habe, bekomme ich auf einmal auch Lust, so etwas zu machen. ;D Fangen wir an.

Charaktere (alle aus dem selben Projekt; wenig originell, ich weiß, aber die drei sind die einzigen, die ich gerade in petto habe):
Andras
Rokos
Anica

Andras ist Vater von Rokos und Anica ist die Geliebte des letzteren. Eigentlich hasst Rokos seinen Vater aufs Blut und der hat nur Verachtung für seinen Sohn übrig, aber ich habe die beiden gebeten, das für die Dauer dieses Interviews zu unterdrücken.

1) Wie alt bist du?
Andras: 39, aber jedem grünen Emporsprössling noch überlegen.
Rokos: 21 Jahre, aber ich fühle mich wie fünfzig.
Anica: 22.

2) Wie groß?
Andras: 1,75m klein und das ist auch gut so. Übergroße Attentäter überleben nicht lange.
Rokos: 1,84m aber ich sehe mit meiner Größe eher langgestreckt aus.
Anica: *schaut die anderen beiden verwundert an* Wie groß? Ich habe mich noch nie gemessen.

3) Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?
Andras: *lacht leise* Das wollt ihr nicht wissen. Außerdem würde ihre Aufzählung den Rahmen einer Bibliothek sprengen.
Interviewer: Dann drück dich nicht, sondern nenne zumindest die schlimmsten.
Andras: Also gut, ich trinke nur den teuersten Wein, ich hure und ich töte ohne Gewissensbisse. Soll ich genauer werden?
Rokos: *blickt ihn angewidert an* Nein, lieber nicht. Ich kann mich manchmal nicht beherrschen und ich hasse es, in meinem Stolz verletzt zu werden.
Anica: *verdreht die Augen* Männer und ihr Stolz! Wenn ich dich nicht dazu bringen würde, deinen Stolz wenigstens hin und wieder herunterzuschlucken, dann lägst du längst im Grabe.
Interviewer: Und hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?
Anica: Ich handle manchmal impulsiv und denke nicht darüber nach, was ich da gerade tue. Das hat mich schon häufiger in Schwierigkeiten gebracht.

4) Bist du noch Jungfrau?
Andras: Ich habe meinen Sohn im Alter von 17 Jahren mit einer Hure gezeugt, ich denke, mehr brauche ich nicht zu sagen.
Rokos: *wird rot und räuspert sich*
Anica: *boxt ihn in die Seite* Du bist ja wirklich schrecklich prüde. Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass wir beide keine Jungfern mehr sind.

5) Bist du verheiratet oder Single?
Andras: Verheiratet? Wieso sollte ich das tun? Ich habe genügend Geld, um mich bewirten zu lassen, da brauche ich keine Frau, die für mich am Herd steht.
Rokos: *schaut verlegen* Nein, ich will keine heiraten, die mich insgeheim verabscheut und dann ist die Auswahl nicht groß.
Anica: *funktelt ihn an* Kein Kommentar.

6) Hast du Kinder?
Anica: Vielleicht bald. Meine letzten Monatsblutungen sind ausgeblieben.
Rokos: WAS? Und das sagst du mir jetzt?
Interviewer: Rok, mach keine Szene. Dazu hast du später noch Zeit.
Andras: *grinst hämisch* Ich habe einen Sohn. Illegitim, versteht sich, aber das kümmert doch keinen.

7) Was ist dein Lieblingsessen?
Andras: Alles, was den Kevalden zu essen verboten ist.
Rokos: Salat. Das ist ein kohlartiges Gemüse, dass die Bauern oben im Norden anbauen.
Anica: Ich mag eigentlich alles.

8 ) Hast du irgendwelche Geheimnisse?
Andras: Zahllose. Aber ich wäre ein schlechter Attentäter, wenn ich die ausplaudern würde.
Rokos: *zuckt die Achseln* Nichts außergewöhnliches. Ich vermeide es möglichst, meinen Nachnamen zu verwenden *wirft Andras einen vernichtenden Blick zu* aber ein wirkliches Geheimnis ist das nicht.
Andras: *lächelt spöttisch* Wie schön, wenn der eigene Sohn so stolz auf seine Familie ist.
Interviewer: Hört auf, ihr Beiden, sonst breche ich das Interview ab.
Anica: *zieht Rokos am Ärmel zurück* Ich habe kaum Geheimnisse.

9) Bist du gerade verliebt?
Andras: Liebe ist etwas für die Jugend, die ihre Naivität noch nicht verloren hat. Ich war nie besonders naiv, also habe ich mich auch nie verliebt.
Rokos: Ja.
Anica: (zum Interviewer) Was machst du, wenn ich jetzt nein sage?
Interviewer: Dann darf ich meine komplette Planung über den Haufen werfen und sei versichert, dass ich dich dann als unnötigen Charakter über die nächste Klippe fallen lassen werde.
Anica: Okay, ich bin verliebt.

10) Welche Kunst sagt dir etwas?
Andras: Die Kunst des Mordes. Und die Kunst der Kelterei. Die Kunst der Musik, solange sie nicht zu frivol wird. Und besonders die Schauspielerei.
Rokos: *schwärmerisch* Ich liebe die Literatur. Es gibt nichts schöneres, als ein altes Epos der Kulonen.
Anica: Die Malerei.

11) Welche Augenfarbe hast du?
Andras: Braun.
Rokos: Bernsteinfarben.
Anica: Stechend grün.

12) Badest du lieber im Pool oder am Strand?
Andras: Egal, solange es kein Salzwasser ist. Ich hasse Salz, besonders im Wasser. Ob als Schweiß oder im Meer, ich verabscheue das Gefühl auf der Haut. Bei Seen und Flüssen habe ich allerdings nichts gegen Strände.
Rokos: Am Strand, am besten im Meer. Ich liebe das weite Meer!
Anica: Da kann ich nur zustimmen.

13) Campst du gern oder bleibst du lieber zu Hause?
Andras: Zu Hause? Wo soll das liegen? Da, wo mein Vater gewohnt hat, bevor ich ihn getötet habe? Wo mein Bruder immer noch mit grausamer Hand regiert?
Rokos: Ich wünschte, ich hätte ein Zuhause, wo ich leben könnte, dann würde ich nie wieder von dort fortziehen. Vielleicht lasse ich mich irgendwann einmal auf den Chalenischen Inseln nieder, dort ist es warm und das Meer ist überall...
Anica: Ich campe gern, aber ich glaube, wenn ich einen Ort fände, wo es mir wirklich gefällt, würde ich lieber zu Hause bleiben.

14) Bist du auf natürliche Art “entstanden” oder geklont?
(lasse ich auch weg)


15) Welche Eiskrem ist deine liebste?
(lasse ich auch weg, da das meine Jungs (*Ellbogenstoß von Anica* jaja, und Mädels) auch nicht kennen)

16) Hast du jemals einen Menschen getötet?
Andras: Ich bin Attentäter. Ich habe meinen Vater getötet, bevor ich volljährig wurde.
Rokos: *blickt nachdenklich auf den Stumpf seiner rechten Hand* Ich glaube schon. Einen Soldaten habe ich in der Schlacht getötet, bevor mir sein Kumpan die Hand abgehackt hat.
Anica: Noch nicht. Frauen kämpfen nicht. Aber wenn ich angegriffen würde, hätte ich keine Skrupel, meine Gegner zu töten.

17) Bist du dick oder dünn?
Andras: Schlank. Zwar nicht übermäßig muskulös, aber sehr schnell und wendig.
Rokos: Viel zu dürr. Ich habe kaum Fleisch an den Rippen, von Muskeln ganz zu schweigen. *seufzt gequält*
Anica: Eher dünn.

18 ) Gibt es irgend etwas Seltsames über dich zu erzählen?
Andras: Mein ganzes Leben ist ein Mysterium. Über mich gäbe es viel zu erzählen, wenn irgendjemand sich je die Mühe machen würde, meine Lebensgeschichte aufzuzeichnen.
Rokos: Ich bin in gewisser Hinsicht froh darüber, dass ich meine Hand verloren habe. So erwartet niemand mehr von mir, dass ich in der Schlacht meinen Mut unter Beweis stelle, noch nicht einmal ich selbst.
Anica: Nein.

19) Lieblingsfilm?
(lasse ich auch weg, aus oben genannten Gründen)

20) Träume?
Andras: Dass die Welt so bleibt wie sie ist und dass die Gabharen endlich den Sieg über die verfluchten Rebellen davontragen.
Rokos: *blickt ihn böse an* Dass die Rebellen die ungerechte Herrschaft der Gabharen über Acator endlich brechen und wir ein eigenes Land werden.
Anica: Ein angenehmes Zuhause irgendwo. Wenn die Gabharen besiegt sind.

Offline Vali

  • Inaktiv
  • ***
  • Beiträge: 378
  • Geschlecht: Weiblich
  • Kung Fu Katze
Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #25 am: 21. Dezember 2009, 00:50:13 »
Oh, ich liebe diese Original Characters Meme, die man z.B. auf deviantArt findet. Den fand ich ganz witzig, aber machen wir erst mal dieses Charakter Interview. Euren Charakteren konntet ihr echt witzige Antworten rauskitzeln ;D Mal schauen wie sich meine schlagen.

