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Autor Thema: Ezi: Träumen kann man nie zu viel...  (Gelesen 139 mal)

Offline RockSheep

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Ezi: Träumen kann man nie zu viel...
« am: 02. Juni 2017, 12:54:41 »
Hallo zusammen. Unser neustes Mitglied sucht Austausch, neue Freundschaften und eine familiäre Umgebung. Erfahrungsgemäss kann ich sagen, dass er damit bei uns genau richtig ist. Heisst Ezi herzlich willkommen!

Wer bist du? Ich heiße Pascal bin 30 Jahre alt und komme aus Essen, bin mittlerweile jedoch berufsbedingt nach Belgien gezogen. Allgemein bin ich oft umgezogen, sei es innerhalb Deutschlands oder wie im aktuellen Fall ins Europäische Umland. Das Einzige, was mich jedoch immer begleitet hat, waren meine Bücher, mein Füller und meine Kladde. Zu meinen Hobbies gehört neben dem Schreiben auch Musik machen und Geocaching. Ich bin gerne in der Natur unterwegs und lasse mich durch Orte inspirieren, die ich gesehen habe. Wenn ich nicht gerade unterwegs bin, dann sitze ich gerne mal am stundenlang am Computer und wechsle zwischen spielen, schreiben, lesen und shoppen hin und her. Für mich ist schreiben etwas sehr Persönliches, weshalb Vertrauen und Respekt für den Anderen ein grundlegender Baustein ist. Neben dem schreiben ist für mich auch Musik essentiell. Ich spiele selber Gitarre und ein wenig Bass, habe aber auch Erfahrung als Sänger. Auf eine Musikrichtung kann ich mich dabei nicht festlegen, von mittelalterlicher Musik über Balladen bis hin zu modernen Melodien ist alles dabei. Ich bin sehr wissbegierig und lese mich daher in sehr viele Themenbereiche ein und helfe gerne auch anderen damit aus, wenn sie Fragen haben. Zudem finde ich es wichtig eine Plattform zum Austausch zu haben, egal welcher Art. Denn Freundschaft ist ja auch keine Einbahnstraße, warum sollte es unter Autoren anders sein. Und hierbei ist es egal, ob man schon einer ist oder es noch werden möchte, denn es gilt: Jeder hat einmal angefangen.

Was schreibst du? Ich bin im Alter von 14 Jahren zum Schreiben gekommen und ich denke, wie bei vielen anderen hat es, mit Kurzgeschichten angefangen. Etwa zu der Zeit bin ich auch das erste Mal mit Fantasy Rollenspielen in Berührung gekommen. Wie sich dann das ein oder andere Entwickelt, haben mir die vorgefertigten Abenteuer nicht ausgereicht. Irgendwas hat immer gefehlt. Auch davor habe ich bereits viel gelesen, anfangs waren es noch Bücher von Hohlbein, was mein Herz für das Genre Fantasy entfachte, später habe ich dann eher zu Büchern von Markus Heitz gegriffen. Was mich wohl am stärksten geprägt hat waren Bücher wie: „Drachenfeuer“ und „Die Nacht des Drachen“ von Hohlbein und „Die Legenden der Albae“ von Markus Heitz. Gerade in letzterem finde ich, durch die andere Betrachtung, den Sprung zu der Frage ‚Ist Gut wirklich Gut und Böse wirklich böse?‘ sehr gut gelungen. Und genau das spiegelt sich, neben persönlichen Erfahrungen, auch in meinen Texten wieder. Ich schreibe hauptsächlich Fantasy Geschichten, weil ich hier die größtmögliche Handlungsfreiheit habe. Ob das Setting nun eher Sci-Fi oder Mittelalter ist, spielt weniger eine Rolle. Wichtig ist für mich, das die Idee und Handlung in den Zeitraum passt. Bis jetzt habe ich drei Bücher geschrieben. Wobei mein erstes ein Buch zur Verarbeitung meiner Jugend ist, handelt es sich bei den zwei weiteren um Fantasy Romane im klassischen Sinne. Wenn ich schreibe entstehen für mich Welten, Welten in denen ich lebe und meinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Dabei ist nicht nur das Schreiben, sondern auch der ganze Entstehungsprozess, für mich wichtig.