Charaktere
Menor Virgon (Der Wüstenkrieger) Protagonist, Beruf … Nomade
Owen Lodra (Virgandes Dämmerung) Protagonist 1, Jäger (Polizeispezialeinheit)
Lauria Skell (Virgandes Dämmerung) Partnerin von Protagonist 2, Verkäuferin

Wir schütteln uns alle die Hände.
Menor (hüpft aufgeregt): Ich freue mich so sehr euch beide mal kennenzulernen!
Owen und Lauria lächeln höflich. Owen flüstert zu Lauria: Dieser Stümper darf alleiniger Protagonist in seiner Geschichte sein? Ich versteh die Welt nicht mehr!

1) Wie alt bist du?
Menor: 16.
Lauria: Zu Anfang der Geschichte 10.
Owen: Für 10 siehst du aber ganz schön alt aus.
Lauria (errötet): Na gut, ich bin 25. Wie alt bist du denn, Owen? Das hat mich schon immer interessiert!
Owen: 38.
Menor: 38?!?!? *glotzt Owen ungläubig an* Sooo alt schon?!
Owen: Werde du erst mal erwachsen.

2) Wie groß?
Menor: 176, aber vielleicht wachse ich noch
Owen: 188
Lauria: 165 mit Absätzen *grinst*

3) Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?
Menor: Man sagt mir, ich würde mich prügeln zu oft, aber in Wirklichkeit sind die anderen so frech zu mir immer. Da kann das doch mal passieren, dass einem die Faust oder der Speer ausrutscht. Verstehe ich wirklich nicht, warum alle schimpfen. Zu Hause ist das ganz üblich!
Owen: Außerdem willst du immer als erster reden. Man merkt, dass du ein Einzelprota bist. Naja, aber ich muss auch zugeben, dass ich dazu neige Kollateralschäden zu verursachen. Ich gelobe Besserung.
Lauria: Ich muss zugeben, dass meine Emotionen mit mir manchmal durchgehen.

4) Bist du noch Jungfrau?
Menor: Jungfrau?? Ich bin männlich und jung bin ich auch!
Owen (seufzt): Mit Jungfrau meint man keine junge Frau!
Menor (schaut entsetzt): Was heißt es dann? Es heißt doch „jung“ und „Frau“. Eure Sprache ist so schwierig!
Lauria: So etwas fragt man auch nicht. Vor allem nicht vor Minderjährigen! Ich denke bei mir ist die Antwort klar, schließlich bin ich Mutter.
Owen: Ich bin ja jetzt 38 und hatte bisher natürlich mehr als eine Freundin. Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass wir nur gekuschelt haben *grins*
Lauria: Macho!

5) Bist du verheiratet oder Single?
Menor: Single? Wenn das das Gegenteil von „verheiratet“ ist, dann ja, ich bin leider Single…
Lauria (schaut betroffen zu Boden): Ich war glücklich verheiratet. Er war der beste Ehemann, den man sich vorstellen konnte…
Owen: Ich war verlobt, aber wir konnten nicht mehr heiraten.

6) Hast du Kinder?
Menor: Ich will doch keine Kinder. Dafür bin ich zu jung.
Owen: Ich wünschte mir gerne Kinder. Am liebsten einen Sohn mit dem ich mich raufen kann.
Lauria (zeigt ein Foto ihrer Tochter): Mein allergrößter Schatz!

7) Was ist dein Lieblingsessen?
Menor: Oh, ich liebe Essen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist dieses Braune! Wie nennt man das? Schokalete?
Lauria: Schokolade. Ja, das mag ich auch.
Owen: Schokolade macht dick und faul. Das kann ich mir bei meinem Job nicht leisten. Brot mit Salat reicht mir.

8 ) Hast du irgendwelche Geheimnisse?
Menor kichert.
Lauria: Vor meinem Mann hatte ich keine.
Owen: Pah, natürlich habe ich Geheimnisse und das ist auch gut so, sonst würde ich jetzt tot in der Gosse liegen.

9) Bist du gerade verliebt?
Menor: Hjaaaa… aber ich bin ihr zu jung. Aber sie ist so toll! *schwärmt und labert weiter ohne Punkt und Komma*
Lauria: Für immer. Das zeige ich in meiner Liebe zu meiner kleinen Tochter.
Owen: Nein.

10) Welche Kunst sagt dir etwas?
Menor: Kochkünste! Ich kenne 20 verschiedene Rezepte mit Sandschachtelwurzeln. Meine Adoptivmutter ist eine tolle Köchin! Oh, ich vermisse sie jetzt schon. Ich habe Hunger.
Owen: Die Kampfkunst selbstverständlich.
Lauria: Musik spielt in meinem Leben eine große Rolle. Soll ich etwas vorsingen?

11) Welche Augenfarbe hast du?
Menor (deutet stolz auf seine Augen): grün mit braunen Stellen
Owen: braun wie die meisten
Lauria: grün

12) Badest du lieber im Pool oder am Strand?
Menor: Gemein so etwas einen Wüstennomaden zu fragen. Ich habe zu Hause weder einen Strand noch einen Puhl, oder was immer das auch sein soll.
Lauria: Ich bin gerne am Strand. Da fühle ich mich wohl. Ich liebe das Rauschen des Meeres!
Owen: Ganz klar der Pool. Da ist nicht so viel Dreck drin. Ich hasse Sand in der Hose.

13) Campst du gern oder bleibst du lieber zu Hause?
Menor: Hallo, ich bin ein WüstenNOMADE, natürlich lieber ich campe. Ich weiß nicht wie die Leute das aushalten immer an einer Stelle zu wohnen.
Owen: Zu Hause.
Lauria: Ja, zu Hause ist es am schönsten.

14) Bist du auf natürliche Art “entstanden” oder geklont?
Menor (blickt sich um): Wir sind doch keine Riari! Natürlich sind wir natürlich entstanden!
Lauria: Designerbabies sind in Tiaran verboten.
Owen: Manchmal wünschte ich, ich hätte einen Klon. Mit dem könnte ich prima zusammenarbeiten. Vielleicht sollte ich anfangen zu sparen und bei den Riari anfragen, illegal natürlich, aber pssst!

15) Welche Eiskrem ist deine liebste?
Menor: Eiskrem, das war auch die Entdeckung als ich ausgewandert bin. Schokalate!
Lauria: Ich habe keine Lieblingssorte, aber die Fruchtsorten mag ich gerne.
Owen: Ich esse kein Eiskrem, aber ich lasse mich gerne zu einem Becher einladen.

16) Hast du jemals einen Menschen getötet?
Menor: Ich habe noch nie einen Menschen gesehen…
Lauria: Ich auch nicht.
Owen: Kann sein, dass mal ein Mensch drunter war, die kann man manchmal schwer von unserem Volk unterscheiden.
Interviewer: Nagut, habt ihr überhaupt jemals getötet?
Menor: Das musste sein, sonst wäre ich tot!
Lauria: Bei Lonea, nie nie niemals!!
Owen: Das war mal mein Job und ich habe meine Arbeit bestimmt nicht schlecht gemacht.

17) Bist du dick oder dünn?
Menor: Ich finde, ich könnte etwas mehr an Armen und Beinen vertragen. So wie Owen!
Owen: Hehe, wir können ja zusammen trainieren.
Lauria: Ich fühle mich so wohl wie ich bin.

18 ) Gibt es irgend etwas Seltsames über dich zu erzählen?
Menor: Ich träume oft seltsame Sachen. Und meine ganze echte Verwandtschaft ist seltsam. Ich wünschte, ich hätte sie nie kennengelernt.
Owen: Das glaubt mir doch eh keiner.
Lauria: Ich glaube, ich kann manchmal sehr genau fühlen, was andere fühlen. Aber wenn es drauf ankam, funktionierte es nicht.

19) Lieblingsfilm?
Menor: Ich schaue gerne eine Serie. Ich glaube, die heißt „Nachrichten“.
Lauria: Ich mag Dramen und Liebesgeschichten.
Owen: Dokumentationen finde ich sehr interessant. Daraus kann man viel lernen.

20) Träume?
Menor: Wie gesagt, ich träume viele seltsame Sachen.
Interviewer: Es geht um Wünsche, Menor, auch unwahrscheinliche.
Menor: Achso? Warum wird dann so komisch gefragt? Also ich wünschte, Mama und Papa würden noch leben. Ich habe so viele Fragen! Und einen richtig guten Speer hätte ich echt gerne.
Lauria: Ich wünsche mir, dass meine Tochter zu einer guten, respektablen Frau aufwächst und ein sicheres, schönes Leben führen kann.
Owen: Eine Welt mit weniger Gewalt und Verbrechen. Jetzt werde ich sentimental…

Danke schön, ihr drei. Mögen eure Träume in Erfüllung gehen!

Menor: Ich mag euch, wollen wir Freunde sein?


Offline Jenny

  • Blaustern
  • *****
  • Beiträge: 2.447
  • Geschlecht: Weiblich
  • Ich kam, las und schrieb.
Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #26 am: 23. Dezember 2009, 21:18:50 »
Sooo, ich habe mich von der Interview-Freude anstecken lassen und habe auch mal zur heiteren Fragerunde geladen. Meine *räusper* Freiwilligen:
Kimano (Kimano)
Andarion (Hüter des Vollmondamuletts)
Gwentin (Wächter des Friedens)

Kimano: *grummelt* Ich will eine Massage, jetzt sofort! Wo ist meine Sklavin? *schaut sich um* Und ein heißes Bad!

Ignoriert ihn einfach…

Andarion: Oh, so viele liebreizende Geschöpfe! *beschenkt jedes anwesende weibliche Forenmitglied mit einem sanften Handkuss*

1) Wie alt bist du?
Gwentin: *schaut bitter drein* Zu alt für eine neue Liebe…
Andarion: *knufft ihn* Komm schon! Dafür ist es nie zu spät! Das bisschen Silber in den Haaren…
Gwentin: *wirft ihm einen vernichtenden Blick zu*
Kimano: *grinst höhnisch* Frische 20!
Andarion: Ähm… *schielt immer noch unsicher zu Gwentin* …23
Gwentin: *knurrt* 445 …
Andarion: *grinst heiter* Na, bei einer Lebenserwartung von 600…
Gwentin: Halt die Klappe!!!

2) Wie groß bist du?
Kimano: Stattliche 1,80 m *reckt stolz das Kinn*
Andarion: Respekt Kumpel, da kann ich nicht mithalten! Ich messe 1,70.
Kimano: Wag es noch einmal, mich Kumpel zu nennen!
Andarion: *lächelt charmant* Sorry, Ki.
Kimano: Ich heiße Ki-ma-no!!
Gwentin: *verdreht die Augen und wendet sich von den beiden ab* Wie groß? Was spielt Größe für eine Rolle? DU weißt doch, wie groß ich bin! NEIN, keine Widerrede!

3) Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?
Kimano: *grinst dreckig* Was meinst du? Dass ich gerne meine Opfer quäle und demütige? Oder dass ich überall dort bin, wo man etwas gegen mich aushecken will? Oder… (ich könnte es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, euch weiteres anzutun)
Andarion: Schlechte Angewohnheiten? *reibt sich verlegen über den Nacken* Du weißt doch, allerliebste Augenweide, dass ich einfach Flirten MUSS, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet. *lächelt herzerweichend*
Gwentin: *schnauzt in der Gegend rum* War ja klar, dass so was noch kommt! Sag doch gleich, dass du das hier nur machst, um mich vor aller Welt nieder zu machen!
Andarion: *betroffen* Hey … wir mögen dich doch! Gut, du trinkst vielleicht ein etwas zu viel und bist ein wenig zu aufbrausend…
Gwentin: ICH BIN NICHT AUFBRAUSEND!
Kimano: *grinst zynisch* Doch, und deinen wirklich wunden Punkt werde ich auch noch finden und dann… (aus Rücksicht auf Gwentin überspringe ich diesen Teil)

4) Bist du noch Jungfrau?
Kimano: *verzieht spöttisch das Gesicht* Erwartest du von mir etwa ein Ja auf diese Antwort? Frag lieber dieses seelische Wrack da!
Gwentin: *umklammert wütend sein Schwertheft und schweigt*
Andarion: *lacht laut auf* Soll das ein Scherz sein??
Gwentin: Nein … und jetzt hör auf, in dieser Wunde zu stochern!!

5) Bist du verheiratet oder Single?
Kimano: Heiraten? Wozu?? Es gibt keine Frau, die meiner würdig wäre!
Andarion: *seufzt bedauernd* Nein, noch nicht. Die Richtige war leider noch nicht dabei, was nicht heißt, dass ich nicht schon oft genug die Möglichkeit gehabt hätte. Aber es passte einfach nicht!
Gwentin: Geschieden… *presst die Lippen aufeinander*
Kimano: Och… (er ist vorerst mit einem Knebel ruhig gestellt)

6) Hast du Kinder?
Kimano: Ich habe Sklaven, wozu brauche ich Kinder??
Andarion: Ähm … nein. Nicht, dass ich wüsste… *reibt sich unsicher übers Kinn*
Gwentin: *wird etwas weicher* Ich habe eine 15jährige Tochter. Sie ist das Juwel in meinem Leben, abgesehen von… *bricht ab und zögert kurz* …Egal. Ich hätte gerne noch mehr Kinder, aber ohne Frau … Na ja. Meine Tochter ist die einzige, die mich bedingungslos liebt! Ihr ist es egal, ob ich … ach! *verschränkt frustriert die Arme vor der Brust*
Kimano: *gackert schadenfroh*

7) Was ist dein Lieblingsessen?
Kimano: Fleisch jeder Art … und egal, wie serviert. *grinst kalt*
Andarion: *rückt von Kimano weg* Obstsalat, am liebsten ganz viel davon. Ich liebe Obstsalat!
Gwentin: Zählt Punsch mit Schnaps?

8) Hast du irgendwelche Geheimnisse?
Kimano: Oh, das solltest du doch wissen, hmmmm? *grinst frech*
Andarion: Ich bin Heide, aber das ist ja nicht überall ein Geheimnis. Meine besten Freunde wissen davon. Nur die Priester dürfen es halt nicht erfahren.
Kimano: *reibt sich die Hände* Ach nein? Dürfen sie nicht? Was … würde denn passieren … wenn sie es wüssten?
Andarion: *mit einem vernichtenden Blick* Tu es und ich röste dich bei lebendigem Leib!!
Gwentin: *schweigt eisern*

9) Bist du gerade verliebt?
Kimano: *wird plötzlich verdächtig ruhig*
Andarion: Nun, meine letzte Liebe wurde kürzlich äußerst unsanft zunichte gemacht! *schnieft kurz*
Gwentin: Ich … nun ja … *lächelt flüchtig* Schon. Aber was sollte sie mit einem wie mir schon anfangen wollen?
Andarion: *stößt Kimano mit dem Ellebogen an* Was ist denn nun mit dir? He? Ist dir die Sprache abhanden gekommen?
Kimano: *faucht patzig* Ich liebe sie nicht! Sie ist einfach nur irgendeine Frau, mehr nicht!
Gwentin: *hebt ungläubig eine Augenbraue* Natürlich…

10) Welche Kunst sagt dir was?
Kimano: *grinst böse* Das Töten von Phönixen!
Andarion: Ha! Ich bin Künstler, was erwartest du?
Gwentin: Ich kann gut zeichnen … und singen. *kratzt sich verlegen am Hinterkopf* Dichten kann ich auch.

11) Welche Augenfarbe hast du?
Kimano: hellblau
Andarion: grün
Gwentin: blauviolett

12) Badest du lieber im Pool oder am Strand?
Kimano: Ich bade natürlich nur im Luxusbecken unserer Villa. Mit ätherischen Ölen … und ein paar Sklavinnen.
Andarion: Wie könnte ich die weißen Strände Oquinyas verschmähen?
Gwentin: Was ist ein Pool? Meinst du eine Badewanne?

13) Campst du gern oder bleibst du lieber zu Hause?
Kimano: Hast du schon mal eine Nacht draußen in der Wüste verbracht?? Warum sollte ich mir das antun, wenn ich in feinste Stoffe gehüllt in der Villa schlafen kann?
Andarion: Ich campe gerne! *schielt zu Kimano* Sag mal, deine Artgenossen leben doch auch draußen, so wie die Tiere auch…
Kimano: Ich bin kein Tier! Nenn mich noch einmal ein Tier und ich reiße dir deine Gedärme aus!!
Andarion: *schaut kühl zurück* Ach ja?
Gwentin: Ich campe nicht gerne, aber zu Hause bin ich auch nicht.

14) Bist du auf natürliche Art „entstanden“ oder geklont?
Kimano: Ich bin ein Meisterwerk der Erziehung und die Krone meiner Art!
Gwentin: *herablassend* Und auch du bist einfach nur ein zufälliges Ergebnis der Natur! (da hat er recht)
Andarion: Was ist klonen??
Gwentin: Schau dir die Frage an! Es kann sich dabei nur um das Gegenteil von natürlich handeln! Ich bin ganz natürlich und im Einklang mit der Natur entstanden.

15) Welche Eiskrem ist deine liebste?
(das kennen sie beim besten Willen nicht)

16) Hast du jemals einen Menschen getötet?
Kimano: *lacht eisig* Natürlich! Und bald werde ich auch den König und seine gesamte Brut auslöschen!
Andarion: Die Göttin möge das verhüten! *schüttelt sich*
Gwentin: *verzieht das Gesicht* Du meinst dieses Pack, das sich wie ein Parasit in unserer Welt breit gemacht hat? Mögen die Götter geben, dass mir mal welche in die Hände fallen!

17) Bist du dick oder dünn?
Kimano: Schlank und durchtrainiert!
Andarion: Passt schon.
Gwentin: Ich bin zwar kräftig gebaut, aber sicherlich nicht dick. Und wenn ich diesen Winter überstehe, ohne zu erfrieren, werde ich wieder mal ziemlich mager sein – wie jedes Jahr. *seufzt*

18) Gibt es etwas Seltsames über dich zu erzählen?
Kimano: Natürlich! Ich habe zwei Flügelpaare auf dem Rücken, spitze Eckzähne, giftige Krallen… (ich kürze das an dieser Stelle einfach mal ab) … sagte ich bereits, dass ich in der Lage bin, Phönixe zu töten?
Andarion: Ich kann mich verwandeln in etwas Drachenartiges … Aber das weißt du ja! Und ansonsten bin ich wohl das Seltsame in Person.
Gwentin: Was sollte es über mich schon seltsames zu erzählen geben?