Warum wir? Warum du? Warum Tintenzirkel? Ich muss ehrlich gestehen ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen, da ich erst vor kurzem wieder ausgiebig mit dem schreiben angefangen habe. Ich war vor ein paar Jahren bereits in einem anderen Autoren-Forum angemeldet, jedoch war die Anonymität unter den Benutzern nichts für mich. Ich brauche einen Bezug zu Personen, wenn ich Hilfestellung geben soll, aber auch wenn ich um Kritik bitte. Denn in der Anonymität des Internets ist es ein leichtes jemanden zu verunsichern. Ein weiter Punkt der mich bestärkt hat mich zu bewerben, ist die Tatsache das man sich bewerben muss. Man muss sich Gedanken machen, wem dies zu mühselig ist, lässt es bleiben. Doch ausschlaggebend ist für mich der familiäre Eindruck den das Forum macht. Wie ich schon erwähnt habe, handelt es sich bei meinen Texten oft um mein Leben in anderer Form. Und ich bin der festen Überzeugung das es bei vielen so ist. Es geht mir nicht darum Texte zu bewerten oder bewerten zu lassen. Für mich ist es wichtiger von den Erfahrungen die andere schon gemacht haben zu profitieren und mein Wissen an andere weitergeben zu können um Ihnen mögliche Fehler zu ersparen. Es soll um den Spaß hinter dem schreiben gehen und dabei ist die Person genauso wichtig wie das was sie schreibt. Wer auf der Suche nach einer Beurteilung ist, kann sich an einen Verlag wenden und sieht wo er steht. Wer auf der Suche nach mehr ist, der sucht sich einen Ort und Personen mit denen man sich rege austauschen kann – ob über Hobbys oder konstruktive Arbeit.

Zitat: Er beobachtete wie die Tinte in das Papier einzog und fühlte sich fast schuldig. Es gab kaum etwas auf dieser Welt was er als sinnlicher empfand, es hatte etwas Voyeuristisches. „Schreiben ist für mich wie eine Symphonie für den Musiker.“, dachte Mika. Er atmete tief durch und setzte wieder an, das leise kratzen der Feder über das Papier beruhigte ihn. „Ihr habt noch zehn Minuten für die Prüfung.“, erinnerte die Stimme von Professor Fareth, der aufmerksam zwischen den Bänken herging. Später würde Mika versuchen wieder in diese andere Welt zu gehen, er musste herausfinden ob er sich das alles nicht nur eingebildet hatte. Doch jetzt stand zuerst diese Klausur an.
"Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit." -  Erasmus von Rotterdam  "Und mit einem Schaf." - unbekannt :määäh:

Offline Lazlo

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Re: Ezi: Träumen kann man nie zu viel...
« Antwort #1 am: 02. Juni 2017, 13:55:16 »
Herzlich Willkommen, leb Dich gut ein, Ezi!

Offline Ezi

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Re: Ezi: Träumen kann man nie zu viel...
« Antwort #2 am: 02. Juni 2017, 15:11:02 »
Vielen Dank. Ich denke das wird schon klappen, ich bin ja schon ein paar Tage im Forum unterwegs, zumindest lesend. Ich freue mich auf die Zeit hier.
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Offline A9

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Re: Ezi: Träumen kann man nie zu viel...
« Antwort #3 am: 04. Juni 2017, 03:26:23 »
Herzlich willkommen Ezi!  :winke:
Du hast in Deine Vorstellung viel hinein gepackt. Danke!
Nun, ich würde gern von Dir wissen, ob Du auch öfters mal nach Deutschland kommst. Sicher kannst Du da auch einige TiZis treffen. Wie lang bist Du bereits in Belgien?

Du bist herzlich willkommen, schön das Du da bist!
Also, man liest sich, man schreibt sich.
LG
Manchmal, wenn ich Ruhe brauche, setze ich mich in meine Bonbonniere und ein Gummibärchen hält mir die Hand.  :knuddel:

Offline Ezi

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Re: Ezi: Träumen kann man nie zu viel...
« Antwort #4 am: 04. Juni 2017, 10:32:13 »
Danke fürs Willkommenheißen. Ich beantworte dann mal die zwei kleinen Fragen.

Meine Frau und ich sind Ende 2015 nach Belgien gezogen, also wohnen wir knapp 1,5 Jahre in Belgie.

Wir sind von Zeit zu Zeit auch mal in Deutschland, sei es zum Familienbesuch oder auch mal zum einkaufen. Im Schnitt sind wir ca. 4-5 mal im Jahr in Deutschland.

Und bis wir dann in ein paar Jahren wieder nach Deutschland kommen freue ich mich vorerst auf den regen Austausch hier im Forum.
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Offline Emacyl

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Re: Ezi: Träumen kann man nie zu viel...
« Antwort #5 am: 04. Juni 2017, 14:05:30 »
Willkommen, Ezi  :winke:

Mir gefällt dein Zitat. Auch bei mir löst das leise Kratzen einer Feder auf Papier stets ein wohliges Gefühl aus.  :vibes:

Leb dich gut ein!  :jau:

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