19) Lieblingsfilm?
Andarion: *begeistert* Oh, du meinst das, was wir manchmal in diesem komischen Kasten bei dir sehen?
Kimano: *kichert vergnügt* Natürlich! *denkt kurz nach* Der Schakal. Allerdings hätte ich dem Film einen anderen Schluss verpasst, du verstehst schon. *zwinkert*
Andarion: Ich kann mich nicht entscheiden … Irgendwas Lustiges.
Gwentin: *seufzt* Ihr mit euren Filmen! Ihr solltet euch lieber auf eure Geschichten konzentrieren!
 
20) Träume?
Kimano: Ich will endlich sehen, wie das Licht in den Augen des Königs erlischt! Und ich will das Reich, das Risama mir versprochen hat!
Andarion: Künstler haben immer Träume. Berühmt bin ich schon, also wäre langsam mal eine feste Freundin an der Reihe, findest du nicht? Und … ich fände es nicht schlecht, wenn eines Tages die Göttin wieder die Aufmerksamkeit bekäme, die ihr gebührt.
Kimano: *schnaubt verächtlich* Wer unterwirft sich schon freiwillig einem Subjekt, das es nicht gibt? Und dann auch noch eine Frau!
Andarion: *aufgebracht* Pass auf, was du sagst!
Gwentin: Eine Familie. Eine Ehefrau, weitere Kinder, Enkel … Eines Tages wieder glücklich sein, ist das denn so viel verlangt? Ich will mein Volk in Frieden aufblühen sehen! *rauft sich verzweifelt die Haare*

Danke, das war auch schon alles. Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht!

Online Charlotte

  • Victoria-Versicherung
  • Blaustern
  • *****
  • Beiträge: 4.334
  • Gaiety Girl & Grüne Fee
    • Gaiety Girl
Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #27 am: 23. Dezember 2009, 22:02:06 »
So, ich will jetzt auch mal!  ;D Ich habe mich für die drei Protas aus den Geschichten entschieden, die ich als nächstes in Angriff zu nehmen gedenke. (Beziehungsweise, gerade schreibe.) Und ich gehe einfach mal vom Beginn der Geschichte aus.

Sarah (Die Rabenfeder)
Mary (Schwalbenherz)
Ella (Winterschwingen)

1) Wie alt bist du?
Sarah: Ich bin gerade 17 geworden. Leider bedeutet das, dass ich noch kein Auto fahren darf und den Weg zur Schule mit dem Bus fahren muss. Wo mich alle sehen. Wo mich alle anstarr...
Mary: Ich bin 18.
Sarah: Unterbrich mich nicht einfach! (ballt eine Faust)
Ella: (erschrocken) Sei doch nicht gleich so...
Sarah: Ach, was mache ich hier eigentlich? Das hilft mir auch nicht weiter.
Interviewer: Aber der Autorin.
Sarah: (grummelt etwas Unverständliches)
Ella: Ich bin übrigens 19 Jahre alt.

2) Wie groß bist du?
Mary: Ich bin 1, 69 Meter groß. Leider im Quadrat.
Sarah: (betrachtet sie) Du übertreibst. Ich bin 1, 71 groß.
Ella: Ich bin genauso groß wie Mary.

3) Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?
Ella: Ich bin zu schüchtern. Ich spreche ungern mit anderen.
Sarah: Das geht mir genauso. Außerdem bin ich zu jähzornig.
Mary: Du und schüchtern? Ich habe dich gerade anders kennengelernt. (verschränkt die Arme vor der Brust)
Sarah: Nun sei doch nicht so nachtragend. Ich hasse es, mich mit anderen zu streiten.
Interviewer: Dann lass es doch einfach bleiben.

4) Bist du noch Jungfrau?
Ella: Nein. Aber ich bereue es. Und ich rühre seitdem keinen Alkohol mehr an.
Sarah: Ja, das bin ich. Und ich bin stolz darauf.
Mary: Du wartest wohl auf den Richtigen...Ich bin es leider auch noch. Als einzige in meinem Freundeskreis.
Sarah: Ich warte auf gar nichts, Mary. Man weiß bloß nur nie, an wen man gerät.
Ella: Du bist zu ängstlich, Sarah.
Sarah: (sieht auf den Boden und schweigt)


5) Bist du verheiratet oder Single?

Mary: Ich würde sagen, wir sind alle nicht verheiratet.

6) Hast du Kinder?
Ella: Auch Kinder haben wir wohl alle noch nicht.

7) Was ist dein Lieblingsessen?
Sarah: Ich mag eigentlich alles, was nicht meine Mutter gekocht hat. Sie kann es einfach nicht, aber sie tut es trotzdem immer wieder.
Mary: Ich mag Fischstäbchen.
Sarah: Fischstäbchen? Die nimmt doch einfach aus der Packung und taut sie auf...
Mary: Das kann dann wohl sogar deine Mutter...
Sarah: 1 zu 1
Ella: Ich esse gern Italienisch, falls das noch einen interessiert.

8) Hast du irgendwelche Geheimnisse?
Ella: Ja. Eines. Es hat etwas mit Vincent zu tun. Und wenn ich es verrate, dann...tötet er mich.
Sarah: (schluckt) Bitte? Sag mir nicht, das er dein Freund ist!
Ella: Nein. Das ist er wohl nicht.
Sarah: (nickt etwas aus der Bahn geworfen) Mein Geheimnis ist, dass ich anfange meinen eigenen Bruder nicht mehr zu mögen. Aber das ist im Gegensatz zu deinem gar nichts, Ella.
Mary: Ich habe keine Geheimnisse.

9) Bist du gerade verliebt?
Ella: Nein! Auf keinen Fall!
Sarah: Ich bin nicht verliebt. In wen auch. Ich kenne hier niemanden.
Mary: Bist du umgezogen?
Sarah: Ja, das bin ich.
Mary: Ich bin in den Freund meiner besten Freundin verliebt....vielleicht habe ich ja doch ein Geheimnis.
Sarah: Es könnte danach aussehen.

10) Welche Kunst sagt dir was?
Sarah: Ich liebe Musik. Ich spiele gern Geige.
Mary: Ich bin künstlerisch völlig unbegabt, aber ich sehe mir gern Bilder an.
Ella: Ich singe im Schulchor und fotografiere gern.

11) Welche Augenfarbe hast du?
Sarah: Meine sind blau.
Mary: Braun
Ella: Meine sind auch braun.

12) Badest du lieber im Pool oder am Strand?
Mary: Wenn ich baden gehe, was ich nicht oft tue, dann bade ich im Meer.
Ella: (schüttelt sich) Wasser. Ew. Nein, ich gehe gar nicht baden.
Sarah: Ich auch nicht. Ich habe keine Lust darauf zu ertrinken.

13) Campst du gern oder bleibst du lieber zu Hause?
Ella: Ich campe sehr gern mit meinen Freundinnen an der Ostsee. Das macht Spaß.
Sarah: Campen? Das ist ja noch schlimmer als Schwimmen gehen! Was da alles passieren kann!
Mary: Ich weiß es nicht. Ich war noch nie campen.

14) Bist du auf natürliche Art „entstanden“ oder geklont?
(Passt nicht so wirklich zu meinen Charas)

15) Welche Eiskrem ist deine liebste?
Mary: Schokolade und Vanille.
Ella: Ich mag alle Eissorten, aber am allerbesten finde ich Himbeere.
Sarah: Schokolade. Ich mag eigentlich alles mit Schokolade.

16) Hast du jemals einen Menschen getötet?
Sarah: Nein! Das Leben ist viel zu kostbar um es einfach so auszulöschen!
Ella: Nein, noch nicht. Aber ich weiß nicht, zu was ich im Laufe der Geschichte noch fähig sein werde. Allerdings ist er ja kein wirklicher Mensch, oder?
Mary: Woher soll ich das wissen, du erzählst ja nichts über ihn! Ich habe es nicht getan und ich werde es nie tun. (schaudert)

17) Bist du dick oder dünn?
Mary: Das habe ich doch schon erwähnt, oder?
Sarah: Nicht ganz so freundlich, Mary...Ich bin zu dünn.
Mary: Ach, gib nicht so an, Sarah!
Sarah: Doch, Mary, sowas geht auch!
Ella: Ich habe irgendwie keine Figur. Ich bin nicht dick, aber irgendwie unförmig.

18) Gibt es etwas Seltsames über dich zu erzählen?

Mary: Ich...nein, ich bin ganz gewöhnlich.
Sarah: Ich komme aus einer regelrechten Künstlerfamilie. Aber ansonsten, nein.
Ella: Ja. (nickt gedankenverloren) Ja, sicher.

19) Lieblingsfilm?
Mary: Ich sehe wenig fern. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich alle Filme mit Johnny Depp angeben.
Sarah: Du kennst doch gar nicht alle...Ich mag keine Filme. Ich lese lieber.
Ella: Hm...früher war es mal Titanic...
 
20) Träume?
Ella: Ich will sehen, wie er stirbt. Ich will, dass er mich nicht mehr verfolgen kann.
Sarah: Okay...ich weiß nicht, vielleicht möchte ich, dass mein Bruder sich endlich wieder einkriegt. Ja.
Mary: Ich möchte, dass mich endlich mal jemand wahr nimmt...

Interviewer: Danke, Mädchen, ihr...okay, wo sind die alle so schnell hin?

Kati: Das war lustig. Und auch ein wenig aufschlussreich.

LG,

Kati

"You know life isn't always like the end of your novels
All things might wind up but they always unravel"
The Lady Is Risen - Johnny Flynn

Bisou

  • Gast
Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #28 am: 24. Dezember 2009, 14:19:43 »
Ai, ich mag diese Interviews. Irgendwie habe cih sowas auch mal mit meinen Zuckerschnuten gemacht...*suchs*

Es gehen an den Start (alle aus "Die Silberweberin")

Bézoh, Fasaih
Enaya, König
Lorey, Piratin

Interviewer: Wie alt bist du?
Bézoh: Gute Frage. Ich glaube, so um die 120 Jahre.
Lorey: Alter Sack!
Bézoh: Hey, nur weil dir noch das Gras hinter den Ohren wächst, bin ich noch kein alter Mann! Außerdem sehe ich aus wie 30. *grummelt leise vor sich hin*
Enaya: Ihr habt doch beide ein Rad ab! Und mit sowas muss ich mich herumschlagen!
Lorey: Herumschlagen? Bitte, mein Herr, wer flieht aus dem SChloss, weil er Angst vor Verantwortung hat, hm?
Enaya: Jetzt fang nicht schon wieder damit an!
Interviewer: *räusper* Also eigentlich sollt ihr mir nur meine Frage beantworten.
Lorey: Schon gut, ich bin 23.
Bézoh: Sag' ich doch, Baby.
Lorey: Hey!
Enaya: Haaallooooo, darf ich auch noch was sagen? Ich bin...
Bézoh & Lorey: NEIN!
*Enaya guckt pikiert*

Interviewer: Ich glaube, wir machen dann mal lieber weiter. Ein bisschen mehr Disziplin bitte, ihr drei. Wie groß bist du?
Enaya: 1,82. Kleiner als der Riese hier.
Bézoh: Ich bin kein Riese. Das ist normal. Mit Hörnern 2,24, ohne etwa..1,91.
Lorey: Ich bin die Kleinste aus dem ganzen Roman. Ich finde das unfair. 1,65 ist doch blöd.
Enaya: Große Klappe, kleiner Körper und nichts dahinter, tja.
Lorey: Ich geb dir gleich...

Interviewer: Okaay, Frage bewantwortet, Ruhe jetzt.
Die beiden gucken säuerlich, sagen aber nichts.
Interviewer: Habt ihr irgendwelche schlechten Angewohnheiten?
Bézoh: Habe ich welche? Sieht die beiden Fragend an.
Enaya und Lorey zucken mit den Schultern.

Lorey: Ich glaube, ich bin zu vorlaut. Auch wenn mir das manches Mal aus der Patsche geholfen hat. Aber was interessiert dich das?
Interviewer: Steht im Fragenkatalog drin, da kann ich nix für.
Enaya: Ich glaube nicht, dass ich schlechte Angewohnheiten habe.
Lorey: Doch, hast du!
Enaya: Welche denn?
Lorey: Du sagst nie, was du denkst.
Enaya: Würde ich das machen, wäre ich schon tot.

Interviewer: Danke. Stellt bitte das Gelaber ein.Bist du noch Jungfrau?
Bézoh grinst nur, sagt aber nichts.
Enaya still: Ja, leider...
Lorey: nein!
Enaya: Mit wem hast du denn..
Lorey: Was geht dich das an?
Enaya: Ich frag ja nur.

Interviewer: Bist du verheiratet oder Single (hält sich vorsorglich die Ohren zu)
Lorey: Verheiratet?! VERHEIRATET?!
Enaya: Wie denn? Super Fragen.
Bézoh: Beides nicht. Aber wir hatten es vor. Es ist nur leider "etwas" dazwischen gekommen.
Lorey: Was denn?
Bézoh: Im Laufe der GEschichte wirst du das schon noch erfahren. Sieht sauer die Interviewerin an. Die nächste bitte.

Interviewer: Hast du Kinder?
Bézoh: Ich hatte.
Lorey: Nein.
Enaya: Wie denn, hm?

Interviewer: Hm... Was ist dein Lieblingsessen?
Bézoh: grinst vielsagend Nienna.
Enaya: Was ist Nienna?
Lorey haut ihm auf die Schulter. Mensch bist du doof. Ich esse am Liebsten Meeresfrüchte und Ziegenfleisch. Nahrhaft und sehr lecker.

Interviewer: Hast du irgendwelche Geheimnisse?
Lorey: Geheimnisse sollten Geheimnisse bleiben.
Enaya: sehe ich genauso.
Bézoh nickt zustimmend.

Interviewer: Nun gut. Bist du gerade verliebt?
Bézoh: Gerade? Immer noch!
Lorey: Ich weiß nicht. Ich weiß nicht, ob es Liebe ist oder bloß Freundschaft. Aber er ist nicht schlecht..
Enaya: Meinst du mich?
Lorey: Idiot!
Enaya: Nein, momentan nicht, aber im Laufe des Romans lerne ich jemanden kennen... kommt ins Schwärmen

Lorey: Aber sie steht nicht auf dich. Haha!
Enaya: Musst du mir das immer wieder unter die Nase reiben?

Interviewer: Hallo, etwas mehr Konzentration, ja? Welche Kunst sagt dir was?
Lorey: Das Kämpfen und die Musik.
Enaya: Jegliche Form der Kunst hat ihre Besonderheit, ihre ganz spezielle Schönheit. Es würde lange dauern, das alles aufzuzählen.
Bézoh: Die Musik, am ehesten das Lautenspiel und der Gesang. Man kann so viel ausdrücken, ohne ein Wort zu sagen. Das fasziniert mich.

Interviewer: Welche Augenfarbe hast du?
Bézoh: bernsteinfarben, wie alle Fasaih.
Lorey: grün mit winzigen goldfarbenen Sprenkeln *äfft die Autorin nach* Sie sagt, ich würde einem bestimmten Geschlecht abstammen, das man damals an diesen Augen erkennen konnte. Was davon stimmt weiß ich nicht.
Enaya: dunkelbraun

Interviewer: Badest du lieber im Pool oder am Strand?
Lorey: Was ist ein...Pool? Am Liebsten bade ich im Meer, besonders wenn man von Bord eines Schiffes springen kann...es ist ein fantastisches Gefühl, wenn die Wellen über dir zusammenschlagen.
Bézoh: Am liebsten mit Nienna in einer Badewanne.
Enaya: In dem großen Bad im Schloss. Es ist traumhaft.
Lorey: Du kannst dich auch nicht entscheiden!
Interviewer: Lorey, hör auf zu giften. Es reicht.
Lorey: Jaja.

Interviewer: Campst du gern oder bleibst du lieber zu Hause?
Bézoh: Ich habe kein zuhause mehr.
Lorey & Enaya: Ich schließe mich an.

14) Bist du auf natürliche Art „entstanden“ oder geklont?
passt nicht.


15) Welche Eiskrem ist deine liebste?
passt nicht.


Interviewer: Hast du jemals einen Menschen getötet?
Bézoh: Mehrere. Aber dem Mörder meiner Tochter jage ich noch immer hinterher.
Lorey: Öfters. Und ich bereue nichts davon.
Enaya: Nein, natürlich nicht! Aber ich muss es bald tun. Denkt mit Grausen daran.

Interviewer: Bist du dick oder dünn?
Lorey: Klein und zierlich, was ziemlich bescheuert ist. Wer will schon einen kleinen, schmalen Piratencaptain?
Bézoh: Gut gebaut, würde ich sagen. Ich habe gar nicht die Ruhe, um Fett anzusetzen.
Enaya: Ganz normal.

Interviewer: Gibt es etwas Seltsames über dich zu erzählen?
Lorey: Oh ja. Grinst verschlagen.
Bézoh: Man sagt mir nach, ich sei rasend vor Wut. Da ist was wahres dran.
Enaya: Außer dass ich der einzige König bin, der seinen Thron hasst...nö.

19) Lieblingsfilm?
passt nicht

 
Interviewer: Träume?
Bézoh: Den Mörder meines Kindes und meine Geliebte zu finden. Ich will sie endlich zurück. sieht sehnsüchtig in die Ferne.
Enaya: Dem Erbe meines Vateres entkommen.
Lorey: Der größte Piratencaptain der Meere werden.

Interviewer: Danke euch dreien. Ihr dürft jetzt wieder zurück.
Lorey: Da freuen wir uns aber *hustet*

Lomax

  • Gast
Re: Ein (nicht ganz ernstzunehmendes) Charakter-Interview
« Antwort #29 am: 24. Dezember 2009, 14:39:08 »
Nachdem jemand diesen Thread wieder ausgegraben hat, hab ich das Interview nun auch mal mit den drei bedeutsamsten Hauptfiguren meines aktuellen Romans geführt. Ich weiß eigentlich gar nicht, warum - vermutlich, weil ein paar der Fragen durchaus wichtige Punkte ansprachen und ansonsten zu vieles in dem Buch ungesagt bleibt. Zwischen den Figuren und auch insgesamt. Kein Wunder bei einem Roman, der gern mindestens 900 Seiten gehabt hätte, 800 kriegte und jetzt noch auf 650 zurechgekürzt werden muss.
  Nicht dass das dem Roman nicht guttäte, den abgesehen vom Autor waren viel zu viele Labertaschen an dem Buch beteiligt ... wie man sieht  ;D

Charaktere:
Frafa die Nachtalbe, Privatsekretärin des Meistermagiers Aldungan, dem vormaligen Herrscher aller Finstervölker
Barsemias der Elf, ein Zauberer aus Porfagilia
Wisbur Unterbusch, ein Gnom aus dem Tal der Blumen


1) Wie alt bist du?
Frafa: Eine genau Zahl? Da müsste ich erst nachrechnen. Aber ich sag mal, die tausend Jahre sind bald voll. Da zählt man nicht mehr jedes einzelne Jahr, und das lohnt sich auch wirklich nicht. Komisch, je mehr Zeit vergeht, umso weniger kann man die Jahre überhaupt auseinanderhalten.
Barsemias: Sechsunddreißig, seit diesem Frühling. Das ist nicht zu jung. Ich habe studiert und jede Menge Auslandserfahrung!
Wisbur: Dreiunddreißig ... schätze ich. Im Tal der Blumen zählen wir die Jahre nicht, und was meine Kindheit angeht, muss ich mich auf das verlassen, was die älteren Mitgnome so erzählen. Trauen tu ich denen allerdings nicht, ganz besonders nicht, wenn es um Zahlen geht.

2) Wie groß?
Frafa: Um die 1,50 - nach menschlichen Maßstäben.
Barsemias: Einen Meter und sechsundsechzig. Das ist ziemlich groß für einen Elfen!
Wisbur: Das kommt drauf an. *kichert* Aber selbst wenn ich groß bin, bin ich noch ziemlich klein, könnte man sagen.

3) Hast du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?
Frafa: Ich ... Moment! Das geht doch wohl niemanden etwas an.
Barsemias: Sie ist eine Nachtalbe - die haben nur schlechte Angewohnheiten!
Frafa: Ich muss doch bitten. Ich mag vielleicht den ein oder anderen Fehler haben ... Nein, das trifft es eigentlich nicht richtig: Ich mache mitunter Fehler. Aber von schlechten Angewohnheiten kann man wohl nicht sprechen.
Barsemias: Nun, ich für meinen Teil bin von Natur aus in dieser Hinsicht besonders gesegnet. Elfen sind ja nicht eben für ihre schlechten Angewohnheiten bekannt. Ich stehe mit den Wurzeln des Seins im Einklang, fühle das Leben um mich her, und das hilft mir, mit der Welt in Harmonie zu leben. Als schlechte Eigenschaften könnte man allenfalls eine gewisse Nachdenklichkeit werten. Ja, ich hinterfrage Dinge mitunter und zweifele daran. Man könnte mir eine gewisse Unsicherheit vorwerfen, Probleme dabei, in der Fremde die Verbindung zu meinem Volk zu halten. Und meine Magie, die habe ich auch noch nicht ganz mit den Wegen meines Volkes in Einklang gebracht ...
Frafa: Arroganz und Selbstgefälligkeit, das gehört auch noch auf die Liste.
Barsemias: Das muss ich mir wirklich nicht sagen lassen! Nicht von Euch, um es mal in aller Deutlichkeit auszusprechen.
Wisbur: Entschuldigt bitte. Ich kann verstehen, dass ihr bei dieser Frage das Gespräch alleine bestreiten könnt. Aber bitte nicht über die Köpfe der kleineren Mitbewohner hinweg! Schlechte Angewohnheiten, ja - ich mache mir oft zu viele Sorgen und habe Skrupel, auch wenn es nur gegen große Leute geht. Und ich bin etwas träge; Bloma war schon immer der Entschlusskräftigere von uns beiden. Und die meisten meiner Brüder halten mich für humorlos. Ja, ich denke mal, dass dürfte bei mir zuhause als die schlechteste meiner schlechten Gewohnheiten gelten.


4) Bist du noch Jungfrau?
Frafa: Also irgendwie schon. Abgesehen von kleinen Abenteuern und oberflächlichen Beziehungen im Laufe der Jahre. Von meiner Seite aus jedenfalls. Und dann war da noch dieser Fehlgriff in meiner Jugend, aber den habe ich korrigiert, bevor ein weiterer Schaden daraus entstehen konnte. Kann man also auch nicht wirklich zählen. *Brrr* Nein, wirklich nicht.
  Danach habe ich mir immer Gefährten gesucht, die nicht so nahe an mich herangekommen sind, und die waren dann eigentlich zu schwach, um als wirkliche Männer durchzugehen. Ich würde also sagen, ich bin noch Jungfrau, nach albischen Maßstäben jedenfalls.
Barsemias: Äh ... bitte was? *errötet* Ich ... Also, so was fragt man doch nicht!
Wisbur: *grinst* Nun, ich sag es mal so ...
Barsemias: *erschaudert* Nein! Bitte nicht solche Geschichten mit Gnomen. Das will ich mir gar nicht vorstellen.

5) Bist du verheiratet oder Single?
Frafa: Weder - noch. Single würde ja bedeuten, dass ich meinen Status über eine Beziehung definiere, und das wäre zutiefst ... menschlich. Ich meine, wir leben inzwischen ja in einer Demokratie und sind alle irgendwie eine große Familie und so, aber so weit muss die Verbrüderung nun doch nicht gehen. Wie tief kann man sinken?
  Also, ich würde meinen Stand als »unabhängig« definieren, und vielleicht erwähle ich mir irgendwann einmal einen Gefährten.
Barsemias: Also, für eine Heirat wäre es noch ein wenig früh. Und ich habe derzeit auch niemanden in Aussicht ... man könnte also wohl sagen, dass ich Single bin. Ich war eben lange fort von zuhause, und ...
Wisbur: Lange fort? Seit wann ist das eine Entschuldigung? Ich bin seit 15 Jahren so gut wie immer unterwegs, und ich könnte jede haben!
Barsemias: Könntest? Hast du nun eine Frau oder nicht?
Wisbur: Äh - verheiratet, nein. Aber nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht: Die Herrin sieht nicht gerne feste Bindungen. Sie meint, das wäre ungnomisch. Ich persönlich halte natürlich nicht viel von allzu leichtlebigen Sitten und bin der Ansicht, die Gnome könnten durchaus etwas mehr Ordnung vertragen. Aber wenn die Herrin es befiehlt ... *zuckt entschuldigend die Achseln*

6) Hast du Kinder?
Frafa: Nein! Ja, warum eigentlich nicht? Es kam halt nie der richtige Gefährte. Ich hatte es mir anders vorgestellt ... irgendwann.
Barsemias: Bei allen lichten Göttern, nein! Jetzt schon? Das wäre ja eine Schande. Kinder sind eine große Verantwortung, und wenn ich in meinen jungen Jahren ... also, meine Familie würde mich verstoßen. Jedenfalls wäre mein Ruf dahin. Und ich glaube auch nicht, dass ich so einer Verantwortung schon gewachsen bin.
Wisbur: Das ist eine gute Frage ... wie gesagt, die Herrin und so, und ich bin zwischendurch oft weg ...  Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich zwei Söhne und eine Tochter habe. Der Älteste will auch schon ein Knochenmesser werden, und wir machen schon Schießübungen am Talrand. Wenn ich mal da bin. Aber irgendwie ist das komisch, es fühlt sich nicht an wie Familie. Es ist mehr wie ein Besuch.

7) Was ist dein Lieblingsessen?
Frafa: Ich habe lange dafür gelernt, um nicht mehr essen zu müssen. Was für ein Rückschritt wäre es, mich wieder an körperliche Nahrung zu binden? Wissen Sie überhaupt, wie schwer es ist, allein von Magie zu leben, wie weit man dafür kommen muss?
  Ich esse noch für den Geschmack, oder wohl eher zur Zerstreuung und in Gesellschaft, mitunter. Aber da ist die Abwechslung interessanter, und was wäre ein Lieblingsessen anderes als der Wunsch nach ewiger Wiederholung? Man muss wirklich krank sein, sich so etwas zu wünschen. Es wiederholt sich ja sowieso alles ganz von selbst, und das viel zu oft.
Barsemias: Frisches Obst - und Nüsse. Ja, ich denke, Nüsse sind mir am liebsten. Allerdings sauberes Essen, nicht das vergiftete Zeug aus Bitan. Meine Mutter hatte einige wirklich gute Rezepte, gefüllte Wachteln, Rehlende an Apfelmus und hervorragende Gewürzbrote - als Kind mochte ich solche raffinierten Sachen am liebsten. Aber seitdem ich einige Jahre in Bitan verbrachte, mag ich das Essen am liebsten frisch und selbst gepflückt. Ich habe einfach die Reinheit zu schätzen gelernt.
Wisbur: Oh ja, ich esse sehr gerne. Am liebsten eigentlich alles, was ich nicht zuhause kriege. Ich meine, da draußen in den Städten gibt es Restaurants, die servieren echte, mehrgängige Menüs! Also, wenn die Mutter von dem Spitzohr so kocht wie meine Familie, dann kann ich verstehen, dass er frisch und selbstgepflückt vorzieht.
  Mein Lieblingsessen ist auswärts und exotisch.

8 ) Hast du irgendwelche Geheimnisse?
Frafa: Oh ja, ich hüte viele Geheimnisse - aber das sind meist nicht meine eigenen. Meine eigenen Geheimnisse ... die sind geheim. Ich versuche, selbst nicht dran zu denken, denn so bleiben sie auch am ehesten ein Geheimnis, nicht wahr?
Barsemias: Ja - während meines Studiums in Bitan beispielsweise, da habe ich auch einige Kurse belegt, die ganz gewiss nicht mit dem elfischen Kanon der Magie übereinstimmen. Ich meine, dafür hat mein Volk mich ja weggeschickt, damit ich die Dinge lerne, die zuhause nicht gefördert werden können. Aber trotzdem will ich da in Porfagilia nicht gerne drüber reden. Das zählt dann wohl als Geheimnis, oder?
Wisbur: Geheimnisse? Ja ... ja.

9) Bist du gerade verliebt?
Frafa: Nein, schon lange nicht mehr ... andererseits, vielleicht ...
Barsemias: Ich ... äh, nein, ich denke nicht.
Wisbur: Nein. Ich glaube, ich bin zu alt für so was.

10) (Anmerkung von Coppelia: Ich hab es mal verändert) Welche Kunst sagt dir etwas?
Frafa: Ich habe mich mit vielen Künsten beschäftigt - es vertreibt die Zeit. Hatte ich erwähnt, dass ich für die Figurenauswahl in der Halle der Helden verantwortlich war? Und ich habe mich viel mit Architektur befasst, als ich den Wiederaufbau von Daugazburg verwaltet habe. Das waren wunderbare Zeiten, damals. Jetzt ist das meiste verfallen, und die heutige Architektur ist einfach ... nicht mehr dasselbe. Da ist die Entwicklung an mir vorbeigegangen.
  Ich habe auch immer gerne Bühnenstücke besucht, oder Bücher gelesen. Aber in letzter Zeit habe ich das Gefühl, da schreiben auch nur noch alle voneinander ab, und diese Künste sind irgendwie erstarrt, während ich mich weiterentwickelt habe. Und was die Malerei betrifft - nun, haben Sie gesehen, was derzeit in Bitan so ausgestellt wird? Ich sage nur, ich bin froh, dass es heutzutage automatische Eidographen gibt und ich von keinem dieser so genannten Künstler ein Porträt anfertigen lassen muss.
  Ich selbst hatte leider nie einen Hang zur Kunst. Ich war mit meiner Kunst beschäftigt - lustig, dass man das so sagt. Ja, es stimmt, es ist wohl eine Kunst! Leben zu gestalten, Lebewesen zu erschaffen. Der lebende Teppich in meiner Stadtwohnung ist ein sehr komplexes Stück, und dabei zugleich unauffällig und dekorativ. Man sieht kaum, dass er etwas Besonderes ist, aber ich spüre ihn, wenn ich darübergehe. Selbst die Aura hat ein schönes Muster. Eine Zeitlang habe ich in der Provinz an verschiedenen Gärten gearbeitet. Das hat mir viel Freude bereitet, und ich kehre immer noch gerne dorthin zurück und schaue, was daraus geworden ist. Und ein paar von meinen Chimären aus frühen Tagen, so heißt es, machen heute noch ein paar einsame Bergtäler unsicher. Kindliche Jugendwerke, ich weiß - aber ich denke doch gerne an die Tage, da ich sie geschaffen habe.
  Ja, alles in allem ist die Kunst des Lebens meine Kunst. Leben zu formen ist die höchste aller Künste!
Barsemias: Ja, das stimmt irgendwie. Aber die Kunst ist nicht das Formen, sondern das pflegen! Nachtalben verzerren alles, was sie anfassen, aber im Prinzip will ich mich der Frau Frafa da anschließen: Leben zu leiten und zu kunstvollen Kompositionen zu fügen, das ist mehr als die toten Künste, welche die Menschen so schätzen.
Wisbur: Äh ... Kunst. Also. Ich habe bei einer meiner Reisen ... ich glaube, es war in Falinga ... in einer Zeitung .. wie auch immer. Da stand etwas von Kunstschützen. Ist so was Kunst? Ich glaube, damit könnte ich etwas anfangen. Ich bin auch ein ganz passabler Schütze.

11) Welche Augenfarbe hast du?
Frafa: Was ist das für eine Frage? Das kann auch nur einem Menschen einfallen. Schwarz natürlich, und natürlich ist das keine Farbe. Es sind einfach meine Augen. Oder glaubt ihr, dass jedes Geschöpf so viel nutzlosen Tand um die Pupillen herum trägt?
Barsemias: Grau. Silbern, hat man mir schon mal gesagt. Da war ein Mädchen während des Studiums ... aber, äh, es war nur ein Mensch. Wie auch immer, silbergrau.
Wisbur: Braun. Gutgnomisch. Alles andere wäre ja auch sehr auffällig.

12) Badest du lieber im Pool oder am Strand?
Frafa: Was für eine Wahl ist das denn? Ich bade in der Wanne! Am Meer war ich nur selten, und es ist mir unheimlich. Ich bin nie auf die Idee gekommen, da reinzusteigen ... Es ist einfach zu weit. Und ein Pool? Ein kleines Becken vielleicht, in angenehmen Ambiente ... also auf keinen Fall so eine hässliche, große, kahle Wasserfläche im Freien, womöglich noch von Pflastersteinen oder einer Wiese umgeben.
Barsemias: Ja, ich fürchte, ich muss mich der Frau Frafa da wiederum anschließen. In gewisser Hinsicht jedenfalls. Ich habe nichts gegen freien Himmel, aber ein idyllischer See im Wald, das würde ich jederzeit so einer grauen Wasserfläche mit Wüstenstreifen oder auch einem künstlichen Becken vorziehen.
Wisbur: Wir haben einen See im Tal der Blumen. Einen sehr schönen See, von Wiesen umgeben. Unser Dorf liegt dort. Da habe ich oft gebadet, als Kind. Wenn wir unterwegs sind, baden und duschen wir meistens in Hotels. Da gibt es manchmal auch Pools, aber in der Öffentlichkeit fühle ich mich nicht so wohl.

13) Campst du gern oder bleibst du lieber zu Hause?
Frafa: Campen blieb mir zum Glück bisher erspart - meistens jedenfalls, bis ich diese Gestalten hier kennen gelernt habe.
Barsemias: Ich schlafe auch gerne im Freien. Die Natur ist mein Zuhause! Besser ist es natürlich, wenn sie ein Dach hat, und ein wenig Bequemlichkeit.
Wisbur: Was heißt zuhause? Ich ziehe Hotels eindeutig dem Campen vor. Wenn der Einsatz es erfordert, schlafen wir oft draußen. Aber was das betrifft, kann man wohl sagen, bei uns zuhause ist wie für andere Leute campen.

14) Bist du auf natürliche Art “entstanden” oder geklont?
Frafa: Sie werden lachen - aber ich habe mal meine Mutter getroffen, und seither frage ich mich das auch. Mein Bruder jedenfalls ist nicht natürlich. Ein magischer Hybrid, so ein Bastard - ein Vampir. Aber er hält es mit meiner Mutter aus, also passen sie wohl zueineinander; und das deutet ja eher darauf hin, dass ich natürlich bin und meine Mutter irgendwie ... Naja, vielleicht ist mit ihr irgendwas passiert, vor der Geburt womöglich. Sie kann nicht einmal zaubern. Ich bin jedenfalls froh, dass ich den Mangel offenbar nicht von ihr geerbt habe.
Barsemias: Natürlich natürlich!
Wisbur: Gewohnt geklont ... *kichert* gefährlich natürlich ... gelohnt geklont ... natürlich gegnomt.


15) Welche Eiskrem ist deine liebste?
Frafa: Sie wissen, was ich über Essen gesagt habe? Zu meiner Zeit gab's so was übrigens nicht. Dann und wann probiere ich trotzdem. Es ist interessant, aber meist irgendwie zu ... süß. Das kleinste Übel ist vermutlich Xotocl. Aber das schmeckt heute auch nicht mehr so wie in meiner Jugend, es ist irgendwie alles so ... weich.
Wisbur: Xotocl ist gut - und alles andere! Ich liebe Eiskrem! Auch so eins von den Sachen, die es bei uns im Tal nicht gibt.
Barsemias: Ich habe noch keine Eiskrem gesehen, die sauber gewesen wäre. Alles verseuchtes Zeug. Bei uns gibt es die nicht, ich habe sie nur während des Studiums in Bitan kennengelernt ... und natürlich esse ich nichts davon.

16) Hast du jemals einen Menschen getötet?
Barsemias: Waaas? Natürlich nicht!
Frafa: Dann und wann. Aber nur, wenn es wirklich nötig war. Also ich meine, wenn es wirklich einen Nutzen gebracht hat. Zählen Sie jetzt nur eigenhändig getötete Menschen oder auch alle unterzeichneten Anweisungen? Ich will jedenfalls schon dem Nachtalbenklischee entgegentreten, da gibt es ja so allerhand Unterstellungen, und es ist nicht so, dass ich mit so was leichtfertig umgehe.
  Aber Menschen können ja durchaus auch gefährlich sein, wichtigen Plänen im Weg stehen oder allgemein irgendwie ... naja, unangenehm werden. Wirklich. Man glaubt es kaum, nicht wahr? Und es erscheint ja auch meistens wie eine Verschwendung, einen Menschen zu töten, denn kaum schaut man mal nicht hin - schwupp! - schon sind sie von selbst gestorben. Also meistens, wenn ein Mensch stört, ist es ja das einfachste, man wartet ab, bis er von selbst verschwindet. Aber manchmal reicht das eben nicht. Und alles in allem muss man ja sagen, es sind nur Menschen, nicht wahr? Es ist nicht wirklich so, dass man jemanden tötet, sondern mehr so, dass man ein Leben um ein paar wenige Jahre verkürzt. Was insgesamt ja nicht ganz so auffällt.
  Eine Person, die ich hoch schätze, hat einmal die Ansicht vertreten, dass man auch aus Menschen etwas machen könnte. Er hat intensiv daran geforscht, und ich bemühe mich sehr, mir an ihm ein Beispiel zu nehmen und darum sorgfältig abzuwägen. Und wenn man aus Menschen etwas Besseres machen will, gelangt man dann nicht zwangsläufig mitunter zu der Erkenntnis, dass es für den Menschen an sich eine Verbesserung ist, wenn es bestimmte Vertreter dieses Volkes nicht gibt?
  Ja, ich denke, so kann man das sagen. Ich achte immer auf das große Ganze und töte einen Menschen nicht allein dann, wenn es nützlich ist, sondern ich muss auch noch irgendwie das Gefühl haben, dass es insgesamt besser ist, wenn dieser Mensch tot ist als wenn er lebt. Das erkläre ich jetzt so ausführlich, weil das ja mitunter missverstanden wird. Wenn ich einen Menschen getötet habe, dann habe ich mir auch etwas dabei gedacht und es ist gut und richtig so. Es nervt wirklich ungemein, wenn dann irgendwelche Leute, die von nichts eine Ahnung haben, herumschreien und irgendwas unterstellen, als hätten sie die Moral gepachtet.
  Wie dieser Elf da. Der beschwert sich ja schon, wenn ich mal ein paar Menschen töte, die selbst nichts lieber getan hätten als uns beide umzubringen!
Barsemias: Ich finde immer noch, man könnte solche Konflikte anders lösen.
Frafa: Dann hättet Ihr das vielleicht tun sollen, anstatt Euch von mir retten zu lassen.
Barsemias: Retten? Pardon, aber ich war zu dem Zeitpunkt vorübergehend indisponiert, weil Ihr mich als Kugelfang verwendet habt.
Frafa: Das wäre nicht passiert, wäre Euch etwas Besseres eingefallen. So musste ich Eurem Dasein an diesem Ort eben einen Sinn verleihen. Der beste Beweis, was Eure fehlende Entschlossenheit einbringt!
Wisbur: Also, wenn ich zu Wort kommen dürfte: Ich habe auch schon Menschen getötet. Das ist ja sozusagen mein Job.
Barsemias: Waaas?
Wisbur: Hatten wir darüber nicht gesprochen? Oh. Äh. Ich möchte jedenfalls darauf hinweisen, dass ich nicht auf die Kinder geschossen habe. Ich habe sogar noch versucht, Bloma davon abzuhalten. Nun ja, nicht so richtig, aber doch irgendwie ...

17) Bist du dick oder dünn?
Frafa: Normal gebaut, für eine Nachtalbe, würde ich sagen.
Barsemias: Also ich gelte als schlank. Nicht zu schlank, natürlich. Man könnte sagen, ich bin gut gebaut für einen Elfen.
Wisbur: Für einen Gnom bin ich recht kräftig. Aber verglichen mit meinem Kopf ist das immer noch etwas dünn.

18 ) Gibt es irgend etwas Seltsames über dich zu erzählen?
Frafa:Was ist seltsam? Das müsste man ja erst einmal vor definieren. Vermutlich findet jeder etwas an einem anderen merkwürdig, obwohl das für den anderen völlig normal ist. Absolut seltsam also ... Nein, ich denke nicht. Eigentlich bin ich ganz normal. Fast ein wenig eintönig, würde ich sagen.
Barsemias: Seltsam ... seltsam ist wohl meine Magie. Das, was ich sehe. Niemand kann die Welt so wahrnehmen wie ich, indem er die Überlagerung aller Dimensionen und der höheren Sphären erkennt. Das ist wohl seltsam, denke ich.
Wisbur: Seltsam ist meine Heimat. Wie eine ganz andere Welt. Wir haben kein Äthernetz, überhaupt keine Technik außer dem, was die Agenten von ihren Einsätzen mitbringen oder für ihre Einsätze bekommen. Seltsam, dass mir eigentlich nie so recht auffiel, wie seltsam wir leben, bis ich das Tal das erste Mal verlassen habe.

19) Lieblingsfilm?
Frafa:Ach du meine Güte - in den letzten Jahrhunderten habe ich mir angewöhnt, den Projektor mitunter laufen zu lassen. Aber es sind ja nur belanglose Geschichten, was man da sieht. Eine Liebe habe ich gewiss zu keinem Stück entwickelt.
Barsemias: Kinegraphische Geschichten, meinen Sie? So etwas gibt es bei uns nicht, und während ich bei den Menschen gelebt habe, bin ich diesem Laster auch nicht verfallen. Zum Glück. Ich musste ja lernen, und nach allem, was man hört, kann dieser Schund regelrecht süchtig machen.
Wisbur: Oh ja, das kann er. Wir schauen immer sehr viel, wenn wir in Hotels sitzen und warten. Man sollte nicht meinen, wie viel Zeit ein Agent mit warten verbringt. Ich erinnere mich an ein Stück über die Revolution in Daugazburg. Über die echten Knochenmesser! Wie sie gekämpft haben und verraten wurden - ein menschliches Stück, und Gulbert kam viel zu gut weg, dabei weiß jeder, dass er unser Erzfeind ist. Aber immerhin, unser heldenhafter Kampf wurde sehr deutlich. Das hat mir gefallen. Ansonsten liebe ich Komödien. So was mit Streichen und Leuten, die in dumme Situationen kommen. Es ist besser, als wenn einem das selbst passiert oder als wenn die Begleiter dumme Streiche spielen! Da schau ich lieber auf dem Bühnenprojektor zu.
  Ich bin mit so was allerdings nicht aufgewachsen, und die Bilder sind so schnell und flüchtig. Es bleibt so wenig hängen. Ich weiß darum nicht, welches Stück mir wirklich am besten gefallen hat.

20) Träume?
Frafa: Ich träume nicht mehr. Ich habe mir vor knapp tausend Jahren das Schlafen abgewöhnt, weil es unangenehm wurde. Träume kann man nicht kontrollieren. Ich bekam plötzlich Besuch von Leuten, die ich eigentlich gar nicht mehr wiedersehen wollte. Nein, ich will nicht mehr sehen, was meine Träume mir zeigen. Man sollte die Toten ruhen lassen.
Barsemias: Ich träume oft vom Fliegen. Aber nicht das gewöhnliche Fliegen, über dem Erdboden - ich fliege durch Orte, die so unvorstellbar sind, dass meine Persönlichkeit sich auflöst, sobald ich die Grenze überschreite. Es ist, als würde ich im Traum die Welt durch ein Prisma sehen. Sehr seltsam. Im Traum ergibt das alles einen Sinn, und ich habe das Gefühl, die Welt noch besser zu verstehen, und dass ich damit an ganz neue Orte gelangen kann. Aber wenn ich wach bin, ist es doch viel komplizierter.
Wisbur: Ich träume von einer Welt, in der Gulbert und Aldungan tot sind und die Gnome den Platz einnehmen, der ihnen gebührt. In der wir unser Schicksal selbst bestimmen und in der das, was man sieht, auch das ist, was wirklich da ist.
  Ja, manchmal träume ich auch vom Tal der Blumen, von dem Tal, so wie ich es als Kind gesehen habe. Das ist schön und sehr traurig, denn wenn ich heute zuhause bin, sieht das Tal auf den ersten Blick genauso aus - aber es ist doch ganz anders. Das Gefühl ist ein anderes. Wenn ich heute in das Tal zurückkehre, sehe ich viel mehr das, was fehlt, als das, was da ist.
  Ich kann eigentlich nur noch in meinen Träumen nach Hause zurückkehren, und die Welt ist dann eine einfachere.

  • Drucken